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Wirtschaft

Das „Parlament“ des regionalen Handwerks für die Wahlperiode 2024 bis 2029 wurde neu gewählt

Region/Mayen-Koblenz – Die Vollversammlung ist das oberste Selbstverwaltungsorgan der Handwerkskammer (HwK) Koblenz. Das „Parlament“ des regionalen Handwerks mit rund 21.700 Betrieben besteht aus 48 Mitgliedern. Bei der konstituierenden Sitzung am 19. November 2024 standen unter anderem die Wahlen des Kammerpräsidenten und der beiden Vizepräsidenten an, die nur alle fünf Jahre stattfinden. In geheimer Abstimmung wurde Kurt Krautscheid als Präsident der Handwerkskammer Koblenz wiedergewählt sowie Mark Scherhag (Arbeitgeber) und Joachim Noll (Arbeitnehmer) als Vizepräsidenten bestätigt.

„Damit setzen wir an der Spitze der Vollversammlung eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit fort, die immer das Ziel hat, das Handwerk zu stärken und voranzubringen“, betonte Kurt Krautscheid. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden in ihrem Amt bestätigt: Peter Mumbauer, Alfred Wenz, Frank Wershofen und Marco Kraus als Vertreter der Arbeitgeber sowie Andreas Lanser und Markus Morawietz als Vertreter der Arbeitnehmer. Mit in die Geschäftsführung wurde als Leiterin des Justitiariats Susanne Terhorst berufen.

Höchste Anerkennung sprach der Kammerpräsident den 13 scheidenden Mitgliedern des Gremiums aus: „Sie haben über Jahrzehnte das Erscheinungsbild und Wirken dieses Parlaments mitgeprägt und mit ihren Entscheidungen nachhaltig Einfluss auf die positive Entwicklung des Handwerks ausgeübt“, lobte Kurt Krautscheid.

In seiner Begrüßungsrede ging Präsident Krautscheid auf die aktuelle politische Situation und ihren direkten Bezug zur Wirtschaftslage im Handwerk ein. Die Konjunktur zeige sich ohne Schwung und sei leicht rückläufig, wie eine aktuelle Umfrage unter rund zehn Prozent der Handwerksbetriebe im Kammerbezirk ergeben habe, so Krautscheid. Mit Blick auf die zunehmend unsichere Entwicklung der internationalen und nationalen Lage forderte er längst überfällige „mutige, entschlossene Schritte, um die Wirtschaft wieder auf einen Wachstumsweg zu bringen“. In Bezug auf die Bundestagswahlen am 23. Februar 2025 forderte er „verlässliche Rahmenbedingungen für wirtschaftliche Impulse, um die Unternehmen zu stärken, Startups zu etablieren, die Beschäftigungssituation zu fördern und Transformationen zu stemmen“. Eine grundlegende Neuausrichtung der politischen Agenda sei notwendig, damit die Betriebe nicht durch steigende Lohnzusatzkosten ihre Beschäftigungskraft und Arbeitnehmer ihre Kaufkraft verlieren. Gleichzeitig bescheinigte er der Regierungskrise, dass sie Chancen für einen klaren Kurswechsel bietet und verband damit die Hoffnung, dass sich künftig eine ähnliche gute Zusammenarbeit zwischen dem Handwerk als Wirtschaftskraft und der neuen Regierung entwickeln könne wie auf Landesebene.

Lobende Worte fand Kurt Krautscheid nämlich für die Zusammenarbeit zwischen der HwK Koblenz und der Mainzer Landesregierung. Als Beispiele nannte er die kontinuierliche Unterstützung im Bereich der Ausbildung und die gemeinsame Kampagne Klimahandwerk. Er begrüßte als Rednerin die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt, die der HwK Koblenz und ihrer Arbeit großen Respekt zollte. Als thematische „Dauerbrenner“ im handwerkspolitischen Alltag ging sie auf die Fachkräftegewinnung als „gesamtgesellschaftliche Aufgabe“ ein und forderte: „Wir müssen gemeinsam für die Attraktivität des Handwerks werben und klar machen, dass es keine Ausbildung zweiter Klasse gibt.“ Sie forderte außerdem mehr Respekt für Menschen, die „sogar noch eine Schippe drauflegen“ und sich beispielsweise ehrenamtlich engagieren. Auch den Kampf gegen zu viel Bürokratie sprach sie an, der insbesondere für Handwerksbetriebe dringend notwendig sei.

Kurt Krautscheid dankte der Koblenzer Bürgermeisterin Ulrike Mohrs, die als Wahlleiterin fungierte: „Wir pflegen eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt und freuen uns darauf, diese in Zukunft fortzuführen“. Mohrs lobte die hervorragende Arbeit, die die HwK für die Bildung junger Menschen und die Förderung des Handwerks in der Region leiste: „Das ist letztlich eine gute Investition in die Zukunft für uns alle und stärkt den Wirtschaftsstandort Koblenz.“ Sie freue sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit und den immer konstruktiven Austausch mit der HwK.

Vize-Präsident Joachim Noll ging auf die Themen der Tarifbindung im Handwerk und Chancen der Aus- und Weiterbildung ein. Die gehe über die reine Vermittlung fachlicher Kompetenzen hinaus und mache die Sozialpartnerschaft im Handwerk sichtbar. Er dankte für die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Vertretern der Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Die Vollversammlung verabschiedete den Haushalt für das Jahr 2025, in dem die HwK ihr 125-jähriges Bestehen feiern wird und bestätigte den klaren Willen der HwK, den Standort Koblenz als zentrale Anlaufstelle zu stärken. Die Leistungen von der Ausbildung bis zur Betriebsberatung wolle man künftig noch zentraler anbieten, um die Ressourcen vor Ort im Sinne der Handwerksbetriebe zu bündeln.

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Top-Themen

Aufbau – Gute Nachrichten für Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe im Ahrtal

Ahrweiler – Fristverlängerung für Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe im Ahrtal – Die Europäische Kommission hat die Verlängerung der Antragsfrist für die Aufbauhilfe bis zum 30. Juni 2026 genehmigt. Das hat die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt mitgeteilt.

„ Heute ist ein wichtiger Tag für die Zukunft des Ahrtals. Unser Einsatz beim Land hat sich gelohnt und die flutbetroffenen Betriebe haben nun eineinhalb Jahre länger Zeit, um nachhaltig, resilient und in die Zukunft gerichtet aufzubauen“, betont Landrätin Cornelia Weigand. „Mein Dank gilt dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz, das sich für unser Anliegen engagiert hat und damit ein Zeichen setzt, dass der Aufbau des Ahrtals noch immer im besonderen Fokus des Landes steht.“

Ursprünglich hätten aufgrund des europäischen Beihilferechts Anträge auf Aufbauhilfe von Unternehmen sowie Betrieben der Landwirtschaft, des Weinbaus und der Forstwirtschaft nur bis zum 31. Dezember 2024 gestellt werden können. Mit der Genehmigung der Kommission wurde die Antragsfrist nun bis zum 30. Juni 2026 verlängert.

Antragsformulare und weitere Informationen finden sich auf der Internetseite der Kreisverwaltung Ahrweiler unter http://kreis-ahrweiler.de (Rubrik „Fluthilfen und Wiederaufbau“).

Bei Fragen zur Antragstellung sowie zu den Wiederaufbauhilfen für die Landwirtschaft und den Weinbau, stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Unteren Landwirtschaftsbehörde der Kreisverwaltung Ahrweiler gerne zur Verfügung

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Politik

CDU in den Kreisen Ahrweiler und Mayen-Koblenz nominiert Bundestags-Kandidatin

Mayen/Region – Die Christdemokraten in den Kreisen Ahrweiler und Mayen-Koblenz haben mit Blick auf die vorgezogene Bundestagswahl am 23. Februar 2025 eine wichtige Entscheidung getroffen: Mechthild Heil MdB, direkt gewählte Wahlkreisabgeordnete seit 2009, geht erneut für die CDU ins Rennen. Bei einer Vertreterversammlung im Bürgerhaus in Mayen-Hausen wurde die 63jährige Architektin aus Andernach von 84 Delegierten gewählt, dies entspricht einer Zustimmung von 91,3 Prozent. Weitere Kandidatinnen oder Kandidaten waren nicht angetreten.

Der Bundestagswahlkreis 197 (Ahrweiler), so seine neue numerische Bezeichnung, besteht aus dem gesamten Landkreis Ahrweiler sowie aus den Kommunen Andernach, Maifeld, Mayen, Mendig, Pellenz und Vordereifel im Kreis Mayen-Koblenz. Anders als historisch üblich liegt die Wahlleitung aus Personalgründen dieses Mal nicht bei der Kreisverwaltung in Ahrweiler, sondern bei der Verwaltung Mayen-Koblenz.

Mechthild Heil ging in ihrer engagierten Rede auf den sichtbaren Zerfall der Ampelkoalition in Berlin in den letzten Monaten ein: „Die Ampel – Scholz, Lindner, Habeck – keiner hatte einen Plan. Scholz hat eine fulminante „Zeitenwenderede“ gehalten. Aber nichts folgte daraus!“ Die Ampel habe Deutschland in den letzten drei Jahren in eine beispiellose Abwärtsspirale getrieben: Gasumlage, Heizungsgesetz, Cannabisfreigabe ständen dabei nur beispielhaft für Fehler und Versäumnisse dieser Regierung. „Die Wirtschaft schrumpft, im internationalen Vergleich sind wir aus einer Spitzenposition ins untere Drittel abgestürzt, Produktion und Arbeitsplätze werden ins Ausland verlagert, die Investitionen in Deutschland stagnieren, hohe Energiepreise und eine überbordende Bürokratie tun ihr Übriges.“

Nach den Worten von Mechthild Heil herrscht angesichts der baldigen Neuwahl im Lande allenthalben nur große Erleichterung, viel Zustimmung komme aus den Verbänden, von Firmen und per Brief auch von Bürgerinnen und Bürgern. Die CDU wolle schnell die negative Stimmungslage in Deutschland verbessern und zentrale Themen angehen. Sie nannte dabei zuerst eine Wende in der Wirtschafts- und Sozialpolitik mit kräftigen Impulsen für neues Wachstum. Eine deutliche Entbürokratisierung und eine Stabilität der Energiepreise seien dabei wichtig. In der Sozialpolitik müsse endlich das Prinzip gelten, dass sich Leistung wieder lohnt, die sozialen Sicherungssysteme müssen sich auf die wirklich Bedürftigen konzentrieren. Im Bereich „Migration“ dürfe es keine Überforderung der Gesellschaft geben und deshalb sei es richtig, nur die Menschen in unser Land aufzunehmen, die ein Recht dazu haben. „Angesichts des neuen Wahlrechts ist es sehr wichtig, bei den Wählerinnen und Wählern für die Erststimme im Wahlkreis und die Zweitstimme für eine starke CDU im Bundestag zu werden. `Leihstimmen´ zugunsten anderer Parteien darf es nicht mehr geben,“ so ihr abschließender Aufruf an die CDU-Delegierten.

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News

Überdimensionaler Weihnachtskugel-Foto-Point als neue Attraktion auf dem Jülicher Weihnachtsmarkt

Jülich – Rechtzeitig zu Beginn des Jülicher Weihnachtsmarktes an diesem Donnerstag auf dem Schlossplatz ist es der Werbegemeinschaft Jülich als Veranstalterin gelungen, noch eine neue Attraktion aus dem Hut zu zaubern: Ein sogenannter Foto-Point in Form des Umrisses einer großen goldenen Weihnachtskugel lädt ab sofort alle Besucherinnen und Besucher ein, sich im adventlichen Ambiente mit dem Smartphone ablichten zu lassen. Dazu Ben Loevenich als Vorsitzender der Werbegemeinschaft: „Obendrein freuen wir uns natürlich, wenn viele unserer Gäste ihr persönliches Erinnerungsfoto in den sozialen Medien posten und somit weitererzählen, wie schön der Aufenthalt auf dem Jülicher Weihnachtsmarkt ist.“

Begrüßt wurde das neue Highlight auch von den Mitgliedern des Innenstadtbeirats. Dieser hat als dafür zuständiges Gremium gerne dem Antrag der Werbegemeinschaft auf eine fünfzigprozentige Zuzahlung über das Förderprogramm „Verfügungsfonds Innenstadt“ zugestimmt. In dessen Rahmen stellen Bund, Land NRW und Stadt Jülich Mittel für private Projekte bereit, die zur Aufwertung der Innenstadt dienen. Die Anschaffung des Foto-Points ist das erste geförderte Projekt. Weitere Anträge können von interessierten Bürgern, Initiativen oder Unternehmen gestellt werden. Informationen hierzu sowie Unterstützung bei der Antragstellung bietet das Citymanagement Jülich.

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Wirtschaft

Ausbildung bei der Kreissparkasse Ahrweiler mit besonderem Erfolg abgeschlossen

Ahrweiler – Cathalina Mies, Maja Bleis und Xufe Krasniqi wurden im Rahmen der „Bestenehrung 2024“ von der IHK Koblenz als eine der besten Auszubildenden des Jahrgangs 2024 ausgezeichnet. Neben allen erfolgreichen Absolventen waren auch die IHK-Präsidentin Susanne Szczesny-Oßing und die rheinland-pfälzische Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Daniela Schmitt zur feierlichen Veranstaltung anwesend.

„Wir freuen uns über die Auszeichnungen von unseren drei Auszubildenen. Dies belegt, dass wir für unsere Auszubildenden gemeinsam mit der Berufsbildenden Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler ideale Bedingungen für einen erfolgreichen Abschluss der Ausbildung schaffen“, berichtet Lara Fritsche, Ausbildungsleiterin der Kreissparkasse Ahrweiler, und führt weiter aus: „Neben der Ausbildung zum Bankkaufmann bieten wir auch noch die Ausbildung zum Immobilienkaufmann sowie ein Duales Studium über die Hochschule für Finanzwirtschaft und Management in Bonn an.“

„Die Ausbildung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Personalstrategie und wird dies auch in Zukunft sein. Junge und engagierte Mitarbeiter bringen oft neue Ideen und Ansichten mit ein und haben zudem auch einen positiven Einfluss auf unser Betriebsklima. Daher freuen wir uns über die ausgezeichneten Ergebnisse“, so Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler.

Auch an einer Ausbildung bei der Kreissparkasse Ahrweiler interessiert? Für 2025 ist die Kreissparkasse Ahrweiler auf der Suche nach jungen Leuten, die Interesse an einer spannenden und anspruchsvollen Ausbildung haben. Bewerbungen nimmt die KSK gerne über die Homepage www.ksk-ahrweiler.de entgegen. Jetzt direkt online bewerben!

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News

In Alsdorf startet am Donnerstag 28. November wieder das „Phantastische Wintermärchen“ –

Alsdorf – Weihnachtsmarkt bietet eine ganze Menge – Seit Wochen schon werkeln die vielen ehrenamtlichen Helfer rund um die Marktleiter Stefan Heffels und Sohn Basti sowie Martin Reckate im Alsdorfer Burgpark. Jetzt geht es bald los: Ab Donnerstag, 28. November, lädt das „Phantastische Wintermärchen“ wieder in den Alsdorfer Burgpark ein. Zehn Tage lang bietet dieser Weihnachtsmarkt eine ganz besondere Atmosphäre, ein buntes Bühnenprogramm und eine große Vielfalt von Händlerinnen und Händlern.

Bis zum zweiten Adventssonntag wird der Lichterglanz in den Bäumen für eine ganz besondere Stimmung sorgen. Weihnachtsmarktfreunde aus der ganzen Region und darüber hinaus erwartet ein glitzerndes Lichtermeer mit liebevoll hergerichteten Holzhütten, zahlreichen dekorierten Zelten, festlich geschmückten Bäumen und weiteren Illuminationen. Das romantische Ambiente und die vielen hochwertigen Schausteller sind seit über 20 Jahren das Erfolgsrezept des Marktes, der mittlerweile weit über die Grenzen der Städteregion Aachen hinaus bekannt und beliebt ist. An den Wochentagen ist der Markt von 16 bis 21 Uhr geöffnet, samstags und sonntags bereits ab 14 Uhr. Die Weihnachtsmarktfreunde dürfen sich wieder auf Bewährtes und Neus freuen. Auf der Weihnachtsbühne an der Remise wird wieder etwas für jeden Geschmack dargeboten. Musik treibende Vereine, Kindergärten und Solokünstler präsentieren ihr musikalisches Können zur vorweihnachtlichen Unterhaltung der Besucher. Mit dabei sind natürlich Silvi & Ralf. Das Gesangs- und Unterhaltungsduo gehört zum Alsdorfer Weihnachtsmarkt wie der Nikolaus, der täglich seine Tüten an die Kinder verteilt.

Kreative, weihnachtliche Geschenk- und Bastelideen, Weihnachtsdekorationen, glitzernder Christbaumschmuck, Spielzeug, winterliche Bekleidung, Accessoires und vieles mehr werden von den über 80 Ausstellern präsentiert. Wärmende Getränke sowie leckere, winterliche und regionale Gaumenfreuden werden die Herzen wieder höherschlagen lassen. In diesem Jahr sind auch wieder Freunde aus der Alsdorfer Partnerstadt St. Brieuc mit bretonischen Spezialitäten angereist. Am ersten Weihnachtsmarkt-Wochenende haben die Mitglieder des neuen Partnerschaftskomitees aus St. Brieuc Austern, Crêpes und mehr im Angebot. Möglich machen das vorweihnachtliche Spektakel neben den ehrenamtlich Engagierten sowie großen und kleinen Sponsoren und Unterstützern die Stadtwerke Alsdorf GmbH und die Energie- und Wasserversorgung EWV, die schon seit Jahren die Organisatoren finanziell auspolstern. Nur mit deren Sponsoring kann die Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing Alsdorf e.V. mit dem Vorsitzenden und Marktleiter Stefan Heffels den (vor-) weihnachtlichen Zauber an der Alsdorfer Burg realisieren.

Übrigens: Auch die Weihnachtsparade wird es natürlich wieder geben. Daniel Nießen, besonders bekannt aus dem Alsdorfer Kinderkarneval, hat die Organisation für die Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing übernommen. Am Freitag, 29. November, startet der farbenfrohe weihnachtliche Umzug, an dem wieder Vereine, Institutionen und vor allem viele Kinder teilnehmen, um 17 Uhr am Steigerweg am Annapark. Von dort zieht er über die Bahnhofstraße in Richtung Burg. (apa)

 

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Kunst & Kultur

Krippen-Jubiläums-Ausstellung in Aachen präsentiert 100 Krippen zum Bewundern und Kaufen

Aachen – „Krippen tragen die Botschaft von Weihnachten in die Herzen der Menschen“ – Die Verkaufsausstellung im Laden „Weltweit am Dom“ ist bis zum 6. Januar 2025 geöffnet. Im kirchlichen Weltladen „Weltweit am Dom“ in Aachen wurde die 30. internationale Krippenausstellung eröffnet. Rund 100 Krippenvarianten aus 20 Ländern können am Münsterplatz 28 bewundert und erworben werden. Träger des Weltladens sind das Bistum Aachen sowie die Hilfswerke missio und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“.

Zur Eröffnung der Verkaufsausstellung kamen neben zahlreichen Kooperationspartnern der bekannte Pater Anselm Grün. Er ist Mönch der Benediktinerabtei Münsterschwarzach, die ebenfalls Krippen für die Ausstellung beisteuert. „Krippen tragen die Botschaft von Weihnachten in die Herzen der Menschen“, sagte Pater Anselm Grün.
Die internationale Bedeutung dieser Ausstellung in Aachen erläuterte Gregor von Fürstenberg, Vorstandsmitglied der Hilfsorganisationen missio und die „Sternsinger“. In dem kirchlichen Weltladen „Weltweit am Dom“ werden Krippen und viele andere Produkte angeboten, die aus jenen Ländern stammen, in denen die missio und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ Hilfsprojekte unterstützen“, sagte Gregor von Fürstenberg. „Wir wissen, wie herausfordernd die Lebenssituation in Afrika, Asien und Lateinamerika ist. Deswegen ist der Verkauf dieser Artikel ein wichtiger Beitrag für die Hilfe zur Selbsthilfe“.

Die Ausstellung kann bis zum 6. Januar im Weltladen im Schatten des Doms besucht werden. Weltweit am Dom ist eine Station auf dem Aachener Krippenweg, der in diesem Jahr zum 25. Mal in Aachen und der Euregio stattfindet. „Durch die Krippen öffnet sich ein Fenster in die Welt, und kulturelle Vielfalt wird erfahrbar“, sagte Markus Offner, Bistum Aachen, bei der Eröffnung. Hilde Scheidt, Bürgermeisterin der Stadt Aachen, ergänzte, dass der Krippenweg und Weltweit am Dom ein Ruhepol für alle Menschen im hektischen Treiben der Weihnachtszeit seien

Ausstellung „Krippen der Einen Welt“

Weltweit am Dom, Münsterplatz 28 (am Möschebrunnen)
21.11.24 bis 06.01.25 – Montags bis samstags, 10 bis 18 Uhr
In der Adventszeit auch sonntags 11 bis 17 Uhr,
geschlossen vom 24.12.24 bis 26.12.24 und 31.12.24 bis 01.01.25
Weltweit am Dom ist eine der Hauptstationen des Aachener Krippenwegs und zeigt eine Krippendarstellung in der Aachener Bahnhofsmission (Gleis 1).

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Wirtschaft

EIFEL Award 2024 – Digitalisierung als Schlüssel für die Zukunft der Eifel

Bitburg – Vorreiter in der Digitalisierung ausgezeichnet – Am 19. November fand in der Stadthalle Bitburg die feierliche Verleihung des EIFEL Award 2024 statt. Mit diesem Preis wurden Unternehmen und Initiativen ausgezeichnet, die die Chancen der Digitalisierung vorbildlich nutzen und damit wegweisende Impulse für die Zukunft setzen. Die Gewinner überzeugten durch innovative Ansätze in ihren betrieblichen Abläufen und ihrer Kommunikation – sowohl intern als auch extern. 

Digitalisierung als Schlüssel für die Zukunft der Eifel

Die Eifel, mitten im Herzen Westeuropas gelegen, setzt mit dem EIFEL Award ein Zeichen: Digitalisierung ist mehr als nur ein technisches Werkzeug. Sie trägt wesentlich dazu bei, die Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit der Region zu stärken – sei es im Tourismus, in der Industrie, im Handwerk oder im Dienstleistungssektor. Besonders im ländlichen Raum eröffnet die Digitalisierung neue Perspektiven und unterstützt zentrale Herausforderungen wie Fachkräftesicherung, Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung.  

23 Preisträger – Vielfalt und Innovation

Im Rahmen der festlichen Verleihung des EIFEL Award 2024, moderiert von Wirtschaftsredakteurin Sabine Schwadorf, wurden insgesamt 23 Betriebe und Initiativen ausgezeichnet, die sich in ihren jeweiligen Geschäfts- und Tätigkeitsfeldern ebenso wie in ihren Abläufen und Verfahren besonders um das Voranbringen der Digitalisierung verdient machen. Die Palette der Preisträger reicht vom Handwerk über Steuer- oder Unternehmensberatung und interkommunale Zusammenarbeit bis hin zur gemeinnützigen Organisation oder zur Natur- und Kulturinitiative. Dabei ist Digitalisierung kein Selbstzweck, sondern sie unterstützt andere wichtige Zukunftsthemen wie die Fachkräftesuche und -bindung, die Nachhaltigkeit oder auch die regionale Wertschöpfung.   

Gemeinschaft und Zusammenarbeit als Erfolgsfaktoren

Markus Ramers, Landrat des Kreises Euskirchen und neuer Präsident der Zukunftsinitiative Eifel (ZIE), schlug den Bogen von der Digitalisierung zu den bewährten, auf Gemeinsinn orientierten Werten der Region: „Die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts sind komplex. Um ihnen zu begegnen, bedarf es innovativer und digitaler Lösungen, die zugleich nachhaltig sind. Projekte, die zeigen, dass Digitalisierung und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können, verdienen besondere Anerkennung. Hier in der Eifel sind wir uns der Verantwortung bewusst, die wir für unsere Umwelt und unsere Gemeinschaft tragen. Gleichzeitig wissen wir, dass die Digitalisierung uns neue Möglichkeiten eröffnet, um nachhaltiger zu wirtschaften und zu leben.“

Ramers betonte die Bedeutung der Kooperationsbereitschaft. „Digitalisierung und nachhaltige Transformation sind keine Herausforderungen, die Einzelne alleine bewältigen können. Sie erfordern Zusammenarbeit auf allen Ebenen – zwischen Unternehmen, Bildungseinrichtungen, der Zivilgesellschaft und der Politik. Deshalb freut es mich umso mehr, dass der Eifel Award heute die unterschiedlichsten Akteure zusammenbringt, sich gemeinsam für diese Ziele einzusetzen.“ Der EIFEL Award sei ein Symbol für diesen Gemeinschaftsgeist. „Er zeigt, dass wir in der Eifel nicht nur von der Zukunft sprechen, sondern sie aktiv gestalten.“

Andreas Kruppert, Landrat des gastgebenden Eifelkreises Bitburg-Prüm und ehemaliger ZIE-Präsident, schilderte in seiner Rede ein Beispiel für den Nutzen der Digitalisierung auch in kommunaler Hinsicht. Denn Flutereignisse wie 2021 trafen nicht nur die Eifelkreise, sie werden in Zeiten des Klimawandels eine Herausforderung bleiben. Die in Arzfeld im Eifelkreis ansässige Firma Zahnen wurde nun dank ihres Projektes „Digitale Hochwassermelder“ ausgezeichnet. Insgesamt sind derzeit 32 digitale Pegelmesser implementiert. „Die Möglichkeit der zeitlich und räumlich eng getakteten visuellen Verfolgung der Pegelstände leistet hierbei den digitalen Mehrwert und Komfort. Als weiteren Schritt streben wir jetzt die Entwicklung und Einführung einer KI-gestützten Pegelprognose an, womit die ‚Vorwarnzeit‘ nochmals deutlich erhöht werden kann.“

Hintergrund

Der EIFEL Award wird seit 2009 von der Zukunftsinitiative EIFEL (ZIE) verliehen. Zu den Preisträgern seitdem gehören unter anderem produzierende Betriebe ebenso wie Kultureinrichtungen, soziale Projekte ebenso wie Start-ups. Die gesamte Palette der Eifeler Wirtschaft wird abgebildet. Der letzte Award wurde 2023 verliehen und gab mit dem Schwerpunktthema „Nachhaltigkeit“ Impulse für Ressourcenschutz als Basis zukunftsorientierter Wirtschaft in der Region.

Über die Zukunftsinitiative EIFEL und die Eifel Tourismus GmbH

Die Zukunftsinitiative EIFEL (ZIE) fördert die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, um die Region zukunftssicher zu gestalten. Mit Fachtagungen und Konferenzen bringt sie Akteure zusammen und schafft ein Netzwerk für den Wissenstransfer.

Die Eifel Tourismus GmbH mit Sitz in Prüm ist die zentrale Management- und Marketingorganisation der Region. Neben der Förderung des Tourismus liegt ein Schwerpunkt auf der Profilierung des Wirtschaftsstandorts Eifel. Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Fachkräftesicherung und regionale Wertschöpfung stehen dabei im Fokus.

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Top-Events

Aachen Jumping Youngstars 2024 – Lokalmatadorin Hannah Blandfort ist in der Albert-Vahle-Halle am Start

Aachen – Weihnachtsmarkt-Atmosphäre schnuppern und dabei Spitzen-Pferdesport live erleben – das sind die Aachen Jumping Youngstars. Wenn es vom 28. November bis 1. Dezember auf dem Gelände des CHIO Aachen CAMPUS um die Titel der Hallenchampions geht, ist mit Hannah Blandfort aus Linnich auch ein Nachwuchs-Star aus der Region am Start.

Die Anreise ist diesmal ein Katzensprung. Während Hannah Blandfort rund ums Jahr Turniere in ganz Europa bereist, sind es am Wochenende für die Mannschafts-Silbermedaillengewinnerin der Pony-Europameisterschaften bis hin zum CHIO Aachen Gelände nur wenige Kilometer. „Ich freue mich sehr, wieder in Aachen an den Start zu gehen. Die Atmosphäre in dieser weihnachtlich geschmückten Halle ist wirklich etwas ganz Besonderes“, sagt die 15-Jährige vor ihrem Heimspiel, bei dem sie sicher auch einen sehnsüchtigen Blick ins legendäre Hauptstadion werfen wird. „Einmal beim CHIO Aachen an den Start zu gehen, davon träumen wir wohl alle“, sagt die junge Rheinländerin und spricht damit wohl allen Nachwuchstalenten aus dem Herzen. Aber zunächst einmal geht es für die Sechstplatzierte der diesjährigen Deutschen Meisterschaft und ihre Mitstreiter in der benachbarten Albert-Vahle-Halle ab dem kommenden Donnerstag um Siege und Platzierungen. In vier Altersklassen werden dann wieder die Hallenchampions gesucht – die Besten über alle vier Turniertage.

Neben Hannah Blandfort, die mit ihrem Fuchshengst Karim van Orchid’s seit Anfang des Jahres ein Erfolgsduo bildet, ist mit Lena-Marie Kraus (Bayern) sowie Finja Mayleen Neubauer und Malte Merschformann aus Westfalen die Silber-Equipe der Ponyreiter der diesjährigen Europameisterschaft geschlossen am Start. Ein Wörtchen mitreden möchte in dieser Altersklasse aber auch die amtierende Bundesnachwuchs-Championesse Ava Ferch aus Bayern. „In dieser so besonderen und weihnachtlichen Atmosphäre reiten zu dürfen, ist immer das i-Tüpfelchen der Saison“, so die 16-Jährige, der das Team des CHIO Aachen bei der Vorbereitung auf die Aachen Youngstars im heimischen Stegen am Chiemsee über die Schulter schauen durfte. Zu sehen sind die Trainingseindrücke unter der Anleitung von Reitmeister Karl-Heinz Streng auf dem CHIO Aachen Youtube-Kanal. „Ich mache mir keinen Druck“, verrät Ava Ferch ihr Konzept. Stattdessen möchte sie die Runden mit ihrem Erfolgspony Cookie dough einfach nur genießen. Verständlich, besiegelt der Start bei den Aachen Youngstars den Abschluss ihrer so erfolgreichen Zeit im Lager der Ponyreiter. Mit ihren Pferden Quintessa Lox und Catinka hat die Tochter von Vielseitigkeitsreiterin Marie-Jeanette Ferch und Schauspieler Heino Ferch aber auch bei den Junioren zwei Eisen im Feuer. Dort trifft das Talent unter anderem auf Brianne Beerbaum aus Hannover. Die Tochter von Springsport-Legende Meredith-Michaels Beerbaum kommt als amtierende Deutsche Meisterin sowie EM-Bronzemedaillengewinnerin in die Soers. Und die 14-Jährige weiß, wie es sich anfühlt, in der Albert-Vahle-Halle ganz vorne zu stehen: 2023 krönte sie sich in der Altersklasse der Children zur Hallen-Championesse.

Der Weg zu einer der so begehrten Schärpen wird aber auch in diesem Jahr kein leichter werden. Die Konkurrenz ist groß: Mehr als 170 weitere Nachwuchstalente reisen mit ihren Ponys und Pferden nach Aachen, die Starterfelder versprechen Sport auf höchstem Niveau. „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, den Nachwuchs zu fördern“, sagt Birgit Rosenberg. „Wir freuen uns auf tolle Turniertage und sind sehr glücklich, hier bei uns die besten jungen Sportler live erleben zu dürfen“, so das Vorstandsmitglied des ausrichtenden Aachen-Laurensberger Rennvereins (ALRV). Besonderer Tipp: Der Turniersamstag, der traditionelle Familientag mit Hunderennen, Führzügelklasse, CHIO-Maskottchen „Karli“ und dem Besuch des Weihnachtsmanns. Der Eintritt ist an allen Tagen frei. Wer nicht live vor Ort sein kann, kann alle Prüfungen live auf der Webseite oder bei ClipMyHorse verfolgen.

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Westenergie Klimaschutzpreis an sechs Initiativen im Landkreis Vulkaneifel überreicht

Dreis-Brück/Daun/Gerolstein/Kelberg – Der Westenergie Klimaschutzpreis steht auch in diesem Jahr ganz im Zeichen des Natur- und Umweltschutzes. Der Preis, den die Westenergie AG gemeinsam mit den Partnerkommunen verleiht, geht an örtliche Vereine, Organisationen oder Personen, die sich beim Thema Klimaschutz besonders verdient gemacht haben. Im Landkreis Vulkaneifel wurden in diesem Jahr sechs Projekte aus den Verbandsgemeinden Gerolstein, Daun und Kelberg ausgezeichnet. Thomas Hau, Kommunalmanager von Westenergie, überreichte die Urkunden gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen. Die Initiativen wurden mit einem Preisgeld von insgesamt 3.000 Euro belohnt.

„Dass Klimaschutz direkt vor unserer Haustür beginnt und auch funktioniert, haben die Preistragenden eindrucksvoll bewiesen. Wir brauchen Vorbilder, an denen sich andere orientieren können“, sagte Westenergie-Kommunalmanager Thomas Hau, der sich über das Engagement freute und ergänzte: „Mit dem Westenergie Klimaschutzpreis möchten wir Einrichtungen und Initiativen würdigen, die vorbildlich Umweltschutz leben und aktiv zur Verbesserung unseres Klimas beitragen. Gerade das Umweltschutz-Engagement geschieht vielmals im Verborgenen. Umso wichtiger ist uns diese Möglichkeit der Auszeichnung. Denn wir alle können schon mit kleinen Taten einen Beitrag für den Schutz unserer Umwelt leisten.“

Mit dem Westenergie Klimaschutzpreis werden Initiativen ausgezeichnet, die sich mit besonderem Engagement für den Klima- und Umweltschutz einsetzen. Entsprechend vielfältig und einzigartig waren die Ideen in den einzelnen Kommunen:

  • Berenbach: In der Ortsgemeinde wird ein degradiertes artenarmes dunkles Ökosystem – eine 4.000 Quadratmeter große Fichtenmonokultur – langsam in einen artenreichen hellen Mittelwald mit wichtigen Lebensräumen für Flora und Fauna umgewandelt. Bislang wurde bereits ein lichter Wald von hoher biologischer Vielfalt geschaffen, der dem Insektensterben entgegenwirkt und neue Lebensräume für Insekten, Vögel und Kleinsäuger bietet.
  • Dreis-Brück: Seit Oktober 2019 findet jährlich eine Blumenzwiebelpflanzaktion in Dreis-Brück statt. Seitdem wurden rund 10.000 Blumenzwiebeln an verschiedenen Stellen in beiden Ortsteilen gepflanzt. An der Pflanzaktion nehmen jedes Jahr freiwillige Helfende aus der Ortsgemeinde teil.
  • Feusdorf: Die Ortsgemeinde ist bestrebt mit Blühstreifen und Insektenhotels für mehr Wildbienenvielfalt auf öffentlichen Flächen im Ort zu sorgen. Die LEADER-Region Vulkaneifel förderte 2024 das ehrenamtliche Bürgerprojekt „Zukunftsgemeinde Feusdorf – Klimaschutz und Artenvielfalt im eigenen Ort – Menschen motivieren“. Dabei bot der NABU Kylleifel drei familienfreundliche Aktionstermine für die Dorfgemeinschaft Feusdorf an.
  • Kelberg: Die Wacholder Heide „Uesserberg“ in Kelberg ist ein ganz besonders schützenswerter Bereich. Früher wurde die Fläche zweimal jährlich maschinell gemulcht. Seit ein paar Jahren wird die Pflege der Fläche mit Ziegen und Schafen durchgeführt. Die Jugendabteilung der DJK Kelberg unterstützt den Schäfer beim Auf- und Abbau der Einzäunung sowie bei der Kontrolle des Zauns.
  • Uersfeld: In diesem Jahr hat das Team vom „Vulkaneifellamahof“ die Kirmes der Ortsgemeinde Uersfeld unter anderem mit spannenden Attraktionen rund um das Thema Umwelt für die Kinder gestaltet. An sieben Stationen standen nicht nur Spiel und Spaß im Vordergrund, sondern auch Wissenswertes rund um das Thema Umwelt. Es wurden Insektenhotels aus alten Konservendosen gebaut und Samenkugeln für bunte Blumen geformt.
  • Üxheim-Niederehe: Im Ortsteil Niederehe wurde die frühere Kuhwiese in ein Insekten-Biotop umgewandelt. Es entstanden Insekten-Hotels, Totholzhecken, Steinhaufen, Lehmwände, eine Eidechsenburg, kleine Wassertümpel, ein größerer Teich und eine blühende Wiese mit all ihren heimischen Blütenpflanzen und Orchideen. Spezielle Wildbienen-Futterpflanzen wurden auf eigenen Beeten dazu gepflanzt, um die Artenvielfalt zu fördern.

Westenergie und die jeweilige Kommune schreiben den Westenergie Klimaschutzpreis jährlich aus und stellen auch gemeinsam die Jury. „Der Klimaschutz genießt eine sehr hohe Priorität. Diese Auszeichnung soll Anerkennung für Geleistetes sein, kann aber auch bei der Finanzierung künftiger Projekte helfen und soll nicht zuletzt andere ermutigen, sich zu engagieren und einen Beitrag für Umwelt- und Artenschutz und ein funktionierendes Gemeindeleben zu leisten“, betont Alois Manstein, Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Vulkaneifel.

Seit 1995 machen Westenergie und ihre Partnerkommunen im Versorgungsgebiet von Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen mit dem Klimaschutzpreis gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Mehr als 8.000 Initiativen, Projekte und Gruppen haben damit inzwischen die Auszeichnung seit dem Start im Jahr 1995 erhalten, dazu nach Größe der teilnehmenden Kommune gestaffelte Geldprämien. Weitere Infos zum Westenergie Klimaschutzpreis unter www.westenergie.de/klimaschutzpreis