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PAPSTAR rettet die 23. Eifeler Oldienacht – 2000 Besucher erwartet

Kall – Festival der Hilfsgruppe Eifel findet am Samstag, 17. Juni auf dem Firmengelände statt – Nachhaltigkeit wird großgeschrieben – Der Landrat ist Schirmherr – Bürgermeister Esser sagt die Unterstützung der Gemeinde zu – Kostenloser Bus-Shuttle. Darauf haben Eifeler Oldienacht-Fans lange warten müssen. Doch nun ist es amtlich: Die 23. Eifeler Oldie-Nacht der Hilfsgruppe Eifel startet nach fast dreijähriger Corona-Zwangspause am Samstag, 17. Juni, auf dem Gelände der Firma PAPSTAR im Kaller Industriegebiet. Diesmal steht die weit über die Eifel hinaus beliebte Kult-Veranstaltung, zu der um die 2000 Besucher erwartet werden, nicht nur im Zeichen der Musik aus den 70er und 80er Jahre, sondern auch unter der Zielsetzung praktizierter Nachhaltigkeit. PAPSTAR GmbH und Hilfsgruppe haben für die Oldienacht ein Nachhaltigkeits-Konzept erstellt, das jetzt im Zuge einer Pressekonferenz vorgestellt wurde.

Weil das Jugendgästehaus Dalbenden, auf dessen Gelände die beiden letzten Oldie-Nächte stattgefunden hatten, auch zwei Jahre nach der Flut noch nicht für die Durchführung der Großveranstaltung zur Verfügung steht, musste die Hilfsgruppe sich nach einem anderen geeigneten Ort umschauen. Bei der Firma PAPSTAR wurde man schließlich nicht nur fündig, sondern auch von Geschäftsführer Bert Kantelberg „mit offenen Armen und offenem Herzen empfangen“, wie Schatzmeister Helmut Lanio beim Pressegespräch berichtete.

Gern habe man der Hilfsgruppe aus der Not geholfen und das Firmen-Gelände zur Verfügung gestellt, versicherte Geschäftsführer Bert Kantelberg. Man wolle dabei auch die Möglichkeit nutzen, das Thema Nachhaltigkeit hervorzuheben und die Möglichkeit aufzuzeigen, bei der Oldienacht den wachsenden Herausforderungen für eine grüne Zukunft gerecht zu werden. Deshalb begleitet das Großunternehmen die Oldienacht mit seinen Produkten, um sie nach dem Gebrauch bei der Veranstaltung zu einem zweiten Leben zu verhelfen. „Kreislauforientiertes Stoffstrommanagement“ heißt das Zauberwort der Wiederverwertung, die Müllcontainer auf dem Veranstaltungsplatz überflüssig macht, wie der Geschäftsführer der 2019 gegründeten PAPSTAR Solutions GmbH, Frank Kolvenbach erläuterte. Unter wissenschaftlicher Begleitung ist es PAPSTAR gelungen, einen Wertstoffkreislauf für seine Produkte zu entwerfen und sicherzustellen, dass die Stoffe von auf Veranstaltungen eingesetztem nachhaltigem Einweggeschirr nach dem Gebrauch erneut verwendet werden kann. „Die Eifeler Oldienacht ist die erste Großveranstaltung, bei der dieses System der Wertstoffkreisläufe zur Anwendung kommt“, so Frank Kolvenbach.

Helmut Lanio äußerte ich froh über die Tatsache, dass die Oldie-Nacht der Hilfsgruppe die erste Veranstaltung mit einem solchen Nachhaltigkeitskonzept sei. Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit der PAPSTAR GmbH. „Wir ziehen das eisern durch; es gibt dieses Mal nach der Veranstaltung keine vollen Müllcontainer“, kündigte Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel die Marschrichtung bei der Großveranstaltung am 17. Juni an.

Mitarbeiter von PAPSTAR werden helfen, die Einwegartikel, die gegen ein Pfandgeld ausgegeben werden, nach dem Gebrauch sofort wieder einzusammeln und der Wiederverwertung zuzuführen. Dabei, so PAPSTAR-Pressechef Bernd Born, werden beispielsweise Teller, Becher, oder Bestecke aus nachwachsenden Rohstoffen wie Karton, Pappe, Holz, Mais, Zuckerrohr oder Palmblatt in einem Bio-Konverter zersetzt, so dass das Abfallvolumen innerhalb von 24 Stunden um 90 Prozent reduziert wird.

Aufmerksame und ebenso begeisterte Zuhörer bei den Erläuterungen von Frank Kolvenbach und der Vorstellung der Oldie-Nacht durch Willi Greuel und Helmut Lanio waren auch Bürgermeister Hermann-Josef Esser und der Schirmherr der Oldienacht, Landrat Markus Ramers. Beide äußerten sich voll des Lobes über das ausgearbeitete Nachhaltigkeitskonzept. Er habe großen Respekt vor der Firma PAPSTAR, die nicht nur der Hilfsgruppe aus der Not geholfen habe, sondern die auch Wege einer sinnvollen Wiederverwertung von nachhaltigen Rohstoffen aufzeige, so Ramers.

Seine Übernahme der Schirmherrschaft zur Oldienacht sei nur ein kleiner Part gegenüber den großen Leistungen der Hilfsgruppe: „Es läuft mir jedes Mal ein Schauer über den Rücken, wenn ich von Aktionen höre, bei denen es meist um schwerkranke Kinder geht“. Auch nach der schlimmen Flut im Juli vor zwei Jahren habe die Hilfsgruppe sofort die Ärmel hochgekrempelt und schwer betroffenen Opfern mit fast 600.000 Euro finanziell zur Seite gestanden.

„Wenn man sie um Hilfe bittet, weiß man, dass man Hilfe bekommt“, umschrieb Bürgermeister Hermann-Josef Esser die Verlässlichkeit der in Kall ansässigen Hilfsgruppe. Das habe die Gemeinde erst im vergangenen Jahr selbst erfahren können, als ein Team des Vereins eine große Hilfe bei der Organisation und Durchführung des zweitägigen Fluthelferfestes gewesen sei.

Er freue sich auf diese große Veranstaltung, die auch von Rat und Verwaltung begrüßt werde, so Hermann-Josef Esser. Die Hilfsgruppe belebe das kulturelle Angebot in der Gemeinde Kall. Das Gelände an der Daimler Straße sei für die Oldienacht ein idealer Veranstaltungsort außerhalb der Wohnbebauung; ebenso die unproblematischen Parkmöglichkeiten im Industriegebiet. Der Bürgermeister versprach der Hilfsgruppe auch die Unterstützung des nahegelegenen Bauhofes.

Mit der aus Rundfunk und Fernsehen bekannten Moderatorin und Buchautorin Biggi Lechtermann stellte Willi Greuel die Frau von Radio 700 vor, die am 17. Juni durch das Programm der Oldie-Nacht führt. Die 62-Jährige, die 1983 ihre Karriere bei RTL-Radio Luxemburg begann und später bei RTL-TV, bei ARD, ZDF, KiKa und Vox über den Bildschirm flimmerte, moderierte zehn Jahre lang als Nachfolger von Michael Schanze die Nachmittags-Kindersendung „1,2, oder 3“ im ZDF. Biggi Lechtermann, die mit dem 2006 verstorbenen Motorsport-Journalisten Willi Knupp verheiratet war, verriet, dass sie die Eifel sehr gut kenne und sich auf die Oldienacht freue. Benefiz-Projekte, wie sie die Hilfsgruppe veranstalte, lägen ihr ganz besonders am Herzen.

Willi Greuel stellte das Musikprogramm vor, das eigentlich schon 2020 in Urft über die Bühne gehen sollte, dann aber zweimal wegen Corona ins Wasser fiel. Außer einer Band, die sich inzwischen aufgelöst habe, seien alle anderen bereit, jetzt in Kall dabei zu sein. Das Programm verteile sich auf zwei Bühnen, wobei die Tanzband „De Schlingele“ und das Duo „Different Strings“ ab dem Einlass um 16 Uhr auf einer kleinen Bühne aufspiele.

Auf der großen Bühne stehen dann am Abend „Voodoo Lounge“ mit ihre großen Rolling-Stones-Show, die BAP-Tribute-Band „MAM“, die Vintage-Band „Herb Kraus & Thek Walking ´Shoes“ und zum großen Finale die britische Band „The Sweet“. Die Formation um Urgestein Andy Scott („Poppa Joe“, „Little Willy“, „Wig Wam Bam“) ist bereits zum dritten Mal bei der Hilfsgruppe zu Gast.  Die Band mit ihrem Gründer Andy Scott, der 13 Tage nach der Oldienacht seinen 74. Geburtstag feiert, geht in diesem Jahr auf ihre „Final Round Tour“.

Die Hilfsgruppe rechnet zur Oldienacht mit etwa 2000 Besuchern. Der Kartenvorverkauf beginnt ab Samstag, 4. Februar an den Vorverkaufsstellen SVE Ticketshop in Euskirchen, Eifel Lädchen in Gemünd, Foto Hanf in Hellenthal, Postfiliale im Rewe Center in Kall, Bäckerei Milz in Marmagen, Buchhandlung Schwinning in Mechernich,

Lotto/Toto Winter im Rewe-Center in Kommern, Schuh & Sport Müller in Schleiden sowie online unter tickets.hilfsgruppe-eifel.de. Es wird ein kostenloser Bus-Shuttle auf drei Linien aus den Richtungen Euskirchen, Hellenthal und Blankenheim angeboten. (Reiner Züll)

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Aktion „evm mit Herz“ unterstützt die Kottenheimer Karnevals-Gesellschaft 1913/1914 e.V.

Kottenheim – Energiesparende LED-Leuchten für die Wagenbauhalle – das war der Herzenswunsch der Kottenheimer Karnevalsgesellschaft. Wahr gemacht hat ihn nun Andreas Beres, der selbst viele Jahre aktiver Wagenbauer war. Er hat einen Zuschuss für die Erneuerung der Beleuchtung mit LED-Leuchten von seinem Arbeitgeber, der Energieversorgung Mittelrhein (evm) erhalten.

Mit ihrer Aktion „evm mit Herz“ unterstützt das Unternehmen das soziale Engagement ihrer Mitarbeitenden. Denn sie sind in der Region zu Hause und zeigen dies auch. Viele wollen in ihrem Umfeld auch persönlich etwas zur Lebensqualität beitragen. Und weil soziale Projekte meist finanzielle Unterstützung benötigen, hilft das kommunale Unternehmen, dass die Projekte ihrer Mitarbeitenden auch umgesetzt werden können.

So auch bei Andreas Beres und dem Kottenheimer Karnevalsverein. Mit einem Zuschuss von 1.000 Euro unterstützt die evm den Austausch der alten Leuchtmittel mit neuen LED-Leuchten. „Wir freuen uns sehr, dass wir die alte Beleuchtung in neue, energiesparende LED-Beleuchtung umrüsten konnten“, so Beres.

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Bäcker-Handwerk bei Malu Dreyer in Mainz – Überreichung der Neujahrsbrezel

Prüm/Mainz – Der Jahresbeginn ist immer die Zeit der guten Wünsche. So führte auch der Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks zusammen mit regionalen Innungsvertretern eine lieb gewonnene Tradition fort: die Überreichung der Neujahrsbrezel an die Regierenden der beiden Bundesländer Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen verbunden mit den besten Wünschen fürs neue Jahr.

Raimund Licht, stellvertretender Landesinnungsmeister beim Verband und Obermeister der Bäcker-Innung Mosel-Eifel-Hunsrück-Region begleitete die Kollegen bei der Überreichung.

Gemeinsam mit der Bäcker-Innung Rhein-Nahe-Hunsrück und Claus Becker, einem Vertreter des Bäckerinnungsverbandes Südwest, besuchte der Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks Mitte Januar die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer in Mainz. Bereits zum 25. Mal überreichte Obermeister Alfred Wenz, Bäcker-Innung Rhein-Nahe-Hunsrück als Vertreter seiner Innung in Mainz die Neujahrsbrezel an die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und deren Vorgänger Kurt Beck. Mit Malu Dreyer verbindet das Bäckerhandwerk schon eine freundschaftliche Beziehung.

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Großzügige KSK-Unterstützung für Schuldner-Beratungsstelle Bad Neuenahr-Ahrweiler

Ahrweiler – Die Kreissparkasse Ahrweiler engagiert sich auch in diesem Jahr in herausragender Weise für die Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zur Deckung der Personalkosten überreichte der KSK-Vorstandsvorsitzende Dieter Zimmermann eine Spende über 43.457 Euro an Anne Wiegel und Michal-Patryk Kalinowski, Mitarbeitende der Schuldnerberatungsstelle Ahrweiler.

Nach wie vor wird die Schuldnerberatungsstelle von der Kreissparkasse Ahrweiler (KSK) als einzigem Finanzdienstleister aus dem Kreis Ahrweiler unterstützt. Man war sich darin einig, dass eine breitere Beteiligung an den Unterhaltskosten der Beratungsstelle der im Kreisgebiet ansässigen Kreditinstitute die wichtige Arbeit der Schuldnerberatung sicher verbessern würde. Über 300.000 Euro hat die KSK insgesamt in den letzten sechs Jahren hierfür zur Verfügung gestellt.

Niemand kann ausschließen, dass er einmal durch widrige Umstände wie z. B. Krankheit oder Arbeitslosigkeit in eine finanzielle Situation gerät, die die Rückzahlung vorhandener Kredite unmöglich macht, weil die Einkünfte lediglich zur Bestreitung des Lebensunterhalts ausreichen. Diese Menschen sind nicht mehr in der Lage, ihren Zahlungspflichten nachzukommen.

„Mit den praxisorientierten Konzepten des Beratungsdienstes der Sparkassen verfolgen wir das Ziel, Verbrauchern im Vorfeld alle relevanten Informationen an die Hand zu geben, um einer Überschuldung von Anfang an vorzubeugen. Das beginnt bereits mit unserem Sparkassen-Schul-Service, bei dem wir allen Jugendlichen wichtige Informationen und Tipps rund um das Thema Kontoführung und Zahlungsverkehr geben. Auch durch unsere kompetenten und verantwortungsvollen Mitarbeitenden erfolgt schon eine frühzeitige und präventive Beratung bei allen Themen rund um einen Kredit“, betont Zimmermann das Engagement der Sparkasse. „Wenn es dennoch zu Problemen kommt, steht auch die Schuldnerberatung allen, die Hilfe suchen, als wichtiger Ansprechpartner bereit.“

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Eine „nachhaltige“ Spende an die Mechernicher „Tafel“

Mechernich – Schülerinnen und Schüler des GAT überreichten Lebensmittel im Wert von 220 Euro an die Mechernicher „Tafel“ – Mehl, Zucker, Nudeln, Tee oder Schokolade waren nur ein kleiner Teil der Lebensmittelspende, die die Klasse 5b des Mechernicher Gymnasiums Am Turmhof (GAT) der örtlichen „Tafel“ überreichen konnte – im Wert von ganzen 220 Euro! Die Summe stammt aus Einnahmen des ersten schulischen Weihnachtsmarktes, organisiert von der zwölften Klasse (Q2) im Foyer des GAT. Der Vorsitzende der Mechernicher und der „Landestafel“, Wolfgang Weilerswist, besuchte die Spenderklasse persönlich, um die Hilfsgüter mit seinen fleißigen Mitarbeiterinnen dankbar anzunehmen.

Schon vor Weihnachten wurde hierfür in der Klasse fleißig gebastelt, was das Zeug hält. Aber nur mit nachhaltigen, heißt „recycelten“, Materialien. Ganz nach dem Motto „aus alt mach neu“. An zwei Nachmittagen verarbeiteten die Kinder mit ihren Eltern sowie den Klassenlehrerinnen Kerstin Krus und Vladislava Koll diverse Materialien wie alte Jeanshosen oder Stoff, unter anderem gespendet von der Euskirchener Firma „Hamacher und Wexel“, beispielsweise zu schöner Weihnachtsdeko oder „Leseknochen“. Dieses Kissen in Knochenform kann man sich beim Lesen in den Nacken legen oder das Buch darin aufstellen. Für Kerstin Krus „eine sehr schöne Zusammenarbeit“ für den guten Zweck.

Über 800 Euro nahmen die kleinen Weihnachtshelfer so ein und entschieden, ganze 220 Euro davon für einen guten Zweck zu spenden. Und der war schnell gefunden. Die Idee kam dabei von niemandem sonst als den Kindern selbst. Krus: „Je eher sie solch wichtigen Einsatz lernen, desto besser. Das liegt uns sehr am Herzen. Gerade, wenn die Idee dann auch noch von den Kindern selbst kommt!“

Soziales Engagement früh nahebringen

Auch eine Bücherspende gab es von der Klasse, überreicht bereits in der letzten Woche vor Weihnachten. Doch solch soziales Engagement ist der Schule sowieso nicht neu. Schon seit Jahren versorgt das GAT die Hilfsorganisation regelmäßig mit Spenden. Lehrerin Kirsten Welsch betonte: „So wollen wir den Kindern hier beibringen, wie wichtig soziales Engagement in unserer Gesellschaft ist. Wenn man dann auch wirksam vor Ort helfen kann, ist das noch besser!“

Und wichtig ist es wirklich. Wolfgang Weilerswist: „Der Zulauf bei der Tafel wird immer immenser. Mittlerweile sind es rund 1500 Leute. Da wir selbst durch unsere Satzung kein Geld dafür ausgeben dürfen, sind wir auf solche Spenden angewiesen und wirklich dankbar. Die schon Jahre andauernde Kooperation ist für uns sehr wertvoll!“

Eine der Mütter, Sandra Amoneit, die schon öfter ähnliche Initiative gezeigt hatte, kaufte die benötigen Lebensmittel ein und brachte sie im Vorfeld zur Schule. Weilerswist spürte: „Die Hilfsbereitschaft, auch gerade seit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine, ist definitiv da. Durch solch schöne Aktionen merkt man das immer wieder!“ Doch er mahnte auch: „Gerade in der heutigen Zeit kann man selbst schneller auf solche Hilfen angewiesen sein als man denkt!“ Die Lehrerinnen stimmten ihm zu und waren sich einig: „Da kann man wirklich froh sein, solch gute Institutionen zu haben, die einem wichtige Hilfen leisten. Das unterstützen wir sehr gerne!“

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Ihre Meinung ist gefragt! – Bürgerbeteiligung Radverkehrs-Konzept in der Verbandsgemeinde Kaisersesch

Kaisersesch – Die Verbandsgemeinde Kaisersesch entwickelt derzeit ein Radverkehrskonzept. Der Auftrag dazu wurde bereits im vergangenen Jahr vergeben. Die Kernaufgabe ist die Konzeption eines Radwegenetzes, das zukünftig die Gemeinden unserer Verbandsgemeinde miteinander verbindet.

Ein wichtiger Baustein ist Ihre Meinung als Bürgerin und Bürger der Verbandsgemeinde Kaisersesch und der umliegenden Gemeinden. Sie kennen die Situation vor Ort am besten, wissen um Gefahren und Defizite und kennen vielleicht Wirtschaftswege, die sich gut als Verbindung eignen. Im Mittelpunkt des Radverkehrskonzeptes stehen aber auch die Fragen:

Wo fehlen Radwege? Welche Strecke muss besser ausgebaut werden? Wie kann man das Radfahren in der Verbandsgemeinde Kaisersesch sicherer und attraktiver machen?

Wir würden uns freuen, wenn Sie an der Online-Umfrage teilnehmen und Ihre Ortskenntnisse in die Entwicklung des Konzeptes mit einbringen. Die Umfrage kann bis einschließlich 24. Februar 2023 unter www.kaisersesch.de/rvu aufgerufen werden und dauert ca. 10 Minuten.

Die Umfrage führt das Planungsbüro Stadt-Land-plus GmbH durch, das von den Gemeinden der Verbandsgemeinde Kaisersesch zur Erstellung des Radverkehrskonzeptes beauftragt wurde.

Kontaktdaten für Fragen:
Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch, Michael Schmitt, Telefon: 02653 9996-310, E-Mail: michael.schmitt@vg.kaisersesch.de

Planungsbüro Stadt-Land-plus GmbH, Michelle Fritz, Telefon: 06742 8780-47, E-Mail: michelle.fritz@stadt-land-plus.de

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Eifelort Dreiborn verabschiedet langjährigen Postzusteller Rolf Bock

Schleiden-Dreiborn – Gelernter Koch war mehr als 24 Jahre bei der Deutschen Post – Eifelort überraschte ihn mit Feier. Wie sehr die Bevölkerung des Eifelortes Dreiborn ihren langjährigen Zusteller Rolf Bock von der Deutschen Post in ihr Herz geschlossen hat, dies wurde an seinem letzten Arbeitstag vor Eintritt in den Ruhestand deutlich. Denn Rolf Bock wurde nicht nur im Schleidener Zustellstützpunkt im Kreise der Kolleginnen und Kollegen verabschiedet, vielmehr überraschte ihn Dreiborn mit einer Abschiedsfeier.

Im Jugendheim an der Kreng trafen sich viele Dreiborner am Samstagmorgen, 21. Januar, um „ihren“ Rolf Bock mit einer Feier zu überraschen, von der er überhaupt nichts geahnt hatte. Unter einem Vorwand wurde er zum Jugendheim gelotst und dort mit großem Beifall empfangen.

Petra und Werner Lentzen, Christel und Matthias Dürbaum hatten die Veranstaltung organisiert – und die Resonanz unter den 420 Haushalten von Dreiborn war riesig. Vor der Übergabe eines   Abschiedsgeschenkes und dem anschließenden lockeren Zusammensein bei Kaffee und Kuchen würdigten Matthias Dürbaum und Werner Kaspar die Verdienste von Rolf Koch, der 22 Jahre lang als Zusteller in Dreiborn fungierte. „Nicht nur Deine Arbeit als Zusteller, sondern vor allem Deine Art mit Menschen umzugehen, hat uns bewogen, diese Verabschiedung durchzuführen“, hieß es in einer Rede. Alle waren der Meinung, dass seine positive Ausstrahlung, sein Fleiß, seine Verschwiegenheit und vor allem seine Empathiefähigkeit ihn auszeichnen würden.

Nach den Dankesworten des „Jungrentners“, der sichtlich gerührt war, ob dieser Veranstaltung, blieb man noch einige Zeit gemütlich zusammen. So hatten alle die Möglichkeit, sich persönlich von ihm zu verabschieden.

Der gelernte Koch Rolf Bock, der in seinem früheren Berufsleben nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich und Australien und sogar auf dem Kreuzfahrtschiff MS Berlin gearbeitet hatte, stand seit November 1998 in Diensten der Deutschen Post. Und fast die gesamte Zeit war der sportlich aktive Bote vor allem in und für Dreiborn im Einsatz. Zustellstützpunktleiterin Ute Klinkhammer aus Euskirchen, die früher selbst einmal in Dreiborn gewohnt hat, sagte denn auch bei der Verabschiedung von Rolf Bock (63) im Schleidener Standort der Deutschen Post: „Ich hätte mir keinen besseren Zusteller wünschen können.“ Immer hilfsbereit und mit offenen Augen unterwegs, habe Rolf Bock stets großen Teamgeist bewiesen und sehr qualitätsvolle Arbeit geleistet. Mit einem geschmückten Fahrzeug ging Rolf Bock dann auf seine letzte Tour – die ihn schließlich ins Jugendheim von Dreiborn führte…

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Digitalisierungs-Offensive bei der DEKRA Automobil GmbH für Privatkunden

Region/Stuttgart –  Privatkunden in Deutschland können den Kontakt zu ihrer Prüforganisation DEKRA dank einer Vielzahl von Online-Tools immer einfacher und schneller abwickeln. Auf den Webseiten der DEKRA Automobil-Prüfstandorte haben sie unter anderem die Möglichkeit, online einen Termin zu buchen, sich für den HU-Erinnerungsservice anzumelden oder rund um die Uhr ihre Service-Anfrage per Online-Chat zu stellen.

  • Mehr als 700 DEKRA Prüfstandorte auf digitale Kontaktaufnahme eingestellt
  • Angebote unabhängig von Bürozeiten rund um die Uhr verfügbar
  • Kundenperspektive ist zentraler Bestandteil der Weiterentwicklung

„Als Marktführer für Fahrzeugprüfungen nicht nur in Deutschland, sondern weltweit leben wir von unserem technischen Sachverstand, unserer Unabhängigkeit, aber auch wesentlich von unserer Kundenorientierung“, so Guido Kutschera, Vorsitzender der Geschäftsführung der DEKRA Automobil GmbH. „Die Kunden erwarten heute, dass möglichst vieles online und digital funktioniert – als Customer Self-Service, unabhängig von den Büro- und Servicezeiten an unseren Standorten. Entsprechend stellen wir uns bei DEKRA auf. Unsere Abteilung Kundenprozesse arbeitet ständig an neuen Serviceangeboten.“

Prüftermin rund um die Uhr online vereinbaren
Für viele der mehr als 700 DEKRA Prüfstandorte in Deutschland ist die Möglichkeit zur Online-Terminvereinbarung mittlerweile Standard und wird rege nachgefragt. „Wir verzeichnen in der Regel bundesweit eine vierstellige Zahl an Buchungen pro Tag. Damit kommen Kunden schnell und einfach zu ihrem konkreten Wunschtermin an ihrem bevorzugten Prüfstandort“, so Andreas Steinwandt, Leiter Kundenprozesse bei der DEKRA Automobil GmbH. Kurz vor dem vereinbarten Termin gibt es dann noch einmal eine Erinnerung per E-Mail. „Natürlich ist die Hauptuntersuchung weiterhin in der Regel auch ohne Terminvereinbarung möglich. Mit Termin lassen sich aber Wartezeiten vermeiden. Und auch für andere Dienstleistungen wie Schadengutachten oder Gebrauchtwagenbewertungen ist die Online-Terminvereinbarung der schnellste und einfachste Weg.“

Kostenloser HU-Erinnerungsservice und Chat-Bot für viele Fragen
Damit Fahrzeughalter den Fälligkeitstermin ihrer HU nicht aus den Augen verlieren, bietet DEKRA zudem einen kostenlosen Erinnerungsservice an. Anmelden kann man sich dafür über die DEKRA Website, aber seit Anfang 2022 auch ganz einfach, indem der QR-Code auf dem HU-Prüfbericht selbst gescannt wird. Alle Informationen sind zu finden unter www.dekra.de/de/hu-erinnerung.

Neu ist der Chat-Bot auf den Webseiten der DEKRA Niederlassungen. Der digitale Assistent steht Kundinnen und Kunden rund um die Uhr zur Verfügung. Sie können jederzeit und von überall ihre Fragen rund um die automobilen Dienstleistungen von DEKRA eingeben und erhalten schnell fundierte Antworten. „Wir sind ständig dabei, die künstliche Intelligenz mit zusätzlichen Informationen anzureichern und die Funktion zu verfeinern. Perspektivisch werden weitere Anwendungsfälle in den Chat-Bot integriert“, so der Leiter Kundenprozesse.

Zudem kann der Fahrzeughalter online den jeweils jüngsten HU Prüfbericht anfordern, falls er ihn beispielsweise verlegt hat.

Serviceprozesse aus Kundensicht denken
„Unser Ansatz bei allen Weiterentwicklungen ist es, die Perspektive des Kunden einzunehmen“, sagt Andreas Steinwandt. „Prozesse, die seit Jahren bestehen, immer wieder neu aus Kundensicht zu durchdenken, gibt oft den Anstoß für Optimierungen oder ganz neue Entwicklungen. Dabei fragen wir uns zum Beispiel: Wie wird der Kunde auf uns aufmerksam? Wie findet er unsere Lokation in seiner Nähe? Wie vereinbart er einen Termin? Und: Wie findet die Bezahlung statt? Zu diesem Punkt arbeiten wir aktuell an einem Projekt zur Optimierung und Erweiterung der digitalen Bezahlprozesse.“

Zugang zur Webseite des jeweils nächstgelegenen DEKRA Automobil-Prüfstandorts und zu allen beschriebenen Online-Services gibt es gebündelt unter www.dekra.de/pruefstandorte.

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Meckenheimer Friedhof erhält neue Urnenwand mit 14 Würfeln

Meckenheim – Einsegnung auf dem Friedhof Bonner Straße – Schon seit längerer Zeit vollzieht sich in der Bestattungskultur ein Wandel. Viele Bürgerinnen und Bürger rücken von der traditionellen Erdbestattung ab. Stattdessen wollen sie sich nach ihrem Ableben einäschern und in einer Urne beisetzen lassen, nicht zuletzt, weil dadurch die aufwendige Grabpflege für die Angehörigen entfällt. Die Stadt Meckenheim kommt diesem wachsenden Bedürfnis unter anderem auf dem alten Friedhof an der Bonner Straße mit einer Urnenwand-Anlage nach. Diese vor elf Jahren mit 28 Würfeln errichtete und in den folgenden Jahren stetig ergänzte Wand hat jetzt eine erneute Erweiterung um 14 auf nunmehr 112 Würfel erfahren. Nach der Einsegnung durch den evangelischen Pfarrer Edgar Hoffmann und den katholischen Pfarrer Franz-Josef Steffl übergab der Erste Beigeordnete der Stadt Meckenheim, Hans Dieter Wirtz, die neue Urnenwand offiziell ihrer Bestimmung.

Die Erweiterung passt sich harmonisch in das Gesamtbild ein. In jedem der 14 Würfel finden jeweils vier Aschekapseln Platz. In der Regel werden diese Aschekapseln jedoch in einer so genannten Überurne beigesetzt. Je nach Größe und Form der Überurne rechnet man mit einer durchschnittlichen Belegung von zwei Urnen je Würfel. Wie bei einem Urnengrab werden auch in einem solchen Würfel üblicherweise Familienangehörige und keine „Fremden“ zusammen bestattet. Nach der Friedhofsgebührensatzung kostet der Erwerb des Nutzungsrechtes für einen Würfel bislang 1.851 Euro. Die Nutzungsdauer beträgt 20 Jahre. Die Urnenwand befindet sich gegenüber der Trauerhalle unmittelbar vor der Außenmauer des Friedhofs.

Bei ihrer Einsegnung sprachen die beiden Geistlichen vom Friedhof als einem Ort, an dem die Menschen Frieden finden sollen und ihrer Trauer Ausdruck verleihen können. Pfarrer Edgar Hoffmann verwies auf die Veränderung in der Bestattungskultur, „die auch darin begründet ist, dass viele Menschen nicht mehr so stark an einem Ort verwurzelt sind.“ Dennoch brauche es eine Grabstätte als Ort, an dem die Hinterbliebenen ihren Verstorbenen nahe sein können. „Mit der jüngsten Erweiterung schaffen wir einen würdigen Platz für alle Bürgerinnen und Bürger, die nach ihrem Ableben eingeäschert und ihre letzte Ruhe in einer Urnenwand finden wollen“, sagte der Erste Beigeordnete Hans Dieter Wirtz.

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Ein Jahr Digitale Kümmerer im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg – Landrat Kruppert dankt für Engagement im Ehrenamt – Vor einem Jahr fiel der Startschuss für die Initiative „Digitale Kümmerer“. Die Idee: Menschen aus dem Eifelkreis vermitteln anderen, vor allem älteren Menschen, digitale Grundkenntnisse. Ehrenamtlich, alltagsnah und persönlich.

Mittlerweile engagieren sich bereits über 15 Digitale Kümmerer und die offene Sprechstunde, die an jedem ersten Montag im Monat in Bitburg und an jedem ersten Donnerstag im Monat in Prüm stattfindet, ist bereits fest etabliert. Diese beiden Termine werden zentral von der Kreisverwaltung organisiert und im Jahresverlauf zusätzlich ergänzt durch Infoveranstaltungen, Schulungen und Workshops zu verschiedenen Themenschwerpunkten. In 2022 waren das ein Smartphone-Kurs zusammen mit der Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD), Mötsch sowie ein Online-Banking-Workshop in Kooperation mit der Kreissparkasse Bitburg-Prüm, beide zielgruppenorientiert für Senioren.

Für Landrat Andreas Kruppert war es daher auch ein persönliches Anliegen, alle „Digitalen Kümmerer“ zum Jahresempfang in die Kreisverwaltung einzuladen: „Sie persönlich tragen dazu bei, dass andere Menschen aus dem Eifelkreis in der heutigen digitalen Welt mithalten und teilhaben können. Was heute für viele schon alltäglich ist, wie Bilder von den Kindern und Enkeln empfangen und senden oder per Video mit ihnen telefonieren, weil sie in anderen Teilen Deutschlands oder der Welt leben, das machen Sie mit Ihrem Engagement für andere überhaupt erst möglich. Und so leisten Sie im Kleinen tatsächlich ganz Großes. Dafür danke ich Ihnen ganz herzlich.“

Ausdrücklich gewünscht ist, dass die Initiative überall im Eifelkreis adaptiert und von Gemeinden oder Vereinen vor Ort umgesetzt wird. So findet bereits seit Jahren wöchentlich ein Digitaltreff im Gemeindehaus in Gondenbrett statt. Seit Anfang des Jahrs organisiert die Gemeinde Schönecken ebenfalls eine regelmäßige offene Sprechstunde mit „Digitalen Kümmerern“, in Planung sind aktuell ebenfalls Bleialf und Arzfeld. Die Kreisverwaltung unterstützt interessierte regionale Akteure bei der Erstkoordination und Fragen zur Umsetzung.

Fachlich ist das Projekt „Digitale Kümmerer“ beim Amt für Soziales angesiedelt und wird ressortübergreifend vom Smart Cities Projektbüro EIFELKREIS VERBINDET begleitet und unterstützt. Kontakt Koordinierungsstelle Digitale Kümmerer: Christiane Ney, Tel. 06561 15-5250 (montags bis mittwochs, 9:00 bis 15:00 Uhr), E-Mail: ney.christiane@bitburg-pruem.de