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Gedenken an die Verstorbenen der Corona-Pandemie am 18. April

Aachen, 17.04.2021 – Bischof Helmut Dieser ruft zum Innehalten auf. Auf Initiative von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier findet am morgigen Sonntag die zentrale Gedenkveranstaltung für die Verstorbenen der Corona-Pandemie statt. Dem staatlichen Gedenken wird in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ein ökumenischer Gottesdienst vorausgehen, zu dem der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm und der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), Erzpriester Radu Constantin Miron, gemeinsam einladen.

Auch Bischof Dr. Helmut Dieser unterstützt dieses gemeinsame geistliche Anliegen und wird das Gedenken am 18. April während des Hochamts im Aachener Dom aufgreifen. „Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass die unvorstellbar große Zahl der an Covid-19 Verstorbenen keine abstrakte Größe bleibt. Hinter jeder Zahl verbirgt sich das Schicksal eines einzelnen Menschen und seiner Familie und Gott, der Schöpfer und Erlöser, kennt sie alle und ruft sie beim Namen.“ Bereits in seiner Osterpredigt hatte der Aachener Bischof darauf hingewiesen, dass die Ungewissheit über die Dauer der Pandemie im zweiten Jahr dieser Seuche und nach unzähligen Lockdowns und wechselnder Impfstrategien immer schwerer zu ertragen sei. „Indem wir die Lebensgeschichten der Verstorbenen sichtbar machen und sie uns im Kontext der österlichen Auferstehungsbotschaft neu vor Augen führen, nehmen wir die Trauer der Angehörigen ernst und setzen ein Zeichen der Verbundenheit und der Hoffnung“, so Bischof Helmut Dieser.

In diesem Sinne ist auch die biblische Geschichte vom Weg der Jünger Jesu nach Emmaus (Lk 24) zu verstehen, die als zentrales Element für den ökumenischen Gottesdienst in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ausgewählt wurde. Sie gibt Gelegenheit zur Besinnung, zum Abschiednehmen und bestärkt die Menschen in ihrer Hoffnung.

Neben der Gedenkveranstaltung im Aachener Dom finden auch in anderen Gemeinden des Bistums individuelle Würdigungen statt. Unter dem Motto „Trauern und Trösten“ ist jeder dazu aufgerufen, seine Trauer über den Verlust von Angehörigen stellvertretend für viele zum Ausdruck zu bringen. (iba / Na 013)

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Wir trauern um die Opfer der Corona-Pandemie und fühlen mit den Angehörigen

Region/Mainz, 17.04.2021 – „Die Corona-Pandemie fordert unser Land in einer bisher nie dagewesenen Weise heraus. Die Krise ist so existentiell, weil sie jeden von uns betrifft und mit großem persönlichem Leid verbunden ist. Mit aller Kraft kämpfen wir gegen die Pandemie, dabei dürfen wir die Opfer nicht vergessen. Mit steigenden Infektionszahlen kämpfen zurzeit wieder mehr Patienten und Patientinnen auf den Intensivstationen um ihr Leben. Jeden Tag sterben Menschen an den Folgen von COVID-19.

Wir trauern um die Opfer der Pandemie. Viele mussten einsam sterben. Wir denken daher auch an das Leid ihrer Angehörigen, denen es nicht möglich war, ihre Liebsten auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Hinter jeder Todeszahl steht ein Schicksal“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Vorfeld der zentralen Gedenkfeier von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für die Opfer der Corona-Pandemie. Die im Radio und Fernsehen live übertragene Gedenkveranstaltung findet am 18. April um 13.00 Uhr im Konzerthaus in Berlin pandemiebedingt im kleinsten Kreis mit den Spitzen der fünf Verfassungsorgane statt. Auch Hinterbliebene gestalten die Gedenkfeier mit.

Um als Gesellschaft die Trauer gemeinsam zum Ausdruck zu bringen, bitten alle Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten darum, an der vom Bundespräsidenten ausgerufenen Aktion #lichtfenster teilzunehmen. „Die Corona-Pandemie ist für uns alle eine schwere, dunkle Zeit. Bitte zünden Sie bei Einbruch der Dunkelheit eine Kerze an und stellen sie diese gut sichtbar ans Fenster. Lassen Sie uns für einen Moment innehalten und deutlich machen, dass wir die Verstorbenen nicht vergessen. Das Licht der Kerze soll Licht und Zuversicht geben und unser Mitgefühl zum Ausdruck bringen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Aus Anlass der zentralen Gedenkfeier für die Opfer der Corona-Pandemie hat die Ministerpräsidentin im Einvernehmen mit Innenminister Roger Lewentz für den kommenden Sonntag für alle öffentlichen Gebäude in Rheinland-Pfalz Trauerbeflaggung angeordnet.

Auch die Kirchen beteiligen sich am Anruf des Bundespräsidenten zum bundesweiten Gedenken. Im Hohen Dom zu Trier findet um 21.00 Uhr ein Abendlob statt, an dem Ministerpräsidentin Malu Dreyer und der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe teilnehmen.

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1000 Impfungen pro Tag im Impfzentrum Marmagen

Euskirchen, 17.04.2021 – Weitere Jahrgänge können Termine buchen – Regelung für Menschen mit Vorerkrankungen. Aktuell werden täglich rund 1.000 Menschen im Impfzentrum in Marmagen geimpft. Hinzu kommen die Impfungen durch die Hausärzte im Kreis Euskirchen. „Es geht also voran“, sagt Landrat Markus Ramers. „Aber es mangelt immer noch an Impfstoff. Wir können nur das verimpfen, was uns durch das Land zur Verfügung gestellt wird“, sagt Landrat Markus Ramers, der die Bürgerinnen und Bürger entsprechend um Geduld bittet.

Nachdem mittlerweile nahezu alle Menschen der höchsten Impfpriorität (Ü80er, Menschen in Senioreneinrichtungen usw.) geimpft wurden, werden aktuell weitere Bevölkerungsgruppen geimpft, zum Beispiel bestimmte Altersgruppen und Menschen mit Vorerkrankungen. Ab dem kommenden Montag, 19. April, können auch Menschen, die zwischen dem 1.1.1946 und dem 31.12.1947 geboren wurden, bei der Kassenärztlichen Vereinigung einen Termin buchen. Dies gilt im Übrigen auch für deren Lebenspartner – unabhängig vom Alter. Die Terminbuchung geht wie bisher über die Internetseite www.116117.de oder telefonisch unter 0800 / 116 117 01.

Bei den Impfungen kommen je nach Verfügbarkeit die Impfstoffe der Hersteller BioNTech oder Moderna zum Einsatz. Das NRW-Gesundheitsministerium weist darauf hin, dass nach wie vor Termine für die vorherigen Geburtsjahrgänge 1941 bis 1945 sowie für Personen ab 80 Jahren zur Verfügung stehen. Weitere Jahrgänge sollen in Kürze freigeschaltet werden. Die Impfzentren sollten allerdings nicht ohne gültigen Termin aufgesucht werden, da die Zahl der dort vorhandenen Impfdosen auf die Zahl der Anmeldungen abgestimmt ist.

Menschen mit Vorerkrankungen

Viele Rückfragen gibt es derzeit zur Impfberechtigung von Menschen mit Vorerkrankungen. Menschen mit Vorerkrankungen nach § 3 der Impfverordnung werden sowohl im Impfzentrum als auch von den Hausärzten geimpft. Der entsprechende Antrag für eine Impfung im Impfzentrum kann über impfantrag@kreis-euskirchen.de eingereicht werden.

Allerdings müssen die Antragsteller aufgrund der geringen Menge des zur Verfügung stehenden Impfstoffes mit Wartezeiten rechnen, bis sie einen Termin im Impfzentrum bekommen. Deswegen wird empfohlen, dass sie sich auch bei ihrem Hausarzt nach einer Impfung erkundigen. Sollten sie beim Hausarzt geimpft werden, muss der Termin im Impfzentrum unbedingt abgesagt werden, damit andere zum Zug kommen. Für §3-Patienten einer privatärztlichen Praxis (die derzeit keinen Impfstoff erhält) gilt, dass sie ebenfalls einen Antrag über impfantrag@kreis-euskirchen.de stellen können.

Die Gruppe der Menschen mit Vorerkrankungen nach §4 der Impfverordnung ist aktuell noch nicht vom Land freigegeben, soll aber – nach der Freigabe – ausschließlich von den Hausärzten geimpft werden. Es bringt also nichts, entsprechende Anträge und Atteste beim Kreis bzw. beim Impfzentrum einzureichen. Dies gilt auch für Patienten von privatärztlichen Praxen und für Patienten von Hausärzten, die sich nicht an der Impfkampagne beteiligen.

Hausärzte

„Wir freuen uns, dass das dezentrale Impfgeschehen durch die Einbeziehung der Hausärzte jetzt noch mehr Fahrt aufnimmt“, sagt Landrat Markus Ramers. Das bedeutet: Menschen, die an einer Vorerkrankung leiden und denen gemäß der Coronavirus-Impfverordnung eine Impfung zusteht, können sich nun formlos und ganz unbürokratisch direkt an ihren jeweiligen Hausarzt wenden – auch wenn sie zuvor bereits einen Antrag bei der Kreisverwaltung gestellt hatten und bisher noch nicht zum Zuge gekommen sind.

„Natürlich wird es auch in den Hausarztpraxen nicht gelingen können, alle Betroffenen gleichzeitig zu bedienen, da die Impfstofflieferungen erst Woche für Woche sukzessive zunehmen werden“, so der Landrat. „Aber es wird jetzt von Woche zu Woche besser.“

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Sonderimpfaktion im Landesimpf-Zentrum Grafschaft-Gelsdorf dieses Wochenende

Ahrweiler, 17.04.2021 – Heute und am Sonntag können im Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf rund 1800 zusätzliche Impfungen durchgeführt werden. Hintergrund ist eine Sonderimpfaktion des Landes Rheinland-Pfalz, bei der laut Landesimpfkoordinator Dr. Alexander Wilhelm den Impfzentren für das Wochenende zusätzliche Impfdosen zur Verfügung gestellt werden.

Damit kann das Landesimpfzentrum in dieser Woche, 12. bis einschließlich 18. April, erstmals durchgängig in Volllast betrieben werden, das heißt Montag bis Sonntag von 8 bis 20 Uhr. In dieser Woche werden mehr als 6000 Impfungen – davon 4500 Erst- und 1550 Zweitimpfungen – mit den Impfstoffen der Hersteller BionTech/Pfizer, AstraZeneca und Moderna durchgeführt.

Das Land teilt mit, dass den Betroffenen die jeweiligen Impftermine kurzfristig mitgeteilt worden sind. Personen, die sich bereits registriert haben, werden gebeten, dahingehend ihre E-Mail-Eingänge zu prüfen.

Seit dem Start der Impfkampagne am 5. Januar wurden bisher insgesamt rund 31.400 Corona-Schutzimpfungen (23.658 Erst- und 7753 Zweitimpfungen) im Kreis vorgenommen, davon rund 7800 Impfungen durch die mobilen Impfteams des DRK (rund 4700 Erstimpfungen und 3100 Zweitimpfungen).

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Auch 2021 kein Ferienspaß

Mechernich, 17.04.2021 – Die beliebte Mechernicher Ferienspaß-Aktion muss corona-bedingt leider auch 2021 ausfallen, das teilt Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick den Kindern und Jugendlichen in einem Schreiben mit, das in der Ausgabe des Bürgerbriefs Ende April veröffentlicht wird.

„Vor zwei Jahren wurde zum 36. Mal der Ferienspaß durchgeführt und die Welt war noch in Ordnung“, so Schick. Leider habe sich das in den Pandemie-Monaten geändert: „Für uns alle gab und gibt es deutliche Einschränkungen, Verzicht, die Schule fiel aus und es gab viele andere Maßnahmen, die unser Leben verändert haben.“

Normalerweise sei das Ferienspaß-Team ab Mitte April damit beschäftigt, das neue Ferienprogramm zusammenzustellen und vorzubereiten. Gemeinsam habe man beratschlagt, ob es möglich ist, ein Programm durchzuführen.

„Einhellig sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass es wieder eine Planung ins Ungewisse wäre und wir außerdem die Verantwortung einer möglichen Gefährdung der Teilnehmer nicht auf uns nehmen können.“ Er bedauere diese Entscheidung und wirbt gleichzeitig um Verständnis für die Absage.

Beim Ferienspaß werden sonst Aktionen wie „Eine Nacht im Schwimmbad“ oder Zoobesuche während der Sommerferien angeboten.

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AstraZeneca: Wie geht es mit den Zweitimpfungen weiter?

Düren, 17.04.2021 – Nachdem das NRW-Gesundheitsministerium am 31. März per Erlass angeordnet hatte, alle Zweitimpfungen mit AstraZenenca auszusetzen, hat den Kreis Düren nun ein Erlass des Ministeriums erreicht, in dem das weitere Verfahren geregelt ist.

 – Alle Menschen, die älter sind als 60 Jahre und eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, erhalten ab Sonntag, 18. April, auch eine Zweitimpfung mit diesem Impfstoff, sofern keine medizinischen Gründe dagegen sprechen. Damit behalten alle ab dem 18. April bereits festgelegten Zweittermine ihre Gültigkeit. Die Personen, deren Termine vom 12. bis 17. April ausgefallen sind oder ausfallen, werden gebeten, sich mit dem Impfzentrum unter der E-Mail: anfragen-izdn@kreis-dueren.de in Verbindung zu setzen, um einen neuen Termin zu vereinbaren.

– Für Personen unter 60 Jahre, die eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, erfolgt die Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff in einem Abstand von 12 Wochen. So hat es die Ständige Impfkommission in Berlin empfohlen.

– Alle Menschen, deren Zweittermin aufgrund des Erlasses vom 31.03.2021 ausgefallen ist, werden gebeten, sich mit dem Impfzentrum des Kreises Düren unter der E-Mail anfragen-izdn@kreis-dueren.de in Verbindung zu setzen, um einen neuen Termin zu vereinbaren.

-Auch die Personen, die einen Zweittermin 9 Wochen nach der Erstimpfung ausgemacht hatten, werden gebeten, sich mit dem Impfzentrum in Verbindung zu setzen, um einen neuen Termin zu vereinbaren, der dann 12 Wochen nach der ersten Impfung liegt. Die Empfehlung einer zeitlichen Differenz von 12 Wochen zwischen den beiden Impfungen erfolgt aufgrund der Studienlage, die eine maximale Wirksamkeit der Impfung mit AstraZeneca bei einer Zweitimpfung nach 12 Wochen ausweist.

Neue Termine für impfberechtigte Berufs- und Fallgruppen

Auf dem Terminportal des Impfzentrums Kreis Düren (www.impfzentrum-dueren.de) stellt der Kreis regelmäßig die Impftermine online, für den Impfstoff, der ihm vom Land NRW zur Verfügung gestellt wird. Dieser Impfstoff ist jedoch ausschließlich für die entsprechend impfberechtigten Berufs- und Fallgruppen zu verwenden, die jünger als 60 Jahre alt sind. Die Menge des Impfstoffes, die dem Kreis hierfür zur Verfügung gestellt wird, ist jedoch leider sehr gering.

Um gleichwohl diese Möglichkeit der Terminreservierung für die Bürgerinnen und Bürger verlässlicher darstellen zu können, werden ab sofort diese Impftermine jeweils montags ab 10 Uhr online gestellt.

Sollte es darüber hinaus noch unangekündigte Sonderzuweisungen von Impfstoff geben, werden wir darüber zeitnah informieren.

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Aktuelle mehrsprachige Corona-Informationen für den Kreis Euskirchen

Euskirchen, 17.04.2021 – Der Kreis Euskirchen bietet mithilfe der Integreat App & Webseite aktuelle und mehrsprachige Informationen zur Corona-Pandemie in der Region.

Der Kreis Euskirchen bietet Neuzugewanderten in der Region ein zusätzliches Angebot im Rahmen der Corona-Pandemie. Mit der Integreat-Plattform, bestehend aus App und Webseite, können Neuzugewanderte alle momentanen Regeln zu jeder Zeit online einsehen. Auch der jeweilige 7-Tage-Inzidenzwert wird per Schnittstellen zum Robert Koch-Institut tagesaktuell abgerufen.

Die Informationen sind in den Sprachen Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Persisch und Russisch abrufbar, um möglichst viele Menschen zu erreichen.

Die Integreat-Plattform im Kreis Euskirchen

Das Kommunale Bildungs- und Integrationszentrum (KoBIZ) des Kreises Euskirchen ist für die Aufbereitung der Inhalte zuständig. Der Kreis Euskirchen nutzt Integreat bereits seit Januar 2017, um Neuzugewanderten einen schnellen, kostenlosen und mehrsprachigen Zugang zu Informationen über wichtige Behörden, lokale Anlaufstellen und Beratungsangeboten unter anderem in den Bereichen Familie, Arbeit, Bildung, Gesundheit, Wohnen und Alltag zu ermöglichen. Dazu gehören beispielsweise die Antworten auf folgende Fragen: Wo kann ich einen Deutschkurs besuchen? Wie kann ich einen Schulplatz für meine Kinder finden? Wer sagt mir, ob die im Heimatland gemachten Abschlüsse auch in Deutschland gültig sind? Es handelt sich dementsprechend um Grundinformationen, die für einen gelungenen Start im Kreis Euskirchen notwendig sind.

Mitwirkung und Feedback

Alle Akteure aus der Integrationsarbeit sind eingeladen, ihre lokalen Angebote ebenfalls auf der Intgreat-Plattform zu veröffentlichen. Dabei haben alle Nutzer*innen die Möglichkeit, über die Feedback-Funktion eine Rückmeldung zu geben.

Bei Fragen und Anregungen hilft die Projektverantwortliche Nermeen Franke vom KoBIZ gerne weiter. Sie ist telefonisch unter 02251/15-1352 oder per E-Mail an nermeen.franke@kreis-euskirchen.de erreichbar.

Über Integreat

Integreat ist eine Open Source-Plattform, die Zugewanderten hilft, in Deutschland anzukommen. Sie unterstützt Kommunen bei der Digitalisierung und macht lokale Angebote für alle Bürger*innen mehrsprachig sichtbar und auffindbar. Die Integreat-Plattform besteht aus einer Webseite, die via www.integreat.app aufgerufen werden kann und einer App (Android und iOS), die auch offline genutzt werden kann.

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AstraZeneca-Zweitimpfungen ab 19. April im Landesimpfzentrum Grafschaft-Gelsdorf

Ahrweiler, 17.04.2021 – Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben sich am Dienstag, 13. April 2021, einstimmig auf folgende Vorgehensweise geeinigt: Menschen unter 60 Jahren, die ihre Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, bekommen am Tag der Zweitimpfung ein Impfangebot mit einem mRNA-Impfstoff (BionTech/Pfizer oder Moderna). Bereits vereinbarte Termine zur Zweitimpfung bleiben – wie ursprünglich terminiert – bestehen. Eine erneute Registrierung ist nicht notwendig. Die Zweitimpfungstermine mit AstraZeneca im Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf starten am 19. April 2021.

Sollten Betroffene, die das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, auch die Zweitimpfung mit AstraZeneca bevorzugen, können sie diesen Impfstoff nach sorgfältiger Beratung durch den impfenden Arzt und individueller Risikoanalyse erhalten. Impflinge, die das 60. Lebensjahr vollendet haben und bereits mit AstraZeneca geimpft wurden, erhalten dieses Vakzin auch bei der Zweitimpfung.

Den Beschluss der 94. Gesundheitsministerkonferenz (GMK) vom 13. April finden Sie unter https://www.gmkonline.de/Beschluesse.html.

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Sport muss im Freien wieder möglich sein

Region/Mainz, 17.04.2021 – LSB und Sportbünde mit eindringlichem Appell an Bund, Landesregierung und Kommunen. Mit einem eindringlichen Appell wendet sich der organisierte Sport in Rheinland-Pfalz an die Landesregierung sowie Sportminister Roger Lewentz. Gemeinsames Ziel und Minimalforderung von Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) und der Sportbünde Rheinland, Rheinhessen und Pfalz ist, dass im Vereinssport wieder fünf Personen plus Trainer – unabhängig vom Alter und von Inzidenzwerten – aus verschiedenen Haushalten im Freien und unter strikter Einhaltung der Abstandsregel Sport treiben können.

Die jüngsten Passagen – ob im Entwurf der Bundes-Notbremse, der aktuell gültigen Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes oder den kommunalen Allgemeinverfügungen – sind aus Sicht des organisierten Sports überhaupt nicht mehr nachzuvollziehen. Deshalb haben sich LSB und Sportbünde bereits am 22. März in einem Offenen Brief an die Landesregierung gewandt und am 11. April an Sportminister Roger Lewentz persönlich.

Auch wenn Öffnungsschritte in der Pandemiebekämpfung gerade nicht das große Thema sind, sind LSB und Sportbünde mit den aktuell geltenden Regelungen zum organisierten Sporttreiben bei höheren Inzidenzzahlen nicht einverstanden. „Vielmehr verweisen wir auf die bereits mehrfach kommunizierte Minimalforderung, dass im Vereinssport fünf Personen plus Trainer aus verschiedenen Haushalten im Freien und unter strikter Einhaltung der Abstandsregel unabhängig von Inzidenzzahlen Sport treiben können“, so LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick und Hauptgeschäftsführer Christof Palm in den beiden Schreiben. „Diese Möglichkeit – flankiert von mittlerweile erprobten und bewährten Hygienekonzepten mit Hinweisen zum Verhalten vor und nach der Trainingseinheit – birgt auch nach Ansicht von Experten keine systematischen Infektionsrisiken.“ Mit Blick auf den Offenen Brief der Gesellschaft für Aerosolforschung an Kanzlerin Angela Merkel bedauert die LSB-Spitze, dass die Inhalte des Briefes „leider nicht die erhoffte Bewegung in die Debatte einer schrittweisen Öffnung des Sports gebracht“ haben.

Die geplanten Änderungen des Infektionsschutzgesetzes bzw. die Bundes-Notbremse sehen vor, dass ab einer Inzidenz von 100 nur noch kontaktloser Individualsport allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands erlaubt ist. Natürlich ist die derzeitige Situation ist ernst. Das erkennen die Verantwortlichen im Landessportbund, in den Sportbünden und deren rund 6.000 Vereine in Rheinland-Pfalz auch an. Der Sport sei bisher ein verlässlicher Partner der Politik gewesen, weil er nicht – wie teilweise andere Organisationen und Verbände – unrealistische Forderungen gestellt hat. Viele Einschnitte für den Sport haben LSB und Sportbünde nachvollzogen und mitgetragen. „Gleichzeitig erwarten wir aber jetzt eine Ausrichtung an wissenschaftlichen Erkenntnissen und eine genaue Abwägung von Risiken – speziell von Corona-Infektionen auf der einen und der sehr weitgehenden Aussetzung von Vereinssport auf der anderen Seite. Nach mehr als einem Jahr Bewegungsmangel-Pandemie muss es mehr geben als nur Öffnen und Schließen“, sagt Landessportbund-Präsident Wolfgang Bärnwick.

Konkret bezieht sich der LSB dabei auf eine Stellungnahme von führenden Aerosolforschern an die politisch Verantwortlichen. Die Aerosolforscher um den Biophysiker Dr. Gerhard Scheuch kritisieren in ihrem Schreiben, dass „bis heute wesentliche Erkenntnisse unserer Forschungsarbeit nicht in praktisches Handeln übersetzt“ worden sei. „Stattdessen werden eher symbolische Maßnahmen wie die Maskenpflicht beim Joggen erlassen, die keinen nennenswerten Einfluss auf das Infektionsgeschehen erwarten lassen. Übertragungen im Freien sind äußerst selten und führen nie zu ‚Clusterinfektionen‘, wie das in Innenräumen zu beobachten ist“, schreiben die Forscher.

Wir können es Tag für Tag lesen und bekommen verstärkt Rückmeldung von Wissenschaftler oder aus den Reihen der Vereine, dass sie sich um die körperliche, aber vor allem auch die seelische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen sorgen. „Ganz offensichtlich produzieren wir durch die angeordnete Bewegungsarmut aktuell die Kranken von Morgen“, so Hauptgeschäftsführer Palm. „Solche drohenden Langzeitschäden müssen bei der Neufassung des Infektionsschutzgesetzes einbezogen werden“, fordert er. Und weiter: „Wenn draußen quasi keine Ansteckung droht, sollte altersübergreifend mehr Sport ermöglicht werden – im Zweifel zuerst in kleineren Gruppen, kontaktarm und unter Beachtung der bereits bestehenden Hygienekonzepte“.

Passend dazu äußert der LSB zum wiederholten Male sein Unverständnis zu den Regelungen der Anlage 4 (zu §23 Abs. 5), also der Musterallgemeinverfügung des Landes bei einer Inzidenz von über 200:

Hier heißt es unter Punkt 2. Abweichend von § 2 Abs. 1 Satz 1 18. CoBeLVO ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur alleine oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands und einer Person eines weiteren Hausstands gestattet.

Unter Punkt 6 steht: Abweichend von § 10 Abs. 1 18. CoBeLVO ist die sportliche Betätigung im Amateur- und Freizeitsport in Einzelsportarten nur im Freien und nur alleine oder mit Personen, die dem eigenen Hausstand angehören, zulässig.

Soll heißen: Die Sportausübung zu zweit auf Abstand ist in Städten und Landkreisen bei einer Inzidenz von über 200 untersagt. Man könnte sich also bei einer Inzidenz von über 200 mit einer Person eines weiteren Haushalts ohne Abstand treffen, man könnte aber nicht mit der gleichen Person mit Abstand Individualsport wie bspw. Tennisspielen ….

Diese Diskriminierung des Sports gegenüber sonstigen sozialen Zusammenkünften zu zweit ist den Sporttreibenden nicht zu vermitteln, für den organisierten Sport schlicht inakzeptabel.

Der Landessportbund Rheinland-Pfalz verweist zudem darauf, dass regelmäßiger Sport laut einer US-Studie mit fast 50.000 corona-infizierten Patienten das Risiko, schwer an Covid zu erkranken oder gar zu sterben, stark reduziere und auch bei der Stressbewältigung helfe. „Auf Grundlage solcher wissenschaftlicher Erkenntnisse müssen Sport und Bewegung endlich als Teil der Lösung der Pandemiebekämpfung anerkannt und vor allem eingesetzt werden. Dazu fordern wir die politischen Entscheidungsträger auf allen Ebenen – von Kommunale, Land und Bund bei ihren Überlegungen zur Formulierung von Corona-Bekämpfungsverordnungen, Allgemeinverfügungen oder Infektionsschutzgesetz eindringlich auf“, so die LSB-Spitzen Bärnwick und Palm.

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Impfungen für die über 70-Jährigen gehen weiter

Düren, 17.04.2021 – Für die über 70 Jahre alten Menschen im Kreis Düren werden die Corona-Impfungen fortgesetzt. Ab Montag, 19. April,  können sich die Jahrgänge 1946 und 1947 für einen Impftermin – auch für den Lebenspartner – anmelden.

Die Terminbuchung erfolgt online über www.116117.de sowie telefonisch über die kostenlose Rufnummer 0800/116 117 01. Ein Einladungsschreiben für diese Personen wird per Post verschickt; dies ist aber zur Impfanmeldung nicht notwendig. Es ist nach wie vor möglich, Termine für die vorherigen Geburtsjahrgänge 1941 bis 1945 sowie Personen über 80 Jahre über die Kassenärztliche Vereinigung zu vereinbaren.

Am Sonntag, 18. April, werden wieder unter coronakonformen Bedingungen kostenlose Schnelltests (Nasenabstrich) im Kreishaus in Düren (Bismarckstr. 16, Haupteingang) und in der Geschäftsstelle der Kreisverwaltung in Jülich (Düsseldorfer Str. 6) von 9 bis 17 Uhr angeboten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Testzentren im Kreis Düren sind hier zu finden: https://www.kreis-dueren.de/aktuelles/corona/schnelltest-informationen.php

Aktuell sind im Kreis Düren 812 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Seit gestern (15.4.) gibt es 60 Neuinfektionen. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie 11.672 Menschen positiv getestet worden. Die Zahl der Genesenen steigt um 77 und beträgt nun 10.603.  (Stand: 14 Uhr)

50.744 Menschen im Kreis Düren haben im Impfzentrum des Kreises Düren bisher die Erstimpfung erhalten und 17.309 sind dort zum zweiten Mal geimpft worden (das sind 2237 Erstimpfungen und fünf Zweitimpfungen mehr als gestern am 15.4.). Es handelte sich hierbei um Sondererstimpfungen, die aufgrund des zusätzlichen Kontingents von Astra-Zeneca-Impfstoff für Menschen über 60 Jahre (wir berichteten) erfolgten. Da das Impfzentrum montags und donnerstags normalerweise geschlossen ist, waren nur wenige Zweitimpfungen terminiert.