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Gisa Klönne „Für diesen Sommer“ liest am Dienstag 27. September 2022 in der Schlosskapelle der Zitadelle Jülich

Jülich – Eine Lesung und Gespräch organisiert vom Seniorenbeirat der Stadt Jülich. Der Seniorenbeirat der Stadt Jülich organisiert im Rahmen des NRW-Förderprogramms „Aufschlagen“ eine Veranstaltung aus Lesung und Gespräch mit der Autorin Gisa Klönne zu ihrem neuen Roman „Für diesen Sommer“. In diesem, ist es ihr gelungen Zeit- und Familiengeschichte zu einem Porträt zweier Generationen zu verweben. Mit großer Wärme erzählt sie von Hoffnung und Scheitern, verpassten Chancen und dem schwierigen Weg zur Versöhnung.

Zum Inhalt: Einst schien das Glück der Familie Roth so selbstverständlich wie der Flug der Leuchtkäfer in den Sommernächten im Garten. Jetzt ist Vater Heinrich alt und allein und ausgerechnet Franziska, die Tochter, mit der er sich überworfen hat, soll für ihn sorgen. Mit Mitte 50 kommt Franziska noch einmal in ihr Elternhaus zurück, um sich um ihren verwitweten Vater zu kümmern. Seit ihrer Jugend, seit sie sich dem Naturschutz verschrieben hat, war das Verhältnis zu ihm, dem Technikgläubigen Ingenieur, schwierig und ihre Besuche im Elternhaus selten. Ihr Lebenstraum ist gescheitert – genau, wie Heinrich das stets prophezeit hatte. Doch auch sein Konzept ging nicht auf. Er, der stets alles kontrollieren wollte, muss nun das Loslassen lernen. Widerstrebend lassen sich also Vater und Tochter aufeinander ein. Die ungewohnte Nähe schürt die nie gelösten Konflikte von neuem. Mit jedem gemeinsamen Tag erwachen nicht nur die alten Konflikte, sondern auch die Erinnerungen an das Glück, das sie einmal teilten. Wie damit leben, dass all das unwiederbringlich vorbei ist? …

Die Lesung findet am Dienstag, den 27.09.2022 um 19.00 Uhr in der Schlosskapelle der Zitadelle statt. Der Eintritt ist frei. Einlass ist ab 18:30 Uhr. Informationen zu dieser und anderen Veranstaltungen des Seniorenbeirates der Stadt Jülich erhalten Sie im Fachbereich für Quartiersmanagement und Mehrgenerationen der Stadt Jülich unter der Tel. 02461-63211 oder per E-Mail: SHaxha@juelich.de.

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„Herzenssache Lebenszeit“ Infobus ist am Dienstag 27. September 2022 am Krankenhaus Maria Hilf

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Mit einem Infobus vor dem Haupteingang des Klinikums macht sich das Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr für die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen stark. Interessierte können am 27. September 2022 von 10 bis 16 Uhr ohne Voranmeldung vorbeikommen und offene Fragen klären.

Gesundheitsrisiken kennen, Symptome deuten, schnell reagieren – Aufklärung kann Leben retten. Die Abteilung für Kardiologie am Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr engagiert sich für die Kampagne „Herzenssache Lebenszeit“. Am 27. September klären Chefarzt Dr. Theodoros Ballidis und sein Team am Infobus vor dem Haupteingang des Klinikums über Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf.

Seit Mai tourt der signalrote Londonbus der von Boehringer Ingelheim ins Leben gerufenen Gesundheitsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“ durch die Bundesrepublik. Er bietet Interessierten die Möglichkeit, im direkten Gespräch mit Experten offene Fragen zu klären. Informationsmaterialien sorgen für zusätzliche Aufklärung. Wir freuen uns auf den persönlichen Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern“, sagt Dr. Ballidis, der gerade vor dem Hintergrund der Covid-Pandemie einen besonderen Informations- und Beratungsbedarf sieht. Immerhin traten während der Pandemiewellen der vergangenen zwei Jahre deutlich mehr Schlaganfall-bedingte Todesfälle auf als in den Jahren zuvor. Auch Personen mit einem Herzinfarkt kamen häufig verspätet und mit fortgeschrittener Schädigung des Herzens ins Krankenhaus.

„Dass Menschen aus Angst vor einer Infektion den Weg in die Praxis oder in die Klinik scheuen, ist alarmierend, gerade bei akuten Herz-Kreislauf-Ereignissen, bei denen jede Minute zählt“, betont Dr. Ballidis und ruft Risikogruppen dazu auf, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen. Ein Besuch des Infobuses am Krankenhaus Maria Hilf kann zusätzlich helfen, das eigene Risiko besser einzuschätzen und entsprechend zu reagieren.

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Chefarzt vom St. Elisabeth Krankenhaus Mayen informiert am Montag 26. September über künstliche Gelenke

Mayen – Gelenkersatz an Hüfte oder Knie: Was ist für Patienten wichtig? Knorpelverschleiß an Knie- und Hüftgelenk endet immer häufiger in einem Gelenkersatz. Das bedeutet für viele Betroffene nicht nur das Ende eines langen Leidensweges, sondern meist auch eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Doch wann ist ein künstliches Gelenk sinnvoll? Worin unterscheiden sich die Implantate? Gibt es noch Alternativen zur Operation?

Diesen und weiteren Fragen geht Dr. med. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Mayen, am Montag, 26. September, im Rahmen eines Online-Vortrags nach. Interessierte können zwischen 17 und 18 Uhr am Online-Vortrag des zertifizierten Endoprothetikzentrums teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen an den Experten richten. Eine weitere Gelegenheit, den Vortrag zu hören, gibt es am Montag, 17. Oktober.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Es genügt eine E-Mail an veranstaltungen@gk.de mit dem Thema des Vortrags im Betreff. Über alles weitere wird dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich per E-Mail informiert.

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Äpfel mitbringen, Saft genießen – Mobile Saftpresse am 24. und 25. September auf dem Krewelshof Eifel

Mechernich-Obergartzem – Die Apfelernte schickt sich an üppig auszufallen. Beste Gelegenheit also, um aus dem köstlichen Obst Saft pressen zu lassen. An diesem Wochenende, 24. und 25. September, kommt dafür das Saftmobil auf den Krewelshof nach Obergartzem. Jeweils von 9 bis 17 Uhr kann jeder Streuobstbesitzer seine Ernte zur mobilen Mosterei bringen. Die Äpfel werden vor Ort zu frischem Apfelsaft verarbeitet und in Fünf-Liter-Boxen abgefüllt. Ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe hält der sich ungeöffnet bis zu zwei Jahren.

Wer mehr als 50 Kilogramm mitbringt, erhält sogar lupenreinen Saft aus den eigenen Äpfeln. Zunächst wird das Obst gewaschen, anschließend zerkleinert und in der Presse zu Saft verarbeitet. Erhitzt und pasteurisiert fließt er dann in eine praktische Fünf-Liter-Box mit Zapfhahn. Eine Box kostet 6 Euro, bei 50 Kilo ergeben sich je nach Ergiebigkeit der Äpfel 30 bis 35 Liter Saft. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, ein frühzeitiges Kommen wird jedoch empfohlen.

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Programm der 25. Aachener Kunstroute vorgestellt

Aachen – Am heutigen Samstag, 24. und Sonntag, 25. September öffnen Museen, Kunstvereine, Galerien und ausgewiesene Künstlervereinigungen bei freiem Eintritt ihre Türen, um im Rahmen der 25. Aachener Kunstroute Hochwertiges für Auge, Kopf und Gemüt zu präsentieren. Sie bieten einen unmittelbaren Zugang zu den Kunstschaffenden und zur Kunst, die selbstbewusst zeigt, was sie kann: gegenwärtige Themen verdeutlichen, zur Diskussion anregen, ästhetische Bedürfnisse befriedigen und vielseitige Kommunikation herstellen. In diesem Jahr präsentieren rund 300 Künstler ihre Werke an insgesamt 46 Stationen in der Stadt. Bei einem Pressegespräch in den Räumen der Ateliergemeinschaft Halle 1 wurde das Programm jetzt bekannt gegeben.

Die Aachener Kunstroute ist eine Initiative der Aachener Kunstinstitutionen zur Förderung zeitgenössischer bildender Kunst. Museen und Kunstvereine von internationalem Rang, Galerien und ausgewiesene Künstlervereinigungen laden hier zu einer spannenden Entdeckungsreise durch die Aachener Kunstwelt ein. Ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Vernissagen, Führungen, Lesungen, musikalischen Darbietungen sowie die persönlichen Kontakte zu den anwesenden Kunstschaffenden regt zum Diskurs und Dialog an, ist inspirierend und bereichernd.

Die offizielle Eröffnung mit der Zentralausstellung „Spektrum“ in der Aula Carolina fand am gestrigen Freitag, 23. September, um 20 Uhr, statt. Das Grußwort hielt Oberbürgermeistern Sibylle Keupen; die musikalische Begleitung übernahm HeJoe Schenkelberg (Akkordeon).

Zur 25. Ausgabe der Kunstroute werden insgesamt rund 20.000 Besucher*innen erwartet. Unisono sagen Heinrich Hüsch und Britta Hoog von der Aachener Kunstroute e.V.: „Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr wieder viele Facetten zu sehen sind. Malerei, Fotografie, Zeichnung, Druckgrafik und Digitaldruck, Objekte und Installationen. Auch digitale Elemente haben Einzug gefunden. Kunst ist immer ein Ausdruck, dem Leben und seinen Herausforderungen zu begegnen. Sie hat heilende und inspirierende Wirkung, sie regt an, fasziniert und begeistert.“ Rainer Beck, Leiter des Veranstaltungsmanagements im Kulturbetrieb der Stadt Aachen, ergänzt: „Die Kunstroute ist immer fester Bestandteil meines Terminkalenders. Sie setzt wichtige Impulse in der Aachener Kunstszene. Ich freue mich ganz besonders, dass ich die Veranstalter zum 25-jährigen Jubiläum erstmalig in meiner Funktion als Veranstaltungsmanager beim Kulturbetrieb unterstützen kann. Neben dem breiten Spektrum an unterschiedlichen Orten und Interpretationsformen schätze ich es insbesondere, dass viele Künstler selbst vor Ort sind und somit ein unmittelbarer Austausch möglich ist.“

Das Programm der 25. Aachener Kunstroute gibt es online unter www.aachenerkunstroute.de oder in den Broschüren, die an den einzelnen Stationen ausliegen.

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Erste Bilder der Leuchtenden Gärten Zülpich

Zülpich – Der Seepark Zülpich eröffnet die Leuchtenden Gärten 2022. Rund zwei Wochen lang, bis zum 9. Oktober, verwandelt sich das Gelände in ein begehbares Kunstwerk mit zahlreichen Licht- und Klanginstallationen unter freiem Himmel. Im Rahmen der Endabnahme für die Veranstaltungsdurchführung haben wir die Beleuchtungsprofis der Firma B+B begleitet und konnten exklusive Einblicke auf die Spielorte im Seepark erhalten.

Der barrierefreie szenische Rundweg leitet die Besucher durch beeindruckende Illuminierungen mit Lichteffekten und Großprojektionen, die sich teilweise im Wasser des See spiegeln und mit einem – hoffentlich durchgehend – sternenklaren Himmel
um die Wette strahlen. Um die Installationen vollständig zu erleben, empfehlen wir, sich an den einzelnen Spielorten etwas Zeit zu nehmen und einige Minuten jeweils zu verweilen.

Wie gewohnt startet der Weg am Haupteingang und geleitet die Besucherinnen und Besucher mit einem faszinierenden Zusammenspiel von Natur, Musik und Beleuchtung entlang der Blütenachse. In diesem Jahr wird der Weg aber – anders als in den
Vorjahren – in Höhe des Trimm-Fit-Parcours entlang der alten Falknerei abbiegen.

Dort kann unter anderem die „Morgenstimmung“ bestaunt werden.
Vorbei am Kletterberg und Indemann führt die Strecke nun geradeaus über den Uferweg, vorbei an den Seepark-Booten bis zur Römerbastion, wo das Publikum mit den „Terrassen-Tänzen“ empfangen wird. Zurück verläuft der Rundweg Richtung Gartenpavillon vorbei an den Themengärten und der Co2-neutralen SonnenLichtShow.

Von dort geht es den Zick-Zack-Weg herunter Richtung Flying Fox-Park, vorbei am Strand und wieder entlang der Blütenachse in Richtung Haupteingang und Gärtermarkt, auf dem ein Catering-Bereich wartet. Ebenso haben auch die Park-Gastronomie „Strandbud“ sowie der faszinierend illuminierte Hochseilkletterpark „Flying Fox“ allabendlich
geöffnet. So können die Gäste nicht nur einen Snack und ein leckeres Getränk am Strand bei Nacht genießen, sondern haben auch die Möglichkeit bei einem Flying Fox Flug das Lichterspektakel von oben zu bestaunen.

Der Rundweg gesamt kann barrierefrei genutzt werden.

Die Leuchtenden Gärten finden in diesem Jahr bis zum 9. Oktober statt, täglich von 20 Uhr bis 23:30 Uhr, 30 Minuten früher wie ursprünglich geplant. Ein Besuch ist auch mit gutem Gewissen unter aktuellen Bedingungen möglich, so werden unter anderem bereits seit dem verganganen Jahr ausschließlich energieeffiziente Leuchten und Strahler mit LED Technik verwendet.

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Klimastreik Fridays for Future – Malu Dreyer besuchte Auftakt-Kundgebung

Region/Mainz – Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Gemeinsam konsequent für Klimaschutz und Nachhaltigkeit. „Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind die großen Herausforderungen, die wir mit konkreten Maßnahmen angehen müssen. Deshalb ist es gut, dass Ihr und Sie das heute gemeinsam mit Nachdruck deutlich macht. Für die Landesregierung hat der Klimaschutz höchste Priorität und auch in weiten Teilen der Bevölkerung ist ein Umdenken spürbar“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer auf der Auftaktkundgebung zum Klimastreik von Fridays for Future, den sie gemeinsam mit Mitgliedern des ‚Zukunftsrates Nachhaltige Entwicklung Rheinland-Pfalz‘ besuchte. Dort nahm sie auch einen Katalog mit Forderungen entgegen.

„Unsere Aufgabe als Zukunftsrat ist es, das Expertenwissen um künftige Herausforderungen mit den aktuellen Interessen der Bürgerinnen und Bürger zu verbinden, um daraus Empfehlungen an die Politik zu formulieren“, sagte die Vorsitzende des Zukunftsrates, Prof. Jutta Allmendinger. „Gerade auch der jungen Generation zuzuhören, ist dafür unabdingbar. Sie wird es sein, die in ihrem späteren Leben mit noch heftigeren Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert sein wird. Diese jungen Menschen kämpfen ganz konkret für ihre eigene Zukunft“, so die Soziologin.

„Die fürchterliche Flutkatastrophe vom vergangenen Sommer, die Dürre dieses Sommers, Waldbrände, Ernteausfälle, dies hat uns allen noch einmal deutlich vor Augen geführt, dass wir auf allen Ebenen gefordert sind“, so die Ministerpräsidentin.

Der globale Klimastreik erreiche längst viele Menschen über alle Altersgrenzen hinweg. Das sei wichtig, denn ohne die Mitwirkung jeder und jedes Einzelnen könnten Klimaziele nicht erreicht werden. „Wir haben in Rheinland-Pfalz ambitionierte Ziele festgelegt. Wir arbeiten daran in einem Korridor von 2035 bis 2040 klimaneutral zu werden. Dafür tun wir sehr viel, vor allem beim Ausbau der erneuerbaren Energien, den wir massiv voranbringen. Zum Klimaschutz gehört aber auch der Erhalt der Biodiversität, der klimaresiliente Umbau der Wälder und der Schutz der Gewässer und Moore“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Für den Erfolg des Klimaschutzes sei es unabdingbar, dass die Menschen den Weg in eine nachhaltige Gesellschaft unterstützen. Fridays for Future sei deshalb eine entscheidende Bewegung, um die Notwendigkeit von Klimagerechtigkeit deutlich hervorzuheben. „Klimaschutz muss die Interessen der Menschen aufnehmen, die sich untragbaren finanziellen Belastungen gegenübersehen. Die Politik muss sicherstellen, dass die Basisversorgung an Energie bezahlbar ist“, so die Ministerpräsidentin.

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Der Kaller Kneipenverein reagiert auf die steigenden Energie- und Lebensmittel-Preise

Kall – Freier Eintritt beim Oktoberfest -Vorstand: „Wir möchten damit die Besucher ein wenig entlasten“ – Die bereits gekauften Karten werden erstattet. Der Verein zur Erhaltung der Gaststätte Gier in Kall veranstaltet am Samstag, 1. Oktober, ab 19 Uhr im Saal sein viertes Oktoberfest mit dem Ahrhüttener Musikanten. Dazu war der Eintrittspreis auf zehn Euro festgesetzt worden. Obwohl schon zahlreiche Eintrittskarten im Vorverkauf vergeben worden sind, hat sich der Vorstand jetzt aus aktuellem Anlass kurzfristig dazu entschlossen, auf die Erhebung von Eintrittsgeld zu verzichten.

Die ins uferlose steigenden Energiekosten, horrende Spritpreise und immer höhere Lebensmittelpreise, die die Menschen derzeit übermäßig belasten, haben den Verein zu dem Schritt bewogen, den Besuchern des Oktoberfestes freien Eintritt zu gewähren, um sie finanziell ein wenig zu entlasten. Kassierer Peter Berbuir: „Bereits erworbene Eintrittskarten werden natürlich zurückgenommen und das Eintrittsgeld erstattet“.

Für zünftige Oktoberfest-Musik sorgen am 1. Oktober im Saal Gier zum vierten Mal  die Ahrhüttener Musikanten, die in voller Besetzung aufspielen werden. Die Musikanten werden Klänge der Egerländer, der Oberkrainer und auch der Kastelruther Spatzen zum Besten geben. Außerdem stehen Stimmungs- und Tanzmusik auf dem Programm.

Und auch für das leibliche Wohl ist reichlich gesorgt. Kneipen-Caterer Ludwig Werle und Vereinsvorsitzender Uwe Schubinski werden dafür sorgen, dass knusprige Haxen, Weißwurst und Brezeln als bayerische Spezialitäten aufgetischt werden können. Als Durstlöscher dient echtes Oktoberfestbier.

Der Verein hofft darauf, dass viele Besucher in Dirndl oder Lederhosen zum Oktoberfest kommen, damit sie zumindest Outfit mäßig mit den großen Vorbildern in München mithalten können.  (Reiner Züll)

 

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Verleihung des Ehrenrings der Stadt Jülich an Wolfgang Gunia und Heinrich Stommel

Jülich – In einer Festsitzung des Stadtrates wurde in der Schlosskapelle der Zitadelle der Ehrenring der Stadt Jülich an Wolfgang Gunia und Heinrich Stommel verliehen. In feierlichem Rahmen begrüßte Axel Fuchs als Bürgermeister der Stadt Jülich die zu Ehrenden mit ihren Familien, den Stadtrat, die Verwaltungsspitze und zahlreiche Mitarbeitende der Stadtverwaltung und der Politik. Er begrüßte besonders auch anwesende Trägerinnen und Träger des Ehrenrings und der Ehrenmedaille der Stadt Jülich.

Mit einer ausführlichen, aber kurzweiligen Laudatio übernahm er die ehrenvolle Aufgabe, den rund 100 Anwesenden die Biografien und Verdienste der beiden neuen Träger des Ehrenrings der Stadt Jülich näherzubringen. „Der Ehrenring der Stadt Jülich kann an Personen verliehen werden, die besondere Verdienste auf politischem, wirtschaftlichem, sozialem, kulturellem, heimatpflegerischem und sportlichem Gebiet sowie auf dem Gebiet der Kommunalverwaltung für die Stadt Jülich erworben haben. Ihr habt auf vielen der genannten Gebiete besondere Verdienste vorzuweisen“, so Axel Fuchs.

Wolfgang Gunia, der im Jahr 1967 seine Lehrtätigkeit in Jülich begann, war am Gymnasium in der Zitadelle mehr als 30 Jahre tätig – „mit fachlicher Kompetenz und oft beneidenswerter Gelassenheit hat er zahllose Schülerinnen und Schüler durch die Schulzeit begleitet.“ Da er die Fächer Deutsch, Geschichte und später auch Sozialwissenschaft unterrichtete, lagen die Leitung der Jahreszeitschrift „Die Zitadelle“ und historisch fundierte Publikationen ebenso nahe wie Tätigkeiten in verschiedenen Vereinen der Stadt, die sich mit Geschichte beschäftigen: vom Freundeskreis Stadtarchiv über den Bürgerbeirat Historische Festungsstadt Jülich bis hin zur Karnevalsgesellschaft seines Wohnortes Stetternich.

Doch auch sein politischer Werdegang ist aller Ehren wert. Seit 1971 ist er Mitglied der CDU, seit 1978 im Vorstand der CDU Jülich aktiv und von 1989 bis 2020 war er Mitglied im Rat der Stadt Jülich. Von 2004 bis 2020 war er zudem 1. Stellvertretender Bürgermeister. Axel Fuchs lobte „seine freundliche, unkomplizierte und zuvorkommende Art, durch die die Zusammenarbeit stets unproblematisch und positiv, sogar kollegial und freundschaftlich war“. Seit 2014 ist Gunia Mitglied im Seniorenbeirat der Stadt Jülich – „eine Aufgabe, die er sich bis heute nicht nehmen lässt“. Bereits im Jahr 2010 wurde er Vorsitzender der CDU Seniorenunion – die aktive ehrenamtliche Mitwirkung in der Politik und in historischen Vereinen sind für ihn somit weiter selbstverständlich und „bereichern das gesellschaftliche Leben n Jülich in besonderer Weise“, so Fuchs abschließend.

Im zweiten Teil seiner Laudatio widmete sich der amtierende Bürgermeister der Vorstellung von Heinrich Stommel, der seine berufliche Laufbahn 1990 in Jülich als Technischer Beigeordneter begann und bereits 1991 Stadtdirektor wurde. Durch die Abschaffung der Doppelspitze aus Stadtdirektor und ehrenamtlichem Bürgermeister wurde Heinrich Stommel 1999 direkt als parteiloser Bürgermeister gewählt.  „Von nun an war er Verwaltungsvorstand, Ratsvorsitzender und erster Repräsentant der Stadt in einer Person“, so Fuchs, der großen Respekt zollte, dass Stommel diesen Erfolg in den Jahren 2004 und 2009 eindrucksvoll wiederholen konnte. Als sein Amtsnachfolger bedankte er sich augenzwinkernd dafür, dass sich Stommel im Jahr 2015 nicht wieder zur Wahl gestellt habe – „denn wer weiß, ob ich Ihnen heute hier als Bürgermeister gegenüberstehen und den Ehrenring verleihen könnte“. Er betonte, dass die Amtszeit von Heinrich Stommel „geprägt war von Fleiß, Verantwortungsbewusstsein und Standhaftigkeit“.  Von größter Bedeutung für die Stadt würdigte Fuchs Stommels Engagement im Bereich erneuerbarer Energien. „Schon damals als Leuchtturmprojekt erkannt, sind die positiven Auswirkungen des ersten Solarturms immens“. Fuchs wurde nicht müde zu betonen, dass ohne diesen Solarturm der Brainergy-Park als das derzeit wichtigste Projekt der Stadt Jülich für eine erfolgversprechende Zukunftsgestaltung undenkbar wäre. „Es liegt wie in jedem Job an der individuellen Person, wie gut er oder sie den Job ausfüllt. Zweimal als Bürgermeister wiedergewählt zu werden kommt nicht von ungefähr“, stellte Fuchs fest und dankte persönlich dafür, dass Stommel „seinen Teil dazu beigetragen hat, mir die Übernahme der Amtsgeschäfte möglichst leicht zu machen.“

Die Geehrten bedankten sich sichtlich gerührt nach der feierlichen Verleihung der Ehrenringe mit persönlichen Worten bei den Gästen. Wolfgang Gunia verwies auf den untrennbaren Zusammenhang zwischen Ehrenring und Ehrenamt. „Am besten ist es, wenn der Inhaber eines Ehrenamtes seinen Lohn darin sieht, dass er überzeugt ist, etwas Sinnvolles, etwas Wichtiges und für die Gesellschaft Nötiges zu tun. Wenn dann noch wie heute Anerkennung von anderen dazu kommt, bestärkt das einen darin, weiter zu machen“.

Auch Heinrich Stommel nahm die Auszeichnung bewegt an. „Mein besonderer Dank gilt den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt. Sie haben mir Vertrauen geschenkt und mich dreimal zum Bürgermeister gewählt. So war es mir überhaupt erst möglich, die Arbeit zu leisten, für die ich heute geehrt werde“, so Stommel. „Für mich ging es immer um das Ziel, möglichst das Beste für die Menschen in unserer Stadt zu erreichen.“  Nach vielen beruflichen Stationen „ist Jülich für meine Familie und mich nicht Station, sondern Heimat und Zuhause geworden.“ Der Ring sei Symbol für die Verbundenheit mit der Stadt. „Er ist ein äußeres Zeichen, ein Symbol für Zugehörigkeit, für Treue, für Verbundenheit eben – ein Ehrenring natürlich umso mehr“, beendete er seine Dankesrede.

Die feierliche musikalische Umrahmung der Veranstaltung übernahmen Susanne Trinkaus an der Violine und Olesja Zaklikivska am Klavier, die mit Werken von Antonin Dvorak begeisterten. Ein anschließender Umtrunk und Imbiss bot reichlich Gelegenheit für Gratulationen und Gespräche mit den Ehrenringträgern.

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Deutschlands smarteste Städte – Aachen in den Top Ten

Aachen – „Unabhängig von der Größe und der Finanzkraft ist es entscheidend, dass Politik und Verwaltung anpacken. Es braucht den Willen und die Fähigkeit, in der gesamten Stadt Begeisterung für die Digitalisierung auszulösen“, so Bitkom-Präsident Achim Berg zu den Platzierungen des diesjährigen Bitkom Smart City Index.

Da scheint die Stadt Aachen auf einem guten Weg zu sein, wie sich bei der Veröffentlichung des Rankings am Dienstag den 20. September herausstellte. Von den 81 bewerteten Städten belegte Aachen den siebten Platz. Zehn Plätze konnte die Stadt seit dem Vorjahr aufholen, wo sie nur den 17. Platz belegte. Besonders gut schnitt Aachen in den Bereichen Energie und Umwelt sowie Mobilität ab.

Der Bitkom Smart City Index betrachtet jährlich fünf Bereiche, eGovernment, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität und Gesellschaft, von Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern.