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Corona-Schutzverordnung in Nordrhein-Westfalen bis 23. Juni ohne Änderungen verlängert

Region/Düsseldorf – Maskenpflicht im ÖPNV bleibt analog zu Bundesregelungen vorerst bestehen. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW hat die Corona-Schutzverordnung ohne Anpassungen zunächst bis zum 23. Juni 2022 verlängert. Damit gilt in Nordrhein-Westfalen weiterhin:

Die Maskenpflicht im ÖPNV bleibt analog zu den bundesrechtlich geregelten Maskenpflichten im Flugverkehr und öffentlichen Personenfernverkehr erhalten. Bestehen bleiben außerdem die Maskenpflichten in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen, um ältere und gesundheitlich vorerkrankte Menschen besonders zu schützen. Auch in staatlichen Einrichtungen zur gemeinsamen Unterbringung vieler Menschen (zum Beispiel Asyl- und Flüchtlingsunterkünfte, Gemeinschaftsunterkünfte für Wohnungslose) bleibt die Maskenpflicht in Innenräumen bestehen.

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen dürfen zudem von Besucherinnen und Besuchern nach wie vor nur mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden. Auch die bisher geltenden Testpflichten für Beschäftigte sowie bei Neuaufnahmen werden fortgeführt. In Asyl- und Flüchtlingsunterkünften kann für vollständig immunisierte Personen auf einen Test verzichtet werden. Gleiches gilt in Justizvollzugsanstalten, Abschiebungshafteinrichtungen und anderen Einrichtungen, in denen freiheitsentziehende Unterbringungen erfolgen.

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Autorin Nicole Staudinger genießt ihr Leben in der Eifel

Düren – Autorin Nicole Staudinger lebt auf dem Land. Im Kreis Euskirchen hat sie vor fünf Jahren eine neue Heimat gefunden, auf einem alten Hof mit großem Grundstück und ganz viel Ruhe. Dass sie dieses Leben nun sehr genießt, hat sie am Dienstag, 24. Mai bei ihrem unterhaltsamen Vortrag „Stadt, Land, Familie“ im Dorint Hotel in Düren unter Beweis gestellt.

„Ich mag auch den Eifeler an sich“, sagte Staudinger am Dienstagabend. Fast so als wäre sie eine gute Freundin oder nette Nachbarin unterhielt sie sich mit den Besuchern ihres Vortrags über die Vorzüge des Stadt- und Landlebens. Beurteilen kann sie beides, denn die gebürtige Kölnerin hat sowohl mitten in der Stadt, in der Vorstadt als auch auf dem Land gelebt und wollte nun von den anwesenden Gästen wissen, wie es ihnen so ergangen ist. Auffallend: Erfahrungen sind durchaus ähnlich. Während man in der tiefsten Eifel „den Schlüssel auch mal an der Haustür stecken lassen kann“, schauten die Nachbarn in der Vorstadt einen so intensiv an, dass sie über die eigene Mülltonne stolperten. Während man sich auf dem Land grüße, werde man in der Stadt dafür eher schief angesehen. Viele nickende Köpfe und schmunzelnde Münder im Publikum bestätigten diese Wahrnehmung.

Für Nicole Staudinger ist die Entscheidung für das Land eine bewusste gewesen, die sie nicht bereut. Sie wollte mehr Ruhe in ihrem Leben, ihr Berufsalltag sei stressig genug. Gefunden hat sie die Ruhe im Kreis Euskirchen. „Die Welt ist dort noch in Ordnung“, sagt sie. Mal bedächtig, mal äußerst unterhaltsam berichtete sie von ihren persönlichen Erfahrungen mit Stadt, Land und Familie. Offen und ungefiltert zählte sie die Vorzüge des Landlebens auf. Gute Luft, gute Radwege, gute Busanbindung, regionales Einkaufen, ein tolles Umfeld für ihre Kinder und weitere Vorteile habe sie für sich entdeckt. Sie sei auf dem Land zur Läuferin und zur „sich ekelhaft gesund ernährenden Frau“ geworden und habe den Ort gefunden, an dem sie ihre Akkus aufladen könne.

Berichtet hat sie über dieses Thema am Dienstagabend das erste Mal. Kein Wunder, denn insbesondere durch die Corona-Pandemie ist die Landflucht mehr in den Fokus gerückt. Immer mehr Menschen zieht es aus den Großstädten zurück aufs Land. Das kommt natürlich auch im Kreis Düren mit seinen 15 teils sehr ländlich geprägten Kommunen an. Und das wiederum zahlt derzeit auf die Wachstumsoffensive des Kreises ein, bis 2025 von rund 270.000 auf 300.000+ Einwohnerinnen und Einwohner zu wachsen.

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Landesweiter #TrikotTag des rheinland-pfälzischen Sports

Region/Mainz – LSB und Sportbünde rufen alle Sportler*innen auf, am Mittwoch, den 1. Juni, ihr Vereinstrikot zu tragen. Der Landessportbund Rheinland-Pfalz und die Sportbünde Rheinland, Pfalz und Rheinhessen rufen am Mittwoch, 1. Juni, gemeinsam zum landesweiten #TrikotTag auf.

Alle knapp 1,3 Millionen Sportvereinsmitglieder können an diesem Tag unter dem Motto „Mehr Verein im Sport“ Werbung für den Vereinssport machen, indem sie das Trikot, das Vereins-Shirt oder die Trainingsjacke ihrer rheinland-pfälzischen Sportmannschaft oder ihres Heimatvereins tragen – im Büro, bei der Arbeit, in der Schule, beim Einkaufen oder in ihrer Freizeit.

Unter dem Hashtag #TrikotTag sollen davon Fotos in den sozialen Medien gepostet werden, die Teilnehmer*innen haben dabei die Möglichkeit, ihrem Vereinen einen von 23 Trikotsätzen (14 Trikots) von der Firma owayo im Gesamtwert von 15.000 Euro zu sichern.

Der Tag soll ganz im Zeichen des Vereinssports in RLP stehen und auf die Vielfalt der Sportvereine und ihren wichtigen Stellenwert für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hinweisen. „Wir wünschen uns, dass am #TrikotTag in den Schulen, in allen Büros und Home-Offices sowie im normalen Alltag die Farben der Sportvereine in Rheinland-Pfalz zu sehen sind“ sagt LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick. „Wir möchten unseren Mitgliedern, den Vereinen vor Ort, mit dieser Aktion helfen, auf sich aufmerksam zu machen und dazu beitragen, dass Mitgliedschaften gewonnen werden können“, erklärt Monika Sauer, Präsidentin des Sportbundes Rheinland, den Gedanken hinter dieser gemeinschaftlichen Aktion. Auch die rheinland-pfälzischen Politiker*innen werden zur Teilnahme aufgerufen und sollen so ein Zeichen der Unterstützung an den organisierten Sport senden.

Der Sport in Rheinland-Pfalz wird beim #TrikotTag 2022 von owayo, Lotto Rheinland-Pfalz, Toyota Autowelt, Thüga Energie und fortuna Sportgeräte unterstützt. Mit dem deutschen Trikothersteller owayo hat der rheinland-pfälzische Sport einen großen Partner für die dritte Auflage des #TrikotTages gewinnen können. Mit Hilfe eines 3D-Konfigurators kann man sein Traumtrikot erstellen. Die Sportbünde können ihren Vereinen und Verbänden aus der Kooperation mit owayo anbieten einen zusätzlichen Benefit von zehn Prozent bei erstmaliger Bestellung anbieten.

Der freundliche Appell an alle Sportfreund*innen im Land lautet: Zeigt, wie stolz Ihr auf Eure Mannschaft und Euren Verein seid, zieht Euer Trikot beim Arbeiten, Einkaufen oder Tanken an und postet Eure #TrikotTag-Bilder in den Social Media-Kanälen Facebook, Instagram oder Twitter mit dem Hashtag #TrikotTag – und verlinkt die entsprechenden Kanäle Eures Sportbundes und des Landessportbundes.

Allen Teilnehmer*innen, die ihr #TrikotTag-Bild und ein Screenshot aus dem 3D-Konfigurator von owayo zusätzlich per E-Mail an ihren zuständigen Sportbund (Sportbund Rheinland: presse@sportbund-rheinland.de; Sportbund Pfalz: info@sportbund-pfalz.de, Sportbund Rheinhessen: presse@sportbund-rheinhessen.de) einreichen, winkt einer von insgesamt 23 Trikotsätzen, bestehend aus 14 Trikots, im Gesamtwert von 15.000 Euro.

„Die Sportvereine im Land stehen nach über zwei Jahren Pandemie bereit, neben den Angeboten vielfältiger Sport- und Bewegungsmöglichkeiten auch ihrer gesellschaftlichen Rolle als ´sozialer Motor´ unseres Landes wieder einzunehmen“, sagt Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen. „Wir möchten insbesondere den vielen ehrenamtlich engagierten Menschen in den Sportvereinen mit dem #TrikotTag Aufwind verleihen und gemeinsam ein deutliches Signal an alle Rheinland-Pfälzer*innen senden“, ergänzt Rudolf Storck, Präsident des Sportbund Pfalz. Am 1. Juni lautet die klare Botschaft: „Mehr Verein im Sport“.

Weitere Infos zum Aktionstag und dem Gewinnspiel gibt es auf den Homepages der Sportbünde, allgemeine Infos zum #TrikotTag unter https://www.lsb-rlp.de/TrikotTag.

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Beach-Volleyballer ermitteln ihre WVV-Meister im August wieder in Jülich

Düren – Sommer, Sonne, Spitzensport: Zum sechsten Mal richtet der Kreis Düren das Finalturnier um die Beach-Titel des Westdeutschen Volleyball-Verbandes (WVV) aus. Am Samstag und Sonntag, 27. und 28. August, kämpfen die zwölf besten Damen- und 16 besten Herren-Teams an der Rur um die Siegerpokale. Wurden die Sand-Champions zuletzt Corona-bedingt auf der kleinen, umzäunten, mitten im Grünen gelegenen DTV-Beach in Düren ermittelt, so kehrt das Turnier nun wieder auf den Schlossplatz im Herzen den Stadt Jülich zurück.

Den Ausrichtungsvertrag für die Veranstaltung unterzeichneten Landrat Wolfgang Spelthahn, Initiator und zum 21. Mal Schirmherr des Turniers, und  WVV-Präsident Hubert Martens jetzt im Kreishaus Düren. „Wir fühlen uns im Kreis Düren rundum wohl und freuen uns auf das Turnier in Jülich, wo die Bedingungen für die Spieler und Fans erstklassig sind“, strahlte Hubert Martens nach der Vertragsunterzeichnung. Landrat Wolfgang Spelthahn erwiderte das Kompliment: „Wir können uns glücklich schätzen, den Menschen ein solch hochkarätiges Turnier einer mitreißenden Sportart anzubieten – und das dank unserer Sponsoren bei freiem Eintritt.“

Apropos Sponsoren: Um den Hauptsponsor, die Rurtalbus GmbH, in den Focus zu rücken, heißt die Veranstaltung fortan Rur-Beach-Cup. Finanzielle Unterstützung kommt zudem von dem Euskirchener Unternehmen F & S Solar, der Sparkasse Düren, der Entwicklungsgesellschaft indeland und den Stadtwerken Jülich.

Um den Schlossplatz zum Sportplatz umzugestalten, werden dort rund 480 Tonnen Sand aufgeschüttet und eine Tribüne gebaut. Und nicht fehlen – ganz wichtig – darf die Lautsprecheranlage, denn ohne fetzige Musik und die Kommentare des Stadionsprechers würde das Tüpfelchen auf dem I fehlen.

Auch die Hobbyspieler aus dem Kreis Düren sind wieder zum Kräftemessen eingeladen. Ihr Turnier findet wie stets am Freitag vor dem Finalwochenende statt.

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Mit dem Marienschrein zum Katholikentag nach Stuttgart

Aachen/Stuttgart – Der Countdown für den 102. Katholikentag in Stuttgart läuft. Von Donnerstag bis Samstag, 26. bis 28. Mai, sind auch das Bistum Aachen sowie der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen wieder mit einem gemeinsamen Stand auf der Kirchenmeile. Im Gepäck: der nachgebaute Marienschrein, ein virtueller Rundflug durch den Aachener Dom, Informationen rund um die Heiligtumsfahrt Aachen sowie eine kleine Ausstellung zur Kolumbienpartnerschaft. Der Stand trägt die Standnummer 2-SG-06 und befindet sich nahe der Universitätsbibliothek, Keplerstraße 7, 70174 Stuttgart.

Heiligtumsfahrt Aachen: „Entdecke mich“

Es gibt also Vieles zu entdecken – getreu dem Motto der Heiligtumsfahrt „Entdecke mich“. Dompropst und Wallfahrtsleiter Rolf-Peter Cremer wird die Besucher des Katholikentages am Stand persönlich begrüßen. „Für uns ist das eine gute Gelegenheit auf die Aachener Wallfahrt aufmerksam zu machen. Nachdem wir die Heiligtumsfahrt, die eigentlich 2021 hätte stattfinden sollen, verschieben mussten, freuen wir uns sehr darauf, vom 9. bis 19. Juni 2023 wieder tausende Pilgerinnen und Pilger in Aachen begrüßen zu dürfen“, betont der Aachener Dompropst. Seit 1349 kommen Pilgernde, Glaubende, Suchende und Neugierige zur Aachener Heiligtumsfahrt, bei der die im Aachener Dom befindlichen Heiligtümer verehrt werden. Bei den Tuchreliquien handelt es sich der Überlieferung nach um das Kleid Mariens, das sie in der Geburtsnacht getragen haben soll, die Windel Jesu, das Enthauptungstuch des heiligen Johannes des Täufers und das Lendentuch Jesu. Sie werden nur alle sieben Jahre dem Marienschrein entnommen.
Mehr zur Wallfahrt: www.heiligtumsfahrt2023.de

60 Jahre Kolumbienpartnerschaft

„Leben teilen“ lautet das Leitwort des diesjährigen Katholikentages – das gut auch die Kolumbienpartnerschaft beschreibt, die in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen feiert. In diesen Jahrzehnten sind viele Freundschaften entstanden. Außerdem setzt sich das Bistum Aachen für die Versöhnungsarbeit in Kolumbien ein. Der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen unterstützt, zusammen mit zahlreichen Verbänden und Gruppen im Bistum, seit langem lokale und regionale Friedens- und Versöhnungsinitiativen in Kolumbien. Zudem werden aus dem Bistum Aachen junge Freiwillige im Rahmen des Sozialen Dienstes für Frieden und Versöhnung (SDFV) in Einjahreseinsätze entsandt.

Mehr zur Kolumbienpartnerschaft: www.kolumbienpartnerschaft.de

Zwei Veranstaltungen mit dem Aachener Bischof

Auch Bischof Dr. Helmut Dieser wird dem gemeinsamen Stand von Bistum Aachen und Diözesanrat der Katholiken einen Besuch abstatten. Der Aachener Bischof nimmt außerdem an zwei Diskussionsveranstaltungen teil, die sich mit dem Thema sexueller Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit in der Kirche beschäftigen. Im Synodalen Weg leitet der Aachener Bischof mit Birgit Mock das Forum „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“ und setzt sich dort für eine Reform der katholischen Sexualmoral ein. Dies bekräftigte er auch in der ARD-Dokumentation „Wie Gott uns schuf“. Jeder, der für und in der Kirche arbeite, müsse frei und ohne Angst über sich und seine Person sprechen können, ohne befürchten zu müssen, dass er deswegen eine Kündigung erhält, so der Aachener Bischof.

Freitag, 27. Mai, 14 bis 15.30 Uhr

Jugend | Podium: Gott sei Dank – die Welt ist bunt! Warum nicht die Kirche? Die Zukunft von sexueller Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit

Bischof Dr. Helmut Dieser, Co-Vorsitzender des Synodalforums Leben in gelingenden Beziehungen, Aachen // Miriam Lay, Dekanatsjugendreferentin, Sindelfingen // Theo Schenkel, Religionslehrer und Aktivist bei #Outinchurch, Freiburg/Breisgau
Moderation: Nadine Maier, Wernau

Samstag, 28. Mai, 11 bis 12.30 Uhr

Kirche und Theologie | Großes Podium: Kirche kann bunt – Mit Vielfalt gewinnen #OutInChurch (Live-Übertragung)

Impuls: Dr. Katrin Brockmöller, Direktorin des Kath. Bibelwerks, Stuttgart // Interview: Jens Ehebrecht-Zumsande, Mitinitiator von #OutInChurch, Hamburg // Mechthild Heil MdB, Bundesvorsitzende der Kath. Frauengemeinschaft Deutschlands, Düsseldorf // Weitere

Podiumsteilnehmende:
Bischof Dr. Helmut Dieser, Co-Vorsitzender des Synodalforums Leben in gelingenden Beziehungen, Aachen // Veronika Gräwe, Kath. LSBT+Komitee, Berlin // Sr. Philippa Rath OSB, Buchautorin und Synodale, Rüdesheim/Rhein

Moderation: Brigitte Vielhaus, Düsseldorf

Der Diözesanrat der Katholiken lädt außerdem gemeinsam mit der Initiative Christians for Future zu einem Abendgebet ein mit dem Titel: Damit wir Schönheit säen nicht Zerstörung – Klimagerechtigkeit und Solidatität  im Braunkohletagebau. Das Abendgebet findet statt am Freitag, 27. Mai, ab 18 Uhr in der Kirche St. Konrad.

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Burgfestspiele Mayen – Auf 80 Seiten durch die Spielzeit!

Mayen – Es ist da: Bunt, kompakt, informativ und kostenlos! Das neue Spielzeitheft der Burgfestspiele liegt ab sofort in Geschäften, in der Touristinfo, der Stadtverwaltung und an anderen Stellen in der ganzen Stadt aus und darf gerne mitgenommen werden! Intendant Alexander May und die Stellvertretende Intendantin Petra Schumacher freuen sich, dass zum ersten Mal in der Historie der Festspiele ein Spielzeitheft aufgelegt wird und Beide sind sicher: Dem Publikum wird’s gefallen!

Unter dem Motto „Querköpfe“ startet die Festspielsaison mit einem großartigen künstlerischen und technischen Team vor, auf und hinter der Bühne in den Theatersommer 2022! Im Spielzeitheft kann man alle kennenlernen: Schauspieler*innen, Regisseur*innen, das Leitungsteam, Musiker*innen und viele mehr. Außerdem gibt es Informationen zu allen Veranstaltungen und Hintergrundinfos zu Spielzeitmotto und Produktionen.

Also: Mitnehmen, weitersagen, Tickets buchen und vorbeikommen! Denn noch viel interessanter als auf Papier wird es IN ECHT ab dem 29. Mai auf den Bühnen der Burgfestspiele!

Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942 oder auch per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de. Informationen zum Programm der Festspiele gibt es unter www.burgfestspiele-mayen.de.

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Europäischer Karlspreis für die Jugend 2022

Aachen – Zwei Tage vor der Verleihung des Internationalen Karlspreises wurde am gestrigen Dienstag, 24. Mai bereits zum 15. Mal der Europäische Karlspreis für die Jugend vergeben, der mit insgesamt 15.000 Euro dotiert ist.

Foto: Copyright © Stadt Aachen / Andreas Herrmann

Im Rahmen des zuvor vom Europäischen Parlament und der Karlspreisstiftung ausgeschriebenen Wettbewerbs haben sich hunderte Jugendliche aus allen Mitgliedsländern der EU mit der Rekordzahl von über 460 Projekten, die zur europäischen und internationalen Verständigung beitragen, für die Auszeichnung beworben. Die Preisverleihung wurde von hochrangigen Repräsentanten des Europäischen Parlaments und des Internationalen Karlspreises zu Aachen vorgenommen.

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Kreis Euskirchen stellt neue Ärztliche Leitung Rettungsdienst vor

Euskirchen – Ab dem 01.08.2022 wird Herr Dr. Mann die Ärztliche Leitung Rettungsdienst ergänzen und zusammen mit Herrn Dr. Ahnert die notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung im Kreis Euskirchen weiterhin sicherstellen und unter neusten wissenschaftlichen medizinischen Erkenntnissen optimieren. Bereits seit dem 01.04.2022 wird die Abteilung 38 – Gefahrenabwehr im Kreis Euskirchen durch eine neue Ärztliche Leitung Rettungsdienst (ÄLRD) unterstützt.

Herr Dr. med Tobias Ahnert ist Facharzt für Unfallchirurgie und Notfallmedizin und war bisher als stellvertrender Ärztlicher Leiter Rettungsdienst des Rhein-Erft Kreises und als Unfallchirurg im Klinikum Köln-Merheim eingesetzt. Als Notarzt und stellvertretender leitender Arzt des Rettungshubschraubers „Christoph 3 Köln“ bringt Herr Dr. Ahnert wichtige Erfahrungen und Kenntnisse aus dem Bereich der Luftrettung mit in den Rettungsdienst des Kreises Euskirchen ein.

Herr Dr. med Thomas Mann ist Facharzt für Anästhesie und Notfallmedizin und war bis 2015 als Notarzt im Rettungsdienst des Kreises Euskirchen aktiv. Nach dem Wechsel in die Rhein-Maas Klinik wurde Herr Dr. Mann weiterhin als Notarzt auf einem Notarzteinsatzfahrzeug eingesetzt. Auf dem Rettungshubschrauber „Christoph Europa 1 Aachen“ sammelte er ergänzend weitreichende Kompetenzen im notfallmedizinischen Segment der Luftrettung.

Beide Ärzte sind als Oberärzte anteilig in den Klinikalltag des Kreiskrankenhauses in Mechernich eingebunden.

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„Wenn der böse Nachbar Rasen mäht…“

Mechernich – Ordnungsamtsleiterin Silvia Jambor droht nicht mit Bußgeldern, sondern appelliert exemplarisch mit der Satzveyer Ortsbürgermeisterin Heike Waßenhoven an gegenseitige Rücksichtnahme. Der deutsche Dichter Friedrich Schiller kannte noch keine Rasenmäher und Schwingschleifer, Betonmischmaschinen und Miniaturbagger, geschweige denn das Landesemissionsschutzgesetz oder die Maschinenlärmschutzverordnung. Gleichwohl nahm er in seinem Drama Wilhelm Tell mit einem Zitat vorweg, was viele Zeitgenossen und auch Polizei und Ordnungsämter bis auf den heutigen Tag beschäftigt: „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt!“

Auch Heike Waßenhoven, die Ortsbürgermeisterin von Satzvey, kann wie viele andere „Sheriffs“ im Stadtgebiet ein Lied davon singen: „Weihnachten habe ich einen Minibagger bei Ausschachtungsarbeiten im heimischen Garten angetroffen und sowohl Ostersonntag, als auch Ostermontag arbeitende Menschen an laufenden Betonmischmaschinen beobachtet und gebeten, ihr Tun am Feiertag doch mit Rücksicht auf die Nachbarn tunlichst einzustellen.“

„Gerade jetzt im Frühjahr häufen sich die einschlägigen Beschwerden“, bestätigt Silvia Jambor, die Fachbereichsleiterin im Mechernicher Rathaus, die unter anderem auch für das Ordnungswesen zuständig ist. „Manche Zugezogene denken vielleicht, es gibt keine Regeln auf dem Dorf“, vermutet Heike Waßenhoven, die stellvertretend für die Ortsbürgermeister Im Stadtgebiet befragt wurde: „Oder sie kennen sie zumindest nicht.“

Die Ortsbürgermeisterin von Satzvey traute ihren Augen und ihrer Nase nicht, als Ostern dichte Rauchschwaden durch die Straßen zogen, weil ein Hobbygärtner dabei war, am höchsten Festtag der Christenheit Heckenschnitt und Gartenabfälle zu verbrennen.“

„Stochen“ geht nur vom 1.10. bis 15.4.

Ein Umstand, der die oberste Ordnungshüterin der Stadt Mechernich im übertragenen Sinne auf die Palme bringt. Silvia Jambor: „Am 15. April wäre Schluss gewesen! Ostersonntag war der 17.4. und dann dürfen wegen der höheren Brandgefahr und darin eventuell brütender Vögel und Insektenlarven keine Reisighaufen und Grünabfälle mehr verstocht werden.“ Das geht nur in Ausnahmefällen und in der vegetationslosen Zeit zwischen dem 1. Oktober und dem 15. April und zwar mittwochs und freitags in der Zeit von 15 bis 19 Uhr und samstags zwischen 9 und 13 Uhr.

„Viele wissen offenbar nicht, dass sie ihre Gartenabfälle in haushaltsüblichen Mengen ganz leicht zum Kompostieren auf die Strempter Deponie bringen können“, so die Fachbereichsleiterin. Lothar Hilgers, unter anderem zuständig für die Stadtwerke, betonte dazu: „Bitte dabei Grünabfälle (Hecken, Strauch- und Baumabschnitt, Astwerk bis 10 cm Stärke, keine Wurzeln) nicht mit Bioabfall (Rasenschnitt, Laub etc.) verwechseln! Für Grünabfall gibt es eine eigene Bescheinigung. Bioabfall hingegen kann gegen Kostenerstattung privat zum Abfallwirtschaftszentrum gebracht werden. Die Grünabfallbescheinigung kostet drei Euro, dann können die Bürger auch diesen kostenlos zum Abfallwirtschaftszentrum bringen!“ Ansprechpartnerinnen für die Ausstellung des Scheins sind Sabine Floss und Gabriela Korn von der Stadtverwaltung.

Manchen Zeitgenossen macht das „Feuerchen machen“ außerdem Spaß und sie wollen nicht auf ihr archaisches Tun verzichten. Sie sollten aber beachten, dass sonn- und feiertags auch während des Winters nicht gefeuert werden darf. „Genau an Sonn- und Feiertagen haben wir aber oft SMOG auf dem Dorfe“, berichtete Heike Waßenhoven im Gemeinschaftsinterview mit Silvia Jambor im Mechernicher „Bürgerbrief“.

22 bis 6 Uhr kein Maschinenlärm

Was den Betrieb von Rasenmähern, Betonmischern und anderen lärmerzeugenden Quellen angeht, so sollte sich grundsätzlich jeder so verhalten, dass er seine Mitmenschen mit dem Krach nicht unnötig und unbotmäßig belästigt. „Es wäre schonmal viel gewonnen, wenn die Leute aufeinander Rücksicht nähmen“, so die in Bergbuir aufgewachsene Ordnungsamtsleiterin.

Silvia Jambor: „Das Landesemissionsschutzgesetz schreibt zwischen 22 und 6 Uhr grundsätzlich Ruhehalten vor, vom Rasenmäher sollte man aber möglichst die Finger lassen.“

Heike Waßenhoven: „Wenn ich unbedingt an Sonn- oder Feiertagen arbeiten muss, weil das Eigenheim fertigwerden muss, dann mache ich dann Innentätigkeiten und nicht noch provokativ mit schwerem Gerät die Erdarbeiten…“ Was geht und was nicht, steht in der Maschinenlärmschutzverordnung.

Es sei in Satzvey schon öfters vorgekommen, dass sie eingeschritten sei und um ein Ende der geräuschintensiven Arbeiten gebeten habe, so die Ortsbürgermeisterin: „Es kommt auch vor, dass die Leute direkt die Polizei rufen!“ Auch bei reichlich qualmenden Verstößen gegen das Landesemissionsschutzgesetz reiche meist ein Appell, das „Feuerchen“ zu löschen. Heike Waßenhoven: „Aber 14 Tage später geht es meistens schon wieder los…“

Ohne Unrechtsbewusstsein

Das Unrechtsbewusstsein sei gering. Die Zahl derer steige ständig, die Karfreitag, Fronleichnam oder Christi Himmelfahrt mit großer Selbstverständlichkeit als ihre ganz persönlichen freien Arbeitstage betrachten. Folglich geht das Mechernicher Ordnungsamt auch mit Augenmaß gegen die Störenfriede vor. „Wir appellieren und bitten um Verständnis, das reicht auch in der Regel“, so Silvia Jambor.

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Zentrum für Hämatologische Neoplasien Koblenz ist zertifiziert

Region/Mayen-Koblenz – Patienten, die an einer bösartigen Erkrankung des Blutes leiden, bedürfen einer professionellen und interdisziplinären Behandlung. Um diesen Versorgungsauftrag kompetent sicherzustellen, wurde unter der Leitung von Prof. Dr. med. Jens Chemnitz, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin – Hämatologie und Onkologie/Palliativmedizin im Ev. Stift St. Martin das Zentrum für Hämatologische Neoplasien Koblenz etabliert. „Unser Ziel ist es, unseren Tumorpatienten eine medizinisch optimale und interdisziplinär bestmöglich vernetzte Behandlungsstruktur bereitzustellen, die sich an höchsten Qualitätsansprüchen messen kann“, erklärt der Chefarzt.

Hierfür arbeitet das multiprofessionelle Team fachübergreifend zusammen und bietet ein Leistungsspektrum, das von der Diagnostik über die Behandlung bis hin zur Nachsorge geht. „Die Besonderheit ist, dass wir den gesamten Behandlungsprozess bei uns im Hause abbilden können und zusätzlich in enger Kooperation mit den niedergelassenen Spezialisten arbeiten“, so Prof. Dr. med. Chemnitz weiter. „Um unseren Patienten die bestmögliche Behandlung anzubieten, die auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert, halten wir wöchentliche Tumorkonferenzen ab, in denen wir die Fälle multidisziplinär beraten. Außerdem ermöglichen wir unseren Patienten die Teilnahme an klinischen Studien für neue, innovative Therapieverfahren.“

Dass dieses Konzept kompetent und zielführend umgesetzt wird, davon hat sich auch die Deutsche Krebsgesellschaft überzeugt, denn sie hat das Zentrum zertifiziert. In einem zweitägigen Audit hat das Team des Zentrums gezeigt, dass es alle notwendigen Kriterien für die Zertifizierungen erfüllt. Hervorzuheben sind dabei die bereits etablierten Strukturen und die engagierte Zusammenarbeit aller Beteiligten.