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Ein Wochenende in Schwarz-Gelb – Aachen feiert seine Aufstiegshelden der Alemannia

Aachen – Aufstiegsfeier am 25. und 26. Mai – Sonntags wird die Mannschaft offiziell von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen im Rathaus empfangen. Vor Jugendteams und Fans mit ihren Familien ist ein zweiter Auftritt auf dem Balkon vorgesehen. Der verdiente Aufstieg von Alemannia Aachen in die 3. Liga soll gebührend gefeiert werden. Nach elf Jahren in der Regionalliga hat das Team von Trainer Heiner Backhaus den Sprung zurück in den Profibereich geschafft. Tausende Fans haben dies bereits in den vergangenen Wochen an unterschiedlichen Orten spontan gefeiert. Über den Ablauf des offiziellen Feierprogramms am kommenden Samstag, 25., und Sonntag, 26. Mai, haben Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Stadtdirektorin Annekathrin Grehling, Alemannia-Geschäftsführer Sascha Eller und Polizeidirektor Rüdiger Fink im Rahmen eines Pressetermins informiert.

Intensiver Austausch zwischen Stadt und Club

Oberbürgermeisterin Keupen freut sich, dass das anstehende Wochenende ganz im Zeichen der Schwarz-Gelben steht. „Ich freue mich mit der Mannschaft und den Fans über den verdienten Aufstieg in die 3. Liga! Das muss gefeiert werden und dazu gehört natürlich auch der Empfang im Rathaus.“ In den vergangenen Wochen hat es einen intensiven Austausch zwischen Stadt und Verein gegeben, wie die Aufstiegsfeier gestaltet werden kann, sodass möglichst viele Fans die Gelegenheit erhalten, die Mannschaft zu sehen und mit ihr zu feiern. „Wir sind ein Stück weit überwältigt von der riesigen Welle der Begeisterung, die die Alemannia trägt“, so Keupen weiter. Daher habe man im engen Schulterschluss entschieden, dass an zwei Tagen an verschiedenen Orten verschiedene Feier-Formate stattfinden. All dies muss zudem in einem Rahmen geschehen, der die Sicherheit aller Teilnehmenden gewährleistet. Mit dem festgelegten Fahrplan für den 25. und 26. Mai sei dies gelungen, sagte die Oberbürgermeisterin.

Die Verantwortlichen von Stadt und Alemannia Aachen sind sich einig: Eine Entzerrung ist nötig, um die zahlenmäßig schwierig zu kalkulierenden Fanmassen in Sicherheit feiern zu lassen. Der Tivoli als Ort des großen Fan-Fests hat sich nach intensiver Abwägung als der beste Ort für die große Sause herausgestellt. Dort können ohne Probleme 20.000 Menschen gemeinsam feiern. Dies wäre unter den gebotenen Sicherheitsaspekten, wie Stadt und Verein betonen, auf dem Aachener Markt und im direkten Umfeld definitiv nicht möglich gewesen. Stadtdirektorin Annekathrin Grehling erläuterte: „Es gibt Spielregeln, an die wir uns halten müssen. Das haben wir gemeinschaftlich ganz schnell gesehen. Eine Aufstiegsfeier als Veranstaltung mit einer Zahl von 20.000 Menschen kann nicht genehmigt werden. Wir waren uns daher einig, dass wir nicht eine einzelne Veranstaltung anbieten, die automatisch Fans ausgegrenzt hätte. Im Gegenteil: Wir haben uns dazu entschieden, die Fangemeinschaft, die den Verein so treu durch die Zeit getragen hat, unbeschwert und ausgelassen feiern zu lassen – und das entzerrt an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten“.

Lob für die Zusammenarbeit

Details zum Feier-Programm verriet Alemannia-Geschäftsführer Sascha Eller. Vorneweg hoffen alle Beteiligten, dass das Team zunächst das FVM-Pokalfinale in Köln erfolgreich bestreitet. Das Spiel wird auf einer großen Leinwand auf dem Tivoli-Vorplatz übertragen. Anpfiff ist um 13.45 Uhr. Nach dem Public Viewing geht das Fan-Fest vor Ort weiter. Weitere Details zum Programm wird Alemannia Aachen in Kürze veröffentlichen. „Wenn alles gut läuft, wird die Mannschaft gegen 18 Uhr in Aachen ankommen, um dann ausgiebig mit den Fans zu feiern“, sagte Eller. Im Rahmen einer Parade zeigt sich das Team auf einem offenen Wagen. Fans haben die Gelegenheit, schon vom Straßenrand den Aufstiegshelden zuzujubeln. Der Weg führt über die Jakobstraße zum Markt, wo es einen kurzen Stopp geben wird. Die Mannschaft wird dort auf der Rathaustreppe von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen begrüßt und kann auf diesem Zwischenstoppmit Fans vor dem Rathaus den Erfolg bejubeln. Anschließend geht es weiter über Großkölnstraße Richtung Krefelder Straße. Am Tivoli haben Fans dann die beste Möglichkeit, ausgiebig mit dem Team zu feiern. Eller lobte ausdrücklich den Austausch mit der Stadt: „Wir haben von Beginn an viel Sympathie für unsere Sache gespürt. Ein ganz großes Dankeschön dafür, dass wir die Gelegenheit erhalten, sogar an zwei Tagen feiern zu dürfen. Das ist alles andere als selbstverständlich!“

Auch die Polizei Aachen bereitet sich auf das Wochenende vor. Polizeidirektor Rüdiger Fink sagte: „Polizeitaktisch ist die Feier in ihrer entzerrten Form leichter zu steuern, als wenn sie allein auf dem Markt stattgefunden hätte.“ Klar ist allen Beteiligten: Eine Aufstiegsfeier lebt von einer eigenen Dynamik. „Darauf sind wir eingestellt, können spontan und flexibel reagieren“, so Fink.

Das Programm:

Samstag, 25. Mai, Tivoli:

Das große Fan-Fest auf dem Vorplatz des Stadions an der Krefelder Straße startet mit einem Public Viewing. Anstoß ist um 13.45 Uhr. Alemannia Aachen wird in Kürze über das weitere Programm informieren. Am Abend wird die Mannschaft am Tivoli erwartet, um mit den Fans zu feiern.

Samstag, 25. Mai, Innenstadt:

Auf dem Rückweg vom Pokalfinale gegen den Bonner SC in Köln wechselt die Mannschaft in Aachen die Fahrzeuge. Voraussichtlich gegen 18 Uhr wird sich das Team auf eine Parade durch die Innenstadt inklusive eines kurzen Stopps auf dem Marktplatz begeben. Vom Straßenrand aus haben Fans die Möglichkeit, den Aufstiegshelden zuzujubeln. Ziel des Umzugs ist schließlich der Tivoli.
Die Mannschaft wird im Bereich Löhergraben auf einen offenen Wagen steigen und so gut sichtbar durch Aachen die City rollen. Die Route: Jakobstraße, Marktplatz, Großkölnstraße, Sandkaulstraße, Krefelder Straße.

Sonntag, 26. Mai, Innenstadt:

Der offizielle Empfang der Mannschaft im Aachener Rathaus findet am Sonntagmittag um 12 Uhr statt. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen nimmt das Team persönlich an der Rathaustreppe in Empfang. Nach dem nicht-öffentlichen Teil im Rathaus folgt ein weiterer Auftritt auf der Rathaustreppe. Alemannia und Stadt Aachen verstehen den Sonntag ausdrücklich als familienfreundliches Zusammenkommen. Jugendmannschaften von Alemannia Aachen werden auf dem Marktplatz erwartet. Ein kleines Rahmenprogramm mit Redebeiträgen und Musik rundet den öffentlichen Teil auf der Rathaustreppe ab.

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Mehrere Tausend Pilgerinnen und Pilger bei der Springprozession in Echternach

Region/Trier/Echternach – Unter dem Motto „Frieden geht mit dir“ sind in der Nacht von Pfingstmontag (20. Mai) auf Dienstag (21. Mai), etwa 100 junge Menschen von verschiedenen Startorten aus zu Fuß nach Echternach gepilgert, um sich im Anschluss in die Schar von mehreren Tausend Pilgerinnen und Pilger der Springprozession einzureihen. Ziel der Prozession, die alljährlich zu Polka-Melodie springend durch die Straßen der luxemburgischen Abteistadt zieht, ist das Grab des Heiligen Missionsbischofs Willibrord (658-739) in der Krypta der Basilika.

Zuvor fand für die Teilnehmenden der „Route Echternach“, die seit den 1980er Jahren von der kirchlichen Jugendarbeit im Bistum Trier und in Luxemburg als Sternwallfahrt durchgeführt wird, ein Jugendgottesdienst statt. „Wir waren an der Seite der Emmaus-Jünger in der Kirche unterwegs“, erläutert Cäcilie Fieweger, die als Leiterin der Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral Trier die Gruppen des Bistums koordiniert. Mit Steinen, die die Teilnehmenden mitgenommen hatten und dann ablegten, hätten „die Schwere“ und „das Loslassen“ den Gang durch das Gotteshaus begleitet. „Dann haben wir Kerzen auf den Altar abgestellt und gemeinsam Mahl gefeiert“, berichtet die Pastoralreferentin aus der um 5.30 Uhr in der Früh begonnenen Messe, die der Luxemburger Weihbischof Leo Wagener und der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters mit den Jugendlichen feierten.

Ina Schmitt (15) aus Manderscheid und Jana Gorges (18) aus Thomm sind zwei der 35 jungen Menschen, die an Pfingstmontag um Mitternacht mit ihrer Gruppe in Irrel aufgebrochen sind. Beiden haben besonders die nächtlichen Impulse zum Thema „Frieden“ auf dem Weg durch den Wald angesprochen sowie der Teil der zehn Kilometer langen Strecke, den sie schweigend zurückgelegten. „Wunderschön war die Aussicht von einer Kapelle“, schwärmt Jana und erzählt von der ansonsten „stockdüsteren Nacht“, in der sie sich auf ihre Taschenlampen verlassen mussten. „Die Stille und die Gemeinschaft“ haben ihnen besonders gefallen – „es hat sich sehr gelohnt“, resümiert Jana. Eine andere Gruppe war abends in Saarburg-Beurig gestartet und hat 14 Kilometer ab Herborn durch den Wald zurückgelegt. Beide Gruppen trafen am Dienstag früh auf Jugendliche einer internationalen Gruppe aus dem Großherzogtum, die jedes Jahr von der Jugendpastoral Luxemburg begleitet wird.

Während die Jugendlichen nach ihrem Gottesdienst frühstücken und ein wenig ausruhen konnten, fand ein Pontifikalamt statt, an dem etwa 600 Pilgerinnen und Pilger teilnahmen – darunter als größte und traditionsreichste Gruppe die Fußwallfahrerinnen und -wallfahrer aus Prüm und Waxweiler. Dem Gottesdienst, an dem am Altar etwa 20 Diözesan- und Weihbischöfe sowie Äbte aus Luxemburg, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden teilnahmen, stand der Niederländische Kardinal Willem Eijk vor. Als Erzbischof von Utrecht ist er Nachfolger des Heiligen Willibrord, der in den Jahren 695 bis 739 erster Utrechter Bischof war. Unter den Konzelebranten waren auch der Trierer Bischof Stephan Ackermann, Weihbischof Jörg Michael Peters und der emeritierte Weihbischof Franz Josef Gebert sowie Jean-Claude Kardinal Hollerich, der als Erzbischof von Luxemburg die Springprozession im Abteihof eröffnete.

Die Bedeutung europäischer Werte

Bereits am Pfingstmontag-Abend hielt der Bischof von Fulda und stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Michael Gerber, die Festpredigt in der feierlichen Eröffnungsandacht. Vor dem Hintergrund zahlreicher politischer „Weichenstellungen“ in Europa, darunter der Krieg in der Ukraine und die bevorstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament, betonte Gerber die Bedeutung der europäischen Werte und Traditionen sowie darüber hinaus die Wichtigkeit synodaler Prozesse in der Kirche. Schon die Gründer Echternachs und Fuldas – der Heilige Willibrord und sein Zeitgenosse, der Heilige Bonifatius – seien an der Schwelle vom siebten zum achten Jahrhundert grenzüberschreitend als „Global Player“ unterwegs gewesen, so Gerber. Ihre Wege durch Europa mahnten heute dazu: „Geht den Weg der Völker Europas gemeinsam weiter, geht die großen Herausforderungen in Gegenwart und Zukunft miteinander an!“

Die Springprozession, die seit dem Jahr 2010 immaterielles Weltkulturerbe der Unesco ist, geht in ihrer heutigen Form auf das 19. Jahrhundert zurück, lässt sich jedoch geschichtlich bis ins Mittelalter zurückverfolgen. Tausende von Springerinnen und Springer nehmen jedes Jahr am Dienstag nach Pfingsten in etwa 50 Gruppen und mit zahlreichen Musikgruppen aus Luxemburg und den Nachbarregionen aus Deutschland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden teil.

 

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CHIO Aachen – „Das Silberne Pferd“ – Jetzt noch Beiträge für den Online-Award einreichen

Aachen – Einsendeschluss ist der 24. Mai 2024 – Insta-Projekt oder Webseite, Videoclip, Multimedia-Story oder Online-Artikel: Digitale Geschichten rund um den Pferdesport sind potenzielle Gewinner – wenn sie denn eingereicht werden für den Online-Award „Das Silberne Pferd“.

„Das Silberne Pferd“ ist der traditionellste Medienpreis, den es im Pferdesport gibt. Zunächst in den „klassischen“ Disziplinen Print, Hörfunk und TV verliehen, ist er inzwischen als Online-Award ausgeschrieben. Eingereicht werden können alle Beiträge rund um den Pferdesport, die online verfügbar sind. Das können Artikel oder Kommentare aus Tageszeitungen sein, Blog-Einträge, Social Media-Posts oder Videoclips, aber auch komplette Multimedia-Konzepte.

Teilnehmen dürfen Creator, Blogger und Onliner, aber auch Redaktionen, Sportler, Veranstalter oder Sponsoren. Geehrt werden können der Verfasser, die verantwortliche Person, mehrere Autoren oder eine Gruppe/Redaktion. Die Jury bewertet unter anderem Kreativität, Qualität, User-Involvement, Zielgruppenaffinität und Relevanz. Der eingereichte Beitrag muss in deutscher oder englischer Sprache veröffentlicht worden sein.

Die drei besten Beiträge werden platziert, der Sieger gewinnt „Das Silberne Pferd“ und einen Geldbetrag von 3000 Euro. Der Zweitplatzierte erhält 2000 Euro, der Drittplatzierte 1000 Euro. Eingereicht werden können Beiträge, die seit dem 24. Mai 2023 veröffentlicht wurden. Einsendeschluss ist der 24. Mai 2024.

Alle Infos, die Ausschreibung und das Online-Bewerbungsformular gibt es hier.

 

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Auslobung Holzbaupreis Eifel 2024 ist gestartet

Region/Nettersheim – Wettbewerbsgebiet ist die Eifel in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Ostbelgien und der angrenzende Bereich Luxemburgs. Nach 2008, 2012, 2016 und 2020 startet der erfolgreiche regionale Wettbewerb Holzbaupreis Eifel bereits zum fünften Mal.

Holz als ein hoch entwickelter Baustoff bringt eine Vielfalt an kreativen Gestaltungsmöglichkeiten für die moderne Holzbau-Architektur und weist eine überaus günstige Ökobilanz auf. Als der wichtigste klimaneutral nachwachsende Rohstoff kann Holz ressourceneffizient in der Kreislaufwirtschaft genutzt werden. Das bedeutet weniger Verbrauch des wertvollen Rohstoffes Holz, weniger Abfall und Emissionen.

Ziel des Wettbewerbs ist es, die Leistungs- und Anwendungsvielfalt von Holz aufzuzeigen, die positiven Erfahrungen zu dokumentieren, sowie nachahmenswerte und zukunftsweisende Beispiele darzustellen.

Der Holzbaupreis Eifel 2024 wird vom Holzkompetenzzentrum Rheinland, dem Holzbau-Cluster Rheinland-Pfalz und der WFG Ostbelgien VoG in Kooperation mit dem Kreis Euskirchen und dem Netzwerk Wald und Holz Eifel e.V. ausgelobt.

Teilnehmen können öffentliche und private BauherrInnen, ArchitektInnen,  BauingenieurInnen,TragwerksplanerInnen, Holzbaubetriebe, Arbeitsgruppen, Produktentwicklung und Institutionen aus Forschung und Lehre.

Wettbewerbsgebiet ist die Eifel in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Ostbelgien und der angrenzende Bereich Luxemburgs. Die Bauwerke bzw. Objekte sollen zwischen dem 01. September 2020 und dem 31. Juli 2024 fertiggestellt worden sein und dem gültigen Baurecht des jeweiligen Landes entsprechen.

Letzter Abgabetermin ist der 16. August 2024.

Die Planeinreichungen zum Holzbaupreis Eifel 2024 werden ausschließlich digital angenommen.

Weitere Informationen zum Holzbaupreis unter: www.holzbaupreis-eifel.de.

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Kunst & Kultur News

CHIO Aachen – Die „Silberne Kamera“ – Jetzt noch Bilder für den Fotografen-Preis einreichen

Aachen – Bei diesem Preis stehen diejenigen im Mittelpunkt, die sonst stets hinter der Kamera anzutreffen sind: Der renommierte Fotografen-Preis „Silberne Kamera“ wird während des Weltfests des Pferdesports, CHIO Aachen 2024, vergeben.

Der Preis für das beste internationale Pferdesportfoto des Jahres wird vom CHIO Aachen-Veranstalter Aachen-Laurensberger Rennverein e.V. ausgeschrieben. Die Aufnahmen mit Pferdesportmotiven aus aller Welt müssen ab dem 24. Mai 2023 entstanden sein. Einsendeschluss ist der 24. Mai 2024.

Neben dem Ehrenpreis „Silberne Kamera“ erhält der Sieger eine Prämie in Höhe von 2500 Euro. Der Zweitplatzierte erhält einen Geldpreis in Höhe von 1000 Euro, der Drittplatzierte darf sich über einen Geldpreis in Höhe von 500 Euro freuen.

Die Ausschreibung für den Medienpreis mit allen Details zur Teilnahme sowie einen Link zur Anmeldung finden Sie hier.

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Mechernicher Pilger waren wieder mit Diethard Eichinger-Hess in der Ewigen Stadt

Mechernich/Rom – Einer ging zu Fuß nach Rom – 33 Pilger aus Mechernich und Umgebung, dazu zwei aus Mayen und zwei aus Ludwigsburg verbrachten jetzt gemeinsame Tage unter der Leitung des bewährten Wallfahrtsorganisators Hans-Diethard Eichinger-Hess in Rom. Die meisten reisten mit dem Flugzeug, fünf mit der Bahn an.

Michael Brendle, der bereits zum dritten Mal unter Hess in der Ewigen Stadt weilte, kam sogar zu Fuß. Er war am 5. März in Lausanne aufgebrochen. Am 28 April erreichte er Rom über die Via Francigena und traf am 2. Mai mit den Mechernicher und Kommerner Pilgern und Ehefrau Monika an der Basilika Santa Maria Maggiore zusammen. Die Gruppe verehrte ihm ein antikes Pilgerabzeichen.

Höhepunkte der Reise waren eine Fahrt nach Pompeji und Herculaneum, der Besuch aller sieben Hauptkirchen Roms, der Ausflug nach Tivoli und die Generalaudienz beim Papst. Mit dabei war auch die Mechernicher Krankenhausseelsorgerin Cordula Waberczek.

Für 2025 plant Hans-Diethard Eichinger-Hess eine gemeinsame Wallfahrt der Gemeinschaft der Gemeinden St. Barbara Mechernich und der Communio in Christo im Heiligen Jahr. Geistlicher Leiter soll der Diakon und stellvertretende Generalsuperior Manfred Lang sein.

 

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Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt die „Nacht der Vulkane“

Ahrweiler – Die Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt die AG Laacher See mit einer großzügigen Spende bei der Nacht der Vulkane. Die Arbeitsgemeinschaft Laacher See besteht aus den Verbandsgemeinden Mendig, Pellenz und Brohltal, der Stadt Mendig, der Ortsgemeinde Nickenich sowie der Benediktinerabtei Maria Laach und organisiert bereits zum 17. Mal die „Nacht der Vulkane“. Die „Nacht der Vulkane“ ist eine Kultur- und Erlebniswoche rund um den Laacher See, die vom 21.07-27.07 stattfindet.

„Die Vereine und das Vereinsleben sind ein essentieller Bestandteil unserer Gesellschaft und unserer Region. Ohne Vereine und das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder wären viele Dinge nicht mehr möglich. Daher freuen wir uns, die Arbeitsgemeinschaft Laacher See bei der Durchführung der diesjährigen „Nacht der Vulkane“ unterstützen zu können. Hierdurch ist es uns möglich unseren Beitrag zur Förderung des Vereinslebens, der Menschen vor Ort und der gesamten Region leisten zu können“, erklärt David Söller, Leiter des BeratungsCenters der Kreissparkasse Ahrweiler in Niederzissen und führt weiter aus: „Der Laacher See ist eine der Touristenattraktionen bei uns im Kreis. Das Engagement der Arbeitsgemeinschaft Laacher See unterstützen wir daher gerne und wünschen einen erfolgreichen Verlauf der Veranstaltung.“

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Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli GmbH weitet ihr Engagement beim CHIO Aachen aus

Aachen – Hochklassig, emotional, international. Das ist der CHIO Aachen. Wer hier an den Start geht, kann Geschichte schreiben. Mit einem Sieg in den wohl bekanntesten Prüfungen der Welt. So wie am Sonntagvormittag bei der Grand Prix Kür, die 6.300 Zuschauer auch in diesem Jahr wieder in ihren Bann ziehen wird. Wenn die Stars der Szene 2024 beim Großen Dressurpreis von Aachen an den Start gehen, dann reiten sie um den Sieg im Lindt-Preis. Denn die Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli GmbH weitet ihr Engagement beim Weltfest des Pferdesports aus.

Der Schweizer Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli ist weltweit führend im Bereich der Premium-Schokolade. Die deutsche Niederlassung befindet sich in Aachen, wo das Unternehmen bereits seit 1992 Partner von Deutschlands größter Sportveranstaltung ist. „Durch unseren gemeinsamen Bezug zu Aachen ist der CHIO Aachen ein idealer Partner. Beide Organisationen haben eine lange Tradition, sind international ausgerichtet und vertreten Werte wie Qualität und Innovation. Das eint uns und deshalb freuen wir uns, unsere Partnerschaft auszuweiten“, so Michal Spiller, Deutschland-CEO von Lindt & Sprüngli.

Die besten Pferde, die besten Reiter, der beste Sport in einer unvergleichlichen Atmosphäre – mit diesem Versprechen tritt der CHIO Aachen in fünf Disziplinen an. In Aachen zu starten ist Faszination und Herausforderung zugleich. „Reiten mit Gänsehaut“ nennen das die Sportler, wenn sie in diese Stimmung eintauchen und diese besonderen Momente erleben. Einmal in Aachen siegen, Geschichte schreiben und sich verewigen auf der legendären Siegertafel am Rande des Hauptstadions – das ist ihr aller Traum. Als die Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli GmbH 1992 ihr Engagement beim CHIO Aachen begann, konnte sich Isabell Werth auf ihrem Superstar Gigolo diesen Traum mit dem Erfolg im Großen Dressurpreis von Aachen zum ersten Mal erfüllen. Mittlerweile ist die deutsche Reitsport-Ikone mit 14 Siegen Rekordsiegerin der wichtigsten Dressurprüfung beim Weltfest des Pferdesports, die ab sofort zum Lindt-Preis wird. Neben ihr konnten sich auch aktuelle Top-Stars der Dressurszene wie Doppel-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl, die dreifache Olympiasiegerin Charlotte Dujardin (GBR) und Mannschafts-Weltmeisterin Cathrine Dufour (DEN) auf der Siegertafel verewigen.

Ganz in Anlehnung an das Motto für das Partnerland USA beim CHIO Aachen 2024 sieht Michael Mronz, der Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH, das Zusammenspiel des Schweizer Traditionsunternehmens mit der größten Reitsportveranstaltung der Welt als ein „perfect match“. „Der CHIO Aachen steht nicht nur für Spitzensport und ein Top-Event, sondern auch für verlässliche Partnerschaften. Dass sich die Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli GmbH seit so langer Zeit und in dieser Form engagiert und das Engagement nun ausweitet, ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung und zeugt von der Strahlkraft des CHIO Aachen“, freut sich Mronz.

Diese Strahlkraft wird sich auch am 7. Juli 2024 wieder zeigen, wenn die Stars der Szene um den Sieg im Lindt-Preis reiten. Wird Isabell Werth ihre beeindruckende Anzahl an Siegen in der Grand Prix Kür beim CHIO Aachen ausbauen können oder gelingt es jemand anderem, sich seinen persönlichen Kindheitstraum zu erfüllen und zum ersten Mal auf der legendären Siegertafel zu landen? So, wie es Reitsport-Ikone Werth in dem Jahr gelang, als die Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli GmbH ihr Engagement beim CHIO Aachen begann.

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Lotto Rheinland-Pfalz – Stiftung überreicht 15.000 Euro an Kinderhospiz Nestwärme

Region/Koblenz/Trier – Die Lotto Rheinland-Pfalz – Stiftung hat im Rahmen der Spendenaktion der „Initiative Kinderglück“ im vergangenen Jahr rund 90.000 Euro für die Arbeit der sechs mobilen Kinder- und Jugendhospizdienste in Rheinland-Pfalz gesammelt. Im Beisein von Ministerpräsidentin Malu Dreyer überreichten der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Walter Desch und Geschäftsführer Frank Zwanziger einen Scheck in Höhe von 15.000 Euro an den mobilen Kinderhospizdienst Nestwärme in Trier.

Die Übergabe an Geschäftsführerin Elisabeth Schuh und Petra Moske vom Kinderhospiz Nestwärme e.V. fand im Rahmen des Spatenstichs für den Bau des Kinderhospizes auf dem Petrisberg in Trier statt. Mit dabei war auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die betonte, dass die Unterstützung der Nestwärme eine hervorragende Sache sei. In Erinnerung an Artikel 1 des Grundgesetzes sagte sie: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das gilt für jeden, egal ob gesund oder krank.“

Die mobilen Kinder- und Jugendhospize leisten eine entscheidende Unterstützung für Familien mit lebensverkürzend er-krankten Kindern und Jugendlichen. Diese Dienste begleiten und entlasten die Familien ab der Diagnose der Erkrankung bis zum Ende der Lebensphase des Kindes und darüber hinaus. Zu-dem begleiten sie die Familien durch die Trauerphase und bieten verschiedene Entlastungs- und Hilfsangebote an.

Die Initiative Kinderglück, unterstützt durch die Lotto Rheinland-Pfalz-Stiftung und die Lotto Rheinland-Pfalz GmbH, steht unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin und fördert unter anderem auch die wichtige Arbeit der mobilen Kinder- und Jugendhospizdienste.

Die Initiative Kinderglück wurde vor über zehn Jahren ins Leben gerufen, um Kindern Glücksmomente zu ermöglichen, insbesondere jenen, denen weniger Zeit für Lebensfreude gegeben ist.

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„Gute Zusammenarbeit strahlt aus“

Euskirchen – Gespräch zwischen Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin und verschiedenen Institutionen aus dem Kreis Euskirchen wie dem DRK rund um Flutnacht 2021 – Erfahrungen und Lehren für die Zukunft besprochen – „Erst einmal möchte ich Ihnen allen meinen tief empfundenen Dank und Respekt aussprechen. Sie haben selbstlos Menschen in großer Not geholfen – und das teils bis heute“, betonte Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, bei einem „Austausch mit der lokalen Zivilgesellschaft“ in Euskirchen.

Ein Thema stand dabei im Fokus des Gesprächs: die verheerende Flutkatastrophe von 2021 im Kreis Euskirchen und ihre Folgen bis heute. Zwischendrin aß man gemeinsam ein Stück Kuchen bei einer Tasse Kaffee, bevor es im Anschluss zur Eröffnung der Euskirchener Maikirmes ging.

Mit dabei im historischen „Café Albert Kramer“ inmitten der Innenstadt waren Vertreterinnen und Vertreter des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen, der Caritas, der Malteser, des Rotary-Clubs, der Diakonie, der Feuerwehr sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung um Bürgermeister Sacha Reichelt und Klaus Voussem MdL.

„Weniger Bürokratie!“

„Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Welche Lehren haben Sie daraus gezogen und was könnte man in Zukunft ändern?“, fragte Ministerin Neubaur in die Runde.

„Wir müssen anfangen, uns besser vorzubereiten, um im Angesicht der Gefahr schnell handeln zu können“, betonte beispielsweise Angelika Eimermacher vom Roten Kreuz. Denn Hochwasser werden gerade im Angesicht des Klimawandels immer wahrscheinlicher. Sie fuhr fort: „Dazu zählt auch, den Menschen beibringen, wie sie sich selber schützen können – angefangen bei Kindern. So zum Beispiel Katastrophenschutzübungen, mehr Aufklärung oder in Erster Hilfe stets fit zu bleiben.“

Ganz verhindern kann man Katastrophen jeglicher Art meist nicht, da waren sich die Beteiligten einig. Hier pochte man darauf, regionale Ressourcen im Ernstfall schnell nutzbar zu machen, beispielsweise Firmen. Erst dann sollte man darauf schauen, dass Hilfe von außen kommt. Unternehmen und Privatpersonen hätten hier auch Eigenverantwortung und müssten sich soweit es geht vorbereiten.

Eine weitere große Forderung war der Abbau der Bürokratie, Fristverlängerungen für diverse behördliche Anträge und klare Vorgaben, was im Ernstfall zu tun ist. Neubaur nannte hier das „Once-only-Prinzip“, also beispielsweise bei Anträgen zum Wiederaufbau oder ähnlichem nur einmal alle Daten eingeben zu müssen. Wie Mitarbeiterinnen der Diakonie nämlich betonten, hätten manche Betroffene bis heute „funktioniert“, seien an den unnötig komplizierten Anträgen aber schließlich verzweifelt.

Hier zeige sich wieder: Viele Betroffene leiden bis heute unter traumatischen Erlebnissen, die tief sitzen und beispielsweise bei regen wiederhochkommen. Die Katastrophe habe „viele Seelen verletzt“. Hier gelte es auch, psychologische Hilfe zu leisten – gerade bei Kindern.

Einfache Systeme gefordert

So forderte man auch ein einfaches Online-System, in dem man mit drei Fragen, die es zu beantworten gilt, alle wesentlichen Infos übermitteln könne. Möglich sei dies, wenn auch nicht einfach – nur müsse es umgesetzt werden. Und das möglichst schnell. Hier gelte es wenige „Barrieren“ einzubauen und beispielsweise Systeme zu entwickeln, mit denen man Auszahlungen oder abrufbare Dokumente im Ernstfall einfach möglich machen kann. Und vor allem: die Menschen über all diese Dinge im Detail zu informieren.

Im Großen und Ganzen sei man in den Hilfsorganisationen aber mit den ersten 48 Stunden während und nach der Flutkatastrophe im Kreis Euskirchen zufrieden gewesen, obwohl es keine „Blaupause“ gab. Man habe sich schnell koordinieren können, gegenseitige Hilfe kam auch aus der Bevölkerung, niemand sei lange alleine gelassen worden und man habe viel gelernt.

Schließlich sei Neubaur mit ihrer Kollegin Ministerin Ina Scharrenbach einer Meinung: man müsse am Ball bleiben und immer „eine Schippe drauflegen, um die Risiken zu minimieren“. Sie dankte für die vielen wichtigen Anregungen und lobte vor allen Dingen die gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Institutionen im Kreis Euskirchen, die nicht selbstverständlich sei und deren Wirkung, die „bis in die Politik ausstrahlt“.