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Lukasmarkt 2022 in Mayen – Erinnerungen zum Mitnehmen

Mayen – Nach zwei Jahren Corona-bedingter Pause findet das beliebte Volksfest in der Mayener Innenstadt endlich wieder statt. Vom 15. bis 23. Oktober werden die alt bewährten aber auch neuen Fahrgeschäfte sowie diverse Essens- und Getränkestände in Mayen zu finden sein.

Welche Fahrgeschäfte die Volksfestfans erwarten können, kann in dem neuen Lukasmarkt-Flyer nachgelesen werden. Dieser liegt für alle Interessierten in der Stadtverwaltung Mayen, der Tourist-Information, dem Eifelmuseum und den Erlebniswelten Grubenfeld sowie in verschiedenen Läden in Mayen aus.

Nicht nur das Design der Flyer und Plakate ist neu, denn ab diesem Jahr sind diverse Merchandise Artikel des Lukasmarktes erhältlich.

Neben dem beliebten Sammler Pin, der ab diesem Jahr die Geschichte des Mayener Mädche und dem Mayener Jung auf dem Lukasmarkt erzählt, können Postkarten, Schlüsselanhänger, Taschen und bald auch Schals unter dem Motto „Erinnerungen zum Mitnehmen“ käuflich erworben werden.

Wer jetzt bereits Lukasmarkt-Artikel haben möchte, ist bei der Tourist-Information, der Buchhandlung Reuffel, dem Eifelmuseum und den Erlebniswelten Grubenfeld genau richtig.

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NRW Umweltminister startet Informationsreise – Start im Nationalpark Eifel

Region/Düsseldorf – NRW Minister Oliver Krischer: Ohne eine intakte Natur sind unsere Lebensgrundlagen gefährdet. Umweltminister startet Informationsreise zum Zustand der biologischen Vielfalt in Nordrhein-Westfalen. In Nordrhein-Westfalen steigt die Fläche für den Schutz der Natur weiter. Nach Berechnungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) erreichten die Naturschutzflächen im letzten Jahr eine Ausdehnung von rund 297.000 Hektar, was etwa 8,7 Prozent der Landesfläche ausmacht. 2020 waren es mit rund 286.700 Hektar noch 8,4 Prozent. Damit hält der steigende Trend der letzten zehn Jahre an. „Ohne eine intakte Natur, ohne ein wildes und lebendiges Nordrhein-Westfalen, sind unsere Lebensgrundlagen gefährdet“, sagte Umweltminister Oliver Krischer zum Start seiner Informationsreise zum Zustand der biologischen Vielfalt im Nationalpark Eifel. „Deshalb müssen wir größere Kraftanstrengungen unternehmen, um die biologische Vielfalt zu erhalten. Intakte Lebensräume sind die Basis dafür und der Nationalpark Eifel zeigt eindrucksvoll, welchen Erfolg ein ambitionierter Natur- und Artenschutz erreichen kann. Daran wollen wir anknüpfen.“ Zu den Naturschutzflächen gehören Naturschutzgebiete, der Nationalpark Eifel, die Nationalen Naturmonumente und die Wildnisentwicklungsgebiete („Wildniswälder“).

Alte Buchenwälder, mystische Moore, knorrige Eichenbäume, moosbedeckte Auenwälder, blühende Heideflächen, ausgedehnte Wasserlandschaften und wilde Mittelgebirgsbäche: „Nordrhein-Westfalen hat eine einzigartige Natur und eine faszinierende Artenvielfalt“, sagte Minister Krischer. Mehr als 43.000 verschiedene Tier-, Pilz- und Pflanzenarten und rund 70 verschiedene Lebensräume bilden die Grundlage für den Artenreichtum in Nordrhein-Westfalen. „Sie zu bewahren und zu schützen ist eine existentielle Aufgabe. Der Nationalpark Eifel als größtes Gebiet zur Entwicklung wilder Wälder in Nordrhein-Westfalen zeigt dabei, wie uns dies gelingen kann. Er ist eine ökologische Erfolgsstory.“

Im Januar 2004 wurde der Nationalpark Eifel mit 110 Quadratkilometern Fläche als erster Nationalpark in Nordrhein-Westfalen gegründet. Deutschlandweit gibt es derzeit 16 Nationalparks. Das Großschutzgebiet in der Nordeifel stellt die bodensauren, nährstoffarmen Laubmischwälder unter Schutz. Neben den Waldgebieten sind auch die zahlreichen Quellgebiete und Bachtäler sowie Felskomplexe ökologisch wertvolle und empfindliche Bereiche. Auf der Dreiborner Hochfläche mitten im Nationalpark Eifel ist das verwildernde Offenland von besonderer Schönheit. Insgesamt leben im Nationalpark Eifel etwa 11.205 Arten, wovon 2.571 auf der „Roten Liste“ stehen. „Wir freuen uns besonders, dass unter den vielen Artenfunden in unserem Schutzgebiet zunehmend auch Zeigerarten für alte Wälder auftreten, wie 2021 der Urwaldzeiger-Pilz „Ästiger Stachelbart““, so Dr. Michael Röös, Leiter der Nationalparkverwaltung Eifel.

Biodiversitätskrise wirksam bekämpfen

Mit Blick auf das Großschutzgebiet mahnte Minister Krischer aber auch einen ambitionierteren Artenschutz an. „Der Nationalpark ist ein Hort der biologischen Vielfalt, der zeigt, dass ein ambitionierter Naturschutz erfolgreich sein kann“, sagte Minister Krischer. Und dies sei notwendig, denn auch in Nordrhein-Westfalen sei der Verlust an biologischer Vielfalt weiterhin hoch:

  • Etwa 45 Prozent der untersuchten Tier-, Pilz- und Pflanzenarten stehen in Nordrhein-Westfalen auf der „Roten Liste“ – sind gefährdet, vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben.
  • Rund 80 Prozent der Lebensräume im Tiefland sind in einem ungünstigen Erhaltungszustand – allen voran Moore, Grünland- und Gewässerlebensräume sowie Eichen- und Auenwälder.
  • Und aktuell sind nur 8,8 Prozent aller Fließgewässer in Nordrhein-Westfalen in einem sehr guten oder guten ökologischen Zustand.

Die Ursachen des Artensterbens und des Verlusts an biologischer Vielfalt sind häufig menschengemacht: Neben den Folgen des Klimawandels gehören hierzu unter anderem eine zu intensive Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen, die Zerstörung und Zerschneidung naturnaher Lebensräume und der fortschreitende Flächenfraß. So gingen im Jahr 2020 täglich in Nordrhein-Westfalen etwa 5,7 Hektar an wertvollen Lebensräumen für eine Vielzahl von Tier-, Pilz- und Pflanzenarten für Siedlungs- und Verkehrsnutzungen verloren.

Die Landesregierung will dem Verlust der biologischen Vielfalt und dem fortschreitenden Artensterben gegensteuern. „Die Biodiversitätskrise ist eine der zentralen ökologischen Krisen unserer Zeit“, sagte Minister Krischer. „Die Landesregierung hat sich vorgenommen, mit einer Vielzahl von Maßnahmen und einer umfangreichen Finanzierung die Biodiversitätskrise wirksam zu bekämpfen und in allen Politikfeldern mitzudenken.“

Minister Krischer wird sich in den nächsten Wochen im Rahmen seiner Informationsreise quer durch Nordrhein-Westfalen vor Ort von Expertinnen und Experten über den Zustand der Natur, über ambitionierte Artenschutz-Projekt sowie über notwendige Maßnahmen informieren lassen. Der Start der Minister-Tour fand gestern im Nationalpark Eifel statt.

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Katastrophen-Schutz-Besprechung mit beeindruckender Leistungsschau in Wittlich

Wittlich – Auf Einladung von Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI) Jörg Teusch fand im Katastrophenschutzzentrum in Wittlich (ehemaliges HELA-Gelände) eine große Katastrophenschutzbesprechung statt. Frei nach dem Motto „In Krisen Köpfe kennen“ konnte Teusch neben den Führungskräften der Feuerwehren und Hilfsorganisationen auch eine Vielzahl von Vertreter der örtlichen Ordnungsbehörden, der Polizei, des Justizvollzugs, der Bundeswehr, des Rettungsdienstes, der Energieversorgung, der Straßen- und Autobahnverwaltung und weiterer Dienststellen begrüßen. Die jährliche Katastrophenschutzbesprechung ist Wissens- und Informationsplattform für alle an der Gefahrenabwehr beteiligten Dienststellen. Dabei steht das Kennenlernen von Ansprechpartnern und Aufgaben im Vordergrund, um in Einsatzsituationen gezielt zusammenarbeiten zu können.

Nach der Unwetterkatastrophe im Juli 2021 hat der Kreistag umfangreiche Maßnahmen zur Neustrukturierung des Katastrophenschutzes im Landkreis Bernkastel-Wittlich auf den Weg gebracht. So wurden unter anderem die Aufgaben des Brand- und Katastrophenschutzes zum Jahresbeginn in einer dem Landrat unmittelbar unterstellten Stabsstelle unter Leitung von BKI Teusch gebündelt. Ein weiterer Baustein ist die Schaffung eines Katastrophenschutzzentrums. Teusch erläuterte den Planungsstand und die Konzeption des Katastrophenschutzzentrums. Aktuell sind bereits entsprechende Stabs- und Nebenräume eingerichtet worden, welche Teusch vorstellte.

Im Außengelände fand zeitgleich eine beeindruckende Fahrzeug- und Geräteausstellung als Leistungsquerschnitt des Katastrophenschutzes im Landkreis statt. So präsentierten die Führungsgruppe Technische Einsatzleitung, der Gefahrstoffzug, der Katastrophenschutzzug LZW, die beiden Schnelleinsatzgruppen, die Rettungshundestaffel und das Technische Hilfswerk Teile ihres Fuhrparks beziehungsweise Ausrüstungen und erörterten ihre Einsatzbereiche.

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Sicherung der Energie- und Wärmeversorgung – Höhe der Gas-Umlage steht fest

Region/Berlin – Bundesminister Habeck: „Die Umlage muss und wird mit gezielten Entlastungen einhergehen.“ Um die Wärme- und Energieversorgung in der kommenden Kälteperiode zu sichern, wird von Oktober an eine befristete Gas-Sicherungsumlage erhoben. Diese liegt zu Beginn des Umlagezeitraums (ab dem 1. Oktober) bei 2,4 Cent, wie der Marktgebietsverantwortliche Trading Hub Europe (THE) heute bekannt gab. Ziel ist es, in der durch den russischen Angriff auf die Ukraine bewusst ausgelösten deutschen und europäischen Energiekrise die Gasversorgung für die Bürgerinnen und Bürger und die Wirtschaft zu sichern. Um die Energiekosten mindestens teilweise zu dämpfen, soll die befristete Umlage durch weitere, zielgenaue Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger und eine Verlängerung der Hilfsprogramme für die Wirtschaft flankiert werden.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck, erklärte: „Die Umlage ist eine Folge von Putins völkerrechtswidrigem Angriffskrieg auf die Ukraine und die von russischer Seite verursachte künstliche Energieknappheit. Sie ist bei weitem kein einfacher Schritt, aber notwendig, um die Wärme- und Energieversorgung in den privaten Haushalten und der Wirtschaft aufrechtzuerhalten. Sonst wäre die Versorgungssicherheit gefährdet. Aber erstens: Die Umlage muss und wird von einem weiteren Entlastungspaket begleitet werden. Die Energiepreise sind durch den russischen Angriffskrieg insgesamt enorm gestiegen. Gerade für diejenigen, die nicht viel haben, ist das eine hohe Belastung, die nicht oder nur schwer zu tragen ist. Die Bundesregierung hat sich schon auf erste Schritte wie eine Ausweitung des Wohngeldes mit einem Heizkostenzuschuss verständigt. Ich meine aber, dass weitere zielgenaue Entlastungen nötig sind. In dieser Krise müssen wir den demokratischen Konsens sozialpolitisch absichern. Zweitens ist für die Bundesregierung völlig klar, dass der Staat über die Umlage letztlich keine höheren Mehrwertsteuereinnahmen erzielen soll. Wir werden einen Weg finden, um sicherzustellen, dass es da nicht noch zu einer zusätzlichen Belastung kommt.“

Hintergrund für die Umlage ist die von Russland künstlich geschaffene Energieknappheit. So wurden die Gasflüsse durch die Pipeline Nord Stream 1 ohne belastbare technische Gründe reduziert. Gasimportunternehmen müssen nun zu deutlich höheren Preisen als vereinbart am so genannten Spotmarkt Ersatz beschaffen, damit die Privathaushalte sowie die Wirtschaft weiter mit ausreichend Gas versorgt werden können. Dadurch würden zum Teil hohe und nicht zu deckende Verluste entstehen, wodurch Insolvenzen und großflächige Lieferausfälle in der Gasversorgung wahrscheinlich würden. Um ein solches Szenario zu verhindern, soll der Großteil dieser Ersatzbeschaffungskosten ab Oktober solidarisch von allen Gasversorgern getragen werden, die diese dann auf die Endkunden – Privathaushalte und Wirtschaft – umlegen können. Bis Ende September tragen die Gasimporteure die Kosten praktisch allein. Die Umlage dient explizit nicht dazu, die Eigentümerinnen und Eigentümer der Energieversorgungsunternehmen vor Wertverlusten zu schützen. Die Umlage ist per Rechtsverordnung von der Bundesregierung beschlossen worden; Rechtsgrundlage ist § 26 des novellierten Energiesicherungsgesetzes.

Insgesamt unternimmt die Bundesregierung umfangreiche Anstrengungen, um die Gasversorgung zu stabilisieren und so die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. So kümmert sie sich um den zügigen Aufbau einer Infrastruktur für Flüssigerdgas, um russisches Gas zu ersetzen. Sie sorgt für die ausreichende Befüllung der Gasspeicher in der kommenden Heizperiode und für die Ersatzbeschaffung von Gas. Darüber hinaus sichert die Bundesregierung die Funktionsfähigkeit des Gasmarktes ab, um die Gasversorgung aufrechtzuerhalten, unter anderem durch Kreditprogramme sowie durch die staatliche Beteiligung an Uniper, dem größten Gasimportunternehmen am deutschen Markt.

Näheres zur Umlage

Die Umlage ist bis zum 1. April 2024 befristet. Sie kann alle drei Monate anhand der tatsächlichen Kostenhöhe aktualisiert werden. Ihre Höhe wird jeweils von dem Marktgebietsverantwortlichen THE ermittelt. Wirtschaftsprüfer oder andere in der Verordnung genannte Prüfer müssen die Richtigkeit der Kostenberechnungen testieren. Die Bundesnetzagentur begleitet als unabhängige Behörde das Verfahren und prüft die Berechnungen auf Plausibilitäten, einschließlich einer genauen Überprüfung im Rahmen der sogenannten Endabrechnung.

Diejenigen Gasimporteure, die wegen ihrer hohen Ersatzbeschaffungskosten für ausfallendes russisches Gas die Umlage in Anspruch nehmen wollen, konnten bei THE 90 Prozent ihrer voraussichtlichen Mehrbeschaffungskosten geltend machen. Dafür gelten zwei zentrale Bedingungen. Erstens darf es nur um Ersatzbeschaffungen für physische Gaslieferungen in den deutschen Markt gehen; zweitens dürfen nur Mengen angerechnet werden, die in Bestandsverträgen in Bezug auf russische Erdgaslieferungen zugesichert wurden. Das heißt, die Lieferverträge müssen vor dem 1. Mai 2022 abgeschlossen worden sein.

Insgesamt haben zwölf Gasimporteure ihre Ersatzbeschaffungskosten bei THE angemeldet. Bezogen auf den Umlagezeitraum bis Anfang April 2024 machten diese Gasimporteure 34 Milliarden Euro an Kosten geltend; dies entspricht 90 Prozent der erwarteten Ersatzbeschaffungskosten für diese Zeit. Aus dieser Summe wurde durch ein im Rahmen der Rechtsverordnung vorgegebenes Berechnungsverfahren die Höhe der Umlage ermittelt. Dabei wird mit Prognosewerten gearbeitet. Am Ende des Umlagezeitraums wird dann anhand der tatsächlichen Kosten abgerechnet.

Weitere Informationen

Zu THE: Die Firma Trading Hub Europe ist ein Unternehmen der Fernleitungsnetzbetreiber in Deutschland, das nicht gewinnorientiert arbeiten darf und für die technische Funktionsfähigkeit des deutschen Gasmarktes zuständig ist.

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Netzwerktreffen mit Medizinern von Morgen in der Vulkanbrauerei Mendig

Mendig/Mayen-Koblenz – Wie schaffen wir es, zukünftig ausreichend Ärzte für unsere Krankenhäuser und die Praxen haben? Um dies mit der Ärzteschaft zu besprechen hat Landrat Dr. Alexander Saftig Studierende im praktischen Jahr der Kliniken im Landkreis eingeladen. Rund 30 Medizinstudierende, leitende Ärzte sowie Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mittelrhein und der Kreisverwaltung sind der Einladung zum Netzwerktreffen in der Vulkanbrauerei in Mendig gefolgt.

Neben den Gesprächen stand auch ein Bierverkostung mit einem Biersommelier auf dem Programm.

„Zu einem lebens- und liebenswerten Landkreis gehört eine gesicherte ärztliche Versorgung genauso wie Kindergärten, Schulen und der Öffentliche Personennahverkehr“, so Saftig. Der Landkreis ist ein attraktiver Lebens- und Arbeitsort. Es wird eine attraktive Kombination aus vielen Standortfaktoren für junge Fachkräfte geboten. Um dies den Studierenden, die aus ganz Deutschland in unsere Region gekommen sind zu zeigen, fand das Netzwerktreffen in der Vulkanbrauerei in Mendig statt.

Gemeinsam wurde darüber diskutiert, was in Zukunft gezielt getan werden kann, damit der ärztliche Nachwuchs hier vor Ort seine Ausbildung macht und sich auch künftig im Landkreis niederlässt. Der Kreischef machte deutlich, wie wichtig das Thema Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in Mayen-Koblenz ist. In den vergangenen Jahren hat sich der Landkreis bereits in vielfältiger Weise engagiert. Unter anderem bei der Unterstützung der Verbundweiterbildung, dem Projekt „HerzAPP““ sowie mit Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. In der Verbundweiterbildung wurde den Kliniken finanzielle Unterstützung bei Anschaffungen gewährt. So konnten sogenannte „Skill-laps“ (Trainingseinrichtungen) angeschafft werden. Damit können Teams aus Pflege und medizinischer Versorgung Fälle simulieren und üben. Auch wurden Lizenzen für die „Amboss-App“ für Medizienstudierende und Assistenzärzte im Klinikum in Andernach übernommen. Der Landkreis hat zudem das Telemedizin-Pilotprojekt „Herzverbund Rheinland-Pfalz“ am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein (GKM) in Mayen unterstützt. Nach Abschluss wird aktuell das Folgeprojekt „Herz.Gesund“ am Klinikstandort Mayen als auch in Andernach weitergeführt. Mit der App können Herzinsuffizienzpatienten durch die behandelnden Ärzte eng begleitet, wichtige Vitalparameter überwacht und bei Bedarf eine Anpassung der Behandlung koordiniert werden.

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Zukunft des AvD-Oldtimer-Grand-Prix bis 2028 auf dem Nürburgring gesichert

Nürburg – Der AvD-Oldtimer-Grand-Prix bleibt langfristig fester Bestandteil des Nürburgring Veranstaltungskalenders. Die Betreiber der Rennstrecke und die Veranstaltergemeinschaft des Klassik-Events einigten sich frühzeitig auf eine Fortführung der Zusammenarbeit bis ins Jahr 2028. Die größte Oldtimer-Rennveranstaltung Kontinentaleuropas soll auch in Zukunft jeweils Mitte August stattfinden.

Die Verlängerung des Veranstaltungsvertrages wurde bereits ein Jahr vor Auslaufen des ursprünglich bis 2023 laufenden Kontraktes beschlossen und unterstreicht somit die gute Zusammenarbeit. Im kommenden Jahr steht beim 50. AvD-Oldtimer-Grand-Prix ein „runder Geburtstag“ an, und der Vertragsabschluss garantiert, dass dieser Auflage noch einige mehr folgen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir für Kontinuität sorgen – nicht nur für unsere Zuschauer auf den Tribünen, sondern vor allem auch für Teams und Fahrern ein wichtiger Fixpunkt im Jahreskalender bleiben. Die Vereinbarung mit unseren Partnern am Nürburgring gibt uns auch Sicherheit für alle nun anschließenden Planungen“, sagt Wolfgang Schulz als Mit-Geschäftsführer der Veranstaltergemeinschaft.

Auch für die Betreiber der Rennstrecke ist die Vertragsunterzeichnung ein wichtiges Signal: „Der AvD-Oldtimer-Grand-Prix repräsentiert die gesamte Motorsport-Geschichte unserer Rennstrecke“, erläutert der Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG, Ingo Böder. „Die Fahrzeuge, die hier an den Start gehen, faszinieren seit Jahrzehnten die Besucher der ’Grünen Hölle’ und machen die großen Momente erlebbar. Deshalb freuen wir uns, dass wir dieses Highlight langfristig am Nürburgring erleben können.“

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Street-Art im Gemeinschafts-Garten des Bezirksamts Aachen-Haaren

Aachen – Die Bezirksvertretung Aachen-Haaren hat im Jahr 2021 einen Street-Art-Wettbewerb ins Leben gerufen, bei dem sich lokale Künstler*innen für die Gestaltung einer Wand vor dem neuen Gemeinschaftsgarten am Bezirksamt bewerben konnten. Er sollte auch ein Zeichen für die freie Kulturszene in Aachen setzen, für die die Corona-Zeit keine einfache war.

Um dies ins Bewusstsein zu bringen, wurde die Kunstaktion von Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen intensiv beworben und unterstützt. Das Ergebnis wurde heute (Freitag, 12. August) offiziell präsentiert. Sibylle Keupen ist begeistert: „Schön, wieder in Haaren zu sein. Hier bewegt sich was, vor allem auch im Bereich Kunst und Kultur.“ Mit Blick auf die neu gestaltete Mauer, hob sie vor allem den Kontrast der beiden Bilder heraus. Denn es gab am Ende zwei Gewinner, die sich den Platz geteilt haben, die beiden Aachener Street-Art-Künstler Philip Wallisfurth, vielen Aachener*innen auch als „Senor Schnu“ bekannt und Christoph Goerissen „Huttänzer“. Keupen: „Ein Eyecatcher: Zu Beginn empfangen einen die gechillten Füchse und dann stößt man auf diese energiegeladenen Farben und Formen.“

Bezirksbürgermeister Daniel Hecker erinnerte daran, dass die Bezirksvertretung das Projekt unterstützt hat und es mit bezirklichen Finanzmitteln finanziert wurde: „Der Bezirksgarten entsteht übrigens gerade auch hinter der Mauer. Der Platz hier ist nun auch viel belebter. Wir hatten bereits ein großes Sommerfest und letzte Woche eine Trauung.“ Vorher seien der Hof und die Grünfläche hinter dem Bezirksamt eher „verwildert und vermüllt gewesen“. Auch die Mauer bröckelte.

Diese wurde für die beiden Street-Art-Künstler übrigens vorbereitet durch Arbeiter*innen, die im Rahmen des Teilhabechancengesetzes beschäftigt werden: Sie haben die Wand akribisch verputzt und geglättet, so dass sie für die Kunstwerke genutzt werden konnte.

Philip Wallisfurth über seine Hälfte der Mauer

„Ich arbeite ganz viel mit positiven, starken Farben. In der letzten Zeit gehen meine Arbeiten immer stärker ins Abstrakte“, so Philip Wallisfurth über sein Bild, das pflanzliche Ornamente und strenge bunte Flächen miteinander verbindet, in den leuchtenden Farben Diversität repräsentieren soll. Er warb in diesem Zusammenhang noch mal für mehr freie Flächen für Kunst im öffentlichen Raum: „Aachen braucht mehr dauerhafte Kunstorte wie diesen.“

Christoph Goerissen zu seinem Teil des Kunstwerks

Dem konnte Christoph Goerissen nur zustimmen und erklärt zu seinem Graffiti: „Ich wollte einen Zugang zu dem Bild für Jung und Alt. Und ich wollte die Natur in die Stadtumgebung bringen.“

Das scheint gelungen: „Toll wie begeistert die Kinder aus der benachbarten KiTa, die demnächst die Pflanzkästen bespielen werden, über die Füchse sind. Und die Eltern freuen sich über die leuchtend bunten Farben der anderen Mauerhälfte“, beobachtet Bezirksamtsleiter Ron-Roger Breuer immer wieder.

Weitere Infos zu Philip Wallisfurth unter www.strassengold.org/artists/senor-schnu/ und zu Christoph Goerissen unter www.facebook.com/Huttaenzer.

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Wer will sich seinen Lauftraum beim Einstein Marathon in Ulm erfüllen?

Laacher See – 15 Jahre Marathonfieber Krumholz bei der LG Laacher See – Seit 2007 bietet die LG in Zusammenarbeit mit Intersport Krumholz das Sportprojekt „Marathonfieber Krumholz“ an. In den letzten Jahren haben über 200 Aktive an diesem Programm erfolgreich teilgenommen. Der Halbmarathon war für die meisten das Highlight. Die volle Distanz trauten sich in dieser Zeit fast 100 Athleten zu.

Die LG Laacher See trainiert kontinuierlich drei Mal die Woche. „Schlechtes Wetter gibt es bei uns nicht. In den Sommermonaten treffen wir uns samstagsmorgens zum langsamen langen Lauf. In der Woche findet das Training abends statt“, erklärt Lauftreffbetreuerin Claudia Müller, die auch über das Marathonfieber Projekt zum Verein kam.

Derzeit bereiten sich die Aktiven der LG auf den Einstein Marathon am 25. September in Ulm vor. Die Wettbewerbe über 5 km bis hin zum Marathon sind im Angebot. Auch Walking über 10 km und 21,1 km sind möglich. Mit einem Reisebus geht es am Freitag, den 23.09. morgens in Richtung Ulm und die Rückkehr ist für Montag den 26.09. geplant.

Wer hat Lust die LG Laacher See zu begleiten und am Event teilzunehmen? Die Unterbringung erfolgt im Maritim Hotel in Ulm und kostet ab 345,00 € p. P.

Ein gemeinsames Training mit den Lauffreunden der LG ist jederzeit möglich. Eine Vereinszugehörigkeit ist nicht erforderlich. Interessierte melden sich bitte bei Klaus Jahnz, Tel. 02651-76907 oder 0175-296 2172 oder per Mail unter Klaus@lglaachersee.de. Gerne können Interessierte ab sofort kostenlos am Training teilnehmen.

„Wir sind stolz darauf, dass wir viele glückliche (Halb-) Marathonis zum Ziel begleiten konnten“, äußert sich Trainerin Elisabeth Waldorf und ergänzt: „Einfach vorbeikommen und sich unverbindlich informieren“. „Jedes Training ist anders, so machen wir Intervalle, mittlere Dauerläufe sowie langsame lange Läufe. Mit diesen Varianten setzen wir unserem Körper Reize und die Schnelligkeit sowie die Ausdauer verbessern sich“, erklärt Lauftreffleiter Klaus Jahnz, der schon fast 160 Marathons und viele Halbmarathons in den Beinen hat.

Weitere Informationen:
www.lglaachersee.de und http://einsteinmarathon.de/

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Beseitigung der Flutschäden in Meckenheim schreitet voran

Meckenheim – Landrat informiert sich in der Altstadt über Fortgang der Arbeiten und geplante Schutzmaßnahmen. Landrat Sebastian Schuster hat sich bei einem Besuch in Meckenheim einen Eindruck vom Fortgang der Arbeiten an den Flutschäden verschafft. Gemeinsam mit Bürgermeister Holger Jung sah er sich in der Altstadt Gebäude an, die das Hochwasserereignis im Juli 2021 besonders stark getroffen hatte. Ihr Weg führte am Swistbach entlang und endete schließlich an der Evangelischen Grundschule in der Kölnstraße 1, wo die Sanierungstätigkeiten weiterhin laufen.

„Es ist schon viel geschehen“, resümierte Schuster erfreut. „Aber es gibt auch noch einiges zu tun“, so der Landrat, der sich bereits im Sommer des vergangenen Jahres ein Bild von der Schadenslage gemacht hatte und jetzt Vergleiche ziehen konnte. Jung bestätigte den Landrat: „Wir haben das letzte Jahr genutzt“, zielte der Bürgermeister auf die Sanierungsfortschritte ab. Während diese am Schützenhaus ersichtlich sind und die Fronhofhalle als eine von vier stark betroffenen Turnhallen seit Februar wieder mit Einschränkungen für Schul- und Vereinssport in Betrieb ist, zeichnet sich auch ein Ende der Arbeiten an der Evangelischen Grundschule ab. Noch in einer Interimslösung auf dem Schulhof der Theodor-Heuss-Realschule am Schulcampus untergebracht, könnte zum Jahresende die Rückkehr an die Kölnstraße erfolgen.

Bürgermeister Jung dankte dem Landrat für dessen Besuch und dafür, die Verwallung am Swistbach in der Altstadt forcieren zu können. Ihr Einverständnis für den vorzeitigen Maßnahmenbeginn hat die Kreisverwaltung bereits erteilt. Die wasserrechtliche Genehmigung steht noch aus.

An den Fließgewässern im Rhein-Sieg-Kreis sind weitere Schutz-Maßnahmen erforderlich. Jedoch warten die Kommunen auf wichtige Bemessungsparameter und Vorgaben der Bezirksregierung. Gleiches gilt für den Förderantrag zum Wiederaufbauplan der Stadt Meckenheim in Höhe von knapp 10 Millionen Euro, den das NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung noch bewilligen muss.

Landrat Schuster nannte die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung konstruktiv und einvernehmlich. Auch lobte er das engagierte und zielgerichtete Vorgehen der Stadt Meckenheim. Nach Abschluss der Wiederherstellungsmaßnahmen habe Meckenheim runderneuerte Einrichtungen für die nächsten 50 Jahre geschaffen, an denen sich Kinder, Jugendliche und Vereine erfreuen. Als wichtiges Puzzleteil bei Analyse und Gefahrenabwehr erwähnte Schuster die Starkregenkarten.

Um bei künftigen Hochwasserereignissen gewappnet zu sein, ist aber nicht nur die Kommune gefordert. So appellierte Jung an die Bürgerinnen und Bürger, selbst geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Dem Rundgang hatte sich neben der Leiterin der Stabsstelle „Wiederaufbau“ beim Rhein-Sieg-Kreis, Ulla Thiel, und dem Technischen Beigeordneten der Stadt Meckenheim, Heinz-Peter Witt, auch der Leiter des städtischen Fachbereichs Gebäudemanagement, Andreas Satzer, angeschlossen.

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Regenbogenfahrt macht krebskranken Kindern und Jugendlichen Mut

Region/Mayen-Koblenz – Die Hoffnung radelt mit – Tourstart am Kemperhof. Selbst aktiv sein, anderen Krebskranken Mut machen, die Dinge in die Hand nehmen und der Öffentlichkeit zeigen, dass eine Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter überwind­bar ist: Das ist die Intention der Regenbogenfahrt und ihrer Teilnehmer.

„Wir haben das alles selbst durchlebt“ singen lautstark rund 50 junge Menschen, die den Krebs besiegt haben. Sie stehen vor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Kemperhof. Von hier aus starten sie mit den Fahrrädern auf einen etwa 600 km langen Weg nach Münster. Dabei besuchen sie Kliniken und Elterngruppen für krebskranke Kinder und Jugendliche. „Es ist schön, Mut zu machen, weil wir einfach wissen, wie es ist, wenn jemand krank ist und wieder gesund wird“, sagt Rebecca.

Sie ist mit vier Jahren an Leukämie erkrankt. Heute ist die 21-Jährige gesund und fährt die Tour zum dritten Mal mit. Für Annika ist es bereits das zehnte Mal. Die 35-Jährige war 21 Jahre alt, als bei ihr Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert wurde. „Man lernt sich hier so schnell kennen – Schicksal verbindet. Wir freuen uns auf die Fahrt“, meint sie begeistert. Organisiert wird die Tour von der Deutschen Kinder­krebs­stiftung. Sie setzt sich für die Verbesserung der Situation krebs­kranker Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener ein. Ein wichtiger Bestandteil des Betreu­ungs­angebots für junge Erwachsene ist die jährliche Fahrradtour Regenbogenfahrt, die dieses Jahr zum 30. Mal organisiert wurde.