Bitburg – Das Hotel Eifelstern auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens in Bitburg wird ab Dezember wieder als Unterkunft für Asylbegehrende genutzt. Derzeit ist geplant, dass ab Mitte Dezember die ersten Zimmer belegt werden können. Perspektivisch stehen dann maximal 350 Plätze für Bewohnerinnen und Bewohner zur Verfügung.
Da unsere Hauptgebäude in der Aufnahmeeinrichtung derzeit für die Unterbringung von geflüchteten Personen nicht genutzt werden können, mussten Alternativen gefunden werden. Ich bin sehr froh, dass wir gemeinsam mit allen Beteiligten vor Ort mit der erneuten Anmietung des Eifelsterns eine gute Lösung finden konnten“, so die Vizepräsidentin der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Christiane Luxem.
Derzeit nutzt die AfA Bitburg das auf dem Gelände befindliche Youtel überwiegend zur Unterbringung von Familien und vulnerablen Gruppen. Aktuell sind dort rund 300 Personen untergebracht.
Die anwesenden KSK-Jubilare und die „neuen“ KSK-Ruheständler stellten sich im Garten des Restaurants Löffel´s Landhaus gemeinsam mit den beiden KSK-Vorständen Karl-Josef Esch und Christoph Weitzel sowie Personalratsvorsitzender Anne Püsch und Personalleiter Karl-Heinz Nigbur zum obligatorischen Gruppenfoto zusammen. Foto KSK Mayen / Ralph Künzel
Mayen/Region – Vorstand bedankte sich für langjährige Treue seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – KSK-Vorstandsvorsitzender Karl-Josef Esch und sein Vorstandskollege Christoph Weitzel hatten kürzlich Sparkassenjubilare und angehende Ruheständler der Kreissparkasse Mayen (KSK) zu einer kleinen Feierstunde in das Restaurant Löffel´s Landhaus nach Münstermaifeld eingeladen. Im Rahmen eines Abendessens bedankte sich der Vorstand bei allen Jubilaren mit einem kleinen Präsent sowie einer Urkunde für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangen 25 bzw. 40 Jahren. Gleichzeitig verabschiedete der KSK-Vorstand im Beisein von Karl-Heinz Nigbur als Leiter des Bereichs Personalmanagement und der Personalratsvorsitzenden Anne Püsch neun langjährige Kolleginninnen und Kollegen in ihren wohlverdienten Ruhestand.
Karl-Josef Esch würdigte die Bedeutung dieser treuen Verbundenheit sowohl für die Kundenbeziehungen als auch für die Kreissparkasse Mayen. „Erfahrene und kompetente Mitarbeiter sind für jedes Unternehmen der Schlüssel zum Erfolg“, so Esch in seiner Laudatio. „Gerade in der heutigen Zeit ist diese langjährige Treue zu einem Arbeitgeber keine Selbstverständlichkeit mehr. Wir freuen uns daher um so mehr, dass Sie sich bei uns im Haus wohlfühlen, bzw. wohlgefühlt haben.“ betonte Karl-Josef Esch abschließend.
Im weiteren Verlauf des Abends ließen die Direktoren Karl-Josef Esch und Christoph Weitzel den bisherigen beruflichen Lebensweg der anwesenden Jubilare und Ruheständler Revue passieren und freuten sich mit den Jubilaren gemeinsam auf eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit. Gleichzeitig wünschte der KSK-Vorstand im Beisein von Personalleiter Karl-Heinz Nigbur und der Personalratsvorsitzenden Anne Püsch allen frischgebackenen Ruheständlern einen gesunden, aktiven und vor allem genussvollen Ruhestand.
25-jähriges Jubiläum feierten:
Stephan Schüller, Benedikt Oster, Marco Göbel, Sandra Bast, Maike Bender, Beatrix Ahrendt und Sarah Krämer
40-jähriges Jubiläum feierten:
Klaus Rose, Michael Kaltz, Thomas Minwegen, Annette Berresheim, Markus Neideck, Robert Pfleger und Christoph Buhr
In den Ruhestand verabschiedet wurden:
Gertrud Valerius, Wolfgang Schütz, Ursula Haupt, Mechthild Oerter, Dorothea Dötsch, Thomas Kraus, Reinhard Jung, Thomas Acht und Claudia Blotzki
Übergabe der Geldgeschenke am Rathaus, von links: Desiree Adams, Martin Roggendorf, Gaby Gäng, Monika Spittel, Anita Grundmann, Rolf Engelhardt, Katja Schmidt, Guido Beckmann, Anika Bohnheio, Sevval Uyar, Katharina Garder und Johanna Kuper. Foto: Stadt Meckenheim
Meckenheim – Sozialer Dienst der städtischen Jugendhilfe leitet Geldspenden weiter – Wie in den Jahren zuvor hält die Arbeiterwohlfahrt Meckenheim / Wachtberg (AWO) auch in dieser Vorweihnachtszeit an ihrer Tradition fest und verteilt einen Teil aus den Erlösen ihrer Schuh- und Kleiderstube Meckenheim und aus Spenden an bedürftige Familien. Vor den Festtagen fanden sich Anita Grundmann von der AWO-Schuh- und Kleiderstube und Rolf Engelhardt, Kassierer der AWO, am Weihnachtsbaum vor dem Rathaus ein, um Johanna Kuper und dem gesamten Team des Allgemeinen Sozialdienstes der Jugendhilfe der Stadt Meckenheim Geldpräsente in Gesamthöhe von 1.000 Euro zu überreichen.
Die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden umgehend dafür sorgen, dass die Briefumschläge mit den Geldgeschenken zu den von ihnen betreuten Familien gelangen. Die sozialpädagogischen Fachkräfte kennen die kleinen und großen Sorgen und Nöte der Familien, aber auch ihre Verdienste und Anstrengungen, den Alltagsanforderungen gerecht zu werden.
Insgesamt 14 Familien mit 18 Kindern dürfen sich in diesem Jahr über einen Umschlag freuen. Die großen und kleinen Kinder und Jugendlichen können sich davon einen Wunsch erfüllen, sodass das eine oder andere ersehnte Spielzeug unter dem Weihnachtsbaum liegen mag.
Anita Grundmann und Rolf Engelhardt berichteten über die Arbeit in der Schu- und Kleiderstube und zeigten sich glücklich darüber, erneut einen Teil des Erlöses als Geldgeschenke verteilen zu können. Johanna Kuper dankte allen Helferinnen und Helfern der AWO für die Unterstützung: „Ihr ehrenamtliches Engagement ist sehr wertvoll und keineswegs selbstverständlich. Durch diesen Beitrag wird Familien die schöne weihnachtliche Geste des Schenkens jedes Jahr aufs Neue möglich gemacht, und Kindern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Ihr Einsatz macht einen Unterschied und dafür sagen wir Danke.“
Jubilarehrung und Verabschiedung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Eschweiler. Foto: Stadt Eschweiler/René Costantini
Eschweiler – Großer Bahnhof im Gasthof Rinkens in Fronhoven: Die Stadt Eschweiler hat dort die im vergangenen Jahr sowie im Jahr 2024 bis einschließlich Oktober in den Ruhestand getretenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die entsprechenden Beschäftigten der Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche der Stadt Eschweiler (BKJ) im feierlichen Rahmen verabschiedet. Außerdem wurden die Jubilare, die in diesem Zeitraum auf eine 25- oder 40-jährige Dienstzeit zurückblicken konnten, von Nadine Leonhardt geehrt.
Foto: Stadt Eschweiler/René Costantini
Die Bürgermeisterin hatte für alle Pensionierten sowie Jubilarinnen und Jubilare eine persönliche Widmung und Würdigung vorbereitet. Und diese stellte sie auch in den Gesamtkontext: „Unsere Verwaltung funktioniert nur gemeinsam! In diesem Sinne bedanke ich mich für das Engagement und die langjährige Treue der geehrten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und wünsche den Pensionären und Pensionärinnen alles Gute für den Ruhestand.“
Derweil stellte Sandra-Hunscheidt-Fink mit Blick auf die vielen Mitarbeitenden aus den unterschiedlichen Bereichen fest: „Beim Blick in die Runde sehe ich mein Leben.“ Die Personalratsvorsitzende sprach den Geehrten ein großes Lob aus: „Wenn es auf die Kolleginnen und Kollegen ankam, waren sie immer da.“
Nach dem offiziellen Teil wurde der gemütliche Abend bei einem gemeinsamen Essen fortgeführt.
25-jähriges Dienstjubiläum feierten: Birgit Bartz, Lambert Bergs, Amador Campillo Perez, Frank Clermont, Anita Cornetz, Melanie Cremers, Michael Effenberg, Stephanie Engelbert, Helena Felde, Tatjana Felsing, Annika Fischer, Ljubow Fröhlich, Alexandra Gronen, Hans-Jürgen Grün, Brigitte Höhne, Yvonne Huwer, Marcel Kinkel, Rene Krahe, Joachim Langner, Oliver Leclaire, Sven Neubert, Michaela Nießen, Petra Redlich, Stefanie Scheufens, Werner Spiertz, Tanja Gabriele Willers.
40-jähriges Dienstjubiläum feierten: Michaela Schütte, Michaele Schmülling-Kosel, Edith Platau, Ingrid Nicoleitzik, Bettina Merx, Susanne Lamka, Gudrun Karpus, Regina Contzen, Marion Braun.
Folgende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ausgeschieden: Marita Bergrath, Hermann-Josef Clahsen, Wolfgang Cohnen, Alla Felsing, Hermann Gödde, Sigrid Greven, Jürgen Henk, Anne Herzog, Waltraut Hürtgen, Willi-Detlef Ködderitzsch, Elke Schmitz, Josefine Timmermann-Pelky, Nadeschda Schuchart, Karl-Josef Eickmanns, Anneliese Brehmen.
Landrat Dr. Alexander Saftig gemeinsam mit den Vertretern der Siegergemeinden sowie mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Pascal Badziong, dem Kreisbeigeordneten Jens Firmenich und Vertretern der kommunalen Familie. Foto: Kreisverwaltung MYK/Damian Morcinek
Region/Mayen-Koblenz – Die Gewinner des Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ heißen Wolken, Volkesfeld und Wierschem. Der Wettbewerb, der in diesem Jahr nach pandemiebedingter Pause erstmals wieder durchgeführt wurde, würdigt das Engagement und die innovativen Konzepte der Dörfer im Landkreis Mayen-Koblenz, um den ländlichen Raum als attraktiven Lebens-, Arbeits- und Kulturort zu gestalten. Landrat Dr. Alexander Saftig begrüßte zur 54. Siegerehrung die Vertreter der Siegergemeinden sowie zahlreich erschienene Gäste aus der Politik und die Mitglieder der Bewertungskommission im Kreishaus.
„Die Preisträger stehen exemplarisch für den Einsatz, der unsere ländlichen Gemeinden zu lebendigen und zukunftsfähigen Orten macht“, sagte Landrat Dr. Alexander Saftig in seiner Ansprache. Er hob hervor, dass der Wettbewerb ein wichtiger Baustein ist, um den Herausforderungen des demografischen Wandels, der Digitalisierung und anderer gesellschaftlicher Entwicklungen aktiv zu begegnen. Fünf Gemeinden hatten sich der Herausforderung gestellt und präsentierten ihre Projekte in den Kategorien Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, bürgerschaftliches Engagement, Baugestaltung und -entwicklung, Grüngestaltung sowie einer abschließenden Gesamtbewertung.
Der erste Platz ging dabei an die Ortsgemeinde Wolken, die bei der Veranstaltung im Kreishaus durch den Ersten Beigeordneten Bernhard Maas vertreten wurde. Wolken beeindruckte die Jury durch Vielseitigkeit: vom Engagement für Senioren über das gemeinsame Nutzen von Streuobstwiesen bis hin zur aktiven Begrüßung von Neubürgern. Der Ort aus der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel punktete zudem mit einer zukunftsorientierten Infrastruktur und Innovationskraft. Platz zwei ging an Volkesfeld. Unter dem Motto „Das Dorf, das die Gemeinschaft lebt“ überzeugte die Ortsgemeinde aus der Verbandsgemeinde Mendig durch ein breites Spektrum an Aktivitäten für alle Generationen. Ortsbürgermeister Rudolf Schüller nahm die Ehrung für die gelungene Umsetzung des Dorfentwicklungskonzepts entgegen, das vor allem durch ehrenamtliche Mitwirkung und Eigenleistung geprägt ist. Den dritten Platz sicherte sich die Ortsgemeinde Wierschem. Ortsbürgermeister Michael Kopp nahm die Urkunde für Wierschem entgegen, das mit starkem bürgerschaftlichem Engagement und zahlreichen Projekten überzeugte. Besonders hervorgehoben wurden der wiederhergestellte Dorfbrunnen, ein naturnaher Spielplatz sowie die schönen Bauerngärten, die das Dorf in der Verbandsgemeinde Maifeld prägen.
„Unsere Dörfer sind das Herzstück unserer Region, und dank der engagierten Menschen vor Ort haben sie eine strahlende Zukunft“, resümierte der Landrat und dankte nicht nur den Preisträgern, sondern auch den Mitgliedern der Bewertungskommission sowie allen Engagierten, die in den Dörfern des Landkreises für ihre Heimat aktiv sind. „Ihr Einsatz macht unsere Region lebens- und liebenswert. Das Engagement, das Sie zeigen, ist beispielhaft für ein zukunftsfähiges Zusammenleben.“
"Hola España" - Das Foto zeigt die Teilnehmer der Pressekonferenz anlässlich der Partnerlandsverkündung für den CHIO Aachen 2025, eingerahmt von zwei Tänzerinnen der Ballettschule Ferberberg. v.l. Uwe Brandt, Javier Gómez, Übersetzer José Sanchéz vom Aachen Toledo Verein und Birgit Rosenberg. Im Hintergrund zwei Reiter aus dem Showteam der Eröffnungsfeier mit einem Pura Raza Española. Foto: CHIO Aachen/Andreas Steindl
Aachen – Das Geheimnis ist gelüftet: Spanien ist das offizielle Partnerland beim Weltfest des Pferdesports, dem CHIO Aachen 2025. Zur Eröffnungsfeier hat sich unter anderem Musik-Star Alvaro Soler angesagt. Das Motto lautet: „Hola España“. Wenn feurige Flamenco-Tänzerinnen gemeinsam mit CHIO-Maskottchen Karli zu Jamón Ibérico und Tapas laden, der rhythmische Klang der Kastagnetten schon von Weitem zu hören ist und die legendäre „La Rojigualda“ den Eingang ziert, ist es nicht mehr weit zu lebhaften Fiestas, dem typischen iberischen Lebensgefühl und natürlich jeder Menge Musik: Ja, Spanien ist das Partnerland beim diesjährigen CHIO Aachen.
Moment, war das nicht in der Vergangenheit schon einmal so? Richtig! Im Jahr 2001 wurde beim CHIO Aachen eine neue Tradition begründet. Zum ersten Mal in der Geschichte des Turniers wurde ein Partnerland für das Weltfest des Pferdesports präsentiert. Und das war? Genau! Spanien! 24 Jahre später darf sich der CHIO Aachen nun auf ein Revival freuen. „Spanien ist für uns natürlich ein ganz besonderes Partnerland“, freute sich Birgit Rosenberg, Vorstandsmitglied des Aachen-Laurensberger Rennvereins, im Rahmen der offiziellen Verkündung am Mittwochmittag. „Das Land bringt alles mit was es braucht, um die Besucher beim CHIO Aachen 2025 zu begeistern: eine lebendige Kultur, mitreißende Musik und natürliche prächtige Pferde“, so Rosenberg, die auch das Motto für das kommende Partnerland verriet: „Hola España.“
Für die große Show vor dem großen Sport, die traditionelle Eröffnungsfeier beim Weltfest des Pferdesports, versprechen die Organisatoren gemeinsam mit dem diesjährigen Partnerland einen spektakulären Abend. Denn CHIO Aachen – das bedeutet längst nicht mehr nur Weltklasse-Pferdesport, sondern auch Weltklasse-Unterhaltung. So präsentiert sich die traditionelle Eröffnungsfeier, die dank des WDR ab 20.15 Uhr live über die heimischen Bildschirme flimmert, als perfekte Unterhaltungsshow im Hauptstadion, 90 Minuten lang, atemberaubend und unter Flutlicht. Thematisch ist sie traditionell eng an das Partnerland angelehnt. Und dafür bietet das auf der iberischen Halbinsel gelegene Königreich eine riesige und vielfältige Bandbreite historischen, kulturellen und modernen Reichtums, die das Aachener Hauptstadion am Abend des 1. Juli in eine große Fiesta verwandeln wird. Verantwortlich dafür wird unter anderem der deutsch-spanische Musik-Star Alvaro Soler sein. Kaum einen Künstler verbindet man wohl so sehr mit Sommer und guter Laune wie den 33-Jährigen, der mit seinen Welthits das Aachener Hauptstadion zu einer echten Partymeile werden lassen wird. Besonders toll: Als Extra-Bonbon für die Zuschauer vor Ort wird Alvaro Soler, der mit seinen spanischen Songs in den deutschen Playlists in Dauerschleife läuft, nach Ende des offiziellen Teils noch die eine oder andere Zugabe spielen.
Doch damit nicht genug. Denkt man an Spanien, so kommen einem natürlich direkt auch die andalusischen Pferde in den Sinn. Stolz und anmutig. Die Pferde der Könige. Und so werden die Pferde von „Cordoba Ecuestre“ ein Teil der Eröffnungsfeier sein und die Zuschauer in eine magische Welt entführen, die die ganze Schönheit, Intelligenz und den edlen Geist dieser Pferde und die Fertigkeiten ihrer Reiter widerspiegelt. „Für uns ist es eine große Ehre, ein Teil dieser großartigen Veranstaltung sein zu dürfen“, so der Direktor der Königlichen Reitschule in Cordoba, Javier Gómez, der ein spektakuläres Programm verspricht. Die Darbietung mit traditionellen Pferden und jeder Menge Tanz und Musik wird aber nur eines der großen Highlights am Abend des 1. Juli sein. „Bei Spanien denke ich sofort an das typische spanische Temperament und die Lebensfreude der Menschen, die gilt es in Szene zu setzen“, so Uwe Brandt, der das Team des CHIO Aachen bereits seit 2015 als kreativer Kopf in Sachen Choreografie, Dramaturgie und Inszenierung unterstützt.
Spanien wird im Sommer aber nicht nur die Eröffnungsfeier prägen, sondern die gesamten CHIO Aachen-Tage. So wird das Partnerland auch wesentlicher Bestandteil des Konzerts „Pferd & Sinfonie“ sein. Und auch in diesem Zusammenhang gibt es Neuigkeiten: Bei den CHIO Aachen-Fans kommt das traditionelle Zusammenspiel zwischen dem Sinfonieorchester Aachen und einer einmaligen Pferdeshow sehr gut an, die Nachfrage nach den Tickets ist groß. „Und zwar so groß, dass wir unseren Besuchern gerne entgegenkommen und einen zusätzlichen Termin anbieten“, so Birgit Rosenberg über die atemberaubende Veranstaltung zum Auftakt von Deutschlands größter Sportveranstaltung, die nun nicht nur an einem, sondern gleich an zwei Abenden (27. und 28. Juni) stattfinden wird.
Darüber hinaus wird sich das typisch spanische Flair sowohl auf dem gesamten Turniergelände wiederfinden – u.a. mit einem farbenprächtigen Blumenmeer, das an die berühmten Patios Cordobeses erinnert – als auch in der Stadt selbst präsent sein: Am Montag, 30. Juni, gibt es den traditionellen Empfang des Partnerlands auf dem Aachener Markt.
Tickets für die Eröffnungsfeier, die Konzerte „Pferd & Sinfonie“ sowie alle sportlichen Prüfungen gibt es im Online-Ticketshop, an der Hotline: 0241-917-1111 und in der Geschäftsstelle des Aachen-Laurensberger Rennvereins.
Bei der offiziellen Freigabe der Jülicher Rurbrücke herrschte allseits große Freude über die nunmehr wieder mögliche freie Fahrt über die Rur. Fotos: Stadt Jülich/Gisa Stein
Jülich – „Ich bin ganz begeistert, wie viele Menschen hier sind“, freute sich Bürgermeister Axel Fuchs bei der offiziellen Eröffnung der Jülicher Rurbrücke durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW. „Das ist ein historischer Moment für unsere Stadt: Wir kriegen eine neue Brücke nach rund zwei Jahren!“
Kurz kommentierte er die Verdopplung der Bauzeit und die Gründe für Verzögerungen, die Dr. Petra Beckefeld als Direktion von Straßen.NRW zuvor erläutert hatte. „Vor allem in den sozialen Medien wird so viel kritisiert. Aber keiner, wirklich keiner hat Spaß daran, wenn irgendetwas länger dauert, weder die Stadt, noch Straßen NRW noch das Ministerium oder der Bauunternehmer und vor allem nicht die Anwohnerinnen und Anwohner. Also es hat Gründe gegeben, warum es länger gedauert hat“, so Fuchs und ergänzte: „Ich bin unfassbar froh – über die Linksabbiegerspur und dass es endlich vorbei ist. Und Dank möchte ich auch an die Anwohnerinnen und Anwohner richten – das waren nämlich die, die am wenigsten geschimpft und es trotzdem ertragen haben“.
Zwar war es nicht ein vom Bürgermeister ursprünglich geplanter „Trabbi“, der als erstes Auto die Brücken überfahren „und damit zeigen sollte, dass wieder eine Überfahrt von Osten nach Westen lange ersehnt und endlich wieder möglich ist“, aber auch ohne Zweitaktergeknatter wurden die ersten Fahrzeuge herzlich begrüßt: ein Elektrorolli mit Deutschlandfahne, der erste LKW mit laut tönendem Signalhorn und natürlich die Polizei und Rettungsdienst, die zahlreichen Passanten auffordern mussten, die Straße zu räumen, nachdem die Absperrungen beiseite geräumt und freie Fahrt gegeben wurde. Und nach wenigen Minuten war es wieder so wie vor der Sperrung: die Autos rollten und die Menschen spazierten in beide Richtungen…
Der Wissenschaftstruck ist bundesweit an Schulen unterwegs – mit der Zielsetzung Schülerinnen und Schüler durch das Erleben und Ausprobieren von Zukunftstechnologien für Bildungs- und Berufswege im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) zu gewinnen.
Region/Salmtal/Köln – Vom 04.12. bis 10.12.2024 ist der Truck zu Gast an der Integrierten Gesamtschule Salmtal. Seine Zielsetzung: Schülerinnen und Schüler durch das Erleben und Ausprobieren von Zukunftstechnologien für Bildungs- und Berufswege im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) zu gewinnen. Das Projekt wird gefördert durch die Regionaldirektionen NRW, Hessen und Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit. Stiftung und Regionaldirektionen arbeiten Hand in Hand, um Jugendlichen bestmögliche Berufsorientierung zu bieten und dem wachsenden MINT-Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Der TouchTomorrow-Truck ist konzipiert für 8. und 11. Klassen. Moderiert wird der Besuch von vier „MINT-Coaches“ (speziell geschulte Naturwissenschaftler*innen), die mit den Schülerinnen und Schülern einen Dialog auf Augenhöhe führen. Dabei wird niemand zu MINT überredet. TouchTomorrow ist ein inspirierendes Informations- und Interaktionsangebot, das auch sprachlich oder gesellschaftswissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler anspricht und ihnen neue Perspektiven eröffnen kann – insbesondere im Hinblick auf die zunehmend fachübergreifenden Formen der Zusammenarbeit in wechselnden Teams.
Die Schülerinnen und Schüler arbeiten in Kleingruppen rotierend an verschiedenen Zukunfts-Themenstationen aus Naturwissenschaft und Technik. Diese reichen von Virtual und Mixed Reality Learning über Robotik bis hin zu Gedankensteuerung (z. B. im Kontext von Medizintechnik). Durch die dialog- und diskursorientierte Vermittlung erhalten die Jugendlichen ein individuelles Verständnis dafür, dass MINT-Bildung bereits eine wesentliche Grundlage der heutigen, aber vor allem der in Zukunft weiter digitalisierten Lebens- und Arbeitswelt ist. Der große Vorteil für Schulen: Ein außerschulischer Lernort auf dem eigenen Schulhof.
Marco Alfter, Geschäftsführer Dr. Hans Riegel-Stiftung:
„Der TouchTomorrow-Truck weist eine zentrale Innovation auf: Wir vermitteln nicht nur einmalig naturwissenschaftlich-technische Inhalte und Zukunfts-themen, sondern stellen diese in einen konkreten, langfristig angelegten Kontext zu Ausbildungs- und Berufs-perspektiven. Die Begeisterung und das initiale Interesse für MINT-Themen sind das Fundament für eine intensive, anhaltende Beschäftigung in diesem für die deutsche Wirtschaft so wichtigen Feld – etwa in der Wahl der Leistungskurse oder für die Ausbildungswege nach der Schule.
Wir freuen uns sehr über die enge Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit, die das Projekt über drei Regionaldirektionen fördert. Die Expert*innen der lokalen Arbeitsagenturen knüpfen mit ihrer Berufsberatung nahtlos an die Zukunftsimpulse von TouchTomorrow an und sind damit eine echte Bereicherung für das Konzept.
Uns ist es wichtig, dass es nicht beim einmaligen WOW-Effekt des Trucks bleibt, sondern dass interessierte Jugendliche dranbleiben. Deshalb erhalten alle Schülerinnen und Schüler ein RFID-Speichermedium, mit dem sie im Truck Infos sammeln, sie zu Hause wieder abrufen und ihre Interessen-Schwerpunkte auf www.touchtomorrow.de vertiefen können. Auch hier arbeiten wir vernetzt mit den zahlreichen Angeboten der BA.“
Das neue Malteser Fluthilfebüro war im Juni 2022 von seinem ersten Standort in der Malteser Stadtgeschäftsstelle am Schwalbenweg in die Hochstraße 55 umgezogen, um fußläufig gut erreichbar zu sein. Zum Ende dieses Jahres schließt die Anlaufstelle für Flutbetroffene. Foto: Egger/MHD
Euskirchen/Bad Münstereifel – Mit Ablauf dieses Jahres werden sich die Strukturen der Malteser Fluthilfe 2021 deutlich verändern. Unter anderem schließen dann auch die Fluthilfebüros der Hilfsorganisation an der Hochstraße 55 in Euskirchen sowie in der Bad Münstereifeler Kurverwaltung an der Kölner Straße 13. Nach wie vor werden die Malteser aber auch weiterhin für flutbetroffene Menschen da sein. Die bundesweite Koordinierungsstelle verbleibt auch künftig im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr-Ahrweiler.
Malteser von Anfang an im Hilfseinsatz
Nach den dramatischen Ereignissen vom 14. auf den 15. Juli 2021, als die sogenannte Jahrhundertflut neben dem rheinland-pfälzischen Ahrtal auch katastrophale Auswirkungen auf verschiedene Gebiete innerhalb Nordrhein-Westfalens gehabt hat, leisteten die Malteser unverzüglich Hilfe. Neben rettungsdienstlichen und Katastrophenschutz-Einsätzen unterstützte die Hilfsorganisation die Bevölkerung zu Beginn der Lage mancherorts auch mittels Akuthilfe im Rahmen psychosozialer Notfallversorgung (PSNV).
Soforthilfen für erste Überbrückung
Bereits wenige Wochen später schufen die Malteser eine Struktur, die dafür sorgte, dass Menschen finanzielle und materielle Hilfe sowie psychosoziale Unterstützung (PSU) erhielten. Beantragt werden konnten beispielsweise Soforthilfen von bis zu 2500 Euro, die Geschädigten unverzüglich Überbrückungskapazitäten verschafften sowie später die sogenannte Einzelfallhilfe. Hiermit wurde finanziell beim Eigenanteil rund um die Wiederbeschaffung von Hausrat oder der Wiederinstandsetzung von Gebäuden unterstützt, nachdem staatliche Wiederaufbauhilfe 80 Prozent des entstandenen Schadens abdeckte.
Fluthilfebüros bis Ende 2024 eingerichtet
In eigens von den Maltesern hierfür eingerichteten Fluthilfebüros erhielten Betroffene Unterstützung bei der Beantragung entsprechender spendenfinanzierter Leistungen. Außerdem konnten dort bei Bedarf auch psychosoziale Unterstützung vermittelt sowie Projekte des Gemeinwesens identifiziert und deren finanzielle Unterstützung angefragt werden. Beabsichtigt war damit bis zum Ende des Jahres 2024 an sechs Standorten in NRW sowie an vier innerhalb Rheinland-Pfalz Anlaufstellen zu schaffen, um die Malteser-Hilfsleistungen vor Ort zu bündeln. Innerhalb dieses Zeitraums sollte es dem Gros der Betroffenen, die Hilfeleistungen in Anspruch genommen haben, wieder möglich geworden sein, weitgehend eigenständig zurechtzukommen.
Bis Ende 2023 über 1050 Einzelfallhilfe-Anträge in beiden Bundesländern bearbeitet
Allein bis zum Ende des vergangenen Jahres gelang es den Maltesern unter Leitung ihres Beauftragten für die Fluthilfe, Wolfgang Heidinger, sowie dessen Vorgänger, Ingo Radtke, in NRW und Rheinland-Pfalz über 1.050 Einzelfallhilfe-Anträge zu bearbeiten. Darüber hinaus wurden zahlreiche unterschiedliche Gemeinwesen-Projekte in flutbetroffenen Gebieten gefördert. Dazu zählten beispielsweise die Errichtung einer Schul-Freiluftsporthalle sowie einer Boulderwand oder die Umsetzung eines Zirkusprojekts einer Grundschule in Euskirchen. Des Weiteren auch der Bau eines Kleinspielfelds in Arloff und die Finanzierung von Schwimmkursen für flutbetroffene Kinder in Kooperation mit der DLRG in Bad Münstereifel sowie die Einrichtung einer Übergangs-Stadtbibliothek in Schleiden. Für finanzielle und materielle Hilfe Flutbetroffener sowie Gemeinwesen-Projektförderung und psychosoziale Unterstützung verausgabte die Hilfsorganisation bis Ende 2023 über 43.300.000 Euro. Die Mittel für die Hilfsmaßnahmen stammten dabei von ADH (Aktion Deutschland hilft), NRW hilft sowie Eigenmitteln der Malteser.
Fluthilfe geht in gestraffter Struktur weiter
Nachdem die spendenfinanzierten Unterstützungsmöglichkeiten von Anbeginn auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt waren, endet zwar das Gesamtprojekt der Malteser Fluthilfe noch nicht, die Struktur wird jedoch verkleinert. Ab dem kommenden Jahr, 2025, können Betroffene des Hochwassers vom Juli 2021 aus NRW noch finanzielle Hilfe beantragen. Dies erfolgt dann jedoch nicht mehr im Fluthilfebüro, sondern schriftlich. Infos können erfragt werden unter Fluthilfe2021@malteser.org. Sonderprojekte, wie mögliche weitere kleinere Förderungen von Gemeinwesen-Projekten in flutbetroffenen Gegenden, die abschließend bearbeitet werden, betreut dann Niklas Schmitz (Niklas.Schmitz@malteser.org). Die Bundesgeschäftsstelle der Malteser Fluthilfe im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr-Ahrweiler koordiniert dann auch entsprechende Anliegen aus NRW. Infos unter Tel.: 02641 90697697.
Region/Düsseldorf – In diesen Tagen startet in Nordrhein-Westfalen der Verkauf von Weihnachtsbäumen. Knapp 30 Millionen Bäume werden in Deutschland jedes Jahr gekauft – davon stammt jeder dritte aus Nordrhein-Westfalen mit einem Anbaugebiet von rund 16.000 Hektar. Der beliebteste Weihnachtsbaum ist die Nordmanntanne, die festlich geschmückt im Wohnzimmer steht, gefolgt von Blaufichte und Nobilis. Rund 600 Weihnachtsbaum-Produzenten gibt es in Nordrhein-Westfalen, darunter auch viele kleine Familienbetriebe. Am Montag, 2. Dezember 2024, hat Ministerin Gorißen gemeinsam mit der diesjährigen deutschen Weihnachtsbaumkönigin Sarah Neßhöver sowie mit der Präsidentin des Landesverbandes Gartenbau NRW, Eva Kähler-Theuerkauf, und deren Hauptgeschäftsführerin Christin Haack im Düsseldorfer Stadttor die diesjährige Weihnachtsbaumsaison eingeläutet.
Die Ministerin sagte anlässlich einer gemeinsamen, symbolischen Baumschmückaktion: „Der Weihnachtsbaum ist ein wunderschönes, jahrhundertealtes Symbol des Lebens und des Lichts. Für mich gehört ein aus regionalem Anbau stammender Nadelbaum fest zum Weihnachtsfest. Weihnachtsbäume, die aus der Region kommen, sind frisch, sie sind von hoher Qualität und der Transport erfolgt über kurze Wege.“
Früher wurden vor allem Fichten direkt aus dem Wald geschlagen und geschmückt in die eigenen vier Wände gestellt. Doch die Fichtennadeln sind spitz und fallen in warmen Räumen – etwa in geheizten Wohnzimmern – schnell ab. Daher ist heute die gekaufte Nordmanntanne ein beliebter Baum: Ihre Nadeln sind deutlich weicher und halten länger.
Tipps für den Weihnachtsbaumkauf
Wer zum Fest einen Baum im Topf bevorzugt, um ihn zum Beispiel nach der Weihnachtszeit in den Garten zu pflanzen, sollte folgendes beachten: Bäume, die wochenlang in der Wohnung stehen, wachsen nur selten wieder im Garten an. Zudem gibt es bei Topf-Bäumen noch einen weiteren Nachteil: Werden die Bäume im Anbaugebiet mitsamt ihren Wurzelballen aus der Erde gestochen, trägt man dabei auch fruchtbaren Oberboden ab. Im Oberboden sind besonders viele Mikroorganismen und Nährstoffe und eine Basis für gesundes Pflanzenwachstum.
Beim Kauf eines Weihnachtsbaumes sollte man daher immer auch auf die Zertifizierung achten und nachfragen. Viele Weihnachtsbäume werden heute unter Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und sozialer Gesichtspunkte bewirtschaftet. Diese Anbaubedingungen werden durch Zertifikate nachgewiesen.
Wer möchte, kann bei vielen Betrieben seinen Baum auch selbst schlagen – ein besonderes Erlebnis vor Weihnachten. Allerdings sollte diese schöne Tradition immer in Absprache mit der Besitzerin oder dem Besitzer des Waldes erfolgen. Denn auf eigene Faust in den benachbarten Wald zu fahren und dort „wild“ einen Baum abzuholzen, schadet der Natur und ist zudem verboten.
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