Kategorien
News

Eifelverein und Kulturpolitik im Dritten Reich – Tagung im Eifelmuseum in Mayen

Düren/Mayen – Bericht zum Forschungskolloquium jetzt in der Zeitschrift Die EIFEL veröffentlicht. Wie bei allen deutschen Institutionen, Behörden und Personengruppen stellt sich auch beim Eifelverein die Frage nach seinem Verhältnis zum NS-Regime. In Kooperation mit dem LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte und mit Unterstützung der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft wurde im Eifelmuseum in Mayen eine Tagung zu diesem Thema veranstaltet.

Fünf Experten und eine Expertin trugen die Ergebnisse ihrer aufwendigen Archiv- und Quellenstudien vor. Im Mittelpunkt stand die Person von Karl Kaufmann, der von 1904 bis 1938, also über 34 Jahre hinweg, dem Eifelverein vorstand. Er war bereits vor 1933 eine legendäre Gestalt, ein Symbol der guten alten Zeit. Als konservativer preußischer Landrat stand er auch dem neuen Regime loyal gegenüber. Dieses beließ ihn, auch wenn er nicht in die NSDAP eintrat, auf seinem Posten.

1933 wurde der Eifelverein gleichgeschaltet, bekannte sich fortan zum Dritten Reich und öffnete seine Publikationen der NS-Propaganda. Man erkennt seine Bemühungen, sich anzupassen, um gewisse Freiräume zu erhalten und von den Zuwendungen des NS-Regimes zu profitieren. Dazu gehört auch die Schenkung der Genovevaburg in Mayen durch den Provinzialverband, in dem sich heute noch das Eifelmuseum befindet. Eine Zusammenfassung der umfangreichen Recherchen ist im aktuellen Heft der Zeitschrift DIE EIFEL erschienen. Die Vorträge des Kolloquiums werden im Frühjahr 2023 in dem Portal „Rheinische Geschichte“ digital publiziert.

Kategorien
News

Jülich im Advent – Bummel zwischen Hexenturm und Zitadelle

Jülich – Alljährlich zum 1. Dezember öffnet sich die erste Tür des Adventskalenders. In Jülich startet mit diesem Tag wieder die Aktion „Jülich im Advent 2022“ – mit vielen Aktionen und Attraktionen zwischen Hexenturm und Zitadelle. Seinen Höhepunkt findet „Jülich im Advent“ rund um das dritte Adventswochenende vom 9. bis 11. Dezember zum verkaufsoffenem Sonntag der Werbegemeinschaft.

Ein absoluter Hingucker wird natürlich im wahrsten Sinne des Wortes wieder der beleuchtete Adventskalender in den Fenstern des Alten Rathauses mit Bildern, die von Jülicher Kindergärten gestaltet wurden. Die Fassade wird jeden Tag – verteilt auf drei Etagen – um ein beleuchtetes Fenster mehr erstrahlen.

Traditionell werden in jedem Jahr neue Souvenirs entwickelt. Erstmals dabei sind in diesem Jahr die Jülicher Trinkhalme mit „Skyline“ – nachhaltig aus Bambus oder Edelstahl produziert.  Alle Trinkhalme sind wiederverwendbar und für Heiß- und Kaltgetränke geeignet und spülmaschinengeeignet. Passend dazu gibt einen Untersetzer aus Kunstleder mit integriertem Flaschenöffner aus. Wer sein Heiß- oder Kaltgetränk stilvoll abstellen möchte, kann das auf diesem Untersetzer – verziert mit der Jülicher „Skyline“ – ganz praktisch tun – und der Flaschenöffner ist so immer griffbereit dabei. Neu entwickelt wurde auch eine weitere Jülicher Christbaumkugel. Goldfarben ziert diese eine rote Skyline der Herzogstadt mit vielen markanten Sehenswürdigkeiten, die nun nicht nur Jülicher Weihnachtsbäume schmücken können. Sie ergänz die bereits in den Vorjahren herausgegebenen roten, blauen und champagnerfarbenen Exemplare. Eine besondere Aktion ist wieder der Jülicher Monatskalender mit 13 Motiven von Uwe Cormann, der mit seinen Federzeichnungen nach zeitgenössischen Postkarten und Fotografien eine romantisch visuelle Zeitreise durch Jülich nach der Zerstörung im Jahr 1944 ermöglicht.

Großer Beliebtheit erfreut sich traditionell auch die Jülicher Schneekugel. Diese ist zwar rechteckig, aber als Motiv zeigt sie immerhin die rote Jülicher Christbaumkugel mit der goldenen Jülicher „Skyline“, vor der es glitzert und schneit, wenn die „Kugel“ gedreht wird. Passend dazu gibt es das gläserne Windlicht, das mit Teelichtern oder Kerzen bestückt die „Skyline“ erstrahlen lässt.

Ebenfalls wieder dabei sind „süße Grüße aus Jülich“, die als Schokoladen in verschiedenen Variationen dank der mittlerweile traditionellen Unterstützung der Firma Smurfit Kappa produziert werden konnten und als kleines Präsent zur Weihnachtszeit ebenso geeignet sind wie die Plätzchenausstecher mit Umrissen der Jülicher Sehenswürdigkeiten wie Hexenturm oder Zitadelle. Exemplare des streng limitierten nachhaltigen Schokoladenadventskalenders sind bis Anfang Dezember erhältlich – das diesjährige Exemplar ziert die goldene Christbaumkugel. Pate stand hier die Jülicher Zuckerfabrik Pfeifer & Langen.

Natürlich wurden vom Amt für Stadtmarketing auch neue Artikel entwickelt, die nicht nur als Weihnachtsgeschenk, sondern das ganze Jahr Freude und Nutzen bringen: die Jülicher Porzellan-Tasse, die Powerbank und ein USB-Stick im Scheckkartenformat – alle verziert mit der Jülicher „Skyline“. Pünktlich zum Advent nachbestellt wurden die Renner des Vorjahres vom Puzzle über Kühlschrankmagnete mit Motiven aus Jülich und Frühstücksbrettchen mit dem Stadtplan.

Erhältlich sind alle bewährten und neuen Souvenirs natürlich auch auf dem Jülicher Weihnachtsmarkt, auf dem die Stadt Jülich wieder mit einer eigenen Weihnachtshütte vertreten ist. Wer anderen eine besondere Freude machen möchte, kann dort auch eines der bereits bewährten Souvenirs der Stadt Jülich kaufen: Pins und Anstecknadeln mit Wappen und Logo der Stadt. Plätzchenausstecher, Ausmalbücher mit Jülicher Stadtansichten, Postkartensets mit Comic-Zeichnungen Jülicher Attraktionen, Aufkleber mit der Jülicher Skyline, Brillenputztücher, Taschen und Mousepads mit Stadtplan und vieles mehr. Dort sind zudem täglich wechselnd viele städtische Einrichtungen, Vereine und Institutionen vertreten, um sich den Bürgern und Besuchern der Stadt zu präsentieren. Auch die Dauerkarten-Gutscheine für den Brückenkopf-Park, die traditionell am Stand der Stadt Jülich auf dem Weihnachtsmarkt verkauft werden, können auf diesem Weg erworben werden.

Wie in den Vorjahren haben die Stadtwerke Jülich das Sponsoring für den sportlichen Höhepunkt des Adventsprogramms gesorgt. Auch in diesem Jahr wird es das bewährte Eisstockschießen geben – auf zwei Bahnen unter einem bedachten Zelt – und das kostenfrei für alle Bürgerinnen und Bürger. Möglich ist eine Reservierung für jeweils etwa eine halbe Stunde Spielzeit pro Team unter 02461-63418 oder stadtmarketing@juelich.de. Ausgetragen wird bereits traditionell eine Stadtmeisterschaft am Sonntag, 11. Dezember, um 15 Uhr, zu der sich Mannschaften mit drei Personen bis zum 8. Dezember beim Stadtmarketing anmelden können.

Auf dem Kirchplatz wird es am Aktionswochenende ein musikalisches Rahmenprogramm mit Chören und Musikern auf einer Bühne im Schatten der beleuchteten Bäume an der Propsteikirche geben. Die Stadtentwicklungsgesellschaft SEG hat die Finanzierung übernommen und somit ein abwechslungsreiches Programm gleich über drei Tage ermöglicht. Mit dabei sind in diesem Jahr unter anderem die „Satin Dolls“, die „Web-Band“, „What else“„Jazz4Christmas“, „Summer of Love“ mit einem Weihnachtsprogramm,  die A-Capella-Gruppe „VoiceC“ und die erfolgreiche Mädchenband „Colör“ aus Köln, Jolina Carl und die niederländische Jazzband „Muckefuck“, die alle für schmissige und adventliche Klänge sorgen werden.

Selber fotografieren kann man sich dank der Unterstützung des Medienhauses Aachen auf dem Kirchplatz vor einer „Knipskiste“, die an allen drei Veranstaltungstagen vor einer winterlichen Kulisse selbst ausgelöste schöne Schnappschüsse zum Mitnehmen liefert.

In diesem Jahr wieder mit dabei bei „Jülich im Advent“ ist der Jülicher Kunstverein. Im Hexenturm zeigen insgesamt 16 Jülicher Kunstschaffende einen Querschnitt ihres Schaffens und bieten erstmals in einer Jahresgabenausstellung kleine Arbeiten zu günstigen Preisen. Die Ausstellung wird am Samstag, 10. Dezember um 11.00 Uhr eröffnet. Unter dem Dach des Hexenturms werden Arbeiten von insgesamt 16 Kunstschaffenden zu sehen sein.

Eine Weihnachtsrallye ermöglicht einen Bummel vom Hexenturm über den Kirchplatz bis zum Weihnachtsmarkt bis zum Kirchplatz. Unterwegs gilt es, Fragen zu beantworten und Stempel zu sammeln, um einen der vielen attraktiven Preise von der Dauereintrittskarte des Parks über Einkaufsgutscheine der Werbegemeinschaft bis zu Souvenirs der Stadt zu gewinnen.

Ein Pferd mit einem beleuchteten Schlitten und dem Nikolaus mit Geschenken ist am Sonntag unterwegs – die Sparkasse Düren hat das Sponsoring übernommen sowohl für die Kutsche als auch den Inhalt des reichlich gefüllten Gabensackes. Zu anderen Zeiten ist der Nikolaus ebenfalls zu Fuß unterwegs für eine Foto-Aktion, bei der sich Kinder und auch Erwachsene rund um den Markt- und Kirchplatz mit ihm von einem durch die Stadt spazierenden Fotografen ablichten lassen können. Druckstation ist ein Infostand direkt neben den Eisstockbahnen auf dem Kirchplatz, in der die Stadt Jülich an dem Aktionswochenende mit Souvenirs und Informationen vertreten ist.

Das umfassende vollständige Programm wird in einem Flyer veröffentlicht, der in handlichem Format übersichtlich eine räumliche und zeitliche Orientierung bietet. Voll entfaltet ist er zudem wunderbar geeignet, als Plakat präsentiert und verteilt zu werden. Er wird in Jülicher Geschäften ebenso aushängen und ausliegen wie in kulturellen und städtischen Einrichtungen und natürlich auch auf der städtischen Homepage einsehbar sein.

Wiederholt wird in diesem Jahr auch die in den vergangenen zwei Jahren erfolgreich durchgeführte besondere Aktion: Die Stadt Jülich hat (nicht nur) weihnachtliche Souvenirs in einen virtuellen Adventskalender gepackt und wird ab dem 1. Dezember jeden Tag ein oder mehrere Souvenirs verlosen. Unter www.juelich.de/advent ist der Adventskalender mit all seinen Preisen hinter den Türchen abgebildet. Die Gewinner werden unter den jeweils an dem  entsprechenden Tag eingegangenen Emails an adventskalender@juelich.de ausgelost – nicht nur für Jülicher eine überraschende Aktion zur Adventszeit.

Kategorien
News

Weihnachtsflair in Aachen – Tannenbäume für die Stadtbezirke

Aachen – 31 Tannenbäume haben die Gärtnerinnen und Gärtner des Aachener Stadtbetriebs in den vergangenen Tagen in der Stadt aufgestellt. Mit LKW, Tieflader und Radlader werden sie in die richtige Position gebracht. Geschmückt werden sie unterschiedlich – mal mit selbstgebasteltem Schmuck, mal mit Lichterketten.

Geübt steuert Ralf Heidler den Radlader am Montagmorgen, dem 21. November über die Pflastersteine am Abteitor in Burtscheid. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus der Stadtgärtnerei des Aachener Stadtbetriebs stellt er an dem historischen Ort den Weihnachtsbaum auf. Seit rund 20 Jahren macht er das nun schon. „Es ist für mich der Auftakt der Weihnachtszeit“, sagt er.

Rund acht Meter misst die Nordmanntanne, die zentimeterweise in die richtige Position gerückt wird: Ein Stück nach links, noch etwas nach vorne, bis der Baum gerade steht und sicher verkeilt werden kann – ein Unterfangen, „wie quasi wie bei jeder Familie an Weihnachten“, sagen die Gärtner*innen und lachen. Die Abwechslung in ihrem Beruf macht für sie den Reiz ihres Alltags aus.

Mit dem Ladekrank aufgestellt

31 Weihnachtsbäume sind in der vergangenen Woche zur Stadtgärtnerei geliefert worden: Die bio-zertifizierten Bäume aus dem Sauerland sind zwischen zwei und acht Metern hoch und für unterschiedliche Bereiche der Stadt vorgesehen: Die kleineren Tannenbäume werden in Verwaltungsgebäuden und Museen aufgestellt, die zwischen sechs und acht Meter hohen Weihnachtsbäume schmücken in den kommenden Wochen Markt- und Vorplätze der Bezirksverwaltungen. Aufgestellt wurden die zehn Bäume in den Bezirken von den Bezirkskolonnen. „Wegen der Länge der Bäume werden sie mit LKW und Tieflader transportiert und vor Ort mit dem Ladekran aufgestellt“, erläutert Michael Blankenheim, Bezirksrevierleiter Aachen-Ost des Aachener Stadtbetriebs. Teilweise werden sie im Anschluss noch geschmückt – beispielsweise mit selbstgebasteltem Schmuck von Kita-Kindern wie etwa am Bezirksamt Eilendorf.

Dort, wo es seitens der Bezirksvertretungen gewünscht ist, werden Lichterketten in den Bäumen befestigt. Andreas Kotthäuser von der Baumkolonne des Aachener Stadtbetriebs übernimmt diese Aufgabe seit 1992 – Jubiläum also in diesem Jahr. Stück für Stück arbeitet er sich mit dem Hubwagen an den Nordmanntannen entlang. Die LED-Ketten befestigt er mit Kabelbindern. Tiefer als zweieinhalb Meter über den Boden geht er allerdings nicht. „Es passiert leider immer wieder, dass Ketten heruntergerissen oder Lampen kaputt gemacht werden“, sagt Kotthäuser.

Auch den „Wunschzettel-Weihnachtsbaum“ für das Rathausfoyer, der etwa fünfeinhalb Meter hoch ist, stellendie Gärtnerinnen und Gärtner aus der Stadtgärtnerei auf. An ihm hängen dann später die Wunschzettel von Kindern und Jugendlichen, die in verschiedenen Aachener Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe betreut werden.

Kategorien
News

GenoEifel sucht Nachfolger in Euskirchen

Kall/Euskirchen – Wer möchte im Mini-Job das GenoEifel-Büro in Euskirchen leiten? Der Abschied ist schwer: Ein Jahr und einen Monat lang hat Ursula Eßer-Lennartz das GenoEifel-Büro in Euskirchen geleitet. Es ist in den Räumen des Diakonischen Werkes, Kaplan-Kellermann-Straße 12, untergebracht. Dort war Ursula Eßer-Lennartz jeden Dienstag von 10 bis 12 Uhr vor Ort und hat in der relativ kurzen Zeit ein ansehnliches Hilfe-Helfer-Netzwerk aufgebaut, das fast 100 Personen umfasst.

„Hier in Euskirchen“, weist sie auf einen besonderen Umstand hin, „haben wir sogar derzeit mehr Helfer als Hilfesuchende.“ Sie würde sich freuen, wenn noch mehr junge Leute den Weg in die Generationengenossenschaft finden würden – und mehr Menschen die angebotene Hilfe auch in Anspruch nehmen. Gerne hätte sie weiter das Büro in Euskirchen geleitet, doch sie wird momentan dringend im eigenen Familienbetrieb gebraucht.

„Die Arbeit mit den Menschen hat mir sehr viel Freude gemacht“, sagt Ursula Eßer-Lennartz, die nach der Flutkatastrophe den Weg zur GenoEifel gefunden hat. Gerne erinnert sie sich etwa an die junge Frau, die einer Seniorin bei ihren Schwierigkeiten im Umgang mit dem Computer geholfen hat. Besonders ans Herz gewachsen ist ihr ein Helfer-Ehepaar, das einen ganz besonderen Einsatz mit viel Freude erledigt hat.

Drei glückliche Menschen

Bei einer blinden Seniorin musste ein neuer Kleiderschrank aufgestellt werden. Das Helfer-Ehepaar baute aber nicht nur den alten Schrank ab und den neuen auf, sondern sortierte auch gleich die Kleidung aus, die nicht mehr gebraucht wurde. „Die haben eine richtige Modenschau veranstaltet“, schmunzelt Ursula Eßer-Lennartz. Man sei anschließend sogar noch gemeinsam shoppen gegangen „und am Ende waren drei Menschen glücklich …“

Auch Corinne Rasky, Projektkoordinatorin der GenoEifel, bedauert den Weggang der agilen Ursula Eßer-Lennartz und sucht nun nach einem Nachfolger/in, der gerne ab Dezember die Minijob-Stelle im GenoEifel-Büro Euskirchen, das übrigens von der Volksbank Euskirchen unterhalten wird, neu besetzen möchte. Corinne Rasky: „Wir suchen nach einer Person, die uns für die Vermittlung und Akquise in Euskirchen unterstützt.“ Die Person sollte vom Konzept der Generationengenossenschaft überzeugt und im Stadtgebiet gut vernetzt sein. „Es sollte jemand sein, der sich vor Ort auskennt, mit Leuten umgehen kann und Lust haben, Hilfesuchende und Helfer zusammen zu bringen.“

Wer Interesse daran hat, mit diesem Mini-Job bei der GenoEifel mitzuarbeiten, kann sich einfach melden – im GenoEifel-Hauptbüro in Kall unter Tel.: 02441/888 61, E-Mail: info@GenoEifel.de melden.

Kategorien
News

Herzlich Willkommen im Pflegeteam des Marienhaus Klinikums im Kreis Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die Pflegedirektion des Marienhaus Klinikums im Kreis Ahrweiler gratuliert den Absolventinnen und Absolventen des ersten Kenntnislehrgangs für Pflegekräfte aus dem Ausland. Sie kommen aus Indien, Mazedonien und Serbien und sind nun auch offiziell Teil des bunten Pflegeteams am Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler. Die Rede ist von zehn Anerkennungspraktikantinnen und Anerkennungspraktikanten, die im Mai 2022 zum ersten Kenntnislehrgang am Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr angetreten sind. Erklärtes Ziel: ausländische Pflegekräfte in deutschen Standards zu schulen. Der Lehrgang bestand aus theoretischen sowie praktischen Einheiten, bei denen viele Pflegekräfte aus dem Klinikteam zu Ausbildern wurden. Zusätzlich stand intensiver Deutschunterricht auf dem Programm.

Die abschließende Prüfung – die in Zusammenarbeit mit der BBS Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie dem mibeg-Institut Medizin aus Köln durchgeführt wurde – haben alle zehn mit Erfolg bestanden. „Wir sind unheimlich stolz auf die neuen Kolleginnen und Kollegen und freuen uns, dass wir auf diesem Wege zehn examinierte Fachkräfte für unser Klinikum gewinnen konnten“, sagt Pflegedirektor Sven Mühlan.

Mit besonderem Engagement haben sich Nicole Nürenberg und Helga Steinhauer darum bemüht, dass sich die Anerkennungspraktikanten beruflich wie auch privat gut einfinden. Von Behördengängen bis zur Einkaufsunterstützung waren sie Ansprechpartnerinnen für wirklich alle Fragen des alltäglichen Lebens.

Initiiert wurde das Projekt durch Michaela Binnen aus dem Zentralbereich Pflege der Marienhaus-Gruppe. Ein herzliches Dankeschön gilt der BBS Bad Neuenahr-Ahrweiler, insbesondere dem Studiendirektor Gerhard Lügger, der den Prüfungsvorsitz innehatte. Die Pflegedirektion am Krankenhaus Maria Hilf freut sich auf eine weitere Zusammenarbeit!

Kategorien
News

Erfolgsrezepte für ein klimafreundliches Schulessen in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Verbraucherzentrale NRW unterstützt Kantinen mit landes- und EU-gefördertem Projekt dabei, nachthaltiger zu werden. Weniger Lebensmittelabfälle und ein klimafreundlicher Speiseplan sind die entscheidenden Zutaten für ein nachhaltiges Schulessen. Wie das in der Praxis umgesetzt werden kann, stellte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen jetzt gemeinsam mit Silke Gorißen, Verbraucherschutzministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie der Stadt Düsseldorf am Beispiel der Gesamtschule Stettiner Straße vor. Begleitet durch das landes- und EU-geförderte Projekt MehrWert21 der Verbraucherzentrale wurden dort Lebensmittelabfälle um 18 Prozent reduziert und die Menüplanung hin zu mehr vegetarischen Angeboten umgestellt. Ganz wichtig dabei: Den jungen Mensagästen schmeckt’s. 80 Prozent gaben dem Essen kürzlich bei einer Abstimmung gute Noten.

In der modernen Mensa der Gesamtschule Garath sorgt die Jugendberufshilfe als Caterer an vier Tagen die Woche für eine abwechslungsreiche Mittagsverpflegung. Neben einer vegetarischen Menülinie stehen zwei weitere Menüs mit Fleisch zur Auswahl. Und genau da setzte die klimafreundliche Optimierung des Speiseplans an: Etwas weniger Fleisch (fünfmal in zwei Wochen anstatt achtmal), stattdessen mehr pfiffige und vollwertige pflanzliche Mahlzeiten sowie ein rein vegetarischer Tag pro Woche sorgen für den Großteil an CO2-Einsparung von 3,2 Tonnen pro Jahr.

Eine Anpassung der Portionsgrößen auf Mengen, die die Jugendlichen auch tatsächlich essen können und wollen, war der entscheidende Faktor bei der Vermeidung von Speiseabfällen. Zwei durch das Projektteam MehrWert21 angeleitete und teilweise mithilfe der Schülerinnen und Schüler umgesetzte Abfallmessungen ergaben eine Verringerung der Gesamtabfallmenge um 18 Prozent und eine weitere jährliche Reduktion der CO2-Emissionen um 2,8 Tonnen. Insgesamt können damit durch die Änderungen am Speiseplan und weniger Abfälle bis zu sechs Tonnen Kohlendioxid im Jahr eingespart werden.

„Viele Mahlzeiten nehmen wir inzwischen nicht mehr zu Hause ein“, so die Verbraucherschutzministerin Silke Gorißen. „Umso wichtiger ist es, dass es in der Außer-Haus- und Gemeinschaftsverpflegung ein abwechslungsreiches Angebot an leckeren und gesunden Speisen gibt, die auch nachhaltig produziert werden. Dazu gehört der effiziente Umgang mit Lebensmitteln in der Zubereitung, damit weniger verschwendet wird. Das Projekt ‚Mehr-Wert21‘ setzt an der richtigen Stelle an: Schülerinnen und Schülern wird näher gebracht, welchen besonderen Wert Lebensmittel haben. Denn wer sich gesund und nachhaltig ernährt, lebt besser und hilft auch beim Klimaschutz.“

Großes Klimaschutzpotenzial in Mensen und Kantinen

„Mit unserem Projekt MehrWert21 gehen wir genau dahin, wo junge Menschen in ihrem Alltag einen wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln erlernen können, nämlich in Schulen und Kitas. Dabei nehmen wir alle Akteurinnen und Akteure mit ins Boot, wie die breite Kooperation hier in Düsseldorf zeigt”, sagte Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW. Er dankte den Beteiligten für ihr großes Engagement. „Neue Wege zu gehen, bringt auch Herausforderungen mit sich. Aber Bildungseinrichtungen sollten Vorbildfunktion einnehmen, indem sie Klima- und Ressourcenschutz aktiv leben. Die Verpflegung darf dazu nicht im Widerspruch stehen.“ In Nordrhein-Westfalen gibt es rund 4.000 Schulen mit Ganztagsbetrieb. „Hier liegt ein großes Klimaschutzpotenzial, wie unsere Ergebnisse zeigen“, so Schuldzinski.

Stadt Düsseldorf freut sich über die erzielten Erfolge

Die Jugendberufshilfe, die in Düsseldorf insgesamt 16 Kitas und elf Schulen mit Essen versorgt, will den eingeschlagenen Kurs an allen ihren Einrichtungen weiterführen. „Ich freue mich sehr, dass es uns als Stadt gemeinsam mit den Schulen sowie mit der Verbraucherzentrale NRW und den städtischen Tochterunternehmen gelungen ist, die Mittagsverpflegung für die Kinder zu verbessern und hiermit gleichzeitig einen wichtigen Beitrag dazu zu leisten, das Klima zu schützen“, sagte Dagmar Wandt, Leiterin des Amtes für Schule und Bildung der Landeshauptstadt. Neben der Einrichtung und Ausstattung von Schulen sei die Umsetzung einer gesunden, leckeren und nachhaltigen Verpflegung aller Schülerinnen und Schüler ein wichtiges Ziel der Stadt. „Dieses können wir als Schulträger jedoch nicht alleine erreichen. Die Umsetzung einer gelungenen Verpflegung stellt eine gemeinschaftliche Aufgabe unterschiedlicher Akteure dar.“

Hintergrund: Mit den MehrWert-Projekten unterstützt die Verbraucherzentrale NRW seit Oktober 2018 Schulen und Kitas sowie Jugendherbergen und Kinderdörfer dabei, eine abfallarme und klimafreundliche Verpflegung umzusetzen. Insgesamt wurden 62 Kindertagesstätten und 30 Schulen durch Maßnahmen wie Speiseplanchecks und Abfallmessungen begleitet. Mehr als 600 Einrichtungen wurden durch Präsenz- und Online-Workshops erreicht. Gefördert wird das Projekt durch das Land Nordhein-Westfalen und die Europäische Union.

www.mehrwert.nrw/gemeinschaftsverpflegung

Kategorien
News

Villiperin Anny Orgezeanu ist „The voice of Germany 2022“ Empfang im Rathaus Wachtberg

Wachtberg-Berkum – „Ich bin mit Stolz und Freude Bürger von Wachtberg“, schreibt „The Voice of Germany 2022“, Anny Ogrezeanu, ins Gästebuch der Gemeinde Wachtberg. Und Wachtberg ist stolz auf ANNY ! Bürgermeister Jörg Schmidt, seinen Stellvertretern und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern war es eine große Ehre, Anny Ogrezeanu im Rathaus ihrer Heimatgemeinde zu empfangen. So wurde Anny auch mit frenetischem Beifall aller begrüßt.

„Musik mit Menschen teilen zu können ist das Schönste, was man sich als Künstler wünschen kann“, so Anny, die dann auch sehr gerne der Bitte und dem Wunsch aller nachkam und den Titel „Run with me“ sang, den sie zusammen mit dem britischen Sänger Callum Scott als Siegertitel aufgenommen hatte. „Callum kann leider heute nicht dabei sein“, meinte Anny augenzwinkernd, aber sie begeisterte auch Solo bei diesem Lied mit ihrer unglaublich kräftigen und einfühlsamen Stimme. Als Zugabe präsentierte Anny den Song „Clown“ von Emeli Sandé.

Anny, die zurzeit zwischen Wachtberg, der Ahr, wo sie sehr aktiv als Fluthelferin mit schwerem Gerät aktiv ist, und Berlin pendelt, versicherte allen, dass für sie „Wachtberg immer ganz tief mit ihrer musikalischen Laufbahn verbunden sein wird“.

Mit auf ihrem Weg in die Welt begleitet sie fortan eine Tasche (Anny: „Oh, in meiner Lieblingsfarbe“) mit dem darauf gestickten Wachtberg-Drachen und eine Trinkflasche mit Wachtberger Motiven. (mf)

 

 

Kategorien
News

Brandanschlag auf Elisabeth-Schule Mayen verursacht hohen Sachschaden

Mayen – Vandalismus an Schulen im Landkreis Mayen-Koblenz nimmt zu. Immer wieder gibt es Fälle von Vandalismus an den Schulen in Trägerschaft des Landkreises Mayen-Koblenz. Der jüngste Vorfall erreicht jedoch eine neue Eskalationsstufe und geht weit über die üblichen Graffiti-Schmierereien oder zerbrochene Fensterscheiben hinaus. In Mayen verübten Unbekannte einen Brandanschlag auf die Elisabeth-Schule. Der entstandene Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen bei rund 120.000 Euro.

Die Täter zündeten einen unmittelbar am Schulgebäude stehenden Container an, der daraufhin vollständig ausbrannte. Rauch und Feuer führten dazu, dass drei Klassenzimmer vorrübergehend nicht nutzbar sind. Im Erdgeschoss platzten durch die enorme Hitze die Fensterscheiben. Der gesamte Bodenbelag des dort befindlichen Klassenzimmers sowie die Deckenkonstruktion müssen ausgetauscht und alle rußverschmierten Wände gereinigt werden. Die Erneuerung der Jalousieanlage wird momentan noch geprüft. Die beiden Klassenräume in den oberen Geschossen wurden weniger stark in Mitleidenschaft gezogen. Hier kann die Nutzung, vorbehaltlich der Schadstoffmessergebnisse, nach Reinigung aller Flächen und Ausstattung wahrscheinlich etwas früher wieder aufgenommen werden. Zeitgleich erfolgt die Reinigung der Außenfassade. Diese sondert noch immer Brandgeruch ab, der in den angrenzenden Klassenzimmern wahrzunehmen ist. Insgesamt gilt es, auf zwei Stockwerken eine Gesamtfläche von mehr als 240 Quadratmetern wiederherzurichten.

Kategorien
News

Annegret und Volker Prause schreiben ihre „Erfolgs-Geschichte Landhaus Brunnenhof“ nun zu Ende

Mechernich-Holzheim – „Wussten, was ein »Kölsch« ist“ – Eine Ära geht zu Ende: Nach 44 Jahren im Gaststätten- und Hotelfach verabschieden sich die bekannten Gastronomen Annegret und Volker Prause nicht nur von ihrem geliebten „Landhaus Brunnenhof“ in Holzheim, sondern auch aus dem Berufsleben – und aus der Eifel.

Volker Prause erinnert sich gerne an das Kleinkunstprogramm im „Brunnenhof“ unter anderem mit der Travestieshow Jessica Ravell und den Jungs von der „Eifel-Gäng“, einzeln und zusammen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Den Holzheimer „Brunnenhof“ übernahmen sie im November 2004 und machten ihn mit einem Erfolgsrezept aus guter Küche, originellen gastronomischen Ideen und einem weithin bekannten Kleinkunst-Unterhaltungsprogramm zu einem „Hotspot“ im Kultur- und Gesellschaftsleben der Stadt Mechernich.

Beide stammen aus Oldenburg, in die Eifel kamen sie per Internet auf der Suche nach einem passenden Objekt als Hotel und Restaurant mit Veranstaltungsräumlichkeiten bis hundert Personen. „Ich wusste so gut wie nichts vom Rheinland, gerade mal, dass man Kölsch trinken kann“, scherzte Annegret Prause (64) im Interview mit dem Mechernicher „Bürgerbrief“.

„Alles bereist außer Neuseeland“

„Es war am 20. November 2004“, so Ehemann und Koch Volker Prause (66), der fünf Jahre als „Smutje“ auf Massengutfrachtern wie der „Emma Oldendorf“ alle Erdteile bereiste, ehe er seine eigene Jugendkneipe „Kleibroker Hof“ in Rastede (Oldenburg) übernahm und sich zunächst als Gastronom selbständig machte.

Dort war seine spätere Frau Annegret zu Gast – und beide verliebten sich nicht nur ineinander, sondern wurden auch ein außerordentlich erfolgreiches Hotelier- und Gastronomen-Gespann und Ehepaar, das

Tag und Nacht zu arbeiten verstand und sich dennoch um die Erziehung ihrer Töchter Miriam und Melanie und ihres Sohnes Max zu kümmern. Heute gehören auch fünf Enkel zur Familie, in deren Nähe Prauses jetzt wieder nach Niedersachsen ziehen.

„Miriam ist Fachinformatikerin, Melanie Druckereimeisterin, nur Max hat es ebenfalls in die Gastronomie gezogen“, so der stolze Vater. Der Junior hat im Hotel Excelsior in Köln gelernt und arbeitet heute im weltbekannten Petersberghotel im Siebengebirge.

„Die ersten Jahre in Holzheim waren schwer“, erinnert sich Annegret Prause. „Die Leute kamen vor allem abends an die Theke zum Biertrinken“, so Volker Prause: „Alle redeten Platt und durcheinander und einer übersetzte auf Hochdeutsch…“

Doch die seit 1978 kampferprobten Gastronomen mit zeitweise 40 Mitarbeitern ließen sich nicht so schnell unterkriegen. Annegret: „Wir haben denen gesagt, dass sie nicht übersetzen müssen, wir verstehen von Haus aus Plattdütsch, und da gibt es viele gleiche und ähnliche Wörter wie im Rheinischen…“

Den Wendepunkt markierte der Start einer Kleinkunst- und Varieté-Reihe „Wintergarten“ im „Landhaus Brunnenhof“ mit Zauberkünstler  Graf Cagliostro aus Köln, Travestieshow Jessica Ravell, Rockband „Wibbelstetz“, Bauchredner Klaus & Willi, den Kabarettisten Achim Konejung & Hubert vom Venn, der „Eifel-Gäng“, Troubadour Günter Hochgürtel solo, Krimiautor Ralf Kramp und Mundartist Manni Lang.

„Die Menschen kamen, um Kultur zu genießen und überzeugten sich beim Essen von unserer Qualität“, so Küchenchef Volker Prause: „Danach kamen sie immer mehr auch abseits der Konzerte und Shows, das Image wuchs und wuchs…“ Bis heute weiter, so dass der „Run“ auf Küche und Keller für die beiden Vielarbeiter manchmal zur Belastung geworden ist.

„31 Restaurants gingen unter“

„Man sollte aufhören, wenn es am schönsten ist“, aber leider haben wir schon überzogen“, resümiert Annegret Prause im Gespräch mit dem „Bürgerbrief“. Die Flut verstärkte diese Entwicklung noch, so ihr Mann Volker: „Wir bekamen am Publikumsandrang zu spüren, dass in der Region 31 Restaurants ausgefallen sind…“

Nach einem gesundheitlichen Handicap habe man sich entschieden, „die Reißleine zu ziehen und aufzuhören“, so, wie er es vor fast 45 Jahren auch als Seemann und Weltreisender getan hatte: „Sonst wäre ich nicht mehr davon losgekommen.“

Der Küchen- und Hotelchef erzählt: „Wir sind seit 1978 in der Gastronomie selbstständig. Zunächst als Pächter einer Gaststätte mit Clubzimmer in Rastede bei Oldenburg. Anschließend waren wir 20 Jahre lang im Hotel Schwegmann-Prause mit Gaststätte, Saalbetrieb, Kegelbahn und Hotelzimmern in Essen/Oldenburg tätig.“

„Nebenbei“ managten Annegret und Volker Prause elf Jahre lang noch den Betrieb einer Stadthalle mit zeitweise bis zu 40 Mitarbeitern. „Nach der Wende wurden wir Mitinhaber der Broz & Prause GbR im Landhotel »Zu den zwei Linden« in Eggersdorf bei Magdeburg.“ Von dort führte sie eine Internetrecherche in die Eifel – und die Erfolgsstory „Landhaus Brunnenhof“ begann.

Bekannt sind die exquisiten und abwechslungsreichen Büffets. Chefkoch Volker Prause hat auch schon für die private Feier eines Ex-Bundeskanzlers am Herd gestanden – und will es bis zum letzten Tag in Holzheim weiter tun, als den man Freitag, den 16. Dezember, festgelegt hat. Am 17. Dezember feiert man noch mit Freunden, „danach kommen meine Kochhosen ins Feuer…“

Bis dahin gibt es noch vier Travestieshows mit Jessica Ravell & Friends vom 2. bis 4. Dezember jeweils ab 19 Uhr für 50 Euro inklusive Viergangmenü & Eintritt. Anmeldung unter (0 24 84) 91 91 331 oder info@brunnenhof.biz

Kategorien
News

1.000 Bücher für die Meckenheimer Grundschulen

Meckenheim – Was macht meine Gemeinde? Diese Frage beantwortet ein handliches Bilderbuch, das die Bürgerstiftung Meckenheim an die vier Meckenheimer Grundschulen übergeben hat. Es richtet sich an die Nachwuchsleserinnen und Nachwuchsleser der Katholischen Grundschule Meckenheim und ihren Teilstandort Altendorf, der Evangelischen Grundschule Meckenheim, der Katholischen Grundschule Merl und der Gemeinschaftsgrundschule Merl. Anschaulich erklärt das Buch die Aufgaben einer Kommune. Die kleinen Episoden sind ansprechend illustriert und mit einfachen Worten beschrieben, sodass die Kinder viel Wissenswertes über die Tätigkeiten in einer Stadtverwaltung und abseits des Rathauses erfahren.

Als Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Bürgerstiftung überreichte Bürgermeister Holger Jung eine der Bücher-Lieferungen persönlich in der Katholischen Grundschule Merl, sehr zur Freude der Kinder und der kommissarischen Schulleitung Birgit Goldmann. „Schön, dass Sie bei uns vorbeikommen, um unsere Mädchen und Jungen auf der Reise durch die Stadtverwaltung mitzunehmen“, begrüßte die Schulleiterin den Stiftungsvorsitzenden. Dieser nahm sich Zeit, um das Buch und dessen Episoden vorzustellen. Er führte die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen vom Rathaus über Grundschule, Kindertageseinrichtung, Feuerwehr und die Straßenbaustellen bis zum Friedhof, Schwimmbad, Sportplatz und zu den Grünstreifen, die von den Mitarbeitenden des Baubetriebshofes gepflegt werden. Schließlich endete die Rundtour wieder im Rathaus und dessen Ratssaal. Während Holger Jung die vielfältigen Aufgaben erklärte, folgten die Kinder anhand der Abbildungen im Buch aufmerksam den Ausführungen des Bürgermeisters. Mit großem Eifer stellten sie Fragen und brachten sich interessiert ein. „Das war sehr aufschlussreich“, bedankte sich Birgit Goldmann für den informativen Morgen und die großzügige Spende der Bücher, „die wir künftig im Sachunterricht einsetzen werden.“

Die Bürgerstiftung Meckenheim legt einen ihrer Schwerpunkte auf die Förderung von Kindern und Jugendlichen. Insgesamt 1.000 Bücher wurden angeschafft und nun an die Grundschulen weitergereicht. „Wir sind davon überzeugt, dass Sie die Bilderbücher wunderbar in Ihren Sachunterricht integrieren können. Auf diesem Weg lernen die Kinder, was in ihrer Stadt so alles von Rat und Verwaltung organisiert wird, also kindgerechte kommunalpolitische Bildung“, sagte Holger Jung, wünschte im Namen der Bürgerstiftung einen großen Lesespaß und verabschiedete sich von den begeisterten Kindern wieder Richtung Rathaus.

Gute Sache unterstützen
Stiftungen leisten einen wichtigen Beitrag für das Allgemeinwohl. Durch ihr finanzielles Engagement legen sie genau dort den Grundstein für vielfältige gemeinnützige Initiativen, wo keine öffentlichen Gelder fließen. Somit übernehmen Stiftungen gesellschaftliche Verantwortung für die nachhaltige Gestaltung des Gemeinwesens. Sie festigen den Zusammenhalt einer Gesellschaft und erhalten Werte über Generationen hinweg. Mit der Bürgerstiftung Meckenheim ist in der Apfelstadt eine Stiftung verankert, die schon seit Jahren ein starkes Zeichen der Verbundenheit mit ihrer Heimat setzt.

Die Bürgerstiftung Meckenheim rückt die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Sie stößt Ideen an und fördert Projekte, die bislang nicht oder nicht im gewünschten Umfang realisiert werden konnten. „Vorhandene Angebote und Vorhaben von Vereinen und anderen Organisationen oder Institutionen so zu ergänzen, dass die Lebensqualität in unserer Kernstadt und in den Ortsteilen verbessert oder positiv beeinflusst wird, das ist das Leitmotiv unseres Handelns“, erläutert Holger Jung. Dafür braucht es jedoch ein aktives Miteinander. Jede Bürgerin und jeder Bürger hat die Möglichkeit, sich für ihre und seine Heimat einzubringen und die Bürgerstiftung Meckenheim zu unterstützen. „Schon mit kleinen Spenden können sie Großes bewirken“, sagt der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes. „Ebenso benötigen wir die Mithilfe von Persönlichkeiten unserer Stadt sowie ortsansässige Unternehmen und Einrichtungen, um den erfolgreichen Weg der Bürgerstiftung fortzusetzen“, freut sich der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes „über alle, die uns dabei unterstützen, die gute Sache voranzubringen.“

Weitere Informationen über die Bürgerstiftung Meckenheim sind im Internet zu finden unter: www.buergerstiftung-meckenheim.de.