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Die Ausstellung „Der Regenwald im Einkaufswagen“ seit gestern Montag 18. Oktober in Aachen zu sehen

Aachen – Wenn Susanne Schwier, Beigeordnete der Stadt Aachen für Bildung, Kultur, Schule, Jugend und Sport, in den kommenden Monaten aus ihrem Büro tritt, steht sie mitten im Regenwald: „Ich bin begeistert, dass das hier wirklich ein Dschungel geworden ist“, sagt sie, während im Hintergrund Urwaldgeräusche im Flur des städtischen Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule in der Mozartstraße erschallen.

Der Urwald im Flur hat einen wichtigen und ernsten Hintergrund: In wie vielen Lebensmitteln und Konsumgütern unseres täglichen Lebens verbirgt sich eigentlich der Regenwald? Eine erstaunliche Antwort dazu liefert die Ausstellung „Der Regenwald im Einkaufswagen“, die seit dem gestrigen Montag, 18. Oktober, im Fachbereich Kinder, Jugend und Schule der Stadt Aachen zu sehen ist. „Nachhaltigkeit fängt schon bei den ganz Kleinen an. Kinder sollen wissen: Egal, was die nutzen – einen Fußball, das Shampoo – es hat einen Einfluss auf die Natur“, so die Beigeordnete Schwier.

Die Ausstellung, in Kooperation mit der Tropenwaldstiftung „OroVerde“ aus Bonn, zeigt die globalen Folgen des heutigen Konsums. Themenschwerpunkte der Ausstellung spiegeln sich im pädagogischen Alltag der Kindertagesstätten, werden von den Mitarbeiter*innen reflektiert und in ihrer Arbeit aufgegriffen. Die Ausstellung läuft bis zum 7. Januar 2022 und kann von allen interessierten Bürger*innen während der Öffnungszeiten des Fachbereichs in der Mozartstraße 2-10 besucht werden.

Themen greifbar und erlebbar machen

Und damit Kinder bald schon ein Gespür dafür bekommen, soll das Themenfeld der „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ in allen städtischen KiTas implementiert werden. Dafür soll nicht nur die Ausstellung werben, sondern auch ein Fachtag am kommenden Freitag, 22. Oktober, für pädagogische Fachkräfte aus dem Elementarbereich. Dort werden konkrete Handlungsfelder aufgezeigt um das komplexe Thema greifbar, erlebbar zu machen und nachhaltig in den KiTas zu verankern.

In den städtischen Kindertagesstätten haben die pädagogischen Mitarbeiter*innen in ihrer Rolle als Lern- und Bildungsbegleitung die Aufgabe, die Bildung für nachhaltige Entwicklung in allen Bildungsbereichen immer stärker in den Mittelpunkt ihrer pädagogischen Arbeit zu stellen. Beate Traeger, Sachgebietsleiterin Pädagogik in der Abteilung KiTas und Tagespflege des Fachbereichs: „Es geht darum, in den KiTas eine Haltung zu entwickeln.“ Monika Kaspar, Leiterin der KiTa Brunssumstraße, die den Fachtag mit organisiert hat, ergänzt: „Es geht darum, den Blick zu schärfen.“ Helfen sollen dabei Vorträge wie „Was ist politisch gewollt?“ oder zur gesunden Ernährung in KiTas, in Verbindung mit ganz konkreten Workshops, bei denen Dinge ausprobiert werden können und dem direkten Austausch mit KiTa-Leitungen, die bereits in dem Themenfeld der nachhaltigen Entwicklung unterwegs sind. „Die KiTa ist ein wichtiger Lebensraum für die Kinder“, merkt Jürgen Strarkes, Leiter der KiTa Bergstraße an, der ebenfalls im Organisationsteam des Fachtags aktiv ist. Kinder seien heute bis zu 45 Stunden und fünf Jahre in der KiTa. Hier will man zukünftig ansetzen: „Wir wollen alle städtischen KiTas an den Start bringen“, ist Susanne Schwier wichtig.

Die Chancen stehen dafür gut: „Wir haben über 160 Anmeldungen, aus allen städtischen KiTas sind Kolleg*innen mit dabei“, freut sich Starkes über den großen Zuspruch. Außerdem wird der Fachtag im Internet gestreamt, so dass Pädagog*innen an ihrem Konzeptionstag die Vorträge online schauen können – und der Stream wird noch vier Monate online zu sehen sein. „Damit können wir eine vierstellige Zahl von Kolleg*innen erreichen“; rechnet Strakes aus. „Sie haben mit dem Thema ins Schwarze getroffen“, ist Beigeordnete Schwier überzeugt.

Fachtag: Noch Restplätze frei. Jetzt anmelden!

Für den Fachtag am Freitag, 22. Oktober, in der 4. Aachener Gesamtschule können sich Interessierte noch anmelden, es sind noch Restplätze frei. Der Tag richtet sich an pädagogisches Personal aus dem Elementarbereich. Anmeldung per Mail bitte an michaela.fenina@mail.aachen.de.

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„Die Not wird nicht geringer“ – Kirchenmobil ist regelmäßig in Bad Neuenahr-Ahrweiler unterwegs

Bad Neuenahr – Neben dem Verkaufswagen des Metzgers und vor der Rosenkranzkirche in Bad Neuenahr steht ein weißer Transporter. Die Markise ist ausgefahren, zwei Campingstühle stehen darunter und auf den Tischen stehen zwei volle Obstkörbe, den dritten hält gerade Christoph Storb in der Hand und geht auf eine ältere Dame zu: „Ich habe eine Stärkung für Sie“. Ein wenig unsicher greift die Frau zu einer Banane. „Einfach so?“, fragt sie. Ja, denn der Diakon aus dem Dekanat Völklingen und sein Team von „kirche:mobil!“ sind zwar von der katholischen Kirche, aber sie sind nicht hier, um Menschen im allgemeinen Verständnis zu missionieren. Sie haben ein offenes Ohr oder wünschen einfach einen guten Tag. 200 Passanten werden sie an diesem Tag so begegnen.

Oder sie helfen der älteren Dame weiter, die den Mosesparkplatz sucht. Eine junge Frau kommt gerade aus einer Arztpraxis mit einer Diagnose, die sie noch nicht richtig einzuordnen weiß. Martina Zimmer (Pastoralreferentin im Dekanat Losheim-Wandern), Hans-Josef Puch (Diakon mit Zivilberuf in der Pfarreiengemeinschaft Schweich) und eben Christoph Storb hören mitfühlend zu. Aus diesen kurzen Moment können sich durchaus längere Gespräche ergeben, wissen die Team-Mitglieder, die rund um Christoph Storb in wechselnder Besetzung dabei sind. „Es ist ganz anders als Seelsorge daheim“, sagt Storb. „Es ist drastischer und die Probleme existenzieller. Da gibt es die, die sich freuen, dass sie wieder Gas haben, aber dann haben sie keinen Installateur, der es einschließt.“ Das bedeutet im Umkehrschluss weiterhin kalt zu duschen.

„Viele ältere Menschen sind nach Bad Neuenahr-Ahrweiler gezogen, weil zum Beispiel Einkaufsmöglichkeiten fußläufig zu erreichen waren. Jetzt funktionieren Aufzüge nicht, Geschäfte sind geschlossen und überall hört man Baulärm – alles ist zerstört“, gibt Martina Zimmer einige Gesprächsthemen wieder. „Als Kirche haben wir die besondere Pflicht auf die Menschen zu achten, die nicht so hinterher kommen, die beispielsweise kein Internet oder Smartphone haben“, so Storb. „Und immer wieder ist die Flutnacht Thema“, ergänzt Martina Zimmer. „Wenn die Menschen etwas Zeit haben, dann kommen die schmerzlichen Erinnerungen hoch“, spricht Puch von seinen Erfahrungen während vergangener Einsätze im Ahrtal.

Das Engagement wird in den nächsten, kälteren Wochen fortgesetzt. „Die Not wird nicht geringer“, weiß Storb. Im wöchentlichen Wechsel ist das Mobil an der Rosenkranzkirche (das nächste Mal am Montag, 25. Oktober) oder am Bahnhof in Ahrweiler (Freitag, 5. November) zu finden. Informationen rund um die Arbeit des Bistums Trier angesichts der Flutkatastrophe sind unter t1p.de/hochwasser-hilfe zu finden.

Bei kirche:mobil! handelt es sich um ein Projekt der katholischen Kirche im Dekanat Völklingen, das finanziell durch das Bistum Trier und die Bischof-Stein-Stiftung gefördert wird. Im Saarland steht das Mobil seit Anfang 2020 unter anderem auf Wochenmärkten oder an Spielplätzen. Es ist ausgestattet mit einer Kaffeemaschine, gemütlichen Sitzmöbeln und auch Spielen sowie Impulsen. Bei den Einsätzen an der Ahr gibt es zusätzlich noch Informationskärtchen mit Angeboten der katholischen und evangelischen Kirche sowie Impulse.

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RLP Innenminister Roger Lewentz zu Besuch in Mayen

Mayen – In diesen Tagen besuchte Innenminister Roger Lewentz die Eifelstadt Mayen und informierte sich persönlich über die Generalsanierung der Genovevaburg. Oberbürgermeister Dirk Meid erläuterte dem Innenminister – im Beisein der zuständigen Fachbereichsleiter Uwe Hoffmann und Andreas Seiler – bei einem Rundgang durch die Burg das umfangreiche Sanierungsprojekt mit einem Kostenvolumen von rund 13,5 Mio. Euro.

Seitens des Bundes liegt bereits eine Förderzusage i.H.v. 50 % der geplanten Kosten vor. Das Land Rheinland-Pfalz hat derzeit ebenfalls eine Förderung i.H.v. 2 Mio. Euro avisiert. Eine weitergehende Unterstützung des Landes bei der Durchführung der Maßnahme wird zu gegebener Zeit geprüft.

Die im Vorfeld mit den Zuschussgebern abgestimmte Europaweite Ausschreibung der Planungsleistungen konnte zwischenzeitlich zum Abschluss gebracht und hieraus resultierend die Aufträge an das Architektenbüro BERDI, Bernkastel-Kues und das Fachingenieurbüro IFH in Mayen erteilt werden, die ihre Arbeit aufgenommen haben.

„Ich bin sehr dankbar über die Unterstützung von Bund und Land, ohne die wir die dringend notwendige Sanierung unseres Wahrzeichens nicht realisieren könnten“, erklärte Oberbürgermeister Dirk Meid.

Doch nicht nur die Generalsanierung der Genovevaburg war Thema des Besuches. Seine Zeit in Mayen nutze Lewentz auch um sich über weitere wichtige Mayener Themen auf den aktuellen Stand zu bringen. Stellvertretend sei hier die Stadtsanierung im Rahmen der „Lebendigen Zentren“, angeführt, in der das Land die Stadt Mayen bereits seit 2012 finanziell unterstützt.

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SB-Filiale am HIT-Markt in Mayen wieder geöffnet

Mayen/Region – Renovierungsarbeiten abgeschlossen. Nachdem in den Sommermonaten versucht wurde, den Geldautomaten der SB-Filiale am HIT-Markt in Mayen zu sprengen, steht die SB-Filiale der Kreissparkasse Mayen nun wieder uneingeschränkt zur Verfügung. Aufgrund der starken Beschädigungen an den Räumlichkeiten hat die Renovierung bis jetzt angedauert, wie KSK Bauleiter Elmar Kanne bei der Inbetriebnahme erklärt.

„Wir danken den Handwerkern aus der Region und unseren Kollegen rund um unseren Bauleiter Elmar Kanne für die hervorragende Arbeit. Alle Schäden wurden beseitigt und die SB-Filiale konnte wieder mit modernster Sicherheitstechnik hergerichtet werden. Außerdem danken wir unseren Kunden für ihr Verständnis, dass wir für die Zeit der Renovierung schließen mussten“, erklärt KSK-Vorstandsvorsitzender Karl-Josef Esch im Beisein von KSK-Bauleiter Elmar Kanne und André Hilger, stv. Filialleiter des BeratungsCenters Mayen St.-Veit-Str., das die SB-Filiale am HIT-Markt betreut.

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Ehrungs-Marathon beim Löschzug Kall

Kall – Ein volles Abend-Programm zu bewältigen hatten Bürgermeister Hermann-Josef Esser, Harald Heinen als Leiter der Feuerwehr der Gemeinde Kall und der Kaller Löschzugführer Daniel Rütz, als die Mitglieder des Löschzuges nach langer Corona-Pause im Hans Kaiser Saal in Keldenich ihren Kameradschaftsabend feierten. Massenweise Lehrgangszeugnisse und Beförderungsurkunden gab es zu vergeben, mehrere treue Wehrmänner wurden für langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Ehe aber all diese Ereignisse im Saal der Gaststätte „Bei Kathi“  über die Bühne gingen, segnete Pfarrer Hajo Hellwig zuvor auf dem Vorplatz der Gaststätte im Schatten der Keldenicher Kirche noch ein neues Mannschafts-Transportfahrzeug (MTF) der Kaller Wehr ein. Der Ford-Kleinbus ersetzt nun das alte, in die Jahre gekommene Fahrzeug und wird  für den Transport der Wehrmitglieder sowie der Jugendfeuerwehr oder auch für logistische Zwecke eingesetzt.

Bevor der offizielle Teil des Abends begann, lud die Löschzugküche die Gäste zu einem opulenten Buffet ein. Denn seit der Flutkatastrophe hat die Kaller Wehr mit dem neuen Mitglied Tom Bork einen gelernten Koch in ihren Reihen. Bork, der auch mit seinem Freund Bernd Züll das Veedels-Video der Gemeindefeuerwehr geschaffen hat, gab zum Einstand mit dem Buffet eine wahrhaft schmackhafte Visitenkarte bei den Festgästen ab.

Weil das eigene Gerätehaus in der Flutnacht zum 15. Juli dieses Jahres von den Wassermassen schwer in Mitleidenschaft gezogen worden war, musste die Wehr in den Hans Kaiser Saal nach Keldenich ausweichen, der die für den Kameradschaftsabend erforderliche Größe hat. Deshalb freute sich Löschzugführer Daniel Rütz, nach fast zweijähriger Corona-Pandemie, endlich mit seiner Mannschaft wieder feiern zu können.

Die vergangenen zwei Jahre seien für die Wehr nicht einfach gewesen. Ganz besonders herausfordernd sei die Flutnacht gewesen, in der die Mannschaft bewiesen habe, was sie leisten könne. Rütz: „Ich bin sehr glücklich darüber, Teil einer solch tollen Truppe zu sein“. Niemand habe mit einem solchen Ausmaß des Hochwassers gerechnet. „Deshalb bin ich sehr stolz auf Eure erbrachte Leistung“, rief der Löschzugführer seinen Einsatzkräften zu: „Ein simples Dankeschön reicht da fast schon gar nicht mehr aus“.

Mit dem Kameradschaftsabend könnten sich die Mitglieder des Löschzuges, der in letzter Zeit viel Zuwachs bekommen habe, zu Recht feiern und die schweren Tage hinter sich lassen. Rütz: „Wir zelebrieren heute unsere Erfolge, die große Leistung und vor allem unseren starken Zusammenhalt“.

Auch Bürgermeister Hermann-Josef Esser dankte dem Löschzug für den fast wochenlangen Einsatz nach der Flut. Es sei noch immer unfassbar, was Mitte Juli geschehen sei. „Das große Leid, die Toten und die schlimmen Zerstörungen werden uns noch Jahre beschäftigten“, so der Bürgermeister. Gottlob habe es in den Reihen der Feuerwehr, wie in  anderen Regionen leider geschehen, keine Toten gegeben. Man solle keine Krise ungenutzt lassen und deshalb werde die Gemeinde die Krise auch nutzen, für das zerstörte Gerätehaus einen Ersatz zu schaffen. Man werde es jedoch noch eine Zeitlang provisorisch nutzen müssen. Dafür werde die Gemeinde auch das nötige Geld in die Hand nehmen um, so Esser, „die nächsten zwei, ich hoffe höchstens drei Jahre, noch das alte Gerätehaus in Schuss zu halten, damit es einsatzbereit ist. Und dann werden wir neu bauen“.

Es gebe auch einen der wenigen nützlichen Aspekten der Flut. Es wäre nicht auszudenken, wenn man, wie geplant im Bereich des alten Milzgeländes ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut hätte. Dann wäre das jetzt zerstört. Esser: „Man mag sich das gar nicht ausmalen, wie groß dann unsere Probleme wären“, so der Bürgermeister.

Die Gemeinde werde jetzt den Neubau des Feuerwehrgerätehauses bei der Wiederaufbauhilfe anmelden. Dabei müsse man argumentieren, dass es kein Wiederaufbau, sondern ein Neubau sei, der natürlich mehr Geld koste. Das neue Domizil soll kein Null-Acht-Fuffzehn-Feuerwehrgerätehaus sondern ein modernes Haus werden, Es sei angedacht, ein Klimaschutz-Gerätehaus zu bauen, das möglichst klimaneutral wird oder das zumindest CO2-arm betrieben werden kann. Das Grundstück sei ausgeguckt und die Gemeinde arbeite mit Hochdruck daran. Esser bat dennoch um Geduld: „Wir leben in Deutschland, alles muss seine Ordnung haben. Baurecht, Flucht- und Rettungswege und auch der Brandschutz im Gerätehaus müssen ordentlich durchgeplant sein“. Er sei zuversichtlich das, auch mit Hilfe der Feuerwehr, zu schaffen.

Esser berichtete, dass die Firma Aral der Gemeinde 100 Tankgutscheine je 50 Euro zur Verfügung gestellt habe. Diese würden als Dank für die Einsatzbereitschaft bei der Flutkatastrophe an die Feuerwehrmitglieder teilt.

Auch bei der Ehrung von langjährigen Mitgliedern des Löschzuges und den Beförderungen (siehe Kasten) durch den Leiter der Feuerwehr, Harald Heinen, wurden die Folgen der Flutschäden im Gerätehaus deutlich. Durch die Vernichtung der Kleiderkammer seien auch die bei Beförderungen zu vergebenden Schulterklappen und Funktionsabzeichen weggeschwemmt und vermutlich inzwischen im Urftsee gelandet, so Heinen. Ersatzbeschaffungen  seien auf dem Weg, so dass alle Beförderten in den nächsten 14 Jahren mit den richtigen ihnen zustehenden Dienstgradzeichen ausgestattet würden.

Jubilare, Ehrungen und Beförderungen

Zahlreiche Lehrganszeugnisse und Bescheinigungen über Seminarteilnahmen überreichte Wehrleiter Harald Heinen an junge Mitglieder des Löschzuges Kall. Groß war auch die Anzahl der Beförderungen, die Heinen aussprach.

Zum Hauptbrandmeister befördert wurde Hubertus Friedrichs, Brandmeister dürfen sich zukünftig Michael Knie und Andreas Höger nennen. Zu Unterbrandmeistern wurden Mike Herr, Andreas Lang und Lukas Keutgen ernannt. Zu Hauptfeuerwehrmännern befördert wurden Lucas Löffler und Christian Poensgen. Nach Absolvierung eines Grundlehrganges wurden Nico Darowski, Niklas Paffendorf und Rico Spilles vom Anwärter zum Feuerwehrmann befördert.

Im Namen des Verbandes der Feuerwehr NRW zeichnete Harald Heinen die Wehrmitglieder Frank Dreßen, Hubertus Friedrichs und Alois Poth für deren 40-jährige Feuerwehr-Treue aus. Auch diese Urkunden und Goldnadeln müssen nachgereicht werden, weil diese, so Harald Heinen, „vermutlich auch im Urftsee liegen“. (Reiner Züll)

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Stadt Mayen erhält zwei neue Bereichs-Leiterinnen

Mayen – Neue personelle Entwicklungen im Rathaus Mayen. Jasmin Alter und Alina Wilbert-Rosenbaum übernehmen Bereichsleitung im Fachbereich 1. Von nun an stehen neue Gesichter hinter den Bereichsleiterpositionen im Fachbereich 1 der Stadtverwaltung Mayen.

Die Dipl. Verwaltungsbetriebswirtin Jasmin Alter übernimmt die Bereichsleitung der Bereiche Stadtmarketing und Wirtschaft sowie Burgfestspiele, Märkte und Kultur. Nach der dualen Ausbildung von 2004 bis 2007 als Stadtinspektorenanwärterin bei der Stadtverwaltung Mayen,  war Jasmin Alter zunächst als Sachbearbeiterin im Sitzungsdienst und daraufhin rund 10 Jahre in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Seit 2018 hatte, die nunmehr neue Bereichsleiterin Jasmin Alter, die Sachgebietsleitung Stadtmarketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tourismus inne.

Auch Alina Wilbert-Rosenbaum hat als Museumsdirektorin von nun an eine Bereichsleiterfunktion für den Bereich Weltkulturerbe Mühlsteinrevier RheinEifel, Projektgruppe Genovevaburg und Museen inne. Nach ihrem Studienabschluss Magistra Artium der Mittleren und Neueren Geschichte, Germanistik und Historischen Hilfswissenschaften an der Universität zu Köln war Wilbert-Rosenbaum bis September 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Verbandsgemeindeverwaltung Mendig und Leitung der Geschäftsstelle des UNESCO-Welterbeprojekts Mühlsteinrevier RheinEifel. Seit dem 1. Oktober 2019 ist die neue Bereichsleiterin bereits Museumsdirektorin des Eifelmuseum mit den Ausstellungen EifelTotal, Deutsches Schieferbergwerk und den Erlebniswelten Grubenfeld.

„Ich wünsche beiden Bereichsleiterinnen ein glückliches Händchen für die neuen Aufgaben und danke ihnen ganz herzlich für die erbrachten Leistungen in der Vergangenheit“, so Oberbürgermeister Dirk Meid.

Den Wünschen des Oberbürgermeisters schloss sich Fachbereichsleiter Uwe Hoffmann an.

 

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Die Stadt Aachen startet Fonds zur Belebung des lokalen Einzelhandels, der Gastronomie und des Handwerks

Aachen – Der Fonds zur Belebung der Innenstadt hilft bei der Abfederung pandemiebedingter Auswirkungen auf die Aachener Innenstadt sowie die Stadtteile und unterstützt bei deren nachhaltiger Belebung und Attraktivitätssteigerung.

Lokale Verbände, Werbe-, Straßen- und Interessengemeinschaften sowie sonstige Zusammenschlüsse von mindestens zwei Unternehmen aus Einzelhandel, Gastronomie und Handwerk können einmalig bis zu 10.000 Euro Unterstützung erhalten, die Antragsphase ist gestartet und läuft zunächst bis zum 30. November 2021.

In der Vorbereitung befindet sich zudem eine Unterstützung von Einzelhandel und Gastronomie durch städtisch subventionierte Gutscheine. Insgesamt stehen für die beiden Maßnahmen 400.000 Euro zur Verfügung.

Die Zukunftsfähigkeit des Aachener Einzelhandels und der lokalen Gastronomie unterstützen, eine Umsetzung notwendiger Maßnahmen nach den Corona-bedingten Einschränkungen ermöglichen, Kooperationen fördern, Digitalisierungsprozesse ankurbeln und gemeinsam voneinander lernen: All das sind Ziele des Fonds zur Belebung der Aachener Innenstadt und den Stadtteilen. Mit Hilfe des Fonds sollen Anreize für Gestaltungs-, Marketing- und Hygienemaßnahmen, Veranstaltungen sowie für Schulungen und Maßnahmen in puncto Digitalisierung geschaffen werden.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen ist positiv gestimmt: „Der Einzelhandel und die Gastronomie haben einen entscheidenden Einfluss auf die Attraktivität der Aachener Innenstadt. Allerdings haben auch genau diese Branchen im letzten Jahr viel durchgemacht. Der Fonds bietet zahlreiche Umsetzungschancen, um möglicherweise aufgeschobene Ideen umzusetzen und damit die Innenstadt und die Stadtteile neu zu beleben.“

„Ich freue mich, dass wir mit dem Fonds die Möglichkeit haben, unsere lokalen Unternehmen, auch mit Hinblick auf das bevorstehende Weihnachtsgeschäft, zu stärken“, ergänzt Dieter M. Begaß, Leiter des Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa.

Antragsstellung ab sofort möglich

Ab sofort haben Aachener Interessen-, Werbe- und Straßengemeinschaften sowie Vereine und Verbände die Möglichkeit, ihre Anträge bis zum zunächst 30. November 2021 in Form eines digitalen Formulars einzureichen. Auch lokale Unternehmen aus dem Einzelhandel, der Gastronomie und dem Handwerk können im Zusammenschluss mit mindestens einem anderen Unternehmen aus diesen Branchen, einen Antrag stellen. Für die Umsetzung der jeweiligen Vorhaben sind sechs Monate, beginnend ab Anfang Dezember, vorgesehen.

Die zuvor genannten Unternehmenszusammenschlüsse können einen einmaligen Zuschuss von bis zu 10.000 Euro erhalten, die für (Beratungs-)Dienstleistungen und Sachausgaben eingesetzt werden können.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular sind zu finden unter www.aachen.de/wirtschaft.

In der Vorbereitung befindet sich zudem ein Gutscheinsystem, das ebenfalls den lokalen Einzelhandel und die Gastronomie unterstützen soll.

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Trierer Basilika ganz für sich

Mechernich-Kommern/Trier – Kommerner pilgerten rund 115 Kilometer bis zum Ziel – Bei sämtlichen Wallfahrten war Walter Schäfer mit von der Partie – Ehrung auch für Kerstin Röder, Dr. Annette Beyenburg-Weidenfeld, Michaele Schmitz und Hannelore Klein.

Von Beginn an bis heute hat Walter Schäfer keine der 35 Wallfahrten verpasst. Foto: Frank Weiermann/pp/Agentur ProfiPress

Die Wallfahrt, die Pilgerschaft, war und ist zutiefst Symbol für das Unterwegssein des Christen. „Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern“, heißt es schon im Psalm 122,1. „Wallen“ bedeutet dabei in eine bestimmte Richtung ziehen, fahren, unterwegs sein, um neue Erfahrungen zu machen, in der Anstrengung des Weges, der Stille, des Gebetes, des Gespräches mit anderen, die ebenfalls auf dem Weg sind zu einem Gnadenort.

Hannelore Klein ist seit 15 Jahren dabei. Mit ihren 76 Jahren war sie 2021 die älteste Teilnehmerin, die von Kommern bis nach Trier rund 115 Kilometer per pedes auf sich nahm. Foto: Frank Weiermann/pp/Agentur ProfiPress

Auf den Weg zur Basilika nach Trier hatte sich jüngst auch wieder eine Kommerner Gruppe mit 21 Pilgern gemacht. „Es war das 35. Mal, seit 1987 ununterbrochen“, berichtet Frank Weiermann. Die Gruppe zog los von Kommern aus über Ripsdorf, Kopp und Burg Ramstein. Die Kommerner-Trier-Wallfahrt ist beliebt. Bei sämtlichen 35 Wallfahrten war Walter Schäfer aus Kommern mit dabei – und ist damit Rekordhalter.

Erntedank unterwegs

„Beim Start an der Kirche St. Severinus in Kommern gab uns Prof. Dr. Dr. Hans Fuhs den Pilgersegen für unseren Weg. In Ripsdorf feierten wir abends eine Erntedankmesse mit dem in Floisdorf geborenen Pfarrer Andreas Züll“, so Frank Weiermann weiter. In Neuheilenbach wurde dann eine heilige Messe erneut mit Hans Fuhs gefeiert. In Trier zog die Pilgergruppe unter dem gewohnten Orgelspiel in die Basilika ein. Doch etwas war anders. „Da wir an diesem Tag die einzige Pilgergruppe waren, hatten wir die große Basilika ganz für uns alleine“, berichtet Frank Weiermann von dem besonderen Moment.

Neben Walter Schäfer konnten weitere Pilgerfreunde geehrt werden: Fünfmal waren Kerstin Röder und Dr. Annette Beyenburg-Weidenfeld (beide aus Kommern) dabei, zehnmal Michaele Schmitz aus Gehn. 15 Jahre ist Hannelore Klein aus Euskirchen mit von der Partie. Sie ist mit 76 Jahren gleichzeitig die älteste Pilgerin bei der diesjährigen Wallfahrt.

 

 

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Vernissage Flut und Menschen „Franz Kruse“ in Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Kunst im Rathaus. Am Donnerstag, den 07. Oktober 2021 eröffnete Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian die Vernissage „Flut und Mensch“ des Künstlers Franz Kruse. Unter dem Titel „Kunst im Rathaus“ finden regelmäßig wechselnde Ausstellungen im Rats- und Bürgersaal  sowie im historischen Sitzungsaal der Stadtverwaltung Bad Münstereifel statt. Am vergangenen Donnerstag wurde bereits die fünfte Ausstellung dieser Reihe der Öffentlichkeit vorgestellt. Gewonnen werden konnte für diese Ausstellung Künstler Franz Kruse.

Der gebürtige Gelsenkirchener und Wahlmechernicher verarbeitet in dieser Ausstellung die tiefen Eindrücke, die die Flutkatastrophe bei ihm hinterlassen hat. Er beschäftigte sich mit der Frage, was die Flut mit der Kunst und was die Kunst mit der Flut gemacht habe. Besonderes geprägt hat ihn die Welle der Solidarität, die nach diesem verheerenden Ereignis durch Deutschland rollte.  Diese bewegenden Erfahrungen des Mitgefühls und der Hilfsbereitschaft lassen ihn ein optimistisches Zukunftsbild zeichnen. So kreisen seine gezeigten Werke um die Themen „Hilfsbereitschaft und Lebensfreude“ sowie „Natur und Mensch“. Wie wichtig die künstlerische Auseinandersetzung mit diesem gravierenden Einschnitt in das Leben ist, thematisierte auch Bürgermeisterin Preiser-Marian in ihrer Eröffnungsrede. „Dankbar sind wir auch für alles, was uns in unserer Notlage Trost, Halt und Orientierung geben kann. Etwas besonders Kostbares ist uns dabei die Kunst.“, führte sie aus.

Franz Kurses Bilder sollen Mut machen und Lebensfreude sowie Optimismus schenken.

Eine Besichtigung der Ausstellung ist nach telefonischer Anmeldung bei Frau Stein Tel. 02253/505-131, während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung bis zum 31.12.2021 möglich.

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Mayener Künstlerin „Maria Ferreira Krämer“ für den international renommierten Kunstpreis „Palm Art Award“ nominiert

Mayen – Vernissage der Kunstausstellung ‚Nach vorne schauen‘ in der Stehbach-Galerie im Alten Arresthaus. ‚Nach vorne schauen ‘ – so lautet der Titel der aktuellen Ausstellung der Mayener Künstlerin Maria Ferreira Krämer, die am 10. Oktober in der Stehbach-Galerie im Alten Arresthaus eröffnet wurde. Die für den international renommierten Kunstpreis „Palm Art Award“ nominierte Künstlerin – die Preisträger werden Ende Dezember verkündet – präsentierte ganz neue, den Kunstinteressierten noch unbekannte Werke.

Die Künstlerin führte alle interessierten Gäste durch ihre Ausstellung, erläuterte die Ausstellungskonzeptionen zu den  in der Corona-Zeit entstandenen Werken und Techniken sowie ihre Gedanken und Interpretationen zu verschiedenen Einzelbildern.

„Ich war von der Bildervielfalt, die ich mir unter dem Ausstellungstitel „Nach vorne schauen“ so nicht vorgestellt hatte, sehr beeindruckt“, so Oberbürgermeister Dirk Meid, der die Vernissage besuchte.

Bis zum 31. Oktober, jeweils samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr, können Sie die Kunstausstellung „Nach vorne schauen“ noch erleben. Der Eintritt ist frei.