Kategorien
Wirtschaft

Ausbildung weiterhin hoch im Kurs bei WEIG in Mayen

Mayen – Bei WEIG in Mayen steht Ausbildung auch in Corona-Zeiten hoch im Kurs. Dies unterstreichen Geschäftsleitung, Betriebsrat und die Gewerkschaft IGBCE in einer gemeinsamen Aktion am 27.07.2021 im Kartonwerk.

„Heute schon das Morgen denken“ heißt das Motto der Aktion, durch die die Bedeutung von Ausbildung betont wird. Das gilt auch unter den besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie. Für das inhabergeführte Familienunternehmen hat eine eigene, betriebliche Ausbildung einen hohen Stellenwert. Einerseits sichert dies die Zukunft des Unternehmens und bietet andererseits jungen
Menschen eine berufliche und persönliche Perspektive.

Fachkräftemangel und demografische Entwicklung sind zwei Themen, die immer wieder auf der Agenda stehen. Mit der kaufmännischen und gewerblich-technischen Ausbildung sowie dem dualen Studium leistet WEIG einen bedeutenden Beitrag, um hier gegenzusteuern.

Wichtig ist den Verantwortlichen bei WEIG, das Thema Digitalisierung in Bezug auf Realisierung und Nutzung bereits in der Ausbildung zu verankern. Denn Digitalisierung von Abläufen und Prozessen bedeutet, diese sicherer und wirtschaftlicher zu machen und somit das Unternehmen zukunftsfähig auszurichten.

Auch während der Corona-Pandemie wird der hohe Ausbildungsstandard aufrechterhalten. Die Auszubildenden am Standort Mayen und an allen anderen Standorten der WEIG-Gruppe wurden sowohl vor Ort im Unternehmen sowie online im mobilen Arbeiten intensiv betreut.

Gerade haben 12 junge Menschen ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Zu den noch bestehenden Ausbildungsverhältnissen kommen im neuen Ausbildungsjahr 17 neue hinzu.

Kategorien
Wirtschaft

Kurzarbeitergeld nach Flutkatastrophe

Mechernich – Unterstützung und Beratung für Mechernicher Arbeitgeber bei der Agentur für Arbeit Brühl – Kurzarbeitergeld nach Arbeitsausfällen aufgrund des Hochwassers – Stadt Mechernich sucht Hallenflächen oder Büros um betroffene Betriebe zu unterstützen.

Die Hochwasserkatastrophe hat viele Menschen schwer getroffen. Unternehmen und Beschäftigte haben große Schäden zu verzeichnen, können gegebenenfalls nicht arbeiten. Für Arbeitsausfälle, die aufgrund des Hochwassers eintreten, kann grundsätzlich Kurzarbeitergeld gewährt werden. Arbeitgeber in Mechernich erreichen die Agentur für Arbeit Brühl montags bis freitags von 8 Uhr bis 18 Uhr telefonisch unter Telefon 0800 45555 20.

Nach der Flutkatastrophe sind einige Betriebe nur noch eingeschränkt arbeitsfähig. Für manche Arbeitnehmer ist der Arbeitsplatz sogar komplett weggebrochen. Auch in dieser Situation bietet die Agentur für Arbeit Brühl Unterstützung und Beratung an.

Unabwendbares Ereignis

Arbeitsausfälle, die aufgrund des Hochwassers eintreten, beruhen auf einem unabwendbaren Ereignis. In einem solchen Fall kommt die Einführung von Kurzarbeit und damit die Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld in Betracht. Der Arbeitsausfall muss dabei unmittelbar auf dem unabwendbaren Ereignis beruhen.

Der Betrieb kann aber auch nur mittelbar von den Auswirkungen der Naturkatastrophe betroffen sein, weil zum Beispiel deshalb nicht produziert werden kann, da die Zulieferbetriebe durch unmittelbare Hochwasserbetroffenheit nicht liefern können. Auch hierfür kann Kurzarbeitergeld gezahlt werden. Kurzarbeitergeld kann auch für die notwendige Dauer der Aufräumarbeiten bis zur Aufnahme der Produktion gewährt werden. Für Betriebe, die eine Betriebsversicherung abgeschlossen haben, die die Lohnkosten deckt, gelten allerdings besondere Regelungen.

Weitere Informationen zu dem Thema gibt es im Internet unter www.arbeitsagentur.de/unternehmen/informationen-kurzarbeit-hochwasser.

Wirtschaftsförderung mobil erreichbar

Indessen ist die Stabsstelle für Struktur- und Wirtschaftsförderung im Kreis Euskirchen aktuell noch nicht über das Festnetz, sondern über die Mobil-Nummer 0163-7157066 erreichbar. Auf der Homepage www.wirtschaft-kreis-euskirchen.de sowie dem FacebookAccount „Wirtschaftsstandort Euskirchen“ werden Hochwasser-Hilfe und Unterstützungsangebote für die Wirtschaft kommuniziert.

Für besonders hart getroffene Schadensgebiete ohne Erreichbarkeit per Internet oder Telefon sollen in den kommenden Tagen Handzettel an Infopunkte, Schwarze Bretter oder im Rathaus ausgehängt werden. Darüber hinaus ist die Stabsstelle für Struktur- und Wirtschaftsförderung bemüht, gewerbliche Immobilienangebote für betroffene Betriebe zu recherchieren und Übergangsstandorte zu finden, um sie am Wirtschaftsstandort Euskirchen zu halten. Auch für Vor-Ort Beratungen der Wirtschaft stehen die Mitarbeiter der Stabsstelle zur Verfügung.

Die Stadt Mechernich sucht deshalb dringend Hallenflächen oder Büros, die zur Verfügung gestellt werden können. Ansprechpartner bei der Stadt ist Wirtschaftsförderer Peter Dierichsweiler, Telefon (02443) 49 4220 oder per Mail p.dierichsweiler@mechernich.de.

Kategorien
Wirtschaft

WIR für den Kreis Ahrweiler: KSK Ahrweiler an der Seite der Bevölkerung

Ahrweiler – Das Ausmaß der Flutkatastrophe an der Ahr und der dadurch entstandene Schaden für die Bevölkerung ist verheerend und schwer in Worte zu fassen. 132 Menschen haben ihr Leben gelassen. „In all dieser Verzweiflung gibt die Solidarität und Hilfsbereitschaft der Menschen Hoffnung, dass es in betroffenen Gebieten bald wieder aufwärts gehen wird und es sich lohnt, nicht aufzugeben“, zeigt sich Vorstandsvorsitzender Dieter Zimmermann ermutigt. Zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer, die teilweise weit angereist sind, oder die Feuerwehr, Bundeswehr, das Deutsche Rote Kreuz, Technisches Hilfswerk, die Kommunen und caritative Einrichtungen sowie die Nachbarn, Freunde und Familien haben sich unermüdlich und zum Teil ununterbrochen für die Aufräumarbeiten eingesetzt. Neben den vielen Menschen, die mit vor Ort anpacken, gibt es mindestens genauso viele, die Betroffene mit Geld- oder Sachspenden unterstützen.

Die Kreissparkasse Ahrweiler ist selbst mit zahlreichen Standorten betroffen, so auch das Hauptstellengebäude in Ahrweiler. Durch zahlreiche Helfer konnten bereits einige Spuren der Katastrophe beseitigt werden. Auch die Nachbarsparkassen stellten viele Hilfsleistungen wie Nutzfahrzeuge, Personal oder eine fahrbare Geschäftsstelle zur Verfügung, sodass die Grundversorgung mit Bankdienstleistungen in der Region weiterhin gewährleistet ist. Eine fahrbare Geschäftsstelle hat Haltepunkte entlang der Mittelahr in Ahrbrück, Altenahr, Mayschoss, Rech und Dernau. Die Anträge auf Soforthilfe des Landes Rheinland-Pfalz und des Landkreises sind auch direkt in der fahrbaren Geschäftsstelle oder allen anderen Standorten und online auf www.ksk-ahrweiler.de erhältlich. Auch das Kundenservice-Center steht weiterhin montags bis freitags zwischen 8 und 19 Uhr zur Verfügung. Hier gehen täglich über 2000 Kundenanrufe ein, wie zum Beispiel Schadensfälle, die an die Provinzial weitergeleitet werden. Bis dato wurden 295 Sachschäden und 150 KFZ-Schäden angelegt.

Um die akute Notlage der Bevölkerung ein wenig zu lindern, stellt die Kreissparkasse zudem Spendenmittel in Höhe von einer halben Million Euro bereit. Mit der Spende soll jenen Kreisbewohnern, die durch die Unwetterschäden unverschuldet in finanzielle Not geraten sind, schnell und unkompliziert geholfen werden.

Darüber hinaus hat die Sparkassen-Finanzgruppe rund 5 Mio. € eigene Spendengelder gesammelt, wovon ein Löwenanteil in den Kreis Ahrweiler fließen wird.

Über die Spende hinaus hat die KSK ein Sonderkreditprogramm für die von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Menschen des Landkreises auferlegt, sowohl für private als auch gewerbliche Kunden. So können Betroffene bis zu 50.000 € schnell und unbürokratisch abrufen. Zu einem Zinssatz von 0,25 % und mit einer Laufzeit von bis zu zehn Jahren hat man eine Planungs- und Zinssicherheit. Bisher gibt es eine rege Nachfrage, sodass bereits rund 1,5 Mio. € an Bedürftige ausgezahlt werden konnten. Zudem gibt es für Betroffene auch die Möglichkeit einer Tilgungsaussetzung für bereits bestehende Kredite. Neben den eigenen Mitteln steht die KSK auch im Austausch mit anderen Förderinstituten, damit weitere Sonderkreditprogramme angeboten werden können. „Seit über 155 Jahren gehört es zu unserem Selbstverständnis, dass wir uns für die Region und die Menschen verantwortlich fühlen. Dies impliziert, dann sofort und schnell zu helfen, wenn Hilfe vonnöten ist“, betont Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler, die Wichtigkeit der Hilfsmaßnahme.

„Jetzt gilt es, den Blick nach vorne zu richten und mit allen Mitteln am Wiederaufbau des Landkreises zu arbeiten. Durch gemeinsames Handeln und Solidarität glauben wir diese Notsituation bewältigen zu können. Wir stehen mit allen Mitteln zur Seite- gemeinsam schaffen wir das. Unsere wunderschöne Heimat ist alle Anstrengung wert!“, so Dieter Zimmermann und Guido Mombauer.

Kategorien
Wirtschaft

Kompletter Vorstand der Metallbauer-Innung Bernkastel-Wittlich für fünf Jahre wiedergewählt

Salmtal – Jahreshauptversammlung der Metallbauer-Innung Bernkastel-Wittlich. Bernd Gansen wurde bei der Vorstandswahl als Obermeister der Metallbauer und Feinwerkmechaniker-Innung Bernkastel-Wittlich für weitere fünf Jahre an die Spitze der Fachinnung gewählt. Bei der Jahreshauptversammlung Mitte Juli in der Salmrohrer Bürgerhalle wurden auch alle weiteren Ehrenamtsträger von den Mitgliedern in ihrem Amt bestätigt.

Diese sind Markus Roth als stellvertretender Obermeister, Norbert Lamberty als Lehrlingswart, Dirk Fischer als stellvertretender Lehrlingswart und die Beisitzer Christoph Baden, Klaus Marx und Jürgen Mathei. Als Kassenprüfer stehen weiterhin Udo Hardt und Willi Schröder zur Verfügung. Im Schlichtungsausschuss engagiert sich als Arbeitgebervertreter Markus Roth und Bernd Gansen als sein Stellvertreter.

Als Delegierte zur Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, der Geschäftsstelle der Innung, wurden ebenso Bernd Gansen und Markus Roth gewählt. Ihre Stellvertreter sind Dirk Fischer und Norbert Lamberty. Als Delegierte zum Fachverband Metall Rheinland-Pfalz übernehmen auch Bernd Gansen und Markus Roth die Aufgaben. Ihr Stellvertreter ist Norbert Lamberty.

Raimund Licht, Vorsitzender Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, dankte dem gesamten Vorstand für die geleistete Arbeit der vergangenen Jahre und blickt mit den Handwerkern in die Zukunft. Hierbei im Fokus die Ausbildungswerbung, die man in Kürze deutlich in den sozialen Medien verstärken wird.

Als Weiterbildungsangebot wurde ein Seminar zur Ladungssicherheit vorgestellt. Dieses wird am 7. August in Salmtal von der Gefahrgutschule Meyer für die Innungsmitglieder durchgeführt und beruht auf der Richtlinie VDI 2700. „Diese Richtlinie wird auch bei Polizeikontrollen oder vor Gericht bei Verkehrsstreitfällen herangezogen. Es ist somit unerlässlich, diese zu kennen“, so der stellvertretende Geschäftsführer der Innung, Christian Weirich.

Nach der Versammlung bot das gemeinsame Grillen den Mitgliedern Gelegenheit zum fachlichen Austausch.

Kategorien
Wirtschaft

Sparkassen in Rheinland-Pfalz spenden 1 Million Euro für Hochwasser-Geschädigte

Mayen/Andernach/Region – KSK Mayen bietet Soforthilfen für Betroffene an und zeigt Herzblut. Die Zerstörungskraft des Unwetters hat die Kreissparkasse Mayen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tief betroffen gemacht. Stück für Stück wird das ganze Ausmaß der Unwetterkatastrophe erkenn- und begreifbar. „In Gedanken sind wir bei den vielen Familien, die direkt betroffen sind“, so Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse (KSK) Mayen.

Die KSK Mayen hat sofort gehandelt und mittlerweile über 75.000 Euro über die Kommunen für die von der Hochwasserkatastrophe Betroffenen im Kreis Mayen-Koblenz zur Verfügung gestellt. So will sie dazu beitragen, dass zumindest die akute materielle Notlage etwas gelindert wird. Für die Beseitigung der Schäden und für Renovierungen an den betroffenen Häusern und Wohnungen stellt die KSK ihren Kunden kurzfristig ein zinsgünstiges Sonderkreditprogramm zur Verfügung. So können Geschädigte bis zu 50.000 Euro Darlehen zu 0,25 Prozent Festzins und mit einer Laufzeit von bis zu 10 Jahren erhalten. Informationen gibt es in allen Filialen und unter www.kskmayen.de.

Gemeinsam haben die rheinland-pfälzischen Sparkassen, zusätzlich zu den bereits von den Sparkassen in den Katastrophengebieten bereitgestellten Hilfen in Form von Spenden und Sonderkreditprogrammen, in einer Solidaraktion 1.000.000 Euro zur Unterstützung der Opfer der Unwetterkatastrophe bereitgestellt. Damit werden gemeinnützige Hilfsprojekte für Menschen in Not unterstützt.

Der Personalrat und die KSK Mayen haben spontan nochmal jeweils 10.000 Euro für Betroffene in Ahrweiler gespendet. „Die Welle der Hilfsbereitschaft ist groß. Es ist schön zu sehen, wie Solidarität auch und gerade in solchen Ausnahmezeiten aktiv gelebt wird“, so Karl-Josef Esch, der sich über die Unterstützung aller rheinland-pfälzischen Sparkassen ganz besonders freute.

Doch damit nicht genug. Unter dem Motto: „Wir packen selbst mit an“, wurden schnell Mitarbeiter als freiwillige Helfer an die Stadt Mayen vermittelt. Als sich herausstellte, wieviel mehr Hilfe in Ahrweiler benötigt wird, sind die Kollegen dort eingesprungen, koordiniert von der Personalabteilung. Dafür wurde eine „Urlaubsspenden-Aktion“ initiiert, wo Kollegen Urlaubstage an andere Kollegen, die helfen wollen, weitergeben können. Viele Mitarbeiter sind derzeit ohnehin für den Einsatz in Ahrweiler freigestellt, weil sie selbst in Feuerwehr, THW oder DRK tätig sind.

Neben dem privaten Engagement hat die KSK Mayen in Ahrweiler direkt unterstützt, indem sie die arg beschädigte Hauptstelle von Schutt und Schlamm zu befreien geholfen hat. Die Infrastruktur sollte schnell wieder zum Laufen gebracht werden. Personell springt die Kreissparkasse Mayen ebenso ein, aktuell im KundenServiceCenter, damit die vielen Anfragen bewältigt werden können. Auch mit Hardware oder Firmenwagen wurde ausgeholfen. „Wir stehen personell und technisch an der Seite unserer Kollegen“, so Esch.

Kategorien
Wirtschaft

AXA setzt Hilfsfonds mit 10 Millionen Euro für bedürftige Hochwasser-Opfer auf

Region/Köln – Die Hochwasserkatastrophe Mitte Juli, verursacht durch Starkregenfälle des Tiefdruckgebiets „Bernd“, hat auch viele Kunden von AXA schwer getroffen. Das Jahrhundert-Hochwasser brachte vor allem in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen Zerstörungen von ungeahntem Ausmaß.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft geht davon aus, dass die aktuelle Hochwasserkatastrophe bundesweit versicherte Schäden in Höhe von vier bis fünf Milliarden Euro verursacht hat. In den stark betroffenen Regionen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind nach den Zahlen des Verbands jedoch nur 45 Prozent bzw. 35 Prozent der Immobilien gegen Elementarschäden wie Starkregen versichert. Auch AXA hat viele Kunden in den betroffenen Regionen. Die Abdeckungsquote gegen Elementarschäden liegt hier ähnlich hoch wie im Durchschnitt.

Um ihren Kundinnen und Kunden, die nicht gegen Elementarschäden wie Starkregen versichert sind, in dieser Ausnahmesituation zur Seite zu stehen, setzt AXA Deutschland einen Hilfsfonds über 10 Millionen Euro auf. Vertriebspartnerinnen und -partner von AXA informieren vor Ort über die Kriterien der Vergabe der Hilfsgelder. Diese koordinieren die Aktion in den Regionen, da sie die individuellen Situationen ihrer Kunden am besten einschätzen können.

Dr. Alexander Vollert, CEO AXA Deutschland, erklärt dazu: „Wir fühlen mit allen, die durch die Hochwasser-Katastrophe Leid und Zerstörung erlitten haben und noch lange mit den Folgen leben müssen. AXA möchte deshalb Kundinnen und Kunden, die von diesem Jahrhundert-Hochwasser betroffen sind, mit zielgerichteter Hilfe unterstützen. Dabei spielen unsere Vertriebspartnerinnen und Vertriebspartner vor Ort eine entscheidende Rolle. Durch ihre Nähe zu den Betroffenen wissen sie, was jetzt zu tun ist und stehen in dieser schweren Lage als Partner zur Seite.“

Hilfen aus dem Fonds beantragen können AXA Privatkunden, die keine Abdeckung über eine Elementarschadenversicherung haben, stark vom Hochwasser betroffen sind und aus eigener finanzieller Kraft keinen Neuanfang schaffen.

Kategorien
Wirtschaft

Westnetz baut Glasfasernetz in Mendig aus

Mendig – Die Tiefbauarbeiten starten Anfang August. Rund 220 Wohneinheiten erhalten Zugang zum schnellen Internet. Die Westnetz GmbH verlegt im Auftrag der Westenergie Breitband GmbH in Teilbereichen von Mendig Glasfaserkabel für den Zugang zum schnellen Internet. Westnetz hat bereits in den letzten Jahren im Rahmen des geförderten NGA-Breitbandausbaus (NGA = Next Generation Access) ein Glasfasernetz in der Stadt verlegt. Nun hat die Westenergie Breitband GmbH einen eigenwirtschaftlichen Ausbau für die Stadt Mendig geplant und den Verteilnetzbetreiber Westnetz mit der Baumaßnahme beauftragt, damit zukünftig noch mehr Bürgerinnen und Bürger von der schnellen Datenautobahn profitieren.

Der Ausbau erfolgt in der technisch modernsten Variante „Fiber to the Home“ (FTTH), was bedeutet, dass die Glasfaserkabel direkt bis ins Gebäude verlegt werden. Die Hochleistungsanschlüsse des Internets garantieren Übertragungsraten von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde, für Gewerbe und Industrie sind spezielle Übertragungsraten im Gigabitbereich möglich. Dem Ausbau war eine Vermarktungsphase vorrausgegangen, bei der eine bestimmte Quote an FTTH-Bestellungen erfüllt werden musste, um das Projekt in Mendig umzusetzen.

Westnetz wird nun die Glasfaserkabel in zwei Bauabschnitten in das Erdreich einbringen. In der ersten Bauphase werden folgende Straßen an das schnelle Netz angebunden: Aktienweg, Amselweg, Blumenstraße, Eichenweg, Heinrich-Heine-Straße, Hochsteinstraße, Hospitalstraße, Im Hostert und Thürer Straße. Ab Anfang August werden die Tiefbauarbeiten aufgenommen.

Für die Ausbaumaßnahme werden sechs bereits bestehende Glasfaserverteilerschränke um zwei weitere ergänzt und das Glasfasernetz um rund 700 Meter erweitert. In Summe können somit rund 220 Wohneinheiten an das schnelle Internet angeschlossen werden. Die Inbetriebnahme der Internetanschlüsse erfolgt voraussichtlich Anfang des ersten Quartals 2022. Westnetz bittet um Verständnis für Beeinträchtigungen während der Bauphase. Darüber hinaus wird der Verteilnetzbetreiber alle Vorbereitungen treffen, um in 2022 die Realschule Plus in Mendig an das schnelle Internet anschließen zu können. Die Anbindung der Bildungseinrichtung wird im Rahmen einer geplanten Modernisierung des Stromnetzes erfolgen. Somit kann Westnetz tiefbautechnisch Synergien nutzen und die Beeinträchtigung für die Bürgerinnen und Bürger möglichst gering halten. Der zweite Bauabschnitt zum Ausbau des Glasfasernetzes in Mendig erfolgt im 1. Quartal 2022.

Alle Anwohnerinnen und Anwohner, die einen schnellen Internetanschluss erhalten können, werden per Post von Westenergie Breitband über den Ausbau und das Produktangebot informiert. Darüber hinaus gibt es unter der kostenlosen Rufnummer 0800 99 000 66 bereits Auskunft über die Produkte und Leistungen. Weitere Informationen finden Interessierte auch unter www.eon-highspeed.com

Kategorien
Wirtschaft

Hochwasserhilfe: IHK Aachen berät ab heutigen Montag, 26. Juli vor Ort in betroffenen Gebieten

Aachen – Die Berater der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen werden ab dem heutigen Montag, 26. Juli bis Freitag, 30. Juli, in den vom Hochwasser besonders betroffenen Gebieten unterwegs sein, um Unternehmer bei akuten Fragen zur aktuellen Situation zu unterstützen.

Den mobilen Beratungsservice – etwa in Eschweiler, Stolberg, Euskirchen, Bad Münstereifel oder Schleiden/Kall – bietet die IHK zusätzlich zur Beratung per Telefon und E-Mail an.

Die IHK-Experten informieren zum Beispiel über finanzielle und materielle Hilfen oder beantworten Fragen zur aktuellen Situation für Auszubildende.

Darüber hinaus können betroffene Unternehmen aus der gesamten Region Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg einen persönlichen Vor-Ort- Termin mit einem IHK-Berater vereinbaren.

Ansprechpartner dafür ist Philipp Piecha, Telefon: 0241 4460-270, E-Mail: philipp.piecha@aachen.ihk.de.

Weitere Informationen rund um das Thema Hochwasser und die Initiative „Unternehmer helfen“ bietet die IHK Aachen auf ihrer Website unter www.aachen.ihk.de/hochwasser.

Kategorien
Wirtschaft

Familien-Unternehmen aus Burgbrohl spenden 1 Million Euro an Flutopfer

Burgbrohl – Die Familienunternehmen Rhodius Mineralquellen, Rhodius Schleifwerkzeuge, Heuft Systemtechnik, Simaco und Rick aus Burgbrohl und die dahinterstehenden Unternehmerfamilien spenden gemeinsam 1.000.000 € Soforthilfe an die Opfer der Flutkatastrophe! Das Geld soll besonders schwer betroffenen Menschen zur Verfügung gestellt werden. Damit dies gelingt, wird eng mit den betroffenen Gemeinden vor Ort zusammengearbeitet.

Über RHODIUS:

Die Unternehmensgruppe RHODIUS ist mit mehr als 600 Mitarbeitern eines der größten mittelständischen Unternehmen der Voreifel. Seit mehr als 190 Jahren und über Generationen hinweg sind das inhabergeführte Familienunternehmen und die Produkte der Marken RHODIUS eine Erfolgsgeschichte aus Tradition und Innovation.

Über HEUFT:

Seit über 40 Jahren ist Die HEUFT SYSTEMTECHNIK GMBH der führende Hersteller innovativer Kontroll-, Inspektions- und Etikettiersysteme für einfach mehr Sicherheit, Qualität und Effizienz bei der Abfüllung und Verpackung von Getränken, Lebensmitteln und Pharmazeutika. Zur familiengeführten Firmengruppe HEUFT mit insgesamt über 700 Mitarbeitern alleine in Burgbrohl zählt außerdem SIMACO GMBH, die im eigenen Labor Tinten, Druckfarben und Verbrauchsmittel für industrielle InkJets entwickelt und produziert.

Über RICK:

Die Firma Klaus RICK GmbH & Co. KG ist ein mittelständiges Familienunternehmen in der 4.Generation und arbeitet seit über 115 Jahren im Straßen-, Leitungs-, und Betonbau. Sie beschäftigt mehr als 150 Mitarbeiter und ist regional tätig.

Kategorien
Wirtschaft

VR-Bank Nordeifel packt an!

Blankenheim/Schleiden/Eifel – Schweres Bergegerät seit Sonntag im Einsatz, 100.000 Euro an die Kommunen, 1,25 Millionen zur Verteilung über das Technische Hilfswerk. Die VR-Bank Nordeifel zahlt 100.000 Euro für Soforthilfen an die Kommunen im Hochwasser-Notstandsgebiet Eifel. Die Genossenschaftliche FinanzGruppe, zu der die Hausbank der Nordeifel gehört, hat dem Technischen Hilfswerk 1,25 Millionen Euro zur Verteilung gespendet.

Außerdem rückte am Samstag schweres Bergegerät aus Soest mit Polizeieskorte im Schleidener Tal an, dessen Einsatz von der VR-Bank Nordeifel gemeinsam mit der R+V-Versicherung bezahlt wird. Das teilte Vorstandsvorsitzender Mark Heiter heute mit: „Das ist erst der Anfang. Wir versuchen lebenspraktisch und zeitnah zu helfen.“ Dazu gehören auch Sonderkreditprogramme für Hochwasseropfer.

Nicht nur die Menschen in der Region stünden in der Not Schulter an Schulter, sondern auch die Genossenschaftsbanken, so Heiter: „Viele Genossenschaftsbanken bundesweit rufen an und drücken ihr Bedauern und ihre Solidarität aus. Sie sind bestürzt und fragen, wie sie helfen können, selbstverständlich auch in Form von Spenden…“

„Die Spendenaktionen laufen gerade erst an“, so der Vorstandsvorsitzende weiter: Die eingangs erwähnten 1,35 Millionen und der Bergekran „Unitec“ seien erst ein Anfang: „Wir helfen, weitere Spenden für die Kommunen zu akquirieren.“ Ansprechpartner bei der Bank ist Abteilungsleiter Klaus Reiferscheid, Telefon: (0 24 45) 95 02-573; Fax: (0 24 45) 95 02-596, Mail: Klaus.reiferscheid@vr-banknordeifel.de

Die einzelnen Spendenkonten der Gemeinden bei der VR-Bank sind auf der Webseite www.vr-banknordeifel.de abrufbar. Sie lauten:

Stadt Schleiden
VR-Bank Nordeifel eG
IBAN: DE46 3706 9720 5000 5600 16
BIC: GENODED1SLE

Kreissparkasse Euskirchen
IBAN: DE02 3825 0110 0003 1002 94
BIC: WELADED1EUS

Verwendungszweck: „SPENDE HOCHWASSER / 84140000“

Gemeinde Hellenthal

VR-Bank Nordeifel eG
IBAN: DE31 3706 9720 0700 0450 13
BIC: GENODED1SLE

Kreissparkasse Euskirchen
IBAN: DE28 3825 0110 0003 6001 52
BIC: WELADED1EUS

Gemeinde Blankenheim

VR-Bank Nordeifel eG
IBAN: DE25 3706 9720 1001 0010 07
BIC: GENODED1SLE

Kreissparkasse Euskirchen
IBAN: DE72 3825 0110 0003 4000 25
BIC: WELADED1EUS

Referenz: „Spende Hochwasser“

Gemeinde Kall

VR-Bank Nordeifel eG
IBAN: DE67 3706 9720 0070 3930 18
BIC: GENODED1SLE

Kreissparkasse Euskirchen
BIC: WELADED1EUS
IBAN: DE40 3825 0110 0003 5002 20

Gemeinde Nettersheim

VR-Bank Nordeifel eG
IBAN DE62 3706 9720 2000 2080 11
BIC: GENODED1SLE
Referenz „Spendenkonto Hochwasser“

Gemeinde Dahlem


VR-Bank Nordeifel eG
DE53 3706 9720 1551 5515 51
BIC: GENODED1SLE