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Glückwünsche zum Firmenjubiläum der Mayener MMG Aluminium AG

Mayen – Das Mayener Unternehmen MMG Aluminium AG feierte vor wenigen Tagen mit zahlreichen Gästen sein 30-jähriges Firmenjubiläum. Zu diesem besonderen Anlass gratulierte Oberbürgermeister Dirk Meid im Namen der Stadt, aber auch persönlich. Für ihn war es ein Wiedersehen mit früheren Kolleginnen und Kollegen, sowie Geschäftspartnerinnen und -partenern. Er war 21 Jahre bei der MMG beschäftigt und schied erst mit seiner Wahl zum Stadtchef aus dem Unternehmen aus.

MMG Aluminium wurde 1994 vom Mayener Günter Strobel als Metallhandelsgesellschaft gegründet. Seit dieser Zeit beschäftigt sich das Unternehmen mit dem Aluminium als Roh- und Werkstoff. In den drei Jahrzehnten verzeichnete MMG nicht nur ein kontinuierliches Wachstum, sondern hat auch seine Geschäftsfelder immer mehr erweitert. Inzwischen erarbeiten am Standort Mayen ca. 30 Mitarbeitende einen Umsatz von rd. 300 Millionen Euro. Schwerpunkte des Geschäftes der MMG sind der Handel mit Aluminiumbarren und -gusslegierungen, das Recycling von Aluminiumschrotten und das Maßschneidern von Metallmanagement Lösungen für die Kunden. 2001 gründete MMG in Ungarn ein Aluminium-Schmiedewerk, in dem heute 45 Mitarbeitende beschäftigt sind.

Oberbürgermeister Meid würdigte in seiner Laudatio nicht nur den Erfolg in dreißig Jahren Firmengeschichte. „Der Standort Mayen stand für die MMG und den Gründer nie zur Debatte. Inzwischen zählt die MMG zu den größten und erfolgreichsten Unternehmen unserer Stadt.“ Für sein jahrelanges soziales Engagement erhielt Firmengründer Günter Strobel vom Oberbürgermeister die Goldene Ehrennadel der Stadt Mayen.

Zum Firmenjubiläum kündigt MMG Aluminium im Gespräch mit OB Meid an, die Stadt künftig bei Aufforstungsmaßnahmen im Mayener Stadtwald finanziell unterstützen zu wollen. Dies solle ein Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz sein.

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„713 Meister made in Koblenz“ – Große Meisterfeier der Handwerkskammer Koblenz

Region/Koblenz – Meisterfeier der Handwerkskammer Koblenz zeichnete jüngste Meistergeneration aus 25 unterschiedlichen Berufen und elf Nationen aus – 713 Meisterbriefe für Handwerker aus 25 Berufen, 23 Prozent davon weiblich, Absolventen mit elf Staatsangehörigkeiten – „das spricht für Vielfalt und die exzellenten Möglichkeiten, die sich mit dem Handwerk und natürlich mit dem Meisterbrief verbinden“, begrüßte Kurt Krautscheid, Präsident der Handwerkskammer (HwK) Koblenz, die 1.500 Gäste zur großen Meisterfeier in der Rhein-Mosel-Halle.

Die 23 Besten ihres Gewerkes erhielten aus Händen von HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich (vordere Reihe von links), Präsident Kurt Krautscheid und Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt auf der Bühne ihre Großen Meisterbriefe. Das allerbeste aller 713 Prüfungsergebnisse erreichte Dachdeckermeister Peter Dinkelbach aus Asbach im Westerwald (vordere Reihe 3.v.r.). Foto: Michael Jordan

Krautscheid beschrieb den Meisterbrief wie auch den Tag der feierlichen Übergabe als „Meilenstein im beruflichen wie auch privaten Leben aller Absolventen“ und Grundlage für unternehmerischen Erfolg. Er selbst kam vor 40 Jahren zu Meisterehren im Dachdeckerhandwerk und führte anschließend das Familienunternehmen erfolgreich weiter. Mit jahrzehntelangen Erfahrungen als Unternehmer machte er der jüngsten Meistergeneration Mut zur Selbstständigkeit, ob Neugründung oder Betriebsübernahme. „Das nötige Rüstzeug haben Sie mit der Meisterqualifikation erworben!“ Der Kammerpräsident klammerte in seiner Rede aber nicht den Trend weg von der Betriebsführung aus und mahnte mit Blick auf rückläufige Zahlen bei der Selbstständigkeit eine dringend notwendige Entbürokratisierung wie auch einen Mentalitätswechsel an: „Die Eigenverantwortung von Betrieben und Menschen wird zunehmend ersetzt durch Richtlinien, Vorgaben und Gesetze. Für jeden Handgriff gibt es inzwischen eine Vorschrift und damit verbunden ist auch eine Verlagerung von Verantwortung. Wir müssen dringend weg kommen von dieser Art Absicherungsmentalität, die über eine schier unendliche Masse an Vorschriften erheblich die Lust auf Unternehmertum bremst. Mein deutlicher Appell lautet also, mehr Verantwortung an die Betriebe zurückzugeben!“

Als wichtiges Signal wertete Krautscheid die steigende Zahl weiblicher Meisterabsolventen. „Handwerk ist – auch – Frauensache und schon lange gibt es nicht mehr den typischen Männerberuf. Auch dafür gibt es viele Beispiele im aktuellen Meisterjahrgang.“ Das setzt sich fort bei den besten Prüfungsergebnissen in den 25 Gewerken: 25 Prozent der Spitzenplatzierungen wurden durch Frauen erreicht.

Und: der „Meister made in Koblenz“ ist international, denn unter den 713 Absolventen sind elf verschiedene Staatsangehörigkeiten vertreten. Auf Platz eins dabei sind Jungmeister aus Syrien. „Das ist im Ergebnis die Aufnahme der syrischen Flüchtlinge ab 2015 im Handwerk. Wir haben diesen Menschen nicht nur über Ausbildung und Arbeit eine berufliche Perspektive geboten, sondern in vielen Fällen auch ein familiäres Umfeld. Das ist gelebte Integration und wir alle können uns glücklich schätzen, Sie als unsere syrisch-deutschen Meisterkollegen in unserer Mitte zu wissen!“

Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt wandte sich in ihrer Festrede mit der klaren Botschaft an die Absolventen: „Sie sind Zukunft und werden das Handwerk wie die Wirtschaft über Jahre und Jahrzehnte prägen!“ Drei Aspekte stellte sie in den Mittelpunkt. „Zum einen die Frage, was der Meisterbrief wert ist. Klare Antwort: Er ist Gütesiegel und Markenzeichen des deutschen Handwerks mit internationaler Strahlkraft. 713 Jungmeisterinnen und Jungmeister stehen für Vielfalt und Leistungsfähigkeit.“ Als zweite Botschaft hob die Wirtschaftsministerin die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung heraus. „Es gibt keine Bildung erster und zweiter Klasse. Was aber weder Geld noch Politik erreichen können, ist die gesellschaftliche Anerkennung.“ Hier seien auch die Jungmeister aufgefordert, ihre Erfolgsgeschichten in die Öffentlichkeit zu tragen. „Und drittens: Wir brauchen noch mehr Frauen im Handwerk. Das Handwerk bietet wunderbare Chancen und junge Frauen können alles, auch Handwerk!“ Mit Blick auf die vielen Nationen in der jüngsten Meistergeneration lobte Schmitt das Handwerk und sagte, „über solche Leistungen müssen wir viel mehr reden, sie herausstellen. Das ist nicht nur gelebte, sondern auch gelungene Integration.“

Aus den Händen von Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt, Kurt Krautscheid und HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich erhielten 23 Beste ihres Handwerks auf der Bühne die großen Meisterbriefe. Dachdeckermeister Peter Dinkelbach, 25-jähriger Westerwälder aus Asbach, erzielte das beste aller 713 Prüfungsergebnisse.

Die jüngste Jungmeisterin war bei Bestehen der Prüfung 20 Jahre, die älteste Jungmeisterin feierte im Januar 2024 ihren 60. Geburtstag.

Meistergeneration wird gefeiert – und honoriert

Die Meisterfeier, durch die Moderator Holger Wienpahl führte, wurde von der Band „StadtRand“ aus Köln musikalisch umrahmt.

Die drei besten Prüfungsergebnisse wurden mit Geldprämien honoriert, gestiftet durch die Finanzgruppe der Volksbanken und Raiffeisenbanken, überreicht durch Vorstandsmitglied Michael C. Kuch. Der Sonderpreis der IKK Südwest ging in diesem Jahr an Friseurmeisterin Jennifer Münch aus Mülheim-Kärlich (Landkreis Mayen-Koblenz) und wurde durch den Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Jörg Loth überreicht.

Zum Ausklang der Feier lud die Handwerkskammer „ihren“ Meisterjahrgang zu kulinarischen Genüssen wie auch zum Fotoshooting im Foyer der Rhein-Mosel-Halle ein. Durch Fotografenmeister Michael Jordan (Koblenz) wurde dieser unvergessliche Tag im Bild festgehalten.

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Eifel Edelbrand w.V. – Edler Brand mit edlen Zielen

Prüm – Der Schnaps hat in der Eifel eine uralte Tradition. Die Brenner von Eifel Edelbrand haben ihn perfektioniert und so mit höchster Qualität unter dem Label der Regionalmarke den Weg in den Einzelhandel geschafft. Zum Qualitätsanspruch zählt auch die Pflege der Streuobstlandschaften.

Man kann wohl sagen, dass er ein Stück Eifeler Kulturgut ist, der früher stets griffbereit in jeder Stube stand. Ob nach dem zünftigen Essen, beim Plausch mit dem Nachbarn, als Absacker in der Dorfkneipe oder als Hausmedizin: Der Brand war, maßvoll genossen, ein täglicher Begleiter.

Ein Wandel von Masse zur Klasse

Noch vor wenigen Jahrzehnten gab es in fast jedem Dorf mindestens einen Landwirten, der als Kleinbrenner sein eigenes Obst sowie das anderer Obstbaumbesitzer brannte. Der beste Teil der Ernte wurde zu eigenen Obstschnäpsen gebrannt. Für den Großteil der Erzeugung sicherte der Staat als Abnehmer über das Brandweinmonopol einen auskömmlichen Preis. Durch den Wegfall dieses Rechtes mit den garantierten Abnahmen wurde das Brennen für viele nicht mehr lohnend, sie schlossen ihre Brennereien. Die Verbliebenen setzen seither verstärkt auf Qualität.

Im Familienverbund geerntet, in Erzeugergemeinschaft vermarket

Für die Mitglieder von EIFEL Edelbrand steht diese Qualität an oberster Stelle. Das beginnt bereits bei der Auswahl der besten Früchte aus besonders sonnigen Lagen der Südeifel. Jedes Jahr im Herbst rücken die bäuerlichen Familien mit Verwandten und Freunden aus, um das späte Obst zu ernten. Die einheimischen Sorten wie Apfel, Nelchesbirne, Mirabelle oder Zwetschge werden auf jedem Hof mit höchster Sorgfalt handsortiert, gemaischt, vergoren und nach traditionellem Verfahren gebrannt. Die jeweiligen Anteile, die an die Erzeugergemeinschaft geliefert werden, müssen sich vorab einer strengen analytischen und sensorischen Prüfung durch ein externes Labor unterziehen. Nur wenn Optik, Geruch und Geschmack den hohen Anforderungen entsprechen, gelangen die Brände in die gemeinsamen, sortenreinen Lagertanks des Vereins – und von dort in die Flasche. Per Hand wird abgefüllt, etikettiert und verpackt, bevor die edlen Tropfen ihren Weg zum Endkunden, zur Gastronomie oder dem Handel antreten.

Regionalmarke ist und war erfolgsentscheidend

Seit der Gründung des wirtschaftlichen Vereins produzieren und vermarkten die Brenner ihr Produktsortiment unter dem Label der Regionalmarke EIFEL, mit dem markanten EIFEL-E. Und das nicht nur um dem Verbraucher zu zeigen, dass 100% Eifel in jeder Flasche steckt. „Ohne Unterstützung der Markenmanager hätten wir es alleine niemals geschafft, unsere Produkte im Einzelhandel listen zu lassen. Sie sind von Beginn an Türöffner und Bindeglied zwischen uns Bauern und den Einkäufern in den Zentralen der Lebensmittelketten“, so der Vereinsvorsitzende Andreas Hahn. Und in diese Vermarktungsschiene gehen etwa zwei Drittel des EIFEL Edelbrandes. „Der Handel hat eigene Anforderungen, eigene Rahmenbedingungen – und eine eigene Sprache“ weiß der Geschäftsführer der Regionalmarke Markus Pfeifer, der früher selbst in leitender Position im Lebensmitteleinzelhandel tätig war. Beide bestätigen: Es ist kein Selbstläufer, einmal gelistet zu sein – man muss ständig an dieser Handelspartnerschaft arbeiten.

Win-Win – auch für die Natur

Wer die Südeifel bereist, wird schnell von den vielen Streuobstwiesen verzaubert. Doch ohne Bewirtschaftung ist diese Naturlandschaft in Gefahr. „Naturschutz muss sich tragen“, so die Philosophie von Landwirt und Obstbrenner Andreas Hahn. Wenn das Obst keinen wirtschaftlichen Ertrag mehr einbringt, werden die Bäume irgendwann verschwinden. Denn sie benötigen stetige Pflege – vom regelmäßigen Schnitt bis zur manuellen Entfernung der schädigenden Mistel. Hierzu tragen die Brenner mit ihrem Engagement entscheidend bei. Auch die verstärkt aufkommenden bürgerschaftlichen Initiativen zum Erhalt der Streuobstwiesen in den Eifel-Dörfern stimmen Hahn zuversichtlich, dass das prägende Landschaftsbild trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen auch in den nächsten Generationen erhalten bleibt.

Somit ist jede gekaufte Flasche EIFEL Edelbrand nicht nur ein wahrer Genuss, sondern gleichzeitig ein Beitrag zur Existenzsicherung der Obstbrenner und zum regionalen Naturschutz. Wenn das nicht starke Kaufargumente sind.

“Ohne Unterstützung der Markenmanager hätten wir es alleine niemals geschafft, unsere Produkte im Einzelhandel listen zu lassen.“

Andreas Hahn – Vorsitzender von Eifel Edelbrand w.V.

https://www.eifeledelbrand.de/

“Die EIFEL Edelbrände waren eine der ersten Produkte auf dem das markante Regionalmarke EIFEL „e“ prangte. Ein besonderes Geschmackserlebnis bietet der regionaltypische Nelchesbirnen-Obstbrand. Vor vielen Jahren eine fast vergessene Birnensorte, welche aber glücklicherweise eine regelrechte Renaissance erlebt.“

Markus Pfeifer – Geschäftsführer Regionalmarke EIFEL

www.regionalmarke-eifel.de

Eifel-Edelbrand w.V.

2004 wurde auf Initiative des Gründungsmitgliedes und langjährigen Vorsitzenden Alfred Hauer die Vermarktungsinitiative und Erzeugergemeinschaft für Eifeler Obstbrände gegründet. Die Brenner haben sich selbst hohe Qualitätskriterien auferlegt: Das benötigte Obst darf ausschließlich von ungedüngten und ungespritzten Streuobstbeständen aus dem Naturraum Eifel stammen. Die Bäume sind in einem vorgegebenen Rhythmus zu beschneiden und das vollreife Obst handverlesen und sauber einzumaischen. Bei einer kontrollierten Vergärung ist der richtige Brennzeitpunkt zu wählen. Alle wichtigen Vorgänge sind zu dokumentieren und unterliegen der Kontrolle eines anerkannten Prüfinstituts. Eifel Edelbrand w.V. hat heute 9 aktive Mitgliedsbetriebe.

Weitere Infos und Bestellmöglichkeiten: www.eifeledelbrand.de – erhältlich auch in ausgewählten Märkten.

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Regionales Bauhandwerk fordert Politik zum Handeln auf

Manderscheid/Prüm – Schwerpunktthema bei der Jahreshauptversammlung der Baugewerbe-Innung Mosel-Eifel-Hunsrück-Region war die Situation am Wohnungsbaumarkt. „Spürbarer Auftragsrückgang, aktuelle Politik, Bürokratie“, Obermeister Harald Schmitz hatte in seiner Eröffnungsrede zur Jahreshauptversammlung wenig Erfreuliches seinen Innungsmitgliedern zu berichten. „Die Lage im Wohnungsbausektor ist schwierig genug.

Die Bürokratie hindert uns zusätzlich daran, mit der angespannten Situation fertig zu werden. Statt Bürokratieabbau kommen neue Dokumentationspflichten auf uns zu und ab Juli gilt zudem eine neue Verordnung für Gerüstbau“, macht Schmitz sich Luft. „Wir müssen zusammen mit unseren Handwerksorganisationen den Druck auf Veränderung aufrecht halten, damit die Regierung nicht noch länger die Lage unterschätzt“, ist Schmitz überzeugt. „Von 442 eingereichten Vorschlägen aus der Wirtschaft zur Bürokratieentlastung wurden bislang nur elf ins Gesetzt aufgenommen.“ In seinen Ausführungen ging Schmitz auch auf die nachlassende Arbeitsbereitschaft ein und fehlenden Reformwillen und Mut der aktuellen Regierung. Bei den rund 30 Mitglieder der Baugewerbe-Innung Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, die Anfang April im Restaurant Heidsmühle in Manderscheid zusammengekommen waren, stieß er dabei auf offene Ohren.

Auch Vertreter verschiedener Institutionen waren geladen, um über Entwicklungen im Bauhauptgewerbe zu diskutieren. Vor Ort auch Thomas Weiler, Hauptgeschäftsführer vom Verband Bauwirtschaft Rheinland-Pfalz. Er informierte die Mitglieder über die Verbandsaktivitäten, welche mit für eine Entspannung an der aktuell schwierigen Lage sorgen sollen. Zudem ging er auf den Stand der aktuellen Tarifverhandlungen ein.

Die Baugewerbe-Innung wird beim Fachverband zukünftig neu vertreten durch David Anton von der Anton Holzbau GmbH aus Morbach-Bischofsdhron. Er übernimmt damit das Amt von seinem Vater Martin Anton. Weiter ist die Innung auf Landesebene durch Hilmar Klein von Bauunternehmung Bruno Klein GmbH & Co. KG aus Jünkerath vertreten. Klein ist zudem Teil des Fachverbandpräsidiums. Julia Kappes von der W. Kappes GmbH aus Altrich übernimmt für Martin Anton neu die Position als Delegierte zur Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, der Geschäftsstelle der Innung.

Lehrlingswart Horst Müllers berichtete aus dem Ausbildungs- und Prüfungswesen. Er stellte dabei das Engagement der Berufsbildenden Schule heraus. Kritisch blickte er allerdings auf die Berichtsheftführung der Auszubildenden. Müllers betonte die Notwendigkeit, dass Betriebe die Berichtshefte regelmäßig kontrollieren und abzeichnen, um Fehler frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können.

Geehrt wurde im Rahmen der Versammlung Maurermeister Herbert Lames zum 40-jährigen Meisterjubiläum. Er erhielt von Obermeister Schmitz und Stellvertreter Martin Anton eine Ehrenurkunde überreicht.

Die diesjährige Innungsfahrt im September wird nach London führen. „Wir freuen uns auf die gemeinsamen Tage unter den Innungskollegen. Es ist für uns wichtig, dass wir uns auch außerhalb der Versammlungen austauschen können und unser Netzwerk pflegen“, blickt Schmitz voraus.

 

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Karl-Josef Esch, KSK Mayen, zum neuen Bezirksobmann Nord der rheinland-pfälzischen Sparkassen gewählt

Region/Mayen-Koblenz – Im Rahmen einer Sitzung der Bezirksarbeitsgemeinschaft (BAG) Nord der rheinland-pfälzischen Sparkassen wurde Karl-Josef Esch, der bisherige stellvertretende Bezirksobmann und Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Mayen, zum neuen Bezirksobmann Nord gewählt.

Neuer stellvertretender Bezirksobmann Nord wird Dr. Peter Späth, der Vorsitzende des Vorstands der Sparkasse Trier. Die Wahlen erfolgten durch die Vorstände der zwölf Sparkassen im Norden von Rheinland-Pfalz, die gemeinsam die BAG Nord bilden.

In der BAG beraten die Vorstände der Sparkassen fachliche Angelegenheiten und die Zusammenarbeit auf Bezirksebene. Bezirksobmänner vertreten die Interessen der Sparkassen in den Gremien des rheinland-pfälzischen Sparkassenverbands (SVRP).

Karl-Josef Esch versicherte, sich mit voller Kraft für die Interessen der regionalen Sparkassen einzusetzen. Er tritt sein Amt zum 1. Juli 2024 an und folgt auf Edmund Schermann, der nach verdienstvollen Jahren an der Spitze der Sparkasse Mittelmosel-Eifel-Hunsrück in den wohlverdienten Ruhestand tritt.

Der Geschäftsführer des Sparkassenverbandes Rheinland-Pfalz, Roman Frank, gratulierte und überbrachte auch die Glückwünsche von Verbandpräsident Thomas Hirsch.

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Vorbildlicher Arbeitgeber tief im grünen Westen der Eifel

Prüm/Arzfeld – Der EIFEL Arbeitgeber Zahnen Technik aus Arzfeld – Ein vorbildlicher Arbeitgeber: innovativ, sozial und ökologisch engagiert – Wer einen attraktiven Arbeitsplatz sucht, der nicht nur Sicherheit und Kreativität bietet, sondern auch eine sinnstiftende Tätigkeit, ist bei Zahnen Technik in Arzfeld genau richtig. Hier dreht sich für helle Köpfe alles um die wichtigste Ressource der Welt: Wasser.

„Das Recht auf Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitäre Versorgung ist ein anerkanntes Menschenrecht. Mehr noch: Sauberes Wasser ist die Grundvoraussetzung für unser Leben. Dieser Verantwortung stellen wir uns in jeder Hinsicht“, findet Herbert Zahnen, Geschäftsführer von Zahnen Technik.

Schon seit vielen Jahren weiß Herbert Zahnen, Chef eines 1958 gegründeten Familienunternehmens tief im grünen Westen der Eifel, um die Notwendigkeit, qualifizierte Menschen für die Ausbildungsberufe und die Jobs im Betrieb zu begeistern. Die Region als Standort für höchste Lebensqualität, kreative Freiräume und handfeste Benefits – das ist die Botschaft an Technikbegeisterte, die gute Zukunftsperspektiven schätzen. Darum ist die Zahnen Technik GmbH überzeugtes Mitglied der Arbeitgebermarke EIFEL. Diese ist mit anspruchsvollen Zertifizierungen verbunden und garantiert zum Beispiel, dass die Personalverantwortlichen gut geschult sind oder dass die Beschäftigten vielfältige Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie entsprechende Entwicklungsmöglichkeiten nutzen können. Neben dem EIFEL Award in der Kategorie vorbildlicher Arbeitgeber hat Zahnen Technik diese Auszeichnung jüngst auch im Bereich Nachhaltigkeit erhalten.

Beste Zeiten für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

Ein konkretes Beispiel ist die größtmögliche Freiheit in Sachen Arbeitszeit: „Mit unseren flexiblen Arbeitszeitmodellen für die Beschäftigten in unserer Verwaltung orientieren wir uns ganz an den individuellen Wünschen und Lebensphasen“, so Herbert Zahnen. Festgelegt ist lediglich die Wochenstundenzahl. Wie die Präsenzzeiten eingeteilt sind, ist weitestgehend in der Verantwortung des Einzelnen. „Für uns zählt das Ergebnis der erledigten Aufgaben, nicht die Kontrolle der Stunden“, so Zahnen. Auch das Thema Lebensarbeitszeitkonto ist seit 2019 umgesetzt. Die Beschäftigten können hierauf regelmäßige Entgeltbestandteile, Resturlaub, Überstunden sowie Weihnachts- und Urlaubsgeld „ansparen“ und später für individuelle Belange einlösen. Ob Sabbatical, Weiterbildung, verlängerte Elternzeit, Pflegezeit oder eine rentennahe Freistellung: das Modell bietet für jede Lebensphase neue Spielräume.

Wenn der Job zur Berufung wird

Doch nicht allein das gute Betriebsklima oder auch handfeste Vorteile wie die Nutzung der eigenen Ladesäule für E-Autos, die betriebliche Altersvorsorge und die betriebliche Krankenzusatzversicherung sorgen für die Arbeitgeberattraktivität. Es geht auch um die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten, um modernes Wissensmanagement und um verantwortungsvolle, sinnstiftende Aufgaben. Die Vision heißt: „Sauberes Wasser für alle!“.

Die Kernkompetenz der Zahnen Technik GmbH ist die passgenaue Entwicklung und Fertigung von Anlagen, welche die weltweit lebenswichtigste Ressource Wasser reinigen und schützen. Das ist eine Berufung für technisch versierte Menschen mit sozialer und ökologischer Überzeugung. PureWater ist der Name der von Zahnen konzipierten Technologie, mit der man beispielsweise Medikamentenrückstände und Phosphor entfernen kann. Sauberes Wasser ist das Endprodukt der Verfahren, Maschinen und Systeme.  Weit über den Anlagenbau hinaus ist Zahnen Technik als Lösungsanbieter in ganz Deutschland und weiteren Ländern gefragt. Im betriebseigenen InnovationLab werden Beschäftigte und Auszubildende, darunter auch Dual Studierende, praxisnah und intensiv auf die neueste Technologie geschult. Die „Wasserhelden“ sind so in der Lage, nicht nur ihr Spezialfach kompetent zu erfüllen, sondern über den Tellerrand zu schauen und die Mission für sauberes Wasser weiterzudenken und weiterzutreiben. Vor dem Hintergrund der sich weiter verschärfenden Fachkräfteproblematik, vor allem in den MINT-Berufen, ist die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitenden von essenzieller Bedeutung. Zahnen Technik setzt aber auch auf Vielfalt und Diversität im Unternehmen und richtet seine Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse so aus, dass mehr Menschen an die MINT-Berufe herangeführt werden können. Hier stehen Frauen, Menschen mit Handicap und internationale Fachkräfte im Fokus.

Die Zahnen Technik GmbH zählt so zu jenen Unternehmen, welche für Ressourcen- und Klimaschutz wegweisend sind, ebenso auch für moderne Leitbilder und Führungskompetenzen.

„Wir sind überzeugt, dass durch die Zusammenarbeit mit anderen kreativen und starken regionalen Unternehmen Synergien geschaffen werden können, die es uns ermöglichen, gemeinsam erfolgreich zu sein und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region zu stärken. Seit dem Start der Arbeitgebermarke EIFEL im Juli 2014 sind wir als überzeugtes Mitglied dabei. Durch die positive Kraft des Netzwerkens und Kooperierens profitieren wir nicht nur von gemeinsamen Zielen und der Umsetzung von Fachkräftestrategien, sondern auch vom zentralen Employer Branding mit dem bekannten Qualitätslogo „EIFEL“.“

Helena Nickels – Leitung Personal

https://zahnen-technik.de/

„Der Firmensitz Arzfeld der Zahnen Technik GmbH kann in mehrerer Hinsicht als Keimzelle bezeichnet werden: als Keimzelle der Arbeitgebermarke EIFEL, als Keimzelle innovativster Ideen mit zukunftsweisenden Zielen und als Keimzelle starken Wachstums durch exzellente Arbeitgeberattraktivität.“

Markus Pfeifer – Arbeitgebermarke EIFEL

https://www.jobs-in-der-eifel.de/

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Weltmarktführer aus Düren gewinnt AFS New Product Award

Düren – Mit einer revolutionären Einheit zur Mikroplastikseparation wird erneut ein Produkt der GKD Group mit dem AFS New Product Award ausgezeichnet. Nach den Geweben VOLUMETRIC und POROMETRIC erhält mit der VORTEX Separationseinheit zum dritten Mal eine Innovation aus dem Hause GKD den US-Award.

Nachdem bereits das VOLUMETRIC Gewebe im Jahr 2016 und das POROMETRIC Gewebe im Jahr 2013 den AFS New Product Award erhalten haben, macht die neue VORTEX Separationseinheit von GKD den Dreierpack komplett. Mit dem Award zeichnet die American Filtration & Separation Society (AFS) jedes Jahr den bedeutendsten neuen Produktbeitrag im Bereich Filtration und Separation aus.
Die von GKD in Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Startup CLEANR entwickelte Vortex-Technologie basiert auf der innovativen Anwendung von Wirbelströmungen. Die entsprechende Inspiration fanden die beiden Unternehmen dabei in der Natur: Die Separationseinheit ist an den natürlichen Prozess angelehnt, durch den Mantarochen und Walhaie ihre Nahrung filtern, ohne dass ihre Kiemen verstopfen.

Durch Biomimetik ist es GKD und CLEANR gelungen, eine Einheit zu entwickeln, die mit ihrer spiralförmigen Geometrie einen kontinuierlichen Wirbel erzeugt. Durch die so entstehende zentripetale Kraft können Partikel wie beispielsweise Mikroplastikpartikel effizient vom flüssigen oder gasförmigen Trägermedium getrennt werden.
Erfolgreich getestet wurde die Separationseinheit bereits in Waschmaschinen. Dort entfernt die Produktinnovation mehr als 90 Prozent der Mikroplastikfasern aus Waschmaschinenabwässern. Die Anwendungsgebiete reichen allerdings noch deutlich weiter: GKD arbeitet bereits an Lösungen, die von der Trinkwasserfiltration über Luftreinigungssysteme bis hin zu spezifischen Anwendungen in der Automobilindustrie reichen. So wird die VORTEX Separationseinheit zu einem breit einsetzbaren Hoffnungsträger im Kampf gegen das global wachsende Mikroplastikproblem.

Im Vergleich zu herkömmlichen Filtrationstechniken wie Dead-End und Cross-Flow bietet die VORTEX Separationseinheit eine wesentlich längere Lebensdauer und eine um nachweislich bis zu 300 Prozent höhere Partikelfiltrationseffizienz. Darüber hinaus minimiert oder eliminiert sie die Notwendigkeit für zusätzliche Fluidpumpen und vermeidet den häufigen Wartungsaufwand konventioneller Systeme durch das innovative Selbstreinigungsprinzip der Wirbelströmung. Darüber hinaus kann die Einheit durch ihre modulare Bauweise auch in bestehende Filtrationssysteme integriert werden.

„Ich bin sehr stolz auf diese Auszeichnung und freue mich, dass es uns bei GKD gelungen ist, erneut zu beweisen, dass innovative Lösungen im Bereich der Filtration und Separation dabei helfen können, dass die Natur weniger belastet wird“, unterstreicht Markus Knefel, Senior Manager Product Pre-Development & Development bei GKD. „Die Vortex-Technologie von GKD wird bereits in der Filtration von Mikroplastik aus Waschmaschinenabwasser, erfolgreich eingesetzt. Die Technologie hat das Potenzial, die Filtrationsleistung auch in anderen Anwendungsbereichen auf ein neues Niveau zu heben.“

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Gründungs-Wettbewerb „Pioniergeist 2024“ in Rheinland-Pfalz gestartet

Region/Mainz – Preisgelder im Gesamtwert von 30.000 Euro zu gewinnen – Pioniergeister gesucht: Existenzgründende, die sich in den Jahren 2020 bis 2024 selbstständig gemacht, ein Unternehmen übernommen haben oder dieses Jahr bis zum 30. Juni gründen werden, können sich ab sofort bis zum 30. Juni 2024 bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) für den Gründerpreis „Pioniergeist 2024“ bewerben. Der Preis für das beste Gründungskonzept ist mit 15.000 Euro dotiert, der Zweit- und der Drittplatzierte erhalten 10.000 Euro beziehungsweise 5.000 Euro. Die Bewerbungsunterlagen sind im Internet unter www.pioniergeist-rlp.de abrufbar.

Gewinnerunternehmen profitieren neben dem Preisgeld auch von der Medienresonanz rund um die Preisverleihung des vom SWR Fernsehen, der Volksbanken Raiffeisenbanken und der ISB ausgerichteten Wettbewerbs. Der Gründerpreis wird in diesem Jahr wieder unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz vergeben.

 

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IHK Aachen bekennt sich zu Vielfalt in der deutschen Wirtschaft

Aachen – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen beteiligt sich an der gestern gestarteten Kampagne der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) unter dem Titel 27 Prozent von uns – #KeineWirtschaftOhneWir und gestaltet ihr Logo vorübergehend um. Mit dieser Aktion setzen die IHKs gemeinsam ein Zeichen gegen rechtsextreme Tendenzen. Indem das IHK-Logo um 27 Prozent gekürzt wurde, soll verdeutlicht werden, dass laut Statistischem Bundesamt 27 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland einen Migrationshintergrund haben.

„Diese 27 Prozent sind fester Bestandteil unserer Gesellschaft und unserer Belegschaften. Wir wollen und können in den Betrieben nicht auf sie verzichten. Nur mit diesen 27 Prozent kommen wir auf 100 Prozent Leistung in der Wirtschaft. Und das machen wir mit dieser Aktion unmissverständlich klar“, betont IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer. „Wir laden Unternehmen aus der Städteregion Aachen sowie den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg ein, sich an der Aktion zu beteiligen.“ Sie soll sechs Wochen laufen.

Heute tragen mehr als zwölf Millionen Menschen mit Migrationshintergrund zum Wohlstand des Landes bei. Knapp eine Million Menschen davon sind selbstständig tätig. Besonders bei Unternehmensgründungen sticht der Anteil von Menschen mit Einwanderungsgeschichte hervor. In den vergangenen zehn Jahren lag die Gründungsquote unter Migranten mit etwa zehn Prozent fast doppelt so hoch wie bei Menschen ohne Migrationshintergrund. „Unternehmen, die von Menschen mit Einwanderungsgeschichte geführt oder gegründet wurden, sind so ein wichtiger Teil unseres Wirtschaftsstandorts”, sagt Bayer.

Unternehmen, die sich an der Kampagne beteiligen wollen, finden unter https://27prozentvonuns.de weitere Informationen sowie die Möglichkeit, ihr Logo umzugestalten, um dieses zum Beispiel auf den Social Media-Kanälen ihres Unternehmens mit dem Hashtag #KeineWirtschaftOhneWir zu posten oder es als Profilbild und auf ihrer Website zu verwenden.

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In großen Bankgebäuden oder Flughäfen wachen Systeme aus der Eifel

Prüm/Deudesfeld – Das Team des EIFEL Arbeitgebers Bender Systeme mit Sitz in Deudesfeld ist Spezialist für die elektrotechnische Ausrüstung automatischer Feuerlöschanlagen und Brandmeldeanlagen. Der mittelständische Betrieb stattet große und kleinere Bauprojekte in ganz Deutschland aus.

Um es gleich vorweg zu sagen: An der Dauerbaustelle des BER waren die 15 Beschäftigten von Dirk Bender und Steve Foegen nicht beteiligt. Ihre Kompetenz steckt zum Beispiel in beeindruckenden baulichen Erfolgsgeschichten wie dem Post Tower in Bonn, einem neuen Quartier im Europaviertel von Frankfurt am Main, neuen Bürokomplexen am Potsdamer Platz in Berlin oder dem sanierten Hochhaus des „Spiegel“ in Hamburg. In großen Bankgebäuden oder Flughäfen wachen ebenfalls die Systeme aus der Eifel über die Sicherheit vor Brandgefahr. Dabei fing alles klein an, wie man es aus den Gründungszeiten des Silicon Valley oder eben aus der Eifel kennt: in einer Garage. „Es war der Ein-Mann-Elektrobetrieb meines Vaters, in einem Einfamilienhaus“, erinnert sich Dirk Bender. „Meine Familie hatte auch einen kleinen Laden mit so genannter brauner und weißer Ware und viel Kundenkontakt zu den Menschen ringsum, die kamen, um etwas reparieren zu lassen oder ein Gerät neu zu kaufen.“

Mittelständische Zuverlässigkeit punktet

Die bodenständige Philosophie eines Eifeler Handwerksbetriebes charakterisiert das Unternehmen Bender Systeme bis heute. Noch immer wird es als Herzensangelegenheit geführt, wie Bender schildert: „Wir sind ganz behutsam gewachsen, wir sind nahbar geblieben, wir haben noch immer dieselbe Grundeinstellung zu dem, was wir tun: Es muss Wertigkeit haben.“ Denn die Lösch- und Brandmeldeanlagen sind zwar mittlerweile digitalisierte Hightech-Produkte, aber gehören dauerhaft zum systemrelevanten Innenleben von Gebäuden. Die Nachhaltigkeit, die per se damit verbunden ist, findet auch Ausdruck am Betriebssitz im Ferienort Deudesfeld. Das Gebäude ist mit Photovoltaik und Wärmepumpe energetisch auf neuestem Stand und erzeugt mehr Energie, als verbraucht wird. Es ist in dörflicher Idylle umgeben von Obstbäumen und freilaufenden Hühnern. Die Arbeitskleidung besteht aus fairer Produktion, die Getränke für die Beschäftigten gibt es in Glasflaschen und Regionalität wird groß geschrieben, wenn es um Kooperationen mit Partnerbetrieben geht. „Ökonomie und Ökologie schließen sich nicht aus und sind bei uns etwas Praktisches, das in kleinen Schritten verwirklicht werden kann“, betont Dirk Bender eine solide und moderne Haltung, die sich auch im Engagement als zertifizierter EIFEL-Arbeitgeber widerspiegelt.

Es sind Meister am Werk

Lösch- und Brandmeldeanlagen gelten, wie der Chef erläutert, als ein Nischenprodukt, bei dem es besonders auf Präzision und Nutzerfreundlichkeit ankommt. Informatik-Skills sind hierfür ein Muss. Das Know-how ist nicht nur im eigenen Team der Energie- und Gebäudetechniker, Anlagentechniker oder Elektromeister gut entwickelt, sondern dank einer Kooperation mit einer Abteilung der Hochschule Kaiserslautern kommt innovativer Input auch von außen. „Die Lösungen werden ständig modifiziert und weiterentwickelt. Den hellen Köpfen, die wir dafür benötigen, bieten wir gute Rahmenbedingungen mit viel Eigenverantwortlichkeit und Selbstwertgefühl.“ Flexible Arbeitszeiten für eine gute Work-Life-Balance, eine Vier-Tage-Woche und top Equipment im Job gehören zur DNA von Bender Systeme. Das schlägt sich am Ende im Vertrauen der deutschen und ausländischen Auftraggeber nieder. Bei denen vor Ort werden die in Deudesfeld vorgefertigten Anlagen montiert. Und so ist Eifler Technikkompetenz ganz unmittelbar in den Metropolen Deutschlands und des benachbarten Auslands verborgen – nur für Fachleute sichtbar, aber ungemein wichtig.

“Die Arbeitgebermarke EIFEL stellt für uns das Bindeglied dar zwischen den Menschen, die hier leben und arbeiten oder es in Zukunft wollen, und einer Region, die neben einer unvergleichlichen Natur auch Arbeitsplätze bietet… mit einem genauso breiten Spektrum wie in einer städtischen Umgebung.“

Dirk Bender – Inhaber Bender Systeme GmbH & Co. KG

https://bender-systeme.de/

„Bender Systeme aus Deudesfeld – ein EIFEL Arbeitgeber der ersten Stunde. Ein stetig und sicher wachsendes Familienunternehmen, regional verwurzelt und europaweit agierend in der anspruchsvollen Brandmelde- und Sprinklertechnikbranche. Und alles basiert bewusst auf einer motivierten und zufriedenen Mannschaft.“

Markus Pfeifer – Arbeitgebermarke EIFEL

www.beste-arbeitgeber-eifel.de