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Schnelle und unbürokratische Hilfe für Härtefälle im Mittelstand kommt

Region/Düsseldorf/Berlin – Wirtschaftsministerinnen und -minister der Länder einigen sich auf Härtefallregelung zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen. NRW Ministerin Neubaur, Vorsitzende der Wirtschaftsministerkonferenz: Schnelle und unbürokratische Hilfe für Härtefälle im Mittelstand kommt, Anreize zum Energiesparen bleiben erhalten.

Kleine und mittlere Unternehmen erhalten in Härtefällen zusätzliche Unterstützung, wenn steigende Energiepreise trotz Strom- und Gaspreisbremse ihre Existenz gefährden. Das haben die Wirtschaftsministerinnen und -minister der Länder auf einer Sonder-Wirtschaftsministerkonferenz beschlossen. Die Hilfen sind auf energieintensive Betriebe mit deutlichen Kostensteigerungen begrenzt, um tatsächlich nur besondere Härtefälle zu erfassen. In Einzelfällen können kleine und mittlere Unternehmen somit über die Strom- und Gaspreisbremse hinaus finanzielle Unterstützung erhalten. Die Länder übernehmen Antragstellung und Abwicklung, um kurze Wege sicherzustellen. Der Vorschlag wird im nächsten Schritt dem Bundeskanzler und der Ministerpräsidentenkonferenz vorgelegt.

Mona Neubaur, Vorsitzende der Wirtschaftsministerkonferenz und nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin: „Viele energieintensive Betriebe leiden trotz Strom- und Gaspreisbremse unter existenzgefährdenden Preissteigerungen. Besondere Härten für Kleinbetriebe und Mittelstand wollen wir deshalb unbürokratisch und schnell abfedern. Mit der Härtefallregelung ergänzen wir zielgenau die Strom- und Gaspreisbremsen des Bundes, die bereits eine wichtige Hilfe für viele Unternehmen leisten, aber nicht jeden Härtefall abdecken können. Innerhalb kurzer Zeit haben wir in enger Zusammenarbeit zwischen den Ländern ein Eckpunktepapier erarbeitet und hierzu nun einen Konsens hergestellt. Als Vorsitzende war mir daran gelegen, dass wir Anreize zum Energiesparen erhalten.“

Stimmt die Ministerpräsidentenkonferenz dem Konzept zu, können Bund und Länder im Rahmen des Beschlusses Details zum Verfahren festlegen. Betroffene KMU können zusätzlich zur Dezember-Soforthilfe einen Zuschuss in Höhe einer Abschlagszahlung beantragen. Voraussetzung hierfür ist eine Vervielfachung der Energiepreise. In besonderen Härtefällen können Zuschüsse über die Strom- und Gaspreisbremse hinaus gewährt werden, wenn die Energieintensität besonders hoch ist. Die Länder können zur Prüfung und Feststellung besonderer Härte eigene Härtefallkommissionen einrichten. Nordrhein-Westfalen wird dies unter Einbindung der Wirtschaftskammern tun.

Zudem sprechen sich die Wirtschaftsministerinnen und -minister der Länder für weitere Verbesserungen für kleinere energieintensive Betriebe aus, die keine Großkundenpreise bekommen und als Hauptenergiequelle Öl oder andere Energieträger wie Holzpellets nutzen. Das würde vor allem Bäckereien und Textilhandwerker entlasten.

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Vorstand Walter Müller nach mehr als 46 Jahren Tätigkeit für die Volksbank in den Ruhestand verabschiedet

Region/Mayen-Koblenz – Die Volksbank RheinAhrEifel hat ihr Vorstandsmitglied Walter Müller nach 46 Berufsjahren in den Ruhestand verabschiedet. Rund 160 Gäste versammelten sich im Kurfürstlichen Schloss zu Koblenz, darunter Aufsichtsräte, Regionalbeiräte und Betriebsrat der Bank, Vertreter von Verbundpartnern, Verbänden und benachbarten Geldinstituten sowie langjährige Wegbegleiter.

Sascha Monschauer, Vorstandsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel, betonte in seiner Ansprache: „Walter Müller war und ist ein überzeugter Genossenschaftler, der die Kultur unserer Bank nach der letzten Fusion maßgeblich geprägt hat. Sein Name steht für Vertrauen, Verlässlichkeit, für Besonnenheit und Sachlichkeit, für eine klare Einschätzung von Situationen und Gegebenheiten, für große Empathie und Interesse für die Menschen in seinem Umfeld. Auch im Namen meines Vorstandskollegen Markus Müller sage ich ein herzliches Dankeschön für eine kurze, aber gute und erfolgreiche gemeinsame Zeit und für ein harmonisches und freundschaftliches Miteinander.“

Zu den weiteren Rednern des Tages gehörten Karl-Heinz Krämer, Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel, Christoph A. Parbel, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates, Michael Speth, stellv. Vorstandsvorsitzender der DZ BANK AG und der stellvertretende Vorsitzende des Betriebsrates, Timo Hoffmann.
In Anerkennung seines persönlichen Engagements für das Genossenschaftswesen zeichnete Michael Speth den Ruheständler mit der Goldenen Ehrennadel des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes aus.

In seinem Schlusswort betonte Walter Müller: „Ich bin fest davon überzeugt, dass die Fusion von Koblenz Mittelrhein und RheinAhrEifel im Jahr 2019 die richtige Entscheidung und der richtige Weg für unsere beiden Banken war.

Wir haben zusammen mit unseren Führungskräften und unseren hervorragenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viel geschafft. Das macht mich stolz. Ich wünsche unserer Volksbank weiterhin viel Erfolg.“

Mehr als 46 Jahre bei einer Genossenschaft und 17 Jahre Mitglied des Vorstands

Der gebürtig aus dem Koblenzer Stadtteil Güls stammende Walter Müller absolvierte von 1976 bis 1978 eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der damaligen Raiffeisenbank Güls. Nach Ableistung des Wehrdienstes führte sein Weg durch diverse Bereiche der Bank vom Service über Kreditabteilung und Filialleitung bis zum Marktbereichsleiter in Koblenz.

Parallel zu seinem Abschluss als Dipl. Bankbetriebswirt ADG im Jahr 1994 übernahm Walter Müller die Bereichsleitung Firmenkundenberatung und erhielt Prokura in der zu diesem Zeitpunkt als Koblenzer Volksbank eG firmierenden Bank.
Im Jahr 2005 wurde er zum Vorstand der Volksbank Koblenz Mittelrhein eG bestellt. 2019 fusionierte die Genossenschaftsbank mit der Volksbank RheinAhrEifel eG.

Walter Müller hat sich vielfach ehrenamtlich engagiert, sowohl im genossenschaftlichen wie auch im regionalen Bereich. Er war geschätztes Mitglied des Fachbeirates der DZ Privatbank S.A. Luxemburg sowie der DZ HYP, Hamburg.

Besonders am Herzen lagen ihm auch die regionalen Institutionen. So unterstütze er die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein und das Technologiezentrum Koblenz GmbH als Mitglied des Beirates, die Koblenzer Kulturstiftung als Mitglied des Vorstands sowie als Kuratoriumsmitglied die Koblenzer Sportstiftung und die Koblenzer Bürgerstiftung.

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Sparkassen bei der Stabilitätsnote „Klassenbester“ im deutschen Markt

Region/Ahrweiler – Die Ratingagentur Moody’s hat den deutschen Kreditinstituten Anfang November ein positives Zeugnis in Bezug auf die vorhandene Eigenkapitalbasis ausgestellt. Die Sparkassen-Finanzgruppe geht hierbei sogar als „Klassenbester“ auf dem deutschen Markt hervor. Begründet wird dies von der Ratingagentur mit verschiedenen Aspekten.

Hierunter zählt vor allem die Nähe der Kreissparkassen zu ihren Kunden. So ist es sowohl für den Kunden als auch für den betreuenden Berater möglich, Probleme im Vorfeld zu erkennen und so mögliche wirtschaftliche Schieflagen zu verhindern.

Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler und Landesobmann der rheinland-pfälzischen Sparkassen sieht dies als „Ausdruck betriebswirtschaftlicher Substanzstärke der Sparkassen-Finanzgruppe“ und führt weiter aus: „Sparkassen sind und bleiben ein sicherer Hafen wenn’s um Geld geht. Gerade die Sparkassen offenbaren Stabilität in unstabilen Zeiten.

Dies war in der Vergangenheit so und das ist auch heute nicht anders. Ein wesentlicher Grund dafür liegt in unserer Geschäftsphilosophie: Wir machen Geschäfte, die wir verstehen, mit Menschen, die wir kennen, in der Region, aus der wir stammen. So zeigt sich einmal mehr in Krisenzeiten, dass wir sowohl zuverlässiger Partner in allen Finanzfragen für die Menschen in unserer Region sind als auch ein offenes Ohr für die persönlichen Belange jedes Einzelnen haben. Durch den persönlichen Kontakt zum Kunden sind wir immer nah am Geschehen und können, da wo wir gebraucht werden, Hilfestellungen geben. Dies gilt für die Kreissparkasse Ahrweiler wie für die Sparkassen im Allgemeinen.“

 

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Mentoren Netzwerk Vulkaneifel (MNV) für junge Unternehmen gestartet

Daun – Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vulkaneifel (WFG) unterstützt Unternehmer/-innen und Freiberufler/innen vor und während der Existenzgründung und auch gerne darüber hinaus. „Junge Unternehmen in den ersten fünf Jahren ihrer Geschäftstätigkeit benötigen oft eine besondere Unterstützung. Ab sofort können NeuUnternehmer/-innen, zusätzlich zu unseren Beratungsleistungen, das neu gegründete MentorenNetzwerk aus aktuell 7 Beraterinnen und Beratern, nutzen“, so Judith Klassmann-Laux, Geschäftsführerin der WFG.

Die Mentorinnen und Mentoren unterstützen die Neu Unternehmer/-innen mit praktischen Tipps und Denkanstößen zu ihrem Unternehmen und aktuellen Fragen. Themen können hier sein: Vertrieb und Marketing, Finanz- und Rechnungswesen, betriebliche Ausbildung, Betriebsorganisation, Arbeitsabläufe uvm.

Das Beraternetzwerk ist eine Gruppe von Führungskräften, die nach einem erfolgreichen Berufsleben aus der aktiven Tätigkeit ausgeschieden sind oder ihr erworbenes Fachwissen durch langjährige unternehmerische Tätigkeit jungen Unternehmer/-innen in den ersten 5 Jahren ihrer unternehmerischen Tätigkeit zur Verfügung stellen. Die Koordination läuft über die WFG. Die Tätigkeit wird von den Beratern ehrenamtlich wahrgenommen.

Ein erstes Zusammentreffen des MentorenNetzwerks Vulkaneifel und den NeuUnternehmer/-innen ist beim NeuUnternehmerTreff am 14.02.2023 ab 18 Uhr in der Kreisverwaltung Vulkaneifel geplant.

Weitere Beraterinnen und Berater sind herzlich willkommen im neuen MentorenNetzwerk Vulkaneifel. Melden Sie sich gerne für weitere Infos bei der WFG.

Infos und Kontakt: Wirtschaftsförderungsgesellschaf Vulkaneifel mbH, Judith Klassmann-Laux, Mainzer Str. 24. 54550 Daun, 06592-933-205, judith.klassmann-laux@wfg-vulkaneifel.de

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Oskar-Patzelt-Stiftung zeichnet WFG und weitere Unternehmen aus Mayen-Koblenz aus

Region/Mayen-Koblenz – Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein (WFG) ist beim „Großen Preis des Mittelstandes“ mit der Premier-Ehrenplakette Kommune ausgezeichnet worden. Geschäftsführer Henning Schröder und Prokuristin Rita Emde nahmen den auf Bundesebene verliehenen Preis jüngst beim Bundesball in Bonn entgegen. Neben der WFG wurden auch die Kreissparkasse Mayen und die Spedition Mathias Normann aus Bendorf auf Bundesebene sowie das Unternehmen Projekt 3 aus Mayen auf Landesebene ausgezeichnet. Der „Große Preis des Mittelstandes“ gilt als Deutschlands wichtigster Wirtschaftspreis und wird jährlich von der Oskar-Patzelt-Stiftung an mittelständische Unternehmen verliehen. Landrat Dr. Alexander Saftig sieht die Auszeichnungen als großen Erfolg für die Region: „Mayen-Koblenz kann stolz auf die Wirtschaftsförderungsgesellschaft und seinen starken Mittelstand sein.“

Jährlich im November startet die dreimonatige Nominierungszeit der Oskar-Patzelt-Stiftung. Kommunen, Verbände, Institutionen und Firmen werden aufgefordert, herausragende mittelständische Unternehmen für den Preis vorzuschlagen. Die WFG wurde durch die HEGAS Vermögensverwaltung KG nominiert. Die Auswahl der Preisträger treffen zwölf Regionaljurys und eine Abschlussjury. In den Blick genommen werden Unternehmen als Ganzes und in ihrer komplexen Rolle in der Gesellschaft. Zu den Preiskriterien zählen die Gesamtentwicklung des Unternehmens, Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Modernisierung und Innovation, Service und Kundennähe, Marketing sowie das Engagement in der Region.

Die Stiftung begründet die Auszeichnung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft damit, dass diese seit 1971 ein fester Bestandteil der Struktur- und Wirtschaftsentwicklung im Landkreis ist. Der Kern des öffentlichen Auftrags liegt in der Stärkung der wirtschaftsrelevanten Infrastruktur, der Unterstützung von Digitalisierungsprozessen in Unternehmen, der Fachkräftesicherung, der Netzwerkbildung und Interkommunalen Zusammenarbeit. Dabei baut die WFG mit einem breiten Technologie- und Wissenschaftstransfer auf vielfältige Kooperationen, beispielsweise mit der Hochschule Koblenz. Zudem setzt sie Impulse für Institutsgründungen und beteiligt sich an Regionalinitiativen und am Technologie-Zentrum Koblenz. Politik und Wirtschaft bleiben durch die WFG in konkretem Austausch verknüpft. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft leistet somit, neben allen weiteren Preisträgern, einen unverzichtbaren Beitrag zum Wohle der Menschen in der Region und trägt zur Attraktivität des Landkreises bei.

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„Wir kommen gerne wieder!“ – Erfolgreiche Premiere der regionalen Jobmesse am Nürburgring

Nürburg – Die erste regionale Jobmesse des Nürburgrings ist nach zwei erfolgreichen Tagen zu Ende gegangen. 35 Aussteller – vom international tätigen Unternehmen bis zum erfolgreichen Mittelständler – nutzen die Gelegenheit, ihre Karrierechancen den Besuchern vorzustellen. Am Ende konnte die Messe vollends überzeugen: durch die professionelle Planung, Durchführung und die liebevolle Gestaltung sowie durch die hohe Qualität der Besucher – vom angehenden Azubi bis zur ausgebildeten Fachkraft.

Die Besucher konnten sich zwei Tage lang im Bitburger Event-Center informieren. Foto: Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG

Neben der Präsenz an den Messeständen gab es für die Aussteller auch die Möglichkeit, kurze Vorträge und Einblicke in den Berufsalltag auf der Bühne zu geben. Darüber hinaus konnten die Besucher die Jobangebote der teilnehmenden Unternehmen noch einmal an einer eigenen Info-Wand in Ruhe betrachten.

Der Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG zeigte sich zufrieden: „Es war eine sehr gute Premiere für unsere Jobmesse hier am Nürburgring. Unser Team hat eine starke Bühne für die Unternehmen der Region auf die Beine gestellt. Das Bitburger Event-Center und seine Ausgestaltung konnte dabei als Location überzeugen. Die Rückmeldungen der Aussteller sind sehr positiv ausgefallen. Viele haben betont, wie wichtig so eine Messe für unsere Region ist und bereits bestätigt, gerne wiederzukommen. Deshalb freuen wir uns auf eine Fortsetzung dieser regionalen Jobmesse im kommenden Jahr.“

Die Meinungen der Aussteller:

Martin Raeder, Geschäftsführer Manthey-Racing GmbH
„Natürlich kennt man uns und unseren Grello am Nürburgring vom Einsatz auf der Rennstrecke. Die Leistungs-Bandbreite von Manthey geht aber deutlich über den Motorsport hinaus. Wir haben die Jobmesse deshalb gerne genutzt, um unser gesamtes Jobportfolio rund um unsere Themenfelder Racing, Performance, Engineering, Services und Experiences den Besuchern näher zu bringen. Wir haben hier tolle Gespräche geführt.“

Thomas Gebauer, Leiter Depot Niederlassung West SANI
„Die Jobmesse kam für uns gerade sehr passend, weil wir unseren Standort am Nürburgring weiter personell stärken möchten. Wir sind absolut positiv überrascht von der guten Resonanz und vor allem auch davon, wie viele qualitativ gute Gespräche wir führen konnten. Das Ergebnis passt für uns und wir kommen gerne wieder.“

Sonja Jahnen, Bereichsleiterin Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen
„Jobs suchen, finden und anbieten ist unser Metier, deshalb sind wir bei der Jobmesse direkt dabei gewesen – als Arbeitgeber als auch als Experten am Arbeitsmarkt. Das hier ist eine tolle Location für diese Messe und es gibt neben uns hier wirklich viele spannende Arbeitgeber. Die Auswahl an Ausstellern ist sehr gut und die Anzahl an Besuchern zeigt einfach, wie wichtig dieses Angebot für die Region ist.“

Thurid Wagenknecht, Program Manager Riedel Communications
„Diese Jobmesse hier am Nürburgring ist wirklich wunderschön gestaltet und bietet ein sehr persönliches Umfeld – also alles, was man für einen regen Austausch mit den Besuchern braucht. Wir hatten wirklich viel junges Publikum und Schüler – auch in der Begleitung von Eltern – das hat uns sehr beeindruckt. Überrascht waren viele von unserem Leistungs-Portfolio, weil hier in der Region die Wahrnehmung von Riedel Communications sehr von Funktechnik und Motorsport geprägt ist.“

Irina Wörner, Teamleiterin Persona Service Neuwied
„Wir sind immer auf der Suche nach Fachkräften und da wir so ein großes Unternehmen sind, findet bei uns eigentlich jeder einen Job. Unser Gebiet erstreckt sich auch bis zum Nürburgring und wir möchten hier Bewerber und Mitarbeiter insbesondere aus dieser Region gewinnen. Deshalb sind wir extra aus Neuwied gekommen. Die Gespräche waren wirklich super und wir kommen bei der nächsten Jobmesse am Nürburgring auf jeden Fall gerne wieder.“

Guido Fiedler, Mitglied der Geschäftsführung Köllemann GmbH
„Wir produzieren im Wesentlichen Maschinen für die Förder- und Verfahrenstechnik und exportieren diese zu 80 Prozent in die ganze Welt. Da unser Unternehmen in Adenau ansässig ist gewinnen wir gerne in der Region auch unsere Mitarbeiter. Bei uns haben sich hier bei der Jobmesse viele hochqualifizierte Menschen vorgestellt bis hin zu möglichen Auszubildenden. Für uns war die Teilnahme sehr erfolgreich.“

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Azubis der KSK Mayen organisieren „Hausmesse für Schulen“

Mayen/Region – Rund 300 Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen aus sechs weiterführenden Schulen der Region waren der Einladung zur vierten Auflage der „Hausmesse für Schulen“ nach Mayen gefolgt. Vom 07. bis 11. November 2022 führte die Kreissparkasse (KSK) Mayen in ihrem Haupthaus in der St.-Veit-Straße wieder eine „Hausmesse für Schulen“ durch. Die Veranstaltung konnte nun nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause wieder stattfinden.

Die Messe ermöglichte den jungen Menschen erste Einblicke in die Berufsausbildung zum Bankkaufmann bzw. zur Bankkauffrau bei der KSK Mayen. Zudem wurden den Jugendlichen auch aktuelle Themen und Trends rund um Geld und Finanzen näher gebracht. Unter der Devise „Von jungen Menschen – Für junge Menschen“ hatten die Auszubildenden der KSK – unterstützt von den KSK-Fachbereichen „Personalmanagement“ und „Vertriebsmanagement“ – spannende und informative Vorträge zusammengestellt. In einem Rundgang mit verschiedenen Stationen zu den Themen „Ausbildung“, „Modern Banking“ und „Small Talk“ boten sich den Schülerinnen und Schüler zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch und Dialog im persönlichen Gespräch mit den Azubis der Kreissparkasse. Es gab zudem viel zu sehen und zu erleben. Besonderes Interesse galt den verschiedenen Interaktionen zu den neuesten Möglichkeiten des „Modern Bankings“. Ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen rundete die Veranstaltung ab.

Ausbilderin Stephanie Casper-Stieler zeigte sich erfreut über den Einsatz und das Engagement der Auszubildenden bei der Vorbereitung und Durchführung der „Hausmesse für Schulen“. Hierbei betonte sie auch die Wichtigkeit der Nachwuchsarbeit für die Kreissparkasse: „Unsere Azubis haben da eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt. Diese Hausmesse hat sich auf jeden Fall gelohnt und wir konnten bei den jungen Menschen bereits viele Impulse setzen. So haben wir schon einige Praktikumsanfragen erhalten und hoffen auch auf zahlreiche Bewerbungen für den Ausbildungsbeginn zum 01.08.2023.“

„Ein rundum gelungenes Event für die rund 300 Schülerinnen und Schüler aber auch für unsere Auszubildenden und die Kreissparkasse Mayen“, freute sich auch KSK-Jugendmarktbetreuerin Michaela Schneider aus dem Bereich „Vertriebsmanagement“ zum Abschluss des Events.

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Die Besten der Besten – IHK Trier ehrt 193 Auszubildende im Theater Trier

Region/Trier – Besser geht’s nicht: Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier hat 193 junge Menschen im Theater Trier geehrt, die ihre Ausbildung mit der Note „sehr gut“ oder als Beste ihres Berufs in der Region abgeschlossen haben. Knapp 600 Gäste waren zur Feier ins Theater Trier gekommen und bekamen, neben den Ehrungen, auch exklusive Einblicke in das aktuelle Programm des Theater-Ensembles zu sehen.

Zu den Gratulanten gehörte auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Auf Ihre herausragende Leistung können Sie wirklich stolz sein. Sie alle sind fortan ausgebildete hochqualifizierte Fachkräfte und gehören zu denjenigen, die unser Land in die Zukunft führen werden.“ Und als solche sind sie auch besonders gefragt, weiß IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jan Glockauer: „Die nachgefragtesten Fachkräfte sind nicht die mit einem akademischen Abschluss, sondern die mit einer Ausbildung und anschließenden Weiterbildung.“

Den Grundstein haben alle 193 Ausgezeichneten mit ihrem hervorragenden Abschluss nun gelegt. Eine besondere Auszeichnung erhielten die drei Azubis, die insgesamt mit der höchsten Punktzahl abgeschlossen haben. Um das zu ermitteln, mussten die Noten teilweise bis auf die zweite Nachkommastelle ausgerechnet werden.

Der beste Azubi der Region war in diesem Jahr Florian Dötsch (27), der seine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel bei der Aldi GmbH &Co. KG in Trier mit der höchstmöglichen Punktzahl von 100 Punkten abgeschlossen hat. Moment, Dötsch? Da war doch was! Fabian Dötsch steht bereits das zweite Jahr in Folge auf der Bühne. Im vergangenen Jahr hatte er bereits die Ausbildung zum Verkäufer erfolgreich abgeschlossen. Sie ahnen es: Ebenfalls mit voller Punktzahl.

Ebenfalls zu den besten drei Azubis von insgesamt 1900 Prüflingen zählen Lukas Flügel, Elektroniker für Betriebstechnik bei der Westnetz GmbH in Trier. Der 25-jährige Mertesdorfer schloss seine Prüfung mit glatten 98 Punkten ab. Knapp dahinter landete die 22-jährige Chemielaborantin Julia Gerhards, die ihre Ausbildung beim Landesuntersuchungsamt Institut für Lebensmitteltechnik in Trier mit 97,98 Punkten absolvierte.

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Wirtschaftsforum in Andernach nach zweijähriger Pause wieder gut besucht

Region/Mayen/Andernach – Endlich war es wieder soweit: Nach zwei Jahren coronabedingter Pause haben die Kreissparkasse Mayen und die Wirtschaftsförderung der Stadt Andernach den geladenen Vertreterinnen und Vertretern von Wirtschaft und Politik mit dem Wirtschaftsforum wieder eine Plattform zum Austausch geboten. Als Gastredner konnte diesmal Dr. Peter Biele, Vorsitzender des Vorstands der thyssenkrupp Rasselstein GmbH, gewonnen werden. Er sprach zum Thema “Stahl im Wandel – Grüne Transformation in der Stahlindustrie“.

Die Begrüßung im Bürgerhaus Miesenheim übernahm Christoph Weitzel, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Mayen. Er betonte die herausragende Bedeutung von Rasselstein für die Stadt Andernach und erinnerte an die Anfänge in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts: „Obwohl es eine arme Zeit war mit Mangel an Lebensmitteln und Kohle, hat man in Andernach mutig vorausgedacht und mit der Ansiedlung von Rasselstein und damit der Expansion des Hafens einen wichtigen Schritt gemacht. Das kann uns auch heute als Vorbild und gutes Beispiel dienen, mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken.“

Dr. Peter Biele ging kurz auf die Historie des mit 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern größten Arbeitgebers vor Ort ein. 1760 gegründet, beliefert Rasselstein mittlerweile 400 Kunden in 80 Ländern. Da die Produktion des hochwertigen Verpackungsstahls, den Verbraucher zum Beispiel in Lebensmittelverpackungen oder Deodosen finden, sehr energieintensiv ist und CO2 ausstößt, wird langfristig Wasserstoff als Energieträger zum Einsatz kommen für sogenannten „grünen Stahl“. Dieser Wasserstoff braucht in der Erzeugung Strom, der langfristig aus erneuerbaren Energien kommen muss. Die Erzeugnisse selbst sind Teile der Lösung von Umweltproblemen, denn Stahl kann nahezu unbegrenzt recycelt werden und landet nicht wie Plastikverpackungen in den Meeren.

Dem Unternehmen ist das nicht nur aus Umweltgründen ein wirkliches Anliegen, auch ökonomisch ist die Technologie sinnvoll. Die freien Zuteilungen für CO2-Zertifikate schmelzen ab, so dass der Kostenaufwand für den herkömmlichen „grauen Stahl“ bald mit dem von „grünen Stahl“ gleichziehen wird. In Andernach will man bis 2045 ca. 400.000 Tonnen CO2 einsparen, das entspricht zwei Mal dem privaten Gasverbrauch im gesamten Landkreis.

Da das Thema Energie aktuell wie nie ist, ließen die Fragen aus dem interessierten Publikum nicht lange auf sich warten. Moderiert von Andernachs Oberbürgermeister Achim Hütten konnten die Gäste so auch erfahren, dass die „Rasselsteiner“ sich als Traditionsunternehmen und überzeugte Europäer verstehen und die hiesigen Standortvorteile schätzen. Eine Verlagerung nach Fernost, wie andere Großunternehmen es schon wegen der Energiepreise in Erwägung ziehen, ist hier jetzt kein Thema.

Beim anschließenden Stehempfang konnten die Gäste viele angeregte Gespräche führen.

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Jobmesse am Nürburgring am Freitag 18. und am Samstag 19. November 2022

Nürburg – Vom Mittelständler bis zum Großunternehmen –
Jobmesse am Nürburgring mit 35 starken Arbeitgebern aus der Region. Kostenfreier Zutritt zur Messe und kostenfreies Parken auf den Parkplätzen A6 und A7. Messe-Stände und Vorträge auf 2.000 Quadratmetern im Bitburger Event-Center.

Die vielfältigen Karrierechancen von 35 starken Arbeitgebern aus der Region gibt es bei der Jobmesse am Nürburgring zu erleben. Große, international tätige Unternehmen sind genauso mit dabei wie erfolgreiche Mittelständler. An zwei Tagen – am Freitag, 18. November und am Samstag, 19. November, jeweils ab 10 Uhr – können sich Interessierte auf einer Fläche von rund 2.000 Quadratmetern im Bitburger Event-Center umfassend informieren. Die Spanne an Jobprofilen reicht vom Handwerk bis zur Bürotätigkeit und vom Minijob über Ausbildungsplätze bis hin zu Job-Angeboten für ausgebildete Professionals. Der Eintritt und das Parken sind an beiden Tagen für die Besucher kostenfrei.

Die vielen Arbeitgeber nutzen im Rahmen der Jobmesse am Nürburgring die Möglichkeit, den Besuchern Einblicke in ihre Berufswelt zu geben. Informationen zu Ausbildungsplätzen und Stellenangeboten gibt es von A bis W – von Adams Holzbau-Fertigbau bis Wi SOLAR. Persönliche Gespräche an den zahlreichen Messeauftritten gehören zum Besuch genauso dazu, wie Vorträge oder einzigartige Ausstellungsstücke. So bietet beispielsweise die Agentur für Arbeit einen Bewerbungsmappen-Check, eine Berufsberatung und einen Vortrag zum Thema „Arbeiten 4.0 und Qualifizierung“ an. Die Manthey-Racing GmbH bringt derweil neben Job-Angeboten auch den bekannten „Grello“-Porsche mit. Die Köllemann GmbH führt ein echtes Rennmotorrad vor und am Stand der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG können sich die Besucher in ein echtes Formel-Fahrzeug setzen. Auch an kleine kulinarische Highlights ist für die Besucher gedacht worden: ein Foodtruck und ein Barista-Stand sind vor Ort. So verspricht die Jobmesse am Nürburgring eine Mischung aus Jobangeboten, Informationen und Entertainment zu werden.

Alphabetisch sortiert sind folgende Aussteller am Nürburgring mit dabei: Adams (Holzbau-Fertigbau), Agentur für Arbeit / Jobcenter, Barmenia Versicherungen, bofrost*, Bundeswehr, dpd, Goodyear, Hochschule Kaiserslautern, HIL, Hotel Rieder, IHK Koblenz, Köllemann (Förder-, Prozess- und Umwelttechnik), LIDL, Manthey-Racing, Moog Rekofa (elektromechanische Systeme), Nett (Stahl- und Metallbau), Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG, Nürburgring Hotels & Ferienpark, persona service, Riedel Communications, Saftig (Antriebstechnik und Elektromaschinenbau), SANI (Modulares Bauen und sanitäre Infrastruktur), SCANIA, SWB Regional, Stephani Steuerberatung, SUBWAY, Techniropa Holding, Karst Tiefbau, Volksbank RheinAhrEifel, Wirtgen Group und Wi SOLAR.

Alle Aussteller und Informationen gibt es auch unter: nri.ng/jobmesse