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„8“ auf einen Streich! – Neue Nudelsorten mit Regionalmarke EIFEL Eiern

Mendig/Prüm – Der langjährige EIFEL Produzent Geflügelhof Andres aus Mendig setzt nicht nur bei den EIFEL Eiern auf hohe und regionale Qualität in Bodenhaltung, Freiland und BIO, sondern fördert durch seine angeschlossenen Erzeugerbetriebe auch Wertschöpfung und Tierwohl. Weit vor dem offiziellen gesetzlichen Umstellungsdatum hat sich der Mendiger Familienbetrieb samt seinen weiteren fünf landwirtschaftlichen Produktionspartnern bewusst für die Aufzucht der männlichen Küken entschieden und stark gemacht.

Nun folgt eine weitere Verbesserung des Angebots des Geflügelhofs Andres: 8 beliebte Nudelsorten mit garantiert frischen Eiern der Regionalmarke EIFEL gehen an den Start im Lebensmittelhandel, auf Märkten und in weiteren Spezialgeschäften. Die Sortenvielfalt bewegt sich von mehreren Arten „Bandnudeln“, über „Faden“ und „Röschen“ zu „Radiatori“ sowie „Spirelle“.

Guido Andres, Geschäftsführer des gleichnamigen Geflügelhofes, ist überzeugt: „Wir setzen seit knapp 20 Jahren als einer der ersten Produzenten mit dem EIFEL Ei auf die Regionalmarke EIFEL. Wir schreiben damit weit über die Region hinaus eine Erfolgsstory – das wollen wir mit unseren neuen Hausmacher EIFEL Ei – Nudeln weiter ausbauen.“ Markus Pfeifer vom Markenmanagement der Regionalmarke EIFEL weiß: „Nudeln sind  – wie Eier – auch ein TOP-Artikel im Handel. Mit diesen neuen 8 Nudelsorten mit garantiert frischen EIFEL Eiern von Andres bringen wir im Co-Branding sehr gute Produkte auf den Markt, die schnell die Gunst der Verbraucher auf sich ziehen werden.“

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Aachener Lambertz-Gruppe auf dem Weltforum „Global Summit“ in Dublin

Dublin/Aachen – Internationaler Top-Kongress in Dublin: “64. Global Summit” des “World Consumer Goods Forum” – Weltweiter Austausch von rund 400 führenden Unternehmen aus 50 Ländern – Lambertz-Gruppe engagiert sich seit fast zwei Jahrzehnten auf dem zentralen Gipfeltreffen – Traditioneller Lambertz-Abend.

Globaler Austausch beim “Lambertz Irish Evening”: Tobias Wasmuht (CEO SPAR International); Frans Muller (CEO Ahold Delhaize); Seah Kian Peng (CEO FairPrice Singapore); Tino Zeiske (CEO Metro China); Zhang Wenzhong (Founder & Chairman Wumart China); Prof. Hermann Bühlbecker (Alleingesellschafter der Lambertz-Gruppe), Philippe Gruyters (Managing Director EMD); Bobby Chin (Chairman FairPrice Singapore).

Die Folgen der Corona-Krise, anhaltende Probleme und neue Anforderungen des Weltmarktes sowie die Klimakrise – dies waren die Topthemen des „64. Global Summit“, der jetzt wieder von der internationalen Organisation „World Consumer Goods Forum“ in Dublin ausgerichtet wurde. Die dreitägige Veranstaltung ist eines der zentralen, weltweit führenden Foren der Konsumgüter- und vor allem auch der Lebensmittelbranche. Zum internationalen Top-Forum trafen sich auch diesmal wieder die Inhaber*innen und CEOs der größten Handelsgruppen, Hersteller und Dienstleister aus rund 50 Ländern. Die Unternehmen repräsentieren einen Gesamtumsatz von 4,6 Billionen Euro und beschäftigen fast 10 Mio. Mitarbeiter*innen.

Das umfassende Tagungsprogramm, an dem rund 400 CEOs aus der ganzen Welt teilnahmen, bot nicht nur eine hochkarätige Reihe an Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden an, sondern ermöglichte vor allem auch ein breitgefächertes Networking auf globaler Ebene – gerade auch im Dialog zwischen den internationalen Herstellern und Handelsgruppen. Neben dem Austausch zu aktuellen Themen diente dieses Gipfeltreffen auch dazu, gemeinsam eine bessere, globale Zukunft zu gestalten.

Traditionelles Come-Together  beim „Lambertz Irish Evening“

Seit rund zwei Jahrzehnten engagiert sich die Lambertz-Gruppe auf diesem globalen Forum. Traditionell lud Prof. Hermann Bühlbecker, Alleingesellschafter der Lambertz-Gruppe, im Rahmen des Spitzengipfels zu einem zentralen Come-Together ein. Seiner Einladung zum „Lambertz Irish Evening“ in der „Gravity Bar“ des Guinness Storehouse folgten rund 120 CEOs und Unternehmensinhaber*innen – u.a. von Spar International, Ahold Delhaize, FairPrice Singapore, Metro China, Wumart China und EMD, um sich über neue Impulse, Perspektiven wie Anforderungen in den Bereichen Handel, Industrie und Politik auszutauschen. Am Lambertz-Abend über den Dächern von Dublin, den u.a. Chris De Burgh musikalisch gestaltete, nahm auch Cord Meier-Klodt, deutscher Botschaft in Irland, teil.

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Rating der Sparkassen-Finanzgruppe nochmals verbessert

Ahrweiler – Die Bonitätseinschätzung der Sparkassen-Finanzgruppe hat sich im Jahr 2021 bei den drei Ratingagenturen Fitch, Moody’s und DBRS Morningstar nochmals verbessert. Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler und Landesobmann der rheinland-pfälzischen Sparkassen sieht dies als
„Ausdruck betriebswirtschaftlicher Substanzstärke der Sparkassen-Finanzgruppe“ und führt weiter aus: „Sparkassen sind und bleiben ein sicherer Hafen wenn’s um Geld geht.

Gerade die Sparkassen offenbaren Stabilität in unstabilen Zeiten. Dies war in der Vergangenheit so und das ist auch heute nicht anders. Ein wesentlicher Grund dafür liegt in unserer Geschäftsphilosophie: Wir machen Geschäfte, die wir verstehen, mit Menschen, die wir kennen, in der Region, aus der wir stammen. So zeigt sich einmal mehr in Krisenzeiten, dass wir sowohl zuverlässiger Partner in allen Finanzfragen für die Menschen in unserer Region sind als auch ein offenes Ohr für die persönlichen Belange jedes Einzelnen haben. Dies gilt für die Kreissparkasse Ahrweiler wie für die Sparkassen im Allgemeinen.“

Neben den bundesweit 376 Sparkassen zählen zu den insgesamt 520 Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe unter anderem auch die Landesbanken und Landesbausparkassen.

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Kreissparkasse Bitburg-Prüm erneut als Familienfreundlicher Arbeitgeber zertifiziert

Bitburg – Bereits seit dem Jahr 2015 führt die Kreissparkasse Bitburg-Prüm das Qualitätssiegel „Familienfreundlicher Arbeitgeber“ und hat sich jüngst erfolgreich einer Rezertifizierung unterzogen.

In diesem Prüfverfahren wurde die mitarbeiter- und lebensphasenorientierte, familienfreundliche Personalpolitik der Sparkasse erneut bestätigt. In der Kreissparkasse Bitburg-Prüm hat die Kundenzufriedenheit oberste Priorität und diesem Anspruch kann sie nur mit motivierten, engagierten und zufriedenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gerecht werden.

Seit vielen Jahren tragen daher ein umfangreiches Aus- und Fortbildungsprogramm mit vielfältigen Perspektiven, ein aktives Gesundheitsmanagement mit Präventionsangeboten zu den Bereichen „Bewegung – Entspannung – Ernährung“ sowie ein breites Spektrum an attraktiven Arbeitszeitmodellen zur besonderen Mitarbeiterzufriedenheit und –bindung bei.

Neben der Möglichkeit, die Arbeitszeitgestaltung an die jeweiligen Bedürfnisse anzupassen (Teilzeit, Gleitzeit, unbezahlte Freistellung), können die Mitarbeiter:innen auch verschiedene Modelle der flexiblen Telearbeit nutzen, so dass Familie und Beruf bestmöglich miteinander vereinbart werden können.

Darüber hinaus steht den Beschäftigten und deren Angehörigen eine kostenlose Beratungshotline durch einen externen Anbieter für persönliche Anliegen jeglicher Art zur Verfügung. Ferienbetreuungen für Mitarbeiterkinder runden die Angebote der Kreissparkasse Bitburg-Prüm als Familienfreundlicher Arbeitgeber ab.

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2021 eines der besten Geschäftsjahre der VR-Bank Nordeifel eG

Schleiden – Auf Kurs mit Plus, Plus, Plus … „2021 war eines der besten Geschäftsjahre in der Geschichte der VR-Bank Nordeifel eG“, bilanzierte Kai Zinken vom Vorstand der Eifeler Genossenschaftsbank, nachdem er der Vertreterversammlung in der Bischöflichen Clara-Fey-Schule in Schleiden den Jahresabschluss vorgelegt hatte. Auch für das bereits laufende Geschäftsjahr bekräftigte der Vorstandsvorsitzende Mark Heiter: „Die VR-Bank Nordeifel ist trotz Corona und Flut auf Kurs mit einem Plus in der Bilanzsumme, einem Plus in den Einlagen, einem Plus in den Krediten und einem deutlichen Plus im Eigenkapital.“

Der wiedergewählte Aufsichtsrat (von links): Malte Duisberg, Ernst Lüttgau, Claudia Weishaupt, Robert Pelzer und Dominik Poth. Es fehlt Volker Mießeler. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Rund 60 Vertreter waren zur Vertreterversammlung nach Schleiden gekommen, um ihr Amt auszuüben, denn von den Mitgliedern gewählt, bilden sie sozusagen das „Parlament“ der Genossenschaftsbank. Tatsächlich vertreten sie mehr als 25.000 Mitglieder, denn die VR-Bank Nordeifel ist mit einer Mitgliederquote von mehr als 90 Prozent weiterhin die mitgliederstärkste Genossenschaftsbank Deutschlands.

In der voll besetzten Mensa der Bischöflichen Clara-Fey-Schule in Schleiden entlastete die Vertreterversammlung den Vorstand und den Aufsichtsrat der VR-Bank Nordeifel eG nach der Vorstellung des Geschäftsberichtes. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Mitglieder werden beteiligt

„Unsere Bank ist etwas Besonderes“, betonte auch Aufsichtsratsvorsitzender Robert Pelzer, als es um den Beschluss über die Gewinnverwendung ging: „Hier werden die Mitglieder als Miteigentümer an den Erträgen beteiligt – und das in der Vergangenheit auch gegen die Empfehlung von deutschen und europäischen Bankenaufsehern während der heißen Phase der COVID-19-Pandemie.“

Die Mitglieder der Genossenschaftsbank können sich also über eine Rendite in Höhe von durchschnittlich 2,32 Prozent freuen, die sich im Vergleich zum Vorjahr sogar noch etwas erhöht hat (2020: 2,26 Prozent).

Möglich wurde das durch ein Geschäftsjahr, das trotz Flut und Pandemie alle Erwartungen übertroffen hat. „Wir haben einen Rekord bei den Kundeneinlagen verzeichnet. Mit einem Plus von 16,9 Prozent liegen wir deutlich über dem Durchschnitt von sechs Prozent im genossenschaftlichen Verband“, erklärt Kai Zinken. Auch im Kreditgeschäft liegt das Wachstum mit 7,8 Prozent über dem Verbandsdurchschnitt von sieben Prozent.

Milliarde in greifbarer Nähe

Mit einer Bilanzsumme von 909 Millionen Euro konnte der höchste Wert in der Geschichte der VR-Bank Nordeifel erreicht werden, die Milliarde schon in greifbarer Nähe. Hier ist das Wachstum mit 15,5 Prozent mehr als doppelt so hoch wie im Verbandsdurchschnitt von 6,6 Prozent im Jahr 2021. Allerdings ist Wachstum um jeden Preis nicht die Strategie der VR-Bank.

Demgegenüber ist der Verwaltungsaufwand mit 13,5 Millionen Euro fast konstant geblieben. Nach Abzug von Steuern, VR-MitgliederBonus und Zuweisung von Reserven bleibt am Ende ein Jahresüberschuss von knapp 1,4 Millionen Euro. Insgesamt konnte die VR-Bank Nordeifel im vergangenen Jahr Eigenkapital in Höhe von acht Millionen Euro bilden. „Eine solche Eigenkapitalstärkung hat es in der Geschichte unserer Bank noch nie gegeben“, so Kai Zinken.

Im Anschluss an den Geschäftsbericht informierte der Vorstandsvorsitzende Mark Heiter die Vertreterversammlung über die nachhaltige Weiterentwicklung der VR-Bank Nordeifel. „Das Jahr 2022 ist nicht ganz ohne Herausforderung“, betonte er mit Blick auf den Ukraine-Krieg, Inflation und steigende Bauzinsen.

Nachhaltige Weiterentwicklung

Gerade deshalb sei Beratung so wichtig wie nie zuvor, etwa im Hinblick auf Zinssicherung bei der Baufinanzierung. Gleichzeitig sei aber auch ein Trend hin zu sich verändernden Wohnformen erkennbar. Hier tritt die VR-Bank Nordeifel eG als Investor auf – etwa im Rosenthalquartier in Nettersheim, in den Südstadtgärten und im Gewerbegebiet in Euskirchen oder bei einem neuen Wohnprojekt in Kall.

Bei der nachhaltigen Weiterentwicklung der Bank gehe es außerdem darum, hybride Lösungen für ein verändertes Kundenverhalten zu finden. „Deshalb bieten wir unseren Kunden im Rahmen unserer neuen Omnikanal-Beratung unterschiedliche Vertriebskanäle an“, so Mark Heiter. So wolle man den Kunden die Möglichkeit geben, ihre Bankgeschäfte nicht nur persönlich oder digital, sondern auch in einer Mischform abwickeln zu können.

Per Telefon, Videokonferenz oder über geteilte Bildschirme können sich in der neuen Beratungsform persönlicher Kontakt und digitale Möglichkeiten ergänzen. Ziel ist es, das Vertrauensverhältnis zwischen Kunde und Bankmitarbeiter beizubehalten und sogar auszubauen, aber die Bequemlichkeit etwa von ortsungebundenem Service hinzuzugewinnen.

Neu gedacht

Hinzugewinnen möchte man in Schleiden auch nach der Flut, denn das dort angesiedelte Bankgebäude soll nicht nur wieder ausgebaut, sondern auch neu gedacht werden. Digitale Ausstattung für den Arbeitsplatz 4.0, barrierearme Zugänge, eine neue Schließfachanlage nicht mehr im Keller, sondern geschützt im oberen Stockwerk, sowie eine Grundauslastung über regenerative Energien – so stellte Mark Heiter einige der neuen Pläne vor. Auch in Kall soll nun die erste Planungsphase für einen Neubau im Gewerbegebiet beginnen. Die Bargeldversorgung im Zentralort werde man aber in jedem Fall sicherstellen, betonte Mark Heiter.

Per Kartenzeichen entlasteten die Vertreter einstimmig den Vorstand und den Aufsichtsrat. Abschließend standen dann auch noch Wahlen auf der Tagesordnung: Ernst Lüttgau und Dominik Poth wurden einstimmig in den Aufsichtsrat wiedergewählt, zu dem außerdem Claudia Weishaupt, Volker Mießeler, Robert Pelzer und Malte Duisberg gehören.

Nachdem die Vertreterversammlungen pandemiebedingt zwei Jahre lang in virtueller Form hatten stattfinden müssen, ging diese Präsenzveranstaltung nun in gewohnter Weise zu Ende – mit leckerem Fingerfood und gemeinsamen Gesprächen.

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Modernste Molkerei Europas in Obergartzem in Betrieb genommen

Mechernich-Obergartzem – Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick hofft auf „Mittragen“ der Bevölkerung für wirtschafts- und arbeitsplatzpolitisch wichtige Gewerbeansiedlung – Vorstandschef Manderfeld: „Mut der Bauern soll sich auszahlen“ – Staatssekretär warnt vor Folgen der Energiekrise.

200 geladene Gäste, darunter eine ganze Reihe am Bau beteiligter Experten, Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung, aber befreundete und kooperierende Unternehmen, nahmen an der Inbetriebnahme teil. Von der Stadtverwaltung Mechernich auch der Erste Beigeordnete Thomas Hambach. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Beim ersten Spatenstich zur neuen Hochwald-Molkerei in Obergartzem vor drei Jahren meinte Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, er sei „baschtisch stolz“ auf diese wirtschaftlich und arbeitsplatzpolitisch bedeutende Neuansiedlung in seiner Stadt.

Es ist geschafft: Europas modernste Molkerei hat in Mechernich-Obergartzem ihren Betrieb aufgenommen. Hier die Schlüsselübergabe mit (v.l.) Mechernichs Bürgermeister Dr.-Hans-Peter Schick, Thorsten Oberschmidt, Thilo Pomykala, Georg Deselaers, Detlef Latka, Peter Manderfeld und Thomas Ricker. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Drei Jahre später bei der Eröffnung des modernsten Milchverarbeitungsbetriebs seiner Art in Europa machte die rheinische Vokabel „baschtisch“ (wörtlich „zum Bersten sehr/gut“) am Samstag die Runde durch aller Munde. Allen voran Hochwald-Vorstandsvorsitzender Peter Manderfeld meinte, er tue es Dr. Schick nun gerne gleich und sei „baschtisch stolz“, dass das 200-Millionen-Euro-Bauwerk endlich steht, läuft und funktioniert.

Bis zu 800 Millionen Liter Milch von 1200 Bauernhöfen aus Eifel, Niederrhein, Sauerland, Westerwald und Bergischem Land sollen im Gewerbegebiet Obergartzem III der Stadt Mechernich künftig von 250 Mitarbeitern zu haltbaren Milchprodukten verarbeitet werden, die vor allem in Deutschland, aber bald auch in 30 Ländern Europas und der Welt verzehrt werden sollen.

In 30 Länder Europas und der Welt

Schon heute stehe Hochwald-H-Milch „auf Millionen Frühstückstischen in China“, so Peter Manderfeld, Vorstandschef der Genossenschaft Hochwald Milch eG: Der Mut der Bauern, denen die Hochwald-Genossenschaft gehört, werde sich hoffentlich auszahlen.

Die Milchpreise seien zwar traditionsgemäß immer fernab euphorischer Empfindungen, aber immerhin höre man von den Milcherzeugern so etwas wie Zufriedenheit, so Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär im NRW-Landwirtschaftsministerium.

Während sein rheinland-pfälzischer Kollege Andy Becht, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, die Lacher auf seine Seite brachte, indem er Hektoliter-Ausstöße von Wein und Milch im benachbarten Bundesland verglich, warnte Bottermann vor den Folgen der Energiekrise, die auch die Obergartzemer Großmolkerei treffen könnte.

Dem Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick dankte Bottermann ausdrücklich für seine nachhaltige Hilfe, als man sich 2017 auf die Suche nach einem geeigneten Standort in NRW gemacht habe. Auch die Unternehmensvertreter wurden nicht müde, die blendende Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister, dem Ersten Beigeordneten Thomas Hambach. Wirtschaftsförderer Peter Dierichsweiler und Stadtplaner Thomas Schiefer zu loben.

Dr. Schick machte seinerseits keinen Hehl daraus, wie sehr ihm Arbeitsplätze vor der Haustür in einer Kommune mit 60 Prozent Auspendleranteil am Herzen liegen. Er hoffe, dass die Molkerei auch „von der Bevölkerung mitgetragen wird“, denn sie sei ein wichtiger Meilenstein in der wirtschaftlichen Entwicklung Mechernichs.

Von 60 Einzelgewerken profitiert

Der Bürgermeister freute sich auch darüber, dass andere Wirtschaftsbetriebe der Stadt von Hochwald profitieren. Nicht nur eine Erdbaufirma, die zigtausende Kubikmeter Erde bewegen musste, um das 21,5 Hektar große Werksgelände „plan“ zu bekommen.

Auch andere hatten von den 60 Einzelgewerken des 200-Millionen-Euro-Projektes partizipiert oder beteiligen sich an Energie- und Wasserdeals mit dem extrem wasser- und energiebedürftigen Hochwald-Werk. Eine Spedition hat direkt neben der Molkerei eine Lkw-Werkstatt und Wartungsvertragsstation aufgemacht, als sie erfuhr, dass Hunderte Milchlastzüge pro Tag vorfahren.

Die kommerzielle Produktion am neuen Standort war im Januar angelaufen, sie wurde seither schrittweise aus dem Werk Erftstadt nach Mechernich verlagert. „Das Werk setzt neue Standards in Sachen Automatisierung und Digitalisierung“, heißt es in der Pressemitteilung zur offiziellen Inbetriebnahme: „Alle Prozesse sind optimal aufeinander abgestimmt und weitgehend automatisiert und digitalisiert.“

Die Milchfabrik besteht technisch gesehen aus 17 Anlagen. Geschäftsführer Detlef Latka: „Diese Kapazität kann in den nächsten Jahren durch zusätzliche Abfüllanlagen erweitert werden, sodass ein weiteres Wachstum bereits berücksichtigt ist. Mit Mut nach vorne!“

Auf dem 21,5 Hektar großen Grundstück sind 60.000 Quadratmeter Geschossfläche entstanden; mit den 17 Abfüllanlagen können bis zu 1,4 Mrd. Packungen pro Jahr produziert werden. Thorsten Oberschmidt, der Manager der operativen Geschäfte bei Hochwald, sagte, man habe „Wertstoffströme optimal in den neuen Gebäuden abbilden können“, behalte aber gleichzeitig „Flexibilität für zukünftige Marktentwicklungen“.

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Digitaler Abend des BITMi in Berlin

Region/Aachen/Berlin – Auf dem Digitalen Abend des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) diskutierten in Berlin am vergangenen Donnerstag unter dem Thema „Digitaler Mittelstand – Wie gelingt der Reboot?“ Expertinnen und Experten aus Politik und Wirtschaft die Rolle des IT-Mittelstandes für die digitale Transformation Deutschlands.

Darunter waren Unternehmerin und Politikerin Lencke Wischhusen, Maik Außendorf MdB, digitalpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Armand Zorn MdB, Mitglied im Ausschuss für Digitales (SPD) und BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün. Kernthema waren dabei nachhaltige Wege hin zu einer selbstbestimmten Digitalisierung in Deutschland und Europa.

Im Mittelpunkt des Abends stand die Frage danach, wie das Potenzial der mittelständischen Digitalwirtschaft in Deutschland besser genutzt werden kann, um Abhängigkeiten zu reduzieren und mehr Selbstbestimmung bei der Digitalisierung zu erlangen. „Ich glaube, dass es ohne Digitale Souveränität bald keine politische Souveränität mehr geben wird“, warnte Dr. Oliver Grün bei der Eröffnung des Abends. „Es geht bei Digitaler Souveränität nicht nur um die Anwendung, sondern auch um die Gestaltung von IT-Lösungen“, erklärte er, „Wir brauchen eigene Hard- und Softwarelösungen, eigene Dienstleistungen, eigenes intellectual property ‚Made in Europe‘.“ In einer Digitalisierung ‚Made in Europe‘ oder ‚Made in Germany‘, „die explizit bestimmte ethische und ökologische Faktoren berücksichtigt“, liegt auch laut Armand Zorn die große Chance für unsere Gesellschaft.

„Digitale Souveränität ist umsetzbar, wenn wir im Auge behalten, dass in Deutschland der IT-Mittelstand Marktführer in der Entwicklung von Software-Lösungen ist“, erläuterte Grün, „Warum also greifen wir immer auf die großen amerikanischen Anbieter zurück, wenn es gleichwertige Lösungen aus Deutschland gibt?“

Um mittelständische deutsche Anbieter zu stärken, müsse die Politik den Wettbewerbsdruck durch internationale Tech-Riesen reduzieren, an die oft pauschal Aufträge vergeben würden, so Maik Außendorf. „Wir wollen das Vergaberecht modernisieren und die Eintrittsbarrieren für kleine und mittelständische Unternehmen senken,“ sagte er. Dabei sei Regulierung per se nicht schlecht, warf BITMi-Präsident Grün ein. „Das Problem in der EU ist, dass Gesetze unterschiedlich interpretiert werden; diese Unsicherheit führt bei unseren Mittelständlern zu Vorsicht und hemmt Innovationen“, erklärt er.

Ein weiterer Fokus des Abends lag auf der Chance für mehr Nachhaltigkeit durch den gezielten Einsatz von IT-Lösungen. Das große Potenzial des deutschen IT-Mittelstandes läge in der „Doppeltransformation hin zu einer klimaneutralen und digitalen Wirtschaft“, so Michael Kellner MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim BMWK und Beauftragter in der Bundesregierung für Mittelstand, in seiner Videobotschaft an die Gäste. „Für die Erreichung unserer Klimaziele ist Digitalisierung Zentral,“ betont er.

„Klimaschutz und Digitale Lösungen von Anfang an zusammen zu denken“, ist laut Unternehmerin Lencke Wischhusen nicht nur eine Chance für die Gesellschaft, sondern auch speziell für den IT-Mittelstand, um sich gegen die großen Konkurrenten zu behaupten und Kunden und Mitarbeitende zu gewinnen. Innovative Lösungen für Klima- und Umweltschutz zu entwickeln, läge ihr zufolge genau hier: In den Händen der mittelständischen IT-Unternehmen. „Sie sind die Köpfe, die es können“, rief sie ihnen zu.

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ISB verlängert Tilgungs-Aussetzungen in den Programm-Darlehen für flutgeschädigte Unternehmen

Region/Mainz – Unterstützung für flutgeschädigte Unternehmen im Rahmen der Mittelstandsförderung. Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) hat die Tilgungsaussetzungen in den ISB-Programmdarlehen für den Mittelstand verlängert: Noch bis zum 31. Dezember 2022 können die vom Hochwasser im Juli vergangenen Jahres betroffenen Unternehmen und Angehörigen freier Berufe Anträge formlos über die Hausbank mit der Angabe des Grundes „Hochwasser RLP 2021“ bei der ISB stellen.

„Mit der Möglichkeit der Tilgungsaussetzung konnten wir direkt nach der Flut Betroffene im Rahmen unserer Mittelstandsförderung unterstützen“, sagte Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB. „Das Instrument ist gut angenommen worden und wir freuen uns, dass wir dies weiterführen können.“

Informationen hierzu und zu den Programmen der Aufbauhilfe RLP, die bis 30. Juni 2023 beantragt werden können, sind unter www.isb.rlp.de zu finden.

 

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Innovationspreis des Landes Rheinland-Pfalz 2022 geht an Wittlicher Unternehmen

Wittlich – Arendar IT-Scurity GmbH erhält den Innovationspreis des Landes Rheinland-Pfalz 2022. Der Innovationspreis des Landes Rheinland-Pfalz 2022 und somit die Anerkennung in der Kategorie „Unternehmen“ ging an die Arendar IT-Scurity GmbH aus Wittlich.

Im Rohbau des neuen Firmengebäudes wurde dies am 3. Juni gefeiert. Auch Ministerin Daniela Schmitt war für die Verleihung und persönliche Übergabe angereist. Bürgermeister Joachim Rodenkirch ist erfreut, dass ein Wittlicher Unternehmen diese Auszeichnung erhalten hat.

Jürgen Kreis, Leiter Vertrieb Arendar IT-Security: „Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung. Diese Würdigung reflektiert einerseits den innovativen Charakter unseres Systems und dessen breiten Einsetzbarkeit. Andererseits würdigt sie den Einsatz unseres engagierten Teams bei der Entwicklung dieser einzigartigen Lösung, die für unsere Kunden eine hochsichere, leicht anzuwendende industrielle Digitalisierungsplattform bietet. Insbesondere die Möglichkeit zur sehr schnellen und einfachen Integration in bestehende Produktionsprozesse bietet große Vorteile für unsere Kunden, da sich damit die Nutzungszeiten von Bestandsanlagen deutlich verlängern lassen und wir somit auch einen wichtigen Beitrag zum schonenden Umgang mit Ressourcen leisten und gleichzeitig Unternehmen mit älteren Industrieanlagen fit für Industrie 4.0 machen können.“

 

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Seit Juni neue Auszahlstelle – Bargeldservice nun im Café Plüsch in Monreal

Monreal/Koblenz/Region – Neben selbstgebackenem Kuchen gibt es nun im Café Plüsch in Monreal auch einen Bargeldservice mit girocard + PIN für die Kunden der Volksbank RheinAhrEifel. Da es in Monreal keine Filiale der Volksbank mehr gibt, wird nun an der Kuchentheke das Bargeld zur Verfügung gestellt. Bis zu einer Abhebung in Höhe von 200,-€ können die Kunden der Volksbank dort mit einem handelsüblichen Electronic Cash-Terminal Geld vom Konto abheben. Während den Öffnungszeiten des Cafés bietet das Team um Tanja Gilles und Leonie Brust diesen neuen Service an.

Mit den Service-Agenturen bei regionalen Partnern, etwa in Dorfläden oder Einzelhändlern will die Volksbank RheinAhrEifel EG auch in Zukunft eine flächendeckende Bargeldversorgung gewährleisten und gleichzeitig regionale Strukturen fördern. So können Volksbankkunden neben der Barauszahlung natürlich direkt mit ihrer Volksbank Karte zahlen.

“Wir möchten all unseren Kunden die Möglichkeit bieten Bargeld abzuheben, auch denen die vielleicht eingeschränkt mobil sind oder keine Option haben jederzeit Geschäftsstellen und SB-Standorte anzufahren. Für Fragen und weiteren Service sind wir nach wie vor telefonisch über unsere Hotline erreichbar, denn der persönliche Kontakt ist uns sehr wichtig” so Direktor Oliver Engels vom Regionalmarkt MayenRhein.