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Konsequent auf Wachstumskurs: Kreissparkasse Mayen auch im Corona-Jahr an der Seite ihrer Kunden erfolgreich

Mayen/Andernach/Region, 25.01.2021 – Auf ein ausgesprochen erfolgreiches Jahr kann die Kreissparkasse (KSK) Mayen zurückblicken. Der Wachstumskurs der letzten Jahre wurde durch Corona nicht getrübt und die KSK konnte ihre Position als Marktführer weiter ausbauen. Das belegen die Zahlen, die heute vom Vorstandsvorsitzenden Karl-Josef Esch und Vorstandsmitglied Christoph Weitzel vorgestellt wurden.

„Wir verdanken die guten Ergebnisse der Robustheit unserer regionalen Wirtschaft und dem ausgewogenen Branchenmix. Die meisten Unternehmen und Handwerker produzieren weiterhin auf hohem Niveau und haben gut gefüllte Auftragsbücher. Die Beschäftigungslage ist immer noch – trotz Corona – in Summe verhältnismäßig stabil. Gleichwohl trifft die Pandemie einige Branchen mit voller Härte: der Einzelhandel, die Gastronomie und Hotellerie oder Selbstständige, wie z.B. Friseure. Trotz der öffentlichen Förderprogramme sorgt uns diese Entwicklung. Denn es hängen auch viele Arbeitsplätze davon ab. Unsere MitarbeiterInnen waren hier sehr frühzeitig nah dran an den finanziellen Nöten unserer Kunden und halfen, Lösungen zu finden. Das alles war und ist eine große Belastungsprobe“, machte Karl-Josef Esch gleich zu Beginn deutlich.

Die Kreissparkasse Mayen konnte ihre Bilanzsumme um 12 Prozent, also 243 Mio. Euro, auf mehr als 2,26 Mrd. Euro steigern.

Bei den Privat- und Firmenkunden konnte ein sehr erfreuliches Kreditwachstum von fast 10 Prozent erreicht werden, die Kredite stiegen damit auf 1,67 Mrd. Euro.


Mit 411 Mio. Euro an neu zugesagten Krediten wurde ein neuer Rekordwert erreicht, das sind über 100 Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Davon floss mehr als die Hälfte in rund 1.200 Bauvorhaben. „Damit helfen wir unseren Kunden, ihren Traum vom Eigenheim zu verwirklichen“, so Christoph Weitzel. „Aber auch unsere gewerblichen Kunden haben weiter kräftig investiert.“


Das Kundenvermögen, bestehend aus Einlagen- und Wertpapierbeständen, hat mit einer Zunahme um 208 Mio. Euro, also 10,7 Prozent, im Corona-Jahr einen außergewöhnlich großen Sprung nach oben gemacht und beläuft sich auf 2,16 Mrd. Euro.

„Wir sehen in diesem starken Wachstum einen großen Vertrauensbeweis unserer Kundinnen und Kunden, die sich gerade in dieser für uns alle fordernden Zeit auf die Kreissparkasse verlassen konnten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich intensiv darum gekümmert, dass die Bargeldversorgung, die Kartenzahlungen und das Onlinebanking durchgängig und sicher zur Verfügung standen. Wir waren in unseren BeratungsCentern immer für die Kunden da: Persönlich mit Sicherheitsvorkehrungen, telefonisch oder per Videotelefonie. Für diesen besonderen Einsatz mit Herzblut sind wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr dankbar“, betonte Karl-Josef Esch.

„Wir sind schon seit einigen Jahren dabei, für unsere Kunden den telefonischen und digitalen Kontakt zur Kreissparkasse immer weiter auszubauen, damit Beratungen, Service- und Produktabschlüsse einfach möglich sind. Dies hilft unseren Kunden in der Pandemie und wir arbeiten weiter daran“, ergänzt Christoph Weitzel. „Auch unsere Auszeichnung im letzten Jahr als „Beste Bank“ vor Ort bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und spornt uns weiter an“, so Karl-Josef Esch.

Mehr Kunden und mehr Nachfrage nach Onlineangeboten

Mit über 62.300 Girokonten betreut die Kreissparkasse Mayen mehr Konten als je zuvor. Dabei führt die überwiegende Mehrheit der Kunden, 72 Prozent, ihr Konto online. 80 Prozent der Nutzer bekommen ihre Auszüge und Nachrichten in ihr persönliches Postfach. „Das ist nicht nur sehr praktisch, sondern auch ein aktiver Beitrag zur Nachhaltigkeit“, stellt Christoph Weitzel klar, „Rund 20.000 Kunden nutzen die mehrfach ausgezeichnete Sparkassen-App auf ihrem Smartphone oder Tablet. Das kontaktlose Zahlen mit Karte bzw. das mobile Bezahlen hat gerade in der Pandemie rasant zugenommen. Egal ob mit der Sparkassen- oder Kreditkarte, unsere Kunden können mit jedem Smartphone alle Karten auch zum mobilen Bezahlen nutzen.“

Kurze Wege und schnelle Lösungen für Privat- und Firmenkunden in Zeiten von Corona

Für Privatkunden, Unternehmen und Selbstständige war die KSK auch im „Corona“-Jahr ein verlässlicher Partner. Zu Beginn der Krise im März wurden vor allem Zins- und Tilgungsaussetzungen über mehrere Monate in Anspruch genommen. So konnte betroffenen Unternehmen und Privatpersonen in über 1.300 Fällen etwas Luft verschafft werden. Die öffentlichen Corona-Förderkreditprogramme wurden ergänzt durch hauseigene Sonderkreditprogramme, um schnell und unbürokratisch zu helfen. Rund 40 Mio. Euro wurden anlässlich der Coronakrise zusätzlich zur Verfügung gestellt. Zudem hat die KSK hier auch personell aufgestockt, um ihre Kunden zu unterstützen.

Gut für die Region und die Menschen, die hier leben

Für die Region ist die Kreissparkasse Mayen ein verlässlicher Partner und Steuerzahler: über 4 Millionen Euro fließen an Unternehmenssteuern in die Region. Hinzu kommen nochmal über 3,4 Mio. Euro über die Lohnsteuer der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Auch so tragen wir mit zu dem bei, was unsere Region und unseren Landkreis lebenswert macht“, so Weitzel.

Direkt gefördert wurden die Vereine, Schulen, Kindergärten und gemeinnützige Institutionen. Mit über 900.000 Euro an Spenden und Sponsoring konnte wieder viel erreicht werden. Auch viele von der Corona-Entwicklung betroffene Vereine, Nachbarschaftshilfen und andere Initiativen wurden unterstützt und konnten damit viel Gutes tun.

Die Sparkassen-Stiftung „Für unsere Jugend“ erhöhte ihr Stiftungskapital um 200.000 Euro und liegt bei 4,6 Mio. Euro. Bis 2022 ist eine weitere Aufstockung auf insgesamt auf 5 Mio. Euro geplant. „Wir wollen die Jugendarbeit in der Region auch in Zukunft intensiv fördern“, so Christoph Weitzel. Mit der „Rote Decken für kalte Tage“-Aktion in den Grundschulen und den „Tonie-Boxen“ für KiTas konnte den Kindern auch in Corona-Zeiten sinnvoll geholfen werden.

Mit rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Kreissparkasse Mayen einer der größten Arbeitgeber in der Region und bildet auch überproportional aus. 37 junge Menschen machen derzeit eine kaufmännische Ausbildung und nutzen ihre Chancen durch gute Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. „Auch in 2021 werden wir wieder 11 Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen, zwei davon mit dualem Studium. Wir erleben derzeit, dass das Berufsbild Bankkaufmann wieder an Attraktivität gewonnen hat, denn die Zahl der Bewerber ist in 2020 gestiegen. Das stimmt uns für die Zukunft optimistisch. Wir freuen uns auch weiterhin über Bewerbungen auf www.kskmayen.de“, so Karl-Josef Esch.

Negativ-Zinspolitik der EZB weiterhin größte Herausforderung

„Trotz der erfreulichen Entwicklung sehen wir uns auch großen Herausforderungen gegenüber“, so Esch mit Blick auf 2021. „Die jahrelange Negativ-Zinspolitik der Europäischen Zentralbank sorgt dafür, dass das Vermögen und die Sparverträge unserer Kunden nicht mehr verzinst werden. Hier zeigen unsere Beraterinnen und Berater Alternativen auf, um von Anlageklassen zu profitieren, die eine Rendite bringen. Ansonsten werden durch reines Parken der Gelder über die Jahre enorme Werte verzehrt. Da ist individuelle Beratung gefordert“, so Karl-Josef Esch.

Für 2021 hat sich die Kreissparkasse Mayen viel vorgenommen. „Wir wollen auch im neuen Jahr eng mit unseren Kunden zusammenarbeiten, die erste Adresse für Finanzierungen und Immobilien und ein verlässlicher Partner für Geldanlagen und Vorsorge sein. Außerdem bauen wir die individuelle Beratung aus und schaffen für unsere Kunden digitale Mehrwerte“, so Karl-Josef Esch. Neue Geschäftsfelder erschließt die KSK ebenfalls. So ist insbesondere die Hausverwaltung als neue Dienstleistung rund um Immobilien entstanden. Auch in eigene Immobilien wird investiert. Ein großes Thema wird Nachhaltigkeit sein. Hier hat die Kreissparkasse erst kürzlich eine Selbstverpflichtung unterschrieben, die sich an den Pariser Klimazielen orientiert. In einem groß angelegten Projekt werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam in die Gestaltung der Zukunft eingebunden.

„Die KSK war und ist auch in diesen schwierigen Zeiten an der Seite ihrer Kunden. Vielen Unternehmen aber auch deren Mitarbeitern konnte in der Corona-Krise schnell und unbürokratisch geholfen werden. Unsere Kreissparkasse übernimmt Verantwortung und ist bestens aufgestellt für den Weg in die Zukunft“, bestätigt Dr. Alexander Saftig als Vorsitzender des Verwaltungsrats.

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„Aufbruch und Erneuerung“ – Forderungen der rheinland-pfälzischen Handwerkskammern zur Landtagswahl 2021

Region/Trier/Koblenz, 25.01.2021 – Landes-Handwerk stellt Programm für „Aufbruch und Erneuerung“ vor. Am 14. März 2021 findet die Wahl zum rheinland-pfälzischen Landtag statt. Die Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern Rheinland-Pfalz hat deshalb Forderungen mit den wichtigsten landespolitischen Anliegen des Handwerks an die rheinland-pfälzische Landespolitik zusammengestellt.

Nicht nur in der anhaltenden Corona-Krise, besonders danach ist für rheinland-pfälzische Handwerksbetriebe eine wirtschaftsfreundliche Politik mehr denn je Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches unternehmerisches Handeln. Dabei verdient das Handwerk eine besondere Wertschätzung. Denn mit 52.000 Handwerksbetrieben im Land, knapp 266.000 Beschäftigten, darunter über 20.000 Auszubildenden und gut 31 Milliarden Euro Umsatz, bilden die kleinen und mittelständischen Betriebe des Handwerks eine tragende Säule der rheinland-pfälzischen Wirtschaft.

„Selbst mit Corona hat sich das Handwerk als stabile Wirtschaftsmacht bewährt. Auch die besonders betroffenen Branchen nutzen die Chance, sich in der Krise neu aufzustellen. Dieser Impuls der Transformation braucht aber auch politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen, das Handwerk in seiner Entwicklung fördern“, kommentiert Kurt Krautscheid, Präsident der Handwerkskammer Koblenz und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern Rheinland-Pfalz.

Um sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren, setzen Handwerksbetriebe, neben der notwendigen Entlastung von bürokratischen Anforderungen, auf eine aktive Wirtschafts- und Bildungspolitik, welche die Chancen der beruflichen Bildung tatsächlich greifbar macht und die Digitalisierung auf allen betrieblichen Ebenen unterstützt.

Die Kernforderungen aus den Themenfeldern Aus- und Weiterbildung, lebenslanges Lernen sowie Digitalisierung und Innovation stehen dabei auf der Agenda der Handwerkskammern ganz oben. „Besonders in der Ausbildung muss es schnellstmöglich eine Kehrtwende geben, damit mehr junge Menschen den Weg ins Handwerk finden und die Betriebe ihre Zukunft sichern können“, so Dirk Fischer, Präsident der Handwerkskammer der Pfalz.

Die digitale Transformation und Wettbewerbsfähigkeit rheinland-pfälzischer Handwerksbetriebe hängt entscheidend davon ab, wie sie Innovationen aus eigener Kraft generieren können und dabei Unterstützung beim notwendigen handwerksgerechten Technologietransfer erhalten.

Eine ebenso unverzichtbare Kernforderung für ein erfolgreiches Arbeiten des Handwerks ist der weitere Ausbau einer leistungsfähigen und modernen Infrastruktur im eher ländlich geprägten Rheinland-Pfalz. Auch bei der bestmöglichen Vorbereitung von Schülerinnen und Schülern auf das Berufsleben besteht Handlungsbedarf. „Egal ob analoger oder digitaler Unterricht: Die Berufsorientierung braucht ihren festen Platz im Stundenplan der Schülerinnen und Schüler und das auch fest verankert im Schulgesetz.

Auch Schülerinnen und Schüler am Gymnasium müssen sich in Form von Praktika orientieren können“, fordert Hans-Jörg Friese, Präsident der Handwerkskammer Rheinhessen. Neben einer modernen Ausstattung der Berufsschulen und der handwerklichen Ausbildungsstätten fordert Rudi Müller, Präsident der Handwerkskammer Trier, auch eine finanzielle Entlastung der Auszubildenden und Ausbildungsbetriebe. Die Forderung eines vergünstigten Azubitickets für den ÖPNV in ganz Rheinland-Pfalz sei ein ebenso wichtiges Signal wie eine noch stärkere finanzielle Unterstützung von der neuen Landesregierung, um das lebenslange Lernen im Handwerk zu etablieren. „Die duale Ausbildung ist unser schärfstes Schwert im Kampf gegen den Fachkräftemangel im Handwerk“, betont Präsident Müller.

Eine klare und über einzelne Reformschritte hinausgehende Perspektive fordert Rudi Müller auch beim Klima- und Umweltschutz. Der ökologische Wandel darf nicht nur steigende betriebliche Energieeffizienzmaßnahmen zur Folge haben, sondern muss dem Handwerk auch die wirtschaftlichen Chancen einer beschleunigten Umsetzung der Energiewende eröffnen.

Die Forderungen zur Landtagswahl sind als E-Paper auf der Internetseite der Handwerkskammern unter www.handwerk-rlp.de abrufbar.

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Einladung zum kostenlosen Webcast der KSK Vulkaneifel und der DekaBank am Dienstag, 26. Januar

Daun, 23.01.2021 – Das Corona-Jahr hat Gesellschaft und Wirtschaft bewegt wie keine andere Krise in den letzten Jahrzehnten. Das war auch an den Aktienkursen deutlich zu sehen. Wird das eben erst begonnene Börsenjahr 2021 genauso holprig wie das vergangene? Und welche Trends sind für Sparer und Geldanleger gerade jetzt wichtig? Die Kreissparkasse Vulkaneifel und die DekaBank beantworten in einem digitalen Dialog diese und viele weitere Fragen rund um die „Geldanlagetrends 2021“. Das an Aufregern reiche Börsenjahr 2020 wird als Ausnahmeerscheinung vermutlich in die Finanzgeschichte eingehen.

Falsch wäre es jedoch, auch die niedrigen Zinsen für eine Ausnahmesituation zu halten. Denn realistisch betrachtet werden diese noch über viele Jahre Normalität bleiben. Für Sparer und Anleger ein ernst zu nehmendes Hemmnis beim Vermögensaufbau oder der privaten Vorsorge. Wie sehen die Zins- und Wirtschaftsprognosen für das neue Jahr aus? Wie kann man jetzt den Einstieg in Wertpapieranlagen clever gestalten? Welche Möglichkeiten bieten nachhaltige Anlageprodukte oder Digitalthemen? Was sollte man bei einem Depot-Check beachten? Im Rahmen der 90-minütigen Online-Sendung „Geldanlagetrends 2021“ werden am 26. Januar, ab 19:00 Uhr all diese und weitere Fragen beantwortet.

Anmeldung Live-Webcast: Dienstag, 26. Januar, 19:00 Uhr. Melden Sie sich jetzt an – die kostenlose Registrierung ist auch für Nichtkunden der Kreissparkasse Vulkaneifel möglich unter www.ksk-vulkaneifel.de

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Eifelschau.de und Eifel-Zeitung revolutionieren den Stellenmarkt im Internet

Daun/Weiler, 22.01.2021 – Jetzt „Durchstarten“ trotz Krise mit aktuellen Stellenangeboten auf eifelschau.de und der Eifel-Zeitung. Profitieren Sie von neuen Impulsen und besetzen Sie Ihre freien Stellen mit uns im Handumdrehen.

Die aktuellen Stellenanzeigen finden Sie in der Navigationsleiste durch „Click“ auf den Button „Stellenmarkt“ auf eifelschau.de und in der Printausgabe der Eifel-Zeitung.

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ARTEMIS GmbH & Co. KG verstärken Regionalmarke EIFEL

Kenn/ Prüm, 22.01.2021 – Mit der Kooperation zwischen der neu gegründeten ARTEMIS GmbH & Co. KG und der Regionalmarke EIFEL wird es zukünftig wieder regional und überregional garantiertes EIFEL Wild geben.  Mit den Wildspezialisten aus Kenn, die mit ihrem hochmodernen und hocheffizienten Wildzerlegebetrieb in Deutschland höchste Maßstäbe setzen, wird EIFEL Wild für Fleischereien, Gastronomie und Handel ganzjährig verfügbar.

Die Vorteile von Wild liegen auf der Hand: Wildbret ist ein erstklassiger Botschafter für nachhaltige Lebensmittel und kann durch die natürliche Lebensweise der Wildtiere auch mit hervorragenden Nährwerten glänzen. Wildfleisch ist kein Produkt aus der Massentierhaltung, Wild lebt in seinem natürlichen Lebensraum und ernährt sich in der Natur. Das Fleisch überzeugt  durch einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren bei gleichzeitig geringem Fettanteil und einem hohem Vitamin- und Mineralstoffgehalt.

Hinter der ARTEMIS GmbH & Co. KG stehen die beiden Geschäftsführer Torsten Herz und Arthur Schäfer mit einem ambitionierten Konzept. In ihrem EU-zugelassenen Wildzerlegebetrieb können bis zu 1.000 Tiere pro Woche verarbeitet werden. Dazu wurden bereits ein knappes Dutzend Fachleute eingestellt. Die Wildspezialisten sehen sich als Nahtstelle zwischen Jäger, Fleischereien  und Verbrauchern – denn sie können unterschiedlichste Zielgruppen passgenau beliefern.

ARTEMIS garantiert „100% Wild aus Deutschland“ – beim Thema EIFEL kommt die genauere Herkunftsgarantie Eifel noch „on Top“. Es handelt sich immer um freilebendes  Wild, das in regionalen Wildannahmestellen, oder bei ARTEMIS selbst,  von Jägern angeliefert werden kann.

Aktuell arbeiten die Wildspezialisten an der Entwicklung einer APP, die den Informationsfluss zwischen Jägern, Wildsammelstellen und ARTEMIS optimiert.

Arthur Schäfer: „Bewusster Fleischkonsum und das Wissen über die Fleischherkunft wird für Verbraucher immer wichtiger und damit steigt auch die Nachfrage nach Wildfleisch. Wir wollen mit unserem System und unseren hohen Qualitätsanforderungen den Markt und unsere Kunden zufriedenstellen.“

Torsten Herz, gleichzeitig auch Geschäftsführer von Vet-Concept in Föhren, ergänzt: „Nach Gewinnung der Edelteile wie Rücken und Keulen bleiben Innereien und  Abschnitte übrig, für die Endverbraucher keine Verwendung haben, die jedoch hochwertige Rohstoffe für die Herstellung von Tiernahrung darstellen.“

Für die Regionalmarke EIFEL schließt sich wieder mit dem Thema EIFEL Wild eine strategische Lücke, um die Qualitätsmarke noch attraktiver und bekannter zu machen und um noch mehr Kunden zu begeistern.

Seit Dezember hat ein kleiner Werksverkauf in Kenn seine Türen geöffnet. Hier erhalten private Kunden küchenfertig zugeschnittene Edelteile und Wurstspezialitäten von Reh, Hirsch und Wildschwein.

EIFEL – Qualität ist unsere Natur!

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Volksbank RheinAhrEifel eG zieht positive Bilanz trotz Herausforderungen der Corona-Krise

Region Rhein-Ahr-Eifel-Mosel/Mayen/Koblenz, 22.01.2021 – 11 Prozent Wachstum im Kreditgeschäft und 8,4 Milliarden Euro Kundenvolumen. Die Volksbank RheinAhrEifel eG hat das Geschäftsjahr 2020 trotz der Herausforderungen im Rahmen der Corona-Krise mit einem zufriedenstellenden Ergebnis abgeschlossen. Ihre Bilanzsumme stieg um rund 10 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Auch das Eigenkapital konnte sie weiter stärken, sodass es zum Bilanzstichtag bei 408 Millionen Euro lag. Sascha Monschauer, Vorstandsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel eG, erklärt: „2020 war sehr herausfordernd. Nachdem uns die Corona-Krise zunächst ein Stück weit zurückgeworfen hat, konnten wir unser Geschäft schnell wieder stabilisieren und das Jahr auf einem guten Niveau beenden.“

Das Kreditgeschäft ist um über 11 Prozent auf insgesamt 2,7 Milliarden Euro gewachsen. Die Kundeneinlagen stiegen auf 3,2 Milliarden Euro (+11,2 Prozent). Insgesamt betreute die Volksbank 2020 ein Kundenvolumen von 8,4 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs von über 700 Millionen Euro. Der Bankvorstand wird der Vertreterversammlung im April die Ausschüttung einer Grunddividende an die Mitglieder in Höhe von 2 Prozent vorschlagen plus einen Bonus von 2 Prozent.

Verlässlicher Partner in der Corona-Krise

In der Corona-Krise unterstützt die Bank Unternehmen und Privatkunden auf vielfältige Weise. 2020 wurden rund 270 Fördermitteldarlehen mit einem Volumen von 43,7 Millionen Euro beantragt und rund 1.800 Tilgungsaussetzungen bei Privatkunden und Firmenkunden genehmigt. Insbesondere seit dem Frühjahr verzeichnete die Volksbank einen stark erhöhten Beratungsbedarf bei den Kunden. Ihr digitales Serviceangebot hat sie weiter ausgebaut. Nahezu alle Standardbankgeschäfte können nun online getätigt werden. Eine wichtige Neuerung ist das kontaktlose Bezahlen, das ohne PIN-Eingabe mittlerweile bei vielen Händlern bis zu einem Betrag von 50 Euro möglich ist.

Kunden- und Mitgliederzuwächse bei „ausgezeichneter“ Beratungsqualität

2020 konnte die Volksbank RheinAhrEifel 6.380 neue Kunden und 2.841 neue Mitglieder gewinnen.

Ihre hohe Beratungsqualität stellte die Bank bei Bankentests und Kundenbefragungen erneut unter Beweis. In Koblenz gewann sie Anfang 2020 den Bankentest des renommierten „Deutschen Instituts für Bankentests“ in allen fünf Kategorien. Im Winter folgten der erste Platz in Rheinland-Pfalz für die Private-Banking-Beratung sowie der Platz 3 im Bereich Firmenkunden. Zum wiederholten Mal, jedoch erstmals als fusionierte Volksbank RheinAhrEifel, erreichte sie Platz 1 beim „Koblenzer Kundenspiegel“.

Verlässlicher Steuerzahler und Förderer der Region

Die zufriedenstellende Gesamtentwicklung hatte auch Auswirkungen auf die kommunalen Finanzen: 6,1 Millionen Euro wurden an Lohnsteuer abgeführt. Weitere 8,2 Millionen Euro zahlte die Bank an Ertragssteuern.

Von ihrer Ertragskraft profitierten auch 2020 wieder Vereine, Schulen, Kindergärten und gemeinnützige Institutionen in der Region. Rund 850.000 Euro flossen in Form von Spenden und Sponsoring für gute Zwecke. 150.000 Euro davon vergab die Bank im Rahmen ihres groß angelegten Corona-Hilfsprogramms „100.000 für Vereine“, für das mehr als 300 Anträge eingingen und das aufgrund der hohen Nachfrage aufgestockt wurde.

Die Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel unterstützte im vergangenen Jahr 213 Projekte. Im Rahmen eines Jahresprojektes verteilte sie kostenlos über 7.000 Notfalldosen an die Bevölkerung. Auch die Spendenplattform „Viele schaffen mehr“ wurde rege genutzt. Vereine und Initiativen sammelten bislang knapp 200.000 Euro für 63 Projekte über die Plattform ein. Pro Unterstützer gibt die Volksbank fünf Euro dazu, sodass insgesamt 55.000 Euro aus ihrem Spendentopf zusätzlich in die Region fließen konnten.

Bau- und Investitionsprojekte

Für 2021 stehen bei dem Institut einige Bau- und Investitionsprojekte auf der Agenda. Am Standort Daun investiert sie rund 7 Millionen Euro in einen Neubau, der gegenüber des jetzigen Bankgebäudes entstehen soll. Erste Erd- und Rohbauarbeiten werden 2021 ausgeführt. Das neue Gebäude soll Mitte 2023 fertiggestellt sein.

In Mendig wird die Volksbank ebenfalls ein neues Bürogebäude im Industriegebiet errichten, das 110 Mitarbeitern Raum bietet. Baubeginn ist für das Jahr 2021, die Fertigstellung für Ende 2022 angedacht. Weitere Baumaßnahmen werden an den Standorten Sinzig und Altenahr umgesetzt. Die Filiale Sinzig wird erweitert und modernisiert, in Altenahr entsteht eine neue SB-Einheit.
Filialschließungen sind für 2021 nicht vorgesehen.

In Lahnstein errichtet die Bank darüber hinaus im „Rheinquartier“ ein Renditeobjekt mit insgesamt 66 Wohnungen in drei Gebäuden. Die Fertigstellung des ersten Gebäudes mit 22 Wohnungen ist für Ende 2021 geplant. In Mülheim-Kärlich entsteht außerdem das „Raiffeisenquartier“. In dem neuen Gebäude sind Mietwohnungen, eine Bäckerei sowie eine SB-Filiale der Volksbank RheinAhrEifel vorgesehen.

Auf- und Ausbau Volksbank Direkt

„Volksbank Direkt“ mit den Teams Direktberatung, Direktservice und Electronic Banking baut die Bank 2021 weiter aus bzw. auf. Der Bereich ist Teil der Omnikanal-Strategie der Bank. Mitglieder und Kunden sollen ihre Bankgeschäfte wann immer sie wollen bequem von zuhause aus erledigen können. „Wir bieten in dieser Einheit den gleichen Service und auch die genossenschaftliche Beratung an – wie in einer stationären Filiale, aber per Telefon, Video und E-Mail“, erklärt Sascha Monschauer. Firmenkunden profitieren außerdem von eCommerce-Dienstleistungen und der Expertise von Experten, die auf elektronischen Zahlungsverkehr spezialisiert sind.

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Abhol-Service ausgeweitet – Das Restaurant Brucker kam dem Wunsch der Kundschaft nach

Kall, 21.01.2021 – Der vom Restaurant Brucker während der Schließung des Möbelhauses und des Restaurants angebotene Abholservice ist auf die Zeiten am Donnerstag und Freitag von 11 bis 20 Uhr und am Samstag von 16 bis 21 Uhr erweitert worden. Dienstags und mittwochs wird der Abholservice von 11 bis 16 Uhr angeboten. Sonntags und montags ist Ruhetag.

Nach der erneuten Schließung des Restaurants im November aufgrund der Corona-Pandemie entschied sich Restaurantleiterin Melanie Frey mit Küchenchef Ben Kromb, getreu dem Motto „Trotz Lockdown sind wir für Sie da“, für den Weiterbetrieb der Restaurantküche, um den Kunden während der üblichen Geschäftszeit einen Abholservice anzubieten.

Viel gefragt sind die vielseitigen Burger To go, die Ben Kromb frisch zubereitet. Foto: Reiner Züll

Dieser Service wurde von der Kundschaft immer stärker angenommen. Mehrfach wurden Melanie Frey und Küchenchef Ben Kromb gebeten, das Angebot auf die Abendstunden auszuweiten. Das Restaurant kam diesem Wunsch nach und weitete die Servicezeiten an drei Tagen auf 20 bzw. 21 Uhr aus.

Beliebte Burger

Besonders groß sei die Nachfrage an Burgern, bei denen die Kunden die frische Zubereitung und die Vielfalt schätzen, berichtet Chefkoch Ben Kromb. Auf der Burger-Karte findet der Kunde Hamburger, Cheeseburger, Pfeffer-Burger, Chili-Cheeseburger und BBQ-Bacon-Burger mit jeweils 180 Gramm Rindfleisch als Pattys. Aber auch der Veggie-Burger mit Kichererbsen-Patty und der Crunchy-Chicken-Burger mit Hähnchenbrust erfreuen sich großer Beliebtheit. Die dazugehörigen Pommes werden aus Süßkartoffeln zubereitet.

Inzwischen, so Küchenchef Ben Kromb, der seine Ausbildung in dem renommierten Landgasthaus Roeb in Zülpich absolviert hat, gebe es viele Stammkunden, die den Abholservice des Restaurants Brucker schätzen. In der Mittagszeit gingen Bestellungen von Firmen aus dem Industriegebiet ein, die damit auch ihre Solidarität gegenüber dem Restaurant in der Zeit der Pandemie ausdrückten.

Vorerst ist Ben Kromb in der Restaurantküche noch Einzelkämpfer und froh und dankbar, dass er trotz der Restaurantschließung weiter beschäftigt wird. Die veränderte Arbeitszeit durch die Ausweitung des Angebotes in die Abendstunden nehme er gern in Kauf.

Mit frischen Zutaten angerichtet

Dass ihm der Job im Zuge des Abholservice Spaß macht, ist nicht zu übersehen. Ob der Kunde eine Currywurst, Backfisch, Schnitzel, Penne, einen Salatteller, Ofenkartoffeln oder die besonders beliebten und lecker gefüllten Wrap-Teigrollen bestellt, alles wird von Ben Kromb mit frischen Zutaten angerichtet.

Erstaunlich ist die profihafte und strukturierte Arbeitsweise des Kochs bei der Entgegennahme der Bestellung, der Vereinbarung der Abholzeit, der Zeitplanung und der letztendlichen Zubereitung der bestellten Gerichte. Damit die Abholer zum vereinbarten Zeitpunkt ihre Ware pünktlich und im erhitzten Zustand in Empfang nehmen können, arbeitet Ben Kromb die Bestellungen mit der Präzision einer Zeitschaltuhr ab.

Trotz des gut funktionierenden Abholservices hofft man im Restaurant Brucker, dass die Corona-Pandemie bald ein Ende hat und wieder normale Öffnungszeiten möglich werden. Von einem ist Küchenchef Ben Kromb schon jetzt überzeugt: „Durch das Angebot des Abholservice sind auch sicher viele neue Kunden auf das Restaurant aufmerksam geworden.“

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KSK- Vulkaneifel Mitarbeiter Volkmar Hoffmann in den Ruhestand verabschiedet

Daun, 21.01.2021 – Nach 47 Jahren Engagement für die Kreissparkasse Vulkaneifel ist der Verhinderungsvertreter des Vorstandes der Kreissparkasse Vulkaneifel, Volkmar Hoffmann, in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet worden. In seiner Laudatio ging Stephan Alt, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Vulkaneifel, auf seinen beruflichen Werdegang ein: Bereits mit 16 Jahren begann Volkmar Hoffmann 1973 seine Ausbildung bei der damaligen Kreissparkasse Daun. Nach seiner Ausbildung arbeitete Volkmar Hoffmann zunächst mehrere Jahre in der Hauptbuchhaltung, in der zentralen Personalreserve und als stellv. Leiter der damaligen Hauptgeschäftsstelle Jünkerath.

Besonders angetan war Hoffmann vom Kreditgeschäft der Sparkasse. So wurde er ab dem Jahr 1983 in der Kreditabteilung eingesetzt. Zuerst als Sachbearbeiter, später als Leiter des Kreditsekretariats und der Kreditüberwachung sowie der zentralen Marktfolgebearbeitung Kredit. Dreizehn Jahre leitete er den gesamten zentralen Marktfolgebereich und war danach sechs Jahre Bereichsleiter der Kredit-Marktfolgeabteilung. Seit 2009 nahm er die Verhinderungsvertretung des Vorstandes der Kreissparkasse Vulkaneifel wahr.

Vorstandsvorsitzender Dietmar Pitzen und Vorstandsmitglied Stephan Alt würdigten Volkmar Hoffmann als eine langjährige, loyale Führungskraft, die von seinen Kunden, Vorgesetzten und Mitarbeitern gleichermaßen geschätzt wurde und an die man sich jederzeit vertrauensvoll wenden konnte. Zum Abschied überreichte der Vorstand der Kreissparkasse Vulkaneifel Volkmar Hoffmann ein kleines Präsent und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute. Dem Dank und den guten Wünschen schloss sich Personalratsvertreterin Heike Basten an. Sie bedankte sich auch im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Volkmar Hoffmann für das stets gute und faire Miteinander.

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DEHOGA Forderung wird umgesetzt

Region/Bad Kreuznach, 20.01.2021 – Bedingungen für Hilfsprogramme werden nachgebessert. DEHOGA warnt vor großer Pleitewelle und drängt auf schnelle Auszahlung der Hilfsprogramme. Mit der am 19.01.2021 von Bund und Ländern beschlossenen Verlängerung des Lockdowns bleiben die Betriebe bis voraussichtlich 14. Februar auch weiterhin geschlossen. „Die damit verbundene Ungewissheit über ein Öffnungsdatum ist für viele unserer Gastgeber neben den existentiellen Sorgen eine zusätzliche zermürbende Belastung wie wir aus vielen – auch persönlichen – Gesprächen wissen.

Umso wichtiger ist jetzt, dass die versprochenen Hilfen für alle Unternehmen schnell, unbürokratisch und in vollem Umfang ankommen“, drängt DEHOGA Präsident Gereon Haumann. „Ansonsten wird aus den befürchteten Insolvenzen und Betriebsaufgaben bittere Realität“.

Auch die aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes bestätigen noch einmal den massiven Umsatzeinbruch im Gastgewerbe. Die Branche hat Umsatzeinbußen in der Spitze von 78 Prozent im Monat November, mit Beginn des zweiten Lockdowns zu verkraften, im Jahresmittel sind es durchschnittlich über 50 Prozent. Kein Wunder, musste die Branche in 2020 doch vier Lockdown-Monate verkraften, und auch in den „geöffneten“ Monaten war die Situation und wirtschaftliche Entwicklung alles andere als normal.

Der DEHOGA hatte deshalb Klarheit und längst überfällige Korrekturen bei den Hilfsprogrammen gefordert. Auf massiven Druck des DEHOGA werden die Bedingungen für die Überbrückungshilfe III nachgebessert. Dies ist Bestandteil des gestrigen Beschlusses von Angela Merkel und den Länderchefs gewesen. Von besonderer Relevanz ist die Erhöhung der monatlichen Maximalbeträge von 500.000 Euro auf bis zu 1,5 Mio. Euro Überbrückungs-hilfe pro Monat. Damit Unternehmen von Januar bis Juni 2021 auch diese höheren Auszahlungen erhalten können, ist es jedoch unerlässlich, dass die Europäische Kommission der von der Bundesregierung beantragten Heraufsetzung der beihilferechtlichen Obergrenze von derzeit 3 Mio. Euro auf zum Beispiel 15 Mio. Euro zustimmt. Wir erwarten schnellstmöglich eine Klarstellung bzw. die Außerkraftsetzung der EU-Beihilferegelungen für alle Entschädigungsleistungen (sog. „Novemberhilfe“ und „Novemberhilfe plus“, sog. „Dezemberhilfe“ und „Dezemberhilfe plus“ sowie die „Überbrückungshilfen“) für das Gastgewerbe, da die Pandemie bedingte Schließung der gesamten Branche – ohne eigenes Verschulden der Betriebe – zur Aufrechterhaltung des Schulbetriebes und der übrigen Wirtschaft einer einzelnen Branche ein Sonderopfer abverlangt, das zu entschädigen ist. Auf Entschädigungsleistungen ist das EU-Beihilferecht NICHT anzuwenden. Mit dieser Klarstellung könnte ein wesentlicher Beitrag zur Reduktion der Komplexität und Unverständlichkeit der Programme geleistet werden.

Auch werden die Abschlagszahlungen für die Überbrückungshilfe III von derzeit 50.000 Euro auf bis zu 100.000 Euro erhöht. Die Anträge auf Überbrückungs-hilfe III können voraussichtlich im Februar gestellt werden. Der Beginn der regulären Auszahlungen ist jedoch erst voraussichtlich ab März 2021 möglich.

„Auch wurde der DEHOGA-Forderung entsprochen, die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis Ende April 2021 zu verlängern, wenn rechtzeitig ein entsprechender aussichtsreicher Antrag auf die Gewährung der finanziellen Hilfen gestellt wurde“, ergänzt Präsident Haumann. „Jetzt bleibt zu hoffen, dass alle Unternehmen, insbesondere diejenigen, die Novemberhilfe

plus und Novemberhilfe extra erhalten können, auch schnellstmöglich wissen, wann die Antragstellung nach welchen Kriterien möglich ist. Für das Überleben vieler Unternehmen ist es jetzt elementar wichtig, dass schnellstmöglich die vollständigen November- und Dezemberhilfen zur Auszahlung kommen. Mit der Schließung am 2. November wurde von unserer Branche ein Sonderopfer abverlangt. Eine Entschädigung der finanziellen Ausfälle wurde mit Beschluss der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten der Länder am 28. Oktober zugesagt. Dieses Versprechen gilt es jetzt einzulösen“, fasst Präsident Gereon Haumann die Erwartungshaltung der Branche zusammen.

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Heilwasser-Neujahrskampagne stellt Händler ins Schaufenster

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 19.01.2021 – Citymanagement und Marketing GmbH unterstützen lokalen Handel. Seit Anfang des Jahres zieren sie das Stadtbild – die Großflächen-Plakate zur Neujahrskampagne des Bad Neuenahrer Heilwassers. An passenden Stellen im Stadtgebiet zeigen sie nicht nur das Produkt selbst, sondern vor allem, wo Interessierte es kaufen können – nämlich bei den örtlichen Verkaufsstellen Edeka Timo Boden und dem Getränkehandel Braun & Blumenrath. Das städtische Citymanagement sowie die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH rücken so den Einzelhandel vor Ort in den Fokus und bieten lokalen Händlern eine weitere werbewirksame Plattform.

Timo Boden (r.), Inhaber des Edeka-Marktes in der Weinbergstraße, und Dania Münch (l.) setzen auf regionale Produkte im Einzelhandel. Foto: © Kevin Hengsberg/Dania Münch – Marketing GmbH

Lokale Händler und Produkte fördern – das ist die Devise von Kevin Hengsberg, Citymanager der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler. Unter dem Hashtag #supportyourlocal wird insbesondere nun während des Lockdowns auf das Online-Portal www.liefernlassen.ahrtal.de aufmerksam gemacht. „Das Portal bietet einen umfassenden Überblick über bestehende Lieferangebote und Online-Shops aus der Region. Auf Produkte regionaler Händler, Winzer und Gastronomen soll aber nicht nur online aufmerksam gemacht werden, sondern auch direkt vor Ort“, erläutert Kevin Hengsberg.

„Und dies möchten wir mit der Heilwasser-Kampagne erreichen“, betont Dania Münch, Referentin Gesundheitswirtschaft und Heilwasser der Marketing GmbH. „Denn die Kampagne verbindet Lokales mit Lokalem, in diesem Fall Händler und Produkt, an prominenten Stellen im Stadtgebiet, wo sie aktiv wahrgenommen werden kann“, führt sie weiter aus.

Das Bad Neuenahrer Heilwasser entspringt dem Herzen Bad Neuenahrs, dem Großen Sprudel im Kurpark und wird von dort aus über Leitungen unterirdisch zum Apollinaris-Werk geleitet, wo das wertvolle Nass in Glasflaschen abgefüllt wird.

Wer sich täglich etwas Gutes mit dem mineralstoffreichen Heilwasser tun und gleichzeitig den heimischen Handel unterstützen möchte, findet unter www.das-heilwasser.de alle weiteren Informationen und Verkaufsstellen. Einige Getränkemärkte, unter anderem auch der Getränkevertrieb Braun & Blumenrath, bieten übrigens einen Lieferservice im Stadtgebiet von Bad Neuenahr-Ahrweiler an.