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Non-Food-Discounter ACTION – eröffnet Filiale in Mayen

Mayen – Ein Kaufhaus mit vielen verschiedenen Alltagsartikeln und verschiedenen Produkten. In diesen Tagen konnte der Beigeordnete Thomas Schroeder, Marktleiter Markus Geisen und Regionalleiterin Yvonne Leber, die neben der räumlich nahen Action-Filiale in Polch auch für die Märkte bis Wittlich zuständig ist, zur Eröffnung ACTION Filiale in Mayen gratulieren.

Zu finden ist der neue Discounter in der Koblenzer Straße zwischen Hoefer und Schuh-Center. Auf rund 730 qm werden etwa 6.000 Artikel in 14 verschiedenen Kategorien mit einem stetig wechselnden Sortiment angeboten. Von Dekoration über Haushaltswaren bis hin zu Drogerieprodukten und noch vieles mehr, kann in der neuen Filiale erworben werden.

„Ich bin froh, dass Sie sich für den Standort Mayen entschieden haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und zufriedene Kunden“, so der Beigeordnete Thomas Schroeder. Er überreichte dem Filialleiter Markus Geisen  und der Regionalleitern ein kleines Präsent – eine Schiefertafel, die ihren Platz in den Verkaufsräumen finden wird.

Die Mayener Filiale ist montags bis samstags von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Mehr über das Unternehmen Action erfahren Sie unter https://www.action.com/de-de/ueber-uns/ und https://www.action.com/de-de/ueber-uns/nachhaltigkeit/

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Feierliche Preisverleihung des R56+ Award 2021 – 75.000 EUR Preisgeld an fünf Projekte vergeben

Region/Mayen-Koblenz – Bei der Gala zur Verleihung des zweiten R56+ Award kamen im Innovationsforum der CompuGroup Medical neben den Preisträgern und den Partnerunternehmen der Region56+ viele geladene Gäste aus Wirtschaft und Politik zusammen, um den Ideenreichtum, die Innovationskraft und Zukunft unserer Region zu feiern.

„Letztes Jahr konnten wir die Preisverleihung „nur“ digital umsetzen, umso wichtiger war es für uns, dieses Mal den Preisträgern einen würdigen Rahmen zu bieten“ betont Christian Kassner – einer der Geschäftsführer der R56+ – die Relevanz dieses „wirklichen“ Treffens.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Klaus Jürgen „Knacki“ Deuser, der der Region immer noch sehr verbunden ist und der Veranstaltung genau die richtige Balance zwischen Unterhaltung und Seriosität gab.

Raphael Gielgen, Trendscout Future of Work, Life and Learn der Vitra International AG führte mit einer Keynote in das Thema Future Work ein. Am Anfang nickten dabei noch viele der anwesenden Unternehmenschefs, denn die Ausgangslage ist in nahezu allen Unternehmen und Branchen gleich. Die Ideen und zukunftsorientierten Ansätze von dem Arbeiten der Zukunft, die er dann aber im weiteren Verlauf vorstellte, waren pure Inspiration für alle im Publikum.

Im anschließenden festlichen Preisverleihungsakt wurden die fünf Preisträger und ihre Projekte präsentiert, auf die das Preisgeld von 75.000 € verteilt wurde:

Mit einem Konzept zur Betriebliche Kinderbetreuung (Tanja Christ und Simone Gügel) und der Plattform „Jobsformoms.de“ (Anke Hollatz und Hanna Jones) wurden zwei Projekte ausgezeichnet, die beide die Vereinigung von Job und Familie zum Thema haben.

Das Projekt „New Community Rooming“ von Christian Jochemich und der evm wirkt mit einem auf Sharing ausgelegten, innovativen Raumnutzungskonzept vor allem auch im ländlichen Raum und kann moderne Arbeitsmodelle auch außerhalb der Städte ermöglichen.

Mit LIMBO, dem mobilen Serviceroboter von Raphael Memmesheimer rückte die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine in den Blick der Jury, die das kooperative Konzept des Roboters als Helfen neben dem Menschen ausgezeichnet hat.

Als eine Kombination aus IoT-Anwendung, Sensorik und künstlicher Intelligenz wurde das Projekt „smartBRICKS“ von Miriam Schuff und Alexandra Färber mit dem R56+ Award ausgezeichnet und zeigte den Gästen die Möglichkeiten von intelligenter Vernetzung zur Optimierung von Raumnutzungen auf.

Das Konzept KO:future wurde als zusätzliches sechstes Projekt ausgezeichnet. Für diese Auszeichnung wurde von der Sparkasse Koblenz im Rahmen des R56+ Awards ein Sonderpreis ausgelobt und somit das Potential des Konzeptes für die gesamte Region gewürdigt. Thomas Hamann und Jan Hagge nahmen den Preis entgegen.

„Das besondere am R56+ Award ist, dass jedes Projekt einen Mentor zur Seite gestellt bekommt“ erläutert Christian Schröder, der zweite Geschäftsführer der R56+. „und diese Mentoren sind ausschließlich die Chefs unserer Gesellschafter und Partner. Mit dieser Power wollen wir sicherstellen, dass die Projekte auch wirklich umgesetzt werden“ führt er weiter aus.

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#Gemeinsam Für RheinlandPfalz – IHK-Positionspapier zur Bundestagswahl 2021

Region/Koblenz/Ludwigshafen/Mainz/Trier – IHKs in Rheinland-Pfalz: Weichen für die Wirtschaft stellen. Steuern und Bürokratie reduzieren, Planungsverfahren beschleunigen, die Aus- und Weiterbildung in den Betrieben stärken: Das sind Kernforderungen aus dem Positionspapier der vier Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz zur Bundestagswahl. Diese vertreten die Interessen von gut 250.000 Unternehmen aller Größen und Branchen in Rheinland-Pfalz und betonen die Bedeutung eines attraktiven Wirtschaftsstandorts für Bund, Länder und Kommunen.

Ein Kernpunkt sind die steuerlichen Rahmenbedingungen, verbunden mit der Forderung, Abgaben für die Betriebe zu reduzieren. So werde das Eigenkapital von Unternehmen in Deutschland stärker belastet als in vergleichbaren Industriestaaten. „Dies führt dazu, dass Unternehmen weniger investieren. Doch gerade im exportstarken Rheinland-Pfalz sind Betriebe darauf angewiesen, auf Auslandsmärkten wettbewerbsfähig zu sein“, sagt Arne Rössel, Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz. „Eine Reform der Unternehmenssteuern mit reduzierter Steuerlast muss daher ganz oben auf der Agenda der nächsten Bundesregierung stehen. Generell müssen die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Standortbedingungen verbessert werden, um für inländische und ausländische Investoren attraktiv zu sein – nur das bringt mittel- bis langfristig das nötige Wachstum und dann auch höhere Steuereinnahmen.“ Ein wichtiger erster Schritt aus Sicht der IHKs hin zu einer wettbewerbsfähigen Steuerbelastung wäre die vollständige Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer. Eine Vermögenssteuer oder eine Vermögensabgabe lehnen die IHKs ab. Auch eine bessere Gestaltung von Rechtsvorschriften und ein gebündelter und digitalisierter Zugang zu Verwaltungsleistungen würden es Unternehmen erleichtern, ihre Ressourcen auf das eigentliche Geschäft zu konzentrieren. Gerade mit Blick auf die Folgen der Corona-Pandemie sei das essenziell.

Anbindung des ländlichen Raums sicherstellen

Einen weiteren Schwerpunkt legt die Wirtschaft in Rheinland-Pfalz auf finanzielle Mittel für die Sanierung und Erweiterung der Verkehrsnetze und schnellere Plan- und Genehmigungsverfahren. „Gerade für den Wiederaufbau der vom Hochwasser geschädigten Regionen erwarten wir von Politik und Verwaltung unbürokratische und schnelle Verfahren“, stellt Rössel klar. Schnelle Planverfahren benötigen ebenso zukunftsentscheidende Einrichtungen wie Energienetze, Glasfaseranschlüsse und 5G-Mobilfunknetze oder Infrastrukturen im Bereich der Stadtentwicklung. Für die Zukunft wegweisend werden zudem die weiteren Schritte bei der Energie- und Verkehrswende sein, so die IHKs. Hier sei es entscheidend, marktbasierte und technologieneutrale Instrumente weltweit abzustimmen und weiterzuentwickeln. „Denn Klimaschutz kann nur durch gesamtgesellschaftliche und weltweite Anstrengungen gelingen“, so Rössel. Technologieneutralität und die freie Wahl von Verkehrsträgern seien besonders für Rheinland-Pfalz von Bedeutung, um die Anbindung des ländlichen Raums sicherzustellen.

Ausbildung als Eckpfeiler eines zukunftsfähigen Wirtschaftsstandorts

Angesichts des Fachkräftemangels muss das Engagement zur Stärkung der dualen Berufsausbildung intensiviert werden, damit junge Menschen bereits während ihrer Schulzeit die beruflichen Chancen durch eine betriebliche Ausbildung erkennen, macht das Positionspapier deutlich. Zudem müsse die Durchlässigkeit zwischen akademischer und beruflicher Bildung weiter vorangetrieben werden.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen werden die rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern den Dialog mit der Bundespolitik in der nächsten Legislatur weiter verstetigen und konstruktiv führen, damit die Wirtschaft auch in Zukunft Motor für Prosperität und Arbeitsplätze in Rheinland-Pfalz sein kann.

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Haku GmbH erweitert Firmensitz im Business Park Hoengen

Alsdorf – Die Fläche für die Erweiterung hatte sich Hilger Habsch schon vor vielen Jahren gesichert, gleich neben dem Firmensitz der Haku GmbH an der Otto-Lilienthal-Straße im Business Park Hoengen. Nun hat der Geschäftsführer des seit 1999 in Alsdorf ansässigen Unternehmens, das unter anderem auf die Fertigung von Komponenten für Verbrennungsmotoren, Werkzeugen, Bauteilen für die Halbleiterindustrie und Medizintechnik spezialisiert ist, die Bagger für den Ausbau bestellt. 900 Quadratmeter zusätzlicher Hallenraum entstehen gleich neben dem Hauptgebäude, Platz wird es dort nicht nur für neue Maschinen, sondern auch für Büroräume und einen neuen Empfangsbereich geben. Auch das Personal – derzeit hat die Haku GmbH rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – wird im Zuge der Erweiterung ausgebaut.

Zehn Monate Bauzeit sind angedacht, die nun mit dem offiziellen Spatenstich eingeläutet wurden, bei dem auch Bürgermeister Alfred Sonders gern zum Arbeitsgerät griff. „Ich freue mich sehr, dass ein etabliertes Unternehmen an seinem Standort bei uns wachsen kann.“ Das schreibe die Erfolgsgeschichte des Strukturwandels in der Stadt weiter, für die auch der Business Park Hoengen stehe. „Alleine hier sind rund 3.000 neue Arbeitsplätze entstanden.“ (apa)

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Alles aus einer Hand – enewa Energie + Wasser Wachtberg erhält Gasnetz-Konzession in Wachtberg

Wachtberg – Die enewa GmbH hat sich – gemeinsam mit ihrem Partner, der Regionetz GmbH aus Aachen – erfolgreich um die Ende 2023 auslaufende Gasnetzkonzession in Wachtberg beworben. Der Wachtberger Gemeinderat hat der enewa in seiner Sitzung am 29.06.2021 den Zuschlag erteilt. Vorangegangen war ein bereits 2019 ausgeschriebenes und sich bis jetzt erstreckendes Vergabeverfahren der Gemeinde Wachtberg nach den energierechtlichen Vorgaben. Hiernach müssen Konzessionsverträge spätestens alle 20 Jahre in einem förmlichen Vergabeverfahren vergeben werden.

Am Montag, 06. September wurde der neue Gasnetzkonzessionsvertrag von Wachtbergs Bürgermeister Jörg Schmidt, dem Beigeordneten Swen Christian und den beiden Geschäftsführern der enewa GmbH, Kai Birkner und Volker Strehl,  unterzeichnet. Die zwanzigjährige Laufzeit dieses Vertrages beginnt Ende 2023. Die enewa wird das Netz von dem bisherigen Konzessionär und Netzbetreiber übernehmen, dies ist die heutige e-regio GmbH als Nachfolgegesellschaft der ehemaligen Regionalgas Euskirchen GmbH.

Bürgermeister Schmidt zeigt sich zufrieden mit dem Vertragsabschluss: „Wir freuen uns, mit der enewa einen kompetenten und zugleich lokalen Partner für den Betrieb des Gasnetzes gefunden zu haben. Auf diese Weise entstehen Wertschöpfung und Arbeitsplätze hier vor Ort.“ Birkner ergänzt: „Mit der Übernahme des Wachtberger Gasnetzes können wir unsere Dienste gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern in Wachtberg perfekt abrunden. Nachdem wir bereits das Stromnetz und auch die Wasserversorgung im gesamten Gemeindegebiet betreiben, können wir den Wachtbergerinnen und Wachtbergern künftig in allen Energie- und Wasserfragen einen Service aus einer Hand bieten.“

Als nächstes werde es darum gehen, so die enewa-Geschäftsführer, mit der e-regio GmbH über eine Übernahme des Gasnetzes zu verhandeln. Das Gasnetz in der Gemeinde Wachtberg hat eine Rohrleitungslänge (inkl. Hausanschlussleitungen) von insgesamt knapp 144 Kilometern und verfügt  über circa 3800 Anschlüsse (Zähler).

enewa GmbH – Energie + Wasser Wachtberg

Die enewa GmbH Energie + Wasser Wachtberg ist ein kommunales Unternehmen mit Sitz in Wachtberg. Zentrale Aufgaben des Unternehmens sind die sichere, effiziente, kundennahe und umweltfreundliche Energieversorgung sowie der Betrieb des Hallenbades. Anteilseigner der enewa GmbH sind die Gemeindewerke Wachtberg AöR mit 51 Prozent und die Stadtwerke Aachen AG (STAWAG) mit 49 Prozent.

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„Meine Heimat ist zerstört worden“ – Flutopfer-Hilfe für Friseure sammelt 250.000 Euro

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Sichtlich bewegt ist Daniel Röber, Obermeister der Friseur-Innung Ahrweiler, als er bei der Pressekonferenz Anfang September zur Flutopfer-Hilfe der Friseure die Begrüßungsworte spricht. Vor Ort sind auf Einladung vom Landesverband Friseure und Kosmetik Rheinland Daniela Schmitt, Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Landesinnungsmeister Guido Wirtz, sein Stellvertreter Bernd Kiefer sowie das Unternehmen Wella Company, vertreten durch Joachim Castor und Mirko Mank.

„Meine Heimat ist zerstört worden“, beginnt Röber und erzählt, wie man sich zwei Wochen nach der Flut über fließendes Wasser im Haus freute und jetzt, fast acht Wochen später, über trinkbares Wasser aus der Leitung. Der junge Friseurmeister aus Ahrweiler hatte mit seinem Salon in der Wilhelmstraße, welcher kurz vor dem Stadttor von Ahrweiler liegt, noch Glück. Bei ihm war nur der Keller geflutet. Der Salon in der ersten Etage blieb verschont. Aber den Großteil seiner Innungskollegen hat es dramatisch getroffen. „Einige der älteren Salonbetreiber sagen, dass sie nicht mehr aufbauen werden. Zu groß sind die Investitionen bei ungewisser Zukunft einer späteren Salonübergabe. Manche Kollegen haben auch nichts mehr zum auf bauen. Sie müssten bei null anfangen.“ Aber es gibt auch die jungen Salonbesitzer, die mit kreativen Lösungen weitermachen. „Sie bekommen von Handwerkskollegen Plätze in deren nicht betroffenen Salons zur Verfügung gestellt, oder sie steigen in Friseurcontainer um, damit sie ihre Kunden bedienen können und wieder Einnahmen haben“, berichtet Röber. „Wir Friseure tragen auch dazu bei, Menschen wieder ein Stück Glück zu geben in dieser Zeit. Und wir hören uns die Sorgen unserer Kunden an. Das tut vielen einfach gut.“

Ministerin Daniela Schmitt war schon mehrfach im Ahrtal. Doch diese Besuche werden auch für sie keine Routine. „Wir sind alle sehr betroffen über das unvorstellbare Leid, welches manche Menschen hier getroffen hat“, sagt sie und betont „Ich bin für das Handwerk da, in guten wie in schlechten Tagen und im Moment haben wir leider viele schlechte Tage.“ Mit Blick in die Zukunft sagt sie: „Wir alle haben den Auftrag Mut und Zuversicht auszustrahlen und zu schauen, wie es weitergeht. Denn am Schluss ist die Zukunftsfähigkeit der Region auch von der Wirtschaft abhängig. Dass Menschen sagen, hier gibt es Arbeit, hier gibt es Ausbildungsplätze, hier pulsiert irgendwann wieder das Leben. Deswegen ist es mir als Wirtschaftsministerin auch wichtig alles zu tun, um zu unterstützen.“

Schmitt ist begeistert von den vielen Hilfsinitiativen wie der vom Landesverband Friseure und Kosmetik Rheinland oder auch von jedem einzelnen Friseurkollegen. „Ich fand es toll zu hören, dass in einzelnen Salons Trinkgeld gespendet wurde, dass jeder schaut, was geht. Und dazu ist es eine großartige Leistung, dass auch Unternehmen wie Wella gesagt haben, wir haben hier einen so beachtlichen Betrag, den wir dazu geben, um diese Initiative noch mal letztendlich zu unterstützen, damit den Betroffenen auch geholfen werden kann.“ Wella Company hatte dem Landesverband Friseure und Kosmetik Rheinland 40.000 Euro gespendet. Die bisher größte Spende der insgesamt 250.000 Euro, die der Verband für die Flutopfer erhalten hat. Weitere Industriepartner unterstützten ebenso die Branche mit großen Beträgen, darunter L’Oréal, Kao Germany GmbH (Goldwell), Paul Mitchell, Glynt, Wild Beauty GmbH und Great Lengths Deutschland GmbH, um nur einige stellvertretend für die zahlreichen Spender zu benennen. „Vielen Dank für Ihr Durchhaltevermögen und Ihre Zuversicht. Wir brauchen die Leute, die einerseits das Leid sehen, aber andererseits auch sagen: Komm, es ist unsere Heimat, es ist unsere Zukunft. So schwer es manchmal fällt, wir bauen es auf“, so Schmitt.

Joachim Castor von der Wella Company dankte derweil dem Landesverband für deren Initiative der Flutopfer-Hilfe. „Wir wollen mit unserer Unterstützung die Friseure ermutigen weiter zu machen.“

Landesinnungsmeister Guido Wirtz, der seinen Salon in der Westeifel zu Hause hat, war 2018 vom Hochwasser betroffen. Dieses Jahr jedoch nicht. Seine Worte galten ganz allein seinen Friseurkollegen. „Es macht uns traurig, dass wir von über 20 Friseurkollegen aus dem Ahrtal noch immer nichts gehört haben. Wir können sie nach wie vor nicht erreichen.“ Wirtz rechnet damit, dass zu den 43 bereits bekannten stark betroffenen Friseurbetrieben aus dem Rheinland, davon alleine 31 aus dem Ahrtal, in den nächsten Wochen noch weitere dazu kommen. Auch jetzt, fast zwei Monaten nach der Katastrophe. „Von den 250.000 Euro Spendengeldern haben wir bislang rund 200.000 Euro ausbezahlt. Wir wollen auch für die Betriebe, die bislang noch keine Möglichkeit hatten sich bei uns zu melden, Gelder für eine Soforthilfe bereithalten.“ Mehr als 500 Einzelspenden waren eingegangen. Viele Industriepartner hätten sich solidarisch gezeigt. „Nicht jeder der betroffenen Salons hat unsere Soforthilfe abgerufen. Einige wollten, dass wir die Gelder, die ihnen zustehen, für andere Salons verwenden, die stärker betroffen sind. Das sind starke Signale“, so Wirtz. „Wir haben bundesweit eine so große Anteilnahme erfahren, dass ich heute noch überwältigt bin“, sagt der Landesinnungsmeister. „In unserem Verband haben wir viele junge Leute wie Daniel Röber mit denen es Spaß macht, gemeinsam die Aufgaben anzugehen.“

Daniela Schmitt hofft derweil, dass die vielen jungen Leute, die sich im Ahrtal ehrenamtlich engagiert haben, den Spirit, wie sie es nennt, nicht verlieren und viele von ihnen im Handwerk eine Aufgabe finden, die sie begeistert. Vielleicht später auch beruflich. Während Schmitt im Salon spricht, fahren draußen vor dem Salon Shuttlebusse ab, um Helfer in den Stadtkern zu bringen. Auch noch zwei Monate nach der Flut sind die Ehrenamtlichen bepackt mit Eimern und Schaufel, wie an den ersten Tagen.

Spendenkonto Fluthilfe
Kontoinhaber: Landesverband Friseure & Kosmetik Rheinland
IBAN: DE04586500300008036857
BIC: MALADE51BIT
Fluthilfe-Börse auf www.lv-friseure.de oder direkt über https://fluthilfe.innungsfriseure-rheinland.de

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Neuer ambulanter Pflegedienst in der Herold-Passage in Meckenheim

Meckenheim – Bürgermeister Jung gratuliert zur Eröffnung. Die Herold-Passage entwickelt sich immer mehr zu einem Gesundheitszentrum. Neben einer Apotheke, einem kosmetischen Salon, Arztpraxen und einer Podologie gibt es dort neuerdings auch eine ambulante Alten- und Krankenpflege. Max Schäfer bietet seit Anfang August mit seiner Sensus GmbH einen umfangreichen Service an, der bedürftigen Bürgerinnen und Bürgern trotz ihres Hilfebedarfs eine möglichst eigenständige und selbstbestimmte Lebensführung verspricht.

Bei einem Tag der offenen Tür konnten sich Interessierte aus erster Hand über das neue Angebot informieren und einen Eindruck von den Räumen im Zypressenweg 11 gewinnen. Bürgermeister Holger Jung nutzte die Gelegenheit, um Max Schäfer und sein Team in Merl willkommen zu heißen. „Wir wünschen ihnen einen guten Start“, sagte Jung und überreichte zusammen mit Wirtschaftsförderer Dirk Schwindenhammer einen farbenfrohen Blumenstrauß. Schäfer freute sich über das florale Präsent, aber auch über die erfreuliche Resonanz in den ersten Tagen. Für ihn eine Bestätigung, hatte der Geschäftsführer doch einen entsprechenden Bedarf für Meckenheim ermittelt. Zusammen mit seiner motivierten Mannschaft will er der großen Nachfrage gerecht werden und die Gesundheitsbedürfnisse der Meckenheimerinnen und Meckenheimer abdecken.

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Einwöchige Gaia-X-Veranstaltung für den Mittelstand am 06. September gestartet

Region/Berlin – Gestern startete die mehrtägige virtuelle Veranstaltungsreihe „Gaia-X: Nutzen für den deutschen Mittelstand“. Sie findet auf Einladung des Gaia-X Hubs Deutschland statt und wird unterstützt durch das Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), den Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom), den Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) sowie den Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Die Veranstaltung zeigt, welchen Mehrwert Gaia-X mittelständischen Unternehmen in Deutschland bietet und lädt sie zur Mitarbeit ein.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Gaia-X hat das Zeug, quer durch alle Branchen Innovationen voranzutreiben. Das zeigen die Beispiele aus unterschiedlichsten Sektoren, von der Automobilbranche, über die Landwirtschaft bis hin zum Gesundheitssektor und zu Smart Living. Die Datenräume, die durch Gaia-X entstehen, ermöglichen neue digitale Geschäftsmodelle – und sichern so Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze in einer digitalisieren Welt. Mit dem Gaia-X Förderwettbewerb unterstützen wir Leuchtturmprojekte in zahlreichen Branchen, die Gaia-X in die Praxis umsetzen. In den kommenden Tagen werden diese Projekte für den deutschen Mittelstand erlebbar mit dem Ziel, noch mehr Unternehmen für Gaia-X und datengetriebene Innovationen zu gewinnen.“

Thomas Jarzombek, Beauftragter des BMWi für Digitale Wirtschaft und Start-ups, eröffnet heute die Veranstaltungsreihe. Bis zum 10. September finden branchenspezifische Veranstaltungen statt. Interessierte können sich kostenfrei für alle oder einzelne Events anmelden unter www.gaia-x-mittelstand.de.

Über den Gaia-X Hub Deutschland:

Der deutsche Gaia-X Hub wurde mit Unterstützung des BMWi 2020 ins Leben gerufen. Unter Leitung der acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften vereint er Vertreter aus Wirtschaft und Forschung. In gemeinsam erarbeiteten Use Cases formulieren sie Nutzer- und Anwendungsanforderungen verschiedener Branchen an Gaia-X. Der Hub ist die zentrale Anlaufstelle in Deutschland für alle, die Interesse an Gaia-X haben. Er verfolgt das Ziel, Daten-Ökosysteme zu entwickeln und nationale Initiativen zu bündeln. Der deutsche Gaia-X Hub steht in engem Austausch mit anderen nationalen Gaia-X Hubs in Europa.

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Das Wirtschafts- und Digitalministerium kürte die besten digitalen Start-ups 2021 aus Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Landespreis OUT OF THE BOX.NRW. Gewinner kommt aus Aachen. NRW Minister Pinkwart: Das Finale des OUT OF THE BOX.NRW verdeutlicht, in welch beeindruckender Vielfalt unsere Start-ups die Digitalisierung vorantreiben – von der Industrie, über die Medizin bis hin zur Sozialarbeit. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit:

Mit dem Wettbewerb OUT OF THE BOX.NRW (OOTB) hat das Wirtschafts- und Digitalministerium auch in diesem Jahr digitale Start-ups aus Nordrhein-Westfalen gesucht, die „OUT OF THE BOX“ denken und handeln. Am Mittwoch, dem 1. September 2021, leisteten sich die elf Finalisten einen spannenden Showdown auf der OUT OF THE BOX.NRW Award Night im Rahmen des PIRATE LIVE. Die drei Gewinner erhielten ein Preisgeld von insgesamt 50.000 Euro.

Minister Pinkwart: „Mit dem Landespreis OUT OF THE BOX.NRW zeichnen wir mutige und kreative Köpfe aus, die mit ihren unternehmerischen Ideen die digitale Welt von morgen gestalten. Es ist mir eine Freude, die inspirierenden Leistungen der Start-ups zu honorieren.“

Gewinner des OUT OF THE BOX.NRW 2021 und einem Preisgeld von 25.000 Euro ist die Clinomic GmbH aus Aachen: Das Start-up verfolgt das Ziel, die intensivmedizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten zu optimieren. Das Assistenzsystem „mona“ verringert den dokumentarischen Aufwand für das Personal und unterstützt dabei, Behandlungsentscheidungen präziser, schneller und sicherer zu treffen.

Mit dem zweiten Platz und einem Preisgeld von 15.000 Euro wird das Start-up GREENbimlabs GmbH aus Aachen ausgezeichnet: Das Start-up ermöglicht mit seiner Lösung die Bewertung und Optimierung des Mittel- und Materialeinsatzes entlang des gesamten Gebäudelebenszyklus. Das Spin-off der RWTH Aachen verfolgt die Mission einer effizienten Kreislaufwirtschaft im Gebäudesektor, um Ressourcen für zukünftige Generationen zu schützen.

Platz drei und somit 10.000 Euro gehen an die ENLYZE GmbH aus Köln: Das Start-up bietet Industrieunternehmen Hard- und Softwarelösungen zur Optimierung ihrer Fertigungsprozesse. Mithilfe der webbasierten ENLYZE App kann Ausschuss minimiert und die Maschinenauslastung optimiert werden. Derzeit fokussiert sich das Team dabei auf Anwendungen in der Prozess- und Kunststoffindustrie.

Als Viertplatzierter erhält das Start-up adiutaByte GmbH aus Sankt Augustin Tickets für den Pirate Summit 2022 in Köln.

Insgesamt wurden knapp 100 Start-ups nominiert. Eine Fachjury und ein paralleles Online-Voting mit mehr als 4.000 Teilnehmern legte daraus neun Finalisten fest. Die letzten beiden Tickets für das OOTB-Finale wurden beim „OOTB Wildcard Pitch enabled by NRW.BANK“ am 14. April 2021 vergeben.

Die Jury des OUT OF THE BOX.NRW Awards 2021 setzte sich aus Vertretern des MWIDE, der NRW.BANK und international agierenden Risikokapitalgebern zusammen. Gleichzeitig fand auch im Finale eine Abstimmung durch das Online-Publikum statt.

Über den Wettbewerb

OUT OF THE BOX.NRW ist ein Wettbewerb für Start-ups aus Nordrhein-Westfalen, die ein digitales Geschäftsmodell verfolgen. Mit insgesamt 50.000 Euro Preisgeld ist der OOTB einer der am höchsten dotierten Start-up-Wettbewerbe in Deutschland. Darüber hinaus verschafft der Preis Start-ups die Möglichkeit, sich vor hochkarätigen Investoren zu präsentieren und damit vielfältige neue Kontakte zu knüpfen.

Über den OOTB Wildcard Pitch enabled by NRW.BANK

Die NRW.BANK hat in diesem Jahr den OOTB Wildcard Pitch zum Leben erweckt. Acht Start-ups, die es in der Jury- und Votingphase des OOTB nicht unter die ersten Neun geschafft haben, haben hierdurch eine zweite Chance und zugleich die Möglichkeit, sich doch noch für das große OOTB-Finale auf dem PIRATE Summit 2021 zu qualifizieren.

Die elf Finalisten:

adiutaByte GmbH,Sankt Augustin: Das Start-up bietet webbasierte Optimierungswerkzeuge, um die Erstellung von komplexen Touren- und Einsatzplänen zu erleichtern. Auf Basis von Künstlicher Intelligenz können Unternehmen aus den Bereichen Pflege, Pharma, Logistik und Entsorgung so ihre Fahrzeiten verkürzen und die Zuverlässigkeit ihrer Planung erhöhen.
Website: https://www.adiutabyte.de/
Video zum OOTB.NRW Award: https://www.youtube.com/watch?v=mUSVg3sCz2M

Cargoboard GmbH & Co. KG, Paderborn: Das Start-up betreibt eine digitale Spedition, die europaweit Stückgutsendungen abwickelt. Über eine digitale Plattform vernetzt es über 20.000 Kunden mit einem der führenden Transport- und Logistiknetzwerke.

Website: https://cargoboard.de/

Video zum OOTB.NRW Award: https://www.youtube.com/watch?v=NTo5-LW_5Fc

https://www.youtube.com/watch?v=NTo5-LW_5Fc

Clinomic GmbH, Aachen: Das Start-up verfolgt das Ziel, die intensivmedizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten zu optimieren. Sein smartes Assistenzsystem „mona“ verringert den dokumentarischen Aufwand für das Personal und unterstützt dabei, Behandlungsentscheidungen präziser, schneller und sicherer zu treffen.
Website: https://www.clinomic.ai/de/
Video zum OOTB.NRW Award: https://www.youtube.com/watch?v=-PF3PVDqSn4

ENLYZE GmbH, Köln: Das Start-up bietet Industrieunternehmen Hard- und Softwarelösungen zur Optimierung ihrer Fertigungsprozesse. Mithilfe der webbasierten ENLYZE App kann Ausschuss minimiert und die Maschinenauslastung optimiert werden. Derzeit fokussiert sich das Team dabei auf Anwendungen in der Prozess- und Kunststoffindustrie.

Website: https://www.enlyze.com/
Video zum OOTB.NRW Award: https://www.youtube.com/watch?v=dGQI5uDyGcY

GREENbimlabs GmbH, Aachen: Das Start-up ermöglicht mit seiner Lösung die Bewertung und Optimierung des Mittel- und Materialeinsatzes entlang des gesamten Gebäudelebenszyklus. Das Spin-off der RWTH Aachen verfolgt die Mission einer effizienten Kreislaufwirtschaft im Gebäudesektor, um Ressourcen für zukünftige Generationen zu schützen.
Website: https://www.greenbimlabs.com/
Video zum OOTB.NRW Award: https://www.youtube.com/watch?v=EYAJATdvk6k

IconPro GmbH, Aachen: Das Start-up ist spezialisiert auf Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Data Mining in der Produktion. Mithilfe intuitiver Software werden Produktionsingenieure befähigt, anhand von Daten Produktionsprozesse zu optimieren, um so die Produktivität und Qualität der Produktion nachhaltig zu steigern.

Website: https://www.iconpro.com/

Video zum OOTB.NRW Award: https://www.youtube.com/watch?v=I_6PfaWEYXY

Lumoview Building Analytics GmbH, Köln: Das Spin-off des deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums bietet Gebäudeeigentümern eine effiziente Möglichkeit, ihre Gebäude digital abzubilden und energetisch zu analysieren. Mithilfe eines einfach zu handhabenden Messsystems werden sämtliche Gebäudedaten erfasst und daraus genaue Pläne und 3-D-Modelle erstellt.
Website: https://www.lumoview.com/

Video zum OOTB.NRW Award: https://www.youtube.com/watch?v=V2ifb7tS_el

re:edu GmbH & Co. KG, Münster: Das Start-up entwickelt digitale Open-Source-Lösungen für den Bildungssektor. Mit der senseBox bietet das Spin-off des Instituts für Geoinformatik der Universität Münster eine Umweltstation zum Selberbauen, mit der digitale Kompetenzen aufgebaut und das Umweltbewusstsein gestärkt werden können.
Website: https://reedu.de/
Video zum OOTB.NRW Award: https://www.youtube.com/watch?v=6nYdi4bdfzo

sentin GmbH, Bochum: Das Start-up bietet seinen Kunden eine Software zur automatisierten visuellen Kontrolle von Werkstoffen und Produkten. Die Software ermöglicht es, mithilfe von Künstlicher Intelligenz digitale Prüfer zu erstellen und auf diese Weise die Geschwindigkeit, Sicherheit und Genauigkeit zerstörungsfreier Prüfungen zu erhöhen.

Website: https://sentin.ai

Video zum OOTB.NRW Award: https://www.youtube.com/watch?v=uYn-PQI72PQ

Tremaze UG (haftungsbeschränkt), Dortmund: Das Start-up bietet sozialen Einrichtungen neue Ansätze der sozialen Arbeit mithilfe digitaler Kommunikation. Die Lösungen des Unternehmens ermöglichen einen kostengünstigen und barrierefreien Eintritt in die Digitalisierung, vereinfachen administrative Prozesse und statten teilnehmende Einrichtungen mit zeitgemäßen Apps und Websites aus.

Website: https://tremaze.de

Video zum OOTB.NRW Award: https://www.youtube.com/watch?v=5tTgUcq0b_0  

TrustCerts GmbH, Gelsenkirchen: Das Start-up verfolgt das Ziel, digitale Nachweise und Dokumente mithilfe der Blockchain-Technologie fälschungssicher zu machen. Ihr Vertrauensdienst erlaubt es Firmen, sensible Daten souverän mit Kunden und anderen Einrichtungen zu teilen.

Website: https://.trustcerts.de

Video zum OOTB.NRW Award: https://www.youtube.com/watch?v=KnJ22pPeBcs

Über den PIRATE Summit

Der PIRATE Summit gilt als außergewöhnlichste Start-up-Konferenz in Deutschland, zu der nicht zuletzt die gewählte Location im Kölner Odonien beiträgt. Die rund 1.000 Teilnehmenden vertreten vor allem Early-Stage-Startups sowie viele hochkarätige Investoren und Corporates. Nach dem Corona-Jahr 2020 hätte der PIRATE Summit in 2021 sein 10-jähriges Jubiläum feiern sollen. Stattdessen wurde die PIRATE Summit Community in diesem Jahr zum zweiten Mal auf einer digitalen Plattform vereint.

Aufgrund der pandemiebedingten Verschiebung des PIRATE Summit auf das Jahr 2022 fanden der finale Entscheid und die Preisverleihung von OUT OF THE BOX.NRW 2021 nun überwiegend digital im Rahmen des fünftägigen Events PIRATE Live statt, welches rund um die Themen Start-ups und Unternehmertum eine weltweite Teilnehmerschaft anlockt. Aufgesetzt von der Veranstaltungsagentur PIRATEx wird der Kerngedanke des OOTB weitergetragen und eine Plattform geschaffen, mit der viele Akteure der nordrhein-westfälischen Start-up-Szene zusammenfinden, um in digitalen Formaten voneinander zu lernen, innovative Ideen zu diskutieren und sich untereinander zu vernetzen.

Alle Infos zum Wettbewerb finden Sie unter: www.outofthebox.nrw

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Hopfenbauer schließt sich Qualitätsmarke an – EIFEL Hopfen aus Holsthum

Holsthum/ Prüm – Andreas Dick, in der Region auch bekannt als der Hopfenbauer, ist ab sofort EIFEL Produzent. Der Bitburger Siegelhopfen darf sich jetzt offiziell auch EIFEL Hopfen nennen, denn die anspruchsvolle Kulturpflanze findet im Hopfengarten des Prümtals gute klimatische Bedienungen und einen nährstoffreichen Boden. Das Gewächs benötigt für sein Wachstum einen sonnigen und warmen Standort. Das ist im sonnenreichen Tal der Prüm in der Nähe von Holsthum gegeben – es ist das einzige Hopfenanbaugebiet in Rheinland-Pfalz.

In Zusammenarbeit mit dem Hopfenring e.V. und der Regionalmarke wurden die EIFEL Hopfen-Qualitätskriterien ausgearbeitet. Die Prüfungen durch den Hopfenring e.V. besteht der Familienbetrieb Dick seit Jahren mit Bravour. Bei den regelmäßigen Begutachtungen werden bspw. verschiedene Kriterien zum Bodenmanagement, der Pflanzung und Lagerung des Hopfens, dem Umweltschutz und der Hygiene unter die Lupe genommen. „Der Hof Dick ist ein Vorzeigebetrieb“ so Thomas Janscheck vom Hopfenring e.V..

Die letzten Wochen waren auch für den Hopfenbauer nicht einfach. Einige seiner Hopfengärten wurden vom Hochwasser der naheliegenden Prüm schwer in Mitleidenschaft gezogen. Dennoch zeigt er sich sehr optimistisch. Am Hof hat Anfang September die Erntesaison begonnen.

Andras Dick betreibt den Betrieb mit seinen 22 Hektar bereits in zweiter Generation und steht in enger Zusammenarbeit mit der Bitburger Brauerei, denn schon sein Vater lieferte seinen Hopfen für deren Bier. Der Senior zeigte dem Team der Regionalmarke EIFEL anhand einer Hopfendolde der Aroma-Sorte

„Perle“, worauf es im Hopfen ankommt. „Der gelbe Staub ist das Lupulin – Reiben und riechen Sie mal!“ Und schon riecht man den aromatisch kräftigen Geruch des Hopfens.

Direkt vor Ort, zwischen den hinaufrankenden bis zu 8 Meter hohen Pflanzen des Holsthumer Hopfens, überreichte Elgine Klasen im Namen der Regionalmarke EIFEL Hopfenbauer Andreas Dick die EIFEL Plakette. Beide freuen sich auf die kommende Zusammenarbeit.