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Inspirierende Verleihung des Aachener Ingenieurpreises an Dr. Mai Thi Nguyen-Kim

Aachen – Ein Plädoyer für die Wissenschaftskommunikation. Ein frischer Wind wehte durch den Krönungssaal, als am Samstagabend bereits zum achten Mal der Aachener Ingenieurpreis im Krönungssaal des Rathauses verliehen wurde. Denn in diesem Jahr ging die gemeinsame Auszeichnung von RWTH und Stadt Aachen an die Wissenschaftsjournalistin, Moderatorin und Bestsellerautorin Dr. Mai Thi Nguyen-Kim für ihre Leistung, Wissenschaft verständlich und unterhaltsam zu vermitteln.

Die Preisträgerin überraschte mit einer sehr persönlichen Geschichte über ihre Beweggründe, Chemie zu studieren (ihr Vater ist Chemiker) und dann doch den Weg der Wissenschaftskommunikatorin einzuschlagen. „Am Abendbrottisch ging es bei uns nie um Politik, sondern eher um Chemie. Politisch wurde ich erst, als ich in den USA lebte und den Wahlkampf Trump gegen Clinton verfolgte. ‚Alternative facts‘, ‚fake news‘ und die Informationskrise sind meine größte Sorge.“

Genau deshalb sollte Wissenschaftskommunikation als „Prestige-Skill“ etabliert werden und mehr Forschende sollten dazu ermutigt werden, „authentisch und glaubhaft“ gegen „Scharlatane“ anzutreten. Auch wenn die Freude über die Aachener Auszeichnung groß gewesen sei, hätte Nguyen-Kim vor der Verleihung Sorge gehabt, dass „der Jury noch auffällt, dass ich keine Ingenieurin bin“, scherzte sie. Daher sehe sie den Preis als eine „Wertschätzung der Wissenschaftskommunikation“.

Eine inspirierende Laudatio auf die Preisträgerin hielt Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar, der eine Zeit lang gemeinsam mit Nguyen-Kim die WDR-Wissenssendung „Quarks und Co“ moderierte. Nguyen-Kim sei eine „Orientierungshilfe“ mit der „authentischen Gabe, Dinge mit Witz, Schärfe und Kompetenz zu hinterfragen“. RWTH-Alumnus Yogeshwar erklärte: „Im Gegensatz zu Talkshows, in denen über Themen diskutiert wird, die keiner so richtig verstanden hat, vermittelt Mai-Thi in ihren Videos richtige Informationen.“

Yogeshwar wies allerdings auch daraufhin, dass der Grund für Nguyen-Kims Ehrung auf Eigenleistung beruht: „Insider-Sprache und Fachjargon der Wissenschaftler sind die abgrenzende Mauer zu den Menschen. Selbst innerhalb der Wissenschaft ist es ein Benefit, wenn man verständlich erklären kann. Aber das muss man lernen; am besten im Studium.“

Angefangen hat Mai Thi Nguyen-Kim ihre Karriere als Wissenschaftkommunikatorin mit dem YouTube-Kanal „maiLab“, den die ehemalige RWTH-Doktorandin der Chemie 2016 eröffnete. Was als Experiment startete – eine junge Doktorandin spricht online über Wissenschaft –, sollte Nguyen-Kim zur bekanntesten Wissenschaftsvermittlerin der Generation Social Media machen. Egal, ob naturwissenschaftliches Experiment oder verschwörungs-mythische Corona-Leugnung: Es gibt kein wissenschaftliches Thema, das die frisch ausgezeichnete Preisträgerin nicht aufgreift. Als Moderatorin von „Quarks und Co“ und „TerraX“ wurde sie einem breiten Publikum auch außerhalb der Sozialen Medien bekannt. Seit Herbst 2021 moderiert Nguyen-Kim ihre eigene Wissenschaftsshow „MAITHINK X – Die Show“ bei ZDFneo. Darüber hinaus schrieb sie zwei Bücher, „Komisch alles chemisch“ sowie „Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit“, und landete damit in den Bestsellerlisten ganz vorne.

Die Verleihung des Aachener Ingenieurpreises an Dr. Mai Thi Nguyen-Kim wurde zu einem klaren Bekenntnis für gute Wissenschaftskommunikation. „Die Universität ist signifikanter Teil der Stadt, und wir wollen auch dazugehören. Die RWTH kann in diesen besonderen Zeiten, die von Krisen geprägt sind, Beiträge zur Lösung liefern“, stellte Professor Ulrich Rüdiger, Rektor der RWTH Aachen, fest. Auch für Oberbürgermeisterin Keupen gehören Stadt und Wissenschaft eng zusammen: „Wenn man sich nicht versteht, kann man auch nichts zusammen auf die Beine stellen.“

Ina Brandes, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, nutze den Aachener Ingenieurpreis, um sich bei Nguyen-Kim für ihr Corona-Video „Corona geht gerade erst los“ aus dem Frühjahr 2020 zu bedanken. Damals war die Ministerin noch Geschäftsführerin eines Unternehmens und nutze das bis heute 6,6 Millionen Mal angeklickte Video, um ihre Beschäftigten über die Pandemie zu informieren: „Ich bin froh, dass ich Ihnen heute Abend für dieses Video danken kann. Es braucht Wissenschaftlerinnen wie Sie, um junge Menschen für Wissenschaft und Forschung zu begeistern“, erklärte die Ministerin. Und Volker Kefer, Präsident des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), betonte: „Das, was Sie machen, fundierte Kommunikation komplexer Sachverhalte, ist extrem wichtig. Wenn wir Sie nicht hätten, müssten wir Sie erfinden.“

Wie Wissenschaft verständlich vermittelt werden kann, demonstrierte RWTH-Chemiker Eric Siemes im Dialog mit Thora Schubert. Musikalisch begleitete das Merle Böwering Trio den Abend.

Der Aachener Ingenieurpreis ist eine gemeinschaftliche Auszeichnung der RWTH und der Stadt Aachen – mit freundlicher Unterstützung des Vereins Deutscher Ingenieure VDI als Preisstifter. Jährlich ausgezeichnet wird eine Persönlichkeit, die mit ihrem Schaffen einen maßgeblichen Beitrag zur positiven Wahrnehmung oder Weiterentwicklung des Ingenieurwesens beziehungsweise der Wissenschaften geleistet hat. Die Auszeichnung wird bereits zum achten Mal verliehen. Erster Preisträger war Professor Berthold Leibinger (gestorben 2018), Gesellschafter der TRUMPF GmbH + Co. KG. Es folgten Professor Franz Pischinger, Gründer der Aachener FEV Motorentechnik GmbH, der Astronaut Thomas Reiter, der langjährige Direktor am Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen, Professor Manfred Weck, Professorin Emmanuelle Charpentier als Mikrobiologin und Miterfinderin der Gen-Schere CRISPR-Cas9, der Unternehmer Hans Peter Stihl und im vergangenen Jahr der Technologie-Pionier Sebastian Thrun.

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Bundesminister Habeck zum heute vorgestellten dritten Entlastungs-Paket

Region/Berlin – Zu dem von der Koalition heute vorgestellten dritten Entlastungspaket sagt der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck: „Das dritte Entlastungspaket ist eine wichtige Antwort auf die Krise. Grundlage ist ein entscheidendes Prinzip: Wer weniger verdient, wird absolut mehr entlastet. Damit wirkt das Paket zielgenau. Und das ist wichtig, denn wir müssen in dieser Krise den demokratischen Konsens sozialpolitisch absichern.

Diese Krise hat die Gerechtigkeitsfrage in neuer Dimension auf den Tisch gebracht. Deshalb ist mir ist die Einigung auf eine Abschöpfung von Zufallsgewinnen besonders wichtig, gepaart mit einer Senkung der Strompreise über die Strompreisbremse. Über beides werden wir bereits am 9. September mit den europäischen Energieministerinnen und -ministern beraten und die Dinge schnell weiter ausbuchstabieren. Die Abschöpfung von Zufallsgewinnen ist nur gerecht: Denn Energieunternehmen, die zum Beispiel Erneuerbaren-, Kohle-, oder Atomstrom produzieren, tun dies zu gleichbleibend geringen Produktionskosten, verdienen aber nach den aktuellen Mechanismen des europäischen Strommarkts irrsinnig viel Geld damit. Dieses Geld für einen solidarischen Beitrag für das Gemeinwohl zu nutzen und in die Senkung der Strompreise und die Dämpfung der Netzentgelte zu stecken, ist genau richtig. Denn über die Abschöpfung der Zufallsgewinne können wir dann eine Strompreisbremse für die Haushalte einführen. Das bedeutet konkret, das Verbraucherinnen und Verbrauchern für einen bestimmten Basisverbrauch einen stabilen Preis bezahlen. Die Haushalte werden so finanziell spürbar entlastet und gleichzeitig bleibt ein Anreiz zum Energiesparen erhalten.

Auch für kleine und mittelständische Unternehmen wird es ein ähnliches Modell geben. Und natürlich müssen wir auch die Wirtschaft in dieser angespannte Lage weiter stabilisieren. Hierzu werden wir diejenigen Unternehmen, die besonders unter den hohen Energiepreisen leiden, nochmal stärker unterstützen. Daneben werden die bestehenden Maßnahmen aus dem aktuellen Rettungsschirm bis zum Jahresende verlängert und ebenfalls inhaltlich erweitert.“

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„Helf-Angels“ aus Polch gewinnen Zukunftspreis Heimat der Volksbank RheinAhrEifel eG

Polch – Gesundheitsminister Clemens Hoch als Festredner zu Gast. Die Gewinner des 14. Zukunftspreises Heimat der Volksbank RheinAhrEifel heißen „Helf-Angels“ und kommen aus Polch.  Sie setzen mit ihrer Initiative ein positives Zeichen im Sinne eines gut funktionierenden Nachbarschaftsgeistes und „retten“ von Supermärkten aussortierte oder übrig gebliebene Nahrungsmittel und geben diese an bedürftige Menschen weiter. Die Gewinner des ersten Platzes erhalten ein Preisgeld von 15.000 Euro.

Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran (li.) und Vorstandsvorsitzender Sascha Monschauer.

Die Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz a.D., hatte in diesem Jahr unter 91 Einreichungen zu entscheiden. Der zweite Preis (dotiert mit 3.000 Euro) ging an die Aktionsgemeinschaft „Andernach Attraktiv“ mit ihrer Event-Reihe First Friday. Platz drei (dotiert mit 2.000 Euro) sicherte sich das Jugendtheater Koblenz. Einen Sonderpreis erhielt der Erfinder und Gründer Jan Heinemann aus Andernach für seine Innovation „Löschigel“, einem revolutionären Wasserschild, das Einsatzkräfte im Brandfall schützen soll.

Weitere Top Ten Preisträger sind die Projekte Adventsmenschen aus Bodenbach, Hein‘s Mühle aus Bendorf, Förderverein internationales Musikfestival Koblenz e.V. aus Koblenz, Nahwärmeprojekt Rodder, Project Wings gGmbH aus Koblenz und die FZ-Recycling GmbH & Co. KG aus Niederzissen.

Sonderpreise für Ahrprojekte

Der Zukunftspreis Heimat sorgte aber auch mit einem echten Novum für Aufsehen: Neben der regulären Wertung wurden gleich 11 Ahr-Hilfsprojekte ausgezeichnet.

Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft- und Gesundheitsminister, unterstrich in seiner Rede: „Ich gratuliere ganz herzlich allen Preisträgerinnen und Preisträgern und möchte mich vor allem für das herausragende Engagement bedanken. Danken möchte ich auch der Volksbank RheinAhrEifel, die dieses Jahr elf Flutprojekte von der Ahr mit Sonderpreisen auszeichnet. Die ehrenamtlich Tätigen gestalten vor Ort mit, sie bringen ihre Zeit, ihre Tatkraft und ihre Kreativität ein. Das prägt das Zusammenleben bei ihnen vor Ort, aber natürlich auch in unserem Land. Und es hilft beim Wiederaufbau nach der Flut. Die Förderung des Ehrenamts hat daher seit Jahren hohe Priorität für die Landesregierung.“

„Für uns war klar, dass wir zum einen unmöglich die Ahrprojekte innerhalb der regulären Wertung des Zukunftspreises bewerten konnten und wollten. Darüber hinaus war es uns genauso unmöglich innerhalb der Ahrprojekte mit einem Ranking zu unterscheiden, welches Projekt nun mehr Gutes getan hat oder welches nicht“, erklärte Vorstandsvorsitzender Sascha Monschauer. Die Jury hat daher eine Sonderkategorie aufgelegt, um alle Projekte mit 2.000 Euro auszuzeichnen.

Ausgezeichnet wurden „111 Orte im Ahrtal, die man gesehen haben muss“, AHRche e.V., AHRHilfe, Art For Ahr – Kunst für die Ahr, der Hammig-Durchstich, DZN Hochwasserhilfe, Flutwein.de, Helfer Shuttle, Mendig hilft!, Pack:an Fluthilfe, Spenden-Verteilzentrum Bad Neuenahr-Ahrweiler und „Freiwillige Helfer“.

Sascha Monschauer bedankte sich zum Abschluss bei Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, der seit dem Jahr 2013 als Juror beim Zukunftspreis Heimat mitgewirkt hat und von 2019 an den Vorsitz der Jury inne hatte. Da er bereits im vergangenen Jahr als Präsident der Hochschule Koblenz ausschied, wird er nun auch sein Juroren-Amt an seinen Amtsnachfolger in der Hochschule, Herrn Prof. Dr. Karl Stoffel, weitergeben. Weiterhin gehören der Jury an: Sascha Monschauer (Volksbank RheinAhrEifel), Michael Speth (DZ BANK) und Bernd Kaltenhäuser (Deutsche Bundesbank) sowie Pater Petrus Nowack (Prior der Benediktiner Abtei Maria Laach) an.

Mehr als 60 Gewinner-Projekte seit 2008

Den Zukunftspreis Heimat vergibt die Volksbank RheinAhrEifel seit 2008. Gesucht sind Ideen, Konzepte und Projekte, die die Region Rhein-Ahr-Eifel-Mosel voranbringen, indem sie die Infrastruktur, Lebensqualität und Attraktivität fördern. Mehr als 60 Projekte wurden seit dem Start ausgezeichnet. Insgesamt erhielt die Volksbank in dieser Zeit rund 1.350 Bewerbungen zum Zukunftspreis Heimat.

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Nürburgring setzt auf Sonnenenergie – Photovoltaik-Anlage in Partnerschaft mit Wi SOLAR umgesetzt

Nürburg – Am Nürburgring ist eine neue Photovoltaikanlage auf dem Dach des Motorsport-Erlebnismuseums ring°werk installiert worden. Mit der Investition treibt die vielseitige Motorsport- und Event-Location die Weiterentwicklung ihrer Nachhaltigkeit weiter voran. Die Anlage wurde in Partnerschaft mit dem international erfolgreichen Dienstleister Wi SOLAR aus Kaisersesch umgesetzt. Das Unternehmen aus der Region ist nun zudem Namenssponsor der ring°kartbahn.

Auf dem Dach des Motorsport-Erlebnismuseums ring°werk wurden die Elemente der Photovoltaikanlage durch den Partner „Wi SOLAR“ installiert. Foto: Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG

3.500m² groß ist die Photovoltaikanklage auf dem Dach des ring°werks direkt an der Grand-Prix-Strecke. Den Jahresertrag von 500.000kWh nutzt der Nürburgring vollständig für die eigene Energieversorgung und deckt damit rund 10% seines jährlichen Strombedarfs. Die vermiedenen CO2-Emissionen durch die neu installierte Anlage beziffern sich auf 238.973 kg pro Jahr.

„Der Nürburgring bezieht bereits zu 100% Öko-Strom, nun haben wir den nächsten Schritt gemacht“, erklärt der Geschäftsführer der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG, Christian Stephani. „Für uns ist die Investition in Solarenergie eine Weiterentwicklung unserer Nachhaltigkeit. Wir legen Wert darauf, neben unserer Rolle als Wirtschaftsmotor und als Entwicklungsstandort der Mobilität auch beim Umwelt- und Klimaschutz weiter voran zu kommen.“

Namenssponsoring: ring°kartbahn powered bei Wi SOLAR
Die Errichtung der neuen Photovoltaikanlage wurde mit dem Unternehmen Wi SOLAR umgesetzt. Der Schwerpunkt des Dienstleisters ist der professionelle Einsatz von Solarenergie in den Bereichen Bau, Gewerbe, Handel, Industrie und Logistik. Darüber hinaus wurde eine weitergehende Partnerschaft mit Wi SOLAR geschlossen, die unter anderem ein Namenssponsoring der ring°kartbahn beinhaltet. Diese wird nun unter „powered by Wi SOLAR“ geführt. Damit die Leistung der neuen Photovoltaikanlage auch hier gut für alle Besucher sichtbar ist, soll eine Infotafel mit den aktuellen Werten der Energiegewinnung durch Sonnenenergie in der Kartbahn installiert werden. Thematisch passen ring°kartbahn, die Photovoltaikanlage und Wi SOLAR gut zusammen, denn hier gehen die Besucher ausschließlich mit den Elektrokarts von RIMO auf die Jagd nach Bestzeiten.

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Ferien-Bäckerei HwK Koblenz – Ferienkurs rund um Lebensmittel und ihre handwerkliche Zubereitung

Region/Koblenz – „Zukunft Backen“ heißt das Ferienangebot der Handwerkskammer (HwK) Koblenz im Rahmen außerschulischer Berufsorientierung in den rheinland-pfälzischen Sommerferien. Im Zentrum für Ernährung und Gesundheit konnten sich dabei die jungen Talente in einer eigenen Backstube ausprobieren und Erfahrungen sammeln – mit Rezepten und dem Handwerk. Und auch hoher Besuch aus der Landespolitik schaute den Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 17 Jahren über die Schulter: Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt zeigte sich ganz begeistert von dieser Form der Feriengestaltung.

Lebensmittel und Ernährung spielen eine zunehmend wichtige Rolle im Alltag – auch und gerade für Kinder und Jugendliche. Entsprechend hoch war das Interesse am Angebot „Zukunft Backen“. Von süß bis herzhaft, von Schokoladenüberzug bis zum Brotbacken wurde alles ausprobiert, was den handwerklichen Umgang mit Lebensmittel einschließt. Die Arbeit mit Lebensmitteln und Gewürzen wurde auch über Geruchs-, Geschmacks- und Tastsinn vermittelt. Wie auch das große Thema Nachhaltigkeit aufgegriffen wurde, denn die Produkte der Nahrungsmittelhandwerke Bäcker, Konditor oder Fleischer haben einen regionalen Bezug bei der Auswahl ihrer Rohstoffe wie auch beim Verkauf.

„Schaut man in die strahlenden Gesichter der Kinder und Jugendlichen und sieht das, was sie mit eigenen Händen geschaffen haben, ist diese Form der Feriengestaltung sicherlich eine Bereicherung! Da man alles selbst probieren kann, gibt es auch eine ganz andere Wahrnehmung der Leistung, die sich hinter all dem verbirgt“, machte Daniela Schmitt bei ihrem Besuch im HwK-Zentrum deutlich. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Ferienworkshops. Gerade die Fachkräftesicherung ist aktuell ein Thema, dem sich die Politik stärker widmet. „Der Mittelstand als Säule der deutschen Wirtschaft ist auf fachlichen Nachwuchs angewiesen. Den müssen wir verstärkt auch wieder für das Handwerk gewinnen – gerade in den Nahrungsmittelhandwerken“, unterstrich auch HwK-Präsident Kurt Krautscheid. „Und wenn man sieht, mit wieviel Freude und auch Mühe hier gearbeitet wird, ist das sicherlich eine geeignete und auch zwanglose Form der Berufserkundung, im Idealfall auch Berufsfindung“, so Krautscheid bei der Visite.

Mehr Informationen zur Berufsfindung und zu über 120 Handwerksberufen gibt bei der Handwerkskammer Koblenz die Ausbildungsberatung: Kontakt Ausbildungsberatung, Tel. 0261/ 398 333, ausbildung@hwk-koblenz.de

Infos zu den (auch künftigen) Ferienkursen gibt bei der HwK Thomas Leiner, Tel. 0 2742/ 91 11 57, thomas.leiner@hwk-koblenz.de

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Neuer EIFEL Arbeitgeber kommt aus Speicher – MVZ Eifel Dr. Dr. Jakobs & Kollegen GmbH

Speicher/Prüm – Als erstes zahnmedizinisches Versorgungszentrum schließt sich das MVZ Eifel Dr. Dr. Jakobs & Kollegen aus Speicher der Arbeitgebermarke EIFEL an. Das MVZ Eifel ist auf Implantologie, Kieferorthopädie und Oralchirurgie spezialisiert und setzt beim Qualitäts­management sowohl auf ISO 9001:2015 als auch auf den EIFEL Arbeitgebercheck.

Medizinische Versorgungszentren bieten gerade in ländlichen Regionen sehr gute Chancen, einerseits eine dauerhaft gesicherte medizinische Versorgung durch vorteilhafte Organisations- und Kostenstrukturen zu gewährleisten, andererseits den angestellten Ärzten und Mitarbeitern attraktive Arbeitsplätze, flexible Arbeitszeitmodelle und damit eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf anzubieten.

Den rund 50 Mitarbeitern stellt das MVZ Eifel Dr. Dr. Jakobs & Kollegen ein breites Angebot an Zusatzleistungen wie betriebliche Altersversorgung, Vermögensbildung, Gesundheitsvorsorge, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Fortbildungen und Kinderbetreuung zur Verfügung. Das spiegelt sich bei der gemessenen Mitarbeiterzufriedenheit und in einer besseren Patientenversorgung wieder.

Praxisleiter Daniel Jakobs: „Wir haben unsere Konzepte für eine hohe Arbeitgeber­attraktivität klar definiert. Wir wollen mit dem MVZ Eifel Dr. Dr. Jakobs & Kollegen auch eine attraktive und bekannte Arbeitgebermarke werden. Nur mit einem motivierten Team kann eine optimale medizinische Versorgung unserer Patienten sichergestellt werden. Dazu passt als weiterer wichtiger und konsequenter Baustein auch die Mitgliedschaft im regionalen Fachkräftenetzwerk der zertifizierten EIFEL Arbeitgeber. Image, Leistungspaket und Kooperationsmöglichkeiten der Arbeitgebermarke EIFEL sind uns wichtig.“

Netzwerkmanager Markus Pfeifer betont: „Wir freuen uns über die Verstärkung durch das MVZ Eifel aus Speicher. Wir arbeiten gerne mit motivierten Unternehmern zusammen, die sich aktiv der großen Herausforderung des Fachkräftemangels stellen. Davon profitieren Mitarbeiter, Arbeitgeber und die Region gemeinsam.“

Mehr Infos:

www.mvz-eifel.com

www.jobs-in-der-eifel.de

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„Smart Shopping Aachen“ – Über 100 Geschäfte und Gastronomie-Betriebe sind nun digitaler als je zuvor

Aachen – Neues Einkauferlebnis kommt an: Stadt unterstützt Handel und Gastronomie bei der Fortentwicklung der Digitalisierung. Projektteam blickt auf 30 Workshops mit Händler*innen und Gastronom*innen zu unterschiedlichen Themenfeldern sowie zwei Workshops mit Konsumierenden zurück. Die zentrale Anlaufstelle www.smart.aachen-shopping.de kommt bei Bürger*innen wie auch Tourist*innen gut an. Starke Verzahnung mit Portal „Einkaufen in Aachen“ ist geplant.

Virtuelle Rundgänge, Online-Tischreservierungen, Terminvereinbarungen: Vieles ist mit der Onlineplattform „Smart Shopping Aachen“ möglich. Ziel zum Start des Projekts war es, stationäre und digitale Angebote in Aachen miteinander zu verschmelzen und den Einzelhandel sowie die Gastronomie fit für die Zukunft zu machen. „Wir freuen uns, dass das Projekt von den Menschen in Aachen so gut angenommen wurde und wir dem Handel sowie der Gastronomie den Weg in Richtung Digitalisierung ebnen konnten. Das gemeinsame Angebot erleichtert zudem die Suche nach Geschäften und Produkten und lädt ein unsere Geschäfte zu besuchen“, sagt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. „Auch ich freue mich, dass es der städtischen Wirtschaftsförderung gelungen ist, Handel und Gastronomie bei der Fortentwicklung der Digitalisierung zu unterstützen und danke allen Beteiligten im Projekt für ihr Mitwirken. Es ist wichtig das bisher Erreichte nun weiter fortzuentwickeln“, erklärt Holger Brantin, Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit, Wirtschaft und Regionalentwicklung.

Team feiert erfolgreiche Veranstaltungsreihe und Forschungsergebnisse

Das Projektteam rund um die städtische Wirtschaftsförderung, dem Institut für Informationsmanagement im Maschinenbau (IMA/WZL-MQ) der RWTH Aachen sowie den MAC e.V. und Einkaufen in Aachen blickt auf 30 Workshops mit Händler*innen und Gastronom*innen zu unterschiedlichen Themenfeldern sowie zwei Workshops mit Konsumierenden zurück. Daneben wurde dem Einzelhandel im Rahmen von sieben „Digitalen Einkaufsbummeln“ das Konzept von Live-Shopping nähergebracht und die Vernetzung untereinander angeregt. Das Projekt wurde durch zahlreiche Marketingmaßnahmen bekannt gemacht sowie durch Forschungsansätze begleitet, die die Weiterentwicklung des Projektes basierend auf den Bedürfnissen der Zielgruppen ermöglicht haben. „Die Forschung war besonders unter pandemischen Bedingungen spannend, weil deutlich wurde, wie resilient, kreativ und innovativ Handel und Gastronomie aufgestellt sind“, erläutert Samira Khodaei, Projektleiterin und wissenschaftliche Mitarbeiterin beim IMA.

Stöbern, finden, shoppen – Die Plattform bietet ein gebündeltes Angebot

Kern des Projekts war die gemeinsame Entwicklung eines digitalen Werkzeugkastens, der von Unternehmen aus Einzelhandel und Gastronomie auf der einen und von Konsumierenden auf der anderen Seite genutzt werden kann. So sollten nicht nur Möglichkeiten für verschiedene Digitalisierungslevel geschaffen werden, die risikoarm ausprobiert werden können, sondern auch das Einkaufserlebnis in Aachen verbessert werden. Entstanden ist darauf basierend eine lokale Plattform, die seit dem offiziellen Start am 8. November 2021 nun mittlerweile mehr als 100 Geschäfte und Gastronomiebetriebe aus der Aachener Innenstadt sowie einigen Vororten vereint. Weitere Einzelhändler*innen und Gastronom*innen sind eingeladen, sich auf der Plattform zu registrieren und mitzumachen.

Werkzeugkasten bietet breites Spektrum an (hybriden) Möglichkeiten

Die Shopping-Plattform www.smart.aachen-shopping.de  bietet den Bürger*innen aber auch Tourist*innen eine zentrale Anlaufstelle für das Einzelhandels- und Gastronomieangebot in Aachen. So können sich diese zum Beispiel über die Unternehmen informieren, vor dem Besuch einen 360°-Rundgang anschauen, einen Beratungstermin vereinbaren, nach Unternehmen, Produkten, Marke oder sonstigen Schlagworten suchen sowie sich über geplante Veranstaltungen der Unternehmen informieren. Darüber hinaus können sich die Stadtbesucher*innen bereits vorab eine Einkaufstour zusammenzustellen und Informationen zur Anreise erhalten. Sofern die Geschäfte Produkte eingestellt haben, können diese reserviert und online sowie offline gekauft werden. Bei den teilnehmenden Restaurants, Cafés und Bars können Tische reserviert und Speisekarten eingesehen werden. Geschäfte und Gastronomiebetriebe haben die Möglichkeit, ihre Angaben einzupflegen und ein individuelles Servicepaket anzubieten.

Die Plattform grenzt sich aufgrund des stationären Ansatzes von den bekannten Platzhirschen des Onlinehandels ab, erfordert aber auch eine längerfristige Planung, um stetig zu wachsen. Die Plattform soll nun, dank des entwickelten Geschäftsmodells, auf eigene Beine gestellt werden. Die nächsten Schritte werden aktuell mit den beteiligten Parteien besprochen und eine starke Verzahnung mit dem Informationsportal „Einkaufen in Aachen“ angestrebt. Mehr Informationen zum Projekt gibt es unter www.smart.aachen-shopping.de.

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40 Jahre Treue zur Kreissparkasse Mayen gewürdigt

Mayen – Vorstand gratulierte sechs Jubilaren. Im Rahmen einer feierlichen Runde gratulierte der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Mayen, Karl-Josef Esch sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu ihrem 40-jährigen Sparkassen- und Dienstjubiläum. Karl-Josef Esch würdigte den langjährigen Einsatz der sechs Jubilare im Dienste der Kreissparkasse (KSK), von denen jeder im August auf beachtliche vier Jahrzehnte Sparkassenzugehörigkeit zurückblicken darf.

Auch im Namen seines Vorstandskollegen Christoph Weitzel und im Beisein von Michael Kaltz als stellvertretendem Vorstandsmitglied sowie Inga Pott aus dem Bereich Personalmanagement dankte er allen Jubilaren für die langjährige Treue zur KSK als Arbeitgeber. Er hob die Bedeutung dieser treuen Verbundenheit sowohl für die Kundenbeziehungen als auch für die Kreissparkasse Mayen hervor. „Erfahrene und kompetente Mitarbeiter sind für jedes Unternehmen der Schlüssel zum Erfolg“, so Esch. „Gerade in der heutigen Zeit ist diese langjährige Verbundenheit zu einem Arbeitgeber keine Selbstverständlichkeit mehr. Wir freuen uns um so mehr, dass Sie sich bei uns im Haus wohlfühlen, bzw. wohlgefühlt haben,“ betonte Karl-Josef Esch.

In lockerer Runde und bei einem Glas Sekt tauschten sich die Jubilare mit dem Vorstandsvorsitzenden über gemeinsame Erlebnisse und die Veränderungen im Sparkassenalltag der vergangen Jahre aus.

Mit einem kleinen Präsent bedankte sich der Vorstand abschließend bei jedem der Jubilare für dessen langjährige Treue und wünschte allen noch weitere erfolgreiche Jahre auf dem gemeinsamen Weg in der Kreissparkasse.

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40-jähriges Geschäfts-Jubiläum beim Wittlicher Bettenstudio Kranz

Wittlich – Bürgermeister Joachim Rodenkirch gratulierte in der vergangenen Woche den Wittlicher Unternehmern Claus, Lydia und Florian Kranz zum 40-jährigen Geschäftsjubiläum. Am 30. Juli 1982 eröffneten Lydia und Claus Kranz in der Innenstadt ein Bettenfachgeschäft.

Bereits acht Jahre später gründeten die Eheleute Kranz im Industriegebiet einen großen „Bettenfachmarkt“. Nach 40 Jahren haben sich die Inhaber entschieden, die beiden Standorte zusammen zu legen, um die vielfältigen Leistungen an einem Standort zu konzentrieren. Sieben Fachberaterinnen und Fachberater, drei Servicemitarbeiter und ein Auszubildender sind im Unternehmen beschäftigt.

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KSK Mayen will Energie-Einsparung von 20 – 25 % erreichen

Mayen/Region – Interne Arbeitsgruppe erarbeitet gemeinsam mit Belegschaft Vorschläge zu mehr Energieeffizienz. Klimakrise und Energiekriese beschäftigen in diesen Tagen auch die Kreissparkasse Mayen (KSK) mehr denn je. „Insbesondere der Krieg in der Ukraine hat das Thema noch einmal mehr in den Fokus unserer täglichen Arbeit gerückt,“ so der Vorstandsvorsitzende Karl-Josef Esch. „Auch auf höchster Ebene der bundesweiten Sparkassenlandschaft wurden kürzlich alle Sparkassen von Helmut Schleweis, dem Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) aufgefordert, in den nächsten Jahren 20 bis 25 % Energie einzusparen. Selbstverständlich werden wir aktiv daran arbeiten, diese Ziele umzusetzen. Das erwarten sowohl Bevölkerung der Region als auch unsere Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von uns,“ betont Karl-Josef Esch. Ganz wichtig ist dem KSK-Chef, dass die gesamte Belegschaft mit ihren 400 Menschen in diesen Prozess aktiv eingebunden wird, um so einerseits das gesamte Ideenpotenzial der Mitarbeiterschaft nutzen zu können und anderseits alle zu motivieren, ihren Anteil an den Einsparungen beizutragen.

Um unter dem Arbeitstitel „Arbeitskreis Energie“ erste Ideen hierfür zu erarbeiten, traf der Vorstandvorsitzende Karl-Josef Esch kürzlich in einem ersten Schritt mit Karl-Heinz Nigbur, dem Leiter des Bereichs Personalmanagement, Annette Friedrich als Leiterin der Organisationsabteilung sowie Elmar Kanne, verantwortlich für den Baubereich der KSK Mayen zusammen.

Nachdem im März die Frühwarnstufe bei der Gasversorgung ausgerufen wurde und seit Mitte Juni die Alarmstufe gilt, will man bei der KSK auf die nächste Eskalationsstufe vorbereitet sein. Hierzu wird der neue „Arbeitskreis Energie“ zunächst mögliche Notfallpläne erarbeiten, damit im Ernstfall die Betriebsbereitschaft der KSK Mayen innerhalb von 24 Stunden weiterhin gewährleistet werden kann. Hierzu stehe man bereits jetzt in engem Kontakt zu den Energieversorgern in der Region. Ebenso tausche man sich auch mit dem Dachverbänden auf Landes- und Bundesebene aus, wie Elmar Kanne erklärt.

Aktuell werden mit Ausnahme von zwei KSK-Standorten alle BeratungsCenter und BeratungPlus-Filialen direkt oder indirekt mit Erdgas beheizt. So werde z.B. das Hauptstellengebäude in Mayen zwar über das Fernwärmenetz der Stadt Mayen mit Wärme versorgt, jedoch die Wärme aktuell an anderer Stelle zumindest teilweise durch Gasverbrennung erzeugt. Hier soll es in erster Linie darum gehen, in den kalten Monaten den Verbrauch deutlich zu senken, z.B. durch Reduzierung der Raumtemperatur in den Büros auf 19 Grad. Weiterhin steht zur Diskussion, die Heizleistung nach 17:00 Uhr und an Wochenenden deutlich zu reduzieren. Bei den SB-Filialen wird darüber nachgedacht, diese in den Herbst- und Wintermonaten lediglich frostsicher zu halten und ggf. die Abwärme der SB-Geräte zu nutzen. Dementsprechend könnte im Sommer bei vereinzelt vorhandener Klimatechnik die Soll-Temperatur auf 26 Grad erhöht werden.

„Die angestrebten Maßnahmen sollen aber nicht nur auf die Einsparung von Erdgas begrenzt bleiben, sondern breit auf alle Energiethemen bei der Kreisparkasse ausgedehnt werden,“ erklärt Orga-Leiterin Annette Friedrich. „Es wird in den nächsten Schritten auch darum gehen, in unserer Sparkasse diejenigen Bereiche mit hohem Energieverbrauch zu identifizieren, um hier entsprechende Handlungsfelder und Maßnahmen zu definieren. Auch bei der vorhandenen Fotovoltaik-Technik wird geprüft werden, ob hier Erweiterungen möglich sind und ob sich weitere potenzielle Standorte finden lassen,“ unterstreicht Annette Friedrich.

„Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden wir zudem auch konkrete Handlungsempfehlungen an die Hand geben, die wir laufend aktualisieren, um alle entsprechend für das Thema zu sensibilisieren, z.B. abends die Heizung runter zu regeln, das Licht aus zu schalten und Elektrogeräte nach Benutzung nicht auf „Standby“ stehen zu lassen,“ ergänzt Personalleiter Karl-Heinz Nigbur. Begleitend hierzu werden in den einzelnen Filialstandorten und Fachabteilungen auch Energiebeauftragte benannt, welche die Umsetzung der Maßnahmen im Blick behalten und ggf. an die Eigenverantwortung in den einzelnen Teams appellieren.

Beim Fuhrpark ist die KSK bereits auf dem richtigen Weg. Die inzwischen vier Elektro-, bzw. Hybridfahrzeuge sorgen bereits dafür, den Verbrauch an fossilen Brennstoff zu reduzieren. Nach und nach werden die Dienstfahrzeuge gegen rein elektrisch, mindestens aber hybrid betriebene Fahrzeige ersetzt.

„Wir sehen schon jetzt viele Ansatzpunkte, um die geforderten Ziele zu erreichen und wir sind sehr zuversichtlich, diese auch im Sinne unserer Umwelt erreichen zu können,“ erklärt der Vorstandsvorsitzende Karl-Josef Esch abschließend.