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So war das Tourismusjahr 2022 in Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Stellvertretender REMET-Geschäftsführer attestiert viel Licht – und etwas Schatten. Für 2022 zeichnet sich eine positive, aber auch gemischte Bilanz für den Tourismus im Landkreis Mayen-Koblenz ab. Nachdem im März die relevanten Corona-Auflagen aufgehoben wurden, nahm das Geschäft zwar deutlich an Fahrt auf, die hohe Inflation, deutlich gestiegene Kosten für die Betriebe und Konsumzurückhaltung der Gäste machten der Branche jedoch zu schaffen.

Daten des Statistischen Landesamtes RLP zufolge, verbuchten die meldepflichtigen Beherbergungsbetriebe im Kreis MYK in den Monaten Januar bis Oktober 2022 (aktuellere Daten liegen noch nicht vor) 341.009 Gäste, was einem Plus von rund 74 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Gegenüber 2019, dem Vor-Corona-Jahr, gab es jedoch ein kleines Minus von etwa 1 Prozent.

Ein deutlich besseres Bild zeigt sich bei den Übernachtungen: Von Januar bis Oktober 2022 kamen die MYK-Betriebe auf 878.494 Übernachtungen und verzeichneten damit ein Plus von 82 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum 2021. Gegenüber 2019 – hier wurden in MYK so viele Übernachtungen wie noch nie verzeichnet – gab es ein Plus von rund 8 Prozent.

Das deutliche Plus gegenüber 2021 erklärt sich insbesondere durch das bis Mai 2021 geltende Beherbergungsverbot, das private Übernachtungen in den Betrieben damals unmöglich machte. 2022 verlor die Pandemie für viele Menschen ihren Schrecken, sodass die Reisetätigkeit auch deshalb wieder Fahrt aufnahm und das Rhein-Mosel-Eifel-Land Mayen-Koblenz hiervon stark profitieren konnte.

„Viele Menschen – so stellen wir fest – verreisen wieder, aber sie sparen dabei, etwa durch kürzere Reisen oder geringere Ausgaben vor Ort“, sagt Michael Schwippert, stellvertretender Geschäftsführer des Zweckverbandes Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET) im Landkreis Mayen-Koblenz. „Ein Grund hierfür wird die Inflation sein, die die Lebenshaltungskosten deutlich verteuert und damit den Spielraum für den Konsum unserer Gäste reduziert. Das zeigt sich auch bei den Umsätzen der Betriebe: Neben der Konsumzurückhaltung der Gäste müssen sie gleichzeitig höhere Energie- und Beschaffungskosten verkraften.“

Deutlich am besten lief es zumindest mit Blick auf die Übernachtungszahlen für die Betriebe in der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel. Verglichen mit 2019 verzeichneten sie in den Monaten Januar bis Oktober 2022 ein Plus von sagenhaften 21 Prozent. Auch die Stadt Andernach verzeichnete Steigerungen von rund 7 Prozent.

„Das Jahr 2022 zeigte in den ersten zehn Monaten viel Licht, aber auch Schatten“, bringt es Michael Schwippert auf den Punkt. „Es muss uns gelingen, die positiven Entwicklungen mit unserem Angebot zu stärken und zugleich den Herausforderungen zu begegnen. Wir müssen den Gästen zeigen, welch vielfältige Möglichkeiten die Ferienregion Mayen-Koblenz für Aktiv-Urlaub bietet, und sie davon überzeugen, dass Erlebnisse in unseren vielen Freizeiteinrichtungen oder der Gastronomie es wert sind, Geld auszugeben. Qualität und Service sind hier wichtige Ansatzpunkte“, erläutert der stellvertretende REMET-Geschäftsführer.

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Klosterbetriebe Maria Laach hoffen auf TOP JOP-Auszeichnung

Maria Laach – Audit jetzt schon ein Gewinn als Standort-Bestimmung – Mitte Januar wurde Philipp Lohse, Geschäftsführer der Abtei und der Klosterbetriebe informiert, dass die Klosterbetriebe Maria Laach Chancen auf die begehrte TOP JOP-Auszeichnung haben.

Das TOP JOB-Siegel zeichnet die besten Arbeitgeber im Mittelstand und solche, die auf dem Weg dorthin sind, aus. Das Zentrum für Arbeitgeberattraktivität (ZEAG), Konstanz, auditiert in einem aufwendigen Bewertungsverfahren auf wissenschaftlicher Basis in Zusammenarbeit mit dem Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen. Frau Prof. Dr. Heike Bruch, von der Universität St. Gallen, steht dabei dem ZEAG als wissenschaftliche Leiterin zur Seite. So ist sichergestellt, dass die Ergebnisse des Audits, zu dem auch eine ausgiebige Mitarbeiterbefragung gehört, nach strukturierten und validierten Methoden ausgewertet wird und Ergebnisse wissenschaftlich fundiert sind.

Die Herausgründung der Klosterbetriebe Maria Laach GmbH & Co. KG als auch die abflauende Corona-Situation waren Anlass gewesen, eine Bestandsaufnahme der Unternehmung Maria Laach zu machen. „Es war nach zwei Jahren Pandemie, die für unsere Mitarbeiter viele Entbehrungen bereithielt, wichtig, eine Standort-Bestimmung durchzuführen“, sagt Philipp Lohse, Geschäftsführer der Abtei und Klosterbetriebe. „Das Instrument des Top Job-Audits haben wir gerne genutzt, um von unseren Mitarbeitern anonym und ehrlich Rückmeldung zu erhalten“, so Lohse weiter.

Rückmeldung wurde zu vielen verschiedenen Themen erbeten. So wurde unter anderem die Mitarbeiterzufriedenheit in Bezug auf den Arbeitsplatz an sich, ihren Vorgesetzten sowie den Arbeitsbedingungen allgemein abgefragt.

Für die Unternehmung Maria Laach wäre das TOP JOP-Siegel eine große Auszeichnung. Geschäftsführer Philipp Lohse sieht darin eine Würdigung der Anstrengung der Mitarbeiter und Betriebsleiter – gerade durch die Pandemie-Zeit hindurch.

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Europas Skigebiete im Kosten-Check – Hier sind Skier und Co. am günstigsten

Region/Bremen – Winterberg besonders preiswert, höher sind die Kosten für Urlauber in Garmisch-Partenkirchen. Online-Marktplatz Traum-Ferienwohnungen vergleicht die Leih-Kosten der Skiausrüstung in rund 40 europäischen Regionen. Tschechische Orte locken mit den günstigsten Preisen, teuer wird es in der Schweiz.

Preisunterschiede von bis zu 159 Euro pro Tag: Mit der Wahl der Region können skibegeisterte Urlauber einiges sparen, wie der Vergleich des Online-Marktplatzes Traum-Ferienwohnungen (www.traum-ferienwohnungen.de) zeigt. Dafür wurden die Preise für eine gesamte Skiausrüstung (Skier, Schuhe, Helm) pro Erwachsenem in insgesamt 594 Ski-Shops in 40 europäischen Regionen erfasst und der jeweilige Durchschnitt pro Ort ermittelt. In der Schweiz fallen die Kosten demnach am höchsten aus, während die Ausstattung in vielen tschechischen Orten günstig zu haben ist.

An diesen Orten ist die Ausrüstung am günstigsten
Wer für wenig Geld die Skipiste hinabfahren möchte, sollte ins tschechische Harrachov reisen. Die an der polnischen Grenze gelegene Stadt, die in der Vergangenheit als Austräger des Skisprung-Weltcups Bekanntheit erlangte, lockt mit einer durchschnittlichen Leihgebühr von 28 Euro pro Tag und weist damit das günstigste Angebot im Vergleich auf. Dahinter folgen 15 Orte in der Slowakei, darunter die Ferienorte Jasná und Liptovsky Hradok, wo überall 40,30 Euro pro Leihe einer Ausrüstung für einen Erwachsenen fällig werden. Auch in Frankreich können Skier, Helm und Co. kostengünstig ausgeliehen werden: Im ostfranzösischen Métabief zahlen Urlauber pro Tag 42 Euro. Ähnlich wenig zahlen Skifahrer im bulgarischen Borowez (43 Euro). Im Gesamtschnitt kostet die Ski-Einkleidung in den europäischen Wintersportgebieten 78 Euro pro Tag.

Winterberg zählt zu den günstigsten Regionen
Mit einer durchschnittlichen Gebühr von 71 Euro täglich liegen die deutschen Skigebiete unter dem Gesamtschnitt. Besonders wenig zahlen Urlauber, wenn sie am nordrhein-westfälischen Winterberg unterwegs sind: 48 Euro beträgt die tägliche Leihgebühr in der Region im Sauerland. Ähnlich günstig sind Skier und Co. in Berchtesgaden mit 56 Euro. Dennoch kann es auch hierzulande teuer werden. Vor allem in Garmisch-Partenkirchen sind die Leihgebühren für die Ausrüstung mit durchschnittlich 98 Euro pro Tag hoch. Auch in Oberstdorf sind die Kosten mit 73 Euro vergleichsweise hoch.

Besonders teuer wird es in Schweizer Luxus-Hotspot
Das in den Schweizer Alpen gelegene St. Moritz gilt als Ort für die Superreichen. Das macht sich auch beim Skifahren bemerkbar: Mit einer durchschnittlichen Leihgebühr von 187 Euro gehört der Ort zu den teuersten im Vergleich. Die gleiche Summe müssen Urlauber pro Tag zahlen, wenn sie die Berge von Silvaplana Surlej, Pontresina oder Celerina herunterfahren möchten. Alle Städte liegen im Schweizer Kanton Graubünden, der damit die teuerste Region im Europa-Vergleich ist. Eine weitere Stadt in der Schweiz komplettiert die Top Fünf: In Rougement wird pro Person eine Leihgebühr von 174 Euro fällig. Wer in der Schweiz vergleichsweise günstig auf Skitour gehen möchte, sollte sich in Les Crosets umschauen. Das im Wallis gelegene Feriendorf lockt mit Gebühren in Höhe von 84 Euro pro Tag. Die beiden beliebten Wintersport-Dörfer Ischgl und Zermatt liegen mit einem Durchschnittspreis von 116 bzw. 111 Euro im oberen Mittelfeld.

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Die Burgfestspiele Mayen suchen Mitarbeiter*innen!

Mayen – Sie sind kreativ, geschickt, handwerklich ausgebildet oder sehr begabt, teamfähig, kommunikativ und haben Lust auf eine abwechslungsreiche Aufgabe? Dann sollten Sie sich schnellstmöglich bei den Burgfestspielen Mayen melden!

Gesucht wird Unterstützung für die Gewerke:

  • Requisite (m/w/d)
  • Schneiderei (m/w/d)

Interessierte senden bitte eine Mail an bfs@mayen.de oder melden sich unter der Nummer: 02651 / 703836

Weitere Informationen zum Festspielsommer 2023 folgen in Kürze, der Kartenvorverkauf beginnt voraussichtlich Ende November. Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942 oder auch per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de. Informationen zum Programm der Festspiele gibt es unter www.burgfestspiele-mayen.de.

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Das Ahrtal von Glas zu Glas erschmecken

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Vorverkauf für Tag der offenen Weinkeller und Ahr-Wine-Tasting läuft. Endlich kann der beliebte Tag der Offenen Weinkeller, welcher jährlich spannende Einblicke hinter die Kulissen der Weinproduktion im Ahrtal gibt, wieder zur gewohnten Saison im Frühjahr stattfinden. Der Vorverkauf für den Termin am Samstag, 25. März, ist bereits angelaufen. Erfreulich aus Sicht des Ahrwein e.V. : Aufgrund des voranschreitenden Wiederaufbaus können zwei weitere Betriebe, das Weingut Peter Lingen und das Weingut Max Schell, an dem Event teilnehmen.

„Natürlich sind noch nicht alle Keller wieder völlig in Stand gesetzt, aber wir freuen uns sehr, dass die Winzer dennoch Gäste begrüßen möchten und diese im Umkehrschluss den Wiederaufbau direkt vor Ort mitverfolgen“, so Lukas Sermann, stellvertretender Vorsitzender des Ahrwein e.V.

Folgende Winzerbetriebe sind beim Tag der offenen Weinkeller mit dabei: Weingut Sonnenberg Bad Neuenahr, Weingut Peter Lingen Bad Neuenahr, Weingut Kurth Bad Neuenahr, die Weingüter Coels, Kriechel und Jungwinzer Next Generation in Ahrweiler, der Winzerverein Ahrweiler, die Dagernova Weinmanufaktur, das Weingut Erwin Riske in Dernau, das Weingut Max Schell aus Rech und die Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr in Mayschoß.

Die Besucher können zwischen 11 und 18 Uhr selbst entscheiden, in welchem Weingut sie starten. Bei ihrem ersten Weingut-Stopp erhalten sie einen Probenpass, mit dem in jedem Weingut einer 3er-Probe inkludiert ist. Darüber hinaus stehen wieder Shuttle-Busse zur Verfügung, die zwischen den Weingütern verkehren. Der Transport ist im Ticket enthalten. In den Shuttle-Bussen gilt die Maskenpflicht.

Ahr-Wine-Tasting am Vorabend

Zur Einstimmung auf den Tag der offenen Weinkeller stellen am Vorabend, 24. März, bereits zahlreiche Top-Weingüter und Winzergenossenschaften ihre Weine im Rahmen eines AhrWine-Tastings vor. An dem Event von 18 bis 22 Uhr in den Räumlichkeiten der Kleinen Bühne im Kurpark Bad Neuenahr-Ahrweiler nehmen folgende Betriebe teil:

Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr, Weingut Max Schell, Weingut Gebrüder Bertram, Weingut Erwin Riske, Dagernova Weinmanufaktur, Weingut Peter Kriechel, Weingut Coels, Weingut Maibachfarm, Weingut Peter Lingen, Weingut Sonnenberg und Weingut Kurth sowie das Weingut Burggarten.

Die Tickets zum Tag der offenen Weinkeller kosten 42,00 € und sind auch als Kombiticket für die Teilnahme an beiden Veranstaltungen erhältlich zum Preis von 59,00 € erhältlich.

Alle Infos zu den beiden Events, zum Ticketverkauf und zu den Fahrplänen der Shuttle-Busse gibt es unter www.ahrtal.de/tag-der-offenen-weinkeller

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Tausende Besucher kurvten auf der Rollschuhbahn in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Marketing GmbH zieht positives Fazit – Tausende Paar Rollschuhe haben die Rollschuhbahn im Kurpark in gut sieben Wochen zum Beben gebracht. Nicht nur jede Menge Kinder und Jugendliche sind über die Bahn geflitzt, auch Erwachsene, Eltern, Pärchen und hier und da auch Großeltern ließen es sich nicht nehmen, das rollende Vergnügen auszuprobieren. Da wurden vielfach auch Kindheitserinnerungen wach. Rundum zufrieden zeigte sich demnach Geschäftsführer Jan Ritter von der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH. „Mit der Rollschuhbahn ist es gelungen, in der aktuellen energiepolitischen Situation das Thema Energiesparen mit einem tollen Bewegungs- und Spaßangebot zu verbinden“, erklärt Geschäftsführer Jan Ritter. Und das sogar als kostenloses Angebot für die Schulen und Kitas. Alleine über 100 Klassen und Gruppen und somit mehr als 2000 Schüler und Kita-Kinder nutzten die Möglichkeit zum vormittäglichen Rollschuhlaufen.

Mit einem Treffen an der Rollschuhbahn dankte die Marketing GmbH jetzt den Sponsoren für ihre Unterstützung. Dazu zählen die AWO international, das Spenden-Shuttle, die Rotary-Clubs Bad Neuenahr und Remagen, die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, die Gemeinde Medebach im Sauerland, die interevent GmbH und viele weitere regionalen Unterstützer. „Ohne sie alle wäre es nicht möglich gewesen, die Rollschuhbahn zu betreiben, geschweige denn ein kostenloses Angebot für Schulen und Kitas zu schaffen “, so Ritter.

Durch die notwendige Überdachung – denn die Bahn darf nicht nass werden – war das Rollschuhvergnügen gänzlich wetterunabhängig und auch als Schlechtwetteralternative beliebt.  Ausgestattet mit dem Rollschuhverleih, einer eigenen „GlühbAhr“ und einer an das Zelt angebauten Terrasse mit Lounge-Möbeln und vielen Sitzgelegenheiten bot die Rollschuhbahn einen attraktiv gestalteten Wohlfühlbereich. „Die Rollschuhbahn war somit auch eine ideale Ergänzung zu den an den Wochenenden und zwischen den Jahren stattfindenden Uferlichtern“, fügt Veranstaltungsmanager Dominik Kremer hinzu. Beides habe sich gegenseitig befruchtet und belebt. Wöchentliches Highlight war die Rollschuhdisco mit coolen Beats, aktuellen Hits und Rock- und Popklassikern. Außerdem gab es drei Kurse zum Inliner- oder Rollschuhtraining, finanziert von der AWO und dem AHRche e.V.

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Uferlichter in Bad Neuenahr-Ahrweiler haben neue Maßstäbe gesetzt

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Am vergangenen Wochenende leuchteten die Uferlichter zum letzten Mal für diesen Winter. An fünf Wochenenden und zwischen den Jahren hat das winterliche Event mit seinem Konzept aus kunstvoll beleuchteten floralen Installationen, Kunsthandwerk, Kulinarik und Kultur Tausende Gäste in den Kurpark Bad Neuenahr gelockt. Dabei haben die Uferlichter laut der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH und dem Uferlichter e.V. neue Maßstäbe gesetzt.

Die Uferlichter haben neue Maßstäbe gesetzt. Foto: Max Harrus

Mehr Stände, mehr Kulturveranstaltungen, die Kombination mit der Rollschuhbahn und höchst zufriedene Aussteller und Gastronomen – das ist das Fazit der Uferlichter 2022/2023. „Wir sind begeistert, wie gut die Uferlichter gelaufen sind“, freut sich Jan Ritter, Geschäftsführer der Marketing GmbH. Frank Mies vom Uferlichter e.V. ergänzt: „Von vielen Gästen, sowohl vor Ort als auch in den sozialen Medien haben wir gespiegelt bekommen, wie sehr ihnen das Event gefallen hat. Einige haben sogar gelobt, dass sie die schönsten Uferlichter überhaupt erlebt hätten.“

Und die Gäste kamen von Nah und Fern. Nicht nur viele Ahrtaler nutzten das Event für eine Auszeit, als Treffpunkt mit Familie und Freunden sowie als Ablenkung vom Alltag. Auch von überregional strömten Besucher herbei. „Auffällig war, dass wir viele neue Gäste begrüßen konnten, die zum ersten Mal bei den Uferlichtern waren und sich begeistert zeigten“, so Frank Mies.

Dies lag vor allem auch am Rundum-Programm, das die Uferlichter boten: Im Bereich Gastronomie konnten die Besucher zwischen traditioneller Bratwurst und rheinischem Döppekooche, zwischen Ahrtal-Räucherfisch und Waffeln, zwischen Winzer-Glühwein und Eierpunsch wählen. Ob an Stehtischen, Lounge-Möbeln oder gemütlich im Gastro-Zelt – zum gemütlichen Beisammensein boten sich vielerlei Möglichkeiten. Abwechslungsreich präsentierten sich die Aussteller mit Kunstwerken, Holzschnitzarbeiten oder besonderem Weihnachtsschmuck. Das Kulturprogramm umfasste weit über 40 Veranstaltungen, Konzerte, Feuershows und Kinder-Events – fast ausschließlich bei freiem Eintritt. „Absolutes Highlight für uns alle war das Kinder-Wochenende am dritten Adventswochenende. Beim Taschenlampenkonzert oder dem Besuch der feuerspeienden Drachen-Läufer in die vielen staunenden und leuchteten Augen der Familien zu blicken, war ein tolles Dankeschön für alle Mitwirkenden“, sagt Ellen Tappe, Organisatorin des Kulturprogramms. Als perfektes Angebot hat sich auch die Kombination mit der Rollschuhbahn im großen Zelt erwiesen. Sie war insbesondere für Familien ein Dauer-Anziehungspunkt und lud mit eigener GlühbAHR und Terrasse zum Aufenthalt ein.

Den alles umspannenden Rahmen boten einmal mehr die imposanten floralen und weihnachtlich geschmückten Licht-Kunstwerke im Kurpark, entlang des Ahr-Ufers und an der Brücke zur Innenstadt. 70 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer haben bereits im Sommer an den Weidengeflechten gearbeitet und diese dann ab Ende November aufwändig geschmückt und beleuchtet im Kurpark aufgebaut. Christian Lersch vom Uferlichter e.V.: „Ohne unsere Uferlichter-Helfer wäre es nicht möglich, die Installationen zu präsentieren. Nur mit ihrer Arbeit ist es gelungen, die Uferlichter wieder ihrem Namen gerecht werden zu lassen.“

„Ohne Unterstützung geht es nicht“, fügt Frank Mies hinzu. „Die Uferlichter und insbesondere das Angebot der vielen kostenlosen Veranstaltungen finanzierbar zu machen, verdanken wir unseren Sponsoren.“ Er dankte daher besonders der Kreissparkasse Ahrweiler, der Volksbank RheinAhrEifel, dem Aktivkreis Bad Neuenahr-Ahrweiler und der Firma Elektro Müller.

Einziger Wermutstropfen: Am letzten Sonntag mussten Uferlichter und Rollschuhbahn geschlossen bleiben. Aufgrund der Wettervorhersagen des Deutschen Wetterdienstes mit heftigen Sturmböen war der Betrieb der Zelte aus Sicherheitsgründen nicht möglich.

Fest steht schon jetzt, dass es auch im nächsten Winter wieder die Uferlichter in Bad Neuenahr-Ahrweiler geben wird. Die Planungen hierfür starten in Kürze und dann werden auch die Termine für 2023/24 festgelegt, voraussichtlich auch wieder bis hinein in den Januar.

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Neuer EIFEL Gastgeber aus der Nordeifel – Ferienhaus „La Maison“ am Schloss Schmidtheim

Schmidtheim/Prüm – Schloss Schmidtheim liegt inmitten der Natur- und Kulturlandschaft der Nordeifel und ist seit mehr als einem halben Jahrtausend das Zuhause der Grafen Beissel von Gymnich. Vergangenen Herbst startete Damian Graf Beissel mit dem neuen Produkt BIO-Heu als EIFEL Produzent im Netzwerk der Regionalmarke EIFEL. Nun erfolgt der konsequente zweite Schritt: auch das Ferienhaus „La Maison“, im Park des Schlosses gelegen, wird zukünftig im Bereich EIFEL Gastgeber in der Kategorie Ferienhaus vermarktet.

Das liebevoll eingerichtete und aufwendig renovierte Haus aus dem 19. Jahrhundert ist ein exklusives Feriendomizil mit Stil. Idyllisch am Schlosspark gelegen ist es das ideale Reiseziel für Familien, Freunde und Naturliebhaber, die einen besonderen Erholungs- oder Aktivurlaub in der Eifel erleben möchten. Auf seinen über 250 Quadratmetern bietet „La Maison“ viel Platz für bis zu 14 Personen. Schloss Schmidtheim kann als Ausgangsbasis für ausgiebige Wanderungen, Fahrradtouren oder Exkursionen genutzt werden – oder als Ruheoase inmitten der Eifeler Natur und der besonderen Atmosphäre des Schlosses. „Die konsequente Ausrichtung der Regionalmarke EIFEL bzgl. des Ineinandergreifens von Themen wie Qualität, Nachhaltigkeit, Netzwerken oder Heimat passt zu uns. Wir setzen auf Kooperationen und Ideenaustausch mit Gleichgesinnten“, so Damian Graf Beissel.

„Ein schöner Startschuss in ein neues Jahr mit einem überzeugtem EIFEL Gastgeber. Wir sind stolz über das Vertrauen, das Familie Graf Beissel von Gymnich in uns setzt“, so Markus Pfeifer, Geschäftsführer der Regionalmarke.

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Abstimmung gestartet – HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute kann Deutschlands schönste Tagestour werden

Daun – Am gestrigen Freitag, 13. Januar startete der Wettbewerb „Deutschlands schönster Wanderweg“ in eine neue Runde. Die „HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute“ wurde als schönste Tagestour nominiert. Die Abstimmung ist jetzt online möglich unter www.wandermagazin.de/wahlstudio.

Zum 20. Mal sucht das renommierte Wandermagazin nun nach „Deutschlands schönstem Wanderweg“. Insgesamt 15 Tagestouren und 10 Mehrtagestouren können den Titel gewinnen. Als einziger Weg der Eifel mit dabei: die „HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute“ aus dem GesundLand Vulkaneifel.

Ab sofort ist das Wahlstudio geöffnet. Unter www.wandermagazin.de/wahlstudio kann jetzt für die Wanderwege abgestimmt werden. Die HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute ist mit der Nr. 11 unter den Tagestouren zu finden. Abstimmen kann grundsätzlich jeder, mehrmaliges Abstimmen ist jedoch nicht erlaubt. Diese Stimmen werden vom System gefiltert. Wer möchte, kann mit einem Klick zusätzlich am Gewinnspiel des Wandermagazins teilnehmen – unter allen Abstimmenden werden Einkaufsgutscheine beim Outdoorhändler Globetrotter verlost.

Doch nicht nur online kann abgestimmt werden: Es besteht auch die Möglichkeit, per Postkarte seinem Lieblingsweg eine Stimme zu geben. Die Wahl-Postkarten liegen in den GesundLand Tourist Informationen in Bad Bertrich, Manderscheid und Daun aus; sowie an verschiedenen weiteren Stellen im GesundLand Vulkaneifel, zum Beispiel beim Bürgerbüro Ulmen, bei Einzelhändlern und Gastgebern. Die Postkarten müssen nicht selbst frankiert und versendet werden, sondern können auch vor Ort wieder abgegeben werden.

„2021 haben wir mit dem VulkaMaar-Pfad (Manderscheid/Bettenfeld/Meerfeld) den ersten Platz belegt – ein wahnsinniger Erfolg, der zeigt, wie beliebt die Vulkaneifel bei Wanderern ist! Nun wollen wir Bad Bertrich als Wanderparadies zusätzlich in den Fokus nehmen. Was hier für tolle Wanderwege schlummern, ist Vielen noch nicht bekannt. Die einzigartige Lage im Üssbachtal sorgt für abwechslungsreiche Wege mit einer Prise Abenteuer“, so Valerie Schneider, Pressesprecherin von GesundLand Vulkaneifel. „Die HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute ist wirklich ein besonders schöner Weg. Hier vereinen sich schmale Pfade, verwunschene Bachtäler und die Schönheit des Klidinger Wasserfalls zu einem unvergesslichen Wandererlebnis. Wir hoffen, dass viele Gäste und Einheimische diese Ansicht teilen und ihre Stimme der HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute geben.“ Gefragt seien aber nicht nur Gäste und Einheimische, auch die Unterstützung der Gastgeber sei wichtig, führt Schneider weiter aus.

Die HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute ist eine gut 13 Kilometer lange Tagestour, die in Bad Bertrich startet und endet. Auf dem Weg liegt nicht nur der höchste Wasserfall der Eifel, der Klidinger Wasserfall; sondern auch die Maischquelle mit Naturkühlschrank bei Kennfus sowie zahlreiche Aussichtspunkte. Weitere Informationen zum Weg unter https://www.gesundland-vulkaneifel.de/heimatspur-wasserfall-erlebnisroute/.

Die Publikumswahl zu Deutschlands schönstem Wanderweg läuft bis zum 30. Juni 2023.

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Neues GesundLand Vulkaneifel-Produktheft für das Jahr 2023 erschienen

Daun – Das neue Produktheft des GesundLand Vulkaneifel ist da! Mehr als 70 modern und lebendig gestaltete Seiten entführen den Leser ins Land der Maare und Vulkane. Im Fokus stehen wieder die GesundLand Themen Wandern, Radfahren und Gesundheit. Auch neue Themen finden in diesem Magazin ihren Platz, darunter der Manderscheider Burgenklettersteig, der im Sommer 2022 eröffnet wurde und sich innerhalb kürzester Zeit in eines der beliebtesten Ausflugsziele der Region verwandelte.

Gäste und Einheimische können im Produktheft außerdem neu gestaltete Angebote finden, zum Beispiel die Pauschale „Eifel-Wanderurlaub mal anders“ – eine Eifel-Reise mit besonderen Übernachtungen. Wer hat schließlich schon mal Urlaub im Baumzelt, in einem Schäferwagen oder einer Strohpension gemacht?

Die großformatigen, emotionalen Fotos laden ein zu einer Reise ins Vulkanland. Jede Seite des Heftes ist voller Inspirationen für einen gelungenen Eifelurlaub: Ausflugstipps reihen sich an Routenvorschläge für Mountainbike- und Trekkingradtouren, Veranstaltungshighlights schließen sich an Deutschlands schönste Wanderwege an. So wird das Produktheft zum idealen Begleiter bei der Urlaubsvorbereitung.

Wie bereits im letzten Jahr, wird auch dieses Jahr das umfangreiche Unterkunftsverzeichnis in diesem Jahr separat mit dem Heft „Gastgeber 2023 im GesundLand Vulkaneifel“ ausgegeben. Gäste, die bereits vor Ort sind, müssen das Unterkunftsheft also nicht mehr mitnehmen.

Ein Auszug aus dem Veranstaltungskalender weist schon jetzt darauf hin, zu welchen Events sich das Vorbeischauen im GesundLand Vulkaneifel besonders lohnt: Ob Sommernachtstanz in Bad Bertrich, Klassiker auf dem Vulkan am Gemündener Maar oder Maare-Mosel-Lauf in Gillenfeld, der Eventkalender ist prall gefüllt. Auch die kleinen Gäste kommen nicht zu kurz: Die Seite „GesundLand für Kinder“ vereint die zahlreichen Ausflugsangebote, die die Region speziell für Kinder zu bieten hat, z.B. Tierparks, Museen, Schwimmbäder und Kinderwanderwege.

Das Prospekt „Dein Urlaub 2023 – Wohlfühlen und erleben“ und das Unterkunftsverzeichnis „Gastgeber 2023 im GesundLand Vulkaneifel“ können online auf www.gesundland-vulkaneifel.de/info/prospekte/ geblättert sowie nach Hause bestellt werden. Das Prospekt liegt in allen GesundLand Tourist Informationen aus. Weitere Anfragen zum Prospekt nimmt der Gäste- und Buchungsservice gerne über info@gesundland-vulkaneifel.de oder unter 06592 951 370.