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Im farbenfrohen Herbst lockt die Wanderwoche Südeifel zu ausgedehnten Wandertouren

Bitburg – Vom 28. September bis zum 03. Oktober 2022 veranstalten die Tourist-Informationen der Südeifel fünf geführte Wanderungen und einen WanderMarathon. So kann die Südeifel besonders ausgiebig erkundet werden. Die Auftaktwanderung am 28.09.2022 führt durch die östliche Islek-Landschaft. Ab Plütscheid geht es durch den Ehlenzer Wald ins idyllische Ehlenzbachtal. Der „kleine Ehlenzbach“, der von zahlreichen Quellen gespeist wird, mündet etwa auf der Hälfte der Wanderstrecke in den Ehlenzbach. Der Anstieg auf der zweiten Hälfte des Weges wird mit einem schönen Panoramablick von der 530 Meter hohen Kuppe kurz vor dem Ziel belohnt. Der Abschlussimbiss findet im Gasthaus Geimer in Plütscheid statt.

Die geologische, historische und botanische Vielfalt des Naturschutzgebietes Schönecker Schweiz wird am 29.09.2022 erkundet. Die Tourist-Information Prümer Land lädt zu einer 7 km langen Rundwanderung ein. Wälder werden durchstreift, Schwindbäche überquert und steil aufragende Dolomit-Felsen sind Wegbegleiter. Eifel-Gästeführerin Brunhilde Rings leitet ihre Gäste sicher über Pfade und Waldwege durch den südlichen Zipfel des Naturparks Nordeifel.

Das Motto der Wanderung am 30.09.2022 lautet „Genzenlos wandern“. Die 9,5 km Wanderung startet in der Gemeinde Mertert in Luxemburg. Der Weg führt in den Wald, wo man auf den Spuren der Römer wandelt. Nach der Wanderung genießen die Teilnehmer den internationalen Flair unserer Region.

Die Tourist-Information Bitburger Land lädt am 01.10.2022 nach Oberkail ein. Dort findet die offizielle Eröffnung des neuen Premiumweges „Oberkail-Himmerod-Schleife“ statt. Los geht´s um 10:30 Uhr ab der Gemeindehalle Haus Kayl in Oberkail. Es werden urtypische Eifeldörfer mit eigenem Charme und zeitgeschichtliche Denkmäler, wie die Biermühle, die mit viel Herzblut saniert wurde, passiert. Ebene Wege durch die Eifelwälder werden durch so manche Steigung abgelöst – ein durchaus abwechslungsreicher Wanderspaß. Markanter Punkt am Eifelsteig und auf gut halber Strecke der Oberkail-Himmerod-Schleife ist die Abtei Himmerod. Bei dieser Wanderung sind drei Erfrischungsstationen, ein Mittagsimbiss und im Anschluss an die Wanderung (ca. 17 Uhr) ein warmes Essen in der Teilnahmegebühr von 29 € inklusive.

Wittlich Stadt und Land veranstaltet am 02.10.2022 einen WanderMarathon. Die Eifelsteig-Erlebnisschleife „Mühlen an Lieser & Salm“ beeindruckt durch vielfältige Naturerlebnisse. Es geht entlang verträumter Flussläufe, naturbelassene, schmale Pfade schlängeln sich durch dichte Wälder und schöne Feld- und Wiesenwege mit vielen Aussichtspunkten komplettieren das Wandermarathon-Erlebnis. Höhepunkte sind die Zisterzienserabtei Himmerod und gleich 11 ehemalige Wassermühlen an Lieser und Salm. Anmeldung für den WanderMarathon bei der Tourist-Information Wittlich Stadt & Land, Tel.: 06571/146624, wandermarthon-eifel.de

„Von Ziegen, Hunnen und Auswanderern“ lautet der Titel der Abschlusswanderung am 03.10.2022. Die Wanderung des Felsenland Südeifel startet in Kruchten. Es wird Halt gemacht beim Ziegenhof Elsen, wo man leckeren Käse kosten kann und man erfährt am „Hunnenkopf“ Interessantes zu frühgeschichtlichen Hügelgräbern. Und was hat es eigentlich mit dem Ortsteil „Neu-Afrika“ auf sich? Diese und weitere Fragen beantwortet das Team der Felsenland Südeifel Tourismus GmbH.

Die Wanderungen starten jeweils um 13 Uhr (außer am 01. und 02.10.). Es wird pro Wanderung eine Teilnahmegebühr von 19 € p.P. erhoben. Im Preis enthalten sind: Wanderführer, Erfrischung während der Wanderung, Wanderführer und ein regionales Essen nach der Wanderung . Die Teilnahmegebühr für die Wanderung am 01.10. beträgt 29 € (Wanderführer, 3 Erfrischungsstationen, Mittagsimbiss, warmes Essen in Oberkail). Teilnahmegebühr 02.10.:  Wandermarathon 30,00 €, Wander-Halbmarathon 25,00 € (inkl. Verpflegung, Starterpaket und Teilnehmerurkunde)

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.eifel-direkt.de/wanderwoche oder bei der Tourist-Information Bitburger Land, Tel.: 06561/94340.

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Trotz Regen herrschte Superstimmung – Riesengaudi bei der Kürbis-Regatta 2022 auf dem Krewelshof Eifel

Mechernich-Obergartzem – Nass von oben und unten. Erstmals gelang es, eine leicht ovale Rennbootform zu züchten – Hunderte Besucher ließen es sich lieber unter Dach gutgehen, dem Rennspaß der Kanuten tat es keinen Abbruch. Eine Riesengaudi waren auch in diesem Jahr die Bootsrennen mit ausgehöhlten Kürbissen auf dem bis acht Meter tiefen See des Krewelshofs Obergartzem. Knapp drei Dutzend Kanuten gingen an den Start der jeweils zwischen knapp einer und sechs Minuten langen Rennen Eins gegen Eins.

Die schnellsten Kürbis-Rennboot-Kanuten waren 2022 (v.l.) der Dritte der Männer, Christian Himburg, Silbermedaillengewinner Mershad Asadollahi und der erfolgreiche Titelverteidiger Lukas Kitz, dann die Dritte der Frauen, Marie Ackermann, Siegerin Carmen Karwanska und die Zweitplatzierte Linda Lang sowie zwei Lebensretter der DLRG Euskirchen, die über die Sicherheit während der Rennen wachten. Foto: Krewelshof/pp/Agentur ProfiPress

Am Anfang wurde in Gruppen jeder gegen jeden die Zeit genommen und verglichen. Ab dem Viertelfinale ging es im Ko-System weiter. Den drei Erstplatzierten winkten in den Rennklassen Frauen und Männer Pokale und Prämien jeweils zwischen 50 und 300 Euro.

Der Parkplatz am Krewelshof Eifel war voll, aber die Ufer am Rande der Regatta deutlich dünner umlagert wie noch im vergangenen Jahr, als Partytime war und Radiomoderatoren die Rennteilnehmer lautstark von beiden Seeseiten anfeuerten. Wegen der niedergehenden Regenfälle zogen es die meisten potenziellen Zuschauer diesmal vor, es sich in den überdachten Innenbereichen des Erlebnisbauernhofes gutgehen zu lassen.

Danielle Bieger, die Bäuerin an der Seite von Krewelshofbauer Theo Bieger, war ein bisschen geknickt und angetan zugleich: „Nach der langen Dürre ist jeder Regentopfen für Natur und Landwirtschaft kostbar! Und doch bin ich auch dankbar und froh, dass trotz Niederschlags so viele gekommen sind, obwohl der Wetterbericht für Sonntag nicht die sonnigsten Voraussagen parat hatte.“

Superstimmung

Max Bieger, der die gigantischen, bis 350 Kilo schweren und leicht länglichen Rennbootkürbisse selbst herangezogen hatte, war ebenfalls froh: „Die Stimmung ist wieder super, nur das Wetter sitzt uns im Nacken, abwechselnd trocken und Schauer, da starten wir die Vorläufe und Hauptrennen natürlich in kürzeren Takten, damit wir insgesamt schneller durch sind.“

So standen bereits vor 15 Uhr die besten Kanutinnen und Paddler auf den zu Siegertreppchen umfunktionierten Strohballen. Bei den Frauen holte die Vorjahres-Silbermedaillengewinnerin Carmen Karwanska den Sieg, Pokal, Urkunde und 300 Euro Preisgeld. Zweite wurde die vom mitangereisten eigenen Fanklub lautstark unterstützte Linda Lang mit hundert Euro Preisgeld. Dritte war Marie Ackermann, eine der jüngsten Teilnehmerinnen.

Bei den Männern stand der Titelverteidiger Lukas Kitz wieder ganz oben auf dem Siegertreppchen und erhielt 300 Euro Preisgeld, Pokal und Urkunde. Silber und hundert Euro bekam der Regatta-Debütant Mershad Asadollahi, den dritten Platz belegte Christian Himburg. Besonders spannende war das Viertelfinalrennen zwischen Nico Hochgürtel und Mershad Asadollahi. Danielle Bieger: „Beide brauchten 51 Sekunden für die Seedurchquerung und mussten nochmal ins Stechen. Nach tollem Kampf mit begeisterten Zuschauern lag dann Nico Hochgürtel klar vorne, bis sein Kürbis kurz vor dem Ziel anfing, sich im Kreis zu drehen, und ihm so das Viertelfinale vermasselte.“

Die Kürbis-Regatta hatte auf dem Krewelshof Eifel eine lange Tradition. Die Ursprünge der Gaudi-reichen Sportart sind in Thomas Gottschalks TV-Sendung „Wetten, dass..?“ 2007 zu finden, so der Krewelshof-Bauer Theo Bieger: „Es folgten Meisterschaften im baden-württembergischen Ludwigsburg – wir auf dem Krewelshof sind seit 2015 mit am Start!“

Über die Sicherheit der Veranstaltung zu Land und zu Wasser wachte auch diesmal die DLRG, Bezirksgruppe Euskirchen. Neben dem Rudervergnügen rundherum auf dem Gelände erwartete die vielen Besucher an diesem Sonntag – und darüber hinaus – eine große Kürbisausstellung.

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Verstärkung für das Team der Marketing GmbH und des Ahrtal-Tourismus

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Zwei neue Auszubildende unterstützen bei vielfältigen Aufgaben rund um Standort-Werbung und Wiederaufbau. Das Team der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH und des Ahrtal-Tourismus e.V. bekommt Verstärkung durch zwei neue Auszubildende: Leonie Oppermann und Noah Gläske unterstützen das Standort-Marketing für das Ahrtal.

„Wir freuen uns, dass wir trotz der anhaltenden Ausnahmesituation unseren Ausbildungsauftrag auch in diesem Jahr erfüllen können und sind davon überzeugt, zwei junge Menschen mit großem Potenzial gewonnen zu haben“, sagt Geschäftsführer Jan Ritter. Im Zuge des Standort- und auch des Wiederaufbau-Marketings werde jede Unterstützung gebraucht – und kreative Ideen der jungen Generation seien jetzt besonders gefragt.

Die 20jährige Leonie Oppermann aus Neuwied absolviert eine Ausbildung zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit, der 18jährige Noah Gläske aus Dernau wird Veranstaltungskaufmann. Beide durchlaufen im Zuge ihrer dreijährigen Ausbildung mehrere Abteilungen – vom Verkauf und Marketing über Buchhaltung und Personal bis hin zur Tourist Information. Bei Noah Gläske wird zudem der Bereich Veranstaltungsmanagement einen Schwerpunkt bilden.

„Der Wiederaufbau des Tourismus nach der Flutkatastrophe ist für uns eine Mammutaufgabe, die wir mit viel Herzblut und Engagement vorantreiben. Für unsere Auszubildenden bietet das die große Chance, besonders vielfältige Erfahrungen zu sammeln und früh Verantwortung zu übernehmen“, ergänzt Ausbilderin Clara Kappel.

Insgesamt bildet der Ahrtal-Tourismus bzw. die Marketing GmbH derzeit drei junge Menschen aus.

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Jülichs kultureller Höhepunkt des Jahres am Wochenende – Tausende Besucher erwartet

Jülich – 28. Kunsthandwerkerinnenmarkt in Jülich am 17./18. September. Der Brückenkopf-Park wird von 11-18 Uhr zum Anziehungspunkt für tausende Besucher aus der ganzen Region. Wie bereits im Vorjahr wird der Markt nicht auf dem Schlossplatz, sondern im Brückenkopf-Park stattfinden. Der kostenpflichtige Freizeit- und Familienpark hat für dieses Wochenende seinen regulären Eintrittspreis deutlich reduziert, so dass Erwachsene fünf und Kinder drei Euro Eintritt zahlen und damit nicht nur den Kunsthandwerkerinnenmarkt besuchen können, sondern das ganze vielfältige Angebot des Parks nutzen können. Zu beachten ist, dass Hunde und Fahrräder im Park nicht gestattet sind.

Zum nunmehr 28. Mal werden an zwei Tagen bis zu 30.000 Gäste in der Stadt erwartet, die sich an einer Vielfalt von kreativen Angeboten, hochwertigen Handarbeiten und ausgefallenen Gewerken erfreuen können – durch Schauen, Probieren, Stöbern, Schmecken und Schmücken, Riechen und Fühlen.  Der Kunsthandwerkerinnenmarkt in Jülich bietet eine bunte Palette an schönen und nützlichen Dingen. Geschenkideen für sich und andere garantiert. Es gibt ausgefallene und hochwertige Produkte und dazu hautnahen Anschauungsunterricht. Die Veranstaltung ist eine Bereicherung für Jülich, Highlight des Jahres – und immer eine Reise wert.

Außergewöhnliche Gewerke sind das Markenzeichen des Jülicher Kunsthandwerkerinnenmarktes. Wo sonst findet man auf einem einzigen Platz eine so vielfältige Demonstration ästhetisch ansprechender Produkte – allesamt handgearbeitete Objekte mit Unikatcharakter. Die Besucher verweilen gern am Stand der Handwerkerinnen und lassen sich von der kreativen Schaffenskraft der Künstlerinnen aus vielen Bundesländern und dem benachbarten Ausland beeindrucken. Es wird gefragt und gestaunt, überzeugt und inspiriert. Der hautnahe Anschauungsunterricht sorgt für die einzigartige Atmosphäre. Nicht selten setzen die Künstlerinnen vor Ort die Wünsche der Besucher und Kunden kreativ um.

Die Zahl der Bewerberinnen wird jedes Jahr größer, aus denen rund 200 Frauen einen der begehrten Standplätze erhalten. Dabei gelingt es immer wieder, eine ausgewogene Mischung aus bewährten und neuen Gewerken, alten Techniken und modernen Trends zu präsentieren. Die Besucher wandeln entlang der Wege, an denen sich Stände um Stände reihen, tauchen ein in die Welt der Kunst von edel bis exzentrisch, die sich durch Originalität, Qualität und ausgefallene Kreativität auszeichnet.

Eckdaten:

  1. Jülicher Kunsthandwerkerinnenmarkt, Brückenkopf-Park Jülich
    Samstag und Sonntag, 17. und 18. September 2022, von 11.00-18.00 Uhr – Eintritt: Erwachsene 5,- /Kinder 3,- Euro
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Erfolgreiche Badesaison im Seepark Zülpich geht zu Ende

Zülpich – Besucherzahlen höher als im Rekordsommer 2018. Badeverbot im Herbst und Winter. Der Seepark Zülpich beendet zum heutigen Freitag, 16. September die Badesaison 2022. Ab diesem Zeitpunkt wird die Infrastruktur der Badestelle bis zur nächsten Saison teilweise zurückgebaut und Sonnenliegen und Strandkörbe werden wieder im Winterlager verstaut. Ebenso wird ab sofort keine Strand- oder Badeaufsicht mehr eingesetzt und das Schwimmen ist entsprechend untersagt.

Im Zeitraum der diesjährigen Badesaison 2022 konnte der Seepark insgesamt rund 75.000 Gäste verzeichnen. Dies ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den Vorjahren und liegt sogar über den Besucherzahlen aus dem Rekordsommer 2018. Damals wurden im Zeitraum 01.06.-15.09. rund 70.000 Gäste gezählt. Ausschlaggebend
für die erfolgreichen Zahlen aus diesem Jahr sind mitunter die vielen, sonnenverwöhnten Tage vor und nach den Sommerferien sowie besucherreiche Sonderveranstaltungen.

Die Besucherzahlen sind durchaus erfreulich, dennoch sieht der Seepark Kapazität für mehr Badegäste. In diesem Jahr wurden verschiedene Klimaresilienz-Maßnahmen durchgeführt, die sich unter anderem in Form einer neuen Uferbepflanzung zeigen. Diese sollen die bereits ausgezeichnete Wasserqualität weiter verbessern. Auch der
„Gänseproblematik“, die sich hauptsächlich zu Beginn der Saison zeigt, wird mit verschiedenen Lösungsansätzen verstärkt entgegengewirkt.

Derzeit sind zudem verschiedene Ansätze im Gespräch, die das Beach-Flair an der Zülpicher Riviera im nächsten Jahr noch verstärken sollen und den Urlaubstag vor der eigenen Haustür perfekt machen. Die beliebte Badestelle am Zülpicher Wassersportsee bietet auf 4.000 Quadratmetern einen feinen Sandstrand, der zum Sonnenbad und Schwimmen einlädt. Besonders in den Sommermonaten sorgen unter anderem ein Piraten-Kletterschiff, Aquapark, Riesen-Hüpfkissen, Wasserspielplatz und der in diesem Jahr neu eröffnete Kletterberg
für einen unvergesslichen Urlaubstag für Jung und Alt.

Zahlreiche, glückliche Badegäste sowie tolle Veranstaltungen, wie die regelmäßige STRANDKULTUR-Reihe mit abendlichen Konzerten vor der See-Kulisse, konnten in den letzten Monaten verzeichnet werden, ebenso wie fast durchgehende 21 Grad Badetemperatur.

Glücklicherweise kam es in der Saison, wie auch in den vorangegangen
Jahren, zu keinen folgeschweren Badeunfällen. Damit dies so bleibt, sucht der Seepark weiterhin aktiv nach ausgebildeten Rettungsschwimmern und blickt zuversichtlich auf die kommende Badesaison 2023.

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Den AhrSteig zum 10-jährigen Jubiläum neu entdecken

Ahrtal – Alternative zum ausgefallenen Wanderaktionstag „AhrSteig Erleben“. Mit tollen Fotos am Gewinnspiel teilnehmen. Auch wenn der geplante Wanderaktionstag „AhrSteig Erleben“ in diesem Jahr leider ausfallen musste: Das heißt nicht, dass Wanderfreunde den AhrSteig nicht auch ganz individuell erkunden und dabei noch etwas gewinnen können.

Zur Feier des 10-jährigen Jubiläums stellt der Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. ab dem 17. September zusammen mit den Städten und Gemeinden der AhrSteig-Kooperation, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Sinzig, Altenahr, Adenau und Blankenheim jetzt noch einmal alle sieben Etappen des beliebten Prädikatswanderweges mit ihren Highlights vor. Bei der Flut wurden einige Passagen in den Ahruferbereichen zerstört. Durch Instandsetzungen und Umleitungen entlang anderer attraktiver Wegstrecken ist der AhrSteig aber wieder durchgehend wanderbar.

Die Etappen mit den neuen Wegstrecken werden sowohl auf der Homepage www.ahrsteig.de als auch auf dem AhrSteig-Facebook-Kanal präsentiert. Wer auf Facebook bis zum 6. November ein tolles Foto von seiner Lieblingsetappe hochlädt, hat die Chance auf attraktive Gewinne. Als Hauptpreis winkt ein Aufenthalt mit zwei Übernachtungen inkl. Frühstück für zwei Personen im Landhotel Ewerts in Insul.

Inzwischen von tausenden von Wanderern begangen, wurde der AhrSteig fast genau vor zehn Jahren, am 3. November 2012, in Walporzheim feierlich eröffnet. Anfangs präsentierte sich der Prädikatsweg noch in zwei Abschnitten, bevor er 2016 zu einem durchgehenden Wanderweg von der Quelle der Ahr in Blankenheim bis zu ihrer Mündung in Sinzig verbunden wurde. Auf rund 100 Kilometern bietet er seitdem Naturfreunden alles, was das Wanderherz höherschlagen lässt: weite Ausblicke über Wiesen und Wälder, steile Weinbergsterrassen und alpin anmutende Pfade. Neben der natürlichen Vielfalt, begeistert er auch durch den Reichtum an Naturdenkmälern und Kulturschätzen entlang der Wegstrecke. Nicht ohne Grund erzielte er 2019 den 2. Platz bei der Wahl zu Deutschlands schönstem Wanderweg – ein klares Zeichen für seine außerordentliche Qualität.

Weitere Informationen sind unter https://www.ahrsteig.de/ahrsteig-erleben/ zu finden.

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Wandertipp – Traumpfad Pyrmonter Felsensteig

Kaisersesch – Endlich ist es so weit, der Traumpfad Pyrmonter Felsensteig ist wieder für Wanderfreunde geöffnet. Die im vergangenen Jahr zerstörte Brücke wurde in den letzten Monaten instand gesetzt.

Spektakulär beginnt der Rundwanderweg direkt an der Pyrmonter Mühle mit ihren rauschenden Wasserfällen. Ein stiller Waldweg führt hinauf auf die fruchtbaren Höhen des Maifelds. Dort wandert man durch blühende Rapsfelder im Frühjahr oder wogendes Getreide im Sommer.

Weite Blicke zur Burg Pyrmont oder hinüber zu den Vulkankegeln der Osteifel prägen die Wanderung, bevor es durch das Naturschutzgebiet am Juckelberg wieder hinab geht in das waldreiche Elztal. Hinter der Burg Pyrmont taucht man ein in das Reich der Felsen mit efeuumrankten Höhlen, steilen Klippen und malerischen Burgblicken.

Start/Ziel: Parkplatz an der Pyrmonter Mühle, 56754 Roes
Länge: 11,2 km
Höhenmeter: 363 m
Dauer: ca. 4 Stunden
Festes Schuhwerk empfohlen! Einkehrmöglichkeit am Wanderweg

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Bundesweiter „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag 11. September

Zülpich – Zum bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 11. September präsentieren sich ab 11 Uhr den ganzen Tag über die drei Zülpicher Stadttore, die bereits als Domizil von Karnevalsgesellschaften dienen – also Bachtor, Kölntor und Münstertor. Bach- und Kölntor, Heimat der Zölleche Öllege beziehungsweise der Blauen Funken, sind zur Besichtigung geöffnet.

Am Münstertor bietet die Prinzengarde neben Verpflegung und einer Hüpfburg für Kinder auch musikalische Unterhaltung. Am vierten Stadttor, dem zurzeit im Wiederaufbau befindlichen Weiertor, berichten die Hovener Jungkarnevalisten (HJK) in Kooperation mit der Stadt Zülpich von 11 Uhr bis 16 Uhr an einem gemeinsamen
Stand über „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Weiertores“.

Auch für das leibliche Wohl ist dort gesorgt. Zudem werden in den Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur alte Fotos der vier
Stadttore gezeigt. Im Museum ist auch eine Karte mit Informationen zu dem eigens für diesen Tag konzipiertem Rundweg zu allen Stadttoren erhältlich.

Nicht zuletzt öffnet auch das „Heimatmuseum Enzen“ am Tag des offenen Denkmals von 11 Uhr bis 16 Uhr seine Pforten und erläutert die Denkmale des Dorfes. Der Tag des offenen Denkmals findet seit 1993 unter der Koordination der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
immer am zweiten Sonntag im September statt.

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Am Wochenende vom 9. bis 11. September wartet ein echtes Saison-Highlight am Nürburgring

Nürburg – Premiere der 12h Nürburgring mit Park Fermé-Regel und Restart aus der Boxengasse. Rahmenprogramm Kinderunterhaltung, Autogrammstunde und 90er-Party. Fans haben alles im Blick: Zeit- und Geländeplan veröffentlicht. Mit packendem Motorsport, einer „Back to the 90’s“ Party mit den Original-Stars sowie einem Rahmenprogramm, das Fans und Familien gleichermaßen anspricht. Die Programmpunkte reichen dabei von Camping an der Nordschleife bis Caught in the Act und von Grid-Walk bis Kinderunterhaltung.

Die Teams der 12h Nürburgring sprechen von einer neuen Herausforderung, wenn sie auf das Rennformat schauen, das nun seine Premiere feiert. Am Freitag beginnt das Wochenende der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) noch wie gewohnt mit den ganztägigen Probe- und Einstellfahrten (9 – 18 Uhr) auf der Kombination aus Grand-Prix-Strecke und Nordschleife. Ab Samstag geht es dann richtig los. Um 9:30 Uhr springt die Ampel für das Qualifying erstmals auf Grün. Bis 11:30 Uhr haben die Teams Zeit, sich eine gute Startposition herauszufahren.

Rennen bis in die Dämmerung, morgendlicher Restart aus der Boxengasse
Die 12h Nürburgring werden anschließend um 14:30 Uhr gestartet und in zwei Abschnitten zu je sechs Stunden gefahren. Nach dem ersten Zieleinlauf, am Samstagabend um 20:30 Uhr, kommen die Fahrzeuge über Nacht in den Parc Fermé. An ihnen darf in der Zeit nicht gearbeitet werden. Am darauffolgenden Morgen gehen die Teams aus der Boxengasse wieder ins Rennen – aufgestellt in drei Reihen in der Reihenfolge des vorherigen Zieleinlaufs. Der Sieger von Teil eins startet als Erster. Die weiteren Fahrzeuge folgen in dem Abstand, den sie beim Überqueren der Ziellinie am Samstag hatten – ähnlich einem Verfolgungsrennen beim Biathlon. Es gilt dann auf der gesamten Strecke Code-60. Sobald alle Fahrzeuge das Rennen aufgenommen haben, wird die Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben und das Rennen geht weiter. Es warten sechs weitere Stunden Motorsportaction. Der Sieger der 12-Stunden-Premiere steht am Sonntagnachmittag um 16:00 Uhr fest.

Fahrer und Fahrzeuge zum Anfassen, Mitmachaktionen im ring°boulevard
Die Fans haben an dem Wochenende ausgiebig Zeit, die Angebote auf und abseits der Strecke zu erleben. Neben dem offenen Fahrerlager können sie zum Beispiel zwischen Qualifying und Rennstart mit den Fahrern und Fahrzeugen auf Tuchfühlung gehen. So gibt es am Samstag den Pit-Walk mit Autogrammstunde und einen ausgiebigen Besuch der Startaufstellung – den einstündigen Grid-Walk. Zudem findet vor dem Rennen ein Corso mit mehr als 400 Fahrzeugen des Porsche Club Nürburgring und BMW M-Town auf der Nordschleife statt. Die Falken Driftshow gibt es auf der Start- und Zielgeraden und in der AMG-Arena.

Darüber hinaus warten den ganzen Tag verschiedene Highlights: Auf dem ring°boulevard gibt es die Mitmach-Aktionen des RPR1.Livemobils, die HARIBO Roadshow, Chase und Skye von Paw Patrol oder K.I.T.T. aus der Serie Knight Rider. Als Aussteller sind thyssenkrupp BILSTEIN, KTM Sportscar, Blåkläder, Scherer und BMW M hier ebenfalls vertreten. BMW M-Fahrzeuge können die Besucher zudem vor dem Bitburger Event-Center sehen. Der Porsche Club Nürburgring stellt seine automobilen Klassiker im ring°carré aus. Damit die Fans alles im Blick haben, hat der Nürburgring auf seiner Webseite Zeit- und Geländepläne veröffentlicht.

„Back to the 90‘s“ Party am Samstagabend – Zutritt zu den Tribünen für Party-Besucher
Am Samstagabend, kurz nach dem Zieleinlauf der ersten Rennhälfte, wird die Zeit der 90er in der ring°arena wieder lebendig. Live und mit den Orginalstars am Nürburgring können Caught in the Act, Loona, Masterboy & Beatrix Delgado, Candela Squad und das DJ-Team Mütze Katze live erlebt werden. Das große 90er-Konzert startet um 21:45 Uhr. Die Pre-Show startet als Warm-Up bereits ab 20:30 Uhr. Für gute Stimmung ist auch nach den Main-Acts gesorgt: Ab 2 Uhr läuft die After-Show-Party.
Ein besonderes Motorsport-Special wartet zudem auf alle Ticketinhaber der 90’s Party. Sie haben am Samstag, 10. September, ab 19:30 Uhr, freien Zutritt zur BMW M Power Tribüne (T3) und können so noch eine Stunde kostenlos Motorsport erleben. Die besondere Kombination gibt es bei keinem anderen Konzert.

Motorsport live. Auf der Tribüne, an der Nordschleife oder auf dem Campingplatz
Das Saisonhöhepunkt der Nürburgring Langstrecken-Serie kann wie gewohnt rund um die Strecke verfolg werden. An der Grand-Prix-Strecke öffnen die BMW M Power Tribüne (T3), die Bilstein Tribüne (T4) sowie die T12 und die T12a in der Nähe des Grand-Prix-Fahrerlagers. Auch rund um die Nordschleife gibt es zahlreiche Zuschauerpunkte. Das Besondere an den 12h Nürburgring ist die Öffnung von Campingplätzen direkt an der Nordschleife. Von Donnerstagabend (08.09.) bis Sonntag (11.09.) können die Rennfans an den Streckenabschnitten „Brünnchen“ (bereits ausverkauft) und Pflanzgarten ihre Lager aufschlagen und die Grüne Hölle genießen. Wer es etwas exklusiver haben möchte und Lust auf Motorsport in Kombination mit gutem Catering, Lounge-Atmosphäre und exklusiven Ausflügen ins Fahrerlager und an die Nordschleife hat, kann sich für die 12h Nürburgring ein VIP-Ticket buchen. Somit steht dem Rundum-Sorglos-Besuch nichts mehr im Weg.

Alle Informationen zu den 12h Nürburgring und Tickets im Vorverkauf gibt es unter www.nuerburgring.de. Eintrittskarten können zudem an den geöffneten Tageskassen erworben werden.

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LVR-Freilichtmuseum Kommern – Projekt „WILDE VIELFALT im Museum“ fährt die Ernte ein

Kommern – Das Umweltbildungsprojekt erhält seltene Wildpflanzen der Eifel gemeinsam mit Ehren-amtlichen, vermittelt Wildkräuterwissen und weckt Begeisterung für Kornrade und Co. im LVR-Freilichtmuseum Kommern. Noch sind es einige Tage bis zum Erntedankfest, doch schon jetzt gibt es in Kommern Anlass für eine Erntebilanz der besonderen Art: Das dreijährige Wildkräuter-Projekt „WILDE VIELFALT im Museum“ nähert sich seiner Zielgeraden und so ist es nun an der Zeit, die Erträge der Projektarbeit in Augenschein zu nehmen.

Und diese Ergebnisse geben durchaus Grund zum Feiern – nicht nur, weil das Projekt gerade von der UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen als „Hervorragendes Beispiel der UN-Dekade“ ausgewählt wurde:

„Das Projekt der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft in Kooperation mit dem LVR-Freilichtmuseum Kommern konnte – dank der Förderung der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW, der Deutschen Post-code Lotterie und des Fördervereins des Freilichtmuseum – insgesamt 71 seltene Wildkräuterarten der Äcker und Dörfer im Museum erhalten, davon 57 Arten in sogenannten Erhaltungsbeeten und 47 Arten im Gelände verteilt“, fasste Bernhard Conzen, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, die Projekterfolge zusammen.

Heutzutage lassen sich diese Arten andernorts kaum noch in unseren Landschaften finden. Denn während 26 typische Arten der Äcker und Dörfer sich in ihrer Gefährdungssituation in ganz NRW innerhalb der letzten 10 Jahre verbessert haben, haben sich gleichzeitig 40 dieser Arten verschlechtert. „Eine Erhaltung unserer regionalen Vielfalt an Wildkräutern ist daher nur dauerhaft möglich, wenn viele sich gemeinsam mit ihren jeweiligen Möglichkeiten dafür einsetzen“, stellt Dr. Carsten Vorwig, Leiter des LVR-Freilichtmuseums Kommern, fest. „Dies hat sich in den letzten beiden Projektjahren eindrucksvoll gezeigt, was uns mit Stolz erfüllt.

Auch Dank der tatkräftigen Unterstützung der ehrenamtlichen Wildkrautpatinnen und –paten zusammen mit Museum und Förderverein wurde das Projekt ein Erfolg. Dass wir als Freilichtmuseum zur Förderung seltener Wildpflanzenarten einen Beitrag leisten können, motiviert uns, weiterzumachen. Zukünftig werden wir auch schützenswerte Tiergruppen in den Fokus nehmen und somit den ganzheitlichen Ansatz bei der Arbeit im Gelände des LVR-Freilichtmuseum Kommern noch stärker ausweiten.“
Dank dieses vereinten Einsatzes zahlreicher Aktiver im Projekt „WILDE VIELFALT im Museum“ sind nun viele seltene Arten im Freilichtmuseum Kommern wieder zu entdecken.

Darunter sind Heilpflanzen wie die Echte Katzenminze, die früher oft an Wegrändern in Dörfern anzutreffen war, oder die purpurn blühende Kornrade, eine wunderschöne, wenn auch sehr giftige Ackerwild-
krautart. Ein bemerkenswerter Erfolg konnte gerade bei dieser Art verzeichnet werden, wie Thomas Muchow, Geschäftsführer der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, berichtet:
„Zu Beginn des Projektes galt die Kornrade in NRW als „ausgestorben“. In der neuen Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten wird sie dagegen nur noch als „stark gefährdet“ geführt – eine deutliche und mehr als erfreuliche Verbesserung! Möglich wurde dieser Erfolg durch die Vermehrung von Kornrade-Saatgut des Aachener Botanikers, Erich Savelsbergh. Dieser hatte unserer Stiftung das Saatgut 2011 zur Erhaltung übergeben, was wir glücklicherweise im Projekt „WILDE VIELFALT im Museum“ und in unseren vorangegangenen Projekten zum Schutz von Ackerwildkräutern umsetzen konnten.“

Die wichtige Rolle der Landwirtinnen und Landwirte im und außerhalb des Museums für die Förderung seltener Wildkräuter betonte Bernhard Conzen: „Als aktiver Landwirt kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Zunächst war mir der Gedanke, „Unkräuter“ auf Äckern zu fördern, nicht ganz geheu-er. Aber Unkraut ist nicht gleich Unkraut und Acker ist nicht gleich Acker: In Schutzprojekten werden keine Problemunkräuter erhalten, sondern konkurrenzschwache Arten wie Sand-Mohn und Rittersporn. Und niemand muss seine besten Böden hierfür hergeben – denn je schlechter die Fläche für die Land-wirtschaft, umso besser ist sie oft für den Naturschutz geeignet. Wird eine landwirtschaftlich ertragsschwache Fläche in produktionsintegrierten Projekten eingesetzt, lässt sich dauerhaft ein sicheres Ein-kommen erwirtschaften – eine Win-win-Situation!

Landwirtschaftliche Betriebe, die die Kräuter-Begeisterung vollends gepackt hat, können sogar über die Vermehrung von Wildpflanzen für die Gewinnung von Regiosaatgut nachdenken.“

Welche Möglichkeiten zum Schutz – und auch zum Genuss – seltener Wildkräuter sich jedem Interessierten bieten, beleuchtete Karsten Möring, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW: „Allein die Angebote hier im Museum sind so zahlreich, dass man dieses sicher mehr als einmal besuchen sollte, um alle zu entdecken: Von Führungen für Familien und Fachbesucher über einen Wildkräuterrundweg, Mitmachstände und eine Ausstellung bis hin zu der Rallye „Entdeckungsreise WILDE VIELFALT“ und „Grünen Klassenzimmern“ ist für jede und jeden etwas dabei.

Bis zum 12. September läuft zudem noch die Instagram-Aktion „WILDE VIELFALT im Bild“ für alle Fotobegeisterten.“
Holger Glück, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Fördervereins Rheinisches Freilichtmuseum Kommern e.V., schloss sich dieser Einladung zum Entdecken des Projektes an und ergänzte: „Wir freuen uns, dass unser Förderverein nicht nur als Förderer des Projektes aktiv werden, sondern auch bei der praktischen Umsetzung unterstützen kann. Neben dem Engagement unserer Mitglieder als Wildkräuterpatinnen ist auch unser Tante-Emma-Laden zum Dreh- und Angelpunkt der Entdeckungsreise für Grundschulkinder geworden: Hier wartet auf die Entdeckerinnen und Entdecker die ersehnte Belohnung, wenn alle Rätsel gelöst sind.“

Katja Diemer, Head of Charities der Postcode Lotterie DT gGmbH, ergänzte: „Als Soziallotterie, die sich für Mensch und Natur stark macht, spüren wir eine besondere Verantwortung für den Erhalt des Artenreichtums. Wir freuen uns sehr, dass wir dank unserer zahlreichen Teilnehmer:innen in Nordrhein-Westfalen das Projekt „WILDE VIELFALT im Museum“ der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft und des LVR-Freilichtmuseums Kommern unterstützen können. Die Kombination aus Erhalt von seltenen Wildpflanzenarten im Freilichtmuseum, digitalen Informationsangeboten und begleitenden Umweltbildungsaktivitäten ist wunderbar. Zusammen machen wir die Welt zu einem besseren Ort für Mensch und Natur.“

Das Projekt läuft noch bis April 2023 – es gibt also noch zahlreiche Gelegenheiten, die „WILDE VIELFALT im Museum“ selbst bei einem Ausflug zu entdecken. Aktuelle Informationen und Termine unter: www.rheinische-kulturlandschaft.de/wilde-vielfalt/