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Freilicht-Museum Kommern als Tor in die 70er – Eröffnung Samstag 31. Juli

Mechernich-Kommern – Am Samstag, 31. Juli, öffnet das Kommerner Museum wieder seine Türen für Besucher – Familien und Kindern soll Möglichkeit zum Abschalten nach Hochwasserstress gegeben werden – Zwei Tage „ZeitBlende“ unter dem Zeichen des Jahres 1971 mit Bands, Oldtimern und Essen – „Neue“ Milchbar öffnet am Samstag, 21. August

„Vor allem Familien mit Kindern ein Stückchen Normalität und die Gelegenheit zum Abschalten bieten“. Dies ist laut einer Bekanntmachung Josef Mangolds vom Museum das Ziel der Öffnung am Wochenende. Ab dem 21. August öffnet auch eine Milchbar aus Brühl ihre Türen für die Gäste. Bereits eine Woche zuvor wird in zwei Tagen gemeinsam zurück geblickt auf 50 Jahre „neunzehn71“, mit historischen Rückblicken, Oldtimern, Speisen aus der Zeit, einem Konzert mit Bands der 70er-Jahre und vielem mehr.

Zeitblende „Neunzehn71“

Am Samstag, 14. und Sonntag, 15. August, ist im Museum die Möglichkeit geboten, 50 Jahre zurück in die Vergangenheit zu reisen. „ZeitBlende“, das Museumsfest der Erinnerungen, musste im vergangenen Jahr coronabedingt ausfallen. In diesem Jahr findet es wieder statt, wenn auch kleiner als gewohnt. Laut dem LVR wird es Tanzrevues und andere Shows verteilt im gesamten Gelände geben. Auch der Geschichtsweg wird nicht fehlen. Ein besonderes Highlight ist eine originale Cessna F150L, ein Flugzeug, in dem Kinder auch einmal auf dem Pilotensitz Platz nehmen dürfen. Im Anschluss können dann eigene Flieger gebastelt werden.

Außerdem wird wieder ein Live-Konzert angeboten: Epitaph und KRAAN, zwei deutsche „Krautrock“-Bands werden ihre Songs aus den 1970er-Jahren zum Besten geben. Aufgrund der Anpassungen in der Coronaschutzverordnung wird der Besuch von „neunzehn71“ nur mit einem Nachweis über die drei Gs (geimpft, genesen, getestet) möglich sein. Außerdem wird es für das Doppelkonzert ein gesondertes Ticket geben.

Brühler Milchbar neu auf dem Gelände

Am Samstag, 21. August, wird laut Josef Mangold auch die Milchbar erstmals für die Besucher öffnen. Bereits im Sommer 1955 wurde die Milchbar in Brühl eröffnet und wurde schnell zu einem Treffpunkt für die Jugend. Im Laufe der 1960er-Jahre wurde die Milchbar zur Kneipe. Schon bald machten die „Brühler Rocker“ sie zu ihrem Stammlokal. Nach diesen „wilden“ Zeiten machte Wirt Bill Smith aus ihr eine gutbürgerliche Kneipe, die bekannt war für guten Whisky und vor allem gute Musik. An den Wänden hängen nun immer noch gerahmte Schallplattencover seiner Lieblingsbands wie Led Zeppelin, Jimi Hendrix oder Frank Zappa, die bei einer Besichtigung entdeckt werden können.

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Nordschleife öffnet: Touristenfahrten auf Nürburgring wieder ab Samstag, 31. Juli

Nürburg – Der Nürburgring wird dieses Wochenende mit den Touristenfahrten wieder in den Streckenbetrieb auf der Nordschleife starten. Am Samstag, 31. Juli, öffnen sich um 9 Uhr die Schranken erstmals seit dem Hochwasserunglück. Gleichzeitig bleibt das Fahrerlager der Grand-Prix-Strecke noch bis 15. August die wichtige Einsatzzentrale für Hilfskräfte der Flutkatastrophe. Das bedeutet auch, dass der diesjährige AvD-Oldtimer-Grand-Prix abgesagt werden muss. Die Veranstaltung findet nächstes Jahr vom 12. bis 14. August 2022 statt. Die DTM hingegen kann als erste Rennserie wieder wie geplant vom 20. bis 22. August stattfinden. Mit der Wiederaufnahme des Streckenbetriebes gehen die Betreiber des Nürburgrings einen wirtschaftlich notwendigen Schritt. Die bereits von der Corona-Krise getroffene Event-Location sichert so den Fortbestand des eigenen Unternehmens, der Unternehmen in der Region sowie der Veranstalter und Partner.


„Wir versuchen in jeder Hinsicht unseren Beitrag in dieser Krise zu leisten. Sei es weiterhin als zentrales Drehkreuz für Einsatzkräfte und Hilfsgüter oder gleichzeitig als Wirtschaftsmotor der Region“, erklärt Nürburgring-Geschäftsführer Mirco Markfort. „Wichtig ist, die Hilfe für die gesamte Region zu stemmen: Auf der einen Seite haben wir von der Naturkatastrophe betroffene Ortschaften und auf der anderen Seite viele Unternehmen, die vom Geschehen am Nürburgring abhängig sind – sie haben gerade Hauptsaison.“ Es ist ein Spannungsfeld aus wirtschaftlicher Notwendigkeit und persönlicher Anteilnahme, in dem sich die Rennstrecke gerade bewegt. Auch Mitarbeiter der Rennstrecke sowie deren Familien und Freunde wurden teilweise stark vom Unwetter getroffen. Der Nürburgring selbst blieb verschont, die Infrastruktur komplett intakt.

Anreise ohne Rettungsarbeiten zu stören
Während aus dem Grand-Prix-Fahrerlager weiterhin die Hubschrauber der Bundeswehr aufsteigen und Einsatzkräfte zu ihren Einsätzen ausrücken, öffnen sich am Samstag zum ersten Mal wieder die Schranken für die Touristenfahrten. Damit die anreisenden Besucher weder die Arbeiten in der Region behindern noch die Zufahrtswege der betroffenen Regionen verwenden, hat der Nürburgring Hinweise zur optimalen Anreise veröffentlicht. Die Informationen sowie die Öffnungszeiten finden sich auf der offiziellen Webseite der Rennstrecke. Zudem kommuniziert der Nürburgring zu diesem Thema tagesaktuell auf seinen Social Media Kanälen.

49. AvD-Oldtimer-Grand-Prix abgesagt – DTM kann wie geplant stattfinden
Da das Grand-Prix-Fahrerlager des Nürburgrings weiterhin als Einsatzzentrale genutzt wird, kann der 49. AvD-Oldtimer-Grand-Prix hingegen nicht stattfinden. Die Veranstaltung wurde deshalb für dieses Jahr abgesagt. Der Termin für 2022 steht bereits fest. Vom 12. bis 14. August wird die international bedeutende Oldtimer-Veranstaltung im nächsten Jahr zu Gast sein. Tickets behalten ihre Gültigkeit. Wer den Eintrittspreis unkompliziert erstattet haben möchte, findet alle nötigen Informationen auf der Internetseite der Rennstrecke.

Als erste Rennserie wird vom 20. bis 22. August die DTM am Nürburgring wieder an den Start gehen. Das Starterfeld aus 19 Fahrern und fünf Herstellern tritt dabei auf der 3,629 Kilometer langen Sprintstrecke an. Als Rahmenrennen sind die DTM Trophy, die DTM Classic Touring Car Legends, der BMW M2 Cup und der Lotus Cup Europe dabei.

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Bewerbung Landes-Gartenschau EIFEL 2026 im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg – Kletterpark, Wasserspielplatz, Hopfengarten: Bürgerinnen und Bürger reichen eigene Wünsche für eine Landesgartenschau 2026 ein. Schaffung von Wohnraum, Park und andere Grünanlagen, Wasserspielplatz, Wasserläufe/Seen, Spielplätze, Angebote für Kinder, heimische Sträucher und Bäume, Skateranlage, Hochbeet-Gestaltung, Kräutergarten – das und noch mehr wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger im Eifelkreis Bitburg-Prüm für das Housing-Gelände und die Landesgartenschau 2026 in Bitburg.

Ein wichtiger Bestandteil für die LGS-Bewerbung stellt die Bürgerbeteiligung dar. Seit der Freischaltung der Internetseite www.landesgartenschau-eifel.de am 21. Mai haben 59 Absender Anregungen per Online-Befragung eingereicht. Den Mitteilungsblättern im Eifelkreis lagen in der 25. Kalenderwoche Postkarten bei, auf denen – wie in der Online-Befragung – Ideen und Anregungen für die Entwicklung der „US Family Housing“ und Gestaltung der Landesgartenschau EIFEL 2026 vermerkt werden konnten. Bis zum 21.07.2021 sind 144 ausgefüllte Postkarten beim Zweckverband Flugplatz Bitburg eingegangen.

Alle Anregungen und Ideen wurden an das für die Bewerbung zuständige Büro Planstatt Senner aus Überlingen weitergegeben und fließen in die Bewerbung und die Konzeption des Housing Areals mit ein. Bis zum 15. Oktober 2021 muss die Bewerbung beim Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz abgegeben werden, das für die Landesgartenschau zuständig ist.

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Komödienknaller „Pension Schöller“ als Publikums-Liebling bei den Burgfestspielen in Mayen

Mayen – Zusatzvorstellungen der „Pension Schöller“ am Mittwoch den 25. August und Donnerstag den 26. August um 20 Uhr auf der Burghofbühne der Genovevaburg. Seit 2019 spielen die Burgfestspiele Mayen zwei Termine in der letzten Woche der Saison je nach Nachfrage. Vor zwei Jahren war der am stärksten nachgefragte Titel des Abendspielplans noch die „Rocky Horror Show“. Nun ist es auch für diesen Sommer entschieden. 2021 hat sich der Komödienknaller „Pension Schöller“ als Publikumsliebling durchgesetzt. Schon jetzt gibt es nur noch einzelne Karten für die regulären Vorstellungen zu ergattern.

In der turbulenten Inszenierung von Carola Söllner zeigt das Ensemble der Burgfestspiele sein ganzes komödiantisches Können und läuft einmal mehr zur Höchstform auf. Wer also bislang keine Tickets bekommen konnte, hat nun gleich zwei neue Chancen. Die zusätzlichen Termine sind am Mittwoch den 25. August und Donnerstag den 26. August um 20 Uhr auf der Burghofbühne der Genovevaburg.

Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei: Bell Regional, Touristikcenter, Rosengasse 5, 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651/494942, per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de und im Online-Ticketing unter www.burgfestspiele-mayen.de.

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Ministerin Daniela Schmitt eröffnete den Elztal-Radweg in der Verbandsgemeinde Vordereifel

Mayen/Region – Mit dem Fahrrad das Elztal entdecken – Lückenschluss bis Monreal war erfolgt. Das letzte Teilstück des Elztal-Radweges zwischen Monreal und der Gebiets- und Landkreisgrenze zur Verbandsgemeinde Kelberg bei Oberelz konnte in diesem Jahr abschließend fertig gestellt und Anfang Juli offiziell eröffnet werden.

Doch schon eine Woche nach der Eröffnung wurde der Elztal-Radweg durch das große Hochwasser und die Überflutungen so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass er derzeit nicht durchgängig befahren werden kann und gesperrt ist.

Diese Tatsache ist für Bürgermeister Alfred Schomisch sehr bitter: „Nach mehr als zwei Jahrzehnten der Diskussionen, Vorbereitungen und Genehmigungsverfahren konnten wir den Elztal-Radweg endlich eröffnen. Und nun das! Mit der Fertigstellung dieses Teilstückes ging ein langersehnter Wunsch in Erfüllung, wir kamen damit auch einem echten Bedürfnis unserer Bürgerinnen und Bürger nach einer familienfreundlichen Radstrecke nach.“

Wie hoch die Schäden tatsächlich sind und wie lange die Reparaturmaßnahmen andauern, wird derzeit noch mit Hilfe der VTG Rheinland Pfalz ermittelt.

Gemeinsam mit der Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz, Daniela Schmitt, der Kreisbeigeordneten Judith Lenigk-Emden von der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz und vielen weiteren Beteiligten und Vertretern aus der Kommunalpolitik, vom Landesbetrieb Mobilität, dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Westerwald-Osteifel, des VTG Rheinland Pfalz und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH wurde der Elztal-Radweg Anfang Juli von Bürgermeister Alfred Schomisch offiziell eröffnet.

Bereits 1990 thematisierten einige Ausschüsse in der Verbandsgemeinde Vordereifel erstmals einen möglichen Radweg im Elztal. Das Projekt galt jedoch lange Zeit als nicht realisierbar, vor allem aus finanziellen Gründen. Im Jahr 2001 wurde das Thema im Rahmen der wachsenden touristischen Entwicklung in der Verbandsgemeinde Vordereifel wieder aufgenommen und man kontaktierte die Verbandsgemeinde Kelberg, um eine evtl. Anbindung an den Landkreis Vulkaneifel zu erörtern. Es folgten Besprechungen mit den betroffenen Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde Vordereifel, in denen über die Kosten und die Finanzierungsmöglichkeiten des Radweges gesprochen und diskutiert wurde.

Der Haupt- und Finanzausschuss der Verbandsgemeinde Vordereifel hat letztlich im Jahr 2002 die Empfehlung an den Verbandsgemeinderat ausgesprochen, ein Bodenordnungsverfahren im Elztal einzuleiten. Diesem Antrag stimmte der damalige Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Hans-Artur Bauckhage, im Dezember 2004 zu. Somit konnte auch die eigentliche Arbeit zur Herstellung des 7,5 Kilometer langen familienfreundlichen Radweges beginnen.

Das in den letzten Jahren nun fertig gestellte Teilstück des Elztal-Radweges führt vom Sportplatz Monreal bis zur Kläranlage Oberelz. Das Projekt wurde vom Landesbetrieb Mobilität mitfinanziert. Die geschätzten Gesamtbaukosten betragen 1,2 Millionen Euro, bauausführende Firma war die Firma Christoph Schnorpfeil GmbH & Co. KG aus Trier.

Die Trasse verläuft größtenteils entlang des Elzbaches, dieser wird an insgesamt vier Stellen überquert.

Damit konnte auch die Anbindung an den bereits vorhandenen Radweg von Gunderath bis Oberelz in der Verbandsgemeinde Kelberg abgeschlossen werden. Von Monreal aus gelangen die Radfahrer schließlich über die Conder Höhe bis nach Mayen.

Der durch zwei Landkreise führende Elztal-Radweg schließt westlich an die Vulkan-Rad-Route Eifel, östlich an den Maifeldradweg sowie den Vulkanpark-Radweg und in Monreal an den Eifel-Schiefer-Radweg an und ist Teil des großräumigen Radwegenetzes in Rheinland-Pfalz.

Ministerin Schmitt sagte in ihrer Eröffnungsansprache: „Der Ausbau des Radwegenetzes in Rheinland-Pfalz ist ein Projekt meines Hauses, mit dem wir nicht nur den Tourismus stärken wollen. Es geht auch um wichtige infrastrukturelle Maßnahmen, die die Lebensqualität in Rheinland-Pfalz verbessern sollen.“ Und sie äußerte die Hoffnung, dass auch die Menschen in der Region den Elztalradweg als Verbindung zwischen den eigenen Ortschaften nutzen.

Wann der Elztal-Radweg wieder befahrbar sein wird, ist derzeit allerdings leider noch nicht abzusehen.

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Hinweis für Eifelspur & Eifelschleife

Mechernich – Wanderwege im Bereich Bergschadensgebiet Mechernich gesperrt – Bergwerksgelände darf derzeit nicht betreten werden. Die Eifelspur „Soweit das Auge reicht“ und die Eifelschleife „Bergbauhistorischer Wanderweg“ führen teilweise durch das Bergschadensgebiet Mechernich. Nach den Starkregenfällen der vergangenen Wochen ist es dort zu Absenkungen an früheren Luftschächten gekommen. Das frühere Bergwerksgelände darf daher derzeit nicht betreten werden.

Der zuständige Fachbereichsleiter Holger Schmitz weist außerdem darauf hin, dass es durch die Wassermassen der Flutkatastrophe auch auf anderen Wanderwegen im Stadtgebiet zu schlecht begehbaren Wegeabschnitten und damit zu Behinderungen kommen kann.

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Vulkanpark in den Sommerferien erleben

Region/Mayen-Koblenz – Die sonnigen Temperaturen für Ausflüge im Freien zu nutzen, ist endlich wieder problemlos möglich. Und gerade jetzt, da die Sommerferien vor der Tür stehen, und es vor allem den Kindern in den Füßen kribbelt und die Abenteuerlust ruft, möchte wahrscheinlich niemand mehr zu Hause bleiben. Also rein ins Auto und los gehts zu den Attraktionen und Ausflugszielen im Vulkanpark, die allesamt quasi direkt vor der Haustür liegen. Kurze, abwechslungsreiche Spazierwege, abenteuerliche Steinbrüche, geheimnisvolle Höhlen und kleine Wasserfälle erwarten die Ausflügler. Und nebenbei wird dem Eifelvulkanismus auf die Spur gekommen und die Heimat kennen gelernt.

Für Familien besonders zu empfehlen sind mit Sicherheit folgende Landschaftsdenkmäler: der Rauscherpark in Plaidt, der Karmelenberg bei Bassenheim, die Höhlen „Siewe Stuwe“ bei Kottenheim und die Mühlsteinbrüche rund um Mayen. Dort gibt es überall kurze Rund- und Spazierwege von 1 bis ca. 2,5 Kilometern Länge.

„Was ist ein Keks unter einem Baum?“ Diese Scherzfrage wurde den meisten Eltern bestimmt schon einmal von ihren Kindern gestellt. Und die Antwort lautet: „Ein schattiges Plätzchen“. Aber wo findet man das an heißen Sommertagen? Wenn man nicht unter einem Baum in Freibad liegt, sondern einen Spaziergang unternehmen möchte? Solche schattigen Plätzchen gibt es im Rauscherpark in Plaidt. Wild romantisch, gesäumt von Bäumen fließt hier das Flüsschen Nette. Es gibt kleinere „Wasserfälle“ dort, wo sich das Wasser über große Basaltblöcke ergießt. An manchen Stellen staut sich das Wasser und lädt zu einem Fußbad oder einem Wettbewerb im Steinehüpfen ein. Am großen Entenweiher gibt es Rastmöglichkeiten und auf einem Stück des Weges finden sich riesige Steinskulpturen. Ein toller Spazierweg, ideal für die sonnigen Tage. Der Weg startet direkt hinter dem Vulkanpark Infozentrum, Rauschermühle 6, in 56637 Plaidt.

Ein weiterer Tipp für Familien ist der Karmelenberg bei Bassenheim. Um bei Scherzfragen zu bleiben: „Was ist das älteste Zahlungsmittel der Menschheit?“ Und sogar hierzu erfahren die Besucher etwas auf ihrem Rundweg – zumindest in Bezug auf die Menschheitsgeschichte. Denn der „Neandertaler“ hatte hier in der vorletzten Eiszeit einen Lagerplatz aufgeschlagen. Der Karmelenberg gehört zu einer Vulkangruppe, die vor rund 200.000 Jahren ausgebrochen ist. Eine alte Baumallee mit einem durch Blitzeinschlag ausgehöhltem Baum, Kreuzwegstationen auf dem Weg zum Gipfel, eine alte Kapelle und ein Steinbruch – all das ist auf einen Rundweg von knapp 1,5 Kilometer durch den Wald zu entdecken. Picknick nicht vergessen – denn es gibt unterwegs genügend Rastgelegenheiten. Gestartet wird ab dem Parkplatz „Karmelenberg“ an der K95 zwischen Ochtendung und Bassenheim.

„5 Höhlen in einem Loch. Was ist das?“ „Ein Handschuh.“ Und wer 7 Höhlen in der vulkanischen Schlacke am Kottenheimer Büden findet, der befindet sich bei den „Siewe Stuwe“. Der Kottenheimer Büden ist neben dem Ettringer Bellerberg eine der beiden Kraterflanken des Bellerberg-Vulkans. Hier schoss mit lautem Getöse vor ungefähr 200.000 Jahren Magma an der Erdoberfläche heraus. In heftigen Eruptionen wurden heiße Schlackenbomben herausgeschleudert, wodurch nach und nach der Büden entstand. Im zweiten Weltkrieg wurden hier Stollen gegraben, die man, ausgestattet mit Feldbetten, Regalen und Öfen, als Schutzräume nutzte. Heute für Kinder ein spannender Platz, um auf Erkundungstour zu gehen. Taschenlampe nicht vergessen! Und für den besonderen Spaß noch Funkgeräte einpacken. Gestartet wird ab dem Parkplatz Kottenheimer Winfeld, an der K20, zwischen Kottenheim und Ettringen.

Abbauspuren der Römer bis hin zur Neuzeit finden sich in den Mühlsteinbrüchen rund um Mayen. Wo früher das schwarze Gold, der Basaltstein abgebaut wurde, sind heute idyllische Grubenlandschaften entstanden, in denen es viel zu entdecken gibt. Über schmale Pfade oder breite Waldwege geht es vorbei an mächtigen Basaltwänden, Grubenkränen, alten Gleisen und Ruinen von Werkhütten. Ein faszinierendes Erlebnis ist auch, den Kletterern des Alpenvereins beim Erklimmen der Felswände zuzuschauen. Die Rund- bzw. Spazierwege starten: Erlebniswelten Grubenfeld, Hinter den Mühlsteinen 7, 56727 Mayen; Parkplatz Ettringer Lay, L82, 56727 Ettringen; Parkplatz Kottenheimer Winfeld an der an der K20, zwischen Kottenheim und Ettringen.

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Wer entdeckt die Bienenkönigin? Apfelroute: Neue Erlebnisstation in Kürrighoven

Wachtberg-Kürrighoven – Das rote Apfelroute-Logo auf hohem Holzstamm weist den Weg zur neuen Erlebnisstation in der „Alten Höhle“ in Kürrighoven. Auf dem idyllisch gelegenen Platz im Grünen zieht einen sofort eine überdimensionale hölzerne Biene in ihren Bann. Auf einer Infotafel steht Wissenswertes zu Honigbienen und Streuobstwiesen, richtig spannend wird es weiter hinten am Schaubienenkasten.

Apfelroute jetzt mit Erlebnisstationen

Seit 2019 können Radfahrer auf dem 124 Kilometer langen Themenradweg „Die rheinische Apfelroute“ die Schönheit und Vielseitigkeit des größten Obst- und Gemüseanbaugebiets Nordrhein-Westfalens erleben – vorbei an blühenden Obstplantagen, Gemüsefeldern, regionalen Hofläden und  malerischen Hof-Cafés. Unterwegs gibt es jetzt zwölf neu gestaltete Rastplätze mit Erlebniselementen, die das Thema „Landwirtschaft und Kulturlandschaft“ interaktiv und spielerisch den Gästen, insbesondere Familien mit Kindern, vermitteln.

Streuobstwiese und Honigbiene, dass diese Themen im Fokus der nun fertiggestellten Kürrighovener Station stehen, ist unübersehbar. Die große Bienenfigur überrascht mit beweglichen Flügeln. Wer hat sich nicht schon mal vorgestellt, wie es wäre, Flügel zu haben? Davor stehend bekommt man einen ersten Eindruck. Auf der Infotafel wird die Bedeutung der Honigbiene erklärt, deren Wirtschaftsleistung oft unterschätzt, dabei aber enorm ist. Darüber hinaus gibt es Wissenswertes zu alten Apfelsorten und zur Bedeutung von Streuobstwiesen. Ein Bienenvolk beobachten kann man schließlich im Bienenhaus. Und, wer findet die Königin, die Biene mit dem grünen Punkt?

Bürgermeister Jörg Schmidt und Beigeordneter Swen Christian, die den neuen  Erlebnispunkt am 13. Juni besichtigten, zeigten sich begeistert von der ersten Apfelroute-Erlebnisstation in Wachtberg, eine zweite ist am Ehrenmal in Berkum geplant. „Das ist eine wunderbare Sache!“ richtete Schmidt seinen Dank an Monique Lebahn vom Rhein-Voreifel-Touristik e.V. Der Verein leitet federführend das Projekt. Lebahn hätte sie alle sehr gut motiviert, freuten sich dann auch Dr. Stefan Thomas, Vorsitzender des Wachtberger Streuobstwiesenvereins, und der Niederbachemer Metallbauer Werner Luhmer, der u.a. die Ständerkonstruktionen und Fahrradständer gefertigt hat. Beide haben sich mit Fachwissen und Tatkraft begeistert am Projekt beteiligt. Luhmer nicht nur in Wachtberg, er zeichnet verantwortlich für die Metallarbeiten aller zwölf Stationen. Besonderer Dank gilt auch Imker Lothar Jentsch für den Bau und die weitere Betreuung des Schaubienenkastens, dem Deutschen Imkerbund, mit Sitz im Villip, für die fachliche Begleitung sowie den Bauhofmitarbeitern der Gemeinde Wachtberg, die das Areal hergerichtet und bei der Aufstellung der Elemente mitgewirkt haben. (mm)

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Das Eifelmuseum Mayen sucht Gästeführer / innen!

Mayen – Mayen hat touristisch viel zu bieten. Neben den interessanten Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt ist das Eifelmuseum mit den Ausstellungen EifelTotal, Deutsches Schieferbergwerk und den Erlebniswelten Grubenfeld sehr gefragt.

Für die Museumsführungen, aber auch für Sonderprogramme in den Museen wie Kindergeburtstage, Ferienprogramme, Programmen zu Veranstaltungen und Museumspädagogikprogrammen hat die Stadt Mayen Bedarf an Gästeführern/Gästeführerinnen sowie Personen für die Durchführung der Sonderprogramme. Es ist ebenfalls geplant, neue Angebote zu schaffen, die mit Hilfe der Gästeführer/innen umgesetzt werden sollen.

„Wir suchen engagierte Personen, die gerne mit Menschen zu tun haben und gerne mit Kindern arbeiten, sich für die Geschichte der Stadt Mayen und der Eifel interessieren sowie flexibel im Hinblick auf die Einsatzzeiten sind“, ermutigt Museumsdirektorin Alina Wilbert-Rosenbaum Interessierte sich zu melden. „Toll wäre es, wenn sich auch Personen finden, die Führungen in Englisch, Französisch oder Niederländisch durchführen könnten.“

Als Gästeführer/innen oder Betreuer für die Sonderprogramme können Personen ab 18 Jahren tätig werden. Die Gästeführer/innen werden selbstverständlich regelmäßig geschult, dennoch sollte man auch die Bereitschaft mitbringen, sich selbstständig in die Themengebiete einzuarbeiten und weitergehende Infomaterialen zu besorgen. Von großem Vorteil ist es auch, wenn die künftigen Gästeführer/innen und Betreuungspersonen zeitlich flexibel sind und auch kurzfristig einspringen können.

Nähere Informationen erhalten Sie auch in den Ausstellungen EifelTotal und Deutsches Schieferbergwerk, Telefon 02651 498508 oder E-Mail museumskasse@mayenzeit.de und Erlebniswelten Grubenfeld, Telefon 02651 491506 oder E-Mail erlebniswelten-grubenfeld@mayenzeit.de .

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Sommerferien: REMET gibt Tipps für tolle Ausflüge

Region/Mayen-Koblenz – Mit Kindern unterwegs in der Ferienregion MYK. Endlich Ferienzeit! Endlich raus in die Natur, die eigenen vier Wände verlassen und gemeinsam Freizeit genießen, in der jeder auf seine Kosten kommt. Die Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET) hat neun tolle Tipps zusammengestellt, die sich an große und kleine Abenteurer richten und die ganze Familie begeistern:

Kurze Entdeckerwanderungen auf den Traumpfädchen

Federnde Waldwege und verwunschene Felsenpfade, die zu trutzigen Ritterburgen, abenteuerreichen Spielplätzen und tollen Aussichten führen, zeichnen die Traumpfädchen im Landkreis als Premium-Spazierwanderwege aus. Diese sind zwischen 3 und 7 Kilometer kurz und somit bestens für die gesamte Familie geeignet. Dauer: ca. 3 Stunden. Kosten: keine. Mehr Infos: www.traumpfade.info

Kletterwälder in Bendorf-Sayn oder Mayen-Kürrenberg

Mitten im Wald warten 140 Stationen aus Seilen und Hindernissen in bis zu 22 Meter Höhe. Ein Tag in den Kletterwäldern in Bendorf-Sayn am Rhein oder in Mayen-Kürrenberg in der Eifel ist garantiert ein Erlebnis. Schon ab vier Jahren und einer Greifhöhe von 1,20 Metern klettern die Kleinsten im Kinderparcours, in dem sie speziell auf sie zugeschnittene bodennahe Kletterelemente finden. Dauer: ca. 3 bis 5 Stunden. Kosten: ab 22 Euro (Kinder ab 17 Euro). Mehr Infos: www.kletterwald-sayn.de und unter www.kletterwald-vulkanpark.de

Plantschen und Baden im Waldsee Rieden

Auf gehts zum Waldsee Rieden! Der Badesee bietet hervorragende Wasserqualität und somit ein ungetrübtes Badevergnügen. Zwei Badestege erleichtern den Wassereinstieg. Liegeflächen unmittelbar am Ufer, Kinderspiel- und Grillplätze, Tennis, Bootsverleih, angelegte Spazierwege, ein Badeplateau und mehr gestalten den Aufenthalt abwechslungsreich. Das Baden ist kostenfrei. Mehr Infos: www.eifel.info.de

Kanutour auf der schönen Terrassenmosel

Wie wäre es mit einer Kanutour entlang der malerischen Terrassenmosel? Start- und Endpunkt der Tour ist Winningen. Von hier aus erlebt die ganze Familie die Schönheit des ruhigen Moseltals bei einer gemütlichen Rundtour nach Dieblich. Tipp: Für die älteren Kids wird auch Stand-Up-Paddeling angeboten. Dauer: ca. 3 bis 4 Stunden. Kosten: ab 15 Euro (Kinder ab 10 Euro). Mehr Infos: www.kanu verleih-winningen.de

Lava-Dome mit Lava-Keller in Mendig

Im Mendiger Lava-Dome erleben Familien einen multimedialen Vulkanausbruch und bekommen ein Gespür dafür, welche Kräfte hier am Werk waren. In der Ausstellung kann man dann den vulkanischen Phänomenen an verschiedenen Stationen selbstständig auf den Grund gehen. Direkt neben dem Lava-Dome locken gerade an warmen Tagen die Lavakeller. Diese unterirdischen Basaltkeller haben konstant eine Temperatur von ca. 7 Grad. Jacke nicht vergessen! Dauer: ca. 4 Stunden. Kosten:  ab 9,50 Euro (Kinder ab 7,50 Euro). Mehr Infos: www.vulkanpark.com

Mehr über den höchsten Kaltwasser-Geysir der Welt erfahren

Aufgrund des Schadens nach einer Havarie eines Tankschiffes mit dem Schiffsanleger im Naturschutzgebiet „Namedyer Werth“ kann der Ausbruch des höchsten Kaltwasser-Geysirs der Welt derzeit leider nicht besichtigt werden. ABER: Einen Besuch ist das Geysir-Zentrum in Andernach dennoch wert, denn es gibt ein besonderes Alternativprogramm. In einem Rundgang durch das interaktive Museum (Dauer ca. 1,5 Stunden) erfährt man alles zum Kaltwasser-Geysir und seiner Verbindung zum Vulkanismus der Eifel. Im Anschluss gibt es statt des Geysir-Ausbruchs eine 1 bis 1,5- stündige Schiffsrundfahrt mit kurzweiligen und unterhaltsamen Geschichten zu Rhein, Eifel und Geysir Andernach. Mehr Infos: www.geysir-andernach.de

Radtour auf der stillgelegten Bahntrasse im Maifeld

Diese Radtour ist von der Länge her überschaubar, von den Anstiegen her leicht zu bewältigen und links und rechts gibt es interessante Dinge zu sehen und zu erleben. Beste Voraussetzungen für einen entspannten Familienausflug. Von Bäumen und Sträuchern gesäumt, verläuft der Abschnitt zwischen Polch und Mertloch wie ein grüner Tunnel durch die sanft gewellten Felder des Maifelds. Der fast ebene Weg wird nur von zwei kleinen Wirtschaftswegen gekreuzt – ideal auch für Familien mit kleineren Kindern. Zum Toben laden in Polch und Mertloch Spielplätze direkt am Radweg ein. An warmen Tagen sorgt der Wasserspielplatz in Mertloch für Abkühlung. Einkehr am Alten Bahnhof in Polch oder am Alten Bahnhof in Ochtendung möglich. Dauer: ca. 3 bis 4 Stunden. Kosten: keine. Mehr Infos: www.remet.de.

Fürsten, Schloss und Schmetterlinge

Mit nur einer Eintrittskarte kann man in Sayn gleich zwei Märchenwelten besuchen: den Garten der Schmetterlinge und das neue Museum der Fürstenfamilie zu Sayn-Wittgenstein-Sayn. Der Garten der Schmetterlinge entführt in eine kleine tropische Zauberwelt, zu Palmen und Bananenstauden, zu plätschernden Wasserfällen und der bunten Fülle exotischer Schmetterlinge. Hier fliegen farbenprächtige Falter aus Südamerika, aus Afrika und Asien frei zwischen den Besuchern von einer Blüte zur anderen, stets auf der Suche nach Nektar. Im eindrucksvollen neuen Museum gewähren Fürst Alexander und Fürstin Gabriela einen ganz privaten Einblick in das Leben ihrer Adelsfamilie. Sie lernen Fürst Peter kennen, den russischen Generalfeldmarschall, und seine Schwiegertochter, die schöne Fürstin Leonilla. Sie führte die Familie 1850 wieder zurück nach Sayn. Dauer: ca. 3 Stunden. Kosten: ab 11 Euro (Kinder ab 9 Euro) Ein Familienticket wird angeboten. Mehr Infos: www.sayn.de

Entdeckungstour durch die beeindruckende Sayner Hütte

Seit 2017 kann man die Sayner Hütte als Denkmal, Museum und Erlebnisort erleben. Geschichte und Technik lassen sich hier an verschiedenen Ausstellungsstationen sowie an Touchscreens entdecken. Eine Inszenierung aus Licht und Ton versetzt Besucher zurück in die Zeit der Roheisenschmelzung. Derzeit zeigt die Sonderausstellung „Bunte Güsse – die Sammlung ohne Eisen“ einige der schönsten Eisenkunstgussstücke. Zudem lädt eine Workshop-Ausstellung dazu ein, selbst Eisenkunstgussobjekte in buntem Zucker zu gießen. Ein umfangreiches Führungsangebot zur Technik, Geschichte und dem Leben der Arbeiter ergänzt die Ausstellungs- und Erlebnisstationen vor Ort. Kinder und Jugendliche können das Areal mit der kostenlosen Hüttenrallye selbstständig erkunden. Und jeden Sonntag stehen Hüttenscouts für Fragen und Anregungen auf dem Areal zur Verfügung. Dauer: ca. 3 Stunden. Kosten: 6 Euro, Jugendliche ab 13 Jahren 4 Euro, Kinder bis 12 Jahren kostenfrei. Mehr Infos: www.saynerhuette.org