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Mobilfunk-Versorgung in der Katastrophen-Region wiederhergestellt

Region/Mainz – „Durch große Kraftanstrengung der Telekommunikationsunternehmen konnten Ersatzlösungen für die zerstörte Infrastruktur im Bereich Mobilfunk geschaffen werden, so dass aktuell wieder eine nahezu 100-prozentige Mobilfunk-Abdeckung in der Region zur Verfügung steht. Das ist eine sehr gute Nachricht“, sagte Digitalisierungsminister Alexander Schweitzer. „Mein Dank gilt den vielen Helfenden, etwa dem Technischen Hilfswerk und der Bundeswehr, die mit technischem Gerät und personellem Einsatz vor Ort unterstützen.“

Nun stehe die Kapazitätserhöhung im Mittelpunkt der Anstrengungen. Da die Festnetze auch weiterhin nicht vollständig zur Verfügung stehen können und der Datenverkehr damit im Wesentlichen über den Mobilfunk abgewickelt werden muss, gilt es nun, die Mobilfunkversorgung so zu optimieren und einen störungsfreien Betrieb und Datenverkehr dauerhaft sicherzustellen: „Ziel ist, damit auch die noch bestehenden Ausfälle im zerstörten Festnetz kompensieren zu können – daran wird mit Hochdruck gearbeitet. Ich bin davon überzeugt, dass die Telekommunikationsunternehmen ihr Engagement in den betroffenen Regionen fortsetzen werden, um den Bürgerinnen und Bürgern eine zeitgemäße Versorgung zu ermöglichen“, so der Minister.

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Hochwasser-Katastrophe: Ministerpräsidentin Dreyer / Minister Lewentz / Ministerin Ahnen: Wir helfen den Betroffenen schnell und konkret

Region/Mainz – „Wir helfen den Betroffenen der Hochwasser-Katastrophe gemeinsam sehr schnell und konkret. Wir stehen als Land an ihrer Seite und unterstützen als rheinland-pfälzische Familie gemeinsam“, erklärten Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Innenminister Roger Lewentz und Finanzministerin Doris Ahnen. Dazu habe der Ministerrat gestern wichtige Weichen gestellt und eine Stabstelle Wiederaufbau beschlossen. Hilfe erfolge zum einen über das Soforthilfe-Programm des Landes mit drei Säulen: Soforthilfe für private Haushalte in Höhe von 30 Millionen Euro, für Unternehmen in Höhe von 25 bis 30 Millionen Euro und für die Kommunen, die um weitere 10 Millionen auf jetzt 60 Millionen Euro aufgestockt wurde.

Der Bund beteiligt sich mit Mitteln in Höhe von 50 Prozent an den von den Ländern geleisteten Soforthilfen. Darüber hinaus liefen die Vorbereitungen für einen Nationalen Wiederaufbaufonds, der von Bund und der Ländergemeinschaft getragen werde. „Eine nationale Katastrophe braucht eine gemeinsame nationale Kraftanstrengung“, unterstrich Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Die Grundlagen werden voraussichtlich in einer Ministerpräsidentenkonferenz am 10. August beschlossen und anschließend in einem Gesetzgebungsverfahren des Bundes umgesetzt. Bereits gestern hat der Chef der Staatskanzlei, Fabian Kirsch, eine Verwaltungsvereinbarung mit dem Bund unterzeichnet. Diese regelt, dass der Bund sich an den bewilligten Soforthilfen der betroffenen Länder mit Mitteln in Höhe von 50 Prozent und insgesamt zunächst 400 Millionen Euro beteiligen wird.

Mehr als zwei Wochen nach der verheerenden Flutkatastrophe in der Eifel und im Ahrtal sind die Aufräum- und Bergungsarbeiten weiter im vollen Gange. „Was vor Ort von den unzähligen – haupt- und ehrenamtlichen – Einsatzkräften, den privaten Helferinnen und Helfern und den betroffenen Menschen selbst geleistet wird, verdient unseren höchsten Respekt und Dank. Im Angesicht der Katastrophe packen sie selbstlos an, um Stück für Stück die zerstörte Region zu säubern, um dann den Blick nach vorne zu richten und die Grundlage für den Wiederaufbau zu schaffen. Viele sind nach Wochen körperlicher Arbeit und enormen psychischen Belastung erschöpft, weil sie selbst betroffen sind, Angehörige oder Freunde verloren haben bzw. noch vermissen oder als Helferinnen und Helfer selbst Schlimmes erleben mussten. 135 Tote und 760 Vermisste, das sind Schmerz, furchtbares Leid und Trauer“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei einem Besuch der Einsatzzentrale in Bad-Neuenahr.

Immer mehr Schutt werde abgetragen. Dadurch würden zum einen Schäden beseitigt, zum anderen würden weitere Zerstörungen dieser bisher nie dagewesenen Flut sichtbar. Nach ersten groben Schätzungen aller Beteiligten gingen allein die finanziellen Folgen in die Milliarden. Sie dürften höher liegen als beim Oder-Hochwasser, prognostizierte die Ministerpräsidentin. „Wirklich alle in der Region sind schwer getroffen. Da sind zerstörte Eigenheime und Unternehmen im Gewerbe, in der Industrie und in der Landwirtschaft sowie weggespülte Straßen, Kanäle, Strom-, Wasser- und Telekommunikationsversorgung. Überall wurden Existenzen vernichtet“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Der Krisenstab des Landes berate täglich über die aktuelle Lage, der Ministerrat treffe sich zu Sondersitzungen, um Hilfe und Wiederaufbau zu organisieren.

„Im Innenministerium wird eine Wiederaufbau-Organisation eingerichtet. Dort soll auf der Basis von kommunalen Maßnahmenplänen ein vereinfachtes Bearbeitungs- und Antragsverfahren umgesetzt werden. Der Wiederaufbau soll der Region zukunftsgerichtet Chancen bieten. Klar ist allerdings auch, dass alle Beteiligten einen sehr langen Atem brauchen werden“, so Innenminister Roger Lewentz.

„Das Ausmaß der Zerstörung an der kommunalen Infrastruktur ist enorm. Bereits unmittelbar nach der Flutkatastrophe haben wir den Unwetter-Regionen eine Soforthilfe in Höhe von jetzt 60 Millionen Euro als kurzfristige Unterstützung zugesagt. Die Soforthilfe wird unbürokratisch als Pauschalbetrag an die betroffenen Städte und Gemeinden ausgezahlt. Mit der Soforthilfe mildert das Land die finanziellen Belastungen für die Kommunen insbesondere bei der kurzfristigen Instandsetzung von zerstörten Infrastrukturen sowie den Aufräum- und Reinigungsarbeiten ab. In dieser noch nie dagewesenen Katastrophe lassen wir die Kommunen nicht alleine“, sagte Finanzministerin Doris Ahnen. Für Lohnunternehmer gäbe es darüber hinaus nun klare Perspektiven für deren Vergütung und die Möglichkeit für Verantwortliche der Kommunalpolitik, Aufträge schnell und unbürokratisch zu vergeben. „Zahlreiche Unternehmen sind mit Personal und Gerät zunächst ehrenamtlich für die Flutopfer tätig geworden.  Dafür gebührt ihnen unser ausdrücklicher Dank. Es ist uns aber auch bewusst, dass die Zeit der ehrenamtlichen Tätigkeit nicht unbegrenzt sein kann.  Daher besteht die Möglichkeit, dass durch die Kommunen schnell und unbürokratisch Aufträge erteilt werden können und so natürlich auch eine Vergütung ermöglicht wird“, ergänzte die Ministerpräsidentin.

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer seien für ihre Arbeit im Katastrophenschutz ebenfalls abgesichert, unterstrich die Ministerpräsidentin. Die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer erhielten Schutz über die Ehrenamts- und Unfallversicherung des Landes. Für die Erstattung von Schäden, die den unorganisierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern beim Hilfseinsatz entstanden sind und die anderweitig nicht gedeckt sind (z.B. für Schäden an mitgebrachtem Gerät oder Fahrzeugen), können die Kommunen natürlich nach eigenem Ermessen einen Ausgleich aus Spendenmitteln leisten.  Allein das Land stellt den Kommunen über 14 Millionen Euro aus dem Spendentopf des Landes zur Verfügung, weitere hohe Spendensummen sind zum Teil direkt an die Kommunen geflossen.  Eine sachgerechte Verteilung kann aber nur vor Ort erfolgen.

Maßnahmen im Überblick

Soforthilfen für Kommunen

Bereits in der Sondersitzung des Ministerrats am 15. Juli 2021 wurde beschlossen, für die Unwetter-Regionen Soforthilfen in Höhe von 50 Millionen Euro bereitzustellen. Das Geld soll den betroffenen Regionen sehr schnell und unbürokratisch zur Verfügung gestellt werden und helfen, die Einrichtungen und die Infrastruktur in den Kommunen zügig wiederaufzubauen. Diese 50 Millionen Euro werden um 10 Millionen Euro aufgestockt.

Empfänger der Soforthilfen sind Gemeinden und Gemeindeverbände in den Land­kreisen Ahrweiler, Mayen-Koblenz, Bernkastel-Wittlich, Eifelkreis Bitburg-Prüm, Vulkaneifel, Trier-Saarburg, in deren Gebiet Schäden durch die Unwetterkatastrophe vom 14./15. Juli 2021 aufgetreten sind, sowie die Stadt Trier.

Die Soforthilfen werden an die betroffenen Landkreise sowie an die Stadt Trier ausgezahlt. Sie werden nach dem Anteil der Betroffenen in den jeweiligen Landkreisen und der Stadt Trier und für die Abdeckung der Einsatzkosten gewährt. Als Soforthilfen werden bewilligt und ausgezahlt:

Landkreis Ahrweiler:                 42.515.000 Euro

Landkreis Mayen-Koblenz:            610.000 Euro

Landkreis Bernkastel-Wittlich:   6.145.000 Euro

Eifelkreis Bitburg-Prüm:            4.345.000 Euro

Landkreis Vulkaneifel:              2.440.000 Euro

Landkreis Trier-Saarburg:            695.000 Euro

Stadt Trier:                               3.250.000 Euro

Gesamt                                    60.000.000 Euro

Soforthilfen Privatpersonen

Die Landesregierung hat den betroffenen Bürgern Soforthilfen von bis zu 3.500 Euro pro Haushalt bereitgestellt. Diese werden unbürokratisch und über die Kreisverwaltungen zur Verfügung gestellt. Um eine schnelle Auszahlung zu gewährleisten, soll die Soforthilfe den Betroffenen ohne umfangreiche Prüfung gewährt werden. Voraussetzung für die Zuwendung sind Schäden an Wohnraum, Hausrat, Kleidung. Berücksichtigt werden Schäden, die den Betrag von 5.000 Euro (abzüglich Versicherungsleistungen) übersteigen (bei außergewöhnlicher Bedürftigkeit 3.000 Euro). Die Abwicklung der Anträge für den am schwersten betroffenen Landkreis Ahrweiler hat das Statistische Landesamt übernommen. Nach dessen Angaben sind 2.857 Anträge bewilligt und rund 5,6 Millionen Euro ausgezahlt worden.

Soforthilfen Unternehmen

Die Landesregierung stellt auch für die von der Flutkatastrophe betroffenen Unternehmen Soforthilfe zur Verfügung, um die Räumung und Reinigung zu unterstützen. Die Höhe der Soforthilfe beträgt 5.000 Euro. Die Soforthilfe wird als Pauschale in Höhe von 5.000 Euro pro Unternehmen ausgezahlt. Anträge werden von den örtlich zuständigen Verwaltungen der Kreise sowie der Stadt Trier entgegengenommen. Die „Soforthilfe Unternehmen“ wird ohne umfangreiche Prüfung gewährt. Es genügt der glaubhafte Nachweis, dass die Betriebsstätte im unmittelbaren Hochwasserschadensgebiet liegt und dass dem Antragsteller oder der Antragstellerin ein Schaden von mindestens 5.000 Euro an dieser Betriebsstätte entstanden ist.

Nach wie vor ist auch die private Spendenbereitschaft ungebrochen. „Bis zum heutigen Tag (Stand Freitag, 10.00 Uhr) sind über 13,6 Millionen Euro eingegangen. Das macht mich stolz und dankbar“, sagte die Ministerpräsidentin.

Wer helfen möchte, kann dies auch weiterhin tun. Unter dem Kennwort „Katastrophenhilfe Hochwasser“ können Spenden auf folgendes Konto bei der Sparkasse Mainz überwiesen werden:

Empfänger: Landeshauptkasse Mainz

IBAN: DE78 5505 0120 0200 3006 06

BIC: MALADE51MNZ

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Soforthilfen Hochwasser: Bund und Länder sorgen für schnelle, finanzielle Unterstützung der Betroffenen

Region/Berlin – Gestern wurden mit den vom Hochwasser betroffenen Ländern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Sachsen eine Verwaltungsvereinbarung abgeschlossen: Der Bund beteiligt sich an der zügigen Umsetzung der Soforthilfemaßnahmen der Länder.

An den bewilligten Soforthilfen der Länder beteiligt sich der Bund in Höhe von zunächst bis zu 400 Millionen Euro. Ein Euro Landesmittel wird durch einen Euro Bundesmittel ergänzt. Eine Deckelung der Ge-samtsumme ist nicht vorgesehen. Die notwendigen haushaltsrechtlichen Schritte werden unverzüglich eingeleitet.

Die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 hat in einigen Regionen unseres Landes Schäden ungeahnten Ausmaßes und eine außergewöhnliche Notsituation verursacht. Viele Bürgerinnen und Bürger sowie Betriebe sind in ihrer Existenz bedroht. Ihnen gilt die Solidarität und Unterstützung von Bund und Ländern bei den weiteren Anstrengungen zur Bewältigung der Flutkatastrophe.

Am 21. Juli 2021 hat die Bundesregierung beschlossen, sich hälftig an den Soforthilfen der betroffenen Länder zu beteiligen. Sie hat den Ländern zudem zugesichert, sich nach Abschätzung des Gesamtschadens auch am erforderlichen Wiederaufbau finanziell zu beteiligen und bundeseigene Infrastruktur zügig wiederherzustellen.

Die Fluthilfemaßnahmen werden im BMI und im BMF jeweils durch einen neu eingerichteten Stab Hochwasserhilfe Bund koordiniert.
Der unter gemeinsamer Federführung des BMI und BMF zur Koordinierung der Wiederaufbauhilfe des Bundes für die Hochwasserschäden 2021 eingerichtete Staatssekretärsausschuss kam am 27. Juli 2021 zu seiner ersten Sitzung zusammen.

Die Soforthilfen dienen der zügigen Beseitigung unmittelbarer Schäden an Gebäuden, land- und forstwirtschaftlichen Produktionsmitteln, ein-schließlich der gewerblichen Wirtschaft, und der kommunalen und der wirtschaftsnahen Infrastruktur vor Ort sowie der Überbrückung von Notlagen.

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Die AOK appelliert an die Bürgerinnen und Bürger Impfangebote zu nutzen

Region/Eisenberg – Unbedingt Corona-Schutzimpfungsangebote nutzen. Die Impfung gegen das Corona-Virus in Deutschland schreitet voran – hat aber zuletzt an Tempo verloren. Die AOK appelliert daher an die Bürgerinnen und Bürger, die noch nicht geimpft sind, die Schutzimpfung gegen das Virus unbedingt schnellstmöglich wahrzunehmen. Nur so kann man sich selbst und die Mitmenschen bestmöglich vor Ansteckung schützen.

„Wir unterstützen die Landesregierungen von Rheinland-Pfalz und dem Saarland im Kampf gegen das gefährliche Virus. Es ist genügend Impfstoff da, der nicht verfallen darf. Die Länder bieten nun vermehrt niedrigschwellige Impfangebote und neue Konzepte an, um die Pandemie mit vereinten Kräften einzudämmen. So ist jetzt die Impfung gegen Covid-19 beispielsweise terminfrei in Super- und Wochenmärkten, an Universitäten oder in Impfbussen, gerade im Ahrtal besonders wichtig, möglich“, sagt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse.

Zusammen mit der Einhaltung der wichtigen Hygienemaßnahmen kann den zuletzt wieder steigendenden Inzidenz- und Infektionszahlen, mit besorgtem Blick in den Herbst, nur mit einer hohen Durchimpfungsrate effektiv begegnet werden. „Als wichtiger Schritt in Richtung Normalität, müssen wir schneller als das Virus sein. Impfen rettet Leben“, so Niemeyer.

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Burgfestspiele Mayen: COMEDY Burg mit NightWash Live am Dienstag 03. August

Mayen – Nach dem riesigen Erfolg im Sommer 2018 kommt „NightWash LIVE“ zurück auf die Burghofbühne. Am Dienstag, den 3. August, ist es so weit. Die NightWash-TV-Show, der Ort für die Entdeckung und Förderung neuer und junger Talente, kommt mit einer Live-Mix-Show zurück nach Mayen. NightWash ist die die erfolgreichste Live Comedy-Show im deutschsprachigen Raum und wurde mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet.

Jede Show ist ein Unikat – vielseitig, grenzenlos und ultimativ komisch. NightWash bringt die frischeste Stand-Up Comedy angesagter Comedians und Newcomer und überraschende Showeinlagen auf die Bühne. Moderiert wird die Show in diesem Sommer von Simon Stäblein. Zu Gast ist der Gewinner des NightWash Talent Awards 2019 Fabio Landert. Comedy Frauenpower bringt  Martina Schönherr auf die Bühne und Tobias Rentzsch macht das Komödianten Trio perfekt.

Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei: Bell Regional, Touristikcenter, Rosengasse 5, 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942, per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de und im Online-Ticketing unter www.burgfestspiele-mayen.de.

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Weiterhin zu viel Lärm in Aachens Parks

Aachen – Die Situation in Aachens Parkanlagen ist durch Lärmbelästigung weiterhin angespannt. Die starke Präsenz des Ordnungsamtes, insbesondere im Westpark, bindet Einsatzkräfte, die woanders dringend benötigt werden. Eine Schließung des Parks kann nur das letzte Mittel sein.

Die milden Sommer-Temperaturen der vergangenen Woche haben wieder viele Menschen in die schönen Aachener Parks gelockt. Insbesondere der Westpark, der Moltkepark und der Frankenberger Park erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Leider halten sich nicht alle Besucher*innen an die geltenden Regeln. In Folge dessen beschwerten sich in der vergangenen Woche erneut viele Anwohner*innen beim Ordnungsamt. Weil Informationsgespräche über die Nachtruheregelung ab 22 Uhr und die Bitte um Rücksichtnahme nicht von Erfolg waren, musste der Ordnungs- und Sicherheitsdienst (OSD) den Westpark aufgrund der anhaltenden Ruhestörungen in letzter Konsequenz täglich räumen.

Im Vorfeld waren bereits Anregungen aus Gesprächen mit den Anwohner*innen aufgegriffen worden. Auf Schildern in den Parkanlagen, in der Presse und in den Sozialen Medien hatte die Stadt Aachen mit der Aktion „Psssst“ für mehr gegenseitigen Respekt und für Ruhe in den Abend- und Nachtstunden geworben. Für die Unterstützungsangebote verschiedener Organisationen und der Bevölkerung bedankt sich Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen ausdrücklich.

Keupen bedauert sehr, dass die öffentlichen Aufrufe zur Einhaltung der gesetzlichen Regelungen auch mit den neuen Hinweisen vor Ort bisher keinen spürbaren Effekt gezeigt haben. Die Situation ist belastend für alle Beteiligten vor Ort, aber auch für die Einsatzkräfte des OSD, die mittlerweile nahezu täglich Einsatzmaßnahmen teils mit Unterstützung der Polizei Aachen durchführen müssen und sich dadurch nicht auf die dringenden Aufgaben in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und der Hochwasserkrise konzentrieren können.

Da sich die Situation in lauen Sommernächten bisher nicht beruhigt hat, stehen weitergehende Maßnahmen zur Diskussion. Die Kolleg*innen des Ordnungsamts weisen in einem dringenden Appell noch einmal auf die gesetzlichen Spielregeln hin, in der Hoffnung, dass es bei den Verursachenden ein Einsehen gibt und weitere Maßnahmen nicht erforderlich werden. Eine Schließung des Parks wäre auch zum Nachteil der vielen Menschen, die sich an die Regeln halten und den Park als Entspannungsort zu schätzen wissen und kann daher nur das letzte Mittel sein.

Bei allem Verständnis für die individuellen Bedürfnisse und Vorlieben von Anwohner*innen und Parkbesucher*innen, wirbt die Oberbürgermeisterin für eine gemeinsame Anstrengung und eine verträgliche Lösung im Sinne aller Beteiligten.

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Laurentius-Krammarkt findet am Dienstag 03. August auf dem Viehmarkplatz in Mayen statt

Mayen – Gute Nachrichten für Krammarktfreunde, nach über einem Jahr ohne Krammarkt ist es endlich wieder soweit: Der diesjährige Laurentiuskrammarkt kann am Dienstag 3. August stattfinden.

Um Krammarktfreuden mit den notwendigen Abstands- und Hygienemaßnahmen zu verbinden, wird die Veranstaltung auf den Viehmarktplatz verlegt. Dort kann in Ruhe im breiten Angebot von üblichen Textil- und Kurzwarenhändlern und Haushaltsgegenständen gestöbert werden.

Das Konzept zur Durchführung des Laurentiusmarktes auf dem Viehmarktplatz bietet einen offenen, zusammenhängenden Marktbereich mit angegliedertem Imbiss-/Getränkebereich. Der Viehmarktplatz wird dabei in einen Krammarktbereich und einen Imbissbereich unterteilt werden. Für das leibliche Wohl ist also ebenso gesorgt.

Ein entsprechendes Hygienekonzept ist ausgearbeitet, am Eingang sind Desinfektionsspender aufgestellt, die AHA Regeln gelten selbstverständlich, zur Anbindung der Innenstadt werden Handzettel im Marktgelände verteilt, dass die Kunden vom Krammarkt auch noch anschließend die Innenstadt mit ihren Fachgeschäften, Einzelhändlern, Eisdielen und Cafés aufsuchen.

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Sofort-Hilfen bei historischen Gebäuden in Euskirchen

Euskirchen – Neben der Kernstadt Euskirchen sind auch die an den Bächen und Flüssen gelegenen Dörfer vom Hochwasser leider stark getroffen worden. Viele historische Häuser sind durch die Flut beschädigt. Für alle betroffenen Eigentümer stehen Soforthilfen, Hilfestellungen sowie Informationen zum Umgang mit den betroffenen Denkmälern hier bereit:

Eine Sofort-Hilfe für den Wiederaufbau denkmalgeschützter Gebäude kann sofort beantragt werden: Hierzu sollen sich Betroffene -nach Rücksprache mit der Unteren Denkmalbehörde- per E-Mail an die Obere Denkmalbehörde der Bezirksregierung Köln unter folgender E-Mail-Adresse melden: denkmalpflege@bezreg-koeln.nrw.de

Auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat ein Hochwasser-Nothilfeprogramm aufgelegt, um geschädigte Denkmale zu retten. Die „kleinen Nothilfen“ werden sehr unbürokratisch in einem schnellen und einfachen Verfahren gegeben. Alle aktuellen Informationen und den Kurzantrag zum Download finden Sie in der Anlage und auf www.denkmalschutz.de/hochwasser-sofortfoerderung

Über das Denkmalförderprogramm des Landes NRW 2022, ist es möglich einen Zuschuss in Höhe von bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben zum Erhalt und zur Pflege von Baudenkmälern über das jährlich ausgerufene Denkmalförderprogramm des Landes zu erhalten. Weitere Informationen und das Antragsformular finden Sie unter folgendem Link: https://www.mhkbg.nrw/themen/bau/denkmalschutz/denkmalfoerderung

Um die historische Bausubstanz zu erhalten, hat der Landschaftsverband Rheinland (LVR) auf sei­ner Homepage Hinweise zur Trocknung, Freilegung und dem Erhalt von Fachwerk veröffentlicht. Unter folgendem Link finden Sie neben weiterführenden Informationen hierzu, auch Formulare und Hinweise zu möglichen Förderungen: https://denkmalpflege.lvr.de/de/neues_aus_dem_amt/hochwasser_2021_.html

Um auch Eigentümerinnen und Eigentümer oder auch Vereine nicht denkmalgeschützter Objekte finanziell zu entlasten, ist es möglich, eine Förderung über das Dorferneuerungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen zu beantragen. Unter folgendem Link finden Sie weitere Informationen:

https://www.mhkbg.nrw/themen/bau/land-und-stadt-foerdern/dorferneuerung

Für eine erste Einschätzung von geplanten Maßnahmen stehen Ihnen die Mitarbeitenden der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Euskirchen zur Verfügung. Ein pragmatischer und unbürokratischer Umgang bei der Betreuung und Beratung denkmalrelevanter Maßnahmen wird Ihnen zugesichert. Allen Verantwortlichen ist es wichtig, bei den Genehmigungen eine schnelle, passende und tragbare Lösung zu finden. Ansprechpartnerinnen der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Euskirchen sind:

Dipl. Ing. Corinna Relles, Tel 02251-14-442 , crelles@euskirchen.de

Dipl. Ing. Regine Borschdorf, Tel 02251-14-442 , rborschdorf@euskirchen.de

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Die Stadtbücherei Eschweiler „Up to Date“! Öffnet am Montag 02. August mit neuer EDV

Eschweiler – Moderner, anschaulicher, flexibler – nicht nur für den Kunden bringt das neue Bibliotheksystem der Stadtbücherei Eschweiler viele Verbesserungen – auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bücherei hat sich einiges geändert.

Am kommenden Montag, 02. August öffnet die Stadtbücherei Eschweiler nach einer zweiwöchigen Schließzeit wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten. In dieser Zwischenzeit wurde ein neues Bibliotheksmanagementsystem erfolgreich implementiert, das viele Möglichkeiten für Bibliotheksnutzer modernisiert und erweitert.

Der Katalog im neuen Webopac ist nun übersichtlicher gestaltet. So werden Cover und Standorte der Medien angezeigt und Nutzer erkennen auf den ersten Blick, ob ein Buch verliehen oder verfügbar ist. Interessierte haben von nun an die Möglichkeit, einen neuen Bibliotheksausweis von zuhause aus zu beantragen und diesen nach Vorlage des Personalausweises in der Stadtbücherei abzuholen.

Eine tolle Erweiterung des bisherigen Angebots bildet die neue Bibliotheks-App „B24“: Über die App kann der gesamte Medienbestand der Stadtbücherei Eschweiler eingesehen und durchsucht werden. Aktuelle Neubeschaffungen und Toplisten werden in eigenen Rubriken angezeigt. Auch das persönliche Leserkonto kann online verwaltet werden.

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Landes-Impfzentrum Vulkaneifel in Hillesheim auch für Bürger aus dem Landkreis Ahrweiler geöffnet

Daun/Hillesheim – Impflinge aus dem Landkreis Ahrweiler, die im Impfzentrum Vulkaneifel geimpft werden möchten, bitten wir ab Montag, 02. August jeweils ab 08.15 Uhr im Impfzentrum vorzusprechen. Wenn möglich wird um eine kurze vorherige Information per Telefon oder Mail gebeten. Gerne übernehmen wir wie alle anderen benachbarten Impfzentren aufgrund der aktuellen Situation im Landkreis Ahrweiler ebenfalls die noch ausstehenden Impfungen.

Noch nicht geimpfte Personen können Impftermine über die zentrale Terminvergabe des Landes Rheinland-Pfalz unter https://impftermin.rlp.de/ bzw. telefonisch unter 0800-5758100 vereinbaren. Darüber hinaus ist auch eine unmittelbare Terminabsprache mit dem Landesimpfzentrum Vulkaneifel in Hillesheim möglich.

Dieses ist per Mail an impfzentrum@vulkaneifel.de oder telefonisch unter 06593/7902011 (während den Öffnungszeiten) zu erreichen. In der Regel ist während der Öffnungszeiten auch eine Impfung
ohne Anmeldung möglich (Anmeldung bis spätestens 1 Stunde vor der Schließung).