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PAPSTAR rettet die 23. Eifeler Oldienacht – 2000 Besucher erwartet

Kall – Festival der Hilfsgruppe Eifel findet am Samstag, 17. Juni auf dem Firmengelände statt – Nachhaltigkeit wird großgeschrieben – Der Landrat ist Schirmherr – Bürgermeister Esser sagt die Unterstützung der Gemeinde zu – Kostenloser Bus-Shuttle. Darauf haben Eifeler Oldienacht-Fans lange warten müssen. Doch nun ist es amtlich: Die 23. Eifeler Oldie-Nacht der Hilfsgruppe Eifel startet nach fast dreijähriger Corona-Zwangspause am Samstag, 17. Juni, auf dem Gelände der Firma PAPSTAR im Kaller Industriegebiet. Diesmal steht die weit über die Eifel hinaus beliebte Kult-Veranstaltung, zu der um die 2000 Besucher erwartet werden, nicht nur im Zeichen der Musik aus den 70er und 80er Jahre, sondern auch unter der Zielsetzung praktizierter Nachhaltigkeit. PAPSTAR GmbH und Hilfsgruppe haben für die Oldienacht ein Nachhaltigkeits-Konzept erstellt, das jetzt im Zuge einer Pressekonferenz vorgestellt wurde.

Weil das Jugendgästehaus Dalbenden, auf dessen Gelände die beiden letzten Oldie-Nächte stattgefunden hatten, auch zwei Jahre nach der Flut noch nicht für die Durchführung der Großveranstaltung zur Verfügung steht, musste die Hilfsgruppe sich nach einem anderen geeigneten Ort umschauen. Bei der Firma PAPSTAR wurde man schließlich nicht nur fündig, sondern auch von Geschäftsführer Bert Kantelberg „mit offenen Armen und offenem Herzen empfangen“, wie Schatzmeister Helmut Lanio beim Pressegespräch berichtete.

Gern habe man der Hilfsgruppe aus der Not geholfen und das Firmen-Gelände zur Verfügung gestellt, versicherte Geschäftsführer Bert Kantelberg. Man wolle dabei auch die Möglichkeit nutzen, das Thema Nachhaltigkeit hervorzuheben und die Möglichkeit aufzuzeigen, bei der Oldienacht den wachsenden Herausforderungen für eine grüne Zukunft gerecht zu werden. Deshalb begleitet das Großunternehmen die Oldienacht mit seinen Produkten, um sie nach dem Gebrauch bei der Veranstaltung zu einem zweiten Leben zu verhelfen. „Kreislauforientiertes Stoffstrommanagement“ heißt das Zauberwort der Wiederverwertung, die Müllcontainer auf dem Veranstaltungsplatz überflüssig macht, wie der Geschäftsführer der 2019 gegründeten PAPSTAR Solutions GmbH, Frank Kolvenbach erläuterte. Unter wissenschaftlicher Begleitung ist es PAPSTAR gelungen, einen Wertstoffkreislauf für seine Produkte zu entwerfen und sicherzustellen, dass die Stoffe von auf Veranstaltungen eingesetztem nachhaltigem Einweggeschirr nach dem Gebrauch erneut verwendet werden kann. „Die Eifeler Oldienacht ist die erste Großveranstaltung, bei der dieses System der Wertstoffkreisläufe zur Anwendung kommt“, so Frank Kolvenbach.

Helmut Lanio äußerte ich froh über die Tatsache, dass die Oldie-Nacht der Hilfsgruppe die erste Veranstaltung mit einem solchen Nachhaltigkeitskonzept sei. Er freue sich auf die Zusammenarbeit mit der PAPSTAR GmbH. „Wir ziehen das eisern durch; es gibt dieses Mal nach der Veranstaltung keine vollen Müllcontainer“, kündigte Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel die Marschrichtung bei der Großveranstaltung am 17. Juni an.

Mitarbeiter von PAPSTAR werden helfen, die Einwegartikel, die gegen ein Pfandgeld ausgegeben werden, nach dem Gebrauch sofort wieder einzusammeln und der Wiederverwertung zuzuführen. Dabei, so PAPSTAR-Pressechef Bernd Born, werden beispielsweise Teller, Becher, oder Bestecke aus nachwachsenden Rohstoffen wie Karton, Pappe, Holz, Mais, Zuckerrohr oder Palmblatt in einem Bio-Konverter zersetzt, so dass das Abfallvolumen innerhalb von 24 Stunden um 90 Prozent reduziert wird.

Aufmerksame und ebenso begeisterte Zuhörer bei den Erläuterungen von Frank Kolvenbach und der Vorstellung der Oldie-Nacht durch Willi Greuel und Helmut Lanio waren auch Bürgermeister Hermann-Josef Esser und der Schirmherr der Oldienacht, Landrat Markus Ramers. Beide äußerten sich voll des Lobes über das ausgearbeitete Nachhaltigkeitskonzept. Er habe großen Respekt vor der Firma PAPSTAR, die nicht nur der Hilfsgruppe aus der Not geholfen habe, sondern die auch Wege einer sinnvollen Wiederverwertung von nachhaltigen Rohstoffen aufzeige, so Ramers.

Seine Übernahme der Schirmherrschaft zur Oldienacht sei nur ein kleiner Part gegenüber den großen Leistungen der Hilfsgruppe: „Es läuft mir jedes Mal ein Schauer über den Rücken, wenn ich von Aktionen höre, bei denen es meist um schwerkranke Kinder geht“. Auch nach der schlimmen Flut im Juli vor zwei Jahren habe die Hilfsgruppe sofort die Ärmel hochgekrempelt und schwer betroffenen Opfern mit fast 600.000 Euro finanziell zur Seite gestanden.

„Wenn man sie um Hilfe bittet, weiß man, dass man Hilfe bekommt“, umschrieb Bürgermeister Hermann-Josef Esser die Verlässlichkeit der in Kall ansässigen Hilfsgruppe. Das habe die Gemeinde erst im vergangenen Jahr selbst erfahren können, als ein Team des Vereins eine große Hilfe bei der Organisation und Durchführung des zweitägigen Fluthelferfestes gewesen sei.

Er freue sich auf diese große Veranstaltung, die auch von Rat und Verwaltung begrüßt werde, so Hermann-Josef Esser. Die Hilfsgruppe belebe das kulturelle Angebot in der Gemeinde Kall. Das Gelände an der Daimler Straße sei für die Oldienacht ein idealer Veranstaltungsort außerhalb der Wohnbebauung; ebenso die unproblematischen Parkmöglichkeiten im Industriegebiet. Der Bürgermeister versprach der Hilfsgruppe auch die Unterstützung des nahegelegenen Bauhofes.

Mit der aus Rundfunk und Fernsehen bekannten Moderatorin und Buchautorin Biggi Lechtermann stellte Willi Greuel die Frau von Radio 700 vor, die am 17. Juni durch das Programm der Oldie-Nacht führt. Die 62-Jährige, die 1983 ihre Karriere bei RTL-Radio Luxemburg begann und später bei RTL-TV, bei ARD, ZDF, KiKa und Vox über den Bildschirm flimmerte, moderierte zehn Jahre lang als Nachfolger von Michael Schanze die Nachmittags-Kindersendung „1,2, oder 3“ im ZDF. Biggi Lechtermann, die mit dem 2006 verstorbenen Motorsport-Journalisten Willi Knupp verheiratet war, verriet, dass sie die Eifel sehr gut kenne und sich auf die Oldienacht freue. Benefiz-Projekte, wie sie die Hilfsgruppe veranstalte, lägen ihr ganz besonders am Herzen.

Willi Greuel stellte das Musikprogramm vor, das eigentlich schon 2020 in Urft über die Bühne gehen sollte, dann aber zweimal wegen Corona ins Wasser fiel. Außer einer Band, die sich inzwischen aufgelöst habe, seien alle anderen bereit, jetzt in Kall dabei zu sein. Das Programm verteile sich auf zwei Bühnen, wobei die Tanzband „De Schlingele“ und das Duo „Different Strings“ ab dem Einlass um 16 Uhr auf einer kleinen Bühne aufspiele.

Auf der großen Bühne stehen dann am Abend „Voodoo Lounge“ mit ihre großen Rolling-Stones-Show, die BAP-Tribute-Band „MAM“, die Vintage-Band „Herb Kraus & Thek Walking ´Shoes“ und zum großen Finale die britische Band „The Sweet“. Die Formation um Urgestein Andy Scott („Poppa Joe“, „Little Willy“, „Wig Wam Bam“) ist bereits zum dritten Mal bei der Hilfsgruppe zu Gast.  Die Band mit ihrem Gründer Andy Scott, der 13 Tage nach der Oldienacht seinen 74. Geburtstag feiert, geht in diesem Jahr auf ihre „Final Round Tour“.

Die Hilfsgruppe rechnet zur Oldienacht mit etwa 2000 Besuchern. Der Kartenvorverkauf beginnt ab Samstag, 4. Februar an den Vorverkaufsstellen SVE Ticketshop in Euskirchen, Eifel Lädchen in Gemünd, Foto Hanf in Hellenthal, Postfiliale im Rewe Center in Kall, Bäckerei Milz in Marmagen, Buchhandlung Schwinning in Mechernich,

Lotto/Toto Winter im Rewe-Center in Kommern, Schuh & Sport Müller in Schleiden sowie online unter tickets.hilfsgruppe-eifel.de. Es wird ein kostenloser Bus-Shuttle auf drei Linien aus den Richtungen Euskirchen, Hellenthal und Blankenheim angeboten. (Reiner Züll)

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Aktion „evm mit Herz“ unterstützt die Kottenheimer Karnevals-Gesellschaft 1913/1914 e.V.

Kottenheim – Energiesparende LED-Leuchten für die Wagenbauhalle – das war der Herzenswunsch der Kottenheimer Karnevalsgesellschaft. Wahr gemacht hat ihn nun Andreas Beres, der selbst viele Jahre aktiver Wagenbauer war. Er hat einen Zuschuss für die Erneuerung der Beleuchtung mit LED-Leuchten von seinem Arbeitgeber, der Energieversorgung Mittelrhein (evm) erhalten.

Mit ihrer Aktion „evm mit Herz“ unterstützt das Unternehmen das soziale Engagement ihrer Mitarbeitenden. Denn sie sind in der Region zu Hause und zeigen dies auch. Viele wollen in ihrem Umfeld auch persönlich etwas zur Lebensqualität beitragen. Und weil soziale Projekte meist finanzielle Unterstützung benötigen, hilft das kommunale Unternehmen, dass die Projekte ihrer Mitarbeitenden auch umgesetzt werden können.

So auch bei Andreas Beres und dem Kottenheimer Karnevalsverein. Mit einem Zuschuss von 1.000 Euro unterstützt die evm den Austausch der alten Leuchtmittel mit neuen LED-Leuchten. „Wir freuen uns sehr, dass wir die alte Beleuchtung in neue, energiesparende LED-Beleuchtung umrüsten konnten“, so Beres.

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Bäcker-Handwerk bei Malu Dreyer in Mainz – Überreichung der Neujahrsbrezel

Prüm/Mainz – Der Jahresbeginn ist immer die Zeit der guten Wünsche. So führte auch der Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks zusammen mit regionalen Innungsvertretern eine lieb gewonnene Tradition fort: die Überreichung der Neujahrsbrezel an die Regierenden der beiden Bundesländer Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen verbunden mit den besten Wünschen fürs neue Jahr.

Raimund Licht, stellvertretender Landesinnungsmeister beim Verband und Obermeister der Bäcker-Innung Mosel-Eifel-Hunsrück-Region begleitete die Kollegen bei der Überreichung.

Gemeinsam mit der Bäcker-Innung Rhein-Nahe-Hunsrück und Claus Becker, einem Vertreter des Bäckerinnungsverbandes Südwest, besuchte der Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks Mitte Januar die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer in Mainz. Bereits zum 25. Mal überreichte Obermeister Alfred Wenz, Bäcker-Innung Rhein-Nahe-Hunsrück als Vertreter seiner Innung in Mainz die Neujahrsbrezel an die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und deren Vorgänger Kurt Beck. Mit Malu Dreyer verbindet das Bäckerhandwerk schon eine freundschaftliche Beziehung.

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Großzügige KSK-Unterstützung für Schuldner-Beratungsstelle Bad Neuenahr-Ahrweiler

Ahrweiler – Die Kreissparkasse Ahrweiler engagiert sich auch in diesem Jahr in herausragender Weise für die Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zur Deckung der Personalkosten überreichte der KSK-Vorstandsvorsitzende Dieter Zimmermann eine Spende über 43.457 Euro an Anne Wiegel und Michal-Patryk Kalinowski, Mitarbeitende der Schuldnerberatungsstelle Ahrweiler.

Nach wie vor wird die Schuldnerberatungsstelle von der Kreissparkasse Ahrweiler (KSK) als einzigem Finanzdienstleister aus dem Kreis Ahrweiler unterstützt. Man war sich darin einig, dass eine breitere Beteiligung an den Unterhaltskosten der Beratungsstelle der im Kreisgebiet ansässigen Kreditinstitute die wichtige Arbeit der Schuldnerberatung sicher verbessern würde. Über 300.000 Euro hat die KSK insgesamt in den letzten sechs Jahren hierfür zur Verfügung gestellt.

Niemand kann ausschließen, dass er einmal durch widrige Umstände wie z. B. Krankheit oder Arbeitslosigkeit in eine finanzielle Situation gerät, die die Rückzahlung vorhandener Kredite unmöglich macht, weil die Einkünfte lediglich zur Bestreitung des Lebensunterhalts ausreichen. Diese Menschen sind nicht mehr in der Lage, ihren Zahlungspflichten nachzukommen.

„Mit den praxisorientierten Konzepten des Beratungsdienstes der Sparkassen verfolgen wir das Ziel, Verbrauchern im Vorfeld alle relevanten Informationen an die Hand zu geben, um einer Überschuldung von Anfang an vorzubeugen. Das beginnt bereits mit unserem Sparkassen-Schul-Service, bei dem wir allen Jugendlichen wichtige Informationen und Tipps rund um das Thema Kontoführung und Zahlungsverkehr geben. Auch durch unsere kompetenten und verantwortungsvollen Mitarbeitenden erfolgt schon eine frühzeitige und präventive Beratung bei allen Themen rund um einen Kredit“, betont Zimmermann das Engagement der Sparkasse. „Wenn es dennoch zu Problemen kommt, steht auch die Schuldnerberatung allen, die Hilfe suchen, als wichtiger Ansprechpartner bereit.“

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Eine „nachhaltige“ Spende an die Mechernicher „Tafel“

Mechernich – Schülerinnen und Schüler des GAT überreichten Lebensmittel im Wert von 220 Euro an die Mechernicher „Tafel“ – Mehl, Zucker, Nudeln, Tee oder Schokolade waren nur ein kleiner Teil der Lebensmittelspende, die die Klasse 5b des Mechernicher Gymnasiums Am Turmhof (GAT) der örtlichen „Tafel“ überreichen konnte – im Wert von ganzen 220 Euro! Die Summe stammt aus Einnahmen des ersten schulischen Weihnachtsmarktes, organisiert von der zwölften Klasse (Q2) im Foyer des GAT. Der Vorsitzende der Mechernicher und der „Landestafel“, Wolfgang Weilerswist, besuchte die Spenderklasse persönlich, um die Hilfsgüter mit seinen fleißigen Mitarbeiterinnen dankbar anzunehmen.

Schon vor Weihnachten wurde hierfür in der Klasse fleißig gebastelt, was das Zeug hält. Aber nur mit nachhaltigen, heißt „recycelten“, Materialien. Ganz nach dem Motto „aus alt mach neu“. An zwei Nachmittagen verarbeiteten die Kinder mit ihren Eltern sowie den Klassenlehrerinnen Kerstin Krus und Vladislava Koll diverse Materialien wie alte Jeanshosen oder Stoff, unter anderem gespendet von der Euskirchener Firma „Hamacher und Wexel“, beispielsweise zu schöner Weihnachtsdeko oder „Leseknochen“. Dieses Kissen in Knochenform kann man sich beim Lesen in den Nacken legen oder das Buch darin aufstellen. Für Kerstin Krus „eine sehr schöne Zusammenarbeit“ für den guten Zweck.

Über 800 Euro nahmen die kleinen Weihnachtshelfer so ein und entschieden, ganze 220 Euro davon für einen guten Zweck zu spenden. Und der war schnell gefunden. Die Idee kam dabei von niemandem sonst als den Kindern selbst. Krus: „Je eher sie solch wichtigen Einsatz lernen, desto besser. Das liegt uns sehr am Herzen. Gerade, wenn die Idee dann auch noch von den Kindern selbst kommt!“

Soziales Engagement früh nahebringen

Auch eine Bücherspende gab es von der Klasse, überreicht bereits in der letzten Woche vor Weihnachten. Doch solch soziales Engagement ist der Schule sowieso nicht neu. Schon seit Jahren versorgt das GAT die Hilfsorganisation regelmäßig mit Spenden. Lehrerin Kirsten Welsch betonte: „So wollen wir den Kindern hier beibringen, wie wichtig soziales Engagement in unserer Gesellschaft ist. Wenn man dann auch wirksam vor Ort helfen kann, ist das noch besser!“

Und wichtig ist es wirklich. Wolfgang Weilerswist: „Der Zulauf bei der Tafel wird immer immenser. Mittlerweile sind es rund 1500 Leute. Da wir selbst durch unsere Satzung kein Geld dafür ausgeben dürfen, sind wir auf solche Spenden angewiesen und wirklich dankbar. Die schon Jahre andauernde Kooperation ist für uns sehr wertvoll!“

Eine der Mütter, Sandra Amoneit, die schon öfter ähnliche Initiative gezeigt hatte, kaufte die benötigen Lebensmittel ein und brachte sie im Vorfeld zur Schule. Weilerswist spürte: „Die Hilfsbereitschaft, auch gerade seit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine, ist definitiv da. Durch solch schöne Aktionen merkt man das immer wieder!“ Doch er mahnte auch: „Gerade in der heutigen Zeit kann man selbst schneller auf solche Hilfen angewiesen sein als man denkt!“ Die Lehrerinnen stimmten ihm zu und waren sich einig: „Da kann man wirklich froh sein, solch gute Institutionen zu haben, die einem wichtige Hilfen leisten. Das unterstützen wir sehr gerne!“

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Ihre Meinung ist gefragt! – Bürgerbeteiligung Radverkehrs-Konzept in der Verbandsgemeinde Kaisersesch

Kaisersesch – Die Verbandsgemeinde Kaisersesch entwickelt derzeit ein Radverkehrskonzept. Der Auftrag dazu wurde bereits im vergangenen Jahr vergeben. Die Kernaufgabe ist die Konzeption eines Radwegenetzes, das zukünftig die Gemeinden unserer Verbandsgemeinde miteinander verbindet.

Ein wichtiger Baustein ist Ihre Meinung als Bürgerin und Bürger der Verbandsgemeinde Kaisersesch und der umliegenden Gemeinden. Sie kennen die Situation vor Ort am besten, wissen um Gefahren und Defizite und kennen vielleicht Wirtschaftswege, die sich gut als Verbindung eignen. Im Mittelpunkt des Radverkehrskonzeptes stehen aber auch die Fragen:

Wo fehlen Radwege? Welche Strecke muss besser ausgebaut werden? Wie kann man das Radfahren in der Verbandsgemeinde Kaisersesch sicherer und attraktiver machen?

Wir würden uns freuen, wenn Sie an der Online-Umfrage teilnehmen und Ihre Ortskenntnisse in die Entwicklung des Konzeptes mit einbringen. Die Umfrage kann bis einschließlich 24. Februar 2023 unter www.kaisersesch.de/rvu aufgerufen werden und dauert ca. 10 Minuten.

Die Umfrage führt das Planungsbüro Stadt-Land-plus GmbH durch, das von den Gemeinden der Verbandsgemeinde Kaisersesch zur Erstellung des Radverkehrskonzeptes beauftragt wurde.

Kontaktdaten für Fragen:
Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch, Michael Schmitt, Telefon: 02653 9996-310, E-Mail: michael.schmitt@vg.kaisersesch.de

Planungsbüro Stadt-Land-plus GmbH, Michelle Fritz, Telefon: 06742 8780-47, E-Mail: michelle.fritz@stadt-land-plus.de

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Wirtschaft

Volksbank RheinAhrEifel eG zieht positive Bilanz

Region/Koblenz/Rhein-Ahr-Eifel-Mosel – Überzeugendes Wachstum im Kreditgeschäft und beim Kundenvolumen. Die Volksbank RheinAhrEifel eG hat das Geschäftsjahr 2022 trotz der Herausforderungen durch die Inflation, das gestiegene Rezessionsrisiko sowie die wirtschaftlichen Folgen des Angriffskriegs gegen die Ukraine mit einem guten Ergebnis abgeschlossen. Die Bilanzsumme der Bank mit dem Hauptsitz in Koblenz stieg um rund 6 Prozent auf über 4,6 Milliarden Euro. Auch ihr Eigenkapital konnte sie weiter stärken – zum 31.12.2022 lag es bei 463 Millionen Euro.


„‚Zeitenwende‘ ist das Wort des Jahres 2022. Auch für uns als Volksbank prägte dieser Begriff das vergangene Jahr“, erklärte Sascha Monschauer, Vorstandsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel eG, der zusammen mit seinem Vorstandskollegen Markus Müller in Mayen die Bilanzzahlen der Bank präsentierte. „Nichtsdestotrotz konnten wir das Jahr mit einem überzeugenden Ergebnis abschließen.“ Die Erhöhung des Leitzinses durch die Europäische Zentralbank (EZB) und die damit einhergehende Zinswende waren laut Monschauer bedeutende Schritte. Als eine der ersten Banken Deutschlands hatte die Volksbank RheinAhrEifel bereits Mitte April reagiert und die Verwahrentgelte abgeschafft.

Bilanz 2022: Kundenwertvolumen von über 10 Milliarden Euro

Das Kreditgeschäft der Volksbank RheinAhrEifel ist im Berichtsjahr um rund 12 Prozent auf insgesamt 3,4 Milliarden Euro gewachsen. Die Kundeneinlagen stiegen auf 3,6 Milliarden Euro (+ rd. 6 Prozent). Insgesamt betreute die Bank im Jahr 2022 zum Bilanzstichtag ein Kundenwertvolumen von über 10 Milliarden Euro.
Der Bankvorstand und der Aufsichtsrat schlagen der Vertreterversammlung im April die Ausschüttung einer Grunddividende in Höhe von 2 Prozent plus 2 Prozent Bonus vor.

Kunden- und Mitgliederzuwächse bei „ausgezeichneter“ Beratungsqualität

2022 konnte die Volksbank RheinAhrEifel 3.339 neue Kundinnen und Kunden sowie 2.311 neue Mitglieder gewinnen. Insgesamt verzeichnet die Volksbank RheinAhrEifel rund 115.000 Mitglieder bei insgesamt 188.000 Kundinnen und Kunden.

Erneut wurde die sehr gute Beratungsqualität der Bank im Jahr 2022 in verschiedenen Bankentests bestätigt. Das Deutsche Institut für Bankentests kürte die Volksbank RheinAhrEifel im Bereich Private-Banking-Beratung zum wiederholten Mal zur „Besten Bank in Rheinland-Pfalz“. In den Kategorien Firmenkunden und Baufinanzierung belegte die Volksbank landesweit die Plätze 2 und 3. Beim Bankentest der Gesellschaft für Qualitätsprüfung mbH überzeugte sie in sämtlichen Kategorien und wurde mit dem Siegel „beste Bank vor Ort“ in Koblenz ausgezeichnet. Im bundesweiten Vergleich belegte sie einen Platz unter den zehn besten Banken.

Auszeichnung als „familienfreundlicher Arbeitgeber“

Besonders erfreut zeigte sich Sascha Monschauer darüber, dass die Volksbank RheinAhrEifel 2022 bereits zum vierten Mal mit dem Zertifikat zum Audit ‚berufundfamilie‘ als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet wurde.
„Als Volksbank RheinAhrEifel setzen wir bewusst auf Themen wie familienbewusste Führungskultur, Arbeitszeitflexibilität in allen Unternehmensbereichen, Ausbau der Möglichkeiten mobiler Arbeit, Teilzeit-Modelle einschließlich Job-Sharing-Angeboten sowie auf den Ausbau des betrieblichen Gesundheitsmanagements“, so Monschauer. „Unser Ziel ist es, die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden zu stärken und als attraktiver Arbeitgeber neue Kolleginnen und Kollegen zu gewinnen.“

Im Kundengeschäft will sich die Volksbank in Zukunft auch Quereinsteigern über spezielle Qualifizierungsmaßnahmen öffnen. Zudem hat die Genossenschaftsbank ihre Ausbildungsquote noch einmal deutlich erhöht und bildet ab August 2023 den nächsten Jahrgang zur Bankkauffrau/zum Bankkaufmann aus. Zusätzlich bietet die Bank auch regelmäßig Ausbildungsstellen in Fachbereichen wie Marketing, Vertriebssteuerung/Datenmanagement, Immobilien- und IT-Management an.

Fokusprojekt 2023: Die geplante Fusion

Unter dem Motto „Es fließt zusammen, was zusammen gehört“ planen die Volksbank RheinAhrEifel eG und die VR Bank Rhein-Mosel eG eine gemeinsame Zukunft als VR Bank RheinAhrEifel. Seit einiger Zeit führen beide Häuser Sondierungsgespräche über eine mögliche Verschmelzung. Die Zustimmung obliegt beiden Vertreterversammlungen, die jeweils am 20. April 2023 in Neuwied bzw. am 24. April 2023 in Koblenz stattfinden werden. „Beide Banken sind grundsolide aufgestellt und wirtschaftlich gesund. Doch gemeinsam können wir noch mehr erreichen. In einem Zusammenschluss aus der Stärke heraus sehen wir vielfältige Chancen für unsere Mitglieder, Kundinnen und Kunden, Mitarbeitende und für die Region. Durch die Verschmelzung entstehen starke Synergieeffekte, gleichzeitig ist eine tiefere Spezialisierung von Mitarbeitenden möglich“, so Sascha Monschauer.

Verändertes Sicherheitskonzept

Die Vielzahl an Geldautomaten-Sprengungen, deutschlandweit und in
Rheinland-Pfalz, beschäftigt den Vorstand der Volksbank RheinAhrEifel ebenfalls. Dem Sicherheitskonzept des BKA und damit den Empfehlungen der Experten folgend, schließt die Volksbank bereits jetzt – dort wo es technisch möglich ist – all ihre Foyers und Selbstbedienungs-Filialen in der Zeit von 0:00 bis 6:00 Uhr. Monschauer: „Wir haben bereits mit der Umsetzung weiterer unterschiedlicher Sicherheitsmaßnahmen begonnen und werden diese in der Zukunft noch weiter ausbauen.“

Bauprojekte

Die Volksbank RheinAhrEifel wird auch im Jahr 2023 verschiedene Bauprojekte um- bzw. fortsetzen: Der Fokus liegt hier auf dem Wiederaufbau an der Ahr, wie dem Verwaltungssitz in Bad Neuenahr und der Filiale Ahrweiler. Außerdem plant die Bank die Aufnahme der Bauarbeiten bzw. die Fertigstellung der bereits begonnenen Bauprojekte. Dazu gehören der Neubau des Bankstandortes in Daun, der Neubau des Raiffeisenquartiers in Mülheim-Kärlich, das mit 28  Mietwohnungen, einer Bäckerei und einer SB-Filiale der Bank ausgestattet sein wird, sowie der Beginn des Bauprojektes am Ernestus-Platz in Andernach. Für das dortige Projekt hatte die Volksbank im September 2021 den Zuschlag von der Stadt Andernach erhalten.
An diesem Standort entstehen 45 Mietwohnungen, 4 Arztpraxen, ein Restaurant und eine personenbesetzte Filiale der Volksbank RheinAhrEifel.

Vertriebskampagne „Wir müssen reden!“

Vertrieblich sieht Sascha Monschauer bereits positive Signale an der Börse und einen erfolgreichen Jahresstart für die Bank in 2023. Der Fokus liegt – auch aufgrund der Rahmenbedingungen wie der Zinswende, der angespannten Lage im Bausektor und der Inflation – verstärkt auf einer ganzheitlichen Beratung der Mitglieder, Kundinnen und Kunden. Volksbank-Vorstand Monschauer sieht hier Gesprächsbedarf: „Jeder hat derzeit Bedarf mit uns zu reden. Mehr denn je brauchen unsere Kundinnen und Kunden Lösungen rund um die Themen wie Finanzierungen, Sparen und Anlegen in Bezug auf Zinssicherung. Seit jeher empfehlen wir hier eine breite Vermögensstrukturierung – in der aktuellen Situation ist dies wichtiger denn je.“

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Eifelort Dreiborn verabschiedet langjährigen Postzusteller Rolf Bock

Schleiden-Dreiborn – Gelernter Koch war mehr als 24 Jahre bei der Deutschen Post – Eifelort überraschte ihn mit Feier. Wie sehr die Bevölkerung des Eifelortes Dreiborn ihren langjährigen Zusteller Rolf Bock von der Deutschen Post in ihr Herz geschlossen hat, dies wurde an seinem letzten Arbeitstag vor Eintritt in den Ruhestand deutlich. Denn Rolf Bock wurde nicht nur im Schleidener Zustellstützpunkt im Kreise der Kolleginnen und Kollegen verabschiedet, vielmehr überraschte ihn Dreiborn mit einer Abschiedsfeier.

Im Jugendheim an der Kreng trafen sich viele Dreiborner am Samstagmorgen, 21. Januar, um „ihren“ Rolf Bock mit einer Feier zu überraschen, von der er überhaupt nichts geahnt hatte. Unter einem Vorwand wurde er zum Jugendheim gelotst und dort mit großem Beifall empfangen.

Petra und Werner Lentzen, Christel und Matthias Dürbaum hatten die Veranstaltung organisiert – und die Resonanz unter den 420 Haushalten von Dreiborn war riesig. Vor der Übergabe eines   Abschiedsgeschenkes und dem anschließenden lockeren Zusammensein bei Kaffee und Kuchen würdigten Matthias Dürbaum und Werner Kaspar die Verdienste von Rolf Koch, der 22 Jahre lang als Zusteller in Dreiborn fungierte. „Nicht nur Deine Arbeit als Zusteller, sondern vor allem Deine Art mit Menschen umzugehen, hat uns bewogen, diese Verabschiedung durchzuführen“, hieß es in einer Rede. Alle waren der Meinung, dass seine positive Ausstrahlung, sein Fleiß, seine Verschwiegenheit und vor allem seine Empathiefähigkeit ihn auszeichnen würden.

Nach den Dankesworten des „Jungrentners“, der sichtlich gerührt war, ob dieser Veranstaltung, blieb man noch einige Zeit gemütlich zusammen. So hatten alle die Möglichkeit, sich persönlich von ihm zu verabschieden.

Der gelernte Koch Rolf Bock, der in seinem früheren Berufsleben nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich und Australien und sogar auf dem Kreuzfahrtschiff MS Berlin gearbeitet hatte, stand seit November 1998 in Diensten der Deutschen Post. Und fast die gesamte Zeit war der sportlich aktive Bote vor allem in und für Dreiborn im Einsatz. Zustellstützpunktleiterin Ute Klinkhammer aus Euskirchen, die früher selbst einmal in Dreiborn gewohnt hat, sagte denn auch bei der Verabschiedung von Rolf Bock (63) im Schleidener Standort der Deutschen Post: „Ich hätte mir keinen besseren Zusteller wünschen können.“ Immer hilfsbereit und mit offenen Augen unterwegs, habe Rolf Bock stets großen Teamgeist bewiesen und sehr qualitätsvolle Arbeit geleistet. Mit einem geschmückten Fahrzeug ging Rolf Bock dann auf seine letzte Tour – die ihn schließlich ins Jugendheim von Dreiborn führte…

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Gesundheit

Experten diskutieren über Behandlung von Herzerkrankungen

Region/Mayen-Koblenz – Vor zehn Jahren wurde mit dem Eintritt von Dr. med. Dietmar Burkhardt als Chefarzt der Kardiologie am Ev. Stift St. Martin in Koblenz die invasive Rhythmologie und Elektrotherapie als Tätigkeitsschwerpunkt etabliert. Anlässlich dieses Jubiläums hatte er gemeinsam mit seinem Chefarzt-Kollegen Dr. med. Michael Kupp zu einer Fortbildungsveranstaltung eingeladen, die auf reges Interesse bei den Haus- und Fachärzten aus der Region stieß. Über 60 Teilnehmende konnten die beiden Chefärzte zum fachlichen Update und angeregtem Dialog unter dem Motto „Kardiologie an Rhein und Mosel – Quo vadis?“ begrüßen.

Ihre Freude über diese Resonanz brachte auch Melanie John, Geschäftsführerin des GK-Mittelrhein, in ihrem Grußwort zum Ausdruck: „Es ist richtig und wichtig, sich fach­lich untereinander auszutauschen, miteinander zu diskutieren und dadurch zum Wohle der Patienten tragfähige Netzwerke für die Gesundheitsversorgung in der Region zu knüpfen.“

Seit gut einem Jahr verfügt die Kardiologie am Ev. Stift über eines der modernsten Herzkatheter-Labore im nördlichen Rheinland-Pfalz – und damit über optimale Voraussetzungen, um Patienten auf höchstem technischem Niveau rund um die Uhr behandeln zu können. Neben hochtechnisierten interventionellen Behandlungs­verfahren und Elektrotherapien haben zudem medikamentöse Neuerungen in den vergangenen Jahren die Möglichkeiten der Therapie und auch der Prävention von kardiovaskulären Erkrankungen deutlich erweitert. In vier Fachvorträgen erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in die wesentlichen Entwicklungen auf beiden Gebieten.

Zum Einstieg gab Prof. Dr. med. Thomas Rostock, Direktor des Zentrums für Kardio­logie II / Rhythmologie der Universitätsmedizin Mainz, einen hochaktuellen Überblick über den Stellenwert der Vorhofflimmerablation zur dauerhaften Heilung dieser häufig unterschätzten Rhythmusstörung. Anschließend widmete sich Privatdozent Dr. med. Frederik Voss möglichen Strategien zur Verhinderung des plötzlichen Herztodes. Wie der Chefarzt der Rhythmologie am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier aus­führte, spielt dabei die Gerätetherapie mittels Defibrillator- (ICD) und Resynchro­nisa­tionssyste­men (CRT) eine zentrale Rolle. Ebenfalls zur Sprache kamen moderne Stimulationsverfahren im Bereich der herkömmlichen Schrittmachertherapie.

Prof. Dr. med. Rainer Schimpf von der Kardiologischen Praxisklinik Ludwigshafen stellte ausgewählte genetisch bedingte, schwerwiegende Herzrhythmusstörungen vor und erläuterte die entsprechenden aktuellen Therapieansätze. Abschließend legte Dr. med. Dietmar Burkhardt dar, welche Bedeutung die Cholesterinsenkung in der Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen hat und mit welchen Medikamenten die Prognose bei Patienten mit Herzinsuffizienz verbessert werden kann. Durch Fall­beispiele aus dem klinischen Alltag konnten die Anwesenden wichtige Impulse und Anregungen für die Praxis mitnehmen. Zudem bestärkte die Anwesenheit vieler Meinungsbildner aus der Region die Veranstalter in der Überzeugung, dass in der abklingenden Coronapandemie das Interesse an Präsenzveranstaltungen dieser Art wieder deutlich zugenommen hat und hier auch weiterhin großer Bedarf besteht.

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Gesundheit

Neuer Chefarzt für Altersmedizin im Krankenhaus Mechernich

Mechernich – Dr. med. Christoph Schmitz-Rode übernimmt Leitung der Klinik für Akutgeriatrie und Frührehabilitation im Krankenhaus Mechernich. Zum 1. Januar 2023 haben wir Herrn Dr. med. Christoph Schmitz-Rode als neuen Chefarzt der Klinik für Akutgeriatrie und Frührehabilitation im Krankenhaus Mechernich begrüßt. Er übernimmt die Nachfolge des langjährigen Chefarztes Dr. med. Michael Gehlen, der zu Beginn dieses Jahres ins Krankenhaus Schleiden gewechselt hat, um sich dort der Leitung der Klinik für Akutgeriatrie zu widmen. „In den letzten Jahrzehnten hat sich die Geriatrie innerhalb unseres Gesundheitsverbundes zu einem bedeutenden Behandlungsschwerpunkt entwickelt. Wir freuen uns daher, mit Herrn Dr. Schmitz-Rode einen weiteren sehr kompetenten Chefarzt für die Altersmedizin gewonnen zu haben“, so Geschäftsführer Thorsten Schütze.

Dr. Schmitz-Rode ist Facharzt für Innere Medizin mit der Zusatzweiterbildung Geriatrie und bringt umfassende Erfahrung auf dem Gebiet der Altersmedizin mit. In der Funktion des Chefarztes leitete er bereits die geriatrischen Kliniken des Asklepios Westklinikums Hamburg und des Marien Hospitals Wesel – jeweils mit über 70 geriatrischen Betten, zertifizierten Alterstraumazentren und geriatrischen Tageskliniken. Mit dem beruflichen Wechsel in die Nordeifel kehrt der Kölner Dr. Schmitz-Rode in eine ihm bestens vertraute Umgebung zurück. In der Bleibergkaserne leistete er von 1984-1986 seinen Grundwehrdienst und aufgrund zahlreicher Aufenthalte im Ferienhaus bei Bad Münstereifel fühlt er sich der Region und den Menschen hier seither verbunden.

Multiprofessionelle Zusammenarbeit bildet Basis für gute Altersmedizin

Bei der Behandlung von Erkrankungen älterer und hochaltriger, oft mehrfach chronisch erkrankter Menschen, stehen der ganzheitliche Behandlungsansatz und das Konzept der Frührehabilitation im Vordergrund. Eingebettet in die Strukturen unseres breit aufgestellten Gesundheitsverbundes erfahren geriatrische Patienten hier eine qualifizierte und fachübergreifende therapeutische Behandlung. Eine strukturelle Gegebenheit, die auch für Dr. Schmitz-Rode viele Vorteile mit sich bringt.

„Ich bin seit über 20 Jahren mit Überzeugung und Leidenschaft in der Geriatrie tätig. Insbesondere die Arbeit im multiprofessionellen Team bereitet mir viel Freude. Auch eine gute Kooperation mit den im Alterstraumazentrum und in der Brabenderklinik beteiligten Fachärzten sowie niedergelassenen Kollegen in der Region ist mir sehr wichtig. Der geriatrische Fachbereich in Mechernich ist sehr gut aufgestellt und ich freue mich darauf, meine Impulse in die zukünftige Weiterentwicklung des Behandlungsspektrums einfließen zu lassen“, erklärt der neue Chefarzt. Mit der Etablierung der endoskopischen Dysphagiediagnostik FEES (Diagnostik von Schluckstörungen) hat er sich bereits ein erstes Ziel gesetzt.

Wir wünschen ihm dabei viel Erfolg und weiterhin einen guten Start!