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Ab wann darf man ein Inkasso-Unternehmen einschalten?

Weiler/Deutschlandweit – Ein Inkassounternehmen kann sofort nach Eintritt des Zahlungsverzugs beauftragt werden. Bei festem Zahlungsziel (z. B. „zahlbar bis 31.10.“) tritt dieser automatisch am Folgetag ohne Mahnung ein. Die Redaktion hat dazu den auf den Einzug von offenen Forderungen spezialisierten Inkassodienstleister twenty4collect GmbH befragt. Die twenty4collect GmbH betreibt u.a. die Plattform gerichtsmahnverfahren.de

Folgende weitere, wichtige Fragen zu diesem Thema wurden uns von der twenty4collect GmbH ebenfalls beantwortet!

Ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag notwendig?
Ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist nicht notwendig, Rechtsdienstleister, Inkassodienstleister  und Anwälte sind keine Auftragsverarbeiter, sondern eigene Verantwortliche.

Was muss in der Datenschutzerklärung enthalten sein?
In der Datenschutzerklärung sollte folgender Text enthalten sein:

Forderungsmanagement
Sofern Kunden ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen, behalten wir uns vor, personenbezogene Daten (Name, Anschrift, Kontaktdaten, Rechnungs- und Forderungsdaten) an beauftragte Inkasso- oder Rechtsdienstleister zum Zweck der Forderungsdurchsetzung weiterzugeben. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Durchsetzung unserer Forderungen). Das ist völlig ausreichend und praxistauglich.

Was muss auf der Rechnung / Mahnung stehen?
Auf der Rechnung/Mahnung sollte folgender Text stehen:
Hinweis: Bei Nichtzahlung behalten wir uns vor, die Forderung an einen Inkasso- oder Rechtsdienstleister zu übergeben. Hierbei können zusätzliche Kosten entstehen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Auch hier: nicht Pflicht, empfehlenswert.

Beispieltext:

Für Verbraucher (B2C) – rechtlich sauber:

Zahlbar bis zum 26.02.2026.
Bitte beachten Sie: Bei Nichtzahlung geraten Sie 30 Tage nach Fälligkeit automatisch in Verzug (§ 286 Abs. 3 BGB).
Sollte bis dahin kein Zahlungseingang erfolgen, behalten wir uns vor, die Forderung an einen Inkasso- oder Rechtsdienstleister zu übergeben. Hierdurch entstehen zusätzliche Kosten.

Beispieltext: Bei Unternehmen (B2B)

Zahlbar bis zum 26.02.2026.
Bei ausbleibendem Zahlungseingang werden wir die Forderung ohne weitere Ankündigung an unseren Inkasso- bzw. Rechtsdienstleister übergeben. Hierdurch entstehen zusätzliche Kosten.

 

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Wie beantragt man einen Mahnbescheid ?

Region/Deutschland – Sie müssen den Erlass eines Mahnbescheides beantragen. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, die einfachste Lösung bietet nach unseren Recherchen die Plattform
gerichtsmahnverfahren.de, ein Geschäftsfeld der twenty4collect GmbH.

Deutschlandweit und digital einfach, die Redaktion hat es getestet, und ja, es ist tatsächlich die erste deutsche, medienbruchfreie und zentrale Plattform ausschließlich für Unternehmen, Gewerbetreibende und Freiberufler, die diese Lösung für den deutschen Markt anbietet. Sofort verfügbar und ohne Installation von Software. Kein lästiges eintippen mehr, keine Vertragsbindung, kein Mindestvolumen, kein Papierkram, orts- und zeitunabhängig.

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Warum KI offene Rechnungen nicht einfach wegautomatisieren kann

Weiler – Warum KI im Forderungsmanagement heute noch an Grenzen stößt – Viele Mahnprozesse sind unnötig komplex, verschiedene Tools, Dienstleister und Papierprozesse. Medienbrüche, manuelle Dateneingaben, lokale Installationen und fehlende Schnittstellen kosten Zeit, binden Ressourcen und erhöhen das Fehlerpotenzial. Gleichzeitig erwarten Kunden, Mandanten und Geschäftspartner schnelle, transparente und digitale Prozesse.

Zu viele Ausnahmen, zu viele Einzelschritte!

Enorme Kostenblöcke müssen zusätzlich aufwendig überwacht werden wie z.B.: Kosten für Auskunfteien, Kosten für Adressermittlungen, Portokosten für Briefe, Anwaltskosten, Callcenter Kosten, Personalkosten, Gerichtskosten für das gerichtliche Mahnverfahren, Gerichtsvollzieherkosten, Kosten für Barauslagen, Buchungskosten und viele mehr.

Die Lösung liegt in der Kompatibilität, einer Plattform-Lösung die Technologie, Prozesse und Governance so verbindet, dass Wertschöpfung auch im Forderungsmanagement erst möglich wird.

Während KI im Forderungsmanagement an manuellen Einzelschritten scheitert, erledigt die Plattform-Lösung
gerichtsmahnverfahren.de alles mit nur 3 Klicks.

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News Politik Top-Themen Wirtschaft

Schluss mit Papierchaos im Forderungs- Management

Die Digitalisierung juristischer Standardprozesse hat begonnen – und sie wird die Art, wie Unternehmen Forderungen durchsetzen, nachhaltig verändern. Digitales Forderungsmanagement ist längst kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein echter Wettbewerbsfaktor!

Genau hier setzt https://gerichtsmahnverfahren.de eine neue Generation digitaler Rechts- und Inkassoplattformen an. Je nach Unternehmensgröße können Einsparungen im Forderungsmanagement bis in den hohen sechsstelligen Bereich realisiert werden.

Schluss mit Papierchaos im Forderungsmanagement: Die Zukunft von Inkasso und Rechtsdurchsetzung ist digital, offene Forderungen kosten Unternehmen jedes Jahr enorme Summen – nicht nur durch Zahlungsausfälle, sondern vor allem durch ineffiziente Prozesse, manuelle Bearbeitung und hohen Verwaltungsaufwand.

Alles auf einer zentralen Plattform – vollständig papierlos
Moderne Unternehmen benötigen heute keine fragmentierten Prozesse mehr, keine manuellen Eingaben und keine papierbasierten Abläufe zwischen Buchhaltung, Rechtsabteilung, Inkasso und Gerichten. Eine zentrale digitale Plattform ermöglicht die vollständige Abwicklung des Forderungsmanagements – effizient, automatisiert und skalierbar.

Mehrwert
End-to-End-Automatisierung juristischer Standardprozesse
Bundesweite Anbindung an deutsche Mahn- und Amtsgerichte
Massive Reduzierung administrativer Aufwände
Beauftragung von Gerichtsvollziehern zur Durchführung von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen

Weniger Aufwand. Mehr Effizienz. Höhere Liquidität.
Durch die Automatisierung standardisierter Rechts- und Inkassoprozesse können Unternehmen ihre Bearbeitungszeiten drastisch reduzieren und interne Ressourcen deutlich entlasten. Besonders bei hohen Rechnungsvolumina entstehen erhebliche wirtschaftliche Vorteile: Je nach Unternehmensgröße sind Einsparpotenziale von mehreren hunderttausend Euro pro Jahr realistisch.

Digitalisierung endet nicht bei der Buchhaltung
Während viele Unternehmensbereiche längst digitalisiert wurden, bestehen im Forderungsmanagement häufig noch Medienbrüche, manuelle Prozesse und papiergebundene Abläufe. Die Zukunft liegt in einer durchgängigen End-to-End-Digitalisierung: Von der ersten Mahnung bis zur erfolgreichen Vollstreckung – alles zentral auf einer Plattform.

Fazit
Unternehmen, die auf automatisierte und papierlose Prozesse setzen, gewinnen nicht nur Effizienz, sondern auch Geschwindigkeit, Transparenz und Liquidität.

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eifelschau.de wird zur Plattform für neue Geschäfts-Möglichkeiten

Region/Weiler – Wir freuen uns, die Einführung unserer neuen digitalen Plattform bekannt zu geben – dem zentralen Treffpunkt für innovative Geschäftsmöglichkeiten, wertvolle Partnerschaften und nachhaltiges Wachstum. Innovation sichtbar machen, Chancen schaffen und Wachstum fördern – das ist das Ziel unserer neuen digitalen Plattform.

Ab sofort bieten wir innovativen Unternehmen eine moderne Bühne, um ihre Ideen, Technologien, Produkte und Dienstleistungen einem breiten Netzwerk aus potenziellen Kunden, Geschäftspartnern, Investoren und Interessenten zu präsentieren.

Unternehmen erhalten die Möglichkeit, ihre Stärken und Alleinstellungsmerkmale gezielt zu präsentieren, ihre Reichweite zu erhöhen und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. Besucher der Plattform profitieren von einem inspirierenden Überblick über zukunftsweisende Lösungen und spannende Unternehmenskonzepte.

Wir freuen uns darauf, gemeinsam die Zukunft zu gestalten.

Ihr Eifelschau-Team

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evm unterstützt Tafel in Prüm

Prüm – 1.500 Euro aus dem Spendenprogramm „evm-Ehrensache“ gehen an den Caritasverband Westeifel für die „Prümer Tafel“ – Über insgesamt 1.500 Euro aus der „evm-Ehrensache“ darf sich die Tafel aus Prüm freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht.

Vor Kurzem übergab Berthold Nick, Leiter der kommunalen Betreuung bei der evm, den Spendenbetrag gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandgemeinde Prüm, Aloysius Söhngen, und Stadtbürgermeister Dr. Johannes Reuschen an die Vertreter des Caritasverband Westeifel, der die „Prümer Tafel“ leitet. „Wir freuen uns, seit mehreren Jahren die „Prümer Tafel“ mit der evm unterstützen zu dürfen . Die Tafel leistet durch ihr soziales Engagement einen großen Beitrag für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger“, so Aloysius Söhngen.

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Kunst & Kultur

Museumsdienst Aachen bietet in den Weihnachtsferien wieder kostenfreie Familienangebote an

Aachen – Der Museumsdienst des städtischen Kulturbetriebs bietet mit Unterstützung der STAWAG in den Weihnachtsferien zum dritten Mal ein kostenfreies Programm für Familien an. Das Couven Museum, das Ludwig Forum Aachen, das Suermondt-Ludwig-Museum, das Zollmuseum und das Centre Charlemagne sind auch in diesem Jahr wieder mit dabei.

„Man kann die komplette Vielfalt unserer Museen erleben und in viele Bereiche hereinschnuppern. Es gibt Führungen und die Kombination aus Ausstellungsrundgängen mit kreativen Workshops in den Kunstwerkstätten der Museen“, freut sich Irit Tirtey, Geschäftsführerin des Kulturbetriebs Aachen.

Aus insgesamt elf Angeboten können Eltern und Kinder, Großeltern und Enkel, Tanten, Onkel, Nichten und Neffen ihr Wunschthema wählen. „Die Familien-Angeboten in den Museen sind kostenfrei und damit möglichst vielen zugänglich. Das Programm bietet in den Weihnachtsferien die Möglichkeit, die städtischen Museen zu entdecken und gemeinsam kreativ zu werden“, sagt Pia vom Dorp, Leiterin des städtischen Museumsdiensts.

Unter den vielseitigen Angeboten sind sieben Workshops und vier Führungen. Im Centre Charlemagne kann man neue Puzzlestücke der Vergangenheit entdecken und erleben, wie spannend die Stadtarchäologie ist. Im Suermondt-Ludwig-Museum lädt der Familienworkshop „Tierisch gut!“ dazu ein, die fabelhafte Tierwelt sowie machtvolle mystische Wesen im Museum zu erkunden. Im Couven Museum geht es um die Frage, warum eigentlich eine Apotheke im Haus ist, in der einst Schokolade als Medizin verkauft wurde. Das Zollmuseum in Aachen-Horbach erinnert anschaulich an die Grenzgeschichte(n) unserer Region – mit beschlagnahmten Souvenirs und Geschichten von abenteuerlichen Verfolgungsjagden. Und im Ludwig Forum Aachen gibt es den Familienworkshop „Alle Vögel sind wieder da“, der an die Ausstellung „Terrestrische Perspektiven“ anknüpft.

„Sehr gerne unterstützen wir Bildungs- und Kulturangebote und in diesem Fall die Kunstvermittlung der städtischen Museen, die hervorragende Arbeit leistet. Zwischen den Jahren ist es eine tolle Idee, Familien Kunst und Kultur in besonderen Formaten näher zu bringen“, erläutert Kirsten Haacke von der Unternehmenskommunikation der STAWAG das Engagement ihres Hauses.

Familienworkshop „Tierisch gut!“

für Familien mit Kindern ab 5 Jahren

Fr 27.12. 2024 / 11 – 13 Uhr / Suermondt-Ludwig-Museum

Hunde, Vögel, Löwen, Hai, Krokodil und Drachen – Tiere tummeln sich überall im Museum! In vielen Kunstwerken sind sie dargestellt: als Begleiter der Menschen, als Haus- und Nutztiere oder als machtvolle mystische Wesen. Wir machen uns auf die Suche nach kleinen und großen Tieren, nach Fabelwesen und Fantasietieren und gestalten im Praxismodul eigene Tiere.

Familienworkshop „Eins ist nicht genug“

für Familien mit Kindern ab Grundschulalter

Sa 28.12.2024 / 11 – 13 Uhr / Ludwig Forum Aachen

Peter und Irene Ludwig haben so viele Kunstwerke gesammelt, dass sie nicht in ein einzelnes Museum passen. Wir schauen uns einen Teil ihrer Sammlung in der Ausstellung „Auf dem Vulkan“ an und sprechen über die Freude am Sammeln. Im Workshop entsteht eine eigene Sammlung: Mit geometrischen Stempeln wird schnell und unkompliziert eine Serie kleiner Bilder erstellt, die als Memory-Kartenspiel in ihrer Vielfalt zur Wirkung kommt.

Familienworkshop zur Ausstellung „Ansichtssachen – alte Schätze neu betrachtet“

für Familien mit Kindern ab 5 Jahren

So 29.12.2024 / 11 – 13 Uhr / Suermondt-Ludwig-Museum

Das Mittelalter kennen wir aus Büchern oder Filmen. Die Kunst des Mittelalters erscheint manchmal rätselhaft oder ein bisschen unheimlich und oft gehören besondere Geschichten zu den Werken. Das schauen wir uns im Museum genau an. Im der Kunstwerkstatt gestalten wir Muster zu besonderen Gewändern und Stoffen im Stempeldruck.

Familienführung „Abenteuer Couven Museum“

für Familien mit Kindern ab Grundschulalter

So 29.12.2024 / 15.30 – 16.30 Uhr / Couven Museum

Wie lebten reiche Aachener Familien im 18. und 19. Jahrhundert? Im Couven Museum lässt sich dazu vieles entdecken: einen Festsaal, ein Musikzimmer, eine geheimnisvolle astronomische Uhr, kostbare Gläser, Fußwärmer, Taschenuhrhalter und Flohfalle. Und warum ist eine Apotheke im Haus, in der Schokolade als Medizin verkauft wurde?

Familienführung „Geschichten von Grenze und Zoll“

für Familien mit Kindern ab Grundschulalter

Mo 30.12.2024 / 14 – 15.30 Uhr / Zollmuseum

Das Zollmuseum in Aachen-Horbach erinnert anschaulich an die Grenzgeschichte(n) unserer Region. Hier werden abenteuerliche Verfolgungsjagden von Zöllner*innen und Schmuggler*innen in den 50ern lebendig und es gibt beschlagnahmte Souvenirs zu sehen wie z.B. Elfenbeine oder einen ausgestopften Bären. Aus früheren Zeiten erzählen Ritterrüstung, Schwert und Hellebarde.

Familienworkshop „Antikes Handwerk“

für Familien mit Kindern ab Grundschulalter

Do 02.01.2025 / 14 – 16 Uhr / Centre Charlemagne

Vor Karl dem Großen waren die Römer in Aachen – dazu gibt es im Centre Charlemagne vieles zu entdecken! Nach dem Rundgang wird der Kunstwerkstatt römisches Handwerk vorgestellt. Wie z.B. haben die Römer im Alltag eine Schnur hergestellt? Was ist das Plastik der Antike? Alle können selbst „Knochenarbeit“ erfahren und kreativ werden nach antikem Vorbild.

Familienworkshop „Antikes Handwerk“

für Familien mit Kindern ab Grundschulalter

Fr 03.01.2025 / 11 – 13 Uhr / Centre Charlemagne

Vor Karl dem Großen waren die Römer in Aachen – dazu gibt es im Centre Charlemagne vieles zu entdecken! Nach dem Rundgang wird der Kunstwerkstatt römisches Handwerk vorgestellt. Wie z.B. haben die Römer im Alltag eine Schnur hergestellt? Was ist das Plastik der Antike? Alle können selbst „Knochenarbeit“ erfahren und kreativ werden nach antikem Vorbild.

Familienführung „Auf den Spuren Kaiser Karls“

für Familien mit Kindern ab Grundschulalter

Frei 03.01.2025 / 14 – 15 Uhr / Centre Charlemagne

Auf den Spuren Kaiser Karls reisen wir in die ferne Zeit des frühen Mittelalters. Im Geschichtslabor lässt sich vieles erfahren über den Alltag vor 1200 Jahren. Welche Kleidung wurde getragen? Wie sah ein Kettenhemd aus? Welche Speisen wurden zubereitet? Wie entstanden die prachtvollen Handschriften? Und was konnte man auf dem Marktplatz kaufen?

Familienworkshop „Alle Vögel sind wieder da“

für Familien mit Kindern ab Grundschulalter

Sa 04.01.2025 / 14 – 16 Uhr / Ludwig Forum Aachen

Über zwanzig Jahre lang arbeitete die argentinische Künstlerin Mónica Giron an einer Serie handgestrickter Kleidungsstücke für ausgestorbene und bedrohte Vogelarten in Südamerika. Diese Kleidungsstücke sind in der Ausstellung „Terrestrische Perspektiven“ zu sehen, aber die Vögel fehlen noch. Im Workshop überlegen wir uns, welchen Vögeln welche Kleidung passen könnte und gestalten sie mit viel Fantasie. Wer braucht eine Mütze, wer einen Schal und wem passen die langen Socken?

Familienworkshop „Abenteuer Archäologie“

für Familien mit Kindern ab Grundschulalter

So 05.01.2025 / 11 – 13 Uhr / Centre Charlemagne

Aachen ist eine alte Stadt und immer wieder findet die Stadtarchäologie bei ihren Grabungen neue Puzzlestücke der Vergangenheit. Welche Werkzeuge werden dazu benutzt? Wie wird festgestellt, ob der Fund alt ist? Und wem gehören die Fundstücke eigentlich? In der Museumswerkstatt kann dazu vieles selbst ausprobiert werden.

Familienführung „Geschichten von Grenze und Zoll“

für Familien mit Kindern ab Grundschulalter

Mo 06.01.2024 / 11 – 12.30 Uhr / Zollmuseum

Das Zollmuseum in Aachen-Horbach erinnert anschaulich an die Grenzgeschichte(n) unserer Region. Hier werden abenteuerliche Verfolgungsjagden von Zöllner*innen und Schmuggler*innen in den 50ern lebendig und es gibt beschlagnahmte Souvenirs zu sehen wie z.B. Elfenbeine oder einen ausgestopften Bären. Aus früheren Zeiten erzählen Ritterrüstung, Schwert und Hellebarde.

Für alle Angebote ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Information und Anmeldung:

Museumsdienst Aachen

Mail: museumsdienst@mail.aachen.de

Tel: 0241 – 432 4998

Alle Angebote gibt es im Internet auf der Website des Museumsdienstes unter www.museumsdienst-aachen.de

 

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Aachens Bischof Dr. Helmut Dieser gratulierte der Communio in Christo zu ihrem 40. Gründungs-Gedenktag

Mechernich – Als die Feier beginnt, ist das Geburtstagskind auf die Minute genau 40 Jahre, sieben Stunden und 15 Minuten alt. Jung ist sie, die Communio in Christo, aber trotz dieser relativ kurzen Zeit hat das Geburtstagskind in den zurückliegenden vier Jahrzehnten Erstaunliches bewirkt. Davon zeigte sich auch Aachens Bischof Dr. Helmut Dieser beeindruckt, der der Mechernicher Gemeinschaft während einer Eucharistiefeier in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist sehr herzlich gratulierte.

„Gerne bin ich heute hier zu Ihnen nach Mechernich gekommen, um dieses kleine Jubiläum mit Ihnen zu feiern“, betonte Bischof Dr. Helmut Dieser, der die Communio in Christo in seiner Predigt mit einer Oase verglich – und das gleich in vielfältiger Weise.

Zunächst erinnerte er an die Gründung von Mutter Marie Therese, die am 8. Dezember 1984 in Mechernich ihre verschiedenen Einzelgründungen zusammenführte und die Communio in Christo ins Leben rief. Das war damals gar nicht so leicht, schließlich gab es heftige Vorbehalte gegen dieses Vorhaben. „Was mich daran fasziniert, sind die geistlichen Kräfte, die Mutter Marie Therese von Gott empfing, so dass sie in einer langen Wüstenzeit, in einer Zeit voller Unverständnis, voller Anfeindungen und Ablehnungen, stets an ihrem Auftrag festgehalten hat“, so das Aachener Kirchenoberhaupt.

Zeichen für die Echtheit des Rufes

Er verglich ihr Wirken mit dem des Propheten Baruch, von dem die erste Lesung gehandelt hatte. Ähnlich wie er habe auch Mutter Marie Therese etwas verkündet, was kommen werde, zu einer Zeit, wo man es überhaupt noch nicht habe sehen können, was und wie es kommen wird. Bischof Dieser: „Viele mystisch oder prophetisch begabte Menschen müssen in ihrem Weg und in ihrem Wirken solche geistlichen Einsamkeiten und Wüsten bestehen. Und da sie sie bestehen, ist gerade das ein Zeichen für die Echtheit des Rufes, der sie erlangt hat.“

Ein Ruf, der Mutter Marie Therese vor 40 Jahren dazu bewegt hat, ein erstes schattenspendendes Pflänzchen für ihre Oase zu pflanzen. Daraus ist mit dem Sozialwerk, der Langzeitpflege und dem Hospiz Stella Maris in Mechernich, dem Haus Effata in Blankenheim und der weltweit verbreiteten christlichen Gemeinschaft ein beeindruckender Ort zum Aufatmen, zum Auftanken geworden.

„All das sind Oasen in der heutigen Zeit“, so der Gast aus Aachen. Überall dort werde gelebte Liebe getan an Menschen, die dem Zweifel ausgesetzt wären, ob sie noch leben oder nicht besser sterben sollten, um niemanden zur Last zu fallen. „Die Liebe, die ihnen geschenkt wird, verscheucht solche Zweifel, lässt sie nicht aufkommen. Die Liebe an den Schwerstkranken, die Liebe an den Hochbetagten sind eine christliche Oase gegen die Verneinung des menschlichen Lebens, wenn es nicht mehr leistungsfähig, sondern sogar hilfsbedürftig ist“, betonte der Bischof.

Eine Oase für die Kirche

Er sieht in der Communio zudem eine Oase für die Kirche an sich. „Was mich auch fasziniert, ist die Idee der Gründerin, dass in der Communio in Christo Laien, geweihte Priester, Ordensleute und Diakone ein gemeinsames Leben entfalten“, so der Oberhirte des Aachener Bistums. Durch diese Idee entstehe auch „eine Oase gegen die Zerstörung und die Verwüstung des Priester- und Kirchenbildes in unserer Zeit durch die Verbrechen des sexuellen Missbrauchs in unserer Kirche“. Die Communio zeige mit ihrem Wirken, dass Kirche nur als ein Organismus aller, mit ihren verschiedenen Gliedern, im Geist Christi bleiben könne.

Daher machte der Ehrengast aus der Kaiserstadt den Anwesenden Mut, dem Gründungsideal von Mutter Marie Therese weiter zu folgen. Was daraus alles entstehe, wisse nur Gott alleine. „Doch seine Pläne für uns sind größer als unsere Pläne“, betonte Bischof Dr. Helmut Dieser und fügte hinzu: „Ich bin mir sicher, der Glaube in die Kirche, in die Gemeinschaft, in ihre Einrichtungen, bringen so wirkliche Oasen für heute hervor.“

Diesem Gründungsauftrag auch in Zukunft treu bleiben zu wollen, hatte Jaison Thazhathil bereits in seinen Begrüßungsworten in der Mechernicher Pfarrkirche St. Johannes Baptist betont. „Denn das Mutterhaus der Communio ist ein offenes Haus und bietet Gastfreundschaft für alle, die eine christliche Gemeinschaft suchen“, so der Generalsuperior. Das Sozialwerk der Communio biete allen Menschen in der Gesellschaft Hoffnung, die schwer bedürftig seien und Unterstützung benötigten.

Doppelte Freude

Zudem brachte Jaison Thazhathil seine Freude zum Ausdruck, dass in der 40-jährigen Geschichte der Communio ein Christo erstmals ein Aachener Bischof an einem Gründungsgedenktag teilnimmt. Dabei erinnerte er auch an seinen Vorgänger, den verstorbenen Generalsuperior Karl-Heinz Haus. „Wenn ich überglücklich aussehe, verstehen Sie das bitte nicht falsch“, so der amtierende Generalsuperior, „aber es ist nicht nur meine Freunde, sondern auch seine“.

Eine Freude zu sehen sei es auch, dass die Gemeinschaft und das Sozialwerk von vielen Menschen unterstützt wurde und immer noch wird. „Danke für Ihre Unterstützung, Ihre Freundschaft und Ihr Kommen“, betonte Jaison Thazhathil.

In Freundschaft verbunden ist zum Beispiel Mechernichs Pfarrer Erik Pühringer, der als Gastgeber ebenfalls alle Anwesenden herzlich begrüßt hatte, zu einer Eucharistiefeier, die unter anderem vom Kirchenchor St. Cäcilia Mechernich unter der Leitung von Organist Erik Arndt mitgestaltet wurde.

Zudem waren zahlreiche Geistliche nach Mechernich gekommen, darunter Pater Innocent Abagoami, Provinzoberer der Spiritaner in der Schweiz, Pater Paul Cyrys, Superior der Salvatorianer aus Steinfeld, Pater Hermann Preußen als langjähriger Weggefährte von Generalsuperior Karl-Heinz Haus, Pater Günther Wendel von den Salesianern Don Boscos aus Jünkerath, Pfarrer Joseph Chelamparambath von der Indischen Gemeinde Köln/Bonn und Pfarrerin Susanne Salentin von der evangelischen Kirchengemeinde Mechernich.

Zu den Unterstützern zählt zudem Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der erst kürzlich den Vorsitz für den Förderverein des Hospizes übernommen hatte. Während eines Empfangs im Johanneshaus, den der stellvertretende Generalsuperior, Diakon Manfred Lang, moderierte, erinnerte der Bürgermeister ebenfalls an die schwierigen Anfänge der Communio. „Vieles wurde damals falsch verstanden, es war eine durchaus vergiftete Atmosphäre“, so das Mechernicher Stadtoberhaupt.

Boten Gottes

Das habe sich inzwischen geändert. „Viele Vorurteile auf beiden Seiten wurden abgebaut“, sagte Dr. Hans-Peter Schick. Die Communio habe das Ihre dazu beigetragen und sich in Richtung Mechernicher Stadtgesellschaft geöffnet. Gleichzeitig seien auch die Mechernicher selbst auf die Communio zugegangen. „Und heute kann man sagen, dass die Communio mit ihren Einrichtungen, mit der Langzeitpflegeeinrichtung, mit dem Hospiz, ein ganz wichtiger Bestandteil unserer städtischen Gesellschaft ist. Und dass sie aus dem städtischen Leben nicht mehr wegzudenken ist“, konstatierte der Bürgermeister der Stadt am Bleiberg.

Für ihn sei es daher selbstverständlich gewesen, den Vorsitz im Förderverein Hospiz Stella Maris zu übernehmen. „Weil ich eben mehrfach auch persönlich erlebt habe, welche segensreiche, aufopferungsvolle Arbeit von den Mitarbeitern der Einrichtung geleistet wird“, so Bürgermeister Schick, der herzlich zum 40. Geburtstag gratulierte und der Gemeinschaft für die Zukunft alles Gute wünschte.

Das tat auch Leo Wolter, der stellvertretende Landrat des Kreises Euskirchen. Er betonte die besondere Bedeutung des Hospizes. „Es ist eine Einrichtung, die tut der Eifel gut“, so der Vertreter von Landrat Markus Ramers. Schließlich könne niemand ausschließen, dass er oder sie diese Einrichtung nicht selbst einmal benötige. Für ihn sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deshalb auch Boten Gottes. „Denn ihr macht das Sterben für viele Menschen leichter. Und das ist in der heutigen Zeit eine wichtige Aufgabe. Gott noch zu vertrauen, auch wenn es einem schlecht geht“, sagte Leo Wolter.

Nach dessen Worten war es an Schwester Lidwina, die vergangenen 40 Jahre Communio in Christo in einer 20-minütigen Präsentation Revue passieren zu lassen. Sie meisterte diese Aufgabe mit Bravour. Angefangen bei der Gründung erster Gemeinschaften in den Jahren 1977 bis 1981 über den Gründungsakt am 8. Dezember 1984 um 6.45 Uhr in der neu errichteten Kapelle des Mutterhauses bis hin zu den vielen weiteren Meilensteinen der Communio in Christo zeigte sie auf, wie die Gemeinschaft zu dieser Oase wurde, die Bischof Dr. Helmut Dieser beschrieben hatte: „Ein Garten mit Wasserräumen, grünen Pflanzen, Früchten, Schatten, ein Ort zum Aufatmen und um neues Leben zu geben.“

 

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Wasser-Aufbereitung soll Schwermetalle aus dem Mechernicher Bleiberg entfernen

Mechernich/Düsseldorf – Lösung für den Burgfeyer Stollen – Das Land Nordrhein-Westfalen und der Erftverband werden gemeinsam eine Anlage zur Schwermetall-Eliminierung aus dem Wasser des ehemaligen Burgfeyer Bergwerk-Stollens bei Mechernich realisieren. Das teilen das Umweltministerium und das Wirtschaftsministerium NRW jetzt mit. Mit dem Erftverband wurde dazu nun eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet.

Zum Hintergrund: Das Wasser aus dem 7,5 Kilometer langen Entwässerungsstollen im Mechernicher Bleiberg läuft in den Veybach und von da aus über die Erft bis in den Rhein. Mit der Aufbereitungsanlage sollen die Schwermetalle aus dem Stollen zurückgehalten werden. Während sich das Land für die Sicherstellung der Finanzierung einsetzt, sind Planung, Bau und Betrieb der Anlage durch den Erftverband vorgesehen.

„Es freut mich, dass Land und Erftverband eine gemeinsame Lösung gefunden haben, um das giftige Stollenwasser zu reinigen. Damit drehen wir einer historischen Umweltsünde den Hahn ab. Das ist die größte mir bekannte Maßnahme dieser Art. Davon profitieren ausgehend vom Stollen in Mechernich die Erft und der Rhein in ihrem Verlauf bis zur Nordsee“, betont Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr.

Umwelt und Lebensqualität

„Es ist uns wichtig, gemeinsam an einer nachhaltigen und zukunftsorien-tierten Lösung für den Burgfeyer Stollen zu arbeiten, die dann auch so schnell wie möglich umgesetzt wird. Die Belastung der Oberflächenge-wässer durch Schwermetalle ist nicht nur ein Umweltproblem, sondern betrifft auch direkt die Lebensqualität der Menschen vor Ort. Mit diesem Projekt setzen wir einen klaren Fokus auf innovative Wasseraufberei-tung und effektiven Umweltschutz. Ich freue mich, dass wir mit dem Erft-verband einen starken und zuverlässigen Partner an unserer Seite ha-ben, um diese Herausforderung anzugehen“, so Mona Neubaur, Minis-terin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie.

Rund zehn Millionen Kubikmeter Stollenwasser werden pro Jahr durch die hohen Schwermetallgehalte des geologischen Untergrundes in diesem Gebiet stark belastet. Viele Schwermetalle wirken giftig auf Tiere und Pflanzen und sind auch für Menschen gesundheitsschädlich.

Der Bergbau bei Mechernich reicht von der Römerzeit bis in die 1950er-Jahre. Der Erzabbau im Mechernicher Revier erfolgte durch großflä-chige Tagebaue und ein weitläufiges Netz von Strecken und Schächten. Um das Erz aus größeren Tiefen unterhalb der Grundwasseroberfläche fördern zu können, wurde Anfang des 19. Jahrhunderts der „Burgfeyer Stollen“ angelegt.

Eine gute Lösung gefunden

„Die Eliminierung der Schwermetalle aus dem Wasser des Burgfeyer Stollens liegt im Allgemeinwohlinteresse. Mit der gemeinsamen Verein-barung haben wir eine gute Lösung für die Verbesserung der Wasser-qualität gefunden, in die wir uns gerne einbringen“, so Professor Hein-rich Schäfer, Vorstand des Erftverbandes.

„Endlich ist eine Lösung dieser besonders belasteten Hinterlassenschaft des ehemaligen Mechernicher Bleiabbaus in Sicht. Ich danke allen Be-teiligten für die konstruktive Suche nach einer Lösung“, so der Ver-bandsratsvorsitzende des Erftverbandes und Mechernicher Bürgermeis-ter Dr. Hans-Peter Schick.

In der Mitteilung des Ministeriums heißt es: Nach der nun erfolgten Unterzeichnung der gemeinsamen Vereinbarung sollen die Pläne zur technischen Ausgestaltung und Bemessung einer geeigneten Behandlungsanlage konkretisiert und dann zügig umgesetzt werden.

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Wirtschaft

Ein begeisterter Eifeler mit missionarischem Eifer

Prüm/Meckel – Das Meckeler Gasthaus zählt zu den Pionieren der qualitätszertifizierten Regionalmarke EIFEL -Gastgebern. Seit Jahren hat sich der Gastronom Thomas Herrig der Mission verschrieben, heimische Zutaten zu authentischen regionalen Gerichten zu verarbeiten. Seine Begeisterungsfunken für Eifler Küche lässt er mit Überzeugung überspringen…

Schon seit jeher ist Familie Herrig nah dran an den Erzeugnissen der Eifel. Über Generationen führte sie einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Ackerbau und Viehzucht. Wie viele Bauernhöfe der Region betrieben auch die Herrigs eine kleine Schänke mit selbst gebrannten Schnäpsen und Bier der nahe gelegenen Bitburger Brauerei – diese Partnerschaft steuert in den nächsten Jahren auf das 150-jährige Jubiläum zu.

Vom Bauernhof zum Gasthof

Für Thomas Herrig war früh klar, dass er seine Berufung nicht im Kuhstall sondern in der Küche sieht. Er machte eine Kochausbildung und baute den Betrieb sukzessive mit voller Unterstützung seiner Eltern zum Gasthof um. In den Wintermonaten jobbte er anfangs in 4-Sterne-Hotels der Schweiz, das hohe Küchenniveau und das Selbstbewusstsein für heimische Produkte überzeugten ihn. Seine Versuche, diesen Weg auch in der heimischen Küche anzuwenden, scheiterten zunächst: „Es war damals schwierig, Produkte mit einer gleichbleibenden, hohen Qualität zu bekommen“, erinnert sich Herrig an seine Anfänge. Dann erfuhr er zufällig von den Bestrebungen, in der Eifel eine Regionalmarke aufzubauen. Mit geringen Erwartungen besuchte er die Auftaktveranstaltung. Und mit voller Begeisterung für diesen Kurs machte er sich auf den Heimweg: „Regionale Wertschöpfung, nachhaltiges Wirtschaften, regionale Frische – diese Philosophie der jungen Regionalmarke EIFEL  war genau meine Überzeugung“ – so blickt der Gastgeber noch heute mit leuchtenden Augen auf die Geburtsstunde seiner Eifel-Passion zurück.

Ein konsequenter Kurs für Qualität und Gastlichkeit

Von da an wurden alle Weichen auf Eifel-Kurs gestellt. „In den Schulungen und Workshops wurde mir klar, dass wir bislang viel zu klein um den eigenen Kirchturm herum dachten“. Die ersten etwa 40 Gastgeberbetriebe im gesamten Eifel-Raum wurden geschult in Marketing, Betriebswirtschaft, Mitarbeiterführung, Qualitätsmanagement – Themen, die vor 20 Jahren in der Gastronomie noch keine wesentliche Rolle spielten. Es herrschte eine große Aufbruchstimmung, so Herrig. Und das bisherige Problem zertifizierter Qualitätsprodukte war auch gelöst: „Ob Fleisch, Wurst, Schinken, Käse, Säfte – die Regionalmarke EIFEL hatte bereits ein großes, verlässliches Produktportfolio aufgebaut, auf das wir als Gastronomen zurückgreifen konnten“. Er gibt auch zu, dass der Start mitunter etwas holprig war, insbesondere bei der Lieferung haperte es zunächst. Doch zwischenzeitlich hätten sich hier praktikable Wege und Strukturen zwischen Lieferanten und Gastgebern gefunden.

Nicht nur Label, sondern Leidenschaft

Wer den rührigen Gastronomen kennt, der weiß: Thomas Herrig gibt sich nicht damit zufrieden, lediglich ein neues Logo an die Eingangstür seines modernen eifeltypischen Gasthauses zu schrauben. „Wir EIFEL-Gastgeber leben die Philosophie mit ganzer Leidenschaft“. So werden freundschaftliche Partnerschaften mit den Erzeugern gepflegt. Um die Gäste zu überzeugen, erfolgt viel Kommunikation zu den regionalen Zutaten über die Speisekarte und die persönlichen Erläuterungen vom Chefkoch sowie den Servicekräften. Und weil gerade letztere eine wichtige Rolle in der Kommunikation spielen, werden diese ständig geschult und besuchen mitunter auch schonmal einzelne Produzenten. Auch außerhalb des Gasthauses ist das Herrig-Team mit seiner stetigen Präsenz ein bekannter und wichtiger Botschafter der Regionalmarke – ob bei Berufsorientierungstagen in Schulen oder bei den Europa Mini-Köchen. Dieses ist ein besonderes Herzenzprojekt von Thomas Herrig, da hier Kinder und Jugendliche für gutes Essen, regionale Zutaten und Spaß am Kochen sensibilisiert werden – und sich so manche schon über dieses Projekt für einen späteren Beruf in der Gastronomie haben begeistern lassen.

Herrig beweist in seinem Betrieb, dass die Jobs in der Gastronomie weitaus besser sind als ihr Ruf. Sicherlich, weil man in seinem Gasthaus auch hier so manch anderen Weg eingeschlagen hat: Mitarbeiterfreundliche und verlässliche Dienstzeiten ohne Überstunden, freundschaftliches Betriebsklima, gute Entlohnung: alleine hierüber könnten wir umfangreich berichten. Und so heißt es daher hier wie im gesamten Betrieb: Fortsetzung folgt.

„Die Gastgeber-Auszeichnung der Regionalmarke EIFEL ist nicht nur ein Etikett, sondern eine gelebte Philosophie. Sie zieht sich als roter Faden von den verwendeten Rohstoffen über die Kommunikation bis zur mitarbeiterfreundlichen Betriebsführung.“

Thomas Herrig – Inhaber Gasthaus Herrig

gasthaus-herrig.de

„Das Gasthaus Herrig in Meckel verkörpert in ganz besonderer Weise einen EIFEL Gastgeber. Seit Gründung der Regionalmarke EIFEL setzt Thomas Herrig konsequent und sehr erfolgreich zertifizierte Regionalmarke EIFEL Produkte auf seine Speisekarten. Die Gäste lieben das und sind begeistert.“

Markus Pfeifer – Regionalmarke EIFEL

www.regionalmarke-eifel.de