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Meckenheimer Bürgermeister begrüßte Kinderprinzessin Jana (Edzards) I. und ihre närrische Gefolgschaft

Meckenheim – Jecker Empfang im Rathaus – Bürgermeister Holger Jung begrüßt Kinderprinzessin Jana I. und sämtliche Karnevalsgesellschaften – Bürgermeister Holger Jung begrüßte Kinderprinzessin Jana (Edzards) I. und ihre närrische Gefolgschaft im Rathaus. Begleitet wurde das kurz zuvor proklamierte Karnevalsoberhaupt von seinem Hofstaat sowie Vertreterinnen und Vertretern sämtlicher Karnevalsgesellschaften.

Kinderprinzessin Jana I. hatte erst am Samstag in der Schützenhalle das närrische Zepter übernommen, um nun dem Bürgermeister ihren ersten Besuch abzustatten. „Das war eine sehr schöne Proklamation, die Schützenhalle hat gebrodelt“, erinnerte Holger Jung und begrüßte die frisch inthronisierte Kinderprinzessin herzlich. Zusammen mit ihrem närrischen Team werde sie sicher eine ganz tolle Session haben, so der Bürgermeister. Für den Rathaussturm, der ob der vorgezogenen Bundestagswahl schon am 16. Februar 2025 stattfinden wird, machte er ihr jedoch keine Hoffnung. „Bis dahin wird Deine Strategie bestimmt noch nicht ganz ausgereift sein“, scherzte Jung und kündigte seinerseits für den Tag närrischen Wiederstand an. Jana I. wollte sich noch nicht in die Karten schauen lassen, gab sich aber siegesgewiss, den Sitz der Stadtverwaltung mit vereinten karnevalistischen Kräften einzunehmen. „Ich habe ein Geschenk mitgebracht, damit Du weißt, wer das Rathaus stürmen wird“, zwinkerte die Kinderprinzessin dem Bürgermeister zu. Mit einem kräftigen „Meckem Alaaf“ bedankte sie sich für dessen Einladung, bevor die Karnevalistinnen und Karnevalisten gemeinsam mit Holger Jung in den jecken Austausch übergingen.

Die Meckenheimer Tollität spürt „Immer wieder Karnevalsfieber“. So lautet das Motto der Zwölfjährigen, mit dem sie alle Fastelovendsfreunde während der fünften Jahreszeit anstecken möchte. Zur Seite stehen ihr die Kinderadjutantinnen Emma und Leonie (Prinzengarde Meckenheim 1933) Lotta (Stadtsoldaten-Corps 1868 Meckenheim), Leonie (1. Lüftelberger Karnevals Club 1996) und Aimee (Stadt-Garde Meckenheim).

Jana Edzards wohnt in Merl und besucht die siebte Klasse der Theodor-Heuss-Realschule. Sie liebt Pferde und verbringt ihre Freizeit gerne auf der Burg Münchhausen. Auch abseits des Reitstalls kommt keine Langeweile auf. Seit ihrem vierten Lebensjahr tanzt die aktuelle Kinderprinzessin in der Jugendgarde der Prinzengarde Meckenheim. Zudem gehört sie der Hip-Hop-Gruppe des Meckenheimer Sportvereins an. In den nächsten Monaten lebt Jana Edzards aber erstmal ihren Traum: als Kinderprinzessin den jecken Takt in Meckenheim vorzugeben.

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Stadtbetrieb Aachen startet in den ersten Winterdienst-Volleinsatz der Saison

Aachen – Dass der erste Schnee in dieser Winterdienstsaison bereits am gestrigen Mittwoch, 20. November, fällt, ordnet Dieter Bohn, Winterdienstleiter des Aachener Stadtbetriebs, positiv ein. „Das ist für uns ein guter Zeitpunkt, um alle Abläufe noch einmal zu testen. Wir sind mit unserem Winterdienstteam sehr gut aufgestellt und bislang hat auch alles reibungslos funktioniert. Alle Beteiligten sind sehr engagiert und unermüdlich im Einsatz.“ Um drei Uhr gestern Morgen fand die erste Kontrollfahrt statt, um 10 Uhr folgte die zweite Kontrollfahrt.

„Der Schnee bleibt nun liegen, sodass wir den Volleinsatz ausgerufen haben“, sagt Dieter Bohn. Dies bedeutet konkret, dass rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des maschinellen und manuellen Winterdienstes des Aachener Stadtbetriebs gefordert sind, und im gesamten Aachener Stadtgebiet für die Verkehrssicherheit sorgen.

Der Winterdienst ist in drei Dringlichkeitsstufen unterteilt. In Stufe eins gilt es, auf 555 Kilometern zum Beispiel Hauptverkehrs- und Durchgangsstraßen sowie Zufahrtstraßen zu Krankenhäusern, Schulen und Feuerwachen frei und befahrbar zu halten. Zur Dringlichkeitsstufe 2 zählen vornehmlich Verbindungs- und Wohnsammelstraßen, mittelstark frequentierte Radwege sowie mittelstark frequentierte Fußgängerüberwege. In der Dringlichkeitsstufe 3 liegen reine Wohn- und Anliegerstraßen mit einer Streustrecke von rund 420 Kilometern. „In der Dringlichkeitsstufe 3 sind nur ganz kleine und enge Straßen, das braucht besonders viel Zeit“, erklärt Dieter Bohn.

Auch auf den Radwegen übernimmt der Stadtbetrieb die Winterdienstpflicht. Dies betrifft im Stadtgebiet eine Streckenlänge von 90 Kilometern in der Dringlichkeitsstufe 1, hinzu kommen weitere 25 Streckenkilometer in der Dringlichkeitsstufe 2.

Gehwege, Kreuzungen und Brücken geräumt

Insgesamt sorgen die Mitarbeiter*innen auf rund 1.200 Straßen und Straßenabschnitten mit einer Streckenlänge von etwa 1.500 Kilometern für sichere Verhältnisse. Neben dem maschinellen Winterdienst sind auch viele Fußtrupps im Stadtgebiet unterwegs. Sie kümmern sich an 223 Kreuzungsbereichen, 27 Fußgängerzonen, 183 Fußgängerüberwegen, 410 Gehwegen, 81 Radwegen, 18 Brückenanlagen und 64 Treppenanlagen um die Verkehrssicherheit. Für einen reibungslosen Ablauf bittet der Stadtbetrieb darum, die Fahrzeuge am Abend möglichst nah am Fahrbahnrand abzustellen, damit die Streufahrzeuge gut durchkommen.

Verantwortlich für die Schnee- und Glättebeseitigung auf Gehwegen sind die jeweiligen Grundstückseigentümer*innen. Die Verpflichtung zur Winterwartung auf Gehwegen erstreckt sich auch auf den Bereich der Haltestellen für öffentliche Verkehrsmittel und Schulbusse sowie an allen für Fußgänger*innen eingerichtete Überwege. Dazu gehören Ampeln, Zebrastreifen und Bordsteinabsenkungen. An diesen Stellen müssen die Gehwege bis zur Bordsteinkante so von Schnee befreit und bei Glätte bestreut werden, dass ein möglichst gefahrloser Zu- und Abgang gewährleistet ist.

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Gesundheit

„Herzsicher“ durch öffentlich zugängliche Defibrillatoren – Projekt erweitert Möglichkeiten der Erstversorgung im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – In Deutschland erleiden jährlich rund 65.000 Menschen einen plötzlichen Herztod. Dabei kann die Überlebensrate bei Herznotfällen durch die schnelle Einleitung von Erste Hilfe-Maßnahmen deutlich erhöht werden. Hierzu zählt auch der Einsatz sogenannter Automatisierter Externer Defibrillatoren (AED), welche jederzeit frei zugänglich und auch für medizinische Laiinnen und Laien problemlos anwendbar sind. Im Rahmen des Projekts „Herzsicher“ werden diese nun im gesamten Kreisgebiet zur Verfügung gestellt und tragen somit zur Verbesserung der Notfallversorgung bei.

„Viele Geräte und deren Standorte wurden durch die Flutkatastrophe im Juli 2021 im Ahrtal zerstört oder standen lange Zeit nicht zur Verfügung. Insbesondere in den ländlich geprägten Regionen muss es jedoch eine Möglichkeit geben, die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte überbrücken zu können“, betont Landrätin Cornelia Weigand. Im Rahmen des Projekts „Herzsicher“ werden derzeit im gesamten Kreisgebiet Geräte beschafft beziehungsweise ersetzt.

Die Ausstattung mit öffentlich zugänglichen AED wurde erstmals in der Sitzung des Sozial- und Gesundheitsbeirat im Mai 2024 thematisiert. Daraufhin wurde das Projekt „Herzsicher“ durch die Helfer-Stab gGmbH initiiert und durch die Björn Steiger Stiftung sowie die Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel finanziert. Der Landkreis Ahrweiler sowie der Verein DefiNetz e. V. unterstützen das Projekt ebenfalls.

Ein weiterer wichtiger Kooperationspartner ist der Kreisverband Ahrweiler des Deutschen Roten Kreuzes, der kostenlose Schulungen anbietet, um Interessierte über die Anwendung der Geräte zu informieren und somit Handlungssicherheit für den Ernstfall zu vermitteln. Durch das Projekt „Helfer vor Ort“ werden darüber hinaus schon seit Längerem sogenannte First Responder ausgebildet, die im medizinischen Notfall zeitnah eintreffen können.

„Ohne die Expertisen und gegenseitige Unterstützung unserer Partner wäre die Realisierung dieses wichtigen Projekts nicht möglich“, so Landrätin Weigand. „Daher bedanke ich mich ausdrücklich für die gewinnbringende Zusammenarbeit, die buchstäblich Leben retten kann.“

Auf der Internetseite des Projekts informiert eine interaktive Karte über die öffentlich und rund um die Uhr zugänglichen Standorte. 82 Geräte konnten bislang angeschafft und teilweise auch schon zur Verfügung gestellt werden. Vor Ort bietet eine Beschilderung im Ernstfall schnelle Orientierung.

Weitere Informationen zum Projekt sind online unter www.helfer-stab.de/aed erhältlich.

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Wirtschaft

Hellenthaler Firma Schoeller investiert zweistelligen Millionenbetrag in Maschinenpark

Hellenthal – Neue Laserschweißmaschine sichert Wettbewerbsposition und Zugang zu Branchen mit großem Wachstumspotential – Schoeller, einer der führenden Hersteller längsnahtgeschweißter und gezogener Edelstahlrohre auf dem europäischen Markt, hat nach rund zweijähriger Planung und Vorbereitung die Installation einer der größten und modernsten Laserschweißanlagen der Branche abgeschlossen. Die Anlage ist die größte Einzelinvestition in der Firmengeschichte und unterstreicht das Engagement des Unternehmens als Innovationsführer und zur Stärkung der Wettbewerbsposition.

Das Laser-Schweißverfahren ist die maßgebliche Zukunftstechnologie in der stahl- und edelstahlverarbeitenden Industrie. Im Rahmen der laufenden Standortentwicklung hat das Unternehmen entschieden, die vorhandene Lasertechnologie zu bündeln und zu einem Kompetenzzentrum weiterzuentwickeln. Dabei stand die Standardisierung und Automatisierung des Maschinenparks sowie die Anschaffung einer Großrohr-Laserschweißanlage („Laser XL+“) im Mittelpunkt.

Diese neue Anlage mit beeindruckenden Abmessungen von 96 x 11,5 Metern ist das künftige Herzstück des Laserkompetenzzentrums in Hellenthal. Die Laserschweißmaschine der Kategorie XL+ ist auf die Produktion von längsnahtgeschweißten Edelstahlrohren in einem Abmessungsbereich von 65 mm bis 127 mm und einer Wandstärke von 0,7 mm bis 3,5 mm spezialisiert und in ihrer Konfiguration einmalig in der Branche.

Das technische Projektmanagement von Schoeller hat mit den Vorbereitungen für die Installation und die Inbetriebnahme der Anlage vor rund 2 Jahren begonnen. Seither hat die Projektleitung sämtliche organisatorischen und technischen Vorsetzungen für eine geordnete Übergabe an die Produktion geschaffen. Hierzu waren eine Koordinierung und Abstimmung mit nahezu allen Bereichen und Teams im Unternehmen notwendig.  Die internen Schnittstellen zwischen den Bereichen, kombiniert mit der Vielzahl externer Dienstleister und den Überschneidungen mit anderen Projekten, erhöhten die Komplexität des Vorhabens erheblich. Zeitweise waren bis zu 7 verschiedene Firmen mit rund 30 Personen auf einer Baustelle aktiv, welche es gleichzeitig zu koordinieren galt. Bis zum Start der Serienfertigung findet in den verbleibenden Wochen des Jahres die Inbetriebnahme und die Parametrierung zur Einstellung der Maschine statt. Die Anlage besitzt einen hohen Automatisierungsgrad und reduziert so die bisher notwendigen manuellen Arbeiten, u.a. durch einen vollautomatisierten Coilwechselprozess (automatische Coilbestückung und Anschweißen der Bandenden), eine neue Rohr-Reinigungstechnologie, eine vollautomatisierte Qualitätskontrolle, eine nochmals verbesserte Rohrendbearbeitung und eine automatisierte Verpackung der produzierten Rohre. Die Anlage kann austenitische, ferritische und Duplex-Stähle verarbeiten.

Mit dem Laser XL+ baut Schoeller seine Kompetenz und seinen Qualitätsvorsprung in den Bereichen Bandkantenverarbeitung und Nahtqualität weiter aus und erschließt neue Marktpotenziale im Bereich größerer Rohrdimensionen, sowohl im Bestandskundengeschäft als auch in Branchen mit großem Wachstumspotential, wie beispielsweise der Heiztechnik, Wärmetauscher, Wasserstoffanwendung oder der Solartechnik. Zusätzliche Potentiale ergeben sich in den Kundensegmenten Chemie, Pharma, der Lebensmittel- und der Automobilindustrie.

„Mit unserem Investment in die Lasertechnologie wollen wir nicht nur unsere technologische Führungsrolle und unsere Produktionskapazitäten im europäischen Markt für geschweißte und gezogene Edelstahlrohre ausbauen. Die Anlage ist auch ein klares Bekenntnis zum Standort Hellenthal und unserer Produktion in der Eifel. Vor allem bietet der Laser XL+ den Mitarbeitenden ein zukunftsorientiertes und technologisch anspruchsvolles Arbeitsumfeld mit der Möglichkeit, neue Kompetenzfelder zu entwickeln. Das macht uns als Arbeitgeber für qualifizierte Fachkräfte noch attraktiver,“ erläutert Alexander Mertens, Geschäftsführer von Schoeller, die weiteren Motive des Projektes.

Ein wesentlicher Bestandteil des Leistungsangebotes von Schoeller liegt in der lösungsorientierten Beratung, die das Unternehmen regelmäßig in kundenzentrierte Entwicklungsprojekte (Co-Creation) einbringt. Das Unternehmen wird deswegen das Potential der neuen Anlage gezielt seinen Kunden zur Verfügung stellen. Diese können auf der Maschine Projekte mit hohen Anforderungen an Materialität und Fertigungstechnologie testen und bis zur Serienfertigung gemeinsam mit Schoeller entwickeln. Schoeller bringt dazu sein gesamtes Know-how bei der Umsetzung ein, um die beste Lösung zu erzielen und maßgeblich zum Erfolg der Kunden beizutragen.

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Gesundheit

Neues Hightech-Röntgengerät im Krankenhaus Mechernich

Mechernich – Im Krankenhauses Mechernich gibt es eine bedeutende Neuerung: das Phoenix 3000, ein modernes Röntgengerät, das speziell entwickelt wurde, um mit minimaler Strahlung präzise Röntgenbilder zu erzeugen. Diese Technologie bringt insbesondere für Kinder enorme Vorteile mit sich, da sie besonders anfällig für Strahlenschäden sind. Durch die reduzierte Strahlendosis, die dieses Gerät benötigt, wird der wachsende Organismus der Kinder deutlich besser geschützt.

Das Phoenix 3000 ist fest im unfallchirurgischen OP des Krankenhauses Mechernich installiert und steht somit rund um die Uhr zur Verfügung – auch an Wochenenden und Feiertagen.

Ein weiterer Meilenstein für die Region

Die Anschaffung des Phoenix 3000, die durch eine großzügige Spende der Helga und Klaus Martin-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Förderverein des Gesundheitsverbundes kkhm ermöglicht wurde, ist eine bedeutende Investition in die regionale Gesundheitsversorgung. Der Fortschritt ist ein weiterer Baustein zur Optimierung der Traumaversorgung in der Region, insbesondere für Kinder.

Dank dieser Technologie kann das Krankenhaus Mechernich eine schonendere und dennoch effektive Versorgung anbieten. Dies ist gerade in ländlichen Regionen von großer Bedeutung, in denen größere Kliniken weit entfernt liegen und eine wohnortnahe Behandlung ein entscheidender Vorteil ist.

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Kunst & Kultur

Lotto-Kunstpreis zum Thema „Wege und Spuren“ verliehen

Region/Koblenz – Lotto Rheinland-Pfalz ehrte die Preisträger in Koblenz – „Wege und Spuren“ – so lautete das Motto des 19. Kunstpreises von Lotto Rheinland-Pfalz unter der Schirmherrschaft des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer. Für den Literaturwettbewerb wurden rund 250 Einsendungen in Prosa und Lyrik eingereicht. Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden im Hotel „Fährhaus“ in Koblenz mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 15.000 Euro geehrt.

„Die eingereichten und prämierten Beiträge zum Literaturwettbewerb belegen das hohe kreative Potenzial, das in Rheinland-Pfalz vorhanden ist. Meine herzlichen Glückwünsche gehen an die Preisträgerinnen und Preisträger. Ich danke der Lotto Rhein-land-Pfalz GmbH für ihre wertvolle Unterstützung der kreativen Menschen und der Kulturlandschaft in Rheinland-Pfalz durch die Vergabe des Kunstpreises“, lobte Janosch Littig, Staatssekretär im Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration in einem Grußwort.

„Wir können uns mit Stolz auf die Fahnen schreiben, dass wir die rheinland-pfälzische Literaturszene mit diesem etablierten Kunstpreis einmal mehr herausgefordert und zu künstlerischen Höchstleistungen gebracht haben“, sagte Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner und betonte, dass die Förderung der Kultur, die Partnerschaft mit dem Sport und die Unterstützung sozialer Initiativen und von Klimaschutzprojekten wichtige Säulen des Glücksspielunternehmens seien.

Der aktuelle Wettbewerb zum Thema „Wege und Spuren“ inspirierte in der Tat viele Literaten aus Rheinland-Pfalz zur Teilnahme: Rund 250 Beiträge sprechen eine deutliche Sprache. „Es handelt sich um ein vielschichtiges Thema“, sagte der Juryvorsitzende, der Koblenzer Literaturprofessor Stefan Neuhaus, der zugleich betonte, dass die Jury bei der Auswahl der Texte neben dem literarischen Niveau auch auf thematische und stilistische Ausgewogenheit geachtet habe.

Um objektiv und unbeeinflusst durch Namen urteilen zu können, hatten den Jury-Mitgliedern Manuskripte ohne Verfassernamen vorgelegen. „Die Tatsache, dass es ein verdeckter Wettbewerb ist, dass nicht bereits veröffentlichte Werke bekannter Autoren ausgezeichnet werden, ist jedes Mal eine echte Herausforderung für die Jury“, fasste Neuhaus die Arbeit der Juroren zusammen – und ergänzte augenzwinkernd: „Über Geschmack lässt sich nicht streiten, über Literatur schon.“

Zur Jury gehörten neben Neuhaus auch die ehemalige Koblenzer Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz, die Bestseller-Autorin Tessa Randau sowie Dieter Noppenberger, der langjährige ehemalige Vorsitzende der Lotto-Gesellschafterversammlung.

Den ersten Preis in Höhe von 5.000 Euro erhielt Kathrin Eyben aus Mainz. Ihr lyrischer Beitrag „Mixtape“ beschreibt faszinierend, wie ein bestimmtes Lied auf einer Kassette Emotionen und Erinnerungen bei den Hörenden wecken kann, bevor ein Bandsalat sie plötzlich wieder in die Realität zurückversetzt.

Der zweite Preis (3.500 Euro) ging an Andrea Fürstenberg aus Raubach für ihre Geschichte „Von Flüchtlingen, beißendem Hunger und von Menschlichkeit“. Darin erzählt sie aus zwei Sichtweisen sehr berührend das komplizierte Verhältnis einer Flüchtlingsfamilie zu einer älteren Mitbewohnerin im gleichen Mietshaus. Eine Geschichte, die unter die Haut geht.

Den dritten Preis (2.500 Euro) gewann Antje Höblich aus Pellenz für ihre aufrüttelnde Geschichte „Tinas Weg“, in der sie in verschiedenen kurzen Dialogen das tragische Schicksal einer jungen Ehefrau und Mutter beschreibt, die aus familiärem und gesellschaftlichem Druck vergeblich versucht, ihre letztlich tödliche Depressionserkrankung zu überspielen.

Platz vier und 1.000 Euro gingen an Michael Lohr aus Ettringen für sein Gedicht „Familiengeschichte“, in dem er in wenigen Worten genial den Bogen vom ersten und dem zweiten Weltkrieg über das Festival in Woodstock bis in die Gegenwart schlägt. Eine Meisterleistung.

Weitere Preise im Wert von je 500 Euro gingen an Nadine Buch aus Hahnenbach, Monika Deutsch aus Lingenfeld, Peter Friesenhahn aus Pünderich, Lothar Scheidt aus Alf, Norbert Schneider aus Rehborn und Christina Udwari aus Ludwigshafen.

Die Preisträgergeschichten sowie 20 weitere Beiträge sind in einer Anthologie festgehalten, die ein unterhaltsames Dokument des Kunstpreises darstellt. Die Exemplare gibt Lotto Rheinland-Pfalz unentgeltlich an Partner des Unternehmens und gemeinnützige Institutionen weiter.

Mit der Vergabe des Kunstpreises leistet Lotto Rheinland-Pfalz in diesem Jahr schon zum 19. Mal einen Beitrag zur Förderung der Kunst in Rheinland-Pfalz und bietet Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern eine Chance, sich einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Den Kunstpreis gibt es seit 1989.

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Top-Themen

Zukunftsraum „Aachen 2030 – Klimaneutral, aber wie?“

Aachen – „Aachen ist eine Wissenschaftsstadt. Wir wollen die Expertise aus der Wissenschaft in die Stadtgesellschaft holen“, beschreibt Thomas Hissel, Beigeordneter der Stadt Aachen für Wohnen, Soziales und Wirtschaft, die Idee des OecherLab am Kapuzinergraben. Die aktuelle Ausstellung, der Zukunftsraum „Aachen 2030 – Klimaneutral, aber wie?“, die jetzt offiziell eröffnet wurde, ist dafür ein hervorragendes Beispiel: „Wir präsentieren hier Ausstellungen zu den brennenden Themen unserer Zeit“, so Dhenya Schwarz, die das OecherLab, einen „interaktiven Begegnungsraum“, leitet. „Die nächsten sechs Monate legen wir den Fokus auf die Klimaneutralität. Was bedeutet das? Wo stehe ich? Was kann ich konkret tun?“, fasst Hissel zusammen. „Im ersten Schritt Wissen über die eigene CO₂-Bilanz erhalten, dann Maßnahmen ergreifen, um den ökologischen Fußabdruck zu verkleinern und schließlich den eigenen Handabdruck vergrößern, also sich aktiv für Klimaschutz engagieren“, ergänzt Schwarz die Idee. Bis Ende März 2025 bieten Ausstellung und Veranstaltungsangebot einen interaktiven Einblick in die Herausforderungen und Lösungsansätze auf dem Weg zur Klimaneutralität der Stadt Aachen – und schlagen damit den Bogen zum Klimastadtvertrag, den Aachen dieses Jahr, als eine von 100 europäischen Städten, unterzeichnet und für den die Stadt kürzlich das offizielle EU-Mission Label erhalten hat.

Niedrigschwellig und mit Spaß nähert sich die Ausstellung dem ernsten Thema: An einem interaktiven Spieltisch kann man herausfinden, wo und wie viel Strom gebraucht, genutzt und verbraucht wird und auch wie das flexible Energienetz der Zukunft aussehen könnte. Eine große Lego-Stadtlandschaft zeigt, welche Industrien wie in Zukunft Wasserstoff nutzen und produzieren können. Nur zwei Beispiele für die spielerische Herangehensweise der Ausstellung, die zeigen soll, was bereits erreicht wurde, welche Herausforderungen noch zu bewältigen sind und was jeder Einzelne zum Klimaschutz beitragen kann. Dr. Carin Jansen, Leiterin der Geschäftsstelle „Klimaneutrales Aachen 2030“ bei altbau plus e. V., ist überzeugt: „Klimaneutralität ist eine Mammutaufgabe. Da brauchen wir alle.“ Daher sei es wichtig, zu inspirieren, das Positive heraus zu stellen: „Klimaschutz ist nicht nur Verzicht“, so Jansen.

Workshops, Sprechstunden und Vorträge

Konzipiert wurde die Ausstellung, die den Klimastadtvertrag und die städtischen Ziele auf dem Weg zur Klimaneutralität in den Mittelpunkt rückt, federführend vom OecherLab der städtischen Wirtschaftsförderung und in enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle „Klimaneutrales Aachen 2030“. Neben der Ausstellung erwarten die Besucher*innen praxisnahe Informationen, spannende Workshops oder Vorträge. So gibt es zum Beispiel wöchentliche Sprechstunden zur städtischen Wärmeplanung und Fördermöglichkeiten für Unternehmen, einen dreiteiligen Workshop „Dein Weg zum klimaneutralen Leben“ im Rahmen des Projekts KliX³, einer Langzeitstudie, die Anfang 2025 in Aachen startet, oder einen Fördermittelworkshop für Unternehmen. Wirtschaftsdezernent Thomas Hissel ist überzeugt: „Der Interessenkonflikt zwischen Klimaschutz und Wirtschaft wird manchmal überschätzt. Viele Unternehmen wollen selber klimaneutral werden.“

Die Ausstellung ist seit dem 12. November, jeweils dienstags bis donnerstags von 11 bis 17 Uhr sowie zu den Veranstaltungszeiträumen, bis Ende März zu sehen. Ein regelmäßiger Blick auf Website oder Social Media-Kanäle lohnt, denn die Angebote wachsen gemeinsam mit dem Zukunftsraum. Infos zur Ausstellung und den Veranstaltungen unter www.oecherlab.de. Weitere Infos zum Klimaschutz in Aachen unter www.aachenklima.de.

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Tourismus

Startschuss für das Projekt „Tourist-Information der Zukunft in der Nordeifel“

Euskirchen – Bei der Auftaktveranstaltung auf dem Krewelshof Eifel wurde vorgestellt, wie die Tourist-Informationen der Region zu modernen Erlebnis- und Inspirationsorten umgestaltet werden. Ziel ist es, bis 2026 alle elf Standorte in der Nordeifel zu einladenden Orten zu entwickeln, die Besucher und Einheimische gleichermaßen begeistern, Entdeckergeist wecken und den nachhaltigen Tourismus stärken.

Projektstart: „Tourist-Information der Zukunft in der Nordeifel“ verspricht inspirierende Erlebnisse für Besucher und Einheimische
Am 13. November 2024 wurde mit einer feierlichen Kick-Off-
Veranstaltung auf dem Krewelshof Eifel der Startschuss für das
zukunftsweisende Projekt „Tourist-Information der Zukunft in der
Nordeifel“ gegeben. Zahlreiche Gäste, darunter Vertreter der
Kommunen, Landrat Markus Ramers sowie Betreiber der touristischen
Anlaufstellen, waren dabei und ließen sich von den geplanten Ideen
und Visionen inspirieren, wie die Tourist-Informationen der Region in
moderne Erlebnis- und Inspirationsorte verwandelt werden sollen. Das
Ziel: Bis Ende 2026 sollen alle elf Informationsstellen der Nordeifel zu
einladenden Orten umgestaltet werden, die Lust auf Entdeckungen in
der Region und der eigenen Heimat wecken und den Tourismus
nachhaltig stärken.

Zusammenarbeit für eine zukunftsfähige Tourismusregion

Das Projekt setzt einen zukunftsweisenden Maßstab für den
Gästeservice in der Nordeifel. Mit der Modernisierung der Tourist-
Informationen wird die Region zu einem noch attraktiveren Ziel für
Reisende und die Aufenthaltsqualität für Besucher wird durch das
neue Konzept, bei dem die Willkommenskultur und Gastlichkeit im
Vordergrund stehen soll, spürbar gesteigert. Auch Bürger sollen in den
neu gestalteten touristischen Anlaufstellen über das Angebot in der
Region informiert werden. Die hohe Bedeutung des Tourismus für die
Region Nordeifel und die Notwendigkeit weiterhin in diesen
Wirtschaftssektor zu investieren betonte Landrat Markus Ramers bei
seiner Eröffnungsrede. Zudem lobte er die interkommunale
Zusammenarbeit, die sich bereits in vergangenen Projekten wie
beispielsweise der Entwicklung der EifelSchleifen und EifelSpuren
bewährt hat.

Die touristischen Anlaufstellen sollen zukünftig nicht nur informieren,
sondern vor allem inspirieren, sodass jeder Besuch zu einem Erlebnis
wird. Iris Poth, Leiterin der Stabsstelle für Struktur- und
Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen stellte den Anwesenden
die Projektziele und Meilensteine vor. Durch die Modernisierung der
Tourist-Informationen soll die Erlebnisqualität und die Aufenthaltsdauer zukünftig gesteigert werden.

Wiedererkennungswert und inspirierende Raumgestaltung

Ein besonderes Corporate Design, das von der Firma Uspect GmbH
entwickelt wurde, sorgt künftig für einen hohen
Wiedererkennungswert der Tourist-Informationen. Ein Herzmotiv steht im Mittelpunkt des neuen Designs und symbolisiert die emotionale Verbindung der Gäste und Einheimischen zur Nordeifel.

Dieses visuelle Konzept verleiht den Einrichtungen ein einheitliches Erscheinungsbild und die Tourist-Informationen werden zu einem verbindenden Element, das die Identität der Nordeifel widerspiegelt und die Gäste willkommen heißt. Je nach Bedeutung und Standort der touristischen Anlaufstellen ist eine differenzierte Einrichtung und Ausstattung vorgesehen. Eine zentrale Komponente bei der Neugestaltung sind die sogenannten „Erlebniskinos“, die in den Tourist-Informationen in Gemünd, Blankenheim, Bad Münstereifel, Hellenthal und Nettersheim entstehen sollen.

Zur fachlichen Begleitung werden die Projektverantwortlichen von der
Agentur Erlebnis Deutschland GmbH unterstützt. Die Agentur hat
bereits ein erstes kreatives Raumkonzept entwickelt, das durch
Multimedia-Elemente den Besuchern die landschaftliche Schönheit
und Vielfalt der Region auf eindrucksvolle Weise näherbringt. Diese
Lounges laden dazu ein, die Nordeifel auf eine neue, inspirierende
Weise zu erleben und bieten den Gästen einen Raum für
Entdeckungen und ein besonderes Erlebnis. Auch im Außengelände
soll mittels auffälliger Infrastrukturelement auf das besondere
touristische Angebot im Umfeld hingewiesen werden.

Umfangreiche Förderung für die Zukunftsfähigkeit der Nordeifel

Das Projekt wird durch eine großzügige Förderung des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit Mitteln des Regionalen Wirtschaftsförderprogramm (RWP) unterstützt. Mit einer Fördersumme von 3,1 Millionen Euro und einer Laufzeit von drei Jahren übernimmt der Kreis Euskirchen als
Projektträger die Verantwortung für die Umsetzung und bündelt die
Interessen aller Kommunen. Die Kommunen beteiligen sich mit
Eigenanteilen an der Co-Finanzierung.

Für den Durchführungszeitraum wurden zwei Projektstellen gefördert,
wodurch Elena Friedrichs als Projektsachbearbeiterin für die
Koordination des Projektes zuständig ist und durch Jule Dreßen in der
Verwaltung unterstützt wird.

Der erfolgreiche Start der Kick-Off-Veranstaltung zeigt die große
Unterstützung für das Vorhaben und das gemeinsame Engagement
aller Beteiligten, die touristische Infrastruktur der Nordeifel nachhaltig
und attraktiv zu gestalten.

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Tourismus

Fleisch und Fisch aus der Eifel – Das Restaurant und Café Eifelhaus in Einruhr direkt am Seeufer

Prüm/Einruhr – In seinem Restaurant und Café Eifelhaus in Einruhr bietet Franz Hoffmann seinen Gästen viel Selbstgemachtes: Köstliche Kreationen für den großen Hunger, Kuchen, Torten und Eis aus der eigenen Küche und dazu noch selbst gerösteten Kaffee. Nur wenige Meter vom Seeufer des Obersees entfernt befindet sich das Restaurant/Café Eifelhaus. Konditor Franz Hoffmann hat das Haus Ende der 1980er Jahre übernommen und es mit den Jahren an die veränderten Bedürfnisse der Gäste angepasst. Er hat ein gemütliches Haus mit einer großzügigen Seeterrasse geschaffen, in dem die Gäste entspannen und sich kulinarisch verwöhnen lassen können.

Aus Schule wird Restaurant

Ursprünglich war das heutige Restaurant die Schule des Ortes, doch nach der Erweiterung der Rurtalsperre in den 1950er Jahren wurde das Gebäude nicht mehr als Schulhaus benötigt. Der Obersee war entstanden und damit die idealen Voraussetzungen, um wenige Meter vom Ufer entfernt eine Gastronomie zu errichten. Mit der Fertigstellung des Obersees kamen auch die Ausflugsboote und damit auch die Touristen. „Am Anfang kamen noch wenige Tagestouristen, sondern viel mehr Gruppen“, erinnert sich Inhaber Franz Hoffmann.

Ender der 1990er Jahre habe sich das gewandelt. Immer mehr Wanderer und Radfahrer entdeckten das Eifelhaus als Einkehrort auf ihrer Tour. Spielt das Wetter mit, stehen heute rund 200 Sitzplätze auf der Terrasse für die Gäste zur Verfügung. Dort können sie das muntere Treiben am Bootsanleger verfolgen und dabei ihren Kuchen genießen.

Im Innenraum braucht es nur wenig Vorstellungskraft, um die alten Strukturen der Schule zu erkennen. Franz Hoffmann hat die Historie des Gebäudes bewusst in die Innengestaltung integriert. 120 Sitzplätze stehen hier zur Verfügung.

Großer Bezug zur Region

Wo es geht, verwendet Franz Hoffmann in der Küche regionale Produkte. EIFEL Gastgeber bei der Regionalmarke EIFEL zu werden, lag für ihn nahe. Daher ist er seit vielen Jahren Teil des eifelweiten Netzwerkes. „Die Gäste fragen heute, woher die Produkte kommen“, sagt Hoffmann. Fleisch und Fisch aus der Eifel, Eier und Käse von regionalen Bauernhöfen und auch Obstbrand, Wein, Mineralwasser, Bier oder Apfelsaft von EIFEL Produzenten der Regionalmarke EIFEL finden sich auf der Speisekarte. Die Küche ist abwechslungsreich und es finden sich viele vegetarische Gerichte auf der Karte. Vom Salat über süße und herzhafte Pfannkuchen bis hin zu Pizzen und traditionellen Gerichten wie Forellenfilets, Schnitzelgerichten und Steaks reicht die Vielfalt des kulinarischen Angebots.

Eigene Kaffeerösterei

Möglichst viel selbst machen – das ist die Philosophie von Franz Hoffmann. Als gelernter Konditor ist es für ihn selbstverständlich, Kuchen und Torten in der eigenen Küche zu backen. Darüber hinaus backt er das Brot selbst, hat für seine Pizzen sein eigenes Teigrezept entwickelt und produziert eigenes Eis: Schokolade, Vanille, Nuss und Erdbeere seien die Renner im Sommer sagt Hoffmann.

Wer den Gastraum betritt, hat den Duft von frisch geröstetem Kaffee in der Nase. Kein Wunder, denn Franz Hoffmann röstet seinen Kaffee selbst. Vor mehr als 20 Jahren hat er damit begonnen. Fünf Sorten bietet der Gastronom mittlerweile im Verkauf an, seit 2024 in Bioqualität. „Die Gäste nehmen auch gerne Kaffee mit nach Hause“, erzählt Hoffmann.

“Qualität ist unsere Natur. Daher stelle ich möglichst viel selbst her – von Kuchen über Brot bis hin zum Eis. Die hochwertigen Zutaten dazu finde ich oft In der Eifel.“

Franz Hoffmann – Inhaber

www.eifelhaus-einruhr.de/

„Einzigartige Lage am See, voll motivierter Chef und Team, zufriedene Gäste wegen des hohen regionalen Bezugs bei den Produkten und der abwechslungsreichen Speisekarte. Ein Besuch im Eifelhaus in Simmerath-Einruhr lohnt immer – am besten mit dem Schiff.“

Markus Pfeifer – Regionalmarke EIFEL

www.regionalmarke-eifel.de

 

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Politik

Games-Gipfel 2024 – NRW Medienminister Liminski lädt Spielebranche zum Austausch

Region/Düsseldorf/Köln – Minister Liminski: Wir heben die Games-Förderung auf ein neues Level – Eine Million Euro zusätzlich für Islamismus-Prävention – Die deutsche Games-Industrie ist mit großem Abstand die umsatzstärkste Kreativbranche, deutlich vor Film und Musik. Die Landesregierung unterstützt gemeinsam mit der Film- und Medienstiftung NRW diese enorme Wirtschafts- und Innovationskraft des Games-Standorts Nordrhein-Westfalen. Medienminister und Chef der Staatskanzlei Nathanael Liminski hat am gestrigen Montag, 18. November 2024, über 35 Akteure der Games-Branche zum vierten „Games-Gipfel“ in das XPERION Köln eingeladen. Bei der Veranstaltung hat der Minister die Eckpunkte einer neuen nordrhein-westfälischen Games-Förderleitlinie vorgestellt, die auf die aktuellen Bedürfnisse der Branche eingeht und im Laufe des Jahres 2025 in Kraft treten soll.

Minister Liminski: „Nordrhein-Westfalen ist Gamesland Nummer eins. Unser Land ist starke und stolze Heimat der Computer- und Videospiel-Branche – ein vielschichtiger Gamesstandort mit der weltweit wichtigsten Videospielmesse gamescom, großen wie auch kleinen Entwicklern und Publishern sowie einer lebendigen Community, die längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Wir stellen daher als Landesregierung auch in Zukunft jährlich mehr als fünf Millionen Euro für dieses enorme Potential der Branche zur Verfügung.

Jetzt ist es an der Zeit, unsere Förderung auf ein neues Level zu heben. Die Ampelkoalition in Berlin steht mit ihrem Ende auch für drei verlorene Jahre für den Games-Standort Deutschland. Dem handwerklich schlecht gemachten Games-Stipendium möchten wir in Nordrhein-Westfalen eine Games-Förderung entgegensetzen, die mit einem zeitgemäßen und branchengerechten Programm der Games-Branche ermöglicht, weiter zu wachsen und sich am Markt zu etablieren und zu profilieren. Im engen Austausch mit der Branche soll dabei ein Gesamtpaket entstehen, das an die aktuellen Marktbedingungen angepasst ist, das die Einflüsse von KI auf den Gesamtprozess der Herstellung von Games abbildet, das den Mediennachwuchs in seiner Entwicklung unterstützt und das Innovation sowie kulturell oder pädagogisch bedeutsame digitale Spiele und immersive Inhalte stärkt.“

Als Teil des umfassenden Maßnahmenpakets der Landesregierung für Sicherheit, Migration und Prävention werden im Jahr 2025 zusätzlich eine Million Euro für die Entwicklung von Videospielen bereitgestellt. Ziel ist es, mit den zusätzlichen Mitteln gezielt die Entwicklung von Games zu fördern, die zur Prävention und Aufklärung gegen Desinformation und islamistische Propaganda zum Einsatz kommen.

„Auch als Reaktion auf den Anschlag von Solingen ist es das Ziel der Landesregierung, die Öffentlichkeit und insbesondere junge Menschen für den Bereich Islamismus-Prävention zu sensibilisieren, Medienkompetenz zu fördern und extremistische Bedrohungen aufzuzeigen. Dass so etwas auch mit Einsatz von Videospielen gelingen kann, haben wir bereits mit dem Spiel ‚Leons Identität‘ bei der Prävention gegen Rechtsextremismus unter Beweis gestellt. Wir wissen, dass Games dabei helfen können, zielgruppengerecht Wissen und Werte zu vermitteln. Sie leisten damit neben ihrem Unterhaltungswert auch einen wesentlichen gesellschaftlichen Mehrwert. Ich bin der Überzeugung, dass Videospiele noch viel stärker zur Aufklärung über demokratiefeindliche Narrative beitragen können“, so Minister Liminski.