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Ein weiterer großer Erfolg für die Handwerker-Jugend aus der Eifelregion

Altrich/Dresden – Drittbester Fleischer in ganz Deutschland – Frederik Masselter, der bei der Bungert OHG in Wittlich seine Ausbildung absolviert hatte, wurde Kammersieger, Landessieger und beim Wettbewerb auf Bundesebene in Dresden nun auch drittbester Fleischer in ganz Deutschland. Der gebürtige Altricher hat sich grandios in den Wettbewerben der „Deutschen Meisterschaften im Handwerk“ geschlagen und sein Ausbildungsbetrieb ist mehr als stolz auf ihn: „Seine Leidenschaft, sein Talent und sein Einsatz für das Fleischerhandwerk wurden verdient ausgezeichnet. Eine unglaubliche Leistung, die zeigt, wie viel Herzblut und Können in unserer Fachmetzgerei steckt“, freut sich Thomas Richter, Abteilungseiter Frische bei der Bungert OHG.

Der Wettbewerb auf Bundesebene fand in diesem Jahr in Dresden vom 4. bis 5. November im Beruflichen Schulzentrum für Agrarwirtschaft und Ernährung statt. In verschiedenen Disziplinen von der Zerlegung, Wurstplatte legen bis hin zum fertigen Gericht kochen, bestritten die Teilnehmer hochmotiviert ihre Prüfungsaufgaben und brachten repräsentative Ergebnisse hervor.

Der 21-jährige Frederik Masselter hatte sich mit der Bungert OHG einen Lehrplatz gewählt, der für eine hochwertige und praxisnahe Ausbildung steht. „Sein besonderes Engagement in der Ausbildung wurde jetzt belohnt. Frederik ist das beste Beispiel dafür, wie weit man damit kommen kann“, so Thomas Richter.

Auch Obermeister Dieter Schares von der Fleischerinnung Mosel-Eifel-Hunsrück freut sich über diesen Erfolg: „Das Fleischerhandwerk ist so abwechslungsreich. Es sollten viel mehr junge Leute diesen Beruf wieder für sich in Betracht ziehen und einfach mal ein Praktikum in einer Fleischerei absolvieren.“

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„Nie wieder ist jetzt“ – Kranzniederlegung zum Volkstrauertag im Kreis Düren

Düren – In Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt, aber auch als Zeichen für eine friedliche Zukunft, hat der Kreis Düren Kränze an den Kriegsgräberstätten in Hürtgen und Vossenack niedergelegt. Peter Kaptain legte als stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes Düren des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge gemeinsam mit Helga Conzen als stellvertretende Landrätin des Kreises Düren, Hürtgenwalds Bürgermeister Stephan Cranen, Hürtgens Ortsvorsteherin Iris Hürtgen und Oberstleutnant Dr. Uwe Laurien als Reservist der Bundeswehr die Kränze nieder.

„Wenn wir uns die Entwicklungen in der Welt, in Europa und auch in unserem Land anschauen, dann brauchen wir gerade jetzt eine Erinnerungsoffensive – eine Sensibilisierung der gesamten Gesellschaft. Aus der Geschichte lernen, sich konstruktiv friedensfördernd einmischen – nie wieder ist jetzt“, betonte Peter Kaptain in seiner Rede.

Neben Worten des Gedenkens und Gebeten der Hoffnung gab es auch einen Vortrag der beiden Schülerinnen Isabel Alpmann und Melek Sevim vom Franziskus-Gymnasium Vossenack. Die Schülerinnen riefen zur Solidarität mit allen Opfern von Gewalt auf und forderten, sich für den Frieden stark zu machen, Brücken zu bauen und den Hass zu besiegen.

Musikalisch wurde die Veranstaltung durch die Volksmusikanten Vossenack begleitet.

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Im Mechernicher Stadtgebiet erinnerten zahlreiche Menschen an die Opfer von Krieg, Verfolgung und Gewalt

Mechernich – Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick: „Wir dürfen nicht zulassen, dass sich die Fehler der Vergangenheit wiederholen“ -Es ist ein Tag, um an die Opfer von Krieg, Verfolgung und Gewalt zu gedenken. Es ist ein Tag, der Raum bietet, an die Verantwortung der Gegenwart zu erinnern – und genau das taten zahlreiche Menschen im Mechernicher Stadtgebiet am Volkstrauertag.

In Mechernich hatte sich nach den Gottesdiensten in den christlichen Kirchen eine beachtlicher Gedenkmarsch formiert, um von der Pfarrkirche St. Johannes Baptist zum Mahnmal an der alten Kirche zu gehen. Abordnungen der Prinzengarde, des KC Bleifööss und des Festausschusses Mechernicher Karneval waren ebenso präsent, wie Mitglieder der Kolpingfamilie, des Deutschen Roten Kreuzes, der TuS Mechernich und der Feuerwehr.

Selbstverständlich war eine Abordnung der Bundeswehr vertreten. Soldaten um den Standortältesten, Oberstleutnant Jochen Schnabel, legten einen Kranz nieder und hielten die Ehrenwache am Mahnmal. Auch die Reservistenkameradschaft Mechernich war mit dem Vorsitzenden Dr. Ralf Heming und seinem Stellvertreter Karl-Heinz Cuber vertreten.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick freute sich, dass zudem zahlreiche Bürgerinnen und Bürger den Weg zur Gedenkfeier gefunden hatten. „Schön, dass auch zahlreiche junge Gesichter zu sehen sind“, so der erste Bürger Mechernichs. Nach einer musikalischen Einstimmung der Mechernicher Bergkapelle und des Männergesangsvereins Vussem erinnerte Dr. Hans-Peter Schick in seiner Rede an die Opfer von Krieg und Verfolgung und betonte gleichzeitig die Verantwortung der Nachkriegsgeneration, aus der Geschichte zu lernen.

Ängste der Menschen ernstnehmen

Dr. Hans-Peter Schick schlug den Bogen von der Vergangenheit zur Gegenwart und wies darauf hin, dass der Volkstrauertag nicht nur eine Rückschau sei, sondern auch eine Mahnung: „Die Gräuel, die sich in den Jahren der nationalsozialistischen Terrorherrschaft ereignet haben, dürfen sich niemals wiederholen.“ Auf lokaler Ebene würden etwa die Stolpersteine in Mechernich, die an deportierte und ermordete jüdische Mitbürger erinnern, die abstrakten Schrecken greifbar machen. Auch an die Euthanasieopfer im Mechernicher Krankenhaus erinnerte Dr. Hans-Peter Schick.

Seine Rede war zugleich ein eindringlicher Appell an die heutige Gesellschaft. Er warnte vor aktuellen politischen Entwicklungen, insbesondere vor dem Erstarken radikaler und rechtsradikaler Kräfte in Deutschland. Diese Bewegungen seien eine Gefahr für Demokratie und friedliches Zusammenleben. „Wir dürfen nicht zulassen, dass sich die Fehler der Vergangenheit wiederholen“, mahnte der Bürgermeister.

Er zitierte den ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, der gesagt hatte: „Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.“ Daher verwies Mechernichs Bürgermeister auf Parallelen zwischen den Herausforderungen der Vergangenheit und der Gegenwart. Wirtschaftliche Unsicherheiten, Migration und ein Gefühl politischer Entfremdung seien damals wie heute Faktoren, die Radikalisierung und Nationalismus begünstigen können. Es sei jedoch entscheidend, die Ängste der Menschen ernst zu nehmen, ohne dabei den Grundwerten von Freiheit und Demokratie zu widersprechen.

Verantwortung übernehmen

„Die Demokratie, die wir heute haben, ist ein kostbares Gut. Lasst uns dafür sorgen, dass sie auch in Zukunft Bestand hat – für uns, für unsere Kinder und die kommenden Generationen“, schloss Dr. Schick seine Rede. Der Volkstrauertag sei nicht nur ein Tag des Gedenkens, sondern auch ein Weckruf, wachsam zu bleiben und entschlossen gegen jede Form von Extremismus und Menschenverachtung einzutreten.

Der Bürgermeister erinnerte die Anwesenden daran, dass der Volkstrauertag ein Versprechen sei: ein Versprechen, die Lehren der Geschichte zu bewahren und gemeinsam für eine Gesellschaft einzustehen, die auf den Werten von Freiheit, Demokratie und Respekt aufbaut. „Erinnern ist der Schlüssel zur Versöhnung“, zitierte er Richard von Weizsäcker. Diesem Leitsatz folgend, forderte er alle auf, das eigene Handeln zu reflektieren und Verantwortung für die Gegenwart und Zukunft zu übernehmen.

Anschließend war es an Pfarrer Erik Pühringer, im Gebet der Toten zu gedenken, bevor Oberstleutnant Jochen Schnabel, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Günther Schulz als Ortsbürgermeister und Vertreter des Vereinskartells Mechernich den symbolischen Akt der Kranzniederlegung vollzogen.

Volkstrauertagsfeierlichkeiten fanden auch im übrigen Stadtgebiet statt. In Eiserfey legten Ortsbürgermeister Walfried Heinen und Bürgervereinsvorsitzender Kurt Norgartz eine Blumenschale am Ehrenmal ab, in Weyer legten Feuerwehr und Ortsbürgermeister Björn Wassong einen Kranz der Dorfgemeinschaft nieder. Dazu sangen und spielten der Musikverein „Harmonie“ Weyer und die Chorgemeinschaft Weyer-Kallmuth unter der Leitung von Stefan Weingartz.

Auch an Widerstand gedacht

Walfried Heinen forderte die in Solidarität mit den eigenen Kriegs- und Gewaltopfern versammelten Eiserfeyer auch auf, auch der aktuellen Kriegsopfer, Flüchtenden und Vertriebenen zu gedenken. Ebenso allen Menschen in Vergangenheit und Gegenwart, die wegen ihrer ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit verfolgt und ermordet werden.

Heinen: „Wir denken auch an die, deren Leben wegen einer Krankheit oder einer Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde, und an die, die Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben und noch immer leisten, und an die, die ihren Überzeugungen und ihrem Glauben trotz Verfolgung festgehalten haben. Wir gedenken derer, die unfreiwillig ihre Heimat verlassen müssen und unter menschenunwürdigen Bedingungen in Zeltlagern wegen Nahrungs- und Wassernot und Kälte täglich ums Überleben kämpfen.

Eine Lanze für die Verteidigung der Demokratie nach innen und außen brach der Weyerer Ortsbürgermeister Björn Wassong: „Demokratie braucht mehr als nur Gesetze. Sie lebt von uns allen, von Bürgerinnen und Bürgern, die mit Überzeugung an ihre Werte glauben, die kritisch denken und Verantwortung übernehmen. Wir müssen die Lehren der Geschichte aktiv anwenden und uns fragen: Wie gehen wir heute mit den Herausforderungen um, die die Demokratie bedrohen?“

Wassong warnte vor neuen Gefahren: „Der Rechtsextremismus und der Antisemitismus, die wir in Deutschland längst überwunden glaubten, haben sich wieder in der Gesellschaft breitgemacht. Es ist in meinen Augen schrecklich, mit ansehen zu müssen, dass Synagogen und jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger in unserem Land wieder angegriffen werden.“

Fakenews und Autokraten

Auch Desinformation und Populismus griffen um sich und gefährdeten die Demokratie, indem sie Misstrauen in staatliche Institutionen säten: „Sie fördern einen Hass, der die Gesellschaft spaltet und das Vertrauen in unsere gemeinsame Zukunft untergräbt. Darüber hinaus erleben wir in vielen Teilen der Welt, wie Autokraten Macht an sich reißen, wie Meinungsfreiheit unterdrückt und politische Gegner verfolgt werden.“

Diese Entwicklungen sollten uns daran erinnern, dass Demokratie, Freiheit und Menschenrechte zerbrechliche Güter seien, die es zu verteidigen gelte: „Wenn wir Extremismus, Hass und Desinformation nicht entschieden entgegentreten, verlieren wir das Fundament unseres freiheitlichen Zusammenlebens.“

Diakon Manfred Lang segnete in beiden Orten die Namen der Gefallenen und Vermissten und zivilen Kriegs- und Regimeopfer auf den Ehrenmälern und ermunterte die Feierstundenteilnehmer zur Solidarität mit den Erschlagenen und den Lebenden: „Möge den jungen Leuten, die mit unserer Art des Gedenkens vielleicht nichts mehr anfangen können, das eigene Erleben eines Krieges erspart bleiben.“

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Stadt Meckenheim erinnert der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft

Meckenheim – Bürgermeister Holger Jung hat anlässlich des Volkstrauertages an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft erinnert. In der offiziellen Gedenkstunde der Stadt Meckenheim hob er die Bedeutung des Erinnerns in Zeiten von Kriegen, Konflikten und Krisen hervor. Sich auf die Auswirkungen von blutigen Auseinandersetzungen zu besinnen sei aber auch angesichts des Ablebens der Kriegsgeneration eine bedeutende Aufgabe aller Generationen. Wie schon in den Vorjahren brachten sich Schülerinnen und Schüler der Theodor-Heuss-Realschule mit ihren Textbeiträgen und selbst gestalteten Kunstwerken in die Veranstaltung ein. Der Kirchenchor der Pfarreiengemeinschaft Meckenheim bereicherte musikalisch die Gedenkstunde, die von einer Ehrenformation der Reservistenkameradschaft Meckenheim-Rheinbach-Swisttal begleitet wurde. Den Abschluss an der Kriegsgräberstätte auf dem Friedhof Bonner Straße bildeten die Kranzniederlegung durch den Bürgermeister und ein Trompetensolo.

In seiner Rede sprach Jung von den weltweiten Krisenherden, die sich zu Flächenbränden ausbreiten und denen nicht nur viele militärische Angehörige, sondern auch unzählige Zivilistinnen und Zivilisten zum Opfer fallen. „Wir müssen uns mit Bildern und Szenarien beschäftigen, von denen wir gehofft hatten, dass sie sich gerade auf unserem Kontinent niemals wiederholen. Wir sehen, welche Schmerzen Menschen auch im vermeintlich aufgeklärten 21. Jahrhundert erleiden müssen und wozu sie in diesem Ausnahmezustand fähig sind“, so Jung, der die vielen zivilen und militärischen Todesopfer beklagte. „Die Botschaft, die uns all die Toten der aktuellen Kriege am Volkstrauertag mitgeben, ist unmissverständlich die Aufforderung, uns gemeinsam für den Frieden einzusetzen – ja tatsächlich um ihn zu kämpfen.“

Herausfordernd nannte der Bürgermeister die Gegenwart und bezog sich auf die „besorgniserregenden Entwicklungen global aber auch in Deutschland.“ Der gesellschaftliche Klimawandel, der sich nicht zuletzt an Wahlergebnissen ablesen lässt, sei in vollem Gange. „Die Bürgerinnen und Bürger setzen ihr Kreuzchen immer häufiger an den politischen Rändern, links und vor allem recht.“ Daraus resultiere „ein toxisches Gemisch, das unsere freie demokratische Wertegemeinschaft zusehends bedroht“, mahnte der Bürgermeister.

Der Volkstrauertag, aber nicht nur er, gebe Gelegenheit, sich Zeit zu nehmen und in sich zu gehen. „Weltweit führen uns die Millionen Toten jeden Tag auf den über 830 Kriegsgräberstätten in der Obhut des Volksbundes unmissverständlich vor Augen, was Krieg anrichtet. Und die Gräber sind nur ein sichtbares Zeichen für die Brutalität kriegerischer Auseinandersetzung. Hinzu kommen all die körperlichen und seelischen Verletzungen der Überlebenden“, sagte der Bürgermeister.

Er rief alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich für das Gute, für die Versöhnung unter den Menschen und Völkern einzusetzen. „Protestieren wir laut, wo wir Unrecht wahrnehmen. Helfen wir dort, wo andere missachtet und misshandelt werden. Der Volkstrauertag gibt uns einen klaren Handlungsauftrag: uns aktiv für eine friedliche Gegenwart und Zukunft einzusetzen“, so Jung. „Mögen wir aus der Vergangenheit lernen und mit Entschlossenheit in die Zukunft blicken – für Frieden, Freiheit und Menschlichkeit.“

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Neue Schieferland-(Klein)-Tierpraxis mit Herz in Kaisersesch

Kaisersesch – Sehr gerne sind Stadtbürgermeister Gerhard Weber und Wirtschaftsförderer Mario Leidens (Verbandsgemeinde Kaisersesch) der Einladung von Erik Fischer gefolgt und haben ihn und seine Mitarbeiterin in den Räumlichkeiten der neuen Tierarztpraxis in der Bahnhofsstraße 10 in Kaisersesch besucht. Freundlich, hell und mit sehr viel Liebe zu Detail wurden die modernen Praxisräume eingerichtet. Hund und Katze gehen, zumindest in den Wartebereichen, eigene Wege, was den Stressfaktor der kleinen Fellnasen und auch ihrer menschlichen Begleiter deutlich senkt. Sympathische Zeichnungen an den Wänden sowie der optimierte bedarfsgerechte Wartebereich tun ein Übriges und zeugen von echter Wertschätzung für Mensch und Tier.

Modern ausgestattet kann der Tiermediziner, der auf viele Jahre Erfahrung in einer Tierklinik vertrauen kann, mit digitalem Röntgen, über Ultraschalluntersuchungen bis zu Rhinoskopie ein breites Spektrum der modernen Tiermedizin anbieten. Vervollständigt wird dies durch ein eigenes In-House-Labor zur schnellen Diagnostik. Im Behandlungsraum fällt sofort der Kontrollmonitor ins Auge. Mit maximaler Transparenz und Offenheit werden die wartenden Begleiter hier informiert und erhalten die notwendigen Hilfestellungen zur schnellen Genesung der kleinen Patienten.

Erik Fischer erklärt uns gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Christina Müller, dass für die Zukunft auch ein Notdienst geplant ist. Weiterhin soll auch das Leistungsspektrum, unter anderem im chirurgischen Bereich, kontinuierlich ausgebaut werden.

Stadtbürgermeister Gerhard Weber, heute auch vertretend und im Namen von Bürgermeister Albert Jung, Wirtschaftsförderer Mario Leidens sowie Tobias Wältermann von der ARGE Kaisersescher Gewerbetreibenden wünschen Erik Fischer und seinem Team alles Gute für seine Praxis.

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Herausragendes und spektakuläres Sportjahr für Nordrhein-Westfalen – Felix award 2024

Region/ Düsseldorf – Felix award 2024 – champions edition: Siege für Dressur-Legende Isabell Werth und Handballer Julian Köster – Mannschaft des Jahres wird deutsche Hockey-Nationalmannschaft der Männer, Parasportlerin des Jahres Tischtennisspielerin Sandra Mikolaschek / Timo Boll erhält felix Ehrenpreis –

Preisverleihung im Zeichen von Olympia und Paralympics: Vor knapp 700 geladenen Gästen sind Team-Olympiasiegerin Isabell Werth (Dressurreiten / „Sportlerin des Jahres“) und Olympia-Zweiter Julian Köster (Handball / „Sportler des Jahres“) am Freitag, 15. November 2024, mit dem Publikumspreis felix award ausgezeichnet worden. Über die Trophäe freuten sich außerdem Paralympics-Siegerin Sandra Mikolaschek (Tischtennis / „Para Sport felix“), Junioren-Weltmeisterin Caroline Heuser (Kanu / „Newcomerin des Jahres“) sowie der Mönchengladbacher Fußballprofi Rocco Reitz („Fußball felix“). Der Preis für die „Mannschaft des Jahres“ wurde zum zweiten Mal an die deutsche Hockey-Nationalmannschaft verliehen, „Trainer des Jahres“ wurde der Para-Tischtennistrainer Hannes Doesseler.

Im Vorfeld der feierlichen Verleihung wurden im Rahmen des felix award – champions edition rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris aus Nordrhein-Westfalen von der Sportstiftung NRW mit je 3.500 Euro für ihre sportlichen Spitzenleistungen prämiert. Die Sportstiftung NRW ist neben dem Land Nordrhein-Westfalen und dem Landessportbund NRW Mitveranstalter des felix award. Insgesamt wurde über eine halbe Million Euro an die Sportlerinnen und Sportler ausgeschüttet.

Den felix Ehrenpreis erhielt der siebenfache Olympiateilnehmer und Tischtennisspieler Timo Boll für seine herausragenden Leistungen im Sport, vor allem bei den Olympischen Spielen. In Paris beendete er seine olympische Karriere. Timo Boll hat den felix award geprägt, er gewann die Auszeichnung fünfmal in der Kategorie „Sportler des Jahres“ (2009, 2010, 2011, 2019 und 2021), im Jahr 2021 zusätzlich auch in der Kategorie „Mannschaft des Jahres“. Bereits 2016 wurde er zum zehnjährigen felix-Jubiläum als bester „Sportler des Jahrzehnts“ gewürdigt. Timo Boll ist einer der erfolgreichsten Tischtennis-Spieler weltweit und gehört seit mehr als zwei Jahrzehnten zur absoluten Weltklasse.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Das war ein herausragendes und spektakuläres Sportjahr für Nordrhein-Westfalen! Begeisternde Fußball- und Handball-Europameisterschaften im eigenen Land, das Double für Bayer 04 Leverkusen und überaus erfolgreiche Athletinnen und Athleten bei den Olympischen und Paralympischen Spielen. Die für den felix award nominierten Persönlichkeiten stehen für herausragende Leistungen, Einsatz und Disziplin. Sie alle haben uns immer wieder neu begeistert und uns unvergessliche Momente geschenkt. Mit dem felix award wollen wir sie als sportliche Spitze und als Botschafter für Toleranz, Respekt und Teamgeist würdigen. Nordrhein-Westfalen ist Sportland Nummer 1 und alle Sportlerinnen und Sportler, Trainerinnen und Trainer tragen dazu bei, diese Spitzenposition auch in Zukunft zu festigen.“

„Über die zu Recht stolzen Gewinnerinnen und Gewinner hinaus hat das zahlen- wie leistungsmäßig wieder beeindruckende NRW-Aufgebot in Paris bestätigt, dass sich verlässliche Investitionen in den Spitzensport lohnen. Deshalb müssen wir alle Register ziehen, um die finanzielle Ausstattung unserer drei Olympiastützpunkte in Köln, Essen und Dortmund auf einem wettbewerbsfähigen Niveau zu halten“, betont Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen.

Dr. Ingo Wolf, Vorstandsvorsitzender der Sportstiftung NRW, ergänzte: „Die heute ausgezeichneten Athletinnen und Athleten verkörpern eindrucksvoll, was durch Begeisterung, Hingabe und unermüdliches Engagement erreicht werden kann. Ihre Leistungen inspirieren, ihre persönlichen Geschichten machen Mut. Jede und jeder Einzelne ist als Botschafter und Vorbild wertvoll für das Sportland NRW. Es ist eine Investition in die Zukunft, unsere Sportlerinnen und Sportler nach Kräften zu unterstützen, um auch morgen Spitzenleistungen zu ermöglichen.“

Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, erklärte: „Die Gewinnerinnen und Gewinner des diesjährigen felix award – champions edition haben eindrucksvoll bewiesen, dass sie zu der absoluten Spitze ihrer jeweiligen Disziplin gehören. Gleichzeitig hat der Anteil der Athletinnen und Athleten aus unserem Land bei den Olympischen und Paralympischen Spielen untermauert, welch große Bedeutung die Förderung des Leistungssports für das Sportland Nordrhein-Westfalen hat. Dies sollte uns als zusätzlicher Anreiz für die kommenden Jahre dienen.“

Die Preisträgerinnen und Preisträger im Überblick:

Sportler des Jahres: Julian Köster (Handball)
Julian Köster ist ein Schlüsselspieler der deutschen Handball-Nationalmannschaft und als Kapitän des VfL Gummersbach Leistungsträger im Vereinshandball. Köster gilt im Handball als echter Allrounder mit großen Qualitäten und hatte auch bei dem Erfolg der Nationalmannschaft in Paris einen erheblichen Anteil: Nach einer erfolgreichen Gruppenphase und einer starken Finalrunde sicherte sich das deutsche Team im Finale gegen den amtierenden Weltmeister Dänemark Silber.

Sportlerin des Jahres: Isabell Werth (Dressurreiten)
Obwohl sie zunächst im Spring- und Vielseitigkeitsreiten aktiv war, entdeckte Werth im Alter von 17 Jahren ihr Talent im Dressurreiten. In den 1980er-Jahren entwickelte sie sich schnell zu einer herausragenden Athletin im Dressursport. Ihren Durchbruch feierte sie bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona, wo sie Gold mit der Mannschaft und Silber im Einzel holte. Nach vielen Jahren herausragender Leistungen auf nationaler und internationaler Ebene schrieb sie zuletzt bei den Olympischen Spielen in Paris ihre Erfolgsgeschichte weiter und holte mit ihrem Pferd Wendy Silber im Einzel und Gold mit dem Team. Damit gilt Isabell Werth als die erfolgreichste Reiterin der Welt und ist Deutschlands erfolgreichste Olympionikin.

Fußball felix: Rocco Reitz (Fußball)
Rocco Reitz ist eines der vielversprechendsten Talente im deutschen Fußball und steht derzeit bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag. Rocco Reitz spielt im zentralen Mittelfeld und ist bekannt für seine Übersicht, seine Ruhe am Ball und seine präzisen Pässe. Er ist ein Box-to-Box-Mittelfeldspieler, der sowohl defensiv als auch offensiv eine wichtige Rolle übernehmen kann. Nach seinem Debüt 2023 für die deutsche U21-Auswahl wurde Reitz im Mai in das Trainingslager der deutschen Nationalmannschaft vor der Europameisterschaft 2024 berufen.

Newcomerin des Jahres: Caroline Heuser (Kanu-Rennsport)
Caroline Heuser zählt zu den aktuell größten Entdeckungen im Kanusport. Nach einem erfolgreichen Jahr 2023 ging es 2024 für sie weiter nach oben: In Ungarn erreichte sie in diesem Sommer ihre nächste Goldmedaille im K1 über 500 Meter bei der Junioren-Weltmeisterschaft. Außerdem holte sie im deutschen K4-Boot über 500 Meter gemeinsam mit ihren Teamkolleginnen Silber. Nur sechs Tage später gewann sie bei den Kanu-Marathon-Europameisterschaften im Zweierkajak Silber. Zum krönenden Abschluss holte sie bei der Deutschen Meisterschaft insgesamt sechs Meistertitel und zwei Vizemeisterschaften.

Para Sport felix: Sandra Mikolaschek (Tischtennis)
Sandra Mikolaschek zählt zu den besten paralympischen Tischtennisspielerinnen Deutschlands. Ihr Talent hat sie in diesem Jahr mehr als deutlich gezeigt – die junge Sportlerin holte paralympisches Gold im Einzel. In ihrem Heimatverein TTV Wimmelburg startete sie ihre sportliche Laufbahn. 2013 wechselte sie ans Deutsche Tischtennis-Internat nach Düsseldorf, um ihre sportliche Entwicklung voranzutreiben. Seitdem spielt sie für Borussia Düsseldorf in der 1. Bundesliga.

Trainer des Jahres: Hannes Doesseler (Tischtennis)
Hannes Doesseler ist eine der prägendsten Persönlichkeiten im deutschen Para-Tischtennissport und leitet als Bundesstützpunktleiter und Trainer das tägliche Training vieler Spitzensportlerinnen und -sportler des Deutschen Behindertensportverbandes im Deutschen Tischtennis-Zentrum in Düsseldorf. Zu seinen Schützlingen zählen Sandra Mikolaschek, Thomas Schmidberger und Valentin Baus, die unter seiner Führung unter anderem bei den Paralympischen Spielen in Paris 2024 außergewöhnliche Erfolge wie die Goldmedaille im Einzel Frauen und die Silbermedaille im Einzel und Doppel Männer feiern konnten. 

Mannschaft des Jahres: Deutsche Hockey-Nationalmannschaft
Die deutsche Hockey-Nationalmannschaft zählt zu den traditionsreichsten Teams im internationalen Hockey und stets zum Favoritenkreis im Kampf um Medaillen. Bei Olympia in Paris begeisterte sie mit taktischer Disziplin, spielerischer Kreativität und physischer Stärke und zog zielstrebig ins Finale ein. Dort unterlag die deutsche Mannschaft dem Nachbarland Niederlande im Shootout und konnte die Silbermedaille gewinnen.

Über den felix award
Seit 2007 werden Sportlerinnen und Sportler aus Nordrhein-Westfalen, die sich in besonderer Weise hervorgetan haben, mit den felix awards ausgezeichnet. Mit diesem Preis würdigen das Land Nordrhein-Westfalen, der Landessportbund Nordrhein-Westfalen und die Sportstiftung NRW sowohl den Spitzensport als auch herausragende Persönlichkeiten des Sports. Eine Jury nominiert jeweils fünf Anwärterinnen und Anwärter auf den Award in sieben Kategorien. Der Publikumspreis wird – mit Ausnahme der Kategorie „Trainer*in des Jahres“ – per Online-Voting durch Bürgerinnen und Bürger vergeben. Die Verleihung des felix award findet jedes Jahr im Rahmen einer feierlichen Gala statt.

 

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Neuer Windpark in der Vulkaneifel soll ab dem Jahr 2029 mehr als 45.000 Haushalte mit Grünstrom versorgen

Dreis-Brück/Daun/Düsseldorf – Statkraft stellt Planungen zum Windpark Dreis-Brück vor – Windpark mit bis zu neun Anlagen wird waldschonend geplant – Statkraft wird Gemeinde an Windkrafterlösen beteiligen – Windparkplanung verträglich mit A1 Autobahnneuplanung – Statkraft, Europas größter Erzeuger erneuerbarer Energien, plant den Bau eines Windparks mit bis zu neun Turbinen in der Ortsgemeinde Dreis-Brück. Der Windpark soll ab dem Jahr 2029 mehr als 45.000 Haushalte mit Grünstrom versorgen.

Bei einer Informationsveranstaltung im Haus Vulkania in Dreis-Brück am 12. November hat Statkraft interessierten Bürgerinnen und Bürgern den Stand der Windparkplanung vorgestellt. Der Windpark im Gemeindewald Dreis-Brück ist mit bis zu neun Turbinen mit Nabenhöhen von bis zu 175 Metern und einer Leistung von bis zu 65 Megawatt geplant. Mit bis zu 180 Gigawattstunden pro Jahr kann der Windpark genug Strom erzeugen, um über 45.000 Haushalte zu versorgen. So können jährlich mehr als 121.000 Tonnen klimaschädliches CO₂ eingespart werden – das entspricht rund 484 Millionen gefahrenen PKW-Kilometern.

„Ich freue mich sehr darüber, dass der Windpark für Dreis-Brück nun in der Planung ist. Damit tragen wir nicht nur zur Erreichung der Klimaziele bei. Wir legen den Grundstein für eine nachhaltige, saubere Energiezukunft für unsere Gemeinde. Schließlich tragen wir diese Verantwortung gegenüber unseren Kindern und Enkelkindern“, betont Ortsbürgermeisterin Edith Löhr-Hoffmann. Statkraft hatte im Oktober 2022 den Zuschlag für die Entwicklung des Windparks im Gemeindewald Dreis-Brück im Rahmen des Interessenbekundungsverfahrens der Ortsgemeinde erhalten.

Waldschonende Windparkplanung

Für die Erstellung aller für den Bau des Windparks erforderlichen Gutachten laufen noch bis Ende dieses Jahres arten- und naturschutzfachliche Untersuchungen. Nach aktueller Planung wird Statkraft den Genehmigungsantrag im kommenden Jahr einreichen. In diesem Verfahren prüft die zuständige Landesbehörde, ob der geplante Windpark im Hinblick auf seine Umweltauswirkungen den strengen gesetzlichen Auflagen entspricht.

Die Standortplanung der Windkraftanlagen im Gemeindewald Dreis-Brück erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Landesforsten Rheinland-Pfalz und dem Forstrevier Daun. Für die neun geplanten Windenergieanlagen werden circa 8 ha Wald in Anspruch genommen – dies entspricht rund einem Prozent des Waldbestands im Waldgebiet Dreis-Brück. Statkraft plant die Anlagen möglichst auf geschädigten oder baumfreien Flächen sowie nahe bestehender Forstwege. Die durch den Windpark beanspruchten Flächen forstet Statkraft möglichst regional wieder auf oder gleicht sie durch anderweitige Waldentwicklungsmaßnahmen aus.

Die Windparkplanung in Dreis-Brück ist außerdem verträglich mit der Neuplanung der Autobahn A1. Statkraft befindet sich im regelmäßigen Austausch mit der Autobahn GmbH sowie den verantwortlichen Behörden.

Umfangreiche Beteiligung geplant

Vom geplanten Bau des Windparks können die Bürgerinnen und Bürger sowie die Gemeinde auf vielfältige Weise profitieren. Statkraft verpflichtet sich zur freiwilligen Kommunalabgabe nach §6 EEG 2023. Für jede Megawattstunde, die aus dem Windpark ins Stromnetz fließt, werden 2 Euro an die Gemeinden im Umkreis von 2,5 km um die Windenergieanlagen gezahlt. Insgesamt wird die Kommunalabgabe voraussichtlich 360.000 EUR pro Jahr betragen – je nach Flächenanteil verteilt auf die betreffenden Gemeindekassen. Über diese zusätzlichen Einnahmen können die Gemeinden frei verfügen und wichtige Projekte für Bürgerinnen und Bürger vor Ort umsetzen. Darüber hinaus prüft Statkraft weitere Bürgerbeteiligungsmodelle wie Finanzierungen durch Nachrangdarlehen, ein Grünstromangebot sowie den Verkauf einzelner Windenergieanalgen an lokale Genossenschaften.

Über Statkraft

Statkraft ist international führend in Wasserkraft und Europas größter Erzeuger erneuerbarer Energie. Der Konzern erzeugt Strom aus Wasser, Wind, Sonne und Gas, liefert Fernwärme und ist weltweit ein bedeutender Akteur im Energiehandel. Statkraft beschäftigt rund 7.000 Mitarbeitende in mehr als 20 Ländern.

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Medizin hautnah – St. Elisabeth Mayen lädt am 23. November zu Infoveranstaltung ein

Mayen – Krankenhaus präsentiert Leistungsspektrum für Patienten, Angehörige und Interessierte – Das Team des St. Elisabeth Mayen gewährleistet rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr die medizinische Grund- und Regelversorgung in der Region. In acht Kliniken und sechs zertifizierten Einheiten sind rund 450 Mitarbeitende im Einsatz. Jährlich werden im Mayener Krankenhaus circa 10.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten umfassend medizinisch versorgt und rund 730 Kinder geboren.

Am Samstag, 23. November, können sich Patienten, Angehörige und Interessierte von 10 bis 14 Uhr vor Ort über das Leistungsspektrum informieren. Unter dem Motto „Medizin hautnah“ stehen verschiedene Kurzvorträge zu einem breiten Themenspektrum auf dem Programm. Es reicht von gelenkerhaltender Chirurgie am Knie über die Behandlung von Herzschwäche oder Refluxerkrankungen, die Aufklärung über Sepsis als oftmals unterschätzte Gefahr bis zur Vorstellung von Unterstützungsmöglichkeiten der modernen Altersmedizin und der Palliativmedizin.

Ergänzend werden verschiedene Behandlungsoptionen wie das Einsetzen eines künstlichen Kniegelenks, die Durchführung einer Bauchspiegelung sowie einer Gastro- beziehungsweise Koloskopie von Experten der jeweiligen Kliniken anschaulich demonstriert. Bei geführten Rundgängen durch die Endoskopie und die Palliativstation sowie an mehreren Infoständen in der Cafeteria des Krankenhauses stehen weitere Ansprechpartner für Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt, Physiotherapie, Wundversorgung und Herzerkrankungen Rede und Antwort. Zum Mitmachen laden zudem Reanimationsübungen, ein Gesundheitscheck für Kinder, ein Demenz-Parcours sowie zwei Schnupper-Workshops zu Bewegungsangeboten von Rehafit ein.

Alle Details zum Programm sind online abrufbar unter Medizin hautnah : Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein (gk.de). Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. Für das leibliche Wohl ist mit Snacks und Getränken gesorgt. Kooperationspartner der Veranstaltung ist der Förderverein des St. Elisabeth Krankenhaus Mayen e.V.

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Gesundheit

Kinderklinik am Kemperhof strahlt für die Kleinsten in Lila

Region/Mayen-Koblenz – Sie ist Symbolfarbe des Welt-Frühgeborenen-Tags, der weltweit und jährlich am 17. November stattfindet. Team des Perinatalzentrums Level-1 setzt deutliches Zeichen für Frühgeborene. Das Team des Perinatalzentrums Level-1 hat mit Unterstützung des Fördervereins Kinderklinik Kemperhof die Beleuchtungsaktion organisiert, um ein Zeichen für Frühgeborene zu setzen. Denn deren Start ins Leben ist oftmals mit Herausforderungen verbunden. „Mit unserer Aktion möchten wir auf die besondere Startsituation der kleinsten Patienten aufmerksam machen. Wir möchten außerdem den Frühchen-Eltern unterstützend begegnen und zeigen, dass sie nicht allein sind“, betont Jasmin Ergun-Lang, Stationsleiterin der neonatologisch-pädiatrischen Intensivstation am Kemperhof. „Auch wir Pflegekräfte erfahren eine besondere Wertschätzung der Frühchen-Eltern. Viele von ihnen kommen uns auch nach ihrer Zeit auf der neonatologisch-pädiatrischen Intensivstation regelmäßig besuchen, sogar bis ins Erwachsenenalter.“

Deshalb hat das Team ehemalige Frühchen-Familien auf den Spielplatz der Koblenzer Kinderklinik eingeladen. In gemütlicher Atmosphäre tauschten sich die Teilnehmenden gemeinsam über Erfahrungen aus und teilten Erinnerungen, aber auch wertvolle Tipps. Eine Aktion, die ankommt: „Ich finde es schön, dass ich heute bekannte Gesichter wiedersehen kann“, erzählt Maria. Ihre Tochter Emma kam 12 Wochen zu früh auf die Welt und wurde 10 Wochen auf der neonatologisch-pädiatrischen Intensivstation am Kemperhof versorgt.

Im Kemperhof stehen den Eltern eine große Anzahl an Spezialisten im Perinatalzentrum Level-1 zur Seite. Hier arbeiten Anästhesie, Geburtshilfe und Neonatologie Hand in Hand. Das Zentrum gewährleistet mit einem interdisziplinären Team eine Versorgung von Frühgeborenen auf höchstem Niveau. Neben einer spezialisierten medizinischen Betreuung benötigen Frühgeborene auch eine entwicklungsfördernde Pflege und familienzentrierte Versorgung. Daher werden die Eltern im Kemperhof so früh wie möglich in die Versorgung und Pflege ihrer Kinder einbezogen.

Diese Erfahrung haben auch die Eltern der kleinen Emma gemacht: „Trotz der besonderen und schwierigen Situation blicken wir positiv auf die Zeit zurück. Denn wir sind dem gesamten Team unglaublich dankbar für die liebevolle Betreuung, auch uns Eltern gegenüber.“

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Heimatpreis Jülich vergeben an „Vorbilder und Botschafter unseres Gemeinschaftssinns“

Jülich – Feierstunde im Neuen Rathaus mit Bürgermeister Axel Fuchs – Die Stadt Jülich hat den Heimat-Preis des Landes Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2024 vergeben. „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet“ heißt das Landesprogramm, dessen Ziel es ist, Menschen für lokale und regionale Besonderheiten zu begeistern und die positiv gelebte Vielfalt in Nordrhein-Westfalen deutlich sichtbar werden zu lassen. Ein Element dieses Förderprogramms ist der „Heimat-Preis“.

Insgesamt sind acht Bewerbungen für den Heimat-Preis eingegangen, unter denen die drei Preisträger des Jahres 2024 ermittelt und zu einer Feierstunde in den Kleinen Sitzungsaal des Neuen Rathauses eingeladen wurden. Die Jury setzt sich aus Bürgermeister Axel Fuchs, den Fraktionsvorsitzenden sowie den Dezernenten der Stadt Jülich zusammen.

„Die Entscheidung, die Preisträger festzulegen, ist der Jury nicht leichtgefallen. Jeder Antrag hat es verdient, mit dem Heimatpreis ausgezeichnet zu werden.“, so Bürgermeister Axel Fuchs in seiner Ansprache zur Preisverleihung.  „Die Preise erhalten ganz unterschiedliche Projekte, auf verschiedenste Weise aber mit Leidenschaft für unsere Gemeinschaft und exemplarisch für alle, die sich für unsere Heimat einsetzen und als Vorbilder und Botschafter unseres Gemeinschaftssinns fungiere“, so Fuchs. Um die Tätigkeit aller zu würdigen, verkündet Bürgermeister Axel Fuchs, dass auch die übrigen Bewerber eine Anerkennung in Höhe von 250 € erhalten werden.

Den 3. Preis und damit 1000 Euro Preisgeld erhielt die Initiativgruppe ehemalige Sendestelle der Deutschen Welle zur Unterstützung der Wanderausstellung „Von Jülich in die ganze Welt“ zur zeit- und technikgeschichtlichen Bedeutung der ehemaligen Kurzwellensendeanlage Jülich. Die Rundfunkstelle Jülich hat seit den 50er bis in die 2000er Jahre auf dem jetzigen Gelände des Brainergy-Parks bestanden und seit 1956 die Programme der „Deutschen Welle“ in die ganze Welt ausgestrahlt. Ziel der Initiativgruppe ist es, die Geschichte der Anlage zu erforschen, zu präsentieren und Zusammenhänge zur Vergangenheit und auch zur heutigen Zeit zu zeigen.

Der 2. Preis und damit 1500 Preisgeld wurde Herbert Hüpgen verliehen für sein vielfältiges Engagement über Jahrzehnte in verschiedenen Vereinen. Über zehn Jahre hat er den Vorsitz im Heimatverein Lich-Steinstraß, seit 50 Jahren ist er im Fanclub Lich-Steinstraß aktiv und organisiert Veranstaltungen für Seniorinnen und Senioren wie Grillfeste, Karnevals- oder Weihnachtsfeiern für Besuchende auch aus den umliegenden Dörfern und der Innenstadt. Da Herbert Hüpgen nicht bei der Feierstunde anwesend sein konnte, versprach der Bürgermeister, ihm die Präsente und den Preis höchstpersönlich zu überbringen.

Schließlich ging der 1. Preis mit 2500 Euro an die St. Hubertus Schützenbruderschaft Welldorf 1859 e.V., die das Bezirksbundesschützenfest in Welldorf ausgerichtet hat und die Wichtigkeit von Miteinander- und Füreinander zeigt sowie für Zusammenhalt für die Bürgerinnen und Bürger durch verschiedene Veranstaltungen sorgt und die Wahrung von Traditionsbewusstsein.