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Tourismus

Zukunft gesichert – Staffelübergabe bei der Eifel Tourismus GmbH und der Zukunftsinitiative Eifel

Prüm – Am 12. November 2024 fanden in der Karolingerhalle in Prüm wichtige Führungswechsel statt: Im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung der Gesellschafter der Eifel Tourismus GmbH und des Kuratoriums der Zukunftsinitiative Eifel endete eine Ära, und die Weichen für die Zukunft wurden gestellt. Nach 24 Jahren übergab Klaus Schäfer die Geschäftsführung der Eifel Tourismus GmbH an seinen langjährigen Stellvertreter Wolfgang Reh. Gleichzeitig übernahm der Euskirchener Landrat Markus Ramers vom Prümer Verbandsbürgermeister Aloysius Söhngen das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden der Eifel Tourismus GmbH und die Präsidentschaft der Zukunftsinitiative Eifel von Andreas Kruppert, Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm. 

Der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende Aloysius Söhngen sah positiv in die Zukunft: „Der nahtlose Übergang in der Geschäftsführung der Eifel Tourismus GmbH ist gesichert. Mit Wolfgang Reh haben wir einen sehr kompetenten und in der Region bestens vernetzten Nachfolger, der in seiner langjährigen Tätigkeit viele wichtige Entwicklungen bereits mitinitiiert und mitgeprägt hat. Mit Klaus Schäfer verbindet mich eine jahrzehntelange engagierte Arbeit zum Nutzen der Eifel. Er hat mit fachlichem Weitblick ganz entscheidend dazu beigetragen, die strukturelle und institutionelle Entwicklung und Vernetzung der Eifel-Ardennen-Region in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Ostbelgien voranzutreiben. In seine Zeit als Geschäftsführer fallen viele erfolgreiche Projekte – beispielhaft nennen möchte ich Meilensteine wie die Gründung der Regionalmarke Eifel und der Zukunftsinitiative Eifel sowie den Aufbau der Marke Eifel und die Etablierung der Europäische Wirtschaftlichen Interessenvereinigung Eifel-Ardennen Marketing“.

Erstmals werden bei Markus Ramers die Ämter des Aufsichtsratsvorsitzenden der Eifel Tourismus GmbH und der Präsidentschaft der Zukunftsinitiative Eifel in einer Hand gebündelt. Er unterstrich die sich daraus ergebenden großen Chancen: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit in beiden Funktionen. Damit ist eine gute Grundlage geschaffen, um in der Region die Wirtschaft und den Tourismus noch enger miteinander zu verzahnen. So wird die Eifel bekannter und attraktiver als Ort zum Reisen, Leben und Arbeiten“.

Der neue ET-Geschäftsführer Wolfgang Reh zeigte sich optimistisch: „Es ist eine Herausforderung und Ehre zugleich, meinen Weg in der Eifel Tourismus GmbH weiter gehen zu dürfen. Die Eifel ist eines der faszinierendsten Regionen Deutschlands. Zukünftig wird es entscheidend sein, ihre Stärken als touristisches Ziel und als Wirtschaftsstandort weiter auszubauen und miteinander zu verknüpfen. Mit meinem Team und unseren Netzwerkpartnern werden wir innovative Ideen vorantreiben und die Region fit für die Zukunft machen – unter anderem durch die Nutzung von Digitalisierung und KI“.

Der von über 100 Gästen aus der ganzen Eifel verabschiedete Geschäftsführer Klaus Schäfer zog eine positive Bilanz der letzten Jahrzehnte – und das an einem für ihn besonderen Ort, denn hier war er im Juli 2000 in dieses Amt eingesetzt worden: „Die Tourismusbranche war zu Beginn meiner Tätigkeit noch ganz anders positioniert. Mit Hilfe von vielen Entscheidungsträgern in der Politik, Impulsgebern aus der Wirtschaft und Mitstreitern vor Ort ist es gelungen, sich den vielen Herausforderungen im Wettbewerb der Regionen zu stellen und den Weg von der klassischen Marketingorganisation zum anspruchsvollen Destinationsmanagement und vorausschauenden Wirtschaftsstandortmarketing erfolgreich zu gehen. Den unverwechselbaren Charakter der Eifel als intakte Naturlandschaft zu bewahren und als einen bedeutenden touristischen Wirtschaftsfaktor zu stärken stand im Zentrum unseres gemeinsamen Engagements.  Ich danke allen Weggefährten und vor allem meinem Team der Eifel Tourismus GmbH für die spannende und gute Zusammenarbeit“.

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Wirtschaft

Euskirchener Landrat Markus Ramers besucht innovativen „Hidden Champion“ HOLTEC GmbH & Co. KG in Hellenthal

Euskirchen – Ein beeindruckender Blick hinter die Kulissen eines
weltweit erfolgreichen Familienunternehmens – Landrat Markus Ramers und Iris Poth, Stabsstellenleiterin der Wirtschaftsförderung des Kreises, besuchten im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Unternehmensbesuche im Kreis Euskirchen gemeinsam das Unternehmen HOLTEC GmbH & Co. KG in Hellenthal-Blumenthal.

Begleitet wurden sie von Bürgermeister Rudolf Westerburg. Zu Beginn begrüßten die Geschäftsführerin Ute Klement und Geschäftsführer Alexander Gebele die Gäste herzlich, gaben einen umfassenden Einblick in das Unternehmen und führten anschließend durch die Produktionsstätten, wobei der Fokus des Besuchs auf der traditionsreichen Geschichte des Familienunternehmens, den innovativen Produkten zur Holzbearbeitung und dem Rundgang
durch die Produktionsstätten lag. Dabei wurde die Bedeutung der
regional verwurzelten Firma, die globale Maßstäbe im Bereich für
Sägetechnik und Sägewerke setzt, besonders hervorgehoben.

Ein Unternehmensbesuch bietet stets die Gelegenheit für einen
intensiven Austausch zwischen der Geschäftsführung, Landrat Markus
Ramers, der Wirtschaftsförderung des Kreises und den weiteren
Teilnehmenden. Dabei standen auch die Themen der
Fachkräftegewinnung und die Stärkung der Ausbildung vor Ort im
Blick: Mit aktuell 20 Auszubildenden leistet HOLTEC hier bereits einen wichtigen Beitrag für die Region. „Wir sehen uns in der Verantwortung, junge Menschen für die vielfältigen Berufe an unserem Standort zu begeistern und sie optimal auf die Herausforderungen der beruflichen Zukunft vorzubereiten.

Eine solide Ausbildung hat in unserem Unternehmen einen hohen Stellenwert“, so Ute Klement. Auch die Entwicklung der Forstwirtschaft und der regionalen holzverarbeitenden Betriebe standen im Mittelpunk des Austauschs.

Die Forstwirtschaft und die holzverarbeitende Industrie sind
elementare Indikatoren für das Portfolio der HOLTEC GmbH & Co. KG, diese tragen zur wesentlichen wirtschaftlichen Stärke des
Unternehmens bei. „Hier müssen wir unser Leistungsspektrum stetig
weiterentwickeln, um den neuen Herausforderungen des Marktes und
den Bedürfnissen unserer Kunden Rechnung zu tragen“, so Alexander
Gebele.

HOLTEC, 1970 gegründet und bis heute im Besitz der Familie Klement, zählt zu den führenden Anbietern von maßgeschneiderten Anlagen für die Holzbearbeitung. Mit rund 150 Beschäftigten und über 20 Auszubildenden verbindet das Unternehmen eine starke regionale
Verankerung mit internationalem Erfolg. Die Produktpalette umfasst
Rundholzplatzanlagen, Holzplatzanlagen für die Holzwerkstoffindustrie sowie hochpräzise Paketkappsägen. Neben dem klassischen Maschinen- und Anlagenbau rücken auch immer stärker digitale Lösungen in den Fokus.

Landrat Markus Ramers betonte: „HOLTEC ist ein Paradebeispiel dafür, wie ein Familienunternehmen über den Generationenwechsel
hinweg regionale Verantwortung, nachhaltige Unternehmensführung
und technische Spitzenleistung vereinen kann. Die Innovationskraft,
die hier in Hellenthal entsteht, zeigt eindrucksvoll, wie stark
mittelständische Unternehmen aus der Region auf internationaler
Ebene auftreten können.“

Über HOLTEC GmbH & Co. KG:

Seit mehr als 50 Jahren steht das Unternehmen für Präzision, Innovation und nachhaltigen Erfolg in der Holzbearbeitung. Mit Standorten in Hellenthal-Blumenthal und einem internationalen Netzwerk überzeugt HOLTEC seine Kundschaft durch maßgeschneiderte Lösungen, zuverlässige Hochleistungssysteme und eine Unternehmenskultur, die auf langfristige Partnerschaften und Wertschätzung setzt.

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Erste Eschweiler Bildungs- und Beratungsmesse am Montag 18. November im Talbahnhof

Eschweiler – In Deutschland haben über sechs Millionen Erwachsene Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben, sogenannte „gering Literalisierte“. Das entspricht etwa jedem achten Erwachsenen. In Eschweiler betrifft dies statistisch rund 4000 Bürgerinnen und Bürger. Menschen mit geringen Grundkenntnissen im Lesen und Schreiben stoßen oft auf erhebliche Barrieren beim Zugang zu Bildung, Beschäftigung und anderen wichtigen gesellschaftlichen Ressourcen.

Auf der Basis des im Weiterbildungsgesetz in Paragraph 13 a verankerten Förderinstruments „Maßnahmen für regionale Bildungsentwicklung“ strebt die Volkshochschule Eschweiler an, eine Bildungsallianz zu initiieren. In diesem Sinne wird es erstmalig eine Bildungs- und Beratungsmesse geben. Sie findet am Montag, 18. November 2024, von 9.30 bis 17 Uhr im Talbahnhof (Raiffeisen-Platz 1-3) statt.

Bei dieser Veranstaltung werden Bildungs- und Beratungsangebote sowie niedrigschwellige Qualifizierungsprojekte präsentiert, die speziell auf die Bedürfnisse von Personen ohne Ausbildung oder mit geringfügiger Beschäftigung zugeschnitten sind. Darüber hinaus können Beschäftigungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Außerdem gibt es ein Rahmenprogramm mit Vorträgen, Musikbeiträgen sowie Auftritten des Eschweiler Comedians Khalid Bounouar.

„Wir möchten den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit geben, sich über Angebote zu informieren, die ihnen helfen, ihre Grundbildung zu verbessern und ihre beruflichen Perspektiven zu erweitern“, sagt Silvia Hannemann. Die Leiterin der Volkshochschule Eschweiler blickt auch noch weiter nach vorne: „Unser langfristiges Ziel ist, eine funktionierende Bildungskette zu etablieren.“ Das sei nicht alleine mit einer Bildungsmesse zu erreichen. „Es bedarf vielmehr einer nachhaltigen Arbeit, um die wir uns alle gemeinsam bemühen“, betont Silvia Hannemann. Die Bildungsmesse bilde somit einen Auftakt. „Wir haben ein Projekt angestoßen, das alle Akteure zusammenbringen möchte, um gemeinsam etwas zu entwickeln für Menschen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte.“

Nadine Leonhardt begrüßt die Bemühungen der Volkshochschule und ihrer Kooperationspartner. „Die Bildungs- und Beratungsmesse ist eine ganz wichtige Veranstaltung. Sie übermittelt Menschen, die große Potenziale haben, aber oftmals schwer zu erreichen sind, niedrigschwellig umfangreiche Informationen“, lobt die Eschweiler Bürgermeisterin. Außerdem biete die Messe im Talbahnhof „dem bestehenden tollen Netzwerk eine gute Möglichkeit, sich und seine Arbeit vorzustellen“.

Als Aussteller aus diesem Netzwerk beteiligen sich neben der VHS folgende Einrichtungen, Vereine und Behörden an der Messe: Agentur für Arbeit, Amt für Soziales, Senioren und Integration der Stadt Eschweiler, Migrationsberatung der Arbeiterwohlfahrt, Gesundheitskiosk der Städtregion Aachen, Jobcenter Eschweiler, Low-Tec, Quartiersmanager der Stadt Eschweiler, Stadtbücherei, Verein für allgemeine und berufliche Weiterbildung (VabW) und Wabe.

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Hochwasserschutz für 1,8 Mio Euro in Mechernich

Mechernich-Kallmuth – „Letzte Sicherheit gibt es zwar nicht“, sagt der Kallmuther Ortsbürgermeister Robert Ohlerth: „Aber das, was Stadtverwaltung Mechernich und Erftverband nach den Hochwassern 2016 und 2021 jetzt für uns getan haben, kann sich sehen lassen und wird auch Wirkung zeigen.“

Zurzeit stehen Bagger und Raupen am Ortseingang aus Richtung Scheven und graben große Hohlräume in die Erde, in denen Rohrsysteme und Betonplatten für ein neuartiges Hochwasser- und Regenrückhaltebecken untergebracht werden sollen. Dessen Rückhaltevolumen beträgt in etwa 5100 Kubikmeter, so Andreas König, Teamleiter im Fachbereich I für Straßen und öffentliche Grünanlagen.

Die Kosten für die Gesamtkanalisation mit Aufweitung der Durchlasskanäle von 400 auf 800 Millimeter und den Ausbau entlang des Kallmuther Baches inklusive Regen- und Hochwasserrückhaltung belaufen sich auf rund 1,82 Millionen Euro, 150.000 Euro mehr wegen des auf der Georgsfestwiese geplanten Neubaugebietes. Offen ist, ob die Maßnahmen zu 80 Prozent aus der Hochwasserschutzförderung oder zu hundert Prozent als Vorsorgemaßnahme für Wiederaufbau bezuschusst werden.

Andreas König sagte dem Mechernicher „Bürgerbrief“, erste Überlegungen zur Verbesserung der Lage vor Ort seien nach den Überschwemmungen entlang des Kallmuther Baches im Jahre 2016 angestellt worden: „Kern des Schutzes sollte ein Rückhaltebecken an der Schevener Straße bilden.“ Die Planung sei aber wegen der Straße in ihrem Volumen begrenzt.

„Kleines Becken, große Rohre“

„Kleineres Beckenvolumen bedeutet immer das Erfordernis eines größeren Ablaufes“, so König gegenüber Medienvertretern. Also habe man eine größere und durchgängige Ablaufleitung durch den Ort bis zur Straße „In der Kumm“ unter Nutzung des in Teilen vorhandenen Grabens und seiner Durchlässe errichtet.

Der Teamleiter beim städtischen Tiefbauamt: „Flankierend dazu wurden die Ableitungen des Oberflächenwassers vom Pflugberg soweit wie möglich auf das Becken umgeplant oder, sofern dies wegen der Topografie nicht geht, eine Vergrößerung der bestehenden Verrohrungen und Kanäle vorgesehen, damit das Wasser möglichst nicht übertreten und die Bebauung gefährden kann.“

Ein quer zum Hang des Pflugberges laufender Wirtschaftsweg soll noch so umgebaut werden, dass er das Oberflächenwasser einer weiteren Teilfläche des Pflugberges zum Regenrückhaltebecken des Kreises und damit hinter den Ort leitet.

Die Ableitung durch den Ort ist im Wesentlichen fertiggestellt, so Robert Ohlerth, die Ausschachtungen für die Stau-Wand des Rückhaltebeckens haben begonnen. Ab Mitte des Monats sollen die Betonbauarbeiten beginnen. Die Gesamtmaßnahme soll bei günstiger Witterung im Februar 2025 abgeschlossen sein, so Andreas König.

Die Straßenbauarbeiten in Folge der Durchlasserweiterungen werden in der Quellenstraße und „Im Pesch“ zur Zeit fertiggestellt. Andreas König: „Parallel hierzu wird der Regenwasserkanal in der Georgswiese vorgebaut, der Anschluss an das Rückhaltebecken erfolgt erst nach dessen Fertigstellung.“

Im Dotteler Weg soll bald der Regenwasserkanal erneuert werden, für die Kreuzung der Schevener Straße bedeutet das eine nochmalige kurze Vollsperrung der Kreisstraße. König: „Danach wird die Fahrbahn auf dem Dotteler Weg wiederhergestellt.“

Fertigstellung im Februar

Ursprünglich war ein reines Regenrückhaltebecken geplant, für das die Stadt Mechernich zuständig gewesen wäre. Diese Planung wurde durch die oben genannten Hochwasser obsolet. „Um die Kallmuther besser zu schützen, muss die Planung auf ein Hochwasserrückhaltebecken ausgeweitet werden“, sagte Thomas Hambach, der Erste Beigeordnete der Stadt, im Planungsausschuss.

Der Erftverband wollte sich an der Maßnahme beteiligen, wenn gleichzeitig Kallmuther Bach bzw. Veybach im Verlauf durch das Dorf ertüchtigt würden. „Da müssen auch die Bürger mitmachen“, betonte der Erftverbands-Experte für Hochwasserschutzmanagement, Dr. Jürgen Gattke. „Das haben sie auch getan und das erforderliche Land links und rechts des Bachs zur Verfügung gestellt“, berichtete Robert Ohlerth zum Abschluss der Baumaßnahme.

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Tourismus

Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET) wieder einmal Vorreiter im deutschen Wandertourismus

Region/Mayen-Koblenz – Digitalisierung lässt Traumpfade und Traumpfädchen noch attraktiver werden – Auf den 27 Traumpfaden und 14 Traumpfädchen startet mit der Frühjahrsbegehung 2025 die Umsetzungsphase für ein digitales Wegemanagement in einer neuen Dimension.

Damit ist die Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET) wieder einmal Vorreiter im deutschen Wandertourismus. Aus diesem Grund hatte die REMET jüngst alle Wegepaten sowie die kommunalen Ansprechpartner zu Schulungen ins Hotel Moselblick in Winningen sowie ins Eifelhotel Fuchs in Boos eingeladen, bei der das neue Programm TourInfra vorgestellt wurde. Damit kann unter anderem die Instandhaltung und Erlebnisqualität der Traumpfade und Traumpfädchen effizienter gestaltet werden.

„Mit dem neuen System TourInfra können jetzt noch mehr Funktionen mobil und transparent für die Wegearbeit bereitgestellt werden“, betont der stellvertretende REMET-Geschäftsführer Michael Schwippert, der sich sehr über die große und positive Resonanz bei den Schulungen gefreut hat. Matthias Irle, der das Wegemanagement auf den Traumpfaden hauptamtlich verantwortet, stellte dort die erst einmal wichtigsten Funktionen des neuen Programms TourInfra vor: die Infrastrukturverwaltung und das Qualitätsmanagement, sprich vor allem die Schadensmeldungen.

Ziel war es, dass sich die Akteure vor Ort im Programm zurechtfinden und es nutzen können. Denn: Ein großer Vorteil liegt darin, dass die Schadensmeldungen direkt auf den Premiumwegen mittels App weitergeleitet, verortet und damit dokumentiert werden können. Dem kann unmittelbar ein Foto beigefügt werden, was im Nachgang bei der Zuordnung der notwendigen Maßnahmen manches erleichtern wird. Die Wegepaten werden die neue App nun zeitnah testen und erste Schadensmeldungen absetzen. Aber hierbei wird es nicht bleiben, viele weitere Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel die Einbindung von Sensorik zur teilautomatisierten Sperrung von Wegen und Gefahrenstellen werden perspektivisch nach und nach in das Projekt einbezogen.

 

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Kunst & Kultur

Eröffnung der Ausstellung „JungeKunst24“ in der VR Bank RheinAhrEifel eG in Daun

Daun – Die VR Bank RheinAhrEifel eG und der Kulturkreis Daun e.V. luden am Donnerstagabend zur Ausstellung „JungeKunst24“ ein, die feierlich in der Kundenhalle der Bank in Daun eröffnet wurde. Die Ausstellung bietet jungen Künstlerinnen und Künstlern aus der Region eine Bühne, um ihre kreativen Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren.

„Kunst ist ein kraftvolles Ausdrucksmittel. Sie gibt jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Gedanken, Gefühle und Hoffnungen auf kreative Weise zu formulieren – oft ohne Worte, aber dafür mit Farben, Formen und Fantasie,“ betont Thomas Klassmann, Direktor des Regionalmarktes Eifel der VR Bank RheinAhrEifel eG, in seiner Begrüßungsrede. „Die Werke, die wir hier sehen, sind genau das: authentische, mutige und ehrliche Ausdrucksformen, die uns Einblicke in die Gedankenwelt der jungen Generation geben. Sie zeigen, wie facettenreich, tiefgründig und überraschend die Perspektiven unserer Jugend sein können. Die Förderung von jungen Talenten liegt uns bei der VR Bank besonders am Herzen. Denn wir verstehen uns nicht nur als Bank, die sich um die finanziellen Belange der Menschen kümmert, sondern auch als aktiver Teil dieser Region, der Verantwortung übernimmt und die kulturelle Vielfalt unterstützt.“

Dabei ist die Ausstellung „JungeKunst24“ ist in diesem Jahr in vielfacher Hinsicht rekordverdächtig: Während im Jahr 2022 noch 49 junge Talente mit 79 Werken teilnahmen, haben sich 2024 insgesamt 59 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit beeindruckenden 99 Kunstwerken angemeldet. Darunter sind vier männliche und 55 weibliche Künstlerinnen und Künstler im Alter von 12 bis 23 Jahren. Eingereicht wurden 97 Bilder und zwei Installationen, die eine breite Palette künstlerischer Ansätze aufzeigen – von gegenständlicher Malerei bis zur Abstraktion, realisiert in traditionellen Techniken wie Öl und Acryl auf Leinwand, filigranen Zeichnungen und modernen Ausdrucksformen wie Streetart und Graffiti.

Die Künstlerinnen und Künstler kommen nicht nur aus der Vulkaneifel, sondern auch aus Städten wie Adenau, Alzey, Mainz, Frankfurt, Mannheim, Gießen, Krefeld, Schorndorf, Cochem, Traben-Trarbach, Neuerburg, Prüm und Biesdorf, was die überregionale Bedeutung dieser Ausstellung unterstreicht.

Die Ausstellung „JungeKunst24“ ist vom 15. November bis zum 6. Dezember 2024 während der Schalterzeiten der VR Bank RheinAhrEifel eG in Daun zu besichtigen. Die VR Bank und der Kulturkreis Daun e.V. freuen sich auf zahlreiche Besucher und eine lebendige Auseinandersetzung mit der Kunst der jungen Generation.

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News

Schüler*innen Ehrung 2024 – „Wir in Aachen. Wir fördern unsere jungen, engagierten Talente“

Aachen – Die Ehrung fand in diesem Jahr bereits zum 25. Mal statt und erstmals waren auch junge Erwachsene des VHS College dabei – Es war ein Jubiläum: Zum mittlerweile 25. Mal hatte die Stadt Aachen am Donnerstag, 14. November Schüler*innen ins Rathaus eingeladen, um sie bei der Schüler*innenehrung für ihr überdurchschnittliches soziales Engagement, herausragende musikalische, künstlerische oder kognitive Leistungen auszuzeichnen.

Die jungen Menschen werden einzeln, teilweise aber auch als Gruppe geehrt. Sie werden von ihren Schulen vorgeschlagen und dann von einer Jury ausgesucht. „Der Termin ist für mich immer wieder etwas ganz Besonderes, weil es wichtig ist das es Euch und Sie gibt“, betonte Heinrich Brötz, Beigeordneter der Stadt für Bildung, Jugend und Kultur in seinem Grußwort. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen seien wichtig für das Gemeinwesen an ihren Schulen und oft auch darüber hinaus für das Gemeinwesen der Stadt. „Das Engagement in der Schule ist oft die Keimzelle für das, was später in der Stadt passiert“, ist Brötz überzeugt.

Der Beigeordnete schlug bei seiner Begrüßung der 57 zu Ehrenden dann auch einen weiten Bogen zurück in die Geschichte, ins Jahr 1944. Er erinnerte an Aachen als erste Großstadt in Deutschland, die von der Nazi-Diktatur befreit wurde, Monate, bevor der Krieg schließlich endete. Junge Männer im Alter von 16 oder 17 Jahren seien kurz vorher noch in den Krieg geschickt wurden: „Menschen in Eurem Alter.“. Aber, so Brötz: „Für sieben oder acht Monate war das befreite Aachen dann auch eine Art Demokratielabor.“ Hier sieht er eine klare Brücke zum Engagement der Schüler*innen, dass häufig eben auch ein „Demokratielabor“ sei. Die Stadt sei auch immer auf der Suche nach der richtigen Form der Jugendpartizipation. Der Beigeordnete lud die Jugendlichen, die mit ihren Lehrer*innen, Rektor*innen, Schulpolitiker*innen und Eltern im Krönungssaal saßen, ein: „Melden Sie sich bei uns, bei der Stadt, bei der Kommunalpolitik. Sagt uns, wo, bei welchen Themen und in welcher Form wollt Ihr mitreden?“

Eine Urkunde und Gutscheine

Danach ging es dann an die Übergabe der Urkunden und sicher noch wichtiger, wie Brötz mit einem Augenzwinkern betonte, den mit Gutscheinen gut gefüllten Geschenkbeutel. Und wie bereits in den letzten 24 Jahren beeindruckte das, für was die 57 Schüler*innen geehrt wurden. Denn in vielen Fällen bleibt es nicht nur bei musikalischen, kognitiven, künstlerischen Leistungen oder sozialem Engagement allein. Viele der Jugendlichen sind zusätzlich mehrfach aktiv als Klassensprecher*in, in der Schüler*innenvertretung, bei der Nachhilfe, als Verkehrshelfer*in an Grundschulen, im Sanitätsdienst der Schule, bei der Organisation und Moderation von Schulfesten, am Weltfrauentag oder einfach „nur“ die „gute Seele der Schule“. „Ich finde, jede Klasse und jede Schule braucht eine solche gute Seele“, so der Beigeordnete. Erstmals wurden in diesem Jahr nicht nur Schüler*innen der weiterführenden Aachener Schulen geehrt, sondern auch junge Erwachsene, die derzeit am College der VHS Aachen einen Bildungsabschluss anstreben.

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Wirtschaft

Erfolgreiche Fachtagung der EIFEL Arbeitgeber in Üttfeld

Prüm/Üttfeld – Fokus auf innovative Ausbildungsansätze – Die EIFEL Arbeitgeber haben sich am vergangenen Dienstag in Üttfeld getroffen, um gemeinsam Wege für eine zukunftsorientierte Ausbildung zu diskutieren und sich noch weiter zu vernetzen. Tagungsort war das InnovationLab des langjährigen und engagierten Netzwerkmitglieds Zahnen Technik GmbH, wo zahlreiche Vertreter regionaler Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Kooperationspartner zusammenkamen. Im Mittelpunkt stand das Thema „Ausbildung“, das in praxisnahen Vorträgen und Diskussionsrunden intensiv beleuchtet wurde.

Sabine und Herbert Zahnen sowie Andreas Hau begrüßten die Teilnehmer im InnovationLab, stellten dieses vor und gaben Einblicke in die innovativen Ausbildungskonzepte des Unternehmens, die darauf abzielen, Fachkräfte in den Kernkompetenzen zu schulen, sinnstiftende Tätigkeiten und zielgruppengerechte Weiterbildungsmöglichkeiten zu schaffen,  um damit Talente zu fördern.

Impulse aus Köln – Ausbildung neu denken

Der Mittelpunkt des Treffens war der Impulsvortrag von Claudia Schmitz, Gründerin der Ausbildungsagentur INTERCOMMOTION und renommierte Expertin im Bereich Ausbildung. Die Diplompädagogin sprach über die Notwendigkeit, Ausbildungsstrategien an die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt anzupassen und präsentierte kreative Ansätze, wie Unternehmen mit zukunftsorientierten Methoden qualifizierte Nachwuchskräfte gewinnen und fördern können. Ihre Kernbotschaft: Ausbildung muss neu gedacht werden, um den Fachkräftebedarf nachhaltig zu decken.

Vielfältige Einblicke – Ausbildungskonzepte der EIFEL Arbeitgeber

Nach einer kleinen Pause folgten kurze Einblicke in die Ausbildungsstrategien mehrerer Mitglieder des Netzwerks, bewusst wurde dabei ein Branchenmix gewählt:

  • VR-Bank Nordeifel eG: Ausbildungsleiterin Andrea Farwerk und Personalmanager Markus Perk stellten das moderne Ausbildungskonzept der Bank vor, berichteten über Erfahrungen und Anforderungen bei der Auszubildendensuche. Mit 137 Mitarbeitern, davon 14 Auszubildenden und dual Studierenden, investiert die VR-Bank Nordeifel in die Förderung junger Talente und bietet eine Mischung aus Tradition und Innovation.
  • Caritasverband Westeifel e.V.: Birgit Dichter, Ausbildungsbeauftragte des Verbands, stellte die zahlreichen Vorteile und Entwicklungsmöglichkeiten für Auszubildende im Pflegebereich vor. Mit 35 Benefits und einem sicheren Arbeitsplatz setzt der Caritasverband klare Anreize für die jungen Nachwuchskräfte.
  • Elektroinnungen Westeifel und Frankfurt: Rainer Schmitz, Obermeister der Elektroinnung Westeifel und Geschäftsführer von Schmitz Haustechnik, berichtete über den erstmaligen Azubi-Austausch zwischen zwei Elektroinnungen. Dieses praxisnahe Austauschprojekt stieß bei Auszubildenden und Betrieben gleichermaßen auf großes Interesse und zeigt, wie branchenübergreifende Kooperation zur Förderung der Ausbildung beitragen kann.
  • Berufsbildende Schule Prüm (BBS): Lydia Braun und Holger Schaan von der BBS Prüm gaben Einblicke in die erfolgreiche Kooperation mit den EIFEL Arbeitgebern und die jährlich wachsende „Tag der Aus- und Weiterbildung“-Veranstaltung. Diese hat sich als wichtiger Anlaufpunkt für Schüler und regionale Unternehmen etabliert.

Auch die Agentur für Arbeit Trier/Prüm/Vulkaneifel, vertreten durch Lilija Zinn und Ralf Ferner, zeigte sich erfreut über die Zusammenarbeit mit den EIFEL Arbeitgebern. Durch die Vernetzung mit Unternehmen und Bildungsträgern werden gemeinsam Lösungen entwickelt, um den Ausbildungsmarkt nachhaltig zu stärken.

Eine starke Gemeinschaft für die Zukunft

Die Arbeitgebermarke EIFEL zeigt mit diesem erfolgreichen Netzwerktreffen erneut, wie bedeutend der Austausch und die Zusammenarbeit für die Weiterentwicklung der Ausbildungslandschaft in der Region sind. „Es war ein erfolgreicher Tag mit wertvollen Impulsen und neuen Kooperationschancen. Gemeinsam arbeiten wir daran, den Wirtschaftsstandort Eifel zu stärken und den Fachkräftenachwuchs gezielt zu fördern“, resümierte Markus Pfeifer, der Moderator des Treffens und Geschäftsführer der Regionalmarke EIFEL.

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Preisverleihung zum Sparkassen-Riesling 2024

Mayen/Münstermaifeld/Region – Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse (KSK) Mayen, begrüßte neben den teilnehmenden Winzern sowie den Mitgliedern der Jury zahlreiche Gäste aus Politik und Gesellschaft zur feierlichen Preisverleihung im Schloss von der Leyen in Kobern-Gondorf: „Zwölf Jahre ist es nun her, dass wir mit dem Wettbewerb „Sparkassen-Riesling des Jahres“ eine Plattform für die Winzer und ihre Weine geschaffen haben, die deren herausragende Arbeit würdigen und unterstützen soll. Die Terrassenweinbergslandschaft der unteren Mosel mit ihren hervorragenden Weinlagen ist ein prägender Teil unserer lebenswerten Region. Wir freuen uns, dass wir diesen Wettbewerb nun bereits zum 12. Mal ohne Unterbrechung durchführen dürfen und so die Winzer und ihre Weine ehren können, die dies dank ihrer hervorragenden Qualität verdient haben.“

Karl-Josef Esch betonte, dass die Juroren angesichts der durchweg hervorragenden Qualität keine leichte Auswahl hatten: „Wir sind stolz, dass wir die Winzerinnen und Winzer unter dem Motto „Herzblut für die Terrassenmosel“ wieder begleiten und gemeinsam einen Mehrwert für die Region schaffen durften. Und dieses „Herzblut“, das Sie, liebe Winzerinnen und Winzer, in Ihre guten Tropfen stecken, das schmeckt man auch. Ganz besonders freut es uns für den Winzerhof Gietzen aus Hatzenport, der es mit einem seiner Weine  zum wiederholten Male auf den ersten Platz geschafft hat.“

„Die Weinkultur ist das Aushängeschild, das Markenzeichen und Identifikationssymbol unseres Landkreises Mayen-Koblenz. Insbesondere die Rieslingweine der Terrassenmosel haben sich weltweit einen Namen gemacht. Ausschlaggebend dafür ist die Qualität, die man durch das Herzblut der Winzer einmal mehr auch in den nun ausgezeichneten Weinen schmeckt. Das macht mich als Landrat besonders stolz“, so der Landrat und KSK-Verwaltungsratsvorsitzende Dr. Alexander Saftig.

Teilnehmen konnten wieder alle Rieslingweine des Jahrgangs 2023 der Weinbergslagen in Gondorf, Hatzenport, Kattenes, Lehmen und Löf. Zur Probe eingereicht wurden in diesem Jahr insgesamt 38 Weine von 16 Weinbaubetrieben.

In einer Blindverkostung bewerteten Offizialprüfer und Weinspezialisten bereits im Oktober in Kobern-Gondorf alle angestellten Weine in Form einer Qualitätsweinprüfung mit Punktzahlen. Die zwölf bestbewerteten Weine kamen schließlich in die zweite Proberunde, an der 15 weitere Jurymitglieder teilnahmen. Hierzu zählten neben Landrat Dr. Alexander Saftig auch der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong, Dr. Karl Graf zu Eltz, die Ortsbürgermeister der teilnehmenden Orte, Vertreterinnen und Vertreter der Presse sowie KSK-Filialleiter in Münstermaifeld Klaus Wermes.

Geleitet wurden alle Blindverkostungen von Thomas Ibald von der Landwirtschaftskammer, der den Wettbewerb wieder mit großer Expertise und Engagement fachlich begleitet hat.

Aus den besten drei Rieslingen konnte dann in der finalen Runde der2023er Hatzenporter Kirchberg Riesling Qualitätswein aus der Steillage trocken“ vom Winzerhof Gietzen aus Hatzenport zum Sieger gekürt werden. Den 2. Platz belegte der2023er Hatzenporter Burg Bischofstein Riesling Hochgewächs“ vom Weingut Winzerhaus Christian Müller ebenfalls aus Hatzenport. Auf den 3. Platz schaffte es der2023er Hatzenporter Kirchberg Riesling Auslese“ vom Weingut Josef Weckbecker aus Moselkern.

Karl-Josef Esch und Christoph Weitzel bedankten sich zum Abschluss der Siegerehrung bei allen Winzerinnen und Winzern für ihren Einsatz und ihre Teilnahme beim Sparkassen-Riesling. „Die Terrassenmosel ist ein nichtwegzudenkender Bestandteil unserer Region. Hervorragende Weine wachsen hier und werden ebenso hervorragend ausgebaut. Wir haben mit dem Wettbewerb „Sparkassenriesling des Jahres“ eine Plattform für all diese engagierten Winzerinnen und Winzer und ihre Weine geschaffen. Der große Zuspruch von Anfang an ist uns Bestätigung und Ansporn zugleich, weiterzumachen“, sind sich die beiden Vorstände Karl-Josef Esch und Christoph Weitzel einig. Gemeinsam gratulierten sie den Gewinnern zu ihrem Erfolg und überreichten traditionell die Urkunden und Glastrophäen.

 

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Zeichen gegen Gewalt an Frauen – Orange your City auch im Kreis Düren

Düren – Der Kreis Düren bekennt in diesem Jahr am „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ Farbe und setzt im Rahmen der weltweiten Aktion „Orange your City“ ein sichtbares Zeichen. Am Montag, 25. November, werden daher wieder öffentliche Gebäude im Kreisgebiet Düren angestrahlt, um auf das Thema aufmerksam zu machen – darunter das Kreishaus Düren, die Rathäuser in Düren, Jülich und Linnich.

Zudem erhalten viele Gebäude orangefarbene Akzente, wie Fahnen, Banner oder orange beklebte Fenster. Orange ist das weltweite Symbol für den Aktionstag. Neben einigen Behörden nehmen auch andere Beratungsstellen, Firmen, Einkaufsmärkte, Einzelhändler, Krankenhäuser und Kirchengemeinden an der Aktion teil.

„Weltweit sind mehr als 240 Millionen Frauen und Mädchen von Partnerschaftsgewalt betroffen, in Deutschland hat eine von drei Frauen mindestens einmal in ihrem Leben sexuelle und/oder physische Gewalt erlebt, davon nimmt ein nur ein Bruchteil der Betroffenen Hilfe in Anspruch“, informiert Andrea Kenter, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Düren.

Das Organisationsteam zum Aktionstag im Kreis Düren besteht aus den Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Düren, der Städte Düren, Jülich, Linnich und der Gemeinde Kreuzau sowie der Beratungsstelle für Frauen und Mädchen im Kreis Düren und dem Verein Hobas e.V.. Sie rufen gemeinsam zu dieser Aktion auf. Der Verein „Frauen helfen Frauen Düren“ beteiligt sich ebenfalls an der Aktion, die durch die Förderung des  Ministeriums für  Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung , Flucht und Integration ermöglicht wird.

Das sind die Aktionen im Kreis Düren in der Übersicht:

  • In der Stadt Düren gibt es ab 16 Uhr auf dem Rathausvorplatz eine Kundgebung, organisiert durch das dortige Gleichstellungsbüro.
  • Im Dorfbüro der Gemeinde Kreuzau gibt es von 14 bis 17 Uhr eine Beratungsaktion für Interessierte mit Akteurinnen von Beratungsstellen, wie beispielsweise dem Verein Hobas e.V., der Jugendberatungsstelle des Sozialwerks Dürener Christen und der Beratungsstelle für Frauen und Mädchen im Kreis Düren.
  • Die Gleichstellungsbeauftragten der Städte Jülich und Linnich haben eigens für den Aktionstag und darüber hinaus Bänke hergestellt und bemalt. Diese werden an öffentlichen Stellen in den Kommunen aufgestellt.