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Bundeswehr investiert „Dreistelligen Millionenbetrag“ in Liegenschaften Mechernich und Euskirchen

Euskirchen/Mechernich – Viel Geld für große Projekte lautet derzeit die Devise der Bundeswehr. Denn in die Kaserne und das Materialdepot Mechernich soll laut einer Sprecherin des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr ein „dreistelliger Millionenbetrag“ investiert werden. Dazu werde im Moment ein Ausbaukonzept erarbeitet. Das geht aus einem Bericht von Redakteur Tom Steinicke für die in Mechernich und Euskirchen erscheinenden Kölner Tageszeitungen hervor. Zusätzlich sollen 101 Millionen Euro in die „Generalmajor-Freiherr-von-Gersdorff-Kaserne“ in Euskirchen investiert werden.

„Otto-Versand“ legt zu

Das Mechernicher Bundeswehr-Materialdepot, scherzhaft „Otto-Versand der Bundeswehr“ genannt, lagert Nachschub unterschiedlichster Art. Die weltweite Zuständigkeit reicht bis zu Einsätzen in Mali oder zuletzt noch in Afghanistan.

Die Aufgaben dieses Standortes sollen sich in Zukunft aber in gewissen Punkten ändern. So werde das „Sanitätsversorgungszentrum“ von Mechernich nach Euskirchen verlegt, in Mechernich werde dafür beispielsweise der Neubau des „Kalibrierzentrums“ der Bundeswehr angestoßen.

Bereits 2015 wurde eine große 33-Millionen-Euro-Investition in den Mechernicher Bundeswehrstandort angekündigt. Damit sollten Lagerhallen auf dem Gelände erneuert werden. Umso mehr beeindruckt nun die mehr als verdreifachte Summe am Mechernicher Bleiberg.

Euskirchener Entwicklungen

Auch in der Mechernicher Nachbarstadt tut sich viel. Hier wurde bereits ein Neubau des Versorgungszentrums realisiert. „Damit folgen wir der aktuellen Stationierungsentscheidung, die kurative Versorgung für Euskirchen, Mechernich und Rheinbach zu bündeln“, so eine Sprecherin der Bundeswehr gegenüber Tom Steinicke. Zusätzlich soll der Standort durch das „Zentrum für Geoinformationswesen“ der Bundeswehr zusätzlich gestärkt werden.

Die „Fachinformationsstelle“ der Bundeswehr soll darüber hinaus als „Bibliothek“ dienen. Künftig werden in diesem auffälligen Gebäude Fachinformationen in Form von Büchern und digitalen Unterlagen für die Lehrgangsteilnehmenden der Ausbildungseinrichtung „Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr“ (ZGeoBw) bereitgestellt. Diese Einrichtung kommt neu nach Euskirchen, aktuell ist sie noch in Fürstenfeldbruck. Für das Zentrum müsse allerdings der benötigte Neubau vor dem Umzug fertiggestellt sein. Dies soll ab Anfang 2024 der Fall sein.

Insgesamt wolle die Bundeswehr bis dahin sieben Gebäude auf dem Areal der Euskirchener Kaserne errichten: Zwei Unterkunftsgebäude in Richtung Euenheim, die Fachinformationsstelle und das Ausbildungsgebäude, die beide zur Ausbildungseinrichtung der ZGeoBw gehören, und zwei IT-Gebäude im Zuge der Aufstellung des Kommandos Cyber- und Informationsraum (Kdo CIR). Um Platz für letztere zu schaffen, solle die ehemalige belgische „Loncin-Kaserne“ abgerissen werden. Hinzu kommt das neue Sanitätsversorgungszentrum.

Neue Arbeitsplätze, 24 Millionen für Infrastruktur

Auch stehe die Erneuerung der Versorgungsinfrastruktur (Wasser, Wärme, Abwasser, Strom und IT) auf dem Plan. Dabei werden auch alle Straßen, Wege und Plätze innerhalb der Euskirchener Liegenschaft saniert oder erneuert. Die Bundeswehr investiere allein hier nach eigenen Angaben 24 Millionen Euro. Dies geht aus Steinickes Tageszeitungs-Bericht hervor.

Aktuell seien an diesem Standort nach Angaben von Brigadegeneral Peter Webert etwa 1800 Beschäftigte stationiert. Diese Zahl solle allerdings noch wachsen. Hinzu kommen noch weitere gut 800 Beschäftigte in Mechernich.

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Wirtschaft

Hacken im Herzen der Aachener Altstadt – Wie vorausschauende Unternehmen auf Fachkräftemangel reagieren

Aachen – „Wir haben ein Problem, das die gesamte Branche kennt“, verrät Jens Liebchen, Geschäftsführer und Mitgründer von RedTeam Pentesting. „Wir suchen Mitarbeiter.“ Die IT-Sicherheitsexperten haben daher keine Kosten und Mühen gescheut: Sie sind umgezogen, um den Angestellten mehr Komfort zu bieten und sich als Arbeitgeber noch attraktiver zu machen. Mit Erfolg!

Für den Standortwechsel investiert RedTeam Pentesting insgesamt eine 7-stellige Summe, die bisher größte Investition für das Unternehmen. „Bei uns stehen die Mitarbeitenden im Mittelpunkt“, beschreibt Patrick Hof die Strategie, ebenfalls Geschäftsführer und Mitgründer. „Nur Mitarbeitende, die sich wohlfühlen und gerne zur Arbeit kommen, liefern die besten Ergebnisse für unsere Kunden.“

Der Plan war es, eine Wohlfühloase zum Arbeiten im Herzen der Aachener Altstadt zu schaffen. Und das ist ihnen zweifellos gelungen: RedTeam Pentesting arbeitet jetzt auf über 500 Quadratmetern Fläche im denkmalgeschützten Kapuziner Karree. In direkter Nähe zum Theater, einen Katzensprung vom Dom entfernt, umgeben von Restaurants und Bars – für das Mitarbeiteressen kommt übrigens das Unternehmen auf.

Den Kolleginnen und Kollegen steht zudem ein neu errichteter, eigener Fahrradraum in der Tiefgarage zur Verfügung. „Fast das ganze Team kommt mittlerweile mit dem Fahrrad“, sagt Liebchen zufrieden. „Die Räder sind hier sicher und es ist genug Platz für Regenkleidung und Helme.“ In der neuen Küche mit Loungebereich kommen Sprudel- und Teewasser nun direkt aus dem Wasserhahn.

Unterstützung bei der Immobiliensuche

Bei der Suche nach einer geeigneten Immobilie hatte RedTeam Pentesting tatkräftige Unterstützung der Stadt Aachen und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft AGIT. „RedTeam Pentesting ist ein Hidden Champion mit internationalem Prestige in der Branche“, weiß Samuel Engel von der Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen. „Sie haben einige Benchmarks im Pentesting. Für die mussten wir einfach einen neuen geeigneten Standort in Aachen finden.“ Das war gar nicht so einfach. „Wir haben eine Menge Anforderungen“, gesteht Jens Liebchen. Sicherheit spielt natürlich eine zentrale Rolle, schließlich geht es um sensible Daten der Kunden.

Außerdem sollte die Lage noch einen wesentlichen Mehrwehrt für die Mitarbeitenden bedeuten. „Aachens Innenstadt hat einiges zu bieten“, findet Patrick Hof. „Wir können uns jetzt in der Mittagspause ein Eis holen und in den Elisengarten setzen. Genau das wollen wir für unsere Mitarbeitenden.“

Die hohen Sicherheitsanforderungen und der Fokus auf die Mitarbeitenden ist für viele Vermieter immer noch Neuland. Hier konnten die städtische Wirtschaftsförderung und die AGIT viele Türen öffnen. „Wir begleiten RedTeam Pentesting schon seit der Gründungsphase und freuen uns über die erfolgreiche Entwicklung. Deshalb lag es uns besonders am Herzen, das Unternehmen nun auch bei der Standortsuche zu unterstützen“, sagt Frank Leisten, Leiter der Ansiedlungs- & Investorenberatung der AGIT.

„Wer ist RedTeam Pentesting?“

RedTeam Pentesting ist ein spezialisierter Anbieter von Penetrationstests. Von der täglichen Arbeit dringt kaum etwas an die Öffentlichkeit, obwohl fast jeder Systeme kennt und nutzt, die von den Aachener Experten getestet wurden. RedTeam Pentesting hat bereits verschiedene Auszeichnungen erhalten und ist wirtschaftlich erfolgreich. Das 2004 gegründete Spezialisten-Team hat international den Ruf, Fehler aufzudecken, die ansonsten unbemerkt bleiben.

„Wir überprüfen weltweit im Auftrag von Unternehmen deren IT-Systeme auf Schwachstellen“, sagt Hof. Liebchen ergänzt: „Wir testen Software und Hardware, große Netzwerke und kleine Apps, Waschmaschinen und Fernseher, Online-Shops und Produktionsstraßen, Krankenhäuser und Verteidigungseinrichtungen, Kraftwerke, Labore und Banken.“ In wechselnden Dreier-Teams versetzen sie sich in die Perspektive eines kriminellen Hackers und suchen nach Sicherheitslücken im System. Für jeden Kunden erarbeiten sie eine spezielle Angriffsstrategie.

Wer sich bei RedTeam Pentesting bewerben möchte, sollte neben guten Deutsch- und Englischkenntnissen zwei Dinge mitbringen: Erstens Kreativität und zweitens Spaß an der Arbeit, „denn das kann man nicht lernen“, sagt Liebchen. Die meisten Mitarbeitenden haben sich schon vor ihrer Bewerbung mit dem Thema beschäftigt. Vorkenntnisse müssten da sein, die Techniken lernen sie dort. „Bei uns sind nicht nur Informatiker“, erzählt Hof. „Hier arbeiten auch Elektrotechniker und Physiker.“ Vertrauen sei wichtiger als Uniabschluss und Zertifikate, weil die Mitarbeitenden mit hochsensiblen Daten zu tun haben. „Manchmal zeigen wir Banken, wie man ein paar Millionen Euro verschieben kann, um die Ausmaße einer Schwachstelle zu demonstrieren.“

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Tourismus

Verstärkung für das Team der Marketing GmbH und des Ahrtal-Tourismus

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Zwei neue Auszubildende unterstützen bei vielfältigen Aufgaben rund um Standort-Werbung und Wiederaufbau. Das Team der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH und des Ahrtal-Tourismus e.V. bekommt Verstärkung durch zwei neue Auszubildende: Leonie Oppermann und Noah Gläske unterstützen das Standort-Marketing für das Ahrtal.

„Wir freuen uns, dass wir trotz der anhaltenden Ausnahmesituation unseren Ausbildungsauftrag auch in diesem Jahr erfüllen können und sind davon überzeugt, zwei junge Menschen mit großem Potenzial gewonnen zu haben“, sagt Geschäftsführer Jan Ritter. Im Zuge des Standort- und auch des Wiederaufbau-Marketings werde jede Unterstützung gebraucht – und kreative Ideen der jungen Generation seien jetzt besonders gefragt.

Die 20jährige Leonie Oppermann aus Neuwied absolviert eine Ausbildung zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit, der 18jährige Noah Gläske aus Dernau wird Veranstaltungskaufmann. Beide durchlaufen im Zuge ihrer dreijährigen Ausbildung mehrere Abteilungen – vom Verkauf und Marketing über Buchhaltung und Personal bis hin zur Tourist Information. Bei Noah Gläske wird zudem der Bereich Veranstaltungsmanagement einen Schwerpunkt bilden.

„Der Wiederaufbau des Tourismus nach der Flutkatastrophe ist für uns eine Mammutaufgabe, die wir mit viel Herzblut und Engagement vorantreiben. Für unsere Auszubildenden bietet das die große Chance, besonders vielfältige Erfahrungen zu sammeln und früh Verantwortung zu übernehmen“, ergänzt Ausbilderin Clara Kappel.

Insgesamt bildet der Ahrtal-Tourismus bzw. die Marketing GmbH derzeit drei junge Menschen aus.

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Vielfalt des Lebens – Bewegte Ausstellung von Richard Schall im Kreuzauer Rathaus

Kreuzau – Zu einer Ausstellung der besonderen Art hatte Bürgermeister Ingo Eßer eingeladen. Der Kreuzauer Karnevalist und Künstler Richard Schall greift in seiner neuen Ausstellung „Vielfalt“ verschiedene Themen aus dem Leben auf und spiegelt diese in unterschiedlichen Maltechniken wie Öl, Acryl, Buntstift, Bleistift oder Tusche wieder. Seine Motive sind aus den Bereichen Familie, Kinderbilder, Urlaub, Sport, Tiere, Zirkus, Clowns, Gesellschaft und Fantasie nach Vorlagen von Bleistiftskizzen und Fotos entstanden.

Seit den 1970er Jahren stellt der Künstler seine Bilder in der Region aus und erstellt in Zusammenarbeit mit den örtlichen Schulen und Kindertagesstätten sowie in Kooperation mit der Karnevalsgesellschaft Ahle Schlupp die jährlich stattfindende karnevalistische Ausstellung im Rathaus.

Alle ausgestellten Bilder können käuflich erworben werden und sind bis zum 31. Oktober 2022 zu den Öffnungszeiten des Kreuzauer Rathauses zugänglich.

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Kriminelles im Krankenhaus – Lesefestival „Nordeifel – Mordeifel“

Mechernich – Das Bettenlager eines Krankenhauses ist sicher nicht der erste Ort, an den man denkt, wenn es um eine Krimilesung geht. Gleichwohl hatten die „Macher“ des jüngsten Literaturfestivals „Nordeifel – Mordeifel“ “,  die Nordeifel Tourismus GmbH und die Stadtverwaltung Mechernich, die Krankenbettzentrale des Kreiskrankenhauses Mechernich als Kulisse für eine Autorenlesung mit Ralf Kramp, Dr. Stefan Barz und Guido M. Breuer ausgesucht.

Bei der Vorbereitung und Durchführung waren Gabi Schumacher und Kerstin Lehner (Stadtverwaltung Mechernich), Lena Poth (Nordeifel-Tourismus), Jennifer Linke (Unternehmenskommunikation Kreiskrankenhaus) und Tanja Schwinning (Büchertisch) aktiv. Klinikgeschäftsführer Martin Milde begrüßte 55 Gäste.

Neugierig näherte sich das Publikum der ungewöhnlichen Leselocation. Zwischen einem Skelett und Krankenbetten lasen die drei Autoren, die alle ihre Wurzeln in der Eifel haben: Stefan Barz, der in Kommern aufwuchs, stellte seinen Roman „Die Schreie am Rande der Stadt“ vor, in dem in einem alten Tagebuch Spuren zu schrecklichen Geschehnissen im Wuppertaler Konzentrationslager Kemna führen.

Spannung und Buffet

Guido M. Breuer stammt aus Nideggen und ließ in seinem Kurzkrimi „Und täglich grüßt der Ranger“ die Pläne eines Auftragskillers am Übereifer eines Nationalpark-Rangers scheitern. Und Ralf Kramp, aufgewachsen in Schwerfen und Bad Münstereifel mit familiären Wurzeln in Mechernich, gab eine haarsträubende Passage aus seinem Roman „Ein Grab für zwei“ zum Besten.

Sie spielt nicht nur in einem Krankenhauszimmer, sondern war auch von einem persönlichen Erlebnis Kramps im Mechernicher Kreiskrankenhaus inspiriert worden.

Das Publikum fühlte sich am Ende nicht nur blendend unterhalten, sondern auch bestens umsorgt, denn anstelle der oft recht kargen Krankenhaus-Kost hatte man in der Pause für ein üppiges Büffet gesorgt. Es gab Getränke und Häppchen in Form von Frikadellen, Mettwürsten, Käseplatte und Muffins.

Das Buffet war vom Krankenhaus gesponsort worden, man hatte aber eine Spendenbox aufgestellt, deren Inhalt an den Kindergarten des Krankenhauses übergeben werden sollte.

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SWR1 on tour zu Gast in Wittlich

Wittlich – Am Montag, 12. September war das SWR1 Team zu Gast in Wittlich. Bürgermeister Joachim Rodenkirch hieß die Moderatoren Dörte Tebben und Veit Berthold am Platz an der Lieser herzlich Willkommen.

Die Moderatorin Dörte Tebben forderte Bürgermeister Rodenkirch im ABC-Champion Quiz mit dem Buchstaben „S“ heraus. Rodenkirch bestand das Quiz mit Fragen rund um Wittlich mit Bravour. Als Dank erhielt Bürgermeister Rodenkirch die goldene Schallplatte von SWR1.

Die aus Wittlich stammende Tatortschauspielerin Barbara Philipp stand dem SWR1 Team ebenfalls zur Verfügung und erzählte einiges aus ihrem Leben.

Bei der Live-Sendung waren aber auch aktuelle Themen wie zum Beispiel die Fachkräftesituation im Bäckerhandwerk, sowie die Umstellung von der Nacht- in die Tagarbeit in der Wildbadmühle am Standort Wittlich-Wengerohr präsent.

Viele Besucher nutzten das Getränke- und Speisen-Angebot bei angenehmen spätsommerlichen Temperaturen bis in die Abendstunden.

Insgesamt ein toller Tag für Jung und Alt.

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Top-Events

„The Very Best of Phil Collins & Genesis” am Samstag 17. September in Bad Bertrich

Bad Bertrich – Am morgigen Samstag, 17. September 2022 sorgen STILL COLLINS mit brillantem Sound und aufwendigem Lichtdesign für einen stimmungsvollen Abend im KulturRaum Bad Bertrich, Großer Kursaal. STILL COLLINS gilt als einer der Mitbegründer einer regelrechten Tribute-Band-Kultur in Deutschland, die seit ihrer Entstehung in den 90er Jahren einen kaum vergleichbaren Boom erlebt.

Von „Selling England by the pound“ bis hin zum letzten Phil Collins Soloalbum „Going back“ blicken STILL COLLINS auf die komplette musikalische Palette der Phil Collins- und Genesis-Musikgeschichte.  Zusätzlich beleuchten sie gerne auch schon mal kurz das angrenzende Solo-Thema „Peter Gabriel“ oder „Mike & the Mechanics“. Selbst eingefleischte Fans des Originals tun sich schwer, einen akustischen Unterschied zwischen „Tribute“ und „Meister“ auszumachen. „Mach‘ die Augen zu und Du denkst, er sei es wirklich“, spricht man.  Aber nicht nur das! Wer STILL COLLINS einmal live erlebt hat, der weiß:  Hier wird nicht nur gecovert, hier gibt es eine äußerst unterhaltsame Bühnenshow einer erstklassigen Liveband!

Tickets zum Preis von 28,50 EUR sind erhältlich unter www.ticket-regional.de, an allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional sowie in den GesundLand Tourist Informationen Bad Bertrich, Daun und Manderscheid. Weitere Informationen unter www.kulturraum-badbertrich.de oder über die Tourist Information Bad Bertrich, Tel. +49 2674 932 222 oder bad-bertrich@gesundland-vulkaneifel.de.

 

 

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Top-Events

Kürbis-Regatta auf dem Krewelshof Eifel in Obergartzem am Sonntag 18. September

Mechernich-Obergartzem – Wer schon immer mal in einem ausgehöhlten Riesenkürbis in See stechen wollte, hat jetzt die Gelegenheit dazu. Am Sonntag, 18. September, findet auf dem Krewelshof Eifel in Obergartzem die große Kürbis-Regatta statt. Teilnehmer ab 16 Jahren können sich ab sofort auf der Krewelshof-Homepage für das spaßig-spritzige Event anmelden.

In den vergangenen Kürbis-Regatten, die seit 2016 auf dem See des Eifeler Krewelshofes stattfinden, konnten die Zuschauer immer wieder mit großem Spaß beobachten, wie schwierig ein Kürbis zu lenken ist – vor allem, wenn er rund ist. Da glich so manche Paddeltour eher einer Karussellfahrt – und machte auch mindestens genauso viel Spaß.

Letztendlich sind dann doch alle Kürbis-Kanuten (irgendwann) auf der anderen Seite des Sees angekommen. Dabei kann die Tour über den See auch ganz schön flott gehen: Wer es unter einer Minute schafft, hat gute Chancen, im Viertelfinale oder sogar im Finale noch einmal antreten zu dürfen.

Kürbis-Boote aus eigener Ernte

Die Riesenkürbisse, die auf dem Krewelshof anstelle von Booten durchs Wasser gepaddelt werden, stammen übrigens aus eigener Ernte. Max Bieger, Sohn von Bauer Theo Bieger und seiner Frau Danielle, den Betreibern der Krewelshöfe in Obergartzem und Lohmar, hat die Kürbisse der Sorte „Atlantic Giants“ monatelang gehegt und gepflegt, damit sie pünktlich zur Regatta nicht nur ihr „Kampfgewicht“ von 200 bis 300 Kilogramm, sondern möglichst auch noch eine länglich-ovale Kanu-Form vorweisen können.

Die Kürbisse für die Regatta werden vom Krewelshof zur Verfügung gestellt. Teilnehmen darf nach voriger Anmeldung (www.krewelshof.de/kuerbisschau) jeder, der mindestens 16 Jahre alt ist und schwimmen kann. Auch Vereine können sich anmelden. Den Siegern winken Preisgelder von bis zu 300 Euro.

Einlass zur Kürbis-Regatta ist ab 11 Uhr. Der Eintritt kostet 8,50 Euro pro Person oder 26 Euro für eine Familienkarte. Gruppen ab 30 Personen zahlen 4,50 Euro pro Person. Die Anmeldung zur Regatta sowie der Eintritt für die Kanuten und eine Begleitperson ist kostenlos. Es gibt 24 Startplätze, dabei entscheidet die Reihenfolge der Anmeldung.

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Fluthilfemedaille 2021 – Ehrungen in der Staatskanzlei für Mitarbeiter der Kreissparkasse (KSK) Mayen

Mayen/Mainz – Die Ministerpräsidentin und der Innenminister verliehen diese Woche mit einem Festakt die Fluthilfemedaille des Landes Rheinland-Pfalz an haupt- und ehrenamtliche Kräfte, die im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe im Einsatz waren.

Darunter auch Sparkassenmitarbeiter Sierk Stern, der in der freiwilligen Feuerwehr aktiv ist. „Auch, wenn der Anlass traurig ist, gratulieren wir unserem Kollegen Sierk Stern und allen ausgezeichneten Helferinnen und Helfern von Herzen. Sie sind Vorbilder an Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft.“, so Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der KSK Mayen.

„Das gilt auch für Katharina Kraatz, die als Feuerwehrfrau bei einem Rettungseinsatz in der Flutnacht ihr Leben verlor. Frau Kraatz hätte im letzten Jahr eine Ausbildung bei uns beginnen sollen. Ihre Eltern nahmen die posthume Auszeichnung für ihre Tochter entgegen. Wir sind in Gedanken bei Ihnen und können die Tragödie vor unserer Haustür auch heute noch nicht fassen.“

„Neben Sierk Stern sind auch weitere Kolleginnen und Kollegen in der Blaulichtfamilie und an anderen Stellen ehrenamtlich aktiv. Auch wenn wir hoffen, dass uns eine solche Katastrophe nicht mehr ereilt, wissen wir das ehrenamtliche Engagement sehr zu schätzen“, so Weitzel.

Die Fluthilfemedaille besteht neben einer Ordensmedaille am Band aus einer Bandschnalle mit aufgesetzter Miniatur der Medaille sowie einer dazugehörigen Urkunde. Sie wird an alle Einsatzkräfte der Feuerwehren, Hilfsorganisationen und der Polizei in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus verliehen, die mindestens einen eintägigen Einsatz geleistet haben. Für die Kräfte von Bundespolizei, Bundeswehr und Technischem Hilfswerk stiftet die Bundesregierung eine Medaille.

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Medienvielfalt erhalten – Versorgung mit Presse-Erzeugnissen flächendeckend sichern

Region/Mainz/Berlin – Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Unsere Demokratie lebt von freien Medien, Medienvielfalt ist eine Voraussetzung dafür. Für Rheinland-Pfalz mit seinen starken ländlichen Räumen spielt dabei die flächendeckende Versorgung mit Presseerzeugnissen eine zentrale Rolle. Wir haben in Rheinland-Pfalz zum Glück starke Zeitschriften- und Zeitungsverlage, die die Menschen verlässlich über Themen und Ereignisse in ihrer Stadt oder ihrer Region informieren.

Aber viele Verlage stehen durch die Transformation der Medienlandschaft und die enorm gestiegenen Energie- und Papierkostensteigerungen vor großen Herausforderungen. Deswegen macht sich Rheinland-Pfalz mit einer Bundesratsentschließung stark für den Erhalt der Pressevielfalt“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Vorfeld der anstehenden Bundesratssitzung am heutigen Freitag, 16. September 2022. Im Koalitionsvertrag auf Bundesebene hatten die Ampel-Koalition vereinbart, Fördermöglichkeiten zu prüfen, um eine flächendeckende Versorgung mit periodischen Presseerzeugnissen auch zukünftig zu gewährleisten. Mit der Entschließung betonen die Länder die Bedeutung dieses Vorhabens. Hierzu unterstreicht Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Gerade in Zeiten von Fake News, Desinformation und Verschwörungstheorien brauchen wir eine qualitativ hochwertige und unabhängige Berichterstattung. Wir bitten die Bundesregierung daher, zeitnah ein Förderkonzept vorzulegen.“

Vor dem Hintergrund der fundamentalen Bedeutung der Pressefreiheit müsse besonders Wert daraufgelegt werden, dass sich die Förderung nicht auf die unabhängige journalistische Tätigkeit der Medienhäuser auswirkt. „Die Presse spielt in unserer Demokratie eine zentrale Rolle für die Information der Öffentlichkeit und die demokratische Meinungsbildung. Neben ihrer journalistischen Bedeutung sind die Verlage auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und nehmen am Medienstandort Rheinland-Pfalz eine wichtige Rolle ein,“ so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.