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Job-com: Einstieg in Ausbildung ist jederzeit möglich

Düren, 13.11.2020 – Zu den unliebsamen Corona-Folgen im Kreis Düren gehört auch eine deutlich niedrigere Zahl an Ausbildungsverträgen als in den Vorjahren. Unterrichtsausfall, gestrichene Berufspraktika und die Absage von Informationsveranstaltungen wie der jährlichen Ausbildungsbörse des Kreises Düren und der Arbeitsagentur Aachen-Düren haben dazu beigetragen, dass junge Menschen und Unternehmen vielfach nicht zueinander gefunden haben.

Um dem Nachwuchs zeitnah zu beruflichen Perspektiven und Firmen zu künftigen Fachkräften zu verhelfen, weist die job-com des Kreises Düren darauf hin, dass der Einstieg in eine duale Ausbildung nicht nur zu den bekannten Stichtagen am 1. August und 1. September, sondern jederzeit möglich ist. Mit Werbeplakaten auf und in öffentlichen Verkehrsmitteln wird diese wichtige Botschaft in den nächsten Wochen in der Region verbreitet.

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Techniropa hat zwei der Besten! Für besondere Leistung von der IHK ausgezeichnet

Daun, 13.11.2020 – Zwei Abschlussprüflinge aus Firmen der Techniopa Holding GmbH für besondere Leistung von der IHK ausgezeichnet. Genau 1.855 Prüflinge aus rund 100 Ausbildungsberufen haben im Sommer 2020 und Winter 2019/2020 an der Abschlussprüfung teilgenommen. Davon schlossen 187 Absolventen mit der Note „sehr gut“ oder als Beste in ihrem Beruf mit der Note „gut“ ab. Diese Auszubildenden werden für die besondere Leistung bei den Abschlussprüfungen von der IHK ausgezeichnet. Dieses Jahr gehören zwei Abschlussprüflinge aus Firmen der Techniropa Holding GmbH wieder zu den Besten dazu: Lukas Schramm von TechniSat Digital GmbH und Michael Schmitt von TPS-Technitube Röhrenwerke GmbH.

Lukas Schramm schloss als Bester in seinem Beruf als Fachinformatiker mit Fachrichtung Anwendungsentwicklung ab. Während seiner Ausbildung vom August 2017 bis Juli 2020 hat Lukas Schramm die IT-Abteilung von TechniSat unterstützt, wo er nach dem erfolgreichen Abschluss auch übernommen wurde. Michael Schmitt fing seine Ausbildung als Kaufmann im Groß- und Außenhandel mit Fachrichtung Außenhandel im August 2017 bei der Firma TPS-Technitube Röhrenwerke GmbH an. Bis Juli 2020 durchlief er verschiedene kaufmännische Abteilungen, wie Verkauf, Versand, Zoll, Buchhaltung und Personalabteilung, wurde auch in den Produktionswerken INOS und OCTG eingesetzt. Michael Schmitt wurde nach dem erfolgreichen Abschluss als Bester in seinem Fach im Vertrieb OCTG übernommen.

Nachwuchskräfte von enormer Wichtigkeit

Die Unternehmen der Techniropa Holding bauen auf den eigenen Nachwuchs, entsprechend hoch ist daher auch die Übernahmequote: Alleine am TechniSat Standort in Daun wurden in den vergangenen 10 Jahren 90 % der Abschlussprüflinge in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen. Bei der Winterprüfung 2019/20 hatte die Techniropa Holding sechs Auszubildende übernommen und somit eine Übernahmequote von 100 % erreicht. Am Ende des letzten Ausbildungsjahres im Sommer wurden von den 12 Auszubildenden der Techniropa Holding GmbH zehn in den verschiedenen Firmen und Bereichen fest angestellt. Die Unternehmen der Techniropa Holding GmbH zählen zu den größten Ausbildungsbetrieben in der Region und bilden regelmäßig im kaufmännischen, gewerblichen, technischen, mediengestalterischen sowie im IT-Bereich aus.

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Viele bunte Herbstkränze und glückliche Gewinner bei Herbstkranz-Aktion für Familien in Mayen

Mayen, 13.11.2020 – Es fiel der Jury sehr schwer, sich zu entscheiden – so viele tolle Einsendungen mit Fotos von liebevoll und bunt gestalteten Herbstkränzen wurden in den letzten Wochen, anlässlich der gemeinsamen Familienaktion der Netzwerkkoordinatorin der Stadt Mayen und der kath. Familienbildungsstätte e.V. Mayen, eingesendet.

Am Ende erreichte Finn Schüller mit seinem prächtig geschmückten und detailreichen Herbstkranz den 1.Platz. Platz 2 ergatterte das Gemeinschaftswerk der neunköpfigen Mädchengruppe Niedermendig des JHZ-Bernardshof, die zusammen einen Herbstkranz gebunden haben. Den 3. Platz konnte sich Familie Hammock mit einem ebenfalls sehr kreativen und bunten Herbstkranz sichern. „Wir gratulieren den Gewinnern und freuen uns über die vielen bunten Herbstkränze, die von den Familien gebastelt wurden!“, so die Netzwerkkoordinatorin der Stadt Mayen.

Da sich alle teilnehmenden Familien und Kinder so viel Mühe gaben, wurde seitens der Veranstalter beschlossen, allen Familien ein kleines Dankeschön zukommen zu lassen. Weitere gemeinsame und kreative Familienaktionen, die sich auch während der Corona Pandemie durchführen lassen, sind bereits in Planung!

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Jülichs Bürgermeister Axel Fuchs vereidigt

Jülich, 13.11.2020 – Auf der konstituierenden Sitzung des Jülicher Stadtrates wurde Axel Fuchs als Bürgermeister vereidigt, ebenso die Mitglieder des Stadtrates und die Stellvertretenden Bürgermeister.

In der „Kulturmuschel“ im Stadtgarten des Brückenkopf-Parks fand die konstituierende Sitzung des Stadtrates statt. Foto: Stadt Jülich/Stein

Nicht im Großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses, sondern in der „Muschel“, dem großen Veranstaltungszelt im Brückenkopf-Park, wurde Bürgermeister Axel Fuchs nun auch offiziell in seinem Amt bestätigt. Grund für die räumliche Verlegung waren die coronabedingten Hygienemaßnahmen, die im Rathaus nicht umgesetzt werden konnten.

So hatten die Stadtverordneten und Besucher reichlich Platz, um die konstituierende Sitzung des Stadtrates nach der Kommunalwahl vom September laut vorgeschriebenem Protokoll abzuhalten.

Veronika Schmitz übernahm die Vereidigung des Bürgermeisters Axel Fuchs und überreichte die Bürgermeisterkette. Foto: Stadt Jülich/Stein

Die Sitzung wurde von Veronika Schmitz als Ratsälteste eröffnet, die sodann die Vereidigung des Bürgermeisters übernahm. Die Stadtverordnete fand dankende Worte und nahm dem gewählten ersten Bürger der Stadt vor dem Überreichen der Bürgermeister-Kette das Versprechen ab, auch in den kommenden Jahren mit vollem Einsatz für die Stadt Jülich tätig zu sein.

Bürgermeister Fuchs vereidigte die Jülicher Stadtverordneten. Foto. Stadt Jülich/Stein

Der frisch vereidigte Bürgermeister zeigte sich geehrt und bedankte sich für gute Zusammenarbeit, auf die er auch mit den neuen Stadtratsmitgliedern hofft.  Anschließend wurde der neue Stadtrat vereidigt. Der Wahl seiner Stellvertreter Günter Engels und Christian Klems schloss sich die Wahl der Ortsvorsteher an. Zu den ersten Amtshandlungen des neuen Stadtrates gehörten auch die Wahl, Bildung und Besetzung der Ausschüsse und zahlreicher Gremien und Räte infolge der Kommunalwahl. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

Aber auch eine Sachentscheidung wurde bereits getroffen: die Stadt Jülich schafft Lastenfahrräder an. Der Antrag, der gemeinsam von der JÜL und den Grünen eingebracht wurde, wurde einstimmig angenommen, so dass die Bewerbungsfrist um Fördergelder eingehalten werden kann.

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Herzlichen Glückwunsch Erika Meyer zu Drewer: Ehrenbürgerin vollendete am 11. November ihr 90. Lebensjahr

Meckenheim, 13.11.2020 – Sie hat sich mit ihrem politischen Engagement und unermüdlichen sozialen Wirken für ihre Heimatstadt über Jahrzehnte in besonderem Maße verdient gemacht. Jetzt feierte Erika Meyer zu Drewer ihren 90. Geburtstag. „Wir gratulieren unserer Ehrenbürgerin von ganzem Herzen.“ Bürgermeister Holger Jung wünscht ihr „vor allem Zufriedenheit und Gesundheit für die Zukunft.“ Erika Meyer zu Drewer, die am 11. November ihr 90. Lebensjahr vollendete, „bringt sich immer noch in herausragender Weise für unsere Stadt ein. Eine unglaubliche Leistung“, wie Holger Jung betont.

Die Jubilarin erblickte in Witten an der Ruhr das Licht der Welt und zog 1968 nach Merl, wo sie außerordentliches Engagement zeigte. So gründete Erika Meyer zu Drewer die „Merler Bastelkinder“, woraus sich später das Kinderbildungswerk entwickeln sollte. Sie organisierte fortan den Sankt-Martins-Umzug, kämpfte für den Bau einer Schule, organisierte Altentage sowie den Vorlesewettbewerb für den Börsenverein des Deutschen Buchhandels und war Mitbegründerin des Turn-Sport-Tennis-Vereins (TST) Merl. Auch als Ortsbeauftragte der VHS und Leiterin des Seniorenkreises der CDU übernahm die Jubilarin Verantwortung. An der Gründung der MS-Gruppe Meckenheim beteiligte sie sich, hob das Freiwillige Zentrum OASE mit aus der Taufe und war Initiatorin der Warmen Mahlzeit.

Überdies hinterließ Erika Meyer zu Drewer Spuren in die Kommunalpolitik. Über nahezu ein Vierteljahrhundert gehörte sie dem Meckenheimer Stadtrat an. Von 2000 bis 2007 stand sie der Senioren-Union Meckenheim vor und zwischen 1984 bis 2004 erwarb sich Erika Meyer zu Drewer durch ihren unermüdlichen Einsatz für Merl und das Wohl der Bürger den Ehrentitel „Erika Meyer zu Merl“.

Die Jubilarin erhielt 1988 das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland. 1999 wurde ihr der Ehrenring der Stadt Meckenheim, 2001 die Ehrennadel der Stadt Meckenheim und 2011 schließlich die Ehrenbürgerwürde der Stadt Meckenheim verliehen, die höchste Auszeichnung der Stadt – als erster Frau in der Stadtgeschichte.

Natürlich ist Erika Meyer zu Drewer weiterhin aktiv. Unter anderem bringt sie sich für die Bürgerstiftung Meckenheim ein, zum Beispiel als Organisatorin der beliebten Veranstaltung „Meckenheim singt“. Der verdiente Ruhestand muss also weiterhin warten – auch noch mit 90 vollendeten Lebensjahren.

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Zentrale Gedenk-veranstaltung zum Volkstrauertag auf dem Friedhof Bergstraße Stolberg abgesagt

Stolberg, 13.11.2020 – Wegen der Corona-Pandemie fällt die in diesem Jahr anlässlich des Volkstrauertages am 15.11.2020 geplante Gedenkveranstaltung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge auf dem Friedhof Bergstraße aus.

Bürgermeister Patrick Haas betont, dass das Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft auch in Zukunft eine zentrale Bedeutung in unserer Gesellschaft und somit auch in der Kupferstadt einnehmen müsse. Deshalb sei es selbstverständlich, dass nach der Pandemie künftig wieder eine würdevolle Gedenkveranstaltung anlässlich des jährlich stattfindenden Volkstrauertages stattfinden werde.

Die Beflaggung des Ehrenmals auf dem Friedhof Bergstraße und die Verortung der Gedenkkränze von Bundeswehr, Schützenvereinigung, Feuerwehr und Volksbund werden jedoch auch in diesem Jahr erfolgen.

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3050 Euro für die GenoEifel: Bundestags-abgeordneter Detlef Seif zu Besuch in Kall

Nordeifel/Kall, 13.11.2020 – Große Freude bei der GenoEifel. Die Generationengenossenschaft mit Sitz in Kall hat eine Bundesförderung in Höhe von 3050 Euro erhalten. Detlef Seif, Bundestagsabgeordneter aus dem Kreis Euskirchen, überbrachte die frohe Kunde – zunächst per E-Mail. Jetzt überzeugte sich Seif bei einem Besuch im GenoEifel-Büro im Haus der Begegnung in Kall vom segensreichen Wirken in der Nordeifel.

„Ich habe Sie mit Freude umgehend über die Bundesförderung in Kenntnis gesetzt“, sagte Seif. Das Geld stammt aus der Sondermaßnahme „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums und dient der finanziellen Unterstützung der nachbarschaftlichen Lebensmittelversorgung. Im Falle der GenoEifel geht es um die Organisation von Einkaufshilfen – nicht nur, aber auch, während der Corona-Pandemie.

Vorstandssprecher Malte Duisberg und Koordinatorin Corinne Rasky begrüßten den Besucher aus Berlin und Weilerswist und stellten Seif die GenoEifel vor. Duisberg berichtete auch den Werdegang der Genossenschaft – als von ihm und dem früheren VR-Bank-Nordeifel-Vorstand Wolfgang Merten angedachte Seniorengenossenschaft im Jahr 2013 über die Einstufung als Leitprojekt der Leader-Region Eifel bis heute, wo sich die GenoEifel auch in die Leader-Region Zülpicher Börde ausdehnt. In Kürze wird die Genossenschaft sogar dank der Unterstützung der Volksbank Euskirchen ein Büro in der Kreisstadt beziehen, obwohl diese aufgrund ihrer urbanen Struktur nicht in einer Leader-Region liegt.

Seif interessierte sich auch für das Leistungsspektrum, das Malte Duisberg ganz knapp so beschrieb: „Die GenoEifel wird tätig für Dinge, für die kein Unternehmen ins Haus kommt und wegen derer man auch nicht permanent die Nachbarn fragen möchte.“ Da die GenoEifel laut Corinne Rasky ans Wettbewerbsrecht gebunden ist, heißt das: Es geht um den Austausch einer Glühbirne, es geht um die Fahrt zum Arzt mit Besuch der Praxis, es geht aber auch um die nun geförderte Einkaufshilfe. Seif erkannte schnell: „Ihr Portfolio liegt also zwischen den Bereichen Handwerk und Pflege…“, „…denn da spielt sich das Leben ab“, vervollständigte Duisberg den Satz.

„Moderne Form des Ehrenamts“

Die Struktur der GenoEifel sieht vor, dass man Mitglied werden muss, um Hilfe in Anspruch zu nehmen oder Hilfe zu leisten. Es gibt aber auch reine Fördermitglieder. Momentan gehören ihr 455 Menschen an. Für eine Hilfe wird auch eine Aufwandsentschädigung fällig. Für die Fälle, in denen diese nicht geleistet werden kann, hat sich ein Hilfsfonds gegründet, der dann finanziell unterstützt. Wichtig ist: Es besteht kein Zwang zu helfen. „Wir sind eine moderne Form des Ehrenamtes: Es geht um punktuellen und freiwilligen Einsatz“, formuliert es Corinne Rasky.

Die Corona-Pandemie hat auch der GenoEifel zugesetzt und – wie Duisberg mitteilt – sogar in der Entwicklung zurückgeworfen. Stark gefragte Angebote, die auf direkte Begegnung setzen, etwa das der Leih-Omas, können wegen der Kontaktbeschränkungen kaum bis gar nicht angeboten werden.

Stattdessen hat die GenoEifel eG den Städten und Gemeinden im Kreis Euskirchen angeboten, die Corona-Nachbarschaftshilfe zu koordinieren. Dazu gehört auch die nun vom Bund geförderte Einkaufshilfe – und die darf während der Pandemie auch von Nicht-Genossenschaftsmitgliedern durchgeführt oder in Anspruch genommen werden.

Für diese Corona-Einkaufshilfe hat die GenoEifel auch die Bundesförderung eingesetzt. „Wir haben zum einen zwei Tablets und zwei Handys für die einfachere Zusammenarbeit im Team und mit den Helfern organisiert. Aber eben auch Hygieneartikel wie Alltagsmasken und Desinfektionsmittel, damit die Helfer und Hilfesuchenden bestmöglich geschützt sind“, sagt Corinne Rasky.

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TechniSat unterstützt den sicheren Betrieb der Dauner Tafel e.V. mit 1.000 gespendeten FFP2-Masken

Daun, 13.10.2020 – Die andauernde Corona-Pandemie hat in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ihre Spuren hinterlassen. Auch die Dauner Tafel blieb nicht davon verschont. Denn die ehrenamtlichen Helfer und Mitglieder der Dauner Tafel e.V. zählen aufgrund ihres Alters zur sogenannten
„Risikogruppe“, der überwiegende Teil ist älter als 70 Jahre. Folglich musste der Tafel-Betrieb am Anfang der Corona-Krise vorrübergehend eingestellt werden. Die rund 880 bedürftigen Personen, die die Dauner Tafel derzeit unterstützt, mussten für zwei Wochen ohne die Hilfe des Vereins auskommen.

Eine schwierige Situation für beide Seiten. Damit sich das in dieser schweren Herbst- und Winterzeit nicht wiederholen muss, hat TechniSat auf die Nachfrage der Dauner Tafel nach Schutzmasken direkt reagiert und dem Verein unverzüglich 1.000 Masken der Schutzklasse FFP2 gespendet. Die zertifizierte TECHNIMASK FFP2 ist eine partikelfiltrierende Halbmaske, die aufgrund ihrer hervorragenden Filterleistung nicht nur die Mitmenschen, sondern auch den Träger der Maske vor dem gefährlichen COVID-19 Corona-Virus schützt. Diese werden im TechniSat Produktionswerk in Schöneck unter der permanenten Einhaltung hoher Qualitäts- und Hygienestandards produziert. So entsteht eine Spitzenqualität, die jetzt für den Schutz der ehrenamtlichen Helfer der Dauner Tafel sorgen wird. „Wir sind natürlich auch um die Gesundheit unserer Ehrenamtlichen besorgt. Denn die leisten eine hervorragende und wichtige Arbeit, die sie aber nicht einer gesundheitlichen Gefahr aussetzen soll.

Mit den gespendeten Gesichtsmasken von TechniSat können wir den Betrieb der Dauner Tafel in diesen Zeiten weiter durchführen und gleichzeitig die Gesundheit unserer Helfen schützen“, so Michael Lauer, stellvertretender Vorsitzender des Dauner Tafel e.V. Erst vor Kurzem hat TechniSat bei der Errichtung von zusätzlichen Leichtbauwänden in den Räumlichkeiten der Dauner Tafel geholfen. So kann auch in der kalten Jahreszeit genügend durchlüftet werden, ohne dass die Mitarbeiter und die Kunden in kalter Zugluft stehen müssen.

Zudem wurde von TechniSat ein Klimagerät zur Verfügung gestellt, das die Raumluft zusätzlich filtern soll, um dadurch das Ansteckungsrisiko zu mindern. Somit kann die Lebensmittelausgabe auch während der kalten Jahreszeit unter deutlich günstigeren Bedingungen und auch besserem Schutz vor Corona-Ansteckung durchgeführt werden. „Wir sind dankbar, dass die Hilfsbereitschaft seitens TechniSat und auch der Familie Lepper sowie des Bürgerdienst Lepper e. V., unsere ehrenamtliche Arbeit zu unterstützen, so groß ist. Nur so können wir wiederum bedürftigen Menschen in unserer Region helfen“, sagte Michael Lauer bei der Spendenübergabe.

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Kein öffentliches Gedenken am Volkstrauertag im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler, 13.11.2020 – Wegen der Corona-Pandemie findet in diesem Jahr anlässlich des Volkstrauertages am 15.November auf dem Soldatenfriedhof in Sinzig-Bad Bodendorf eine Veranstaltung ohne Beteiligung der Öffentlichkeit und nur in einem kleinen Kreis statt. Grundsätzlich sind sämtliche für diesen Tag geplanten öffentlichen Zusammenkünfte und Kranzniederlegungen genehmigungspflichtig. Darauf weist die Kreisverwaltung noch einmal ausdrücklich hin.

Landrat Dr. Jürgen Pföhler appelliert in diesem Zusammenhang an die Bevölkerung, die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen zum Infektionsschutz unbedingt zu beachten und persönliche Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren.

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Gemeinsames Gedenken an die Opfer des NS-Regimes

Stolberg, 13.11.2020 – Der 9. November ist ein geschichtsträchtiger Tag in der Bundesrepublik. An diesem Datum wurde sowohl 1918 die erste Republik ausgerufen als auch im Jahr 1989 der Fall der Berliner Mauer bejubelt.

Der 9. November ist aber auch der Tag, an dem sich die Reichpogromnacht heute 82. Mal jährt. Diese Nacht markierte im 3. Reich nicht den Beginn des Terrors gegen Menschen jüdischen Glaubens, denn dieser Terror begann bereits lange vorher. In der Reichspogromnacht stellte das NS-Regime die Gewalt gegen jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger aber für alle Welt öffentlich zur Schau. Spätestens nach dieser Nacht konnte und musste jeder in Deutschland und auf der Welt erkennen, dass Antisemitismus bis hin zum Mord staatsoffiziell geworden war. Diese Nacht war das offizielle Signal zum Völkermord in Europa und der Welt.

Foto: Tobias Schneider, Kupferstadt Stolberg

Wie in jedem Jahr gedachte die Gruppe Z der Opfer vor der Gedenktafel im Steinweg 78 zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Politik, dem Bündnis gegen Radikalismus, dem Jugendparlament, der Evangelischen Kirchengemeinde sowie Amnesty International. Hier befand sich der Gebetsraum der jüdischen Gemeinde in Stolberg.

Der Bürgermeister verurteilte in seinem Grußwort jegliche Form von Rassismus und Antisemitismus scharf: „Auch in diesem Jahr müssen wir angesichts der Zahlen klar festhalten, dass Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus eindeutig die größte politische Gefahr in unserem Land darstellen. Gerade der Blick auf dieses Haus und auf die Namen der Opfer ermahnt uns, dass wir alles dafür tun, dass solches Gedankengut nicht noch salonfähiger wird, als es jetzt leider schon ist.“

Im Anschluss an das Grußwort des Bürgermeisters beleuchteten Mitglieder der Gruppe Z das Schicksal der bis zur Deportation bzw. Flucht in Stolberg lebenden jüdischen Familien Falkenstein und Mainzer. Nach einem Gedicht der Schriftstellerin Hilde Domin wurde in einem sehr interessanten Beitrag der Initiatoren verdeutlicht, dass so gut wie alle, gerade europäischen Länder Mitschuld an der Verfolgung der Juden hatten, indem sie ihre Grenzen schlossen vor den Zuflucht Suchenden. Auch heute nehme Europa leider in Kauf, dass flüchtende Menschen in Lebensgefahr gerieten.

Die Veranstalter planen deshalb mit anderen zusammen eine Ausstellung über heutige Flüchtlingsschicksale in den – hoffentlich Corona-freien – Wochen gegen Rassismus im März.

Traditionell schließt die Mahnwache mit dem Aufstellen von Kerzen neben der Gedenktafel auf dem Boden vor Hausnummer 78.
Zu der Veranstaltung erschienen rund 30 Gäste, die mit Mund-Nasen-Schutz und unter Einhaltung der Mindestabstände der Veranstaltung beiwohnten.