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Neuer „FuturePool“ soll Schülern in Schleiden berufliche Zukunftschancen aufzeigen

Schleiden – Workshops, Veranstaltungen und Seminare anstatt Mittagessen – Neue Wirtschafts-, Tourismus- und Veranstaltungs-GmbH soll Konzept für eine schulisch-orientierte Folgenutzung der ehemaligen Mensa an der Städtischen Realschule Schleiden entwickeln

Schon weit vor der Corona-Pandemie zeigte sich, dass die Aufrechterhaltung eines Mensabetriebes aufgrund des rückläufigen Nachmittagsunterrichts nicht mehr bedarfsorientiert war, sodass dieser in der Folgezeit eingestellt wurde.

Seitens der Verwaltung wird nun eine schulisch-orientierte Nachnutzung angestrebt. Hierzu wurde vom Team Wirtschaft & Tourismus ein Projektentwurf mit dem Titel „FuturePool“ den Schulleitungen der städtischen Realschule und des städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasiums in einem ersten Gespräch vorgestellt. Zielsetzung dabei ist, den Schüler:innen praxisnahe Orientierungshilfen für den Übergang von Schule zum Beruf oder Studium anzubieten.

„Schon lange arbeiten wir gut und eng mit den im Schleidener Tal und in der Umgebung ansässigen Firmen zusammen. Für unsere Schüler:innen ist es besonders gewinnbringend, wenn sie unmittelbar mit diesen Betrieben zusammenkommen“, so die Schulleiterin der Realschule, Birgit Barrelmeyer.

Dazu sollen jährlich mehrere Veranstaltungen in Form von Workshops und Seminaren stattfinden, die ab dem 1. Januar 2023 die neue Wirtschafts-, Tourismus- und Veranstaltungs-GmbH planen und durchführen soll. Denkbar sind neben Workshops zur Vorbereitung auf den Bewerbungsprozess auch Veranstaltungen an denen Unternehmen aus dem Stadtgebiet und der Nachbarkommunen ihre beruflichen Perspektiven im Unternehmen potenziellen Bewerbern vorstellen – darunter auch duale Studiengänge oder Studiengänge mit Werksverbindung zur langfristigen Bindung an den Standort.

„Oft fragen Firmen aus der Umgebung an, ob sie sich und ihre Ausbildung vorstellen können und so haben wir die Möglichkeit hier ein neues und attraktives Angebot für alle zu schaffen“, sagt Barrelmeyer. Als institutionalisierte Form sei das neu und aus Sicht der Realschule einmalig in der Umgebung.“

„Eine solche Nachfolgenutzung könnte zudem das Profil der Städtischen Realschule als zielgerichteten Bildungsweg für einen strukturierten Einstieg in das Berufsleben stärken“, führt der Erste Beigeordnete, Marcel Wolter weiter aus. „Wir wünschen uns hier langfristig eine Win-win-Situation sowohl für die Städtischen Schulen als auch für unsere Unternehmen.“

Der Schleidener Stadtrat wird sich in der Sitzung am 29. September mit dem Thema befassen.

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Neues Programm der Volkshochschule Mendig verspricht Vielfalt!

Mendig – Ein breit gefächertes, inhaltstiefes als auch abwechslungsreiches Programm für etwa 1.000 Teilnehmer hat die VHS-Außenstelle der Verbandsgemeinde Mendig jüngst auf den Weg gebracht. In der Sitzung des vhs-Beirates konnte Bürgermeister Lempertz zusammen mit der VHS-Geschäftsführerin Caroline Hamann trotz Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ein positives Resümee für das abgelaufene Bildungsjahr ziehen und gleichzeitig ein umfangreiches neues Programm für die Zukunft vorstellen, welches einstimmig vom Gremium auf den Weg gebracht wurde.

„Die VHS der Verbandsgemeinde Mendig hat die Aufgabe zuverlässig wahrgenommen und ein breit gefächertes Programm mit qualifizierten Dozentinnen und Dozenten zu fairen Preisen zusammengestellt, so das einhellige Votum des Gremiums.“ Die neuen Angebote sind ab sofort buchbar und beinhalten eine breite Palette an Fortbildungsmöglichkeiten: Ob Sie eine neue Sprache lernen, sich fortbilden, bewusster Leben, mehr Sport machen, sich mehr Auszeiten vom Alltag gönnen oder einfach nur mehr erleben möchten.

Was auch immer Sie sich vorgenommen haben, die VHS-Außenstelle der Verbandsgemeinde bietet das passende Lernerlebnis für die persönliche Weiterentwicklung.

Das neue Programm ist im Internet unter www.kvhs-mendig.de abrufbar oder einfach den QR-Code scannen und alle Kurse auf einen Blick einsehen. Gerne können Sie sich aber auch an die Geschäftsstelle, Verbandsgemeinde Mendig, Marktplatz 3, 56743 Mendig, Tel.: 02652-9800-10, Email: c.hamann.vg@mendig.de wenden.

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Merle Kurth ist neue Bachemer Weinkönigin

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die Spannung war groß, als am gestrigen Freitagabend im Herzen des Weinortes Bachem nach drei Jahren wieder ein gut gehütetes Geheimnis gelüftet wurde: Merle Kurth ist die neue Weinkönigin von Bachem. Unterstützt wird sie von ihren Weinprinzessinnen Sarah Schumacher und Julia Gansewig. Alle drei strahlten vor Freude, als die Moderatorin Melanie Giffels vom Arbeitskreis Bachem sie auf die Bühne bat. Ihre Vorgängerin Lena Knieps überreichte Merle Kurth die Krone.

Der 22-jährigen Merle Kurth aus Bachem wurde die Liebe zum Wein bereits in die Wiege gelegt – Vater Reinhold Kurth ist Weinbautechniker und bei der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr tätig, ihre Mutter Gisela Kurth vertrat bereits 1990/1991 den Weinort als Weinkönigin und ihr Onkel Stefan Kurth betreibt ein eigenes Weingut. So ist es nicht verwunderlich, dass Merle Kurth nach ihrem Abitur 2019 nun Internationale Weinwirtschaft an der Hochschule Geisenheim studiert und gleichzeitig bereits als Mitarbeiterin und Probensprecherin in der Vinothek Mayschoß der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr tätig ist. Ihr Lieblings-Rotwein ist ganz klar ein trockener Frühburgunder. Und es ist ihr ein Anliegen, den Weinort Bachem während der nun vor ihr liegenden Amtszeit würdig zu vertreten.

Sarah Schumacher, ebenfalls 22 Jahre alt, ist in Bachem aufgewachsen und kennt Merle Kurth bereits seit Kindertagen. Durch sie hat die ausgebildete Notarfachangestellte viel über Wein und Weinbau gelernt und zögerte daher auch nicht lange, als Merle sie als Weinprinzessin vorgeschlagen hat. Sarah Schumachers Lieblings-Weine sind unter anderem Blanc de Noir und Frühburgunder Weißherbst. Sie möchte Merle als Weinprinzessin so gut es geht unterstützen und begleiten und hofft, ihr Weinwissen während ihrer Amtszeit noch zu erweitern.

Die dritte im Bunde, Julia Gansewig, ist 21 Jahre alt und stammt aus Dernau. Ihr Weinwissen hat sich die ausgebildete Rettungssänitäterin, die momentan eine weitere Ausbildung zur Pflegefachfrau absolviert, durch ihre Tätigkeit in der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr angeeignet. Dort hat sie auch Merle Kurth kennengelernt. Ihr Lieblingswein ist unter anderem ein Weißburgunder halbtrocken und ein Frühburgunder trocken. Sie möchte während ihrer Amtszeit gerne neue Kontakte knüpfen und tolle Weine probieren.

Mit der Proklamation der drei neuen Weinmajestäten endete gleichzeitig die Amtszeit von Lena Knieps und ihren Prinzessinnen Christina Ismar und Janina Rosello-Tormo. Seit 2019 repräsentierten die drei jungen Frauen Bachem und hatten damit die längste Amtszeit in der Geschichte des Weinortes. Melanie Giffels dankte ihnen für ihr Engagement und ihren Einsatz während der vergangenen Jahre, die von vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen rund um den Wein, aber leider auch von der Corona-Pandemie und der Flut geprägt waren.

Im Anschluss an den Festakt sorgte die Soul-, Funk-, Pop- und R&B Coverband Soul Seven aus Köln für gute Stimmung und machte den Festival-Auftakt. Denn das neue Konzept des Bachemer Weinfest – „FestiWein 2022“ – ist eine Symbiose aus Festival & Wein. Am Samstag dürfen sich die Gäste auf einen historischen Dorfrundgang von und mit Weingott Bacchus freuen, während am Sonntag eine spannende Weinbergführung inklusive Weinprobe auf die Besucher*innen vom FestiWein 2022 wartet. Höhepunkt wird auch in diesem Jahr wieder der weit über das Ahrtal hinaus bekannte und beliebte Weinlesezug sein, bei dem am Sonntagabend rund 10.000 Lichter die Bachemer Straßen mit ihrem pittoresken Ortskern feierlich zum Leuchten bringen.

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer ordnet Trauer-Beflaggung für Staatsbegräbnis von Queen Elizabeth II. an

Region/Mainz – Am kommenden Montag, 19. September 2022, findet in London das Staatsbegräbnis für Ihre Majestät, Königin Elizabeth II., statt. Für diesen Tag hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Einvernehmen mit Innenminister Roger Lewentz Trauerbeflaggung für alle öffentlichen Gebäude in Rheinland-Pfalz angeordnet.

„Wir trauern in Rheinland-Pfalz mit den Menschen in Großbritannien. Über 70 Jahre war die Queen Staatsoberhaupt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland. Nur wenige Menschen können sich eine Welt ohne sie vorstellen. Sie war eine Ausnahmepersönlichkeit und ein Vorbild weit über die Grenzen des Vereinigten Königreichs hinaus. Unerschütterlich durch alle Krisen hat sie ihr Land geführt und sich für Frieden und Verständigung eingesetzt. Sie war eine moralische Instanz, die ihr Leben in die Pflicht für andere gestellt hat. Ihre Besuche bleiben in Rheinland-Pfalz unvergessen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Die Trauerbeflaggung für die verstorbene Queen beginnt um 8.00 Uhr und endet bei Eintritt der Dunkelheit.

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Geschult um Leben zu retten

Mechernich – An 32 Stellen im Mechernicher Stadtgebiet werden öffentlich zugängliche Defibrillatoren installiert – Erste Einweisung für Ersthelfer aus Eicks, Eiserfey, Holzheim, Obergartzem, Roggendorf, Satzvey und Weyer. Jan-Niklaas Feller prüft die Atmung, dann geht er rasch zur Herzdruckmassage über. Mit kräftigen Bewegungen bearbeitet er die Brust der Übungspuppe, die im Mechernicher Ratssaal liegt. Derweil ist Michael Gissinger mit dem Defibrillator zur Stelle, ein Übungsgerät. Er öffnet den handlichen weißen Kasten und ab da wird er von leicht verständlichen Bildern und einer Stimme mit klaren Ansagen durch den restlichen Prozess gelenkt. Wenn alles optimal läuft, retten die beiden mit ihrer Ersten Hilfe und dem Defibrillator Leben.

Weil bei solchen Einsätzen jede Sekunde zählt, sollen jetzt an 32 Stellen im Mechernicher Stadtgebiet öffentlich zugängliche Defibrillatoren installiert werden. „Bis zum Ende des Jahres wollen wir alle Standorte ausgerüstet haben“, sagt Jens Schreiber. Finanziert werden die rund 2000 Euro teuren Geräte in der Hauptsache über die Stadt, ein Eigenanteil soll bei den jeweiligen Orten verbleiben.

„Der Weg zum Notfall ist schwer“

Jetzt erhielten die ersten Vertreterinnen und Vertreter aus den Orten Eicks, Eiserfey, Holzheim, Obergartzem, Roggendorf, Satzvey und Weyer die Einweisung für den Umgang mit den Defibrillatoren. Dafür ist Michael Gissinger vom Verein „Lebensretter im Kreis Euskirchen e.V.“ zu Gast im Mechernicher Rathaus. Der Verein ist extra für Schulung, Beschaffung, Wartung und Versicherung der Geräte gegründet worden. Gissinger selbst ist erfahrener Rettungsassistent. Er weiß: „Der Weg zum Notfall ist steinig und schwer und erfordert Mut, aber der Umgang mit dem AED ist spielend einfach.“

Um das zu beweisen, öffnet er das AED, das übrigens für automatisierter externer Defibrillator steht, und sogleich ertönt die erste Anweisung per Stimme. Bitte den Oberkörper des Patienten frei machen. Bild eins unterstreicht die Anweisung. Dann werden die Patches auf den Oberkörper geklebt. Wo? Auch das ist auf den Bildern leicht zu erkennen.

„Das Gerät zeichnet dann ein EKG auf“, sagt Gissinger. Die Daten würden gespeichert und seien für eine spätere Behandlung von besonderer Bedeutung. „Daher sollte der Rettungsdienst das Gerät auch immer mitnehmen“, so der stellvertretende Vorsitzende des Euskirchener Lebensretter-Vereins. Wenn das versäumt wird, kann der Verein die Daten aber auch zu einem späteren Zeitpunkt auslesen.

Es geht um jede Sekunde

Im Einsatz geht es dann weiter mit den Anweisungen. Das Gerät weist die Ersthelfer an, vom Patienten wegzubleiben. Ein roter Knopf leuchtet auf, beim Drücken wird der Defi ausgelöst. Je nach Zustand des Patienten wiederholen sich die Anweisungen dann.

„Wenn das Herz eines Menschen aufhört zu schlagen, geht es um jede Sekunde“, sagt Michael Gillinger. Daher sind die Ersthelfer so wichtig. Über die App „corhelper“ können sie noch schneller und besser alarmiert werden. Rund 650 Ersthelfer seien dort für den Kreis Euskirchen registriert – jeder weitere zählt.

Die App funktioniert so, dass bei einem Notfall die Helfer, die sich in der Nähe befinden, eine Nachricht auf ihr Handy bekommen. Kann der Ersthelfer den Notfall übernehmen, wird er per Navigation zum Einsatzort gelenkt, um Sofortmaßnahmen wie die Herzdruckmassage zu starten. „Erst der zweite Helfer wird zum Defibrillator geschickt, um das Gerät zu holen“, so Gissinger zu den Teilnehmern der Schulung.

Hinweisschilder in Planung

Die hatten reichlich Fragen. Zum Beispiel: Kleben die Pads bei stark behaarten Patienten? „In der Regel ja“, antwortete Gissinger: „In 24 Jahren Rettungsdienst habe er nie Probleme gehabt. Zur Sicherheit erhalten die AEDs eine kleine Tasche mit Schere, Rasierer, FFP2-Maske und Handschuhen.“ Oder: Sind Hinweisschilder zu den Defibrillatoren geplant, damit auch Fremde wissen, wo die Geräte hängen? Auch dafür sind laut Gissinger Lösungen in Arbeit wie ein „Herzweg“ mit kleinen Schildern oder eine digitale Karte. Zudem wurde die Frage nach der Nachhaltigkeit der Akkus gestellt. Zwar müssten die nach Gebrauch ausgetauscht werden, so Gissinger, aber nach einer Aufarbeitung erhalten die Akkus ein zweites Leben in Haushaltsgeräten.

Einsatz für mehr Defibrillatoren

Der Akku beim Übungsgerät ist noch bestens in Schuss und so können die Schulungsteilnehmer eigenhändig üben. Jan-Niklaas Feller braucht das nicht mehr. Er arbeitet hauptberuflich im Rettungsdienst und ist bei der Freiwilligen Feuerwehr in Eiserfey aktiv. Da ist es für ihn selbstverständlich, sich für mehr Defibrillatoren einzusetzen. „In Holland sind sie viel weiter, was das Thema angeht. Da sind auch Polizeiautos mit den Geräten ausgestattet. Da müssen wir hinkommen“, erläutert er seine Motivation.

Jörn Hücks Antrieb ist einerseits persönlicher Natur – seine Eltern seien über 80 Jahre alt –, andererseits will sich der Roggendorfer Firmeninhaber auch für die Allgemeinheit einsetzen. Und für Hildegunde Schumacher aus Holzheim und ihre Mitstreiter ist klar: „Man kann ja auch mal selbst betroffen sein. Dann ist man froh, wenn einem geholfen wird. Daher gehen wir mit gutem Beispiel voran.“

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74 Kinder und Jugendliche fahren wieder nach Ameland

Mayen/Ochtendung/Region – KSK-Mayen unterstützt Ferienfreizeit der Pfarreiengemeinschaft Ochtendung-Kobern mit 1000 Euro. Gerade noch rechtzeitig zur Abfahrt in die diesjährige Ameland-Ferienfreizeit der Pfarreiengemeinschaft Ochtendung-Kobern durfte das Betreuerteam rund um Bastian Gadomski noch einen symbolischen Spendenscheck der Kreissparkasse Mayen (KSK) über 1000 Euro entgegen nehmen.

KSK-Filialleiter Gerd Diensberg gratulierte zur Spende und übergab den „großen“ Scheck quasi in letzter Minute während der letzten Vorbereitungen zur Abfahrt der 74 Kinder und des 16-köpfigen Betreuerteams. Nachdem die seit 45 Jahren regelmäßig stattfindende Ameland-Ferienfreizeit der Pfarreiengemeinschaft zwei Jahre coronabedingt pausieren musste, freuten sich alle Beteiligten nun umso mehr auf die Fahrt und den zweiwöchigen Aufenthalt in Holland an der Nordsee. Bastian Gadomski bedankte sich im Namen der Pfarreiengemeinschaft, der Kinder und der ehrenamtlichen Betreuer für die Unterstützung des Projektes durch die Kreissparkasse.

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Zum Staatsbegräbnis Königin Elizabeth II. – NRW Innenminister Reul ordnet Trauer-Beflaggung an

Region/Düsseldorf – Flaggen werden zum 19. September 2022 auf Halbmast gesetzt. Innenminister Herbert Reul hat für Montag, 19. September 2022, aus Anlass des Staatsbegräbnisses Ihrer Majestät Königin Elizabeth II. Trauerbeflaggung angeordnet.

Die Anordnung gilt für alle Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterliegen.

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Das Maler- und Lackierer-Handwerk ist Frauensache – Kammersiegerin kommt aus Euskirchen

Region/Koblenz – HwK Koblenz Treffpunkt beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks auf Kammerebene. Handwerksnachwuchs erlangt mit Spitzenleistungen erste Sieger. Die besten Absolventen der Gesellenprüfungen im Handwerk nehmen traditionsgemäß am Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks teil. In der ersten Stufe findet der auf Kammerebene statt. Über den Landes- und Bundesentscheid kann dann sogar eine Weltmeisterschaft wie auch die Nominierung in die Nationalmannschaft folgen.

Austragungsort der ersten Wettbewerbsrunde waren jüngst die Bildungswerkstätten der Handwerkskammer (HwK) Koblenz. An den Start ging die Handwerksjugend der Feinwerkmechaniker, Kfz-Mechatroniker, Maler und Lackierer, Maurer sowie Tischler.

Bei den Feinwerkmechanikern siegte Tim Fuhrmann aus Zeltlingen, der beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Koblenz ausgebildet wurde.

Den ersten Platz im Wettbewerb der Kfz-Mechatroniker errang Malte Simon Kaufmann aus Koblenz, ausgebildet im Betrieb von Rainer Peter Schmieders in Koblenz.

Kammersiegerin bei den Malern und Lackierern wurde Flora Mülhens aus Euskirchen, deren Ausbildungsbetrieb die Malermeister Heuer GmbH. in Kalenborn (Landkreis Ahrweiler) ist.

Bei den Tischlern konnte sich Johannes Henri George aus Wetzlar durchsetzen, gelernt bei Niveau-Fenster Westerburg GmbH. in Westerburg (Westerwaldkreis).

Sieger im Maurerhandwerk wurde Jannis Eberz aus Hartenfels, der im Familienbetrieb Eberz GmbH & Co. KG in Hartenfels ausgebildet wurde.

Weitere Informationen zum Leistungswettbewerb gibt bei der Handwerkskammer Koblenz Theresa Just, Tel.: 0261/ 398-421, theresa.just@hwk-koblenz.de

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Bundeswehr investiert „Dreistelligen Millionenbetrag“ in Liegenschaften Mechernich und Euskirchen

Euskirchen/Mechernich – Viel Geld für große Projekte lautet derzeit die Devise der Bundeswehr. Denn in die Kaserne und das Materialdepot Mechernich soll laut einer Sprecherin des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr ein „dreistelliger Millionenbetrag“ investiert werden. Dazu werde im Moment ein Ausbaukonzept erarbeitet. Das geht aus einem Bericht von Redakteur Tom Steinicke für die in Mechernich und Euskirchen erscheinenden Kölner Tageszeitungen hervor. Zusätzlich sollen 101 Millionen Euro in die „Generalmajor-Freiherr-von-Gersdorff-Kaserne“ in Euskirchen investiert werden.

„Otto-Versand“ legt zu

Das Mechernicher Bundeswehr-Materialdepot, scherzhaft „Otto-Versand der Bundeswehr“ genannt, lagert Nachschub unterschiedlichster Art. Die weltweite Zuständigkeit reicht bis zu Einsätzen in Mali oder zuletzt noch in Afghanistan.

Die Aufgaben dieses Standortes sollen sich in Zukunft aber in gewissen Punkten ändern. So werde das „Sanitätsversorgungszentrum“ von Mechernich nach Euskirchen verlegt, in Mechernich werde dafür beispielsweise der Neubau des „Kalibrierzentrums“ der Bundeswehr angestoßen.

Bereits 2015 wurde eine große 33-Millionen-Euro-Investition in den Mechernicher Bundeswehrstandort angekündigt. Damit sollten Lagerhallen auf dem Gelände erneuert werden. Umso mehr beeindruckt nun die mehr als verdreifachte Summe am Mechernicher Bleiberg.

Euskirchener Entwicklungen

Auch in der Mechernicher Nachbarstadt tut sich viel. Hier wurde bereits ein Neubau des Versorgungszentrums realisiert. „Damit folgen wir der aktuellen Stationierungsentscheidung, die kurative Versorgung für Euskirchen, Mechernich und Rheinbach zu bündeln“, so eine Sprecherin der Bundeswehr gegenüber Tom Steinicke. Zusätzlich soll der Standort durch das „Zentrum für Geoinformationswesen“ der Bundeswehr zusätzlich gestärkt werden.

Die „Fachinformationsstelle“ der Bundeswehr soll darüber hinaus als „Bibliothek“ dienen. Künftig werden in diesem auffälligen Gebäude Fachinformationen in Form von Büchern und digitalen Unterlagen für die Lehrgangsteilnehmenden der Ausbildungseinrichtung „Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr“ (ZGeoBw) bereitgestellt. Diese Einrichtung kommt neu nach Euskirchen, aktuell ist sie noch in Fürstenfeldbruck. Für das Zentrum müsse allerdings der benötigte Neubau vor dem Umzug fertiggestellt sein. Dies soll ab Anfang 2024 der Fall sein.

Insgesamt wolle die Bundeswehr bis dahin sieben Gebäude auf dem Areal der Euskirchener Kaserne errichten: Zwei Unterkunftsgebäude in Richtung Euenheim, die Fachinformationsstelle und das Ausbildungsgebäude, die beide zur Ausbildungseinrichtung der ZGeoBw gehören, und zwei IT-Gebäude im Zuge der Aufstellung des Kommandos Cyber- und Informationsraum (Kdo CIR). Um Platz für letztere zu schaffen, solle die ehemalige belgische „Loncin-Kaserne“ abgerissen werden. Hinzu kommt das neue Sanitätsversorgungszentrum.

Neue Arbeitsplätze, 24 Millionen für Infrastruktur

Auch stehe die Erneuerung der Versorgungsinfrastruktur (Wasser, Wärme, Abwasser, Strom und IT) auf dem Plan. Dabei werden auch alle Straßen, Wege und Plätze innerhalb der Euskirchener Liegenschaft saniert oder erneuert. Die Bundeswehr investiere allein hier nach eigenen Angaben 24 Millionen Euro. Dies geht aus Steinickes Tageszeitungs-Bericht hervor.

Aktuell seien an diesem Standort nach Angaben von Brigadegeneral Peter Webert etwa 1800 Beschäftigte stationiert. Diese Zahl solle allerdings noch wachsen. Hinzu kommen noch weitere gut 800 Beschäftigte in Mechernich.

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Vielfalt des Lebens – Bewegte Ausstellung von Richard Schall im Kreuzauer Rathaus

Kreuzau – Zu einer Ausstellung der besonderen Art hatte Bürgermeister Ingo Eßer eingeladen. Der Kreuzauer Karnevalist und Künstler Richard Schall greift in seiner neuen Ausstellung „Vielfalt“ verschiedene Themen aus dem Leben auf und spiegelt diese in unterschiedlichen Maltechniken wie Öl, Acryl, Buntstift, Bleistift oder Tusche wieder. Seine Motive sind aus den Bereichen Familie, Kinderbilder, Urlaub, Sport, Tiere, Zirkus, Clowns, Gesellschaft und Fantasie nach Vorlagen von Bleistiftskizzen und Fotos entstanden.

Seit den 1970er Jahren stellt der Künstler seine Bilder in der Region aus und erstellt in Zusammenarbeit mit den örtlichen Schulen und Kindertagesstätten sowie in Kooperation mit der Karnevalsgesellschaft Ahle Schlupp die jährlich stattfindende karnevalistische Ausstellung im Rathaus.

Alle ausgestellten Bilder können käuflich erworben werden und sind bis zum 31. Oktober 2022 zu den Öffnungszeiten des Kreuzauer Rathauses zugänglich.