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Bitburger Rheinlandpokal 2020/21: FC Rot-Weiß Koblenz holt den Titel

Region/Koblenz – Die Fußball-Saison 20/21 kann nun zu den Akten gelegt werden – den Titel des Bitburger Rheinlandpokalsiegers sicherte sich Regionalligist FC Rot-Weiß Koblenz am gestrigen Abend durch einen 3:0 (2:0)-Erfolg im verspätet ausgetragenen Endspiel gegen den Rheinlandligisten FV Hunsrückhöhe Morbach. Bemerkenswert: Der Titelträger blieb in allen sechs Pokalspielen ohne Gegentor.

Einen guten Start im Koblenzer Stadion Oberwerth erwischte der Underdog aus der Rheinlandliga, dessen Kapitän Sebastian Schell nach Zuspiel von Lukas Servatius den ersten Torschuss verbuchte, der jedoch am Gehäuse vorbeistrich (7.). Dieselben zwei Spieler waren an Morbachs nächster Chance beteiligt, hier aber stand Alexis Weidenbach im Zentrum richtig (10.). Schell verbuchte zwei weitere Chancen, doch der Rest von Durchgang eins ging klar an Rot-Weiß. Den Anfang machte Henry Crosthwaite mit einem Torschuss in die Arme von FV-Keeper Yannick Görgen (10.), es folgten einige zu unplatzierte Versuche oder es war noch ein gegnerisches Bein dazwischen. Schließlich war es der Kapitän, dem die überfällige Führung gelang: Nach Flanke von rechts stand Quentin Fouley goldrichtig und netzte ein (35.). Nur vier Minuten später erhöhte Arthur Ekallé zum 2:0-Pausenstand.

Im zweiten Durchgang verbuchte Joker Osman Atilgan einen Pfostentreffer für die Koblenzer, nachdem er mehrere Gegenspieler abgeschüttelt hatte (59.), während Max Heckler zehn Minuten vor dem Ende am Anschlusstreffer schnupperte. Das letzte Tor fiel jedoch auf der anderen Seite: Dylan Esmel erhöhte in der Nachspielzeit auf 3:0 (90.+1).

„Die Begegnung war lange offen und sehr fair“, sagte Walter Desch, Präsident des Fußballverbandes Rheinland. Und der Koblenzer Trainer Heiner Backhaus befand: „Es war für uns ein gelungener Abschluss des Pokals. Danke an den Verband, dass man das Finale noch hat stattfinden lassen. Das ist der erste Titel für mich als Trainer – den feiern wir heute.“ Morbachs Trainer Thorsten Haubst wirkte trotz der Niederlage keinesfalls unglücklich: „Wir haben es als Herausforderung angesehen, denn für unseren Verein war es die erste Finalteilnahme. Meine Jungs haben es gut gemacht.“

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Gelungener Auftakt der Lit.Eifel

Nettersheim – Bestseller-Autor Carsten Henn berührt und umarmt mit seiner Geschichte des Buchspazierers und Lesung in der Nettersheimer Klosterkapelle. Dem Abend lag ein Zauber inne. Carsten Henn lässt seine Zuhörer eintauchen in die Geschichte des Buchspazierers. „Es heißt, Bücher finden Ihre Leser – aber manchmal brauchen sie jemanden, der ihnen den Weg weist“, liest der sonst dem kulinarischen Krimi-Genre verschriebene Autor und Restaurantkritiker in der Kapelle des ehemaligen Nettersheimer Herz-Jesu-Klosters aus seinem neuen Roman.

Ralf Kramp führte als Moderator gewohnt galant und unterhaltsam durch den Abend. Er ist Freund Carsten Henns und Erstleser des Manuskripts von „Der Buchspazierer“. Dr. Kerstin Wolff berichtete davon, wie sie Carsten Henn einst von Haluk Turat erzählte und damit das Buch ins Rollen brachte. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Die Minuten verfliegen, innig lauschen die Zuhörer. Sanft wiegen Henns Worte bei Carl Kohlhoff, dem Buchhändler und zugleich in die Jahre gekommenen Protagonisten. Umso mehr nimmt seine Stimme rasant Fahrt auf bei der frech-quirligen Schascha, das neunjährige Pendant für Carl, die ihm hilft. Lässig unkompliziert, das eine Bein auf das andere lehnend, liest er, im Sessel sitzend, und lüftet wie nebenbei im Schein der Stehlampe die Geheimnisse hinter den Buchdeckeln, seinem neu gewählten Roman-Pseudonym (Carsten Henn statt Carsten Sebastian Henn), dem schnell überwundenen Corona-Schreib-Blues und frisch geschlossenen Verfilmungs-Verträgen für diesen, seinen ersten Bestseller-Roman.

Echter Buchspazierer inspirierte

Zwischen den Zeilen verwebt er wie selbstverständlich Privates mit heißen Insiderinfos für die Lit.Eifel-Gäste. Die genießen sichtlich den Auftakt der Lit.Eifel-Lesung, nebenbei ein Gläschen Wein oder Wasser, und lernten sogar auch Haluk Turat kennen. Er ist im wahren Leben als Buchspazierer für die Buchhandlung Backhaus in Aachen engagiert und inspirierte Henn, wie die Lit.Eifel-Gäste erfahren, zum Plot. Carl Kohlhoff und Haluk Turat sind täglich unterwegs, um Bücher zu Fuß an die Kundschaft auszuliefern. Bilder über Bilder entstehen vor den Augen, wenn Carsten Henn „Frau Langstrumpf“ als ältere Version der Astrid Lindgren Pippi beschreibt oder die Gesprächsszene auf der Bank als Wendepunkt und Schlüsselszene im Buch einläutet.

Freund sowie Erstleser des Buch-Manuskripts Ralf Kramp moderiert gewohnt galant, plaudert unterhaltsam und mitsamt einer unterhaltsamen Portion Schalk im Nacken mit der Hauptperson des Abends. Seine Frage nach den Filmrechten für den Bestseller beantwortet Henn frei heraus: „Die ersten Optionen sind bereits verkauft“. Sympathisch schmunzelnd fügt er die Bedingung dafür hinzu: „Ich habe mir zusichern lassen, wenn es verfilmt wird, möchte ich zumindest einmal mit meiner Tochter durchs Bild laufen.“ Schließlich habe sie (die heute 15-Jährige) Pate gestanden für die im Buchspazierer neunjährige Schascha, die kluge Fragen stellt, alles Wissenswerte in einem Poesiealbum notiert und zwischendurch fordert: „Wir bringen jedem, das Buch, was er braucht.“ Traurige Bücher gehörten nicht per se zu traurigen Leben oder dahin wo bereits bunte Seifenblasen zerplatzt sind.

Carsten Henn hatte für den Abend jedenfalls genau das richtige Buch für die Lit.Eifel-Zuhörer eingepackt: Herzerwärmend und gefühlt umarmend.

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Hilfswerk des Alsdorfer Lions Clubs freut sich über Spende für die Jugendarbeit

Alsdorf – An einer deutschlandweiten „Bon-Aktion“ des Kaufland-Unternehmens hat sich auch der Alsdorfer Kaufland-Markt am Annapark beteiligt. Seit April konnten Kundinnen und Kunden zugunsten der Unterstützung von Hilfsprojekten auf die Auszahlung des zurückgebrachten Leergut-Pfands verzichten – und den Pfand-Bon in einen bereitgestellten Sammelbehälter werfen. „Die Resonanz auf diese Aktion war auch in Alsdorf groß“, freut sich der Hausleiter Gunnar Ropohl.

In Summe haben die Bons einen Wert von rund 1.900 Euro ergeben, der nun einem sozialen Zweck zugutegekommen ist. In Alsdorf hat sich das Hilfswerk des Lions Clubs über den Erlös der Aktion gefreut. „Es ist toll, dass Sie uns als Empfänger für das Geld ausgewählt haben. Mit diesem Beitrag wollen wir Jugendmaßnahmen in der Stadt unterstützen“, sagte der Alsdorfer Lions Club-Präsident Hans-Peter Schneiderwind im Beisein von Bürgermeister Alfred Sonders.

Das Hilfswerk des Lions Clubs Alsdorf hat in den vergangenen zehn Jahren zahlreiche Jugendprojekte in der Stadt Alsdorf gefördert, von Kindertheater und Zirkusprojekten mit Kindern über Jugendferienfreizeiten bis hin zur wöchentlichen Belieferung der Kitas mit frischem Obst und Gemüse. Auch hilft der Lions Club unbürokratisch Menschen in sozialen Notlagen wie jüngst den Opfern der Hochwasserkatastrophe. Mehr Infos zum Lions Club gibt es auch online unter www.lionsclub-alsdorf.de. (apa)

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Digital vernetzt im Studium: Neues Landesportal für Studium und Lehre „ORCA.nrw“ seit Dienstag 14. September am Start

Region/Düsseldorf – Plattform ermöglicht den Austausch von freien digitalen Lehr- und Lernmaterialien sowie die Bereitstellung von Online-Selbstlernangeboten – Ministerin Pfeiffer-Poensgen: Mit ORCA.nrw kommen wir unserer Vision eines vernetzten Wissenschaftsstandortes einen entscheidenden Schritt näher.

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW teilt mit: Das neue Landesportal für Studium und Lehre ORCA.nrw (Open Resources Campus NRW) ist seit Dienstag, 14. September am Start. Mit ORCA.nrw bauen die Hochschulen, finanziert durch das Land Nordrhein-Westfalen, eine neue landesweite Infra- und Servicestruktur zur Unterstützung und Förderung der digitalen Lehre an den Hochschulen auf. Mit einem Netzwerk von 37 Hochschulen ist es bundesweit das größte Portal dieser Art, das die NRW-Hochschulen gemeinsam betreiben. Das Portal steht im Zentrum der Digitalisierungsstrategie der Landesregierung im Bereich Studium und Lehre. Bis 2023 stellt das Land insgesamt rund acht Millionen Euro für den Auf- und Ausbau des Portals zur Verfügung. Ziel ist es, durch verstärkte Zusammenarbeit bei der Digitalisierung von Studium und Lehre entsprechende Kompetenzen in allen Hochschulen zu stärken und Lehrenden und Lernenden einen unkomplizierten Zugriff auf die hierfür notwendigen Tools zu ermöglichen. Bis spätestens Ende 2022 sollen alle Studierenden und Lehrenden aus ihren jeweiligen Lern-Management-Systemen (z.B. Moodle oder ILIAS) heraus auf freie Bildungsressourcen in ganz Deutschland zugreifen können.

„Mit dem Landesportal für Studium und Lehre ORCA.nrw schaffen wir als Landesregierung gemeinsam mit den Hochschulen ein hochschulübergreifendes Netzwerk. Vom Videostreaming von Vorlesungen über Community-Plattformen bis hin zur Vermittlung digitaler Kompetenzen: Von ORCA.nrw und dem hochschulübergreifenden Austausch werden Studierende und Lehrende gleichermaßen profitieren. Es ist eines der zentralen Projekte der Digitalen Hochschule NRW und zeigt, dass die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen gemeinsam die digitale Transformation gestalten. Mit ORCA.nrw kommen wir unserer Vision eines vernetzten Wissenschaftsstandortes in Nordrhein-Westfalen einen entscheidenden Schritt näher“, sagt Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

„Durch das Portal ORCA.nrw stärken wir digital gestütztes Lehren und Lernen und erweitern den Fundus an freien Bildungsmaterialien substanziell, der Lehrenden und Studierenden nordrhein-westfälischer Hochschulen zur Verfügung steht“, sagt Dr. Markus Deimann, Geschäftsführer des Landesportals.

Mit dem Netzwerk von ORCA.nrw soll in Nordrhein-Westfalen die Entwicklung von Lehr- und Lernszenarien in einer digital geprägten Welt gefördert und umgesetzt werden. An jeder Hochschule ist dafür eine Netzwerkstelle als Brückenfunktion eingerichtet worden; das Land finanziert diese Stellen zunächst bis 2024. Durch diese soll eine breite Vernetzung zwischen den Hochschulen, den Lehrenden vor Ort und dem Landesportal ORCA.nrw sichergestellt werden, um digitale Lehre durch Kooperationen und Synergien zu fördern. Das Landesportal begrenzt sich dabei nicht auf offene Bildungsressourcen in Nordrhein-Westfalen, sondern bietet mit OERSI (Open Educational Resources Search Index) Zugriff auf bundesweite Ressourcen. Hier arbeitet das Portal auch eng mit den Portalen aus anderen Bundesländern zusammen. OERSI ist eine Suchmaschine für freie Bildungsressourcen, die vom TIB –

Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften in Hannover und dem Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) gemeinsam entwickelt und betrieben wird.

Bestandteil von ORCA.nrw ist unter anderem der Streamingdienst educast.nrw. Ziel von educast.nrw ist der Aufbau eines landesweiten Service zur Bereitstellung von Videocontent für den Einsatz in Studium und Lehre. An ORCA.nrw ist zudem eine Rechtsinformationsstelle zum Thema E-Learning angedockt, die insbesondere bei Rechtsfragen für Lehrende eine Unterstützung bieten soll. Mit der Förderlinie OERContent.nrw (Open Education Resources) fördert das Land Nordrhein-Westfalen die hochschulübergreifende Zusammenarbeit bei E-Learning-Formaten, wie zum Beispiel bei Online-Kursen, Lern-Videos oder virtuellen Laboren. Diese hochschulübergreifenden Projekte werden ebenfalls in ORCA.nrw eingestellt.

Weitere Informationen zum Landesportal für Studium und Lehre ORCA.nrw finden Sie hier: www.orca.nrw

Im Rahmen der Digitalisierungsoffensive der Landesregierung stellt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft den Hochschulen über die Digitale Hochschule NRW bis 2021 jährlich zusätzlich 50 Millionen Euro und danach bis auf Weiteres jeweils 35 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere Informationen zu den neuen Förderlinien und allen Programmen der Digitalisierungsoffensive finden Sie hier.

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Kreis Ahrweiler bietet Servicenummer für vom Hochwasser Betroffene an

Ahrweiler – Vermittlung von sozialpsychiatrischen Beratungsangeboten. Ab sofort bietet die Kreisverwaltung Ahrweiler eine Servicenummer zur Vermittlung von sozialpsychiatrischen Beratungsangeboten für von der Flutkatastrophe betroffene Menschen an. Denn viele von ihnen realisieren erst jetzt, welche Folgen die Geschehnisse vom 14. und 15. Juli für ihre psychische Gesundheit haben. Sie leiden zum Beispiel unter Schlafstörungen, Angststörungen oder Traumata, die mit Hilfe professioneller Beratung und Unterstützung bewältigt werden können. Gleichzeitig gibt es im Katastrophengebiet eine Vielzahl von Diensten und Einrichtungen, die solche Hilfen anbieten.

Unter der Telefonnummer 02641/975-937 können Betroffene entsprechende Informationen einholen. Die Kolleginnen und Kollegen, allesamt Fachkräfte aus dem Bereich der Sozialarbeit, wissen, wo es Hilfe gibt und können die jeweiligen Kontaktdaten weitervermitteln. Alle Anfragen werden vertraulich behandelt. Die Nummer ist von Montag bis Freitag von 7.30 bis 12 Uhr erreichbar.

Darüber hinaus beabsichtigt die Kreisverwaltung in Kürze eine zusätzliche Stelle für die Planung und Koordination von Hilfen für Menschen mit psychischen Erkrankungen einzurichten. Aufgabenschwerpunkt der neuen Stelle wird vor allem die Koordinierung der Nachfrage und der Angebote zur sozialpsychiatrischen Versorgung der Menschen im Katastrophengebiet sein. Der Kreis befindet sich diesbezüglich in enger Abstimmung mit dem Land.

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Vortragsreihe zur Psychosozialen Notfall-Versorgung im Kreis Euskirchen gestern gestartet

Euskirchen – Informationen bringen Orientierung und stärken das innere Sicherheitsgefühl. Kinder und Jugendliche sind von den Auswirkungen der Flutkatastrophe in ganz besonderer Weise betroffen, sie bedürfen auch einer besonderen Zuwendung und Aufmerksamkeit. Was hier zu beachten ist, wird in einem interessanten Vortrag für Eltern sowie Fachkräfte aus Kindertagesstätten, Schulen und Jugendzentren zum Thema gemacht. Anschließend gibt es auch Gelegenheit für Fragen und eine weiterführende Diskussion. Der Referent des Abends ist Prof. Dr. Harald Karutz von der MSH Medical School Hamburg. Er ist Diplom-Pädagoge, Notfallseelsorger und beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv mit der Psychosozialen Notfallversorgung von Kindern und Jugendlichen. Im Auftrag des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat er in den vergangenen Jahren u. a. das Forschungsprojekt „Kind und Katastrophe“ geleitet, und er hat an der systematischen Nachbereitung verschiedener Großschadenslagen mitgewirkt.

Info-Veranstaltungen des Gesundheitsamtes:

„Kind und Katastrophe“ Prof. Harald Karutz

Zielgruppe: Eltern und Fachpersonal

Uhrzeit: jeweils 19.30 Uhr

Ohne Anmeldung/ die Veranstaltung ist kostenlos

17.9.2021

Bad Münstereifel

Rechtspflege

21.09.2021

Euskirchen

Sitzungssaal

Kreishaus Euskirchen

23.09.2021

Schleiden

Mensa Realschule am Ruppenberg

13.10.2021

Mechernich

Krankenhaus Elisabeth Saal

Der Traumatisierung von Erwachsenen im Zuge der Hochwasserkatastrophe widmet sich Dr. Dirk Arenz, Chefarzt der Abteilung Psychiatrie im Marienhospital Euskirchen an zwei Abenden. Die kostenlosen Vorträge finden unter der Überschrift „Psychologische Belastungen, Trauma und Hochwasser“ in Mechernich und Schleiden statt.

Vortrag „Psychologische Belastungen, Trauma und Hochwasser“

Dr. Dirk Arenz, Chefarzt der Abteilung Psychiatrie am Marienhospital Euskirchen

Zielgruppe: Erwachsene

Uhrzeit: 19.30 Uhr

Ohne Anmeldung/der Vortrag ist kostenlos

16.09.2021

Schleiden

Mensa Realschule am Ruppenberg

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Top-Events

Eifeler Mercedes-AMG Team HRT reist hochmotiviert zum DTM-Event nach Assen

Meuspath/Nürburg – Am kommenden Wochenende gastiert die DTM für ihr sechstes Saisonevent auf dem TT Circuit im niederländischen Assen. In den beiden Sprintrennen kämpft das Mercedes-AMG Team HRT nach zuletzt zwei Podiumserfolgen auf dem Red Bull Ring in Spielberg erneut um Spitzenpositionen – und wertvolle Punkte in der Fahrer- und Teamwertung der Serie.

Beim vierten Auslandsrennen der DTM-Saison – nach Monza, Zolder und Spielberg – geht HRT erneut mit zwei Mercedes-AMG GT3 an den Start. Maximilian Götz (GER) pilotiert wie gewohnt den pinkfarbenen BWT-Mercedes-AMG #4, sein Teamkollege Vincent Abril (MCO) sitzt am Steuer des Schwesterfahrzeugs mit der #5 im blau-gelben Bilstein-Design.

Der TT Circuit Assen wurde ursprünglich für Motorradrennen konzipiert und blickt auf eine fast 100-jährige, traditionsreiche Geschichte zurück. Seit 2019 ist der als „Kathedrale des Motorsports“ bekannte, 4,555 Kilometer lange Rundkurs fester Bestandteil des DTM-Kalenders.

Mit einem Rennsieg und vier weiteren Podiumsplatzierungen in insgesamt zehn Wertungsläufen kann sich die bisherige Saisonbilanz von HRT in der DTM durchaus sehen lassen. Auf dem TT Circuit Assen peilt das Team aus Meuspath erneut Spitzenplatzierungen an und möchte sich so eine gute Ausgangsposition für den Endspurt der Saison verschaffen.

Nach dem Rennwochenende in den Niederlanden stehen in der DTM noch zwei weitere Doubleheader-Events auf dem Programm: Vom 1. bis 3. Oktober gastiert die Serie auf dem Hockenheimring, das Saisonfinale steigt eine Woche später auf dem Norisring.

Maximilian Götz, Mercedes-AMG Team HRT #4
„Mit zwei Podiumsplatzierungen konnten das Team und ich zuletzt ein fast perfektes Rennwochenende in Österreich feiern. In Assen werden wir alles dafür geben, diesen Erfolg zu wiederholen und um den Sieg zu fahren.“

Vincent Abril, Mercedes-AMG Team HRT #5
„Auf dem Red Bull Ring habe ich alles gegeben und konnte in beiden Rennen in die Top Ten fahren. Das stimmt mich optimistisch für die nächsten Herausforderungen. Ich gehe jedenfalls top-motiviert in das Rennwochenende in Assen.“

Uli Fritz, Geschäftsführer Haupt Racing Team GmbH
„Bei den letzten DTM-Läufen haben wir als Team sehr gut funktioniert und folgerichtig einige starke Rennen abgeliefert. Diesen Trend wollen wir in Assen fortsetzen und unsere gute Ausgangsposition für das Saisonfinale weiter festigen.“

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Innovationen in der Weiterbildung in NRW – Bewerbungen bis 30. Oktober möglich

Region/Düsseldorf – Land Nordrhein-Westfalen startet Förderaufruf „Zukunft des Lehrens und Lernens“. Bis zu 15 innovative Projekte der gemeinwohlorientierten Weiterbildung können mit insgesamt 225.000 Euro unterstützt werden. Bewerbungen sind bis zum 30. Oktober 2021 möglich. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW teilt mit:

Die Landesregierung fördert erneut innovative Modellvorhaben der gemeinwohlorientierten Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft hat dazu jetzt den Förderaufruf „Weiterbildung im Wandel – Wie sieht die Zukunft des Lehrens und Lernens aus?“ gestartet. Die Einrichtungen können sich bis zum 30. Oktober bewerben. 15 innovative Modellprojekte können mit insgesamt bis zu 225.000 Euro gefördert werden. Ziel des Landes ist es, das Innovationspotenzial der Weiterbildungseinrichtungen weiter zu stärken.

„Unter den schwierigen Bedingungen der Pandemie haben die Einrichtungen mit ihren vielfältigen Angeboten ihre Verlässlichkeit und ihre Flexibilität eindrucksvoll bewiesen. Sie haben kreative Lösungen entwickelt, um Teilnehmende in ihren Angeboten zu halten. Sie haben zu unterschiedlichen Themen neue Formate geschaffen. Diese Innovationen zeigen das enorme Potenzial der Weiterbildungslandschaft, das wir noch weiter stärken und zukunftssicher machen wollen“ betont Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft.

Bewerben können sich Volkshochschulen und die nach dem Weiterbildungsgesetz anerkannten Einrichtungen in anderer Trägerschaft. Für eine Förderung sollen die Projekte eine konkrete gesellschaftliche Herausforderung anders und besser als bisher lösen. Die innovativen Vorhaben sollen zudem möglichst über den Organisationsbereich einer Einrichtung oder einer Landesorganisation hinauswirken und damit in besonderer Weise der trägerübergreifenden Zusammenarbeit dienen. Die zur Förderung bewilligten Projekte können vom 1. März 2022 bis einschließlich 31. Dezember 2022 umgesetzt werden.

Im Rahmen einer ersten Förderrunde „Die Krise als Chance – Innovationen in der Weiterbildung“ werden in diesem Jahr bereits elf Projekte mit je bis zu 15.000 Euro unterstützt.

Weitere Informationen zum Förderaufruf und zur Bewerbung finden Sie hier. Am 5. Oktober 2021 (10 Uhr) wird eine digitale Informationsveranstaltung stattfinden. Anmeldungen sind hier möglich.

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Top-Events

Fairtrade-Messe in Aachen lockt am Samstag 18. September in 14 Geschäfte

Aachen – Zum dritten Mail findet in Aachen eine Fairtrade-Messe statt. Am 18. September ist es wieder soweit. Coronabedingt wird die Messe in diesem Jahr eine Mischung aus virtueller Messe und realem Aktionstag in Geschäften vor Ort sein. Ziel der Verbrauchermesse ist es, das vielfältige Angebot fairer Produkte in der Stadt bekannter zu machen, ein nachhaltiges Konsumverhalten zu fördern und Aachen als Einkaufsstadt zu profilieren. Die Stadt ist seit zehn Jahren Fairtrade-Stadt.

An der Fairtrade-Messe beteiligen sich diesmal 14 Betriebe, vom Fairhandelsfachgeschäft über Bekleidungsgeschäfte bis hin zum Schmucksalon. An der Messe können nur Geschäfte teilnehmen, die mindestens ein Produkt führen, das ein Gütesiegel für soziale Herstellungsbedingungen trägt. Auf der Webseite www.fairtrade-aachen.de stellen sich die Geschäfte den virtuellen Besucherinnen und Besuchern vor und werben mit speziellen Preisaktionen, die die Kundschaft am Samstag, 18. September, zu einem Einkauf direkt ins Geschäft locken sollen.

Zusätzlich gibt es ein Gewinnspiel mit Einkaufsgutscheinen im Gesamtwert von 500 Euro. Die Finanzierung der Aktivitäten erfolgt über Beiträge der Aussteller sowie über einen Zuschuss des Fachbereichs Klima und Umwelt der Stadt Aachen. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen hat die Schirmherrschaft der nicht kommerziellen Aktion übernommen.

Die Messe geht zurück auf eine Initiative der Steuerungsgruppe der Fairtrade-Stadt Aachen. Diesen Titel trägt Aachen seit 2011. Er ist eine Verpflichtung, den fairen Handel auf kommunaler Ebene zu fördern. Im Zentrum steht dabei die Vernetzung von Menschen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft. In der Steuerungsgruppe sind der Märkte- und Aktionskreis City, das Eine-Welt-Forum, Misereor, das Bündnis Fairhandeln, die Stadt Aachen, der Weltladen Aachen, DEHOGA (Verband der Hotel- und Gastronomiebetriebe), Weltweit am Dom sowie die Interessengemeinschaft der Geschäftsleute in der Altstadt vertreten. Das Bündnis Fairhandeln bietet seit einigen Jahren einen „Fairen Einkaufsratgeber“ an.

Neben der Fairtrade-Stadt Aachen setzen sich in Aachen auch zahlreiche Bildungseinrichtungen für den fairen Handel ein. Das Inda-Gymnasium, das Einhard-Gymnasium und das Anne-Frank-Gymnasium engagieren sich als Fairtrade-Schulen, die Katholische Hochschule als „Fairtrade-University“ und der Katholische Kindergarten Herz Jesu als erste „Faire Kita“ in Aachen. Zu allen Einrichtungen gibt es auf der Website ein kurzes Porträt:

www.fairtrade-aachen.de

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Sonder-Impftag am Samstag, 18. September in Wittlich

Wittlich – Am Samstag, 18. September 2021 findet ein Sonder-Impftag statt. Ohne Anmeldung und lange Wartezeiten können Impfungen durchgeführt werden. Das Landesimpfzentrum in Wittlich hat an diesem Tag von 08:30 bis 11:30 Uhr und 12:30 bis 15:00 Uhr geöffnet.

Nur an diesen Tag besteht für Personen ab 18 Jahren die Möglichkeit den Einmal-Impfstoff von Johnson&Johnson zu erhalten. Das Landesimpfzentrum hat bis Ende September montags bis freitags von 08:30 bis 11:30 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 17:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.

Auch zu diesen Öffnungszeiten ist eine Impfung mit dem Impfstoff von BioNTech ohne vorherige Terminvereinbarung möglich. Weitere Informationen zum Impfzentrum finden Interessierte unter www.corona.bernkastel-wittlich.de