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Achter-Olympiasieger Richard Schmidt zu Gast beim DomWort in Trier am Freitag 18. Februar – Eintritt frei

Region/Trier – Bei der Vortragsreihe geht es dieses Mal um die „Macht des Sports“. Sport kann Menschen verbinden, Respekt fördern, Vorbildfunktion einnehmen, doch genauso gibt es dunkle Seiten wie Profitgier, zunehmende Kommerzialisierung und Missbrauch hierarchischer Strukturen. Über die „Macht des Sports“ wird Richard Schmidt, Olympiasieger und Weltmeister im Achter der Ruderer, in der Reihe DomWort des Bistums Trier referieren.

Der gebürtige Trierer gehörte 13 Jahre lang zum Deutschen Achter und sammelte in dieser Zeit bei Welt- und Europameisterschaften sowie Olympia 16 Gold- und sechs Silbermedaillen. Das „DomWort“ greift aktuelle Fragen aus Wissenschaft, Politik, Religion und Gesellschaft auf und beleuchtet in diesem Jahr das Thema Macht aus verschiedenen Perspektiven.

Was Schmidt noch aus seiner langen Karriere als Ruderer in Trierer Vereinen und im Deutschlandachter zu berichten hat und auf welche Erfahrungen mit Macht im Sport er zurückblickt, können Interessierte am 18. Februar um 19.30 Uhr im Trierer Dom erfahren. Einlass ist ab 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Anmeldungen unter www.domwort.de sind erwünscht. (sb)

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Eifeler Haupt Racing Team schließt strategische Partnerschaft mit PAUL GmbH

Meuspath/Nürburgring – Das Haupt Racing Team hat eine strategische Kooperation mit dem Mannheimer Unternehmen PAUL GmbH geschlossen. Der Spezialist für digitale Transformation wird dem Team aus Meuspath seine Expertise in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Datenanalyse und Prozesssteuerung zur Verfügung stellen. Neben diverser gemeinsamer Motorsport-Projekte ist auch eine Kooperation bei der Planung und Realisierung der neuen HRT Race Base angedacht.

Das Kerngeschäft der PAUL GmbH liegt in der Immobilienbranche. Das Mannheimer Unternehmen hat hier einen Change-Prozess eingeleitet und es sich zur Aufgabe gemacht, mithilfe von Künstlicher Intelligenz Gebäude CO2-neutral und damit zukunfts- sowie wettbewerbsfähig zu machen. Diese innovative Herangehensweise möchten PAUL und HRT auf den Motorsport-Bereich übertragen.

Gemeinsam werden das Haupt Racing Team und PAUL Daten sammeln und analysieren, um anschließend durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz Optimierungspotenziale auszuloten. Die so gewonnenen Erkenntnisse sollen als Grundlage für technologische Weiterentwicklungen dienen. Ziel ist es, das Motorsport-Engagement von HRT klimaneutraler zu gestalten – ganz so, wie es PAUL bei Immobilien bereits erfolgreich umsetzt.

Zudem ist es angedacht, das umfangreiche Know-how von PAUL in der digitalen Transformation der Immobilienwirtschaft bei der Planung und Umsetzung eines der spannendsten Projekte des Haupt Racing Teams zu nutzen: dem Bau der neuen HRT Race Base im Gewerbegebiet Meuspath, unweit des Nürburgrings. Anspruch von HRT und Teambesitzer Hubert Haupt ist es, einen innovativen Gebäudekomplex zu errichten, der als Vorzeigeprojekt in Sachen CO2-Ausstoß und Energieverbrauch dient.

Mercedes-AMG GT3 im PAUL-Komplettdesign

Darüber hinaus wird das Haupt Racing Team im Rahmen der neu geschaffenen Partnerschaft bei allen acht Events der DTM-Saison 2021 einen Mercedes-AMG GT3 im PAUL-Komplettdesign einsetzen. Auch eine Zusammenarbeit in der GT World Challenge Europe und in der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) ist geplant.

Ulrich Fritz, Geschäftsführer Haupt Racing Team:
„Wir freuen uns sehr, mit PAUL ein innovatives Digitalunternehmen als Partner gewonnen zu haben. Im Motorsport wie in der Immobilienbranche findet ein Change-Prozess statt, der nur mithilfe modernster Methoden wie dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz erfolgreich bestritten werden kann. Und erfolgreich heißt auch immer, dass die Performance stimmen muss. In diesem Kontext ist die strategische Partnerschaft mit PAUL ideal. Wir freuen uns auf eine inspirierende Zusammenarbeit!“

Maiko Dufner, Geschäftsführer PAUL GmbH:
„Die Partnerschaft mit HRT ist für uns etwas ganz Besonderes. Obwohl beide Unternehmen in verschiedenen Branchen aktiv sind, gibt es jede Menge Gemeinsamkeiten, die uns verbinden – etwa den Performance-Gedanken oder den Wunsch nach Klimaneutralität. Wir sind uns sicher, dass sowohl HRT als auch unser Unternehmen von der neu geschlossenen strategischen Partnerschaft gleichermaßen profitieren werden. Wir freuen uns auf eine fruchtbare Zusammenarbeit und viele spannende Projekte.“

Über HRT
HRT steht für HAUPT RACING TEAM. Das im Juli 2020 von dem Rennfahrer und Unternehmer Hubert Haupt gegründete Team ist im internationalen GT3-Sport erfolgreich. Bei zahlreichen Einsätzen geht HRT mit erweiterter Werksunterstützung durch Mercedes-AMG an den Start. Die Vorbereitung der Einsätze und Fahrzeuge erfolgt unweit des Nürburgrings von Meuspath aus. Darüber hinaus engagiert sich HRT mit einem eigenen eSPORTS Team im professionellen Segment des Sim-Racings und ist ein gefragter Partner für Motorsport-Events aller Art. HRT verfügt über zahlreiche Experten mit großer Motorsport- und Engineering-Erfahrung, mit denen das breit aufgestellte Motorsport-Unternehmen unter anderem auch technische Entwicklungsprojekte für und mit seinen Partnern durchführt. Unternehmenssitz der Haupt Racing Team GmbH ist Grünwald bei München. Neben dem Motorsport ist Hubert Haupt vor allem als erfolgreicher Projektentwickler bekannt. Mit seiner Immobilien Holding realisiert er im süddeutschen Raum hochwertigste Wohn- und Gewerbekonzepte – von innovativen Gebäuden bis hin zu kompletten Stadtteilen.

Über PAUL
Die PAUL GmbH mit Sitz in Mannheim beschäftigt sich mit der Digitalisierung von Gebäudetechnik. Ziel ist dabei die Senkung des CO2-Ausstoßes, des Energieverbrauchs und die Verbesserung der Trinkwasserhygiene, der Wirtschaftlichkeit und der Wohnqualität von Immobilien. Tausende Wohneinheiten sind bereit heute an PAUL angeschlossen.

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Warnen und informieren – Warum Warn-Apps auf jedes Smartphone gehören

Euskirchen – Ob Hochwasser, Orkan oder Bombenfund: Wenn eine unmittelbare Gefahr droht, muss die Bevölkerung rasch gewarnt werden. „Seit einigen Jahren gibt es hervorragende Apps wie NINA und KATWARN, die wir nur empfehlen können“, sagt dazu Martin Fehrmann, der Leiter der Abteilung Gefahrenabwehr beim Kreis Euskirchen. „Der große Vorteil gegenüber Sirenen: Über die Apps kann man nicht nur warnen, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen übermitteln.“

Alle Warn-Apps bündeln Informationen, die über das Modulare Warn-System des Bundes (MoWaS) gesammelt werden. Verteilt werden diese Meldungen dann beispielsweise über die regionalen Leitstellen. Das können auch Warnungen des Deutschen Wetterdienstes sein wie aktuell zum Orkantief, das vergangene Nacht über den Kreis Euskirchen hinweggefegt ist. Und der nächste Sturm lauert schon auf dem Atlantik und wird das Kreisgebiet wohl in der Nacht von Freitag auf Samstag erreichen. Fehrmann: „Wer die Apps noch nicht hat, sollte sie spätestens jetzt installieren.“

Die Warn-App NINA leitet (Katastrophen-)Warnungen von nationaler Bedeutung unmittelbar auf das Smartphone oder Tablet weiter. Derzeit nutzen mehrere Millionen Menschen diese App. Die vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe entwickelte App lässt sich mit wenigen Klicks auf die individuellen Bedürfnisse einstellen. Man bekommt dann nur die Warnungen, die auch wirklich relevant sind, zum Beispiel für den Wohn- oder Arbeitsort.

Ähnlich funktioniert die regionale Warn-App KATWARN, die vom Fraunhofer-Institut entwickelt wurde.  KATWARN hat ebenfalls eine Schnittstelle zum MoWaS-System. Alle Meldungen, die in NINA gesendet werden, werden auch in KATWARN veröffentlicht. Der große Vorteil: Bei fehlender Internet- / Datenverbindung bietet der Kreis Euskirchen in KATWARN zusätzlich für den Nutzer einen kostenlosen SMS-Versand an. Dazu ist nur eine Registrierung erforderlich: www.katwarn.de/anmeldung-mail-sms.php

„Empfehenswert ist es, beide Warn-Apps zu installieren“, sagt Martin Fehrmann. Er empfiehlt darüber hinaus sogar eine dritte App, und zwar die des Deutschen Wetterdienstes „WarnWetter“. Hier stehen neben den Wetterwarnungen weitergehende Hintergrundinformationen zur Verfügung, beispielsweise auch zu Hochwasser, Waldbränden oder Stürmen. Bei einer Gefahrenlage kann man hier auch per Push-Nachricht informiert oder gewarnt werden. Während NINA und KATWARN komplett kostenlos sind, ist die App des Deutschen Wetterdienstes „WarnWetter“ nur in der Basisversion kostenlos. „Das reicht aber völlig aus, um sich informieren bzw. warnen zu lassen“, so Fehrmann.

Alle Apps sind in den jeweiligen Appstores erhältlich.

 

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44 Millionen Euro für Glasfaser-Ausbau im Landkreis Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Gigabit-Bandbreiten für Unternehmen, Krankenhäuser, Schulen und unterversorgte private Haushalte in Sicht. Der Ausbau von schnellem Internet schreitet in Mayen-Koblenz immer weiter voran. In einem nächsten Schritt werden insgesamt über 44 Millionen Euro in den Ausbau von Glasfaserinfrastruktur im Landkreis investiert. 50 Prozent der Kosten trägt der Bund, 40 Prozent das Land und 10 Prozent die kreisangehörigen Kommunen mit dem Landkreis. Nach Ende der Maßnahme sollen rund 1.400 Unternehmen, 32 Schulen und vier Krankenhäuser zuverlässig mit Bandbreiten von mindestens 1 Gigabit pro Sekunde symmetrisch versorgt werden. Außerdem können sich auch 475 private Haushalte, die sogenannten weißen Flecken in Außenlagen, auf die Bandbreite freuen.

Für die Maßnahmen werden auf insgesamt 300 Kilometern Erdreich im Tiefbau bewegt und jeweils mehr als 500 Kilometer Glasfaser und Leerrohre verlegt. Bereits 2018 hatte der Landkreis ein Markterkundungsverfahren gestartet, um Defizite in der Breitbandversorgung im Landkreis aufzudecken und zu benennen. Dem folgte ein aufwändiges EU-weites Ausschreibungsverfahren und Abstimmungsprozesse mit den Kommunen im Landkreis.

Das Verfahren war die Grundlage für eine Antragstellung zur Förderung des Bundes zur Breitbandausbau von weißen Flecken, Schulen, Krankenhäusern und Gewerbegebieten dar. Parallel zur Antragstellung beim Bund erfolgte diese auch beim Land. „Ich bin froh, dass wir den Glasfaserausbau in Mayen-Koblenz weiter konsequent vorantreiben. Im Bereich der Wirtschaft sind schnelle Bandbreiten ein wichtiger Standortfaktor im Wettbewerb um Unternehmen und Arbeitsplätze. Aber auch für den schulischen und privaten Bereich mit Homeoffice, Homeschooling und vielen weiteren Anwendungen sind stabile und schnelle Anschlüsse unverzichtbar“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig. Nachdem nun die Förderzusagen von Bund und Land vorliegen, können mit den Providern die Kooperationsverträge geschlossen und die finalen Abstimmungen der Baumaßnahmen erfolgen.

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Mundart-Denkmal in Kreuzau erhält Zuspruch

Kreuzau – Erstes Projekt bekommt Förderung aus Verfügungsfonds. Im Rahmen des Masterplans stehen Fördermittel für private Initiativen und Maßnahmen im Zentralort Kreuzau zur Verfügung, die der Aufwertung des Orts dienen. Dabei kann es sich beispielsweise um neues Stadtmobiliar, Begrünung, Beleuchtung oder Veranstaltungsformate handeln.

Im November letzten Jahres ist der erste Antrag auf Förderung aus dem Verfügungsfonds bei der Gemeinde Kreuzau eingegangen. Das beantragte Projekt trägt den Titel „Mundartdenkmal“ und wurde von den Mitgliedern des „Tillmann-Gottschalk-Ordenskuratoriums“ innerhalb der Karnevalsgesellschaft Ahle Schlupp e.V. gestellt.

Tillmann Gottschalk verfasste bis zu seinem Tode 1991 in Kreuzau zahlreiche Gedichte und Texte in plattdeutscher Sprache. Für seine Verdienste an der Mundart soll er nun mit einem Denkmal gewürdigt werden. Im Rahmen der Neugestaltung des Dorfplatzes wird eine lebensgroße Bronzestatue auf die Rasenstufen gesetzt und soll daran erinnern: „Hochdeutsch muss sein, Mundart soll sein“.

Der Antrag wurde einstimmig vom Dorfbeirat, das als lokales Gremium über die Verwendung der Finanzmittel aus dem Verfügungsfonds entscheidet, angenommen. Auch die Bauleitplanung des Dorfplatzes bewertete das Denkmal auf dem neuen Dorfplatz als realisierbar.

Bürgermeister Ingo Eßer konnte kürzlich den ersten Förderbescheid zum Verfügungsfonds an Peter Kaptain für das Tillmann-Gottschalk-Ordenskuratorium übergeben. „Mit diesem ersten Projekt aus dem Verfügungsfonds“, so Eßer, „kann eine von den Menschen vor Ort entworfene Projektidee aktiv unterstützt werden, welche den Bemühungen der Gemeinde zur Steigerung der Aufenthaltsqualität entgegenkommt.“

Der Verfügungsfonds richtet sich an alle Kreuzauerinnen und Kreuzauer, die einen Beitrag zur Aufwertung des Ortskernes leisten möchten. Zu jedem Euro der privat in den Ortskern investiert wird, geben Bund, Land und die Gemeinde einen weiteren Euro hinzu. Für Kreuzau stehen hier insgesamt 160.000 € bereit, vorausgesetzt die gleiche Summe wird durch private Mittel zur Verfügung gestellt. Projektanträge können im Dorfbüro gestellt werden. Die Dorfmanagerinnen Katharina Schulz und Corinna Joppien unterstützen gerne bei der Antragsstellung.

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Ersthelfer sind Lebensretter – Ein Jahr Ersthelfer-App „Corhelper“ im Kreis Euskirchen

Euskirchen – Rund 600 Ersthelfer, die bisher in 164 Fällen zum Einsatz gekommen sind und mehreren Menschen das Leben retten konnten: Das ist die Bilanz ein Jahr nach Einführung der Ersthelfer-App im Kreis Euskirchen. „Wenn wir nur ein einziges Leben hätten retten können, wäre es schon ein Erfolg gewesen. Dass es so viele geworden sind, freut mich umso mehr“, sagt Landrat Markus Ramers. „Mich beeindruckt vor allem, dass sich in so kurzer Zeit 600 potentielle Lebensretter gemeldet haben. Das zeigt, dass Hilfsbereitschaft und Solidarität hier großgeschrieben werden.“

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde. Um die Zeit zwischen der Alarmierung und dem Eintreffen des Rettungsdienstes – das so genannte therapiefreie Intervall – zu überbrücken, gibt es im Kreis Euskirchen seit Februar 2021 die Ersthelfer-App „Corhelper“, bei der sich Interessierte als Ersthelfer registrieren können. Das Prinzip ist einfach: Wer helfen möchte, lädt die App aus den bekannten Stores auf das Smartphone. Nach Überprüfung der Voraussetzungen und einer Schulung erfolgt die Freischaltung.

„Kommt es zu einer Notfallmeldung über den Notruf 112, der auf einen Herz-Kreislauf-Stillstand hinweist, alarmiert die Rettungsleitstelle den Ersthelfer automatisiert parallel zum Rettungsdienst“, erklärt Martin Fehrmann, der Abteilungsleiter Gefahrenabwehr bei der Kreisverwaltung.  „Nimmt der Ersthelfer die Alarmierung an, leistet er so lange Erste Hilfe und leitet Wiederbelebungsmaßnahmen ein, bis der Rettungsdienst eintrifft.“ Die registrierten Ersthelfer seien dabei formal kein Bestandteil des öffentlichen Rettungsdienstes, sondern agierten unterstützend.

In 164 Fällen sind sie im vergangenen Jahr zum Einsatz gekommen, durchschnittlich etwa jeden zweiten Tag. „Das zeigt, wie wertvoll diese Unterstützung ist“, so Fehrmann. „Bei einem Herzinfarkt ist der Faktor Zeit entscheidend. Und da der Rettungsdienst im Durchschnitt acht bis 12 Minuten bis zum Einsatzort benötigt, kann die Unterstützung durch einen Ersthelfer in der Nachbarschaft die kritische Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes überbrücken. Und damit Leben retten.“

Defibrillator

Ist eine Wiederbelebung erforderlich, kommen möglicherweise sogar zwei Ersthelfer zum Einsatz. Während einer zum Notfallort eilt und Erste Hilfe leistet, bringt ein zweiter Helfer einen „Defi“ (Automatisierter externer Defibrillator/AED) zum Patienten. Diese Geräte sind häufig in einem Feuerwehrgerätehaus oder einem andere öffentlich zugänglichen Gebäude vorhanden. Auch das läuft automatisch über die App, die den Helfer zum Defi-Standort und anschließend zum Patienten navigiert.

Die CorHelper-App sucht bei einer Alarmierung grundsätzlich nach drei Ersthelfern in einem Radius von 100 Metern zum Notfallort. Hält sich kein Ersthelfer in diesem Bereich auf, wird der Radius automatisch bis zu vier Kilometern erweitert. Der Ersthelfer erhält einen Alarm aufs Smartphone, den er annehmen oder ablehnen kann. „Und niemand hat irgendwelche Konsequenzen zu fürchten, wenn der Einsatz nicht wahrgenommen werden kann. Die Bereitschaft zur Mitwirkung als Ersthelfer ist freiwillig“, so Fehrmann.

Registrierung

Wer sich als Ersthelfer registrieren möchte, muss volljährig sein, einen Erste-Hilfe-Lehrgang im Umfang von mindestens neun Unterrichtseinheiten innerhalb der letzten 24 Monaten absolviert haben und an einer Erstunterweisung des Kreises Euskirchen teilnehmen. Martin Duske von der Abteilung Gefahrenabwehr des Kreises resümiert: „Wir sind sehr zufrieden mit der Zahl der bereits registrierten Ersthelfer seit Projektstart im Februar 2021. Aber über weiteren Zuwachs würden wir uns natürlich sehr freuen.“ Ziel ist es, wie Landrat Markus Ramers betont, auf einen Pool von rund 1300 bis 1500 Ersthelfer zurückgreifen zu können.

Er begrüßt insbesondere, dass das Corhelper-Projekt nicht nur im Kreis Euskirchen eingeführt wurde, sondern unter dem Motto „Region Aachen rettet“ auch in den Kreisen Düren und Heinsberg sowie in der Stadt und der Städteregion Aachen. „Das ist ein starker Verbund und es führt dazu, dass Ersthelfer – egal wo sie registriert sind – in der gesamten Region zum Einsatz kommen können.“

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Paracelsus Klinik hat renommierte Spezialstation für Altersmedizin aufgebaut

Region/Bad Ems – Geriatrische Abteilung bietet erweiterte Telefonsprechzeiten. Die Paracelsus Klinik Bad Ems kümmert sich mit der spezialisierten Abteilung für Altersmedizin ganz besonders um alte und sehr alte Patienten. Steigende Inzidenzen haben es zum wiederholten Mal notwendig gemacht, einen Besuchsstopp in der Klinik zu verhängen.

Für die geriatrischen Patienten und ihre Angehörigen ist das oft sehr belastend, die Klinik hat deshalb schnell reagiert, um Entlastung zu schaffen: Angehörige haben eine erweiterte telefonische Kontaktmöglichkeit zu den Pflegenden der geriatrischen Station. Auf Wunsch wird jeweils in den Nachmittagsstunden ein Telefontermin mit den Ärzten der Station organisiert. „Für die Angehörigen unserer älteren, oft sehr kranken Patienten ist eine verlässliche und persönliche Kommunikationsmöglichkeit enorm wichtig“, erklärt Chefärztin Dr. med. Rahime Gök-Manay.

Geriatrie erfordert fachübergreifende Behandlung

Mehr als 500 Patienten wurden seit dem Dienstantritt von Chefärztin Dr. med. Rahime Gök-Manay vor mehr als einem Jahr auf der spezialisierten geriatrischen Station behandelt. Die versierte und erfahrene Altersmedizinerin hat die Abteilung zusammen mit ihrem Team zu einer renommierten Schwerpunktabteilung ausgebaut, die sich ganz speziell um geriatrische Patienten kümmert. Gök-Manay ist Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie und trägt zudem die Zusatzbezeichnung für Diabetologie. Diese breit angelegte medizinische Ausbildung macht schon deutlich, was den Erfolg einer modernen Altersmedizin ausmacht: „Viele unserer alten und sehr alten Patienten leiden an unterschiedlichen Vorerkrankungen, die neben der Hauptdiagnose unbedingt berücksichtigt und mitbehandelt werden müssen. Für uns Altersmediziner bedeutet das ein hohes Anforderungsprofil an medizinischem, pharmazeutischem und fachübergreifendem Know-how“, erklärt die erfahrene Geriaterin.

Top qualifiziertes Pflegeteam

Dies gilt neben der ärztlichen Behandlung auch für das Pflegeteam der Klinik. 14 Pflegekräfte unter fachlicher Leitung von Bernhard Ried umfasst das Pflegeteam auf der geriatrischen Station. Im Team arbeiten Kolleginnen und Kollegen mit den unterschiedlichsten Berufsabschlüssen, Fachweiterbildungen und Qualifikationen. Alle Pflegende sind langjährige Mitarbeiter mit breitem Fachwissen in der Geriatrie und Fachweiterbildungen in Geriatrie und Palliativpflege. Ebenfalls Teil des Teams sind Mitarbeiter des Sozialdienstes, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen, Seelsorge, Ernährungsberaterin und qualifizierte Wundmanagement-Experten.

Die Station

Die Geriatrische Station hat 22 Planbetten, alle Zimmer sind auf 2-Bettzimmer ausgerichtet, so dass ausreichend Platz für Patienten und Hilfsmittel vorhanden ist. Die Zimmer sind mit einem extra großen TV, Telefonanschluss und Deckenbeleuchtung mit integrierten Lichtspielen und Farben ausgestattet. Das eigene Handy kann mitgebracht und genutzt werden.

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Klassen-Wettbewerb „Klar bleiben – Feiern ohne Alkoholrausch“ startet in neue Runde

Region/Berlin – Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) motiviert mit ihrem Schulprojekt „Klar bleiben – Feiern ohne Alkoholrausch“ Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse zur Teilnahme an einem Präventionswettbewerb: Sechs Wochen lang beim Alkohol im Limit bleiben, auf riskanten Alkoholkonsum und Rauschtrinken verzichten. Das Projekt verfolgt das Ziel, einen Beitrag zur Reduzierung des Rauschtrinkens im Jugendalter zu leisten. Dabei können teilnehmende Schulklassen einen Preis gewinnen. Ab sofort ist für interessierte Schulklassen die Anmeldung zur kostenfreien Teilnahme auf www.klar-bleiben.de möglich.

Burkhard Blienert, Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen: „Nach wie vor wird Alkohol in Deutschland zu viel und viel zu sorglos konsumiert. Wir haben Nachholbedarf, insbesondere wenn es um Prävention oder Werberegulierungen geht. „Klar bleiben“ ist ein bewährtes, tolles Schulprojekt, welches Schülerinnen und Schüler seit Jahren erfolgreich aufklärt. Wichtig ist einfach, Kindern und Jugendlichen früh zu vermitteln, sich selbst zu reflektieren auf sich zu achten. Dazu gehört auch, möglichst gar nicht und wenn, dann nur wenig Alkohol zu trinken. Hier sind auch die Eltern immer wieder gefragt, mit ihren Kindern möglichst offen und ehrlich über die gesundheitlichen Risiken von Alkohol zu sprechen.“

Prof. Dr. Martin Dietrich, Kommissarischer Direktor der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): „Mit dem ‚Klar bleiben‘-Wettbewerb werden Jugendliche für die zahlreichen Risiken des Alkoholkonsums sensibilisiert und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol motiviert. BZgA-Studiendaten belegen, dass Rauschtrinken bereits bei 12- bis 17-Jährigen Thema ist: Rund 15 Prozent dieser Altersgruppe geben an, in den letzten 30 Tagen bis zum Rausch getrunken zu haben. Rauschtrinken ist im Jugendalter besonders riskant, weil sich das jugendliche Hirn in einer sensiblen Entwicklungsphase befindet. Die psychoaktive Substanz Alkohol kann wichtige Prozesse im Hirn stark beeinträchtigen. Außerdem kann der Alkoholrausch zu gefährlichen Unfällen führen, wenn Wahrnehmung und Koordinationsfähigkeit durch Alkohol gestört sind und Risiken falsch eingeschätzt werden.“

Mit „Klar bleiben“ werden Schülerinnen und Schüler aller Schulformen angesprochen – auch Lehrkräfte und Eltern werden zum Thema Alkohol erreicht. Der Wettbewerb ist mit begleitenden Evaluationsstudien als wirksam bestätigt und an Schulen einfach umsetzbar.

Prof. Dr. Reiner Hanewinkel, Leiter des Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord), das den Wettbewerb entwickelt hat und organisiert, betont: „Das schulische Präventionsprogramm ‚Klar bleiben‘ ergänzt die Präventionslandschaft in Deutschland als praktikables Angebot. Jugendliche im Klassenverband werden zu einer kritischen Haltung gegenüber Alkohol angeregt. Die Zielsetzung ist, den Verzicht auf riskanten Alkoholkonsum als soziale Norm zu etablieren. Gleichzeitig sind Gesundheit, Verantwortungsübernahme für sich und andere, ein Hinterfragen von vorgelebten Werten und die Entwicklung eigener Verhaltensstandards Themen, die für Jugendliche relevant sind. Dabei möchten wir sie gerne unterstützen.“

Der Wettbewerb „Klar bleiben“ wurde vom IFT-Nord im Rahmen der BZgA-Jugendkampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“ entwickelt und wissenschaftlich begleitet. Im Rahmen des Wettbewerbs entscheiden sich teilnehmende Schulklassen für sechs Wochen ohne Rauschtrinken, indem sie auf den Konsum größerer Mengen Alkohol und auf andere Formen riskanten Alkoholkonsums verzichten. Für Lehrkräfte, Schulsozialarbeitende und Präventionsfachkräfte bietet das Programm über digitale Tools und ausgearbeitete Unterrichtsimpulse die Möglichkeit, interaktiv und jugendgerecht zum Thema „Risiken des Alkoholkonsums“ zu arbeiten. Filme „Klar bleiben – kurz erklärt“ auf der Website erläutern Lehrkräften, Fachkräften und Schülerinnen und Schülern alles Wissenswerte rund um den Wettbewerb.

Weiterführende Informationen zum Klassenwettbewerb „Klar bleiben – Feiern ohne Alkoholrausch“ unter: www.klar-bleiben.de

Die Alkoholpräventionskampagnen der BZgA im Überblick:

www.alkoholfrei-sport-geniessen.de für Sportvereine

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MYK Landrat Dr. Saftig – „Wir müssen Vertrauen in ÖPNV zurückgewinnen“

Region/Mayen-Koblenz – Dr. Alexander Saftig beantwortet Fragen der Bevölkerung zum neuen Buslinienkonzept in MYK. Neue Linien und Ziele, dichte Taktungen, bessere Anbindungen, sinnvolle Verknotungen und unzählige Umsteigemöglichkeiten – das ist das neue ÖPNV-Konzept im Landkreis Mayen-Koblenz. „Dass dies nach dem katastrophalen Start aktuell in der Bevölkerung nicht so gesehen wird, kann ich nur allzu gut nachvollziehen. Ich bedauere es sehr, dass es in den vom Transdev-Konzern bedienten Teilen des Landkreises zu vielen inakzeptablen Missständen gekommen ist“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig. Gleichzeitig will der Kreischef eine Lanze für das neue ÖPNV-Konzept brechen, das unabhängig von den Problemen mit Transdev von immer mehr Bürgern komplett infrage gestellt wird.

Warum kam es zu der Veränderung im ÖPNV-Angebot?

„Gerade im ländlich geprägten Teil des Landkreises war das alte Angebot im öffentlichen Personennahverkehr nicht optimal, da teilweise wichtige Verbindungen nicht bestanden haben oder Linien nicht aufeinander abgestimmt waren“, bringt es Landrat Dr. Alexander Saftig auf den Punkt. Vor dem Hintergrund, dass alle Konzessionen für die Linien im Landkreis Ende 2021 ausliefen, wurde bereits im Jahr 2011 mit der Vorbereitung und den Planungen begonnen. Sämtliche Buslinien wurden vom Verkehrsverbund Rhein-Mosel auf Grundlage des ÖPNV-Konzeptes des Landes Rheinland-Pfalz geplant. Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hat die Pläne mit den Kommunen im Landkreis abgesprochen und mit den Schulen abgestimmt, bevor sie durch die politischen Kreisgremien beschlossen wurden. Auf Basis dieser umfangreichen Planung wurde dann eine vorgeschriebene europaweite Ausschreibung durchgeführt.

Warum fahren jetzt öfter Busse durch die Orte?

„Es sind öfter Busse unterwegs, weil es ein erklärtes Ziel von Kreisverwaltung und Kreistag ist, so zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs, zum Erreichen der Klimaschutzziele und zur Steigerung der Lebensqualität im Landkreis Mayen-Koblenz beizutragen“, sagt Landrat Dr. Saftig.

Das neue Linienbündelungskonzept hat eine Vielzahl von Veränderungen im Busangebot im gesamten Landkreis Mayen-Koblenz mit sich gebracht. Ziel des Gesamtkonzeptes war und ist es, den öffentlichen Personennahverkehr unter anderem mit vertakteten Anschlussknoten und Freizeitlinien auf ein qualitatives und quantitatives Niveau zu heben, das mit dem Individualverkehr konkurrieren kann. „Der ÖPNV ist ein wichtiger Faktor im Klimaschutz. Ein Bus kann eine Vielzahl von Autos ersetzen. Damit mehr Menschen auf den Bus umsteigen und das ÖPNV-Angebot nutzen, bedarf es aber einer attraktiven Taktung“, sagt Landrat Dr. Saftig und betont, dass es im alten Konzept oft vorkam, dass die einen Busse wegfuhren, bevor andere an der Haltestelle ankamen. „Das hat dafür gesorgt, dass man ewig unterwegs war und viele Menschen daher erst gar nicht mit dem Bus fahren wollten.“

Das neue Busangebot wurde unter Berücksichtigung zahlreicher Hinweise aus Orts- und Verbandsgemeinden entwickelt. Zu Recht klagten viele Gemeinden über seltenen Busverkehr und unzureichende Anbindungen. Das neue Linienbündelungskonzept bringt jetzt grundsätzlich einen 60-Minuten-Takt im Landkreis Mayen-Koblenz mit sich. Im Speckgürtel rund um die Stadt Koblenz verdichtet sich das Angebot sogar auf einen 30-Minuten-Takt und schließt damit bislang vorhandene Lücken.

Warum sind viele Busse fast leer unterwegs?

„Wir uns dessen bewusst, dass der ÖPNV in Landkreis Mayen-Koblenz durch den chaotischen Start einen enormen Imageverlust erfahren hat. Wir werden noch lange damit zu kämpfen haben, das verlorene Vertrauen der Menschen zurückzugewinnen“, betont der Landrat. Erschwerend hinzu kommt, dass sich jedes neue Fahrplanangebot erst einmal etablieren muss. Wie der Verkehrsverbund Rhein-Mosel berichtet, kann es durchaus bis zu drei Jahre dauern, bis sich ein neues Angebot durchsetzt. Und nicht zuletzt hat auch die Corona-Pandemie dazu geführt, dass weniger Menschen Bus fahren.

Wenn doch nur wenige den ÖPNV nutzen, warum sind die Busse dann so groß?

Die eingesetzten Busse müssen entsprechend groß sein, da sie bereits morgens im Schülerverkehr und zu den Stoßzeiten im Einsatz sind. Danach sind diese Busse weiterhin im Landkreis unterwegs, um den Fahrplan zu erfüllen, bevor sie mittags erneut den Schülerverkehr bedienen. Den beauftragten Busunternehmen ist es nicht möglich, für alle Linien zusätzlich Fahrzeuge mit geringerer Kapazität vorzuhalten und zwischendurch zu tauschen. Das wäre für sie weder wirtschaftlich noch würde es der eng getaktete Fahrplan zulassen.

Warum werden Busfahrer ohne Orts- und Deutschkenntnisse eingesetzt? Handelt es sich dabei um „billige Arbeitskräfte“?

Hinweise, dass Busfahrer mit unzureichenden Orts- und Deutschkenntnissen im Einsatz sind, haben das Kreishaus insbesondere aus den Bereichen Maifeld, Pellenz, Andernach und Vordereifel erreicht, die vom Transdev-Konzern abgedeckt werden. „Die Vergabe der Linienbündel an den Konzern Transdev wurde keineswegs über Billiglöhne entschieden. Selbstverständlich wurden alle Sozialstandards in der europaweiten Ausschreibung berücksichtigt“, versichert Landrat Dr. Saftig, für den die mangelnden Kenntnisse nicht akzeptabel sind. „Schließlich tragen die Verkehrsunternehmen eine hohe Verantwortung gegenüber den Fahrgästen.“ Zudem hatte das Unternehmen der Kreisverwaltung noch zwei Wochen vor Umstellung des Linienkonzepts Mitte Dezember auf Nachfrage versichert, dass alle Busfahrer über ausreichende Deutsch- und Ortskenntnisse verfügen würden. „Wir sind auch deshalb enttäuscht, weil das Unternehmen so auch seiner Verantwortung den eigenen Angestellten gegenüber nicht nachkommt und die Busfahrer Situationen aussetzt, die sie sprachlich nicht bewältigen können.“

Nach einer Abmahnung und mehrfachem Drängen hat der Konzern Transdev der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz gegenüber versichert, wieder Ordnung ins Chaos bringen zu wollen. Dazu gehört auch, dass Busfahrer intensive Sprachschulungen erhalten.

Wo kann man Anmerkungen und Beschwerden zum ÖPNV loswerden?

Hinweise und Anregungen zum Busverkehr im Landkreis Mayen-Koblenz nimmt die Kreisverwaltung unter der Internetadresse https://kurzelinks.de/Busbeschwerde entgegen. „Das neue ÖPNV-Angebot wird selbstverständlich beobachtet und gegebenenfalls evaluiert“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig.

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Béla Réthy – ZDF Legende am 31. März zu Gast in Bitburg bei Herbert Fandel in Einblicke

Bitburg – Béla Réthy – der Live-Kommentator des großen Fußballs. Mit Béla Réthy ist einer, wenn nicht der bekannteste Live-Kommentator des Profifußballs am 31. März 2022 zu Gast in Herbert Fandels Talkreihe Einblicke – Menschen mit Geschichte und Geschichten.

Réthys Familie stammt ursprünglich aus Ungarn, er selbst wurde aber 1956 in Wien geboren und emigrierte kurz danach mit seiner Familie nach Sao Paulo in Brasilien. Mit 11 Jahren kam er nach Deutschland und machte hier sein Abitur. Sein Studentenjob als freier Mitarbeiter im Sportarchiv des ZDF wurde quasi sein Einstieg in eine bemerkenswerte Karriere als Fußballkommentator.

Von 1996 bis 2018 kommentierte er alle Endspiele bei Europa- oder Weltmeisterschaften im ZDF, auch das WM Finale 2002 zwischen Deutschland und Brasilien. Für Bela Rethy aufgrund seiner Biografie ein ganz besonderes Ereignis.

Darüber hinaus war er bei großen Sportevents wie den Olympischen Spielen als Kommentator eingesetzt. Seine markant- rauchige Stimme gilt als sein unverwechselbares Markenzeichen.

Bela Rethy, ein Mann der den Fußball kennt und der die Akteure im Fußball kennt. Einer, der etwas zu erzählen hat und der dies auch spannend und unterhaltsam tut. Ein Mann, hautnah am Fußball! Ein Gespräch über den Profifußball und seine Besonderheiten, über skurrile Begebenheiten und Anekdoten als Live Kommentator.

Der Kartenvorverkauf startet am Dienstag, 01. März 2022 ab 8:00 Uhr bei www.ticket-regional.de  und in den dafür vorgesehenen Vorverkaufsstellen wie Kulturgemeinschaft, Tourist Info etc.

Die Veranstaltung findet in der Stadthalle in Bitburg statt!