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Interview mit Wittlicher Bürgermeister Rodenkirch am Samstag und Sonntag im Offenen Kanal

Wittlich – Zum neuen Jahr 2022. Hermann… im Gespräch mit Bürgermeister Joachim Rodenkirch. Zum obligatorischen Neujahrsgespräch hat sich Moderator Hermann-Josef Haller Anfang des Jahres 2022 mit Bürgermeister Joachim Rodenkirch getroffen.

Das Interview läuft am Samstag und am Sonntag um 13 Uhr beim Offenen Kanal. Der Sendebeitrag ist aber auch in der Youtube-Mediathek des Offenen Kanal Wittlich zu finden.

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Nordrhein-Westfalen nimmt den Beschluss der MPK sehr ernst und setzt erste Maßnahmen auch in den Schulen um

Region/Düsseldorf – Verändertes Testverfahren in den Grund- und Primusschulen sowie Entlastungs- und Unterstützungspaket für die Grundschulen. Das über viele Monate an den Grundschulen erfolgreich umgesetzte Lolli-Test-Verfahren musste mit den steigenden Infektionszahlen in der Gesamtbevölkerung Ende Januar verändert werden. Diese Veränderung war anlässlich der Priorisierung in der Test-Auswertung in Folge der neuen Bundestestverordnung sowie von Engpässen bei den auswertenden Laboren in einigen Regionen unausweichlich. Aufgrund der Situation in den Laboren kann nach wie vor nicht verlässlich garantiert werden, dass eine Auflösung positiver PCR-Pooltests zeitnah erfolgt, daher wird das Testverfahren verändert.

Begleitend dazu hat das Ministerium für Schule und Bildung für die Grundschulen in der aktuellen Lage der Pandemie ein Entlastungs- und Unterstützungspaket geschnürt. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Die Pandemie ist für die Schulen, die Lehrkräfte, aber vor allen Dingen auch für die Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern eine große Herausforderung seit nunmehr fast zwei Jahren. Im gestrigen Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz mit dem Bundeskanzler werden Kinder und Jugendliche explizit genannt und die Notwendigkeit betont, sämtliche Anstrengungen zu unternehmen, die Folgen der Pandemie abzumildern.

Nordrhein-Westfalen nimmt diesen Beschluss sehr ernst und setzt erste Maßnahmen auch in den Schulen um. Dazu werden die Testpflicht und das bisherige Testverfahren in den Schulen zur Reduzierung von Unsicherheiten sowie zur Erleichterung aller Beteiligten angepasst. Speziell für die Grundschulen wurde begleitend dazu ein Entlastungs- und Unterstützungspaket geschnürt, da hier die Belastungen der Corona-Pandemie besonders groß und spürbar sind, weil unsere Jüngsten besonders viel Begleitung und Fürsorge benötigen.“

Mit Wirkung zum 28. Februar 2022 wird es Veränderungen bei der Testpflicht und beim Testverfahren für Schülerinnen und Schüler geben. Zudem wurde ein Entlastungs- und Unterstützungspaket für die Grundschulen geschnürt:

  1. Aufhebung der Testpflicht für immunisierte Personen

Weiterhin gilt, dass am Unterricht sowie an allen anderen schulischen und außerschulischen Nutzungen in Schulgebäuden nur immunisierte oder getestete Personen (3G-Regelung) teilnehmen dürfen. Ab dem 28. Februar 2022 wird die Testpflicht an allen Schulen, die für immunisierte Personen (also geimpfte oder genesene Personen, dazu zählen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und weitere an Schule Beschäftigte), die aufgrund der Omikron-Welle zum Jahresbeginn eingeführt wurde, wieder aufgehoben. Getestet werden müssen künftig wie in anderen Lebensbereichen auch lediglich diejenigen, die über keinen vollständigen Impfschutz verfügen bzw. nicht genesen sind. Dennoch können auch immunisierte Personen weiterhin freiwillig an den Schultestungen teilnehmen, sofern sie dies wünschen.

  1. Verändertes Testverfahren in den Schulen

Das Testverfahren in den Schulen in Nordrhein-Westfalen wird künftig mit Ausnahme der Förderschulen vollständig mit Antigen-Selbsttests durchgeführt: Bei den weiterführenden Schulen bleibt es beim bestehenden Testsystem mit dreimal wöchentlich stattfindenden Antigen-Selbsttests, die in den Schulen vor dem Unterricht durch die Schülerinnen und Schüler selbstständig durchgeführt werden. Für alle Förderschulen, unabhängig von ihrem Förderschwerpunkt, bleibt aufgrund der strukturell höheren Vulnerabilität dieser Schülergruppe das bestehende „Lolli“-PCR-Testsystem in seiner jetzigen Form erhalten.

Nach einer Übergangszeit kommen ab dem 28. Februar 2022 für die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen dreimal wöchentlich Antigen-Selbsttests zur Anwendung. Die Testungen auf das Coronavirus finden zur Erleichterung für die Familien und zur Entlastung der Grundschulen nicht in den Schulen statt, sondern zuhause, da es gerade jüngeren Kindern mit Unterstützung der Eltern im häuslichen Umfeld einfacher fällt, die Tests ordnungsgemäß durchzuführen. Die hierfür notwendigen Tests erhalten die Eltern bzw. die Kinder über die Schulen.

Die Schnelltests können zuhause in Ruhe vor dem Gang zur Schule oder schon am Vorabend durchgeführt werden. Die Eltern versichern einmalig schriftlich mit einer Bescheinigung, an dem Testverfahren teilzunehmen und die Tests mit ihren Kindern zuhause durchzuführen.
In begründeten Fällen, bspw. wenn Kinder Symptome aufweisen oder Lehrkräfte davon Kenntnis erhalten, dass Schülerinnen und Schüler die dreimaligen Antigen-Schnelltests nicht oder nur unzureichend durchgeführt haben, können in den Schulen einzelne Kinder verpflichtend nachgetestet werden.

Abweichend von dem beschriebenen Regelfall kann die Schulkonferenz für einzelne oder alle Jahrgangsstufen beschließen, dass die Testungen – wie in den weiterführenden Schulen seit langem praktiziert – vor Unterrichtsbeginn in den Grundschulen durchgeführt werden. Diese Regelung gilt nur im Rahmen der bestehenden Testpflicht und nur für nicht immunisierte Schülerinnen und Schüler.

Die Schulen in Nordrhein-Westfalen werden auch mit den Veränderungen des strengen Testverfahrens weiterhin engmaschig überwacht. Das Testen bietet allen Beteiligten die Sicherheit, dass mit den Antigen-Schnelltests die Schülerinnen und Schüler direkt identifiziert werden können, die sich mit Corona infiziert haben und zum Testzeitpunkt ansteckend sind. Die Testpflicht für Immunisierte und die zusätzlichen Pooltestungen an den Grundschulen werden abgeschafft. Außerdem werden die Antigen-Schnelltests in den Grundschulen künftig zuhause zusammen mit den Eltern durchgeführt, was dazu führt, dass die Testergebnisse nicht erst am Morgen nach den Testungen in den Schulen vorliegen. Dadurch können die Eltern bei einem positiven Testergebnis rechtzeitig in gewohnter Umgebung unterstützen und weitere notwendige Maßnahmen in die Wege leiten. Jede Phase der Corona-Pandemie verlangt ihre eigenen Beschlüsse und spezifischen Vorkehrungen zu den Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen. Die Landesregierung setzt mit dem Testverfahren auch verstärkt auf die Eigenverantwortung der Eltern, ihre Kooperation und Mitwirkung, damit der Präsenzunterricht für ihre Kinder weiter gesichert und die Unterrichtszeit entlastet werden kann“, so Gebauer.

  1. Entlastungs- und Unterstützungspaket

Das Ministerium für Schule und Bildung wird die Grundschulen in Nordrhein-Westfalen weiter unterstützen und entlasten. Die Landesregierung nimmt die Meldungen aus den Grundschulen sehr ernst und hat daher weitere Maßnahmen beschlossen, um die Grundschulen wirksam zu unterstützen. Für die Entlastungs- und Unterstützungsmaßnahmen, die das Ministerium für Schule und Bildung beschlossen hat, sind rund 9,5 Millionen Euro vorgesehen. Das Maßnahmenpaket umfasst eine ganze Reihe von Maßnahmen, u.a. folgende Punkte:

  • Die Schulleitungen erhalten Supervisions- und Coachingangebote, die das Ministerium für Schule und Bildung in Zusammenarbeit mit der Schulpsychologie entwickelt.
  • Die Schulen können die für das Frühjahr 2022 geplanten Vergleichsarbeiten in Klasse 3 auf den Schuljahresbeginn 2022/23 verschieben.
  • Das Helferprogramm für die Ganztags- und Betreuungsangebote wird noch einmal durch eine Ergänzungspauschale verstärkt.

(Ausführlich finden Sie alle Maßnahmen in einem Faktenblatt hier.)

Dazu erklärte Schul- und Bildungsministerin Gebauer: „Die Landesregierung hat seit Regierungsantritt ein besonderes Augenmerk auf die Grundschule gelegt. Mit dem Masterplan Grundschule haben wir ein umfassendes Programm gestartet, um diese wichtige Schulform langfristig zu stärken. Ich weiß, dass die Pandemie unseren Grundschulen im Moment alles abverlangt. Ich danke daher allen Schulleitungen, Lehrkräften und allen anderen Personen, die an unseren Schulen arbeiten, sehr für Ihr großes Engagement. Unsere Unterstützungsmaßnahmen und das erleichterte Testverfahren sollen in dieser anstrengenden Zeit ein wichtiger und wirksamer Beitrag zur Entlastung sein.“

Alle Informationen finden Sie in der heute vom Ministerium für Schule und Bildung versandten Schulmail auf dem Bildungsportal hier.

 

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Prüfungen in Bitburg, Gerolstein und Wittlich abgeschlossen

Prüm – 35 neue Gesellen im Elektrohandwerk. An insgesamt drei Prüfungstagen mussten die Auszubildenden Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik beweisen, dass sie fit sind in ihrem Beruf. Mitte Dezember stand die Theorie auf dem Prüfstand und Ende Januar die Praxis. Insgesamt konnten sich 35 Prüflinge über einen erfolgreichen Abschluss freuen und sind jetzt Gesellen. Hierzu gratulierten die Prüfungsausschüsse der Innungen Bernkastel-Wittlich und Westeifel ihren neuen Fachkräften. In dem Gebiet der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, der Geschäftsstelle der Innungen, sind in den beiden Elektroinnungen derzeit fast 120 weitere Azubis in der Ausbildung.

Das Elektrohandwerk bietet fünf verschiedene Ausbildungsberufe, Elektroniker Energie- und Gebäudetechnik ist einer davon. Der Beruf umfasst ein breites Spektrum und ist sehr zukunftsorientiert. Wie spart man Energie? Wie funktioniert Photovoltaik? Und wie funktionieren intelligente Häuser? In der Ausbildung geht es um modernste Technik, die ganze Gebäude steuert und außerdem dem Klima nützt.

Auf www.karriere-handwerk.net oder auf www.e-zubis.de können sich Berufseinsteiger über die Karrieremöglichkeiten informieren und herausfinden, welche Ausbildung zum Elektroniker am besten zu ihnen passt.

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evm warnt vor Telefonbetrug

Region/Mayen-Koblenz – Betrugsmasche: Angst vor angeblicher Energiepreissteigerung soll zu Vertragsabschluss zwingen – evm hält Preise weiterhin stabil. In den vergangenen Tagen häufen sich bei der Energieversorgung Mittelrhein (evm) Beschwerden von Kundinnen und Kunden, die mit unlauteren Methoden am Telefon konfrontiert werden. Es geht um Anrufe von Personen, die sich als Teil des kommunalen Energie- und Dienstleistungsunternehmens ausgeben, um unter fadenscheinigen Behauptungen Strom- oder Gasverträge abschließen zu können.

„Hier wird zum Beispiel behauptet, dass unsere Preise in Kürze um über 50 Prozent ansteigen würden. Das ist natürlich nicht der Fall. Als eines von wenigen Unternehmen halten wir unsere Preise für unsere Bestandskunden stabil“, erklärt evm-Pressesprecher Marcelo Peerenboom. Bei etwaigen Preiserhöhungen informiert die evm immer schriftlich. Er rät Kunden und Kundinnen daher um Vorsicht am Telefon.  „Besonders bei Datenabfragen bitte wir, immer besonders vorsichtig zu sein“, so Peerenboom.  „Angerufene sollten sich in jedem Fall versichern, ob sie wirklich mit jemandem vom evm-Serviceteam sprechen.

Am Telefon hilft es oft schon, auf die Rufnummer zu schauen, von der aus angerufen wird. Ist diese nicht regional, stimmt meist etwas nicht.“ Die evm und ihre Dienstleister rufen von regionalen Rufnummern an. Wenn bei einem Anruf Zweifel an der Seriosität der Person aufkommen, können sich die Betroffenen beim evm-Kundenservice melden und rückversichern, ob der Anruf seine Richtigkeit hat. Bei Rückfragen ist das Unternehmen per E-Mail an serviceteam@evm.de oder unter der Telefonnummer 0261 402- 11111 erreichbar.

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Impulse

Achter-Olympiasieger Richard Schmidt zu Gast beim DomWort in Trier am Freitag 18. Februar – Eintritt frei

Region/Trier – Bei der Vortragsreihe geht es dieses Mal um die „Macht des Sports“. Sport kann Menschen verbinden, Respekt fördern, Vorbildfunktion einnehmen, doch genauso gibt es dunkle Seiten wie Profitgier, zunehmende Kommerzialisierung und Missbrauch hierarchischer Strukturen. Über die „Macht des Sports“ wird Richard Schmidt, Olympiasieger und Weltmeister im Achter der Ruderer, in der Reihe DomWort des Bistums Trier referieren.

Der gebürtige Trierer gehörte 13 Jahre lang zum Deutschen Achter und sammelte in dieser Zeit bei Welt- und Europameisterschaften sowie Olympia 16 Gold- und sechs Silbermedaillen. Das „DomWort“ greift aktuelle Fragen aus Wissenschaft, Politik, Religion und Gesellschaft auf und beleuchtet in diesem Jahr das Thema Macht aus verschiedenen Perspektiven.

Was Schmidt noch aus seiner langen Karriere als Ruderer in Trierer Vereinen und im Deutschlandachter zu berichten hat und auf welche Erfahrungen mit Macht im Sport er zurückblickt, können Interessierte am 18. Februar um 19.30 Uhr im Trierer Dom erfahren. Einlass ist ab 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Anmeldungen unter www.domwort.de sind erwünscht. (sb)

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Eifeler Haupt Racing Team schließt strategische Partnerschaft mit PAUL GmbH

Meuspath/Nürburgring – Das Haupt Racing Team hat eine strategische Kooperation mit dem Mannheimer Unternehmen PAUL GmbH geschlossen. Der Spezialist für digitale Transformation wird dem Team aus Meuspath seine Expertise in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Datenanalyse und Prozesssteuerung zur Verfügung stellen. Neben diverser gemeinsamer Motorsport-Projekte ist auch eine Kooperation bei der Planung und Realisierung der neuen HRT Race Base angedacht.

Das Kerngeschäft der PAUL GmbH liegt in der Immobilienbranche. Das Mannheimer Unternehmen hat hier einen Change-Prozess eingeleitet und es sich zur Aufgabe gemacht, mithilfe von Künstlicher Intelligenz Gebäude CO2-neutral und damit zukunfts- sowie wettbewerbsfähig zu machen. Diese innovative Herangehensweise möchten PAUL und HRT auf den Motorsport-Bereich übertragen.

Gemeinsam werden das Haupt Racing Team und PAUL Daten sammeln und analysieren, um anschließend durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz Optimierungspotenziale auszuloten. Die so gewonnenen Erkenntnisse sollen als Grundlage für technologische Weiterentwicklungen dienen. Ziel ist es, das Motorsport-Engagement von HRT klimaneutraler zu gestalten – ganz so, wie es PAUL bei Immobilien bereits erfolgreich umsetzt.

Zudem ist es angedacht, das umfangreiche Know-how von PAUL in der digitalen Transformation der Immobilienwirtschaft bei der Planung und Umsetzung eines der spannendsten Projekte des Haupt Racing Teams zu nutzen: dem Bau der neuen HRT Race Base im Gewerbegebiet Meuspath, unweit des Nürburgrings. Anspruch von HRT und Teambesitzer Hubert Haupt ist es, einen innovativen Gebäudekomplex zu errichten, der als Vorzeigeprojekt in Sachen CO2-Ausstoß und Energieverbrauch dient.

Mercedes-AMG GT3 im PAUL-Komplettdesign

Darüber hinaus wird das Haupt Racing Team im Rahmen der neu geschaffenen Partnerschaft bei allen acht Events der DTM-Saison 2021 einen Mercedes-AMG GT3 im PAUL-Komplettdesign einsetzen. Auch eine Zusammenarbeit in der GT World Challenge Europe und in der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) ist geplant.

Ulrich Fritz, Geschäftsführer Haupt Racing Team:
„Wir freuen uns sehr, mit PAUL ein innovatives Digitalunternehmen als Partner gewonnen zu haben. Im Motorsport wie in der Immobilienbranche findet ein Change-Prozess statt, der nur mithilfe modernster Methoden wie dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz erfolgreich bestritten werden kann. Und erfolgreich heißt auch immer, dass die Performance stimmen muss. In diesem Kontext ist die strategische Partnerschaft mit PAUL ideal. Wir freuen uns auf eine inspirierende Zusammenarbeit!“

Maiko Dufner, Geschäftsführer PAUL GmbH:
„Die Partnerschaft mit HRT ist für uns etwas ganz Besonderes. Obwohl beide Unternehmen in verschiedenen Branchen aktiv sind, gibt es jede Menge Gemeinsamkeiten, die uns verbinden – etwa den Performance-Gedanken oder den Wunsch nach Klimaneutralität. Wir sind uns sicher, dass sowohl HRT als auch unser Unternehmen von der neu geschlossenen strategischen Partnerschaft gleichermaßen profitieren werden. Wir freuen uns auf eine fruchtbare Zusammenarbeit und viele spannende Projekte.“

Über HRT
HRT steht für HAUPT RACING TEAM. Das im Juli 2020 von dem Rennfahrer und Unternehmer Hubert Haupt gegründete Team ist im internationalen GT3-Sport erfolgreich. Bei zahlreichen Einsätzen geht HRT mit erweiterter Werksunterstützung durch Mercedes-AMG an den Start. Die Vorbereitung der Einsätze und Fahrzeuge erfolgt unweit des Nürburgrings von Meuspath aus. Darüber hinaus engagiert sich HRT mit einem eigenen eSPORTS Team im professionellen Segment des Sim-Racings und ist ein gefragter Partner für Motorsport-Events aller Art. HRT verfügt über zahlreiche Experten mit großer Motorsport- und Engineering-Erfahrung, mit denen das breit aufgestellte Motorsport-Unternehmen unter anderem auch technische Entwicklungsprojekte für und mit seinen Partnern durchführt. Unternehmenssitz der Haupt Racing Team GmbH ist Grünwald bei München. Neben dem Motorsport ist Hubert Haupt vor allem als erfolgreicher Projektentwickler bekannt. Mit seiner Immobilien Holding realisiert er im süddeutschen Raum hochwertigste Wohn- und Gewerbekonzepte – von innovativen Gebäuden bis hin zu kompletten Stadtteilen.

Über PAUL
Die PAUL GmbH mit Sitz in Mannheim beschäftigt sich mit der Digitalisierung von Gebäudetechnik. Ziel ist dabei die Senkung des CO2-Ausstoßes, des Energieverbrauchs und die Verbesserung der Trinkwasserhygiene, der Wirtschaftlichkeit und der Wohnqualität von Immobilien. Tausende Wohneinheiten sind bereit heute an PAUL angeschlossen.

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Warnen und informieren – Warum Warn-Apps auf jedes Smartphone gehören

Euskirchen – Ob Hochwasser, Orkan oder Bombenfund: Wenn eine unmittelbare Gefahr droht, muss die Bevölkerung rasch gewarnt werden. „Seit einigen Jahren gibt es hervorragende Apps wie NINA und KATWARN, die wir nur empfehlen können“, sagt dazu Martin Fehrmann, der Leiter der Abteilung Gefahrenabwehr beim Kreis Euskirchen. „Der große Vorteil gegenüber Sirenen: Über die Apps kann man nicht nur warnen, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen übermitteln.“

Alle Warn-Apps bündeln Informationen, die über das Modulare Warn-System des Bundes (MoWaS) gesammelt werden. Verteilt werden diese Meldungen dann beispielsweise über die regionalen Leitstellen. Das können auch Warnungen des Deutschen Wetterdienstes sein wie aktuell zum Orkantief, das vergangene Nacht über den Kreis Euskirchen hinweggefegt ist. Und der nächste Sturm lauert schon auf dem Atlantik und wird das Kreisgebiet wohl in der Nacht von Freitag auf Samstag erreichen. Fehrmann: „Wer die Apps noch nicht hat, sollte sie spätestens jetzt installieren.“

Die Warn-App NINA leitet (Katastrophen-)Warnungen von nationaler Bedeutung unmittelbar auf das Smartphone oder Tablet weiter. Derzeit nutzen mehrere Millionen Menschen diese App. Die vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe entwickelte App lässt sich mit wenigen Klicks auf die individuellen Bedürfnisse einstellen. Man bekommt dann nur die Warnungen, die auch wirklich relevant sind, zum Beispiel für den Wohn- oder Arbeitsort.

Ähnlich funktioniert die regionale Warn-App KATWARN, die vom Fraunhofer-Institut entwickelt wurde.  KATWARN hat ebenfalls eine Schnittstelle zum MoWaS-System. Alle Meldungen, die in NINA gesendet werden, werden auch in KATWARN veröffentlicht. Der große Vorteil: Bei fehlender Internet- / Datenverbindung bietet der Kreis Euskirchen in KATWARN zusätzlich für den Nutzer einen kostenlosen SMS-Versand an. Dazu ist nur eine Registrierung erforderlich: www.katwarn.de/anmeldung-mail-sms.php

„Empfehenswert ist es, beide Warn-Apps zu installieren“, sagt Martin Fehrmann. Er empfiehlt darüber hinaus sogar eine dritte App, und zwar die des Deutschen Wetterdienstes „WarnWetter“. Hier stehen neben den Wetterwarnungen weitergehende Hintergrundinformationen zur Verfügung, beispielsweise auch zu Hochwasser, Waldbränden oder Stürmen. Bei einer Gefahrenlage kann man hier auch per Push-Nachricht informiert oder gewarnt werden. Während NINA und KATWARN komplett kostenlos sind, ist die App des Deutschen Wetterdienstes „WarnWetter“ nur in der Basisversion kostenlos. „Das reicht aber völlig aus, um sich informieren bzw. warnen zu lassen“, so Fehrmann.

Alle Apps sind in den jeweiligen Appstores erhältlich.

 

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44 Millionen Euro für Glasfaser-Ausbau im Landkreis Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Gigabit-Bandbreiten für Unternehmen, Krankenhäuser, Schulen und unterversorgte private Haushalte in Sicht. Der Ausbau von schnellem Internet schreitet in Mayen-Koblenz immer weiter voran. In einem nächsten Schritt werden insgesamt über 44 Millionen Euro in den Ausbau von Glasfaserinfrastruktur im Landkreis investiert. 50 Prozent der Kosten trägt der Bund, 40 Prozent das Land und 10 Prozent die kreisangehörigen Kommunen mit dem Landkreis. Nach Ende der Maßnahme sollen rund 1.400 Unternehmen, 32 Schulen und vier Krankenhäuser zuverlässig mit Bandbreiten von mindestens 1 Gigabit pro Sekunde symmetrisch versorgt werden. Außerdem können sich auch 475 private Haushalte, die sogenannten weißen Flecken in Außenlagen, auf die Bandbreite freuen.

Für die Maßnahmen werden auf insgesamt 300 Kilometern Erdreich im Tiefbau bewegt und jeweils mehr als 500 Kilometer Glasfaser und Leerrohre verlegt. Bereits 2018 hatte der Landkreis ein Markterkundungsverfahren gestartet, um Defizite in der Breitbandversorgung im Landkreis aufzudecken und zu benennen. Dem folgte ein aufwändiges EU-weites Ausschreibungsverfahren und Abstimmungsprozesse mit den Kommunen im Landkreis.

Das Verfahren war die Grundlage für eine Antragstellung zur Förderung des Bundes zur Breitbandausbau von weißen Flecken, Schulen, Krankenhäusern und Gewerbegebieten dar. Parallel zur Antragstellung beim Bund erfolgte diese auch beim Land. „Ich bin froh, dass wir den Glasfaserausbau in Mayen-Koblenz weiter konsequent vorantreiben. Im Bereich der Wirtschaft sind schnelle Bandbreiten ein wichtiger Standortfaktor im Wettbewerb um Unternehmen und Arbeitsplätze. Aber auch für den schulischen und privaten Bereich mit Homeoffice, Homeschooling und vielen weiteren Anwendungen sind stabile und schnelle Anschlüsse unverzichtbar“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig. Nachdem nun die Förderzusagen von Bund und Land vorliegen, können mit den Providern die Kooperationsverträge geschlossen und die finalen Abstimmungen der Baumaßnahmen erfolgen.

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Mundart-Denkmal in Kreuzau erhält Zuspruch

Kreuzau – Erstes Projekt bekommt Förderung aus Verfügungsfonds. Im Rahmen des Masterplans stehen Fördermittel für private Initiativen und Maßnahmen im Zentralort Kreuzau zur Verfügung, die der Aufwertung des Orts dienen. Dabei kann es sich beispielsweise um neues Stadtmobiliar, Begrünung, Beleuchtung oder Veranstaltungsformate handeln.

Im November letzten Jahres ist der erste Antrag auf Förderung aus dem Verfügungsfonds bei der Gemeinde Kreuzau eingegangen. Das beantragte Projekt trägt den Titel „Mundartdenkmal“ und wurde von den Mitgliedern des „Tillmann-Gottschalk-Ordenskuratoriums“ innerhalb der Karnevalsgesellschaft Ahle Schlupp e.V. gestellt.

Tillmann Gottschalk verfasste bis zu seinem Tode 1991 in Kreuzau zahlreiche Gedichte und Texte in plattdeutscher Sprache. Für seine Verdienste an der Mundart soll er nun mit einem Denkmal gewürdigt werden. Im Rahmen der Neugestaltung des Dorfplatzes wird eine lebensgroße Bronzestatue auf die Rasenstufen gesetzt und soll daran erinnern: „Hochdeutsch muss sein, Mundart soll sein“.

Der Antrag wurde einstimmig vom Dorfbeirat, das als lokales Gremium über die Verwendung der Finanzmittel aus dem Verfügungsfonds entscheidet, angenommen. Auch die Bauleitplanung des Dorfplatzes bewertete das Denkmal auf dem neuen Dorfplatz als realisierbar.

Bürgermeister Ingo Eßer konnte kürzlich den ersten Förderbescheid zum Verfügungsfonds an Peter Kaptain für das Tillmann-Gottschalk-Ordenskuratorium übergeben. „Mit diesem ersten Projekt aus dem Verfügungsfonds“, so Eßer, „kann eine von den Menschen vor Ort entworfene Projektidee aktiv unterstützt werden, welche den Bemühungen der Gemeinde zur Steigerung der Aufenthaltsqualität entgegenkommt.“

Der Verfügungsfonds richtet sich an alle Kreuzauerinnen und Kreuzauer, die einen Beitrag zur Aufwertung des Ortskernes leisten möchten. Zu jedem Euro der privat in den Ortskern investiert wird, geben Bund, Land und die Gemeinde einen weiteren Euro hinzu. Für Kreuzau stehen hier insgesamt 160.000 € bereit, vorausgesetzt die gleiche Summe wird durch private Mittel zur Verfügung gestellt. Projektanträge können im Dorfbüro gestellt werden. Die Dorfmanagerinnen Katharina Schulz und Corinna Joppien unterstützen gerne bei der Antragsstellung.

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Ersthelfer sind Lebensretter – Ein Jahr Ersthelfer-App „Corhelper“ im Kreis Euskirchen

Euskirchen – Rund 600 Ersthelfer, die bisher in 164 Fällen zum Einsatz gekommen sind und mehreren Menschen das Leben retten konnten: Das ist die Bilanz ein Jahr nach Einführung der Ersthelfer-App im Kreis Euskirchen. „Wenn wir nur ein einziges Leben hätten retten können, wäre es schon ein Erfolg gewesen. Dass es so viele geworden sind, freut mich umso mehr“, sagt Landrat Markus Ramers. „Mich beeindruckt vor allem, dass sich in so kurzer Zeit 600 potentielle Lebensretter gemeldet haben. Das zeigt, dass Hilfsbereitschaft und Solidarität hier großgeschrieben werden.“

Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde. Um die Zeit zwischen der Alarmierung und dem Eintreffen des Rettungsdienstes – das so genannte therapiefreie Intervall – zu überbrücken, gibt es im Kreis Euskirchen seit Februar 2021 die Ersthelfer-App „Corhelper“, bei der sich Interessierte als Ersthelfer registrieren können. Das Prinzip ist einfach: Wer helfen möchte, lädt die App aus den bekannten Stores auf das Smartphone. Nach Überprüfung der Voraussetzungen und einer Schulung erfolgt die Freischaltung.

„Kommt es zu einer Notfallmeldung über den Notruf 112, der auf einen Herz-Kreislauf-Stillstand hinweist, alarmiert die Rettungsleitstelle den Ersthelfer automatisiert parallel zum Rettungsdienst“, erklärt Martin Fehrmann, der Abteilungsleiter Gefahrenabwehr bei der Kreisverwaltung.  „Nimmt der Ersthelfer die Alarmierung an, leistet er so lange Erste Hilfe und leitet Wiederbelebungsmaßnahmen ein, bis der Rettungsdienst eintrifft.“ Die registrierten Ersthelfer seien dabei formal kein Bestandteil des öffentlichen Rettungsdienstes, sondern agierten unterstützend.

In 164 Fällen sind sie im vergangenen Jahr zum Einsatz gekommen, durchschnittlich etwa jeden zweiten Tag. „Das zeigt, wie wertvoll diese Unterstützung ist“, so Fehrmann. „Bei einem Herzinfarkt ist der Faktor Zeit entscheidend. Und da der Rettungsdienst im Durchschnitt acht bis 12 Minuten bis zum Einsatzort benötigt, kann die Unterstützung durch einen Ersthelfer in der Nachbarschaft die kritische Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes überbrücken. Und damit Leben retten.“

Defibrillator

Ist eine Wiederbelebung erforderlich, kommen möglicherweise sogar zwei Ersthelfer zum Einsatz. Während einer zum Notfallort eilt und Erste Hilfe leistet, bringt ein zweiter Helfer einen „Defi“ (Automatisierter externer Defibrillator/AED) zum Patienten. Diese Geräte sind häufig in einem Feuerwehrgerätehaus oder einem andere öffentlich zugänglichen Gebäude vorhanden. Auch das läuft automatisch über die App, die den Helfer zum Defi-Standort und anschließend zum Patienten navigiert.

Die CorHelper-App sucht bei einer Alarmierung grundsätzlich nach drei Ersthelfern in einem Radius von 100 Metern zum Notfallort. Hält sich kein Ersthelfer in diesem Bereich auf, wird der Radius automatisch bis zu vier Kilometern erweitert. Der Ersthelfer erhält einen Alarm aufs Smartphone, den er annehmen oder ablehnen kann. „Und niemand hat irgendwelche Konsequenzen zu fürchten, wenn der Einsatz nicht wahrgenommen werden kann. Die Bereitschaft zur Mitwirkung als Ersthelfer ist freiwillig“, so Fehrmann.

Registrierung

Wer sich als Ersthelfer registrieren möchte, muss volljährig sein, einen Erste-Hilfe-Lehrgang im Umfang von mindestens neun Unterrichtseinheiten innerhalb der letzten 24 Monaten absolviert haben und an einer Erstunterweisung des Kreises Euskirchen teilnehmen. Martin Duske von der Abteilung Gefahrenabwehr des Kreises resümiert: „Wir sind sehr zufrieden mit der Zahl der bereits registrierten Ersthelfer seit Projektstart im Februar 2021. Aber über weiteren Zuwachs würden wir uns natürlich sehr freuen.“ Ziel ist es, wie Landrat Markus Ramers betont, auf einen Pool von rund 1300 bis 1500 Ersthelfer zurückgreifen zu können.

Er begrüßt insbesondere, dass das Corhelper-Projekt nicht nur im Kreis Euskirchen eingeführt wurde, sondern unter dem Motto „Region Aachen rettet“ auch in den Kreisen Düren und Heinsberg sowie in der Stadt und der Städteregion Aachen. „Das ist ein starker Verbund und es führt dazu, dass Ersthelfer – egal wo sie registriert sind – in der gesamten Region zum Einsatz kommen können.“