Kategorien
News

Paracelsus Klinik hat renommierte Spezialstation für Altersmedizin aufgebaut

Region/Bad Ems – Geriatrische Abteilung bietet erweiterte Telefonsprechzeiten. Die Paracelsus Klinik Bad Ems kümmert sich mit der spezialisierten Abteilung für Altersmedizin ganz besonders um alte und sehr alte Patienten. Steigende Inzidenzen haben es zum wiederholten Mal notwendig gemacht, einen Besuchsstopp in der Klinik zu verhängen.

Für die geriatrischen Patienten und ihre Angehörigen ist das oft sehr belastend, die Klinik hat deshalb schnell reagiert, um Entlastung zu schaffen: Angehörige haben eine erweiterte telefonische Kontaktmöglichkeit zu den Pflegenden der geriatrischen Station. Auf Wunsch wird jeweils in den Nachmittagsstunden ein Telefontermin mit den Ärzten der Station organisiert. „Für die Angehörigen unserer älteren, oft sehr kranken Patienten ist eine verlässliche und persönliche Kommunikationsmöglichkeit enorm wichtig“, erklärt Chefärztin Dr. med. Rahime Gök-Manay.

Geriatrie erfordert fachübergreifende Behandlung

Mehr als 500 Patienten wurden seit dem Dienstantritt von Chefärztin Dr. med. Rahime Gök-Manay vor mehr als einem Jahr auf der spezialisierten geriatrischen Station behandelt. Die versierte und erfahrene Altersmedizinerin hat die Abteilung zusammen mit ihrem Team zu einer renommierten Schwerpunktabteilung ausgebaut, die sich ganz speziell um geriatrische Patienten kümmert. Gök-Manay ist Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie und trägt zudem die Zusatzbezeichnung für Diabetologie. Diese breit angelegte medizinische Ausbildung macht schon deutlich, was den Erfolg einer modernen Altersmedizin ausmacht: „Viele unserer alten und sehr alten Patienten leiden an unterschiedlichen Vorerkrankungen, die neben der Hauptdiagnose unbedingt berücksichtigt und mitbehandelt werden müssen. Für uns Altersmediziner bedeutet das ein hohes Anforderungsprofil an medizinischem, pharmazeutischem und fachübergreifendem Know-how“, erklärt die erfahrene Geriaterin.

Top qualifiziertes Pflegeteam

Dies gilt neben der ärztlichen Behandlung auch für das Pflegeteam der Klinik. 14 Pflegekräfte unter fachlicher Leitung von Bernhard Ried umfasst das Pflegeteam auf der geriatrischen Station. Im Team arbeiten Kolleginnen und Kollegen mit den unterschiedlichsten Berufsabschlüssen, Fachweiterbildungen und Qualifikationen. Alle Pflegende sind langjährige Mitarbeiter mit breitem Fachwissen in der Geriatrie und Fachweiterbildungen in Geriatrie und Palliativpflege. Ebenfalls Teil des Teams sind Mitarbeiter des Sozialdienstes, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen, Seelsorge, Ernährungsberaterin und qualifizierte Wundmanagement-Experten.

Die Station

Die Geriatrische Station hat 22 Planbetten, alle Zimmer sind auf 2-Bettzimmer ausgerichtet, so dass ausreichend Platz für Patienten und Hilfsmittel vorhanden ist. Die Zimmer sind mit einem extra großen TV, Telefonanschluss und Deckenbeleuchtung mit integrierten Lichtspielen und Farben ausgestattet. Das eigene Handy kann mitgebracht und genutzt werden.

Kategorien
News

Klassen-Wettbewerb „Klar bleiben – Feiern ohne Alkoholrausch“ startet in neue Runde

Region/Berlin – Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) motiviert mit ihrem Schulprojekt „Klar bleiben – Feiern ohne Alkoholrausch“ Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse zur Teilnahme an einem Präventionswettbewerb: Sechs Wochen lang beim Alkohol im Limit bleiben, auf riskanten Alkoholkonsum und Rauschtrinken verzichten. Das Projekt verfolgt das Ziel, einen Beitrag zur Reduzierung des Rauschtrinkens im Jugendalter zu leisten. Dabei können teilnehmende Schulklassen einen Preis gewinnen. Ab sofort ist für interessierte Schulklassen die Anmeldung zur kostenfreien Teilnahme auf www.klar-bleiben.de möglich.

Burkhard Blienert, Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen: „Nach wie vor wird Alkohol in Deutschland zu viel und viel zu sorglos konsumiert. Wir haben Nachholbedarf, insbesondere wenn es um Prävention oder Werberegulierungen geht. „Klar bleiben“ ist ein bewährtes, tolles Schulprojekt, welches Schülerinnen und Schüler seit Jahren erfolgreich aufklärt. Wichtig ist einfach, Kindern und Jugendlichen früh zu vermitteln, sich selbst zu reflektieren auf sich zu achten. Dazu gehört auch, möglichst gar nicht und wenn, dann nur wenig Alkohol zu trinken. Hier sind auch die Eltern immer wieder gefragt, mit ihren Kindern möglichst offen und ehrlich über die gesundheitlichen Risiken von Alkohol zu sprechen.“

Prof. Dr. Martin Dietrich, Kommissarischer Direktor der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): „Mit dem ‚Klar bleiben‘-Wettbewerb werden Jugendliche für die zahlreichen Risiken des Alkoholkonsums sensibilisiert und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol motiviert. BZgA-Studiendaten belegen, dass Rauschtrinken bereits bei 12- bis 17-Jährigen Thema ist: Rund 15 Prozent dieser Altersgruppe geben an, in den letzten 30 Tagen bis zum Rausch getrunken zu haben. Rauschtrinken ist im Jugendalter besonders riskant, weil sich das jugendliche Hirn in einer sensiblen Entwicklungsphase befindet. Die psychoaktive Substanz Alkohol kann wichtige Prozesse im Hirn stark beeinträchtigen. Außerdem kann der Alkoholrausch zu gefährlichen Unfällen führen, wenn Wahrnehmung und Koordinationsfähigkeit durch Alkohol gestört sind und Risiken falsch eingeschätzt werden.“

Mit „Klar bleiben“ werden Schülerinnen und Schüler aller Schulformen angesprochen – auch Lehrkräfte und Eltern werden zum Thema Alkohol erreicht. Der Wettbewerb ist mit begleitenden Evaluationsstudien als wirksam bestätigt und an Schulen einfach umsetzbar.

Prof. Dr. Reiner Hanewinkel, Leiter des Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord), das den Wettbewerb entwickelt hat und organisiert, betont: „Das schulische Präventionsprogramm ‚Klar bleiben‘ ergänzt die Präventionslandschaft in Deutschland als praktikables Angebot. Jugendliche im Klassenverband werden zu einer kritischen Haltung gegenüber Alkohol angeregt. Die Zielsetzung ist, den Verzicht auf riskanten Alkoholkonsum als soziale Norm zu etablieren. Gleichzeitig sind Gesundheit, Verantwortungsübernahme für sich und andere, ein Hinterfragen von vorgelebten Werten und die Entwicklung eigener Verhaltensstandards Themen, die für Jugendliche relevant sind. Dabei möchten wir sie gerne unterstützen.“

Der Wettbewerb „Klar bleiben“ wurde vom IFT-Nord im Rahmen der BZgA-Jugendkampagne „Alkohol? Kenn dein Limit.“ entwickelt und wissenschaftlich begleitet. Im Rahmen des Wettbewerbs entscheiden sich teilnehmende Schulklassen für sechs Wochen ohne Rauschtrinken, indem sie auf den Konsum größerer Mengen Alkohol und auf andere Formen riskanten Alkoholkonsums verzichten. Für Lehrkräfte, Schulsozialarbeitende und Präventionsfachkräfte bietet das Programm über digitale Tools und ausgearbeitete Unterrichtsimpulse die Möglichkeit, interaktiv und jugendgerecht zum Thema „Risiken des Alkoholkonsums“ zu arbeiten. Filme „Klar bleiben – kurz erklärt“ auf der Website erläutern Lehrkräften, Fachkräften und Schülerinnen und Schülern alles Wissenswerte rund um den Wettbewerb.

Weiterführende Informationen zum Klassenwettbewerb „Klar bleiben – Feiern ohne Alkoholrausch“ unter: www.klar-bleiben.de

Die Alkoholpräventionskampagnen der BZgA im Überblick:

www.alkoholfrei-sport-geniessen.de für Sportvereine

Kategorien
Wachstum

MYK Landrat Dr. Saftig – „Wir müssen Vertrauen in ÖPNV zurückgewinnen“

Region/Mayen-Koblenz – Dr. Alexander Saftig beantwortet Fragen der Bevölkerung zum neuen Buslinienkonzept in MYK. Neue Linien und Ziele, dichte Taktungen, bessere Anbindungen, sinnvolle Verknotungen und unzählige Umsteigemöglichkeiten – das ist das neue ÖPNV-Konzept im Landkreis Mayen-Koblenz. „Dass dies nach dem katastrophalen Start aktuell in der Bevölkerung nicht so gesehen wird, kann ich nur allzu gut nachvollziehen. Ich bedauere es sehr, dass es in den vom Transdev-Konzern bedienten Teilen des Landkreises zu vielen inakzeptablen Missständen gekommen ist“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig. Gleichzeitig will der Kreischef eine Lanze für das neue ÖPNV-Konzept brechen, das unabhängig von den Problemen mit Transdev von immer mehr Bürgern komplett infrage gestellt wird.

Warum kam es zu der Veränderung im ÖPNV-Angebot?

„Gerade im ländlich geprägten Teil des Landkreises war das alte Angebot im öffentlichen Personennahverkehr nicht optimal, da teilweise wichtige Verbindungen nicht bestanden haben oder Linien nicht aufeinander abgestimmt waren“, bringt es Landrat Dr. Alexander Saftig auf den Punkt. Vor dem Hintergrund, dass alle Konzessionen für die Linien im Landkreis Ende 2021 ausliefen, wurde bereits im Jahr 2011 mit der Vorbereitung und den Planungen begonnen. Sämtliche Buslinien wurden vom Verkehrsverbund Rhein-Mosel auf Grundlage des ÖPNV-Konzeptes des Landes Rheinland-Pfalz geplant. Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hat die Pläne mit den Kommunen im Landkreis abgesprochen und mit den Schulen abgestimmt, bevor sie durch die politischen Kreisgremien beschlossen wurden. Auf Basis dieser umfangreichen Planung wurde dann eine vorgeschriebene europaweite Ausschreibung durchgeführt.

Warum fahren jetzt öfter Busse durch die Orte?

„Es sind öfter Busse unterwegs, weil es ein erklärtes Ziel von Kreisverwaltung und Kreistag ist, so zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs, zum Erreichen der Klimaschutzziele und zur Steigerung der Lebensqualität im Landkreis Mayen-Koblenz beizutragen“, sagt Landrat Dr. Saftig.

Das neue Linienbündelungskonzept hat eine Vielzahl von Veränderungen im Busangebot im gesamten Landkreis Mayen-Koblenz mit sich gebracht. Ziel des Gesamtkonzeptes war und ist es, den öffentlichen Personennahverkehr unter anderem mit vertakteten Anschlussknoten und Freizeitlinien auf ein qualitatives und quantitatives Niveau zu heben, das mit dem Individualverkehr konkurrieren kann. „Der ÖPNV ist ein wichtiger Faktor im Klimaschutz. Ein Bus kann eine Vielzahl von Autos ersetzen. Damit mehr Menschen auf den Bus umsteigen und das ÖPNV-Angebot nutzen, bedarf es aber einer attraktiven Taktung“, sagt Landrat Dr. Saftig und betont, dass es im alten Konzept oft vorkam, dass die einen Busse wegfuhren, bevor andere an der Haltestelle ankamen. „Das hat dafür gesorgt, dass man ewig unterwegs war und viele Menschen daher erst gar nicht mit dem Bus fahren wollten.“

Das neue Busangebot wurde unter Berücksichtigung zahlreicher Hinweise aus Orts- und Verbandsgemeinden entwickelt. Zu Recht klagten viele Gemeinden über seltenen Busverkehr und unzureichende Anbindungen. Das neue Linienbündelungskonzept bringt jetzt grundsätzlich einen 60-Minuten-Takt im Landkreis Mayen-Koblenz mit sich. Im Speckgürtel rund um die Stadt Koblenz verdichtet sich das Angebot sogar auf einen 30-Minuten-Takt und schließt damit bislang vorhandene Lücken.

Warum sind viele Busse fast leer unterwegs?

„Wir uns dessen bewusst, dass der ÖPNV in Landkreis Mayen-Koblenz durch den chaotischen Start einen enormen Imageverlust erfahren hat. Wir werden noch lange damit zu kämpfen haben, das verlorene Vertrauen der Menschen zurückzugewinnen“, betont der Landrat. Erschwerend hinzu kommt, dass sich jedes neue Fahrplanangebot erst einmal etablieren muss. Wie der Verkehrsverbund Rhein-Mosel berichtet, kann es durchaus bis zu drei Jahre dauern, bis sich ein neues Angebot durchsetzt. Und nicht zuletzt hat auch die Corona-Pandemie dazu geführt, dass weniger Menschen Bus fahren.

Wenn doch nur wenige den ÖPNV nutzen, warum sind die Busse dann so groß?

Die eingesetzten Busse müssen entsprechend groß sein, da sie bereits morgens im Schülerverkehr und zu den Stoßzeiten im Einsatz sind. Danach sind diese Busse weiterhin im Landkreis unterwegs, um den Fahrplan zu erfüllen, bevor sie mittags erneut den Schülerverkehr bedienen. Den beauftragten Busunternehmen ist es nicht möglich, für alle Linien zusätzlich Fahrzeuge mit geringerer Kapazität vorzuhalten und zwischendurch zu tauschen. Das wäre für sie weder wirtschaftlich noch würde es der eng getaktete Fahrplan zulassen.

Warum werden Busfahrer ohne Orts- und Deutschkenntnisse eingesetzt? Handelt es sich dabei um „billige Arbeitskräfte“?

Hinweise, dass Busfahrer mit unzureichenden Orts- und Deutschkenntnissen im Einsatz sind, haben das Kreishaus insbesondere aus den Bereichen Maifeld, Pellenz, Andernach und Vordereifel erreicht, die vom Transdev-Konzern abgedeckt werden. „Die Vergabe der Linienbündel an den Konzern Transdev wurde keineswegs über Billiglöhne entschieden. Selbstverständlich wurden alle Sozialstandards in der europaweiten Ausschreibung berücksichtigt“, versichert Landrat Dr. Saftig, für den die mangelnden Kenntnisse nicht akzeptabel sind. „Schließlich tragen die Verkehrsunternehmen eine hohe Verantwortung gegenüber den Fahrgästen.“ Zudem hatte das Unternehmen der Kreisverwaltung noch zwei Wochen vor Umstellung des Linienkonzepts Mitte Dezember auf Nachfrage versichert, dass alle Busfahrer über ausreichende Deutsch- und Ortskenntnisse verfügen würden. „Wir sind auch deshalb enttäuscht, weil das Unternehmen so auch seiner Verantwortung den eigenen Angestellten gegenüber nicht nachkommt und die Busfahrer Situationen aussetzt, die sie sprachlich nicht bewältigen können.“

Nach einer Abmahnung und mehrfachem Drängen hat der Konzern Transdev der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz gegenüber versichert, wieder Ordnung ins Chaos bringen zu wollen. Dazu gehört auch, dass Busfahrer intensive Sprachschulungen erhalten.

Wo kann man Anmerkungen und Beschwerden zum ÖPNV loswerden?

Hinweise und Anregungen zum Busverkehr im Landkreis Mayen-Koblenz nimmt die Kreisverwaltung unter der Internetadresse https://kurzelinks.de/Busbeschwerde entgegen. „Das neue ÖPNV-Angebot wird selbstverständlich beobachtet und gegebenenfalls evaluiert“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig.

Kategorien
Impulse

Béla Réthy – ZDF Legende am 31. März zu Gast in Bitburg bei Herbert Fandel in Einblicke

Bitburg – Béla Réthy – der Live-Kommentator des großen Fußballs. Mit Béla Réthy ist einer, wenn nicht der bekannteste Live-Kommentator des Profifußballs am 31. März 2022 zu Gast in Herbert Fandels Talkreihe Einblicke – Menschen mit Geschichte und Geschichten.

Réthys Familie stammt ursprünglich aus Ungarn, er selbst wurde aber 1956 in Wien geboren und emigrierte kurz danach mit seiner Familie nach Sao Paulo in Brasilien. Mit 11 Jahren kam er nach Deutschland und machte hier sein Abitur. Sein Studentenjob als freier Mitarbeiter im Sportarchiv des ZDF wurde quasi sein Einstieg in eine bemerkenswerte Karriere als Fußballkommentator.

Von 1996 bis 2018 kommentierte er alle Endspiele bei Europa- oder Weltmeisterschaften im ZDF, auch das WM Finale 2002 zwischen Deutschland und Brasilien. Für Bela Rethy aufgrund seiner Biografie ein ganz besonderes Ereignis.

Darüber hinaus war er bei großen Sportevents wie den Olympischen Spielen als Kommentator eingesetzt. Seine markant- rauchige Stimme gilt als sein unverwechselbares Markenzeichen.

Bela Rethy, ein Mann der den Fußball kennt und der die Akteure im Fußball kennt. Einer, der etwas zu erzählen hat und der dies auch spannend und unterhaltsam tut. Ein Mann, hautnah am Fußball! Ein Gespräch über den Profifußball und seine Besonderheiten, über skurrile Begebenheiten und Anekdoten als Live Kommentator.

Der Kartenvorverkauf startet am Dienstag, 01. März 2022 ab 8:00 Uhr bei www.ticket-regional.de  und in den dafür vorgesehenen Vorverkaufsstellen wie Kulturgemeinschaft, Tourist Info etc.

Die Veranstaltung findet in der Stadthalle in Bitburg statt!

Kategorien
News

Beim Radverkehr in die Pedale treten – Kurstädtische SPD will Radwege ausbauen

Bad Münstereifel – Mit verschiedenen Maßnahmen will die kurstädtische SPD den Radverkehr in der Kernstadt sicherer und attraktiver machen. Neuer Radweg von Kirspenich nach Kirchheim soll auch geplant werden. Das Radfahren wird immer populärer.

Die anhaltend hohe Nachfrage von jung und alt nach Pedelecs und E-Bikes macht sich auch im gebirgigen Stadtgebiet bemerkbar. In die Pedale zu treten ist nicht nur umweltfreundlich sondern auch gesund. Bereits im vergangenen Jahr haben die Sozialdemokraten verschiedene Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in die politischen Gremien gebracht. Diese sollen – auch im Rahmen des Wiederaufbaus – berücksichtigt werden. Dabei sind auch Anregungen aus der Bürgerbefragung der „Initiative Neugestaltung Bad Münstereifel“ eingeflossen.

„Wir möchten Lückenschlüsse schaffen, die ein Durchfahren der Kernstadt eindeutiger und sicherer machen. Denn die Orchheimer und Werther Straße sind für Radfahrende ein Tabu.“ sagt Karl Michalowski. Der SPD-Fraktionsvorsitzende sieht Handlungsbedarf in der nördlichen und südlichen Vorstadt. Dabei soll im Norden eine sichere Radwegeführung im Bereich des Knotenpunkts Kölner Straße/Otterbach eingerichtet werden. Die weitere Führung über die Kölner Straße soll mit Radschutzstreifen sicherer werden. Diese sollen teils als eigener Radweg auch in den Schleidpark und zur Rechtspflegeschule abzweigen.

Eine Querung der Kernstadt ist bereits mit Radwegweisern über die verkehrsberuhigte Langenhecke und Heisterbacher Straße ausgeschildert. Nun schwebt der SPD auch einen Lückenschluss zwischen Heisterbacher Tor und dem Radweg entlang der L194 Richtung Eicherscheid vor. Aus Platzgründen käme auch hier ein Radschutzstreifen an der Großen Bleiche und der Trierer Straße in Betracht.

Neben sicheren Wegen benötigen Radfahrende auch genügend sichere Fahrradabstellanlagen in der Kernstadt. Dabei sollen nicht nur veraltete oder flutbedingt entfernte Anlagen erneuert werden. Auch weitere Abstellmöglichkeiten sollten neu geschaffen werden. „Gerade für hochwertige Pedelecs möchten wir abschließbare Fahrradboxen mit Ladefunktion vorhalten. Diese könnten beispielsweise in der Nähe des Werther und Orchheimer Tors entstehen.“ so Michalowski. Fahrradabstellanlagen können nach Informationen der SPD mit bis zu 90% von Bund und Land gefördert werden.

Auch zwischen den Dörfern wollen die Genossen die Radwege ausbauen. Nach dem bereits bevorstehenden Radwegebau zwischen Arloff und Kalkar soll nach dem Willen der SPD ein weiteres Projekt in Angriff genommen werden. So soll auch zwischen Kirspenich und Kirchheim eine sichere Radwegeverbindung geschaffen werden. „Wir möchten, dass die Stadtverwaltung zunächst prüft ob ein Grunderwerb eines Streifens entlang der L11 möglich ist. Auf dieser Basis können wir mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW und der Stadt Euskirchen mögliche Trassenführungen abstimmen.“ beschreibt Michalowski die ersten Schritte.

Kategorien
News

Nordrhein-Westfalen setzt Empfehlung der STIKO um

Region/Düsseldorf – Landesregierung ermöglicht zweite Auffrischungsimpfung für gesundheitlich besonders gefährdete Menschen und für Beschäftigte in Medizin- und Pflegeeinrichtungen. Die nordrhein-westfälische Landesregierung ermöglicht Personen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit dem Coronavirus haben, und Beschäftigten in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen eine zweite Auffrischungsimpfung. Die Kreise und kreisfreien Städte weiten ihre stationären und mobilen Impfangebote entsprechend aus. Nordrhein-Westfalen setzt damit die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) unmittelbar um.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärt: „Nach den bisherigen Erkenntnissen lässt bei bestimmten Personengruppen die Schutzwirkung der Impfung schneller nach. Das sind zugleich auch diejenigen Personen, bei denen das Risiko eines schweren Verlaufs bei einer Infektion höher ist. Daher bieten wir diesen Menschen an, ihren Impfschutz mit einer zweiten Auffrischungsimpfung zu erneuern, damit sie auch weiterhin bestmöglich geschützt sind. Zudem werden auch jene, die besonders verwundbare Personen versorgen, die Möglichkeit haben, eine weitere Auffrischungsimpfung zu erhalten. Denn: So schützen sie sich, aber auch die von ihnen betreuten Personen optimal.“

Die Kreise und kreisfreien Städte organisieren im Rahmen ihrer stationären sowie mobilen Impfangebote die zweite Auffrischungsimpfung gemäß der STIKO-Empfehlung für folgende Personengruppen:

  1. Personen ab dem Alter von 70 Jahren,
  2. Bewohnerinnen und Bewohner sowie Betreute in Einrichtungen der Pflege sowie Personen mit einem erhöhten
    Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe,
  3. Personen mit Immundefizienz ab dem Alter von 5 Jahren
  4. Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen, insbesondere solche mit direktem Kontakt zu Patientinnen und Patienten beziehungsweise zur Bewohnerschaft.

Voraussetzung für die zweite Auffrischungsimpfung ist eine abgeschlossene Grundimmunisierung und eine erfolgte erste Auffrischungsimpfung.

Entsprechend der STIKO-Empfehlung soll der Abstand zwischen erster und zweiter Auffrischungsimpfung für die Personengruppen unter Nr. 1 bis 3 mindestens drei Monate betragen. Für Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen beträgt der Abstand mindestens sechs Monate, da die STIKO davon ausgeht, dass bei immungesunden Personen ein längerer Impfabstand den Langzeitschutz erhöht. In Ausnahmefällen kann eine zweite Auffrischungsimpfung der Beschäftigten nach ärztlichem Ermessen auch bereits nach mindestens drei Monaten erfolgen.

Die Impfungen erfolgen mit den gegenwärtig verfügbaren mRNA-Impfstoffen. Wenn möglich, sollte der gleiche mRNA-Impfstoff zum Einsatz kommen, der auch bei der ersten Auffrischungsimpfung genutzt wurde.

In den Pflegeeinrichtungen erfolgen die aufsuchenden Impfangebote durch die niedergelassene Ärzteschaft. Hierzu nehmen die Einrichtungen zu den ihnen bekannten Ärztinnen und Ärzten Kontakt auf und vereinbaren entsprechende Termine für ihre Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Beschäftigten. Die Koordinierenden COVID-Impfeinheiten (KoCI) der Kreise und kreisfreien Städte werden die Einrichtungen hierbei unterstützen und bei Bedarf mobile Impfteams beauftragen.

Kategorien
News

Westnetz führt Zähler-Begehungen im Ahrtal durch

Saffig – Voraussichtlich noch bis Ende April 2022 kontrollieren Monteure der Firma Westenergie Metering im Ahrtal Messstelleneinrichtungen / Zähler und Hausanschlussanlagen. Hintergrund ist die Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Geräte nach der Hochwasserkatastrophe im Sommer letzten Jahres.

Die Monteure sind im Auftrag der Westnetz GmbH von montags bis samstags von 8:00 – 18:00 Uhr in den ehemaligen Flutgebieten unterwegs. Sie können sich jederzeit durch ihren Firmenausweis legitimieren und sind zusätzlich an blau-grauen oder blau-neongelben Arbeitsjacken mit dem Schriftzug „Westenergie“ oder „Westnetz“ erkennbar. Die Techniker kommen aus unterschiedlichen Regionen der Westnetz von Osnabrück bis Trier. Sie nutzen neben ihren privaten PKW zum Teil Betriebsfahrzeuge mit unterschiedlichen regionalen Kennzeichen.

Sollten trotz der Legitimation des Monteurs Zweifel auftreten, können sich Hausbewohner von montags bis freitags zwischen 7:30 und 16:00 Uhr unter der Telefonnummer + 49 201 12 47300 und nach 16:00 Uhr unter der kostenfreien Störungsnummer der Westnetz 0800 4 11 22 44 rückversichern.

Kategorien
News

Hydrologischer Lagebericht für Nordrhein-Westfalen zeigt steigende Wasserstände

Region/Düsseldorf – Einige Gewässer könnten über die Ufer treten. Der bevorstehende Sturm Xandra sowie die mit dem Tief verbundenen Niederschläge haben auch Auswirkungen auf die hydrologische Lage in Nordrhein-Westfalen. Darauf weisen das Umweltministerium sowie das Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz (LANUV) hin. Anliegend finden Sie den aktuellen hydrologischen Lagebericht.

Das LANUV informiert mindestens einmal täglich an Hand der Pegeldaten über steigende oder fallende Wasserstände in überregionalen hydrologischen Lageberichten. Weitere Informationen zur aktuellen Lage sind abrufbar unter: http://luadb.it.nrw.de/LUA/hygon/

Auch wenn das Umweltministerium nicht Bestandteil der Melde- und Warnkette ist, wurden die Bezirksregierungen vorsorglich über die zuständige Fachabteilung gebeten, die Hochwassermeldedienste zu aktivieren, die hydrologische Lage zu beobachten und die nachgeordneten Bereiche über weitere Entwicklungen zu informieren.

Im Geschäftsbereich des Umweltministeriums ist unter anderem Vorsorge im Wald zu treffen. So hat der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen gestern in einer Meldung davor gewarnt, Wälder während und nach dem Sturm zu betreten. Zahlreiche Bäume sind durch die vergangenen Dürrejahre und den Borkenkäferbefall geschädigt.

Weitere Informationen unter:

Hochwassergefahren- und -risikokarten:

https://www.flussgebiete.nrw.de/hochwassergefahrenkarten-und-hochwasserrisikokarten-8406

Erläuterungen zu den Informationsstufen:

http://www.lanuv.nrw.de/umwelt/wasser/wasserkreislauf/wasserstaende/pegeldaten-online

Pressemeldung des Landesbetrieb Wald und Holz:

https://www.wald-und-holz.nrw.de/aktuelle-meldungen/sturmwarnung

Kategorien
News

Beitragsfreie Instrumental-Schnupperkurse für Kinder und Jugendliche starten in Alsdorf

Alsdorf – Seit vielen Jahren bietet der Städtische Jugendtreff „Altes Rathaus“ in Kooperation mit dem Alsdorfer Jugendhilfeverein „VorOrt e.V.“ Musikkurse für Kinder und Jugendliche an. Unterschiedliche Instrumente wie Gitarre, Klavier, Schlagzeug, Geige, Bratsche und andere können unter Anleitung staatlich geprüfter Musiklehrer erlernt werden.

Oft ist es aber so, dass Kinder und Jugendliche zunächst noch unsicher sind, welches Instrument sie erlernen möchten. Deshalb starten nun Schnupperkurse. Im Rahmen des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ können Kinder ab sechs Jahren ab dem 15. März jeweils dienstags von 14.30 bis 15.30 Uhr und Jugendliche ab zwölf Jahren ab dem 14. März jeweils montags von 18.30 bis 19.30 Uhr in einem Musikschnupperkurs die unterschiedlichsten Instrumente ausprobieren.

Und vielleicht, wenn das Lieblingsinstrument gefunden wurde, sich anschließend für einen der Instrumentalkurse anmelden. Das Angebot wird – außer während der Ferien – bis zum Ende des Jahres stattfinden und ist beitragsfrei. Instrumente zum Ausprobieren stehen zur Verfügung. Anmeldung und Info per Mail unter dagmar.schaefer@alsdorf.desowie telefonisch im „Alten Rathaus“ unter 02404/65125. (apa)

Kategorien
News

Neues Vereinsheim für DJK „Wernerseck“ Plaidt

Plaidt – Westenergie fördert ehrenamtliches Engagement über Mitarbeiterinitiative „aktiv vor Ort“. Seit der Sanierung des Umkleidegebäudes am Sportplatz Pommerhof im Jahre 2019, beschäftigen sich die Verantwortlichen der DJK „Wernerseck“ Plaidt mit dem Bau eines eigenen Vereinsheims, direkt neben dem modernen Kunstrasenplatz in Plaidt.

Das Vereinsheim soll ein zentraler Treffpunkt des gesamten Vereinsgeschehens werden, egal ob für Zuschauer an Spieltagen der Fußballmannschaften oder für zukünftig geplante Vereinsveranstaltungen. Mitglieder des DJK „Wernerseck“ Plaidt haben sich ehrenamtlich engagiert und zahlreiche Arbeitsstunden in den Bau des Gebäudes investiert. Unterstützt wurden die Arbeiten finanziell durch das Energieunternehmen Westenergie mit seiner Mitarbeiterinitiative „aktiv vor Ort“ und einer Fördersumme in Höhe von 2.000 Euro.

Nachdem im Frühjahr 2021 der Bauantrag durch die Kreisverwaltung genehmigt wurde, erfolgte der Startschuss für die Errichtung des Gebäudes. Das Holzbauständerwerk wurde durch eine Fachfirma im Juli 2021 aufgebaut. Anschließend begann der Innenausbau komplett in Eigeninitiative der Vereinsmitglieder. Im vergangenen halben Jahr haben die freiwilligen Helferinnen und Helfer der DJK etliche Stunden für das Projekt geleistet. Alle Arbeiten konnten im Zuge der Corona-Pandemie unter Einhaltung der aktuellen Hygienemaßnahmen ausgeführt werden.

Am ersten Februar-Wochenende dieses Jahres verlegten die Vereinsmitglieder nach einigen Vorarbeiten die Bodenfliesen im neuen Vereinsheim. Der Bodenbelag wurde mit der Fördersumme in Höhe von 2.000 Euro durch das Energieunternehmen Westenergie bezuschusst. Thomas Keupen, Projektpate und Mitarbeiter bei Westenergie, hatte seinen Arbeitgeber erfolgreich um die finanzielle Förderung gebeten.

Der Projekt- und DJK-Fußball-Abteilungsleiter Holger Krämer ist begeistert von den durchgeführten Arbeiten: „Es ist einfach toll zu sehen, wieviel Herzblut unsere Mitglieder bisher in das Vereinsheim am Sportplatz gesteckt haben. Dies wird ein Ort der Zusammenkunft und Freundschaft werden, sobald die Pandemielage dies wieder zulässt. Wir möchten uns ganz herzlich beim Energieunternehmen Westenergie für die finanzielle Unterstützung unseres Herzens-Projektes bedanken.“

In schwierigen Zeiten wie diesen ist Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft wichtiger denn je. Bei „aktiv vor Ort“ handelt es sich um eine Initiative der Westenergie, bei der sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer Freizeit für Mitmenschen engagieren. Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seinem Heimatort einbringt, erhält bis zu 2.000 Euro für die Maßnahme. Westenergie unterstützt so das soziale und ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.