Prüm/Trier/Region – Anlässlich der Eröffnung des Campus Handwerk der Handwerkskammer Trier haben die regionalen Friseurinnungen ein kreatives Programm zusammengestellt. Am Sonntag, 15. Mai, wird im neuen Campusgebäude frisiert, präsentiert und gefeiert. Der Tag startet mit Modetrend-Kreationen der Profis. Ab 11 Uhr können Besucher live dabei sein, wenn Top-Friseure ihre Fähigkeiten an Modellen zeigen.
Um 15 Uhr startet eine Modenschau, moderiert von Art-Director Julian Wagner vom Landesverband Friseure und Kosmetik Rheinland. Aber nicht nur Profis zeigen an diesem Tag ihr Können. Ausgestellt werden auch die Arbeiten der Auszubildenden, die sich bei einem Kreativ-Wettbewerb messen. Die Sieger werden um 16 Uhr durch Kammerpräsidenten Rudi Müller und den Vorsitzenden Landesinnungsmeister Guido Wirtz geehrt. Zu einem „Come-Together“ der Friseurbranche wird zwischen 16 und 17 Uhr geladen. Hier treffen sich die Friseure der Region, um den Tag abzuschließen. Ganztägig ist zudem avantgardistische Frisurenmode zu sehen. Modelle zeigen Frisuren, die zwar nicht alltagstauglich, aber faszinierend sind.
„Wir freuen uns auf diesen Tag“, sagt Dirk Kleis, Geschäftsführer des organisierenden Landesverbandes. „Zusammen mit den Innungen Trier-Saarburg, Bernkastel-Wittlich und Westeifel zeigen wir, dass das Friseurhandwerk begeisternd und kreativ ist. Die Eröffnung des Campus Handwerk der Handwerkskammer Trier ist dafür eine wunderbare Gelegenheit. Wir heißen alle Besucher herzlich willkommen.“
Friseure, die am „Come-Together“ teilnehmen möchten, melden sich bitte unter E-Mail info@lv-friseure.de oder telefonisch unter 06551-9602-15 an. Alle anderen Veranstaltungen sind ohne Anmeldung für alle Besucher offen.
Landrätin Cornelia Weigand übernahm erstmals den Sitzungsvorsitz des Kuratoriums der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler und freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Kuratoren und dem Stiftungsvorstand. Foto: KSK Ahrweiler
Ahrweiler – Vor wenigen Tagen übernahm Landrätin Cornelia Weigand erstmals den Vorsitz des Kuratoriums der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler. Sie freut sich auf die kommenden Aufgaben und die Zusammenarbeit mit den Kuratoren und dem Stiftungsvorstand: „Die Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler zeigt sich seit Jahren sehr engagiert in der Förderung von Kindern und Jugendlichen im Kreisgebiet. Ich bin froh, mich in meiner Funktion als Kuratoriumsvorsitzende an den kommenden Ideen und Projekten aktiv beteiligen zu können.“
Zum Kuratorium der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler gehören neben der Landrätin als Vorsitzende aktuell Dieter Zimmermann, Wilhelm Busch, Michael Schneider, Christina Steinhausen, Alexander Albrecht, Ute Reuland, Andreas Schmitt und Marcel Werner. Zum Stiftungsvorstand gehören Guido Mombauer und Achim Gemein.
Seit Gründung der Stiftung im Jahre 1985 konnten über 1.650 Maßnahmen mit einem Volumen von mehr als 740.000 € zugunsten der Kinder und Jugendlichen im Landkreis Ahrweiler gefördert werden. Neben der Förderung von Einzelmaßnahmen vergibt die Jugendstiftung u. a. jährlich Förderpreise für die jahrgangsbesten Abiturientinnen und Abiturienten an den einzelnen Gymnasien des Landkreises Ahrweiler, der Fachoberschule Adenau sowie der berufsbildenden Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler.
Darüber hinaus setzt sie sich jährlich einen besonderen Förderschwerpunkt. In der aktuellen Schwerpunktmaßnahme wird das Lesevermögen der Drittklässler der Grund- und Förderschulen im Kreis Ahrweiler gefördert. Hierfür stellt die Jugendstiftung den Schülern das Buch „Das Abenteuer beginnt“ aus der Buchreihe „Im Zeichen der Zauberkugel“ des Jugendbuchautors Stefan Gemmel verbunden mit dem Angebot einer Lesung des Autors in den Schulen zur Verfügung.
Bürgermeister Patrick Haas hat die Fahrradstraße nun mit dem Beigeordneten Tobias Röhm und vielen Vertreterinnen und Vertretern der Stadtratsfraktionen eingeweiht. Foto: Tobias Schneider / Kupferstadt Stolberg
Stolberg – Die Hammstraße in Atsch ist Stolbergs erste Fahrradstraße. Sie bildet eine wichtige und sehr bequeme Verbindung für Radfahrerinnen und Radfahrer zwischen der Anschlussstelle Atsch Dreieck und Eilendorf. Wegen der Verbesserung des Anschlusses nach Eilendorf im Bereich der Kreuzung Buschmühle und des Teilstückes der Sebastianusstraße befindet sich die Stadtverwaltung bereits in Gesprächen mit Straßen.NRW. Bürgermeister Patrick Haas hat die Fahrradstraße nun mit dem Beigeordneten Tobias Röhm und vielen Vertreterinnen und Vertretern der Stadtratsfraktionen eingeweiht.
Ein Banner und rote Schutzmarkierungen auf der Straße weisen darauf hin. Foto: Tobias Schneider / Kupferstadt Stolberg
„Die Fahrradstraße ist ein wichtiges, sicheres und für Radfahrerinnen und Radfahrer sehr bequemes Verbindungsstück auf der Radroute zwischen Aachen und unserer Innenstadt. Sie ist aber nur der Beginn! Ich möchte ab Atsch Dreieck einen durchgehenden Radweg entlang der gesamten Talachse realisieren. Deswegen haben wir für die Eisenbahnstraße entsprechende Planungen bereits aufgenommen. Mit dem Verkehrskonzept Talachse haben wir auch bereits den weiteren Verlauf der Route fest im Blick“, erklärt Bürgermeister Patrick Haas. Es komme darauf an, den Straßenraum für klimafreundliche Mobilität so attraktiv zu gestalten, dass die Menschen freiwillig umsteigen. Verbote für PKW seien der falsche Weg und würden die notwendige Akzeptanz für die Mobilitätswende abwürgen. „Wir haben alleine während der gemeinsamen Befahrung der neuen Fahrradstraße gesehen, wie gut sie schon befahren wird. Das zeigt: Wenn das Angebot geschaffen wird, nutzen die Menschen es auch.“
Auf der einen Kilometer langen Fahrradstraße haben Fahrräder Vorfahrt, dürfen nebeneinander fahren und die PKW müssen ihre Geschwindigkeit den Radfahrenden anpassen. Mehrere Schilder, ein Banner und rote Schutzmarkierungen auf der Straße weisen darauf hin. Anliegerverkehr ist aber weiterhin gestattet.
Stellte der digitalen Vertreterversammlung das Geschäftsergebnis der Volksbank RheinAhrEifel eG vor: Sascha Monschauer, Vorstandsvorsitzender in Koblenzer Studio. Foto: Volksbank RheinAhrEifel
Region Rhein-Ahr-Eifel/Koblenz – Die Volksbank RheinAhrEifel eG hat ihre diesjährige Vertreterversammlung erfolgreich abgeschlossen. Wie bereits 2021 fand sie aufgrund der Corona-Pandemie digital statt. Die Vertreterinnen und Vertreter der Genossenschaftsbank waren aufgerufen, sich live über das Geschäftsergebnis 2021 informieren zu lassen, den Vorstand und den Aufsichtsrat zu entlasten und ihre Stimme bei den Wahlen und Beschlussfassungen abzugeben. Ihr Mitbestimmungsrecht nahmen rund 300 Vertreterinnen und Vertreter wahr und gaben ihre Stimme digital ab. Der Aufsichtsratsvorsitzende Karl-Heinz Krämer gab sein Debüt in der wichtigen Funktion des Versammlungsleiters.
Dividendenzahlung für gutes Geschäftsergebnis
Sascha Monschauer, Vorstandsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel eG, stellte in der Vertreterversammlung gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Markus Müller und Walter Müller den Geschäftsverlauf 2021 vor. „Die Corona-Krise und die Jahrhundertflut an der Ahr haben unsere Bank – genauso wie unsere Mitglieder, Kundinnen und Kunden – vor große Herausforderungen gestellt. Uns ist es aber dennoch gelungen, mit einem sehr guten Kreditwachstum und einem deutlichen Zuwachs beim betreuten Kundenvolumen ein hervorragendes Geschäftsergebnis zu erzielen“, so Sascha Monschauer. Deshalb hatten sich Vorstand und Aufsichtsrat dazu entschlossen, der Vertreterversammlung die Ausschüttung einer Grunddividende in Höhe von 2 Prozent zuzüglich eines Bonus von 2 Prozent aufgrund des positiven Geschäftsergebnisses vorzuschlagen.
2021 konnte die Volksbank RheinAhrEifel 2.650 neue Mitglieder und 3.338 neue Kundinnen und Kunden gewinnen. Die Bilanzssumme stieg um knapp 7,5 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro. Die Kundeneinlagen wuchsen um 8 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Die Forderungen an Kunden steigerten sich um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf rund 3 Milliarden Euro. Insgesamt betreute die Volksbank RheinAhrEifel ein Kundenvolumen von 9,3 Milliarden Euro. Das entspricht einem Wachstum von rund einer Milliarde (11 Prozent).
Der Aufsichtsratsvorsitzende Karl-Heinz Krämer gab sein Debüt in der wichtigen Funktion des Versammlungsleiters. Foto: Voba RheinAhrEifel eG
Wahlen zu Aufsichtsräten und Regionalbeiräten
In der digitalen Vertreterversammlung stimmten die Vertreterinnen und Vertreter auch über die zur Wahl stehenden Aufsichtsräte ab. Im Amt bestätigt wurden aus dem Regionalmarkt AhrBrohltal Werner Gasper aus Sinzig und Christoph Münch aus Bad Neuenahr-Ahrweiler. Aus dem Regionalmarkt KoblenzMittelrheinMosel Christoph A. Parbel aus Bendorf, Thomas Przybylla aus Weißenthurm, Dr. Ulrich Rass aus Trier und Iris Steinacker-Creutzfeldt aus Koblenz.
In den Regionalbeirat AhrBrohltal gewählt wurden Jörg Diwo aus Remagen, Wolfgang Grohe aus Bonn, Thomas Rick aus Burgbrohl, Martin Schäfer aus Remagen, Hans Stefan Steinheuer aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und Norbert Volk aus Grafschaft.
In den Regionalbeirat Eifel gewählt wurden Ruth Holbach aus Adenau, Tanja Kracht aus Kelberg, Waltraud Thomas aus Gillenfeld und Armin Zirwes aus Auderath.
Für den Regionalbeirat KoblenzMittelrheinMosel bestätigt wurden Peter Bündgen aus Koblenz, Bernd Grandmontagne aus Urmitz, Erwin Jäger aus Lahnstein, Jürgen Keiper aus Koblenz, Franz Obst aus Waldesch, Simone Pawelski aus Koblenz, Martin Reiff aus Koblenz und Dr. Helmut Rönz aus Mülheim-Kärlich.
In den Regionalbeirat MayenRhein wiedergewählt wurden Elmar Brohl aus Thür, Hans Schällhammer aus Andernach, Hermann-Josef Schreiber aus Andernach und Olaf Waldecker aus Mendig.
Die heilig-Rock-Tage 2022 sind zu Ende gegangen. Foto: Bistum Trier
Region/Trier – Mit einer Vesper sind die 22. Heilig-Rock-Tage am 8. Mai zu Ende gegangen. Zehn Tage lang hatte das Bistumsfest unter dem Leitwort „Mache Dich auf“ gedauert. Bischof Ackermann dankte allen, die einen Beitrag zu den Tagen geleistet haben „und selbst durch diese Tage Bestärkung für ihr Leben und ihren Glauben erfahren haben“.
In der Vesper rief Ackermann dazu auf, „sich in der Weise, wie wir unser Christsein leben und bezeugen, von Jesu Stimme, seinem Ton, das heißt von seiner Weise, die Botschaft Gottes zu verkünden, prägen zu lassen“. Denn wenn es in der Schriftstelle, in der Jesus sich selbst als Guten Hirten bezeichnet, heiße, die Schafe kennen die Stimme, sei das ein wichtiger Hinweis: „Es kommt nicht nur auf den Inhalt an, sondern auch darauf, wie eine Botschaft vorgetragen wird.“ Das gelte auch und sehr stark für die Botschaft des Glaubens: „Wie die Botschaft intoniert wird, trägt stark dazu bei, ob Menschen sie annehmen können oder nicht.“ Die Heilig-Rock-Tage seien von dieser Erkenntnis geprägt: „In diesen Tagen haben wir wieder versucht, das stark zu machen. Insofern spielen auch die Art der Begegnung und die Stimmung, von der die Heilig-Rock-Tage geprägt sind, eine wesentliche Rolle.“ Denn je mehr Botschaft und Stimme, Botschaft und Stimmung zusammenpassten, „umso glaubwürdiger sind sie“.
Nach den Jahren der starken Einschränkungen durch die Corona-Pandemie habe man gemerkt, dass die Menschen gerne wieder kommen. Die Tage seien geprägt gewesen „von Begegnungen, von viel guter Musik, von Gottesdiensten und Gebet“. Diese Verbindung der Möglichkeit, in einer lockeren Weise zusammen zu sein und sich auszutauschen, aber auch „die nachdenklichen Momente zu haben, die Ruhe in den Gottesdiensten, das gemeinsame Bekenntnis des Glaubens, die Möglichkeit, Bitte und Anliegen mitzubringen – das hat den Menschen gut getan“, sagte Ackermann. In besonderer Weise sei in diesem Jahr der Fürbittort in Anspruch genommen worden. Die Fürbitten wurden in diesem Jahr sehr bewusst in die großen Gottesdienste genommen, indem immer stellvertretend zwei Fürbitten vorgetragen wurden, „so dass es auch auf diese Weise eine Gebetsgemeinschaft gegeben hat“. Der Bischof dankte allen, „die sich in der Vorbereitung und Gestaltung unglaublich engagiert haben bei den verschiedenen Veranstaltungen“.
Dem Dank an alle Beteiligten schloss sich Wolfgang Meyer, Bischöflicher Beauftragter für die HRT an: „Die große Zahl der Mitwirkenden hat ein buntes und themenreiches Programm gestaltet.“ Rund 117 Veranstaltungen, Gottesdienste, Einzelangebote, Aktionstage und drei Ausstellungen wurden angeboten. Über die zehn Tage seien fast alle Angebote „gut bis sehr gut“ angenommen worden. Mitgewirkt haben u.a. Mitglieder von Initiativen, Organisationen und Verbänden, Liturgen, Chöre, Musikerinnen und Musiker, Messdienerinnen und Messdiener, Künstlerinnen und Künstler. 160 Besucherdienst-Teams unterstützen mit einem hohen Einsatz das Programm, die Organisation und die Versorgung im Hintergrund. Meyer betonte: „Unterstützt vom wunderbaren Wetter war bei den Besucherinnen und Besuchern und bei den Mitwirkenden die Erleichterung und die Freude zu spüren, sich wieder treffen zu können.“
Das Programm habe Einblicke in das vielfältige Engagement kirchlicher Gruppen und Bereiche ermöglicht sowie Verbindungen zu Fragen der Gesellschaft und zum Schatz der Kulturen in der Weltkirche hergestellt. „Bewährtes, wie die Begegnungen unterschiedlicher Zielgruppen oder das Abendlob, wurde angereichert von neuen Impulsen und Angeboten“, sagte Meyer, so zum Beispiel „der gute Austausch mit Menschen, die der queeren Gemeinschaft angehören“. Auch er hob den Fürbittort als „ein sehr menschlicher Gesprächsort“ hervor. Erneut habe sich gezeigt, dass die Heilig-Rock-Kapelle, die nur in den zehn Tagen des Bistumsfestes geöffnet ist, ein besonderer Anziehungspunkt für Betende, Besucherinnen und Besucher des Doms, der Stadt und des Bistums bleibe. Meyer sagte: „Die Verantwortlichen der Heilig-Rock-Tage sind über den Verlauf, die Beteiligung und den Zuspruch froh und dankbar.“ Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen in der Vorbereitungsphase sei es gelungen, sich zum zweiundzwanzigsten Mal aufzumachen und mit vielen engagierten Menschen ein ansprechendes Programm über zehn Tage anzubieten. (JR)
Bernd Born (3. v. l.) stellte das Papstar-Prinzip „Becher“ vor, das bei „Rock am Rathaus“ zum Einsatz kommen soll. Der Getränkebecher besteht aus biologisch abbaubarer Maisstärke und kann – wenn sortenrein entsorgt – eins zu eins wiederverwertet werden. Überzeugt von dem nachhaltigen Becher zeigten sich die Vertreter der „Mechernicher Sommer GbR“ (v. r.) Reiner Peters, Petra Himmrich, Michael Sander und Heinz Sechtem sowie Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (l.) und Ralf Claßen, Dezernent der Stadt Mechernich und Vorsitzender der Mechernich-Stiftung (2. v. r.). Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – „Rock am Rathaus“ in Mechernich am Samstag, 21. Mai – Sechs Stunden Musik nonstop mit „Die Männer von Flake“, „Demons Eye“ und „The Stars of Rock“. „Sechs Stunden gepflegte Rockmusik“ verspricht Michael Sander, einer der Initiatoren des „Mechernicher Sommers“, für Samstag, 21. Mai.
Freuen sich auf ein tolles Rock-Konzert am Mechernicher Rathaus (v. l.): Reiner Peters, Michael Sander, Petra Himmrich, Ralf Claßen, Heinz Sechtem und Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress
Dann findet das Festival „Rock am Rathaus“ in Mechernich statt. Um auch denen einen schönen Abend zu ermöglichen, die seit dem verheerenden Hochwasser von Sorgen und Nöten geplagt sind, stellt der Stadtmarketingverein „Mechernich aktiv“ insgesamt 400 Freikarten zur Verfügung.
Nach zwei Jahren Corona-Pause findet „Rock am Rathaus“ in diesem Jahr zum dritten Mal statt. „Diese Veranstaltung führt Menschen aus Mechernich und Umgebung zusammen“, betont Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und fügt hinzu: „Getoppt wird das Ganze noch dadurch, dass ein Überschuss aus dem Konzert der gemeinnützigen Mechernich-Stiftung zugutekommen soll.“
Seit über 20 Jahren ein eingespieltes Team: „Die Männer von Flake“ wollen nun auch Mechernich erobern. Foto: Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress
Hits der Rockgeschichte
Das Team der „Mechernicher Sommer GbR“ ist überzeugt, dass es ein tolles Rockfestival wird. „Wir konnten drei Knaller-Bands verpflichten“, freut sich Michael Sander. Den Auftakt am Abend machen „Die Männer von Flake“, ein musikalisches Urgestein aus der Eifel, das mit seiner Musik einen Querschnitt aus 50 Jahren Rockgeschichte zu bieten hat.
Mit „Demons Eye“, die sich selbst als Europas Nummer Eins der „Deep Purple“ Tribute Bands bezeichnet, kann sich das Mechernicher Publikum auf außergewöhnliche Musik natürlich von „Deep Purple“, aber auch eigenen Kompositionen freuen. Den Höhepunkt des Abends bilden schließlich „The Stars of Rock“ – eine Formation ausschließlich aus Berufsmusikern – die die größten Hits der Rockgeschichte im Gepäck haben, von „ACDC“ über „Queen“ bis zu Meat Loaf. Begleitet wird das Konzert von einer ausgeklügelten Lichtshow, die speziell auf die Musik abgestimmt wurde.
„»Rock am Rathaus« gehört in Mechernich schon zum Kulturleben dazu, ist sich Reiner Peters, Musiker und Teil des „Mechernicher Sommer“-Teams, sicher. „Und es ist jedes Mal wieder eine tolle Sache, dass beim Feiern auch Spenden gesammelt werden für diejenigen, die es sich nicht leisten können, mitzufeiern“, sagt Ralf Claßen, Vorsitzender der Mechernich-Stiftung.
Flutbetroffene können sich melden
Der Stadtmarketingverein „Mechernich aktiv“ ist indessen auf die Städte Mechernich, Bad Münstereifel und Schleiden sowie die Gemeinden Kall und Nettersheim zugegangen, um insgesamt 400 Flutbetroffene kostenfrei zu dem Rockfestival einzuladen. Betroffene können sich auch selbst melden bei Margret Eich (01 51-70 81 81 12) oder Petra Himmrich (0 24 43–90 13 00) von „Mechernich aktiv“ sowie bei Ralf Claßen, Dezernent der Stadt Mechernich (0 24 43-49 45 00).
Wer dann auf der entsprechenden Gästeliste steht, sollte sich beim Einlass zum Konzert ausweisen können und eine Flutbescheinigung vorlegen. „Uns ist wirklich sehr daran gelegen, möglichst viele Flutgeschädigte mit diesem Angebot zu erreichen und ihnen einen schönen Abend zu ermöglichen“, betont Margret Eich vom „Mechernicher Sommer“-Team.
Auf bis zu 2.000 Besucher hoffen die Veranstalter. Um die Großveranstaltung möglichst nachhaltig zu gestalten, hat man sich deshalb für den Getränkeverkauf mit der Kaller Firma Papstar zusammengetan. „Wir arbeiten schon seit zehn Jahren daran, Wertstoffkreisläufe für unsere Produkte zu kreieren“, erklärt Bernd Born von Papstar.
„Mechernich, mach(t) mit!“
Er präsentierte das Papstar-Prinzip „Becher“: Ein Becher, in Optik und Haptik kaum zu unterscheiden von einem Kunststoff-Becher, aber aus biologisch abbaubarer Maisstärke gefertigt. Neben der Nachhaltigkeit spielten auch Sicherheit und Hygiene eine Rolle, denn bei Großveranstaltungen berge Glas eine Unfallgefahr und in Zeiten von Corona sei auch der hygienische Vorteil von Einwegbechern deutlich geworden.
Entscheidend bei der Verwendung der Becher ist die sortenreine Entsorgung, denn dann können die Becher zentral wieder gesäubert und geschreddert – und das Recyclat zu neuen Produkten verarbeitet werden. In Mechernich möchte man auf einen Becherpfand verzichten und setzt stattdessen unter dem Motto „Mechernich, mach(t) mit!“ auf das Umweltbewusstsein der Konzertbesucher. „Sofern die Becher in die vorgesehenen Tonnen entsorgt werden, können sie eins zu eins wiederverwertet werden“, betont Bernd Born.
Tickets im Vorverkauf
Der Einlass für „Rock am Rathaus“ beginnt um 17 Uhr, Konzertbeginn ist um 18 Uhr. Veranstaltungsort ist der Parkplatz hinter dem Rathaus, wo quer zum Polizeigebäude eine große Bühne mit Lichtanlage aufgebaut werden soll. Es gelten die dann aktuellen Coronaschutzmaßnahmen.
Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf im Hobbyladen Eich, bei Optik Himmrich, im Rathaus Bistro, bei der DEVK-Versicherung Carlo Flaschentreher in Euskirchen und den Ergo-Versicherungen Rene Bohsem in Zülpich sowie bei www.ticket-regional.de. Die Ticketpreise liegen im Vorverkauf bei 22 Euro, an der Abendkasse zahlt man für den Eintritt 27 Euro. Erstmalig werden bei „Rock am Rathaus“ auch limitierte Sitzplätze mit Servicekraft angeboten. Die Tickets für dieses Angebot sind ausschließlich im Hobbyladen Eich in Mechernich zum Preis von 27 Euro erhältlich.
Abschließend betonte Bürgermeister Dr. Schick: „Unser Ziel ist es, die Stadt weiter nach vorne zu bringen, damit sich die Menschen hier wohlfühlen – und dazu gehört auch ein kultureller Rahmen.“ Reiner Peters freut sich auf ein gelungenes Rock-Konzert: „Musik kann erreichen, dass die Menschen für ein paar Stunden ihre Sorgen vergessen. Es wäre eine super Sache, wenn wir das hier schaffen!“
Waxweiler/Mainz – Die Wiederaufbaubeauftragte des Landes, Staatssekretärin Nicole Steingaß, hat dem 1. Beigeordneten der Ortsgemeinde Waxweiler (Eifelkreis Bitburg-Prüm), Lothar Brandt, zwei Förderbescheide in Gesamthöhe von 616.000 Euro aus dem Sondervermögen „Aufbauhilfe 2021“ übergeben. Gefördert wird die Erneuerung und Reparatur des Sportplatzgeländes nach der starken Beschädigung durch die Flutkatastrophe im Juli 2021.
„Sportstätten stellen einen wesentlichen Bestandteil der örtlichen Daseinsvorsorge dar. Vor dem Hintergrund der großen Bedeutung des Sports für die Gesundheit und das körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden der Menschen ist mir der Wiederaufbau der durch die verheerende Flutkatastrophe stark beschädigten Sportanlagen in Waxweiler ein besonderes Anliegen“, sagte Staatssekretärin Steingaß bei der Bescheidübergabe.
Für die Reparatur des Sportplatzgebäudes erhält die Gemeinde eine Förderung in Höhe von 314.000 Euro. Durch die Wassermassen wurden insbesondere die Wände und Böden stark beschädigt. Türen, Fenster, Heizkörper und Fliesen mussten erneuert oder repariert werden. Für die Instandsetzung des umliegenden Sportplatzgeländes stellt das Land weitere 302.000 Euro zur Verfügung. Es sollen unter anderem der Rasenfußballplatz wiederhergestellt und die weggeschwemmten Fußballtore des Spielfeldes neu beschafft werden.
„Damit werden 100 Prozent der Reparatur- und Wiederherstellungskosten übernommen“, betonte Steingaß.
Im Rahmen des vorzeitigen Maßnahmenbeginns wurde bereits vor Übergabe des Bewilligungsbescheids mit der Umsetzung der Wiederaufbaumaßnahmen begonnen.
Postfiliale Pech: Bürgermeister Jörg Schmidt (hinten li.) und Bernd Dietrich (Deutsche Post AG) mit den Mitarbeiterinnen der Postfiliale (v.l.) Deniz Silsüpür und Julia Richter. Foto: Gemeinde Wachtberg/bb
Wachtberg-Pech – Die Deutsche Post hat in Pech im ehemaligen Volksbank-Gebäude auf der Pecher Hauptstraße 66 eine neue Interimsfiliale eröffnet. Diese Interimslösung ergänzt das Post-Angebot in der Gemeinde Wachtberg um die bereits bestehenden drei weiteren Postfilialen in Berkum (Am Wachtbergring 2 – mit Packstation), in Villip (Holzemer Straße 7 – mit Poststation) und in Niederbachem (Konrad-Adenauer-Straße 44a). In der neuen Filiale in Pech können die Kunden Brief- und Paketmarken, Einschreiben-Marken oder Packsets kaufen. Die Annahme von Brief- und Paketsendungen sowie Auskünfte zu Produkten und Service gehören ebenso zum Angebot. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 15.00 bis 17.00 Uhr sowie samstags von 10.00 bis 12.00 Uhr.
„Kurze Wege und Ansprechpartner vor Ort sind wichtige Aspekte einer guten Infrastruktur“, sagte Bürgermeister Jörg Schmidt bei seinem Besuch in der neuen Postfiliale, „umso mehr freue ich mich für die Pecher Bürgerinnen und Bürger, dass die Deutsche Post hier, an dieser zentralen Stelle, diese Interimsfiliale einrichten konnte.“
Unter www.deutschepost.de/standortfinder gibt es zudem für Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, die nächstgelegenen Filialen inklusive Öffnungszeiten zu finden. Auch Standorte von Briefkästen und deren Leerungszeiten sowie Standorte von Packstationen und Paketshops sind dort zu ermitteln.
Geschäftsleute, die Interesse an einer Partnerschaft mit der Deutschen Post haben, können sich im Internet informieren und bewerben unter www.deutschepost.de/partner-werden. (mm)
Noch bis Samstag, 14. Mai, können sich in Alsdorf Privatluete, Vereine und andere Gruppen an der Aktion beteiligen. Foto: apa
Alsdorf – Schaufenberger Kita-Kinder sammeln bei Aktion „Sauber, Alsdorf“ den ersten Müll ein. Die Kleinsten haben schon ordentlich vorgelegt: Zum Auftakt der Aktionswoche „Sauber, Alsdorf“ haben auch Kinder des Schaufenberger Kindergartens St. Maria-Heimsuchung zu Sammelzangen und Müllbeuteln gegriffen und eine große Runde über den Dorfplatz Karl-Logen gedreht.
Begleitet von Bürgermeister Alfred Sonders und dem Vorsitzenden der Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing Alsdorf, Stefan Heffels, haben die Kinder einigen Unrat entdeckt, der natürlich nicht einfach so in die Landschaft gehört. „Ihr zeigt heute, wie sehr euch das Thema Sauberkeit am Herzen liegt und es ist besonders wichtig, dass die junge Generation mit einem guten Beispiel vorangeht“, lobte Sonders das Engagement der kleinen Sammlerinnen und Sammler.
Noch bis Samstag, 14. Mai, können sich in Alsdorf Privatleute, Vereine und andere Gruppen an der Aktion beteiligen. Infos und Unterstützung gibt beim Eigenbetrieb Technische Dienste Claudia Kiziloglu unter 02404/5545025 sowie per Mail unter claudia.kiziloglu@alsdorf.de. Im Rahmen des Frühlingsfestes wird zum Dankeschön für alle Helferinnen und Helfer am Samstag, 14. Mai, ab 11 Uhr auf den Denkmalplatz eine kräftige Erbsensuppe ausgeschenkt, die das DRK vorbereiten wird. (apa)
Ein großes Dankeschön zum Tag der Kinderbetreuung am 9. Mai: Stephanie Wentz (pädagogische Leitung), Kita-Leiterin Claudia Mürkens, ihre Stellvertreterin Christina Kirchhoff, Elke Ricken-Melchert und Christoph Siebertz (Vorstand Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR) bei der Übergabe des Banners an die "Schlossmäuse" in Langerwehe (v.l.). Foto: Kreis Düren
Düren – In diesem Jahr, am Montag 9. Mai, jährte sich der Tag der Kinderbetreuung zum zehnten Mal. Der bundesweite Aktionstag betont die wertvolle Arbeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kitas sowie die der Tagesmütter und Tagesväter. „Sie alle sorgen dafür, dass es den Kindern im Kreis Düren gut geht – und dafür können wir nicht oft genug Danke sagen“, würdigte Landrat Wolfgang Spelthahn diese tägliche Leistung in einer Dankeskarte.
Der Kreis Düren mit seiner Kindertagesbetreuung Kreismäuse AöR, einer Anstalt des öffentlichen Rechts, beteiligt sich ebenfalls an dem Tag der Kinderbetreuung mit einem Geschenk an die 31 Kitas in dessen Trägerschaft. Als sichtbares Zeichen der Wertschätzung hängt nun ein extra angefertigtes Banner an allen Einrichtungen mit einer aufgedruckten herzlichen Danksagung.
Übergeben wurde das Banner sowie ein schokoladenes Dankeschön vom Träger-Vorstand Elke Ricken-Melchert und Christoph Siebertz sowie von der pädagogischen Leitung Stephanie Wentz an die Kita-Leitung der „Schlossmäuse“ in Langerwehe Claudia Mürkens und ihre Stellvertreterin Christina Kirchhoff.
Sie nahmen den Dank repräsentativ für alle 31 Einrichtungen entgegen. „Frau Mürkens und ihr Team leisten hier hervorragende und vorbildliche Arbeit. Sie schaffen schnell eine Wohlfühlatmosphäre und gleichzeitig sehr gute Strukturen für die Kinder. Sie sind mit Herzblut dabei, vielen Dank“, sagte Elke Ricken-Melchert. Seit 2017 ist Claudia Mürkens bei den „Schlossmäusen“ und freut sich über das Geschenk. „Wir fühlen uns hier sehr wohl, wertgeschätzt und verstanden. Die Zusammenarbeit läuft sehr gut und wir bekommen viel Unterstützung vom Träger“, sagte sie.
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