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Hilfsfonds „Nachbar in Not“ Bad Neuenahr erhält Spende

Bad Neuenahr – Bereits zum siebten Mal hat der Handarbeitskreis der Seniorenresidenz Augustinum Bad Neuenahr 1000 Euro für den Hilfsfonds „Nachbar in Not“ gespendet. Kreisbeigeordneter Friedhelm Münch und Karl-Heinz Porz, Leiter der Abteilung Soziales der Kreisverwaltung Ahrweiler, nahmen die Spende in Vertretung für Landrätin Cornelia Weigand entgegen. Seit 2012 spendet der Handarbeitskreis regelmäßig für „Nachbar in Not“.

Der Handarbeitskreis sammelte das Geld durch den Verkauf von Handarbeiten und Spenden der Seniorinnen und Senioren des Augustinums. Insgesamt kamen diesmal 6500 Euro zusammen. Auch die Ahrweiler Tafel, das Frauenhaus für den Kreis Ahrweiler, die Freiwillige Feuerwehr Bad Neuenahr-Ahrweiler, der Hospiz-Verein Rhein Ahr e.V., der Treffpunkt :KERIT Bad Neuenahr, der Kinderschutzbund Ahrweiler e.V. und die Ökumenische Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e.V. erhalten jeweils einen Teil des Geldes.

Der Hilfsfonds „Nachbar in Not“ wurde 1974 durch den damaligen Landrat des Kreises, Dr. Christoph Stollenwerk, ins Leben gerufen. Anlass war der tragische Unfall eines jungen Mannes, der schwer verletzt wurde und bleibende Behinderungen davontrug. Versicherungen und andere Leistungsträger übernahmen nicht alle Kosten für notwendige Maßnahmen. Hier setzt der Hilfsfonds an, der in diesem und in ähnlichen Fällen wirksame und nachhaltige Unterstützung für die Betroffenen leistet.

Seit Gründung von „Nachbar in Not“ führt der jeweilige Landrat oder die Landrätin den Hilfsfonds in persönlicher Schirmherrschaft. Spenden kommen von Einzelpersonen, Geschäftsleuten, Vereinen, Firmen und anderen Akteuren. Alle Spenden werden ohne einen Cent Abzug an Hilfsbedürftige weitergegeben. Die Empfänger der Hilfen bleiben stets anonym.

Weitere Informationen zum Hilfsfonds „Nachbar in Not“ unter https://kreis-ahrweiler.de/gesundheit_soziales/nachbar-in-not/ oder bei der Kreisverwaltung Ahrweiler, Sabine Hackenbruch, Abteilung 2.4 Soziales, Telefon: 92641/975-432, E-Mail: nachbar-in-not@kreis-ahrweiler.de.

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Faszination Zirkus in Meckenheim am Samstag 6. August – ZappZarap ist wieder da!

Meckenheim – Große Abschlussshow mit allen Kindern. Der Vorhang geht auf, die Musik fängt an zu spielen. Popcornduft liegt in der Luft und das Publikum wartet gespannt auf die Vorstellung. Dann kommen die jungen Artistinnen und Artisten in die Manege. In diesen Sommerferien findet nun schon zum dreizehnten Mal die städtische Ferienbetreuung mit der Zirkuswoche für Kinder zwischen sechs bis 13 Jahren statt.

Über 100 Kinder lernen mit professioneller Unterstützung des Leverkusener „Circus ZappZarap“ die bunte Welt des Zirkus kennen und erleben. Eine Woche lang wird fleißig trainiert und geübt und am Ende heißt es dann: „Manege frei!“ für Meckenheims jüngste Nachwuchsartisten.

Was man sonst nur in den großen Zirkusshows findet – Feuerschlucken, Jonglage, Akrobatik und einiges mehr – wird von den Kleinen ganz nach dem Motto „Kannst du nicht, war gestern!“ in zwei Abschlussvorstellungen am Samstag, 6. August, um 11 Uhr und 14 Uhr für alle Zirkusfreunde präsentiert.

Eintrittskarten sind im Vorverkauf im Mosaik, Siebengebirgsring 2, ab Dienstag, 2. August, erhältlich. Kinder von sechs bis zwölf Jahren zahlen 0,50 € pro Karte; Erwachsene 3 €, um hautnah dabei sein zu können, wenn die jungen Artisten die Arbeit einer spannenden Woche präsentieren.

Unterstützt wird die Zirkuswoche in diesem Jahr von Westenergie, der Grafschafter Krautfabrik, Projektservice Schwan GmbH, der Raiffeisenbank Voreifel eG, der Deutschen Post AG, der Kreissparkasse Köln, der Markt Apotheke Meckenheim, der Fischer GmbH sowie von British Shop.

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Kreisverwaltung Mayen-Koblenz fördert Nachwuchs in der Verwaltung

Region/Mayen-Koblenz – Nach über zweieinhalb Jahren erhielten 20 Mitarbeiter der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz ihre Zertifikate für das erfolgreich absolvierte Personalentwicklungsprogramm „Heute für die Zukunft sorgen“.

Landrat Dr. Alexander Saftig (3.v.r.) freute sich gemeinsam mit Büroleiterin Petra Kretzschmann, Personalratsvorsitzenden Heike Breitbach und Personalentwicklerin Dorothee Weis (v.r.n.l.) über die neun erfolgreichen Absolventen des Personalentwicklungsprogramms für „junge Sachbearbeiter“: (v.l.n.r.): Meike Koch, Peter Klöckner, Anna-Clara Klimowski, Daniel Lang, Lisa Krayer, Julian Weber, Daniel Hein und Julia Graf).

Es gab sowohl ein Angebot für „junge Sachbearbeiter“ als auch für „Nachwuchsführungskräfte“. Beide Gruppen durchliefen ein mehrteiliges Fortbildungsprogramm und schlossen dieses mit einem Arbeitsauftrag ab, den sie der Kreisspitze in einer Abschlussveranstaltung präsentierten. In den Gruppen war man sich einig, dass die Programme jeden in seiner persönlichen Entwicklung einen großen Schritt vorangebracht haben. Man möchte am entstandenen Netzwerk auch zukünftig festhalten. „Uns ist es wichtig, unseren Mitarbeiter-Nachwuchs zu fordern und zu fördern. Sie sind die Zukunft unserer Verwaltung“, so Landrat Dr. Alexander Saftig.

Der Fokus der Fortbildung für junge Sachbearbeiter lag auf der Entwicklung der Sozial- und Methodenkompetenz. So beschäftigte man sich mit Persönlichkeitsentwicklung, Zeit- und Selbstmanagement und Kommunikation. Zum Ausbildungsrepertoire gehörten aber auch die Themen Projektmanagement und Konfliktmanagement.

Das Augenmerk der Seminarreihe für Nachwuchsführungskräfte lag in der Entwicklung von Führungskompetenzen. Neben den Grundlagen gelingender Führung, ging es um Kommunikation und Motivation mit Mitarbeitern, vor allem in der digitalen Zusammenarbeit. Man beschäftigte sich intensiv mit „Führen auf Distanz“, der Teamentwicklung, dem Umgang mit Veränderungen, Konfliktmanagement und übte sich in Präsentationsmethoden.

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Stadt Aachen begrüßt 58 Nachwuchskräfte für ihre KiTas

Aachen – Pünktlich zum Beginn des neuen KiTa-Jahres am 1. August haben Beate Traeger und Erik Sauer, beide vom städtischen Fachbereich Kinder, Jugend und Schule, insgesamt 58 neue, engagierte und hochmotivierte angehende Erzieher*innen und Kinderpfleger*innen begrüßt, die ihre Ausbildung bei der Stadt Aachen beginnen.

Der Start in einen verantwortungsvollen Beruf: Diese 58 Menschen gehen hochmotiviert in die Ausbildung bei der Stadt. Foto: © Stadt Aachen/Andreas Herrmann

Die Auszubildenden unterstützen zukünftig als pädagogische Fachkräfte und wirken so aktiv dem Fachkräftemangel in diesem wichtigen Bereich entgegen. „Mit Ihrer Ausbildung haben Sie sich für einen sehr verantwortungsvollen Beruf entschieden. Sie begleiten die individuelle Entwicklung von Kindern, stellen die Weichen für ein freudvolles, lebenslanges Lernen und prägen die Gesellschaft von morgen mit!“ umschreibt Beate Traeger, Abteilungsleiterin KiTas und Tagespflege der Stadt Aachen, die hohe Bedeutsamkeit der Arbeit in Kindertagesstätten und Offenen Ganztagsschulen.

Doch nicht alle der angehenden Erzieher*innen und Kinderpfleger*innen beginnen ihre Berufsausbildung ohne Vorkenntnisse: 22 Nachwuchskräfte konnten sich bereits durch eine zweijährige schulische Ausbildung Wissen aneignen und schließen ihre Ausbildung nun in Form des Anerkennungsjahres in der Praxis ab. 29 Auszubildende werden die Stadt in Form einer praxisintegrierten Ausbildung (PiA) unterstützen. Sie werden in den folgenden drei Jahren an einigen Tagen Sachkenntnis in der Fachschule erlernen, parallel aber bereits in den KiTas praktische Erfahrungen sammeln können.

Sechs Auszubildende begrüßt die Stadt Aachen erstmalig in einem neu angebotenen Ausbildungszweig zum/zur Kinderpfleger*in in der praxisintegrierten Form. Dieser Ausbildungsberuf wurde intern ausgeschrieben und mit Mitarbeiter*innen aus den Kindertageseinrichtungen besetzt, die dort zum Beispiel schon als Küchenhilfe gearbeitet und bereits erste Kontakte mit den Kindern und dem KiTa-Alltag gesammelt haben. „Wir freuen uns, mit dieser Ausbildung auch Menschen zu erreichen, die sich im Vorfeld nicht bewusst für die Arbeit in einer KiTa interessiert hatten. Dies ist mit Blick auf den bereits erwähnten Fachkräftemangel ein großer Gewinn“, sagt Erik Sauer, zuständig für Personalentwicklung und Ausbildung in den städtischen KiTas.

Nach den zwei beziehungsweise drei Jahren müssen sich die Wege nicht trennen: Die Stadt Aachen ist bestrebt, das Gros der Auszubildenden zu übernehmen.

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Hannah Schmitz mit 21 Jahren zur Mechernicher Standesbeamtin ernannt

Mechernich – Das Trauzimmer im Mechernicher Rathaus ist am Montagmorgen noch leer. Trotzdem nimmt Hannah Schmitz auf der Seite, auf der die Standesbeamtinnen üblicherweise sitzen, das erste Mal Platz. Probesitzen. „Und wie fühlt sich das an?“, fragt Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick.  „Richtig gut“, antwortet Hannah Schmitz mit einem strahlenden Lächeln. Die 21-Jährige ist seit dem 1. August die vierte Standesbeamtin in der Stadt am Bleiberg.

Den Weg dorthin hat sie im Schnellverfahren gemeistert. Am 1.  August 2019 hat sie ihre Ausbildung bei der Stadt Mechernich begonnen. Die Prüfung zur Verwaltungsfachangestellten hat sie am 14. Juli 2022 mit Bravour bestanden. „Drei Tage danach ging es für mich dann zum zweiwöchigen Standesbeamten-Lehrgang nach Bad Salzschlirf“, erzählt Hannah Schmitz. In der Akademie für Personenstandswesen stand für sie die Theorie zu Eheschließungen, Geburten, Sterbefällen und all dem, was eine Standesbeamtin können muss, auf dem Lehrplan. Die Prüfung am Ende des Lehrgangs hat sie ebenfalls bestens bestanden, so dass sie jetzt, auf den Tag genau drei Jahre nach Ausbildungsstart, zur Mechernicher Standesbeamtin ernannt werden konnte.

Dank Krankenhaus viele Geburten

„Mich reizt die Vielfalt an dieser Aufgabe“, sagt Hannah Schmitz. Dabei profitiert sie auch davon, dass Mechernich über ein Krankenhaus verfügt, das Geburtshilfe und Kinderklinik unter einem Dach vereint. „Viele Kollegen aus meinem Kurs haben das nicht. Die müssen dann lediglich drei Hausgeburten pro Jahr beurkunden. Da ist unsere Aufgabe in Mechernich deutlich vielseitiger“, berichtet die frisch gebackene Standesbeamtin.

Da gibt es mitunter auch herausfordernde Fälle. Etwa, wenn eine ukrainische Frau in Mechernich entbindet und nur auf wenige Unterlagen zurückgreifen kann. Oder, wenn Eltern verschiedener Nationalitäten ein Kind zur Welt bringen. Dann ergeben sich mitunter komplizierte Fragestellungen zur Staatsangehörigkeit oder zur Namensführung. „Da muss man dann ganz genau aufpassen“, erläutert Carmen Keil, Teamleiterin im Standesamt. Bis Hannah Schmitz zu diesen kniffligen Fällen kommt, wird sie zunächst noch reichlich Erfahrung sammeln dürfen. Dabei kann sie sich auch auf die Unterstützung ihrer Kolleginnen verlassen.

Ein Händchen für diese Aufgabe

Einen Einblick in die Arbeit des Standesamtes hat die Eiserfeyerin bereits seit November letzten Jahres erhalten. „Ich freue mich sehr, dass wir sie in dieser Zeit schon richtig fit für die Prüfung bekommen haben“, sagt Teamleiterin Carmen Keil. Fachbereichsleiterin Silvia Jambor ergänzt: „Wir haben bei ihr sehr schnell gemerkt, dass sie ein Händchen für diese Aufgabe hat und gerne mit Menschen arbeitet.“ Das kann sie künftig unter Beweis stellen, wenn sie Paare im Rathaus traut oder an Samstagen in den Außenstellen im Bergbaumuseum, im Schloss Wachendorf, im Freilichtmuseum Kommern oder in der Burg Satzvey.

Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zeigte sich erfreut darüber, dass die Stadtverwaltung „dem Nachwuchs die Chance bieten kann, sich weiter zu qualifizieren“. „Zudem konnten wir Frau Schmitz auch Perspektiven aufzeigen“, so der Bürgermeister weiter. Das sei bei einer öffentlichen Verwaltung dieser Größe nicht immer selbstverständlich. Für Hannah Schmitz scheint das alles ein Glücksgriff gewesen zu sein: „Ich fühle mich hier sehr wohl, habe nette Kollegen, komme jeden Tag gerne zur Arbeit und freue mich über die abwechslungsreichen Aufgaben.“

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„Rursee in Flammen“ – Stimmung und Tanz auf der „Stella Maris“

Euskirchen/Schwammenauel – Es war ein „unvergessliches Spektakel“ – da sind sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nordeifelwerkstätten (NEW) im Kreis Euskirchen einig. Gemeinsam erlebten sie den „Rursee in Flammen“ direkt vom Wasser aus, nämlich auf dem Flaggschiff der Rursee-Schifffahrt „Stella Maris“ (deutsch: „Stern der Meere“).

Die gut aufgelegten Männer und Frauen zeigten sich zur Musik enorm textsicher. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Rund 60 Menschen mit Behinderung waren der Einladung des Vereins „Haus Lebenshilfe“ gefolgt und verbrachten einen gelungenen Abend bei der Fahrt von Schwammenauel nach Rurberg und zurück über den farbenprächtigen Rursee. Bestens gestärkt von den Leckereien aus der Bordküche tanzte die große NEW-Truppe nach Herzenslust und zeigte sich zur Musik auch enorm textsicher. So reihten sich die gut aufgelegten Frauen und Männer nahtlos in eine Gruppe ein, die auf dem Rursee einen Junggesellenabschied feierte.

Herbert Born, Vorsitzender im Verein „Haus Lebenshilfe“, sein Stellvertreter Ernst-Georg Fiege und Geschäftsführer Jürgen Stemmler hatten mit Waltraud Heuken und ihrem Team von der Rursee-Schifffahrt für einen unterhaltsamen Abend gesorgt. Nach rund vier Stunden mit Gaudi, Tanz und Feuerwerk waren sich alle einig: „Das war einfach nur toll.“

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Dienstjubiläen bei der Verbandsgemeinde-Verwaltung Mendig

Mendig – Ute Dernbach und Ilse Koch für 40 bzw. 25 Dienstjahre beim gleichen Arbeitgeber geehrt. Als einer der großen Arbeitgeber der Region ehrt die Verbandsgemeinde regelmäßig seine langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (40 und 25 Jahre Beschäftigungsdauer).

Ute Dernbach feierte jetzt am 1. August 2022 ihr 40-jähriges Dienstjubiläum im öffentlichen Dienst. Nach erfolgreichem Abschluss der zweijährigen Verwaltungsausbildung im August 1984 war die im Mendiger Umland allseits bekannte und über die Grenzen der Verbandsgemeinde hinaus geschätzte Verwaltungs-Spezialistin kurze Zeit im Fachbereich Bauen und Finanzen beschäftigt, ehe sie seit nunmehr über 15 Jahren prägendes Gesicht der Sozialverwaltung ist. In diesem Bereich hat die langjährig beschäftigte Mitarbeiterin die unterschiedlichsten Aufgaben als Sachbearbeiterin wahrgenommen. Seit 2019 ist sie, im Rathaus durch ihr Fachwissen und das hohe Maß an Sozialkompetenz anerkannt, als Teilbereichsleiterin Soziales und somit in Führungsfunktion eingesetzt.

Im Rahmen einer Feierstunde würdigte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Jörg Lempertz, jetzt ihr persönliches Engagement in und für die Verbandsgemeinde: „Ute Dernbach ist nicht nur unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rathaus, sondern auch außerhalb der Verwaltung als angenehme, aufmerksame, engagierte und fleißige Persönlichkeit bekannt. Ihre zupackende Mentalität hat insbesondere den Sozialbereich unserer Verwaltung in den letzten Jahrzehnten positiv geprägt. Heutzutage hat es Seltenheitswert, Mitarbeitende für eine vier jahrzehntelang andauerndere Tätigkeit – bei ein und demselben Arbeitgeber – zu ehren.“ Ute Dernbach erhielt als Dank für ihre langjährigen Verdienste eine Urkunde des Bürgermeisters sowie der Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz.

Ein weiteres Dienstjubiläum feierte Ilse Koch: Sie wurde für ihre 25-jährige Tätigkeit bei der Verbandsgemeinde ebenfalls von Bürgermeister als „gute und stets gewissenhafte Seele des Hauses“ ausgezeichnet. In Anwesenheit des Personalratsvorsitzenden Florian Rieser, der Gleichstellungsbeauftragten Caroline Hamann, dem Büroleiter Fabian Schneider sowie dem Fachbereichsleiter für Ordnung/Soziales Otmar Schüller dankte Lempertz den beiden Mitarbeiterinnen für ihr Wirken und freut sich auf weitere Jahre vertrauensvoller Zusammenarbeit.

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Nach langer Corona-Pause – Endlich wieder Lukasmarkt in Mayen

Mayen – Neun Tage Volksfest in Mayen! 15. bis 23. Oktober jetzt schon im Kalender anstreichen. Neun Tage im Oktober steht Mayen endlich wieder im Zeichen des größten Volkfestes im nördlichen Rheinland-Pfalz: Dem Lukasmarkt!  In diesem Jahr findet er nach einer langen Corona-Pause wieder vom 15. – 23. Oktober statt.

Der Lukasmarkt startet am Samstag, 15. Oktober um 11 Uhr, wenn die Fahrgeschäfte anfangen sich zu drehen und die erste Zuckerwatte über die Theke geht. Am ersten Lukasmarktsonntag öffnen auch die Einzelhandelsgeschäfte von 13 – 18 Uhr für die zahlreichen Kunden, die den Besuch des Volksfestes mit einem kleinen Einkaufsbummel verbinden wollen.

An allen Tagen bietet der Krammarkt in der Bäckerstraße allerhand Nützliches für das eigene Heim. Am Lukasmarktdienstag und –Mittwoch breitet sich der Krammarkt in der gesamten Fußgängerzone aus und es gibt noch mehr Schnäppchen zu ergattern.

Dienstag und Mittwoch sind auch die klassischen Viehmarkttage, in welchen der Lukasmarkt seinen eigentlichen Ursprung hat. Dienstags wartet der Pferdemarkt mit einem imposanten Schauprogramm auf dem Viehmarktplatz in der Polcher Straße, am Mittwoch folgt der einzige Schafmarkt in Rheinland-Pfalz.

Der Donnerstag beim Lukasmarkt ist besonders bei den Familien beliebt, denn am sogenannten Familientag gelten ermäßigte Preise an allen Attraktionen.

Auch am zweiten Wochenende erwartet der Lukasmarkt noch regelmäßig viele Besucher, bevor er am Sonntagabend um 20 Uhr mit einem großen Feuerwerk seinen krönenden Abschluss findet.

Mehr Informationen zum Lukasmarkt gibt es online unter www.lukasmarkt.de .

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Kreisverwaltung Mayen-Koblenz bietet starke Jobs für junge „Helden“

Region/Mayen-Koblenz – Neue Superhelden-Kampagne soll Lust auf Duales Studium und Ausbildung bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz machen – Jetzt für 2023 bewerben. Werde zum Helden der Kreisverwaltung – mit dieser neuen Kampagne wirbt die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz um neue Nachwuchskräfte, um neue junge „Helden“ für die eigenen Reihen. „Der Wettbewerb unter den Arbeitgebern wird immer größer. Man muss aus der Masse an Ausbildungsangeboten herausstechen – genau das versuchen wir augenzwinkernd mit unserer Helden-Kampagne im Comic-Stil“, sagt Büroleiterin Petra Kretzschmann.

Die Idee, dabei auf die Suche nach „Helden“ zu gehen, kommt nicht von ungefähr. „Gerade die vergangenen Monate rund um die Corona-Pandemie haben gezeigt, wie wichtig es ist, eine top aufgestellte Kommunalverwaltung mit gut ausgebildetem Nachwuchs zu haben, der bereit ist, über sich hinauszuwachsen“, erläutert Landrat Dr. Alexander Saftig. Beide wissen: Ob Pandemie, Flüchtlingswellen, Digitalisierung oder, oder… die Herausforderungen und schwierigen Themen der Zeit werden nicht weniger. Da gilt es, alle (Super-)Kräfte zu bündeln und die Fähigkeiten gekonnt einzusetzen.

„Aus großer Kraft folgt große Verantwortung“, mit diesen Worten schickte Spiderman-Autor Stan Lee seinen Superhelden einst los. In Anlehnung daran heißt es für die Helden der Kreisverwaltung: „Aus guter Ausbildung folgen große Karrierechancen.“ Denn die Kreisverwaltung nimmt sich nicht nur neuen Herausforderungen an, sondern hat als moderner Arbeitgeber einiges zu bieten. Neben dem „Heldenstatus“ gibt es durch den Beamtenstatus einen Beruf mit sicherer Zukunft, die Übernahmechancen nach der Ausbildung sind hervorragend und bereits in der Ausbildung oder während des Studiums beträgt das monatliche Grundgehalt mehr als 1.200 Euro brutto. Aktuell kann man sich bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz für den nächsten Ausbildungsbeginn im Sommer 2023 bewerben. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2022. Die Ausbildung kann für das 2. Einstiegsamt (ehemals mittlerer Dienst) oder das 3. Einstiegsamt (ehemals gehobener Dienst) als Duales Studium erfolgen.

Der Ausbildungsbeauftragte der Kreisverwaltung, Peter Klöckner, erklärt: „Wir bieten eine praxisbezogene Ausbildung. Das heißt, unsere Anwärter sind in den Fachabteilungen voll in das Tagesgeschäft eingebunden. Sie bearbeiten Vorgänge und Anträge und vertreten bei fortgeschrittener Ausbildung auch schon mal den Sachbearbeiter. Dabei legen wir auch einen großen Wert auf Bürgerorientierung. Unsere Nachwuchskräfte werden von Anfang an in den Publikumsverkehr mit einbezogen.“

Die dafür notwendigen Fachkenntnisse und persönlichen Fertigkeiten werden an der Hochschule für öffentliche Verwaltung (HöV) und Zentralen Verwaltungsschule Rheinland-Pfalz (ZVS) in Mayen beigebracht. Neben klassischen Rechtsfächern werden auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse oder Organisationslehre vermittelt. Der Praxisbezug steht im Vordergrund, denn hinter allen Vorschriften und Gesetzen stecken Menschen mit Ansprüchen und Wünschen. Voraussetzung für den Start in das Berufsleben bei der Kreisverwaltung ist das erfolgreiche Durchlaufen des Bewerberauswahlverfahrens. Es umfasst eine notenbezogene Vorauswahl, einen digitalen Eignungstest sowie ein Vorstellungsgespräch. Für das duale Bachelor-Studium zum 3. Einstiegsamt wird zugelassen, wer über die volle Fachhochschulreife oder einen zu einem Hochschulstudium berechtigenden Schulabschluss (Abitur) verfügt. Das Studium dauert drei Jahre. Für die Ausbildung zum 2. Einstiegsamt ist ein Realschulabschluss (Mittlere Reife) Voraussetzung. Die Ausbildungsdauer beträgt zwei Jahre. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2022.

Für die Dauer ihrer Ausbildung stattet die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz alle Nachwuchskräfte mit eigenen Laptops aus. Damit unterstützt die Ausbildungsbehörde ihre Nachwuchskräfte und schafft bestmögliche Voraussetzungen für die fortschreitende Digitalisierung der Lehre an der Hochschule für öffentliche Verwaltung (HöV) und der Zentrale Verwaltungsschule Rheinland-Pfalz (ZVS) in Mayen.

Unter www.kvmyk.de/ausbildung gibt es alle Informationen zur Ausbildung bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz sowie den Zugang zum Online-Bewerbungsverfahren. Weitere Fragen beantwortet der Ausbildungsbeauftragte Peter Klöckner, Telefon 0261/108-226, E-Mail:    peter.kloeckner@kvmyk.de

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Rekord – Insgesamt starten dieses Jahr 150 Nachwuchskräfte in Aachen

Aachen – „Sie sind die Zukunft dieser Stadt!“ Mit diesen Worten hat Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen am gestrigen Montag, 1. August, im Krönungssaal des Rathauses 115 neue Nachwuchskräfte begrüßt. Die Auszubildenden werden unter anderem als Beamtenanwärter*innen, Verwaltungsfachangestellte, Gärtner*innen, Fachangestellte*r für Bäderbetriebe, Bauzeichner*in oder Erzieher*innen ihre Ausbildung absolvieren. Keupen betonte: „Wir freuen uns, dass sie sich für uns entschieden haben und verspreche ihnen, dass eine Ausbildung bei der Stadt Aachen nicht langweilig wird. Die Arbeit in der Verwaltung bietet interessante Aufgabenfelder und gute Perspektiven. Einen Wunsch hatte die Oberbürgermeisterin jedoch an die angehenden Kolleg*innen: „Gehen sie wissbegierig und mit jugendlichem Schwung an die Arbeit, damit wir unsere Stadt gemeinsam weiterentwickeln.“

Personaldezernent Dr. Markus Kremer begrüßte die Nachwuchskräfte und präsentierte ihnen Rekordzahlen: „In diesem Jahr starten insgesamt 150 Auszubildende in den Bereichen Verwaltung, Erziehung, dem gewerblich-technischen Bereich und bei der Feuerwehr – das ist Rekord bei der Stadt Aachen.“ In kurzer Zeit hat sich die Gesamtzahl aller Auszubildenden bei der drittgrößten Arbeitgeberin der Region verdreifacht. Aber: „Jeder von ihnen ist, genau wie ich, nur ein Teil des Ganzen. Wir alle sind dafür zuständig, dass die Stadt funktioniert“, so Kremer weiter.

Heinrich Brötz, Leiter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Schule, begrüßte vor allem 58 angehenden Erzieher*innen, Kinderpfleger*innen und Berufspraktikant*innen an den Offenen Ganztagsschulen und Kitas: „Sie bestimmen die Geschicke dieser Stadt mit, denn wie Kinder auf unsere Stadt schauen wird auch die Zukunft entscheiden.“

Der Leiter des Fachbereichs Personal, Organisation, E-Government und Informationstechnologie, Berthold Hammers, schloss sich seinen Vorrednern an und hieß die neuen Auszubildenden herzlich willkommen.

Auch die verschiedenen Vertretungen der Personalräte, der Jugend- und Auszubildendenvertretung und Schwerbehindertenvertretung begrüßten die Nachwuchskräfte und baten den Auszubildenden Unterstützung in der Ausbildungszeit an.

Das letzte Wort gehörte der Ausbildungsleiterin Birgit Krott, die sich auf eine „attraktive und qualitativ gute Ausbildungszeit“ freut: „Sie sind unser Gesicht nach draußen. Bringen sie sich ein, seien sie aktiv und blicken sie neugierig in die Zukunft, denn sie gehört ihnen.“

Insgesamt starten dieses Jahr 27 junge Beamt*innen ihre Laufbahn bei der Stadt Aachen. Letzten Freitag, 30. Juli, bekamen vier Stadtsekretäranwärter*innen sowie 23 Stadtinspektoranwärter*innen im Krönungsaal des Rathauses bereits ihre Urkunden überreicht, bevor sie heute auch mit den anderen Berufseinsteiger*innen begrüßt wurden. Für die Stadtsekretäranwärter*innen startete die zweijährige Ausbildung am 1. August. Das dreijährige duale Studium der Stadtinspektoranwärter*innen beginnt am 1. September.