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„The Very Best of Phil Collins & Genesis” am 17. September in Bad Bertrich

Daun/Bad Bertrich – Am Samstag, 17. September 2022 sorgen STILL COLLINS mit brillantem Sound und aufwendigem Lichtdesign für einen stimmungsvollen Abend im KulturRaum Bad Bertrich, Großer Kursaal. STILL COLLINS gilt als einer der Mitbegründer einer regelrechten Tribute-Band-Kultur in Deutschland, die seit ihrer Entstehung in den 90er Jahren einen kaum vergleichbaren Boom erlebt.

Von „Selling England by the pound“ bis hin zum letzten Phil Collins Soloalbum „Going back“ blicken STILL COLLINS auf die komplette musikalische Palette der Phil Collins- und Genesis-Musikgeschichte.  Zusätzlich beleuchten sie gerne auch schon mal kurz das angrenzende Solo-Thema „Peter Gabriel“ oder „Mike & the Mechanics“. Selbst eingefleischte Fans des Originals tun sich schwer, einen akustischen Unterschied zwischen „Tribute“ und „Meister“ auszumachen. „Mach‘ die Augen zu und Du denkst, er sei es wirklich“, spricht man.  Aber nicht nur das! Wer STILL COLLINS einmal live erlebt hat, der weiß:  Hier wird nicht nur gecovert, hier gibt es eine äußerst unterhaltsame Bühnenshow einer erstklassigen Liveband!

Tickets zum Preis von 28,50 EUR sind erhältlich unter www.ticket-regional.de, an allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional sowie in den GesundLand Tourist Informationen Bad Bertrich, Daun und Manderscheid. Weitere Informationen unter www.kulturraum-badbertrich.de oder über die Tourist Information Bad Bertrich, Tel. +49 2674 932 222 oder bad-bertrich@gesundland-vulkaneifel.de.

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Tourismus

Erlebnisführung auf Burg Olbrück am Sonntag 7. August

Niederzissen/Brohltal – Auch im August kann die mittelalterliche Burg Olbrück, das Wahrzeichen des Brohltals, wieder am 1. Sonntag im Monat mit einem begeisternden Burgführer erlebt werden. Der Rundgang ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen spannend wie informativ. Hier lässt sich Geschichte hautnah erleben und „begreifen“.

Am Sonntag, dem 7. August 2022 um 14.00 Uhr, bietet sich die Gelegenheit, an einer Burgführung teilzunehmen. Treffpunkt ist der Spielplatz an der Burg Olbrück. Burg Olbrück steht in beherrschender Lage auf einer 440 Meter hohen Phonolithkuppe, die steil ins Brohltal abfällt. Auf den regelmäßigen Führungen wird jeder Gast eingeladen, Burgluft zu schnuppern und dieses besondere Kleinod besser kennen zu lernen. Im Mittelpunkt der Burganlage befindet sich der 34 m hohe Bergfried, von dem man bei guter Sicht sogar die Türme des Kölner Doms sehen kann.

Die Burgführungen finden in der Saison bis Oktober jeden 1. Sonntag im Monat oder nach Vereinbarung statt. Die Gebühr für die ca. 1,5stündige mittelalterliche Erlebnisführung beträgt für Erwachsene 5,- € und für Kinder 2,50 €. Weitere Informationen und Anmeldung bei der Tourist-Information Vulkanregion Laacher See, Telefon: 02636 / 19433

info@vulkanregion-laacher-see.de; www.vulkanregion-laacher-see.de

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Top-Events

Jazz im Köllenhof in Wachtberg mit „TheJazzGardenerS“

Wachtberg-Ließem – Der Jazz im Köllenhof am heutigen Dienstag, 02. August 2022 startet um 20.00 Uhr mit der Band TheJazzGardenerS. Bereits 2020 begeisterten die „Jazz-Gärtner“ das Publikum im Köllenhof. Frisch und charaktervoll präsentieren „TheJazzGardenerS“ Songs verschiedener Stilrichtungen.

Das Publikum liebt sie vor allem für die wundervoll interpretierten Jazz-Standards, die Leichtigkeit der gespielten Bossa Nova, den dynamischen Swing, die gefühlvollen Balladen. Die Musiker haben jahrzehntelange Bühnenerfahrung. „TheJazzGardenerS“, das sind Uli van Staa (Keys), Björn Klaus (Bass), Andreas Franz (Saxophone), Volker Venohr (Drums) und Wilfried Bellinghausen (Vibraphon). Weitere Infos: www.TheJazzGardenerS.de .

Der Eintritt ist frei, der „Hut“ darf gerne voll werden. Wer anschließend Lust auf eine Session hat…Gastmusiker können ab 21.00 Uhr gerne mitspielen.

Dienstag, 02. August 2022, 20.00 Uhr, Köllenhof, Marienforster Weg 14, Wachtberg-Ließem (bei schönem Wetter im Innenhof).

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News

Hochwasser-Schutz zum Anfassen in Eschweiler

Eschweiler – Das HKC-Infomobil macht am Freitag, 05. August 2022 Halt in Eschweiler. Die Experten beraten zum praxisgerechten und wirtschaftlichen Überflutungsschutz für das eigene Haus und zeigen Objektschutzmaßnahmen im Einsatz.

Das Infomobil hält Anschauungsmaterial zum allgemeinen Hochwasserschutz und weitere Informationen bereit. Die Beratung durch ausgewiesene Fachexperten umfasst auch Tipps für den hochwassersicheren Objektschutz von Wohn- und Geschäftshäusern. Neben Empfehlungen für bauliche Maßnahmen an Gebäuden werden auch Hinweise zur Verhaltensvorsorge ausgesprochen.

Der Hochwasser Kompetenz Centrum e.V. macht mit seinem Infomobil wieder Halt in Eschweiler am Freitag, 05.08.2022, von 11:00-15:00 Uhr vor P&C, Marienstraße.

Persönlicher Ansprechpartner vor Ort ist Hans-Th. Arenz, hans-theodor.arenz@hkc-online.de

 

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News

Erfolgreicher Artenschutz für die Mayen-Koblenzer Wirtschaft

Region/Mayen-Koblenz – Ausgleichsflächen für Industriepark A61 besichtigt. Knapp 90 Hektar ist der Industriepark am Autobahnkreuz A61/A48 groß. 14 Unternehmen mit insgesamt mehr als 4.000 Arbeitsplätzen haben dort in den vergangenen zwölf Jahren ihr neues Zuhause gefunden und alle verfügbaren Flächen wurden vermarktet. Ein großer Erfolg für die Wirtschaftsförderung in Mayen-Koblenz. Gleichzeitig wurde bei der Realisierung des Großprojektes auch der Schutz von Flora und Fauna großgeschrieben.

Durch die Bebauung waren 26 Brutpaare der Feldlerche abgewandert. Um dies zu kompensieren, werden am Rosenberg bei Wolken spezielle Maßnahmen durchgeführt. Dazu gehört unter anderem die Bewirtschaftung mit Sommergetreide, das mit breitem Saatabstand und Brachestreifen angebaut wird. „Dadurch ist ein idealer Lebensraum entstanden, der hervorragende Voraussetzungen und genügend Nistplätze für die bundesweit bedrohte Vogelart bietet. Sogar mehrfaches Brüten innerhalb eines Jahres ist hier möglich“, berichtete Biologe Jörg Hilgers, der die Maßnahmen betreut.

Für weiteren Ausgleich sorgen Flächen der Ökostiftung Untermosel an den Moselhängen im Bereich Niederburg, Rosenberg, Nothbachtal und Kerberbachtal. Seit 2015 wurden dort zahlreiche Maßnahmen durchgeführt, um die teils stark zugewachsenen Flächen freizustellen und so zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum zu bieten. Dazu mussten die Steilhänge zunächst, und nachfolgend in regelmäßigen Abständen, manuell freigestellt werden. Einzelne Gebüsch- und Pflanzengruppen sowie Obstbäume wurden dabei erhalten. Außerdem werden die Halbtrockenrasen und Grünlandbestände regelmäßig gemäht.

Doch die Arbeit zahlt sich aus. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten haben sich auf den Flächen neu angesiedelt: Dazu zählen unter anderem der Segelfalter, der Schachbrettfalter, Reptilien wie die Schlingnatter sowie mehrere Orchideenarten.

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Kreis Ahrweiler bereitet sich auf mögliche Gas-Engpässe vor

Ahrweiler – Der Ukraine-Krieg und die damit verbundene Drosselung der Gaslieferungen durch Russland machen eine konkrete Gasnotlage in Deutschland realistisch. Um für die kommenden Wintermonate vorbereitet zu sein, hat Landrätin Cornelia Weigand die Arbeitsgruppe „Energie“ eingerichtet. Aufgabe dieser Gruppe ist es, mögliche einsparende Maßnahmen vorzubereiten und umzusetzen, mögliche Notallszenarien in den Blick zu nehmen sowie den engen Austausch mit den regionalen Energieversorgern sicherzustellen.

„Aktuell gibt es vorsichtige Entwarnungen für die Gasversorgung in Deutschland. Dennoch haben wir uns entschlossen, die Arbeitsgruppe ‚Energie‘ einzurichten, damit der Kreis im Fall der Fälle bestmöglich und soweit wir es beeinflussen können vorbereitet ist. Denn spätestens seit vergangenem Jahr wissen wir alle, dass eine Krise Ausmaße annehmen kann, die wir uns zuvor nicht vorstellen konnten. Auch wenn wir also aktuell nicht davon ausgehen, dass sich die Situation weiter verschlechtert, können wir es dennoch nicht ausschließen. Mit Sicherheit aber müssen wir alle mit erheblich steigenden Energiepreisen rechnen“, so Landrätin Cornelia Weigand.

Die Arbeitsgruppe setzt sich aus Vertretern aller Fachbereiche der Kreisverwaltung zusammen – angefangen vom Schul- und Gebäudemanagement über den Bereich Soziales, Klimaschutz, Notfallvorsorge bis hin zum Katastrophenschutz. Derzeit überprüft das Team, welche möglichen Einsparpotentiale von Gas und Strom es in den Liegenschaften des Kreises gibt und wie diese umgesetzt werden können. Auch der Einsatz alternativer Heizsysteme wird geprüft, um gegebenenfalls entsprechende Geräte anzuschaffen.

Zusätzlich zu den regelmäßigen internen Treffen wird auch der Austausch mit den örtlichen Energieversorgern sowie den Kommunen des Kreises gesucht, um ein gemeinsames Vorgehen sicherzustellen. Grundlage aller Maßnahmen und Abstimmungen ist der sogenannte „Notfallplan Gas“ der Bundesregierung.

Was ist der „Notfallplan Gas“ der Bundesregierung?

Der „Notfallplan Gas“ soll in einer Krisensituation, wie aktuell durch den Ukraine-Krieg hervorgerufen, die Gasversorgung in Deutschland sicherstellen und regeln. Unterteilt ist der Notfallplan in drei Eskalationsstufen, die jeweils konkrete Maßnahmen definieren:

In der ersten Stufe, der Frühwarnstufe, liegen erste Hinweise darauf vor, dass es zu einer Verschlechterung der Gasversorgungslage kommen kann. Ein Krisenteam – bestehend unter anderem aus Vertretern des Bundeswirtschaftsministeriums, der Bundesnetzagentur, der Netzbetreiber und der Lieferanten – analysiert die Lage und gibt seine Einschätzung an die Bundesregierung. Diese erste Stufe hat für die Bürgerinnen und Bürger jedoch vorerst kaum Auswirkungen. Sowohl Privathaushalte als auch Wirtschaftsunternehmen sollten ihren Gasverbrauch jedoch reduzieren.

Spitzt sich die Lage weiter zu, sieht der Notfallplan Gas als nächsten Schritt die sogenannte Alarmstufe vor. Zu diesem Zeitpunkt ist die Gasversorgung gestört und eine erhebliche Verschlechterung der Situation ist möglich.

Der Staat greift jedoch noch nicht ein; der Markt ist noch in der Lage, diese Störung zu bewältigen. In dieser Lage befindet sich die Deutschland aktuell.

Reichen die bis hierher getroffenen Maßnahmen in einer Krise nicht aus oder verschlechtert sich die Lage, kann die Bundesregierung die dritte und letzte, die Notfallstufe, ausrufen. Der Staat greift nun ein, da die vorhandenen Gasmengen nicht länger ausreichen, um die Nachfrage zu decken. Die Bundesnetzagentur wird dann zum sogenannten „Bundeslastverteiler“, das bedeutet, ihr obliegt die Verteilung von Gas. Bestimmte Gruppen sind hierbei bis zuletzt besonders geschützt und werden weiter mit Gas zu versorgt. Hierzu zählen beispielsweise Privathaushalte, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen.

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Mehr Flächen für Windenergie an Land

Region/Berlin – Ab dem 1. August 2022 verkleinert die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ihre Anlagenschutzbereiche rund um Drehfunkfeuer. So schafft man weiteres Potential für mehr Flächen für Windenergieanlagen in Deutschland und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende. Möglich wurde dies durch die intensive Zusammenarbeit von BMDV, BMWK, BAF, PTB und DFS.

Zur besseren Vereinbarkeit von Flugsicherung und Windenergie haben das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV), das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF) und die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH in den vergangenen Monaten umfangreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht. Das gemeinsame Ziel war es, den störungsfreien Betrieb von Flugsicherungsanlagen zu sichern und dabei so weit wie möglich energiepolitische Belange zu berücksichtigen, um im Ergebnis mehr Flächen für Wind an Land zur Verfügung zu stellen. Wesentliche Aspekte wurden durch die Physikalisch-Technische-Bundesanstalt (PTB) im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderten Forschungsprojekts WERAN (Wechselwirkung Windenergieanlagen und Radar/Navigation) entwickelt. Zugleich werden mit den jetzt von der Flugsicherung ergriffenen Maßnahmen wichtige Teile der Eckpunkte vom 5. April 2022 umgesetzt, auf die sich das Bundesverkehrs- und das Bundeswirtschaftsministerium verständigt hatten.

Bundesminister Dr. Volker Wissing: „Die Windkraft hat eine große Bedeutung für eine klimafreundliche Energieversorgung unseres Landes. Um schneller ausbauen zu können, haben wir in kürzester Zeit auf Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse geringere Abstände von Windkrafträdern zu flugsicherungstechnischen und meteorologischen Anlagen ermöglicht. Damit haben wir ein erhebliches Hindernis beim Windkraftausbau an Land aus dem Weg geräumt. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die mit großem Engagement und konstruktivem Austausch die unterschiedlichen Anforderungen unter einen Hut gebracht haben.“

Bundesminister Dr. Robert Habeck: „Mehr Flächen für Windenergie bei gleicher Sicherheit der Funknavigation: Das ist ein Riesenschritt und entscheidend für den Ausbau der Windkraft. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Luftverkehrsbehörden und dem Verkehrsministerium ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie wir auf allen Ebenen Hemmnisse abbauen, um den Ausbau der erneuerbaren Energien zu beschleunigen.

Anlagenschutzbereiche werden verkleinert

BMWK und BMDV hatten sich im April 2022 darauf verständigt, auf Grundlage der im Projekt WERAN neu gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse die Schutzbereiche von Flugsicherungsanlagen zu überprüfen. Auf Grundlage neuer Kriterien hat die DFS nun die Möglichkeit, die Anlagenschutzbereiche der Doppler-Drehfunkfeuer (DVOR) neu zu bewerten und festzulegen, ob diese auf den von der PTB vorgeschlagenen Radius von sieben Kilometer verkleinert werden können. Nur innerhalb dieses Radius müssen bei Bauvorhaben Flugsicherungsaspekte berücksichtigt werden. Diese Neubewertung beginnt am 1. August 2022 und soll bis Ende 2022 abgeschlossen werden. Die schon vorliegenden Ergebnisse erlauben die Verkleinerung der Anlagenschutzbereiche der DVOR Klasdorf, DVOR Gedern und DVOR Fulda bereits zum 1. August 2022. Die DFS erwartet, dass in vielen weiteren Fällen die Verkleinerung erfolgen kann und somit eines der Hemmnisse für die Planung von Windenergieanlagen entfällt.

Neue Berechnungsformel für CVOR

Die mögliche Störung der vom Funkfeuer bereitgestellten Navigationsinformationen durch Windenergieanlagen, der sogenannte Winkelfehler, wird anhand einer Berechnungsformel ermittelt. DFS und PTB konnten eine neue Formel entwickeln, die präzisere Vorhersagen ermöglicht. Für die robusteren Doppler-Drehfunkfeuer wird eine ebenfalls gemeinsam entwickelte Formel bereits seit 2020 angewendet, seitdem hat sich die Zustimmungsquote auf über 90 Prozent erhöht. Mit der voraussichtlich ab Ende September 2022 einsatzfähigen neuen CVOR-Berechnungsformel ist auch für Funkfeuer herkömmlicher Bauart (CVOR) eine höhere Zustimmungsquote absehbar.

Akzeptanz höherer Winkelfehler

Durch eine Neubewertung der für die Flächennavigation erforderlichen Leistungsanforderungen einerseits und technische Modifikationen an den Navigationsanlagen andererseits kann ab sofort ein höherer, zum Beispiel durch Windenergieanlagen hervorgerufener Winkelfehler akzeptiert und damit das zur Verfügung stehende Fehlerbudget von heute 1,0° auf – je nach Anlagentyp – 1,5° bzw. 2,1° teilweise mehr als verdoppelt werden. Dies erlaubt den Aufbau zusätzlicher Windenergieanlagen in den Anlagenschutzbereichen von Drehfunkfeuern.

Rückbau und Umbau von Drehfunkfeuern

Im Zuge der Einführung moderner, vermehrt satellitengestützter Navigationsverfahren überprüft die DFS aktuell die rund 2.600 Flugverfahren im gesamten deutschen Luftraum. Die neuen Verfahren ermöglichen vielerorts den Abbau von Funkfeuern. Seit 2002 wurden bereits 17 Anlagen abgebaut; von den heute 51 im Eigentum der DFS befindlichen Anlagen werden bis 2032 voraussichtlich weitere 20 Anlagen zurückgebaut.

Außerdem wurde durch Unterstützung des BMWK die Umrüstung von acht CVOR in weniger störanfällige DVOR ermöglicht.

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Die Stadt Jülich dankt Jülicher Unternehmen

Jülich – Seit nunmehr fast einem halben Jahr dauert der Krieg Russlands gegen die Ukraine. Fast genauso lange unterstützt die Jülicher Spedition Boos Logistik die Stadt Jülich bei ihren Hilfsmaßnahmen mit der Sammelstelle vor dem Transport von Hilfsgütern in die Ukraine als auch bei der Hilfe für ukrainische Flüchtlinge in Jülich. Dafür haben sich Bürgermeister und Verwaltungsspitze von Herzen bedankt.

„Ich möchte mich im Namen der Stadt Jülich und in Zusammenarbeit mit den JÜKrainern, aber auch ganz persönlich, herzlich bei Ihnen für die unbürokratische und großzügige Unterstützung bei den Spendenaktionen für die Ukraine bedanken. Nur durch Ihre unkomplizierte und sofortige Hilfsbereitschaft war es überhaupt kurzfristig möglich, das hohe Spendenaufkommen logistisch zu bewältigen und schnelle sowie äußerst wertvolle Hilfe, sowohl für die Flüchtlinge in Jülich als auch für die Bevölkerung im Kriegsgebiet, zu leisten“, so Bürgermeister Axel Fuchs.

Beigeordneter Richard Schumacher weist darauf hin, „dass die Spendenannahmestelle zwar zwischenzeitlich geschlossen wurde, aber noch immer Unterstützungsbedarf, insbesondere im Kriegsgebiet aber auch hier vor Ort gegeben ist. Deshalb werden auch immer noch und weiterhin Spenden, finanziert aus Spendengeldern, in die Ukraine geliefert. Dankenswerterweise hat die Fa. Boos auch weiterhin Unterstützung angeboten und zugesagt. Dies ist insbesondere in den bestehenden schwierigen Zeiten nicht selbstverständlich.“

Mehr über den Stand der Spendenaktionen und weitere Informationen unter  https://www.juelich.de/hilfsaktionukraine.

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Einsatzende nach über 40 Stunden Brand-Bekämpfung in Niederzissen

Niederzissen/Brohltal – Am Freitagabend, 28.7.2022 wurde die Feuerwehr Niederzissen gegen 21.30 Uhr mit dem Alarmstichwort „Unklare Rauchentwicklung im Freien“ alarmiert. Schnell wurde jedoch jedem klar, dass es sich um ein größeres Feuer handeln musste. Starke schwarze Rauchwolken waren weithin über das Brohltal zu sehen. Sofort veranlasste der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Brohltal eine Alarmierung nach dem Stichwort „Industriebrand“.

Eine Halle auf dem Gelände des Abfallwirtschaftszentrum „Auf dem Scheid“ brannte bei Eintreffen der ersten Kräfte in voller Ausdehnung. Eine für den Umschlag von Müll bestimmte Lagerhalle in der Größe von rund 40 x 60 m war aus bis her aus noch ungeklärter Ursache in Brand geraten. Hier waren ca. 500 Tonnen verschiedenste Arten von Müll gelagert. Schnell eilten den Kräften der Feuerwehr Brohltal die Kameraden der Feuerwehren der anliegenden Gemeinden zur Unterstützung.

Etwa 150 Kräfte aus den Bereichen der Verbandsgemeinde Bad Breisig, Mendig sowie der Stadt Sinzig und Bad Neuenahr/Ahrweiler. Ebenso wie viele Spezialfahrzeuge aus dem Landkreis Ahrweiler. Auch die Werksfeuerwehr der Fa. Rasselstein. Die Technische Einsatzleitung vom Kreis, mit dem Brand- und Katastrophenschutz Inspekteur Michael Zimmermann, unterstütze in den ersten Stunden den Einsatz- und Wehrleiter der Verbandsgemeinde Brohltal Markus Meid.

Durch den Brand wurde die Hallenkonstruktion stark beschädigt und stürzte teilweise ein. Dies erschwerte die Brandbekämpfung, da der Zugang zum Innenbereich und damit der Lagerfläche des brennenden Mülles verwehrt wurde. In vorbildlicher Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Anlage und weiteren Fachfirmen wurde die Hallenkonstruktion mit schweren Baggern abgerissen und mit Radlader der Weg zur Brandstelle freigeräumt. Erst jetzt konnte eine effektiver Löschangriff gestartet werden.

Während den Löscharbeiten kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Die Bevölkerung wurde durch die Medien, sowie der App KATWARN und NINA aufgefordert vorsorglich Fenster und Türen geschlossen zu halten. Vier Messfahrzeuge der Feuerwehren kontrollierten den  Bereich der Zugrichtung der Rauchwolke. Hierbei konnte jedoch keine Gefahr für die Bevölkerung festgestellt werden.

Die von der Einsatzleitung vorgenommene Taktik zeigte einen sehr guten Löscherfolg. Auch die Windverhältnisse begünstigten eine effektive Brandbekämpfung. In den Mittagsstunden konnte am Sonntag endgültig Feuer ausgemeldet werden.

Im Zuge einer Lagebesprechung bedankte sich der Einsatzleiter Markus Meid im Namen der Verantwortlichen für die gute Zusammenarbeit bei allen eingesetzten Kräften der Feuerwehren, THW, Polizei, den Hilfsorganisationen und dem DRK. Letzterem besonders für gute und schnelle Versorgung des Verletzten Kameraden der Feuerwehr. Vorsorglich wurde dieser in Krankenhaus verbracht. Er konnte nach kurzer ambulanter Behandlung sofort wieder entlassen werden. Meid sprach ihm im Namen Aller die besten Genesungswünsche aus. Auch die Landwirte mit großen „Güllefässer“ blieben nicht unerwähnt. Sie unterstützen in der heißen Phase die Feuerwehr durch die Zuführung von ausreichend Löschwasser.

Eine besondere Anerkennung erhielten die ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte durch eine „kühle“ Überraschung der 2. Beigeordneten der Verbandsgemeinde Brohltal, Frau Dahr. Sie versorgte am Samstagnachmittag bei großer sommerlicher Hitze alle anwesenden Einsatzkräfte mit einem Eis.

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Wirtschaft

Neubaugebiet in Nickenich offiziell eröffnet

Mayen/Nickenich/Region – Die intensiven Erschließungsarbeiten im neuen Wohngebiet „an der Eckertshohl“ in Nickenich sind nun abgeschlossen. Die Initiatoren haben anlässlich der Eröffnung des Neubaugebiets kürzlich gemeinsam mit den bauausführenden Unternehmen ein symbolisches Ziel-Band durchschnitten. „Bauwillige Häuslebauer können nun mit dem Bau ihres Eigenheims beginnen. Ein erster Rohbau ist bereits in Arbeit“, freut sich Ortsbürgermeister Detlev Leersch. „Nickenich ist ein beliebter Wohnort. Es war uns von Beginn an wichtig, unseren jungen Familien eine Perspektive fürs Wohnen in ihrem Heimatort zu bieten“, erklärte Ortsbürgermeister Detlev Leersch bei der Begrüßung zur obligatorischen Eröffnung des Baugebietes.

Auf einer Gesamtfläche von ca. 3,6 ha sind in den vergangenen 14 Monaten insgesamt 62 Grundstücke für Einzel- und Doppelhausbebauung entstanden, für deren Erschließung ca. 4.500 m² Straße, ca. 1.400 m Kanal und ca. 730 m Wasserleitung verlegt wurden.

„Nach dem Beginn der Erschließung im Frühjahr 2021 freuen wir uns, dass es während der Bauphase keine größeren Verzögerungen bzw. Überraschungen gab und dass wir mit der Fertigstellung im vorgesehenen Zeitplan geblieben sind“, freut sich auch KSK-Vorstandmitglied Christoph Weitzel.

Mit der Realisierung der Erschließungsmaßnahme hatte die Ortsgemeinde Nickenich die S-FinanzDienste GmbH – ein Unternehmen der Kreissparkasse Mayen – beauftragt. „Wir bedanken uns bei allen, die daran mitgewirkt haben, dass dieses wichtige Zukunftsprojekt für Nickenich Realität werden konnte. An die 100 Alteigentümer, Rechteinhaber usw. waren beteiligt und wir sind froh und dankbar, dass letztlich alle an einem Strang gezogen haben“, so Christoph Weitzel weiter. Bei der technischen Umsetzung hat die S-FinanzDienste GmbH mit der Terramag GmbH aus Hanau mit Niederlassung in Mainz zusammengearbeitet.

Die Erschließungsarbeiten wurden durch die Robert Ollig GmbH Straßen- und Tiefbau aus Kollig durchgeführt, die Planungen für das Gebiet erfolgten durch das Büro Faßbender Weber Ingenieure aus Brohl-Lützing. Bürgermeister Klaus Bell bedankte sich abschließend im Namen der Verbandsgemeinde bei den Vertretern der Kreissparkasse und den beteiligten Ingenieurbüros und Firmen für die gute Zusammenarbeit und freut sich über die weitere Stärkung der familienfreundlichen Pellenz.