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Ford wird Premium-Partner des Frauenfußballs im Fußball-Verband Mittelrhein

Region/Hennef – Ford und der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) schließen eine strategische Partnerschaft für den Frauenfußball. Die „Kick it like Ford“-Kampagne zeigt das Engagement des Automobilherstellers für Diversität und Geschlechtergleichstellung. Im Mittelpunkt der Partnerschaft stehen die Unterstützung des FVM-Pokals der Frauen –künftig Ford-Pokal der Frauen – sowie der Teams der Frauen-Mittelrheinliga, die Förderung von Frauen im Fußball sowie allgemeine Formate zur Qualifizierung von Frauen in Sport oder Beruf.

Ford und der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) schließen sich im Frauenfußball zusammen. Unter dem Motto „Kick it like Ford“ werben der Kölner Automobilhersteller und der siebtgrößte Landesverband im deutschen Fußball für die Förderung von Frauen im Fußball und im Beruf. Der Auftakt für die Zusammenarbeit erfolgte am 30. Juli 2022 im Rahmen des verbandseigenen Leadership-Tags für Frauen in der Leverkusener BayArena. Mit der Partnerschaft bekräftigen Ford und der FVM ihr starkes Engagement in Sachen Diversität.

Bereits seit über 20 Jahren setzt sich Ford neben Vielfalt und Inklusion auch aktiv für Gleichberechtigung ein und ist für sein Engagement seitdem mit über 37 Awards ausgezeichnet worden. Durch verschiedene Mitarbeiternetzwerke wie das „Women’s Engineering Panel“ werden beispielsweise die Themen Frauen in technischen Berufen oder auch die Wahrnehmung der Frauen bei Ford vorangetrieben. Friederike Philipsenburg, Supervisor Technologie Strategie Fahrzeugprogramme, Ford Europa, die als Maschinenbauingenieurin und ehemalige Henry-Ford-Stipendiatin Teil des Women’s Engineering Panels ist, unterstützt das Projekt „Kick it like Ford“ als Schirmfrau.

Unterstützt wird sie dabei von Lena Lotzen, ehemalige Fußball-Nationalspielerin und aktuell unter anderem zuständig für die Betreuung der weiblichen Top-Talente sowie die Jugendkoordination beim 1. FC Köln.

Die Förderung des Frauenfußballs und die Unterstützung von Frauen im Fußball wird im Fußball-Verband Mittelrhein großgeschrieben. Im sportlichen Bereich stärkt der FVM beispielsweise den Pokalwettbewerb durch einen eigenen Finaltag oder mit der Live-Übertragung von Pokalauslosungen in den sozialen Medien. Zudem setzt sich der FVM mit Leadership-Programmen oder einem Mentoringprogramm für Mädchentrainer*innen für die Förderung von ehrenamtlich engagierten Frauen ein und stärkt unter dem Hashtag #leidenschaftzählt die Sichtbarkeit von Frauen und Mädchen im Fußball am Mittelrhein.

Mit Ford und dem Fußball-Verband Mittelrhein haben sich zwei Partner mit gleichen Zielen für den Frauenfußball gefunden, die mit der Kooperation ein Ausrufezeichen für Vielfalt und Gleichberechtigung setzen. Der Automobilhersteller wird die Austragung des Verbandspokals der Frauen unterstützen und an die zwölf Mannschaften der Frauen-Mittelrheinliga als höchster Verbandsklasse Trikots übergeben. Darüber hinaus beinhaltet die Zusammenarbeit die gemeinsame Entwicklung von Qualifizierungsangeboten für Frauen. Unter dem Kampagnen-Hashtag #KickItLikeFord werden alle Inhalte rund um die Partnerschaft im Frauenfußball gebündelt.

Zum Start der Kooperation anlässlich des FVM-Leadership-Tags für Frauen freut sich Friederike Philipsenburg: „Wir bei Ford setzen uns bereits seit vielen Jahren für Diversity ein. Beispielsweise haben wir mit „FiT – Frauen in technischen Berufen“ ein ganzes Team, das jungen Frauen technische Ausbildungen näherbringen möchte. Da ist die Partnerschaft mit dem Fußball-Verband Mittelrhein die perfekte Ergänzung, um das Thema prominent zu platzieren.“

Lena Lotzen ergänzt: „Die Frauen-Nationalmannschaft hat mit ihrem großartigen Auftritt bei der Europameisterschaft ein ganz starkes Zeichen für den Fußball gesetzt. Genau das tun Ford und der FVM mit der Partnerschaft auch. Sport und insbesondere Fußball verbindet und stärkt die Menschen, ungeachtet ihres Geschlechts. Dieses Engagement unterstütze ich sehr gerne als Schirmfrau.“

FVM-Präsident Dr. Christos Katzidis erklärt: „Wir freuen uns auf diese Partnerschaft. Ford ist ein starker Partner für unsere starken Frauen. Im FVM engagieren sich bereits viele qualifizierte Frauen – in unseren Gremien, aber auch auf dem Fußballplatz. Wir wollen aber noch mehr Frauen für den Fußball begeistern und die bestehenden Mannschaften unterstützen. Der fantastische Erfolg der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft hat eine große Welle der Euphorie in Deutschland ausgelöst. Diesen Schwung wollen wir nutzen. Gemeinsam mit Ford können wir die Sichtbarkeit des weiblichen Fußballs weiter erhöhen und sportliche wie ehrenamtliche Aktivitäten von Mädchen und Frauen im Fußball stärken.“

Sichtbar wird die Partnerschaft im Frauenfußball bereits in den kommenden Wochen unter anderem bei der offiziellen Übergabe der Trikotsätze an die Mannschaften der Frauen-Mittelrheinliga, im Rahmen der ersten Runde des Ford-Pokals der Frauen und im Ligabetrieb der Mittelrheinliga.

Weitere Informationen zur „Kick it like Ford“-Kampagne finden Sie hier: https://kickitlike.fordpresskits.com

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Private Aufbauhilfe der ISB – Verfahren für Flutopfer wird erleichtert

Ahrweiler/Mainz – Das Land gewährt ab sofort bei der privaten Wiederaufbauhilfe für Betroffene der Flutkatastrophe in besonderen Härtefällen Abschlagszahlungen von bis zu 40 Prozent. Zudem können jetzt auch Angehörige von Betroffenen unter bestimmten Voraussetzungen Anträge auf Aufbauhilfe stellen. Diese und weitere Erleichterungen im Antragsverfahren sollen eine schnellere Antragstellung und Bewilligung der Hilfen durch die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) ermöglichen, ohne dass darüber eine Härtefallkommission im Einzelfall befinden muss. Darauf weist die Kreisverwaltung hin.

Die Aufbauhilfe umfasst bis zu 80 Prozent der Reparatur- beziehungsweise Wiederaufbaukosten für Wohngebäude. Betroffene können in Härtefällen eine Abschlagszahlung von bis zu 40 Prozent erhalten, wenn bei erhöhtem Liquiditätsbedarf eine Zwischenfinanzierung nicht möglich ist. Eine Abschlagszahlung von 20 Prozent ist die Regel. Eine Liste mit Belegen der Kosten kann später nachgereicht werden. Die Belege müssen zehn Jahre aufbewahrt und auf Anfrage vorgelegt werden.

Darüber hinaus können betroffene Eigentümer ihren Erben das Grundstück übertragen oder verkaufen, damit diese dann einen Antrag stellen können. Auch Ehepartner und Lebenspartner können die staatliche Hilfe geltend machen.

Ist für einen Betroffenen der Wiederaufbau unzumutbar, kann er dennoch Aufbauhilfe erhalten. Dies gilt insbesondere für Personen, die mindestens 80 Jahre alt sind oder bei denen beispielsweise ein Behinderungsgrad von mindestens 50 beziehungsweise eine Pflegegradstufe von drei bis fünf vorliegt. Sollten diese Kriterien nicht erfüllt sein, kann eine Einzelfallentscheidung durch die Härtefallkommission getroffen werden.

Personen, die den Wiederaufbau im kleineren Maßstab oder beispielsweise auf einem kleineren Grundstück planen, können unter Umständen mehr als 80 Prozent der Kosten erstattet bekommen. Aus dem Wiederaufbaufonds werden 80 Prozent der entstehenden Gebäudekosten gefördert mit Blick auf das beschädigte oder zerstörte alte Gebäude. Ist der Neubau oder das Ersatzgrundstück also günstiger als 80 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, werden die Kosten vollständig übernommen. Hinsichtlich der Grundstückskosten erfolgt die Förderung bis zur Höhe des am Altgrundstück entstandenen Schadens.

Bewohnerinnen und Bewohner von Campingplätzen erhalten die Hausratpauschalen auch dann, wenn das Dauerwohnen baurechtlich nicht gestattet war. Voraussetzung hierfür ist, dass Betroffene zum Zeitpunkt der Flutkatastrophe an dem betroffenen Campingplatz mit Hauptwohnsitz gemeldet waren.

Zerstörte oder beschädigte Gebäude müssen nicht zwingend an alter Stelle wiederaufgebaut werden. Wer an anderer Stelle ein Privatgebäude neu aufbaut, kann dafür eine Förderung erhalten, wenn sich das von der Flutkatastrophe beschädigte Gebäude im besonderen Gefahrenbereich oder sonstigen Überschwemmungsgebiet („gelbe“ beziehungsweise „blaue Zone“ auf der SGD-Nord-Karte) befunden hat. Für Gebäude im sogenannten „blauen“ Bereich ist eine Bescheinigung dieser besonderen Gefahrenlage der SGD Nord erforderlich. Diese kann formlos bei der SGD Nord beantragt werden.

Weitere Informationen sind auf der Internetseite der Landesregierung zum Wiederaufbau unter https://wiederaufbau.rlp.de/de/haeufige-fragen/von-privatpersonen/ abrufbar.

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Ordnungsamt Zülpich zu einhundert Prozent elektrisch unterwegs

Zülpich – Mitarbeiter des Ordnungsamtes ab sofort mit neuem Dienstfahrzeug. Auffällige Gestaltung soll Präsenz des Ordnungsamtes deutlich zeigen. „Ordnungsamt“ – der gelbe Schriftzug auf blauem Untergrund ist nicht zu übersehen. Er prangt deutlich sichtbar auf den Türen und der Motorhaube des Fahrzeugs, mit dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ordnungsbehördlichen Außendienstes der Stadt Zülpich ab sofort im Stadtgebiet unterwegs sind.

Durch das blau-silberne Äußere und die gelben Reflektoren erinnert der VW up! an die Einsatzfahrzeuge der Polizei, und das ist auch so gewollt. „Wir arbeiten eng mit den Kollegen vom Bezirksdienst der Polizei zusammen“, sagt Werner Lorse, Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Zülpich. „Mit dem neuen Fahrzeug wollen wir dem verständlichen Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung nachkommen und die Präsenz des Ordnungsamtes überall im Stadtgebiet deutlich zeigen.“

Zugleich setzt die Stadt Zülpich mit dem neuen Dienstfahrzeug ein weiteres Zeichen für Nachhaltigkeit und Umweltschutz, denn der kleine Flitzer fährt zu einhundert Prozent elektrisch. Es ist mittlerweile das fünfte Fahrzeug mit elektrischem Antrieb bei der Stadt Zülpich.

Zwei weitere Elektrofahrzeuge stehen dem Baubetriebshof für seine vielfältigen Aufgaben zur Verfügung. Außerdem verfügt die Stadtverwaltung über zwei E-Bikes, die von den Bediensteten des Rathauses für kürzere Dienstfahrten verwenden werden.

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Schließung von Sportstätten in der Energiekrise vermeiden

Region/Koblenz – Sportbund Rheinland wendet sich an Landräte und Bürgermeister. Der Sportbund Rheinland (SBR) hat in einem Schreiben die Vertreter der Kommunen im Rheinland aufgerufen, darauf hinzuwirken, die Schließung von Sportstätten infolge der Energiekrise zu vermeiden und bietet sich für konstruktive Gespräche an. Hintergrund des Briefes ist die Empfehlung des Deutschen Städtetags, Sporthallen und Schwimmbäder zu schließen, um Energie zu sparen.

In einem ersten Schreiben hatten sich zuvor bereits der Deutsche Olympische Sportbund und der Landessportbund Rheinland-Pfalz gegenüber dem Städtetag-RLP, dem Gemeinde- und Städtebund RLP und dem Landkreistag RLP klar positioniert. Darin bekennen sich DOSB und LSB zur Verantwortung des organisierten Sports, seinen Beitrag zur Bekämpfung der Energiekrise zu leisten. „Aber die Schließung von Sportstätten darf keinesfalls die prioritäre Leitlinie unseres bzw. Ihres Handelns sein und werden“, heißt es in dem Schreiben. Insbesondere eine erneute Schließung der Schwimmbäder sei „unverantwortlich“.

Der Sportbund Rheinland unterstreicht in seinem Schreiben an die Kommunen die Bedeutung der Sportvereine in Krisenzeiten, wie zuletzt in der Corona-Pandemie bewiesen. „Erst jetzt wird in ganzem Ausmaß erkennbar, welche negativen Auswirkungen Bewegungsmangel auf die soziale und psychische Entwicklung insbesondere Heranwachsender hat. Ganz zu schweigen von den möglichen dramatischen Folgen des Nicht-Schwimmenlernens von Kindern“, betont Monika Sauer, die Präsidentin des Sportbundes Rheinland.

„Aus diesem Grund hat auch die Landesregierung dem organisierten Sport zwei Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um nach der Corona-Pandemie den Sport im Sportverein zu reaktivieren. Dieses Geld nutzen wir für unsere Kampagne „Comeback der Bewegung“, die eine nachhaltige Wirkung auf die Mitgliederentwicklung in unseren Sportvereinen erzielen soll“, ergänzt SBR-Geschäftsführer Martin Weinitschke. Auch dieses Engagement würde mit der Schließung von Sportstätten mit einem Schlag zunichte gemacht.

Der SBR richtet mit seinem Schreiben die eindringliche Bitte an die kommunalen Repräsentanten, das Gespräch mit den Sportvereinen zu suchen, um gemeinsam Konzepte zur Energieeinsparung zu entwickeln. Man sei sich sicher, dass „Vereinsvertreter mit kreativen Vorschlägen das Bemühen der Kommunen zum Energieeinsparen unterstützen werden.“

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Über 20.000 Besucher*innen besuchten bisher das Stadtglühen in Aachen

Aachen – Am kommenden Wochenende steht das große Finale an, bei dem an neun Orten in der Innenstadt rund 20 verschiedene Programme zu bewundern sind. Das Stadtglühen der freien Kultur in Aachen. Ein „Wanderzirkus der alternativen Kultur“, der seit Anfang Juli auf der Reise durch elf besondere Orte Aachens ist und bisher tausende Aachner*innen in seinen Bann gezogen hat. Dazu ein Sommer, wie er im Buche steht. Noch bis zum 7. August sind zahlreiche Events der freien Kulturszene in der Stadt zu sehen und zu hören. Kunst und Kultur sind hier kostenlos für alle Aachener*innen erfahr- und erlebbar.

„Der Name dieses Formats ist Programm“, sagt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen nach fünf Wochen Stadtglühen in einem Pressegespräch und ergänzt: „Überall in der Stadt lebt in den Herzen der Menschen momentan die Kultur. Das Stadtglühen bespielt die Kulturtopographie Aachens von der Innenstadt bis in die Bezirke. Das Konzept eines Wanderzirkusses hat mich dabei von Anfang an begeistert.“

Begeistert hat das Konzept auch die bisher über 20.000 Besucher*innen, die die verschiedenen Events des Sommer-Festivals besuchten. Statistisch gesehen waren etwa 500 Besucher*innen bei jeder einzelnen Veranstaltung – abgesehen von zwei Unwettertagen, an denen die geplanten Formate im Park des Ludwig Forums abgesagt werden mussten. Highlights waren dabei die Veranstaltungen am Reallabor am Templergraben – hier zählten die Veranstalter deutlich mehr als 3.000 Besucher*innen „und es herrschte eine tolle Atmosphäre wie beim Rock am Ring“, berichtet Eric Gluth vom städtischen Veranstaltungsmanagement.

Am kommenden Wochenende steht nun das große Finale an, bei dem an neun Orten in der Innenstadt rund 20 verschiedene Programme zu bewundern sind. Los geht es am Samstag, 6. August, bei St. Foillan und auf dem Lindenplatz mit Carmina Mundi sowie im Elisengarten mit dem Theater Rosenfisch und den Compagnien Irene K. („Look at me“) und Maureen Reeor mit Tanztheater.

Am Sonntag, 7. August, folgen Veranstaltungen an verschiedenen Orten rund um Dom und Rathaus. Ein großer Umzug durch die Innenstadt, bei dem fünf Combos (die Aixotic Sambistas, das Improtheater to go, die SunLane Ltd. New Orleans Jazzband, das Urinetown flashmob musical sowie die Spedition Hubweber) von Ort zu Ort ziehen, rundet das Finale des 2022-er Stadtglühens ab. Start ist in der Großkölnstraße, dann geht es weiter über den Markt und den Münsterplatz zum Elisengarten und schließlich zum Hof. Überall spielt jede der fünf Formationen ein 20-minütiges Set und zieht dann weiter. „Das wird wie ein leicht verstrahlter Karnevalszug mit besserer Musik“, lacht Lars Templin, Projektleiter „Stadtglühen“ und Geschäftsführer Musikbunker-Aachen e.V..

Sibylle Keupen: „Mit dem Stadtglühen in seiner zweiten Folge konnten und können wir Kultur in diesem Sommer endlich mal wieder richtig leben, wie wir sie lieben. Das Festival ist super gelungen und zeugt von einer guten Zusammenarbeit der freien Szene und der Verwaltung. Mal sehen, was in Zukunft noch passiert …“

Weitere Informationen zum Finale des Stadtglühens gibt es im Internet unter www.stadtgluehen.de sowie unter #aachenmachtkultur.

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Top-Events

Top Act EKO FRESH kommt am Samstag 6. August nach Euskirchen!

Euskirchen – Neuer Headliner beim ersten HIP-HOP Openair im Waldfreibad Euskirchen. Aufgrund der kurzfristigen Erkrankung musste der geplante Auftritt von MONTEZ beim ersten HIP-HOP Openair am kommenden Samstag, 6. August, leider von seinem Management gestern früh abgesagt werden. Der Stadtbetrieb Kultureinrichtungen Euskirchen – als Veranstalter – konnte wenige Stunden später den neuen TOP ACT für das Festival bekanntgeben: Einer der bekanntesten deutschen Rapper und HIP-HOP-Stars – EKO FRESH – kommt am Samstag nach Euskirchen!

Das weitere LineUp bleibt bestehen: NKSN und WEEKEND treten ab 18:30 Uhr im Waldfreibad auf!

Vorverkaufstickets sind weiterhin ab 13,20 Euro beim SVE-Kundencenter und im Stadtmuseum sowie online bei Eventim (https://www.eventim.de/artist/montez/hip-hop-openair-2022-montez-weekend-nksn-3141774/?affiliate=GMD) erhältlich; die Tageskasse öffnet am Samstag um 17.30 Uhr, dort kosten die Karten dann 18 Euro für Schüler*innen und Schwerbehinderte (mind. 50 GdB) sowie 38,00 Euro für alle anderen Festivalbesucher

Alle Informationen – auch zum kostenfreien Shuttle-Bus ab Bahnhof Euskirchen, der Kiss’n’Ride-Zone und dem Künstlern – gibt es auf Facebook, Instagram und unter www.kultur-euskirchen.de.

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E-Bürgerauto übertrifft alle Erwartungen

Region/Mayen-Koblenz – Großes Interesse am kostenlosen Angebot des Landkreises. Seit Mai stehen in acht Gemeinden und Stadtteilen des Landkreises Mayen-Koblenz Elektroautos bereit, die Einwohner der jeweiligen Gemeinde kostenlos ausleihen können. Bis Ende Juni wurden insgesamt bereits rund 44.000 Kilometer mit den Fahrzeugen zurückgelegt und es kommen im Schnitt täglich über 120 Kilometer pro Elektroauto hinzu. „Die Fahrtleistung übertrifft damit deutlich unsere Erwartungen“, sagt René Leßlich, der als Klimaschutzmanager gemeinsam mit seinem Kollegen Nico Hickel das Projekt aus der Kreisverwaltung koordiniert. Mehr als 230 Personen haben die elektrischen Autos bereits genutzt. Registriert haben sich sogar mehr als 900 Personen und zeigen damit Interesse an der Nutzung der Fahrzeuge.

Ein Wermutstropfen ist aktuell, dass die Fahrzeuge vielfach durch einzelne Nutzer auf Wochen im Voraus gebucht werden und so andere registrierte Personen so nicht zum Zug kommen. „Auch erleben wir häufig, dass die gebuchten Fahrzeuge zum Termin gar nicht genutzt werden. Das erzeugt Unmut bei anderen, die die Fahrzeuge buchen wollen“, so Nico Hickel. Da die Fahrzeuge gegenwärtig bis zu 48 Stunden am Stück gebucht werden können, entstehen oftmals große ungenutzte Lücken. Um dies in Zukunft zu vermeiden, wird der Ausschuss für Umwelt, Klima und Verkehr in seiner nächsten Sitzung Mitte September über geeignete Änderungen und Anpassungen am Buchungssystem beraten. Es soll eine gerechte und effektive Nutzung des E-Bürgerautos für die Bürgerinnen und Bürger gewährleistet werden.

An dem drei Jahre dauernden Projekt nehmen die Verbandsgemeinden Pellenz, Maifeld, Rhein-Mosel, Weißenthurm sowie die Städte Andernach, Mayen, Bendorf und Mendig teil. Innerhalb der Städte und Verbandsgemeinden sind die Fahrzeuge während der drei Jahre in unterschiedlichen Stadtteilen und Ortsgemeinden stationiert. Aktuelle Standorte der Bürgerautos:

  • Andernach-Eich, An der Feuerwehr
  • Mayen-Kürrenberg, Dorfgemeinschaftshaus
  • Bendorf-Mülhofen, Parkplatz Hüttenstraße
  • Mülheim-Kärlich, Rathaus
  • Winningen, Parkplatz am Rathaus
  • Mertloch, Feuerwehrhaus
  • Plaidt, Verbandsgemeindeverwaltung
  • Mendig, Tiefgarage der Stadt unter VG Neubau

Durch die unterschiedlichen Standorte sollen möglichst viele Mayen-Koblenzer in den Genuss kommen, die Autos nutzen zu können. Der Nutzerkreis ist je nach Kommune unterschiedlich geregelt. So können in Eich, Mülhofen, Mülheim-Kärlich und Plaidt alle Bürger der jeweiligen Stadt oder Verbandsgemeinde die Elektroautos ausleihen, während in Mendig, Kürrenberg, Winningen und Mertloch die Nutzung den Bürgern der jeweiligen Stadt, Stadtteile und Ortsgemeinde vorbehalten ist.

Für die Nutzer ist das Ausleihen kostenlos. Die Leasing-Kosten in den ersten beiden Projektjahren tragen der Landkreis Mayen-Koblenz und im dritten Jahr die Verbandsgemeinden und Städte. Die Kosten für das Laden am örtlichen Standort übernehmen die Kommunen über den gesamten Projektzeitraum. Das Laden außerhalb der Standorte ist durch die Nutzer eigenständig zu organisieren. Buchen kann man die Autos online oder per App über den Carsharing-Anbieter Regio.Mobil. Der Zutritt zu den Autos erfolgt in der Regel ebenfalls per App. Darüber hinaus besteht für Bürger ohne Smartphone die Möglichkeit, mittels einer Karte das Auto freizuschalten. Diese kann im Rahmen der Registrierung angefordert werden.

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Ausstellung im Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen wird verlängert

Aachen – Die Ausstellung „Alle für eine? – 50 Jahre kommunale Neuordnung in Aachen!“ wird bis zum 04. September 2022 verlängert. Im Jahr 2022 jährt sich die kommunale Neugliederung in Aachen zum 50. Mal. Das sogenannte Aachen-Gesetz trat am 1. Januar 1972 in Kraft, mit dem die Neugliederung des Kreises Aachen beschlossen wurde. Aachen wuchs dadurch nicht nur auf etwa das Dreifache seiner Fläche, sondern gewann auch rund 63.000 Einwohner hinzu.

Die ehemaligen Gemeinden Brand, Eilendorf, Haaren, Kornelimünster, Laurensberg, Richterich und Walheim wurden durch die Eingemeindung zu neuen Stadtteilen der Stadt Aachen. Die kommunale Neuordnung von 1972, bei der die sieben Gemeinden ihre Eigenständigkeit verloren, war nichts völlig Neues, fand jedoch in einem bisher nicht gekannten Ausmaß statt. Bereits 1897 wurde die Stadt Burtscheid mit der Stadt Aachen zusammengeschlossen, 1906 folgte die Eingemeindung der Gemeinde Forst.

Die Ausstellung wird die vielgestaltigen Hintergründe und Auswirkungen der Neugliederung sowie die unterschiedlichen Perspektiven von Stadt, Gemeinden und Bürger*Innen vorstellen. Dabei stehen die sieben eingemeindeten Orte mit ihrer jeweiligen historischen Entwicklung, ihren Gemeinsamkeiten und Unterschieden im Zentrum. Gezeigt werden Dokumente verschiedenster Art, Pläne und Karten, Foto- und Filmmaterial sowie dreidimensionale Exponate wie Vereinsfahnen, Einrichtungsgegenstände aus den alten Gemeinde-sälen und Modelle historischer Gebäude. Infografiken und Karten erläutern anschaulich die wichtigsten Aspekte, darüber hinaus gibt es Medienstationen mit Zeitzeugeninterviews mit Beteiligten aus Politik und Verwaltung, die von ihren persönlichen Erfahrungen berichten.

Kuratoren: Lars Neugebauer und Katrin Bündgens

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Ein „Urgestein“ im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen geht in den Ruhestand

Mayen – Pflegedirektorin Mechthild Annen wird mit Herz und Jazz verabschiedet. Sie steht für über 40 Jahre Dienst am Menschen und hat die Pflege und die Pflegequalität im St. Elisabeth über Jahrzehnte mit ihren Teams geprägt: Mechthild Annen. Die Pflegedirektorin stand der größten Berufsgruppe im Krankenhaus vor und wurde nun in den Ruhestand verabschiedet. Wegbegleiter und Vertreter aus dem GK-Mittelrhein waren in das St. Elisabeth gekommen, um ihr Adieu zu sagen. „Sie haben ein Gespür für die Menschen und ein Gespür, wie man Probleme löst“, so Melanie John, Geschäftsführerin des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein. „In der langen Zeit hier in Mayen haben Sie nie stillgestanden und sich besonders für den Nachwuchs engagiert.“

Die Kaufmännische Direktorin Christine Kaul und der Ärztliche Direktor Dr. med. Cvijetin Branding-Cvijanovic hielten gemeinsam Rückschau: Zuerst war es eine Ausbildung zur Industriekauffrau, danach entdeckte Mechthild Annen ihren Traumjob. 1980 startete sie in den Beruf der Krankenschwester. Von 1984 bis 2012 war sie in der Chirurgie tätig, „deswegen haben wir uns auch so gut verstanden“, meinte der Ärztliche Direktor lächelnd. „Damals waren Sie auch mit dem Qualitätsmanagement betraut und haben unter anderem 2008 aktiv den Zertifizierungsprozess des Brustkrebszentrums gemanagt“, erinnerte Christine Kaul. 2012 wechselte Mechthild Annen in die Pflegedirektion und war seitdem Mitglied im dreiköpfigen Krankenhaus-Direktorium. Ihre beiden Mitstreiter beschrieben die scheidende Kollegin als hoch engagiert, diszipliniert, loyal, menschlich, humorvoll (getreu ihrem Motto „einmal am Tag herzlich lachen“) sowie als Teamplayer und als einen Menschen, der Chancen nutzt, Veränderungen wagt und sich mit der Pflege und dem „Liesel“ identifiziert. „Dein Wirken hat uns nachhaltig geprägt“, so Branding-Cvijanovic. Das bestätigten auch die Bereichs- und Pflegedienstleiterinnen Jennifer Mohr und Annika Geisen. „Mit dir fiel das positive Denken leicht. Wir sind dankbar, für die vielen kleinen und großen Dinge, die wir gemeinsam erfahren haben – Mama Annen.“ Es meldeten sich auch weitere Leitungskräfte zu Wort und lobten das „immer offene Ohr und die immer offene Tür“ bei Mechthild Annen.

Die Pflegedirektorin selbst wollte nie eine Ansprache halten, „heute ist es aber an der Zeit“, meinte sie sichtlich bewegt. „Für mich gilt immer einer für alle, alle für einen´. Ich wünsche mir die gleiche Unterstützung für die nachfolgenden Generationen, denn ohne meine Leitungen hätte ich das so nicht geschafft.“  Begleitet von den „Mixed Pickles“, einem Jazz-Duo, das gefühlvoll zwischen den Reden Akzente setzte, war es eine sehr herzliche Verabschiedung. Die Kaufmännische Direktorin brachte es abschließend auf den Punkt: „Wir sagen danke für Ihre Tatkraft, für Ihr Engagement und Ihren Einsatz im und für das Mayener Krankenhaus und wünschen Ihnen eine gesunde und glückliche Zukunft.

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Unterstützung aus Mexiko – 12.000 Euro an die Hilfsgruppe Eifel übergeben

Kall/Eicks – 187 Läufer, Wanderer, Walker und Radler beim ersten Mutperlen-Spendenlauf für krebskranke Kinder. Es war bereits der zweite virtuelle Spendenlauf, den das Mutter-Tochter-Gespann Carmen und Annika Karwanska aus Eicks zugunsten der Kaller Hilfsgruppe Eifel veranstaltet haben. In beiden Fällen unterstützt der Kaller Verein damit Projekte des Bonner Förderkreises für krebskranke Kinder und Jugendliche.

Nach dem ersten Spendenlauf vor zwei Jahren konnten Carmen und Annika Karwanska der Hilfsgruppe einen Erlös von über 17.000 Euro übergeben. Diesen verwendete die Hilfsgruppe für die Finanzierung der Einrichtung von 43 Elternzimmern im neuen Familienhaus des Förderkreises am neuen Eltern-Kind-Zentrum der Bonner Uni-Klinik. Rund 150.000 Euro hat die Kaller Kinderkrebshilfe inzwischen in die Komplett-Einrichtung der Elternzimmer investiert.

Der jetzige virtuelle Mutperlen-Spendenlauf vom 17. bis 19. Juni diente der Unterstützung eines Mutperlen-Projektes auf der Kinderkrebsstation der Uni-Klinik, wo Annika Karwanska vor 17 Jahren selbst als Leukämie-Patientin erfolgreich behandelt  wurde.  Als  ehemals Betroffene war es der 21-Jährigen und Ihrer Mutter ein großes Anliegen, auf die Wichtigkeit des Mutperlen-Projektes aufmerksam zu machen.

„Die Mutperlen sind uns ein Herzensprojekt, welches nicht an fehlendem Geld scheitern darf“, so Annikas Mutter Carmen Karwanska. Deshalb suchte die Eickser Familie auch Sponsoren, die den Mutperlen-Lauf unterstützten. Die Suche blieb  nicht erfolglos, denn kürzlich konnten Carmen Karwanska und deren Ehemann Horst erneut einen stolzen Spendenbetrag von 12.027,00 Euro überreichen, der nach Deckung aller Kosten übrig geblieben war.

Mutperlen sollen den krebskranken Kindern während ihrer strapaziösen Behandlung in der Klinik Mut machen. Denn wie Annika damals selbst erfahren mussten, ist die Therapie einer Krebserkrankung für die Kinder und Jugendlichen, sehr langwierig, sehr schmerzhaft, traumatisch und belastend. Carmen Karwanska: „Oft verlieren die Kinder die Geduld oder unterziehen sich notwendigen Behandlungen nur ungern“.

Die besagten Mutperlen sind da ein bewährtes Belohnungssystem während der gesamten Behandlungszeit. Die kleinen Patienten bekommen für jede Behandlung eine spezielle Perle, die diese spezielle Untersuchung symbolisiert. Die Kinder fädeln die Perlen auf eine lange Schnur. Je nach Dauer der Behandlung kann die Perlenschnur eine Länge von mehreren Metern erreichen.

Nach dem großen Erfolg vor zwei Jahren organisierten Annika und Carmen Karwanska jetzt einen zweiten virtuellen Spendenlauf, an dem  Jogger, Wanderer, Walker und erstmals auch Radfahrer teilnehmen konnten, wobei jeder Teilnehmer von einem beliebigen Ort aus starten konnte.

Der virtuelle Lauf wurde über das Internetportal www.tafftiming.de  abgewickelt und dokumentiert. Bis zum Laufende am 19. Juni um 18 Uhr mussten Zeit und Startnummer über den bei der Anmeldung zur Verfügung gestellten Link eingetragen werden. Zusätzlich mussten die Teilnehmer dort Fotos ihrer Aktivität hinterlegen.

Am Lauf nahmen insgesamt nahmen 187 Personen im Alter zwischen neun und 75 Jahren teil, die es auf eine Gesamtleistung von 2510,4 Kilometer brachten. Die 46jährige Elvira Mikkalkina aus Bad Schandau in der sächsischen Schweiz walkte für die Aktion über zehn Kilometer im fernen Mexiko.

Im Vorfeld des Mutperlen-Laufes hatte die Offene Ganztagsschule Kommern die Aktion von Annika und Carmen Karwanska mit einem eigenen Schul-Spendenlauf unterstützt und dabei durch die Hilfe von Sponsoren einen Erlös von 1000 Euro für das Mutperlen-Projekt erzielt.

Der Vorsitzende der Hilfsgruppe, Willi Greuel, war überwältigt vom  erneut so hohen Ergebnis des Spendenlaufes. Er versicherte, dass die Hilfsgruppe auch weiterhin den Bonner Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche unterstütze. Das Mutperlen-Projekt gebe der erkrankten Kindern und deren besorgten Eltern sei ein Stück Hoffnung und Zuversicht auf eine erfolgreiche Therapierung, wie sie auch Annika Karwanska damals erfahren habe. Greuel: „Die Mutperlen sollen allen Betroffenen Mut machen“. (Reiner Züll)