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Dauner Unternehmen TechniSat neuer Trikotsponsor des FSV Salmrohr

Daun/Salmrohr, 07.09.2020 –  Das Logo einer der führenden deutschen Hersteller von Produkten der Unterhaltungselektronik ziert künftig das FSV-Trikot. TechniSat wird zur Saison 2020/2021 Trikotsponsor der Oberligamannschaft. Das weltweit agierende Unternehmen mit allein 5 Standorten in Deutschland und Hauptsitz in Daun ist bereits seit fast 30 Jahren treuer Förderer des FSV Salmrohr. Die 1987 von Peter Lepper gegründete TechniSat Digital GmbH ist bereits seit ihren Anfängen als Sponsor beim FSV präsent und konnte somit schon einige Erfolge an der Seite der „Macht vom Dorf“ feiern. Von den Spielzeiten in der Regionalliga West/Südwest über die DFB-Pokalspiele bis hin zu den Siegen im Rheinlandpokal – TechniSat war immer dabei.

Neben dem Seniorenbereich liegt dem Unternehmen auch der Jugendfußball sehr am Herzen. So haben sich in den letzten Jahren sowohl der vom FSV organisierte TechniSat-Cup zu Pfingsten als auch der TechniSat-Budenzauber im Winter zu wichtigen/bedeuten-den Events für den Nachwuchs der Region entwickelt. Eine Partnerschaft, die FSV-Ehrenpräsident Peter Rauen nur in höchsten Tönen loben kann: „Die Firma TechniSat hat uns über nun mehrere Jahrzehnte sehr nachhaltig und wohlwollend unterstützt. Die Zusammenarbeit ist einfach vorbildlich“. Dass die Partnerschaft auch in Zukunft fortbestehen soll, daran gab es keine Zweifel. Schon frühzeitig hatte sich TechniSat dazu entschlossen, die 1. Mannschaft von Trainer Lars Schäfer in der kommenden Spielzeit – ganz unabhängig von der Klassenzugehörigkeit – als Trikot-sponsor zu unterstützen.

Ähnlich positive Worte fand Tyrone Winbush, Leiter Marketing und Unternehmenskommunikation der TechniSat Digital GmbH: “Wir durften den FSV durch viele ereignisreiche Jahre begleiten. Mit dem Trikot-Sponsoring in der Saison 2020/2021 möchten wir, als Unternehmen, das seine Produkte in Deutschland entwickelt und produziert, ein Zeichen der Verbundenheit mit diesem Traditionsverein, mit der Region und dem Leistungssport im Allgemeinen setzen. “

Über TechniSat: Die TechniSat Digital GmbH wurde 1987 von Peter Lepper mit dem Ziel gegründet, hochwertige Satellitenempfangstechnik für den Endverbraucher anzubieten. Heute ist TechniSat einer der führenden deutschen Hersteller von Produkten der Unterhaltungselektronik. Inzwischen gehören Fernseher, Digitalradios, Smart-Home-Produkte und weitere Lifestyle-Elektronik-geräte zum Angebot. Um seine Kunden immer wieder mit innovativen, qualitativ hoch-wertigen Produkten und Lösungen zu begeistern, arbeitet TechniSat seit über 30 Jahren nach vier elementaren Maximen: Langlebigkeit und Nachhaltigkeit; Innovation zum Nutzen der Kunden; Intuitive Bedienkonzepte; Service und Kundennähe. Mit über 1.200 Mitarbeitern und insgesamt acht Standorten, von denen sich fünf in Deutschland befinden, setzt TechniSat auf eine sehr hohe Fertigungstiefe sowie auf ein umfassendes Servicepro-gramm, mit dem Ziel, den hohen Erwartungen seiner Kunden stets gerecht zu werden.

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Wirtschaft

Start in eine energiegeladene Ausbildung: Energieversorgung Mittelrhein begrüßt 20 neue Auszubildende

Region/ Koblenz, 07.09.2020 – Sie wollen die Energiezukunft aktiv mitgestalten: Insgesamt 20 junge Menschen haben in diesem Monat ihre Ausbildung in der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) begonnen. Vorstandsvorsitzender Josef Rönz begrüßte die neuen Mitarbeiter und wünschte ihnen viel Erfolg bei ihrer Ausbildung. „Der Start in die energiegeladene Ausbildung fällt aufgrund der Corona-Pandemie in eine ungewöhnliche, im Zuge der Energiewende aber zugleich in eine sehr spannende Zeit“, betont Josef Rönz.

Insgesamt sind zehn kaufmännische und zehn technische Auszubildende bei der evm-Gruppe ins Berufsleben gestartet. Die Berufsbilder sind dabei sehr unterschiedlich: Darunter sind sowohl angehende Industriekaufleute, Wirtschaftsinformatiker als auch IT-Systemelektroniker und Metallbauer dabei. „In unserer Lehrwerkstatt werden sie bestmöglich auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet. Zusätzlich erhalten sie durch unsere Ausbildungsbeauftragten in vielen Bereichen unserer Unternehmensgruppe Einblicke in sehr viele weitere spannende sowie interessante Aufgabengebiete und erfahren, wie in unserem Räderwerk eins ins andere greift“, schildert es Ausbildungsleiter Ralph Sauer.

Neben der klassischen Ausbildung bietet die evm-Gruppe auch die Möglichkeit, sich innerhalb eines dualen Studiums zu qualifizieren. Unter den 20 neuen Auszubildenden befinden sich drei, die diesen Weg beschreiten. Insgesamt beschäftigt die evm-Gruppe rund 80 Auszubildende. Nach Abschluss der Ausbildung stellt die evm eine Übernahme in Aussicht.

Mehr zur Ausbildung bei der evm-Gruppe unter www.evm.de/karriere

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Kita-Ausbau in Mechernich geht später an den Start

Mechernich, 07.09.2020 – Die Kindertagesstätte der Arbeiterwohlfahrt (AWO) am Nyonsplatz wird erweitert. Um das bereits bestehende Erdgeschoss um eine weitere Etage aufzustocken, war in den vergangenen Monaten bereits emsig an dem Gebäude gearbeitet worden. Zum 1. Oktober sollte die Erweiterung an den Start gehen.

„Die Eröffnung muss leider Corona-bedingt nach hinten verschoben werden. Handwerksbetriebe und Lieferanten hatten verstärkt mit Lieferengpässen zu kämpfen“, erklärt Christoph Breuer vom Gebäudemanagement der Stadt.

Mit dem Ausbau sollten in der AWO-Kita zwei weitere U3-Gruppen betreut werden. Insgesamt 23 Kinder seien von den Eltern über den Kita-Navigator des Kreises bereits angemeldet worden. Die obere Etage der AWO-Kita am Nyonsplatz werde im Frühjahr 2021 bezugsfertig sein.

Die Stadtverwaltung Mechernich habe für die Übergangszeit eine Lösung gefunden, so dass kein Kind zu Hause bleiben müsse, so Breuer. Nach Bekanntwerden der Verschiebung habe man Gespräche mit der Freien Veytalschule in Satzvey geführt.

Die Schule habe bei der Anfrage der Stadtverwaltung keine Minute gezögert und gerne Klassenräume für die Kita-Kinder zur Verfügung gestellt, berichtet Breuer: „Die Schule verzichtet damit für mehrere Monate auf eingeplante Nutzungen und rückt dafür auch räumlich enger zusammen.“

Aktuell werden die Klassenräume, die noch aus der Zeit stammen als das Satzveyer Schulgebäude als Hauptschule genutzt wurde, renoviert. Breuer: „Eigentlich hätten die Räume erst deutlich später fertiggestellt werden sollen. Wir haben umgehend die Arbeitskräfte aufgestockt, damit die Räume schon ab Start der neuen U3-Gruppen, also dem 1. Oktober, als Kindergarten-Ersatz-Domizil genutzt werden können.“

Die betroffenen Eltern seien bereits informiert worden, teilt Elke Baum, Fachgruppenleiterin der AWO-Kitas in Mechernich, mit: „Geplant ist, dass zwei Kinder, deren Eltern nicht mobil sind, zusammen im Taxi abgeholt und wieder zurückgebracht werden.“ Alle anderen führen ihren Nachwuchs auf direktem Weg zur Freien Veytalschule.

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Nachwuchskräfte verstärken das Team der Kreissparkasse Mayen: Ausbildung zum Bankkaufmann mit Herzblut bestanden

Mayen/Region, 07.09.2020 – Drei „ehemalige Auszubildende“ haben vor Kurzem sehr erfolgreich die Ausbildung zum Bankkaufmann abgelegt. „In den zurückliegenden 3 Jahren und in Verbindung mit ihrer Abschlussprüfung haben Michelle Schäfer, Ewald Bertram und Annabell Loch unter Beweis gestellt, dass Sie fit für die Berufspraxis sind,“ freut sich Ausbildungsleiterin Jennifer Strobel.

Die erzielten guten Ergebnisse sind eine Bestätigung für ein umfassendes Ausbildungskonzept mit Zukunft: Die praktische Ausbildung für Bankkaufleute erfolgt in den Beratungscentern im gesamten Geschäftsgebiet der Kreissparkasse Mayen. Zusätzlich durchlaufen die Auszubildenden die Kompetenzcenter der Vermögens-, Firmenkunden- und Immobilienberatung, erhalten Einblicke in den Medialen Vertrieb und unterstützen im Kundenservicecenter. Theoretisches Wissen wird im Berufsschulunterricht, in innerbetrieblichen Seminaren und durch Fachvorträge von erfahrenen Sparkassenmitarbeitern vermittelt.

Zusätzlich wird die Ausbildung abgerundet durch verschiedene Seminare der Verbundpartner (LBS, Deka und Provinzial) sowie zahlreiche Verkaufsschulungen durch die hauseigene Trainerin und Ausbildungsleiterin Sabine Weitzel. „Daraus ergibt sich eine gute Mischung aus Theorie und Praxis, welche die jungen Leute von Beginn der Ausbildung bis zum Abschluss optimal auf den Berufsalltag vorbereitet“ erklärt Ausbilderin Sabine Weitzel. Gemeinschaftliche Aktivitäten der Auszubildenden, verschiedene Projekte, wie zum Beispiel die Hausmesse für alle Schulen im Geschäftsgebiet sowie eine Digitale Woche sorgen für eine abwechslungsreiche und spannende Ausbildung bei der Kreissparkasse Mayen.

Interessenten an einer Ausbildung zum Bankkaufmann / Bankkauffrau sowie am Dualen Studium zum Bachelor of Arts können sich unter  www.kskmayen.de/stellen bewerben.

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Unverpackt-Angebote künftig donnerstags auf dem Mayener Wochenmarkt

Mayen, 07.09.2020 – Am vergangenen Sonntag konnte Oberbürgermeister Wolfgang Treis zusammen mit der Organisatorin des Indian Summer Market Heike Berressem, Jessi mit ihrem „Unverpackt-Truck“ im Mayener Nettetal begrüßen.

Sie wird ab sofort immer donnerstags den Mayener Wochenmarkt bereichern. Der Unverpackt-Truck erinnert ein wenig an die längst vergangenen Tage der Tante-Emma-Läden.

Statt auf Regale mit einzelnen Produkten fällt der Blick auf Bulk Bins, Kanister mit Flüssig-Waren, Trockenprodukte in Glasgefäßen, leere Mehrwegbehälter bevorzugt aus Stoff, Edelstahl oder Glas und vieles mehr. Wer hier einkauft, bringst die Verpackung im Idealfall von zu Hause mit oder kauft sie im Laden, um sie beim nächsten Mal wieder dabei zu haben. Je nach Produkt, das gekauft werden soll, können das Einkaufsnetze, Stoffbeutel, Schraubgläser oder auch Plastikdosen und Papierbeutel sein.

„Eine tolle Möglichkeit Verpackungsmüll zu vermeiden und ich hoffe, dass die Idee in Mayen viele Freunde findet, die bei der sympathischen Jessi ihre Einkäufe tätigen“, so Oberbürgermeister Treis.

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Vier Azubis verstärken den Rettungsdienst Kreis Düren

Kreis Düren, 07.09.2020 – „Es beruhigt zu wissen, dass Notfallsanitäter schnell vor Ort sind, wenn im Kreis Düren Erste Hilfe erforderlich ist“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, als er  am 1. September die vier neuen Auszubildenden der Rettungsdienst Kreis Düren AöR (RDKD) an ihrem ersten Arbeitstag begrüßte. Als RDKD-Mitarbeiter gehören sie zur „Konzernfamilie Kreis Düren“.

Am Notfallbildungszentrum Eifel-Rur gGmbH (NOBIZ), das seinen Sitz am Feuerschutztechnischen Zentrum des Kreises Düren in Stockheim hat, starten insgesamt 31 Schülerinnen und Schüler in ihre dreijährige Ausbildung. Unter ihnen sind zudem zwei weitere beim DRK-Kreisverband Düren und zwei beim DRK-Kreisverband Jülich tätig. Die neue Klasse ist der sechste Jahrgang, der im NOBIZ auf die Arbeit im Rettungswesen vorbereitet wird.

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Wirtschaft

Wirtschaftsstandort Eifel: Eine Region – Zwei Bundesländer – Ein Portal

Region, 07.09.2020 – Herzlich Willkommen im Westen Deutschlands. Unternehmerinnen, Unternehmer und Unternehmen finden hier exzellente Rahmenbedingungen für die Umsetzung von innovativen Ideen. Über Ländergrenzen hinweg verbindet die Eifel Nordrhein-Westfalen mit Rheinland-Pfalz und Belgien zu einer Region mit bunter Vielfalt und einzigartiger Lage.

Mit dem regionalen, digitalen Wirtschaftsmagazin eifelschau.de informieren wir Sie über aktuelles aus der regionalen Wirtschaft, zu innovativen Projekten, beispielhaften Initiativen sowie aktuellen News der gesamten Eifel-Region.

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Tourismus

Römerbergwerk Meurin in Kretz ist Korrespondenzort

Kretz/Plaidt, 07.09.2020 – Mit einer Sonderausstellung ist das Römerbergwerk Meurin in Kretz Korrespondenzort der Landesausstellung „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht. Von Karl dem Großen bis Friedrich Barbarossa“ im Kaiserjahr 2020/21. Die Sonderausstellung im Römerbergwerk, die die mittelalterliche Geschichte des Bergwerks behandelt, kann ab dem 9. September im Rahmen der Öffnungszeiten dienstags bis sonntags von 11.00 – 16.00 Uhr besichtigt werden.

Das „Finstere Mittelalter“ – diese verbreitete Redensart trifft für die Tuffbergwerke am Laacher See-Vulkan im wahrsten Wortsinn zu. Ganz anders in der römischen Epoche:

Mittelalterliche Arbeitsstätte im Römerbergwerk. Foto: Vulkanpark GmbH/Römerbergwerk Meurin

Seit Einführung der Steinbauweise in Mitteleuropa unter Kaiser Augustus (27 v.-14 n. Chr.) war Tuffabbau bis Kaiser Valentinian I. (364-375 n. Chr.) ein herausragender Wirtschaftszweig. Immer wieder nutzten die Kaiser den wertvollen Stein, war er doch der geeignete Baustoff für eine prunkvolle Architektur zur Demonstration ihrer Macht – für Städte, Paläste, Kastelle. Bis in die Mitte des 5. Jahrhunderts finden sich Hinweise auf ein Fortbestehen der hiesigen Bergwerksbetriebe. Danach brechen die Quellen ab – für mehr als sechs Jahrhunderte.

Dennoch wird weiter mit Tuffstein gebaut, auch im Mittelalter. Zur Zeit der Romanik im 10. Bis 13. Jahrhundert kam es zu einem regelrechten Bauboom mit dem vulkanischen Stein, der auch den Nord- und Ostseeraum erreichte. Nicht der Kaiser – die Kirche ist nun der größte Auftraggeber für Bauten aus Tuffstein. So findet sich der Stein auch in vielen mittelalterlichen Kirchen am Rhein wieder, wie z.B.  St. Gereon und St. Severin in Köln. Für diese Bauten wurde zunächst jedoch nicht in den Bergwerken abgebaut – es wurde ausschließlich Altmaterial aus römischen Ruinen verwendet.

Die Bergwerke selbst hat man frühestens seit dem 12. Jahrhundert wieder befahren, so auch das Römerbergwerk Meurin. Keramikscherben und „ziegelförmige“ Tuffsteine, wie sie an zahlreichen romanischen Kirchen und Klöstern zu dieser Zeit im Rheinland verbaut wurden, fanden sich dort bei Ausgrabungen und belegen den mittelalterlichen Abbau.

Im Rahmen der Sonderausstellung wird die mittelalterliche Geschichte des Bergwerks in den Vordergrund gerückt und damit die originalen Funde, der Abbau des Tuffs, die Transport- und Handelswege und der Kirchenbau näher betrachtet.

Der Tuffstein kann sicherlich als eine Säule der Macht bezeichnet werden – wurde er doch für Prunkbauten verwendet, die der Machtdemonstration dienten. Dennoch wird wohl nie ein Kaiser selbst einen Fuß ins staubige Bergwerk gesetzt haben.

Kaiserjahr und Korrespondenzorte

Das Jahr 2020/2021 hat die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) zum „Kaiserjahr“ in ganz Rheinland-Pfalz ausgerufen. Im Mittelpunkt steht die große Landesausstellung „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“, die vom 9. September 2020 bis zum 18. April 2021 im Landesmuseum Mainz der GDKE gezeigt wird.

Da Rheinland-Pfalz eine große Anzahl mittelalterlicher Originalschauplätze zu bieten hat, sind neben der Landesausstellung in Mainz zahlreiche Korrespondenzorte in das Kaiserjahr eingebunden. Die Korrespondenzorte behandeln in eigenen Präsentationen ausgewählte Aspekte der Landesausstellung. Darunter auch das Römerbergwerk Meurin in Kretz, das zum einen Originalschauplatz des antiken und mittelalterlichen Abbaus ist und gleichzeitig eine Sonderausstellung bietet. Weitere Informationen unter www.roemerbergwerk.de

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Tourismus

Landkreis Mayen-Koblenz stellt 16 Hektar Grünland für Naturschutzprojekt im „ Oberen Elztal “ bereit

Monreal/Region/Kreis MYK, 07.09.2020 – Eine Fläche von 16 Hektar Grünland zwischen Monreal und Bermel, die sich überwiegend im Besitz des Landkreises Mayen-Koblenz befindet, wurde nun in ein Naturschutzprogramm integriert. Das Grünland, das verschiedenste Biotoptypen auf kleinstem Raum aufweist, soll dadurch langfristig erhalten bleiben und wird dazu unter rein naturschutzfachlichen Aspekten bewirtschaftet. Das bedeutet: Es darf frühestens Ende Juni gemäht oder beweidet werden, weder Dünger noch Pflanzenschutzmittel sind erlaubt, die Anzahl an Weidevieh ist beschränkt und auch ökonomisch wenig attraktive Flächen müssen mit bewirtschaftet werden.

„Im Gegensatz zu einzelnen blühenden Randstreifen haben wir im Oberen Elztal die einmalige Gelegenheit, auf großer Fläche Naturschutz im Grünland, das hier noch überwiegend aus artenreichen Wiesen und Weiden besteht, durchzuführen“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig. Dem Erhalt dieser Grünlandbestände und der dort lebenden Arten kommt damit eine große Bedeutung zu – gerade mit Blick auf den zunehmenden Rückgang der Insektenbestände. „Ohne die nach ökologischen Gesichtspunkten ausgerichtete Bewirtschaftung würde dieses grüne Kleinod in absehbarer Zeit wohl verschwinden“, so der Landrat.

Die Flächen erhielt der Landkreis im Rahmen einer Flurbereinigung, die das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Mayen durchgeführt hat. „Die Fläche selbst – ihr Ausmaß entspricht zusammengerechnet etwa 20 Fußballfeldern – wird künftig fachlich von der kreiseigenen Stiftung für Natur und Umwelt im Landkreis Mayen-Koblenz betreut. Hierzu schließt der Landkreis mit der Stiftung einen zunächst über 30 Jahre geltenden Betreuungsvertrag“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der Umweltstiftung, Burkhard Nauroth. „Das Elztalprojekt ergänzt die bisherigen Arbeitsschwerpunkte der Stiftung, schutzbedürftige und schutzwürdige Arten im Landkreis Mayen-Koblenz zu erhalten und durch spezielle Bewirtschaftungsweisen zu fördern und zu entwickeln“.

Die anfallenden Maßnahmen  werden von der Familie Ludwig aus Polcherholz bei Monreal durchgeführt. Diese war von der  Unteren Naturschutzbehörde und der Stiftung in einem mehrstufigen Verfahren ausgewählt worden. Gefördert werden die durchzuführenden  Maßnahmen im Rahmen des Förderprogramms EULLa. Die Grünfläche wird möglichst spät im Jahr gemäht und anschließend zu Heu verarbeitet. Durch die späte Mahd bietet die Grünfläche einen hervorragenden Lebensraum für Insekten. Im Gegenzug kann aber keine konventionelle Landwirtschaft betrieben werden, was mit finanziellen Einbußen verbunden ist. „Deshalb erhält der Landwirt als Gegenleistung für seine Arbeiten eine Prämie aus Mitteln des Vertragsnaturschutzes, damit diese Art der Bewirtschaftung auskömmlich ist“, erklärt Monika Ridder, Koordinatorin des Projektes bei der Unteren Naturschutzbehörde. Der Pachtvertrag zwischen dem Landkreis als Flächeneigentümer und den Bewirtschaftern läuft zunächst über fünf Jahre. „Wir sind sicher, dass wir mit der Ludwig Polcherholz GbR den richtigen Partner für unser Projekt gewonnen haben“, sagt Monika Ridder. Der Betrieb liegt nahe bei den Projektflächen und ist maschinell und vom Tierbestand so ausgerichtet, dass er die Vorgaben umsetzen kann. Mit einer kleinen Herde Galloway-Rindern sind bereits Tiere vorhanden, die sich für den hier notwendigen Beweidungsmodus gut eignen. Besonders wichtig ist auch, dass die späte Mahd und Heunutzung der Flächen und die übrige Bewirtschaftung, ausschließlich nach naturschutzfachlichen Vorgaben, gut in die Betriebsabläufe des Unternehmens passen.

„Mein besonderer Dank gilt neben der Familie Ludwig dem DLR in Mayen, das die Flächen des Landkreises zu nutzbaren Bewirtschaftungseinheiten zusammengelegt sowie dem Land Rheinland-Pfalz, das durch die finanzielle Förderung im Vertragsnaturschutzprogramm die extensive Bewirtschaftungsweise erst möglich gemacht hat“, sagte Landrat Dr. Alexander Saftig.

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Wirtschaft

Kreissparkasse Mayen begrüßte ihre neuen Auszubildenden, ihre Duale Studentin und ihre FOS-Praktikanten

Mayen/Region, 07.09.2020 – Der August war für 19 junge Menschen aus der Region der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Für 16 von ihnen begann offiziell die Ausbildung zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann bei der Kreissparkasse Mayen. Eine junge Mitarbeiterin hat sich zudem für ein Duales Studium entschieden welches sie innerhalb von 3,5 Jahren mit ein Bachelorstudium und der IHK-Prüfung zum Bankkaufmann/-frau abschließen wird. Sebastian Klöppel wird als Auszubildender zum Versicherungskaufmann das Team der S-Finanzdienste unterstützen. Des weiteren haben auch zwei Praktikanten der Fachoberschule im August ein einjähriges Praktikum zur Erlangung der Fachhochschulreife begonnen.

„In den kommenden 2,5 bis 3 Jahren erlernen die jungen Menschen einen abwechslungsreichen und spannenden Beruf, in dem sich nicht nur alles um Zahlen dreht. Besonders Kundenorientierung, Eigeninitiative und Teamfähigkeit spielen im Arbeitsalltag der Kreissparkasse Mayen eine wichtige Rolle,“ begrüßte der Vorsitzende des Vorstandes Karl-Josef Esch die angehenden Bankkaufleute und FOS-Praktikanten. Ein herzliches Willkommen sprach auch Vorstandsmitglied Christoph Weitzel aus und freute sich über die vielen jungen Menschen, die Lust am Kontakt mit Kunden haben.

Aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie konnte die sonst übliche Einführungswoche nicht in gewohnter Weise stattfinden. Alternativ hierzu wurden die neuen Kolleginnen und Kollegen über digitale Kanäle wie z.B. Video- und Telefonkonferenzen von den beiden Ausbildungsleiterinnen Sabine Weitzel und Jennifer Strobel auf den Einsatz in den Beratungs-Centern den August über vorbereitet. So wurde der Umgang mit Kunden und Kollegen trainiert. Die jungen Menschen sammelten erste Erfahrungen mit den Sparkassen-Apps und der Internet Filiale der Kreissparkasse Mayen. „Uns ist wichtig, dass sich die jungen Menschen für neue Themen interessieren und neue Medien nutzen und ihr Wissen auch an ihre Kollegen weitergeben“, betont Ausbilderin Jennifer Strobel. Denn Digitalisierung wird auch in diesem Berufsbild künftig eine immer größere Rolle spielen und der Beruf des Bankkaufmannes und der Bankkauffrau wird sich entsprechend weiterentwickeln. Deshalb erhält auch jeder Auszubildende zum Ausbildungsstart ein iPad.

Die theoretischen Grundlagen eignen sich die Auszubildenden in der Berufsbildenden Schule in Andernach an. Darüber hinaus werden sie mit zahlreichen Seminaren und digitalen Lernmedien unterstützt. Die eigenverantwortliche Planung und Durchführung von Projektarbeiten und die Beteiligung an Beratungsgesprächen und Aktionen vor Ort runden das Bild ab. Für den Ausbildungsstart 01.08.2021 haben teamfähige und aufgeschlossene junge Menschen bereits jetzt die Chance sich online auf www.kskmayen.de/stellen zu bewerben.