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Pilotprojekt „Telemedizinische Assistenz Rheinland-Pfalz“ startet in der Region Daun

Daun, 07.09.2020 – Die hausärztliche Versorgung im ländlichen Raum steht vor besonderen Herausforderungen. Ein Baustein in der Strategie der Landesregierung zur Stärkung von Hausärztinnen und Hausärzten im ländlichen Raum ist das Pilotprojekt „Telemedizinische Assistenz“ (TMA), das im September in vier Regionen startet. Gesundheitsstaatssekretär Dr. Alexander Wilhelm eröffnete das Projekt für die Pilotregion Daun offiziell am Donnerstag, 03.09.2020.

„Die Corona-Pandemie hat uns noch einmal deutlich vor Augen geführt, wie wichtig die Digitalisierung gerade im medizinischen Bereich ist. Rheinland-Pfalz geht hier mit einer im Bundesvergleich einzigartigen Umsetzung seines TMA-Projekts voran und entlastet Hausärztinnen und Hausärzte vor allem in ländlichen Regionen. Ich freue mich, dass wir nicht nur alle Partnerinnen und Partner der hausärztlichen Versorgung für unser Projekt gewinnen konnten, sondern auch bis zu 10 Ärztinnen und Ärzte in der Region Daun“, betonte Dr. Wilhelm.

Das rheinland-pfälzische TMA-Pilotprojekt zeichnet sich im bundesweiten Vergleich durch mehrere Alleinstellungsmerkmale aus. Einmalig ist zum Beispiel die vom Land geförderte Möglichkeit ein Elektroauto zu leasen, um die Mobilität der TMA zu steigern.

Staatssekretär Dr. Wilhelm und die stellv. Landtagspräsidentin Astrid Schmitt vor dem neuen Elektroauto Foto: Eifel-Zeitung

Von dieser Gelegenheit werden 14 Praxen mit einem Leasing von 15 Renault Zoe Gebrauch machen. Das Projekt richtet sich zudem gezielt an Hausarztpraxen im ländlichen Raum und wird durch alle gesetzlichen Krankenkassen und deren Verbänden durch zusätzliche Honorarzahlungen an die mitwirkenden Praxen finanziell gefördert. Darüber hinaus wird das Projekt durch die Ärzteschaft und hier insbesondere durch den Hausärzteverband Rheinland-Pfalz tatkräftig unterstützt. Mitwirkende Praxen haben die Möglichkeit, ihr Technikpaket in Teilen nach individuellen Wünschen und Vorstellungen zusammenzustellen. Beispielsweise bei der Installation der erforderlichen Software aber auch bei Fragen, die während der Projektlaufzeit auftreten, werden diese intensiv betreut.

Am rheinland-pfälzischen TMA-Projekt nehmen insgesamt 24 Hausarztpraxen und bis zu 56 Ärztinnen und Ärzte sowie bis zu 46 TMA in vier ländlichen Regionen teil. Darunter auch 3 Praxen in der Region Daun, zwei Praxen in Daun und eine in Kelberg, mit bis zu 10 Ärztinnen und Ärzten und bis zu 8 nicht-ärztlichen Praxisassistentinnen. Speziell geschulte Telemedizin-Assistenzkräfte werden im Auftrag der Hausärztinnen und Hausärzte verstärkt Patientinnen und Patienten zu Hause aufsuchen und mit Hilfe moderner telemedizinischer Ausrüstung unter anderem verschiedene Vitalparameter digital erfassen, die an ein mitgeführtes Tablet übertragen und von dort direkt an die Praxis übermittelt werden. Die Ärztin oder der Arzt können die eingehenden Daten sichten und mit der TMA oder den Patientinnen und Patienten vor Ort zum Beispiel über Videotelefonie in Kontakt treten. Das Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren und wird wissenschaftlich evaluiert. Es wird vom Hausärzteverband, der Kassenärztlichen Vereinigung (KV), allen gesetzlichen Krankenkassen mit Versicherten in Rheinland-Pfalz, der Landesärztekammer und der Arbeitsgemeinschaft der Patienten-organisationen als Projektpartner sowie dem Zentrum für Telemedizin (ZTM) Bad Kissingen als technischer Partner unterstützt.

„Im Rahmen des Pilotprojekts kommt modernste telemedizinische Ausrüstung zum Einsatz. Neben Blutdruck- und -zuckermessgerät, Pulsoxymeter, Fieberthermometer, 12-Kanal-EKG und Tablet-PC kann das Technikpaket nach den Wünschen der teilnehmenden Praxen ergänzt werden. Durch die im Tablet integrierte Multi-SIM-Karte wird zudem die bestmögliche Internetverbindung sichergestellt“, betonte der Geschäftsführer des ZTM, Dr. Asarnusch Rashid.

Heinz-Peter Thiel, Landrat des Landkreises Vulkaneifel, erklärt: „Die medizinische Versorgung der ländlichen Bevölkerung ist die größte Herausforderung vor der wir stehen. Ich bin dankbar, dass wir gemeinsam mit den niedergelassenen Ärzten und dem rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium einen medizinischen Meilenstein gestalten können, um den Menschen in unserer Region eine bessere, stabilere und für die Zukunft gut aufgestellte Gesundheitsversorgung, insbesondere in ihrem eigenen Zuhause anbieten zu können.

Mit der Unterstützung von speziell fortgebildeten TMA können Hausärztinnen und Hausärzte insbesondere die Erfassung von Gesundheitswerten verantwortungsvoll delegieren. Dies führt dazu, dass die hohe Arbeitsbelastung von Hausärztinnen und Hausärzten reduziert wird. Das verbessert nicht nur die Versorgung der Patienten, sondern steigert auch die Attraktivität hausärztlicher Tätigkeit in unserem ländlichen Raum. Eine zusätzliche Chance den Ärztemangel auf dem Land entgegen zu wirken“, so Landrat Heinz-Peter Thiel abschließend.

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Angeln ist im Kreis Ahrweiler nur mit Fischereischein erlaubt

Ahrweiler, 07.09.2020 – Wer im Kreis Ahrweiler seine Angel auswerfen möchte, braucht einen staatlichen Fischereischein. Das „wilde Angeln“ in Rhein und Ahr, im Laacher See oder in den zahlreichen Bächen ist nicht erlaubt. Darauf weist die Kreisverwaltung hin.

Zum Schutz der Fischereibestände gelten gesetzliche Regeln. Im Kreis Ahrweiler sind viele Angler registriert, sie alle haben den sogenannten „Angelschein“ und dafür eine Prüfung bestanden. Diese kann zweimal pro Jahr vor dem Fischerprüfungsausschuss abgelegt werden. Im Kreis wurden nun turnusgemäß vier neue Fischereiberater und Prüfungsausschussmitglieder begrüßt. Sie treten die Nachfolge von vier langjährigen ehrenamtlichen Beratern und Prüfern an. Die Fischereiberater unterstützen die Untere Fischereibehörde zum Beispiel bei Stellungnahmen zu Fischereipachtverträgen und sind Vermittler zwischen Fachverbänden und Verwaltung.

Wer Angler werden möchte, muss mindestens 13 Jahre alt sein und den Vorbereitungskurs besucht haben. In dem Kurs, der 35 Stunden beinhaltet, lernen die angehenden Angler alles über Fische, Gewässer und Geräte. Sie erhalten aber auch wichtige Informationen zum Tier- und Naturschutz. Im Praxisteil geht es um die unterschiedlichen Angeln und die Behandlung der gefangenen Fische. Die nächste Prüfung ist für den 4. Dezember 2020 geplant. Seit Mitte 2015 haben insgesamt zehn Fischerprüfungen stattgefunden, an denen 277 Prüflinge teilnahmen. Von ihnen haben 259 bestanden (93,5 Prozent). Bei der Fischerprüfung werden Kenntnisse aus fünf Wissensgebieten abgefragt: Allgemeine Fischkunde, spezielle Fischkunde, Gerätekunde, Gewässerkunde und Gesetzeskunde.

Weitere Informationen auf der Webseite www.kreis-ahrweiler.de -> Bürgerservice -> Veterinär & Lebensmittel -> Fischereiwesen. Ansprechpartnerin für Fragen ist Verena Baltes, Tel. 02641/975-245, E-Mail verena.baltes@kreis-ahrweiler.de

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Nickenicher Künstlerin Annalena Schneider überreicht der Ortsgemeinde Nickenich ein Kunstwerk der Buchfaltkunst

Nickenich, 07.09.2020 – Annalena Schneider beschäftigt sich seit ihrer Kindheit mit Kunst. Nachdem sie ihre Fähigkeiten über die Jahre hinweg immer weiter ausbaute, spezialisierte sie sich auf die Portraitmalerei. Bei freien Kunstwerken bediente sie sich oft an einfachen Mitteln, wie Steine, Federn, Muscheln und Holz, anstelle der klassischen Leinwand. Sie möchte die Menschen darauf aufmerksam machen, dass wir oft vergessen, wie wertvoll und schön unsere Natur ist.

Zu Buchfaltkunst fand sie, als sie vor einem völlig überfüllten Regal stand. Das Papier, die Bücher – gewonnen aus Holz – waren zu wertvoll, um in der Tonne zu landen. Sie möchte mit dieser Upcycling-Kunst alten, ungelesenen Büchern ein neues Leben einhauchen.

Sie freut sich der Ortsgemeinde Nickenich eines ihrer Bücher – Nickenicher Wappen in Buch gefaltet, Malerei Cover Nickenicher Sehenswürdigkeiten – überreichen zu können und ihre Kunst in Zukunft zu teilen.

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Wirtschaft

Vom Eifelkind zum Global Player – Buchbesprechung: Hermann Simon – Zwei Welten, ein Leben

Region, 07.09.2020 – Diese Autobiografie eines weltweit bekannten Management-Experten ist für viele Leser aus vielen Gründen interessant, für Menschen in der Eifel aber ganz besonders: Dass einer von uns (der Schreiber dieser Buchbesprechung zählt sich auch dazu) derartige Wellen in der Welt da draußen schlägt, macht ähnlich stolz als wenn Bayern München die Champions League gewinnt.

Angefangen hat dieser Wellenschlag als Geplätscher in einem kleinen Dorf bei Wittlich. Hermann Simons Nacherzählung des Lebens dort in den ersten Jahren nach dem Krieg erinnert den Schreiber dieser Zeilen sehr an seine eigene Eifler Kindheit und die vieler anderer in dieser Altersklasse: der ewige Düsenjäger Lärm, der Sonntagskirchgang, die einklassige katholische Volksschule, das Eifler Platt, das Helfen bei der Kartoffelernte und dann der entscheidende Schritt: weg vom Dorf aufs Gymnasium, oft als der erste in der Familie überhaupt.

Wie Hermann Simon dann von da aus über ein Wirtschaftsstudium in Bonn zum Professor und dann zum Unternehmensgründer und zu einem der weltweit gesuchtesten Wirtschaftsberater wurde, ist ein Lehrstück für das Ineinandergreifen von Können, Glück und Zufall, wie es für viele große Karrieren typisch ist. Denn eigentlich wäre Hermann Simon, wie er im Kapitel „Jahre des Donners“ nacherzählt, am liebsten Starfighter-Pilot geworden. Wegen einer Farbsehschwäche wurde daraus aber nichts. Dann wählte er als Studienort die Uni Bonn, damals das Mekka der deutschen Wirtschaftswissenschaften. Und zufällig waren seine prägenden akademischen Lehrer auch noch drei lokale Superstars (Krelle, Korte und Albach; die Wirtschaftswissenschaftler unter den Lesern wissen, was ich meine). Mit dieser akademischen Potenz im Rücken konnte ein begabter Junge eigentlich nur selbst Professor werden.

Was dann auch sehr schnell geschah. Das liebevoll geschilderte Drumherum – Promotion, Habilitation, erste Auslandsaufenthalte und die dazugehörende Organisation des Familienlebens – lässt den Leser sehr schön das Wanderleben einer jungen Akademikerfamilie nachvollziehen, wie es auch für den Schreiber dieser Zeilen typisch gewesen ist. Als sozusagen fachnaher Berichterstatter war ich dabei besonders von der Konsequenz beindruckt, mit der Hermann Simon von Anfang an dem Elfenbeinturm-Gehabe vieler Kollegen misstraute und die praktische Anwendbarkeit von ökonomischer Forschung wichtig nahm. So dass er dann sogar eine gut bestallte ordentliche Universitätsprofessur aufgab, um sich mit voller Kraft seiner Beratungsfirma Simon-Kucher & Partners zu widmen (deren Vorstandsvorsitzender er bis 2009 gewesen ist).

Diese Firma berät Anbieter von Wirtschaftsgütern bei einer auf den ersten Blick wenig aufregenden Frage: Wie bestimme ich für mein Produkt den optimalen Preis? Warum kostet die Bahncard 50 eigentlich 224 Euro und 70 Cent? Das haben sich Mitarbeiter von Simon-Kucher ausgedacht. Die Hintergründe werden vom Chef selbst in dem Kapitel „Der Preise Spiel“ sehr anschaulich erklärt, wie auch, in einem weiteren Kapitel, die durchaus nicht immer nur aufwärts führenden Wege, auf denen Simon-Kucher zum weltweit führenden Preisberater mit heute über 1500 Mitarbeitern geworden ist. Sehr schön wird die dabei zuweilen herrschende Hektik von Hermann Simon in dem folgenden, ihm auf einer Weihnachtsfeier zugeschriebenen, von außerhalb von ihm selbst eingehenden Telefonanruf auf den Punkt gebracht: gebracht: „Fräulein Rodewald, stellen Sie doch bitte fest, wo ich mich gerade aufhalte, was ich hier soll und wie lange das ganze dauern wird.“

Ein eigenes Kapitel widmet sich auch der Entstehungsgeschichte einer Entdeckung, durch die Hermann Simon international wohl am bekanntesten geworden ist: Dass nämlich das deutsche Export- und Wirtschaftswunder weniger auf die großen DAX-Konzerne, sondern vor allem den deutschen Mittelstand zurückzuführen ist. Das sind die berühmten „Hidden Champions“, um die uns der Rest der Welt beneidet, darunter auch einige aus der Eifel (eine davon wird sogar auf S. 224 genannt; diese Firma ist seit 2017 Teil von Tesla). Dieser Anglizismus ist in den Augen des Rezensenten, der auch Vorsitzender des Vereins deutsche Sprache ist, ausnahmsweise entschuldbar, da so auch der letzte Zeitungsleser in Rio de Janeiro oder Peking lernt, was die deutsche Wirtschaft so erfolgreich macht.

Gespickt ist dieser Rückblick auf eine ungewöhnliche Forscher- und Unternehmerkarriere mit (für den Leser) aha-Erlebnissen vielfältiger Art. Wer weiß zum Beispiel, dass das in Büchel bei Wittlich stationierte deutsche Jagdbombergeschwader 33, wo Hermann Simon seinen Militärdienst ableistete, mit lupenreinen Atombomben bewaffnet war und ist: „Jeder Pilot bekam zwei vordefinierte Ziele zu gewiesen. Den Weg dorthin kannte er im Detail. Für manche dieser Ziele hätte die Reichweite des Starfighters nicht ausgereicht, um zur Heimatbasis zurückzukehren.“ Oder man nehme den 11. September 2001. Da hatte Hermann Simon in der Alten Oper in Frankfurt eine höchstkarätig besetzte Vortragsveranstaltung zu moderieren. Den Anfang machte Henry Kissinger. „Kissinger beginnt seiner Rede unter dem Titel „Years of Renewal“ mit der Aussage, dass es niemals einen äußeren Angriff auf „Mainland America“ gegeben habe („Mainland America has never been attacked by an external enemy“).“ Exakt acht Minuten später ist diese Behauptung von der Geschichte überholt.

Wer eine Rede von Henry Kissinger moderiert, darf in der Tat, so wie es auch der Titel dieses Buches sagt, als „Global Player“ gelten. Aber trotzdem ist Hermann Simon immer auch ein Eifelkind geblieben. Mit Leuten, die es noch können, spricht er vorzugsweise Eifler Platt, und auch die „Kinder der Eifel“ sind seine Idee gewesen. Nächste Jahr im August trifft man sich wieder in der Alten Mühle in Manderscheid. Ich freue mich schon drauf.

(Campus Verlag, ISBN 978-3-593-50916-7)

Autor Prof. Dr. Walter Krämer stammt ursprünglich aus Ormont/Landkreis Vulkaneifel. Er hat eine Professur an der Fakultät für Statistik der Technischen Universität Dortmund und „nebenbei“ ist er noch Präsident des Vereins für die deutsche Sprache e.V

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TOP Sport Event am 12. September in Daun: VulkanBike Eifel-Marathon 2020

Daun, 05.09.2020 – Das Top-Sportevent findet statt und die Macher küren sogar einen Deutschen Meister auf dem E-MTB – erstmals in Deutschland. Wenn am 12. September, um 09:00 Uhr, am Dauner Marktplatz der Startschuss zum VulkanBike Eifel-Marathon fällt, dann wird einiges anders sein als letztes Jahr.

Die gute Nachricht vorweg: Der VulkanBike geht auch dieses Jahr an den Start. „Wir sind der Meinung, dass gerade in der jetzigen Zeit Bewegung eine wichtige Rolle spielt“, sagt Friedhelm Marder, der Bürgermeister der Stadt Daun. Vera Merten vom GesundLand Vulkaneifel ergänzt: „Daher haben wir mit allen Beteiligten an einem VulkanBike-Konzept gefeilt, das unter den gegebenen Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln zu verantworten ist.“

Das Rundum-sorglos-Paket kommt nach Hause

Nach der Anmeldung bekommt jeder Teilnehmer ein umfangreiches Starterpaket nach Hause geschickt. Darin befinden sich die Startnummer, ein Geschenk und viele Infos zum Biken in der Vulkaneifel. Ausgestattet mit diesem Equipment geht es dann am 12. September an den Start. „Während des Starts, der in kleineren Gruppen stattfindet, gilt Mund- und Nasenschutz-Pflicht, auf der Strecke dann nur noch die normalen Abstandsregeln“, so Markus Appelmann, der sich auch auf die Premiere der Deutschen EMTB-Meisterschaften freut. „Wir haben so lange beim Bund Deutscher Radfahrer für die E-MTB-DM geworben, bis wir letztlich den Zuschlag bekommen haben, die erste Deutsche Meisterschaft in diesem boomenden Segment in Daun stattfinden lassen zu dürfen“, so Appelmann.

Danke an alle Unterstützer

Das Orga-Team bedankt sich bei allen Partnern, die auch dieses Jahr voll hinter dem VulkanBike stehen. Neben dem Hauptsponsor Nürburg Quelle sind das die Kreissparkasse Vulkaneifel, Haibike, innogy, das GesundLand Vulkaneifel, inMEDIA und die Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz.

Das große Finale steigt dieses Jahr virtuell Nach der Zieldurchfahrt beim VulkanBike gibt es eine weitere Änderung: Die Siegerehrung findet nicht auf der Bühne statt. Am 13. September um 17 Uhr startet auf der Facebook-Seite des Events die große Abschlussparty. Neben der virtuellen Siegerehrung wird es auch tolle Gewinnspiele, atemberaubende Bilder von der Strecke und Live-Musik von der angesagten Band „Tonsport“ geben.

Anmeldung läuft

Die Anmeldung für den etwas anderen VulkanBike ist online. Auf der Homepage haben die Organisatoren ein mehrsprachiges PDF zu allen Corona bedingten Änderungen veröffentlicht. www.vulkan.bike

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Deutscher Straßenradmeister Marcel Meisen trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Stolberg ein

Stolberg, 05.09.2020 – Die Kupferstadt Stolberg darf innerhalb weniger Monate den zweiten heimischen Sportler mit dem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt ehren. Nach Vadim Sichwardt (Weltmeister Kettlebell) ist es nun Marcel Meisen, der erst kürzlich sensationell auf dem Sachsenring den deutschen Meistertitel bei der deutschen Straßenrad-Meisterschaft erringen konnte.

Empfangen durch Bürgermeister Patrick Haas und den Sportausschussvorsitzenden Jochen Emonds erläutert der Stolberger Radprofi: „Ich habe im leicht ansteigenden Schlussspurt das Hinterrad des Favoriten Pascal Ackermann gesucht – und gefunden. Am Ende geht es dann einfach darum, alles zu geben, was noch im Tank ist. Ich freue mich sehr, dass es sogar zum Sieg gereicht hat.“

Bürgermeister Patrick Haas war selber lange im Leistungssport aktiv: „Deshalb freuen mich solche Erfolge heimischer Sportlerinnen und Sportler besonders. Denn ich weiß, wie unglaublich viel Arbeit, Aufopferung und Geduld nötig ist, um in einer Sportart zur Spitze in Deutschland zu werden. Herzlichen Glückwunsch, Marcel! Diese Leistung verdient es, gewürdigt zu werden“, so der Bürgermeister.

Marcel Meisen wurde 1989 in Stolberg geboren und ist seiner Stadt bis heute treu geblieben. Vor seinem Sieg bei der Straßenradmeisterschaft errang er bereits fünf deutsche Meistertitel im Cyclocross.

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Verstärkung für das Team der Marketing GmbH und des Ahrtal-Tourismus

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 05.09.2020 – Drei junge Mitarbeiterinnen verstärken seit 1. August das Team der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH und des Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. Laura Kettel hat im Juni erfolgreich ihre dreijährige Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement bei der Marketing GmbH beendet. Geschäftsführer Jan Ritter beglückwünschte die 22-Jährige zu ihrem guten Abschlussergebnis. „Frau Kettel hat bereits während ihrer Ausbildung höchsten Einsatz gezeigt. Daher freuen wir uns, dass Sie das Team nun als Festangestellte weiter unterstützt“, so Ritter. Ihre Aufgaben liegen im Bereich Backoffice und Büroorganisation.

Als neue Auszubildende begrüßen Ahrtal-Tourismus und Marketing GmbH Lea Gilles. Die 23-jährige Abiturientin hat ihre dreijährige Ausbildung zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit am Alfred-Müller-Armack-Berufskolleg in Köln begonnen. Ausbilderin Franziska Gerhard erläutert: „Unsere Auszubildenden haben bei uns die Möglichkeit, ein großes Themen-Spektrum kennen zu lernen und alle Abteilungen im Standort-Marketing zu durchlaufen.“ Dazu zählen die Tourist-Informationen, der Verkauf, das Veranstaltungsmanagement, die Abteilung Presse/Marketing, die Weinwerbung, das City-Management, die Gesundheitswirtschaft und die Wirtschaftsförderung.

Darüber hinaus absolviert die 22-jährige Alicia Dodt im Rahmen ihres Studiums des Gesundheits- und Sozialmanagements an der Fachhochschule Remagen ihr halbjähriges Praxissemester im Bereich der Gesundheitswirtschaft. Dort wird sie insbesondere Projektarbeiten für den Gesundheitsstandort Bad Neuenahr-Ahrweiler begleiten.

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Salmtal unter Hochspannung – Was plant Amprion?

Salmtal, 04.09.2020 – Die Fa. Amprion GmbH aus Dortmund plant den Neubau und den Betrieb einer Höchstspannungsleitung zwischen Metternich und Niederstedem. Zwischen den Umspannanlagen Wengerohr und Niederstedem verläuft die Trasse in unmittelbarer Nähe der Ortslage Salmtal.

Hiergegen wehren sich sowohl der Gemeinderat Salmtal als auch viele Bürgerinnen und Bürger. Der Gemeinderat Salmtal hat in seiner Sitzung vom 31.08.2020 eine entsprechende Stellungnahme beschlossen. Darüber hinaus wurden in Salmtal insgesamt 610 Unterschriften gegen dieses Vorhaben gesammelt. Ziel ist es, die Planungen der Fa. Amprion dahingehend zu ändern, dass die Leitungen mindestens 400 m von den Siedlungsflächen der Ortsgemeinde Salmtal entfernt aufgestellt werden.

Die Bürgerinnen und Bürger von Salmtal wehren sich gegen das Vorhaben des Stromnetzbetreibers Ambrion. Foto: Eifel-Zeitung

Ortsbürgermeister Markus-Peter Meyer hat am 03.09.2020 die Stellungnahme der Ortsgemeinde und die Unterschriftenlisten gemeinsam mit Vertretern des Gemeinderats und der Bürgerinitiative stellvertretend an Bürgermeister Dennis Junk überreicht, der sie nun zusammen mit der Stellungnahme der VG an die SGD Nord weiterleitet.

Auch die Verbandsgemeinde Wittlich-Land unterstützt die Bemühungen der Ortsgemeinde Salmtal in vollem Umfang und hat deshalb in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 25.08.2020 ebenfalls einen dahingehenden Beschluss gefasst.

„Was in anderen Bundesländern schon gesetzlich verankert ist, sollte auch in Rheinland-Pfalz festgelegt werden“, untermauerte Bürgermeister Dennis Junk die Forderung auf einen gesetzlichen Mindestabstand. „Es geht hier um den Schutz unserer Gesundheit.“

Die Fa. Amprion GmbH aus Dortmund plant den Neubau und den Betrieb einer Höchstspannungsleitung zwischen Metternich und Niederstedem. Zwischen den Umspann-anlagen Wengerohr und Niederstedem verläuft die Trasse in unmittelbarer Nähe der Ortslage Salmtal.

Hiergegen wehren sich sowohl der Gemeinderat Salmtal als auch viele Bürgerinnen und Bürger. Der Gemeinderat Salmtal hat in seiner Sitzung vom 31.08.2020 eine entsprechende Stellungnahme beschlossen. Darüber hinaus wurden in Salmtal insgesamt 610 Unterschriften gegen dieses Vorhaben gesammelt. Ziel ist es, die Planungen der Fa. Amprion dahingehend zu ändern, dass die Leitungen mindestens 400 m von den Siedlungsflächen der Ortsgemeinde Salmtal entfernt aufgestellt werden.

Ortsbürgermeister Markus-Peter Meyer hat am 03.09.2020 die Stellungnahme der Ortsgemeinde und die Unterschriftenlisten gemeinsam mit Vertretern des Gemeinderats und der Bürgerinitiative stellvertretend an Bürgermeister Dennis Junk überreicht, der sie nun zusammen mit der Stellungnahme der VG an die SGD Nord weiterleitet.

Auch die Verbandsgemeinde Wittlich-Land unterstützt die Bemühungen der Ortsgemeinde Salmtal in vollem Umfang und hat deshalb in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 25.08.2020 ebenfalls einen dahingehenden Beschluss gefasst.

„Was in anderen Bundesländern schon gesetzlich verankert ist, sollte auch in Rheinland-Pfalz festgelegt werden“, untermauerte Bürgermeister Dennis Junk die Forderung auf einen gesetzlichen Mindestabstand. „Es geht hier um den Schutz unserer Gesundheit.“

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Noch mehr schnelles Internet für Alsdorf: Glasfasernetz wird ausgebaut – Ab Jahresbeginn 2022 WLAN in jedem Klassenzimmer

Alsdorf, 04.09.2020 – Die Digitalisierung ist in aller Munde, jetzt geht Alsdorf weitere konkrete Schritte in Richtung Ausbau des Glasfasernetzes. Eines der Ziele: Zum Jahresbeginn 2022 schnelles WLAN in jedem Alsdorfer Klassenzimmer zu haben.

Mehr Glasfaser für Alsdorf – das wird möglich mit Unterstützung der Städteregion Aachen. Durch die StädteRegion Aachen wurde ein Antrag an Bund und Land zum Ausbau des Glasfasernetzes initiiert, der jetzt durch den Bund bewilligt wurde  und durch NetAachen umgesetzt wird. Privathaushalte oder auch Firmen, die bislang mit Geschwindigkeiten von weniger 30 Mbit pro Sekunde leben mussten, profitierenden von dem weiteren Glasfaserausbau und können künftig mit höheren Geschwindigkeiten online unterwegs sein. Duffesheide, Reifeld und Bettendorf, die nahezu komplett neu versorgt werden, gewinnen als bislang unterversorgte Stadtteile besonders von dem neuen Projekt. Dabei sind auch größere Bereiche von Kellersberg, Busch, Hoengen, Warden, Begau und Broicher Siedlung, insgesamt 1.888 Adressen im Alsdorfer Stadtgebiet.

Im Rahmen des Digitalisierungspaktes und der Förderung Gute Schule 2020 werden alle Schulstandorte in Alsdorf an das schnelle Glasfasernetz angebunden. Auch unterversorgte Gewerbegebiete erhalten schnelles Internet.

Die Massnahme soll zum Ende 2020  begonnen werden und nach rund 79 Wochen abgeschlossen sein. Bürgermeister Alfred Sonders freut sich besonders darüber, dass der Ausbau zu 100 Prozent durch Bund und Land gefördert wird. „Der Stadt Alsdorf entstehen keine Kosten“, erklärt Sonders. „Wir gehen damit in Alsdorf noch einen Riesenschritt in Richtung Digitalisierung.“

Das ist gerade in der heutigen Zeit für die Alsdorfer Schulen von großer Bedeutung. Bis Ende 2021 sind alle Alsdorfer Schulen flächendeckend mit WLAN in allen Klassen ausgestattet. Derzeit wird an digitalen Lernkonzepte gearbeitet. Diese Lernkonzepte bilden dann die Grundlage für die Beschaffung der notwendigen Ausstattung für digitales Lernen, das dann allen Alsdorfer Schulen möglich ist.

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Tourismus

Schluss mit der Zettelwirtschaft – Kostenlose MeldeApp für Gastronomen, Veranstalter und Vereine

Prüm/Daun, 04.09.2020 – Eine Rundreise von Landrat Heinz-Peter Thiel, Aufsichtsratsvorsitzender der Eifel Tourismus (ET) GmbH  und ET- Geschäftsführer Klaus Schäfer machte einen Bedarf deutlich, der sich bereits seit Wochen abgezeichnet hatte: Gastronomen, Freizeitanbieter oder Event-Veranstalter leiden unter einem hohen bürokratischen Aufwand, um die vorgeschriebene Nachverfolgung von Gäste- und Besucherkontakten gewährleisten zu können. Dreißig Tage lang müssen die Daten aufbewahrt werden, um gegebenenfalls den Gesundheitsämtern das Auffinden potenzieller Kontakte von Corona-Infizierten zu ermöglichen. „Wir können nun den Betrieben der Eifel, den Veranstaltern und Vereinen eine kostenlose App zur Verfügung stellen, mit der sie diese Anforderung erheblich leichter bewältigen können“, erläutert Heinz-Peter Thiel den Vorteil der technischen Innovation. Die neue MeldeApp Eifel ermöglicht auf ausdrücklichen Wunsch vieler Leistungsträger der Region den Abschied von der unübersichtlichen und zeitaufwändigen Papierflut aus oft unleserlichen, von Hand ausgefüllten Listen. Sie generiert buchstäblich im Handumdrehen datenschutzkonforme, lückenlose und mühelos an die Gesundheitsämter transferierbare Datensätze. Thiel, als Landrat der Vulkaneifel zugleich für das Gesundheitsamt zuständiger Behördenchef, betont: „Stellvertretend für die Kollegen kann ich sagen, dass dies sehr wichtig für die öffentlichen Aufgaben im Bereich der Pandemieeindämmung ist.“

Konzipiert wurde die Web-Anwendung von der in Bad Neuenahr-Ahrweiler ansässigen Full-Service-Agentur Shapefruit AG. „Die Nutzer werden auf dem eigenen Handy durch einen standardisierten Ablauf geführt, so dass nichts vergessen wird“, schildert Shapefruit-Prokurist Benjamin Bellardita die unkomplizierte Bedienbarkeit der App für Besucher und Gäste. „Die Erfahrungen, die in anderen Regionen wie etwa Baden-Württemberg bereits damit gemacht wurden, sind einhellig positiv.“ Für beide Nutzer – Dienstleister wie deren Kunden – braucht es nur drei Schritte: scannen, Formular online ausfüllen, freischalten. Der Gastronom, Eventveranstalter, Freizeitanbieter oder auch Verein kann den Datensatz bei Bedarf einer Nachverfolgung ausdrucken oder herunterladen. Nach Ablauf der Dreißig-Tage-Frist werden die Daten automatisch gelöscht. „Die Einrichtung ist wirklich leicht verständlich und unkompliziert“, bestätigt nach einem Vorab-Test der Gastronom Thomas Herrig aus Meckel.

Alle, die mit Gäste- oder Besucherkontakten arbeiten, können von der App profitieren: das Eiscafé ebenso wie der Wildpark, der Landgasthof ebenso wie der Sportverein. „Das Angebot ist für die Dienstleister, welche die MeldeApp nutzen, kostenfrei… und zwar unabhängig davon, ob sie Partner der Eifel Tourismus GmbH  sind“, unterstreichen Thiel und Schäfer einen wichtigen Aspekt zur Unterstützung der Eifeler Tourismuswirtschaft. „Natürlich macht es Sinn und stärkt es das Netzwerk, wenn dadurch noch weitere Eifeler Anbieter motiviert werden, sich künftig  der starken Marke EIFEL anzuschließen. Aber eine solche Kooperation ist keine Nutzungsvoraussetzung.“ Mit der MeldeApp Eifel werde ein niedrigschwelliges IT-Angebot umgesetzt, das gerade in Coronazeiten helfen kann, die Belastungen der Gastronomen, Veranstalter und Verein abzufedern und wichtige personelle oder zeitliche Ressourcen dort freier einzusetzen, wo sie Umsatz bringen: beim Gast, beim Besucher, beim Zuschauer.

Für Nachfragen zur MeldeApp Eifel steht bei der Eifel Tourismus GmbH Stephan Kohler unter der Telefonnummer +49-6551-9656-33 oder per Mail kohler@eifel.info zur Verfügung. Weitere Infos: https://tourismus.eifel.info/meldeapp-eifel/, Registrierung unter https://meldeapp.standort-eifel.de/.