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Kreissparkasse unterstützt ehrenamtliche Helfer mit einer Geldspende

Bad Neuenahr, 16.09.2020 – Im Notfall müssen alle Handgriffe sitzen, denn nach einem schweren Verkehrsunfall zählt jede Minute. Deswegen haben Feuerwehrleute aus dem Kreisgebiet am Feuerwehrhaus Bad Neuenahr jetzt einen ganzen Tag lang den Einsatz von hydraulischen Rettungsgeräten geübt: Wo werden die Rettungsscheren optimal angesetzt, um eingeklemmte Insassen über das Dach zu bergen? Wie hilft der Rettungsspreizer am besten, um schnell Zugriff auf einen Fahrer in seinem zerbeulten Kleinwagen zu bekommen?

„Natürlich wissen die Feuerwehrleute, was bei einem Unfallgeschehen zu tun ist. Dies muss aber dennoch regelmäßig trainiert werden, damit sich Abläufe automatisieren“, erklärt Kreisfeuerwehrinspekteur Michael Zimmermann. Der Brand- und Katastrophenschutz der Kreisverwaltung Ahrweiler hat die Schulung für die Feuerwehrleute organisiert, finanziert wurde sie durch eine Spende der Kreissparkasse Ahrweiler. Die Ausbilder der Firma S-Guard, die alle auch Feuerwehrleute sind, haben die Retter angeleitet.

Richard Lindner von der Kreissparkasse, selbst langjähriger Feuerwehrangehöriger, schaute gemeinsam mit Michael Zimmermann bei der Übung auf dem Hof der Feuerwehr Bad Neuenahr vorbei. Dort standen mehrere alte Pkw bereit, an denen die hydraulischen Geräte angewendet werden konnten. „Gerade durch die A 61 sowie die vielbefahrenen Bundesstraßen im Kreis kommen die Feuerwehren immer wieder in Situationen, eingeklemmte Unfallopfer aus ihren Fahrzeugen befreien zu müssen“, betonten Richard Lindner und Michael Zimmermann vor Ort.

Ein örtlicher Schrotthändler hat die Fahrzeuge zur Verfügung gestellt und sie anschließend entsorgt. Die Schulungen für die Feuerwehrleute finden regelmäßig außerhalb der Dienstzeiten mit unterschiedlichen Schwerpunkten statt.

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innogy Westenergie fördert ehrenamtliches Engagement: Volleyballfelder in Wierschem saniert

Wierschem, 16.09.2020 – Der FC Wierschem besitzt zwei Beachvolleyballfelder. Leider waren diese nicht mehr bespielbar, da sie über Jahre hinweg nicht gepflegt wurden. Freiwillige Helfer des FC Wierschem haben sich engagiert und die Beachvolleyballfelder instand gesetzt. Unterstützt wurde die Aktion von innogy Westenergie durch die Mitarbeiter-Initiative „aktiv vor Ort“. Hans Röser, Mitarbeiter bei innogy Westenergie hatte seinen Arbeitgeber erfolgreich um die finanzielle Förderung des Projektes gebeten. Im Rahmen der Initiative „aktiv vor Ort“ erhielt der Projektpate 2.000 Euro für die Anschaffung der Materialien.

In etlichen Arbeitsstunden haben die Mitglieder des FC Wierschem die Markierungen des Volleyballfeldes erneuert, Sand auf den Spielfeldern verteilt, den Boden aufbereitet, gelockert und von Unkraut befreit.

Alle Arbeiten konnten in Eigenleistung und unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen durchgeführt werden. „Endlich können die Beachvolleyballfelder des FC Wierschem wieder bespielt werden. Wir sind dankbar, dass wir für dieses Projekt eine großzügige Unterstützung der innogy Westenergie erhalten haben,“ so der Projektpate Hans Röser.

Bei „aktiv vor Ort“ handelt es sich um eine Initiative von innogy Westenergie, bei der sich Mitarbeiter in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen engagieren. Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seinem Heimatort einbringt, erhält bis zu 2.000 Euro für das Projekt. innogy Westenergie unterstützt so das soziale und ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter.

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Bienenfreundliche KGS Mechernich: Mühen wurden mit „#bienenlive“- Auszeichnung 2019 vom WDR belohnt

Mechernich, 16.09.2020 – Es summt und brummt auf dem Schulgelände der KGS Mechernich. Zu hören sind nicht die Kinder, sondern das Bienenvolk, das an der Grundschule eine Heimat gefunden hat.

Der Vorschlag, den Ortsvorsteher Günther Schulz dem Leiter der KGS Mechernich, Uli Lindner-Moog, unterbreitet hatte, kam diesem gerade recht: Bienen könnten auf dem Schulgelände untergebracht werden. So konnte für den Schulleiter endlich ein langgehegter Wunsch in Erfüllung gehen.

Nachdem Ortsvorsteher Günther Schulz die erforderlichen Strippen gezogen hatte, wurde die Umsetzung des Projektes in Angriff genommen. Um die Bienen sicher auf dem Gelände unterzubringen, waren einige Umbauarbeiten durch den Bauhof nötig und auch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick unterstützte das Projekt.

Eine Umzäunung für die Bienenstöcke musste gebaut werden. Außerdem wurde dort Mutterboden angefahren und planiert. Hier säten Kinder der Grundschule eine Bienenweide, damit die Bienen, Wildbienen und andere Insekten auch bis in den Herbst hinein optimal versorgt sind.

Bienenwiese wurde erweitert

„Die Bienenweide konnte in diesem Jahr noch erweitert werden“, berichtet Ortsvorsteher Günther Schulz. Ortsvorsteher und Bürgermeister sorgten wieder für die Vorbereitung des Bodens. Regionales Saatgut wurde von der Firma Rieger und Hofmann gespendet. Mit Imker Ludwig Schmitz fand der Ortsvorsteher einen verlässlichen Partner, der einen Ableger seines Bienenvolkes nun auf dem Schulgelände betreut.

So können sich die Grundschulkinder, besonders die Kinder der AG „Streuobstwiese/Natur“ intensiv mit den „Schultieren“ beschäftigen. Gemeinsam mit Imker Schmitz erleben sie das Bienenjahr. „Selbstverständlich können auch die anderen Kinder in den Pausen oder im Rahmen des Unterrichts die Bienen kennenlernen“, so Lehrerin Kathrin Kesternich. Ein Highlight bei der Beobachtung sei der Schaukasten, in dem man die Bienen ganz nah hinter einer Glasscheibe sehen kann.

All diese Mühen wurden 2019 vom WDR und dessen Aktion „#bienenlive“ mit der Auszeichnung „Bienenfreundliche Schule“ belohnt.

Inzwischen wurde bereits zum zweiten Mal Schulhonig geerntet.  Mit den 40 Litern, den die fleißigen Schulbienen in diesem Jahr produziert haben, ist nicht nur Imker Schmitz sehr zufrieden.

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Das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen bietet Qualifizierungskurs an – Info-Abend am Mittwoch, 16. September, 19 bis 20.30 Uhr

Zülpich/Kreis Euskirchen, 15.09.2020 – Tagesmütter sind gesucht im Kreis Euskirchen. Die eigenen Kinder in individueller und familienähnlicher Umgebung betreut zu wissen – immer mehr Eltern wünschen sich das und melden ihre Kinder in einer Kindertagespflegestelle an. Dort werden bis zu fünf Kinder unter drei Jahren von ausgebildeten Tagesmüttern oder -vätern betreut. Die Aufgabe als Tagesmutter/vater ist jeden Tag spannend und bietet viele Möglichkeiten, einfühlsam, kreativ und bildend mit Kindern den Tag zu gestalten.

Das Rote Kreuz im Kreis Euskirchen bietet ab dem 28. Oktober einen Tagespflege-Qualifizierungskurs an. Interessenten können sich am Mittwoch, 16. September, von 19 bis 20.30 Uhr im Zülpicher Rotkreuzhaus, Industriestraße 12a, über Inhalte und Möglichkeiten des Kurses informieren. DRK-Dozentin Sabine Heines und weitere Verantwortliche stehen an diesem Abend für Fragen vor Ort bereit. Die Teilnahme an der Infoveranstaltung oder eine sogenannte Belehrung durch den Kinderschutzbund sind eine Voraussetzung für den Kurs. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Der Tagespflege-Qualifizierungskurs umfasst einen Grund- und einen Aufbaukurs von insgesamt 30 Treffen (14 Treffen mittwochabends sowie 16 Samstagstermine) mit insgesamt 160 Unterrichtsstunden. Die Kosten betragen für beide Kurse jeweils 250 Euro. Die Kursgebühr wird vom Jugendamt erstattet, sobald das erste Kind vermittelt wurde.

Der bislang letzte Kurs zeigte, dass die Nachfrage nach Kinderbetreuung sehr groß ist. Unmittelbar nach Beendigung des Grundkurses nahmen einige Kursteilnehmerinnen ihre Arbeit als Tagesmutter auf. „Obwohl alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer froh sind, dass der Kurs vorbei ist, schwingt auch immer ein wenig Wehmut mit, da sich im Laufe des Kurses auch Freundschaften bilden“, so die Referentin Sabine Heines. Sehr gefreut habe sie sich über das Feedback, dass der Kurs nicht nur als reine Wissensvermittlung aufgenommen wurde, sondern auch als „Lernen fürs Leben“ angesehen wurde.

Ab 2021 300 Stunden Unterricht

Die Unterrichtszeiten werden sich voraussichtlich ab Herbst 2021 deutlich ändern. „Nach gesetzlicher Vorgabe wird die Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson dann 300 Stunden umfassen“, berichtet Heike Iven, Leiterin des DRK-Familienbildungswerks. Die Qualifizierung wird dann unter anderem mehr Praktikumszeiten beinhalten sowie die Erarbeitung eines Businessplans, eine Konzepterstellung und eine noch intensivere Begleitung durch die Kursleitung während der gesamten Qualifizierungsmaßnahme.

Der Kurs ist laut Kinder- und Jugendhilfegesetz nicht nur Pflicht für angehende Tagesmütter, um die Tätigkeit aufnehmen zu dürfen, sondern auch eine gute Basis für die berufliche Zukunft. Denn im Kurs erfährt man viel Wissenswertes über die Aufgaben und den Alltag der Tagesmütter/väter. Zum Beispiel: Wie kann ich den Tag abwechslungsreich gestalten oder das Kind spielerisch fördern und auch erziehen?

„Es geht jedoch nicht allein um Wissen rund um das Kind, sondern die Teilnehmer bekommen auch wichtige Informationen für die Selbstständigkeit vermittelt, zum Beispiel über Recht, Verträge, Versicherung und Steuer, aber auch Tipps zu Gesprächen mit den Eltern an die Hand“, erläutert Kurs-Dozentin Heines. Die Tätigkeit als Tagesmutter sei durchaus geeignet für Quereinsteiger. Viele nutzten die Chance, mit eigenen Kindern in die selbstständige Tätigkeit einzusteigen.

Die Tagesmütter bekommen das Entgelt direkt vom Jugendamt überwiesen. Eltern bezahlen für die Betreuung des Nachwuchses bei einer Tagesmutter den gleichen Elternbeitrag wie im Kindergarten. Vom Kreis gibt es außerdem Starthilfe mit 500 Euro Investitionszuschuss pro neu geschaffenem Tagespflegeplatz.

Weitere Information zum Kurs und Informationsabend gibt es unter Telefon 02251/791184 oder www.drk-eu.de.

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Feuerwehr im Kreis Düren wirbt mit gestaltetem Bus für Nachwuchs

Kreis Düren, 15.09.2020 – „Einstieg 112“ heißt eine Kampagne des Kreis-Feuerwehrverbandes, mit dem vor allem Nachwuchskräfte gewonnen werden sollen. Zum Auftakt wurde ein Rurtalbus mit auffallenden Fotos und prägnanten Textzeilen wie „Wir löschen für dein Leben gern“ gestaltet. „Damit wird nun eine gebührende Aufmerksamkeit geschaffen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, der das Projekt unterstützt.

 In den 15 Feuerwehren des Kreises sind derzeit rund 3000 Feuerwehrleute aktiv, darunter viele ehrenamtliche Kräfte. Es werde immer schwerer, Nachwuchs zu gewinnen, sagte Peter Berndgen vom Kreis-Feuerwehrverband. Gründe dafür seien sinkende Akzeptanz in der Bevölkerung und mangelnder Respekt für die Arbeit der Retter in der Öffentlichkeit. Auch der demografische Wandel, in dessen Folge der Anteil junger Menschen abnimmt, sei als Ursache zu nennen. “

Mit der Gestaltung des Busses, auf dem Wehrleute aus allen Kommunen des Kreises abgebildet sind, will der Verband auf die Probleme aufmerksam machen. Zudem wird im Rahmen der Kampagne ein digitaler Feuerwehrfinder an den Start gehen, der einen schnellen Kontakt zur jeweiligen Wehr vor Ort möglich macht. Ab dem Wochenende gibt es außerdem eine exklusive Sonderseite im Web (www.einstieg112.de). Ein kompakter Flyer gibt zudem Antworten auf die wichtigsten Fragen.

„Es ist von enormer Bedeutung, dass das Ehrenamt gestärkt und wertgeschätzt wird“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn im Beisein des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Wilfried Thelen und Nörvenichs Bürgermeister Dr. Timo Czech, der die Aktion angestoßen hatte und betonte, wie bedeutsam die Aufgabe der Nachwuchsgewinnung für dieses wichtige Ehrenamt sei. „Es kommt immer auf die Menschen an, die sich in den Dienst der Gesellschaft stellen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn: „Gut, dass wir im Kreis Düren immer auf kompetente Hilfe bauen können.“

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Saisonende im Pellenzbad: Vielen Dank für Ihren Besuch

Plaidt, 15.09.2020 – Am 13.09.2020 konnten begeisterte Freibadgänger das letzte Mal für diese Saison ihre Zeit im schönen Pellenzbad genießen. Die spätsommerlichen Temperaturen an diesem Tag beendeten eine Saison, die mit vielen Auflagen verbunden war. Während den gesamten Öffnungstagen waren die strengen Vorgaben der Corona-Verordnung zu beachten. So mussten die Attraktionen wie die Rutschen im Nicht-Schwimmerbecken, der Sprungturm sowie die Startblöcke am Schwimmerbecken, das Beachvolleyballfeld, die Tischtennisplatte und der Kiosk am Eingangsbereich geschlossen bleiben. Aus Hygienegründen standen die Warmwasserduschen sowie Sammelkabinen den Badegästen ebenfalls nicht zur Verfügung. Der Spielplatz sowie Attraktionen im Kleinkinderbecken konnten hingegen nach einer kurzen Anlaufzeit geöffnet werden.

„Die Corona-Pandemie hat uns dieses Jahr ganz schön auf Trab gehalten. Der Wille, den Badegästen auch in 2020 eine angenehme Saison bieten zu können zählte. Uns war bewusst, dass wir es nicht jedem Recht machen können. Doch im Großen und Ganzen ist die Resonanz positiv ausgefallen“, so Verbandsvorsteher Klaus Bell.

Wir danken Ihnen, dass Sie uns auch in dieser Zeit die Treue gehalten haben und hoffen, Sie auch im nächsten Jahr wieder im Pellenzbad begrüßen zu dürfen. Bleiben Sie gesund!

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Gemeinde Kall warnt vor giftigen Pflanzen

Kall, 15.09.2020 – Die Gemeinde Kall warnt ihre Bürger vor dem Verzehr oder der Berührung der Pflanzen Gefleckter Aronstab, Riesenbärenklau und Jakobskreuzkraut, die alle im Gemeindegebiet wachsen. Wer Vorkommen dieser drei Pflanzen im öffentlichen Raum entdeckt, wird gebeten, diese im Rathaus unter 02441/888-0 zu melden.

Erst kürzlich hat es einen Fall in einem Kindergarten in einer Nachbarkommune gegeben, in dem ein Kind die roten Früchte des Gefleckten Aronstabs gegessen hat. Die Folge waren eine pelzige Zunge, Schwindel sowie Übelkeit und Durchfall. „Der Gefleckte Aronstab ist toxisch. Wenn man zu viel der Beeren, die zunächst süß schmecken, isst, kann das sogar zum Tod führen“, erklärt Bauhofleiter André Kaudel.

In Kall gab es Vorkommen im Bereich Auf dem Fels und tückischerweise auch gegenüber dem Kindergarten Golbach. „Die Kinder hätten dort also leicht rankommen können“, meint Kaudel. Deshalb hat der Bauhof die Pflanze entfernt. Sie wächst im Übrigen bevorzugt in halbschattigen Bereichen, weshalb sie oft an Straßenrändern zu finden ist. Der Gefleckte Aronstab wird im Gartenbau als Zierpflanze genutzt und blüht vom Frühjahr bis zum Spätsommer.

Im gesamten Kaller Gemeindegebiet, aber vor allem entlang der Urft, beispielsweise in der Böschung vom Klärwerk oder in der Nähe des Rewe-Marktes, befindet sich der Riesenbärenklau, auch als Herkulesstaude oder Herkuleskraut bekannt. „Wenn man die Pflanze mit der Haut berührt, passiert zunächst nichts. Unter Sonneneinstrahlung bilden sich dann Nesseln auf der Haut. Es dauert Wochen, bis das wieder weggeht“, beschreibt André Kaudel die unangenehmen Folgen. So kann es Tage dauern, bis die Symptome auftreten. Der Riesenbärenklau ist hauptsächlich im Juni/Juli vorzufinden.

Für das Entfernen zuständig ist die Biologische Station des Kreises Euskirchen mit Sitz in Nettersheim. Jedes Jahr schreibt die Kreisverwaltung die Vernichtung des Riesenbärenklaus aus, seit Jahren kümmern sich die Experten aus Nettersheim darum. Die Gemeinde Kall meldet Vorkommen an die Biologische Station. Je nach Absprache kann es auch schon einmal vorkommen, dass die Bauhofmitarbeiter die Pflanze entfernen.

Das Jakobskreuzkraut, auch Jakobsgreiskraut genannt, findet man ebenfalls im gesamten Gemeindegebiet. Weil die Pflanze gehäuft vorkommt, muss der Bauhof doch öfter Pflanzschnitt betreiben als im Grünflächenkonzept vorgesehen. Beim Verzehr ist es besonders für Tiere gefährlich, deren Leber das Gift nicht verarbeiten kann. Besonders betroffen sind vor allen Dingen Pferde, es reichen 40 bis 80 Gramm Frischpflanze. Auch bei Hautkontakt werden die Giftstoffe übertragen.

Ein Vorkommen befand sich laut André Kaudel zwischen Kall und Scheven. Aber auch in Blühstreifen findet man immer wieder das gelbblättrige Kraut, das häufig mit dem Löwenzahn verwechselt wird. Das Jakobskreuzkraut breitet sich vor allem bei dem trockenen Wetter aus, hauptsächlich von Juni bis Spätsommer. Mit Mulchen und Schlegeln vor dem Blühbeginn kann man der Pflanze beikommen. Grundsätzlich muss man beim Entfernen aber aufpassen, dass der Samen nicht weiter verteilt wird.

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Jugendfeuerwehr Mechernich feiert leise 50 Jahre

Mechernich, 15.09.2020 – Daniel Rogalski scharrt schon mit den Hufen. Der große Tag rückt näher, wo er endlich 18 Jahre alt wird. Der Jugendliche kann es kaum erwarten. Mit der Volljährigkeit kann er endlich zu den „Großen“ in der Freiwilligen Feuerwehr Mechernich wechseln.

„Die Vorfreude ist riesig. Ich zähle schon die Tage und freue mich drauf, dass ich Menschen bei Einsätzen helfen kann und dass ich das, was ich gelernt habe, endlich einsetzen kann“, sagt er hochmotiviert.  Fünf Jahre hat er bisher bei der Jugendfeuerwehr mitgemacht und sich vorbereitet auf die aktive Zeit.

Zehnmal so lange, genau fünfzig Jahre, gibt es die Jugendfeuerwehr schon im Kernort Mechernich. Das Jubiläum habe man eigentlich am 13. Juni mit einer Spielolympiade und Jugenddisco groß feiern wollen, erklärt Jugendwart und Berufsfeuerwehrmann Tobias Massong. Doch aufgeschoben, sei nicht aufgehoben. Zunächst sei man jetzt froh, zumindest den normalen Trainingsbetrieb, der Corona-bedingt bislang über mehrere Wochen auf Eis lag, aktuell wieder aufnehmen zu können. Während des Lockdowns hatte man sogar E-Learning-Kurse eingeführt.

Alle zwei Wochen, donnerstags von 18 bis 20 Uhr, trifft sich die Jugendfeuerwehr der Löschgruppe Mechernich. Dann stehen Übungen oder Theorie-Unterricht auf dem Stundenplan. „Wir üben auch schonmal an den Großfahrzeugen und fahren zum Mühlenpark an den See“, erklärt Andre Zilligen, der stellvertretende Jugendwart. Rund 20 Jugendliche und vier Betreuer sind bei einer solchen Tour unterwegs.

Die jungen Floriansjünger werden damit fit gemacht für zukünftige Einsätze. „Geübt wird alles, was man in der aktiven Laufbahn mal brauchen könnte – natürlich auf das Alter abgestimmt. Die Jüngsten in der Truppe sind zehn und elf Jahre alt, da kann man die ganzen schweren Geräte ja noch nicht nutzen“, so Massong.  Doch bleibe trotzdem nebenbei immer noch genügend Zeit fürs gemeinsame „Chillen“ und Spaß haben, etwa bei Zeltlagern, Wasserschlachten und Eisdielenbesuchen.

Eric Schildgen ist 14 Jahre und seit zwei Jahren bei den Mechernichern. Nach einem Brand in einem Kalenberger Altenheim, bei dem er den Einsatz der Feuerwehr live verfolgen konnte und für „cool“ befand, was die Feuerwehr dort leistete, war für ihn klar: „Da will ich hin!“ Über einen Klassenkameraden habe er nachgefragt, ob noch ein Platz frei wäre. Er hatte Glück. Manchmal wird man auch zunächst auf eine Warteliste gesetzt. „Mehr als 20 Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren schaffen wir nicht auf einmal. Es müssen ja auch genügend Betreuer vor Ort geben.“

Gut aufgestellt

„Die Jugendfeuerwehr war immer groß und gut aufgestellt“, berichtet Lars Reinhardt, Mechernichs stellvertretender Löschgruppenführer, mit Blick auf die Historie. Nur eine einzige Durststrecke habe man im Laufe der 50 Jahre überwinden müssen. Das aber nur, weil viele seinerzeit auf einen Schlag Volljährig wurden und damit wechseln durften.

Florian Thomasberger trat mit zehn Jahren der Mechernicher Jugendfeuerwehr bei und ist sieben Jahren später nunmehr Dienstältester. Sein Langzeit-Fazit fällt positiv aus: „Es macht viel Spaß!“

Ein beliebter Höhepunkt für alle in der Truppe ist der alljährlich wiederkehrende Berufsfeuerwehrtag, den Massong und Zilligen ins Leben gerufen haben. „Da werden Einsätze simuliert, genau wie bei uns Großen. So lernen die Kinder und Jugendlichen andere Gerätschaften wie beim Übungsdienst kennen und erhalten kleinere Einblicke in die Berufswelt der Feuerwehr“, erläutert Zilligen. Die Jugendlichen schlafen und kochen dann im Feuerwehrgerätehaus und absolvieren an sie gestellte Feuerwehraufgaben. „Irgendwann erklingt der große Gong. Das kann natürlich auch mitten in der Nacht passieren. Dann geht es sofort los in den Einsatz.“ Wie die Großen, wüssten sie vorher nicht, was sie erwartet. Der Einsatz werde gemeinsam mit den Aktiven entwickelt und ausgearbeitet, außerdem mit der Leitstelle offiziell abgesprochen. Zilligen weiß, was seine Truppe freut: „Dann wird auch mit Blaulicht gefahren.“

Wer mitmachen möchte

Wer bei der Jugendfeuerwehr mitmachen möchte, fragt am besten über deren Facebook-Seite an. „Wir haben zwar aktuell eine Warteliste“, so Massong. Das solle aber nicht abschrecken. Letztlich wechselten altersbedingt auch immer welche in die Aktive. Außerdem habe fast jede Löschgruppe im Stadtgebiet mittlerweile eine eigene Jugendfeuerwehr.

Reinhardt ist stolz eine so gute Nachwuchsarbeit in den eigenen Reihen zu haben. „Sie sind die Kräfte der Zukunft“, lobt er. Viele der in der Mechernicher Jugendfeuerwehr ausgebildeten Kräfte seien später in die aktiven Reihen gewechselt. Ein gutes Dutzend habe sich sogar für den Beruf des Feuerwehrmannes oder der Feuerwehrfrau entschieden oder den Weg in den Rettungsdienst eingeschlagen.

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Rotary Club Mayen spendet Bienen-Spielgerät: Offizielle Einweihung in den Burggärten

Mayen, 14.09.2020 – Anfang September wurde das vom Rotary Club Mayen gespendete Spielgerät mit Bienendesign in den Burggärten eingeweiht. Das Spielgerät wird von Mayens jüngsten Einwohnern bereits aktiv genutzt und sehr gut angenommen.

„Ich freue mich sehr, dass wir als Rotary Club Mayen das „Spielplatz-Projekt“ ins Leben gerufen haben und gemeinsam mit der Stadt Mayen erfolgreich lokal umsetzen konnten. Als Rotary Club war es für uns wichtig, vor Ort ein passendes, nachhaltiges Projekt zur sozialen Stabilisierung umzusetzen, dass jedem Bürger zu Gute kommt, vor allem aber den Kindern, idealerweise in zentrumsnaher Lage“, so Marcus Kunkel, ehemaliger Präsident des Rotary Club.

In enger Abstimmung und mit Unterstützung der Stadt Mayen konnten Rotary in den Burggärten ein „Bienen-Spielgerät“ errichten – als Spendengemeinschaft mit der Stadt Mayen und Rotary Deutschland.

Im Rahmen des geplanten Kinderfestes Anfang September hatten alle Bürgerinnen und Bürger, vornehmlich die Kinder und Jugendlichen, Gelegenheit das Spielgerät auszuprobieren und „in Aktion“ zu erleben.

Oberbürgermeister Treis bedankte sich herzlich beim Rotary Club für die Spende des Spielgerätes. „Als bienenfreundliche Stadt passt das neue Spielgerät natürlich perfekt in unsere Burggärten. Ich danke dem Rotary Club sehr für diese großzügige Spende“, so der Stadtchef.

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Landrat: „Neues Ausbildungszentrum ist eine große Wertschätzung für die Feuerwehren“

Kreuzau-Stockheim, 14.09.2020 –  Im Kreis Düren werden bald Führungskräfte der Feuerwehren in NRW ausgebildet. In Kreuzau-Stockheim entsteht ein Ausbildungszentrum, bei dem der Kreis mit dem Innenministerium des Landes kooperiert. Landrat Wolfgang Spelthahn und Innenminister Herbert Reul gaben dazu jetzt im Beisein von Kreuzaus Bürgermeister Ingo Eßer den Startschuss.

„Damit wird eine lange Vision Wirklichkeit“, sagte der Landrat, der gleichzeitig von „einer großen Wertschätzung für das Ehrenamt und die Feuerwehren sprach. „Das Treffen mit Minister Herbert Reul hat uns nochmals einen großen Schritt weiter gebracht“, so der Landrat. Somit steht das sogenannte Projekt „Süd“ des Institutes für Feuerwehr des Landes Nordrhein-Westfalen (IdF) kurz vor der Realisierung.

Ein wichtiger zentraler Punkt in der Umsetzung ist die geplante Umgestaltung des früheren OBI-Geländes in Stockheim zu einem Trainings- und Übungsstützpunkt der Feuerwehren. Außerdem wird auf dem nicht weit entfernten Gelände des Feuerschutztechnischen Zentrums in Stockheim ein neues Schulgebäude errichtet.

Kreisbrandmeister Karlheinz Eismar sowie Peter Kaptain und Ralf Butz von der Kreisverwaltung Düren haben in den vergangenen Monaten intensiv mit Vertretern des Innenministeriums und des Institutes für Feuerwehr in Münster verhandelt und ein passendes Konzept entwickelt. Ab Juli 2021 werden am Campus Stockheim die ersten 24 Feuerwehrleute ihre Führungsausbildung beginnen. Ab April 2023 werden es 48 Teilnehmer und ab Januar 2024 72 Teilnehmer sein, die bis Ende Juli 2026 ihre ersten Führungslehrgänge am Campus Stockheim besuchen werden.

In der Umsetzung des Projektes wird sich der Kreis Düren seiner 100-prozentigen Tochter, der Rettungsdienst Kreis Düren AöR (RDKD) und der NOBIZ gGmbH (Notfallbildungszentrum) bedienen. Die Kooperation mit dem Land ist zunächst auf fünf Jahre ausgerichtet mit der Option einer Verlängerung um bis zu drei Jahre. Das Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen wird die Einrichtungen am Campus Stockheim an jeweils 200 Tagen im Jahr für die Durchführung der Führungslehrgänge der Feuerwehren nutzen sowie bei Bedarf darüber hinaus weitere Seminare anbieten.

„Ich freue mich sehr, dass das Projekt auf unserem Gemeindegebiet umgesetzt wird“, sagte Kreuzaus Bürgermeister Ingo Eßer, der wie Landrat Wolfgang Spelthahn von einer „großen Wertschätzung für das Ehrenamt“ sprach. Mit dem „Projekt Süd“ wird von Seiten des Landes insbesondere das Ziel verfolgt, dem südlichen Teil von Nordrhein-Westfalen neben Münster einen weiteren Ausbildungsstandort anzubieten, um gerade für das Ehrenamt die bisherigen sehr zeitintensiven Anreisen zu minimieren.

Darüber hinaus bietet diese Kooperation insbesondere für die ehrenamtlichen Feuerwehren im Kreis Düren eine weitere qualitative Verbesserung ihrer Aus- und Fortbildung an, da die neuen Übungseinrichtungen außerhalb des IdF-Betriebes mit genutzt werden können. Dies sei ein einmaliger Mehrwert, der sicherlich erheblich zu einer Steigerung der Attraktivität des „Ehrenamtes Feuerwehr“ beitragen werde, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, als er sich mit Bürgermeister Eßer sowie den beiden Landtagsabgeordneten Dr. Patricia Peill und Dr. Ralf Nolten, den örtlichen Kreistagsmitgliedern Steffi Heinrichs, Astrid Hohn, Britta Bär und Yvonne Balen sowie  den stellvertretenden Kreisbrandmeistern Wilfried Thelen und Patrick Harzheim vor Ort in Stockheim über die Umbaupläne informierte.

Nun, da die Vorbereitungen für den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kreis Düren und dem Land sehr weit gediehen sind, müssen noch letzte redaktionelle Änderungen eingebracht werden, bevor der Kreistag in Düren Ende September noch seine Zustimmung geben muss.