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Bestanden! – 22 neue Pflegefachkräfte feiern ihr Staatsexamen in Mechernich

Mechernich – Sie haben es geschafft! – 22 Auszubildende zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/-in haben am 29. September 2021 erfolgreich ihr Examen an der Schule für Pflegeberufe des Krankenhauses Mechernich bestanden. Noch am gleichen Abend fand die feierliche Übergabe der Zeugnisse im St. Elisabeth-Saal des Krankenhauses statt.

Schulleiterin Sandra Schruff ließ in einem emotional verfassten Brief die vergangenen drei Jahre noch einmal Revue passieren. In Anwesenheit der engsten Familienmitglieder, von Lehrern, Praxisanleiter*innen, Geschäftsführung und der Pflegedirektion blickten die frisch gebackenen Pflegefachkräfte auf Höhen und Tiefen der herausfordernden vergangenen Monate zurück. Eine ganz besondere Zeit, die von viel Online-Unterricht geprägt war und Lerneinheiten wie auch den Austausch untereinander erschwerte.

Unter diesen Bedingungen die sehr anspruchsvolle Ausbildung zu durchlaufen und erfolgreich das Examen zu meistern, darauf könne jede und jeder einzelne von ihnen mit Stolz zurückblicken betonte Sandra Schruff. Ganz besonders Victoria Mertens, Benedikt-Jannis
Mönch und Luca Maria Stajenda, die zu den Besten ihres Jahrgangs zählen.

Geschäftsführer Martin Milde wünschte allen Absolventinnen und Absolventen, dass sie sich den frischen Blick, die Motivation und die Freude am Beruf bewahren und dass es für ihre Berufsgruppe in der Zukunft weit mehr Anerkennung als ein Klatschen gebe. Zugleich freute er sich, dass fast alle der jungen Pflegefachkräfte sich für den Berufseinstieg im Gesundheitsverbund Kreiskrankenhaus Mechernich entschieden haben und damit dem Unternehmen verbunden bleiben.

Wir gratulieren herzlich allen Absolventinnen und Absolventen der Abschlussklasse 2021! Zum 1. April 2022 startet der nächste Kurs, der seit 2020 als generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau/- mann an der Schule für Pflegeberufe Mechernich angeboten wird. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich bereits jetzt bewerben. Alle wichtigen Infos zur Bewerbung gibt’s auf www.kkhm.de/karriere/pflege/schule-pflegeberufe oder am Stand der Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH auf der Jobmesse Euskirchen am 7. Oktober 2021.

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„Europa – so will ich leben!“- Schülerfoto- und Kurzfilm-Wettbewerb „EuroVisions 2021“ gestartet

Region/Düsseldorf – NRW Minister Holthoff-Pförtner ruft Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am Film- und Fotowettbewerb EuroVisions 2021 auf. Europaminister Dr. Stephan Holthoff-Pförtner hat den Schülerfoto- und Kurzfilmwettbewerb „EuroVisions 2021“ gestartet. Unter dem diesjährigen Motto „Europa – so will ich leben!“ sind Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen eingeladen, ihre Ideen und Anregungen zur Zukunft Europas über Fotos oder Kurzfilme auszudrücken. Wo wünschen sich Jugendliche mehr Möglichkeiten zur Mitsprache bei der Gestaltung der Zukunft in Europa? Welche Themen sind ihnen wichtig? An welchen Entscheidungen sollte sie die Europäische Union beteiligen? Wie lassen sich Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Europa besser schützen und stärken?

Minister Holthoff-Pförtner: „Ich hoffe, dass sich beim diesjährigen Schülerwettbewerb besonders viele Schülerinnen und Schüler mit Europa auseinandersetzen. Die Bekämpfung des Klimawandels und Bewältigung der ökologischen Herausforderungen, eine Wirtschaft im Dienste der Menschen, die Verteidigung unserer freiheitlichen Lebensweise oder der digitale Wandel Europas – all diese Themen bestimmen unser zukünftiges Miteinander. Deshalb sollte gerade die junge Generation sich aktiv in den Prozess einbringen, die Zukunft Europas mitzugestalten.“

Europaparlament, Europäische Kommission und Europäischer Rat haben gemeinsam die Konferenz zur Zukunft Europas einberufen. Dazu finden Bürgerdialoge, Jugendforen, eine digitale Plattform, Veranstaltungen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene, Sportevents, Festivals und Hackathons statt. Nordrhein-Westfalen ist im Juni bereits mit einem Online-Bürgerdialog in den direkten Austausch gestartet.

An „EuroVisions 2021“ können Jugendliche (Einzelpersonen, Arbeitsgruppen oder ganze Klassen) aller Schulformen der Sekundarstufen I und II aus Nordrhein-Westfalen teilnehmen. Einsendeschluss für die Fotos und Kurzfilme ist der 25. November 2021, die Gewinnerbeiträge erhalten bis zu 750 Euro Preisgeld.

Die Wettbewerbsbedingungen und das Teilnahmeformular zum Wettbewerb gibt es auf www.eurovisions.nrw. Dort können auch die Foto- und Filmbeiträge der letzten Jahre abgerufen werden. Das Land Nordrhein-Westfalen richtet „EuroVisions“ seit 2006 aus.

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Förderschule Athenée Royal erneut ausgezeichnet

Düren – Die Förderschule Athenèe Royal ist drei Jahre nach der Zertifizierung mit dem BerufswahlSiegel erneut zertifiziert worden. Für weitere fünf Jahre ist diese Auszeichnung nun verlängert worden. Sie untermauert die Kompetenzen der Schule in der Berufsorientierung und ist eine „ganz besondere Auszeichnung“, wie Landrat Wolfgang Spelthahn bei der offiziellen Rezertifizierung sagte.

Der Kreis Düren ist seit 2017 am BerufswahlSiegel-Prozess beteiligt und der BerufwahlSiegel-Region Rheinland zugehörig. Das Netzwerk ist eine bundesweite Initiative, die über den Verein Schule Wirtschaft e.V. koordiniert wird. Alle allgemein- und berufsbildenden Schulen sind aufgerufen, sich um die Exzellenz-Auszeichnung im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung zu bewerben. Die Förderschule Athenée Royal, deren Träger der Kreis Düren ist, hat dies bereits 2017 getan und war erfolgreich. Ebenso drei weitere Schulen im Kreisgebiet.

Die Athenée Royal wurde jedoch im Schuljahr 2020/2021 als einzige rezertifiziert. Und das hat einen ganz bestimmten Grund. Während der Corona-Pandemie hatten die Schulen die Möglichkeit, die anstehende Rezertifizierung um ein Jahr zu verschieben. Die Förderschule hat sich trotz erschwerter Gegebenheiten jedoch dazu entschlossen, in den Prozess einzusteigen. Unterstützt wurde sie dabei von der Kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf. Neben der Aktualisierung eines umfangreichen Kriterienkataloges wurde ein digitales Audit auf die Beine gestellt, welches die Jury überzeugte. „Trotz der Corona-Pandemie und trotz der Möglichkeit zu verschieben, hat sich die Schule dazu entschlossen, diesen Weg zu gehen. Ich werte das als besonders erfolgreich. Wir sind als Träger sehr stolz auf diese Auszeichnung“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Er überreichte die Plakette als Schulverbandsvorsteher des Förderschulzweckverbandes nicht ohne Stolz. „Dieses Siegel ist das Sahnehäubchen. Sie können es erlangen, müssen aber nicht. Doch diese Schule tut alles dafür und das ist eine exzellente Leistung.“

Dass diese Auszeichnung wahrlich besonders ist, unterstrich auch Anja Möller, Schulrätin für den Kreis Düren. „Sie sind mal wieder die Ersten im Kreis und mit Ihrem Engagement ganz weit vorne.“ Jury-Mitglied Mathias Fuchs, IHK Aachen, lobte, dass das Lehrpersonal stets die Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt rückt: „Das, was ich hier sehen durfte, hat mich schwer beeindruckt.“

Schulleiterin Sylvia Herschel gab sichtlich gerührt all das Lob an ihre Kolleginnen und Kollegen weiter. Nur als Team sei diese besondere Anstrengung gelungen, deren Früchte die Schülerinnen und Schüler ernten dürfen. Denn sie werden auf ihrem Weg in die Berufswelt bestens begleitet.

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36 angehende Pflege-Fachmänner am Ev. Stift begrüßt

Region/Mayen-Koblenz – Am GK-Mittelrhein sind 2021 insgesamt fünf Kurse gestartet. Voller Spannung haben sie in den letzten Wochen auf den ersten Tag ihrer Ausbildung zum Pflegefachmann hin gefiebert – jetzt beginnt für die 36 Auszubildenden im Alter von 16 bis 52 Jahren ein neuer Lebensabschnitt. In den kommenden drei Jahren werden sie an der Pflegeschule des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein am Standort Ev. Stift St. Martin sowie in vielen Praxiseinsätzen im Krankenhaus, in der Altenpflege sowie in der ambulanten Pflege wichtige Kompetenzen erlernen und vertiefen, um eigenverantwortlich die Pflege von Menschen aller Altersgruppen – vom Kleinkind bis zum Hochbetagten – planen, durchführen und evaluieren zu können.

Dabei bringt jeder Auszubildende seine ganz eigenen Voraussetzungen mit – Alter, Schulabschluss, Herkunft – und trotzdem eint schon vor dem ersten Kennenlernen alle eine Gemeinsamkeit: Die Begeisterung für eine Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege. Auch Kursleiterin Kristina Freyberg freut sich, dass es jetzt losgeht: „Für mich ist es der erste Kurs mit angehenden Pflegefachmännern und ich glaube, das wird super. Die Schüler sind richtig motiviert und können es kaum abwarten, direkt loszulegen!“ Mit dem Kursstart im Stift ist für dieses Jahr am GK-Mittelrhein der letzte von insgesamt fünf Kursen zur Ausbildung zum Pflegefachmann gestartet.

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Mona Dingels ist Kammersiegerin und dritte Landessiegerin

Pronsfeld/Region/Kaiserslautern – Praktischer Leistungswettbewerb im Friseurhandwerk. Beim Leistungswettbewerb der Friseure 2021 auf Landesebene konnten sich Ende September vier junge Friseurinnen behaupten. Als dritte Landessiegerin wurde Mona Dingels aus Sellerich gekürt. Sie absolvierte ihre Ausbildung beim Salon Schnittpunkt Marina Nesges in Pronsfeld und darf sich Kammersiegerin für den Handwerkskammerbezirk Trier nennen. Der Wettbewerb, der jedes Jahr in einem anderen Kammerbezirk ausgetragen wird, wurde dieses Jahr in der Handwerkskammer Pfalz in Kaiserslautern durchgeführt. Die erste Landessiegerin heißt Darlene Becker und kommt aus Klotten. Sie ist damit auch gleichzeitig die erste Kammersiegerin aus dem Bereich der Handwerkskammer Koblenz. Als Zweite Landessiegerin ging die Mainzerin Lisa Nau vom Ausbildungsbetrieb Schönschräg aus Mainz hervor. Für den Kammerbezirk Koblenz belegte in diesem Wettbewerb zudem Natalia Haag aus Büchenbeuren den zweiten Platz.

Über den Erfolg der Jungfriseurin freut sich auch Obermeister der Friseur-Innung Westeifel und Vorsitzender Landesinnungsmeister Guido Wirtz und gratuliert. „Die Friseurbranche und der Wirtschaftsstandort Deutschland brauchen junge, engagierte Talente.“ Er ermuntert bei der Gelegenheit alle Auszubildenden, die Möglichkeiten der Wettbewerbe von Beginn an zu nutzen – beispielsweise die vom Landesverband Rheinland angebotenen Lehrlingswettbewerbe ab dem ersten Ausbildungsjahr. Aber auch den Betrieben legt er nahe, die Praktika zu optimieren, damit junge Schulabgänger bei der Berufssuche Spaß am Friseurberuf bekommen.

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Weitere Orte im Ahrtal bekommen wieder Erdgas

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Zweite Ahrquerung ist hergestellt – Heppingen, Gimmigen, Kirchdaun und Grafschaft-Bengen können in den nächsten Tagen wieder ans Netz gehen. Die Wiederherstellung der Erdgasversorgung im Ahrtal macht weiter große Fortschritte: Wie die Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) mitteilt, ist eine zweite Ahrquerung inzwischen hergestellt und kann am Mittwoch, 6. Oktober, in Betrieb genommen werden. „Solche Projekte dauern sonst Jahre der Vorbereitung, Planung und Durchführung“, erklärt Pressesprecher Marcelo Peerenboom.

Durch die Wiederinbetriebnahme dieser Ahrquerung in Heppingen können die nächsten Stadtteile von Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie der Ort Bengen in der Gemeinde Grafschaft wieder versorgt werden. Voraussichtlich ab Donnerstag, 7. Oktober, werden die Hausanschlüsse in Heppingen wieder mit Erdgas versorgt. Danach folgen ab Montag, 11. Oktober, der Ort Gimmigen und ab Mittwoch, 13. Oktober, der Stadtteil Kirchdaun und die Ortschaft Grafschaft-Bengen. „Aktuell läuft alles nach Plan. Wenn alles gut geht, kann es sogar sein, dass wir schneller vorankommen. Wir bitten Anwohner aber auch um Verständnis, falls es doch länger dauern sollte. Gerade die Zeit, die die Kollegen brauchen, um die Hausanschlüsse zu entlüften und Anlagen wieder in Betrieb zu nehmen, ist im Voraus schwer einzuschätzen“, so Peerenboom.

Die evm-Gruppe weist erneut darauf hin, dass Kunden, bei denen der Gaszähler ausgebaut wurde, einen Installateur beauftragen müssen. Dieser setzt dann den Zähler neu und nimmt die Heizungsanlagen wieder in Betrieb.

Alle Informationen zu Wiederinbetriebnahme finden Betroffene unter enm.de/hochwasser.

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„Die wir liebten“, musikalische Lesung mit Willi Achten und Heribert Leuchter in Simmerath

Simmerath – Nach langer Zwangspause wagten die Gemeindebücherei Simmerath und die Freunde fürs Lesen eine erste Veranstaltung für Erwachsene, und zwar die musikalische Lesung „Die wir liebten“ mit Willi Achten und Heribert Leuchter.
Nachdem bei der Planung leise Zweifel daran bestanden, ob das Angebot auf mutigen Zuspruch stoßen würde, wurden diese schon nach den ersten Ankündigungen zerstreut. Eine freudige und erleichterte Erwartung, „dass es endlich wieder losgeht“, war schließlich in der ausgebuchten Bücherei zu spüren.

Diese wurde durch den spannenden und berührenden Vortrag der beiden Künstler Willi Achten und Heribert Leuchter mehr als erfüllt. Willi Achtens Buch „Die wir liebten“ blickt auf eine nähere Vergangenheit, die 70er Jahre, zurück, auf eine Vergangenheit, die immer noch geprägt war von Erziehungsmethoden, die wir seit
dem Nationalsozialismus eigentlich längst überholt glaubten.

Die Brüder Edgar und Roman wachsen zunächst im Verbund ihrer Großfamilie in einem Dorf am Niederrhein auf. Die Jungs führen ein freies und dennoch behütetes Leben. Als sich jedoch die Eltern trennen, verlieren sie den Boden unter den Füßen und schlagen über die Stränge. Plötzlich steht das Jugendamt vor der Tür und bringt
die Geschwister in den „Gnadenhof“, ein berüchtigtes Heim, das in der Nazizeit stehen geblieben zu sein scheint.

Wer Willi Achtens Bücher kennt, auch seine Lyrik, ist immer wieder berührt von seiner poetischen Sprache, seinem feinen Stil. So auch in diesem Buch. Unter den grauen Wolken eines drohenden Unheils gelingt es dem Autor, dennoch das grüne Band einer heilen Welt des Familienzusammenhalts und der Bruderliebe auszubreiten. Seine eindringlichen, eher leisen Texte verlangen geradezu nach einem ebensolchen musikalischen Gegenpart. Diesen hat er kongenial in Heribert Leuchter gefunden, dem renommierten Aachener Saxophonisten und Musikproduzenten. Seine Komposition zum Buch trägt den Titel „Früher war alles schlimmer“. „Er unterstrich die bewegenden Textpassagen so intensiv, dass das Gehörte Zeit fand, sich zu ordnen“, so eine Stimme aus dem Publikum.

Am Ende gab es lang anhaltenden Applaus, sowohl für den stimmigen und beeindruckenden Vortrag, als auch für den Einsatz der Freunde fürs Lesen bez. der praktischen und organisatorischen Unterstützung sowie der Finanzierung dieser Veranstaltung.

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Eine gelungene Vernissage der Mayener Künstlerin Andrea Grimm mit tollen Gästen

Mayen – Bei tollem Wetter und sonnigem Ambiente wurde am vergangenen Freitag, dem 01. Oktober 2021 feierlich die Vernissage der Künstlerin Andrea Grimm „Kunst ist FREI“ im Eifelmuseum – Mayen eröffnet.

Foto: Privat

Egal ob aus Wirtschaft, Politik, Medien, Handwerk oder Recht – die Liste der Rund 40 geladenen Gäste war buntgemischt.

Foto: Privat

So haben sich nicht nur Mayener Bürgerinnen und Bürger eingefunden, sondern auch bekannte Gesichter aus dem näheren Umland.

Foto: Privat

Highlight des Abends: Herr Dr. Heribert Wiedenhues (ehemals Vorstand der ThyssenKrupp Engineering AG) erwarb eine von 5 exklusiven Magnum Weinflaschen aus dem Hause Schneiders-Moritz. Ein wirkliches Unikat da jede einzelne Flasche individuell durch die Künstlerin bemalt wurde. Und auch die letzten 4 Flaschen mit abstrakter Kunstnote werden in den nächsten Wochen veräußert. Der Reinerlös wird anschließend zu 100% an die Flutopferhilfe gespendet.

Foto: Privat

Noch bis zum 07.10.21 kann die Ausstellung in der Ebene 0 im Eifelmuseum besucht werden.

Foto: Privat

Ab dem 13.10 können weitere Werke der Künstlerin in einer der führenden Privatkliniken in Europa, der Erich Lexer Klinik in Freiburg, besichtigt werden.

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Sport-Obelisk – RLP Minister Lewentz würdigt herausragende Verdienste im Sport

Region/Mainz – Sportminister Roger Lewentz hat Dietmar Schneider (Büchenbeuren), Michael Bitdinger (Daun), Lothar Renz (Gundheim), Johanna Bauer (Rheinzabern) und John Attilo (Grünstadt) für ihr langjähriges Engagement mit dem Sport-Obelisken 2020 ausgezeichnet.

„Mit ihrem jahrzehntelangen Engagement und unermüdlichem Einsatz haben sich alle Preisträgerinnen und Preisträger in ihren Vereinen und darüber hinaus eingebracht und dabei viel für den Sport und unsere Gesellschaft bewegt. Dafür gebührt ihnen unser Dank und unsere Anerkennung“, sagte Minister Lewentz bei der Verleihung in Mainz.

Dietmar Schneider hat sich dem Fußball verschrieben. Im TuS Büchenbeuren war er von 1982 bis 2018 Vorstandsmitglied. Neben den Funktionen als Beisitzer, Schriftführer und Abteilungsleiter war er insgesamt 24 Jahre Vorsitzender des TuS. Auch bei der Betreuung von Geflüchteten engagierte er sich innerhalb und außerhalb des Vereins. So ist er noch heute als Ansprechpartner des als Integrationsmaßnahme unter dem Dach des TuS Büchenbeuren gegründeten „FFC United“ aktiv. In dieser Mannschaft spielen vor allem Spieler aus Eritrea, Somalia, Iran, Syrien und Äthiopien. Die einmalige „Hunsbuntliga“, eine Spielklasse mit bis zu 16 verschiedenen Mannschaften, in denen auch Geflüchtete spielen, wäre ohne sein intensives Engagement nicht gegründet worden. Als Mitglied im Kreisvorstand des Fußballkreises Hunsrück-Mosel im Fußballverband Rheinland (FVR) ist Dietmar Schneider als Integrationsbeauftragter und Spielleiter der „Hunsbuntliga“ tätig. Seit 2019 ist er Vorstandsmitglied in der Stiftung „Fußball hilft“ des FVR.

Michael Bitdinger war viele Jahre ehrenamtlich als Abteilungsleiter Breitensport im Vorstand des SV Neunkirchen-Steinborn aktiv. Seit 2002 ist er Vizepräsident Wirtschaft und Finanzen der Taekwondo-Union Rheinland-Pfalz. Von 2015 bis 2018 war er stellvertretender Sportkreisvorsitzender Kreis Vulkaneifel im Sportbund Rheinland. Seit 2018 ist er Sportkreisvorsitzender Kreis Vulkaneifel im Sportbund Rheinland.

Lothar Renz engagiert sich bereits seit mehr als 50 Jahren in seinem Heimatverein und auf Verbandsebene für den Fußball. Seit Sommer 1964 ist er Mitglied im TSV Gundheim. Als Beisitzer unterstützte er einige Jahre den TSV-Vorstand. Während seiner Zeit als langjähriger Kinder- und Jugendtrainer leistete er Großartiges für den TSV. Von 1999 bis 2002 war er Trainer der 1. Herrenmannschaft und trainierte von 2007 bis 2010 sowohl die 1. als auch die 2. Mannschaft. Mit der Doppel-Meisterschaft in der Saison 2007/2008 (Aufstieg der 1. Mannschaft in die Bezirksklasse und Aufstieg der 2. Mannschaft in die Kreisliga) konnte er einen bemerkenswerten Erfolg als Trainer verzeichnen. Von 2008 bis 2012 war er Mitglied im Vorstand des Südwestdeutschen Fußballverbandes (SWFV). Von 2010 bis 2021 war er Kreisvorsitzender Alzey-Worms im SWFV. Seit 2012 ist er Mitglied im SWFV Präsidium. Seit 2014 ist er als Vertreter des SWFV im Hauptausschuss des Sportbundes Rheinhessen aktiv. Seit 2021 ist er Vorsitzender des Verbandsspielausschusses im SWFV. Lothar Renz wurde in Abwesenheit geehrt.

Johanna Bauer war 40 Jahre Mitglied im Vorstand des Turnvereins 1890 Rheinzabern. Von 1980 bis 2020 kümmerte sie sich als Schriftführerin um allerlei „Schreibkram“ des Vereins. Als Leiterin der Geschäftsstelle des TV Rheinzabern leistete sie von 1996 bis in das Jahr 2020 vorbildliche Arbeit. Mit ihrem Engagement und hervorragenden Einsatz war sie die gute Seele des TV. Mit ihrem Rücktritt aus dem geschäftsführenden Vorstand ging die Ära Johanna Bauer im Verein zu Ende. Im Jahr 2020 wurde sie für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft geehrt. Seit 2020 unterstützt sie weiterhin ihren Heimatverein in vielfältiger Hinsicht.

John Attilo ist der Meistermacher, wenn es um die Sportart Gewichtheben geht. In seinem Heimatverein, dem KSV Grünstadt, ist er seit 1975 Mitglied. Seine aktive Zeit als Gewichtheber bestritt er von 1980 bis 2015. Die erfolgreiche Trainerlaufbahn beim KSV begann im Jahr 2002 als er den damaligen KSV-Jugendtrainer unterstützte. Die eigenverantwortliche Leitung des Trainings der Aktiven und die Ausbildung von Kindern in der Langhantelathletik und im Mehrkampf mit Schwerpunkt Koordination und Konzentration begann im Jahr 2004. Von 2008 bis 2018 war John Attilo Landesjugendleiter. Aus seiner Jugendarbeit hat John Attilo fünf deutsche Meister hervorgebracht. Mit der aktiven Mannschaft startete er bis in die 1. Bundesliga durch. Das „Fundament“ der heutigen Bundesliga-Mannschaft des KSV wurde von John Attilo ausgebildet. Mittlerweile ist der KSV Grünstadt zu einer bekannten Größe im Gewichtheben aufgestiegen. Man spricht über den KSV, die hervorragende Jugendarbeit, die Erfolge und über John Attilo.

Seit 1997 werden mit dem Sport-Obelisken sowohl herausragende Leistungen von Sportlerinnen und Sportlern mit Vorbildfunktion gewürdigt als auch das Engagement von Menschen, die sich über viele Jahre ehrenamtlich in besonderem Maße für den Sport in Rheinland-Pfalz eingesetzt haben. Der Sport-Obelisk wird pro Jahr an fünf Preisträgerinnen und Preisträger vergeben. Die Verleihung des Sport-Obelisken 2020 wurde aufgrund der Corona-Pandemie ins Jahr 2021 verschoben. Die Verleihung des Sport-Obelisken 2021 wird im Rahmen einer gesonderten Veranstaltung stattfinden.

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Süßes Präsent aus der Kaiserstadt: Traditionell erhielt der Karlspreisträger eine exklusive Printentruhe aus dem Hause Lambertz

Aachen – Deutlicher Appell: Klaus Iohannis, rumänischer Staatspräsident, fordert zur Verleihung des  „Internationalen Karlspreis“ in Aachen eine Stärkung der Einheit und Solidarität in der Europäischen Union. „Die EU ist mehr denn je auf Einheit, Solidarität und Zusammenhalt angewiesen sowie auf eine pragmatische Vorgehensweise, die sich auf Handeln und konkrete Ergebnisse konzentriert. Die Herausforderungen müssen die Gemeinschaft noch stärker und widerstandsfähiger machen.  Auch die Pandemie hat Schwachstellen offengelegt, im Gesundheitssektor, aber auch auf sozialer Ebene. Klaus Iohannis, rumänischer Staatspräsident und Preisträger des „Internationalen Karlspreises 2020“, dessen Verleihung Corona-bedingt  erst am letzten Wochenende in der Kaiserstadt stattfinden konnte, forderte zudem einen Ausbau der Freizügigkeit in der EU.  Iohannis wurde als  herausragender Politiker gewürdigt, der sich trotz der schwierigen innenpolitischen Verhältnisse in Rumänien „als Streiter für europäische Werte, für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit und als Brückenbauer zwischen Ost und West“ verdient gemacht habe.

Klaus Iohannis (l.), rumänischer Staatspräsident und neuer Karlspreisträger, und seine Frau Carmen freuten sich sichtlich über die exklusive Printentruhe aus dem Hause Lambertz. Das traditionelle Gastgeschenk an den Karlspreisträger wurde von Dr. Jürgen Linden, Vorsitzender des Karlspreis-direktoriums, offiziell vor dem Aachener Publikum überreicht. Foto: Lambertz Gruppe

Traditionell erhielt der Preisträger aus dem Hause Lambertz eine klassische Printentruhe als exklusives Gastgeschenk, die Dr. Jürgen Linden, Vorsitzender des Karlspreisdirektoriums, bei der öffentlichen Präsentation des Preisträgers auf der Rathaus-Empore überreichte.  Staatspräsident Iohannis, der zur rumänischen Minderheit der Sieberbürger Sachsen gehört und perfekt Deutsch spricht, und seine Frau Carmen freuten sich sichtlich über die süßen Spezialitäten.  Exklusive Lambertz-Präsente erhielten u.a. auch EU-Ratspräsident Charles Michel, der die Laudatio hielt, sowie Zuzana Caputová, Präsidentin der Slowakischen Republik, und Vera Jourová, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission.