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Wünsche erfüllen – Aachener Wunschzettel-Weihnachtsbaum im Rathaus-Foyer

Aachen – Bis unter die Decke ragt die imposante Nordmanntanne im Foyer des Aachener Rathauses. Festlich geschmückt ist sie dieses Jahr mit goldenen Sternen und Kugeln. In schöner und bewährter Tradition schmücken zusätzlich 317 bunte Wunschzettel den Baum. Denn es ist wieder soweit: Seit Freitag, 22. November, können wieder Kinderwünsche vom Wunschzettel-Weihnachtsbaum „gepflückt“ und erfüllt werden. Seit 2008 steht dieser in der Weihnachtszeit im Aachener Rathaus. Auf den bunten Zetteln sind also zum 17. Mal Weihnachtswünsche von Kindern und Jugendlichen, die in verschiedenen Aachener Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe leben, auf den Wunschzetteln formuliert.

„Wie jedes Jahr freue ich mich sehr auf diesen Tag und bin sicher, dass die Aktion genauso erfolgreich wird, wie die letzten Male. Der Wunschbaum ist eine wunderbare Gelegenheit, dass Bürgerinnen und Bürger sich beteiligen und den Kindern ein schönes Weihnachtsfest zu ermöglichen“, freut sich Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen zum Auftakt der diesjährigen Aktion. Alle Aachener Bürger*innen können jetzt Kinder mit einer Weihnachtsfreude ein wenig unterstützen, indem sie sich einen Wunschzettel vom Baum nehmen.

Wer sich einen Wunschzettel vom Baum nimmt hat bis zum 13. Dezember um 16 Uhr Zeit, die weihnachtlich verpackten Geschenke mit dem dazu gehörenden Wunschzettel wieder ins Rathaus zurück zu bringen. So bleibt noch genügend Zeit, die Päckchen und Pakete pünktlich den Kindern und Jugendlichen der drei Einrichtungen Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid, Evangelische Kinder- und Jugendhilfe Aachen-Brand sowie Maria im Tann – Zentrum für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe zukommen zu lassen und am Heiligen Abend den Kindern eine Freude zu machen.

Die Kinderwünsche sind wie jedes Jahr bunt gemischt: Von Bastelsets über Sportartikel, Kuscheltiere, Duplo- oder Lego-Steinen, Puzzles bis hin zu Kosmetik oder Einrichtungsgegenständen und Haushaltsartikeln für die erste eigene Wohnung ist alles dabei. Auch ungewöhnliche Wünsche wie eine Säge oder ein Hammer, Jahreskarten für den Tierpark sowie ein großer Teddybär stehen auf den Karten. Viele der Jugendlichen wünschen sich auch Gesellschafts-Spiele, Bücher oder Gutscheine für Buchhandlungen. Gutscheine sind insgesamt häufig dabei, diese erzeugen für die Jugendlichen und Kinder ein besonderes, und vielleicht nicht so selbstverständliches, „Shopping-Gefühl“. Die Vielfalt der Wünsche ist grenzenlos – und ein wenig Demut erfüllt einen bei einem so simplen Wunsch wie „buntes DinA4-Papier zum Basteln“.

Warme Kleidung benötigt

Im Rahmen des Auftakts der Wunschzettel-Aktion berichtet das Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid erneut, dass die Kleiderkammern leer sind. Es fehlt gerade in der kalten Jahreszeit an warmer Kleidung. Konkret benötigt wird Winterbekleidung wie zum Beispiel Mützen, Schals, Mäntel, Jacken und Schuhe. Die Evangelische Kinder- und Jugendhilfe Aachen Brand würde sich über Skihandschuhe für Kinder und Jugendliche freuen.

Deshalb bittet Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen alle Aachener*innen, Winterkleidung zu spenden.

Kontaktaufnahme für Spenden bitte nur direkt an die Einrichtung:

Zentrum für soziale Arbeit Burtscheid / Ev. Frauenverein Aachen von 1850 – Branderhofer Weg 14, 52066 Aachen

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„Augen auf“ lautet die Empfehlung der Produktprüfer von DEKRA für den weihnachtlichen Kerzenkauf

Region/Stuttgart – Beim Kauf auf geprüfte Produkte mit RAL-Gütezeichen achten – Selbstverlöschende Kerzen verringern Brandgefahr – Die Experten raten davon ab, bei Schnäppchenpreisen blind zuzugreifen. Bei ungeprüften Produkten bestehe die Gefahr, bedenkliche Konzentrationen gesundheitsgefährdender Substanzen freizusetzen. Bei Kerzen minderer Qualität ist außerdem mit schnellem, ungleichmäßigem Abbrennen und damit erhöhter Brandgefahr zu rechnen.

Wachskerzen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Rund 30 Prozent der Menschen in Deutschland möchten auf das stimmungsvolle Licht echter Wachskerzen nicht verzichten, ergab eine DEKRA Befragung vor einigen Jahren. Insgesamt wurden in Deutschland im Jahr 2023 rund 163.000 Tonnen Kerzen verbraucht, so der Europäischen Kerzenverband ECMA. Pro Kopf bedeutet das einen Verbrauch von durchschnittlich 1,94 Kilogramm im Jahr.

Die Rohmaterialen machen‘s

Allerdings, nicht alle Produkte sind ein Anlass zur Freude. „Die Qualität von Wachskerzen hängt im Wesentlichen von den verwendeten Rohmaterialien ab“, erklärt Volker Albrecht, Leiter des DEKRA Kerzenlabors. Wird an Grundstoffen wie Paraffin, Farben oder Lacken gespart, können Kerzen zu schnell oder ungleichmäßig abbrennen, auslaufen, zu stark rußen oder bedenkliche Konzentrationen an umwelt- und gesundheitsschädlichen Substanzen freisetzen, zum Beispiel PAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe), Schwefeldioxid oder Schwermetalle.

RAL-Gütezeichen gibt Sicherheit

Die Experten von DEKRA empfehlen daher, beim Kauf auf das RAL-Gütezeichen zu achten, das von der Gütegemeinschaft Kerzen nach umfangreichen neutralen Prüfungen in einem neutralen Labor wie DEKRA vergeben wird. Das Siegel ist an einer stilisierten Kerze als Symbol zu erkennen. Geprüft wird, ob der jeweilige Kerzentyp die RAL-Bestimmungen einhält: vor allem, ob er gleichmäßig abbrennt und nicht zu stark rußt. Weiter wird geprüft, ob die vom Hersteller verwendeten Kerzenrohstoffe, Farben und Lacke den festgelegten Reinheits- und Qualitätsanforderungen entsprechen. Denn hiervon hängt letztlich ab, welche Schadstoffe beim Abbrennen entstehen.

Selbstverlöschende Kerzen verringern Brandgefahr

„Wer sich an diesem Gütezeichen orientiert, hat die Sicherheit, qualitativ hochwertige Kerzen vor sich zu haben“, erklärt DEKRA Experte Albrecht. „Das RAL-Gütezeichen ‚Kerzen‘ steht auch für eine lückenlos nachvollziehbare Lieferkette, da die Hersteller nur ausgewählte, hochwertige und schadstofffreie Rohstoffe verwenden dürfen.“ Albrecht empfiehlt generell Kerzen, die selbstverlöschend konzipiert sind. Diese setzen die Brandgefahr in der Wohnung deutlich herab.

Tipps für mehr Freude und Sicherheit

Auch die Verbraucher und Verbraucherinnen können dazu beitragen, die Belastung der Raumluft durch schädliche Stoffe gering zu halten:

  • Immer wieder den Raum lüften, besonders dort, wo viele Kerzen über längere Zeit brennen und wo Duftkerzen verwendet werden.
  • Hilfreich ist auch Kerzenpflege: das heißt, den Docht zu kürzen, wenn er zu lang wird und die Kerze zu rußen beginnt.
  • Bei flackernden Kerzen hilft es meist, den zu hohen Rand auf 10 bis 15 Millimeter zurückzuschneiden.
  • Ratsam ist auch, die Brennschüssel sauber zu halten.

DEKRA Experte Albrecht hat noch einen Tipp parat: „Wer Freude an Kerzen haben will, sollte außerdem die Herstellerinformationen auf Verpackung oder Etikett beachten und auch umsetzen.“

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„Bestattungs- und Friedhofskultur weiter im Umbruch“ – Letzte Ruhe in Kallmuth

Mechernich – „Die Bestattungskultur ändert sich drastisch und rasant“, konstatiert Silvia Jambor, die unter anderem für das Friedhofswesen zuständige Fachbereichsleiterin der Stadtverwaltung Mechernich: „Der Trend geht weiterhin verstärkt zur Urne und in den Wald.“ Gab es im Jahr 2000 im Stadtgebiet noch 231 Sargbestattungen und 27 Urnenbegräbnisse, so hat sich das Verhältnis gedreht. 2022 gab es 63 Sarg- und 190 Urnenbestattungen.

Das klassische Familiengrab und Reihengräber werden immer seltener mit verstorbenen Angehörigen belegt, Lebende wünschen sich selbst nach ihrem Tod zunehmend Bestattungsformen unter Bäumen, am liebsten direkt im Friedwald, Ruheforst oder Gotteswald. „Auch ringförmig um Bäume gelegte Urnengräber mit Gedenktafeln an die Verstorbenen, über die die Bauhofarbeiter mit dem Rasenmäher fahren können, genießen zunehmend Beachtung“, so Jacky Langhanke, die zuständige Verwaltungsmitarbeiterin für das Friedhofswesen.

Hauptgrund für die Entwicklung sei die Sorge um die Grabpflege durch die Nachkommen. Selbst wenn die Verstorbenen selbst die Gräber ihrer Ahnen zu Lebzeiten jahrzehntelang gepflegt haben: Den eigenen Nachkommen will kaum jemand zumuten, 30 Jahre Unkraut zu jäten, Blumen zu pflanzen und Kerzen anzuzünden.

Gesellschaftliche Veränderungen

„Die Stadtverwaltung Mechernich kann die Trends im gesellschaftlichen Wandel nicht ignorieren“, so Fachbereichsleiterin Silvia Jambor: „Natürlich entwickeln wir neue Bestattungsformen wie das Urnengrab unter Bäumen.“ Zum Beispiel im ökologischen Friedhofswald auf dem Gelände des Kallmuther Friedhofs. „Dort kann man sich auch anonym bestatten lassen“, so der Kallmuther Ortsbürgermeister Robert Ohlerth, der sich vehement für den Friedhofswald im Dorf eingesetzt hat.

„Das mit der Anonymität ist nicht ganz zutreffend“, so Fachbereichsleiterin Silvia Jambor: „Man kann sein Grab unterm Baum mit einem Namenschild versehen lassen, muss es aber nicht. Was im Ergebnis dazu führt, dass die namenslose Grabstätte für Dritte nicht ohne weiteres auffindbar ist: „Anonym ist das aber nicht, die Friedhofsverwaltung weiß genau, wer wo liegt.“

Robert Ohlert sagte den Medien bei Etablierung des neuen Gemeinschaftsbaumsystems für Familien, Vereine und Freundeskreise auf dem Kallmuther Friedhof, er wolle verhindern, dass Angehörige ihre Verstorbenen weit außerhalb des Dorfes in kommerziellen Friedwäldern bestatten müssten. Ohlerth ist davon überzeugt, dass das Experiment Friedhofswald Anklang in der Bevölkerung findet, auch über Kallmuth und die Pfarrei St. Georg hinaus.

Man kann sich dort wie in den bisherigen Urnengräbern unter Bäumen einzeln, als Paar und mit anderen bestatten lassen. Familien können ganze Bäume für sich in Anspruch nehmen, unter denen bis zu acht Urnen Platz finden. „Theoretisch können sich auch andere Personengruppen zusammentun, um später einmal unter Gemeinschaftsbäumen ihre gemeinsame letzte Ruhe zu finden“, so Jacky Langhanke.

5200 Euro für Familienbaum

Beispielsweise Feuerwehren oder Vereine, so die Fachbereichsleiterin. „Oder auch Freundeskreise und Nachbarschaften“ wie Ortsbürgermeister Robert Ohlerth dem Mechernicher „Bürgerbrief“ sagte. „Man muss diese Mehrfachgrabstellen dann allerdings auch en bloc erwerben, auch wenn sie erst später und nach und nach belegt werden“, so Silvia Jambor. Ein Familienbaum für bis zu acht Urnen kostet 5200 Euro, ein Urnengrab unterm Gemeinschaftsbaum 2000 Euro.

Reihengräber in städtischer Pflege kosten 1800 Euro. Urnenreihengräber unter Bäumen in städtischer Pflege 1900 Euro. Für Wahlgrabstätten müssen 1800 fürs Einzelgrab und 2800 Euro fürs Doppelgrab entrichtet werden. Für eine Sechsergrabstätte verlangt die Kommune 6800 Euro. Der Samstagszuschlag für Beisetzungen am Wochenende beträgt 100 Euro.

Trauer und Trennung werden heute nicht mehr jahrelang durch Gottesdienste, Riten und Bräuche begleitet, so die Erfahrung von Geistlichen und Bestattern im Stadtgebiet, sondern mehr und mehr unter Entsorgungs-Gesichtspunkten.

Bereits länger gibt es Urnenreihengräber und Gräber unter Bäumen in städtischer Pflege. „Allerheiligen bis Ostern ist Grabschmuck erlaubt“, stellt Jacky Langhanke vom Friedhofsamt klar: „Den Sommer über nicht.“ Viele Angehörige müssten das erst noch lernen. „Nach Ostern müssen die Gräber und Grabplatten abgeräumt werden“, so Silvia Jambor.

Aufs Aschefeld für 500 Euro

Es sei aufwändig, wenn die Bauhofmitarbeiter immer wieder vom Aufsitzmäher steigen müssten, um Vasen, Blumenschalen und Leuchten wegzuräumen. An den Urnengräbern unter Bäumen in Kallmuth verwiesen Jacky Langhanke und ihre Chefin Silvia Jambor auf ringförmige gepflasterte Flächen, auf denen Grabschmuck dauerhaft abgestellt werden kann, ohne den Bauhof zu behindern.

„Anonyme“ Bestattungen im Wortsinn sind auf den städtischen Friedhöfen nicht vorgesehen. Selbst das Verstreuen auf dem Aschefeld (Kostenpunkt 500 Euro) wird beim Friedhofsamt registriert, auch die Angehörigen wissen, wo die Asche hingekommen ist.

Bei einem Ortstermin auf dem Kallmuther Friedhof sagte Ortsbürgermeister Robert Ohlerth, dass er sich für möglichst vielfältige Beerdigungsformen einsetze: „In erster Linie für unsere Leute, aber auch für Menschen von außerhalb der Pfarre St. Georg.“ Wer nach der Beerdigung eine Kaffeetafel vor Ort arrangiert haben möchte, kann das  im örtlichen Bürgerhaus „Alte Schule“ haben. Interessenten wenden sich an ihn unter Tel. (0 24 84) 13 31, Handy (0 152) 53 26 12 51.

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Ersatzpflanzung mit 1.120 klimaresistenten Bäumen

Meckenheim – Auf rund 1,1 Hektar wachsen Steileiche, Winterlinde, Feldahorn und Hainbuche heran – Auf einem Pflanzfeld an der L 261, nahe das Bahnhaltepunktes „Industriepark“, wachsen künftig 1.120 klimaresistente Bäume, darunter Stieleiche, Winterlinde, Feldahorn und Hainbuche. Gemeinsam mit Norbert Schaffrath, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung DKD Deutsche Kinderdirekthilfe, hat sich Bürgermeister Holger Jung ein Bild von der Pflanzaktion gemacht. „Es ist ganze Arbeit geleistet worden. Ich freue mich, dass die Bäume jetzt wachsen und gedeihen können“, sagte Holger Jung, der sich bei allen Beteiligten, insbesondere bei Norbert Schaffrath für das gute Miteinander bedankte.

Bei der ca. 1,1 ha großen Fläche handelt es sich um eine städtische Ausgleichsfläche, die im Frühjahr 2020 durch die Stiftung DKD Deutsche Kinderdirekthilfe bepflanzt wurde. Im Oktober 2023 hatte ein externes Unternehmen, welches für Forstmulcharbeiten auf der angrenzenden Fläche beauftragt worden war, versehentlich die Jungpflanzen der Aufforstungsfläche gerodet. Es entstand ein Schaden, der von der Versicherung des beauftragten Unternehmens anerkannt und reguliert wurde. Daraus resultierte die Ersatzpflanzung, die jetzt vorgenommen wurde. Diese beinhaltet die Lieferung von 1.120 Bäumen, die Pflanzarbeiten sowie die dazugehörige Fertigstellungs- und Entwicklungspflege. Es kamen dieselben klimaresistenten Baumarten in die Erde, die bereits zuvor auf der Fläche beheimatet waren.

„Fehler passieren nun Mal“, zeigte sich der Bürgermeister gegenüber dem Verursacher versöhnlich. „Weder für die Stadt, die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, noch für die Stiftung ist ein finanzieller Nachteil entstanden“, verdeutlichte Holger Jung. Norbert Schaffrath verwies unter anderem auf das kommende Frühjahr. Dann sei hinsichtlich der Baum-Patenschaften eine Aktion mit Kindern geplant, um dem Nachwuchs die Natur näher zu bringen. Bis dahin werden die 1.120 Bäume weitergewachsen sein.

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Circularity Scouts – „Kreislaufwirtschaft made in der Region Aachen“

Aachen – IHK Aachen zeichnet Azubi-Ideen zur Kreislaufwirtschaft aus – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen hat mit dem Projekt „Circularity Scouts“ erstmals eigene Ideen von Auszubildenden zum Thema Kreislaufwirtschaft prämiert. Im Rahmen der Veranstaltung „Kreislaufwirtschaft made in der Region Aachen“ wurden die Ideen der Öffentlichkeit präsentiert und prämiert. Schirmfrau des Projekts ist Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Auszubildenden haben in Teams ein konkretes Praxisprojekt zum zirkulären Wirtschaften in ihren jeweiligen Unternehmen entwickelt. Dabei sollten sie alle Phasen des Projektes eigenständig durchlaufen – von der Ideenfindung über die Planung bis hin zur Umsetzung. Dabei geht es um Themen wie Abfallvermeidung, Recycling, Wiederverwertung von Rohstoffen und Ressourceneffizienz. Jedes Team wurde von erfahrenen Mentoren begleitet. Zusätzlich wurde in insgesamt fünf IHK-Workshops theoretisches Wissen vermittelt.

„Eine Produktion von linear auf zirkulär umzustellen ist höchst komplex. Mit dem Projekt ‚Circularity Scouts‘ wollen wir den Unternehmen und deren Auszubildenden das nötige Rüstzeug für diesen Prozess mit auf den Weg geben. Darüber hinaus nehmen die Auszubildenden nicht nur eine wertvolle Lernerfahrung mit, sondern auch die Chance, nachhaltig etwas in ihren Unternehmen zu bewegen“, erläutert IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer.

„Ich freue mich sehr über den Erfolg und das großartige Projekt unserer Auszubildenden. Eine Transformation zu einer zirkulären Wirtschaft funktioniert nur in kleinen Schritten: Damit diese Transformation auch langfristig gelingt, benötigen die Unternehmen kluge, junge Köpfe“, sagt HR-Expertin Verena Dürrbeck von der Parker Hannifin Manufacturing Germany GmbH & Co. KG.

„Nachhaltigkeit ist mehr als Ökologie, das beweisen unsere ‚Circularity Scouts‘ mit ihrem Projekt. Sie zeigen, dass eine nachhaltigere Versandverpackung auch eine bessere Customer Experience produzieren, Staubbildung in der Logistik vermeiden und sich wirtschaftlich lohnen kann. Um solche Ergebnisse zu erzielen, muss man Probleme erkennen und aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Ich bin stolz, dass sie das gemeistert haben“, lobt Christoph Vormstein, Environmental Officer bei der Babor Beauty Group.

„Durchweg alle eingereichten Projekte zielen mit kreativen Ideen auf eine ressourcenschonende Produktion ab. Ich freue mich, dass dieses neue IHK-Projekt auf eine so gute Resonanz stößt und zahlreiche innovative Ansätze liefert, den ökologischen Fußabdruck in den Unternehmen zu reduzieren. Es zeigt letztendlich auch, dass sich die berufliche Ausbildung in unserer Region auf einem hohen Niveau befindet“, bemerkt Michael F. Bayer.

Die „Circularity Scouts“ haben folgende Platzierungen erzielt und stammen aus den hier aufgeführten Unternehmen: 

  1. Platz:
    Parker Hannifin Manufacturing Germany GmbH & Co. KG
  2. Plätze:
    Babor Beauty Group

SIG Combibloc GmbH

Schoellershammer GmbH

  1. Plätze:
    Neuman & Esser Group

Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli GmbH

Roskopf Unternehmensgruppe

barnet europe – W. Barnet GmbH & Co. KG

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Überdimensionaler Weihnachtskugel-Foto-Point als neue Attraktion auf dem Jülicher Weihnachtsmarkt

Jülich – Rechtzeitig zu Beginn des Jülicher Weihnachtsmarktes an diesem Donnerstag auf dem Schlossplatz ist es der Werbegemeinschaft Jülich als Veranstalterin gelungen, noch eine neue Attraktion aus dem Hut zu zaubern: Ein sogenannter Foto-Point in Form des Umrisses einer großen goldenen Weihnachtskugel lädt ab sofort alle Besucherinnen und Besucher ein, sich im adventlichen Ambiente mit dem Smartphone ablichten zu lassen. Dazu Ben Loevenich als Vorsitzender der Werbegemeinschaft: „Obendrein freuen wir uns natürlich, wenn viele unserer Gäste ihr persönliches Erinnerungsfoto in den sozialen Medien posten und somit weitererzählen, wie schön der Aufenthalt auf dem Jülicher Weihnachtsmarkt ist.“

Begrüßt wurde das neue Highlight auch von den Mitgliedern des Innenstadtbeirats. Dieser hat als dafür zuständiges Gremium gerne dem Antrag der Werbegemeinschaft auf eine fünfzigprozentige Zuzahlung über das Förderprogramm „Verfügungsfonds Innenstadt“ zugestimmt. In dessen Rahmen stellen Bund, Land NRW und Stadt Jülich Mittel für private Projekte bereit, die zur Aufwertung der Innenstadt dienen. Die Anschaffung des Foto-Points ist das erste geförderte Projekt. Weitere Anträge können von interessierten Bürgern, Initiativen oder Unternehmen gestellt werden. Informationen hierzu sowie Unterstützung bei der Antragstellung bietet das Citymanagement Jülich.

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In Alsdorf startet am Donnerstag 28. November wieder das „Phantastische Wintermärchen“ –

Alsdorf – Weihnachtsmarkt bietet eine ganze Menge – Seit Wochen schon werkeln die vielen ehrenamtlichen Helfer rund um die Marktleiter Stefan Heffels und Sohn Basti sowie Martin Reckate im Alsdorfer Burgpark. Jetzt geht es bald los: Ab Donnerstag, 28. November, lädt das „Phantastische Wintermärchen“ wieder in den Alsdorfer Burgpark ein. Zehn Tage lang bietet dieser Weihnachtsmarkt eine ganz besondere Atmosphäre, ein buntes Bühnenprogramm und eine große Vielfalt von Händlerinnen und Händlern.

Bis zum zweiten Adventssonntag wird der Lichterglanz in den Bäumen für eine ganz besondere Stimmung sorgen. Weihnachtsmarktfreunde aus der ganzen Region und darüber hinaus erwartet ein glitzerndes Lichtermeer mit liebevoll hergerichteten Holzhütten, zahlreichen dekorierten Zelten, festlich geschmückten Bäumen und weiteren Illuminationen. Das romantische Ambiente und die vielen hochwertigen Schausteller sind seit über 20 Jahren das Erfolgsrezept des Marktes, der mittlerweile weit über die Grenzen der Städteregion Aachen hinaus bekannt und beliebt ist. An den Wochentagen ist der Markt von 16 bis 21 Uhr geöffnet, samstags und sonntags bereits ab 14 Uhr. Die Weihnachtsmarktfreunde dürfen sich wieder auf Bewährtes und Neus freuen. Auf der Weihnachtsbühne an der Remise wird wieder etwas für jeden Geschmack dargeboten. Musik treibende Vereine, Kindergärten und Solokünstler präsentieren ihr musikalisches Können zur vorweihnachtlichen Unterhaltung der Besucher. Mit dabei sind natürlich Silvi & Ralf. Das Gesangs- und Unterhaltungsduo gehört zum Alsdorfer Weihnachtsmarkt wie der Nikolaus, der täglich seine Tüten an die Kinder verteilt.

Kreative, weihnachtliche Geschenk- und Bastelideen, Weihnachtsdekorationen, glitzernder Christbaumschmuck, Spielzeug, winterliche Bekleidung, Accessoires und vieles mehr werden von den über 80 Ausstellern präsentiert. Wärmende Getränke sowie leckere, winterliche und regionale Gaumenfreuden werden die Herzen wieder höherschlagen lassen. In diesem Jahr sind auch wieder Freunde aus der Alsdorfer Partnerstadt St. Brieuc mit bretonischen Spezialitäten angereist. Am ersten Weihnachtsmarkt-Wochenende haben die Mitglieder des neuen Partnerschaftskomitees aus St. Brieuc Austern, Crêpes und mehr im Angebot. Möglich machen das vorweihnachtliche Spektakel neben den ehrenamtlich Engagierten sowie großen und kleinen Sponsoren und Unterstützern die Stadtwerke Alsdorf GmbH und die Energie- und Wasserversorgung EWV, die schon seit Jahren die Organisatoren finanziell auspolstern. Nur mit deren Sponsoring kann die Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing Alsdorf e.V. mit dem Vorsitzenden und Marktleiter Stefan Heffels den (vor-) weihnachtlichen Zauber an der Alsdorfer Burg realisieren.

Übrigens: Auch die Weihnachtsparade wird es natürlich wieder geben. Daniel Nießen, besonders bekannt aus dem Alsdorfer Kinderkarneval, hat die Organisation für die Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing übernommen. Am Freitag, 29. November, startet der farbenfrohe weihnachtliche Umzug, an dem wieder Vereine, Institutionen und vor allem viele Kinder teilnehmen, um 17 Uhr am Steigerweg am Annapark. Von dort zieht er über die Bahnhofstraße in Richtung Burg. (apa)

 

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Westenergie Klimaschutzpreis an sechs Initiativen im Landkreis Vulkaneifel überreicht

Dreis-Brück/Daun/Gerolstein/Kelberg – Der Westenergie Klimaschutzpreis steht auch in diesem Jahr ganz im Zeichen des Natur- und Umweltschutzes. Der Preis, den die Westenergie AG gemeinsam mit den Partnerkommunen verleiht, geht an örtliche Vereine, Organisationen oder Personen, die sich beim Thema Klimaschutz besonders verdient gemacht haben. Im Landkreis Vulkaneifel wurden in diesem Jahr sechs Projekte aus den Verbandsgemeinden Gerolstein, Daun und Kelberg ausgezeichnet. Thomas Hau, Kommunalmanager von Westenergie, überreichte die Urkunden gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen. Die Initiativen wurden mit einem Preisgeld von insgesamt 3.000 Euro belohnt.

„Dass Klimaschutz direkt vor unserer Haustür beginnt und auch funktioniert, haben die Preistragenden eindrucksvoll bewiesen. Wir brauchen Vorbilder, an denen sich andere orientieren können“, sagte Westenergie-Kommunalmanager Thomas Hau, der sich über das Engagement freute und ergänzte: „Mit dem Westenergie Klimaschutzpreis möchten wir Einrichtungen und Initiativen würdigen, die vorbildlich Umweltschutz leben und aktiv zur Verbesserung unseres Klimas beitragen. Gerade das Umweltschutz-Engagement geschieht vielmals im Verborgenen. Umso wichtiger ist uns diese Möglichkeit der Auszeichnung. Denn wir alle können schon mit kleinen Taten einen Beitrag für den Schutz unserer Umwelt leisten.“

Mit dem Westenergie Klimaschutzpreis werden Initiativen ausgezeichnet, die sich mit besonderem Engagement für den Klima- und Umweltschutz einsetzen. Entsprechend vielfältig und einzigartig waren die Ideen in den einzelnen Kommunen:

  • Berenbach: In der Ortsgemeinde wird ein degradiertes artenarmes dunkles Ökosystem – eine 4.000 Quadratmeter große Fichtenmonokultur – langsam in einen artenreichen hellen Mittelwald mit wichtigen Lebensräumen für Flora und Fauna umgewandelt. Bislang wurde bereits ein lichter Wald von hoher biologischer Vielfalt geschaffen, der dem Insektensterben entgegenwirkt und neue Lebensräume für Insekten, Vögel und Kleinsäuger bietet.
  • Dreis-Brück: Seit Oktober 2019 findet jährlich eine Blumenzwiebelpflanzaktion in Dreis-Brück statt. Seitdem wurden rund 10.000 Blumenzwiebeln an verschiedenen Stellen in beiden Ortsteilen gepflanzt. An der Pflanzaktion nehmen jedes Jahr freiwillige Helfende aus der Ortsgemeinde teil.
  • Feusdorf: Die Ortsgemeinde ist bestrebt mit Blühstreifen und Insektenhotels für mehr Wildbienenvielfalt auf öffentlichen Flächen im Ort zu sorgen. Die LEADER-Region Vulkaneifel förderte 2024 das ehrenamtliche Bürgerprojekt „Zukunftsgemeinde Feusdorf – Klimaschutz und Artenvielfalt im eigenen Ort – Menschen motivieren“. Dabei bot der NABU Kylleifel drei familienfreundliche Aktionstermine für die Dorfgemeinschaft Feusdorf an.
  • Kelberg: Die Wacholder Heide „Uesserberg“ in Kelberg ist ein ganz besonders schützenswerter Bereich. Früher wurde die Fläche zweimal jährlich maschinell gemulcht. Seit ein paar Jahren wird die Pflege der Fläche mit Ziegen und Schafen durchgeführt. Die Jugendabteilung der DJK Kelberg unterstützt den Schäfer beim Auf- und Abbau der Einzäunung sowie bei der Kontrolle des Zauns.
  • Uersfeld: In diesem Jahr hat das Team vom „Vulkaneifellamahof“ die Kirmes der Ortsgemeinde Uersfeld unter anderem mit spannenden Attraktionen rund um das Thema Umwelt für die Kinder gestaltet. An sieben Stationen standen nicht nur Spiel und Spaß im Vordergrund, sondern auch Wissenswertes rund um das Thema Umwelt. Es wurden Insektenhotels aus alten Konservendosen gebaut und Samenkugeln für bunte Blumen geformt.
  • Üxheim-Niederehe: Im Ortsteil Niederehe wurde die frühere Kuhwiese in ein Insekten-Biotop umgewandelt. Es entstanden Insekten-Hotels, Totholzhecken, Steinhaufen, Lehmwände, eine Eidechsenburg, kleine Wassertümpel, ein größerer Teich und eine blühende Wiese mit all ihren heimischen Blütenpflanzen und Orchideen. Spezielle Wildbienen-Futterpflanzen wurden auf eigenen Beeten dazu gepflanzt, um die Artenvielfalt zu fördern.

Westenergie und die jeweilige Kommune schreiben den Westenergie Klimaschutzpreis jährlich aus und stellen auch gemeinsam die Jury. „Der Klimaschutz genießt eine sehr hohe Priorität. Diese Auszeichnung soll Anerkennung für Geleistetes sein, kann aber auch bei der Finanzierung künftiger Projekte helfen und soll nicht zuletzt andere ermutigen, sich zu engagieren und einen Beitrag für Umwelt- und Artenschutz und ein funktionierendes Gemeindeleben zu leisten“, betont Alois Manstein, Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Vulkaneifel.

Seit 1995 machen Westenergie und ihre Partnerkommunen im Versorgungsgebiet von Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen mit dem Klimaschutzpreis gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Mehr als 8.000 Initiativen, Projekte und Gruppen haben damit inzwischen die Auszeichnung seit dem Start im Jahr 1995 erhalten, dazu nach Größe der teilnehmenden Kommune gestaffelte Geldprämien. Weitere Infos zum Westenergie Klimaschutzpreis unter www.westenergie.de/klimaschutzpreis

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Meckenheimer Bürgermeister begrüßte Kinderprinzessin Jana (Edzards) I. und ihre närrische Gefolgschaft

Meckenheim – Jecker Empfang im Rathaus – Bürgermeister Holger Jung begrüßt Kinderprinzessin Jana I. und sämtliche Karnevalsgesellschaften – Bürgermeister Holger Jung begrüßte Kinderprinzessin Jana (Edzards) I. und ihre närrische Gefolgschaft im Rathaus. Begleitet wurde das kurz zuvor proklamierte Karnevalsoberhaupt von seinem Hofstaat sowie Vertreterinnen und Vertretern sämtlicher Karnevalsgesellschaften.

Kinderprinzessin Jana I. hatte erst am Samstag in der Schützenhalle das närrische Zepter übernommen, um nun dem Bürgermeister ihren ersten Besuch abzustatten. „Das war eine sehr schöne Proklamation, die Schützenhalle hat gebrodelt“, erinnerte Holger Jung und begrüßte die frisch inthronisierte Kinderprinzessin herzlich. Zusammen mit ihrem närrischen Team werde sie sicher eine ganz tolle Session haben, so der Bürgermeister. Für den Rathaussturm, der ob der vorgezogenen Bundestagswahl schon am 16. Februar 2025 stattfinden wird, machte er ihr jedoch keine Hoffnung. „Bis dahin wird Deine Strategie bestimmt noch nicht ganz ausgereift sein“, scherzte Jung und kündigte seinerseits für den Tag närrischen Wiederstand an. Jana I. wollte sich noch nicht in die Karten schauen lassen, gab sich aber siegesgewiss, den Sitz der Stadtverwaltung mit vereinten karnevalistischen Kräften einzunehmen. „Ich habe ein Geschenk mitgebracht, damit Du weißt, wer das Rathaus stürmen wird“, zwinkerte die Kinderprinzessin dem Bürgermeister zu. Mit einem kräftigen „Meckem Alaaf“ bedankte sie sich für dessen Einladung, bevor die Karnevalistinnen und Karnevalisten gemeinsam mit Holger Jung in den jecken Austausch übergingen.

Die Meckenheimer Tollität spürt „Immer wieder Karnevalsfieber“. So lautet das Motto der Zwölfjährigen, mit dem sie alle Fastelovendsfreunde während der fünften Jahreszeit anstecken möchte. Zur Seite stehen ihr die Kinderadjutantinnen Emma und Leonie (Prinzengarde Meckenheim 1933) Lotta (Stadtsoldaten-Corps 1868 Meckenheim), Leonie (1. Lüftelberger Karnevals Club 1996) und Aimee (Stadt-Garde Meckenheim).

Jana Edzards wohnt in Merl und besucht die siebte Klasse der Theodor-Heuss-Realschule. Sie liebt Pferde und verbringt ihre Freizeit gerne auf der Burg Münchhausen. Auch abseits des Reitstalls kommt keine Langeweile auf. Seit ihrem vierten Lebensjahr tanzt die aktuelle Kinderprinzessin in der Jugendgarde der Prinzengarde Meckenheim. Zudem gehört sie der Hip-Hop-Gruppe des Meckenheimer Sportvereins an. In den nächsten Monaten lebt Jana Edzards aber erstmal ihren Traum: als Kinderprinzessin den jecken Takt in Meckenheim vorzugeben.

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Stadtbetrieb Aachen startet in den ersten Winterdienst-Volleinsatz der Saison

Aachen – Dass der erste Schnee in dieser Winterdienstsaison bereits am gestrigen Mittwoch, 20. November, fällt, ordnet Dieter Bohn, Winterdienstleiter des Aachener Stadtbetriebs, positiv ein. „Das ist für uns ein guter Zeitpunkt, um alle Abläufe noch einmal zu testen. Wir sind mit unserem Winterdienstteam sehr gut aufgestellt und bislang hat auch alles reibungslos funktioniert. Alle Beteiligten sind sehr engagiert und unermüdlich im Einsatz.“ Um drei Uhr gestern Morgen fand die erste Kontrollfahrt statt, um 10 Uhr folgte die zweite Kontrollfahrt.

„Der Schnee bleibt nun liegen, sodass wir den Volleinsatz ausgerufen haben“, sagt Dieter Bohn. Dies bedeutet konkret, dass rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des maschinellen und manuellen Winterdienstes des Aachener Stadtbetriebs gefordert sind, und im gesamten Aachener Stadtgebiet für die Verkehrssicherheit sorgen.

Der Winterdienst ist in drei Dringlichkeitsstufen unterteilt. In Stufe eins gilt es, auf 555 Kilometern zum Beispiel Hauptverkehrs- und Durchgangsstraßen sowie Zufahrtstraßen zu Krankenhäusern, Schulen und Feuerwachen frei und befahrbar zu halten. Zur Dringlichkeitsstufe 2 zählen vornehmlich Verbindungs- und Wohnsammelstraßen, mittelstark frequentierte Radwege sowie mittelstark frequentierte Fußgängerüberwege. In der Dringlichkeitsstufe 3 liegen reine Wohn- und Anliegerstraßen mit einer Streustrecke von rund 420 Kilometern. „In der Dringlichkeitsstufe 3 sind nur ganz kleine und enge Straßen, das braucht besonders viel Zeit“, erklärt Dieter Bohn.

Auch auf den Radwegen übernimmt der Stadtbetrieb die Winterdienstpflicht. Dies betrifft im Stadtgebiet eine Streckenlänge von 90 Kilometern in der Dringlichkeitsstufe 1, hinzu kommen weitere 25 Streckenkilometer in der Dringlichkeitsstufe 2.

Gehwege, Kreuzungen und Brücken geräumt

Insgesamt sorgen die Mitarbeiter*innen auf rund 1.200 Straßen und Straßenabschnitten mit einer Streckenlänge von etwa 1.500 Kilometern für sichere Verhältnisse. Neben dem maschinellen Winterdienst sind auch viele Fußtrupps im Stadtgebiet unterwegs. Sie kümmern sich an 223 Kreuzungsbereichen, 27 Fußgängerzonen, 183 Fußgängerüberwegen, 410 Gehwegen, 81 Radwegen, 18 Brückenanlagen und 64 Treppenanlagen um die Verkehrssicherheit. Für einen reibungslosen Ablauf bittet der Stadtbetrieb darum, die Fahrzeuge am Abend möglichst nah am Fahrbahnrand abzustellen, damit die Streufahrzeuge gut durchkommen.

Verantwortlich für die Schnee- und Glättebeseitigung auf Gehwegen sind die jeweiligen Grundstückseigentümer*innen. Die Verpflichtung zur Winterwartung auf Gehwegen erstreckt sich auch auf den Bereich der Haltestellen für öffentliche Verkehrsmittel und Schulbusse sowie an allen für Fußgänger*innen eingerichtete Überwege. Dazu gehören Ampeln, Zebrastreifen und Bordsteinabsenkungen. An diesen Stellen müssen die Gehwege bis zur Bordsteinkante so von Schnee befreit und bei Glätte bestreut werden, dass ein möglichst gefahrloser Zu- und Abgang gewährleistet ist.