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Ersatzpflanzung mit 1.120 klimaresistenten Bäumen

Meckenheim – Auf rund 1,1 Hektar wachsen Steileiche, Winterlinde, Feldahorn und Hainbuche heran – Auf einem Pflanzfeld an der L 261, nahe das Bahnhaltepunktes „Industriepark“, wachsen künftig 1.120 klimaresistente Bäume, darunter Stieleiche, Winterlinde, Feldahorn und Hainbuche. Gemeinsam mit Norbert Schaffrath, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung DKD Deutsche Kinderdirekthilfe, hat sich Bürgermeister Holger Jung ein Bild von der Pflanzaktion gemacht. „Es ist ganze Arbeit geleistet worden. Ich freue mich, dass die Bäume jetzt wachsen und gedeihen können“, sagte Holger Jung, der sich bei allen Beteiligten, insbesondere bei Norbert Schaffrath für das gute Miteinander bedankte.

Bei der ca. 1,1 ha großen Fläche handelt es sich um eine städtische Ausgleichsfläche, die im Frühjahr 2020 durch die Stiftung DKD Deutsche Kinderdirekthilfe bepflanzt wurde. Im Oktober 2023 hatte ein externes Unternehmen, welches für Forstmulcharbeiten auf der angrenzenden Fläche beauftragt worden war, versehentlich die Jungpflanzen der Aufforstungsfläche gerodet. Es entstand ein Schaden, der von der Versicherung des beauftragten Unternehmens anerkannt und reguliert wurde. Daraus resultierte die Ersatzpflanzung, die jetzt vorgenommen wurde. Diese beinhaltet die Lieferung von 1.120 Bäumen, die Pflanzarbeiten sowie die dazugehörige Fertigstellungs- und Entwicklungspflege. Es kamen dieselben klimaresistenten Baumarten in die Erde, die bereits zuvor auf der Fläche beheimatet waren.

„Fehler passieren nun Mal“, zeigte sich der Bürgermeister gegenüber dem Verursacher versöhnlich. „Weder für die Stadt, die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, noch für die Stiftung ist ein finanzieller Nachteil entstanden“, verdeutlichte Holger Jung. Norbert Schaffrath verwies unter anderem auf das kommende Frühjahr. Dann sei hinsichtlich der Baum-Patenschaften eine Aktion mit Kindern geplant, um dem Nachwuchs die Natur näher zu bringen. Bis dahin werden die 1.120 Bäume weitergewachsen sein.

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Circularity Scouts – „Kreislaufwirtschaft made in der Region Aachen“

Aachen – IHK Aachen zeichnet Azubi-Ideen zur Kreislaufwirtschaft aus – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen hat mit dem Projekt „Circularity Scouts“ erstmals eigene Ideen von Auszubildenden zum Thema Kreislaufwirtschaft prämiert. Im Rahmen der Veranstaltung „Kreislaufwirtschaft made in der Region Aachen“ wurden die Ideen der Öffentlichkeit präsentiert und prämiert. Schirmfrau des Projekts ist Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Auszubildenden haben in Teams ein konkretes Praxisprojekt zum zirkulären Wirtschaften in ihren jeweiligen Unternehmen entwickelt. Dabei sollten sie alle Phasen des Projektes eigenständig durchlaufen – von der Ideenfindung über die Planung bis hin zur Umsetzung. Dabei geht es um Themen wie Abfallvermeidung, Recycling, Wiederverwertung von Rohstoffen und Ressourceneffizienz. Jedes Team wurde von erfahrenen Mentoren begleitet. Zusätzlich wurde in insgesamt fünf IHK-Workshops theoretisches Wissen vermittelt.

„Eine Produktion von linear auf zirkulär umzustellen ist höchst komplex. Mit dem Projekt ‚Circularity Scouts‘ wollen wir den Unternehmen und deren Auszubildenden das nötige Rüstzeug für diesen Prozess mit auf den Weg geben. Darüber hinaus nehmen die Auszubildenden nicht nur eine wertvolle Lernerfahrung mit, sondern auch die Chance, nachhaltig etwas in ihren Unternehmen zu bewegen“, erläutert IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer.

„Ich freue mich sehr über den Erfolg und das großartige Projekt unserer Auszubildenden. Eine Transformation zu einer zirkulären Wirtschaft funktioniert nur in kleinen Schritten: Damit diese Transformation auch langfristig gelingt, benötigen die Unternehmen kluge, junge Köpfe“, sagt HR-Expertin Verena Dürrbeck von der Parker Hannifin Manufacturing Germany GmbH & Co. KG.

„Nachhaltigkeit ist mehr als Ökologie, das beweisen unsere ‚Circularity Scouts‘ mit ihrem Projekt. Sie zeigen, dass eine nachhaltigere Versandverpackung auch eine bessere Customer Experience produzieren, Staubbildung in der Logistik vermeiden und sich wirtschaftlich lohnen kann. Um solche Ergebnisse zu erzielen, muss man Probleme erkennen und aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Ich bin stolz, dass sie das gemeistert haben“, lobt Christoph Vormstein, Environmental Officer bei der Babor Beauty Group.

„Durchweg alle eingereichten Projekte zielen mit kreativen Ideen auf eine ressourcenschonende Produktion ab. Ich freue mich, dass dieses neue IHK-Projekt auf eine so gute Resonanz stößt und zahlreiche innovative Ansätze liefert, den ökologischen Fußabdruck in den Unternehmen zu reduzieren. Es zeigt letztendlich auch, dass sich die berufliche Ausbildung in unserer Region auf einem hohen Niveau befindet“, bemerkt Michael F. Bayer.

Die „Circularity Scouts“ haben folgende Platzierungen erzielt und stammen aus den hier aufgeführten Unternehmen: 

  1. Platz:
    Parker Hannifin Manufacturing Germany GmbH & Co. KG
  2. Plätze:
    Babor Beauty Group

SIG Combibloc GmbH

Schoellershammer GmbH

  1. Plätze:
    Neuman & Esser Group

Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli GmbH

Roskopf Unternehmensgruppe

barnet europe – W. Barnet GmbH & Co. KG

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Überdimensionaler Weihnachtskugel-Foto-Point als neue Attraktion auf dem Jülicher Weihnachtsmarkt

Jülich – Rechtzeitig zu Beginn des Jülicher Weihnachtsmarktes an diesem Donnerstag auf dem Schlossplatz ist es der Werbegemeinschaft Jülich als Veranstalterin gelungen, noch eine neue Attraktion aus dem Hut zu zaubern: Ein sogenannter Foto-Point in Form des Umrisses einer großen goldenen Weihnachtskugel lädt ab sofort alle Besucherinnen und Besucher ein, sich im adventlichen Ambiente mit dem Smartphone ablichten zu lassen. Dazu Ben Loevenich als Vorsitzender der Werbegemeinschaft: „Obendrein freuen wir uns natürlich, wenn viele unserer Gäste ihr persönliches Erinnerungsfoto in den sozialen Medien posten und somit weitererzählen, wie schön der Aufenthalt auf dem Jülicher Weihnachtsmarkt ist.“

Begrüßt wurde das neue Highlight auch von den Mitgliedern des Innenstadtbeirats. Dieser hat als dafür zuständiges Gremium gerne dem Antrag der Werbegemeinschaft auf eine fünfzigprozentige Zuzahlung über das Förderprogramm „Verfügungsfonds Innenstadt“ zugestimmt. In dessen Rahmen stellen Bund, Land NRW und Stadt Jülich Mittel für private Projekte bereit, die zur Aufwertung der Innenstadt dienen. Die Anschaffung des Foto-Points ist das erste geförderte Projekt. Weitere Anträge können von interessierten Bürgern, Initiativen oder Unternehmen gestellt werden. Informationen hierzu sowie Unterstützung bei der Antragstellung bietet das Citymanagement Jülich.

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In Alsdorf startet am Donnerstag 28. November wieder das „Phantastische Wintermärchen“ –

Alsdorf – Weihnachtsmarkt bietet eine ganze Menge – Seit Wochen schon werkeln die vielen ehrenamtlichen Helfer rund um die Marktleiter Stefan Heffels und Sohn Basti sowie Martin Reckate im Alsdorfer Burgpark. Jetzt geht es bald los: Ab Donnerstag, 28. November, lädt das „Phantastische Wintermärchen“ wieder in den Alsdorfer Burgpark ein. Zehn Tage lang bietet dieser Weihnachtsmarkt eine ganz besondere Atmosphäre, ein buntes Bühnenprogramm und eine große Vielfalt von Händlerinnen und Händlern.

Bis zum zweiten Adventssonntag wird der Lichterglanz in den Bäumen für eine ganz besondere Stimmung sorgen. Weihnachtsmarktfreunde aus der ganzen Region und darüber hinaus erwartet ein glitzerndes Lichtermeer mit liebevoll hergerichteten Holzhütten, zahlreichen dekorierten Zelten, festlich geschmückten Bäumen und weiteren Illuminationen. Das romantische Ambiente und die vielen hochwertigen Schausteller sind seit über 20 Jahren das Erfolgsrezept des Marktes, der mittlerweile weit über die Grenzen der Städteregion Aachen hinaus bekannt und beliebt ist. An den Wochentagen ist der Markt von 16 bis 21 Uhr geöffnet, samstags und sonntags bereits ab 14 Uhr. Die Weihnachtsmarktfreunde dürfen sich wieder auf Bewährtes und Neus freuen. Auf der Weihnachtsbühne an der Remise wird wieder etwas für jeden Geschmack dargeboten. Musik treibende Vereine, Kindergärten und Solokünstler präsentieren ihr musikalisches Können zur vorweihnachtlichen Unterhaltung der Besucher. Mit dabei sind natürlich Silvi & Ralf. Das Gesangs- und Unterhaltungsduo gehört zum Alsdorfer Weihnachtsmarkt wie der Nikolaus, der täglich seine Tüten an die Kinder verteilt.

Kreative, weihnachtliche Geschenk- und Bastelideen, Weihnachtsdekorationen, glitzernder Christbaumschmuck, Spielzeug, winterliche Bekleidung, Accessoires und vieles mehr werden von den über 80 Ausstellern präsentiert. Wärmende Getränke sowie leckere, winterliche und regionale Gaumenfreuden werden die Herzen wieder höherschlagen lassen. In diesem Jahr sind auch wieder Freunde aus der Alsdorfer Partnerstadt St. Brieuc mit bretonischen Spezialitäten angereist. Am ersten Weihnachtsmarkt-Wochenende haben die Mitglieder des neuen Partnerschaftskomitees aus St. Brieuc Austern, Crêpes und mehr im Angebot. Möglich machen das vorweihnachtliche Spektakel neben den ehrenamtlich Engagierten sowie großen und kleinen Sponsoren und Unterstützern die Stadtwerke Alsdorf GmbH und die Energie- und Wasserversorgung EWV, die schon seit Jahren die Organisatoren finanziell auspolstern. Nur mit deren Sponsoring kann die Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing Alsdorf e.V. mit dem Vorsitzenden und Marktleiter Stefan Heffels den (vor-) weihnachtlichen Zauber an der Alsdorfer Burg realisieren.

Übrigens: Auch die Weihnachtsparade wird es natürlich wieder geben. Daniel Nießen, besonders bekannt aus dem Alsdorfer Kinderkarneval, hat die Organisation für die Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing übernommen. Am Freitag, 29. November, startet der farbenfrohe weihnachtliche Umzug, an dem wieder Vereine, Institutionen und vor allem viele Kinder teilnehmen, um 17 Uhr am Steigerweg am Annapark. Von dort zieht er über die Bahnhofstraße in Richtung Burg. (apa)

 

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Westenergie Klimaschutzpreis an sechs Initiativen im Landkreis Vulkaneifel überreicht

Dreis-Brück/Daun/Gerolstein/Kelberg – Der Westenergie Klimaschutzpreis steht auch in diesem Jahr ganz im Zeichen des Natur- und Umweltschutzes. Der Preis, den die Westenergie AG gemeinsam mit den Partnerkommunen verleiht, geht an örtliche Vereine, Organisationen oder Personen, die sich beim Thema Klimaschutz besonders verdient gemacht haben. Im Landkreis Vulkaneifel wurden in diesem Jahr sechs Projekte aus den Verbandsgemeinden Gerolstein, Daun und Kelberg ausgezeichnet. Thomas Hau, Kommunalmanager von Westenergie, überreichte die Urkunden gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen. Die Initiativen wurden mit einem Preisgeld von insgesamt 3.000 Euro belohnt.

„Dass Klimaschutz direkt vor unserer Haustür beginnt und auch funktioniert, haben die Preistragenden eindrucksvoll bewiesen. Wir brauchen Vorbilder, an denen sich andere orientieren können“, sagte Westenergie-Kommunalmanager Thomas Hau, der sich über das Engagement freute und ergänzte: „Mit dem Westenergie Klimaschutzpreis möchten wir Einrichtungen und Initiativen würdigen, die vorbildlich Umweltschutz leben und aktiv zur Verbesserung unseres Klimas beitragen. Gerade das Umweltschutz-Engagement geschieht vielmals im Verborgenen. Umso wichtiger ist uns diese Möglichkeit der Auszeichnung. Denn wir alle können schon mit kleinen Taten einen Beitrag für den Schutz unserer Umwelt leisten.“

Mit dem Westenergie Klimaschutzpreis werden Initiativen ausgezeichnet, die sich mit besonderem Engagement für den Klima- und Umweltschutz einsetzen. Entsprechend vielfältig und einzigartig waren die Ideen in den einzelnen Kommunen:

  • Berenbach: In der Ortsgemeinde wird ein degradiertes artenarmes dunkles Ökosystem – eine 4.000 Quadratmeter große Fichtenmonokultur – langsam in einen artenreichen hellen Mittelwald mit wichtigen Lebensräumen für Flora und Fauna umgewandelt. Bislang wurde bereits ein lichter Wald von hoher biologischer Vielfalt geschaffen, der dem Insektensterben entgegenwirkt und neue Lebensräume für Insekten, Vögel und Kleinsäuger bietet.
  • Dreis-Brück: Seit Oktober 2019 findet jährlich eine Blumenzwiebelpflanzaktion in Dreis-Brück statt. Seitdem wurden rund 10.000 Blumenzwiebeln an verschiedenen Stellen in beiden Ortsteilen gepflanzt. An der Pflanzaktion nehmen jedes Jahr freiwillige Helfende aus der Ortsgemeinde teil.
  • Feusdorf: Die Ortsgemeinde ist bestrebt mit Blühstreifen und Insektenhotels für mehr Wildbienenvielfalt auf öffentlichen Flächen im Ort zu sorgen. Die LEADER-Region Vulkaneifel förderte 2024 das ehrenamtliche Bürgerprojekt „Zukunftsgemeinde Feusdorf – Klimaschutz und Artenvielfalt im eigenen Ort – Menschen motivieren“. Dabei bot der NABU Kylleifel drei familienfreundliche Aktionstermine für die Dorfgemeinschaft Feusdorf an.
  • Kelberg: Die Wacholder Heide „Uesserberg“ in Kelberg ist ein ganz besonders schützenswerter Bereich. Früher wurde die Fläche zweimal jährlich maschinell gemulcht. Seit ein paar Jahren wird die Pflege der Fläche mit Ziegen und Schafen durchgeführt. Die Jugendabteilung der DJK Kelberg unterstützt den Schäfer beim Auf- und Abbau der Einzäunung sowie bei der Kontrolle des Zauns.
  • Uersfeld: In diesem Jahr hat das Team vom „Vulkaneifellamahof“ die Kirmes der Ortsgemeinde Uersfeld unter anderem mit spannenden Attraktionen rund um das Thema Umwelt für die Kinder gestaltet. An sieben Stationen standen nicht nur Spiel und Spaß im Vordergrund, sondern auch Wissenswertes rund um das Thema Umwelt. Es wurden Insektenhotels aus alten Konservendosen gebaut und Samenkugeln für bunte Blumen geformt.
  • Üxheim-Niederehe: Im Ortsteil Niederehe wurde die frühere Kuhwiese in ein Insekten-Biotop umgewandelt. Es entstanden Insekten-Hotels, Totholzhecken, Steinhaufen, Lehmwände, eine Eidechsenburg, kleine Wassertümpel, ein größerer Teich und eine blühende Wiese mit all ihren heimischen Blütenpflanzen und Orchideen. Spezielle Wildbienen-Futterpflanzen wurden auf eigenen Beeten dazu gepflanzt, um die Artenvielfalt zu fördern.

Westenergie und die jeweilige Kommune schreiben den Westenergie Klimaschutzpreis jährlich aus und stellen auch gemeinsam die Jury. „Der Klimaschutz genießt eine sehr hohe Priorität. Diese Auszeichnung soll Anerkennung für Geleistetes sein, kann aber auch bei der Finanzierung künftiger Projekte helfen und soll nicht zuletzt andere ermutigen, sich zu engagieren und einen Beitrag für Umwelt- und Artenschutz und ein funktionierendes Gemeindeleben zu leisten“, betont Alois Manstein, Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Vulkaneifel.

Seit 1995 machen Westenergie und ihre Partnerkommunen im Versorgungsgebiet von Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen mit dem Klimaschutzpreis gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Mehr als 8.000 Initiativen, Projekte und Gruppen haben damit inzwischen die Auszeichnung seit dem Start im Jahr 1995 erhalten, dazu nach Größe der teilnehmenden Kommune gestaffelte Geldprämien. Weitere Infos zum Westenergie Klimaschutzpreis unter www.westenergie.de/klimaschutzpreis

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Meckenheimer Bürgermeister begrüßte Kinderprinzessin Jana (Edzards) I. und ihre närrische Gefolgschaft

Meckenheim – Jecker Empfang im Rathaus – Bürgermeister Holger Jung begrüßt Kinderprinzessin Jana I. und sämtliche Karnevalsgesellschaften – Bürgermeister Holger Jung begrüßte Kinderprinzessin Jana (Edzards) I. und ihre närrische Gefolgschaft im Rathaus. Begleitet wurde das kurz zuvor proklamierte Karnevalsoberhaupt von seinem Hofstaat sowie Vertreterinnen und Vertretern sämtlicher Karnevalsgesellschaften.

Kinderprinzessin Jana I. hatte erst am Samstag in der Schützenhalle das närrische Zepter übernommen, um nun dem Bürgermeister ihren ersten Besuch abzustatten. „Das war eine sehr schöne Proklamation, die Schützenhalle hat gebrodelt“, erinnerte Holger Jung und begrüßte die frisch inthronisierte Kinderprinzessin herzlich. Zusammen mit ihrem närrischen Team werde sie sicher eine ganz tolle Session haben, so der Bürgermeister. Für den Rathaussturm, der ob der vorgezogenen Bundestagswahl schon am 16. Februar 2025 stattfinden wird, machte er ihr jedoch keine Hoffnung. „Bis dahin wird Deine Strategie bestimmt noch nicht ganz ausgereift sein“, scherzte Jung und kündigte seinerseits für den Tag närrischen Wiederstand an. Jana I. wollte sich noch nicht in die Karten schauen lassen, gab sich aber siegesgewiss, den Sitz der Stadtverwaltung mit vereinten karnevalistischen Kräften einzunehmen. „Ich habe ein Geschenk mitgebracht, damit Du weißt, wer das Rathaus stürmen wird“, zwinkerte die Kinderprinzessin dem Bürgermeister zu. Mit einem kräftigen „Meckem Alaaf“ bedankte sie sich für dessen Einladung, bevor die Karnevalistinnen und Karnevalisten gemeinsam mit Holger Jung in den jecken Austausch übergingen.

Die Meckenheimer Tollität spürt „Immer wieder Karnevalsfieber“. So lautet das Motto der Zwölfjährigen, mit dem sie alle Fastelovendsfreunde während der fünften Jahreszeit anstecken möchte. Zur Seite stehen ihr die Kinderadjutantinnen Emma und Leonie (Prinzengarde Meckenheim 1933) Lotta (Stadtsoldaten-Corps 1868 Meckenheim), Leonie (1. Lüftelberger Karnevals Club 1996) und Aimee (Stadt-Garde Meckenheim).

Jana Edzards wohnt in Merl und besucht die siebte Klasse der Theodor-Heuss-Realschule. Sie liebt Pferde und verbringt ihre Freizeit gerne auf der Burg Münchhausen. Auch abseits des Reitstalls kommt keine Langeweile auf. Seit ihrem vierten Lebensjahr tanzt die aktuelle Kinderprinzessin in der Jugendgarde der Prinzengarde Meckenheim. Zudem gehört sie der Hip-Hop-Gruppe des Meckenheimer Sportvereins an. In den nächsten Monaten lebt Jana Edzards aber erstmal ihren Traum: als Kinderprinzessin den jecken Takt in Meckenheim vorzugeben.

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Stadtbetrieb Aachen startet in den ersten Winterdienst-Volleinsatz der Saison

Aachen – Dass der erste Schnee in dieser Winterdienstsaison bereits am gestrigen Mittwoch, 20. November, fällt, ordnet Dieter Bohn, Winterdienstleiter des Aachener Stadtbetriebs, positiv ein. „Das ist für uns ein guter Zeitpunkt, um alle Abläufe noch einmal zu testen. Wir sind mit unserem Winterdienstteam sehr gut aufgestellt und bislang hat auch alles reibungslos funktioniert. Alle Beteiligten sind sehr engagiert und unermüdlich im Einsatz.“ Um drei Uhr gestern Morgen fand die erste Kontrollfahrt statt, um 10 Uhr folgte die zweite Kontrollfahrt.

„Der Schnee bleibt nun liegen, sodass wir den Volleinsatz ausgerufen haben“, sagt Dieter Bohn. Dies bedeutet konkret, dass rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des maschinellen und manuellen Winterdienstes des Aachener Stadtbetriebs gefordert sind, und im gesamten Aachener Stadtgebiet für die Verkehrssicherheit sorgen.

Der Winterdienst ist in drei Dringlichkeitsstufen unterteilt. In Stufe eins gilt es, auf 555 Kilometern zum Beispiel Hauptverkehrs- und Durchgangsstraßen sowie Zufahrtstraßen zu Krankenhäusern, Schulen und Feuerwachen frei und befahrbar zu halten. Zur Dringlichkeitsstufe 2 zählen vornehmlich Verbindungs- und Wohnsammelstraßen, mittelstark frequentierte Radwege sowie mittelstark frequentierte Fußgängerüberwege. In der Dringlichkeitsstufe 3 liegen reine Wohn- und Anliegerstraßen mit einer Streustrecke von rund 420 Kilometern. „In der Dringlichkeitsstufe 3 sind nur ganz kleine und enge Straßen, das braucht besonders viel Zeit“, erklärt Dieter Bohn.

Auch auf den Radwegen übernimmt der Stadtbetrieb die Winterdienstpflicht. Dies betrifft im Stadtgebiet eine Streckenlänge von 90 Kilometern in der Dringlichkeitsstufe 1, hinzu kommen weitere 25 Streckenkilometer in der Dringlichkeitsstufe 2.

Gehwege, Kreuzungen und Brücken geräumt

Insgesamt sorgen die Mitarbeiter*innen auf rund 1.200 Straßen und Straßenabschnitten mit einer Streckenlänge von etwa 1.500 Kilometern für sichere Verhältnisse. Neben dem maschinellen Winterdienst sind auch viele Fußtrupps im Stadtgebiet unterwegs. Sie kümmern sich an 223 Kreuzungsbereichen, 27 Fußgängerzonen, 183 Fußgängerüberwegen, 410 Gehwegen, 81 Radwegen, 18 Brückenanlagen und 64 Treppenanlagen um die Verkehrssicherheit. Für einen reibungslosen Ablauf bittet der Stadtbetrieb darum, die Fahrzeuge am Abend möglichst nah am Fahrbahnrand abzustellen, damit die Streufahrzeuge gut durchkommen.

Verantwortlich für die Schnee- und Glättebeseitigung auf Gehwegen sind die jeweiligen Grundstückseigentümer*innen. Die Verpflichtung zur Winterwartung auf Gehwegen erstreckt sich auch auf den Bereich der Haltestellen für öffentliche Verkehrsmittel und Schulbusse sowie an allen für Fußgänger*innen eingerichtete Überwege. Dazu gehören Ampeln, Zebrastreifen und Bordsteinabsenkungen. An diesen Stellen müssen die Gehwege bis zur Bordsteinkante so von Schnee befreit und bei Glätte bestreut werden, dass ein möglichst gefahrloser Zu- und Abgang gewährleistet ist.

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Ein weiterer großer Erfolg für die Handwerker-Jugend aus der Eifelregion

Altrich/Dresden – Drittbester Fleischer in ganz Deutschland – Frederik Masselter, der bei der Bungert OHG in Wittlich seine Ausbildung absolviert hatte, wurde Kammersieger, Landessieger und beim Wettbewerb auf Bundesebene in Dresden nun auch drittbester Fleischer in ganz Deutschland. Der gebürtige Altricher hat sich grandios in den Wettbewerben der „Deutschen Meisterschaften im Handwerk“ geschlagen und sein Ausbildungsbetrieb ist mehr als stolz auf ihn: „Seine Leidenschaft, sein Talent und sein Einsatz für das Fleischerhandwerk wurden verdient ausgezeichnet. Eine unglaubliche Leistung, die zeigt, wie viel Herzblut und Können in unserer Fachmetzgerei steckt“, freut sich Thomas Richter, Abteilungseiter Frische bei der Bungert OHG.

Der Wettbewerb auf Bundesebene fand in diesem Jahr in Dresden vom 4. bis 5. November im Beruflichen Schulzentrum für Agrarwirtschaft und Ernährung statt. In verschiedenen Disziplinen von der Zerlegung, Wurstplatte legen bis hin zum fertigen Gericht kochen, bestritten die Teilnehmer hochmotiviert ihre Prüfungsaufgaben und brachten repräsentative Ergebnisse hervor.

Der 21-jährige Frederik Masselter hatte sich mit der Bungert OHG einen Lehrplatz gewählt, der für eine hochwertige und praxisnahe Ausbildung steht. „Sein besonderes Engagement in der Ausbildung wurde jetzt belohnt. Frederik ist das beste Beispiel dafür, wie weit man damit kommen kann“, so Thomas Richter.

Auch Obermeister Dieter Schares von der Fleischerinnung Mosel-Eifel-Hunsrück freut sich über diesen Erfolg: „Das Fleischerhandwerk ist so abwechslungsreich. Es sollten viel mehr junge Leute diesen Beruf wieder für sich in Betracht ziehen und einfach mal ein Praktikum in einer Fleischerei absolvieren.“

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„Nie wieder ist jetzt“ – Kranzniederlegung zum Volkstrauertag im Kreis Düren

Düren – In Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt, aber auch als Zeichen für eine friedliche Zukunft, hat der Kreis Düren Kränze an den Kriegsgräberstätten in Hürtgen und Vossenack niedergelegt. Peter Kaptain legte als stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes Düren des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge gemeinsam mit Helga Conzen als stellvertretende Landrätin des Kreises Düren, Hürtgenwalds Bürgermeister Stephan Cranen, Hürtgens Ortsvorsteherin Iris Hürtgen und Oberstleutnant Dr. Uwe Laurien als Reservist der Bundeswehr die Kränze nieder.

„Wenn wir uns die Entwicklungen in der Welt, in Europa und auch in unserem Land anschauen, dann brauchen wir gerade jetzt eine Erinnerungsoffensive – eine Sensibilisierung der gesamten Gesellschaft. Aus der Geschichte lernen, sich konstruktiv friedensfördernd einmischen – nie wieder ist jetzt“, betonte Peter Kaptain in seiner Rede.

Neben Worten des Gedenkens und Gebeten der Hoffnung gab es auch einen Vortrag der beiden Schülerinnen Isabel Alpmann und Melek Sevim vom Franziskus-Gymnasium Vossenack. Die Schülerinnen riefen zur Solidarität mit allen Opfern von Gewalt auf und forderten, sich für den Frieden stark zu machen, Brücken zu bauen und den Hass zu besiegen.

Musikalisch wurde die Veranstaltung durch die Volksmusikanten Vossenack begleitet.

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Im Mechernicher Stadtgebiet erinnerten zahlreiche Menschen an die Opfer von Krieg, Verfolgung und Gewalt

Mechernich – Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick: „Wir dürfen nicht zulassen, dass sich die Fehler der Vergangenheit wiederholen“ -Es ist ein Tag, um an die Opfer von Krieg, Verfolgung und Gewalt zu gedenken. Es ist ein Tag, der Raum bietet, an die Verantwortung der Gegenwart zu erinnern – und genau das taten zahlreiche Menschen im Mechernicher Stadtgebiet am Volkstrauertag.

In Mechernich hatte sich nach den Gottesdiensten in den christlichen Kirchen eine beachtlicher Gedenkmarsch formiert, um von der Pfarrkirche St. Johannes Baptist zum Mahnmal an der alten Kirche zu gehen. Abordnungen der Prinzengarde, des KC Bleifööss und des Festausschusses Mechernicher Karneval waren ebenso präsent, wie Mitglieder der Kolpingfamilie, des Deutschen Roten Kreuzes, der TuS Mechernich und der Feuerwehr.

Selbstverständlich war eine Abordnung der Bundeswehr vertreten. Soldaten um den Standortältesten, Oberstleutnant Jochen Schnabel, legten einen Kranz nieder und hielten die Ehrenwache am Mahnmal. Auch die Reservistenkameradschaft Mechernich war mit dem Vorsitzenden Dr. Ralf Heming und seinem Stellvertreter Karl-Heinz Cuber vertreten.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick freute sich, dass zudem zahlreiche Bürgerinnen und Bürger den Weg zur Gedenkfeier gefunden hatten. „Schön, dass auch zahlreiche junge Gesichter zu sehen sind“, so der erste Bürger Mechernichs. Nach einer musikalischen Einstimmung der Mechernicher Bergkapelle und des Männergesangsvereins Vussem erinnerte Dr. Hans-Peter Schick in seiner Rede an die Opfer von Krieg und Verfolgung und betonte gleichzeitig die Verantwortung der Nachkriegsgeneration, aus der Geschichte zu lernen.

Ängste der Menschen ernstnehmen

Dr. Hans-Peter Schick schlug den Bogen von der Vergangenheit zur Gegenwart und wies darauf hin, dass der Volkstrauertag nicht nur eine Rückschau sei, sondern auch eine Mahnung: „Die Gräuel, die sich in den Jahren der nationalsozialistischen Terrorherrschaft ereignet haben, dürfen sich niemals wiederholen.“ Auf lokaler Ebene würden etwa die Stolpersteine in Mechernich, die an deportierte und ermordete jüdische Mitbürger erinnern, die abstrakten Schrecken greifbar machen. Auch an die Euthanasieopfer im Mechernicher Krankenhaus erinnerte Dr. Hans-Peter Schick.

Seine Rede war zugleich ein eindringlicher Appell an die heutige Gesellschaft. Er warnte vor aktuellen politischen Entwicklungen, insbesondere vor dem Erstarken radikaler und rechtsradikaler Kräfte in Deutschland. Diese Bewegungen seien eine Gefahr für Demokratie und friedliches Zusammenleben. „Wir dürfen nicht zulassen, dass sich die Fehler der Vergangenheit wiederholen“, mahnte der Bürgermeister.

Er zitierte den ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, der gesagt hatte: „Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.“ Daher verwies Mechernichs Bürgermeister auf Parallelen zwischen den Herausforderungen der Vergangenheit und der Gegenwart. Wirtschaftliche Unsicherheiten, Migration und ein Gefühl politischer Entfremdung seien damals wie heute Faktoren, die Radikalisierung und Nationalismus begünstigen können. Es sei jedoch entscheidend, die Ängste der Menschen ernst zu nehmen, ohne dabei den Grundwerten von Freiheit und Demokratie zu widersprechen.

Verantwortung übernehmen

„Die Demokratie, die wir heute haben, ist ein kostbares Gut. Lasst uns dafür sorgen, dass sie auch in Zukunft Bestand hat – für uns, für unsere Kinder und die kommenden Generationen“, schloss Dr. Schick seine Rede. Der Volkstrauertag sei nicht nur ein Tag des Gedenkens, sondern auch ein Weckruf, wachsam zu bleiben und entschlossen gegen jede Form von Extremismus und Menschenverachtung einzutreten.

Der Bürgermeister erinnerte die Anwesenden daran, dass der Volkstrauertag ein Versprechen sei: ein Versprechen, die Lehren der Geschichte zu bewahren und gemeinsam für eine Gesellschaft einzustehen, die auf den Werten von Freiheit, Demokratie und Respekt aufbaut. „Erinnern ist der Schlüssel zur Versöhnung“, zitierte er Richard von Weizsäcker. Diesem Leitsatz folgend, forderte er alle auf, das eigene Handeln zu reflektieren und Verantwortung für die Gegenwart und Zukunft zu übernehmen.

Anschließend war es an Pfarrer Erik Pühringer, im Gebet der Toten zu gedenken, bevor Oberstleutnant Jochen Schnabel, Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und Günther Schulz als Ortsbürgermeister und Vertreter des Vereinskartells Mechernich den symbolischen Akt der Kranzniederlegung vollzogen.

Volkstrauertagsfeierlichkeiten fanden auch im übrigen Stadtgebiet statt. In Eiserfey legten Ortsbürgermeister Walfried Heinen und Bürgervereinsvorsitzender Kurt Norgartz eine Blumenschale am Ehrenmal ab, in Weyer legten Feuerwehr und Ortsbürgermeister Björn Wassong einen Kranz der Dorfgemeinschaft nieder. Dazu sangen und spielten der Musikverein „Harmonie“ Weyer und die Chorgemeinschaft Weyer-Kallmuth unter der Leitung von Stefan Weingartz.

Auch an Widerstand gedacht

Walfried Heinen forderte die in Solidarität mit den eigenen Kriegs- und Gewaltopfern versammelten Eiserfeyer auch auf, auch der aktuellen Kriegsopfer, Flüchtenden und Vertriebenen zu gedenken. Ebenso allen Menschen in Vergangenheit und Gegenwart, die wegen ihrer ethnischen oder religiösen Zugehörigkeit verfolgt und ermordet werden.

Heinen: „Wir denken auch an die, deren Leben wegen einer Krankheit oder einer Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde, und an die, die Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben und noch immer leisten, und an die, die ihren Überzeugungen und ihrem Glauben trotz Verfolgung festgehalten haben. Wir gedenken derer, die unfreiwillig ihre Heimat verlassen müssen und unter menschenunwürdigen Bedingungen in Zeltlagern wegen Nahrungs- und Wassernot und Kälte täglich ums Überleben kämpfen.

Eine Lanze für die Verteidigung der Demokratie nach innen und außen brach der Weyerer Ortsbürgermeister Björn Wassong: „Demokratie braucht mehr als nur Gesetze. Sie lebt von uns allen, von Bürgerinnen und Bürgern, die mit Überzeugung an ihre Werte glauben, die kritisch denken und Verantwortung übernehmen. Wir müssen die Lehren der Geschichte aktiv anwenden und uns fragen: Wie gehen wir heute mit den Herausforderungen um, die die Demokratie bedrohen?“

Wassong warnte vor neuen Gefahren: „Der Rechtsextremismus und der Antisemitismus, die wir in Deutschland längst überwunden glaubten, haben sich wieder in der Gesellschaft breitgemacht. Es ist in meinen Augen schrecklich, mit ansehen zu müssen, dass Synagogen und jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger in unserem Land wieder angegriffen werden.“

Fakenews und Autokraten

Auch Desinformation und Populismus griffen um sich und gefährdeten die Demokratie, indem sie Misstrauen in staatliche Institutionen säten: „Sie fördern einen Hass, der die Gesellschaft spaltet und das Vertrauen in unsere gemeinsame Zukunft untergräbt. Darüber hinaus erleben wir in vielen Teilen der Welt, wie Autokraten Macht an sich reißen, wie Meinungsfreiheit unterdrückt und politische Gegner verfolgt werden.“

Diese Entwicklungen sollten uns daran erinnern, dass Demokratie, Freiheit und Menschenrechte zerbrechliche Güter seien, die es zu verteidigen gelte: „Wenn wir Extremismus, Hass und Desinformation nicht entschieden entgegentreten, verlieren wir das Fundament unseres freiheitlichen Zusammenlebens.“

Diakon Manfred Lang segnete in beiden Orten die Namen der Gefallenen und Vermissten und zivilen Kriegs- und Regimeopfer auf den Ehrenmälern und ermunterte die Feierstundenteilnehmer zur Solidarität mit den Erschlagenen und den Lebenden: „Möge den jungen Leuten, die mit unserer Art des Gedenkens vielleicht nichts mehr anfangen können, das eigene Erleben eines Krieges erspart bleiben.“