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Katja Hermann ist die neue Ahrweinkönigin 2023 /2024

Ahrweiler – Das Ahrtal hat ein neues Repräsentantinnen-Duo – Katja Hermann ist die neue Ahrweinkönigin 2023/2024. Beim Weinmarkt der Ahr wurde sie am Freitagabend, 26. Mai, feierlich gekrönt. Mit viel Charisma und Fachwissen glänzte die 26-Jährige Ortweinkönigin aus Rech am Freitagnachmittag in der Fachbefragung vor der 40-köpfigen Jury und setzte sich gegen ihre Mitbewerberin Merle Kurth aus Bachem durch. Als Nachfolgerin von Mariella Cramer wird Katja Hermann das Anbaugebiet Ahr, die Weine sowie die Winzerinnen und Winzer weit über die Grenzen des Ahrtals hinaus für ein Jahr lang repräsentieren.

Zum zweiten Mal wurde in diesem Jahr die Krone der Ahrweinprinzessin verliehen. Nach Linda Trarbach, die 2021 auch bei der Wahl in Neustadt die Krone der deutschen Weinprinzessin für das Ahrtal gewann, wird Merle Kurth als Ahrweinprinzessin Katja Hermann ein Jahr lang bei der Vertretung des Ahrtals regional und überregional unterstützen. Darüber hinaus wird Merle Kurth bei der diesjährigen Wahl zur Deutschen Weinkönigin für das Ahrtal an den Start gehen. Die neue Ahrweinkönigin Katja Hermann wird zur darauffolgenden Wahl der Deutschen Weinkönigin 2024 antreten.

Peter Kriechel, Vorsitzender des Ahrwein e.V., gratulierte Katja Hermann und Merle Kurth stellvertretend für alle Winzer der Ahr sehr herzlich und zeigte sich stolz, dass die Ahr zwei so kompetente Markenbotschafterinnen gewinnen konnte: „Es war eine überaus spannende Wahl. Beide Kandidatinnen konnten mit herausragendem Weinfachwissen, mit Wortgewandtheit und ihrer Begeisterung für den Ahrwein punkten. Im Endspurt setzte sich Katja Hermann an die Spitze und hat verdient gewonnen.“ Der Geschäftsführer Christian Senk ergänzt: „Mit Katja Hermann und Merle Kurth haben wir zwei fachkundige und charismatische Vertreterinnen für das Anbaugebiet Ahr gefunden. Ich gratuliere und wünsche den neuen Weinmajestäten im Namen des Ahrwein e.V. eine aufregende und interessante Amtszeit.“

Zum ersten Mal seit vier Jahren konnte die Proklamation der neuen Ahrweinkönigin und der Ahrweinprinzessin wieder auf dem Markplatz in Ahrweiler im Rahmen des Weinmarkt der Ahr stattfinden. Bei gutem Wetter hatten sich viele interessierte Zuschauer rund um die Bühne versammelt, um die spannende Verkündung mitzuerleben.

Auch die herausfordernde Fachbefragung konnte in diesem Jahr wieder in Präsenz stattfinden. Erstmals tagte die Jury, bestehend aus rund 40 Fachkundigen, Pressevertretern und Unterstützern des Ahrwein e.V, im Weingut Kloster Marienthal und damit in der Verbandsgemeinde Altenahr. Die Mitglieder zeigten sich während der Wahl beeindruckt vom Fachwissen und begeistert von der Redegewandtheit beider Kandidatinnen.

Der Ahrwein e.V. dankte vor Ort den Sponsoren. „Ohne die großzügige Unterstützung der Volksbank RheinAhr Eifel eG wäre die Wahlveranstaltung mit 40-köpfiger Jury im Weingut Kloster Marienthal nicht möglich gewesen“, betont Ahrwein-Referentin Carolin Groß. Weitere Sponsoren sind die  Kreissparkasse Ahrweiler und der langjährige Partner Apollinaris Coca Cola AG Bad Neuenahr. Eingekleidet werden die neuen Ahrweinmajestäten vom Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr.

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Kreissparkasse Ahrweiler mit neuem nachhaltigem Energiekonzept ausgestattet

Ahrweiler – Die Kreissparkasse Ahrweiler hat ihr neues energetisches Konzept in Betrieb genommen. Dieses basiert auf einer Luftwärmepumpentechnologie, welche um eine Gaskesselkomponente sowie einer noch zu errichtenden Photovoltaikanlage zur eigenen Stromversorgung ergänzt wird. Zudem wird ein Anschluss an das Fernwärmenetz der Ahrtalwerke ermöglicht.

„Aufgrund der Flutkatastrophe war unser bisheriges Heiz- und Lüftungssystem vollständig zerstört worden. Dieses haben wir hiermit nun vollends erneuert. Mit einem Gesamtvolumen von über 1,3 Millionen Euro ist dies eines unserer größten Projekte in den vergangenen Jahren. Es handelt sich hierbei um ein modernes und regeneratives Wärmepumpensystem zum Heizen und Kühlen, welches sich technisch auf dem neuesten Stand befindet. Zudem haben wir hierdurch bereits jetzt die Bedingungen der Bundesregierung, dass jede neu eingebaute Heizung von 65 % erneuerbaren Energien betrieben werden soll, erfüllt.“, berichtet Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler, und führt weiter aus: „Das Thema Nachhaltigkeit ist auch für uns von hoher Bedeutung und wir versuchen unserem nachhaltigem Handeln durch solche Baumaßnahmen Ausdruck zu verleihen.“

„Bereits seit vielen Jahren beschäftigt uns der Nachhaltigkeitsgedanken. Nicht umsonst haben wir den Umbau unserer Hauptstelle von 2010-2013 unter dem Stichwort „Green-Building“ durchgeführt.“, berichtet Guido Mombauer, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ahrweiler, und ergänzt: „Zudem war es uns wichtig, dass die Aufträge für die einzelnen Komponenten sowie für die Planung an Unternehmen aus unserer Region vergeben werden. Dies ist uns durch die Vergabe der Aufträge an Berndt Kältetechnik, Gross Heizungsbau sowie das Planungsbüro Blechschmidt gelungen. Zusätzlich erhöht die noch zu errichtende Photovoltaikanlage nochmal deutlich das Energieeffizienzlevel. Hierfür haben wir das Planungsbüro e³ Plan und das Unternehmen Elektro-Witsch beauftragt.“

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Schleidens Bürgermeister eröffnete am gestrigen Donnerstag 25. Mai den Neubau der Brücke Oberhausen

Schleiden – Insgesamt sind Baukosten in Höhe von rd. 3,2 Mio. Euro entstanden – Neubau der Brücke Oberhausen fertiggestellt –   Bürgermeister Pfennings eröffnete gestern die kürzlich fertiggestellte Brücke in Oberhausen „An der Ley“ – Der 2. Mai war für die Oberhausener Bürger:innen sicher ein besonderer Tag  – seitdem ist die Brücke „An der Ley“ wieder befahrbar und die Umleitung über Blumenthal gehört der Vergangenheit an.

Unter Beteiligung von Anlieger:innen, dem Planungsbüro, ausführenden Firmen und Vertretern der Verwaltung wurde die Brücke gestern offiziell eröffnet. „Ich freue mich sehr, die Brücke offiziell zu eröffnen und endlich wieder für den Verkehr freizugeben“, begrüßt Bürgermeister Ingo Pfennings die Gäste und dankte insbesondere den Anlieger:innen für die gute Kooperation sowie deren Geduld und Verständnis während der langen Bauphase. „Gemeinsam haben wir es geschafft  – die verkehrstechnische Zweiteilung von Oberhausen hat endlich ein Ende“, freut sich der Bürgermeister.

Bereits im November 2019 hatte der damals noch tätige Bau- und Vergabeausschuss, den Planungsauftrag zur Erneuerung der Brücke an das Ingenieurbüro Cornelissen + Partner aus Nideggen vergeben. Im Mai 2020 wurde ein Förderantrag bei der Bezirksregierung Köln eingereicht; den Zuwendungsbescheid mit einer 70-prozentigen Förderung erhielt die Stadt Schleiden im Juni 2021.

Den Bauauftrag erhielt die Firma Bruno Klein GmbH & Co.KG aus Jünkerath, die dann im Juli 2021 mit den Vorarbeiten startete. „Was dann folgte, war eigentlich alles anders geplant“, so Rolf Jöbges, Teamleiter Tiefbau der Stadt Schleiden. Die Hochwasser-Katastrophe vom 14./15. Juli 2021 habe den ursprünglichen Planungen zum Neubau der Brücke über die Olef, „An der Ley“ in Oberhausen, einen Strich durch die Rechnung gemacht. „Die alte Bogenbrücke sollte stehen bleiben, bis dass der Brückenneubau zur Hälfte fertiggestellt war“, erklärt Jöbges. „Dann hätten die Anlieger es wesentlich einfacher gehabt.“ Doch die Brücke wurde durch das Hochwasser so stark beschädigt, dass sie nicht mehr genutzt werden konnte. Für die Anlieger:innen der Straßen „An der Ley“, „Hofpesch“ und „Voßpesch“ bedeutete das, für fast zwei Jahre eine Umleitung über Blumenthal in Kauf zu nehmen. Diese führte über einen Wirtschaftsweg,  dessen Nutzung auch die Gemeinde Hellenthal unbürokratisch zustimmte.

Die Hochwasser-Katastrophe hat die Bauzeit um fast ein Jahr verlängert. Die ursprünglich an der Brücke montierten Versorgungsleitungen wie Gas, Strom, Wasser und Telekommunikation, sollten nicht mehr an der neuen Brücke montiert werden, damit sie nicht mehr einem eventuell erneuten Hochwasser ausgesetzt sind. Sie wurden im Vorfeld in einem sogenannten „Düker“ unter der Olef her verlegt.

Die jetzt fertiggestellte Brücke wurde auf Bohrpfählen gegründet, die Unterbauten sind in Stahlbeton gefertigt und der Überbau wurde in Stahlverbundbauweise hergestellt. Sie hat eine sechs Meter breite zweispurige Fahrbahn, oberstromseitig einen barrierefrei geführten zwei Meter breiten Gehweg und unterstromseitig einen Gehweg von 0,75 Meter. Die Fahrbahnen wurden ebenfalls bis zur Brücke erneuert.

Der in Anspruch genommene Rad- und Wirtschaftsweg in Richtung Blumenthal wird in Kürze neu asphaltiert. Insgesamt sind Baukosten in Höhe von rd. 3,2 Mio. Euro entstanden. Die hochwasserbedingten Mehrkosten wurden im kommunalen Wiederaufbauplan der Stadt Schleiden angemeldet.

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5. Städteregions-Meisterschaft in Kooperation mit Alemannia Aachen erfolgreich durchgeführt

Aachen – Für die Grundschulkinder aus Aachen und der Städteregion war es ein echtes Erlebnis: Einmal auf dem Rasen des Aachener Tivoli kicken. Am Mittwoch, 24. Mai, fand dort die „5. Städteregionsmeisterschaft der Grundschulen“ statt, die gemeinsam von der StädteRegion und der Stadt Aachen in Kooperation mit Alemannia Aachen ausgerichtet wurde. Insgesamt traten 16 Mädchen- und 16 Jungenteams an. Neben den tollen Spielen auf dem Geläuf des Tivolis gab es noch eine spannende Führung durch das Stadion, ein Rahmenprogram und am Ende winkte auch noch das DFB-Fußballabzeichen. Ein gelungener Tag für alle Kinder, an dem die KGS Kinzweiler aus der Städteregion den ersten Platz bei den Mädchen und die OGS Montessori Eilendorf den ersten Platz bei den Jungen belegten.

Dr. Sebastian Breuer, Vorsitzender des Sportausschusses der Stadt Aachen, der Schirmherrin Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen vertrat, und Dr. Tim Grüttemeier, Städteregionsrat, waren zum Tivoli gekommen, um die Meisterschaft zu begleiten.

Das Turnier wurde durch die Bildungszugabe der StädteRegion Aachen finanziert. Weitere Unterstützer und Sponsoren waren unter anderem der Stadtsportbund Aachen, der RegioSportBund Aachen sowie die Sparkasse Aachen.

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Millionen für den Wiederaufbau

Mechernich – NRW-Ministerin Ina Scharrenbach überreichte Bescheid über rund 22,15 Millionen Euro an Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick – Geld für flutbedingten Neubau von 17 Brücken, für Instandsetzung von Wirtschaftswegen und für den Bau der Feuerwehrgerätehäuser in Kommern und Bleibuir.

Die Liste der Maßnahmen im Wiederaufbau-Plan der Stadt Mechernich ist lang. 17 Brücken stehen darin, weil sie nach der Flut neu gebaut werden müssen. Die Instandsetzung von Straßen und Wirtschaftswegen findet sich ebenfalls in der langen Antragsliste. Und auch den Neubau der Feuerwehrgeräthäuser in Kommern und Bleibuir hat das Team um den Mechernicher Ersten Beigeordneten Thomas Hambach in die Excel-Datei eingearbeitet.

„Der ganze Schaden summierte sich zum Zeitpunkt der Antragstellung auf rund 26,9 Millionen Euro“, erläutert Thomas Hambach. Der größte Teil davon wird nun über eine Förderung aus dem Wiederaufbau-Fonds finanziert, den Bund und Land für NRW aufgelegt haben. Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung überbrachte jetzt den Förderbescheid in Höhe von rund 22,15 Millionen Euro. Der fehlende Millionenbetrag ist über Versicherungsleistungen abgedeckt.

Wiederaufbau schreitet voran

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Der Wiederaufbau schreitet in Nordrhein-Westfalen jeden Tag weiter voran. Und in Mechernich machen wir heute einen richtig großen Schritt. Mit dem Wiederaufbauplan und dem damit verbundenen Finanzrahmen von 22.149.815 Euro aus dem Wiederaufbaufonds des Landes Nordrhein-Westfalen sind die Weichen für den weiteren Wiederaufbau der öffentlichen Infrastruktur in Mechernich gestellt. Beispielsweise sind 1.830.000 Euro für den Neubau des Feuerwehrhauses Bleibuir und 17.660 Euro für die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Mechernich-Bleibuir vorgesehen. 10.000 Euro werden für den Antweiler Kindergarten bereitgestellt. Gemeinsam packen wir an und bauen wieder auf.“

„Wir freuen uns sehr über diese Förderung. Wir sind dem Bund und dem Land NRW sehr dankbar für diese Unterstützung, die dringend nötig ist. Alleine könnten wir Kommunen den Wiederaufbau nicht schaffen“, sagte Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick bei der Übergabe im Ratssaal des Mechernicher Rathauses. „Mit dem Geld können wir die von der Flut in Mitleidenschaft gezogene Infrastruktur ein gutes Stückweit wiederherstellen“, so der Erste Bürger der Stadt am Bleiberg, wohlwissend, dass der Wiederaufbau nicht über Nacht geschieht, sondern einem Marathon gleicht.

Um im Bild zu bleiben, hat die Stadt Mechernich bereits einige Kilometer auf dem Weg ins Ziel absolviert. Rund sechs Millionen Euro sind bereits für Instandsetzungsmaßnahmen ausgegeben worden. Damit die wichtigen Feuerwehrgerätehäuser für die Wehrleute in Kommern und Bleibuir zügig gebaut werden können, sind auch hier die Planungen weit fortgeschritten. Ende vergangenen Jahres hatten die Architekten die Pläne für die Neubauten im Ausschuss für Planung Verkehr, Umwelt und Klimaschutz vorgestellt.

Der Förderbescheid aus Düsseldorf gibt diesen und den anderen Maßnahmen nun den erforderlichen Rückenwind. „Wenn alles nach Plan läuft, können wir mit dem Bau der Gerätehäuser zum Jahreswechsel beginnen, so dass die Feuerwehrleute mit ihren Löschfahrzeugen und Ausrüstungen im Frühjahr 2025 hoffentlich einziehen können“, so der Erste Beigeordnete Thomas Hambach.

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Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen können lokale Funklöcher per App melden

Region/Euskirchen/Düsseldorf – Gemeinsam den Funklöchern auf der Spur – Vom 27. Mai bis 3. Juni 2023 sind alle Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen aufgerufen, mithilfe der Funkloch-App der Bundesnetzagentur die Netzverfügbarkeit ihrer Mobilfunkanbieter zu erfassen. Anlass ist die erste Mobilfunkmesswoche NRW, eine Initiative der Mobilfunkkoordinatorinnen und -koordinatoren in den Kreisen und kreisfreien Städten.

Durch die Meldungen soll ein genaueres Bild der Mobilfunkversorgungslage vor Ort und in der Fläche des Landes entstehen. Wirtschaftsministerin Mona Neubaur unterstützt die Mobilfunkmesswoche NRW als Schirmfrau.

Ministerin Neubaur: „Ob beim Spaziergang oder unterwegs in Bus und Bahn: Jede Bürgerin und jeder Bürger kann mithelfen, Funklöcher aufzuspüren und die tatsächliche Mobilfunkversorgung vor Ort zu ermitteln. Sie wissen am besten, wo der Empfang besonders gut ist und wo die Verbindung hakt. Je mehr Menschen sich an der ersten Mobilfunkmesswoche NRW beteiligen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse. Die Angaben helfen, noch gezielter an einer flächendeckenden Mobilfunkversorgung in Nordrhein-Westfalen zu arbeiten. Ich bedanke mich schon jetzt bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Mithilfe und bei den Mobilfunkkoordinatorinnen und Mobilfunkkoordinatoren für diese tolle Initiative.“

Mit der Breitbandmessung/Funkloch-App der Bundesnetzagentur können Kundinnen und Kunden die augenblickliche Netzverfügbarkeit ihres Mobilfunknetzes unkompliziert erfassen und so möglicherweise vorhandene Funklöcher ermitteln. Die jeweilige Netzverfügbarkeit (kein Netz, 2G, 4G, 5G) wird dafür auf dem Endgerät gespeichert.

Die Ergebnisse werden anonymisiert an die Bundesnetzagentur übermittelt, in der Funkloch-Karte des Gigabitgrundbuchs des Bundes verarbeitet und im Nachgang der Mobilfunkmesswoche für Nordrhein-Westfalen ausgewertet. Die Funkloch-App steht kostenlos und werbefrei in den App-Stores zum Download bereit.

Nähere Informationen zur Mobilfunkmesswoche und zur Funkloch-App sind hier abrufbar: www.mobilfunkmesswoche.nrw.
Nach aktuellen Angaben der Bundesnetzagentur beträgt die 4G-Flächenversorgung durch mindestens einen Mobilfunknetzbetreiber in Nordrhein-Westfalen 97,9 Prozent. 5G ist bereits in mehr als 89 Prozent der Fläche durch mindestens einen Netzbetreiber verfügbar. 14 Prozent der Landesfläche sind so genannte „graue Flecken“, also Flächen die von mindestens einem, aber nicht allen Netzbetreibern mit 4G oder 5G versorgt werden. Weniger als 2 Prozent der Landesfläche sind als „weiße Flecken“ bislang weder mit 4G noch mit 5G versorgt.

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Pastoraler Raum Daun feierte Auftakt mit Weihbischof Peters

DaunZum Auftakt des Pastoralen Raums (PastR) Daun hat der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters gemeinsam mit dem Leitungsteam und zahlreichen Gläubigen am 21. Mai in der St. Nikolauskirche ein Pontifikalamt gefeiert. Danach gab es Raum für Begegnung und Gespräch.  

Das Wort „Dasein“ aus dem Logo des am 1. Januar dieses Jahres errichteten PastR  Daun mit den Pfarreiengemeinschaften Daun und Kelberg und der Pfarrei Gillenfeld bildete den roten Faden des Gottesdienstes. „Für Sie und alle anderen möchten wir da sein. Wir möchten das Neue wagen mit Ihm, der immer für uns da ist, mit Gott als der wichtigsten Stütze“, sagte Weihbischof Peters zu den Menschen aus den Pfarrgemeinden, der Kommunalpolitik, dem öffentlichen Leben und den Haupt- und Ehrenamtlichen. 

Da sein – das wollen auch die Mitglieder des Leitungsteams: „Nach unseren Kräften und Möglichkeiten unterstützen wir die Pfarreien“, erklärte der für die Verwaltung zuständige Rendant Nico Sartoris. Die Situation der Kirche sei schwierig, räumte Stefan Becker ein – „und viele Christen leiden darunter und schämen sich für die unsäglichen Ereignisse.“ Als Gemeindereferent mit pastoralen Aufgaben im Leitungsteam möchte er daran mitwirken, die Menschen zu Gott und zum Glauben zu führen. Den Blick der Menschen im PastR Daun „für das Wesentliche und den Wesentlichen“ zu schärfen, so brachte Dekan Dr. Jonas Weller seinen Dienst auf den Punkt.

Der Weihbischof blickte in seiner Predigt auf die Geschichte der Dauner St. Nikolauskirche zurück, wo christliches Leben bereits seit dem achten Jahrhundert stattfinde und seither das Evangelium verkündet, von Menschen angenommen und in ihr Leben übertragen werde. „Wir werden weniger“, sagte er, „und wir müssen uns konzentrieren und neu aufstellen.“  Es gebe schmerzliche Abschiede; daher müssten neue Strukturen gefunden werden, die die Menschen erreichen. „Nehmen Sie den Glauben als etwas, das das Leben nährt“, appellierte Peters an die Gläubigen – „und seien Sie neugierig auf das Neue.“ Eines stehe fest, betonte er: „Es wird keinen Einheitsbrei im Bistum Trier geben. Jeder Pastorale Raum hat eigene Gestaltungsspielräume.“ 

Der Gottesdienst wurde von dem Projektchor unter Leitung von Hubert Blaum musikalisch begleitet. Im Anschluss gab es auf dem Vorplatz der Kirche Gelegenheit zu persönlicher Begegnung und Beteiligung, so zum Beispiel in Form eines Schreibgesprächs zu den sieben Leitsätzen der Diözesansynode (2013–2016).  

 

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Schöne Kirmesatmosphäre in Mechernich wurde am Samstagabend etwas getrübt

Mechernich – Zoff nur am Rand des Geschehens – Schöne Kirmesatmosphäre wurde am Samstagabend etwas getrübt – Vereinskartell, Schausteller und Einsatzkräfte übten Deeskalation – Probleme in sozialen Medien aufgebauscht. Weitgehend herrschte sprichwörtliches „Kaiserwetter“ zur Mechernicher Frühjahrskirmes am vergangenen Wochenende. Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein: Karussells, Getränke- und Imbissbuden waren von Menschen umlagert. Die Stimmung war Kirmessonntag volksfesthaft und fröhlich.

Am Vorabend war es zu einigen Irritationen wegen angeblicher „Massenschlägereien“ gekommen, von denen in den so genannten „sozialen Medien“ die Rede war. „Das meiste waren Falschmeldungen oder zumindest aufgebauschte Nachrichten vom Rand des eigentlichen Kirmesgeschehens“, berichtete Rotkreuz-Bereitschaftsleiter und Vereinskartellfunktionär Sascha Suijkerland dem „Bürgerbrief“.

„Nach einem gelungenen Kirmesauftakt am Freitag hatten wir am Samstag einen weniger schön ausklingenden Tag“ so Vereinskartellvorsitzender Marcel Hembach. Suijkerland: „Nach der Falschmeldung einer angeblichen Massenschlägerei auf dem Bleibergplatz kam es im Verlauf des Abends zu mehreren kleinen Auseinandersetzungen am Rande der Kirmes mit einer teilweise erheblichen Anzahl von Schaulustigen.“

Offene Rechnungen beglichen

„Das waren zum Teil rivalisierende Gruppen, die ohnehin noch offene Rechnungen zu begleichen hatten“, berichtete Sascha Suijkerland der Agentur ProfiPress: „Mit der eigentlichen Kirmes hatten die gar nichts zu tun.“ Außerdem lag den Unruhen ein Diebstahl zugrunde, der in den Handymedien zur Schlägerei stilisiert wurde und der zahlreichen Interessenten anzog…“

Um die Situation zu beruhigen und eine Gefährdung der Kirmesbesucher auszuschließen, habe man in Absprache mit Polizei, Rotem Kreuz und Kartellvorstand beschlossen, den Kirmesplatz bereits eine Dreiviertelstunde vor dem regulären Jahrmarktsende um 22 Uhr zu schließen.

Marcel Hembach: „Wir bedanken uns bei unseren Schaustellern und den Vereinen, die die Entscheidung gemeinschaftlich mitgetragen und vorzeitig ihre Geschäfte geschlossen haben.“ Auch wenn die Auseinandersetzungen nicht in direktem Zusammenhang mit der Kirmes zu stehen schienen, bedauere das veranstaltende Vereinskartell diesen Verlauf.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene hatten ansonsten viel Freude an dem Parcours aus Karussells, Wurf- Schieß- und Angelbuden, Bierausschank und Imbissständen, Raupenbahn und Autoselbstfahrer. Selbst „Hau den Lukas“, ein Schlagdrauf-Spaß für künftige Kraftprotze, war dichtumlagert, blieb aber diesmal ohne ernsthafte gesundheitliche Folgen wie im Herbst, als sich einige junge Männer an dem Kraftapparat die Knochen brachen.

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Förderverein St. Elisabeth Krankenhaus Mayen spendet an Kreißsaal

Mayen – Werdende Eltern profitieren vom Engagement des Vereins – Der Förderverein des Krankenhauses St. Elisabeth Mayen hat die Finanzierung eines Lachgassedierungsgerätes für den Kreißsaal in Höhe von 6.900 Euro übernommen. „Wir haben dies gerne getan, weil wir überzeugt sind, dass dies für schwangere Frauen eine wesentliche Erleichterung darstellt“, so der Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Paul Glauben.

Das Gerät dient der Schmerzreduzierung während des Geburtsvorgangs. Dazu die Leitende Hebamme Elvira Hoffmanns: „Durch das Lachgas unter der Geburt wird das Schmerzempfinden der werdenden Mutter deutlich verringert und das bereits nach wenigen Atemzügen. So kann die Gebärende selbstbestimmt und angstfrei die
Wehen veratmen, ohne den natürlichen Geburtsverlauf negativ zu beeinflussen.“

Die sichere Alternative zur herkömmlichen Schmerztherapie kann in allen Phasen der Geburt eingesetzt werden und hat keine unerwünschten Nebenwirkungen für Mutter oder Kind.

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Dana Duikers zur Beigeordneten für Soziales, Bildung, Jugend, Kultur und Sport in Eschweiler ernannt

Eschweiler – Heute überreichte Bürgermeisterin Nadine Leonhardt im Beisein der Kolleginnen und Kollegen des Verwaltungsvorstandes Dana Duikers ihre Ernennungsurkunde zur neuen Beigeordneten für Soziales, Bildung, Jugend, Kultur und Sport der Stadt Eschweiler. Die 43-Jährige Aachenerin wird zum 1. Juni 2023 ihr Amt antreten und damit die fast einjährige Vakanz seit Ausscheiden von Stefan Kaever an der Spitze des Dezernates beenden.

Bürgermeisterin Leonhardt freut sich über die erfolgreiche Besetzung: „Mit Dana Duikers konnten wir eine kompetente und engagierte Fachfrau für Eschweiler gewinnen, der die Entwicklung unserer Stadt ehrlich am Herzen liegt. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit im Verwaltungsvorstand.“

Dana Duikers ist studierte Sozialwissenschaftlerin und Diplom-Verwaltungswirtin und verfügt über langjährige Berufserfahrung bei der Stadtverwaltung Aachen. Zuletzt leitete sie den Fachbereich der Aachener Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. Zuvor baute sie die strategische Planungsabteilung im Fachbereich Wohnen, Soziales und Integration auf, den sie auch stellvertretend leitete. Von 2011 bis 2017 war Duikers zudem persönliche Referentin u. a. des Stadtdirektors Wolfgang Rombey und Controllerin im Dezernat für Bildung und Kultur, Schule, Jugend und Sport.

Die Themen des Dezernats für Soziales, Bildung, Jugend, Kultur und Sport versteht die frisch ernannte Beigeordnete als „Herzkammer der Stadt“. Dabei ist es ihr besonders wichtig, soziale Ungleichheit zu reduzieren, niederschwellige Bildungszugänge zu fördern und eine bedarfsgerechte Kultur- und Sportlandschaft zu etablieren. Einen besonderen Schwerpunkt möchte sie auf die integrierte Sozialplanung für die einzelnen Stadtteile legen – hier soll es perspektivisch passgenaue sozialraumbezogene Angebote für Kinder, Jugendliche, Familien, Seniorinnen und Senioren geben. Kurzfristig wird auch der Wiederaufbau im Fokus stehen.

„Als Erstes werde ich jetzt ganz viel zuhören und Eindrücke sammeln, um zu schauen, wo die größten Handlungsbedarfe sind“ – so die neue Beigeordnete.

Die Stelle war ausgeschrieben worden. Dana Duikers setzte sich gegen 26 Mitbewerber*innen durch. Der Rat der Stadt Eschweiler hatte in seiner Sitzung vom 26. Januar die parteilose Aachenerin mit großer Mehrheit für acht Jahre zur Beigeordneten für das Dezernat Soziales, Bildung, Jugend, Kultur und Sport (Dezernat II) gewählt.