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Benefiz-Kunstauktion ein großer Erfolg – Knapp 6.500 Euro für die Flutopfer

Wachtberg-Ließem – „Bald ist Weihnachten… und wenn Sie dann ohne Korallenkette dastehen?“, derart enthusiastisch legte sich Alfred Schneider als Auktionator ins Zeug, dass dieser Spruch zum „Running Gag“ des Abends wurde.

Sein fulminanter Einsatz bei der Vorstellung der Exponate hat sich gelohnt, dazu die große Mitbieter- und Kaufbereitschaft des Publikums. Knapp 6.500 Euro kamen bei der von den Künstlerinnen und Künstlern der diesjährigen Wachtberger Kulturwochen initiierten Benefiz-Kunstauktion zugunsten der Flutopfer im Rhein-Sieg-Kreis und an der Ahr zusammen. Insgesamt 71 zu versteigernde Positionen listete der kurzfristig erstellte Katalog zur Auktion auf, darunter Bilder unterschiedlicher Größe und Technik, von Öl, Acryl, Aquarell, Pastell über Linoldruck bis hin zu Enkaustik und Fotografie. Skulpturen und Objekte aus Bronze, Keramik, Gips, Pappmaché, Draht und Holz standen ebenso im Bieterstreit wie Bücher und Schmuck. Selbst Privatvorstellungen von Musikern und Literaten konnten ersteigert werden.

Mit Kunst Gutes tun… und das mit viel Spaß

Mit über 80 Besuchern war der Köllenhof in Ließem, wo die Auktion am letzten Augustsonntag stattfand, mehr als gut gefüllt. „Mit einer derart großen Resonanz haben wir gar nicht zu hoffen gewagt“, freuten sich dann auch Künstlerin Susanne Feldes, die die Idee zur Auktion hatte, und Marlies Frech als die für Kultur und maßgeblich für die Organisation der Wachtberger Kulturwochen und der nun erstmals ausgerufenen Auktion verantwortliche Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung. Und dann ging es auch schon Schlag auf Schlag… und das im wahrsten Sinne des Wortes. Alfred Schneider, Vorsitzender des Wachtberger Kulturfördervereins KuKiWa, schwang als Auktionator äußerst lustvoll seinen großen Holzhammer und bewies schon zu Beginn viel Kreativität in seiner neuer Rolle. Eine Aufgabe, die, wie er im Vorfeld eingeräumt hatte, auch für ihn eine Premiere sei. Gleich der Verkauf des ersten zu ersteigernden Objekts, eine verschlammte Weinflasche aus einem überfluteten Keller an der Ahr, Sinnbild dieser jüngsten Unwetterkatastrophe, entwickelte sich äußerst spannend, gingen doch Gebot und Gegengebot wie Pingpongbälle von der einen zur anderen Seite über die Köpfe der Besucher hinweg. Das Tempo hielt Schneider bei, Schlag auf Schlag wurden die weiteren Kunstwerke aufgerufen, am Auktionstisch präsentiert und an den Meistbietenden verkauft. Schneiders Spaß an der Aktion war ungebremst, mal pries er Bilder oder Objekte an, die doch „als Paar zusammengehören“ oder „zur einen noch die andere Dose“, oder, mit Blick auf bevorstehende Festtage, „zur Kette doch auch noch der Armreif“ und erst Weihnachten, ohne Korallenkette?!!

Bürgermeister Jörg Schmidt dankte den Gästen für deren tatkräftige Mitwirkung und allen Beteiligten, besonders aber Alfred Schneider für dessen vehementen Einsatz als Auktionator sowie allen Künstlerinnen und Künstlern für die gespendeten Kunstwerke. Nur einige wenige Arbeiten wechselten übrigens nicht den Besitzer. Insgesamt war die Veranstaltung ein großer Erfolg, so dass schon Fragen aufkamen, wann denn die nächste Auktion stattfinden würde.

Künstlerinnen und Künstler, von denen Werke in der Auktion zur Versteigerung anstanden: Annette Arndt alias Amelie Flow, Gudrun Berger, Norbert Bogusch, Band „One more cup of coffee“, Svetlana Bragina, Gitta Briegleb, Monika Clever, Manuela Damian, Gisela Dauster, Ernst Doll, Susanne Feldes, Michael Franke, Susanne Fuß alias Susanne Thomas, Irene Gantke, Gabi und Stefan Gessendorfer, Ingrid Griego, Sabine Güster, Michale Holstein, Ludwig Kessel, Catherin Klausch, Maria Kontz, Sia Korthaus, Ute Krueger, Ina Lehnertz, Wilfried Lülsdorf, Martina Mager, Beate Meffert-Schmengler, Ursula Mettbach, Birgit Pleines, Helga Raaf, Regine Reinelt, Uwe Riecken, Johanna Rupprecht, Werner Siebigteroth, Irmgard Treimer, Karin Weiss, Hiltrud Westheide, Dörte Winkler, Elisa und Robert Wittbrodt, Margret Zimpel. (mm)

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Tourismus

Endlich ist es wieder soweit! 28. Lambertus-Markt und 5. Bierfest in Eupen startet am Samstag 18. September

Eupen – Am Samstag, dem 18. und Sonntag, dem 19. September laden der Verkehrsverein, Rat für Stadtmarketing und die Stadt Eupen zum 28. Lambertusmarkt und 5. Eupener Bierfest auf dem Werthplatz ein.

Am Samstag um 16:00 Uhr geht es los mit dem 5. Pigalle-Bierfest.  Auf dem Werthplatz werden zahlreiche Bierbrauer  die Besucher mit den verschiedensten Biersorten verwöhnen. Angeboten werden: Eifel Craft Bier, Non-peut-être, Bierkasteel van Honsebrouck, Damian, Delirium, Sainte Nitouche, Lupulus, Neau, Peak Bier, Val-Dieu, Curtius, Grain d’Orge und Vilbas. Auch für die passende Stimmung wird gesorgt. Bands und DJ’s aus der Umgebung sorgen für gute Laune und dass passende Ambiente.

Am Sonntag, 19. September stellen verschiedenste Kunsthandwerker ihr Können unter Beweis. Lassen sie sich faszinieren von den teilnehmenden Austellern aus den unterschiedlichsten Bereichen. Vom Kunstschmied, Bilder und Zeichnungen, Drechsler bis hin zum Kunsthandwerker für Holz oder Metall – jeder einzelne Fachmann freut sich auf Ihren Besuch. Die Kunst und kreative Herstellung von Kostüme und Cosplays (Kostüme von fiktiven Charakteren aus Videospiele, Filme, Manga usw.) werden Ihnen präsentiert. Neben unseren Handwerkern schlagen Händler aus Belgien, Deutschland und den Niederlanden ihre Stände auf. Was Sie auch glücklich macht, hier werden Sie garantiert fündig. Freuen Sie sich auf Gestecke sowie Dekofrüchte und Kürbisse, , Kleinkunst, Kerzen, Mineralien, Schmuckkreationen. Am Stand der Zwergenstube finden Sie für Ihre Kleinen das geeignete ökologische Kleidungsstück oder Holzspielzeug.

Auch sonntags wird für das leibliche Wohl gesorgt. Genießen Sie auf dem Lambertusmarkt Waffeln, Grillwürste und belgische Fritten.Für junges Publikum hat der Lambertusmarkt 2021 einiges zu bieten. Ein Kinderanimationsteam mit den tollsten Spielen und Angeboten im Petto kann es kaum erwarten die Kinder willkommen zu heißen. Und was wäre der Lambertusmarkt ohne unsere geliebten Tierchen? Der Kgl. Kleintierzuchtverein Eupen/Kettenis bereichert das Event mit Kaninchen, Hasen und Federvieh. Das Ganze wird ab 14:00 Uhr mit Musik von DJ Marc Scholl auf dem Eupener Werthplatz perfekt abgerundet. Kaffee, Kuchen und ein Trödelmarkt werden im Haus „Arche Noah“ angeboten und der Erlös zu Gunsten der Flutopfer gespendet. Zugang nur mit Covid-Safe-Ticket oder europäischem Coronazertifikat (Kinder ab 13 Jahre)auf dem großen Werthplatz (am Kriegerdenkmal).

Öffnungszeiten:
Samstag 18. September Bierfest von 16:00-00:00 Uhr
Sonntag 19. September Lambertusmarkt mit Bierfest von 11:00-19:00  Uhr

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„Zeit haben wir keine mehr“

Mechernich – Schnellere Genehmigungsverfahren bei Hochwasserschutz-Maßnahmen gefordert – Auswertung zum Juli-Hochwasser unter www.erftverband.de abrufbar – Mühlensee rückt verstärkt in den Fokus des Erftverbands. „Ich hoffe, dass die Katastrophe dazu führt, dass die politischen Entscheidungsträger auf Bundes- und Landesebene kapieren, dass wir hier zu wesentlich schnelleren Genehmigungsverfahren kommen müssen“, sagte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick im Rat der Stadt. Es könne nicht sein, dass die Genehmigung für Hochwasserschutzmaßnahmen 10, 15, 20 Jahren dauern können. Das Hochwasser 2021 lehre: „Zeit haben wir keine mehr“, so Dr. Hans-Peter Schick.

Weil mit dem Ablassbauwerk am Kommerner Mühlensee nicht kontrolliert Wasser abgeführt kann, ist das Wirkprinzip für den Hochwasserschutz eher ungeeignet und soll auf den Prüfstand gestellt werden. Auf dem Foto: Thomas Hambach, Erster Beigeordneter der Stadt Mechernich. Archivfoto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Der Erftverband hat indes seine Auswertung zum Juli-Hochwasser online gestellt. Diese sei auf der Homepage www.erftverband.de abrufbar, berichtete Dr. Christian Gattke, Erftverband-Experte für Hochwassermanagement. In der Bevölkerung habe es einen „Mordsinformationsbedarf“ gegeben, führte er als Grund an.

Mit dem Vortrag von Christian Gattke wurde auch deutlich: „Besser rüsten“, laute die Maxime für die Zukunft. Es soll für das südliche Einzugsgebiet des Erftverbands geprüft werden, wo mehr Schutz gebraucht wird, wo zusätzliche Retensionsräume oder Hochwasserrückhaltehaltebecken Sinn machen. Vielleicht am Veybach, Bleibach, Eschweiler Bach oder auch anderen Gewässern. Nicht ausgeschlossen ist auch, dass auf Mechernicher Stadtgebiet weitere Regenrückhaltebecken errichtet werden, um Puffer zu schaffen. Strategisch besser seien mehrere kleine, als wenige große, so Christian Gattke.

Keine Fristen

Er könne jedoch wenig Hoffnung auf eine schnelle Umsetzung machen. Erfahrungsgemäß vergehe häufig viel zu viel Zeit, bis ein Vorhaben genehmigt werde. Für den Veybach-Ausbau zum Beispiel, der aktuell gestartet sei, seien die Planungen bereits 1992 begonnen worden. Einsprüche, Anträge, Auflagen seien meist und auch hier die Gründe gewesen. Außerdem gebe es im Landeswasserrecht keine Fristen für die Genehmigung. Allein dadurch könne das Verfahren „unendlich“ dauern.

Der Chef des Erftverbands, Dr. Bernd Bucher, dazu: „Das kann sogar schonmal vorkommen, dass das allein ein oder zwei Jahre dauert, bis geprüft worden ist, ob die Unterlagen, die wir eingereicht haben, vollständig sind.“ Auch, weil diese sehr komplex seien. Doch gebe es auch Hoffnung: „Es wird überlegt, für eine Zeitlang ein Sonderplanungsrecht für die Wasserwirtschaft einzurichten.“ Damit es schneller gehe.

Natürliche Aue

Für Kommern will man jetzt in einem ersten Schritt den Bleibach oberhalb des Mühlensees umgestalten, so dass das Wasser in eine natürliche Aue einströmen kann. 15.600 Kubikmeter „Platz“ hofft man dadurch zu generieren.  „Nicht unendlich viel, aber schonmal eine Hausnummer“, sagte Christian Gattke. Zum Mühlensee war vom Erftverband schon vor einem halben Jahr vorgeschlagen worden, diesen als Trockenbecken für das Stauen von großen Niederschlagsmengen zu nutzen. Danach habe in der Zeitung gestanden: „Der Streit um den Mühlensee‘“, berichtete der Hochwasser-Experte, der der Schlagzeile vehement widerspricht: „Wir streiten uns nicht, sondern suchen nach optimalen Lösungen und wollen als Erftverband nur helfen und den Hochwasserschutz verbessern.“

Ein Problem am Mühlensee stelle das in die Jahre gekommene Ablassbauwerk dar. Damit könne man im Falle eines Hochwassers die Abflussmenge in keinster Weise steuern. Der Damm müsse dafür eigentlich „geschlitzt“ und zuvor auf Standsicherheit untersucht werden. Christian Gattke: „Unser Vorschlag wäre, das Projekt jetzt anzustoßen und dann in Ruhe zu entscheiden bzw. auszuarbeiten, wie wir das ausgestalten.“

Sandfang funktioniert

Eingehende Untersuchungen des Mühlensees nach dem Ablassen jüngst hätten jedenfalls gezeigt, dass das vorhandene Vorbecken als Sandfang ausreichend dimensioniert sei. „Der Mühlensee ist als Sedimentbecken unserer Meinung nach nicht mehr erforderlich“, so Christian Gattke.

Bislang betreibt der Erftverband 23 Hochwasser-Rückhaltebecken im Verbandsgebiet. An drei Erftverbands-Becken (Horchheim, Steinbachtalsperre und Eicherscheid) seien in der Nacht vom 14. Juli das sogenannte höchste Stauziel überschritten worden, „was eigentlich gar nicht überschritten werden darf“, betonte Christian Gattke. In Eicherscheid wurde mit 130 Kubikmeter pro Sekunde sogar mehr als das doppelte des „Zehntausendjährlichen Hochwassers“ erreicht. 130 bis 180 Millimeter Regen seien mit Schwerpunkt im südlichen Verbandsgebiet gemessen worden. Damit lägen sie weit jenseits aller bislang dagewesenen Niederschlagsmengen, die dort seit 1930 aufgezeichnet werden. Das „Extremereignis“ sei zwar eine „ungünstige Kombination seltener Hochwasserereignisse“, ausschließen oder gar vorhersagen könne man sie aber nicht. Es gelte jetzt Strategien zu entwickeln, um Gefahren und Schäden durch Hochwasser zu minimieren.

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„Gemeinsam Eifel“ – 20.000 Euro von Urfey

Mechernich – Mechernich-Stiftung und „Gemeinsam Eifel“ erhalten Spende des Kommerner Elektronik-Fachmarkts Euronics, um Menschen zu helfen, die mit der Hochwasserkatastrophe in Not geraten sind.

„Helfen, wo wirklich Menschen in Not sind“, lautet das Selbstverständnis der Mechernich-Stiftung und „Gemeinsam Eifel“. Jetzt wurden die beiden Hilfsorganisationen von „Euronics“ aus Kommern mit einer großen Spende bedacht. Marianne und Vanessa Urfey überreichten insgesamt 20.000 Euro. Dabei waren sie privat mit ihrem Mann Heinrich selbst von der Hochwasserkatastrophe schwer betroffen. Das hielt die Familie Urfey dennoch nicht ab, in der eigenen Not an andere zu denken.

5.000 Euro gingen an die Mechernich-Stiftung, 15.000 Euro an „Gemeinsam Eifel“. „Schon seit Jahren pflegen wir eine erfolgreiche Zusammenarbeit“, sagte Mechernich-Stiftungs-Vorsitzender Ralf Claßen. Denn vier Mal hat Familie Urfey die Mechernich-Stiftung bereits mit fünfstelligen Beträgen unterstützt. „Da habe ich vollstes Vertrauen. Das ist immer korrekt gelaufen“, lobt Marianne Urfey.

Sie ist nah dran an den Betroffenen: „Wir haben in unserem Geschäft mitbekommen, wie viele nicht versichert sind. Auch bei unseren Auslieferungen von Waschmaschinen und anderen Geräten sehen wir tagtäglich viel Leid. Aber wir sehen auch die Fortschritte und das wollen wir unterstützen.“

„Jeder Euro ein Lichtblick“

„Jeder Euro ist ein Lichtblick“, bedankt sich Ralf Claßen. Bis Freitag, 17. September können noch Anträge auf Hilfe bei der Mechernich-Stiftung abgegeben werden. „Wir machen kein Gießkannenprinzip. Wir schauen, wo Menschen im Stadtgebiet Mechernich sind, die das Geld dringend brauchen.“ Dabei werde als Grundlage eine Bewertungsmatrix genutzt, die auch soziale Faktoren berücksichtigt.

Stefan Michels, Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins „Gemeinsam Eifel“, ist ebenso dankbar: „Wir freuen uns, dass wir bedacht wurden.“ Der Verein sei schließlich noch recht jung, sorge aber über ein gutes Netzwerk schon jetzt dafür, dass das Geld bei denjenigen ankommt, die es bitter nötig haben. Die Solidarität der Gemeinschaft nach dem Hochwasser habe ihn und seine Mitstreiter inspiriert den Verein zu gründen. Stefan Michels: „Jeder kennt jeden hier in Region, der eine hat Not, der andere kann helfen. Das ist Eifel und das wollen wir in dem Verein auch leben.“

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Peter Steingass erhält Silbertaler der Stadt Alsdorf

Alsdorf – Überraschung und Freude waren ihm ins Gesicht geschrieben. Aus den Händen von Bürgermeister Alfred Sonders erhielt Peter Steingass – nunmehr geschiedener Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing Alsdorf e.V. – bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Vereins in den Seminarräumen der Stadthalle den Silbertaler der Stadt Alsdorf und durfte sich ins Gästebuch eintragen.

Über zehn Jahre war Peter Steingass Vorsitzender des Vereins, der neben der Organisation und Durchführung der großen Stadtfeste wie Frühlingsfest oder Europafest sowie dem Weihnachtsmarkt an der Burg noch an zahlreichen Aktionen, etwa „Sauber Alsdorf“ oder „Aldorfer Stadtgespräche“, federführend beteiligt war und ist. „Wer vorne steht, dem bläst auch schon mal ein strammer Wind ins Gesicht. Aber du hast in all den Jahren auf deine freundliche Weise und mit viel Geduld deinen Mann gestanden“, lobte der Bürgermeister. „Dafür möchte ich dir persönlich, aber auch im Namen deiner Heimatstadt, in der du so viel bewirkt hast, Danke sagen.“

Vor dieser Überraschung hatte es bereits eine weitere gegeben. Stefan Heffels, der mit einstimmigem Votum der anwesenden Mitglieder zum Nachfolger von Peter Steingass ins Amt des Vorsitzenden gewählt wurde, überreichte dem geehrten die Urkunde zum Ehrenvorsitz. „Im Namen der Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing möchte auch ich dir für deinen unermüdlichen Einsatz für den Verein und für die Stadt danken“, sagte Stefan Heffels.

Diesem schlossen sich der Geschäftsführer Holger Bubel (im Amt bestätigt), der neu gewählte Schatzmeister Nijaz Ganic sowie die Beisitzer Waltraud Vorrath und Jörg Bosten, die den Vorstand komplettieren, an. Peter Steingass verschwindet aber nicht ganz von der Bildfläche. Als Mitglied des Partnerschaftskomitees der Stadt Alsdorf wir er ehrenamtlich die Freundschaften zu den Partnerstädten St. Brieuc, Brunssum und Hennigsdorf mit ausgestalten. (apa)

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Gedenk-Veranstaltung am Freitag 17. September 2021 auf dem Marienplatz in Gemünd

Schleiden – Gedenkveranstaltung mit gemeinschaftlichem Ausklang. Mit einer Gedenkveranstaltung am Freitag, dem 17. September 2021 ab 18:00 Uhr auf dem Marienplatz in Gemünd, möchte die Stadt Schleiden an die Nacht zum 15. Juli erinnern, den bei der Flut Verstorbenen gedenken aber auch Gelegenheit geben, sich auszutauschen.

Neben den Pfarrern Phillip Cuck und Erik Schumacher wird auch Bürgermeister Ingo Pfennings einige Worte an die Besucher richten. Im Anschluss sollen Gespräche und ein gegenseitiger Austausch den gemeinsamen Abend bestimmen. Für die Bewirtung sorgen die Metzgerei Heck und die Freiwillige Feuerwehr Gemünd.

Aus Anlass der Gedenkfeier hat der aus Einruhr stammende Musiker Frank Wiesen, einige seiner Kollegen aus Aachen, Köln und Euskirchen in die Eifel eingeladen. Für jeden der fünf Musiker war es selbstverständlich und eine Herzensangelegenheit, bei dieser Veranstaltung unentgeltlich mitzuwirken und so den Flutopfern und Helfern ein paar schöne Stunden zu bereiten. Die Musiker werden den Abend von circa 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr musikalisch begleiten. Gegen 21:30 Uhr soll die Gedenkveranstaltung dann ihr Ende finden.

„Die Geschehnisse der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 werden für immer in unser aller Gedächtnis bleiben: Neun geliebte Menschen haben ihr Leben in den Fluten verloren, die Leid und Zerstörung über unsere Region gebracht haben. Nachdem die akute Krisenphase nun langsam ausklingt, ist es an der Zeit innezuhalten und gemeinsam ihrer zu gedenken. Zum Verarbeiten der Geschehnisse gehören aber unbedingt auch Gespräche, um das Erlebte miteinander aufzuarbeiten. Deswegen war es mir wichtig, im Anschluss ein gemütliches Beisammensein anzubieten“, so Bürgermeister Ingo Pfennings. „Gemeinsam sind wir stark!“

Die Gedenkveranstaltung wird unter den am Tag gültigen Bestimmungen der Corona-Schutzverordnung.  In Wartebereichen besteht eine Maskenpflicht.

 

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„Natural Moments“ im Euskirchener Rathaus – Eröffnung Freitag 17. September – Anmeldung erforderlich

Euskirchen – Die Gemäldeausstellung „Natural Moments“ der Mechernicher Künstlerin Marion Klinkhammer versetzt die Besucherinnen und Besucher in eine andere Welt. Neben einer bunten Auswahl von naturalistischen Motiven hiesiger Landschaften sowie menschlichen und tierischen Portraits ist die Schönheit des afrikanischen Kontinents mit seiner atemberaubenden Schönheit Thema dieser Ausstellung. Auch die Menschen und Tiere Afrikas stehen Pate für Monika Klinkhammers farbintensive Ölgemälde.

Neben den ausgestellten Gemälden fertigt Marion Klinkhammer auch Auftragsarbeiten für Portraits von Menschen und Tieren, aber auch von anderen gewünschten Motiven an.

Die Ausstellung „Natural Moments“ ist bis zum 19. November im Rathaus (Kölner Straße 75) zu sehen. Die feierliche Eröffnung findet am Freitag, den 17. September um 19.00 Uhr statt. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Es gelten die 3G-Corona-Regeln.

Frau Klinkhammer bietet interessierten Bürgerinnen und Bürgern auch eine persönliche Führung durch Ihre Ausstellung an folgenden Terminen: 29.09.2021 und 24.11.2021 jeweils um 11.00 Uhr sowie 21.10.2021 um 15.00 Uhr. Um Voranmeldung wird gebeten.

Bitte wenden Sie sich für eine Anmeldung an Frau Dünnwald, Tel. 02251/14-437 oder stadtarchiv@euskirchen.de.

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Interkulturelle Woche 2021 – „#Offen geht“ Stadt Jülich veranstaltet vielfältiges Programm

Jülich – Auftaktveranstaltung ist am Samstag, 18. September, das „ 7. Fest der Kulturen LIGHT“. Von 11 bis 19:30 Uhr verwandelt sich der Marktplatz in der Jülicher Innenstadt zu einem Ort der gelebten Vielfalt. Jährlich wird Ende September deutschlandweit in vielen Kommunen die „Interkulturelle Woche“ veranstaltet. Als in Deutschland einzigartige Plattform für Begegnung, Austausch und Verständigung hat sich die Interkulturelle Woche immer nachdrücklich für eine Verbesserung der politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen des Zusammenlebens aller Menschen in Deutschland eingesetzt.

Die Interkulturelle Woche nimmt die Stadt Jülich wiederholt zum Anlass, sich einzusetzen für ein offenes, tolerantes und respektvolles Zusammenleben in unserer von Vielfalt geprägten Stadt. www.juelich.de/interkulturellewoche2021

In diesem Jahr lädt die Stadt Jülich ein gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern, der Integrationsagentur NRW Jülich, dem Integrationsrat und der Stadtbücherei Jülich zu einem vielfältigen Programm ein.

Auftaktveranstaltung ist am Samstag, 18. September, das „7. Fest der Kulturen LIGHT“. Von 11 bis 19:30 Uhr verwandelt sich der Marktplatz in der Jülicher Innenstadt zu einem Ort der gelebten Vielfalt. 120 Nationalitäten leben derzeit in Jülich und dies wollen die Organisator:innen des beliebten Festes mit den Gästen und Akteuren feiern. Das bunte Bühnenprogramm bietet eine kulturelle Reise durch die Regionen der Welt mit Folklore, Tanz, Akrobatik und Musik. Zwei Bühnentalkrunden informieren zu den Themen „Faire Woche“ und „Interkulturelle Woche“. Die Besucher:innen dürfen sich ab 14:30 Uhr freuen auf frische junge Bands und erfahrene Musiker mit kulturellen und musikalischen Wurzeln in allen Kontinenten.

Jazz verbindet Orient und Okzident, afrikanische Klänge, Hip Hop, Reggae, Soul, Ska, Latin – das bunte Programm wird dafür sorgen, dass die Hüften kreisen und die Tanzbeine schwingen. Der Eintritt ist wie immer für alle frei. Informationen zum Programm und Tisch-/Sitzplatzreservierungen unter www.juelich.de/festderkulturen.

Es schließt sich an die Lesung „Berlin –Bombay“ mit dem Autor Anant Kumar am Freitag, 24. September 2021 um 19 Uhr in der Schlosskapelle der Zitadelle. In seinem ersten Roman erzählt Anant Kumar in mitreißender Manier und auf verschiedenen Zeit- und Bedeutungsebenen von der Liebe zwischen Dipak Talgeri und Eva Seilmeyer, zwischen Deutschland und Indien. Eine sympathische Darstellung der Kulturen und Gesellschaften in beiden Ländern, die auch selbstkritisch auf beide reflektiert.

Der Autor ist Sohn einer indischen Lehrerfamilie aus Bihar. Er studierte an der Universität Kassel, der Universität Wien und der Universität Montpellier Germanistik, Soziologie und International Protection of Human Rights. Kumar ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller. In seiner Literatur versucht Kumar die Erfahrungen eines Fremden in der deutschen Gesellschaft mit der indischen Kultur zu verbinden. Karten gibt es im Vorverkauf in der Stadtbücherei für 3 Euro. Es stehen begrenzt Sitzplätze zur Verfügung.

Neben diesen beiden öffentlichen Veranstaltungen bietet die Stadt Jülich zwei Lesungen an für Grundschulen und weiterführende Schulen.

Anant Kumar wird am 24.09.21 vormittags an der Grundschule Koslar und an der Schirmerschule seine beliebte Märchenmatinée „Hannibal aus Mombasa“ lesen für Schüler:innen der ersten Klassen. Kumar erzählt afrikanisch-indische Märchen und Fabeln für Kinder ab 5 Jahren. Seine Geschichten spielen in Afrika und Indien und die jungen Zuhörer:innen erleben diese Regionen der Erde mit ihren Tieren und ihrem Klima. Anant Kumars Geschichten beinhalten immer auch den interkulturellen Aspekt.

Die Lesung „HOPE – 9000 km auf der Flucht“ findet am 30.09.21 statt, dem Tag des Flüchtlings. An der Sekundarschule Jülich und an der Schirmerschule erhalten Schüler:innen der 9. Klassenstufen Besuch von Moussa und Ibrahima, die gemeinsam mit Elise Märkisch ihre Fluchtgeschichte aufgeschrieben haben. 2016 kamen die Zwillingsbrüder aus ihrer Heimat Guinea in Westafrika durch die Sahara über das Mittelmeer als unbegleitete minderjährige Geflüchtete nach Deutschland. Sie erzählen von der Hoffnungslosigkeit als Waisen in ihrer Heimat und dem gefährlichen Fluchtweg, den sie wie durch ein Wunder überlebt haben. Heute leben sie als junge Auszubildende in NRW und können berichten, wie die erfolgreiche Integration gelingen kann, unterstützt durch engagierte Lehrer:innen und Menschen in der aufnehmenden Gesellschaft und mit Hilfe der eigenen Kraft und positiven Lebenshaltung dieser beiden Brüder. Die Schüler:innen dürfen sich auf eine spannende und interessante Lesung freuen.

Für alle vorgenannten Veranstaltungen gilt gemäß aktueller Corona-Schutzverordnung die 3G-Regel. Die Besucher:innen der Veranstaltungen werden gebeten, entsprechende Nachweise mitzuführen.

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Wirtschaft

Das Planspiel Börse der Kreissparkasse Bitburg-Prüm startet in eine neue Ära

Bitburg – Ein Klassiker verändert sich. Seit 39 Jahren überzeugt das Planspiel Börse der Sparkassen als Lernprojekt für börseninteressierte Schülerinnen und Schüler. Nun wandelt es sich zum App-basierten Onlinespiel. Am 4. Oktober 2021 startet die nächste Spielrunde, die erstmals über die Jahreswende bis zum 28. Januar 2022 läuft. Eine Konstante wird es aber weiterhin geben: Wie in den Vorjahren dürfen sich die Gewinner auf attraktive Preise freuen.

Erstmals wird das Planspiel Börse ausschließlich über eine App durchgeführt. Dafür steht allen Teilnehmenden ab 20. September 2021 die komplett neu entwickelte App „Planspiel Börse 2021“ (für IOS und Android) zur Verfügung. Mittels eines Registrierungscodes, den die Teilnehmenden bei ihren Lehrkräften erhalten, erfolgt die Registrierung. Siebzehn Wochen lang können die Teilnehmenden nun risikolos die Marktmechanismen des Börsenhandels kennenlernen. Das eröffnete Depot ist mit einem virtuellen Startguthaben von 50.000 Euro bestückt. Alle Orders werden permanent mit den Bid-und Ask-Ticks des Börsenplatzes Stuttgart abgerechnet. Zudem stehen den Teilnehmenden nun eine breitere Auswahl an handelbaren Wertpapieren zur Verfügung.

Doch nicht nur der Gewinn zählt. Das Planspiel Börse will die Teilnehmenden auch für einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld sensibilisieren. Deshalb gibt es zusätzlich zur Depotgesamtwertung eine separate Nachhaltigkeitsbewertung mit eigenem Ranking. Dabei werden Aktien von Unternehmen, die im Global Challenges Index gelistet sind, und spezielle Fonds in der Wertpapierliste mit dem Planspiel Börse-Nachhaltigkeitssymbol gekennzeichnet. So kann gezielt auf Nachhaltigkeit gesetzt werden. Die Erträge mit diesen Wertpapieren werden addiert und als Ranking dargestellt.

In der neuen Planspiel Börse-App stehen den Teilnehmenden nicht nur die Spielfunktionen zur Verfügung, sondern sie erhalten auch vielfältige Informationen zu aktuellen Wirtschaftslage, den Wertpapieren und den Kursen. Zudem gibt es Grundlageninformationen in Form eines Börsenlexikons oder Erklärvideos. Ab Dezember steht den Teilnehmenden eine weitere Neuerung zur Verfügung: über interaktive Lernquizze kann so das eigene Wirtschafts- und Börsenwissen erweitert und gefestigt werden.

Die bundesweit besten Schülerteams in der Depotgesamtwertung sowie in der Nachhaltigkeitswertung werden zur exklusiven Planspiel-Börse-Gala mit mehrtägigem Rahmenprogramm im Frühjahr 2022 nach Frankfurt a. M. eingeladen. Außerdem gewinnen die betreuenden Schulen einen erlebnisreichen Aktionstag zur finanziellen Bildung. Zusätzlich lobt die Kreissparkasse Bitburg-Prüm weitere Preise aus: die jeweils drei besten Schülerteams aus der Region gewinnen in der Depotgesamt- und der Nachhaltigkeitswertung attraktive Geldpreise.

Die Teilnahme am Planspiel Börse ist kostenlos. Eine Registrierung ist bis zur Spielmitte am 17. November 2021 möglich. Spielende ist der 28. Januar 2022. Lehrkräfte und Schüler, die teilnehmen möchten, erhalten weitere Informationen bei der Kreissparkasse Bitburg-Prüm unter www.kskbitburg-pruem.de/planspielboerse.

Das Planspiel Börse ist ein Lernprojekt der Sparkassen in Deutschland und Europa zur Förderung der finanziellen Bildung. Seit 1983 findet Planspiel Börse jährlich im Herbst statt. Das Planspiel Börse wird vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV), den Regionalverbänden der Sparkassen, der DekaBank sowie der Europäischen Sparkassenvereinigung (ESBG) unterstützt und gefördert.

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2000 Euro aus einer spontanen Sammlung für die Flutopfer an die Mechernich-Stiftung

Mechernich/Minden – Erst Manpower, dann Spenden. Hilfe von Rotem Kreuz zu Rotem Kreuz: DRK-Ortsverein Stemwede bei Minden war zuerst mit Einsatzmannschaft im Hochwassereinsatz am Bleiberg.  Zu einer nicht alltäglichen virtuellen Scheckübergabe an die gemeinnützige Mechernich-Stiftung kam es vergangenen Freitagabend nach Dienstschluss im Mechernicher Rathaus. Stiftungsvorsitzender und Stadtdezernent Ralf Claßen nahm einen symbolischen Überweisungsträger über 2000 Euro für die Hochwasseropfer in der Stadt am Bleiberg entgegen.

Parallel konnten die Mindener und Mechernicher Rotkreuzler sich selbst und die jeweils anderen rund 300 Kilometer entfernten Kameraden über Zoombildschirm sehen, links das DRK Stemwede mit Rotkreuzleiterin Susanne Altvater (vorne v.l.) und Einsatzleiterin Sabine Brandt, außerdem Günter Baumert, Natascha Bergen, Uwe Altvater, Anne Nergen, Cassandra Tacke und Lasse Fuchs – rechts (v.r.) DRK-Bereitschaftsleiter Sascha Suijkerland, der stellvertretende Rotkreuzvorsitzende und Diakon Manfred Lang sowie Stadtdezrenent und Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Das Geld hatten die Angehörigen des Roten Kreuzes in Stemwede, Kreis Minden-Lübbecke im NRW-Regierungsbezirk Detmold, zusammengetragen. Es handelte sich um Einnahmen aus dem Rotkreuzshop „SiebenSachen“, die aufgestellte Spendendose während der Öffnungszeiten im Testzentrum und eine kleine Aufstockung durch den Rotkreuz-Ortsverein Stemwede.

Über das Geld freute sich nicht nur Stiftungsvorsitzender Ralf Claßen, sondern auch der Mechernicher Rotkreuz-Bereitschaftsführer Sascha Suijkerland und Diakon Manfred Lang, der stellvertretende Rotkreuz-Ortsvereinsvorsitzende von Mechernich. Sascha Suijkerland hatte am Tag und am Wochenende nach der Jahrhundertflut in der Eifel gemeinsam mit den DRK-Kameraden aus Stemwede im Einsatz gestanden.

Einsatzeinheit Minden 03 vor Ort

„Unsere Einsatzkräfte haben seither einen persönlichen Bezug zu Mechernich und Bad Münstereifel, wo etwa je 15 unserer Leute der Einsatzeinheit Minden 03 nach dem Hochwasser mit angepackt und geholfen haben“, berichtete Rotkreuzleiterin Susanne Altvater.

Obwohl der Ortsverein sehr klein sei, sei es gelungen, 2000 Euro für Mechernich zu sammeln, so die Stemweder DRK-Vorsitzende, die zusammen mit Einsatzleiterin Sabine Brandt, Günter Baumert, Natascha Bergen, Uwe Altvater, Anne Nergen, Cassandra Tacke und Lasse Fuchs bei der virtuellen Spendenübergabe dabei war.

Ralf Claßen berichtete, dass in der Stadt Mechernich 1300 Haushalte vom Hochwasser betroffen waren. 700 Familien, Einzelpersonen und Firmen hätten der Mechernich-Stiftung Geld zur Soforthilfe und Hilfe zur Verfügung gestellt. „Von fünf bis 100.000 Euro“, so Ralf Claßen, insgesamt etwa 640.000 Euro, sodass die gemeinnützige Bürgerstiftung mit Geldern des Kreises insgesamt fast eine Dreiviertelmillion Euro an Bedürftige vergeben könne.

„Im Dienst der Menschlichkeit“

„Im Dienste der Menschlichkeit“, ergänzte eine bescheidene Susanne Altvater: „Das ist ganz in unserem Sinne und der des Roten Kreuzes.“ Als sie sagte „Dann sind wir sicher eine der kleinsten Spenden?!“, verneinte Claßen energisch: „Ganz und gar nicht! Im Gegenteil – Ihre Spende ist sehr großzügig… Hier  zählt jeder Euro, jeder Cent, der hilft!“

Nach Sachspenden gefragt, zum Beispiel Möbel, sagte Ralf Claßen, das sei ein schwieriges Feld: „Vielleicht in ein paar Wochen und Monaten, wenn die Häuser wieder abgetrocknet sind, neuer Putz und Estrich eingebracht… Im Augenblick haben wir für Sachspenden gar keine Lagerkapazitäten, bis auf »weiße Ware«, Kühlschränke, Waschmaschinen, Gefriertruhen, Trockner – was wir noch brauchen können, sind Bautrockner, Kabeltrommeln, Heizungsradiatoren…“