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Es sind noch Plätze frei! – Herbstferien-Programm vom 18. bis 22. Oktober in Mayen

Mayen – Stadtjugendamt Mayen bietet den Kindern in den Herbstferien 2021 wieder ein umfangreiches Angebot. Die Stadt Mayen hat für das diesjährige Herbstferienprogramm noch Plätze frei. Im Alter von 8 bis12 Jahren kann das Angebot des Stadtjugendamtes wieder für Kinder aus Mayen im höchstmöglichen Umfang genutzt werden. Das Programm findet in der zweiten Ferienwoche vom 18. Oktober bis 22. Oktober unter dem Motto „Dinos, Tiere, Spielezeit, Ferienspaß, bist Du bereit?“ statt und wird eine Blockveranstaltung mit Verpflegung beinhalten.

Jetzt noch schnell anmelden und das ganz schnell unter https://www.mayen.de/arbeiten-leben/jugend-familie/ferienprogramm-der-stadt-mayen/ . Freie beziehungsweise belegte Kapazitäten werden direkt auf der Startseite angezeigt.

Für die Ferienwoche fällt eine Gebühr von 75,00 € an. Dieser Betrag kann wahlweise online per Paypal, SepaLast, giropay, paydirekt oder per Überweisung beglichen werden.

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Sammeln für Erhalt der Kriegsgräber

Mechernich – Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bittet bis zum 30. November 2021 um Spenden – Mahnung, Völkerverständigung und Andenken – Sammler können sich durch Ausweis legitimieren. Die Stadt Mechernich informiert, dass in diesem Jahr wieder die traditionelle Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge stattfindet: Zwischen 1. und 30. November sind Freiwillige mit der Sammelbüchse deutschlandweit unterwegs und bitten auch die Mechernicher Bevölkerung um Spenden.

In den insgesamt 45 Dörfern, die zum Stadtgebiet gehören, übernehmen vor allem die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister, Vereine und Feuerwehren die Sammeltätigkeit. In Mechernich und Kommern unterstützen außerdem die in Mechernich stationierten Soldaten die Aktion.

Alle Sammler können sich mit einem Ausweis der Kriegsgräberfürsorge legitimieren. Diese bereitet derzeit Britta Walter von der Stadtverwaltung vor, die die Organisation der Sammlung betreut. Hinsichtlich der immer noch anhaltenden Corona-Pandemie und der gängigen Hygienerichtlinien weist sie ausdrücklich darauf hin, dass Sammler und Sammlerinnen mit Masken und Desinfektion zum Schutz der Gesundheit aller ausgerüstet sind.

Zeichen der Verbundenheit

„Durch Corona und die Hochwasserkatastrophe wurde uns Menschen nochmal schmerzlich bewusst, dass sich das Leben durch Ereignisse, auf die man keinen Einfluss hat, entscheidend und einschneidend verändern kann – wie auch durch Krieg“, so Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick. Soldatengräber zu erhalten und zu pflegen sei nicht nur ein Zeichen der Verbundenheit und Solidarität, sondern auch eine Mahnung zum Frieden und zur Völkerverständigung. Die Kriegsgräberfürsorge setze Zeichen gegen das Vergessen und baue Brücken von Volk zu Volk, von Mensch zu Mensch.

Die gesammelten Spendengelder sollen eingesetzt werden für die Pflege und Instandsetzung von deutschen Kriegsgräberstätten im Ausland, für die Unterstützung der Workcamps im In- und Ausland sowie für Projekte im Rahmen der Friedenserziehung in den Jugendbegegnungs- und Bildungsstätten des Volksbundes.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wurde nach dem Ersten Weltkrieg 1919 von einer kleinen Gruppe durch Kriegserlebnisse bewegter Menschen gegründet. Seit Kriegsende 1945 jedoch erfasst, pflegt und erhält der Volksbund im Auftrag und mit Unterstützung der deutschen Regierung die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland.

www.volksbund.de & Spendenkonto

„Wer sich dafür interessiert, kann auf der Homepage www.volksbund.de nach einem Klick auf den Link ‚Gräbersuche online‘ den Namen seiner Stadt oder Gemeinde eingeben und dann in Erfahrung bringen, wie viele Kriegstote aus seinem Heimatort ein Kriegsgrab im In- und Ausland haben. Dort erhält man auch Informationen über die letzte Ruhestätte des Verstorbenen“, erklärt Britta Walter. Mehrere tausend ehrenamtliche und 556 hauptamtliche Mitarbeiter kümmern sich heute um die vielfältigen Aufgaben der Organisation, darunter aktuell über 830 Kriegsgräberstätten in 46 Ländern Europas sowie in Nordafrika mit etwa 2,8 Millionen Kriegstoten.

Wer möchte, kann auch direkt auf das Konto des Volksbundes Deutscher Kriegsgräber e.V. spenden:

Commerzbank AG Essen, IBAN DE83 3604 0039 0132 5000 00, BIC COBADEFFXXX, Verwendungszweck: Sammlung Kriegsgräberfürsorge, OV MECHERNICH.

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Umrüstung der Straßen-Beleuchtung in Daun ist abgeschlossen

Daun – LED-Straßenlaternen erhellen jetzt die Stadt Daun. Moderne Technik von Westenergie senkt Kosten und schont die Umwelt. Die Umrüstung der Straßenlaternen in der Stadt Daun ist abgeschlossen. Insgesamt hat Westenergie alle Straßenleuchten im Rahmen der Dienstleistung „Licht & Service“ auf energieeffiziente LED-Leuchten ausgetauscht.

Zum Abschluss der Arbeiten überzeugten sich Stadtbürgermeister Friedhelm Marder, Kreis-Klimaschutzmanagerin Laura Cramer, Westenergie Kommunalmanager Thomas Hau sowie der Westnetz Straßenbeleuchtungsplaner Wolfgang Koch von der erfolgreichen Umsetzung der Modernisierung. „Die Erneuerung der Anlagen auf energiesparende LED-Technik ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende, sowie ein garantierter Erfolgsfaktor für Energieeinsparung und Energieeffizienz“, erläuterte Friedhelm Marder. „Wir freuen uns, dass wir durch die Umrüstung in Daun zukünftig Energie und Kosten einsparen.“

Das Ergebnis der Modernisierung ist in jeder Hinsicht einleuchtend: LED-Leuchten verbrauchen dank geringerer Wattzahl deutlich weniger Energie und entlasten die Umwelt. Die elektrische Leistung der Straßenbeleuchtungsanlage wird um 70 % pro Jahr reduziert. So werden dank der Umrüstung in Daun ein jährlicher Ausstoß von rund 183 t des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 vermieden.

„Damit trägt diese Maßnahme wesentlich zu den Klimaschutzzielen des Landkreises bei. Eine weitere wichtige Eigenschaft ist, dass die LED- Leuchten das Licht gezielt auf den auszuleuchtenden Bereich der Straßen und Plätze richten und nicht in alle Richtungen streuen. Dadurch werden wir am Nachthimmel wieder mehr Sterne erkennen können“, ergänzt Klimaschutzmanagerin Laura Cramer.

Neben dem Plus für die Umwelt rechnet sich die Sanierung für die Stadt auch finanziell. Durch die Umrüstung der 1738 Straßenlaternen auf moderne Technik reduzieren sich die Stromkosten um ungefähr 70 %. Dadurch spart die Stadt Daun jährlich einen großen Teil ihrer Betriebskosten. Damit rechnet sich die Umrüstung bereits nach wenigen Jahren. Zudem sind moderne LED-Laternen energiesparend, haben eine längere Lebensdauer und haben damit auch günstigere Betriebskosten als die zuvor verbaute Technik“, so Thomas Hau von Westenergie.

Im gesamten Versorgungsgebiet engagiert sich Westenergie mit den Kommunen vielerorts als Dienstleister im Bereich der Wartung und des Betriebes von Straßen- und Außenbeleuchtungsanlagen. Dabei unterstützt Westenergie die Modernisierung der Anlagen auf hochmoderne LED-Technologie mit einem Zuschuss aus dem Programm „Kommunales Energie Konzept“ (KEK). Das KEK-Programm beinhaltet Lösungen und Produkte, mit denen sich Kommunen fit für die Energiezukunft machen. Gefördert werden Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Infrastruktur.

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Verkehr, Vorsorge… und Spielgeräte – Halbzeit-Bilanz „Bürgermeister vor Ort“ in Wachtberg

Wachtberg – In acht Ortschaften ist Bürgermeister Jörg Schmidt auf seiner „Bürgermeister vor Ort“-Tour bereits gewesen und dabei mit vielen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch gekommen. Zeit, eine Halbzeit-Bilanz zu ziehen.

Bürgermeister vor Ort – auf dem Dorfplatz in Adendorf. Foto: Gemeinde Wachtberg/bb

Adendorf, Klein Villip, Arzdorf, Berkum, Fritzdorf, Gimmersdorf, Ließem und Holzem – in diesen schon besuchten Ortsteilen traf Schmidts Bürgerdialog auf jeweils reges Interesse. Alle Termine waren gut besucht, teils fanden sich über 50 Bürger am angegebenen Treffpunkt ein. Auch Vertreter der lokalen Politik, aus Wachtbergs Gemeinderat und den Ortsausschüssen waren anwesend. Schon die ersten Bürgerdialoge zeigten, dass die Idee, den direkten Kontakt mit den Wachtbergerinnen und Wachtbergern in deren jeweiligen Wohnorten aufzunehmen, großen Anklang fand. Überall wurde der Bürgermeister herzlich willkommen geheißen.

Viele Themen – gemeinsame und individuelle

Die Themen waren vielfältig, einige wurden ähnlich in den unterschiedlichen Ortsteilen diskutiert, andere waren individuell nur auf die jeweilige Ortschaft bezogen.

Häufiges Thema war der Straßenverkehr. Hier ging es oftmals um Geschwindigkeitsübertretungen und den Wunsch nach mehr Radarkontrollen. Auch der Zustand der Straßen, Stichwort Schlaglöcher, und mögliche Verkehrsberuhigungen sprachen die Bürgerinnen und Bürger an. Ebenso die teils schwierigen Parksituationen mit  oftmals zugeparkten Straßen, auch hier wären mehr Kontrollen hilfreich.

Groß war zudem überall das Interesse an der Hochwasser- und Starkregenvorsorge, insbesondere mit Blick auf das Ereignis am 14./15. Juli diesen Jahres. Hinweise, was an einzelnen Stellen in den Ortschaften diesbezüglich noch weiter verbessert werden könnte, nahm Schmidt gerne auf.

Auch der Pflegezustand von öffentlichen Wegen und Plätzen gab Anlass zur Diskussion. Den  Wunsch, der Bauhof möge häufiger reinigen, konnte der Bürgermeister gut nachvollziehen, gab aber zu bedenken, dass seit einiger Zeit kein Glyphosat mehr eingesetzt werden dürfe, was den Pflegeaufwand nun deutlich erhöhe. In Fritzdorf und Gimmersdorf kamen zudem Fragen zur Sanierung bzw. Reinigung von Denkmälern auf.

Interessiert waren die Anwesenden auch daran, vom Bürgermeister Infos zu Sachständen aktueller Bauvorhaben zu erhalten, z.B. wie weit welche Bauplanungen fortgeschritten, wie viele Häuser/Wohneinheiten vorgesehen seien und  welche Straßen wann ausgebaut würden.

Und nicht zuletzt ging es auch um die Jüngsten, um Wachtbergs Kinder, hier besonders um die Spielplätze. Schmidt verwies in diesem Zusammenhang auf das Spielplatzkonzept, in dessen Rahmen alle Spielplätze auf den Prüfstand kämen. Mehr Spielgeräte war auch das, was dem wohl jüngsten Teilnehmer der „Bürgermeister vor Ort“-Runde in Adendorf am Herzen lag. Er war eigens gekommen, um mit Bürgermeister Schmidt persönlich zu sprechen. Der Grundschüler wünschte sich weitere Spielgeräte auf dem Schulhof der Adendorfer Schule am Wald. Auch dies wurde gerne notiert.

Gelebte Demokratie
Rückblickend zieht Schmidt ein erstes positives Resümee: „Viele Fragen und Anregungen konnten direkt vor Ort beantwortet werden.“ Andere wurden aufgenommen und werden jetzt durch die Verwaltung geprüft. Bei manchen Fragen wird die Politik bzw. der zuständige Ortsausschuss eingebunden werden, teilweise ist die Gemeinde aber auch nicht selbst zuständig, sondern der Rhein-Sieg-Kreis, der Landesbetrieb Straßen NRW, die Polizei, die RVK o.ä. Derlei Hinweise werden nun weitergegeben an die zuständigen Stellen.

„Der direkte Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern ist gelebte Demokratie. Mir ist es wichtig ‚Kümmerer vor Ort‘ zu sein und die Anliegen, Fragen und Wünsche da, wo es die Menschen betrifft, gemeinsam mit ihnen zu besprechen. Das macht mir viel Freude“, zeigt sich Schmidt zufrieden nach den bisher äußerst  konstruktiv verlaufenen „Bürgermeister vor Ort“-Terminen und freut sich schon auf die in den anderen acht Ortsteilen noch stattfindenden Termine.

Im nächsten Jahr sollen die Gespräche vor Ort dann nochmals neuaufgelegt werden. (mm/bb)

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Geert Mak erhält die Médaille Charlemagne 2021 – Preisverleihung in Aachen am Freitag 15. Oktober

Aachen – Der niederländische Journalist und Historiker Geert Mak erhält den Preis für seine integrative Arbeit als Publizist. In der Begründung heißt es, dass Mak in seinen Büchern einen wesentlichen Beitrag zu der Diskussion über die Rolle Europas in der Welt leiste und gleichzeitig dazu beitrage, den Menschen die Idee eines vereinigten europäischen Kontinents näher zu bringen.

Die Preisverleihung findet am 15. Oktober im Krönungssaal des Aachener Rathauses statt. Martin Schulz, Mitglied des Deutschen Bundestages sowie ehemaliger Präsident des Europäischen Parlaments, wird die Laudatio halten.

Der niederländische Journalist und Historiker Geert Mak erhält am 15. Oktober in Aachen die Karlsmedaille für europäische Medien, die „Médaille Charlemagne pour les Médias Européens“. Mit dieser Medaille wird seit dem Jahr 2000 im Umfeld der Karlspreis-Feierlichkeiten eine europäische Persönlichkeit oder Institution ausgezeichnet, die sich auf dem Gebiet der Medien in besonderer Weise um den Prozess der europäischen Einigung und um die Herausbildung einer europäischen Identität verdient gemacht hat. Die Laudatio hält Martin Schulz, Mitglied des Deutschen Bundestages sowie ehemaliger Präsident des Europäischen Parlaments.

Diskussion über die Rolle Europas in der Welt

Mit Vergabe dieser 20. Karlsmedaille würdigt das Kuratorium des Vereins „Médaille Charlemagne“ die integrative Arbeit des studierten Rechtswissenschaftlers und Soziologen Mak als Publizist. In der Begründung des Kuratoriums heißt es unter anderem: „Mit seinen klugen Beobachtungen des europäischen Kontinents, die er vor allem in seinen Büchern „In Europa“ und „Große Erwartungen – Auf den Spuren des europäischen Traums“ dargelegt hat, zeichnet Geert Mak eine detaillierte Chronik der letzten 30 Jahre und formuliert eine hoffnungsvolle Perspektive in einer Zeit extremer geopolitischer Veränderungen. Auf diese Weise leistet er einen wesentlichen Beitrag zu der Diskussion über die Rolle Europas in der Welt und trägt gleichzeitig dazu bei, den Menschen die Idee eines vereinigten europäischen Kontinents näher zu bringen.“

„Wettermann“ für Europa

Und weiter: „Gerade in Zeiten, in denen durch unvorhersehbare Ereignisse wie eine Pandemie plötzlich Grenzen wiederauftauchen, in denen ein Mitglied der europäischen Gemeinschaft diese verlässt, braucht es Mahner, die der europäischen Gemeinschaft den Spiegel vorhalten. Geert Mak erinnert die Bürgerinnen und Bürger Europas daran, was zu häufig bereits als selbstverständlich betrachtet wird und zeigt gleichzeitig auf, dass die Einheit dieses großartigen Kontinents ohne Bemühungen jedes Einzelnen immer wieder bedroht wird.

So muss das Buch von Geert Mak weitergeschrieben werden, denn es gibt keinen Stillstand im europäischen Projekt. Man muss sich Europa immer wieder erarbeiten, scheinbar in einem Meer schwimmend, in dem das Wetter ständig wechselt. In diesem Sinne ist Geert Mak eine Art ‚Wettermann‘ für Europa und wir hoffen, dass er es noch lange bleibt.“

Die bisherigen Preisträger

Bisherige Preisträger der Médaille Charlemagne waren der Publizist Lord George Weidenfeld (GB), der Autor Cees Nooteboom (NL), der Produzent Jan Mojto (D), der Regisseur Jean-Jacques Annaud (F), der ehemalige Intendant des Westdeutschen Rundfunks Köln Fritz Pleitgen (D), die polnische Schauspielerin Krystyna Janda, die Stiftung Berliner Philharmoniker, gemeinsam die Regisseure Fatih Akin (D) und Abdellatif Kechiche (F), die Organisation „Reporter ohne Grenzen“, der Musiker André Rieu (NL), die Verlegerin Inge Schönthal-Feltrinelli (I), die russische Zeitung Novaya Gazeta, Timothy Garton Ash (GB), die European Film Academy (EFA), die OSZE-Beauftragte für die Freiheit der Medien Dunja Mijatović, der Eurovision Song Contest, der deutsche Fernsehjournalist und ehemalige Leiter des ARD-Studios Brüssel Rolf-Dieter Krause, der britische Schriftsteller und Historiker Sir Ian Kershaw sowie 2019 das Erasmus Student Network (ESN). .

Die Mitglieder des Vereins

Verliehen wird der Preis vom Verein „Médaille Charlemagne pour les Médias Européens“, dem folgende Institutionen angehören: Stadt Aachen, Stadt Maastricht, Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens, Landesanstalt für Medien NRW, Film- und Medienstiftung NRW GmbH, Arte – der Europäische Kulturkanal, BBC World News, Deutsche Welle, EOS Entertainment GmbH, Discovery Networks Deutschland, der Digitalpublisher und Zeitungsverleger Verband NRW (DZV.NRW), sowie die Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen e. V. Der Verein wurde 2006 auf Initiative der Landesanstalt für Medien NRW und der Stadt Aachen ins Leben gerufen.

Angela Katzy gestaltet die Medaille

Die Medaille selbst wird von der in Köln lebenden Künstlerin Angela Katzy gestaltet. Sie hat einen Durchmesser von etwa 10 cm und ist in 925er Silber gearbeitet. Der Lapislazuli ist in 750er Gelbgold gefasst, auch die innere Strebe ist in gelbgold gestaltet. Sie steht für den Strich, den Karl der Große einer Unterschrift gleich seinem Siegel selbst beifügte, da er selbst nicht schreiben konnte.

Anmeldung

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die an der Verleihung der Médaille Charlemagne teilnehmen möchten, können sich ab sofort digital unter https://eveeno.com/Charlemagne21 und/oder unter der Mail-Adresse

protokoll-aachen@mail.aachen.de bei der Protokoll-Abteilung der Stadt Aachen zur Preisverleihung anmelden.

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MYK-Sportmedaille für SG 2000 Mülheim-Kärlich – Verein für Arbeit im Lockdown ausgezeichnet

Mayen-Koblenz – Doppelte Glückwünsche des Landkreises Mayen-Koblenz übermittelte Landrat Dr. Alexander Saftig nach Mülheim-Kärlich. Zum einen feierte der SSV Mülheim-Kärlich sein 100-jähriges Bestehen. Zum anderen wurde der Tochterverein des SSV, die SG 2000 Mülheim-Kärlich, mit der diesjährigen Sportmedaille des Landkreises und einem Preisgeld vom 2.000 Euro im Rahmen der Jubiläumsfeier ausgezeichnet. Mit der Ehrung wurde die erfolgreiche Vereinsarbeit unter dem Gesichtspunkt „Gemeinschaft trotz Distanz – Unser Verein kommt fit durch die Krise“ gewürdigt.

So entwickelte der Verein unter anderem das Corona-Trainingskonzept „Zurück auf den Platz“. Unter Wahrung des Abstandsgebots, den gebotenen Hygienemaßnahmen und dem Schutz von Risikogruppen ging es zurück auf den Platz und gab somit den Sportlern das Gefühl von Gemeinschaft und aktivem Sport „live und in Farbe“ zurück. Daneben wurden „Corona-konforme“ Fußball-Feriencamps in den Oster-, Sommer- und Herbstferien für die 6- bis 12-Jährigen und ein Familientag, bei dem mit Abstand auf dem Rasen gepicknickt wurde, organisiert. Für die Kinder und Familien war dies nach der langen Zeit Zuhause ein echtes Highlight.

Auch konnten die Vereinsmitglieder auf ein Online-Technik- und Physiotraining zurückgreifen. Über das virtuelle Training hinaus teilten die Trainer ihren Spielern Pläne für Individual- und Lauftrainings aus, damit sie auch ohne Mannschaftstraining fit blieben. Neben dem Trainingsangebot wurden die monatlichen Vorstandssitzungen sowie die Besprechungen zwischen Trainer und Mannschaft digitalisiert. „Zusammengefasst – der Verein blieb immer im gegenseitigen Kontakt – auch, wenn es lange Zeit nur von Bildschirm zu Bildschirm war“, lobte der Landrat.

Mit der MYK-Sport-Medaille zeichnet die Sportstiftung des Landkreises Mayen-Koblenz herausragendes sportliches Engagement auf Vereinsebene aus. Alle zwei Jahre geht die Medaille an einen Verein, der sich besonders hervorhebt und in den vorgeschriebenen Kriterien „Vernetzung und Förderung, Vereinszusammenhalt, alternative Trainingsangebote, Digitalisierung sowie Engagement über die Vereinsgrenzen hinaus“ punktet.

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Spendenübergabe in Euskirchen durch HSV-Fanklubs

Euskirchen – Zerstörte Häuser, kaputte Straßen, geflutetete Sportflächen, verschmutztes Trinkwasser und eine verwüstete Innenstadt mit vollgelaufenen Cafés, Restaurants und Einkaufsläden: Was Wasser und Schlamm im Juli in der Stadt Euskirchen angerichtet haben, kann nur der ermessen, der in der knapp 58.500 Einwohner zählenden Stadt in Nordrhein-Westfalen lebt. Noch immer gibt es sichtbare Spuren der Zerstörung gerade in der City, die Aufräumarbeiten dauern voraussichtlich bis April 2022 –  Euskirchen im Regierungsbezirk Köln zählte zu den Städten im Rheinland, die vom Hochwasser besonders hart betroffen waren.

Hilfe kam seither von vielen Seiten für die Bewohner der Kleinstadt, die Not konnte aber nicht überall gelindert werden – zu groß waren und sind die Schäden. Einen gezielten Beitrag zum Wiederaufbau haben nun auch zwei miteinander befreundete Fanklubs vom Hamburger Sport-Verein geleistet:   Trotz der Entfernung von vielen hundert Kilometern hatte sie das Schicksal der Menschen ebenfalls nicht kalt gelassen. Durch Spenden unter Mitgliedern, Freunden und nach einem öffentlichen Aufruf auch in den sozialen Medien kamen 4.200 Euro zusammen, die Mitglieder vom Blauen Stern Schaumburg und von der Hamburger Botschaft Hannover nun im Euskirchener Rathaus übergeben haben: An Rainer Schütz aus dem Vorstand vom SC 1928 Roitzheim und an Brigitte Bürger, die Leiterin vom Kindergarten im Stadtteil Kreuzweingarten. Beide haben jeweils eine Zuwendung in Höhe von 2100 Euro erhalten. Für die symbolische Scheckübergabe waren die HSV-Fans aus Schaumburg und Hannover nach Euskirchen angereist – als Ausdruck ihrer persönlichen Anteilnahme.

Mit dabei war aber auch HSV-Finanzvorstand Frank Wettstein, der in der Nähe von Euskirchen lebt und von der Hilfsaktion der beiden HSV-Fanklubs im Vorfeld erfahren hatte, privat spendete und die Summe so noch aufstockte. Damit habe er sowohl seine Verbundenheit zu den Euskirchenern als auch seine Freude für die Aktion der HSV-Fans ausdrücken wollen, so der Finanzvorstand der HSV Fußball AG.

Kindergarten und Sportverein haben die Mitglieder vom Blauen Stern ausgewählt –  nach Eigenrecherche im Internet. Begründung: Beide Einrichtungen wurden durch das Hochwasser in besonderer Weise in Mitleidenschaft gezogen. Vor drei Jahren brannte die Kita bis auf die Grundmauern nieder, im April war Wiedereröffnung – dann kam die Flut. Beim SC Roitzheim zerstörte das Wasser im Prinzip alles: Sportplatz, Clubheim, Umkleidekabinen und Grillhütte. Vieles von dem hatten die Sportler in Eigenleistung in den vergangenen Jahren aufgebaut. „Durch die schwere Zeit von Corona haben sich die Menschen voneinander entfernt. Es zeigt sich bei solchen schrecklichen Katastrophen nun aber, dass die Menschen wieder zueinander finden und zusammenhalten“, sagte Euskirchens Bürgermeister Sacha Reichelt. „Das Positive an der Katastrophe ist der Zusammenhalt der Menschen in unserer Region.“ Aber auch Spendenaktionen wie die der beiden HSV-Fanklubs würden den Menschen wieder Kraft und Zuversicht geben.

Rainer Schütz vom Sportverein war von der Höhe der Spende „total gerührt“, wie er sagte. Der neu angelegte Kunstrasenplatz sei nicht mehr vorhanden und müsse an anderer Stelle wieder aufgebaut werden. „Das gilt auch für Vereinsheim und Grillhütte.“ Beim SC Roitzheim spielen drei Herren-Teams, die erste Vertretung in der Kreisliga. Dazu gibt es noch drei Jugendmannschaften. „Die Kinder freuen sich schon auf die Bilder des Besuches und darauf, was wir mit dem Geld anschaffen können“, sagte Brigitte Bürger, die Kita-Leiterin. 55 Kinder betreut die Einrichtung, sie sind zurzeit auf drei Kindergärten verteilt.

„Die Eindrücke der noch immer zerstörten Innenstadt gehen uns sehr, sehr nahe“, sagte Uwe Rennekamp, Vorsitzender vom Blauen Stern Schaumburg. „Sie haben und das ganze Ausmaß der Katastrophe noch mal drastisch vor Augen geführt.“ Spenden-Initiator Marc Stelzer: „Wir wünschen dem Kindergarten, dem Sportverein und der Stadt Euskirchen alles Gute.“ Verabredet worden sei ein weiter bestehender Kontakt – und eine Rückkehr zu einem geselligen Beisammensein, wenn alles überstanden ist: „Wir freuen uns auf ein Wiedersehen ohne diesen schrecklichen Hintergrund.“

Für Andreas Voigt, Mitglied im Vorstandsteam der Hamburger Botschaft, hat die Spendenaktion noch eine weitere besondere Bewandtnis: „Unser Fanklub besteht in diesem Jahr zehn Jahre. Das Geld, das wir nun gespendet haben, war für unsere Jubiläumsfeier gedacht. So ist die Verwendung viel, viel  sinnvoller.“ Die Mitglieder hätten sich ohne Zögern für die Geldspende ausgesprochen.

Beim Blauen Stern Schaumburg sind Vorstand und Jugendausschuss besonders stolz auf die vielen Mitglieder, Bürger und Bürgerinnen aus ihrer Region, die dem Spendenaufkommen nachgekommen sind. „Das positive Feedback der Spender, dass wir das Geld persönlich übergeben, hat uns im Blauen Stern Schaumburg sehr gerührt“, sagte Jugend-Ausschussvorsitzende Jacqueline Kielgas.

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evm unterstützt Musikvereine in der Verbandsgemeinde Adenau

Adenau – Über insgesamt 1.500 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich zwölf Vereine in der Verbandsgemeinde Adenau freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht.

Am Mittwoch, 6. Oktober, übergab Berthold Nick, Leiter Kommunale Betreuung bei der evm, gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Guido Nisius, den Spendenbetrag an die begünstigten Vereine. „Ich freue mich, dass es noch so viele aktive Musikvereine in unserer Verbandsgemeinde gibt, die das kulturelle Leben aufrechterhalten und auch viel in der Jugendarbeit leisten. Dieses Engagement unterstütze ich gerne mit der Spende“, erklärt Guido Nisius. „Es ist schön zu sehen, wie sich die Ehrenamtlichen für Jung und Alt einsetzen und damit zum Gemeinwohl in unserer Gesellschaft in der Verbandsgemeinde beitragen.“

Jeweils 125 Euro gehen an den Fanfarencorps Adenau der KG Adenau, das Stadtorchester Adenau e.V., den Tambourcorps Adenau, die Limbachthaler Musikanten, die Bergmusikanten Hoffeld, den Musikverein „Lustige Eifelländer“, den Musikverein Hümmel e.V., das Blasorchester Insul, den Original Hohe-Acht Musikverein e.V., den Tambourcorps „Germania“ Schuld 1933, die Wershofener Musikanten und den Tambourcorps Adler Wershofen für die Jugend- und Vereinsarbeit.

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Ehrenpreis für soziales Engagement 2021 verliehen

Kreuzau/Düren – „Alle, die heute hier geehrt werden, haben die Jury vollumfänglich überzeugt“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn bei der Verleihung des Ehrenpreises für soziales Engagement 2021 in der Festhalle Kreuzau am vergangenen Donnerstag (7. Oktober). Es war ein würdiger Rahmen für ein würdiges Publikum. Denn alle 25 geehrten Vereine, Gruppen und Einzelpersonen leisten in ihrer Freizeit Enormes für ihre Heimat und Mitmenschen. „Wir sind stolz, dass Sie sich für unsere Region einsetzen“, so Landrat Spelthahn weiter.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung wurde zudem ein außergewöhnliches Trio mit dem Indeland-Preis für besonderes Engagement im indeland ausgezeichnet. Das TreeTeamWest um Henri, Anton und Lola Mommertz engagiert sich ehrenamtlich im Umweltschutz und kämpft aktiv gegen den Klimawandel. In ihrem Club sind Kinder zwischen zehn und 16 Jahren aus den Kommunen Aldenhoven, Jülich, Eschweiler und Alsdorf. Der Club pflanzt Bäume, organisiert Pflanzaktionen und akquiriert Spenden. Sie informieren die Menschen außerdem über den Umweltschutz durch Vorträge, Interviews und Infostände. „Ich freue mich sehr, dass sich auch so junge Menschen schon für unser Klima stark machen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Und das waren längst nicht die einzigen Worte des Lobes an diesem Abend. Nach einander wurden die zu Ehrenden unter dem Applaus der anwesenden Gäste auf die Bühne gebeten und schließlich fasste Landrat Spelthahn ihre guten Taten und außergewöhnlichen Einsätze gekonnt zusammen. Unter den 25 Geehrten sind Menschen, die sich um ihre Mitmenschen kümmern, die ihre Ortschaft gemeinsam verschönern, Müll einsammeln, Leben retten. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein und haben doch eines gemeinsam: das Ehrenamt. Sie alle erhielten eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 250 Euro.

Und dies wurde an diesem Donnerstagabend gefeiert. Musikalisch untermalt vom Posaunenquartett der Musikschule Düren und zum Schluss auch noch mit drei Songs plus Zugabe von der Mundartband „Echte Fründe“. Unterstützt wurde die Preisverleihung von der Sparkasse Düren.

Alle Beteiligten waren entweder gegen das Coronavirus geimpft, bereits genesen oder getestet.

Folgende Preisträger wurden für ihre Projekte ausgezeichnet:

Im „Team Sommerlager Bergstein“ organisieren seit zehn Jahren rund 20 Jugendliche aus der Gemeinde Hürtgenwald eine Kinderferienwoche, an der rund 90 Kinder teilnehmen.

Seit über 20 Jahren engagiert sich Maria Ostenrath ehrenamtlich im Hospiz des Augustiner Krankenhauses und ist dort Ehrenvorsitzende. Darüber hinaus ist sie im Behindertenheim Düren und als ehrenamtliche Schöffin tätig und betreibt einen ambulanten Hospizdienst in Abenden.

Die 70 Mitglieder der Frauengemeinschaft Wollersheim sammeln durch den Verkauf von Handarbeiten, Selbstgebackenem und handgemachten Dekorationen Spenden, um damit Freizeitaktivitäten für alle Wollersheimer Bürgerinnen und Bürger über 60 zu finanzieren.

Silke Junggeburth hat 2016 die Aktion „Wünsche werden wahr“ ins Leben gerufen und organisiert Benefizfußballspiele, mit deren Erlös nicht nur die Kinder im Heim, sondern auch bedürftige Kinder aus Düren und Aachen unterstützt werden.

Die Merzenicher „Freizeitgemeinschaft 55+“ bietet Menschen einen Platz in der Gesellschaft, die aufgrund von Ruhestand, Umzug, Verwitwung oder anderen Lebensumständen wieder den Zugang zu ihren Mitmenschen suchen.

Das Hallenteam der Dorfgemeinschaft Tetz e.V. besteht aus zehn Männern im Alter zwischen 52 und 80 Jahren, die sich regelmäßig treffen, um anstehende Arbeiten an der Tetzer Rurauenhalle und ihrer Umgebung zu erledigen.

Die Interessengemeinschaft Seniorenarbeit Raum Düren-Jülich, kurz ISaR, hat sich vor rund 20 Jahren zum Ziel gesetzt, alle im Raum Düren und Jülich tätigen Gruppen und Einrichtungen für Seniorenarbeit zu vernetzen.

Die „Grön Männ“ aus Bergstein nennen sich selbst einen Zusammenschluss aus junggebliebenen Rentnern, die sich im Ort für die Allgemeinheit einsetzen.

Die Eheleute Ketchen und Willi Boltersdorf engagieren sich in ihrem Heimatort Leversbach in vielfältiger Weise. Ob im Vorstand der Damengruppe „Twiggis“ oder im Kirchenvorstand der Pfarrgemeinde Winden sowie als Vorstandsmitglied in der Sportgemeinschaft.

Jürgen Heisler hält seit vielen Jahren den Bahnhof Kreuzau und die Umgebung des Bahnhofes sauber. Er sammelt Papier und Abfall auf und schneidet die Hecken im Bahnhofsbereich.

Karl Bemberg ist seit vielen Jahren bei der Langerweher Tafel aktiv. An drei Tagen in der Woche organisiert er das Abholen der überschüssigen Lebensmittel in den Supermärkten, sortiert die Ware und gibt sie an die Kunden aus.

Die DLRG Ortsgruppe Aldenhoven e.V. veranstaltet seit 1991 in den Sommerferien die Kinder- und Jugendwochen am Echtzer See. Dabei lernen die Kinder und Jugendlichen auf spielerische Weise den Umgang mit Funkgeräten, Bootswesen, Erste Hilfe, Knotenkunde und den Wasserrettungsdienst am Badestrand.

Marty Wilden engagiert sich seit sieben Jahren als Sprachpatin im SmiLe-Projekt des Kommunalen Integrationszentrums des Kreises Düren. Dabei unterstützt sie bis zu acht Kinder einmal pro Woche an einer Grundschule beim Erlernen der deutschen Sprache.

Das ManTrail-Team der Malteser ist die erste Malteser-Hunderettungsstaffel in NRW. Sie fahren regelmäßig Einsätze für die Landespolizei. Dabei handelt es sich um vermisste Personen, die durch das ManTrail Team aufgespürt werden sollen.

Die Jugendabteilung der KG „Lengeschdörpe Klompe“ hat mit fast 100 aktiven Tänzerinnen und Tänzern eine der größten Tanzsportabteilungen in der Region. Ziel des Vereins ist es neben der Brauchtumspflege des Karnevals auch aktive Jugendarbeit zu betreiben.

Lothar Kurth engagiert sich seit rund zehn Jahren für das Projekt „Bienenfreundliche Kommune“. Es hat zum Ziel, die Umwelt insektenfreundlich zu gestalten, indem Streuobstwiesen reaktiviert, neu angelegt und gepflegt werden.

Günter Dahmen ist in vielfältiger Weise ehrenamtlich aktiv. Als Vorsitzender des Seniorenbeirats der Telekom Düren organisiert er Freizeitangebote wie Wanderungen, Busfahrten, Urlaubsfahrten und Besucherdienste für rund 600 Seniorinnen und Senioren. Außerdem bewässert er regelmäßig durch Trockenheit belastete Bäume.

Andrea Klemm alias Linea Lumen setzt sich für ihre Mitmenschen und die Umwelt ein. Die durch den Verkauf von Büchern via Facebook und WhatsApp erzielten Einnahmen, spendet sie gemeinnützigen Institutionen.

Das Mehrgenerationenteam Stockheim kümmert sich seit vielen Jahren um die Organisation und Durchführung von kulturellen Angeboten sowie Freizeitaktivitäten für Jung und Alt in Stockheim. Es teilt sich in drei Bereiche auf, das monatlich stattfindende Erzähl Cafe, die Angebote in „Stockheim op jöck“ und die Sommer-Ferienspiele.

Die Gruppe Maskennäher und -näherinnen Hürtgenwald hat sich in der Corona-Zeit zur Aufgabe gemacht, möglichst viele Menschen mit Behelfsmasken auszustatten und zusätzlich Geld für einen guten Zweck zu sammeln. Die über 30 Frauen und zwei Männer haben über 2500 Masken genäht, gebügelt und verkauft.

Sandra Leipertz gründete 1999 den Förderverein Kindergarten St. Lambertus Tetz und ist Jugendleiterin des FC Rasensport Tetz und seit 2018 im Vorstand des Fördervereins Jugendfußball Tetz e.V. Darüber hinaus ist sie Geschäftsführerin bei der Dorfgemeinschaft Tetz e.V.

Franz Berger ist seit Jahrzehnten in vielen Projekten und Einrichtungen rund um das Dorf- und Vereinsleben in Nörvenich aktiv. Seit über 25 Jahren kümmert er sich um die Außenlagen, den Sportplatz und das Vereinsheim und macht es möglich, dass die Kinder und Jugendlichen eine sportliche Bleibe finden.

Karl-Heinz Ruch ist seit Mitte der 70er Jahre als Ringer-Trainer für die Jugendmannschaften und Männerabteilung in Aldenhoven aktiv. Seinem außerordentlichen Engagement ist es zu verdanken, dass die Leistungsfähigkeit der Kinder- und Jugendabteilung stetig anstieg.

Ludger Klein hat Mitte der 90er Jahre mit dem Wiederaufbau der Jugendabteilung Handballabteilung der SG Düren 99 begonnen, nachdem es dort kaum noch Nachwuchs gab. Als Vorstandsmitglied und Jugendobmann trainierte er die Jugendmannschaft und übernahm darüber hinaus zusätzliche Aufgaben beim Handballverband Mittelrhein.

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Buntes Programm in Kommern von Freitag 15. bis 18. Oktober – Tausende Besucher erwartet

Mechernich-Kommern – Kommern lädt zum Handwerkermarkt und Kirmes ein. Der weit über die Grenzen des Fachwerkdorfes bekannte und beliebte Handwerkermarkt findet statt am Wochenende 16./ 17. Oktober, jeweils von 11 Uhr bis 18 Uhr. Im malerischen Ortskern wollen Drechsler, Glasbläser, Korbflechter und weitere Kunsthandwerker wie Künstler nicht nur ihre Produkte, sondern auch ihr Handwerk vorführen. Der historische Markt lockt jedes Jahr tausende Besucher nach Kommern.

Kommern lädt zum Handwerkermarkt (16. /17. Oktober) ein, der jedes Jahr tausende Besucher nach Kommern führt. Archivfoto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Kirmesknochen & Kranzniederlegung

Am Freitag, 15. Oktober, 19 Uhr, startet die Kirmes mit dem Herausholen des Kirmesknochens am Festzelt auf dem Arenbergplatz, in dem anschließend eine „Disco mit Björn“ steigt. Die Schausteller haben an diesem Tag ab 18 Uhr geöffnet. Am Samstagabend, 16. Oktober, legt DJ Steff Musik im Festzelt Musik auf. Am Sonntag, 17. Oktober lädt „Uwe Reetz und Kinder“ ab 17 Uhr ins Festzelt ein.

Vorher, bereits um 10.30 Uhr, wird in der Kirche St. Severinus im Hochamt den Verstorbenen des Vereinskartells gedacht und nach der Messe ein Kranz am Ehrenmal niedergelegt. Nach der Messe führt außerdem ein Umzug mit Tambourcorps und Musikverein über Kirmes sowie Handwerkermarkt. Anschließend ist ein Frühschoppen mit dem Musikverein Eicks geplant.

Frühschoppen

Montag (18. Oktober) bietet das Vereinskartell Kommern mit den „Eifeler Blechhandwerkern“ einen Frühschoppen, ab 13 Uhr einen Kindertag an. Für die Kinder gibt es Vergünstigungen an den Karussells: zwei Mal fahren und nur ein Mal zahlen. Zum Abschluss der Kirmes steigt noch eine Party im Zelt der Söne Kommerns und auch der Kirmespitter wird verbrannt. Die 3G-Regeln sind zu beachten.