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Wirtschaft

Enge Kontakte zur Meckenheimer Wirtschaft geknüpft

Meckenheim – Bürgermeister Holger Jung besucht Unternehmen und stellt sich vor. Seit November 2020 ist Holger Jung nun schon Bürgermeister der Stadt Meckenheim. Aufgrund der Corona-Pandemie konnten die eigentlich für Anfang 2021 geplanten Antrittsbesuche bei Meckenheimer Unternehmen nicht oder nur virtuell stattfinden. Auch die Hochwasserkatastrophe im Sommer des vergangenen Jahres sorgte für ein Aufschieben dieser wichtigen Termine. Nun aber wurde die Reihe der Antrittsbesuche gestartet. Zusammen mit Wirtschaftsförderer Dirk Schwindenhammer ist Holger Jung unterwegs und spricht vor Ort mit den Unternehmerinnen und Unternehmern.

Ein Termin führte nun zur Grafschafter Krautfabrik. Dort stellte Stefan Franceschini seine noch neuen Mitgeschäftsführer Patrick Spicker und Paul Visschers vor. Im Gespräch ging es unter anderem um die Folgen der Corona-Pandemie und die aktuelle weltpolitische Lage. Aber auch ganz konkrete Themen, die die Stadt Meckenheim und den Betrieb direkt betreffen, wurden erörtert. Wie auch für viele andere Unternehmen stellt die Fachkräftegewinnung ein Problem dar. „Hier ist ein guter Kontakt zu den Schulen wichtig, um sich bei den Schülerinnen und Schülern bekannt zu machen“, sagte der Bürgermeister und berichtete über die Erfahrungen der Stadtverwaltung, junge Menschen für eine Ausbildung zu gewinnen.

 

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Top-Events

„Anne Frank“ als Puppentheater am 05. April in der Barockfabrik Aachen

Aachen – Am Dienstag, 5. April, zeigt die Berliner Theatergruppe „Artisanen“ um 9 Uhr das dokumentarisch-biographische Theaterstück „Anne Frank“ in der Barockfabrik. Das rot-weiß-karierte Tagebuch der Anne Frank hat im Gegensatz zur Autorin den Holocaust überlebt. Anfangs hat Anne dieselben Probleme wie Pubertierende heute: Familie, Verliebtheit, Einsamkeit und die Suche nach dem eigenen Ich. Doch das normale Erwachsen-werden bricht brutal ab, als die Verfolgung von Jüdinnen und Juden in Europa beginnt.

Ticketvorverkauf und weitere Informationen

Der Ticketverkauf erfolgt ausschließlich an Schulklassen unter manuela.mitrolidis@mail.aachen.de und 0241 – 1807115 (montags-mittwochs).

Die Tickets kosten für Vollzahler 6 Euro; Kinder und Jugendliche zahlen 5 Euro. Gruppen ab 20 Personen zahlen 4 Euro pro Person.
„Anne Frank“ ist für Kinder ab 12 Jahren geeignet.

Nach der Vorstellung gibt es Gelegenheit zu einem Gespräch mit den Spieler*innen, außerdem wird pädagogisches Begleitmaterial zur Vor- bzw. Nachbereitung zur Verfügung gestellt.
Hier geht es zum Trailer: https://vimeo.com/313145066

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GK-Mittelrhein erweitert Ausbildungs-Angebot für Gesundheits-Fachberufe

Region/Mayen-Koblenz – Ausbildung zum Anästhesietechnischen Assistenten startet im Oktober. Anästhesietechnische Assistenten (ATA) sind für alle Arbeitsabläufe zuständig, die mit der Durchführung einer Narkose anfallen. Dabei arbeiten sie insbesondere mit Anästhesisten, aber auch mit anderen Berufsgruppen eng zusammen. Ab Herbst 2022 bildet das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein erstmalig ATA aus. Die dreijährige Ausbildung erfolgt im Wechsel von theoretischem und praktischem Unterricht sowie Praxiseinsätzen.

Während der Unterricht an der Schule für Anästhesietechnische Assistenz am Bildungscampus Koblenz stattfindet, erfolgt die praktische Ausbildung an den Standorten des GK-Mittelrhein. Dafür sind insgesamt zehn Plätze vorgesehen. „Wir freuen uns, dass wir unser Ausbildungsangebot für Gesundheitsfachberufe weiter ausbauen und zusätzlich zur OTA-Ausbildung jetzt auch mit der ATA-Ausbildung in diesem Bereich einen neuen Schwerpunkt setzen können“, erklärt Natalie Waldforst, Direktorin des Bildungs- und Forschungsinstituts (BFI), das die Ausbildung im GK-Mittelrhein organisiert.

Auf dem Arbeitsmarkt sind ATA begehrt, und zwar nicht nur im Operationssaal, sondern beispielsweise auch in der Endoskopie oder Zentralsterilisation, in der Schmerztherapie oder Notaufnahme. Gefragt sind in diesem hochspezialisierten Beruf Feinfühligkeit, Freude am Umgang mit Menschen und eine gute Beobachtungsgabe auf der einen Seite – technisches Verständnis, medizinisches Interesse und analytische Fähigkeiten auf der anderen Seite. Vorausgesetzt wird ein mittlerer Bildungsabschluss oder gleichwertiger Abschluss. Weitere Infos gibt es online unter www.karriere-gk.de. Hospitationstermine sind nach individueller Abstimmung mit dem BFI möglich. Kontakt: E-Mail: karriere@gk.de, Telefon: 0261 499-2811.

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Stadt Euskirchen startet Foto-Projekt „FreeStyle NRW“ und gibt jungen Menschen eine Plattform

Euskirchen – Mit einem außergewöhnlichen Projekt rund um das Thema der digitalen Fotografie startet die Stadt Euskirchen ein Angebot für Jugendliche im Stadtgebiet. In Kooperation mit dem Verein Ensible e.V ist es das Ziel, mit dem Impulsprojekt „FreeStyle NRW“ eine Ausstellung mit Fotografien junger Menschen aus Euskirchen in die Innenstadt zu bringen, um ihnen eine Plattform zur kreativen Mitgestaltung Ihrer Stadt und Ihrem direkten Umfeld, zu bieten. Deshalb sind alle Jugendlichen im Alter von 13 bis 20 Jahren in der Stadt Euskirchen aufgerufen, sich bis zum 27.04.2022 mit ihren Fotos an dem Projekt zu beteiligen.

„Auf euren Smartphones finden sich oft viele wirklich tolle Bilder. Wir würden uns freuen, wenn ihr euch trauen würdet, uns diese auch zu schicken“ gibt Bürgermeister Sacha Reichelt den jungen Menschen mit auf den Weg. „Dabei wünschen wir uns nicht nur eure schönsten Fotos: Es dürfen auch traurige, aufregende oder ausgefallene Bilder dabei sein“, erklärt er und ergänzt: „Wichtig dabei ist, dass wir eure Kunst, eure kreativen Ideen, eure Visionen durch eure Fotografien sehen können. Wir möchten die Welt mit euren Augen sehen und hören, was ihr zu sagen habt.“

Bis zum Einsendeschluss Ende April finden parallel an den teilnehmenden weiterführenden Schulen entsprechende Fotografie-Workshops statt, um zu inspirieren, aufzuwecken und zu begeistern. Dabei erläutert das Team des Ensible e.V. gemeinsam mit Experten vom Fach, was eigentlich ein gutes Foto ausmacht und wie man mit einem fotografischen Auge sehen kann.  Eine eigens für dieses Projekt zusammengestellte Jury sichtet die eingereichten Werke, um dann eine fachkundige aber auch intuitive Selektion zu treffen.

In einer Vernissage Mitte Mai werden die ausgewählten Fotos den Mitwirkenden präsentiert.

Einige der ausgewählten Bilder werden im Großformat gedruckt und bis zu den Sommerferien im Rathaus sowie im KundenCenter Treffpunkt SVE, in Bussen des Stadtverkehr Euskirchen, der Bibliothek, sowie an weiteren Stellen in der Stadt für die Öffentlichkeit ausgestellt. Andere Bilder werden im digitalen Raum präsentiert, so dass die Werke der Jugendlichen eine große Sichtbarkeit erhalten.

Nach den Sommerferien werden die ausgewählten Fotos für einige Monate an den teilnehmenden Schulen ausgestellt (und kommen so noch einmal auf besondere Weise zur Geltung.)

„Die einzureichenden Fotos können sowohl mit dem Smartphone als auch mit einer Digitalkamera gemacht werden. Wichtig bei Teilnehmenden unter 16 Jahren ist die Einwilligung der Eltern.“ erläutert Dorothea Hudaszek vom Ensible e.V. Dabei erinnert die Projektleiterin alle Fotografierenden: „Und generell gilt natürlich: Wenn andere Personen auf dem Bild zu sehen sind, dann braucht ihr natürlich auch deren Erlaubnis“.

Teilnehmen können alle jungen Menschen aus dem Stadtgebiet Euskirchen. Unter dein.freestyle.nrw können die Bilder eingereicht werden. Wer sich vorher ein wenig über das Projekt informieren möchte, findet alle Informationen dazu unter www.freestyle.nrw

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Butterworth, Rarity & Young – The Tour! – Sonntag 03. April in Mendig

Mendig – Das Programm 2022 der Veranstaltungsreihe “Sagenhaft Musikalisch” startet am Sonntag, den 03.04.2022 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal der Stadt- und VG Mendig mit drei top Künstlern aus Schottland. Jenn Butterworth, Hannah Rarity und Ryan Young bescheren bereits solo ein großartiges und prickelndes Musikerlebnis. Wenn sich aber diese drei fantastischen Musiker*Innen auch noch für einen Konzertabend zusammenfinden, dann ist Gänsehaut-Feeling pur garantiert…

Die in Glasgow beheimatete Folkgitarristin und Sängerin Jenn Butterworth ist eine der bemerkenswertesten Musiker*Innen Schottlands – sie ist ein Dreh- und Angelpunkt der pulsierenden und blühenden schottischen Folkszene und tritt regelmäßig mit einer Vielzahl von Künstlern auf, darunter mit ihren eigenen Projekten „Jenn Butterworth & Laura-Beth Salter“ und „Kinnaris Quintet“ sowie mit der experimentellen Folk-Jam-Gruppe „The Blas Collective“.

Häufig begleitet sie auch den gefeierten Fiddle-Spieler Ryan Young – die beiden wurden bei den Scots Trad Music Awards 2018 als „Folk Band of the Year“ nominiert und sind der einzige britische Act, der für einen Auftritt bei der Womex 2019 in Tampere, Finnland, ausgewählt wurde. Bei den Scots Trad Music Awards 2019 wurde Jenn als „Musikerin des Jahres“ ausgezeichnet und bei den BBC Radio 2 Folk Awards für den gleichen Titel nominiert. Wenn sie einmal nicht gerade auf Tournee ist oder Alben aufnimmt, mit denen sie jede Menge Preise und Nominierungen einheimst, ist sie als Dozentin am Royal Conservatoire of Scotland tätig und gibt u.a. auch Workshops in Deutschland, so z.B. auf Burg Fürsteneck. Doch meistens ist sie „On the Road“ – oft mit Ryan Young, einem der Elite-Fiddler Schottlands, dessen Spiel nicht unwesentlich vom Fiddle-Stil der irischen Grafschaft Clare beeinflusst wurde, von Größen wie u.a. Bobby Casey, PJ und Martin Hayes. Seine Leidenschaft sind sehr alte, oft vergessene schottische Melodien, die er gerne auf seine ganz eigene Weise zu neuem Leben erweckt. Seine Tunes strotzen nur so vor frischen melodischen Ideen, einem erhebenden rhythmischen Drive und einer großen Tiefe von Dynamik und Präzision. Sein Klang und Stil sind einfach einzigartig, seine Interpretationen fesselnd, und haben ihm international sehr viel Anerkennung und Lob eingetragen. Live auf der Bühne lebt Ryan Young mit seiner Mimik, ja mit seinem ganzen Körper seine Musik – „Ryan‘s Spiel ist so ausdrucksstark, kanalisiert so tiefe Emotionen, dass es sich wie eine dramatische Aufführung in einem Theater anfühlt“, so Paul Matheson im Magazin Folk Roots (2017). Er wurde für viele Auszeichnungen nominiert, wurde bei den Scots Trad Awards 2017 als „Up And Coming Artist Of The Year“ und 2018 als Folking.com’s „Best Musician“ ausgezeichnet. Sein Debütalbum wurde vom dreifachen GRAMMY-Preisträger Jesse Lewis aufgenommen und erntete begeisterte Kritiken. Bei dieser Tour wird er nicht nur Tunes spielen, sondern auch eine der schönsten Stimmen Schottlands begleiten: Hannah Rarity. Die in 2018 mit dem BBC Radio Scotland Young Traditional Musician of the Year Award ausgezeichnete Musikerin singt seit dem Kindesalter, ist 14 Jahre lang mit dem National Youth Choir of Scotland aufgetreten, hat bereits mit dem Royal Scottish National Orchestra und dem Scottish Chamber Orchestra zusammengearbeitet. Sie ist mit der berühmten irisch-amerikanischen Band „Cherish the Ladies“ auf Tournee gegangen, hat im BBC-Programm „Hogmanay Live“ mitgewirkt und gemeinsam mit den schottischen Virtuosen Phil Cunningham & Aly Bain auf der Bühne gestanden. Mit ihrem warmen Timbre voller emotionaler Tiefe und ihren Liedern zaubert sie Bilder aus Schottland auf die Bühne – ihre Stimme ist wie Schottland selbst – voller Schönheit und Nuancen. Das fand auch das Publikum, bei dem die Künstlerin bei der Young Scots Trad Awards Winner Tour, die Anfang 2020 in Deutschland stattfand, Abend für Abend eine Woge der Begeisterung entfachte. Auch sie hat bereits ein Debütalbum herausgebracht – „Neath the Gloaming Star“, das von der Kritik mit viel Beifall bedacht wurde.

Das Konzert findet unter aktuell geltenden Corona Bestimmungen statt.

Ticketverkauf:
Tabakwaren Blum Mendig, Poststraße 27, 56743 Mendig
www.ticket-regional.de/kul-tour

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Innehalten am Ostlandkreuz – Anlieger schufen Ruhe-Oase auf dem Knoppen in Kall

Kall – Das hölzerne Mahnmal, das an die Vertreibung der Menschen aus den ostdeutschen Gebieten vor 80 Jahren erinnert, gewinnt durch den Ukraine-Krieg an Aktualität. Seit 1958 erinnert das Ostlandkreuz oberhalb des Baugebietes Knoppen in Kall als Mahnmal für die toten Angehörigen der  im Zweiten  Weltkrieg vertriebenen Menschen aus den ostdeutschen Gebieten. Das Kreuz mit der Inschrift „Den Toten der Ostdeutschen Heimat“ hat jetzt knapp 80 Jahre nach dem Weltkrieg durch den Krieg in der Ukraine wieder Aktualität bekommen. Anwohner Wolfgang Röhrig vergleicht den seit Wochen tobenden Krieg in der Ukraine mit der schrecklichen Situation von damals.

Wolfgang Röhrig, der sich seit Jahren mit mehreren Anrainern um die Erhaltung und Pflege der Gedenkstätte kümmert hat jetzt aus aktuellem Anlass am Fuße des Kreuzes eine kleine Tafel mit einem Text und einem Auszug aus dem ökumenischen Friedensgebet  angebracht.

„Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten viele Menschen aus den ostdeutschen Gebieten in Richtung Westen fliehen. Der Krieg und die beschwerliche Flucht haben viele Menschen das Leben gekostet. Daran erinnert das Ostlandkreuz hier in Kall“, steht im ersten Abschnitt des Textes. Weiter heißt es da: „Knapp 80 Jahre später ist wieder Krieg im Osten Europas. Wieder müssen viele Menschen – insbesondere Frauen und Kinder – vor den Bomben und Panzern  fliehen. Auch jetzt gibt es wieder viele Tote; Soldaten, Zivilisten und unschuldige Kinder sterben – Warum?“.

Als Auszug aus dem ökumenischen Friedensgebet 2022 hat Röhrig nachdenkliche Passagen ausgewählt und auf der Tafel niedergeschrieben: „Gütiger Gott, wir sehnen uns danach miteinander in Frieden zu leben. Wenn  Egoismus und Ungerechtigkeit überhandnehmen, wenn Gewalt zwischen Menschen ausbricht, wenn  Versöhnung nicht möglich erscheint, bist du es, der uns Hoffnung und Frieden schenkt“.

Ganz aktuell ist die Gebets-Passage: „Wenn  Menschen gegen  Menschen ausgespielt werden, wenn Macht ausgenutzt wird, um andere auszubeuten, wenn Tatsachen  verdreht werden um  andere zu täuschen, bist du es der uns Hoffnung auf Frieden schenkt“.  Das Gebet endet mit dem Schlusssatz: „Schenke uns mutige Frauen und Männer, die Wunden  heilen, die Hass und Gewalt an Leib und Seele hinterlassen. Lass uns die richtigen Worte, Gesten und Mittel finden, um den Frieden zu finden“.

Wolfgang Röhrig wünscht sich, dass viele Menschen die Botschaften am Ostlandkreuz lesen: „Wer dort kurz inne halten will, ist dazu herzlich eingeladen und kann dort auch gerne eine Kerze aufstellen“.  Wer am Ostlandkreuz innehält, erfährt auch die Herkunft des Kreuzes, das am Sonntag, 12. Oktober 1958 feierlich eingeweiht worden war.  500 Menschen waren damals der Einladung des Bundes der der heimatvertriebenen Deutschen und des Vereinskartells gefolgt.

Das Holz des Kreuzes, das damals von Adolf Teuber und Ernst Ludwig Bongard hergestellt wurde, stammte vom  Abriss des St. Michael-Gymnasiums in Bad Münstereifel. Die Inschrift auf dem Kreuz fertigte der Kaller Bildhauer Karl Kisgen, der damals in der Aachener Straße ein Atelier hatte.

In den 80er Jahren wurde das große Holzkreuz durch das heutige ersetzt. Den Zeitpunkt und den Grund dazu hat Wolfgang Röhrig trotz umfangreicher Recherchen bis heute noch nicht herausgefunden.  Es wird vermutet, dass es damals einem Feuer zum Opfer gefallen ist. Nachdem auch der Zahn der Zeit an dem zweiten Kreuz genagt hatte und der Platz kaum noch zugänglich war, entschied sich eine Initiative der Nachbarschaft im Jahr 2017, das völlig verwitterte hölzerne Mahnmal zu restaurieren.

Mit Hilfe des Bauhofes und den Anrainern des Knoppen wurde das Kreuz abgebaut, geschliffen und neu gestrichen. Und auch das verwilderte Gelände um den Aufstellungsort wurde freundlich gestaltet. Eine kleine Sitzgruppe vor dem Kreuz lädt zum Verweilen ein, auf einer Hinweistafel findet der Betrachter die Geschichte des Kreuzes und ein Foto von der Einweihung im Jahr 1958. Ebenso ein Insekten- und ein Bienenhotel.

Für die Bepflanzung rund um das Kreuz hat sich die Nachbarschaft durch die Biologische Station in Nettersheim beraten lassen. Wolfgang Röhrig: „Wer zum Ostlandkreuz kommt, kann sich dann auch vielleicht an den mittlerweile mehr als 200 Frühlingsblütern erfreuen, die wir dort gepflanzt haben“.

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Schleidener Bauhof soll dauerhaft ins Höhengebiet siedeln

Schleiden – Neues Bauhofgebäude soll im Gewerbegebiet Herhahn errichtet werden – Stadtrat entscheidet am 7. April über den Neubau. Nach der Flutkatastrophe im Juli 2021 war schnell klar, dass das Gebäude des städtischen Bauhofs in der Poensgenstraße sowohl aus bautechnischen und auch aus wirtschaftlichen Gründen nicht wiederaufgebaut werden konnte. Inzwischen ist das ehemalige Sägewerk Dartenne dem Erdboden gleich gemacht und fast nichts mehr erinnert an die Wirkungsstätte des städtischen Bauhofteams. Lediglich die kleine Fahrzeughalle und die Salzsilos bleiben an dieser Stelle erhalten – von dort aus sollen weiterhin die Winterdienstfahrzeuge für die Tallage starten.

„Die angemieteten ehemaligen Produktionshallen in Dreiborn sind von der Beschaffenheit für die großen Bauhoffahrzeuge nicht ideal, zudem fehlt die notwendige Außenfläche“, so der Erste Beigeordnete, Marcel Wolter. Deswegen könne das Ausweichquartier auch nur eine Übergangslösung sein.

Das bisherige Bauhofgelände in Schleiden ist aufgrund seiner Lage mit angrenzender Wohnbebauung und seiner Größe für einen Wiederaufbau nach den heutigen Anforderungen nicht geeignet. Zudem liegt das Grundstück größtenteils im Überschwemmungsgebiet.

Die Verwaltung plant nun, das Bauhofgelände im Gewerbegebiet Herhahn „Auf dem Stock“ anzusiedeln und dort ein neues Gebäude zu errichten. „Die Stadt Schleiden ist hier noch im Besitz zweier Grundstücke, die sich dafür sehr gut eignen“, so Wolter weiter. Der Standort liege zwar auf der Höhe, aber mitten im Stadtgebiet, so dass alle Ortschaften sehr gut erreichbar seien.

Die Bauhofleiter Felix Schröder und Hubertus Hüpgen sowie Teamleiter Bauverwaltung Rolf Jöbges freuen sich bereits auf den Neustart in Herhahn: Bei einer Ortsbegehung wurden erste Überlegungen zum Ersatz-Neubau angestellt, der nach den neusten technischen Anforderungen realisiert werden soll.

Die Finanzierung des (Ersatz)Neubaus erfolgt über die kommunale Wiederaufbauhilfe. Der Erste Beigeordnete wird das Projekt zum Neubau des Bauhofgebäudes in der Sitzung des Stadtrates am 7. April vorstellen.

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Hochschul-Messe vom 30. März bis 12. April – Um die Fachkräfte von morgen werben

Region/Ahrweiler/Koblenz – Auch in diesem Jahr präsentiert die Wirtschaftsförderung des Kreises Ahrweiler sich, aber vor allem regionale Unternehmen auf der Firmenkontaktmesse Praxis@Campus der Hochschule Koblenz. Ziel ist es, Hochschulabsolventen über Jobangebote in der Region und den Wirtschaftsstandort Kreis Ahrweiler zu informieren. Aufgrund der weiterhin hohen Zahl an Corona-Infektionen findet die Messe vom 30. März bis 12. April 2022 vollständig digital statt.

Mit der Karrieremesse bietet die Hochschule Koblenz Unternehmen die Möglichkeit, einen schnellen Zugang zu ihren Studierenden zu finden und in Kontakt zu den Fachkräften von morgen zu treten. Die teilnehmenden Unternehmen können mittels Videokonferenz in einem individuellen Zeitfenster von 60 Minuten ihren Betrieb live präsentieren und erste Gespräche mit potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern führen. Außerdem ermöglicht die Praxis@Campus-App den Unternehmen einen digitalen Auftritt direkt auf dem Gerät der Besucherinnen und Besucher, die mit der interaktiven App leicht die für sie passenden Aussteller finden können.

Unternehmen, die sich auf dem virtuellen Messestand der Kreiswirtschaftsförderung vorstellen lassen möchten, haben jetzt noch die Möglichkeit, kostenfrei Stellenangebote auszulegen. Interessierte Betriebe können ihre Stellenangebote noch bis zum 28. März per E-Mail an Anuriti.Kumar@kreis-ahrweiler.de senden. Möglich sind Inserate für Praktika, Traineeprogramme, Werkstudentenstellen, Bachelor-/Masterarbeiten oder den Direkteinstieg.

Zum Hintergrund:

Die Karrieremesse wird für Studierende aller drei Standorte der Hochschule Koblenz ausgerichtet. Teilnehmen werden Studierende verschiedener Semester sowie Absolventinnen und Absolventen aus den Fachbereichen bauen-kunst-werkstoffe, Ingenieurwesen, Mathematik und Technik, Sozialwissenschaften, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaften. Mit rund 9.900 Studierenden ist die Hochschule Koblenz die größte in Rheinland-Pfalz.

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SGD Nord lässt Auflandungen im Bereich von Pegel-Messstrecken an der Ahr räumen

Ahrtal – Der gewässerkundliche Dienst der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord unterhält insgesamt 100 Pegelmessstellen im nördlichen Rheinland-Pfalz. Dieses flächendeckende Pegelnetz liefert unter anderem wichtige Daten für den Hochwassermeldedienst, das  Klimawandel-Monitoring und die Hochwasservorsorge.

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Auch 2022 kein Osterkonzert

Mechernich-Bleibuir/Bergbuir – Musikverein Bleibuir leidet weiter unter Corona: Nachdem 2020 sogar das Jubiläumsfest zum 100jährigen Bestehen ins Wasser fiel, musste auch das Osterkonzert 2021 bereits abgesagt werden. Das traditionsreiche Osterkonzert des Musikvereins Bleibuir muss aufgrund der Corona-Pandemie auch Ostersonntagabend 2022 abgesagt werden. Das teilte Geschäftsführer Martin Radermacher jetzt dem Mechernicher „Bürgerbrief“ mit.

Das Konzert, das seit der Nachkriegszeit traditionell am Ostersonntagabend aufgeführt wird, hätte 2022 zum 66. Mal stattgefunden. Die Musiker konzertieren seit Schließung des Eifeler Hofs mit Dorfsaal in Bleibuir seit mehr als 20 Jahren in der Jugendhalle Bergbuir.