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Fortschritt

Tausende Biker zu Motorrad-Gottesdienst „Anlassen“ am Sonntag 03. April auf dem Nürburgring erwartet

Nürburg – Nach erfolgreichem Saisonstart – Tausende Biker zu Motorrad-Gottesdienst „Anlassen“ erwartet. Programm ab 10.00 Uhr. Rennstrecke ab sofort nahezu täglich für Touristenfahrten geöffnet. Mit einem gelungenen Event-Mix, glücklichen Fans und echtem Kaiserwetter ist der Nürburgring am vergangenen Wochenende in die Veranstaltungssaison gestartet.

Beste Stimmung in der ring°arena. Die Darts am Ring-Gala feierte eine beeindruckende Premiere. Foto: Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG

Mit einer Darts Gala vor über 3.000 Besuchern zum Auftakt, dem ersten Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie und den ganztägigen Touristenfahrten auf der Nordschleife, war das gesamte Wochenende so einiges geboten. Am kommenden Sonntag sind nun die Biker dran. Beim traditionellen Motorrad-Gottesdienst „Anlassen“ dürfen sie sich auf ihren offiziellen Saisonstart am Nürburgring freuen.

Blinkendes Chrom, der Austausch unter Gleichgesinnten im Grand-Prix-Fahrerlager, ein gemeinsamer Korso über die Nordschleife – für tausende Motorradfahrer gehört der Saisonstart bei „Anlassen“ fest zum persönlichen Jahresprogramm. Ab 10 Uhr startet am kommenden Sonntag, 3. April, das Programm für die Zweiradbegeisterten, die aus ganz Deutschland und dem nahen Ausland anreisen. Geboten werden wieder touristische Ausfahrten auf der Grand-Prix-Strecke sowie verschiedene Vorführungen der rheinland-pfälzischen Landespolizei, des Deutschen Roten Kreuzes, des Fahrsicherheitszentrums oder der Motorradmarke POLO. Livemusik, der Tag der offenen Tür im Medical Center mit geführten Touren sowie eine Live-Auktion gehören ebenfalls zum Programm, bevor um 15 Uhr der ökumenische Gottesdienst startet. Nach dem Segen für alle Motorradfahrer geht es ab 16:15 Uhr beim gemeinsamen Korso über die Nordschleife. Die Ausfahrt in die Grüne Hölle ist für die Teilnehmer der emotionale Höhepunkt von „Anlassen“.

Vielseitiger Auftakt in die Veranstaltungssaison
Die Veranstaltung für Motorradfahrer ist das nächste Highlight im vielseitigen Kalender des Nürburgrings. Bereits am vergangenen Wochenende wurde deutlich, welcher Mix die multifunktionale Eventlocation ausmacht. Am Freitagabend feierte die Darts Gala in der ring°arena ihre Premiere am Nürburgring. Mit dabei bei der Indoor-Veranstaltung waren die großen Namen des Dartsports und über 3.000 bestens gelaunte Fans. Im Innenraum der Arena und auf den Rängen wurde ausgelassen gefeiert. Nach dem erfolgreichen Auftakt ist die Fortsetzung für 2023 bereits fest geplant. Ein Termin wird zeitnah bekannt gegeben. Ebenfalls tausende Fans waren am Samstag beim ersten Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie live mit dabei. Auf den Tribünen der Grand-Prix-Strecke, in der Startaufstellung und im Fahrerlager sowie rund um die Nordschleife verfolgten die Besucher das Geschehen. Am Ende gewann ein echter Publikumsliebling: Der Porsche 911 GT3 R von Manthey Racing. Zum Abschluss des Wochenendes konnten alle Fans selbst ihre Runden auf der legendären Rennstrecke drehen. Bei den Touristenfahrten öffnete die Nordschleife am Sonntag den ganzen Tag und läutete bei vorsommerlichem Wetter auch hier einen echten Saisonstart ein – denn nach den ersten Wochenenden öffnet der Nürburgring nun nahezu täglich für Touristenfahrer.

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Wachstum

Kreistag Mayen-Koblenz verabschiedet Resolution als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine

Region/Mayen-Koblenz – CDU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, FWG-MYK, FDP und FWM3/DIE LINKE bringen Resolution parteiübergreifend ein. Angesichts der Brutalität des Überfalls der russischen Armee auf die Ukraine ist im Kreistag Mayen-Koblenz eine parteiübergreifende Resolution von CDU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, FWG-MYK, FDP und FWM3/DIE LINKE als Zeichen der Solidarität verabschiedet worden.

Wladimir Putins Angriffskrieg markiere einen Völkerrechtsbruch, heißt es darin, den die Kreistagsfraktionen aufs Schärfste verurteilen. Es sei nicht nur ein Angriff auf die Menschen in der Ukraine, sondern auch auf die Demokratie und Freiheit in ganz Europa. „Es gibt keinen Grund, der dieses unnötige Blutvergießen rechtfertigt. Vor unser aller Augen hat der russische Aggressor die grundlegenden Regeln der internationalen Ordnung verletzt und außer Kraft gesetzt. Er lässt die Heimat unschuldiger Menschen angreifen, die im Kampf ihr Leben aufs Spiel setzen oder ihr Zuhause verlassen und ins Ungewisse flüchten“, verurteilen die Kreistagsfraktionen den Angriff, stellen sich solidarisch an die Seite der ukrainischen Bevölkerung und vertrauen, wie bereits bei der Flüchtlingswelle 2015/2016, auf die Weltoffenheit des Landkreises Mayen-Koblenz. „In der jetzigen Situation ist es unsere Pflicht, die Menschen nach Kräften zu unterstützen.

Dies ist dem Landkreis in Zusammenarbeit mit den Kommunen sowie den Bürgerinnen und Bürgern schon einmal in beeindruckender Weise gelungen“, heißt es in der Resolution, in der die antragstellenden Fraktionen zudem deutlich betonen, dass sie den russischen Präsidenten und die russische Regierung verurteilen, nicht aber das russische Volk oder die zahlreichen in Deutschland lebenden, russischen Staatsbürger.

Darüber hinaus, so heißt es in der Resolution weiter, befürworten die Kreistagsfraktionen die mit der Klimaresolution begonnene Transformation hin zu regenerativen Energien. „Ziel unserer gemeinsamen Anstrengungen ist es, unseren Landkreis schneller unabhängiger von Gas, Öl, Kohle und anderen fossilen Brennstoffen zu machen.

Wir müssen unsere Energieversorgung überdenken und neu aufstellen.“ Mit einem Ausbau der Strom- und Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien sichere man sich langfristig eine gewisse Unabhängigkeit und sei nicht nur vor Lieferengpässen, wie zum Beispiel bei russischem Erdgas, bestmöglich gewappnet, sondern würde auch wirtschaftliche Synergien für den Landkreis Mayen-Koblenz generieren.

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„Willkommen in der Jugend-Berufsagentur Vulkaneifel“!

Daun – Landkreis Vulkaneifel und Agentur für Arbeit Trier unterzeichnen Kooperationsvereinbarung. Ein weiterer Schritt Richtung Zusammenarbeit ist geschafft: Vergangene Woche unterzeichneten Landrätin Julia Gieseking und der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Trier Heribert Wilhelmi die Kooperati-onsvereinbarung zur Gründung der „Jugendberufsagentur Vulkaneifel“.

Ziel der Jugendberufsagentur ist es, die Integrationschancen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem Landkreis Vulkaneifel in Arbeitswelt und Gesellschaft zu verbessern. Der Jugendberufsagentur Vulkaneifel liegt die Idee zugrunde, die Kompetenzen der zuständigen Institutionen enger zu verzahnen und zu koordinieren. Junge Menschen sollen so besonders passgenau und „wie aus einer Hand“ unterstützt werden.

Im Rahmen der Jugendberufsagentur Vulkaneifel arbeiten der Landkreis Vulkaneifel als Träger der

  • Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II (kommunales JobCenter) und
  • Kinder- und Jugendhilfe nach dem SGB VIII (Jugendamt)
  • sowie die Agentur für Arbeit Trier als Träger der Arbeitsförderung nach dem SGB IIIbei der Erfüllung ihrer jeweiligen gesetzlichen Aufträge eng zusammen.Landrätin Julia Gieseking erklärte im Rahmen der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung, bei der auch die Leiter des kommunalen JobCenters Markus Schneider und der Abteilungsleiter des Jugendamtes Bruno Willems anwesend waren:

    „Auch wenn bislang bereits auf fachlicher Ebene ein hervorragender Austausch zwischen JobCenter, Jugendamt und Agentur für Arbeit stattgefunden hat, freue ich mich, dass diese effiziente Zusammenarbeit durch Gründung der Jugendberufsagentur noch weiter ausgebaut wird. Mir liegt die Förderung von jungen Menschen aus unserem Landkreis, zum Beispiel beim Übergang von der Schule in den Beruf, besonders am Herzen.“

    Auch der Vorsitzender der Geschäftsführung Heribert Wilhelmi betonte: „Gerade in diesen Zeiten wird deutlich, wie wichtig vernetztes Denken und Handeln ist, wenn wir etwas für die Menschen erreichen wollen. Mit der Gründung der Jugendberufsagentur institutionalisieren und stärken wir unsere aufeinander abgestimmte und eingespieltes Zusammenarbeit – zum Nutzen all der jungen Menschen, die vor ihren ersten Schritten in die eigene Zukunft stehen und dabei individuelle Unterstützung benötigen.“

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Die Freundschafts-Kreise der Mayener Partnerstädte spenden für Ukraine

Mayen – Alle drei Freundschaftskreise der Mayener Städtepartnerschaften mit Joigny, Godalming und Uherské-Hradiste stehen für die europäischen Aussöhnung und grenzübergreifende Freundschaften. Der mörderische Krieg in der Ukraine, in Europa in greifbarer Nähe, machte die Vereinsvorsitzenden fassungslos. Spontan entschied man sich in Abstimmung mit den jeweiligen Vorständen, helfen zu wollen.

Dank der großzügigen Unterstützung durch den Mayener Apotheker Dr. Wolfang Schlags konnten für insgesamt 2.000 Euro Medikamente, medizinische Hilfsmittel, Babynahrung sowie Hygienemittel beschafft werden. Diese werden am 1. April mit einem Sammeltransport durch Mitarbeiter des Bernardshofs von Koblenz an die ukrainische Grenze transportiert.

„Wir hoffen, dass unsere Spenden das schreckliche Leid vor Ort punktuell ein wenig lindern kann“ betont Bettina Cornely, Vorsitzende des deutsch-englischen Freundschaftskreises. „Da in Zukunft weitere Transporte geplant sind, möchten wir zu Spenden unserer Vereinsmitgliedern aber auch von jedermann aufrufen“ so Rainer Dartsch vom deutsch-tschechischen Freudschaftskreis. Informationen hierzu erhalten sie beim deutsch-französischen Freundschaftskreis unter c.rosenbaum@holz-rosenbaum.de oder spenden sie direkt auf das Vereinskonto bei der Kreissparkasse Mayen. IBAN: DE78576500100000000117. Jeder Euro kommt ohne Umwege den Menschen in der Ukraine zu gute.

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Carmen und Annika Karwanska aus Eicks starten zweiten Spendenlauf für die Hilfsgruppe Eifel

Kall/Bonn/Eicks – Ein Tagebuch aus bunten Perlen. Mutperlen geben krebskranken Kindern Hoffnung –  Jetzt auch für Radfahrer – 2020 bei der Premiere 17.000 Euro erzielt – Anmeldungen ab sofort – Sponsoren gesucht. Als die Hilfsgruppe Eifel vor zwei Jahren infolge der grassierenden Corona-Pandemie durch ausfallende Veranstaltungen einen erheblichen Rückgang von Spenden verkraften musste, veranstalteten Annika   Karwanska und deren Mutter Carmen aus Eicks einen virtuellen Nickolaus-Spendenlauf, der den sensationellen Erlös von 17.053,45 Euro einbrachte.

1001 Läufer, Jogger und Walker aus Deutschland, Österreich und Spanien hatten  es auf eine Gesamtstrecke von 9664 Kilometer gebracht. Das Geld verwendete die Hilfsgruppe für die Mitfinanzierung der Einrichtungen von 42 Eltern-Zimmern in dem neuen Familienhaus am Eltern-Kind-Zentrum der Uni-Klinik Bonn.

Jetzt veranstaltet das Mutter-Tochter Gespann einen virtuellen Mutperlen-Lauf, der in der Zeit vom 17. bis 19. Juni  stattfinden wird. „Das erlaufene Geld soll wie im Jahr 2020 der Hilfsgruppe Eifel zugutekommen, die damit das Mutperlen-Projekt des Bonner Förderkreises für krebskranke Kinder und Jugendliche unterstützt“, so Annika Karwanska, die vor 17 Jahren selbst an Leukämie erkrankt war und ihre schwere Erkrankung nach einer längeren Behandlung im Bonner Uniklinikum besiegt hatte.

Heute ist Annika, für die „Aufgeben“ nie eine Option war, 21 Jahre alt. Sie ist und eine passionierte Läuferin, die den Köln-Marathon locker geschafft hat. Als  ehemals Betroffene ist es der 21-Jährigen und Ihrer Mutter ein großes Anliegen, auf die Wichtigkeit des Mutperlen-Projektes aufmerksam zu machen. „Es ist uns ein Herzensprojekt, welches nicht an fehlendem Geld scheitern darf“, so Annikas Mutter Carmen Karwanska. Deshalb sucht die Eickser Familie auch Sponsoren, die den Mutperlen-Lauf unterstützen. Derzeit sind Annika und Carmen Karwanska damit beschäftigt, spezielle Mutperlen für den Benefiz-Lauf in Handarbeit herzustellen. Eine Kette mit durchschnittlicher Länge erfordere Kosten zwischen 80 und 100 Euro.

Wie Annika und Carmen Karwanska selbst erfahren mussten, ist die Therapie einer Krebserkrankung für die Kinder und Jugendlichen, sehr langwierig, sehr schmerzhaft, traumatisch und belastend. Es sei daher nicht unüblich, wenn die Kinder manchmal die Geduld verlieren, oder sich notwendigen Behandlungen nur ungern unterziehen. Mutter Carmen: „Es ist erwiesen, dass Kinder besser kooperieren, wenn sie für Anstrengungen belohnt werden“. Die besagten Mut- Perlen seien da ein bewährtes Belohnungssystem während der gesamten Behandlungszeit. „Für jede Intervention bekommen die Patienten eine spezielle Perle, die diese spezielle Untersuchung symbolisiert.

Die Kinder fädeln die Perlen auf eine lange Schnur, welche sie auf Wunsch sobald die Diagnose feststeht erhalten“, berichtet Annika Karwanska aus eigener Erfahrung. Dadurch entstehe eine persönliche Kette, deren Länge je nach der Dauer der Therapie mehrere Meter erreiche und die eine individuelle Krankengeschichte erzähle. Karwanska: „ Sie ist ein Tagebuch aus Perlen, aus dem die Kinder Mut, Trost und Hoffnung schöpfen. Viele Patienten würden die oft vier bis sechs Meter lange Mut-Perlen-Kette noch lange nach Abschluss der Therapie aufbewahren. „Auch kann die Kette für Eltern deren Kind verstorben ist, eine besondere Erinnerung an ihr Kind sein“, so Annika Karwanska..

Der erste Mutperlen-Spendenlauf findet an dem Wochenende vom Freitag, 17. Juni, bis Sonntag 19. Juni statt. „Uns ist es wichtig, dass an unserem Event alle teilnehmen können, egal ob Jogger, Wanderer, Walker und erstmals auch Radfahrer“, beschreibt Carmen die Teilnahmemöglichkeiten. Jeder Teilnehmer von einem beliebigen Ort aus starten.  Der virtuelle Lauf wird über das Internet abgewickelt und dokumentiert. Im Zeitraum von Freitag, 17. Juni um 6 Uhr, bis Sonntag, 19. Jini um 18 Uhr, kann jeder am Lauf teilnehmen.

Die Strecke, nach deren Länge sich auch das Startgeld richtet, darf dabei beliebig gewählt werden. Angeboten sind die Distanzen beim Laufen mit fünf bis zehn Kilometer für ein Startgeld von zehn Euro, 15 und 21 Kilometer für 15 Euro. Walkern und Wanderern werden für jeweils zehn Euro Strecken von fünf und zehn Kilometer angeboten. Fahrer von Rennrädern sowie E-Biker zahlen für Strecken von 30 und 50 Kilometern eine Gebühr von zehn  Euro, Der gleiche Betrag wird für Mountainbiker (15 und 25 Kilometer) fällig.

Anmeldungen zum virtuellen Nikolaus-Lauf sind bereits seit dem 23. März über den Internet-Link www.taf-timing.de. Möglich. Das Startgeld, das der Hilfsgruppe zugutekommt, wird über Sepa-Lastschrift eingezogen. Bis zum Laufende am 19. Juni um 18 Uhr müssen Zeit und Startnummer über den bei der Anmeldung zur Verfügung gestellten Link eingetragen werden. Zusätzlich sollen die Teilnehmer dort Fotos hinterlegen. Alle Zeiten werden einem Plausibilitätscheck unterzogen.

Damit das Startgeld zu 100 Prozent an die Hilfsgruppe-Eifel gespendet werden kann, werden noch weitere Sponsoren die Aktion gesucht, so dass Nebenkosten wie Startnummern, Ergebnisdokumentation, Urkunden oder Medaillen gedeckt werden können. Annika: „Das liegt uns wirklich sehr am Herzen“.

In allen Laufkategorien gibt es jeweils für die ersten drei Plätze Urkunden, Medaillen und weitere Überraschungen, wobei Männer und Frauen getrennt gewertet werden. Die Ergebnisse des Spendenlaufes sind später auf der TAF-Timing-Internetseite  einzusehen.

Für Informationen und Rückfragen zur Möglichkeit der Anmeldung zum Perlen-Spendenlauf stehen Carmen und Annika Karwanska, die den Perlenlauf als jährliche Veranstaltung etablieren wollen, unter 02443-7552 zur Verfügung. (Reiner Züll)

 

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Naturschutz-Gebiet Ahrmündung – Bitte nicht stören! – Beräumung von Müll ist abgeschlossen

Ahrweiler – Durch die Flutkatastrophe im Juli 2021 wurden auch im Naturschutzgebiet „Ahrmündung“ große Mengen an Holz, Müll und anderem Schwemmgut abgelagert. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer haben mit großem Engagement den Müll von Hand gesammelt und zusammengetragen. Bereits im Dezember konnte in einer ersten Aktion ein Teil des Mülls dank der Unterstützung durch die Bundespolizei ausgeflogen werden. Mitte März wurden nun weitere rund 30 Tonnen Flutmüll aus dem Naturschutzgebiet mit dem Hubschrauber ausgeflogen und sachgerecht entsorgt. Damit ist die Beräumung von Müll abgeschlossen.

Auch Eisvögel gehören zum Tierbestand im Naturschutzgebiet „Mündungsgebiet der Ahr“. Für sie hat jetzt die Brutzeit begonnen. Foto: Thomas Brötz

Nun ist es von besonderer Bedeutung, dass die wertvolle und vielfältige Natur der naturnahen Flussmündung wieder zur Ruhe kommt. Dies auch insbesondere vor dem Hintergrund der Brut- und Setzzeit der dort lebenden und teilweise streng geschützten Tiere, die bereits begonnen hat. Auch der Biber hat sich nach der Hochflut vor Ort angesiedelt und lebt dort gerne ungestört.

In der letzten Zeit wurden im Naturschutzgebiet vermehrt Spaziergänger, die teils auch mit Hunden auf den neu entstandenen Kiesinseln unterwegs waren, angetroffen. Seitens der Kreisverwaltung Ahrweiler wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Begehen des Naturschutzgebietes Ahrmündung störungsempfindliche und geschützte Arten erheblich beeinträchtigt und sogar zu Brutverlusten führen kann.

Gerade in der Phase der Jungenaufzucht und der Brutzeiten sind Störungen durch freilaufende Hunde und Spaziergänger im Naturschutzgebiet besonders kritisch zu sehen, denn die Tiere benötigen gerade in dieser Zeit ihre ganze Kraft und Energie für die Aufzucht der Jungtiere.

Eine Störung der vorhandenen Tierwelt ist durch die Rechtsverordnung über das Naturschutzgebiet „Mündungsgebiet der Ahr“ verboten. Nach dieser Vorschrift handeln insbesondere Personen ordnungswidrig, die sich abseits der offiziellen Wege in Auwälder oder auf den Kiesinseln im Naturschutzgebiet aufhalten.

Im Sinne des Umwelt- und Naturschutzes appelliert die Kreisverwaltung, sich ausschließlich auf den offiziellen Wegen zu bewegen und die Flora und Fauna nicht zu stören.

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Ricarda Funk, Jason Osborne und VfH Worms machen das Rennen bei der Landessportlerwahl 2021

Region/Mainz – Landessportlerwahl 2021: Slalomkanutin vom KSV Bad Kreuznach gewinnt zum zweiten Mal nach 2015 und wird Nachfolgerin von Dauersiegerin Miriam Welte / Nachwuchsförderpreis an Radsporttalente Jette Simon und Luca Spiegel / Peter Jacqué ist Trainer des Jahres.

Ricarda Funk bei den Frauen, Jason Osborne bei den Männern und die Kunstradfahrerinnen des VfH Worms bei den Teams heißen die Gewinner der 2021er Landessportlerwahl des Landessportbundes Rheinland-Pfalz (LSB). Die Ehrung fand am Sonntagabend im Landesfunkhaus des SWR in Mainz statt. In der Sendung „SWR Sport Rheinland-Pfalz“ wurden die Besten der Besten ausgezeichnet.

Funk war die logische Siegerin bei den Frauen. Für die 29 Jahre alte Bad Breisigerin hatte nach ihrem überraschenden Olympia-Gold im Kanuslalom der Frauen alles gesprochen. Schließlich war sie von allen Assen aus den Team Tokio RLP die einzige, die ihre tolle Leistung mit Gold krönte. Bei der Landessportlerwahl nun vereinte die 1,70 Meter große Athletin („Ich bin einfach nur unfassbar happy, dass sich so tolle Eltern habe“) stolze 24,84 Prozent der Stimmen auf sich und distanzierte ihre Konkurrentinnen damit klar. Bereits 2015 war Funk, für die der Sprung in den Olymp auch der Sprung in eine neue Popularität darstellte, hier ganz oben auf dem Treppchen gelandet. Die 24,84 Prozent bedeuteten nicht nur von allen drei Kategorien den Höchstwert, sondern auch so viel Anteile wie kein/e andere/r Sportler*in bei der vergangenen Wahl erreicht hatte, die etwas länger zurückliegt als üblich – die Landessportlerwahl 2020 war wegen der Corona-Pandemie ausgefallen.

„Wie ich im Olympischen Dorf von den anderen Athleten empfangen worden bin, war unglaublich, ein echter Gänsehaut-Moment“, blickte Funk im Gespräch mit SWR-Moderator Holger Wienpahl in den Rückspiegel. Nach wie vor liebe sie ihren Sport sehr, ein Karriereende sei noch lange nicht in Sicht. „Das ist einfach pure Leidenschaft. Der Tanz zwischen den Torstäben ist das, wofür mein Herz brennt – und macht auf jeden Fall Bock.“ Platz zwei bei der 25. Auflage der Sportlerwahl erreichte wie im Vorjahr die 500-Meter-Hindernis-Läuferin Gesa Krause von Silvesterlauf Trier, die als Sympathieträgerin der Deutschen Leichtathletik gilt. Auf die 29-Jährige, die sich bei den Spielen in Tokio nach intensiven Trainingslagern mit bis zu 160 Kilometern pro Woche einen tollen fünften Rang erkämpft hatte, entfielen exakt 20,14 Prozent der Stimmen. Auf dem Bronze-Rang landete der Speerwerferin Christin Hussong vom LAZ Zweibrücken mit 19,58 Prozent, für die es ebenfalls ein herausragendes Jahr war – auch wenn der viermaligen Deutschen Meisterin in Tokio die Krönung versagt blieb.

Bei den Männern sicherte sich mit Ruderer Jason Osborne vom Mainzer Ruder-Verein der Drittplatzierte der Jahre 2018 und 2019 diesmal den Sieg. Für das Konditionswunder, das vor wenigen Wochen von Mainz-Weisenau nach Offenbach umgezogen ist, war es der allererste Triumph bei der Landessportlerwahl. Der 28-Jährige, der es liebt, an seine Grenzen zu gehen und sich nicht selten bis zum letzten Korn verausgabt, hatte sich in Tokio gemeinsam mit seinem Partner Jonathan Rommelmann vom Crefelder Ruder-Club Silber im Doppelzweier geschnappt. „Diese Medaille bedeutet sehr viel für mich, besonders aber auch für meinen Heimatverein MRV, für den es die erste Olympia-Medaille war“, sagte Osborne, der nach eigener Aussage überrascht war, „dass ich hier als Sportler des Jahres sitze – es waren ja auch noch viele andere Topathleten in der Nominierung drin“. Robert Sens, Osbornes früherer Coach, wies in seiner Kurz-Laudatio noch darauf hin, dass es „die erste Medaille für Deutschland im leichten Männer-Doppelzweier“ war. Osborne vereinte 22,49 Prozent der Stimmen auf sich und gewann damit ebenfalls mit deutlichem Vorsprung vor dem Berufssoldaten und Greco-Ringer Denis Kudla vom SV Alemannia Nackenheim (19,50 Prozent), der sich im Tokio zum zweiten Mal in Folge Olympia-Bronze gesichert hatte und 2024 in Paris als Anwärter auf die Goldmedaille gilt. Auf dem dritten Rang landete mit hauchdünnem Rückstand Richard Schmidt aus dem Deutschland-Achter, der in Tokio Silber geholt hatte. Auf den sympathischen Hünen vom RV Treviris Trier, der seine äußerst erfolgreiche Karriere mittlerweile beendet hat, entfielen 19,49 Prozent der Stimmen.

In der Kategorie „Team des Jahres“ hatte wie so oft in den vergangenen Jahren wieder einmal eine Kunstrad-Formation die Nase vorne. Diesmal allerdings kein Duo, sondern ein Quartett. Der Frauenvierer des VfH Worms hatte bei der Hallenradsport-WM vor 4.000 Zuschauern in der Stuttgarter Porsche-Arena seine famose Saison gekrönt und mit dem Gewinn des Weltmeistertitels gleichzeitig den größten Erfolg in seiner Vereinsgeschichte erzielt. Hannah Rohrwick, Sabrina Born, Annika Furch und Nora Erbenich, die nach dem WM-Titel inklusive Trainer Jürgen Born geschlossen zurückgetreten waren, aber ihrem Verein immer noch als Vorständlerinnen eng verbunden sind, legten eine Top-Kür aufs Parkett. 25 Elemente in fünf Minuten. Ohne Wackler. Ohne Unsicherheiten. Bei der Landessportlerwahl nun schafften diese vom Charakter her sehr unterschiedlichen Frauen beachtliche 23,75 Prozent. „Der perfekte Abschluss eines tollen Jahres“, brachte es Annika Furch auf den Punkt. Die Wormserinnen landeten damit vor dem VC Neuwied, Aufsteiger in die Volleyball-Bundesliga der Frauen (22,16) sowie den Gewichtheber*innen des AV 03 Speyer (19,82) ganz oben auf dem Podest. Die Neuwiederinnen um Erfolgstrainer Dirk Groß und Identifikationsfigur Sarah Kamarah hatten sich in Liga zwei mit nur einer Niederlage und nur 15 Satzverlusten in 23 Partien die Zweitliga-Meisterschaft gesichert. Damit ist die 65.000-Einwohner-Stadt am rechten Rheinufer das erste Mal nach 1974 wieder Erstligist – damals waren es die Männer gewesen. Der AV 03 Speyer war am 19. Juni 2021 vor den Augen von Ministerpräsidentin Malu Dreyer bereits zum sechsten Mal in der Vereinshistorie Deutscher Mannschaftsmeister im Gewichtheben geworden.

Der Nachwuchsförderpreis, den der Landessportbund zum zwölften Mal verlieh, ging mit Jette Simon (Junioren-Weltmeisterin Scratch vom 1. FC Kaiserslautern) und Luca Spiegel (Vize-Junioren-Weltmeister U19 Teamsprint vom RV Offenbach/Queich) an zwei große Talente aus dem Bahnradteam Rheinland-Pfalz.

Über den von der Jury zum achten Mal vergebenen Trainerpreis freute sich Coach-Urgestein Peter Jacqué von den Wasserballern des SC Neustadt, der vor wenigen Wochen seinen 75. Geburtstag gefeiert hat.

Die Ergebnisse der Landessportlerwahl 2021 im Überblick:

Sportlerinnen

  1. Ricarda Funk (29/KSV Bad Kreuznach)                                         24,84 Prozent
  2.           Gesa Felicitas Krause (29/Silvesterlauf Trier)                           20,14 Prozent
  3. Christin Hussong (28/LAZ Zweibrücken)                                     19,58 Prozent
  4. Hannah Ludwig (22/RSC Stahlross Wittlich)                               18,33 Prozent
  5. Jasmin Grabowski (30/JC Zweibrücken)                                      17,11 Prozent

Sportler

  1. Jason Osborne (28/Mainzer Ruder-Verein)                                22,49 Prozent
  2. Denis Kudla (27/SV Alemannia Nackenheim)                             19,50 Prozent
  3. Richard Schmidt (34/RV Treviris Trier)                                         19,49 Prozent
  4. Julian Weber (27/USC Mainz)                                                            19,47 Prozent
  5. Timo Bichler (23/RV Dudenhofen)                                                   19,06 Prozent

Teams

  1. VfH Worms (Kunstrad)                                                                         23,75 Prozent
  2. VC Neuwied (Volleyball)                                                                       22,16 Prozent
  3. AV 03 Speyer (Gewichtheben)                                                           19,82 Prozent
  4. Schützenverein Diez-Freiendiez (Schießen)                               17,46 Prozent
  5. BSG Stadtverwaltung Ludwigshafen (Kegeln)                           16,81 Prozent

Nachwuchsförderpreis männlich

Luca Spiegel (17 Jahre/Bahnradsprinter vom RV Offenbach/Queich)

Nachwuchsförderpreis weiblich

Jette Simon (17 Jahre/Bahnradsprinterin vom 1. FC Kaiserslautern)

Trainerpreis

Peter Jacqué (75 Jahre/Trainer-Urgestein bei den Wasserballern des SC Neustadt)

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Verbandsgemeinde Mendig für Notlagen gewappnet – Zweitägige Fortbildung des Verwaltungs-Stabes

Mendig – Die Verbandsgemeinde Mendig hat seit Längerem einen Verwaltungsstab eingerichtet, der bei Krisen, Unglücken und Notlagen zusammenkommt, um schnelle Entscheidungen treffen zu können. Die Corona-Pandemie, Flutkatastrophe im Ahrtal und nicht zuletzt der Ukraine-Krieg werfen ein neues Licht auf die Vorkehrungen für den Krisenfall. Vielen wird bewusst, dass man sich ohne große Vorwarnung in einem Ausnahmezustand wiederfinden könnte.

„Zuständig ist die Verbandsgemeinde für Notlagen unterhalb der Katastrophenschwelle. Darauf gilt es intern vorbereitet zu sein. Kern des Krisenmanagements ist der sogenannte Verwaltungsstab sowie für die Vor-Ort-Arbeit der Führungsstab der Freiwilligen Feuerwehren der VG.

Der Verwaltungsstab wird im Krisenfall im Rathaus der Verbandsgemeinde einberufen und setzt sich aus verschiedenen Fachabteilungen zusammen.

Entscheidungen im Ernstfall

Während einer zweitägigen Fortbildung in den Konferenzräumen des Seehotels Maria Laach wurden die Verwaltungsstabmitglieder durch die beiden Krisenexperten Andreas H. Karsten und Manuel Weiskopf, Deutsche Bevölkerungsschutz Akademie (debak), nun intensiv geschult. Die Fortbildung habe gezeigt, dass es nicht immer eine Blaupause für einen Krisenfall gäbe. „Strukturiertes, zeitnahes und effektives Handeln ist daher das Gebot der Krisenbewältigung“, so der Leiter des Verwaltungsstabes, Bürgermeister Jörg Lempertz.

Von wesentlicher Bedeutung ist nach der Ahrtal-Katastrophe auch die Frage, wie die Bevölkerung bei einer Notlage flächendeckend informiert werden kann. Die Warn-App Katwarn und Nina seien zwar sinnvoll, werden aber längst nicht von allen genutzt. Insofern fordert der Bürgermeister dringend die zügige Einführung eines nationales SMS-Warnsytems. Neben Lautsprecher-Wagen und Radio-Durchsagen wird auch die Einführung von digitalen Sirenenanlagen mit Durchsagemöglichkeiten gesehen, deren Beschaffung derzeit kreisweit analysiert wird.

Übergangsweise beschafft die Verbandsgemeinde mobile Sirenenanlagen, die zeitnah Warnungen von betroffenen Ortsbezirken zulassen.

„Jede Krise ist herausfordernd, sowohl vom Zeitkonstrukt als auch von der Entscheidungsfülle. Genau deswegen sind Schulungen, Übungen und Fortbildungen wie die Aktuelle ein guter Ansatz, um auf solche Lagen gut vorbereitet zu sein“, so das Fazit der Schulungsteilnehmer.

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500 junge Rotbuchen wachsen im Waldstück bei Blumenrath

Alsdorf – Platz zum Wachsen ist hier reichlich: 500 junge Rotbuchen sind jetzt im Waldstück zwischen Blumenrath und der Broicher Siedlung – nahe Poststraße – gepflanzt worden. Sie füllen auf dieser Fläche Lücken, denn aufgrund von Hitze und Pilzbefall mussten dort zahlreiche Bäume entommen werden. Die Rotbuchen sind ein Geschenk: Im Rahmen der Aktion „Net(t)Aufforsten“ spendieren die NetAachen GmbH in Zusammenarbeit mit der fit4future foundation Germany verschiedenen Kommunen der Städteregion Aachen Bäume.

Für jeden ihrer über 2.500 Geschäftskunden pflanzt die NetAachen einen Baum. Den Auftakt hat die Pflanzung in Alsdorf markiert. Dort haben Bürgermeister Alfred Sonders, der Geschäftsführer der NetAachen GmbH, Andreas Schneider, Revierförster Marko Steinmetz und Dr. Timo Sachsen vom Amt für Planung und Umwelt der Stadt Alsdorf mit angepackt. „Wir wollen als regionales Unternehmen einen aktiven Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung der Städteregion beitragen. Dazu gehört auch, die Region grüner und damit noch ein Stück lebenswerter werden zu lassen“, sagte Andreas Schneider. Auch Alfred Sonders hob die Zusammenarbeit von NetAachen und der Stadt Alsdorf hervor: „500 neue Bäume für unsere Stadt sind ein gewichtiger Beitrag für das Stadtklima im Speziellen und den Klimaschutz im Allgemeinen. Für diese Legislaturperiode hatte ich mir vorgenommen 500 zusätzliche Bäume zu pflanzen. Dank der Förderung von NetAachen kommen wir damit ein gutes Stück voran.“ (apa)

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Testwettkampf für die Sportler der LG Laacher See beim Frühjahrslauf in Bad Godesberg

Laacher See – Anfänger- und Wiedereinsteigertraining bei der LG Laacher See. Eigentlich sollte am 3. April der große Tag für die Walker und Läufer der LG Laacher See beim Halbmarathon in Bonn sein. Leider wurde die Veranstaltung abgesagt. Das Training wird von einen Teil der LG’ler, wie geplant durchgeführt und am ersten April Wochenende kann der Wettkampf gestartet werden. Es steht allerdings bei einigen noch nicht fest, wo dieser sein wird.

Als 10er Testwettkampf suchten sich Läufer und Walker der LG Laacher See den Frühjahrslauf in Bad Godesberg aus. Bei schönstem Sonnenwetter, mit zum Teil böigem Wind, fand die Veranstaltung auf dem Heiderhof statt. Bei den 10 km musste ein 5 km Kurs zweimal gelaufen oder gewalkt werden.

Jutta Handwerker, Dieter Wolnitzki, Frank Monschauer und Elisabeth Waldorf walkten die 10 km. Als erste Frau erreichte Jutta das Ziel in 1:14:28 Std. Damit ließ sie ihre Mitstreiter Dieter (1:18:16 Std.) und Frank (1:21:42 Std.) deutlich hinter sich.

Raheb Rahimi (M 20, 39:42 Min.), Klaus Dieter Müller (M 50, 50:38 Min.), Klaus Jahnz (M 70, 63:29 Min.) und Michael Ringel (M 45, 1:14:59 Std.) liefen den traditionellen Frühjahrslauf.

Das tolle Wetter machte es möglich, dass die Siegerehrung im Freien stattfinden konnte.

Unter dem Motto „von Null auf 10 000 Meter“ bietet die LG Laacher See am 30. März einen kostenlosen Infoabend für Laufanfänger und Wiedereinsteiger an. Ziel des Aufbautrainings ist die bewährte Teilnahme am Volkslauf „Rund um den Laacher See“ mit dem PSD Bank-Cup.

Folgender Ablauf ist vorgesehen:

  1. Mittwoch, 03.2022, 19:00 Uhr Kostenloser Informationsabend im Restaurant
    Ratsstuben in Mendig
  2. Donnerstag, 03.2022: Erstes gemeinsames Training in den Thürer Wiesen, Am alten Fort (Parken direkt neben den alten Gebäuden, gegenüber Reginaris)
  3. Danach Trainingsempfehlung, Beratung
  4. Weitere regelmäßige online-Sprechstunden nach Bedarf

Wichtig ist den Verantwortlichen der LG, dass alle Maßnahmen unter Beachtung der jeweils gültigen Verordnungen zur Corona-Krise durchgeführt werden.

Alle Interessierten werden gebeten sich bei Klaus Jahnz (Klaus@lglaachersee.de, Tel. 02651-76907 oder 0175-2962172) zu melden.