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BVR rechnet mit mehr Unternehmens-Insolvenzen – Entlastung der Wirtschaft dringend geboten

Region/Berlin – In seinem gestern veröffentlichten Konjunkturbericht prognostiziert der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) eine Trendwende bei den Unternehmensinsolvenzen in Deutschland. „Die Unternehmensinsolvenzen werden 2022 zunehmen, aber im historischen Vergleich noch immer moderat bleiben.“ sagte BVR-Vorstand Dr. Andreas Martin. Das Konjunkturumfeld habe sich durch den Ukraine-Krieg deutlich verschlechtert und viele Unternehmensbilanzen seien nach der Coronakrise geschwächt. Zudem waren die Fallzahlen in den Krisenjahren 2020 und 2021 aufgrund der umfangreichen staatlichen Coronahilfen ungewöhnlich niedrig ausgefallen.

Im Hauptszenario der Insolvenzprognose rechnet der BVR im Vorjahresvergleich mit einem Anstieg um rund 20 Prozent auf etwa 16.800 Fälle. In den beiden Jahren 2020 und 2021 waren die Fallzahlen noch um 15,5 Prozent beziehungsweise 11,7 Prozent zurückgegangen. Modellbasierte Schätzungen des BVR signalisieren, dass durch die Hilfen der öffentlichen Hand 2020 bis zu 13.700 und 2021 bis zu 9.500 Unternehmensinsolvenzen verhindert wurden.

Nach Einschätzung des BVR konzentriert sich die Politik bei ihren bisher im Zuge des Ukraine-Krieges beschlossenen oder angekündigten Hilfsmaßnahmen vor allem auf Privatpersonen. Dagegen fehlen gezielte Entlastungen für stark von gestiegenen Energiepreisen und Lieferkettenproblemen betroffene mittelständische Unternehmen. „Auch Unternehmen mit gesundem Geschäftsmodell sind zum Teil existenziell bedroht. Diese Unternehmen sollte der Staat zielgerichtet unterstützen“, so Martin. Hilfen nach dem Gießkannenprinzip sollten aber vermieden werden, um die Finanzpolitik nicht zu überfordern.

Dringend geboten seien weitere Entlastungen von den Energiekosten, beispielsweise durch eine vorübergehende Absenkung der Stromsteuer. Sinnvoll wäre auch die zeitnahe Schaffung von Förderkreditprogrammen, wie in der Coronapandemie geschehen, der Förderkreditinstitute des Bundes und der Länder mit umfangreicher staatlicher Haftungsfreistellung für die betroffenen Unternehmen. Auch könnten den Unternehmen im Rahmen des Verlustvortrages einen Rücktragzeitraum von drei statt bisher zwei Jahren gegeben werden, um krisenbedingt erlittene Verluste besser mit künftigen Steuerzahlungen verrechnen zu können.

 

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Pachten statt kaufen in Wachtberg – Mit der enewa zu grünem Strom vom eigenen Dach

Wachtberg – Die enewa, Energie + Wasser Wachtberg, hält jetzt ein interessantes Angebot vor. Das Tochterunternehmen der Gemeinde Wachtberg bietet Photovoltaikanlagen zur Pacht an. „Auf den Dächern Wachtbergs gibt es noch sehr viel ungenutztes Potenzial für Photovoltaikanlagen“, sagte enewa-Geschäftsführer Kai Birkner, als er jüngst gemeinsam mit der enewa-Aufsichtsratsvorsitzenden, Ratsmitglied Andrea Lohmeier, mit Bürgermeister Jörg Schmidt und Beigeordnetem Swen Christian das neue Solar-Pacht-Angebot der enewa präsentierte.

Als lokaler Energie- und Wasserversorger, führte Birkner aus, wolle die enewa den Anteil an Strom aus Sonnenenergie vor Ort deutlich steigern. Auch wenn jedes Eigenheim nur eine kleine Dachfläche habe, würden viele solcher Anlagen dabei helfen, die Energieversorgung unabhängiger von Energieimporten zu machen. Anlass zur Entwicklung dieses Angebots gab es laut Beigeordnetem Swen Christian aufgrund der Erkenntnis, dass Installation und Inbetriebnahme der Anlagen, ebenso wie die Klärung steuerlicher Aspekte und Registrierung im Marktstammdatenregister Hürden darstellen.

Photovoltaik schlüsselfertig durch die enewa

Diese werden nun abgebaut, denn das Modell sieht Folgendes vor: Die enewa kümmert sich um die Finanzierung, die Planung und den Bau der Photovoltaikanlage. Der Eigentümer pachtet die Anlage dann schlüsselfertig für einen festen monatlichen Betrag. „Wir möchten es damit den Wachtberger Bürgerinnen und Bürgern leichter machen, Teil der Energiewende zu werden. Zu viele scheuen noch die Investition für die neue Anlage oder es fehlt das notwendige Wissen oder die Zeit, sich um den Bau und die Wartung zu kümmern. Das möchten wir ihnen abnehmen“, erläuterte Birkner das kürzlich an den Start gegangene Angebot. Einen Teil des auf ihrem Dach erzeugten Ökostroms können die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses selbst nutzen. Der Überschuss wird ins öffentliche Netz eingespeist und vergütet. Bei der hier erforderlichen Registrierung der Anlage unterstützt die enewa ebenfalls. Durch die langfristige Eigenerzeugung von Solarstrom halten die Pächter einen Teil ihrer Stromkosten stabil. Und auch bei Fragen rund um den Netzanschluss, bei Schäden oder Reparaturen stehe die enewa zur Verfügung, versicherte Birkner. „Wir helfen gern persönlich. Dabei wird jede Anlage individuell auf die Verhältnisse der Dachflächen und der Benutzer zugeschnitten. Auf Wunsch kann die Photovoltaikanlage um einen Stromspeicher ergänzt werden, der ebenfalls gepachtet werden kann. Nach Ablauf der Erstlaufzeit von zehn Jahren besteht die Möglichkeit, auf Wunsch, die Anlage zu übernehmen.“ Bei der Auswahl der Photovoltaikanlagen hat sich die enewa bewusst für ein Fabrikat mit einer garantiert langen Lebensdauer von 25 Jahren entschieden. Auch die Kosten legt die enewa offen, so dass jeder Interessent zu Beginn abwägen kann, ob er das enewa-Pachtangebot annehmen oder die Anlage eventuell doch schon direkt kaufen möchte.

Bürgermeister Schmidt ist vom Solar-Pacht-Modell der enewa überzeugt und sich sicher, dass es ein Erfolg werden wird: „Die professionelle Beratung im Vorfeld, eine dann auf das jeweilige Hausobjekt angepasste Photovoltaikanlage, dazu der Rund-um-Service während der Laufzeit, dieses Angebot wird es den Wachtbergerinnen und Wachtbergern leicht machen, sich für eine Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Dach zu entscheiden.“

Enewa-Zuschuss für kleine „Balkon-Photovoltaik“

Und für kleine Balkon-Photovoltaikanlagen bietet enewa ihren Stromkunden einen Zuschuss von 100 Euro zum Kauf einer Anlage bei TINKS, dem benachbarten Garten-, Heimwerker- und Freizeitmarkt, so dass bei günstiger Lage auch Mieter einen kleinen Teil zur Energiewende beitragen können.

Weitere Infos zu den beiden Angeboten bei der enewa: Telefon (0228) 3773680 oder online unter www.enewa.de . (mm)

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Brohltal-Klinik St. Josef in Burgbrohl mit neuem Arbeitszeit-Modell

Burgbrohl – Eltern im Fokus – Frühe Dienstzeiten machen es vielen Eltern unmöglich, in ihrem Beruf als Gesundheits- und Krankenpfleger:innen zu arbeiten. In der Brohltal-Klinik St. Josef sorgt nun ein neues Arbeitszeitmodell dafür, dass sich Beruf und Familie entspannter vereinbaren lassen.

In der Brohltal-Klinik St. Josef können seit Ende 2021 die ersten Gesundheits- und Krankenpfleger:innen ihren Dienst um acht Uhr morgens statt um sechs Uhr beginnen. Dies ist in den meisten Kliniken nicht möglich, weil insbesondere in den ersten Stunden der Frühschicht viele Routinearbeiten anfallen. Aufgrund dieser strikten Vorgaben bleibt vielen Eltern die Rückkehr in ihren Beruf verwehrt. Gleichzeitig sucht die Branche dringend nach Pflegekräften. „Wenn wir Fachkräfte gewinnen wollen, müssen wir auf deren Bedürfnisse eingehen. Sonst geht das Potenzial dieser hochqualifizierten Menschen verloren“, erklärt Claudia Häfner, kaufmännische Direktorin der Brohltal-Klinik St. Josef in Burgbrohl. Sie hat das neue Arbeitszeitmodell ins Leben gerufen. Durch die spätere Anfangszeit bleibt Eltern morgens mehr Zeit, um beispielsweise die Kinder in die Kita zu bringen. Grundsätzlich sind noch weitere individuelle Arbeitszeiten möglich. Das Modell bietet zahlreiche Komponenten, um Mütter und Väter in Elternzeit oder ohne andere Betreuungsmöglichkeiten zu unterstützen. So können die Gesundheits- und Krankenpfleger:innen an festen Tagen arbeiten und auf Wunsch ausschließlich tagsüber, an Wochenenden oder in der Nachtschicht.

Qualifizierte Aufgaben entlasten die Kolleg:innen

Die neuen Mitarbeiter:innen übernehmen bei gleicher Stundenzahl Aufgaben außerhalb der regulären Routinearbeiten, für die jedoch examinierte Kräfte nötig sind. Dazu zählen zum Beispiel Patiententestungen. Dadurch entlasten sie die Kolleg:innen in der regulären Schicht. Entsprechend groß ist die Zustimmung innerhalb der Belegschaft: „Unsere Mitarbeiter:innen sehen das Konzept als echte Unterstützung ihrer Arbeit“, so Häfner. Für Eltern bietet das neue Modell deutliche Vorteile. „Jetzt habe ich die Möglichkeit, mich um mein Kind zu kümmern und trotzdem in meinem Beruf, der mir viel Spaß macht, tätig zu sein“, sagt Christiane Huse, die seit Anfang 2022 als Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Brohltal-Klinik St. Josef arbeitet. „Ich schätze es sehr, dass mich die Klinik dabei voll unterstützt.“

Mit hoher Flexibilität zu weiteren Fachkräften

Bis Ende April erweitert die geriatrische Rehabilitationsklinik in Burgbrohl ihre Kapazitäten um 20 weitere Betten. Der Bedarf an weiteren qualifizierten Gesundheits- und Krankenpflegekräften ist daher hoch. Häfner: „Wir hoffen, dass wir mit unserem neuen Modell weitere Eltern überzeugen können, wieder ins Berufsleben zurückzukehren.“

Über die Brohltal-Klinik St. Josef

Die Brohltal-Klinik St. Josef ist eine Fachklinik für geriatrische Rehabilitation in Burgbrohl und gehört dem Klinikverbund Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler an. Sie verfügt derzeit über 70 Planbetten und 15 Plätze in der Tagesklinik. Ein multiprofessionelles Team aus Ärzt:innen, Therapeut:innen und Pfleger:innen behandelt Senior:innen mit den unterschiedlichsten Indikationen, um sie in die Lage zu versetzen, wieder bestmöglich alleine zurechtzukommen.

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Der Zehn-Millionen-Ausbau am Bahnhof Mechernich nimmt Formen an

Mechernich – Zehn-Millionen-Projekt „Barrierefreier Bahnhof Mechernich“ nimmt weiter konkrete Gestalt an. Als Mechernichs stellvertretender Verwaltungschef Thomas Hambach und der den Bau begleitende Diplom-Ingenieur Wilfried Claesgens von der Gemünder Ingenieursgesellschaft mbH C + K Gotthardt + Knipper im März vor einem Jahr eine Zwischenbilanz zum Zehn-Millionen-Euro-Projekt „Barrierefreier Bahnhof Mechernich“ zogen, konnten sie nicht ahnen, dass wenige Monate später eine nie dagewesene Flutkatastrophe alle ihre Prognosen über den Haufen werfen und die Eifelstrecke Köln-Trier-Saarbrücken schwer beschädigen würde.

Unter dem Einsatz schwerer Kräne wurde am Wochenende die Fußgängerüberführung am für zehn Millionen Euro neugestalteten Mechernicher Bahnhof installiert. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Seit der Flutnacht auf den 15. Juli 2021 ist die Strecke bis Mechernich noch komplett stillgelegt, im kommenden April soll allerdings mit der Wiedereröffnung zu rechnen sein. Auch die Baumaßnahmen an den Bahnsteigen und im Umfeld schreiten unvermindert voran. Am Samstag wurde unter Einsatz schwerer Kräne die Fußgängerüberführung zwischen Bahnhofsseite und Mechatronics-Seite montiert.

In Angriff genommen wurden die Bauarbeiten einer ganz überbrückten, barrierefreien Bahnsteiganlage mit drei Aufzügen am 15. Juni 2020. Ursprünglich waren nur zwei Aufzüge vorgesehen, im Zuge der Maßnahme entschied man aber in Abstimmung mit dem Fördergeber, dass man sowohl vom Bahnhofsberg, als auch von der Friedrich-Wilhelm-Straße aus auf die Gleisanlage und zu den Zügen gelangen können soll.

Alle 20 Minuten nach Köln und Bonn

Die Mechernicher Bahnsteiganlage soll eine moderne und benutzerfreundliche Anlage an der Eisenbahnlinie Köln-Trier-Saarbrücken werden, die (noch) in beide Fahrtrichtungen im Halbstundentakt („Viertel vor“ und „Viertel nach“ jeder vollen Stunde) bedient wird – und nach der geplanten Elektrifizierung der Strecke bis 2026 in den Folgejahren zur S-Bahn im 20-Minuten-Takt wird.

Spätestens dann gehört die Stadt Mechernich ÖPNV-technisch zum Dunstkreis der Millionen-Metropole Köln. Das moderne Mechernicher Bahnhofsgebäude, das auf Privatinitiative des Mechernicher Unternehmers Rolf Schäfer („Schäfer-Reisen“) 2006 umgebaut worden war, ist dann eine weitere barrierefreie Drehscheibe inmitten des Kreises Euskirchen.

Hinzu kommt die Bedeutung Mechernichs als Mittelzentrum und Medizin- und Bildungsstadt, die von überall ringsum erreichbar ist. „Das ist überfällig und wird positive Effekte nach sich ziehen“, so Erster Beigeordneter Thomas Hambach, „die wir bedienen können und wollen“. Die Bedeutung Mechernichs werde weiter zunehmen.

Das gelte sowohl für die medizinische Versorgung Mechernichs und für die komplette Bandbreite der Schulformen inmitten des Kreises, die in Mechernich angeboten werden, als auch in Sachen Inklusion und Arbeit mit und für Menschen mit Behinderung. Am Standort der ehemaligen RWZ-Siloanlagen, der von der Floisdorfer Firma H & P Schilles Tiefbau GmbH entwickelt wird, haben sich sowohl die Lebenshilfe HPZ (Heilpädagogisches Zentrum) in Bürvenich als auch die Nordeifelwerkstätten (NEW) Etagen gesichert.

Durch den Neubau eines erheblich breiteren Mittelbahnsteiges soll sich auch der Betrieb und Komfort für die Fahrgäste auf den Gleisen erheblich verbessern, so der Bauentwickler Diplom-Ingenieur Wilfried Claesgens: „Bisher konnten aus Sicherheitsgründen zwei Züge nicht gleichzeitig aneinander vorbeifahren, weil der derzeitige Zwischenbahnsteig dafür zu schmal ist. Der eine Zug konnte erst einfahren, wenn der andere den Bahnhof verlassen hat.“

Eine Brücke und drei Aufzüge

„Der Mittelbahnsteig soll über die Brücke mit Treppenanlagen, die jetzt gebaut wird, sowie über drei Aufzüge erreichbar sein“, erklärte Thomas Hambach. Was die Finanzierung des Zehn-Millionen-Baus angeht, bleibt der Erste Beigeordnete zuversichtlich: „Wir als Stadt realisieren die Maßnahme stellvertretend für die Bahn, weil wir sonst mit einem modernen und behindertengerechten Bahnsteig noch viele Jahre lang nicht an der Reihe gewesen wären.“

Aber refinanziert werde das Ganze vom Fördergeber Zweckverband „Nahverkehr Rheinland“. Was die Baukosten betrifft, sogar zu 100 Prozent und auch die Planungskosten mit einem großen Anteil. Dennoch verbleiben einige Hunderttausend Euro bei der Stadt als Eigenanteil. „Dies ist aber politischer Wille und über die Parteigrenzen hinaus beschlossen. Das ist gut investiertes Geld in unsere Stadtentwicklung und für unsere Bürger“ so Hambach.

Der Bahnhof in Mechernich wurde 1865 an der Bahnstrecke Hürth-Kalscheuren-Ehrang eröffnet. Am Bahnhof halten normalerweise Züge von DB Regio, die unter der Marke Vareo verkehren. Am Busbahnhof halten die Regionalbuslinien der RVK.

Mechernich war am 1. Juli 1865 der erste Bahnanschluss des damaligen Kreises Schleiden, auch wenn der Bahnhof noch auf dem Gebiet der benachbarten, zum Kreis Euskirchen gehörenden Gemeinde Kommern lag. Zwei Jahre später folgte am 1. September 1867 der nächste Abschnitt von Mechernich bis Kall, bis dahin fungierte der Mechernicher Bahnhof provisorisch als Endbahnhof der Strecke. Er erhielt ein vergleichsweise schmuckloses Empfangsgebäude in einem für die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft typischen schlichten klassizistischen Baustil. Das Gebäude war mit Wartesälen der 1. bis 3. Klasse und einer Bahnhofswirtschaft ausgestattet. Im Laufe der Jahre wurde es den steigenden Anforderungen angepasst und erweitert.

2007 an „Schäfer Reisen“

Das Gebiet des Bahnhofs kam erst 1959 zur Gemeinde Mechernich, nachdem die Gemeinde Kommern 1956 den Antrag gestellt hatte, den Bahnhof umzubenennen. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude wie auch viele andere Bahnhöfe und Abschnitte der Eifelstrecke schwer beschädigt.

Der Neubau begann 1961. 2007 verkaufte die DB AG das Gebäude an das Mechernicher Omnibus-Traditionsunternehmen „Schäfer Reisen“, das den Bahnhof 2009 bis 2010 umfassend zur „Gleispassage Mechernich“ umgestalten ließ. Im Inneren wurden die Toiletten barrierefrei ausgebaut sowie ein Kiosk und ein Café/Bäckerei eingerichtet.

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Jugendliche aus dem Dekanat St. Willibrord Westeifel empfangen Firmung

Neuerburg/Arzfeld/Trier – 89 junge Menschen aus den Pfarreiengemeinschaften Arzfeld und Neuerburg im Dekanat St. Willibrord Westeifel haben am vergangenen Wochenende, 26. und 27. März, das Sakrament der Firmung empfangen.

Krankheitsbedingt vertrat Dechant Christoph Kipper den Trierer Weihbischof Franz Josef Gebert, der dort für gewöhnlich die Firmung spendet. Bei dem Vorgespräch im Pfarrsaal Neuerburg gaben die 18 Bewerber der ersten Firmgruppe am Sonntag einen Überblick über die Vorbereitungstreffen mit Gemeindereferentin Martina Phlepsen. Die Jugendlichen stellten an verschiedenen Stationen je ein Thema der Firmvorbereitung vor. Wer bin ich? Wie stelle ich mir Gott vor? – nur zwei von vielen Fragen, mit denen sich die Jugendlichen im Vorfeld der Firmung beschäftigt hatten. Pandemiebedingt gab es auch die ein oder andere Hausaufgabe zu erledigen: Freundschaftsbändchen knüpfen mit den Firmpaten zum Beispiel.

Nach dem Vorgespräch ging es für die Jugendlichen und Dechant Kipper in die St. Nikolaus Kirche Neuerburg. Die Firmbewerberinnen und -bewerber hatten Fürbitten vorbereitet, die vor allem Menschen in Kriegs- und Krisengebieten einschlossen. Auch Menschen, die sich für Frieden einsetzen, Medienschaffende, Soldatinnen und Soldaten sowie Rettungskräfte wurden in die Gebete mit aufgenommen. „Wir leben in schweren Zeiten. Corona hat diese Firmvorbereitung erschwert, die nicht auf normalen Wege stattfinden konnte. Aber auch die Krise in der Ukraine macht manchen Firmlingen zu schaffen“, erklärte Phlepsen. „Wir leben in schweren Zeiten, und auch die Kirche befindet sich in einer schweren Zeit. Trotz diesen Umständen haben sich diese jungen Menschen bewusst für die Firmung entschieden. Und das ist gut so. Der Glaube ist das, wofür wir einstehen sollten. Und diesen Glauben zu bezeugen, vor den eigenen Freunden, vor der Öffentlichkeit, braucht Mut und Stärke. Diese Stärke erhoffen wir uns unter anderem vom Heiligen Geist.“ Mit diesen Worten bat die Gemeindereferentin den Dechanten, den Firmlingen das Sakrament zu spenden.

Der Heilige Geist, so Kipper, werde das Leben der jungen Menschen begleiten und führen. „Diese Zusage ist es, die heute in der Firmung ausgesprochen wird. Gott ist da.“ In der Lesung aus dem Evangelium nach Lukas griff der Dechant schließlich das Gleichnis vom verlorenen Sohn auf und schlug die Brücke zum Sakrament der Firmung. „Dem ersten Sohn geht es nur um sich. Doch nach seinem Niedergang verändert sich sein Denken. Da bleibt er nämlich nicht bei sich stehen, was das große Problem vorher gewesen ist. Er denkt an seinen Vater, bezieht nicht mehr nur alles auf sich. Er schafft es tatsächlich, seinen Geist hinzubewegen zu seinem Vater. Er macht sich auf den Weg, er bleibt nicht da, wo er ist, bei sich alleine“, erklärt Kipper. „Um genau das, liebe Firmlinge, geht es, wenn euch heute die Firmung gespendet wird. Es geht nicht um den Abschluss einer Ausbildung, sondern um den Weg. Es geht um den Impuls, die Energie, nicht bei mir selbst zu bleiben. Heiliger Geist bedeutet Bewegung.“ Und er fragte die Firmlinge: „Bewegst du dich hin zu Gott und zu den Menschen? Bleibst du lieber wie du bist? Geht es dir um dich? Oder lässt du dich von Gottes Geist, von seiner Energie, von seinem Impuls ansprechen, dich bewegen? Liebe Firmlinge, diese Bewegung brauchen wir. Nicht nur, aber auch in der Kirche unserer Tage. Nicht sitzen bleiben, nicht bei sich selbst stehen bleiben, sondern über sich selbst hinausgehen – hin zu Gott und den Menschen.“

Die Firmreise durch das Dekanat St. Willibrord Westeifel begann für Weihbischof Gebert am 19. März in der Pfarreiengemeinschaft Bleialf. Am 20. März folgte ein Firmgottesdienst in der Pfarreiengemeinschaft Schönecken-Waxweiler. Den Abschluss der Firmreise bildet die Pfarreiengemeinschaft Prüm mit zwei Gottesdiensten am 2. April. Insgesamt empfangen 240 Jugendliche im Dekanat das Sakrament der Firmung. (ia)

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Ein Jahr Ambulantes Therapie-Zentrum Nassau

Region/Bad Ems – Ein starkes Team bietet Physiotherapie, Logopädie und Ernährungsberatung. Mit einem deutlich erweiterten Team startet das Ambulante Therapiezentrum Nassau in seine zweite Saison. Vor gut einem Jahr eröffnete die Paracelsus Klinik Bad Ems das Angebot einer ambulanten Gesundheitsversorgung in Nassau im Neuzebachweg 2. In den großzügig und modern ausgestatteten Behandlungs- und Beratungsräumen bietet ein elfköpfiges Team unter der Leitung der Physiotherapeutin Danuta Schwientek aus den Bereichen Physiotherapie, Logopädie und Ernährungsberatung ein breit gefächertes Therapiespektrum an. „Mit dem ATZ Nassau werden wir unserem Auftrag, eine gute medizinische Versorgung für die Bevölkerung der Region anzubieten, gerecht. Die Verzahnung von präventiver, stationärer und ambulanter Versorgung hat bei Paracelsus Tradition“, betont Michael Krug, der die Paracelsus Klinik Bad Ems leitet.

Bobath-Therapie als weiterer Schwerpunkt

Deutlich gewachsen ist das Team der Physiotherapie: Mittlerweile arbeiten sieben Physiotherapeutinnen und -therapeuten im ATZ. Die Therapieangebote reichen von neurologischer Physiotherapie zum Beispiel für Parkinson- oder Schlaganfallpatienten über manuelle Therapie und Massagen zu Schmerzbehandlungen und Wärme- und Kälteanwendungen. Patienten, die nach Implantation eines künstlichen Gelenks weiterhin Physiotherapie benötigen, Menschen mit Rückenproblemen oder mit einer kranken Schulter profitieren unter anderem von den Angeboten der physiotherapeutischen Abteilung. Ein weiterer Schwerpunkt des therapeutischen Spektrums ist die Bobath-Therapie, ein Therapiekonzept, dass vor allen Dingen für Menschen nach Schlaganfall geeignet ist. Mit Danuta Schwientek ist eine erfahrene Bobath-Therapeutin im Team, künftig werden zwei weitere Kolleginnen die Bobath-Behandlung anbieten.

Logopädie und Ernährungsberatung personell neu besetzt

Auch die beiden Bereiche Logopädie und Ernährungsberatung sind personell neu besetzt: Mit Yvonne Bauch ist seit Februar eine Logopädin an Bord, die unter anderem spezialisiert ist auf die Behandlung von Schluckstörungen, die zum Beispiel bei neurologischen und neurodegenerativen Erkrankungen zu den häufigsten Symptomen gehören. Im ATZ Nassau bietet sie neben der Behandlung dieser auch „Dysphagie“ genannten Störung Sprech-, Sprachtherapie, Stimmtherapie und Myofunktionelle Therapie an. Und schließt damit eine Lücke in der Patientenversorgung: „Es gibt keine ausreichende Versorgung hier in der Region und die Patienten bzw. deren Angehörige sind sehr dankbar, dass sie jetzt im ATZ Nassau eine Behandlungsmöglichkeit gefunden haben.“

Die Ernährungsberaterin Isabel Rübsamen verstärkt das Team seit Anfang des Jahres. Sie bietet im ATZ Nassau individuelle Ernährungsberatungen an. Je nach Anliegen liegt dabei der Schwerpunkt auf der praxisnahen Beratung bei Nahrungsmittelunverträglichkeit, Übergewicht oder einer begleitenden Beratung bei Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Osteoporose oder Arthrose. Auch werdende Mütter profitieren von einer solchen Beratung, ebenso wie Menschen im Seniorenalter, die sich für eine gesundheitsfördernde Ernährung im Alter interessieren. Sowohl Isabel Rübsamen als auch Yvonne Bauch arbeiten auch an der Paracelsus Klinik Bad Ems und sind dort insbesondere für die Begleitung von Patienten auf der Station für Altersmedizin zuständig.

„Der besondere Vorteil für unsere Patienten hier im Zentrum ist unser breit aufgestelltes Behandlungsteam. Nicht nur innerhalb der Physiotherapie bieten wir ganz unterschiedliche Therapien an, sondern mit Logopädin und Ernährungsberaterin arbeiten wir bei vielen Patienten fachübergreifend zusammen. So können wir unsere Patienten umfassend und wirklich ganzheitlich behandeln“, erklärt Zentrums-Leiterin Danuta Schwientek.

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Die Impfzeiten bei den Impfangeboten im Kreis Düren werden zum Freitag, 01. April angepasst

Düren – Aktuelle Infos zu den Impfangeboten im Kreis Düren. Die Impfzeiten bei den Impfangeboten im Kreis Düren werden zum Freitag, 1. April, angepasst. Dies betrifft die Impfstellen in Niederzier, die unter der Woche nun noch bis 19 Uhr geöffnet ist, und das Impfangebot am Annakirmesplatz, das nur noch samstags und sonntags besteht.

Zudem gibt es eine Sonderöffnung: Die Impfstelle in der Dürener Stadtmitte öffnet am Sonntag, 10. April, zusätzlich von 10 bis 18 Uhr im Rahmen des Frühlingsfestes der Stadt Düren.

Die Öffnungszeiten der Impfstellen:

Jülich (Öffnungszeiten Mo-Sa von 14.30 bis 17.30 Uhr, So 12 bis 14 Uhr) 

  • Maxis Gruppe, Freifläche Zuckerfabrik, Dürener Straße (Kreisverkehr gegenüber Königskamp)

Niederzier (Öffnungszeiten Mo-Sa von 16 bis 19 Uhr und So von 14 bis 18 Uhr) 

  • DWS Test-Impfzentrum, Rurbenden 2

Düren  

  • Annakirmesplatz: Öffnungszeiten, samstags und sonntags 14 bis 18 Uhr
  • Stadtmitte, Zehnthofstraße 4: Öffnungszeiten Mo-Fr von 10 bis 16 Uhr, Sa 9 bis 15 Uhr. Sonderöffnung am Sonntag, 10. April, von 10 bis 18 Uhr im Rahmen des Frühlingsfests der Stadt Düren.

Nideggen (Öffnungszeiten mittwochs und samstags jeweils 14 bis 18 Uhr) 

  • Mehrzweckhalle, Konrad-Adenauer-Straße

 Bei den Impfangeboten im Kreis Düren sind für alle ab 12 Jahren sowohl Erst-, Zweit- als auch Auffrischimpfungen möglich. Zu einer Impfung sollte der Personalausweis und (wenn vorhanden) der Impfpass mitgebracht werden. Ein Termin ist nicht erforderlich.

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Die siebte Auflage der Unternehmer-Schule Kreis Ahrweiler startet – jetzt noch anmelden!

Ahrweiler – Wie bereits angekündigt, startet am Samstag, 9. April 2022, die inzwischen siebte Ausgabe der Unternehmerschule Kreis Ahrweiler. Interessierte Unternehmen und Existenzgründer aus Industrie, Handel, Handwerk, Gastronomie und dem Dienstleistungssektor können sich jetzt noch für das Weiterbildungsangebot anmelden. Das teilt die Kreiswirtschaftsförderung mit.

Die Seminarreihe mit direktem Praxisbezug findet an insgesamt zehn Seminartagen – immer samstags – statt. Dabei werden in drei voneinander unabhängigen Modulen die Bereiche „Wettbewerbsfähigkeit“, „Führungsfähigkeit“ und „Leistungsfähigkeit“ in den Fokus genommen. Somit besteht auch die Möglichkeit, nur ausgewählte Module zu besuchen. In Kleingruppen von sechs bis zehn Teilnehmern geht es unter anderem um die Vermittlung von praktischen Tipps in den Themenfeldern Bankengespräche, Unternehmensteuerung, Mitarbeiterführung, Kundenakquise sowie zeitgemäße Marketingmaßnahmen. Neben diesem hohen Workshop-Anteil bieten alle Schulungstage auch genug Raum, spezifische Probleme einzelner Unternehmer zu besprechen und für die Teilnehmer untereinander, sich auszutauschen.

Das Anmeldeformular sowie weitere Informationen gibt es unter https://kreis-ahrweiler.de > „Unsere Themen“ > „Wirtschaftsförderung“. Fragen beantworten außerdem

– Dr. Wolfgang Herz, Schulungsleiter, E-Mail mail@dr-herz.de, Telefon 02641 / 359-790 und

– Anuriti Kumar, Kreiswirtschaftsförderung, E-Mail Anuriti.Kumar@kreis-ahrweiler.de, Telefon 02641 / 975-373.

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Startschuss zur Votingphase – OUT OF THE BOX.NRW ist ein Wettbewerb für Start-ups aus Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Beim Landespreis OUT OF THE BOX.NRW entscheidet die Community, welche zehn Start-ups ins Finale einziehen. NRW Minister Pinkwart: Engagement, Intelligenz und Kreativität der digitalen Gründergeneration ist ein deutliches Zeichen für den Start-up-Standort Nordrhein-Westfalen.

Der Landeswettbewerb der nordrhein-westfälischen Start-up-Szene geht in die heiße Phase: Bei den öffentlichen Nominierungen sind insgesamt 130 Start-ups vorgeschlagen worden, von denen 41 die Bewerbungskriterien erfüllt und eine Bewerbung eingereicht haben. Seit Montag, 28. März 2022, treten sie nun bei einem Community-Voting gegeneinander an. In den nächsten zwei Wochen geht es für die nominierten Unternehmen darum, ihre Anhänger zu mobilisieren, um mit möglichst vielen Stimmen ins Finale zu kommen. Mit dem Wettbewerb OUT OF THE BOX.NRW prämiert das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen innovative Gründungen, die mit ihren digitalen Start-ups neue Maßstäbe setzen und „out of the box“ denken.

Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Das Feld der nominierten Start-ups zeigt einmal mehr, dass Nordrhein-Westfalen ein innovatives Gründungsland ist. Mit wie viel Engagement, Intelligenz und Kreativität sich die digitale Gründergeneration präsentiert, ist bewundernswert. Ich wünsche allen Nominierten eine rege Beteiligung beim Voting, damit der Gründerszene unseres Landes die Aufmerksamkeit zukommt, die ihr gebührt.“

Bis zum 10. April 2022 kann jede und jeder unter www.outofthebox.nrw für ihr oder sein favorisiertes Start-up abstimmen. Parallel dazu bewertet eine Fachjury die Nominierungen. Sie schaut auf Innovationsgrad, Markt- und Umsatzpotenzial, Wettbewerbsumfeld und Teamqualifikation. Das große Finale findet auch in diesem Jahr im Rahmen des Pirate Summit am 7. September 2022 statt. Dort kämpfen die zehn finalen Start-ups dann vor einem Publikum aus internationalen Expertinnen und Experten sowie Investorenteams um Preisgelder in Höhe von insgesamt 50.000 Euro.

Über den Wettbewerb

OUT OF THE BOX.NRW ist ein Wettbewerb für Start-ups aus Nordrhein-Westfalen, die ein digitales Geschäftsmodell verfolgen. Mit insgesamt 50.000 Euro Preisgeld ist der OOTB einer der am höchsten dotierten Start-up-Wettbewerbe in Deutschland. Darüber hinaus verschafft der Preis Start-ups die Möglichkeit, sich vor hochkarätigen Investoren zu präsentieren und damit vielfältige neue Kontakte zu knüpfen.

Über den Pirate Summit

Der PIRATE Summit gilt als außergewöhnlichste Start-up-Konferenz in Deutschland, zu der nicht zuletzt die gewählte Location im Kölner Odonien beiträgt. Die rund 1.000 Teilnehmenden vertreten vor allem Early-Stage-Start-ups sowie viele hochkarätige Investoren und Corporates. Nach den Corona-Jahren feiert der PIRATE Summit in 2022 nun sein bereits für 2020 geplantes 10-jähriges Jubiläum.

Alle Infos und Termine zum Wettbewerb unter: www.outofthebox.nrw

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Riesige Enttäuschung! – Landes-Gartenschau 2027 nicht in Bitburg

Bitburg – Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt verkündeten gestern, 29. März in Mainz, dass Neustadt an der Weinstraße den Zuschlag für die Ausrichtung der Landesgartenschau Rheinland-Pfalz 2027 erhält.

Landrat Andreas Kruppert: „Wir sind von dieser Entscheidung sehr enttäuscht und bedauern außerordentlich, dass das Land Rheinland-Pfalz die Chance nicht genutzt hat, gezielt einen Standort im ländlichen Raum mit einer Gartenschau zu fördern“.

Unser Konzept ist hervorragend, so Andreas Kruppert, und setzt sowohl im Städtebau als auch in der Freiraumplanung besondere Akzente. Für unsere Arbeit haben wir großen Rückhalt in der Bevölkerung und auch von den Fachakteuren erhalten. Der Landrat erinnert daran, dass allein beim Bürgerspaziergang mehr als 500 Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit genutzt haben, ihre Ideen und Gedanken einzubringen. Für die Mitwirkung sei an dieser Stelle allen nochmals ausdrücklich zu danken.

Andreas Kruppert weiter: „Trotz der Enttäuschung gilt es jetzt, positiv in die Zukunft zu schauen. Wir wollen allen versichern, dass die zusammengetragenen guten Ideen nicht verloren gehen.

Auch ohne Gartenschau bleibt die gemeinsame Aufgabe, das Areal im Bitburger Süden nach den guten Konzeptansätzen erfolgreich zu entwickeln. Dabei hoffen wir auch auf eine starke Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz.“

 Wir gratulieren Neustadt an der Weinstraße zum Zuschlag und wünschen bei der Ausrichtung der Landesgartenschau 2027 viel Erfolg.