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Engagement-Newsletter des Landes Nordrhein-Westfalen am heutigen 31. März gestartet

Region/Düsseldorf – Engagierten, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Initiativen und Interessierten bietet der ab dem heutigen Donnerstag, 31. März 2022 zunächst quartalsweise erscheinende Engagement-Newsletter des Landes Nordrhein-Westfalen weitere praxisorientierte Informationen rund um das Thema Engagement. Der Newsletter informiert die engagierte Leserschaft unter anderem über aktuelle Förderprogramme im Land Nordrhein-Westfalen, Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote und anstehende Wettbewerbe und Preise. Neben Veranstaltungstipps werden auch rechtlich relevante Aspekte für bürgerschaftlich Engagierte regelmäßig thematisiert. Unter www.engagiert-in-nrw.de/newsletter können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger für den Newsletter anmelden.

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, sagte: „Der Engagement-Newsletter ermöglicht es, aktuelle Meldungen und Themen in die breite Engagementlandschaft in Nordrhein-Westfalen hinauszutragen. Damit wollen wir insbesondere die zahlreichen Förderprogramme für Engagierte und zivilgesellschaftliche Organisationen in Nordrhein-Westfalen bekannt machen. Engagierte erhalten mit dem neuen Newsletter zusätzlich zu unserem Portal www.engagiert-in-nrw.de eine weitere Informationsquelle für ihre wertvolle Arbeit. Reinlesen lohnt sich. Wir freuen uns über eine Weiterleitung des Newsletters an Interessierte“.

In Ergänzung zum Newsletter gibt es unter www.engagiert-in-nrw.de eine neue Rubrik zu Förderprogrammen und Förderzugängen, welche erste Informationsangebote enthält.

Im Zuge des breiten Beteiligungsprozesses bei der Entwicklung der Engagementstrategie für das Land Nordrhein-Westfalen hatten Engagierte und zivilgesellschaftliche Organisationen den Bedarf an zusätzlichen Informationen zu bestehenden Förderprojekten, Programmen und Unterstützungsangeboten formuliert. Der Newsletter leistet einen Beitrag, diesem Anliegen nachzukommen und damit das bürgerschaftliche Engagement zu stärken.

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Wirtschaft

Hybrides Netzwerkevent „Hier lang! – Karriere zieht Kreise“ am Freitag 01. April

Düren – Der diesjährige Frauen-Business-Tag „Hier lang – Karriere zieht Kreise“ lädt Personalverantwortliche, Geschäftsführerinnen aus kleinen und mittleren Unternehmen der Region sowie weibliche (Nachwuchs-) Führungskräfte für Freitag, 01. April, von 14 bis 17 Uhr zu einem hybriden Netzwerkevent ein. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

„Hier lang“ bietet neben einem attraktiven Programm die Möglichkeit, sich zu vernetzen und über die Karriereentwicklung von Frauen in der Region zu diskutieren. Potenzial erkennen und fördern – das geht im Alltag häufig unter. Obwohl Karriereförderung – sowohl die persönliche, als auch die der Mitarbeiter – ein bedeutsames Instrument für die langfristige Bindung an das Unternehmen ist, wird das Potenzial der eigenen Kreise nicht ausreichend genutzt. Insbesondere bei der Besetzung von Führungspositionen ist die Spanne zwischen Frauen und Männern noch immer enorm. Um von den Fähigkeiten aller Beschäftigten zu profitieren, ist es deshalb wichtig, auch die weiblichen Karrieren von Anfang an zu fördern. So gewinnt man mehr Talente, die für spätere Führungspositionen infrage kommen.

In der hybriden Veranstaltung erfahren (Nachwuchs)Führungskräfte, wie sie auf sich aufmerksam machen können, um die eigene Karriere zu fördern. Personalverantwortliche erhalten Tipps für ein gendersensibles Talentmanagement und das Erkennen von Potenzialen.

Der Frauen-Business-Tag „Hier lang – Karriere zieht Kreise“ ist eine Veranstaltung des Kreises Düren (Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung, job.com und Gleichstellungsstelle) in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Frau und Beruf Region Aachen, dem BVMW – Bundesverband mittelständische Wirtschaft, der Bundesagentur für Arbeit Aachen-Düren und der Regionalagentur Region Aachen.

Eine Anmeldung ist online möglich unter: https://regionaachen.de/events/hier-lang%e2%86%91-karriere-zieht-kreise-2022-04-01-1400/

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Wie geht es weiter? – Zukunfts-Werkstatt der Pfarrei Bad Neuenahr-Ahrweiler

Grafschaft-Ringen/Bad Neuenahr-Ahrweiler – „Hochseilgarten unter dem Dach“, „Für Bedürftige: Duschen, Waschmaschinen, Übernachtungsmöglichkeiten“ oder „Gemeinderadio“ – lauten ein paar Beispiele für Ideen und Wünsche von Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Zukunftswerkstatt. Zu dieser hatte die Pfarrei Bad Neuenahr-Ahrweiler am 24. März in das Zelt des Helfer-Shuttles in Grafschaft-Ringen eingeladen. Wie geht es weiter mit „Kirche“ in der Kreisstadt? Diese Frage hat beim kreativen Austauschtreffen im Mittelpunkt gestanden.

„Die Situation im Ahrtal ist schwierig und einzigartig“, begrüßt Pfarrer Jörg Meyrer die rund 50 Gäste. „Wir möchten eine Kirche, die offen ist, auf die Menschen zugeht und für sie da ist“, formuliert er eine Zukunftsvision, die Kooperator Heiko Marquardsen unterstreicht: „Sie soll ein Ort sein, wo Menschen mit allem aus ihrem Leben hinkommen können.“

Die Pfarrei steht vor einer riesigen Aufgabe: 22 überflutete Gebäude, darunter vier Kindergärten und Pfarrheime, fünf Kirchen, zwei Pfarrhäuser sowie weitere Objekte. Es gehe nicht um den bloßen Wiederaufbau, sondern um den Aufbau von Kirche im Allgemeinen und damit auch um das Leben der Menschen in der Stadt. „Wir brauchen eure Ideen, eure Kreativität“, sagte Meyrer. Der Veranstaltung war eine Umfrage vorausgegangen, an der sich etwa 200 Menschen beteiligten. Diese war entworfen worden, um abzufragen, was die Menschen vor Ort brauchen, was sie schätzen, was sie verändern und wo sie Kirche konkret mitgestalten und mitaufbauen wollen.

Dem Denken sind keine Grenzen gesetzt. Ideen beziehen sich speziell auf Kirchengebäude wie Kirche als Mehrzweckraum für (Rock-)Konzerte, Disco und sonstige Veranstaltungen wie Weinproben oder für Yoga und Tanzen, „Barrierefreiheit“ lautet ein weiteres Stichwort in dem Zusammenhang. Wünsche an „Seelsorge“ lauten zum Beispiel „Frauen-Auszeit/Teenie/Familienwochenenden“. Es wird aber auch erwähnt, was beibehalten werden soll: „‘Messe anders‘ fortführen. Kirche ist, wo die Menschen sind“. Dem schließt sich auch Peter Kriechel an. Das Konzept der „anderen Gottesdienste“ begrüße er. „Kirche liegt mir am Herzen“, daher bringe er sich an diesem Kreativtreffen gerne ein, so der 38-Jährige.

Niklas Sebastian wünscht sich mehr Offenheit und Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Jugendarbeit. „Es fehlen durch die Flut viele Räume und durch die Pandemie ist vieles weggefallen“. Er hoffe, die Situation mit anderen gemeinsam meistern zu können. Das Thema Jugendarbeit liegt auch Jörn Thiele am Herzen, hinzukommt, dass Sport seine Leidenschaft ist. Daher könne er sich vorstellen, dass zum Beispiel Kirchtürme als Kletterturm genutzt werden könnten. „Ich habe da die sozialen Belange im Blick. Sportliche, aber auch musikalische Angebote kann ich mir gut vorstellen.“

An einem anderen Tisch brüten zehn Frauen und Männer über der Frage, auf welchen Feldern sich Kirche engagieren sollte. „Ich fände es gut, wenn Kirche Wohnraum anbieten würde und zwar in Formen, die das Gemeinschaftsgefühl, das es direkt nach der Flut gab, stärkt“, sagt Anke Sattler. Sie ist Teil der Malteser und engagierte sich in diesem Zusammenhang an der Ahr. Auch das war den Organisatoren wichtig: In der Umfrage und auch an diesem Abend sind nicht nur Anwohnerinnen und Anwohner zum Mitmachen eingeladen, sondern auch Freundinnen und Freunde des Ahrtals. Bei all den positiv formulierten Gedanken, gab es auch die Möglichkeit, Ängste und Befürchtungen zurückzumelden.

Die zahlreichen und vielfältigen Ergebnisse werden nun aufbereitet und dem Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat vorgelegt, die dann über die weiteren Schritte entscheiden werden. „Wir wissen noch nicht genau, wo wir landen, wie so oft im Ahrtal“, sagt Meyrer abschließend. „Aber wir sind auf einem gemeinsamen Weg. Das ist Synode. Ich hoffe, dass macht Schule im Bistum Trier.“

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Städte-Partnerschaft zwischen Aachen und russischer Stadt Kostroma ruht bis auf Weiteres

Aachen – Mit großer Mehrheit hat der Rat der Stadt Aachen in seiner Sitzung vom 30. März beschlossen, die Städtepartnerschaft zwischen Aachen und der russischen Stadt Kostroma bis auf Weiteres ruhen zu lassen. Die Zusammenarbeit muss überprüft werden, da die Partnerschaft auf russischer Seite eng von der Duma begleitet wird.

Viele Partnerschaften deutscher und russischer Städte wurden seit Beginn des Krieges ausgesetzt, um ein deutliches Signal zu setzen. Aufgrund des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine hat die Aachener Verwaltung in Abstimmung mit dem Partnerschaftsverein Aachen-Kostroma dem Rat der Stadt empfohlen, die Städtepartnerschaft derzeit ruhen zu lassen. Dieser Empfehlung ist der Rat gefolgt.

Das Partnerschaftskomitee Aachen-Kostroma e.V. ist bestrebt, auf der persönlichen Ebene die Kontakte in die bisherige Partnerstadt, insbesondere zu den zivilen Akteur*innen, aufrechtzuerhalten.

Die offizielle Partnerschaft wurde 2005 besiegelt, nachdem die Bürgermeister von Aachen und Kostroma bereits 2001 einen Vertrag über freundschaftliche Beziehungen unterschrieben hatten. In Folge dieses Vertrags wurde „Der Verein Aachen-Kostroma e. V.– Verein zur Förderung der Partnerstadt und Freundschaft“ gegründet.

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Fortschritt

Touristik Gerolsteiner Land GmbH schreibt an einem touristischen „Masterplan“ für die Gesamtregion

Gerolstein – Das Gerolsteiner Land, das Hillesheimer Land und die Obere Kyll – jede Region steht für ein einmaliges touristisches Angebot. Mithilfe einer neuen gemeinsamen Strategie soll die Attraktivität aller Tourismusgebiete für Besucher wie für Anbieter optimal vernetzt und vermarktet werden.

Die Gerolsteiner Dolomiten. Foto: Thomas Hendele

Dazu schreibt die Touristik Gerolsteiner Land GmbH an einem touristischen „Masterplan“ für die Gesamtregion der Verbandsgemeinde. „Der Tourismussektor entwickelt sich stetig weiter“, so Geschäftsführer Frank Reuter. „Um den wachsenden Herausforderungen gerecht zu werden, möchten wir unsere Teilgebiete Gerolstein, Hillesheim und Obere Kyll stärker miteinander vernetzen und zugleich die besonderen Alleinstellungsmerkmale jeder Region noch besser herausstellen.“

Mit einer gemeinsamen Tourismusstrategie sollen die touristischen Potenziale der Region optimal genutzt werden. „Unsere Gäste sollen klar erkennen, für welches Gesamtangebot Tourismus im Gerolsteiner Land steht und von den individuellen Schwerpunkten in und um Gerolstein, Hillesheim und an der Oberen Kyll profitieren“, formuliert Reuter das Ziel.

Das Projekt „Entwicklung umwelt- und ressourcenschonender Masterplan für das Gerolsteiner Land“ hatte die ADD Trier im Januar freigegeben. Bei der Umsetzung werden regionale Leistungsträger aus dem Freizeit, Hotel- und Gastronomiesektor sowie weitere Institutionen in verschiedenen Terminen und Workshops eingebunden. Projektträger ist die Verbandsgemeinde Gerolstein, die Betreuung liegt bei der Touristik GmbH Gerolsteiner Land.

Mit der Umsetzung ist die Agentur Kohl & Partner beauftragt, ein Beratungsunternehmen für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Das am 1. März gestartete Projekt läuft bis Dezember 2022.

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177 Millionen Euro Flutschäden – Bad Münstereifel beschließt Wiederaufbau-Plan

Bad Münstereifel – Auf über 177 Millionen Euro belaufen sich die Schäden, die Starkregen und Flut im Juli 2021 an der öffentlichen Infrastruktur im gesamten Stadtgebiet von Bad Münstereifel verursacht haben. Betroffen sind u.a. 29 städtische Gebäude wie Rathaus, Stadtarchiv, Feuerwehrhäuser, Schulen und KITAs, mehr als 100 Straßen inkl. Straßenbeleuchtung sowie 81 Wirtschaftswege, 45 Brücken, fast 3.900 Gewässerstellen und viele der insgesamt 380 Denkmäler im Stadtgebiet.

So steht es im Wiederaufbauplan, den der Rat Dienstagabend (29.3.) einstimmig beschlossen hat. Der Plan ist die Grundlage, um bei der Bezirksregierung Köln die Fördergelder für die Beseitigung der Schäden an städtischem Eigentum beantragen zu können. Die Summe der Gesamtschäden wurde wegen der Preissteigerungen der vergangenen Wochen nochmal angepasst – im Januar war sie noch auf 135 Millionen Euro geschätzt worden.

Wiederaufbau der Straßen am teuersten

Der größte Posten sind die Straßenbaumaßnahmen mit 21,7 Millionen Euro, allein für die Kölner Straße sind 2,4 Millionen Euro veranschlagt. Der Wiederaufbau des Stadtarchivs schlägt mit 17,5 Millionen Euro zu Buche, das Feuerwehrgerätehaus in Bad Münstereifel mit 10,3 Millionen Euro. Insgesamt haben Experten mehr als 1000 kommunale Schäden erfasst.

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Großer Schlag gegen das illegale Glückspiel in Euskirchen

Euskirchen – Nach monatelangen Vorbereitungen ist dem Team des städtischen Euskirchener Ordnungsamtes gemeinsam mit der Kreispolizeibehörde ein bedeutender Schlag gegen das illegale Glücksspiel gelungen. Bei einer gemeinsamen Kontrolle wurden in drei Lokalitäten insgesamt 27 illegale Glückspiel- und Wettautomaten entdeckt. Die widerrechtlich aufgestellten Automaten wurden noch am selben Tag beschlagnahmt. Im Schwerpunkt wurde der Bereich um das Viehplätzchen kontrolliert.

Der mehrstündige Kontrolleinsatz richtete sich gegen Vereinslokale, Gastwirtschaften, Spielhallen und Wettbüros. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nun auf gewerbe-, straf- und steuerrechtliche Verstöße untersucht.

„In Anbetracht der teils hohen Summen, die durch die Inbetriebnahme der illegalen Automaten erzielt werden können, kann von einem großen Schlag im Kampf gegen das illegale Glücksspiel gesprochen werden“, erklärte der Fachbereichsleiter Recht und Ordnung Jan-Christoph Neitscher. „Dieser Einsatz bettet sich ein in unser umfassendes ordnungsbehördliches Kontrollkonzept und wird sicher nicht der letzte dieser Art gewesen sein.“, so Neitscher weiter.

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Fortschritt News

Wetterbedingt – Nürburgring sagt Motorrad-Gottesdienst „Anlassen“ ab

Nürburg – Terminabsage von „Anlassen“ nach winterlicher Vorhersage für das Wochenende. Touristenfahrten sollen von Freitag bis Sonntag stattfinden. Museum ring°werk, ring°kartbahn, eSports Bar und Gastronomie geöffnet. Der Motorrad-Gottesdienst „Anlassen“ ist abgesagt worden. Auf Grund der Vorhersage von winterlichen Bedingungen hat sich die Betreibergesellschaft des Nürburgrings bereits am heutigen Donnerstag dazu entschieden, das Zweirad-Event nicht stattfinden zu lassen. So soll allen Besuchern, Partnern und Dienstleistern eine bestmögliche Planung ermöglicht werden.

Wetterunabhängig und voller Geschichten: Das Motorsport-Erlebnismuseum ring°werk lockt auch bei kalten Temperaturen mit tollen Exponaten und Geschichten aus 95 Jahren Nürburgring. Wie hier der „weiße Elefant“, das Siegerfahrzeug von 1927. Foto: Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG

Die Anreise mit dem Auto zum Nürburgring lohnt sich am Wochenende trotzdem. Die wetterunabhängigen Angebote haben wie geplant geöffnet. Auch die Touristenfahrten sollen stattfinden – kurzfristige Änderungen sind hier aufgrund des Wetters jedoch jederzeit möglich und werden unter www.nuerburgring.de bekannt gegeben.

Nach Ansicht der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG könnten die erwarteten Wetterbedingungen die Sicherheit der Motorradfahrer bereits auf der Anreise gefährden. Außerdem seien unter den aktuellen Voraussagen verschiedene Programmpunkte wie Motorrad-Vorführungen nicht durchführbar. Am Nürburgring wurde darüber hinaus intensiv nach einem kurzfristigen Ersatztermin für den Motorrad-Gottesdienst gesucht. Leider ist eine zeitnahe Durchführung des Events, welches als ganztägige Veranstaltungsfläche das Grand-Prix-Fahrerlager sowie zum Motorrad-Korso die Nordschleife benötigt, auf Grund des dichten Terminkalenders des Nürburgrings nicht möglich. Die Verantwortlichen bedauern die alternativlose Absage zutiefst. Nach den Corona-bedingten Ausfällen von „Anlassen“ in den vergangenen beiden Jahren hatte sich das Team der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG darauf gefreut, die traditionelle Veranstaltung endlich wieder ohne Einschränkungen durchführen zu können. Ebenfalls abgesagt wurde die RCN GLP Gleichmäßigkeitsprüfung, die am Samstag, 2. April hätte starten sollen.

Touristenfahrten, ring°werk, ring°kartbahn, eSports Bar sowie gastronomische Angebote
Die beliebten Touristenfahrten können nach aktuellem Stand jedoch stattfinden. Die Nordschleife öffnet am Freitag, 1. April, von 17:15 bis 19:30 Uhr (Gesamtstrecke inkl. GP-Strecke), am Samstag, 2. April, von 15 bis 19 Uhr sowie Sonntag, 3. April, von 8 bis 19 Uhr. Am Samstag gibt es zudem von 10 bis 19 Uhr Touristenfahrten auf der Grand-Prix-Strecke. Je nach tagesaktueller Wetterlage behält sich die Nürburgring-Betreibergesellschaft vor, dieses Angebot auf Autofahrer zu begrenzen oder im Zweifel ganz abzusagen. Wetterunabhängig können sich Familien und Besucher am Wochenende im Motorsport-Museum ring°werk vergnügen. Hier warten Geschichten aus 95 Jahren Nürburgring. In der ring°kartbahn laden derweil moderne und sichere Elektro-Karts dazu ein, eine Bestzeit in den Asphalt zu brennen. Bereits ab einem Alter von 8 Jahren und einer Körpergröße von 1,20 Meter ist das Fahrvergnügen hier möglich. Im ring°carré kann zudem jeder Besucher in der Nürburgring eSports Bar seine Runden virtuell auf der Rennstrecke drehen. Hochwertige Rennsimulatoren sorgen für ein einzigartig realistisches Fahrgefühl. Die gastronomischen Angebote „LUCIA – Pollo Italiano“ und das Bitburger Gasthaus sind ebenfalls geöffnet. Die aktuellen Informationen gibt es auf den sozialen Kanälen des Nürburgrings sowie unter www.nuerburgring.de.

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Chirurgische Praxis des MVZ Mittelrhein zieht zum 04. April ins Mayener Krankenhaus

Mayen – Zum Jahresbeginn gab es Verstärkung für die Praxis für Chirurgie des MVZ Mittelrhein in Mayen. Ab Montag, 4. April, behandelt das Fachärzteteam Dr.  Christoph Alken, Dr. Peter Piroth und Günter Treppmann seine Patienten nun  unmittelbar im Krankenhaus in Mayen. Das erfahrene Team bietet folgendes
Leistungsspektrum an: Diagnostik von chirurgischen Erkrankungen, Versorgung von chirurgischen Notfällen, Wundversorgung, Konservative Frakturbehandlung, Vorbereitung chirurgischer Operationen und deren Nachbehandlung, Röntgendiagnostik des gesamten Skelettsystems. Darüber hinaus bieten die Fachärzte für Unfallchirurgie und Orthopädie eine Reihe von ambulanten Operationen an.

„Die Räumlichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe zur Notfallambulanz des Krankenhauses. Damit wird unter anderem gewährleistet, dass ambulant zu behandelnde chirurgische Patienten, die sich in der Notfallambulanz melden, direkt in der Praxis vor Ort behandelt werden können und nicht weitergeleitet werden müssen“, berichtet Sabine Krause, die Geschäftsbereichsleiterin des MVZ Mittelrhein.

Die Sprechzeiten in der chirurgischen Praxis sind: montags, mittwochs und freitags von 8 bis 12 Uhr, dienstags von 8 bis 16.30 Uhr und donnerstags von 8 bis 13 Uhr. Montags bis mittwochs und freitags gibt es von 8 bis 9.15 Uhr eine offene Sprechstunde. Operative Eingriffe werden nach vorheriger Terminabsprache durchgeführt. Kontakt: MVZ Mittelrhein, Chirurgische Praxis, Siegfriedstraße. 20+22, 56727 Mayen, Telefon: 02651 83-1027.

Das MVZ Mittelrhein ist eine fachübergreifende Gemeinschaftspraxis für Kassen- und Privatpatienten. Patienten können sich mit oder ohne Überweisung an die Fachärzte wenden.

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Wachstum

Ukraine-Krieg stellt unsere Energie-Versorgung vor große Herausforderungen

Region/Düsseldorf – NRW Minister Pinkwart: Wir treffen mit Frühwarnstufe Vorsorge, um vorbereitet zu sein. Die Energieministerinnen und -minister der Länder haben sich gestern mit Bundes-Staatssekretär Dr. Patrick Graichen über die Folgen des Krieges in der Ukraine auf die Energieversorgung ausgetauscht. Im Mittelpunkt der Beratungen, an denen auch Nordrhein-Westfalens Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart teilnahm, stand die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) ausgerufene Frühwarnstufe im nationalen Notfallplan Gas. Als erster Schritt ist vom Bund das Krisenteam Gas eingesetzt worden, in dem das MWIDE für Nordrhein-Westfalen als großes Energie- und Industrieland mitwirkt. Es tagt ab sofort täglich und beobachtet genau die weitere Entwicklung am Gasmarkt, um – falls notwendig – weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Versorgungssicherheit schneller treffen zu können.

Minister Pinkwart: „Mit dem Ziehen der Frühwarnstufe treffen wir Vorsorge und bereiten uns auf alle Eventualitäten vor. Aktuell ist die Versorgung aller deutschen Gasverbraucher weiter gewährleistet, an den Märkten ist ausreichend Gas vorhanden. Dies gilt sowohl für Haushaltskunden und soziale Dienste als auch für Fernwärme, Stromerzeugung und die Wirtschaft.“

Angesichts der aktuellen Lage betonten Bund und Länder große Geschlossenheit. Die Energieministerinnen und -minister sind sich einig, dass ein besonderer, unmittelbarer Fokus darauf liegen muss, die große Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen zu beenden. Hier wird es darauf ankommen, möglichst schnell eine Importinfrastruktur für alternative Beschaffungswege aufzubauen. Dabei kommt vor allem LNG eine besondere Bedeutung zu. Gleichzeitig stellen sich Bund und Länder im Rahmen der Krisenvorsorge auf, um im Fall einer Gasmangellage koordinierte Schritte unternehmen zu können. Grundlage dafür ist der nationale Notfallplan Gas.

Minister Pinkwart weiter:Wir stehen gleichzeitig vor zwei großen energiepolitischen Herausforderungen. Wir müssen einerseits die Folgen des Krieges in der Ukraine auf unsere Energieversorgung kurzfristig abfedern. Das gilt sowohl für die Versorgungssicherheit als auch für bezahlbare Energiepreise. Andererseits halten wir an unseren ambitionierten Klimaschutzzielen fest, denn mit einer beschleunigten Energiewende haben wir den Schlüssel zur Bewältigung beider Herausforderungen selbst in der Hand. Für die energieintensiven und außenhandelsabhängigen Unternehmen stellen die steigenden Energiekosten eine massive Belastung dar. Um eine Verlagerung von Wertschöpfung und Beschäftigung zu vermeiden, muss vom Bund geprüft werden, ob über europäische Regelungen und Maßnahmen, wie Strompreiskompensationen, die energieintensive Industrie unterstützt werden kann.“

Im Mittelpunkt der Beratungen standen darüber hinaus auch konkrete Maßnahmen für eine größere Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern und den schnelleren Umbau des Energieversorgungssystems. Vor dem Hintergrund des Krieges gegen die Ukraine war es bereits die dritte Sitzung der Energieministerinnen und -minister in diesem Jahr.

Die gestrigen Beschlüsse des EMT stehen zeitnah auf der Webseite des Energieministertreffens zum Download zur Verfügung.