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Sommer, Sonne, Motorsport – Diese Event-Highlights warten am Nürburgring im August

Nürburg – Heiße Duelle mit PS-starken Rennwagen, Autogrammstunden mit den Stars, einzigartige Blicke hinter die Kulissen der Teams – dieser Mix wartet im August auf die Besucher des Nürburgrings. Die Faszination Motorsport steht im Fokus: Ob mächtige GT3-Boliden bei den ADAC GT Masters und der DTM oder rasante Oldtimer aller Dekaden beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix. Die Event-Highlights im Kurzportrait.

ADAC GT Masters | 05. – 07. August 2022
Wer wird der Halbzeitmeister bei den ADAC GT Masters? Diese Frage beantworten die Piloten bei den Rennen 7 und 8 auf dem Nürburgring. Rund 25, bis zu 600 PS-starke Fahrzeuge von Audi, BMW, Lamborghini, Mercedes-AMG und Porsche kämpfen auf der Sprintstrecke um wichtige Meisterschaftspunkte. Als Tabellenführer tritt der Land-Motorsport Fahrer Jusuf Owega mit seinem Audi an. Punktgleich auf dem zweiten Rang liegen Christian Engelhart und Ayhancan Güven im Porsche vom Team Joos Sportwagentechnik. Im Kampf um die beste Platzierung für die Rennen können die Zuschauer bereits bei den Trainings und Qualifyings mitfiebern. So richtig ernst wird es dann bei den Hauptrennen, die am Samstag und Sonntag jeweils um 13:00 Uhr starten. Geballte Rennaction gibt es ohnehin von morgens bis abends: Im Rahmenprogramm starten der Porsche Carrera Cup Deutschland sowie die ADAC Serien GT4 Germany, TCR Germany und Formel 4.

Ein besonderer Clou neben den Autogrammstunden, Grid Walks und Pit Walks: die Mannesmann-Box. Hier erhalten Fans einen exklusiven Einblick während der einzelnen Sessions. Zusätzlich gibt es dort einen detailgetreuen Kommandostand sowie eine Pitstop-Challenge für alle, die einmal selbst einen Reifenwechsel absolvieren wollen.

Jugendliche unter 16 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen sogar freien Eintritt.

AvD-Oldtimer-Grand-Prix | 12. – 14. August 2022
Rund 100 Jahre Rennsport-Geschichte vereinen sich auf der Strecke und im Fahrerlager beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix. Besonders eindrucksvoll: die internationalen Wertungsläufe der Masters Racing Legends mit den schnellsten Monoposti der Formel 1. Mit dabei sind große Namen wie March, Tyrrell, Lotus oder auch Brabham und Hesketh. Neben den Formelfahrzeugen verschiedenster Epochen gibt es Vorkriegs-Sportwagen ebenso zu sehen wie Gruppe-C-Boliden oder packende Fahrzeuge der 80iger und 90iger Jahre beim DTM Classic Cup. Als Special wartet zudem das Sharknose Revival in Form des Wolfgang Graf Berghe von Trips Memorial.

Neben der Rennstrecke gibt es die Fahrzeuge für die Besucher hautnah. Stimmungsvoll werden diese in den Boxen des historischen Fahrerlagers präsentiert. Die Fahrzeuge der Rennserien warten im Grand-Prix-Fahrerlager sowie viele weitere Stände und Zelte mit Klassikern und Zubehör. Zudem gibt es Sonder-Ausstellungen, zahlreiche prominente Gäste und ehemalige Rennsieger. Ob man zur Autogrammjagd, zur Fotosafari oder einfach nur zum Genießen der schönsten Rennwagen aus allen letzten Jahrzehnten gekommen ist – Fans aller Altersklassen werden hier fündig. Für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre ist der Eintritt in Begleitung eines Erwachsenen frei.

DTM | 26. – 28. August 2022
Am Nürburgring geht es für die DTM wieder mit Vollgas los. Nach ihrer Halbzeit-Pause startet sie in der Eifel in die packende zweite Hälfte der Meisterschaft. Als Führender reist Mirko Bortolotti an. Neun Punkte trennen ihn vom Zweitplatzieren Sheldon van der Linde, der wiederum nur einen Punkt Vorsprung auf René Rast hat. Der Deutsche rangiert damit an Platz drei und wird versuchen, das Heimrennen zu seinem Vorteil zu nutzen. Die Vorzeichen stehen gut. Immerhin kürte sich Rast am Nürburgring schon zum DTM-Meister.
Insgesamt gehen 29 Rennwagen am letzten August-Wochenende an den Start. So groß war das Feld der Rennserie seit über 20 Jahren nicht mehr. Audi, BMW und Mercedes-AMG sowie Ferrari, Lamborghini und erstmals auch Porsche machen das internationale Feld zu einem Erlebnis. Fahrer aus 15 Nationen kämpfen um jede Tausendstelsekunde.

Für jeden Motorsport-Enthusiasten ein absolutes Muss: der Pitwalk. Neben dem einmaligen Blick in die Boxengaragen und auf die DTM-Rennwagen, bietet dieser – ein Paddock-Ticket vorausgesetzt – einzigartige Nähe und die Möglichkeit für Autogramme der Stars. Einen noch exklusiveren Einblick gewährt die Pit-View-Box, in der die Fans den Mechanikern und Ingenieuren direkt bei den letzten Vorbereitungen der DTM-Boliden auf die Finger schauen können.
Eintrittskarten für die DTM gibt es ab zehn Euro, Kinder bis sechs Jahren sind kostenfrei, Kinder bis 14 Jahren zahlen immer nur zehn Euro.

Die Veranstaltungen im August:

  • 05. – 07.08.   ADAC GT Masters
  • 06. – 07.08.   Nürburgring Drift Cup
  • 12. – 14.08.   AvD-Oldtimer-Grand-Prix
  • 20.08.            GLP 4
  • 26. – 28.08.   DTM
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100 Jahre Sozialdienst katholischer Frauen in Mayen

Mayen – „Es ist unendlich viel zu machen und zu helfen, wenn nur jemand da ist, der es tut“. Unter diesem Leitsatz seiner Gründerin Agnes Neuhaus hat der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Mayen sein Jubiläum gefeiert. Seit 1920 besteht der SkF in der Eifelstadt. Durch die Corona-Pandemie kam der Verein jetzt erst dazu, sein 100-jähriges Bestehen zu feiern.

Beim feierlichen Gottesdienst in der Mayener Herz-Jesu-Kirche würdigte der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters die Arbeit des Sozialdienstes. „Sie sind für Menschen da, die im Schatten des Lebens stehen – und das schon seit über 100 Jahren“ betonte Peters. Anschließend feierte der SkF sein Jubiläum mit einem geselligen Sommerfest.

Seit der Gründung vor nun mehr 102 Jahren kümmert sich der Verein hauptsächlich um benachteiligte Frauen, Kinder und Familien. In den Anfangsjahren waren die Mitglieder besonders in sogenannten Brennpunktgebieten der Stadt aktiv und boten neben Hausaufgabenhilfe auch Nähkurse oder finanzielle Unterstützung an.

Einen monatlichen Seniorentreff riefen sie ins Leben, der speziell von vielen Kriegswitwen angenommen wurde. Seit mehr als 40 Jahren hat sich die „Samstagsgruppe“ etabliert, bei der sich etwa 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit und ohne geistige Beeinträchtigung regelmäßig unter der Organisation des SkF versammeln.

Seit 2015 sind die rund 22 Mitglieder auch aktiv im Bereich der Flüchtlingshilfe. Sie organisieren Treffen, Ausflüge, Grillfeste und Spielnachmittage für Kinder. (red)

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Top-Events

Römische Kalkbrennerei Iversheim feiert ersten Geburtstag als Weltkulturerbe – Sonntag 31. Juli

Bad Münstereifel – Die 2000 Jahre alte römische Kalkbrennerei in Iversheim ist etwas ganz Besonderes, und weil das so ist, wurde sie im vergangenen Jahr als Teil des Niedergermanischen Limes mit in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Warum erfahren Sie am 31. Juli 2022.

Seit 2005 kümmert sich der Dorfverschönerungsverein Iversheim darum, die gut erhaltenen Überreste der Kalkbrennöfen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Im Sommerhalbjahr kann das liebevoll geführte, kleine Museum an den Wochenenden besichtigt werden. Die rund 30 ehrenamtlich Tätigen stehen dann für Gäste bereit.

Am 31. Juli 2022 wird offiziell der erste Geburtstag der Ernennung zum Weltkulturerbe und gleichzeitig der 2000. Geburtstag des Niedergermanischen Limes gefeiert. Die römische Kalkbrennerei in Iversheim ist dann von 11 bis 16 Uhr für Sie geöffnet. Zur Feier des Tages wird in regelmäßigen Abständen das Löschen von Kalk vorgeführt – ein chemisches Spektakel, das nicht nur kleine Gäste staunen lässt! Zwischen 11 Uhr und 15 Uhr führt der Dorfverschönerungsverein in regelmäßigen Abständen auf einer kleinen Wanderung rund um die Kalkbrennerei und zeigt dabei einige Highlights der Kalkgewinnung aus vergangenen Zeiten, die sich bis heute tief in die Landschaft eingeprägt haben. Die Tour ist etwa 2 km lang und auch für Kinder geeignet, erfordert aber etwas Geschick und festes Schuhwerk. Die Strecke ist nicht kinderwagentauglich.

 

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Notaufnahme oder Hausarzt – So verhalten Sie sich richtig!

Region/Mayen-Koblenz – Die Koblenzer Krankenhäuser informieren die Menschen in der Region aus gegebenem Anlass: Bedingt durch die Ferienzeit und die weiter anhaltende Corona-Pandemie kommt es derzeit in allen Kliniken zu einem erhöhten Aufkommen in den Notaufnahmen. In vielen Fällen wären zudem nicht primär die Notaufnahmen, sondern die Hausärzte oder die Bereitschaftsdienstzentralen der Kassenärztlichen Vereinigung zuständig.

„Wir beobachten, dass derzeit sehr viele Menschen mit ganz unterschiedlichen Behandlungsbedarfen die Notaufnahmen aufsuchen. Die Beschwerden reichen von schweren Verletzungen zum Beispiel nach Motorradunfällen bis zu leichtem Schwindel“, erklären die Klinikleitungen des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein, des BundeswehrZentralkrankenhauses und des Katholischen Klinikums. „Notaufnahmen sind vorrangig für die Behandlung von Patienten mit akuten, lebensbedrohlichen Erkrankungen oder nach Unfällen zuständig. Das Aufsuchen einer Notaufnahme ist nicht mit einem Arztbesuch nach Terminvergabe zu vergleichen, so dass auch lange Wartezeiten bei hohem Patientenaufkommen entstehen können“, betonen die Klinikleitungen unisono.

Da in der aktuellen Sommer- und Ferienzeit regelmäßig auch Hausarztpraxen urlaubsbedingt phasenweise nicht besetzt sind, suchen derzeit viele Menschen auch mit nicht akuten oder lebensbedrohlichen Erkrankungen und Verletzungen die Notaufnahmen auf. Dies führt zu einer zusätzlichen Belastung für das Personal in den Kliniken, welches durch steigende Corona-Inzidenzen und Krankheitsausfälle in den eigenen Teams bereits anhaltend hohen Belastung ausgesetzt ist.

„Unsere Pflegekräfte und Mediziner leisten hervorragende Arbeit und sind selbstverständlich für alle Notfälle rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr für die Menschen in der Region im Einsatz. Sollten Sie jedoch kein Notfall sein, bitten wir Sie, keine Notaufnahme in den Krankenhäusern aufzusuchen.“

Erste Ansprechpartner sind in solchen Fällen die Hausarztpraxen oder deren Urlaubsvertretungen. Außerhalb der Öffnungszeiten steht die Bereitschaftsdienstzentrale der Kassenärztlichen Vereinigung jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung und ist von überall aus mit der Telefonnummer 116 117 erreichbar.

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Tourismus

„Deutschlands bester außer alpiner Klettersteig“ offiziell eröffnet

Manderscheid/Wittlich – Besser konnte das Wetter am vergangenen Freitag in Manderscheid nicht mitspielen. Denn am Fuße der Niederburg versammelten sich bei strahlendem Sonnenschein knapp 100 geladene Gäste auf der Turnierwiese, um gemeinsam ein touristisches Highlight einzuweihen: Den Burgen-Klettersteig Manderscheid, der sich in ein einmaliges Landschaftserlebnis einbettet und mittelschwere Kletterpassagen mit kurzen Wanderstrecken verbindet.

Bürgermeister Manuel Follmann freute sich sehr über ein solches „Leuchtturmprojekt“ in der Verbandsgemeinde Wittlich-Land und erhofft sich damit, den Tourismus in der Region weiter voranzubringen und das Angebot insbesondere für jüngere Leute und Familien zu erweitern. Das dürfte aufgrund des einzigartigen Charakters des Steigs nicht schwer sein, denn, so zitiert Follmann den Kletterbuchautor und Ersteller der Topographischen Tafel, Axel Jentsch Rabl aus Tirol, „[d]er Burgenklettersteig in Manderscheid – das gleich mal vorweg – ist der beste, außer alpine Klettersteig Deutschlands!


Die Ferratatour hat einfach alles, was ein wirklich guter Klettersteig braucht – tolle Landschaft (schöne Stadt, meist am Bach, Vulkaneifel pur), geschichtliche Highlights (Ober- und Niederburg und die alten Ritterpfade) und natürlich tolle, teilweise auch recht knackige Klettersteigpassagen. Bei dieser Ferrata quert man primär an den Felsen entlang, natürlich gibt es auch steile Vertikalpassagen – der Schlüssel zum Erfolg ist oft etwas tricky, man muss links und rechts nach guten Tritten für die Füße Ausschau halten. Sicher rinnt einem nach der geschafften, recht langen Klettersteigtour etwas der Schweiß von der Stirn oder es schlottern sogar ein wenig die Knie auf der 60-Meter-Burgenbrücke, aber man hat am Ende beim sogenannten Kaisertempelchen ein tolles Glücksgefühl und kann noch einmal den perfekten Ausblick auf die Eifel-Landschaft und die zwei Burgen genießen.“

Dies konnte auch Stadtbürgermeister Günter Krämer nur bestätigen, der in diesem Zusammenhang noch einmal die Wichtigkeit des Tourismus für die Stadt Manderscheid unterstrich. „Ca. 30.000 Gäste mit ca. 60.000 Übernachtungen im Jahr lassen uns zu den tourismusintensivsten Gemeinden in Rheinland-Pfalz zählen“, so Krämer. „Da ist es doch klar, dass man mit neuen Ideen versucht, unsere herrliche Naturlandschaft mit solchen Highlights wie diesem Klettersteig aufzuwerten.“

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Wirtschaft

DEKRA betreut erste kommerziell betriebene Wasserstoff-Lkw-Mietflotte in Deutschland

Region/Stuttgart – Die Sachverständigen-organisation hat eine Partnerschaft mit dem Start-up hylane geschlossen. Die Tochter des Versicherers DEVK ist auf die Bereitstellung umfassender Wasserstofflösungen im Logistiksektor spezialisiert. Die Flotte umfasst zunächst 44 Lkw unterschiedlicher Hersteller und wird an Kunden mit verschiedenen Einsatzprofilen in ganz Deutschland vermietet.

  • Hauptuntersuchung, Zustandsberichte, Gutachten und weitere Services
  • hylane vermietet Brennstoffzellen-Nutzfahrzeuge unterschiedlicher Hersteller
  • Förderung der Bundesregierung sorgt für wettbewerbsfähige Mietpreise

„Wir freuen uns, dass DEKRA bei diesem spannenden Vorhaben zum einen seine technische Expertise einbringen und gleichzeitig weitere Erfahrungen mit unterschiedlichen Ansätzen der Brennstoffzellen-Technologie sammeln kann“, so Guido Kutschera, Vorsitzender der Geschäftsführung der DEKRA Automobil GmbH und Leiter der DEKRA Region Deutschland. „Unsere Kolleginnen und Kollegen werden die Fahrzeuge jeweils vor Ort in den Einsatzregionen der Mietkunden mit den jeweils anfallenden Expertendienstleistungen begleiten – und zwar über den gesamten Lebenszyklus, von der Auslieferung bis zur Ausmusterung irgendwann in der Zukunft.“

Neben der Auslieferungsprüfung werden die DEKRA Sachverständigen jeweils die Hauptuntersuchung und Sicherheitsprüfung durchführen, bei Bedarf Zustandsberichte und Gutachten erstellen. „Mit DEKRA haben wir einen Partner gefunden, der uns bei der Umsetzung klimafreundlicher Mobilität ideal unterstützt“ so hylane-Geschäftsführerin Sara Schiffer. hylane ist im Zuge der Partnerschaft auch Mitglied im DEKRA e.V. geworden.

Die Wasserstoff-Vermietflotte von hylane wird von der Bundesregierung gefördert. Die Differenz bei den Anschaffungskosten im Vergleich zu Diesel-Lkw wird dadurch zu 80 Prozent abgedeckt. Die Gelder aus der Förderung werden 1:1 dazu genutzt, die Mietraten für die angebotenen Fahrzeuge zu reduzieren, so dass hylane entsprechend attraktive Mietpreise anbieten kann. Die ersten Fahrzeuge werden noch in diesem Jahr an die hylane-Kunden übergeben.

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Bitburg-Prüm gehört zu den LEADER-Regionen in der neuen Förderphase 2023 – 2027

Bitburg – Die eingereichten Entwicklungsstrategien zeigen eindrucksvoll das Engagement und den kreativen Ideenreichtum unserer Menschen in den ländlichen Räumen“, so Wirtschafts-, Verkehrs-, Landwirtschafts- und Weinbauministerin Daniela Schmitt.

Nach einem regen Beteiligungsprozess, in dem die Mitwirkung der Bevölkerung ausdrücklich gewünscht war, wurden Ende März dieses Jahres die Bewerbungsunterlagen der LEADER-Region Bitburg-Prüm dem zuständigen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau eingereicht. Nun traf die gute Nachricht ein: Die LEADER-Region Bitburg-Prüm kann mit 20 weiteren rheinland-pfälzischen Lokalen Aktionsgruppen (LAG) ab 2023 in die neue LEADER-Förderperiode starten.

Landrat Andreas Kruppert zeigt sich hocherfreut über die erneute Auswahl des Eifelkreises als LEADER-Region: „LEADER ist ein wichtiges Instrument für unseren Landkreis. Ich freue mich sehr, dass wir die bisherige erfolgreiche Arbeit im Rahmen des LEADER-Ansatzes fortführen können“.

Die LEADER-Regionen erhalten für die Umsetzung ihrer Lokalen, Integrierten, Ländlichen Entwicklungsstrategien (LILE) abhängig von ihrer Einwohnerzahl Mittelbudgets. Laut Mitteilung des Ministeriums beträgt die Mindestausstattung pro LAG 3 Millionen Euro. „Ich gratuliere den engagierten Machern zu ihrer erfolgreichen Bewerbung als neue LEADER-Regionen.

Ein unabhängiger Bewertungsausschuss mit Vertreterinnen und Vertretern aus beteiligten Landesressorts und zentraler Interessengruppen der ländlichen Entwicklung diskutierte und bewertete die eingereichten Strategien. Bei der Bewertung spielten der für LEADER typische innovative und integrierte Ansatz ebenso eine Rolle wie Ziele im Bereich wirtschaftliche Entwicklung sowie Klima- und Umweltschutz oder die langfristige Einbindung der Bevölkerung vor Ort. Der Bewertungsausschuss hat einigen LAG zudem Empfehlungen zur Konkretisierung ihrer Vorhaben gegeben, die diese bis zum Herbst prüfen und umsetzen müssen. Mit der formalen Anerkennung, die im Herbst stattfinden wird, können die neuen Regionen ab 2023 in die Umsetzung starten.

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Top-Events

Ein musikalisch-literarischer Theaterabend mit Starbesetzung am 02. August bei den Burgfestspielen Mayen!

Mayen – DON QUIJOTE oder die Verzauberung der Welt. Gutsherr Quijano liest schrecklich gerne fantastische Ritterromane und sehnt sich in die längst vergangene Ritterzeit zurück. Dichtung und Wahrheit verschwimmen ihm immer mehr, und so kommt Quijano auf die Idee, sich selbst zum Ritter zu ernennen und auf Abenteuerreise zu gehen. Er baut sich eine Ritterrüstung zusammen und besteigt sein klappriges Pferd Rosinante, begleitet nur von seinem treuen Diener Sancho Panza, der immer wieder versucht, seinen Herrn vor schlimmerem Unheil zu bewahren. Meist enden die Abenteuer der beiden – wie der berühmte Kampf gegen die Windmühlen – aber damit, dass Don Quijote den Kürzeren zieht und wenig ruhmreich als „Ritter von der traurigen Gestalt“ bekannt wird.

Am 02. August ist der aus Film und Fernsehen bekannte Schauspieler Stefan Wilkening mit einer „Don Quijote“-Lesung der Extraklasse auf der Burgbühne in Mayen zu Gast. Gemeinsam mit der Akkordeonistin Maria Reiter entführt er das Publikum in die fantastische Welt des spanischen Nationaldichters Miguel de Cervantes.

Stefan Wilkening wurde 1967 in Hatzenport im Landkreis Mayen-Koblenz geboren. 1995 schloss er sein Schauspielstudium an der renommierten Otto-Falckenberg-Schule in München ab und absolvierte zusätzlich eine Sprecherausbildung. Engagements führten Wilkening u.a. ans Schauspiel Frankfurt und ans Bayrische Staatsschauspiel, wo er die Hauptrolle des Alonso Quijano (Don Quijote) im gleichnamigen Stück spielte. Neben seiner Bühnentätigkeit ist Wilkening auch als Sprecher aktiv und in Lesungen, Livehörspielen und Hörbuchproduktionen zu hören. Im Fernsehen konnte man Wilkening u.a. im Tatort, den Rosenheim-Cops und in „Hubert und Staller“ sehen. Seit 2011 ist Stefan Wilkening als freier Schauspieler, Sprecher und Moderator im gesamten deutschsprachigen Raum tätig.

In der Genovevaburg präsentiert Wilkening seine spezielle Art des Erzählens, die immer ein temperamentvolles, ganzkörperlich betriebenes „Theaterereignis“ ist. Karten für diesen besonderen musikalisch-literarischen Theaterabend gibt es bei Bell Regional Touristikcenter in der Rosengasse 5 in 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942 oder auch per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de. Informationen zum Programm der Festspiele gibt es unter www.burgfestspiele-mayen.de.

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Ein schöner neuer Platz mit innovativem Entwässerungs-Konzept

Mechernich-Bleibuir – Der Bauzaun steht, der Bagger rollt – Baustart für Bleibuirs schönen neuen Platz an der Alten Schule. Zum Wochenbeginn hat die Jüngling Gala-Bau GmbH aus dem rheinland-pfälzischen Reifferscheid mit den Arbeiten für das rund 350.000 Euro teure Projekt begonnen. Gefördert wird die Maßnahme aus Mittel des „Dorferneuerungsprogramms“ des Landes NRW. „Wir legen jetzt mit den vorbereitenden Arbeiten los, entfernen die Asphaltschicht, verfüllen Hohlräume und stecken dann die künftigen Flächen ab“, erläutert Bauleiter Dirk Schmitz die ersten Schritte.

Es geht los in Bleibuir: Polier Josef Prämassing hat mit dem Bagger bereits am ersten Tag ordentlich gewirbelt. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress

Während eines Ortstermins mit dem städtischen Grünflächeningenieur Christof Marx, mit Ortsbürgermeister Walter Schumacher und mit Klaus-Peter Hoß, dem Vorsitzenden des Fördervereins der „Alten Schule“ werden gemeinsam noch einige Details besprochen. Etwa über die Lage eines kleinen Quellsteins mit Bachlauf und integrierter Sitzecke, die auf Wunsch von Walter Schumacher auf dem frisch sanierten Areal angelegt werden sollen. Oder über den Standort und die Gründung für einen neuen, fest installierten Maibaumständer. Zudem wird darüber gesprochen, Leerrohre zu verlegen, um Voraussetzungen für E-Ladesäulen zu schaffen. Aber das ist noch Zukunftsmusik.

Nestschaukel und Rutschenturm

Deutlich konkreter sind die Planungen für Platzgestaltung und Spielplatz. Der soll etwas versetzt zum derzeit noch vorhandenen Spielturm entstehen. Einen modernen Rutschenturm wird es künftig für die Kinder geben, dazu kommen noch eine Nestschaukel sowie eine Balancierdrehscheibe. Doch zuvor wird der bleibelastete Boden entsorgt. „Anschließend wird die Spielplatzfläche klar abgegrenzt und mit einer bleifreien Oberboden-Schicht von rund 30 Zentimetern versehen“, erläutert Christof Marx. Das sei inzwischen der siebte Spielplatz, der im Stadtgebiet saniert werde.

Ganz neu wird auch die große Platzfläche gleich neben dem Spielplatz. Statt Asphalt werden hier rund 1200 Quadratmeter Pflastersteine in Beige und Anthrazit verlegt. Das soll den Platz optisch deutlich aufwerten. Um die aktuellen Gegebenheiten noch einmal mit den Planungen abzugleichen, hatte Bauleiter Dirk Schmitz das Areal vor gut einer Woche mit modernstem Gerät vermessen. Schließlich wird nicht nur der Platz neugestaltet, sondern auch die Flächen entlang der Sankt-Agnes-Straße.

Innovatives Entwässerungskonzept

Zudem erhält der Platz ein innovatives Entwässerungskonzept. „Das gesamte Oberflächenwasser wird dann den Bäumen zur Verfügung stehen“, sagt Bauleiter Dirk Schmitz. „Das ist gerade für die immer häufiger zu beobachtenden Trockenperiode enorm wichtig“, ergänzt Christof Marx. Die Bäume sollen künftig nicht nur mehr Wasser, sondern auch mehr Platz erhalten. Die Freistreifen rund um die Bäume werden um gut einen Meter zu Lasten des Platzes vergrößert. „Trotzdem bleibt für das Festzelt, das auf dem Alten Schulhof für Veranstaltungen aufgebaut wurde, ausreichend Platz“, versichert Christof Marx, der für die Außengestaltung zuständig ist.

Ein Dorfhaus im besten Sinne

Doch auch für die Alte Schule an sich ist noch einiges in Planung. Über einen Toiletten-Anbau soll ein dringend benötigter zweiter Rettungsweg aus dem Saal entstehen. Der soll ebenso wie die Räume im Erdgeschoss grundlegend modernisiert werden. Zudem erhält das Dorfgemeinschaftshaus einen behindertengerechten Zugang und auch der Jugendkeller wird saniert. Wenn alles gut geht, ist mit einem Baubeginn in der zweiten Jahreshälfte zu rechnen. Bei einem früheren Termin hatte die städtische Immobilienmanagerin Janine Deinzer versichert: „Es soll ein Dorfhaus im besten Sinne entstehen. Unter Berücksichtigung der historischen Substanz soll die Alte Schule der Dorfmittelpunkt bleiben und das Ortsbild auch in Zukunft prägen.“

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21 frischgebackene Hebammen feiern ihr Examen

Region/Mayen-Koblenz – Sie sind gut vorbereitet für den Start ins Berufsleben. Sie dürfen nun Familien beim Eltern werden begleiten: 21 Hebammenschülerinnen der Hebammenschule am Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein am Standort Kemperhof haben ihr Examen geschafft. In drei Jahren Ausbildung mit 1.600 Stunden Theorie und 3.000 Stunden Praxis sind sie zu Expertinnen im Hebammenwesen geworden und haben dies nun im schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil der Examensprüfung bewiesen. In Zukunft werden sie Frauen während der Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett begleiten.

„Die Ausbildungszeit war verknüpft mit vielen Emotionen und spannenden Erfahrungen. Die Schülerinnen haben mit viel Engagement bewiesen, dass sie es verstehen, den Beruf der Hebamme mit Disziplin, Liebe und Respekt auszufüllen“, berichtet Birgit Eultgem, die bereits seit Gründung vor über 25 Jahren Leiterin der Hebammenschule ist.

Die Schule gehört zum Bildungs- und Forschungsinstitut des GK-Mittelrhein und ist eine von nur dreien in ganz Rheinland-Pfalz. Sie bildet eigene Hebammenschüler in Theorie und Praxis aus und kooperiert darüber hinaus mit anderen Häusern und Einrichtungen – auch überregional. Für den Ausbildungsstart 2022 sind bereits alle Plätze belegt. Weitere Informationen zur Hebammenausbildung am GK-Mittelrhein gibt es online unter www.karriere-gk.de.