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Die Hilfsgruppe Eifel sorgt sich um Kinderklinik in Lviv

Kall/Flamersheim – Der Hilfsgruppe Eifel seien im Monat Juni 21.200 Euro gespendet worden, berichtete der Vorsitzende Willi Greuel beim jüngsten Monatsstammtisch der Kaller Kinderkrebshilfe. Im gleichen Zeitraum seien knapp 8000 Euro in aktuelle Hilfsprojekte investiert worden. Wie Greuel berichtete, habe auch die Hilfsgruppe ein Jahr nach der Flutkatastrophe noch immer mit dem akuten Mangel von Handwerkern zu kämpfen.

Schon im vergangenen Jahr habe die Kaller Gruppe auf dem Gelände der Bonner Uni-Klinik, wo neben dem neuen Eltern-Kind-Zentrum ein neues Elternhaus  eingeweiht worden war, einen Kinderspielplatz schaffen wollen. Der Platz sollte eine Ergänzung des Projektes sein, in dessen Verlauf die Hilfsgruppe die komplette Inneneinrichtung von 43 Elternzimmern im neuen Haus durch das Kaller Möbelhaus Brucker mit rund 150.000 Euro finanziert hatte.

Es sei Bestreben der Hilfsgruppe gewesen, auch die Anlegung des Spielplatzes durch Eifeler Firmen zu realisieren. Doch da habe die Flut dem Verein einen Strich durch die Rechnung gemacht. Willi Greuel: „Das Geld ist da, aber keine Handwerker“.  Man hoffe jetzt, dass Firmen aus dem Bonner Raum gefunden werden.

Die Hilfsgruppe ist auch weiterhin in der Ukraine-Hilfe aktiv. Bisher, so Willi Greuel, seien rund 30.000 Euro zweckgebundene Spenden für dieses Projekt eingegangen. Bisher beschränke sich die Hilfe noch auf die Beschaffung von wichtigen Medikamenten.

Bei den Ausgaben dieser Spendengelder sei man derzeit noch vorsichtig, weil man die Entwicklung im ukrainischen Lviv im Auge behalten und abwarten wolle, ob dort die Hilfe aus der Eifel Hilfe nötig wird. In Lviv hat die Hilfsgruppe vor Jahren die komplette Erneuerung der Kinderstation im dortigen Tschernobyl-Hospital mit rund 200.000 Euro finanziert. Greuel: „Wir hoffen jetzt, dass das Hospital vom Krieg verschont bleibt“.  Man sei in großer Sorge um die Kinderklinik und bereit, Hilfe zu leisten, wenn sie dort nötig werde.

Die Frage, ob die Eifeler Oldienacht im Juni nächsten Jahres nach zweijähriger Pause wieder stattfindet, konnte Willi Greuel nicht beantworten. Die Wiederherstellung der im letzten Jahr von der Flut völlig zerstörten Infrastruktur Im Jugendgästehaus und in den dazugehörigen Wirtschaftsgebäuden werde noch eine Zeit lang dauern.

Das Frühlingskonzert des Landespolizeiorchesters NRW in der Hellenthaler Grenzlandhale habe einen Erlös von knapp 2700 Euro erbracht. Das Orchester habe zugesagt, das traditionelle Neujahrskonzert im nächsten Jahr wieder zugunsten der Hilfsgruppe Eifel zu geben, so Greuel.  Eine weitere Spende in Höhe von 5000 Euro habe die Hilfsgruppe von der landesweiten Rad-Aktion „Tour der Hoffnung“  erhalten.

Das Gemünder Ehepaar Alice und Hans Karls, dessen Familie zwei Tankstellen in Kommern und Kall betreiben, hat anlässlich seiner Goldhochzeit auf Geschenke verzichtet, und stattdessen um Spenden für die Hilfsgruppe gebeten.  Das Jubelpaar habe ihm kürzlich den stolzen Spendenbetrag von 1820 Euro übergeben, berichtete der Hilfsgruppen-Vorsitzende.

Von einer ganz besonderen Spendenaktion berichtete die Flamersheimer Künstlerin Michaela „Ela“ Rübenach. Sie hatte im Rahmen der alljährlichen Ausstellung von Mechernicher Künstlern, die in letztes Jahr unter dem Titel „Zeitgeist“ ein Bild geschaffen, das eine weiße Taube auf einem blauen Hintergrund zeigt.

Nachdem im Februar der Krieg in der Ukraine ausgebrochen war und danach die Einrichtung einer Flugverbotszone diskutiert wurde, modifizierte Ela Rübenach ihr Kunstwerk. Sie arbeitete eine blau-gelbe ukrainische Flagge, die die Taube in ihren Fängen hält, in das Kunstwerk ein. Dem gab sie den Titel „Luftraumsperrung gilt nicht für Friedenstauben“.

Die Künstlerin ließ von dem modifizierten Bild 1000 Postkarten drucken, die sie zum Preis von einem in ihrem Bekanntenkreis zum Verkauf anbot. 880 Karten, so berichtete Ela Rübenach beim Hilfsgruppen-Monatstreffen, habe sie verkaufen können. Sie habe den Spendenbetrag dann auf glatte 1000 Euro aufgerundet.

Nachdem die Hilfsgruppe die Gemeinde Kall  bei der Planung der Gedenk- und Dankfeier zum ersten Jahrestag der Flut mir Rat und Tat unterstützt hat, wird sie auch am Sonntag, 14. August, beim Mechernicher Brunnenfest präsent sein. Ebenfalls bei der Kaller Herbstschau, die am Sonntag, 25. September, stattfindet. (Reiner Züll)

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ÜAZ Wittlich bietet Beratung für Ausbildungs-Plätze 2022 – Infotag am heutigen Freitag 29. Juli

Wittlich – Es sind 2022 noch Ausbildungsplätze bei erstklassigen Unternehmen im Landkreis Bernkastel-Wittlich frei. Darauf weist das Überbetriebliche Ausbildungszentrum (ÜAZ) in Wittlich hin.

Am heutigen Freitag, 29. Juli 2022 bietet das ÜAZ von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr einen Infotag zu den Ausbildungsmöglichkeiten an. An diesem Tag steht auch Pia Debald, Teamleiterin für Berufsvorbereitung und Berufsorientierung, gerne für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung.

Das Angebot richtet sich vor allem an Schüler, die dieses Jahr die Schule beenden und für dieses jahr noch keinen Ausbildungsplatz haben. Gerne können auch Eltern das Beratungsangebot nutzen. Das ÜAZ Wittlich kooperiert eng mit attraktiven Ausbildungsbetrieben in der Region und kann von der Eingangsberatung, über Praktika bis hin zum Kontakt zum Ausbildungsbetrieb sehr gute Chancen aufzeigen, um einen Einstieg in das Berufsleben zu ermöglichen. Und das auch noch zum Ausbildungsstart 2022!

Selbstverständlich bietet Pia Debald unter E-Mail: pdebald@ueaz-wittlich.de oder Tel.: 06571 9787-17, auch außerhalb des Infotages Beratungsmöglichkeiten, um noch ein Ticket für den letzten Zug zur Berufsausbildung 2022 zu sichern.

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Carolin Groß ist neue Referentin Ahrwein

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Geschäftsstelle der Dachorganisation für die Weinbranche im Ahrtal unter neuer Leitung. Der Ahrwein e.V., der rund 90 % der Rebflächen im Ahrtal unter einem Dach vereint, freut sich, mit Carolin Groß die Leitung seiner Geschäftsstelle neu zu besetzen. Durch die Flut wurden 10 % der Weinbergflächen und fast alle Winzerbetriebe zerstört oder stark beschädigt. Diese Herausforderung wird der Ahrwein e.V. mit Unterstützung der erfahrenen und im Ahrtal sehr gut vernetzten Marketing- und Eventmanagerin nun noch besser meistern können.

Carolin Groß wurde in Bad Neuenahr-Ahrweiler geboren und stellte ihre beruflichen Weichen mit einer Ausbildung zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit beim Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. Durch dessen Kooperation mit dem Ahrwein e.V. lernte die heute 29jährige ihre neue Wirkungsstätte bereits als Auszubildende kennen. Profunde Kenntnisse und Erfahrungen im Weinsektor sammelte Carolin Groß in den vergangenen Jahren bei der Hessischen Staatsweingüter GmbH Kloster Eberbach. Dort arbeitete sie als Teamleiterin für Marketing und Events und vertrat das Weingut in den Fachgremien.

Neben der strategischen Geschäftsplanung und Entwicklung wird Carolin Groß auch in ihrer neuen Position den Ahrwein e.V. in den Weinfachgremien repräsentieren. Darüber hinaus zählen zu ihren Aufgaben u. a. das Kooperationsmanagement mit den Mitgliedsbetrieben, die Planung, Konzeption und Durchführung von Weinevents und -präsentationen, die Verkaufsförderung sowie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Peter Kriechel, Vorstandsvorsitzender Ahrwein e.V. freut sich über die Neubesetzung dieser verantwortungsvollen Stelle: „Mit Carolin Groß gewinnen wir eine junge und motivierte Führungskraft, die uns beim Wiederaufbau unseres schönen Weinanbaugebiets tatkräftig unterstützen wird!“ Christian Senk, Geschäftsführer des  Ahrwein e. V., betont: „Die Weinerzeuger und das Ahrtal sollen nach der Flutkatastrophe mit gezielten Werbemaßnamen nachhaltig und zukunftsweisend gestärkt werden! Ich bin sicher, dass wir mit Carolin Groß hier neue Impulse setzen werden!“

Der Ahrwein e.V. ist die Dachorganisation für die Gebietsweinwerbung der Weinerzeuger und Genossenschaften im Ahrtal. Ebenfalls zu seinen Hauptaufgaben zählen die Vermarktung der Ahrweine und die Herausstellung der Besonderheiten der Kulturlandschaft des Ahrtals.

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Corona – Gesundheitsamt Mayen-Koblenz beantwortet die derzeit häufigsten Fragen

Region/Mayen-Koblenz – Corona-Infektion: Was gilt es zu beachten? Aktuell erreichen viele Fragen aus der Bevölkerung das Gesundheitsamt Mayen-Koblenz zu den Corona-Themen Quarantäne, Tests und Genesenen-Bescheinigungen. Nachfolgend liefert das Gesundheitsamt daher Antworten zu den häufigsten Fragen:

  1. Was mache ich bei einem positiven Selbsttest?

Fällt ein selbst durchgeführter Corona-Test positiv aus, muss sich die positiv getestete Person unverzüglich absondern und einen laborbasierten PCR-Test vornehmen lassen. Bei einem positiven Schnelltest (Bürgertest), der in einer Testeinrichtung durchgeführt wurde, reicht dieser aus. Außerdem sind diejenigen Personen in Kenntnis setzen, mit denen sie engen Kontakt hatte.

  1. Wie lange dauert die Absonderung?

Corona-positive Personen sind verpflichtet sich für 10 Tage in Isolation zu begeben. Der Tag der Testung wird als erster Tag der Isolation gewertet. Eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne ist nach Tag 5 möglich, sofern vorher eine Symptomfreiheit von mindestens 48 Stunden am Stück bestand. Eine Freitestung ist nicht mehr nötig. Berechnet wird die Dauer der Isolation folgendermaßen:

Beispiel:

  • Abstrich am 20. Juli (Tag 1)
  • reguläres Isolationsende: 29. Juli
  • vorzeitige Beendigung nach Tag 5 (24. Juli) möglich, sofern vorher 48 Stunden am Stück Symptomfreiheit bestand.
  1. Wann erhalte ich eine Quarantäne-Anordnung?

Mittels PCR-Test positiv getestete Personen erhalten ihr offizielles Isolationsschreiben unaufgefordert per Post, nachdem dem Gesundheitsamt die entsprechende Labormeldung übermittelt wurde. Bei einem positiven Schnelltest mit Zertifikat (Bürgertest), kann die entsprechende Bescheinigung per E-Mail an corona@kvmyk.de, unter Beifügung des Zertifikats über das positive Ergebnis, beim Gesundheitsamt beantragt werden. Ein Screenshot aus der Corona-Warnapp reicht nicht aus.

  1. Wann erhalte ich eine Genesenen-Bescheinigung?

Nur, wenn die Corona-Infektion mittels PCR-Test nachgewiesen wurde, wird automatisch ein Genesenenbescheid versendet. Ein positiver Schnelltest mit Zertifikat reicht dafür nicht aus.

  1. Wie lange ist diese gültig?

Die Genesenen-Bescheinigung ist erst ab dem 28. Tag nach dem positiven Testabstrich gültig. Sofern die genesene Person ungeimpft ist, ist in Deutschland die Bescheinigung bis zum 90. Tag nach dem Abstrich befristet. Sobald bei Genesenen eine Impfung vorliegt, gilt der Nachweis unbegrenzt.

  1. Wo kann ich mich testen lassen?

Teststellen findet man unter www.corona.rlp.de/de/testen/ .

  1. Wie hoch sind die Kosten für einen Corona Schnelltest in Rheinland – Pfalz

Kostenlose Bürgertests sind nur noch für bestimmte Personengruppen vorgesehen. In einigen Fällen gibt es die Möglichkeit für 3 Euro einen Bürgertest durchführen zu lassen.

Antworten zu vielen weiteren Fragen gibt es unter www.kvmyk.de/corona-info sowie www.corona.rlp.de

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Aachens OBin Sibylle Keupen am Dienstag 2. August im Bürger*innentreff

Aachen – Bürger*innen, die Ideen, Impulse oder Anregungen für die Zukunft unserer Stadt oder Fragen zu den Aktivitäten der Verwaltung haben sind herzlich gebeten in den Dialog zu treten. Am kommenden Dienstag, 2. August, trifft sich Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen von 19 bis 20.30 Uhr im Bürger*innentreff im Öcher Lab mit Aachens Bürger*innen, um Ideen, Anregungen und Fragen zu erörtern.

Die Oberbürgermeisterin freut sich über Anmeldungen per E-Mail an buerger_innentreff@mail.aachen.de. Interessierte Bürger*innen werden gebeten auch ein gewünschtes Zeitfenster und das Thema, über das sie mit der Oberbürgermeisterin sprechen wollen, mit anzumelden.

Weiter Informationen sind unter www.aachen.de/buerger_innentreff einsehbar.

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Zukunftsdialog mit Zukunfts-Entscheider*innen – Ohne Wasserstoff geht es nicht!

Kaisersesch – Albert Jung, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kaisersesch und gleichzeitig Vorsitzender des in Kaisersesch ansässigen rheinland-pfälzischen Wasserstoff- und Brennstoffzellennetzwerkes (H2BZ Netzwerk RLP e. V.), begrüßte Lehrer*innen und Schüler*innen des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums zu einem Zukunftsidalog in der Verbandsgemeindeverwaltung Kaisersesch.

61 Schüler*innen der 11. Klasse der MINT Exzellenz Schule aus Münstermaifeld informierten sich zusammen mit ihren Lehrer*innen über das SmartQuart Projekt und den Einsatz von Wasserstoff in der Mobilität. Eine der wichtigsten Erkenntnisse des Tages war, dass Wasserstoff die entscheidende Rolle bei der Sektorenkopplung spielt. Das heißt, dass der Strom aus erneuerbaren Quellen in Wasserstoff umgewandelt wird, gespeichert werden kann und in anderen Sektoren, wie der Wärmeproduktion, in der Industrie und im Verkehrssektor verwendet wird.

Als Anschauungsobjekt diente ein Schnittmodell des mit Wasserstoff betriebenen Toyota Mirai. Dinge, die sonst gut abgeschirmt im Inneren eines Autos stattfinden, sind hier offen zu sehen: der Weg des Wasserstoffs vom Tank in die Brennstoffzelle und der des Stroms von dort in den Elektromotor. Hans-Joachim Thon vom Wasserstoff- und Brennstoffzellennetzwerk erklärte die Technik, ging aber vor allem auf Fragen der Sicherheit und der Verfügbarkeit von Wasserstoff ein. Zusätzlich zu dem Schnittmodell konnten die Schüler*innen an dem fahrbereiten Toyota Mirai beobachten, dass aus dem immer noch nötigen Auspuff nur Wasser tropft – im Betrieb entstehen so keinerlei Emissionen.

Johanna Martin von der Firma GP JOULE aus Nordfriesland erläuterte den Schüler*innen in einem kurzen Onlinevortrag das Projekt „efarm“, in dem jetzt schon das umgesetzt wird, was in Kaisersesch noch entstehen soll: Produktion von grünem Wasserstoff, Speicherung und dann die Betankung von Linienbussen an einer neuen Wasserstofftankstelle.

Uwe Diederichs-Seidel, Projektleiter SmartQuart bei der Verbandsgemeinde Kaisersesch, stellte das Projekt SmartQuart vor und beantwortete Fragen. Bei SmartQuart geht es an drei Standorten darum, ein reales Zusammenspiel der erneuerbaren Energien zu demonstrieren. Ziel in Kaisersesch ist es, mithilfe des vor Ort erzeugten grünen Wasserstoffs die Chancen der Energiewende für die regionale Wertschöpfung aufzuzeigen. Voraussichtlich im Herbst wird in Kaisersesch mit dem Bau der technischen Anlagen des SmartQuart Projektes begonnen.

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Bei Wasser-Entnahme droht hohes Bußgeld im Kreis Euskirchen

Euskirchen – Die Bäche im Kreisgebiet Euskirchen leiden nach den geringen Niederschlägen der letzten Wochen und Monate unter der zunehmenden Trockenheit. Aufgrund des ausgebliebenen Regens führen die Bäche immer weniger Wasser, stellenweise sind Gewässerabschnitte bereits trockengefallen. Regionale Schauer und Gewitter verbessern die Lage höchstens kurzfristig. Umso problematischer sind in der jetzigen Zeit die verstärkten und größtenteils unzulässigen Wasserentnahmen aus Bächen, Seen und Teichen, zum Beispiel zum Bewässern des eigenen Gartens.

Die Untere Wasserbehörde des Kreises Euskirchen weist darauf hin, dass diese Wasserentnahme lebensbedrohlich für die in den Gewässern lebenden Tiere und Pflanzen sein kann. Besonders bei der zusätzlichen Entnahme aus kleinen Bachläufen ist die zu Verfügung stehende Wassermenge schnell erschöpft. So ist für die Lebewesen im oder am Gewässer nicht mehr ausreichend Wasser übrig, was kurz- bzw. mittelfristig zu großen ökologischen Schäden führt.

Der Kreis weist deshalb im Interesse des Gewässerschutzes noch einmal auf die bestehende Rechtslage hin: Das Entnehmen von Wasser aus oberirdischen Gewässern bedarf nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen grundsätzlich einer wasserrechtlichen Erlaubnis, die vorher zu beantragen ist. Wer zum Beispiel Wasser abpumpt, um den Garten zu bewässern, der kann mit einem hohen Bußgeld belangt werden – im Einzelfall bis zu 50.000 Euro. Entsprechende Kontrollen werden zurzeit bereits durchgeführt.

Die Untere Wasserbehörde des Kreises Euskirchen bittet zudem eindringlich darum, auch die (erlaubte) Wasserentnahme durch das Schöpfen mit „Handgefäßen“ zu dieser warmen Jahreszeit einzustellen.

 

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Der Nacht der Vulkane – Höhepunkt – Die Vulkanparty am Samstag 30. Juli 2022

Mendig – Songwriter von Bon Jovi, Aerosmith, KISS, Van Halen und Guns N` Roses zu Gast in Mendig. Ein Musicact ist gut, zwei sind besser, aber drei sind die Krönung. Und so werden sich zum Abschluß der einwöchigen Nacht der Vulkane (www.nacht-der-vulkane.de) am Samstag, den 30.07.22 direkt drei Superbands die Bühne nacheinander teilen. Und nicht nur das, auch noch Drumherum gibt es einiges zu erleben.

Nach der lebendigen Lay, die Samstags von 13 –bis 18 Uhr die Museumslay von einer Ausstellung in eine lebende Steingrube verwandelt, startet das Musikprogramm auf der riesigen RPR-Bühne um 18.30 Uhr. Opener sind die 5 Musiker von „Strange Wars“.

Strange Wars – Embrace your strangeness !

– so lautet das Motto der 5 Musiker aus Mendig und Umgebung.

Morgens um Zwanzig vor Sieben eine Viertelstunde bei 5° an der Bushaltestelle um die Ecke warten.
Danach in einen überfüllten, mit Kaugummi beklebten, Bus steigen, der sich eine halbe Stunde über brüchige Landstraßen in den nächstgrößeren Ort schiebt, um anschließend nochmal eine Viertelstunde zu marschieren; Wer das kennt, ist vermutlich auf dem Land aufgewachsen und dort zur Schule gegangen.

So auch die 5 Jungs von Strange Wars aus der Eifel, die, von Junggesellen-, Dorf-, und Feuerwehrfesten, Hartplätzen, aufgeschürften Knien, „Landluft“, Fahrrad fahren bei Nacht und heimlichem Rumknutschen mit der ersten großen Liebe hinter der Turnhalle geformt, aus dem tiefen Westen des Landes ins Rampenlicht auf die große Rockbühne der Republik treten.

Erleben sie die Band, die passenderweise ihren Stil „Breakout-Rock“ nennt, live ab 18.30 Uhr auf der Bühne.

Als Support folgt dann Europas gefragteste Coldplay-Tributeband „GOLDPLAY“.

Sie haben längst Kultstatus erreicht. COLDPLAY sind mit weltweit mehr als 80 Millionen verkauften Alben, etlichen Nummer-Eins-Hits und ungezählten Auszeichnungen, darunter sieben Grammies, neun Brit-Awards, fünf MTV Europe Music Awards und vier Echos, unumstritten eine der größten und erfolgreichsten Bands dieses Jahrzehnts.“Goldplay live” bringt diese außergewöhnliche Erfolgsgeschichte auf die Bühne. Emotionen, Show und Musikalität gepaart mit einer Menge Leidenschaft versprechen ein erstklassiges und authentisches Konzert Erlebnis. “Goldplay live” sind die Alternative für alle Coldplay Fans. Erleben Sie “Goldplay live” als colourful Party Experiance oder Unplugged Show.

Chris Martin hatte ja das siebte Album der Band verglichen mit dem letzten Harry-Potter-Band und damit nicht zum ersten Mal dunkle Spekulationen um die Zukunft von Coldplay ausgelöst…

Als Headliner erwartet die Gäste dann – JOHN DIVA & the Rockets of Love

Seit der Ära der großen Rockbands der 80er hat es keine, kraftvollere und ambitioniertere Formation gegeben als JOHN DIVA & the Rockets of Love.

JOHN DIVA ist als geborener Entertainer und überragendes Gesangstalent jahrelang im Hintergrund tätig gewesen und hat als Coach, Trainer und Songwriter für die ganz Großen gearbeitet – darunter Bon Jovi, Aerosmith, KISS, Van Halen, Guns N Roses und viele andere.

Nun hat er den Schritt gewagt und ist aus dem Schatten seiner Alter Egos herausgetreten, um SEINE „Mission Rock’n’Roll“ – so wie er sie gelernt und gelehrt hat – in Vollendung auf die Bühne zu bringen. Somit setzt er seinem Lebenswerk die Krone auf und wird seitdem mit seinen „Rockets of Love“ mit Begeisterungsstürmen gefeiert.

In einer mitreißenden Performance bringen er und seine „Rockets“ die großen Hits der weltweit angesagtesten Rockbands auf die Bühne: HERE I GO AGAIN, ROCK YOU LIKE A HURRICANDE, YOU GIVE LOVE A BAD NAME, WHY CAN’T THIS BE LOVE, POUR SOME SUGAR ON ME oder POISON… übrigens alles Songs, an denen DIVA maßgeblich als Songwriter beteiligt ist!

Noch nie war Rock’n’Roll so authentisch und vor allem SO publikumsnah – denn DIVA lässt jeden Einzelnen im Publikum am Rock’n’Roll Zirkus teilhaben und schwört sein Publikum auf die großen Gesten der noch größeren Stars ein.

BE PREPARED FOR THE ROCK’N ROLL POWERRANGERS …MISSION ROCK’N’ROLL!

Und damit nicht genug. Zwischen den beiden Sets von John Diva folgt der Höhepunkt der Woche – der Vulkanausbruch – wieder inszeniert von der Fa. Feuerwelten aus Remagen, die schon die deutschen Beiträge auf den Weltausstellungen zum Funkeln brachten.

Und natürlich fehlen auch Walk-Acts oder eine fulminante Feuershow zwischen den Auftritten der Bands nicht.

Alles einer richtigen Vulkanparty würdig.

Lust dabei zu sein ? Also nix wie hin und sich Tickets sichern.

Diese gibt es – leider nur in begrenzter Anzahl – zum Preis von 10,00 € bei folgenden Vorverkaufsstellen:

  • Tourist-Infos der Vulkanregion Lacher See in Niederzissen und Maria Laach
  • Bürgerbüro der Verbandsgemeinde Pellenz in Plaidt
  • Tabakwaren Blum, Mendig
  • Vulkanbrauerei Mendig im Brauerei Shop
  • Oder Online über ticket-regional.de/stadt-mendig
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GKV-Finanzgesetz – An Apotheken zu sparen ist versorgungs- und patientenfeindlich

Region/Berlin – Deutschlands 18.000 Apotheken mit ihren 160.000 Beschäftigten weisen die neuen Sparpläne der Bundesregierung an der lokalen Arzneimittelversorgung scharf zurück. Die Apotheken fordern stattdessen Planungssicherheit und eine angemessene Vergütungsanpassung aufgrund drastisch gestiegener Kosten. Die Apotheken vor Ort haben bewiesen, dass sie für ein krisenfestes Gesundheitswesen unverzichtbar sind. Das muss politisch jetzt endlich honoriert werden. Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: „Das ist ein Schlag ins Gesicht für jede Apothekerin und jeden Apotheker. Die Bundesregierung will den Apotheken das Honorar kürzen durch eine Erhöhung des Apothekenabschlags um etwa 13 Prozent. Das bedeutet für zwei Jahre einen Sparbeitrag der Apotheken von ungefähr netto 240 Millionen Euro. Für alle engagierten Apothekerinnen und Apotheker, gerade auch für den dringend benötigten Nachwuchs, ist das eine schallende Ohrfeige.“

Overwiening: „Die Apotheken haben in den beiden vergangenen Jahren unzählige Sonderaufgaben übernommen, um Deutschland gut und sicher durch die Corona-Pandemie zu bringen. Nun können, wollen und müssen die Apotheken sich endlich wieder ihren Kernaufgaben zuwenden, sollen aber durch rigide Sparmaßnahmen bestraft werden. Dieses Vorhaben ist absolut versorgungs- und patientenfeindlich! Die Apotheken vor Ort arbeiten hoch effizient und ihr Anteil an den Ausgaben der Krankenkassen ist inzwischen auf nur noch 1,9 Prozent gesunken. Das Apothekenhonorar ist trotz steigender Inflation seit fast 10 Jahren eingefroren. Wenn der Bundesgesundheitsminister die Apotheken nun zugleich für ihre bisherigen Pandemie-Leistungen und neu eingeführten Pharmazeutischen Dienstleistungen lobt, zeigt das bloß die Absurdität dieser Sparpläne.“

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Betriebsbesuch bei Brohl Wellpappe gibt Einblicke in Produktions-Prozesse

Region/Mayen-Koblenz – Brancheninitiative der WFG vernetzt Unternehmen in der Region. Mit interessanten Betriebsbesuchen setzt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein (WFG) in ihrer Brancheninitiative Verpackung-Logistik regelmäßig Impulse für aktuelle Themen und gute Netzwerkarbeit zwischen Unternehmen in der Region. Beim jüngsten branchenübergreifenden Best-Practice hat die WFG zur Besichtigung des Unternehmens Brohl Wellpappe geladen, an der viele Interessierte teilnahmen.

Die Brohl Wellpappe GmbH & Co. KG steht mit ihrer 240-jährigen Tradition für hochwertige Verpackungen und Displays aus Wellpappe und Vollpappe. Gemeinsam mit seinen Kollegen präsentierte der geschäftsführende Gesellschafter Maximilian Boltersdorf den Teilnehmenden das Unternehmen sowie den neuen Webshop und gab Einblicke in die Produktion und den Einsatz einer neuen industriellen Digitaldruckmaschine. Mit dieser Investition in die Erweiterung der Produktionsprozesse und -möglichkeiten erfolgte für Brohl Wellpappe der Einstieg in eine neue Technologie. Um die beeindruckenden Ergebnisse, die die Maschine mit sich bringt, zu veranschaulichen, wurde zu Beginn der Veranstaltung ein Gruppenfoto aufgenommen, das anschließend mittels Digitaldruck für jeden Gast auf Wellpappe verewigt wurde.

Des Weiteren wurden den Teilnehmenden die nachgelagerten Produktions- und Logistikprozesse vorgestellt, die mithilfe von Robotik digitalisiert und automatisiert wurden. Insbesondere bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten können die Mitarbeiter so durch den Einsatz von Robotern entlastet werden. Am Ende des Tages hatten die Teilnehmenden den Weg von der Entstehung der Wellpappe bis hin zu einem fertigen Karton, wie man ihn aus dem Handel kennt, kennengelernt.

Die Brancheninitiative Verpackung-Logistik ist durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein initiiert worden, nachdem im Jahre 2008 im Rahmen einer Branchenanalyse eine Verdichtung von Verpackungs- und Logistikunternehmen in der Region festgestellt worden war. Seither organisiert die WFG erfolgreich Betriebsbesuche sowie Fachveranstaltungen, um die Vernetzung der Unternehmen, den Know-How-Transfer und die Verbesserung der Wertschöpfung in der Region zu fördern.