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Niederzissen – Großbrand auf dem Abfall-Wirtschaftszentrum

Niederzissen/Ahrweiler – Feuerwehren aus dem Kreisgebiet im Einsatz − Anwohner werden zur Umsicht gebeten. Derzeit läuft ein Großeinsatz der Feuerwehren: Grund ist ein Großbrand der am Freitagabend gegen 21.30 Uhr auf dem Abfallwirtschaftszentrum „Auf dem Scheid“ in Niederzissen aus bislang ungeklärter Ursache ausgebrochen ist. Ein Feuerwehrmann wurde beim Einsatz leicht verletzt und in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Vom Brand betroffen ist eine rund 35 x 60 Meter große Halle. Die Fahrzeuge des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWB) wurden nicht beschädigt. Im Einsatz sind rund 150 Einsatzkräfte der Feuerwehren des gesamten Kreises Ahrweiler und der Feuerwehr Mendig (Kreis Mayen-Koblenz), die THW-Ortsverbände Ahrweiler und Sinzig, die Polizei sowie das DRK.

Die Anwohner im Bereich Burgbrohl, Niederzissen und Waldorf sollten Fenster und Türen geschlossen halten. Gebäudelüftungsanlagen sollten abgestellt werden. Die umliegenden Straßen und Zufahrtswege zum Industriegebiet müssen für die Einsatzkräfte unbedingt freigehalten werden. Auch über die Warn-Apps Nina und KATWARN wurde die Bevölkerung gewarnt.

Wie die Feuerwehr mitteilt, besteht derzeit keine akute Gefährdung für die Bevölkerung, da der Brandrauch wetterbedingt senkrecht nach oben von der Brandquelle aufsteigt.

„Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir den Brand unter Kontrolle, werden aber natürlich die ganze Nacht im Einsatz sein. Wir gehen aktuell auch davon aus, dass der Einsatz aufgrund der vielen Glutnester vermutlich noch mehrere Tage andauern wird“, erklärt Frank Linnarz, stellvertretender Brand- und Katastrophenschutzinspekteur.

Die Technische Einsatzleitung des Kreises (TEL) unterstützt die Einsatzleitung Brohltal bei der Bekämpfung des Brandes. Auch Landrätin Cornelia Weigand ist vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu machen.

Das Abfallwirtschaftszentrum in Niederzissen bleibt vorerst geschlossen. Das Wertstoffzentrum Remagen-Kripp sowie das Umschlag- und Wertstoffzentrum Adenau-Leimbach öffnen regulär.

Die Kreisverwaltung dankt allen Einsatzkräften und wünscht dem verletzten Feuerwehrmann schnelle und gute Genesung.

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Jetzt anmelden – Rur-Beach-Cup 2022 in Jülich

Düren/Jülich – Bevor der Rur-Beach-Cup 2022 in diesem Jahr wieder auf dem Schlossplatz in Jülich vom 27. bis 28. August ausgetragen wird, haben Freizeit- und Hobbymannschaften die Gelegenheit, sich einen Tag vorher (am Freitag, 26. August) auf dem Platz im Volleyball zu messen und um den Sieg beim „SWJ-Cup“ (Stadtwerke Jülich) zu kämpfen. Die Teams können sich bis Freitag, 19. August, online anmelden unter folgendem Link: http://formcycle/form/provide/1030/

„Es ist für viele Sportbegeisterte eine tolle Gelegenheit, sich vor den Spielen um die Westdeutsche Meisterschaft auf dem Platz zu präsentieren. Wir freuen uns auf spannende und gute Volleyballspiele“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn, der auch Schirmherr des Rur-Beach-Cups ist. Jede Mannschaft kann aus beliebig vielen Sportlerinnen und Sportlern bestehen. Mitmachen können 20 Mannschaften, egal ob Freizeit- und Hobbymannschaft oder Teams von Behörden und Firmen. Es zählt der Zeitpunkt des Meldeeingangs. Auf dem Feld stehen dann jeweils zwei Frauen und zwei Männer. Eine Auswechslung ist während des Spiels zulässig, wobei das Verhältnis zwischen der Anzahl der Spielerinnen und Spieler beibehalten werden muss. Die Startgebühr beträgt 30 Euro pro Team, die bei Spielantritt am Turniertag gegen Verzehrgutscheine erstattet werden. Das Hobby-Turnier beginnt um 14 Uhr.

Zuschauer können an allen Tagen die Volleyballspiele bei freiem Eintritt verfolgen. Dies ist dank der Unterstützung durch die Rurtalbus GmbH, die Entwicklungsgesellschaft indeland, die Sparkasse Düren, die Stadtwerke Jülich und F+S Solar möglich.

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Tourismus

Wellness- und Tagungshotel Schloss Burgbrohl erhält erneut 4-Sterne Auszeichnung

Niederzissen/Brohltal – DEHOGA-Klassifizierung bescheinigt Qualität. Barock trifft auf Moderne, dieses einzigartige Ambiente macht das kulturhistorische Wellness- und Tagungshotel Schloss Burgbrohl so besonders und erlebenswert. Mit sehr viel Liebe zum Detail wurde die gesamte Schlossanlage vor einigen Jahren vollständig restauriert. Inmitten der Vulkanregion Laacher See gelegen, können die Gäste hier tagen und wohnen wie ein Schlossherr oder eine Schlossherrin.

Das Schloss Burgbrohl hat sich den Kriterien der Deutschen Hotelklassifizierung erneut gestellt und wurde mit vier Sternen ausgezeichnet. Die qualitative, äußerst hochwertige Gesamtausstattung und der enorme Komfort überzeugten auch die DEHOGA Prüfer, Frauke Rückes und Martin Schwarzelbach. Die beiden zeigten sich begeistert und beeindruckt, da die erforderlichen Kriterien nach wie vor in hervorragender Weise erfüllt werden.

Dem Vorsitzenden des Tourismusverbandes Vulkanregion Laacher See, Bürgermeister Johannes Bell, war es eine große Freude – gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen Sarah Stein und Heike Werf – dem Geschäftsführer Bastian Heuft und dem Hoteldirektor Jan Wingenfeld

persönlich Glückwünsche überbringen zu dürfen. „Das einmalige Konzept und der gelebte Qualitäts- und Servicegedanke in den historischen Mauern des Schloss Burgbrohl leisten einen bedeutenden Beitrag zur touristischen Infrastruktur der Vulkanregion Laacher See,“ zeigt sich Johannes Bell überzeugt.

Besondere Momente feiern – heiraten in der herrschaftlichen Schloss Villa

Der Wunsch, einen passenden Ort für den bedeutungsvollsten Moment von Liebenden zu finden, ist insbesondere in der heutigen Zeit von großer Bedeutung. Seit Herbst 2019 ist das Schloss Burgbrohl ein Trauort innerhalb der Verbandsgemeindeverwaltung Brohltal. Das historische Herrenhaus inmitten der wunderschönen Parkanlage des Barockschlosses thront auf einer kleinen Anhöhe mit herrlichem Blick über das weitläufige Schlossareal und dem schönen Ort Burgbrohl. Nach aufwendiger Renovierung wurde die Villa mit einem standesamtlichen Trauzimmer ausgestattet und in den Hotelbetrieb integriert. Darüber hinaus steht auch das passende Angebot zur ausgiebigen Feier dieses besonderen Tages zur Verfügung.

Zeit zum Schlemmen und Genießen – gut essen und trinken in der Eifel…

Die Schloss Terrasse bietet im Sommer ausreichend Platz zum Eifelluft schnuppern, die Seele baumeln und den Blick schweifen lassen, dabei strahlt der Panoramablick pures Urlaubsfeeling aus. Ob im Sonnenschein oder im wohltuenden Schatten unter dem fast 100 Quadratmeter großen Sonnenschirm, hier findet jeder seinen Lieblingsplatz.

Das Hotel bietet zudem einen großzügigen Wellness- und Spa-Bereich, CASTELLUM SPA, der ideale Rückzugsort für alle, die dem Alltag entfliehen möchten und sich nach Ruhe, Ausgeglichenheit und Schönheit sehnen.

Auch Tagungsgäste kommen voll auf ihre Kosten – dort wo sich früher die Ritter versammelten, befinden sich heute drei lichtdurchflutete und mit modernsten Kommunikationsmitteln ausgestattete Tagungsräume für bis zu 60 Personen. Hier lässt es sich in gebührendem Ambiente konferieren, zum Entspannen während der Seminarpausen lädt ein stilvoll angelegter Außenbereich ein.

Der Weinkeller des Schlosshotels ist ein weiteres Highlight, in dem edle Tropfen aus der Region sowie internationale Spitzenweine verköstigt werden. In dem historischen Kellergewölbe, das jahrhundertelang nur den Schlossherren vorbehalten war, finden heute Degustationen oder exklusive Dinner auf Anfrage statt.

Das Team der Tourist-Info Vulkanregion Laacher See freut sich sehr über die erneute Auszeichnung des Schloss Burgbrohl und steht auch weiteren Betrieben, die sich für eine Sterneklassifizierung interessieren, gerne beratend zur Verfügung.

Weitere Informationen: Tourist-Information Vulkanregion Laacher See, Kapellenstraße 12, Niederzissen, Tel. 02636-19433 oder info@vulkanregion-laacher-see.de

Infos zum Schloss Burgbrohl

Tel. 02636-800 140; Mail: info@schloss-burgbrohl.de; www.schloss-burgbrohl.de

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Bürgerservice der Kupferstadt Stolberg vergibt Termine jetzt online

Stolberg – Zum 1. August wird die Terminvergabe für das Bürgerbüro der Kupferstadt Stolberg bürgerfreundlich und komfortabel auf eine Online-Buchung umgestellt. Die Online-Terminvergabe ist unter https://termine.stolberg.de verfügbar. Termine können künftig ausschließlich online gebucht werden. Bereits telefonisch vereinbarte Termine für den Monat August behalten ihre Gültigkeit.

Die Online-Terminvergabe ist so gestaltet, dass automatisch der früheste verfügbare Termin angeboten wird. Sollte dieser nicht in Frage kommen, kann aus allen verfügbaren Terminen ein Wunschtermin gebucht werden. Wer gleichzeitig mehrere Anliegen im Bürgerbüro bearbeiten lassen möchte, kann die entsprechenden Dienstleistungen in der Auswahlmaske angeben. Nach erfolgter Reservierung erfolgt eine Terminbestätigung per E-Mail. Nach Verfügbarkeit werden tagesaktuell ab ca. 07:45 Uhr zusätzliche Termine für den Bürgerservice freigeschaltet.

Für Bürgerinnen und Bürger, die keinen Zugang zum Internet haben, steht das Team des Bürgerservice gerne unter der Rufnummer 02402 / 13 – 615 oder persönlich an der Information im Bürgerservice, Frankentalstraße 16, zu den üblichen Öffnungszeiten für eine Terminvergabe zur Verfügung.

Auch bei dringenden Anliegen bittet das Team des Bürgerservice um telefonische Kontaktaufnahme.

 

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Gefährdung von Verbrauchern durch verdorbene Lebensmittel in großer Menge verhindert

Bitburg – Weiterfahrt untersagt – 2,9 Tonnen Lebensmittel wegen nicht eingehaltener Kühltemperatur aus dem Verkehr genommen. Durch Einschreiten der Lebensmittelüberwachung der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm am 18. Juli konnte eine Gefährdung von Verbrauchern durch verdorbene Lebensmittel in großer Menge verhindert werden. Ein Lebensmittelgroßhändler im Eifelkreis Bitburg-Prüm setzte das Veterinäramt darüber in Kenntnis, dass bei einer Anlieferung von 2,9 Tonnen Tiefkühlware eine erheblich zu hohe Lagertemperatur festgestellt wurde. Der mit Back- und Fleischwaren beladene LKW einer deutschen Spedition aus Hessen wies bei einer ersten Überprüfung eine Kühlung von plus 5° C statt der vorgegebenen minus 18° C auf. Die portionierte und verpackte Ware war zur Weitergabe an Gastronomiebetriebe, vorwiegend im Eifelkreis, bestimmt.

Die Lebensmittelüberwachung des Veterinäramts informierte die Polizeiinspektion Prüm und bat im Rahmen der Amtshilfe darum, dem Fahrzeug bis zum Eintreffen der Lebensmittelkontrolleure die Weiterfahrt zu untersagen. Die lebensmittelrechtliche Kontrolle der transportierten 1730 kg Backwaren und 1175 kg Fleischwaren ergab Messungen zwischen minus 6° C und plus 3°C. Die Kühltemperaturaufzeichnung des LKWs bestätigte zudem, dass die Ware bereits am Vortag nicht mehr in erforderlichem Umfang gekühlt wurde.

Da somit die Kühlkette für längere Zeit unterbrochen und die Lebensmittelsicherheit nicht mehr gewährleistet war, wurde die fachgerechte Entsorgung der gesamten Ware angeordnet. Bei nicht ausreichend gekühlten Lebensmitteln besteht die Gefahr einer zu großen Belastung mit Mikroorganismen und einer möglichen Erkrankung der Verbraucher nach dem Verzehr. Angaben zum möglichen Grund für die zu hohe Temperatur machte die Spedition, die nun mit Konsequenzen rechnen muss, nicht. Die Kreisverwaltung dankt den Beamten der Polizei Prüm für die gute und zügige Zusammenarbeit.

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Erste Regelungen des neuen EEG 2023 treten in Kraft

Region/Berlin – Vorfahrt für erneuerbare Energien und mehr Vergütung für Solarstrom. Zur Beschleunigung des Ausbaus von erneuerbaren Energien greift seit dem gestrigen Freitag, 29. Juli an der Grundsatz, dass die Nutzung erneuerbarer Energien im überragenden öffentlichen Interesse liegt und der öffentlichen Sicherheit dient. Damit haben erneuerbare Energien bei Abwägungsentscheidungen Vorfahrt. Zudem steigt vom heutigen Samstag, 30. Juli an die Vergütung für alle neuen PV-Dachanlagen. Dies sind nur erste Beschleunigungs-Maßnahmen, die mit dem novellierten Erneuerbaren Energien-Gesetz (EG) einhergehen. Das Gesetz ist die umfassendste Novelle des EEG seit dessen Bestehen und zielt darauf, die erneuerbaren Energien in hohem Tempo auszubauen. Der Großteil der weiteren Regelungen des neuen EEG 2023 tritt zum 1. Januar 2023 in Kraft. Dazu wurde das reformierte EEG gestern (28. Juli) im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Bundesminister Robert Habeck: „Angesichts der sich zuspitzenden Klimakrise und des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine sind die erneuerbaren Energien zu einer Frage der nationalen und europäischen Sicherheit geworden. Wir müssen so schnell wie möglich unser Energiesystem umstellen, weg von fossilen Energieträgern, hin zu erneuerbaren Energien. Deshalb haben wir alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien deutlich zu verbessern. Ab heute greift der zentrale Grundsatz, dass die Erneuerbaren im öffentlichen Interesse liegen und der öffentlichen Sicherheit dienen. Das ist entscheidend, um das Tempo zu erhöhen. Und ab Samstag treten höhere Vergütungssätze für Photovoltaik auf Dächern in Kraft. Das sendet ein klares Signal in den Markt und gibt der Solarenergie einen entscheidenden Schub. Wir müssen alle beherzt und konsequent den Erneuerbaren Ausbau vorantreiben.“

Vom heutigen Samstag an können Solaranlagen bis zu 13,4 ct/kWh für ihren PV-Strom erhalten. Die erhöhten Fördersätze gelten für Anlagen, die frühestens am Tag nach dem Inkrafttreten und damit ab dem 30. Juli in Betrieb genommen werden. Zugleich wird der Netzanschluss unter anderem für kleine PV-Anlagen vereinfacht. Weitere Maßnahmen greifen am 1. Januar 2023.

Das EEG 2023 richtet den Ausbau der erneuerbaren Energien im Stromsektor erstmals konsequent auf den 1,5-Grad-Pfad des Pariser Klimaabkommens aus. Hierzu werden die Ausbaupfade und Ausschreibungsmengen vor allem für Wind an Land und Solarenergie massiv angehoben und mit einem umfassenden Paket an weiteren Maßnahmen unterlegt. So werden u.a. die Flächenkulisse für PV-Freiflächenanlagen erweitert, Agri-PV und weitere besondere Solaranlagen in die reguläre Förderung aufgenommen, die Erschließung von windschwächeren Standorten insbesondere im Süden des Landes deutlich attraktiver, Bürgerenergie gestärkt und die Beteiligungsmöglichkeiten für Kommunen erweitert. Schließlich wurde mit dem EEG 2023 die EEG-Umlage bereits ab 1. Juli 2022 auf null gesenkt.

Die Regelungen des neuen EEG stehen unter dem Vorbehalt der europäischen Beihilfegenehmigung. Hierzu sind wir mit der EU-Kommission in guten und konstruktiven Gesprächen. Diese Gespräche wurden früh angestoßen worden und sind daher bereits weit fortgeschritten.

Das neue EEG wird flankiert von weiteren Gesetzen zum Ausbau der erneuerbaren Energien, die ebenfalls bereits final verabschiedet sind. Insbesondere wird die für Windkraftanlagen zur Verfügung stehende Fläche ausgeweitet, indem die Bundesländer von Nord bis Süd zu klaren Flächenzielen verpflichtet sind (Wind-an-Land-Gesetz), außerdem werden Genehmigungsverfahren beschleunigt. Zusätzlich wurden mit dem Wind-auf-See-Gesetz Ausbauziele für Windenergie auf See deutlich erhöht.

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Vierspuriger Ausbau der Bundesstraße bei Kommern befindet sich auf der Zielgeraden

Mechernich – Vier Tage lang wird es noch einmal knifflig. Doch dann ist freie Fahrt in Sicht für alle, die die Bundesstraße 266/477 bei Kommern nutzen. Die Arbeiten am vierspurigen Ausbau, die im Mai 2021 begonnen wurden, befinden sich auf der Zielgeraden. „Wenn alles weiterhin gut läuft, sollten wir Ende Oktober fertig sein“, sagt Andreas Groß, Projektleiter beim Landesbetrieb Straßen.NRW. Anschließend steht dann noch der Anschluss des Radwegs von Eicks kommend auf dem Bauzeitenplan. Zudem werden anschließend einige Begrünungsmaßnahmen durchgeführt.

Aktuell wächst auf 500 Metern die Lärmschutzwand in die Höhe. Rund 100 Betonbohrpfähle wurden dazu in die Erde gebohrt. „Mit einem 90 Zentimeter großen Durchmesser und im Schnitt sechs bis sieben Meter tief“, erläutert Andreas Groß. An manchen Stellen ist die Wand 5,50 Meter hoch, um die Wohnbebauung effektiv vor dem Lärm zu schützen. Dort werden im oberen Bereich statt der grünen Alu-Elemente, Scheiben eingesetzt. Das lässt die Wand optisch kleiner erscheinen.

4,6 Millionen Euro Baukosten

Der Lärmschutz macht rund 1,2 Millionen Euro der prognostizierten 4,6 Millionen Euro Baukosten aus. Etwa 900 Meter Straßenbau beinhaltet das Projekt. Wenn die Lärmschutzwand fertiggestellt ist und die Bordsteine vor der Wand verlegt sind, ist die neue Asphaltschicht an der Reihe. Für diese Arbeiten im Knotenpunkt nach Eicks muss die
K 20 für vier Tage gesperrt werden. „Die zweite Septemberwoche ist dafür eingeplant, wir werden das aber rechtzeitig im Vorfeld noch einmal ankündigen“, erklärt Torsten Gaber, Pressesprecher von Straßen.NRW, Regionalniederlassung Ville-Eifel. Das ist der letzte kniffelige Akt in diesem Projekt, das mitunter einige Herausforderungen zu bieten hatte.

„Durch die Flut stand hier zwei, drei Monate alles still, weil wir die Baufirmen natürlich für die Instandsetzung der beschädigten Infrastruktur eingesetzt haben“, erläutert Projektleiter Andreas Groß. Wie so oft gab es auch auf dieser Baustelle Lieferengpässe bei den Bauteilen für die Lärmschutzwand, die den Zeitplan etwas durcheinandergewirbelt haben. „Außerdem haben wir uns intensiv mit dem Freilichtmuseum abgestimmt, um den Zu- und Abfluss des Verkehrs trotz Baustelle so reibungslos wie möglich zu gestalten“, sagt Andreas Groß. Dafür sei an Veranstaltungs-Wochenenden eine Baustellenampel installiert worden, auf die man in der Woche verzichtet habe, um die Bundesstraße als Verkehrsader leistungsfähig zu halten.

Intelligente Ampelschaltung

Das ist auch das Ziel der neuen Ampelanlage am Abzweig zur K20 nach Eicks, die auch von Besuchern des Freilichtmuseums genutzt wird. Die Ampelmasten stehen bereits. Berechnungen der Experten haben ergeben, dass eine Ampelanlage einer Kreisverkehrslösung deutlich überlegen ist. „Das ist insbesondere auch eine Frage der Verkehrssicherheit gewesen. Die Kreuzung war mitunter ein Unfallschwerpunkt“, sagt der Projektleiter des Landesbetriebs Straßen.NRW. Bei größeren Veranstaltungen des Museums war der Knotenpunkt zudem deutlich überlastet. Auch das soll mit der Ampelanlagen der Vergangenheit angehören.

Eine Anlage, die sehr intelligent programmiert werden muss und soll. „Denn Richtung Euskirchen kommen gleich zwei weitere Ampeln in kurzen Abständen. Diese drei Anlagen müssen unbedingt aufeinander abgestimmt werden, damit der Verkehr in beide Richtungen fließen kann“, sagt Andreas Groß. Zudem müsse auch der Radverkehr, der über den dann vollendeten Radweg von Eicks aus komme, in die Ampelschaltung integriert werden.

Gas- und Wasserleitung verlegt

„Stand heute“, so Andreas Groß weiter: „hat die Baumaßnahme im Großen und Ganzen gut funktioniert.“ Auch die Zusammenarbeit mit der Stadt Mechernich sowie mit der E-Regio und dem Verbandswasserwerk Euskirchen habe reibungslos geklappt. Denn für die Erweiterung auf vier Spuren mussten Gas- und Wasserleitungen verlegt werden. Weil die Erschütterungssensoren in der denkmalgeschützten Severinus-Kapelle dabei mehrfach angeschlagen hätten, sei sehr kurzfristig sogar eine andere Trassenführung umgesetzt worden.

Die musste auch für den Abzweig in Richtung Kirchberg geändert werden. Der neue Bordstein führt jetzt nur eine Gehwegsplatte breit am Treppenaufgang zur Kapelle vorbei. Denn eigentlich sollte das im Jahr 1668 zu Ehren des Heiligen Severinus erbaute denkmalgeschützte Kleinod um zehn Meter versetzt werden. „Allerdings ist das Bauwerk ohne Fundament auf Stein gebaut worden. Das hat ein einfaches Versetzen unmöglich gemacht“, sagt Andreas Groß. Daher werden die künftigen Nutzer der vierspurigen Trasse nach der Fertigstellung zahlreiche Neuerung wahrnehmen, aber eines bleibt gleich: St. Severinus steht auch nach 334 Jahren noch an derselben Stelle.

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Start ins neue Kita-Jahr mit klarer Teststrategie und sorgfältiger Planung in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Familienministerin Josefine Paul: Gehen vorausschauend in den Herbst  – Land NRW stellt pro Kind acht Tests pro Monat zur Verfügung. Am 1. August startet das neue Kita-Jahr. Besonders während der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig die Angebote der Kindertagesbetreuung sind. Erzieherinnen und Erzieher, Familien und Kinder haben bereits zweieinhalb anstrengende und belastende Jahre durchlebt. Doch auch im dritten Jahr der Corona-Pandemie stehen alle Beteiligten in der Kindertagesbetreuung vor besonderen Herausforderungen. Das Land bleibt weiterhin ein starker Partner für die Beschäftigten, Eltern und Kinder, auch wenn das Land nicht Arbeitgeber der Beschäftigten ist.

Familienministerin Josefine Paul: „Kinder und Familien, ihre Entwicklung und Lebensqualität, gehören jetzt in den Mittelpunkt. Wir möchten offene Angebote der Kindertagesbetreuung bei gleichzeitig hohem Gesundheitsschutz von Kindern, Eltern und Beschäftigten gewährleisten. Deshalb geht die Landesregierung vorausschauend in die nächsten Monate und bereitet gemeinsam mit allen an der Kindertagesbetreuung Beteiligten die Kitas sorgfältig auf den Herbst vor. Gleichzeitig werbe ich um Verständnis, dass es nicht immer möglich sein wird, alle Schwierigkeiten, die auftreten können, unmittelbar zu lösen. Wir werden alle gemeinsam aber weiterhin versuchen, den bestmöglichen Weg in der jeweiligen Situation zu gehen.“

Zur Aufrechterhaltung des Regelbetriebs mit Präsenz in der Kindertagesbetreuung bei gleichzeitig hohem Gesundheitsschutz von Kindern, Eltern und Betreuungspersonal stellt das Land nach den Sommerferien für jedes Kind acht Tests pro Monat zur Verfügung. Diese werden im Rhythmus von zwei Tests pro Woche an die Angebote der Kindertagesbetreuung ausgeliefert und dort den Eltern zur Verfügung gestellt, damit sie ihre Kinder anlassbezogen testen können. Tests für Kinder in der Kindertagespflege werden – wie bisher – an die Jugendämter geliefert, die diese dann eigenständig verteilen. Diese Teststrategie gilt zunächst bis zu den Herbstferien. Eine Anschlussfinanzierung bis zum Jahresende ist bereits jetzt sichergestellt.

In der ab dem 8. August gültigen neuen Corona-Schutzverordnung wird es daneben eine zentrale Änderung geben: Träger und Kindertagespflegepersonen können die Betreuung eines Kindes mit offenkundig typischen Symptomen einer Atemwegsinfektion von der Bestätigung eines zuhause gemachten negativen Selbsttests abhängig machen. Die Landesregierung setzt hier auf die vertrauensvolle Kooperation zwischen Einrichtungen und Eltern. Unser Ziel ist eine größtmögliche Sicherheit für alle Beteiligten.

Die Landesregierung wird den Kommunen und Trägern zudem Mittel zur Verfügung stellen, damit CO2-Melder und Luftfilter nach dem örtlichen Bedarf auf der Grundlage einer neuen Förderrichtlinie in den Kindertageseinrichtungen und Großtagespflegestellen angeschafft werden können. Es ist beabsichtigt, dass die Beschaffung von mobilen Luftreinigungsgeräten für Räume, die nur eingeschränkt gelüftet werden können, auf dem bisherigen Stand der Förderrichtlinie FitU12 fortgeführt wird. Mittel für die Beschaffung von CO2-Meldern sollen den Kommunen pauschal als nicht rückzuzahlende Zuschüsse bereitgestellt werden. Die Fördermittel werden in Kürze nach einer Entscheidung des Landeskabinetts und der erforderlichen Freigabe der Mittel durch den Landtag des Landes-Nordrhein Westfalens bereitgestellt.

Aufgrund der aktuellen pandemischen Entwicklung setzt die Landesregierung daneben das erfolgreiche Kita-Helfer-Programm zunächst bis zum 31. Dezember 2022 fort. Das pädagogische Personal in den Einrichtungen wird damit bei einfachen, alltäglichen, nicht-pädagogischen Arbeiten weiter entlastet. Die pädagogische Betreuung und frühkindliche Bildung wird weiterhin ausschließlich von pädagogischen Kräften geleistet. Für die Fortführung des Programms stehen 102 Millionen Euro zur Verfügung. Damit unterstützt das Land die Träger erneut bei der Bekämpfung der Auswirkungen der Corona-Pandemie und der Umsetzung von Hygienevorgaben. Gefördert werden Personalausgaben für zusätzliche Hilfskräfte und für die Aufstockung von Stunden bei vorhandenem nicht-pädagogischen Personal.

Ministerin Josefine Paul: „Es ist mir ein wichtiges Anliegen, das pädagogische Personal in den Einrichtungen in dieser herausfordernden Zeit weiter zu unterstützen und bei nicht-pädagogischen Arbeiten zu entlasten. Die Pandemie ist leider noch nicht vorbei – Fachkräfte in den Kitas sollten sich aber gerade jetzt auf ihre pädagogische Arbeit konzentrieren können. Die Alltagshelferinnen und -helfer leisten einen wichtigen Beitrag im Kita-Alltag.“

Im neuen Kita-Jahr wird es 10.742 KiBiz-geförderte Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen geben. Im Vergleich zum letzten Kindergartenjahr sind das rund 130 Kitas mehr. In Kitas und in der Kindertagespflege werden dann insgesamt rund 752.000 Kinder betreut. Rund 217.000 Betreuungsplätze der insgesamt 752.000 Plätze sind für Kinder unter drei Jahren angemeldet. Von den außerfamiliär betreuten Unterdreijährigen besuchen rund 70 Prozent eine Kindertageseinrichtung und rund 30 Prozent werden in Kindertagespflege bei Kindertageseltern betreut. Dies entspricht einer U3-Versorgungsquote von etwa 42 Prozent für das kommende Kindergartenjahr. „Für uns ist klar: Der Platzausbau muss und wird weitergehen. Für die Landesregierung ist es ein wichtiges Anliegen, das wir konsequent verfolgen. Denn jedes Kind, das einen Betreuungsplatz bekommen möchte, soll ihn auch unkompliziert erhalten“, so Familienministerin Paul.

Im Familienministerium wird daneben ab dem 1. August 2022 eine Koordinierungsstelle Fachkräfteoffensive für Sozial- und Erziehungsberufe ihre Arbeit aufnehmen, um noch mehr Menschen für die wichtigen Berufe unter anderem in der Kindertagesbetreuung zu gewinnen.

Ministerin Josefine Paul: „Wir müssen über viele Ideen nachdenken, viele Bausteine umsetzen, kreativ sein und auch neue Wege denken. Inhalte einer solchen Offensive wollen wir im Konsens mit unseren Partnerinnen und Partnern gemeinsam festlegen und dann umsetzen. Dazu beginnen jetzt die Arbeiten.“

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Clouedo am 06. August live in der Propstei Buchholz

Niederzissen/Brohltal – Die Konzertsaison in dem einzigartigen Ambiente der Propstei Buchholz geht weiter: Nach herausragender Klassik der Villa Musica und ausverkauften Chorkonzerten des Chores „Grenzenlos“ folgt am Samstag, 6. August 2022 um 19.30 Uhr ein Konzertgenuss der besonderen Art. Die Musiker Jürgen Radermacher, Jeanette Latus und Natalia Kazakova gestalten diesmal einen musikalischen Abend ganz im Zeichen bekannter, deutscher Liedermacher.

Puristisch, mit Gitarre, Piano, Cello, Cajon und Gesang präsentiert das Trio eine Zeitreise mit Liedern von Klaus Hoffmann, Reinhard Mey, Hannes Wader, Pe Werner und anderen Künstlern, die in diesem Genre tiefe Spuren hinterlassen haben. Natürlich werden bei diesem Konzert auch Lieder, die aus eigener Feder der Band Clouedo stammen, neu interpretiert.

Clouedo nimmt seine Zuhörer mit auf eine einzigartige, musikalische Reise. Geschickt und facettenreich bewegt sich die Band von gefühlvollen Balladen bis hin zu rhythmisch packenden Liedern, die versehen mit deutschen Texten, von nachdenklichen und amüsanten Geschichten erzählen.

Das Trio bestehend aus Jürgen Radermacher (Gesang, Gitarre, Cajon), Jeanette Latus (Gesang, Piano) und Natalia Kazakova (Cello), versteht es bei ihren Konzerten eine ganz besondere, eigene Atmosphäre zu schaffen. Hierzu gehören unter anderem Auftritte im Koblenzer Café Hahn, Festung Ehrenbreitstein, Kultur Fabrik (KuFa) und dem Zimmer 16 in Berlin. Auf größeren Bühnen ist die Band auch mit Bass (Daniel Kohn) und Schlagzeug (Jürgen Stephani) zu erleben.

Clouedo versteht es ihre Konzerte zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.


Konzert in der Propstei Buchholz:
Beginn: 19:30 Uhr

Eintritt: Vorverkauf: 13,00 € zzgl. Vorverkaufsgebühr | Abendkasse: 16,00 € – freie Platzwahl, Kartenvorverkauf: www.ticket-regional.de und in Tourist-Information Vulkanregion Laacher See www.vulkanregion-laacher-see.de  |  Tel.: 0 26 36 / 19 4 33

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Tourismus

Burgenmuseum Niddeggen präsentiert ein vielfältiges Programm

Düren/NideggenEgal, ob es der Blick hinter die Kulissen des Abenteuers „Theater“ ist, eine musikalische Zeitreise ins Mittelalter oder die Suche nach den Farben des Sommers – das Burgenmuseum Nideggen hat für die nächsten Wochen noch spannende Veranstaltungen für Kinder geplant und freut sich über viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das ist das Programm:

Musikalische Zeitreise auf Burg Nideggen

Am Sonntag, 31. Juli, lädt das Burgenmuseum Nideggen zwischen 13 Uhr und 16 Uhr zu einer musikalischen Zeitreise ins Mittelalter ein. Christine von der Mühle und Stephan Wehrsteyn (zusammen = „Mhylsteyn“) spielen und singen zusammen Musikstücke des 10. – 16. Jahrhunderts auf Flöten, Gemshörnern, Krummhorn, Sackpfeifen und Rhythmusinstrumenten. Zwischen den Musikstücken erzählt Christine von der Mühle interessantes und wissenswertes über die verschiedenen Instrumente, während Stephan von Wehrsteyn die Besucher verschiedene Gebrauchsgegenstände des Hochmittelalters erproben lässt.

Präsentiert wird ein rhythmisches Programm, das in die musikalische und kulturelle Welt des Mittelalters einführt. Das Angebot findet fortlaufend statt, so dass alle Interessierten jederzeit zuhören oder teilnehmen können.

Der Nachmittag ist im regulären Eintrittspreis des Museums inbegriffen.

Die Farben des Sommers – bunte Kulturrucksack-Veranstaltung auf Burg Nideggen

Nachdem im April die Veranstaltungsreihe “Kulturrucksack 2022” erfolgreich auf Burg Nideggen eröffnet wurde, steht nun am Mittwoch, 3. August, zwischen 11 Uhr und 16.30 Uhr ein weiterer spannender Aktionstag auf Burg Nideggen an.

Die Veranstaltungen steht unter dem Motto “Farben des Sommers” und wird die jungen Abenteurer den ganzen Tag beschäftigen. Mit einem Rundgang durch die Burg startet die Farbsuche. Es gilt zu entdecken, welche Farben es im Mittelalter gab und welche Bedeutung sie hatten. Angefüllt mit vielen Eindrücken werden anschließend Holzwappen bemalt. Jedes Kind bekommt sein eigenes Wappen, das nach Lust und Laune sowie mit den gewonnen Eindrücken gestaltet werden kann.

Vom Mittelalter geht es dann weiter in das Hier und Jetzt. Welche Farben des Sommers gibt es? Im Außenbereich der Burg können sich die kleinen Künstlerinnen und Künstler wunderbar inspirieren lassen, welche Farben es in der Natur gibt und wie das Blau des Himmels und das Gelb der Sonne erstrahlen. Dabei werden große Keilrahmen nach der gewonnenen Inspiration bemalt. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt! Unter anderem können z.B. Softbälle in Farbeimer getaucht und auf die Bilder geworfen werden – ein anderes Erlebnis als mit Pinseln zu malen!

Am Ende des Tages werden die Kinder ihre Werke ihren Freunden und Familien zeigen. Die Aktion ist kostenfrei und wird gefördert vom Land NRW. Anmeldungen nimmt das Burgenmuseum gerne unter der 02427/6340 entgegen. Weitere Infos auch auf kreis-dueren.de/burgenmuseum