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Wirtschaft

Die Meckenheimer Hans Fischer GmbH hat einen Namen in der Region

Meckenheim – Die Hans Fischer GmbH besteht schon seit fast 50 Jahren. Geschäftsführer Wolfgang Fischer und Firmengründer Hans Fischer begrüßten jetzt Bürgermeister Holger Jung und Wirtschaftsförderer Dirk Schwindenhammer in ihrem Betrieb in der Werner-von-Siemens-Straße. Hans Fischer berichtete von den Anfängen seines Betriebes im Ohlengässchen und dem Umzug in ein modernes Gebäude im Industriepark Kottenforst im Jahr 2008.

Die Hans Fischer GmbH wurde 1974 gegründet und hat sich zu einem Fachbetrieb für Heizung, Sanitär und Energie entwickelt. Den Kunden aus der Region werden Sanitär- und Heizungsinstallationen, Badsanierungen, Haustechnik für energieeffiziente Gebäude, Wohnraumlüftung, Pellet- und Biomasseheizungen, Solaranlagen und Wärmepumpensysteme angeboten.

Heute hat das Unternehmen 55 Beschäftigte, davon zehn Auszubildende. „Wir können uns über Nachwuchsmangel eigentlich nicht beschweren“, so Wolfgang Fischer zur Überraschung der Stadtvertreter. Es gelinge fast immer, Auszubildende zu gewinnen. „In diesem Lehrjahr haben wir sogar vier statt zwei Auszubildende im Beruf Anlagenmechanikerin und Anlagenmechaniker Sanitär, Heizung, Klima einstellen können“, freut sich der Geschäftsführer. Schwieriger sei es jedoch, die Mitarbeitenden zu guten Servicemonteurinnen und Servicemonteuren zu entwickeln. Dies benötige enorm viel Zeit. Aufgrund der guten Auftragslage sucht das Unternehmen derzeit noch Verstärkung für Montage und Kundendienst, einen Heizungsbaumeister und Auszubildende für das kommende Lehrjahr.

Ein Patentrezept für die Fachkräftegewinnung hat das Unternehmen leider nicht parat. „Der gute Name in der Region, die Präsenz vor Ort und der Kontakt zu den Schulen spielen aber sicherlich schon eine wichtige Rolle, waren sich Holger Jung und Dirk Schwindenhammer einig.

Um weiterhin Flagge zu zeigen für Kundschaft und für potenzielle Mitarbeitende plant das Unternehmen für das 50-jährige Jubiläum im kommenden Jahr einen „Tag der offenen Tür“.

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News

Post unterstützt die Hilfsgruppe Eifel

Kall/Bonn – Über eine Spende in Höhe von 1000 Euro von der Deutschen Post AG durfte sich jetzt die Hilfsgruppe Eifel freuen. Im Zustellstützpunkt Kall überreichten Zustellerin Anja Liermann-Schumacher und David Vogel, Mitarbeiter aus dem Briefzentrum Köln-Gremberghoven, im Beisein von Zustellstützpunktleiterin Ute Klinkhammer und Standortleiter Guido Stein die Spende an den Vereinsvorsitzenden Willi Greuel.

Der Vorschlag, mit einer Spende die Hilfsgruppe Eifel zu unterstützen, war aus dem Kreis der Zustellkräfte der Deutschen Post gekommen. Möglich wurde die Spende dank einer hohen Beteiligung an der jährlichen Mitarbeiterbefragung der Deutschen Post DHL Group. In der Niederlassung Betrieb Bonn floss für jede Teilnahme an der Befragung ein Euro in einen Spendentopf, der am Ende auf die runde Summe in Höhe von 3000 Euro aufgestockt wurde. Stützpunktleiterin Ute Klinkhammer: „Dieses Geld wird zu gleichen Teilen an drei soziale Projekte im Bereich der Bonner Niederlassung, welche die Postleitregionen 51 und 53 umfasst, ausgeschüttet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten dazu selbst Vorschläge einreichen können, aus denen schließlich drei Spendenempfänger in der Eifel sowie in Köln und Troisdorf ausgewählt wurden. Sie sei froh, dass zum dritten Mal ein Projekt im Kreis Euskirchen unterstützt werden könne, so Ute Klinkhammer.

Niederlassungsleiterin Katharina Putz, die an der Scheckübergabe nicht teilnehmen konnte: „Die Teilnahme an der Mitarbeiterbefragung ist freiwillig. Umso mehr freut es mich, dass in der Niederlassung Bonn sehr viele Kolleginnen und Kollegen ihre Meinung zum Ausdruck gebracht haben. Durch hohe Zustimmungswerte konnten wir auch in dem herausfordernden Jahr 2022 beweisen, dass die Deutsche Post in den Augen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein guter Arbeitgeber ist“.

Die allermeisten seien stolz darauf, für die Post zu arbeiten. Dies beweise der große Teamgeist, der die Arbeit der Postler präge, sowie die große Teilnahme an der Mitarbeiterbefragung. Somit habe man eine Spendensumme von 3000 Euro erreichen können. Da das Unternehmen Post sich auch durch ihr soziales Engagement auszeichne, habe festgestanden, dass die Spendensumme an soziale Projekte im Niederlassungsbereich übergeben werden sollen. Putz: „Ich bedanke mich sowohl bei meinem Team für den Einsatz, für das Herzblut und für das Engagement, und bei der Hilfsgruppe Eifel für die Unterstützung vieler Familien in der vermutlich schwersten Zeit ihres Lebens – das ist nicht selbstverständlich!“

Willi Greuel dankte im Namen der Hilfsgruppe Eifel für die Unterstützung und informierte über die Entstehung und die vielen Projekte des Vereins. 1992 aus dem Kaller Hilfskreis für krebskranke Kinder entstanden, habe die Hilfsgruppe Eifel im Laufe ihres 31-jährigen Bestehens zahlreiche Familien schwerkranker Kinder unterstützt. In diesen drei Jahrzehnten hat die Eifeler Bevölkerung dem Kaller Verein annähernd neun Millionen Euro an Spendengeldern anvertraut. Von der langjährigen Unterstützung des Förderkreises für krebskranke Kinder und Jugendliche an der Uni-Klinik Bonn bis hin zu Patenschaften für Förderschulen und integrative Kindertagesstätten sei das Spektrum der Hilfsgruppe breit gefächert.

Unzähligen Vereine und Gruppierungen seien treue Unterstützer des Vereins, der sich als eine der Hauptaufgaben die Bekämpfung der Leukämie auf die Fahne geschrieben habe. Bei zwölf Typisierungsaktionen habe die Hilfsgruppe rund 25.000 Eifeler in die weltweite Spendendatei der Deutschen Knochenmark-Spenderdatei (DKMS) gebracht. 358 bei der Hilfsgruppe typisierte Personen hätten Stammzellen für leukämiekranke Menschen in 34 Ländern der Erde lebensrettende Stammzellen gespendet. Und auch der Bogen der Veranstaltungen ist weit gespannt. Willi Greuel wies auf die Eifeler Oldienacht am 17. Juni, auf den großen Familientag am 6. August, und auf das zweitägige Doppel-Weihnachtskonzert der Bigband der Bundeswehr am 14. Und 15. Dezember in Vogelsang hin.

„Gerade die Vielfalt in der unschätzbar wertvollen Arbeit der Hilfsgruppe beeindruckt uns sehr. Deshalb ist unsere Spende dort gut angelegt“, freute sich Zusteller-Stützpunktleiterin Ute Klinkhammer bei der Übergabe des 1000-Euro-Spendenaschecks. (Reiner Züll)

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Politik

Bürgermeister Schmidt vor Ort – Tour des Wachtberger Bürgermeisters durch alle Ortschaften gestartet

Wachtberg – 16 Ortschaften, ein Bürgermeister, ein Ziel: Gute Gespräche mit den Wachtbergerinnen und Wachtbergern. So kann man kurz und knapp das Vorhaben von Bürgermeister Jörg Schmidt zusammenfassen, das er sich für 2023 vorgenommen hat.

Die ersten drei Termine fanden bereits in Werthhoven, Züllighoven und Villiprott statt. Selbst das Auftakttreffen in Werthhoven bei Nieselregen und Kälte war gut besucht. Dies bestärkt den Plan von Jörg Schmidt, der die ungezwungene Atmosphäre vor Ort sehr schätzt: „Für mich sind die Termine bei ‚Bürgermeister vor Ort‘ immer spannend und etwas Besonderes. Im Vorfeld weiß ich nicht, wer kommt, was die Anliegen sind und wie die Stimmung sein wird. Dass meine Tour selbst in der kalten Jahreszeit schon so viel Anklang finden würde, hat mich sehr gefreut!“

Die Anliegen vor Ort sind sehr vielfältig: Ob es um den aktuellen Sachstand zur Brandruine in Werthhoven, das Aufstellen der neuen Infotafeln an Bushaltestellen oder allgemein um Schlaglöcher geht – auf alle Fragen versucht Schmidt vor Ort zu antworten. Andere Themen nimmt er mit ins Rathaus und lässt sie dort von den Fachabteilungen prüfen.

Ganz besonders gefreut hat sich Bürgermeister Jörg Schmidt darüber, dass bei zwei Veranstaltungen auch Kinder und Jugendliche etwas auf dem Herzen hatten und bei ihm vorstellig wurden. So konnte er beispielsweise Auskunft darüber geben, dass die Ampelphasen an der Rathausstraße noch angepasst werden und die Verwaltung gerne prüft, ob ein Spielplatz mit zusätzlichem Spielgerät ausgerüstet werden kann.

Zu den Terminen trifft sich der Bürgermeister mit allen Interessierten an den angegebenen Treffpunkten. Bei Bedarf findet auch ein kleiner Rundgang durch die Ortschaft statt, um verschiedene Örtlichkeiten direkt in Augenschein nehmen zu können. Bei schlechtem Wetter muss der Termin ggf. kurzfristig abgesagt und zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Aktuelle Informationen zu den Terminen entnehmen Sie bitte der Internetseite der Gemeinde unter www.wachtberg.de Die Mitglieder der jeweils zuständigen Ortsausschüsse werden ebenfalls eingeladen. (mt)

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Tourismus

Mondschein-Wanderung am Samstag 4. März 2023 – Anmeldung erforderlich

Brohltal/Niederzissen – Im hellen Mondschein die wunderbare Natur des Brohltals erleben: Dieses Wandererlebnis der ganz besonderen Art bietet die Tourist-Information allen Naturfreunden an. Am Samstag, 4. März 2023, treffen sich die „Nachtschwärmer“ um 19.00 Uhr auf dem Parkplatz am Neuen Maarhof in Niederdürenbach zu der Mondscheinwanderung. Von dort geht die Gruppe entlang von Wald, Wiesen und Feldern – teils auf der Route des Premium-Wanderwegs „Eifelleiter“ – und erlebt die Faszination einer (Fast-)Vollmondnacht.

Zwischenzeitlich bietet der Weg immer wieder wunderschöne Aussichten, zum Beispiel auf das nächtlich beleuchtete Brohltal, das Rodder Maar und Ruine der Burg Olbrück. Während der Wanderung erzählt Vulkanparkführerin Jutta Dietz Interessantes und Wissenswertes über den Mond und andere Himmelskörper sowie über die Region.

Nach ca. 2 Stunden erreicht die Wandergruppe wieder den Parkplatz.

Die Wanderung ist für Erwachsene ebenso wie für Kinder ab 10 Jahren geeignet. Der Weg ist nicht kinderwagentauglich. Die Teilnehmer sollten festes Schuhwerk tragen. Taschen- oder Kopflampen werden nur im Notfall verwendet.

Anmeldung bei der Tourist-Information erforderlich!

Kosten: Erwachsene: 4,00 €, Kinder 2,00 €, Familien 10,00 €

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. 

Anmeldung und weitere Infos:

Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
Telefon: 02636 19433

E-Mail: info@vulkanregion-laacher-see.de

Oder Online unter https://www.vulkanregion-laacher-see.de/wandern/gefuehrte-wanderungen-kurse/aktivitaeten#/erlebnisse

 

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Gesundheit

Online-Veranstaltung am Mittwoch 1. März – Experten informieren über Möglichkeiten moderner Hand- und Mikrochirurgie

Region/Mayen-Koblenz – Von Arthrose über Entzündungen und Fehlbildungen bis hin zu Verletzungen – die Ursachen für Beschwerden der Hand sind vielfältig und bedeuten für Betroffene stets eine massive Einschränkung im Alltag oder Beruf. „Wie wichtig gesunde Hände sind, spürt man erst dann so richtig, wenn sie nicht (mehr) so funktionieren, wie sie sollen“, sagt Dr. med. Andreas Sandner, Chefarzt der Klinik für Plastische, Hand-, Ästhetische und Verbrennungschirurgie am Ev. Stift St. Martin in Koblenz.

Anlässlich des von der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie e.V. ins Leben gerufenen „Tag der Hand“ widmet sich der Experte gemeinsam mit seinem Ärzte-Team in einer Online-Veranstaltung am Mittwoch, 1. März, ab 17 Uhr häufigen Krankheitsbildern und Verletzungen und erläutert, wie diese optimal behandelt werden können. Eine wichtige Rolle spielt dabei die moderne Mikrochirurgie, die Eingriffe an kleinen Blutgefäßen und Nerven etwa beim Wiederannähen von Fingern, Hand- bzw. Fingerteilen oder der ganzen Hand ermöglicht.

Die einzelnen Themen im Überblick:

  • 17:00 Uhr: Der geplagte Mann – Morbus Dupuytren
  • 17.15 Uhr: Kleine Ursache, große Wirkung – Karpaltunnelsyndrom
  • 17:30 Uhr: Wenn der Daumen lahmt – die Arthrose des Daumensattelgelenks
  • 17:45 Uhr: Schwere Handverletzungen – was tun im Notfall?

Zwischen den einzelnen Themenblöcken besteht jeweils Gelegenheit, per Chat Fragen an die Referenzen zu stellen. Interessierte können sich ab sofort per E-Mail an veranstaltungen@gk.de mit dem Titel „Tag der Hand“ im Betreff zu dem kostenfreien Infoabend anmelden. Die Zugangsdaten und weitere Infos zur Teilnahme werden rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt. Es ist grundsätzlich möglich, nur einzelne Themen zu hören und sich dazu zur jeweils genannten Uhrzeit einzuloggen. Allerdings handelt es sich bei den Angaben um Richtwerte, die bei der Durchführung geringfügig variieren können.

Die Online-Veranstaltung zum Tag der Hand ist ein Angebot im Rahmen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“.

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News

Innovations-Wettbewerb „Energie.IN.NRW“ gestartet

Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Neubaur: Wichtige Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen bei klima- und umweltschonenden Innovationen. Innovationen sind der Schlüssel für die klimaneutrale Transformation von Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. Nordrhein-Westfalen unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, solche innovativen Klimaschutz- und Energiewendevorhaben zu entwickeln und umzusetzen. Welche Lösungen für das Energiesystem, die Industrie sowie klima- und ressourcengerechtes Bauen unterstützen Unternehmen auf dem Weg in die Klimaneutralität? Und welche Ideen und Vorhaben können Mittelständler gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Forschung erforschen und weiterentwickeln? Das ist Gegenstand des Innovationswettbewerbs „Energie.IN.NRW“, der jetzt startet. Insgesamt ist ein Fördervolumen von rund 104 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln für den Wettbewerb vorgemerkt. Die Förderung erfolgt im Rahmen des EFRE/JTF-Programms NRW 2021-2027. Der Wettbewerb ist ein weiterer wichtiger Baustein des von der Landesregierung verfolgten Umbaus hin zur Green Economy.

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Wir wollen beim Klimaschutz ins Handeln kommen und die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen bei der Energiewende und dem Umbau hin zur Klimaneutralität unterstützen. Dabei setzen wir auf Kooperationen von kleinen und mittleren Unternehmen mit weiteren Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft, um innovative Ansätze und Lösungen weiterzuentwickeln und umzusetzen. Denn diese Innovationen sind die besten Investitionen in die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft.“

Wissenschaftsministerin Ina Brandes: „Exzellente Forschung ‚made in Nordrhein-Westfalen‘ wird uns helfen, die großen Herausforderungen der Energiewende zu meistern. Ganz wichtig dafür ist ein intensiver und schneller Austausch zwischen Forschung und Wirtschaft. Mit dem Wettbewerb unterstützen wir Wissenschaft und kleinere und mittlere Unternehmen dabei, gemeinsam mutige Ideen zu entwickeln und umzusetzen. So machen wir Nordrhein-Westfalen zu einem der attraktivsten Forschungsstandorte für Innovationen, die einen konkreten Nutzen für die Menschen haben.“

Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer: „Der Klimaschutz ist eine der größten Aufgaben unserer Zeit. Damit wir unsere gesetzten Ziele auch erreichen, ist es wichtig, ganzheitliche Ansätze zu verfolgen. Dieser Innovationswettbewerb bietet die Möglichkeit, neue Wege zu gehen und dabei von Anfang an den Klimaschutz in den Sektoren Energie, Industrie und Gebäude zusammen mit dem Ressourcenschutz zu denken und umzusetzen.“

Unter der Überschrift „Energie.IN.NRW“ fördern Land und EU Vorhaben zu den folgenden Themenschwerpunkten: 

Energie: Strom- und Wärmeerzeugung, Energienetze und -infrastruktur, sowie neue Speichertechnologien und Energieträger für ein sektorenübergreifendes Energiesystem der Zukunft 

Industrie: Treibhausgasneutrale Technologien, Produkte und Prozesse einschließlich Energieeffizienz- und Flexibilisierungspotenzialen für klimaneutrale Energielösungen und Prozesse in der Industrie

Gebäude: Energieeffizienz im Gebäude, kreislaufgerechte Baustoffe und Bauteile, sowie urbane Energielösungen und klimagerechte Mobilität für die dezentrale Sektorenkopplung

Der Wettbewerb richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Großunternehmen in Zusammenarbeit mit KMU, kommunale Unternehmen und Einrichtungen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Kammern, Vereine und Stiftungen. Jedes Vorhaben muss in Form einer Kooperation von zwei oder mehreren Teilnahmeberechtigten gemeinsam durchgeführt werden und im Einklang mit der Regionalen Innovationsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen 2021-2027 stehen. Dabei muss es sich bei einem Teilnahmeberechtigten um ein KMU aus Nordrhein-Westfalen handeln.

Insgesamt wird es drei Einreichungsrunden geben. Projektskizzen für die erste Runde können bis zum 23. Mai 2023 bei der Innovationsförderagentur NRW abgegeben werden. Alle Informationen und Unterlagen rund um den Förderaufruf finden Sie unter https://www.in.nrw/energie.

Zum Hintergrund:

Für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen steht aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 ein Investitionsvolumen von insgesamt 4,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Es speist sich aus 1,9 Milliarden Euro EU-Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Just Transition Fund (JTF) sowie der Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteilen der Projekte. Unterstützt werden Vorhaben aus den Themenfeldern Innovation, Mittelstandsförderung, Nachhaltigkeit, Lebensqualität, Mobilität und Strukturwandel in Kohlerückzugsregionen. Weitere Informationen unter www.efre.nrw.

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Sankt-Matthias-Gymnasium in Gerolstein wird Natur- und Geopark Schule

Daun/Gerolstein – Als erstes Gymnasium in der Vulkaneifel wird das Sankt-Matthias-Gymnasium (SMG) in Gerolstein Natur- und Geoparkschule werden. Der Beschluss dazu wurde bereits Ende 2022 gefasst und nun in Form einer Kooperationsvereinbarung schriftlich fixiert.

„Bereits im kommenden Halbjahr starten wir mit der Umsetzung. Regionale Themen, die zum bestehenden Lehrplan passen, werden durch die Schulungsangebote des Natur- und Geoparks in den Unterricht gebracht“, so Claudia Schneiders, Schulleiterin des Sankt-Matthias-Gymnasiums. Doch damit nicht genug: Das Referententeam des Natur- und Geoparks verlegt den Unterricht für die Schülerinnen und Schüler auch nach draußen, um vor Ort auf Exkursionen Inhalte anschaulich zu vermitteln. Themen sind dabei die Erdgeschichte und Gesteine der Region, der prägende Vulkanismus, oder auch das Mikroskopieren von Elementen der belebten und unbelebten Natur. Außerdem werden auch Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen von Studientagen mit den verschiedenen Themen vertraut gemacht.

„Wir freuen uns sehr über die neue Kooperation und die Bereitschaft der Schule, die vor der Haustüre liegende Natur und Erdgeschichte im Lernangebot des SMG weiter zu verstetigen“, so Julia Gieseking, Landrätin des Landkreises Vulkaneifel und Aufsichtsratsvorsitzende des Natur- und Geoparks.

Ziel aller Schulungen und Exkursionen ist es, mit dem Verständnis für die Umwelt gleichzeitig auch die Grundlage für ein nachhaltiges Leben und Handeln zu legen und Handlungskompetenzen zu stärken. Dies erfolgt im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung, die der Agenda 2030 der Vereinten Nationen folgt.

Alle Bildungseinheiten werden dokumentiert und dem Verband der Deutschen Naturparke vorgelegt, um Teil der deutschlandweiten Initiative der Naturparkschulen zu werden. In 2024 erfolgt dann die offizielle Auszeichnung der Natur- und Geoparkschule.

Die Angebote des Natur- und Geoparks decken die Altersstufen ab dem Kita-Alter ab und reichen nun bis in die weiterführenden Schulen mit Oberstufe. „Dies folgt unserem Wunsch nach Durchlässigkeit der Angebote durch alle schulischen Stufen“, so Dr. Andreas Schüller, Geschäftsführer des Natur- und Geoparks Vulkaneifel. Neben dem SMG ist die Grundschule in Gerolstein bereits schon langjähriger Kooperationspartner des Natur- und Geoparks Vulkaneifel.

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Gesundheit

Arthrose zählt zu den häufigsten chronischen Krankheiten in Deutschland

Region/Eisenberg – Patientensicherheit – Kniearthrose und Schmerztherapie – Arthrose zählt zu den häufigsten chronischen Krankheiten in Deutschland. Besonders das Gelenk am Knie ist oft betroffen, da es im Laufe der Jahre bei vielen Menschen starken Belastungen ausgesetzt ist. Deshalb kommt es zum Verschleiß und der Knorpel nutzt sich nach und nach ab. Die Folgen sind Schmerzen, Steifigkeit und Einschränkungen in der Bewegung. Häufig leiden Menschen über 60 Jahre an Kniearthrose. Ist der Knorpel am Kniegelenk erst einmal abgenutzt, kann er sich nicht mehr regenerieren. Mehrere Behandlungswege stehen Betroffenen grundsätzlich offen.

Betroffene haben einen hohen Leidensdruck. Die schmerzvolle Erkrankung schränkt Arbeitsfähigkeit und Privatleben ein. Durch eine Operation wird eine schnelle Schmerzlinderung erhofft. Kniegelenksimplantate gehören somit auch 2021 zu den häufigsten geplanten Operationen bundesweit – allein bei den Versicherten der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland wurden rund 2.300 Eingriffe (davon über 300 im Saarland) vorgenommen. „Da sich aber auch mit einer konservativen Behandlung gute Ergebnisse erzielen lassen und eine Operation immer gewisse Risiken mit sich bringt, stellt sich stets die Frage, ob im Vorhinein alle Möglichkeiten einer ambulanten Therapie ausgeschöpft wurden“, erklärt Dr. Martina Niemeyer, Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse.

Abrechnungsdaten zeigen, dass die verordnete Schmerzmedikation sich im Folgejahr von prä- zu postoperativ nur unwesentlich unterscheidet. Das bedeutet, dass auch nach der Operation oftmals eine weitere Schmerztherapie notwendig ist. Eine Langzeitbehandlung mit Schmerzmittel muss indes kontinuierlich überwacht werden. Kontra- und Fehlmedikation sind unbedingt zu vermeiden und auch frei verkäufliche Schmerzmittel sollten Betroffene nicht ohne Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt einnehmen.

Wer unter einer Kniearthrose leidet, sollte grundsätzlich bewegungstechnisch aktiv werden. Viele Studien belegen, dass gezielte Bewegung und Kräftigung, sowohl die Muskulatur stärkt als auch die Gelenkfunktion verbessert und das Wohlbefinden steigert. Zudem werden Durchblutung und Stoffwechsel durch Sport und Beweglichkeitsübungen angeregt. Das sorgt für eine gute Nährstoffversorgung in der Gelenkflüssigkeit und damit im Knorpel.

Wichtig bei allen Bewegungsabläufen ist darauf zu achten, nur spezielle, für das Knie geeignete Übungen auszuführen. Nur so ist gewährleistet, dass die Gelenke gestärkt und nicht zusätzlich belastet werden. Bei der richtigen Anwendung können schon nach einigen Wochen Erfolge erzielen. Geeignet sind beispielsweise Schwimmen, Yoga, Radfahren oder Nordic Walking.

Bei diesen Anlaufstellen finden sich Angebote für ein Bewegungs- und Kräftigungstraining bei Kniearthrose: Physiotherapie, Funktionstraining in Vereinen oder Rehas sowie die AOK-Präventionskurse: Die AOK bietet eine große Auswahl an verschiedenen Präventions- und Gesundheitskursen an. Bei einer leichten Kniearthrose können Kurse wie Yoga oder Tai-Chi das Wohlbefinden steigern und die Schmerzen verbessern.

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Politik

Mayen-Koblenz investiert weiterhin in die Digitalisierung kreiseigener Schulen

Region/Mayen-Koblenz – In seiner jüngsten Sitzung hat der Kreisausschuss beschlossen, auch weiterhin im Rahmen des Bundesförderprogramms „DigitalPakt Schulen“ in die Digitalisierung der Schulen im Landkreis Mayen-Koblenz zu investieren und diese zukunftsfähig zu machen. Konkret hat der Kreisausschuss die Verwaltung damit beauftragt, Elektroinstallationsarbeiten sowie Präsentationsmedien für weitere kreiseigene Schulen öffentlich auszuschreiben und an den wirtschaftlichsten Bieter zu vergeben, wobei einige Präsentationsmedien aus den Rahmenverträgen des Landes bezogen werden. Alle zur Verfügung stehenden Mittel aus dem Bundesförderprogramm wurden beantragt und sind in voller Höhe genehmigt worden.

Die Arbeiten sollen an folgenden Schulen verrichtet werden:

  • Genoveva-Schule, Mayen
  • Geschwister-Scholl-Realschule plus, Andernach
  • Integrierte Gesamtschule Maifeld, Polch
  • Elisabeth-Schule, Andernach
  • Realschule plus und Fachoberschule, Mendig
  • Megina-Gymnasium, Mayen

Auch an allen weiteren kreiseigenen Schulen wurden die Arbeiten in den vergangenen Jahren begonnen oder bereits abgeschlossen.

Es ist geplant, jedes Klassenzimmer mit weiteren Netzwerkdosen und zusätzlichen Steckdosen auszustatten. Dies schafft weitere Lademöglichkeiten für Tablets, Smartphones und Laptops. Hierzu müssen unter anderem auch Haupt- und Unterverteilungen erneuert oder ergänzt werden. Durch die Überarbeitung der gesamten Infrastruktur wird mit Wand- und Deckendurchbrüchen deutlich in die bestehende Gebäudesubstanz eingegriffen, daher sind abschließend auch Arbeiten aus dem Bereich Brandschutz erforderlich. Damit die Ausführung nicht oder nur kaum in den täglichen Schulbetrieb eingreift, werden lärmintensive Arbeiten während der Ferienzeiten oder am Nachmittag durchgeführt. Zudem ist auch die Erneuerung vieler Präsentationsmedien in den Klassenräumen geplant. Hier haben die Schulen die Wahl zwischen neuen interaktiven Tafeln, Anzeigebildschirmen oder Beamern.

Die neue Ausstattung der Klassenräume wurde anhand der „Orientierungshilfe – Digitalinfrastruktur an Schulen“ ausgearbeitet. Auf dieser Grundlage wurden die Kostenschätzungen von den beauftragten Ingenieurbüros erstellt. Die Kosten zur Ausführung der Aufträge belaufen sich für die genannten Schulen auf geschätzte Auftragssummen von rund 1,6 Millionen Euro. Mit den Arbeiten soll in den Pfingst- und Sommerferien 2023 begonnen werden.

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Top-Themen

Wiederaufbau – Rund 4,11 Milliarden Euro für den Landkreis Ahrweiler

Region/Mainz – RLP Minister Ebling stellt Regionalbudgets von über 4 Milliarden Euro fest. Innenminister Michael Ebling hat die erste Fortschreibung der kommunalen Maßnahmenpläne der von der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe betroffenen Landkreise und der kreisfreien Stadt Trier festgestellt. Demnach ergeben sich aus dem entstandenen Schaden Regionalbudgets von rund 4,29 Milliarden Euro. Mit der Feststellung der Regionalbudgets erhalten Städte, Gemeinden und Landkreise einen auskömmlichen Finanzierungsrahmen für ihre Antragstellung. Auf den am stärksten betroffenen Landkreis Ahrweiler entfallen hiervon knapp 96 Prozent (rund 4,11 Milliarden Euro).

„Der Wiederaufbau der kommunalen Infrastruktur ist und bleibt eine Mammutaufgabe für die betroffenen Gemeinden und Landkreise. Es war klar, dass die erste Erhebung von Schadensbudgets in vielen Fällen nur sehr grob geschätzt sein konnte. Bei den weiterhin anstehenden Herausforderungen gilt meine Zusage: Die Kommunen können sich auf die engagierte Unterstützung seitens des Landes verlassen“, sagte Ebling.

Auf Grundlage der Feststellung können die Kommunen im Bereich der allgemeinen kommunalen Infrastruktur nun auch einen Listenantrag für alle in den Maßnahmenplänen angegebenen Maßnahmen stellen. Das Listenverfahren ist ein Baustein des Erleichterungspakets, das Ebling Ende November gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer in einem Gespräch mit den Bürgermeistern im Ahrtal angekündigt hatte.

Die Maßnahmenpläne stellen eine Übersicht der gemeindlichen Infrastrukturprojekte dar. Dabei handelt es sich beispielsweise um Straßen, Radwege, Brücken, Kindergärten, Schulen, Bürgerhäuser, Sportplätze oder Rathäuser. Die vorgelegten Maßnahmenpläne sind Grundlage für die spätere Antragstellung durch die Gemeinden, ohne Ansprüche auf individuelle Förderungen zu begründen. Auf die allgemeine kommunale Infrastruktur entfallen dabei rund 2,59 Milliarden Euro. Wasser- und abfallwirtschaftlichen Einrichtungen kommen rund 819 Millionen Euro zugute. Für den Wiederaufbau von Hochwasserschutzanlagen und Wasserläufen werden rund 883 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

„Seit Feststellung der ursprünglichen Maßnahmenpläne im April 2022 hat sich viel getan. Insbesondere konnten viele Projekte durch die Kommunen und ihre Planungsbüros hinsichtlich der notwendigen Arbeiten und Kosten konkretisiert werden. Gleichzeitig ist die Situation im Bausektor weiter angespannt. Beide Aspekte führen zu einer Erhöhung der Schadensbudgets. Die Steigerung des Schadensbudgets fällt mit rund 9,48 Prozent moderat aus und ist voll über das Sondervermögen ‚Aufbauhilfe 2021‘ von Bund und Ländern abgedeckt“, sagte der Minister.

Mit dem Sondervermögen „Aufbauhilfe 2021“ werden Mittel zur Beseitigung der durch den Starkregen und das Hochwasser vom 14. und 15. Juli 2021 entstandenen Schäden bereitgestellt.