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Ausbau der Windenergie – NRW Landesregierung legte neue Planungshilfe für Kommunen vor

Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Neubaur: Wir unterstützen Städte und Gemeinden dabei, Spielräume für mehr Windenergieflächen zu nutzen. Beim beschleunigten Ausbau der Windenergie in Nordrhein-Westfalen kommt den Kommunen eine zentrale Rolle zu. Um Städte und Gemeinden noch gezielter bei der Ausweisung von Flächen für Windenergieanlagen zu unterstützen, hat die Landesregierung eine neue Planungshilfe veröffentlicht. In der FAQ-Sammlung werden planungs- und genehmigungsrechtliche Fragen rund um den Windenergie-Ausbau beantwortet. Hintergrund sind neue Regelungen im Wind-an-Land-Gesetz (WaLG) des Bundes, die im Februar in Kraft getreten sind.

Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur: „Der beschleunigte Ausbau der Windenergie ist zentral für eine sichere, nachhaltige und bezahlbare Energieversorgung in Nordrhein-Westfalen. Das Wind-an-Land-Gesetzes des Bundes eröffnet hierfür wichtige neue Chancen. Wir wollen die Vorgaben zusammen mit unseren Städten und Gemeinden schnellstmöglich nutzen und streben dabei eine größtmögliche Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern an. Mit der Planungshilfe unterstützen wir die Kommunen gezielt bei planungs- und genehmigungsrechtlichen Fragen und zeigen, wie sie neue Spielräume für mehr Flächen für Windkraftanlagen nutzen können. Ich ermutige die Akteure auf kommunaler und regionaler Ebene, die Energiewende weiterhin so entschlossen und engagiert voranzutreiben.“

Bei der FAQ-Sammlung stehen planungsrechtliche Regelungen sowie das neue Instrument der Positivplanung im Vordergrund, das die Möglichkeiten der Kommunen bei der Ausweisung von Flächen für die Windenergienutzung konkretisiert. Die Planungshilfe ist mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung abgestimmt und wird fortlaufend erweitert.

Zum Hintergrund:

Mit dem Wind-an-Land-Gesetz hat der Bund ein neues Regelungsregime für den erforderlichen Windenergieausbau geschaffen. Nordrhein-Westfalen wird danach verpflichtet, 1,8 Prozent der Landesfläche für die Windenergie zu sichern. Die Umsetzung erfolgt auf Ebene der Regionalplanung. Zusätzlich können die Kommunen den Windenergieausbau gezielt auf von den Stadt- und Gemeinderäten ausgewählten Flächen durch das Instrument der Positivplanung steuern.

Die Planungshilfe steht hier zum Download bereit. Zusätzliche Fragen können unter www.landesplanung.nrw.de/kontakt eingereicht werden.

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Stadt Jülich erweitert das Angebot der Mustergärten

Jülich – Die Stadt Jülich lädt Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Interessierte zum Mitmachen ein. Das Mustergartenprojekt im Rahmen der Kampagne „Grün statt Grau“ soll auch in 2023 erfolgreich weitergeführt werden.

Nachdem im Herbst 2022 der dritte Mustergarten umgesetzt wurde, lädt die Stadt nun alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Gruppen ein, ihre Ideen zu einem eigenen Mustergarten einzureichen und diese mit fachkundiger Unterstützung selbst umzusetzen. Hierzu werden, wie bereits für die ersten drei Gärten, freie Flächen im Brückenkopf Park genutzt.

Die tatkräftige Unterstützung und Mitgestaltung wird natürlich auch belohnt. Alle Helferinnen und Helfer, die sich aktiv an der Gestaltung sowie der Pflege der Gärten beteiligen, erhalten eine Jahreskarte für den Brückenkopf Park. Dies gilt auch für alle Interessierten, die sich an der Pflege der bereits bestehenden Mustergärten beteiligen möchten.

Ihre Interessenbekundung und Ideen richten Sie bitte per Mail an Klimaschutz@juelich.de.

Halten sie sich über die Webpage Juelich.de/Klimaschutz über Aktuelles informiert.

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Wirtschaft

„Pflanzenwelt Schaar“ wird am Standort Kreuzau-Stockheim zehn Jahre jung

Scheven/Düren/Mechernich – 2023 wird die Pflanzenwelt Schaar am Standort Düren-Stockheim zehn Jahre jung. Das soll an zwei Jubiläumstagen gefeiert werden, am Samstag, 11. März, von 9 bis 17 Uhr, und Sonntag, 12. März, von 11 bis 16 Uhr. Der Sektempfang soll in den Räumlichkeiten der zukünftigen Gastronomie stattfinden, die als kulinarischer Höhepunkt des Jubiläumsjahrs im August öffnet.

Das blühende Unternehmen „Pflanzenwelt Schaar“ in Düren-Stockheim ist vom Landesverband Gartenbau Rheinland mit der höchsten Anerkennungsstufe, fünf Sternen, ausgezeichnet worden. Foto: Pflanzenwelt Schaar

Bei den Jubiläumstagen im März beginnt die Livemusik der „Old Timer“ jeweils ab 11 Uhr. Eine Kräuterfee aus Mechernich hat zahlreiche Rezepte und Dips für die Kunden vorbereitet. Sie zeigt, wie man Kräuteröle zu Hause selbst herstellen kann, um diese ganzjährig in der eigenen Küche zu verwenden. Gärtnermeisterin Anne Schaar: „Unser Zauberkünstler »Magic-Peter« führt live »Face to Face« Zaubertricks vor und modelliert fantastische Figuren aus Luftballons.“

Regionalität, Nachhaltigkeit und Kundenfreundlichkeit verkörpert das Mitarbeiterteam der Pflanzenwelt Schaar. Das Unternehmen will trotz allgemeinem Fachkräftemangel auch supergute Leute für das neue Restaurant gewinnen. Florian Schaar: „Wir punkten mit wesentlich familienfreundlicheren Arbeitszeiten als in der üblichen Gastronomie. Da sind Abend-, Nacht- und Sonntagsarbeit üblich.“ Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

„Ein Fest für große und kleine Pflanzen- und Gartenliebhaber“, so ihr Mann Florian. Außerdem gibt es bereits vom 6. bis 10. März zehn Prozent Jubiläumsrabatt auf das gesamte Sortiment – und zwar an beiden Pflanzenwelt-Standorten in Stockheim und am Ursprungsstandort Scheven auf der Grenze der Kommunen Mechernich und Kall.

In zehn Jahren „Pflanzenwelt Schaar“ in Stockheim hat sich in dem Familienunternehmen viel getan. Stetige Investitionen in den Ladenbau sowie in die Erweiterung des Sortiments legten den Grundstock. Und es wird seit den Tagen, als Elisabeth und Lutz Schaar die „Pflanzenwelt“ aus bescheidenen Anfängen am Standort Scheven entwickelten, viel Wert auf die Weiterbildung gelegt.

Coaching: Knowhow vom Uniprofessor

Florian Schaar: „Unter anderem wird den Abteilungsleitern und dem Nachwuchs zwei- bis dreimal im Jahr das Coaching eines Professors für Internationales Handelsmanagement angeboten. Es ist uns ein Anliegen, dieses Wissen weiterzugeben. Die Kollegen haben die Chance, neben dem wichtigen gärtnerischen Fachwissen betriebswirtschaftliches Knowhow direkt von einem praxisorientierten Wirtschaftswissenschaftler zu erlangen. So werden die Kollegen auf neue und vor allem interessante Aufgaben vorbereitet.“

„Wir haben in Stockheim auf der grünen Wiese bei Null angefangen und das Unternehmen hat sich besser entwickelt, als wir es damals erwartet hatten. Das verdanken wir in erster Linie unseren treuen Kunden und selbstverständlich dem gesamten Team. Das Team ist es, das am Ende des Tages sehr großen Einfluss auf den Erfolg oder Misserfolg des Betriebes hat“, so der 41jährige Unternehmer

Dank an treue Kunden, Kollegen und Eltern

Acht von 41 Mitarbeitern der „Pflanzenwelt Schaar“ in Stockheim sind vom ersten Tag mit dabei. Zurzeit werden drei Azubis in Stockheim als Gärtner ausgebildet. Anne Schaar: „Wir geben als Familie den Rahmen und die Richtung vor, das Bild des Betriebs gestalten die Kollegen Tag für Tag. Das machen sie vorbildlich, mit viel Engagement und Liebe zum Detail, sowohl in Stockheim als auch in Scheven.“

Florian: „Ebenso klar muss ich sagen, dass wir es ohne unsere Eltern nicht geschafft hätten. Diese haben uns in der Planungs- und Gründungszeit des Standortes in Stockheim den Rücken freigehalten, uneingeschränkt unterstützt und waren uns stets ein zuverlässiger Kompass. Gleiches gilt für die Gemeinde Kreuzau und den Kreis Düren. Diese haben wir als zuverlässige und freundliche Partner kennen und schätzen gelernt.“

„Einkaufen als Event soll für die Kunden in der Pflanzenwelt Schaar noch attraktiver werden“, verspricht Gärtnermeister Florian Schaar, der für die neue Erlebnisgastronomie erheblich Investiert. Die professionelle Planung leitet Vater Lutz Schaar gemeinsam mit einem Gastronomieexperten.

Gärtner mit Wurzeln und Zukunftspläne

Für das neue Restaurant, das möglichst regionale Erzeugnisse örtlicher Bäcker, Fleischer und verschiedener Landwirte anbieten soll, will die Familie Schaar zu den vorhandenen 41 weitere zehn Mitarbeiter in Stockheim beschäftigen, darunter Köche, Fachverkäuferinnen, Systemgastronomen und eine Gastroleitung.

Neben modernster Küchentechnik sind die außergewöhnlichen Öffnungszeiten zu erwähnen, montags bis samstags von 9 bis 17 Uhr. Die Palette reicht vom großen Frühstück über Leichtes und Leckeres zu Mittag bis zu Kaffee & Kuchen am Nachmittag. „Erprobtes, bewährtes und freundliches Personal in Voll- und Teilzeit, bei dem der Gast im Mittelpunkt steht, um eine erholsame Auszeit in der grünen Oase zu genießen“, wünscht sich Lutz Schaar. (bewerbung@schaar-pflanzenwelt.de)

Neben den zwei Gartencentern betreiben Familie Schaar und ihr Team noch einen Produktionsbetrieb für Beet- und Balkonpflanzen sowie Gemüsepflanzen in der Eifel. Die produzierten Mengen werden ausschließlich an Privatkunden verkauft.

„Dort liegt die Wurzel und das Fundament der Familie“, so Lutz Schaar. Und Sohn Florian ergänzt: „Wir, der Betrieb wie er heute ist, ist aus der Produktion der Pflanze entstanden. Das ist bis heute unsere Passion, denn wir sind Gärtner aus Leidenschaft. Es ist ein schönes Gefühl zu sehen wie die sinnvoll investierte Arbeit Früchte trägt.“

Zuwachs aus Erftstadt, Kerpen, Zülpich

Der 41-Jährige: „Durch die neue B-56-Umgehung sind deutlich mehr Kunden aus den Räumen Kerpen/Erftstadt und Euskirchen/Zülpich zu uns gelangt. Es läuft gut, wir sind mit dem Betrieb sehr zufrieden. Dennoch arbeiten wir an zahlreichen neuen Projekten, damit wir das in zehn und 20 Jahren auch noch sagen können.“

Ehefrau Anne blickt mit ihrem Mann optimistisch in die Zukunft: „Chancen und Potenzial gibt es immer. Wir stecken voller Ideen, wie wir den Kunden noch mehr bieten können. Wir setzen auf Nachhaltigkeit und Innovation.“ Die Zukunft hat in der Pflanzenwelt Schaar bereits begonnen: „Garten, das heißt Freizeit, Erlebnis und Spaß“, so Florian.

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Nordrhein-Westfalen weiter mit Top-Rating

Region/Düsseldorf – NRW Minister Dr. Optendrenk: Der Kreditmarkt vertraut Nordrhein-Westfalen – Die Rating-Agentur Standard & Poor‘s (S&P) bewertet die Kreditwürdigkeit des Landes unverändert gut. Begründet wird das Rating mit AA stabil mit dem hervorragenden Liquiditäts- und Zinsmanagement des Landes. Damit hat eine der größten Ratingagenturen der Welt Nordrhein-Westfalen seit 2019 unverändert eine herausragende Kreditwürdigkeit bescheinigt. „Trotz aller Krisen bleibt das Urteil des Kapitalmarkts stabil. Die Finanzexperten vertrauen der Finanzkraft Nordrhein-Westfalens auch in Zeiten großer finanzieller Herausforderungen. Das ist keine Selbstverständlichkeit“, stellt Dr. Marcus Optendrenk, Minister der Finanzen, fest. „Unsere solide Haushaltspolitik zahlt sich weiter aus. Wir arbeiten konsequent daran, die finanzielle und haushalterische Situation des Landes kontinuierlich zu verbessern.“

Nordrhein-Westfalen befindet sich mit seiner Haushaltspolitik während Pandemie, Energiekrise und Inflation auch aus Sicht von Standard & Poor‘s auf dem richtigen Weg. „Vor dem Hintergrund der großen wirtschaftlichen Unsicherheit und der erheblichen Haushaltsbelastungen infolge der aktuellen Krisen ist diese Analyse unabhängiger Experten eine wichtige Bestätigung“, so Minister Dr. Optendrenk. „Sie zeigt, dass unsere Hilfen und Unterstützungsprogramme wirken. Nordrhein-Westfalen bleibt wirtschaftlich und finanziell stark.“

Die Landesregierung setzt diesen Kurs auch im Jahr 2023 fort: Eckpunkte der umsichtigen Finanzpolitik sind eine Fortsetzung der Haushaltskonsolidierung, eine klare Schwerpunktsetzung, ein vorausschauendes Schuldenmanagement in einem sich veränderndem Zinsumfeld und ein weiterhin ausgeglichener Kernhaushalt.

Auch künftig wird die Finanzierung der notwendigen Unterstützungspakete für die Menschen und Unternehmen in Nordrhein-Westfalen infolge außergewöhnlicher globaler Ereignisse sauber und transparent vom Kernhaushalt getrennt. Die Landesregierung hat im Zusammenhang mit der durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ausgelösten Energiekrise das Sondervermögen „Krisenbewältigung“ mit einem Hilfsvolumen von bis zu fünf Milliarden Euro errichtet.

Auch bei der Finanzierung dieser wichtigen Hilfsmaßnahmen sorgt eine gute Bonität des Landes dafür, dass die Belastungen für die kommenden Generationen tragbar bleiben. „Die jüngst erfolgte Bereitstellung des Jahresüberschusses 2022 zur Tilgung von Schulden aus dem Corona-Rettungsschirm in Höhe von 1,9 Milliarden Euro ist nur ein Beispiel für unsere verantwortungsvolle und nachhaltige Haushaltspolitik“, sagte Dr. Optendrenk.

Der Kapitalmarkt teilt die positive Einschätzung der Analysten. Weil Nordrhein-Westfalen großes Vertrauen an den Finanzmärkten genießt, konnte die Landesregierung in den vergangenen Jahren neun Nachhaltigkeitsanleihen mit einem Gesamtvolumen von rund 20,3 Milliarden Euro an den Finanzmärkten platzieren. Damit ist Nordrhein-Westfalen einer der größten öffentlichen Emittenten von Nachhaltigkeitsanleihen weltweit.

Einige der Anleihen des Landes haben darüber hinaus extrem lange Laufzeiten. Minister Dr. Optendrenk: „Dass Investoren sich in einem Niedrigzinsumfeld für bis zu 100 Jahre finanziell engagieren, zeigt das besondere Vertrauen in die langfristige wirtschaftliche Stärke unseres Landes.“ Dies betonen auch die Experten von S&P in ihrem Ratingbericht und bescheinigen dem Land einen jederzeit verlässlichen Zugang zu den Kapitalmärkten. „Gerade in unsicheren Zeiten sind eine belastbare Haushaltsarchitektur und Vorsorge für kommende Krisen wichtiger denn je“, so der Minister weiter.

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Grundstein für Hospizhaus in Wittlich gelegt

Wittlich – Am 24. Februar ist der Grundstein für das neue Hospizhaus Wittlich gelegt worden. Grußworte kamen von Oliver Winter, Geschäftsführer Katholische Hospizgesellschaft Eifel Mosel gGmbH, Landrat Gregor Eibes und Bürgermeister Joachim Rodenkirch. Der Dekan des Pastoralen Raums Wittlich, Matthias Veit, segnete den Grundstein ein. Anschließend tauschten sich die rund 50 Gäste über die Hospizarbeit in der Region aus und besichtigten die Baustelle, auf der das  Hospizhaus seit Ende November errichtet wird.

Der Neubau entsteht direkt neben dem Altenzentrum St. Wendelinus in zentraler Lage der Stadt Wittlich. Das geplante zweistöckige Gebäude umfasst im Erdgeschoss ein stationäres Hospiz mit zwölf möblierten Zimmern und eigener Küche, in der täglich frisch gekocht wird. Im Obergeschoss befinden sich die Büroräumlichkeiten. Dort wird auch der örtliche Ambulante Hospiz- und  Palliativberatungsdienst zu finden sein. „Mit dem Hospizhaus schaffen wir ein neues Angebot für die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen in der Region. Zugleich entlasten wir damit betroffene Angehörige, wenn die Versorgung in der letzten Lebensphase zu Hause im Familienkreis nicht mehr möglich ist”, erklärte Projektleiterin Hanne Benz.

Die St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH (St. Raphael CAB) und die katholische Kirchengemeinde St. Markus in Wittlich hatten das Hospizhaus-Projekt initiiert und bereits 2018 der Öffentlichkeit vorgestellt. Eine trägerübergreifende Projektgruppe prüfte den Bedarf und die Machbarkeit. „Wir konnten den hohen Bedarf für ein Hospiz in der Region nachweisen und damit die von vielen empfundene Versorgungslücke im Kreis Bernkastel-Wittlich bestätigen“, so Benz.

Der Beschluss für die Errichtung des Hospizhauses neben dem Wittlicher Altenzentrum, das zur St. Raphael CAB gehört, erfolgte Ende 2019. Im Januar 2021 wurde der Bauantrag gestellt, seit Juli vergangenen Jahres liegt die Baugenehmigung vor. Bauherrin ist die St. Raphael CAB, die rund 6,8 Millionen Euro in das Bauprojekt investiert. Finanziell gefördert wird das Bauvorhaben durch die Deutsche Fernsehlotterie und das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit des Landes  Rheinland-Pfalz.

Nach der für Sommer 2024 geplanten Fertigstellung wird das Hospizhaus von der eigens dafür gegründeten Trägergesellschaft Katholische Hospizgesellschaft Eifel-Mosel gGmbH betrieben.  Gesellschafter sind – neben der St. Raphael CAB als Mehrheitsträgerin (76 %) – der Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück und der Caritasverband Westeifel (je 8 %) sowie die Gesellschaft der Katharinenschwestern und die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz (je 4  %). Geschäftsführer der Trägergesellschaft ist Oliver Winter, Prokurist der St. Raphael CAB.

„Wir freuen uns, dass wir nach langer Planung und Vorbereitung mit dem Bau und der  Errichtung des Hospizhauses beginnen konnten und heute die Grundsteinlegung feiern“, sagte Winter. Das Neubauprojekt wird weiterhin tatkräftig unterstützt durch die Kirchengemeinde St. Markus, die seit Jahresbeginn Teil der fusionierten Pfarrei Im Wittlicher Tal St. Anna ist. „Von der Inbetriebnahme an erhält das Hospizhaus über 20 Jahre eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 50.000 Euro pro Jahr. Ich bin sehr froh, dass wir als Kirchengemeinde einen Beitrag dazu leisten können, diese Versorgungslücke in Wittlich bald schließen zu können“, so Michael Aurich, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Pfarrei und Vorsitzender des Beirats der Hospizgesellschaft. Die neue Pfarrei hat auch den Grundstein für das Hospizhaus gespendet. Dieser wurde von Steinmetz und Bildhauer Sebastian Langner aus Wittlich gestaltet, ebenso wie das Logo der neuen Einrichtung.

Für die Gründung eines Fördervereins für das Hospizhaus Wittlich werden engagierte  Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Bernkastel-Wittlich und den umliegenden Landkreisen gesucht (Kontakt: foerderverein@hospiz-wittlich.de). Das Hospizhaus sei aber nicht nur auf bürgerschaftliches Engagement angewiesen, sondern auch auf finanzielle Unterstützung für den Aufbau, die Ausstattung und den Betrieb, betont  Winter. Daher seien Spenden herzlich willkommen.

Das Spendenkonto der Hospizgesellschaft lautet: PAX Bank, IBAN: DE62 3706 0193 3000 3670 19, BIC: GENODED1PAX, Verwendungszweck: „Spende Hospizhaus Wittlich“ (bei Wunsch nach einer Spendenquittung  bitte Adresse angeben oder E-Mail senden an spenden(at)hospiz-wittlich.de).

Weitere Informationen zum Hospizhaus Wittlich unter www.hospiz-wittlich.de (red)

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13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreissparkasse Ahrweiler schließen erfolgreich ihre Weiterbildung ab

Ahrweiler – Insgesamt 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreissparkasse Ahrweiler haben erfolgreich ihre individuelle Weiterbildungsmaßnahme abgeschlossen. Dabei wurden folgende Abschlüsse erreicht: Den Sparkassenfachwirt haben Jan Herrscher, Naomi-Santana Sadi und Daniel Schreiner erfolgreich abgeschlossen. Bankfachwirtin dürfen sich nun Antonia Frings, Leonie Henscheid, Laura Ott und Jasmin Stappen nennen und Berno Esser darf sich über den Titel Bankbetriebswirt freuen. Mit Hannah Gies und Florian Schneider, welcher zusätzlich auch noch den Bankfachwirt der IHK absolviert hat, haben zudem zwei weitere Mitarbeitende der KSK den diplomierten Bankbetriebswirt erfolgreich abgeschlossen. Mit Katja Hermann und Sabine Zimmer (Individualkundenbetreuung) sowie Jochen Schröder (Firmenkundenbetreuung) wurden zudem drei Fachseminare erfolgreich besucht.

Die Weiterbildung von eigenen Mitarbeitern stellt die Basis für eine kompetente und zuverlässige Kundenberatung sicher. „Eine Investition in Bildung zahlt sich immer aus.“, hielt Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler, fest und stelle den Nutzen der Weiterbildungsmaßnahmen heraus: „Dadurch schaffen wir es, unsere Beratungsqualität und letztlich die Zufriedenheit der Kunden weiter zu steigern. Die Weiterbildung unserer eigenen Mitarbeiter ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Personalstrategie, daher freuen wir uns, dass wir über so viele junge und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren eigenen Reihen verfügen.“

Die Aus- und Weiterbildung innerhalb der Kreissparkasse Ahrweiler ist vielseitig aufgestellt berichtet Marion Timm, zuständig für die Weiterbildung innerhalb der Kreissparkasse Ahrweiler,: „Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung zum Bankkaufmann können sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über den Sparkassenfachwirt, den Bankfachwirt, den Sparkassenbetriebswirt bis hin zum diplomierten Sparkassenbetriebswirt mit MBA weiterbilden. Alternativ besteht auch die Möglichkeit eines dualen Studiums über die Hochschule für Finanzwirtschaft und Management, bei dem in 7 Semestern der Bachelor in den Studiengängen „Banking & Sales“ und „Finance“ und in weiteren 4 Semestern der Master erreicht werden kann.“

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Tourismus

Eifelmuseum in Mayen beginnt Saison mit einem Highlight

Mayen – Traumhafte Illumination des Mayener Grubenfelds – Lange waren die Ausstellungen des Eifelmuseums in der Winterpause und jetzt melden sie sich mit einer besonderen Attraktion in die Saison zurück: Am Freitag, 17.März 2023 ab 19.00 Uhr wird das Mayener Grubenfeld in bunten Farben erstrahlen. Der Lichtkünstler Peter Baur wird dort nach der Nürburg, der Burg Eltz, dem Deutschen Eck in Koblenz und dem Kottenheimer Winfeld mit seiner Illumination eine ganz besondere Atmosphäre erschaffen. Neben altem Kran, basaltenen Abbauwänden und dem Silbersee wird eine Vielzahl von steinernen Kunstwerken des Lapidea-Geländes illuminiert. Wie schon beim Pilotprojekt „Winfeldleuchten“ wird die komplette Illumination klimaneutral durchgeführt. Der Strom für die Beleuchtung wird von einer dafür installierten Photovoltaikanlage (Inselanlage) erzeugt.

Erstmals ist diese Veranstaltung mit einem Kombiticket zugänglich: Die Besucher können sowohl das stimmungsvoll beleuchtete Grubenfeld besuchen und haben zugleich auch Eintritt in die Ausstellung „SteinZeiten“. Hier hat sich das Museumsteam ebenfalls etwas Besonderes einfallen lassen und hält eine Überraschung bereit, bei der die Gäste eine Erinnerung an einen schönen Abend mit nach Hause nehmen können.

Start des ausgewiesenen Rundgangs ist der Eingang der Erlebniswelten Grubenfeld, An den Mühlsteinen 7 in Mayen, wo auch die Mayener Bogenschützen für das leibliche Wohl der Besucher sorgen werden.

Tickets für die Veranstaltung sind im Shop erhältlich unter: www.buch-deine-party.de

Das Kombiticket für Erwachsene kostet 7,-Euro, das Kombiticket für Kinder im Alter von 6-15 Jahre kostet 3,50 Euro. (Abendkasse: Erwachsene 10,-Euro, das Kombiticket für Kinder 5 Euro. Eine Abendkasse wird nur im Fall von verfügbaren Tickets eingerichtet).

Um den Rundweg auch in der Dämmerung sicher passieren zu können, ist es wichtig, selbst eine Taschenlampe mitzubringen und auf festes Schuhwerk zu achten. Die Veranstalter weisen zudem darauf hin, dass der Rundweg nicht barrierefrei ist.

Auch das Deutsche Schieferbergwerk und die Ausstellung EifelTotal in der Genovevaburg im Herzen der Stadt öffnen übrigens am 16.03.2023 wieder ihre Türen und freuen sich nach der langen Winterpause auf viele Besucher.

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Polizei in Rheinland-Pfalz hat Lieferung der neuen Bodycam-Generation erhalten

Region/Mainz – Der Polizei Rheinland-Pfalz stehen 382 neue Bodycams zur Verfügung. Die Geräte der zweiten Generation sind vom Hersteller nun an das für Beschaffung zuständige Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik ausgeliefert worden. Das hat Innenminister Michael Ebling mitgeteilt. Der Bestand an Bodycams bei der Polizei Rheinland-Pfalz wächst damit deutlich an. Der Minister kündigte zudem an, dass weitere 48 Geräte bestellt werden.

„Wir investieren regelmäßig in neue Ausrüstung, um unsere Polizeikräfte in ihrem oftmals nicht einfachen Beruf optimal zu schützen. Leider zeigt sich, dass unsere Polizistinnen und Polizisten immer häufiger verbalen und körperlichen Attacken ausgesetzt sind. Mit Bodycams kann ein solches Verhalten dokumentiert werden. Das schreckt bei drohenden tätlichen Auseinandersetzungen potenzielle Täter von vornherein ab. Bodycams tragen so zur Deeskalation bei“, sagte Innenminister Michael Ebling. Die Technik erfahre bei den Polizistinnen und Polizisten daher eine hohe Akzeptanz. Nach einer Schulung der Einsatzkräfte sollen die neuen Bodycams schnellstmöglich in den Einsatz gelangen.

„Zusätzlich zu den nun gelieferten Geräten werden wir im Rahmen unseres aktuell laufenden Vertrages weitere 48 Bodycams beschaffen, um künftig sogar 430 dieser Kameras vorzuhalten. Das ist dann ein Aufwuchs um mehr als 70 Prozent gegenüber den 250 Bodycams, die wir ursprünglich hatten“, kündigte Innenminister Michael Ebling an.

Durch die neuen 382 Bodycams steht für jede Streifenwagenbesatzung in Rheinland-Pfalz eine Kamera bereit. Die zusätzlichen 48 Geräte sollen insbesondere für Mobile Eingreifgruppen (MEG) und Lagen mit sogenannten Besonderen Aufbauorganisationen (BAO) zur Verfügung stehen.

Bodycams gibt es bei der rheinland-pfälzischen Polizei bereits seit dem Jahr 2014. Rheinland-Pfalz hatte die neue Technik seinerzeit als zweites Bundesland überhaupt erprobt. „Im bundesweiten Vergleich ist Rheinland-Pfalz schon immer ein Vorreiter bei der Polizeitechnik und -ausrüstung. Das zeigen die frühen Einführungen von Bodycams und Tasern ebenso wie die Schutzausrüstung bei lebensbedrohlichen Einsatzlagen und der moderne Fuhrpark“, so Ebling.

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Die „Eifel Musicale“ präsentiert kommenden Montag 6. März das „Euregio Chamber Orchestra“

Mechernich – Das Euregio Chamber Orchestra gastiert kommenden Montag, 6. März, um 19 Uhr in der Aula des Gymnasiums am Turmhof. Das Konzert ist Teil der „Eifel Musicale“. Auf dem Programm stehen unter anderem Dvoraks Serenade E-Dur und die bekannte Holberg-Suite von E. Grieg.

Als Solisten sind das Monschauer Klavierduo Xin Wang und Florian Koltun angekündigt, die das Klavierkonzert zu vier Händen von C. Czerny präsentieren. Die musikalische Gesamtleitung hat Marek Štilec, einer der großen tschechischen Komponisten.

Bernhard Karst, der Pressesprecher des Gymnasiums am Turmhof, schreibt zu dem bevorstehenden Gastspiel: „Entstanden aus der Camerata Aquisgrana im Jahre 2019 nimmt das Euregio Chamber Orchestra als professionelles Nachwuchsorchester aus Absolvent*innen und Studierenden der Musikhochschulen in NRW eine tragende Rolle im kulturellen Leben der Eifel ein.“

Zahlreiche Mitglieder seien Preisträger internationaler Musikwettbewerbe und träten solistisch im In- und Ausland auf.  Darüber hinaus gingen die Mitglieder auch Tätigkeiten in deutschen Staatsorchestern nach. Mit der Flutkatastrophe 2021 habe sich das Euregio Chamber Orchestra entschlossen, eine „Rolle als kultureller Impulsgeber für die getroffenen Flutgebiete einzunehmen“.

Ausgezeichnete Musiker

Der Leiter Marek Štilec begann sein Musikstudium am Prager Konservatorium in der Violinklasse von Dana Vlachová und studierte Dirigieren bei Leoš Svárovský an der Akademie der musischen Künste in Prag. „Marek Štilec arbeitete mit zahlreichen führenden Orchestern zusammen“, so Bernhard Karst, unter anderem mit der New World Symphony, den London Classical Soloists, dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim, der Kammerphilharmonie Graz, dem National Orchestra of Moldova, dem Tschechischen Nationalen Sinfonieorchester, dem Prager Radiosinfonieorchester und dem Prager Sinfonieorchester.

Mit dem Aachener Pianisten Florian Koltun und der chinesischen Pianistin Xin Wang hätten sich zwei mehrfach ausgezeichnete Musiker zusammengetan, die seither regelmäßig auf großen Konzertbühnen in Europa und Asien gastierten, so Karst, zum Beispiel in der Concert Hall in Xiamen, dem Henan Art Center in Zhengzhou, der Concert Hall in Ningbo oder dem Poly Grand Theatre in Hohhot.

Das Konzert findet am Montag, 6. März, um 19 Uhr in der Aula des Gymnasiums am Turmhof Mechernich (Nyonsplatz 1, 53894 Mechernich) statt. Der Eintritt ist frei, um Spenden zur Unterstützung des Orchesters wird gebeten. Weitere Informationen unter www.eifel-musicale.com

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Der Neubau des Stolberger Rathauses ist mit rund 70 Millionen Euro der größte Posten des Wiederaufbauplans

Stolberg – Der 14. Juli 2021 steht für immer in den Geschichtsbüchern für die bislang verheerendste Katastrophe der Stolberger Stadtgeschichte seit dem 2. Weltkrieg. Er steht für Zerstörung Leid und Angst aber gleichzeitig auch für den unglaublichen Zusammenhalt und Aufbruchswillen in der Kupferstadt. Der Blick geht nach vorne, denn Stolberg kommt zurück! Wir wollen und werden die Chance der Zerstörung nutzen, um Stolberg noch schöner zu machen, als es vorher war.

Inzwischen hat die Bezirksregierung den Wiederaufbauplan genehmigt. Insgesamt umfasst der Plan ein Finanzvolumen von 225 Millionen Euro, gefördert über die Wiederaufbauhilfe von Bund und Land.

Wir geben Ihnen die aktualisierte Übersicht, was wir wie wiederaufbauen wollen. Die Übersicht beinhaltet nur die größten Maßnahmen und berücksichtigt nur solche, die Teil des Wiederaufbauplans sind. Heißt: Beispielsweise der Neubau des Kelmesberges taucht in dieser Übersicht nicht auf, weil er zwar schon begonnen wurde, aber nicht Teil des Wiederaufbauplans ist.

Öffentliche Gebäude und Plätze

Rathaus
Wir bauen das Rathaus neu.

Das Rathaus der Kupferstadt Stolberg wurde beim Hochwasserereignis vom 14.7.2021 stark beschädigt und konnte aufgrund der massiven Schäden am Gebäude nicht mehr in Betrieb genommen werden. Im Vorfeld der engen Abstimmung mit der Politik hat eine Machbarkeitsstudie gezeigt, dass ein Abriss und Neubau des Rathauses insbesondere mit Blick auf die energetischen Einsparpotenziale in den Folgejahren wirtschaftlicher ist als eine Sanierung. Der Rat hat dem Neubau des Rathauses zugestimmt. Der Neubau ist mit rund 70 Millionen Euro der größte Posten des Wiederaufbauplans.

„Das ist zweifelsohne eine der wichtigsten und größten Entscheidungen, die der Stadtrat in Stolberg jemals getroffen hat“, sagt Bürgermeister Patrick Haas. „Ich bin sehr glücklich, dass wir mit der Zustimmung der Politik die riesige Entwicklungschance nutzen, die uns der Neubau des Rathauses bietet.“

Die Ausgestaltung des Neubaus werden wir natürlich durch umfassende Beteiligungsprozesse begleiten. Einige Leitlinien sind:

  • Das neue Rathaus soll nachhaltig sein. Das Ziel wäre, das Gebäude annähernd als autarkes Nullenergiehaus aus Sicht der Gebäudebeheizung zu errichten. Darüber hinaus soll es nach dem so genannten „Cradle to Cradle-Prinzip“ errichtet werden (das heißt, dass die in Gebäuden gebundenen Rohstoffe so verbaut und zusammengefügt werden, dass sie am Ende der Nutzungszeit wieder als Ausgangsstoff für neue Produkte dienen können)
  • Das neue Rathaus soll insbesondere den Service für die Bürgerinnen und Bürger verbessern
  • Die Arbeitsbedingungen sollen räumlich optimiert und attraktiv sein, damit zum einen mehr Ämter wieder an einem Ort zentralisiert werden können und zum anderen auch die Attraktivität der Verwaltung als Arbeitsgeber zunimmt.
    • Bereich Innenstadt sowie Stolberg Nord bis Stadtgrenze Eschweiler Die Monofunktionalität des Gebäudes kann überdacht werden. Macht es beispielsweise Sinn, das neue Rathaus mit anderen Einrichtungen (Kita, Ladenlokalen o.Ä.) zu kombinieren?
      • Die Anbindung an den ÖPNV soll verbessert werden
      • Die Hochwassersicherheit muss berücksichtigt werden

      Viele weitere Ideen werden wir in den Beteiligungsprozessen konkretisieren.

      Wie geht es zeitlich weiter?

      • Bis 3. Quartal 2023: Erarbeitung der Nutzerbedarfsanalyse mit intensivem Beteiligungsprozess
      • Ende 2023: Veröffentlichung des Wettbewerbes zum Neubau
      • Ende 2023/Anfang 2024: Beginn Abriss (Abrisskonzept in Erarbeitung, damit Auswirkungen auf umstehende Gebäude und Verkehr so gering wie möglich sind)
      • Im Anschluss an die Planungsphase: Baubeginn

      Bis zum Bezug des neuen Rathauses mietet die Verwaltung weiterhin die Ersatzflächen u.a. im Dalli-Gebäude und bei Kerpen Datacom an.

      Altes Rathaus/Archiv

      Das Alte Rathaus bleibt in jedem Fall erhalten, muss aber wegen der Überschwemmungen saniert werden. Es wird autark von den Planungen zum neuen Rathaus möglichst zeitnah saniert und wiedereröffnet. Das Stadtarchiv erhält bis zum geplanten Neubau Übergangsräumlichkeiten im Dalli-Gebäude. Auch die Wiederherstellung der aktuell eingefrorenen Archivgüter ist im Wiederaufbauplan berücksichtigt.

      Die Wiederinbetriebnahme ist für Ende 2023 vorgesehen.

      Villa Lynen

      Die Villa Lynen wurde ebenfalls überflutet und die technischen Anlagen zerstört. Eine Sanierung des Untergeschosses war erforderlich. Gebäude ist wieder in Betrieb.

      Familienbüro

      Das Familienbüro in der Rathausstraße wurde mitsamt Inventar komplett zerstört. Es wurde im Januar 2023 wiedereröffnet.

      Kulturzentrum mit Stadtbibliothek und Josephshaus

      Hier ist wegen der Überflutung ein Rückbau auf Rohbau inkl. Erneuerung der technischen Anlagen erforderlich. Die in dem Gebäude befindliche VHS und dieStadtbibliothek erhalten Geld zum Ersetzen des Inventars. Die Stadtbibliothek ist vorübergehend im Obergeschoss. Die weitere Nutzung des Komplexes ist Teil der Machbarkeitsstudie des Integrierten Handlungskonzeptes.

      Verwaltungsgebäude und Begegnungshaus Grüntalstraße FÜNF

      Das zerstörte Untergeschoss muss saniert werden. Der Umbau des Gebäudes zu einem Begegnungshaus für Oberstolberg war schon vor der Flut geplant und wird weiter fortgesetzt. Die Fertigstellung ist für die zweite Jahreshälfte 2023 geplant.

      Neueinrichtung Jugendzentrum Westside

      Derzeit ist das Jugendzentrum im Blauen Haus auf der Frankentalwiese ersatzweise untergebracht.

      Spielplätze

      Das Hochwasser hat auch viele Spielplätze zerstört. Die Spielplätze bzw. Spielgeräte an der Arnoldsmühle (Geräte inzwischen abgebaut), Kaiserplatz, Mühlener Markt, Bastinsweiher, Krausstraße, Rumpenstraße und Kaplan-Josef-Dunkel-Platz werden ersetzt.

      Die Sanierung des Spielplatzes Arnoldsmühle wurde bereits ausgeschrieben und vergeben. Die Sanierung beginnt in Kürze.

      Die Sanierung des Bereichs um den Bastinsweiher ist derzeit in Planung und wird baulich im Sommer 2023 beginnen.

      Darüber hinaus steht Mitte März 2023 ein mobiler Spielplatz am Olof-Palme-Platz (vor der Stadthalle) zur Verfügung.

      Mehrzweckhalle Vicht

      Die Mehrzweckhalle in der Rumpenstraße in Vicht muss wegen der Beschädigungen im Erdgeschoss auf Rohbau zurückgebaut und saniert werden. Auch das Inventar wird ersetzt. Die Nutzung als Bewegungsraum für die Containerkitas in Vicht und für nicht-sportliche Veranstaltungen wurde hergerichtet.

      Sportheim Tennisclub Zweifall

      Dieses Gebäude hat die Flut so stark beschädigt, dass es abgerissen und neugebaut wird. Die Entwurfsplanung für den Neubau steht kurz vor dem Abschluss.

      Museum Torburg – Ersatz zerstörter Exponate

      Zahlreiche Exponate und Einrichtungsgegenstände des Museums Torburg, die wegen des Umbaus des Museums zwischenzeitlich im Steinweg untergebracht waren, sind der Flut zum Opfer gefallen. Insbesondere bei großen Exponaten wie zum Beispiel eine Holzwerkbank werden professionell aufgearbeitet.

      Schulen und Kitas

      Schulen

      „Im Schul- und Kitabereich sind wir besonders aktiv. Hier lag und liegt beim Wiederaufbau unsere Priorität“, erklärt der Beigeordneter für Schule, Jugend und Soziales Michael Ramacher. Wir bauen die vom Hochwasser beschädigten Bereiche der Grundschulen in Zweifall, Hermannstraße und der Grüntalstraße wieder auf.

      Grundschule Zweifall:

      In der Grundschule Zweifall sind die betroffenen Bereiche bereits entkernt und getrocknet. Das rote Haus ist fertiggestellt. Da Untergeschoss des Hauptgebäudes soll ab März 2023 wieder nutzbar sein, so dass der Schule ab dann wieder alle Räumlichkeiten zur Verfügung stehen.

      Die Turnhalle ist ein Sonderfall. Nachdem zwischenzeitlich klar ist, dass das Gebäude denkmalwürdig ist, werden aktuell die Nutzungskonzepte erarbeitet, so dass die Planung zeitnah beginnen soll.

      Grundschule Hermannstraße

      In der massiv durch das Hochwasser getroffene Grundschule in der Hermannstraße ist v.a. im Außenbereich im letzten Jahr schon viel passiert. Die WC-Anlagen und Mensa haben wir temporär in Containern auf dem Schulgelände untergebracht. Auch innen sind die vom Hochwasser betroffenen Bereiche entkernt und getrocknet. Die wesentlichen Bauausführungen sind beauftragt. Die Fertigstellung ist für das 3. Quartal 2023 vorgesehen.

      Grundschule Grüntalstraße

      Wie in der Grundschule Hermanstraße sind auch hier WC-Anlagen in Containern untergebracht. Die betroffenen Bereiche sind entkernt und getrocknet. Die wesentlichen Bauausführungen sind beauftragt. Die Fertigstellung ist für das 3. Quartal 2023 vorgesehen.

      Ritzefeld-Gymnasium

      Das Untergeschoss des an der Vicht liegenden Bauteils wurde bis Unterkante Decke überflutet. Bis auf kleinere Malarbeiten sind alle Arbeiten fertiggestellt.

      Kitas und Großtagespflegen

      Für die zerstörten Kitas Zauberkiste, Steinweg, Vicht und Zweifall hat die Stadt bereits kurz nach der Flut Ersatzkitas an der Mehrzweckhalle und vor der Kirche in Vicht, in der Bierweiderstraße und Am Mohlenbend errichtet.

      Neubau Kita Vicht (mit Vereinshaus)

      Das Keller- und Erdgeschoss wurde komplett überflutet. Ein Rückbau auf Rohbau und die Erneuerung aller technischen Anlagen ist erforderlich.

      Die Entwurfsplanung ist fertiggestellt, Vergaben folgen in Kürze. Vorgesehen sind die Sanierung des alten Schulgebäudes sowie der Abriss und Neubau des Pausengebäudes. Das neue Gebäude wird neben der Kita auch Platz für Vereine bieten.

      Der Baubeginn ist für Ende 2023 vorgesehen.

      Neubau Kita Zauberkiste

      Die Kita Zauberkiste ist so stark zerstört worden, dass sie abgerissen werden muss. Der Abriss ist für das 3. Quartal 2023 vorgesehen. Weil die Kita im unmittelbaren Überflutungsgebiet stand kann sie nicht an gleicher Stelle wiedererrichtet werden. Entsprechend zieht sie an einen neuen, noch unbekannten Ort um.

      Sanierung Kita Zweifall

      Der Rückbau auf Rohbau sowie die Erneuerung aller technischen Anlagen ist erforderlich. Der Anbau soll wegen der Lage im unmittelbaren Hochwassergebiet nicht wiederaufgebaut, sondern durch eine Nachbarimmobilie (Kirchengebäude) kompensiert werden und so im Bezug auf ein Hochwasserereignis der Stärke HQ100 hochwassersicher sein. Hinsichtlich weiterer Schritte stehen wir in enger Abstimmung mit der Pfarrgemeinde und dem Bistum.

      Kita Steinweg

      Die Kita Steinweg wurde durch das Hochwasser komplett zerstört und ist derzeit in Containern in der Bierweiderstraße untergebracht. Sie wird perspektivisch an anderer Stelle neu errichtet.

      Feuerwehr

      Wiederaufbau Feuerwehrgerätehäuser

      Alle Feuerwehrgerätehäuser sind wieder in Betrieb.

      Neubeschaffungen/Materialreparaturen für die Feuerwehr Stolberg

      Die Feuerwehr Stolberg hat im Zuge der Hochwasserkatastrophe einige Materialschäden davongetragen und soll auch darüber hinaus besser ausgestattet werden. Ein Löschgruppenfahrzeug wird repariert, ein Kommandowagen ersetzt, ein Stapler sowie drei Tragkraftspritzen, eine Hochwasserpumpe und weitere Beladungsgegenstände und Schutzausrüstungen neu beschafft.

      Neubau Gebäude Spielmannszug Freiwillige Feuerwehr

      Das Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr am Kaplan-Josef-Dunkel-Platz soll saniert werden.

      Derzeit hat der Feuerwehrspielmannszug Räumlichkeiten im Kulturzentrum bezogen.

      Straßen und Brücken/Bachufermauern

      Straßen

      Die Innenstadttalachse überplant die Stadtverwaltung derzeit mit dem „Verkehrskonzept Talachse“ (Online-Bürgerbeteiligung abgeschlossen, Vorlage des fertigen Konzeptes an die Politik im Sommer 2023).

      Die Sanierung des Steinwegs haben wir vorgezogen. Sie beginnt bereits im Frühjahr 2023, um die Konzepte zur Innenstadtbelebung frühzeitig umsetzen zu können.