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Priester bittet Bischof um Beurlaubung – Brohltaler Pfarrer nimmt Auszeit

Brohltal/Trier – Der Pfarrer der Pfarrei Brohltal Herz Jesu, Moritz Neufang, hat Bischof Dr. Stephan Ackermann um die Beurlaubung vom priesterlichen Dienst gebeten. Neufang hat dem Bischof mitgeteilt, für sich klären zu müssen, ob er weiterhin den Zölibat (die priesterliche Ehelosigkeit) leben kann und will.

Bischof Ackermann hat der Bitte entsprochen. Neufang wird die Pfarrei Brohltal auf unbestimmte Zeit verlassen. Die Gremien und das Pastoralteam sind informiert; die Seelsorge ist weiterhin verlässlich gewährleistet. (JR)

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Partnerschaft Bad Münstereifel – Piéla wird 30 Jahre alt

Bad Münstereifel/Piéla – Was bringt 300 gestandene Eifeler aus den Münstereifeler Highlands und Umgebung dazu, sich für Menschen in einem 5800 Kilometer weit entfernten afrikanischen Land namens Burkina Faso einzusetzen, dem „Land der Aufrichtigen“, einer der ärmsten Gegenden der Erde?

„Wichtig sind die Menschen“, sagt Ulrich Burggraf, der Vorsitzende der Partnerschaft Piéla-Bad Münstereifel, die am 3. und 4. Juni 2023 in Rupperath ihr 30jähriges Bestehen feiert. Und er meint die Menschen hüben und drüben des Mittelmeers, die Helfenden ebenso, wie die, denen geholfen wird: „Wir gehören zusammen! Und zwar unabhängig der Frage, wer das Land gerade regiert.“

Überfall auf Piéla

Nur wenige Tage, nachdem Ulrich Burggraf diese Aussage macht, erreichen ihn Nachrichten, die deutlich machen, wie fragil die Situation vor Ort ist und wie sehr die Hilfe aus Deutschland benötigt wird.

Terroristen haben die Stadt Piéla angegriffen. Dabei wurden unter anderem die Polizeistation und das Rathaus in Brand gesteckt. Nach bisherigem Stand sind zum Glück keine Toten zu beklagen. „Wir haben sofort 10.000 Euro für Hilfsmaßnahmen bereitgestellt. Nahrungsmittel werden am dringendsten benötigt“, sagt Burggraf, der mit seinen Mitstreitern auch in dieser Situation das macht, was vor 30 Jahren begonnen wurde: Unbürokratisch und sehr gezielt helfen.

Anfang der 1990er Jahre fanden Helfer und Unterstützte über den jungen Priester Abbé Pierre zusammen. Damals ging es ums nackte Überleben. Man litt unter Durst und Wassermangel in Piéla und den 50 zur Gemeinde gehörenden Dörfern.

Der junge Priester reiste zu einem Partnerstädtetreffen von Ashford (GB) und Bad Münstereifel (D) in Fougeres (F), um auf die Notlage in seiner Heimat aufmerksam zu machen. Doch er fand kein Gehör – bis auf das des Rupperather Tiefbauschachtmeisters und Münstereifeler Ratsherrn Werner Ohlerth.

17 Gründer, 92 Trinkwasserbrunnen

Der ruhige zupackende Handwerker nahm den jungen Geistlichen unter seine Fittiche, kurzerhand mit in die Eifel – und stampfte dort mit anderen hilfsbereiten und tatkräftigen „Highlandern“ ein Hilfswerk aus dem Boden, das seines Gleichen sucht – und bis heute Bestand hat. 17 Köpfe zählte die Gründungsversammlung. Zunächst ging es um Wasser. Münstereifeler bohrten Brunnen in Afrika.

Inzwischen sind seit der Gründung der Partnerschaft Piéla-Bad Münstereifel 1993 sage und schreibe drei Millionen Euro an Hilfsleistungen in die Partnergemeinde im Westen des afrikanischen Kontinents geflossen.

„Wir haben 92 Trinkwasserbrunnen gebohrt, Autos, Motorräder und Eselskarren für die Transportlogistik gekauft, Steinpressen, Hirsemühlen und Hirsespeicher angeschafft, zahllose Abwassereinrichtungen und Latrinen errichtet, einen Kindergarten, ein Mädchenheim und zuletzt ein hochkomplexes Bildungszentrum gebaut, in dem die jungen Leute nicht nur die sechste bis zehnte Klasse besuchen und ihren Schulabschluss machen, sondern auch die Grundlagen ihrer Berufsausbildung zum Beispiel als Maurer oder Elektriker erlernen“, so Vorsitzender Ulrich Burggraf.

Er hatte das Staffelholz vor sieben Jahren aus den Händen von Werner Ohlerth übernommen. Um sich geschart im Vorstand hat Burggraf seine Stellvertreterin Tanja Becker, Kassierer Wolfgang Wald, den Jugendbeauftragten Lorenzo Simone sowie die Beisitzer Ernst Odenhausen, Günter Sesterheim und Wolfgang Fröhlich.

Alle Aktiven wollen zum Jubiläum noch viel mehr Mitstreiter gewinnen, hilfsbereite Menschen für die Mitarbeit im Partnerschaftsverein (www.piela-cuofi.de) und die Unterstützung der Partnergemeinde Piéla, die über ebenso viele Dörfer und Einwohner wie Bad Münstereifel verfügt. Die Mailadresse lautet info@piela-cuofi.de, die Rufnummer (0 22 57) 40 22, das Spendenkonto DE62 3826 0082 3105 2000 12.

Gut vernetzt mit offiziellen Stellen

„Die Spendenmittel werden zu hundert Prozent vor Ort in Piéla verwendet“, so Ulrich Burggraf, ein engagierter Ruheständler, der 2015, 2017 und 2019 auf eigene Kosten vor Ort war: „Gewährsleute auf beiden Seiten stehen im ständigen Austausch. Gute Kontakte auch zum Bürgermeister und den staatlichen Stellen stellen die reibungslose Zusammenarbeit sicher.“

Das Jubiläumsfest Anfang Juni soll eine ganz große Sache werden. Für den Samstagabend, 3. Juni, ist ein spektakulärer Musikevent in Vorbereitung. „Wir würden uns wünschen, dass auch über Bad Münstereifel hinaus viele mitmachen und sich engagieren“, sagte Beisitzer Günter Sesterheim im Interview.

„Das geht auch in Form individueller Patenschaften“, ergänzte sein Vorstandskollege Wolfgang Fröhlich. „Wir machen vor Ort keine Unterscheidung zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen und Religionen, entscheidend ist, dass wir alle Menschen sind – und aufeinander angewiesen“, so Uli Burggraf.

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„SolarOffensive – Kohle sparen mit Sonnenschein“ erreicht Höchst-Teilnehmerzahl in der Vulkaneifel

Gerolstein/Daun – Bei der diesjährigen Auftaktveranstaltung des BUND-SolarOffensive-Projekts am 22.02. im Rondell in Gerolstein konnte eine neue Höchstteilnehmerzahl von über 260 Teilnehmenden erreicht werden. Organisiert wurde die Veranstaltung  zum Thema „Kohle sparen mit Sonnenschein“ von der Klimaschutzmanagerin des Landkreises Vulkaneifel Miranda Deviscour in Zusammenarbeit mit dem Projekt-Partner LIFE-IP ZENAPA und der Projektleiterin der SolarOffensive Katja Manns, um Interessierte über die Möglichkeiten der Sonnenenergie vom eigenen Hausdach zu informieren.

Hierzu waren regionale Referenten geladen: Bernhard Andre, Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, gab einen allgemeinen Überblick über das Thema und Einblicke in seinen Alltag mit Photovoltaik-Anlage und E-Auto. Rainer Schmitz von der Firma Schmitz Haustechnik berichtete über Sektorenkopplung, speziell zur Wärmegewinnung und stellte Referenz-Projekte vor. Finanzierungsmöglichkeiten einer PV-Anlage erläuterte Rene Borsch von der Kreissparkasse Vulkaneifel und über die steuerlichen Neuregelungen für Solaranlagen ab 2023 informierte Sebastian Zimmer vom Steuerbüro Lehnen & Partner.

Im Anschluss an die Präsentationen der Experten gab es eine ausgedehnte Fragerunde, in der teilweise auf individuellere Situationen sowie Sonderregelungen, bspw. zur Freiflächen-Photovoltaik im eigenen Garten, dem Denkmalschutz oder Insellösungen, eingegangen werden konnte.

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Gesundheit

Chest Pain Unit am Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr erfolgreich rezertifiziert

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Brustschmerz-Kompetenz bestätigt – Akute Brustschmerzen gehören zu den Symptomen, die es möglichst schnell abzuklären gilt. Immerhin könnte eine zeitkritische Herzerkrankung wie z.B. ein Herzinfarkt hinter den Beschwerden stecken. Um im Fall der Fälle keine Zeit zu verlieren, betreibt das Krankenhauses Maria Hilf eine sogenannte Chest Pain Unit (CPU). Sie ist auf die rasche Abklärung von Brustschmerzen spezialisiert und wurde jüngst durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie rezertifiziert.

„Wir freuen uns über das positive Votum der Auditorin,“ sagt Dr. Theodoros Ballidis, Chefarzt der für die CPU verantwortlichen Abteilung für Kardiologie. „Die Rezertifizierung bestätigt, was wir seit vielen Jahren wissen: Dass sich durch hohe Fachkompetenz, regelmäßige Weiterbildungen sowie ein optimiertes diagnostisches und therapeutisches Vorgehen Menschenleben retten lassen.“

„Für über 20 kardiologische Krankheitsbilder und Notfallsituationen haben Dr. Ballidis und sein Team sogenannte Standard-Operating-Procedures entwickelt“, erklärt Qualitätsmanagementbeauftragte Claudia Beetz. Die Leitlinien legen fest, bei welchen Symptomen welche Untersuchungen und welche Behandlungspfade einzuschlagen sind. Neben einer körperlichen Untersuchung und Blutanalyse gehört zur ersten Abklärung zum Beispiel auch die Kontrolle der elektrischen Herzströme via EKG. Wenn in der Tat ein Herzinfarkt vorliegt, können die Experten im hauseigenen Herzkatheterlabor weitere Behandlungsschritte durchführen und – falls nötig – gleich einen Stent setzen.

Neben einem drohenden Herzinfarkt gibt es noch zahlreiche andere Krankheitsbilder, die mit akuten Brustschmerzen einhergehen. Deuten die Untersuchungsergebnisse auf eine nicht-kardiologische Ursache hin – zum Beispiel eine Lungenentzündung, eine schwere Reflux-Krankheit oder eine Entzündung der Gallenblase –, profitieren Betroffene von der interdisziplinären Zusammenarbeit im Haus.

Akute Brustschmerzen können sich auf die unterschiedlichsten Arten äußern. Sie können drücken, ziehen, brennen oder stechen. Mitunter strahlen sie in die Schulter, den Arm oder Bauch aus. Betroffenen rät Dr. Ballidis, umgehend einen Rettungswagen zu alarmieren oder sich in der nächsten Notaufnahme – möglichst mit einer spezialisierten Chest Pain Unit – einzufinden. „Bei Beschwerden im Brustbereich ist es grundsätzlich gut, an einen Infarkt zu denken,“ sagt er. „Aber auch bei anderen in Frage kommenden Ursachen kann eine schnelle Abklärung schlimmeres verhindern!“

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Top-Events

Jetzt noch Karten sichern – Weibsbilder wieder in Mayen

Mayen – Am 9. März ist es endlich wieder soweit – die Künstlerinnen „Die Weibsbilder“ treten um 19 Uhr in der Aula der Dachdeckerfachschule auf. Im mittlerweile 11. Programm des Duos „Durchgangsverkehr – ausgebremst und abgezockt“ bieten die beiden Spaßgranaten Claudia Thiel und Anke Brausch wieder eine gesunde Mischung aus Kabarett, Comedy und Musik.

Diesmal schlüpfen die beiden Damen in die Rolle deutscher Gesetzeshüterinnen. Dabei bringen sie dem Publikum auf charmante Art und Weise bei, was man im Straßenverkehr lieber tunlichst vermeiden sollte und berichten auch von waghalsigen Selbstversuchen. Das neue Programm führt das Publikum in gewohnter Weise unterhaltsam und „lachlastisch“ durch den Abend und garantiert eine Spritztour auf der Überholspur – fernab des gesetztestreuen Alltags.

Weitere Informationen und Pressestimmen sind im Internet unter www.kabarett-weibsbilder.de zu finden. Karten gibt es im Reisebüro Bell, Rosengasse 5, Mayen und Restkarten an der Abendkasse ab 18 Uhr.

„Ich freue mich, mit der Organisation dieser Veranstaltung eine Art geschaffene Tradition meiner Vorgängerin Marion Falterbaum fortführen zu können.“, sagt Ina Rüber-Teke, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Mayen.

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Wirtschaft

Mit „Speed-Aix“ in zehn Minuten zum Ausbildungsplatz

Aachen – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen und die Agentur für Arbeit Aachen-Düren laden nach zwei Jahren Corona-Pause im Februar und März 2023 wieder zum Azubi-Speed-Dating „Speed-Aix“ in Präsenz ein. Schülerinnen und Schüler aller Schulformen haben am Dienstag, 28. Februar, in der IHK Aachen, am Dienstag, 7. März, in der Festhalle Heinsberg-Oberbruch und am Donnerstag, 9. März, im Haus der Stadt Düren jeweils ab 14 Uhr die Möglichkeit, sich Ausbildungsunternehmen persönlich vorzustellen.

Rund 200 Betriebe bieten mehrere hundert offene Ausbildungsplätze und duale Studiengänge für 2023 und 2024 an. Bewerberinnen und Bewerber haben beim Azubi-Speed-Dating jeweils zehn Minuten Zeit, die Unternehmen von sich zu überzeugen.

Das Angebot ist groß: Ausbildungsberufe im gewerblich-technischen Bereich, Dienstleistungsberufe oder kaufmännische und IT-Berufe – ein breites Spektrum ist vertreten. Es zeigt, dass Nachwuchssicherung ganz oben bei den Firmen angesiedelt ist. „Die Chancen für junge Menschen, einen Ausbildungsplatz zu finden, sind so gut wie nie“, sind sich Astrid Brokmann von der Agentur für Arbeit Aachen-Düren und Michael Arth von der IHK Aachen einig.

Unter www.speed-aix.de gibt es weitere Informationen zu den teilnehmenden Ausbildungsbetrieben, den Ausbildungsberufen sowie zum organisatorischen Ablauf. Bei Fragen steht IHK-Ausbildungsberater Michael Arth telefonisch unter 0241 4460-218 oder per E-Mail an michael.arth@aachen.ihk.de zur Verfügung.

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Gesundheit

Fit in den Frühling – Lauftraining der LG Laacher See für Anfänger und Wiedereinsteiger „von 0 auf 10 000 m“

Laacher See – Unter dem Motto „von 0 auf 10 000 Meter“ bietet die LG Laacher See wieder ein Training für Laufanfänger und Wiedereinsteiger an. Die Zielsetzung ist eine erfolgreiche Teilnahme am Volkslauf „Rund um den Laacher See mit dem PSD Bank Cup“ am 17. September. Die Trainingsmethoden beruhen auf langjähriger Erfahrung. „Zahlreiche Sportler*innen haben das Laufen bei uns gelernt und sind diesem Sport treu geblieben“, kündigt Klaus Jahnz an. „Wir wollen die Aktiven bei der Erreichung von Teilzielen unterstützen. Das kann z.B. sein, 15 Min., 30 Min, 45 Min. oder eine Stunde ohne Unterbrechung zu laufen,“ führt der Lauftreffleiter fort.

„Bestimmt fragen sich viele, wie kann ich endlich meinen inneren Schweinehund besiegen und mit Spaß zum regelmäßigen Laufen kommen“, macht Laufbetreuer Stefan Helbing neugierig. Themen zur Lauftechnik, Krafttraining für Läufer, Koordinationstraining, allgemeines Lauftraining, Mobilisierung, Tempotraining, Trainingsgestaltung werden im Zuge des Kurses nicht zu kurz kommen. Mit viel Know how werden die Neuen auf dem erfolgreichen Weg zum Läufer begleitet. Intersport Krumholz unterstützt die Teilnehmer*innen mit vergünstigten Einkaufspreisen für Laufartikel.

Folgender Ablauf ist vorgesehen:
1. Mittwoch, 29.03.2023, 19:00 Uhr: Kostenloser Informationsabend
2. Donnerstag, 30.03.2023: Erstes gemeinsames Training
3. Danach Trainingsempfehlung, Beratung

Alle Interessierten werden gebeten, sich bei Klaus Jahnz (Klaus@lglaachersee.de, Tel. 02651-76907 oder 0175-2962172) zu melden.

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Top-Events

„PapperlaPlatt“ im Saal Gier in Kall

Kall – Die Duo´s „Riemer & Geschwind“ und „Kerk & Heuser“ sorgen am Samstag, 4. März, für einen unterhaltsamen Abend mit „kölschen Tön“ – Preisgekrönte Musiker – Da kann sich das Publikum am Samstag, 4. März, im Saal Gier in Kall auf einiges gefasst machen. „PapperlaPlatt“ heißt das Doppel-Programm, das das Susanne Riemer Duo („Chille en Kölle“) und das Kölsch-Rock-Duo „Kerk & Heuser“ ab 20 Uhr auf die Bühne bringen. Während das Riemer Duo mit der Jazz-Trompeterin Susanne Riemer und dem Bassisten Wilhelm Geschwind „Mundart mal anders“ präsentieren, stellen Kerk & Heuser ihre Musik unter das Motto „Kölschrock akustisch“. Der Eintritt zum „PapperlaPlatt“-Abend kostet 15 Euro

Sie füllten bereits zweimal mit ihren Programmen den Saal Gier in Kall: Mit dem fabelhaften Duo Susanne Riemer und Wilhelm Geschwind stehen erneut zwei preisgekrönte Musiker auf der Bühne, die zum dritten Mal in Folge für den deutschen Schallplattenpreis nominiert sind. Ein Preis, dessen Vergabe von 152 Schallplatten-Kritikern entschieden wird. Das Susanne Riemer Duo trifft in der Kategorie „Liedermacher“ auf bekannte Künstler wie zum Beispiel Konstantin Wecker. Nach ihren CDs „Ton in Ton“ (2020) und „Brot und Seele“ (2021) sind Riemer und Geschwind nun mit ihrer aktuellen CD „Unverpackt“ erneut für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert worden.

Aus den vielseitigen Kompositionen, die hauptsächlich aus der Feder von Susanne Riemer stammen, hat sich bei den beiden Künstlern mittlerweile ein großes Repertoire angesammelt. In unterschiedlichen Programmen zeigen die beiden eine große Bandbreite ihres Könnens. Das Susanne Riemer Duo begeistert mit warmem, persönlichem Ausdruck und kreativer Raffinesse. Beim Konzert am 4. März im Saal Gier wird das Publikum erleben, dass Susanne Riemer () auch die Kölsche Mundart beherrscht und gekonnt auf die Bühne bringt.

Nach dem Motto: „Musik passt in die kleinste Hütte“ komplettiert das Duo „Kerk & Heuser“ das Kölsch-Programm im Saal Gier. In der Regel sind Oliver und Hermann Heuser als „Kerk und Bänd“ in fünfköpfiger Besetzung unterwegs, doch am 4. März wird das Duo dem Kaller Publikum beweisen, das weniger manchmal mehr sein kann. Mit zwei Gitarren, zwei Stimmen und kunstvolles Songwriting schaffen Kerk und Heuser einen Sound, der auf allen Ebenen fesselt.

Schon nach den ersten Takten ist dem Publikum klar: Es gibt tatsächlich Musiker, die sich der kölschen Sprache bedienen und nicht im entferntesten den Eindruck erwecken, irgendwann in den nächsten 100 Jahren einen Karnevalshit zu kreieren. Und genau das ist auch gut so.

Auch Kerks Musiker sind preisgekrönt: Nach einem zweiten Platz im Jahr 2017 hat die Band im letzten Jahr den Kölsche-Musik-Bänd-Kontest gewonnen. Außerdem ist aktuell das neue Album „Unverbrüchlich“ erschienen.

Eintrittskarten sind zu haben in der Gaststätte Gier und unter rz@zuell-kall.de (Reiner Züll)

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Kunst & Kultur

Der Eifeler Musiker Francesco Hilger startet mit Solo Karriere durch

Mayen-Hausen – Es ist seine Leidenschaft das Publikum zu begeistern, besondere Erlebnisse zu gestalten und schöne Momente noch schöner zu machen. Denn er ist Musiker von ganzem Herzen.“ Der gebürtige Kirchwalder und jetzt in Mayen-Hausen lebende Musiker war jahrelang mit seiner 7-köpfigen Francesco Hilger Band rund um den Globus unterwegs. Darunter Aufenthalte in Amerika, mehrmals jährlich in verschiedenen Robinson Clubs, im Casino Luxemburg und vielen weiteren Orten.

In der Corona Phase hat Francesco Hilger ein Soloprogramm für sein Instrument, die Posaune erarbeitet. Heute ist er mit unsterblichen Liedern, neu interpretiert mit seiner Posaune, als Solo-Künstler unterwegs.

Nun kennen ja alle Menschen den Klang von Trompete, Saxophon, Geige und anderen Instrumenten, aber der bezaubernde, herzerwärmende und exzellente Sound der Posaune ist neu und etwas besonderes!

Durch ausgeprägte musikalische Arrangements in entsprechender Qualität und einem wunderschönen Dialog zum Instrument und darüber hinaus, wird selbst unsterblichen Songs noch eine ganz besondere Note verliehen.

Mit seinen Auftritten kreiert er Gänsehaut und Emotionen pur. Musik vom Feinsten! Genießen Sie den Musiker, ob auf kleiner oder großer Bühne, bei Geburtstagen, Hochzeiten, Empfängen, Jubiläen, Firmenevents oder bei Lounge Music. Der Musiker kennt keine Starallüren und begeistert vor allem durch seine sympathische und natürliche Art. Buchen können Sie Francesco Hilger durch Kontaktaufnahme unter Mobil: +49(0)172/5304583 oder per E-Mail: francsco.hilger@t-online.de

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IRMA startet am 27. Februar 2023 in NRW mit einer Online-Auftakt-Veranstaltung

Region/Düsseldorf – Begleitungsprojekt für Schulen zur Reform der Ausbildung in den medizinisch-technologischen Berufen gestartet. NRW Landesregierung fördert Unterstützungsprojekt für MT-Schulen und Ausbildungsbetriebe mit 163.000 Euro. Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat ein neues Projekt zur Unterstützung von Schulen und Ausbildungsbetrieben bei der Umsetzung der Berufsreform in der medizinischen Technologie (MT) gestartet.

Das Projekt „Implementierung der rechtlichen Reformvorgaben in den MT-Ausbildungen in NRW“ (IRMA) bietet ein Vor-Ort-Unterstützungsangebot von Fachexperten für die MT-Schulen. Unterstützt werden die praktischen Ausbildungsträger und die Bezirksregierungen bei der Ausbildung in allen MT-Berufen. Das Projekt wird vom „Institut zur Weiterbildung für Technologen/-innen und Analytiker/-innen in der Medizin“ durchgeführt und von der Landesregierung mit insgesamt rund 163.000 Euro gefördert. IRMA startet am 27. Februar 2023 mit einer Online-Auftaktveranstaltung, zu der unter anderem die Schulen, Träger der praktischen Ausbildung und die Bezirksregierungen eingeladen sind. Das Projekt dauert bis 2026.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann betont, dass die Berufe in der medizinischen Technologie einen wichtigen und unverzichtbaren Beitrag zur qualitativ hochwertigen gesundheitlichen Versorgung von Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen leisten: „Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat die Bedeutung dieser Berufe für die Gesundheitsversorgung aufgezeigt. Die gute Umsetzung der Reform in den vier Berufsfeldern der medizinischen Technologie ist ein wesentlicher Baustein für die langfristige Fachkräftesicherung in Nordrhein-Westfalen und die zukunftsgerechte Weiterentwicklung der MT-Berufe insgesamt.“

Das Projekt IRMA bietet Unterstützungsangebote für die 37 MT-Schulen in Nordrhein-Westfalen, um die Schulen in den drei Phasen der Ausbildung –  Vorbereitung, Durchführung und Abschlussprüfungen – bestmöglich zu unterstützen. Das Schulbegleitungskonzept unterstützt dabei nicht nur die MT-Schulen, sondern auch die Ausbildungsbetriebe und die Bezirksregierungen. Ziel ist es, die Ausbildungsqualität und die Qualität der ausbildenden Einrichtungen landeseinheitlich auch zukünftig auf gleichbleibend hohem Niveau sicherzustellen. So soll zum Beispiel zukünftig ein angemessenes Verhältnis von Auszubildenden und Vollzeitkräften im Betrieb geregelt werden. Durch diese Anforderung an die Betriebe sollen die Ausbildungsqualität und die Ausbildungszufriedenheit in Nordrhein-Westfalen weiter gesteigert werden.

Zum Hintergrund

Hintergrund des Projekts ist das am 1. Januar 2023 in Kraft getretene bundeseinheitliche „Gesetz über die Berufe in der medizinischen Technologie sowie die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Medizinische Technologinnen und Medizinische Technologen“ (MTBG). Mit dem IRMA-Projekt nimmt das Land die erforderlichen Anpassungen und Konkretisierungen der rechtlichen Reformvorgaben in den MT-Ausbildungen auf die Situation in Nordrhein-Westfalen vor.

Die medizinische Technologie ist ein wichtiger Bereich im Gesundheitswesen, der durch den Einsatz von medizinisch-technischen Geräten und Verfahren einen bedeutenden Beitrag zur Diagnostik, Therapie und Prävention von Krankheiten leistet. Die MT umfasst verschiedene Berufe wie beispielsweise medizinische Technologinnen und Technologen für Laboratoriumsanalytik, Radiologie, Funktionsdiagnostik und Veterinärmedizin. Durch ihre Arbeit tragen MT-Fachkräfte maßgeblich zur Gesundheitsversorgung bei und ermöglichen eine schnelle und präzise Diagnostik sowie eine gezielte Therapie von Patientinnen und Patienten. Die Qualität der dreijährigen MT-Ausbildung und die fachliche Kompetenz der MT-Fachkräfte sind daher von großer Bedeutung für eine optimale Versorgung der Bevölkerung.