Kategorien
Gesundheit

Ein Krankenhaus Adenau wie die Bevölkerung es aus der Vergangenheit kennt, wird es nicht mehr geben

Adenau/Ahrweiler – Alternatives medizinisches Versorgungsmodell für die Region Adenau entwickeln – Im Dezember letzten Jahres hatte die Marienhaus-Gruppe die Schließung des von ihr betriebenen St. Josef- Krankenhauses Adenau zum 31. März 2023 bekanntgegeben. Nicht von dieser Entscheidung betroffen sind die Dr. von Ehrenwall‘sche Klinik, das Schlaflabor von Frau Dr. Elke Valerius sowie die Frauenarztpraxis von Frau Dr. Roswitha Tempel und Herrn Gottfried Steinle.

Für die Menschen im Adenauer Land stehen auch weiterhin die niedergelassenen Haus- und Fachärzte zur Verfügung. Bei notwendiger stationärer Versorgung müssen aber weitere Wege zu den nächstgelegenen Krankenhäusern in Kauf genommen werden. Hinzu kommt, dass vorhandene Rettungsmittel des Notarztstandortes Adenau im Einsatzfall durch die topographischen Gegebenheiten im Adenauer Land zeitlich intensiv gebunden sein können.

Eine Arbeitsgruppe, bestehend aus dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Guido Nisius, Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann, Landrätin Cornelia Weigand, Vertretern des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Wissenschaft und Gesundheit sowie des Fördervereins Krankenhaus und Notarztstandort Adenau und der Marienhaus-Gruppe hat sich gebildet. In dieser Runde wird intensiv an einem alternativen Versorgungsmodell gearbeitet. Einigkeit besteht darin, dass es ein Krankenhaus Adenau, wie die Bevölkerung es aus der Vergangenheit kennt, nicht mehr geben wird.

Bürgermeister Guido Nisius: „Ein professioneller Projektierer soll die Bedarfe vor Ort ausloten und daraus ein kompaktes und tragfähiges Angebot entwickeln. Im Rahmen der Konzepterstellung ist auch eine Abstimmung mit den im Adenauer Land ansässigen Haus- und Fachärzten sowie mit dem beim Deutschen Roten Kreuz angesiedelten Notarztstandort Adenau erforderlich.“

Die Projektbegleitung soll von der Verbandsgemeinde Adenau beauftragt werden. Das Land Rheinland-Pfalz begrüßt das Projekt und möchte sich mit einem Zuschuss beteiligen. Die Prüfung eines Antrags soll zeitnah erfolgen, damit die nächsten Schritte zügig eingeleitet werden können.

„Als Land sind wir darum bemüht, gemeinsam mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort die beste Lösung für die Menschen in der Region zu erarbeiten. Deshalb freue ich mich über die Initiative der Verbandsgemeinde, eine professionelle Projektbegleitung einzusetzen und gerne unterstützen wir diesen Weg in die Zukunft im Rahmen unserer Möglichkeiten“, sagt Gesundheitsminister Clemens Hoch.

Auch der Kreistag hatte bereits in seiner Sitzung am 10. März 2023 auf Initiative der Landrätin die Unterstützung eines solchen Modells im Adenauer Land zugesichert.

Landrätin Cornelia Weigand: „Eine wohnortnahe, bedarfsgerechte und leistungsfähige Gesundheitsversorgung in der Region Adenau ist essentieller Bestandteil der Daseinsfürsorge. Ich bin mir dieser hohen Verantwortung für die Menschen hier bewusst. Jetzt gilt es, auf der Grundlage einer Bedarfsanalyse im Dialog und Miteinander mit allen verantwortlichen Akteuren ein adäquates und auch finanzierbares Konzept für ein Versorgungsmodell in der ländlichen Region des Kreises zu entwickeln. Wir als Kreis stehen hinter den Bemühungen und werden diesen Prozess aktiv mit unterstützen.“

Wann und in welcher Form ein alternatives Versorgungsmodell im Adenauer Land zum Tragen kommt, steht derzeit noch nicht fest. „Wir bitten um Geduld, denn ein solcher Prozess braucht seine Zeit“, so Bernd Schiffarth, Vorsitzender des Fördervereins Krankenhaus und Notarztstandort Adenau.

Arnold Hoffmann: „Ich sehe, dass alle Akteure intensiv zusammenarbeiten und verbinde damit die Hoffnung, dass eine gute und zufriedenstellende Lösung für die Stadt Adenau und das Umland gefunden wird.“

Kategorien
News

5,4 Millionen Euro Investition – Alsdorfer Kita „Am Heggeströver“ entsteht auf altem Viktoria-Sportplatz

Alsdorf – Der Bau hat begonnen: Bis Februar kommenden Jahres soll auf dem ehemaligen Viktoria-Sportplatz an der Schaufenberger Straße eine neue Kita entstanden sein, die 120 Kindern in sechs Gruppen Platz bietet. „Alsdorf ist eine Stadt, die nach wie vor wächst. Und dem steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen wollen wir nach Kräften Rechnung tragen“, sagte Bürgermeister Alfred Sonders beim symbolischen Spatenstich.

Während an der Feldstraße eine weitere Kita entsteht, geht es nun auch auf dem alten Fußballplatz los, wo Bagger letzte Abbrucharbeiten erledigen. Die Stadtentwicklung Alsdorf GmbH errichtet mit dem Generalunternehmer Gronau Bau die Kindertagesstätte auf einer Fläche von rund 1.200 Quadratmetern. Rund 5,4 Millionen Euro wird der Bau Kosten, inklusive des Rückbaus des alten Vereinsheimes und der Gestaltung neuer Außenflächen.

Sechs Gruppenräume als Einheit mit jeweils einem Nebenraum, einem Ruheraum, einer kindgerechten Küche im Gruppenraum sowie einer kindgerechten WC-Anlage mit Vorraum gehören zum Bau, ebenso ein Personal- und ein Therapieraum, eine –behindertengerechte WC-Anlage und eine Aufwärmküche. „Wir freuen uns, mit dieser Kita auch die Trägervielfalt in unserer Stadt erweitern zu können“, sagte Alfred Sonders. Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) wird die Trägerschaft der Kita übernehmen, die den Namen „Am Heggeströver“ führen wird. (apa)

Kategorien
Tourismus

Auftakttreffen zur besseren Vernetzung des Tourismus im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Der Tourismus stellt für den Kreis Ahrweiler und große Teile der Bevölkerung ein wesentliches wirtschaftliches Standbein dar. Um sich diesem Themenfeld zielgerichteter widmen zu können, hat die Kreisverwaltung die Stelle „Tourismusförderung“ eingerichtet, die seit 1. März 2023 durch Maike Gausmann-Vollrath besetzt ist. Am Donnerstag, 23. März 2023, trafen sich die touristischen Akteure im Kreis zu einem ersten Netzwerktreffen, um sich über aktuelle Themen und touristische Projekte auszutauschen.

Landrätin Cornelia Weigand nahm das Gespräch zum Anlass, um den Vertreterinnen und Vertretern des kommunalen sowie regionalen Tourismus für die Arbeit in den letzten Jahren zu danken. „Insbesondere die Corona-Pandemie und natürlich die Flut haben die Branche und damit die Akteure in unserem Kreis in den letzten Jahren vor außergewöhnliche Herausforderungen gestellt“, sagte Cornelia Weigand. Der Einsatz für die Fortführung der touristischen Angebote in den aktuell schwierigen Zeiten verdiene große Anerkennung, führte sie weiter aus.

Ziel des Treffens war der kollegiale Austausch der drei Regionalagenturen „Ahrtaltourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e. V.“, „Romantischer Rhein Tourismus GmbH“ und „Eifel Tourismus GmbH“ sowie der kommunalen Touristikerinnen und Touristiker des Kreises, um von den jeweiligen Stärken der anderen Region zu profitieren. Dadurch soll eine möglichst große Angebotsvielfalt für Gäste geschaffen werden. „Die drei touristischen Regionalagenturen leisten seit vielen Jahren eine hervorragende Arbeit im Tourismusmarketing. Wir möchten keine Doppelstrukturen schaffen, sondern Lücken schließen, die im engen Austausch identifiziert werden“, sagte Maike Gausmann-Vollrath. Natürlich spielen diesbezüglich weitere touristische Akteure wie der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband oder die Industrie- und Handelskammer eine entscheidende Rolle, so Frau Gausmann-Vollrath weiter. „Auch hier freue ich mich auf einen regen Dialog“, betonte sie.

Maike Gausmann-Vollrath ist die zentrale Ansprechperson für touristische Themen innerhalb der Kreisverwaltung. Durch eine Vernetzung der unterschiedlichen Akteure auf Kreisebene möchte sie den Informationsfluss verbessern und dadurch gemeinsam Potenziale für die Tourismusförderung identifizieren und nutzen.

Am Ende der Veranstaltung waren sich die Teilnehmenden einig, dass der Austausch einen großen Mehrwert für alle Beteiligte darstellte. Das Netzwerktreffen Tourismus soll nun in regelmäßigen Abständen stattfinden, um den interregionalen Informationsaustausch zu fördern.

Zur Person: Maike Gausmann-Vollrath stammt aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und studierte Raumplanung mit dem Schwerpunkt Stadt- und Regionalmarketing. In den letzten Jahren war sie bei der Stadt Sinzig für die Themen Stadtmarketing, Wirtschaftsförderung und Tourismus zuständig.

Kategorien
News

Mechernich setzt auf Elektro-Mobilität

Mechernich – Freie Fahrt in die Zukunft! Die Mechernicher Stadtverwaltung hat zwei neue Elektroautos des Modells „Opel Mokka“ für Dienstfahrten ihrer Mitarbeiter angeschafft. Am Bauhof nahmen der Erste Beigeordnete Thomas Hambach und Björn Schäfer vom Team Organisation und Personal die Autos von Bauhof-Chef Rainer Metternich entgegen.

Hambach: „Das Geld kam aus dem Fördertopf für Corona-Kompensationsleistungen des Landes NRW.“ In den ersten rund 100.000 Euro für vergangenes Jahr, die das Ganze zu 100 Prozent abdecken, waren ebenso eine neue Ladestation vor dem Rathaus und neue Bildschirme samt Kameras für Video-Calls mit drin. Im laufenden Jahr werden dazu noch moderne LED-Straßenlampen in einigen Orten installiert, in denen bis dato noch ältere Modelle des Nachts den Weg weisen. Außerdem ist ein dritter Dienstwagen und eine zweite Ladesäule aus weiteren Mitteln des oben genannten Fördertopfes für das laufende Jahr beauftragt.

Bisher haben die Verwaltungsmitarbeiter Dienstfahrten mit ihren eigenen Privat-PKW durchgeführt. „Die aktuelle Finanzlage samt Tankkosten machen die Nutzung der Privatfahrzeuge allerdings schwierig und vor allem die Aspekte der Nachhaltigkeit haben uns dazu bewogen, das Ganze neu zu denken“, erklärte der Erste Beigeordnete.

Björn Schäfer hatte im Vorfeld Ladekarten für die Autos besorgt, damit die Mitarbeiter die Dienstfahrzeuge auch problemlos nutzen können. Rainer Metternich und sein Team vom Bauhof hatten die Fahrzeuge erstmals an einer dortigen E-Ladesäule „aufgetankt“ und mit dem charakteristischen „Wir in Mechernich“-Schriftzug foliert – bevor sich Hambach und Schäfer mit ihnen auf die erste Fahrt zum städtischen Verwaltungssitz machten.

Kategorien
News

DRK Euskirchen erhielt wieder Zuschlag für den Betrieb der Rettungswache Tondorf

Tondorf/Marmagen – Für die Rettungswache Tondorf (bisher vom „Deutschen Roten Kreuz im Kreis Euskirchen“ betrieben) und die Rettungswache Marmagen (bisher vom „Malteser Hilfsdienst e. V.“ des Diözesanverbands Aachen betrieben), ist zu Samstag, 1. April, der jeweils erneute Zuschlag erfolgt. Dies bedeutet, dass das DRK Euskirchen und der MHD die Wachen für weitere fünf Jahre betreiben werden.

Landrat Markus Ramers unterzeichnete in Anwesenheit des DRK-Kreisverbandgeschäftsführers Rolf Klöcker und des Diözesangeschäftsführers der Malteser, Sven Körver, die Verträge. Ramers betonte dazu, dass „die Fortführung der verlässlichen und partnerschaftlichen Kooperation mit beiden Vertragspartnern ein Mehrgewinn für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Euskirchen“ bedeute.

Rolf Klöcker: „Ich bin erleichtert, dass wir den erneuten Zuschlag erhalten haben und die Wache für weitere fünf Jahre betreiben sowie das dort eingesetzte Personal halten können. Auch wenn es in viele Köpfen eine Selbstverständlichkeit zu sein scheint, dass das Rote Kreuz drei Rettungswachen im Kreis betreibt, so birgt jede Ausschreibung doch das Risiko, dass der Zuschlag einem Mitbewerber erteilt wird. Umso erleichterter bin ich, dass ich heute mit Landrat Markus Ramers den öffentlich-rechtlichen Vertrag zur Mitwirkung im öffentlichen Rettungsdienst für die Rettungswache Tondorf unterschreiben konnte.“

Und auch Sven Körver erklärte: „Wir sind froh, als Malteser der Diözese Aachen, weiterhin mit der Marmagener Rettungswache eine wichtige Aufgabe im Rettungsdienst des Kreises Euskirchen zu leisten und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.“

Kategorien
News

Björn Jansen als Vorsitzender des Stadtsportbundes Aachen e. V. wiedergewählt

Aachen – Bei der Mitgliederversammlung des Stadtsportbundes Aachen e. V., dem Dachverband der Aachener Sportvereine, wurde nach einem Rückblick auf die Arbeitsfelder des Jahres 2022 zwei Positionen des ehrenamtlichen Vorstandes neu gewählt.

In offener Abstimmung erhielt der amtierende Vorsitzende Björn Jansen einstimmig das Vertrauen der Vereinsdelegierten und beginnt nun sein 19. Jahr an der Spitze des Verbandes. Ebenfalls für eine weitere Amtszeit von zwei Jahren wurde die stellvertretende Vorsitzende Walburga Decker wiedergewählt. Die weiteren Vorstandsmitglieder Samira Jansen, Elke Eschweiler und Oliver Rychter sind ein weiteres Jahr im Amt.

„Ich freue mich über meine Wiederwahl zum Vorsitzenden und möchte die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Vereinen in unseren Projekten und den Themenfeldern des Landessportbundes NRW fortsetzen“, so Björn Jansen. „Mit der Entwicklung des Sportparks Soers, als Sportraum für den Breiten- und Spitzensport, steht für Aachen in den kommenden Jahren ein bedeutendes Projekt an, in dass wir uns für unsere Mitgliedsvereine intensiv einbringen werden“, führte der Vorsitzende weiter aus.

Neben der Gremien- und Netzwerkarbeit für den Sport in Aachen engagiert sich der Stadtsportbund Aachen e.V. vor allem in den Breitensport fördernden Handlungsfeldern für Kinder, Ältere, Menschen mit Einschränkungen oder Migrationshintergrund. Außerdem sind die Vereinsberatung sowie die Aus- und Fortbildung von Übungsleitungen der Arbeitsschwerpunkt des Teams der Geschäftsstelle mit Sitz in der ehemaligen Nadelfabrik am Reichsweg.

Im vorgelagerten Jugendtag der Sportjugend im Stadtsportbund Aachen schenkten die Delegierten der 1. Vorsitzenden Daniela Yildiz für weitere zwei Jahre das Vertrauen. Als Beisitzer für Finanzen wurde Tobias Paschen, als weitere Jugendvorstandsmitglieder Henning Schenkat und Jonas Küpper gewählt.

Kategorien
News

Jetzt für die MYK-Sport-Medaille bewerben

Region/Mayen-Koblenz – Sportstiftung Mayen-Koblenz lobt 3.000 Euro Preisgeld für Sportvereine aus. Sportvereine im Landkreis Mayen-Koblenz können sich ab sofort für die Auszeichnung mit der „MYK-Sport-Medaille“ bei der Sportstiftung Mayen-Koblenz bewerben. Die Ehrung ist mit einem Preisgeld von 3.000 Euro verbunden: 2.000 Euro gehen an den Gewinner und jeweils 500 Euro an den Zweit- und Drittplatzierten. Die Bewerbungsfrist endet am 19. Mai. Das diesjährige Motto für die MYK-Sportmedaille lautet „Leistung für Anspruchsvolle, Spaß für jedermann – wie wir als Verein die verschiedenen Sportbedürfnisse von Menschen in Einklang bringen“.

Das Motto ist offen für alle Bereiche der Vereinsarbeit und es gibt bewusst keinen festgelegten Bewerbungsbogen. Ein Fragenkatalog dient lediglich als Orientierung und hilft bei der Bewerbung. Bewerben können sich Vereine mit Konzepten, die den Zusammenhalt sowie das gemeinsame Sporttreiben von Freizeitsportlern und leistungsorientierten Sportlern ermöglichen und fördern. Unter dem Motto sind verschiedene Schwerpunkte denkbar: Seien es regelmäßige Veranstaltungen und Aktionen zur Förderung des Kontakts zwischen den verschiedenen Gruppen mit unterschiedlichen Leistungsniveaus oder der Gewinn sowie die Bindung neuer Mitglieder, egal ob Freizeitsportler oder Einsteiger, mittels spezialisierter Angebote und Schnupperkurse.

Bis zum 19. Mai müssen die Bewerbungsunterlagen vorliegen und können über E-Mail sportfoerderung@kvmyk.de eingereicht werden. Welche Kriterien erfüllt werden müssen sowie weitere Informationen zur Ausschreibung finden Interessierte unter kvmyk.de/news.

Information

Die folgenden Fragen dienen als Orientierung für die Bewerbung der Sportvereine:

  • Welches Sportangebot besteht innerhalb ihres Vereins und an welche Zielgruppe richtet es sich? Hier ist eine Übersicht mit der Anzahl an Angeboten, den Zielgruppen für die Angebote sowie der Aufteilung nach Leistungsniveau erwünscht.
  • Seit wann bestehen die einzelnen Angebote und durch wen werden sie geleitet? Wie viel Erfahrung bringen die Übungsleiter mit?
  • Haben Sie Ihr Sportangebot modifiziert um das gemeinsame Sporttreiben von Freizeitsportlern und leistungsorientierten Sportlern zu ermöglichen? Wenn ja, welche Schritte waren dabei erforderlich und welche Erfahrungen haben Sie dabei gemacht?
  • Besteht regelmäßiger Kontakt zwischen den verschiedenen Gruppen trotz unterschiedlichem Leistungsniveau? Wenn ja, wie wird dieser hergestellt? Beispielsweise mit Veranstaltungen und regelmäßigen Aktionen.
  • Wie werden leistungsorientierte Sportler motiviert und gefördert? Gibt es spezielle Programme, Camps oder ein Gesundheitsmanagement?
  • Wie werden Freizeitsportler oder Einsteiger begeistert und an den Sport herangeführt? Beispielsweise durch spezialisierte Angebote für Familien, Schnupperkurse oder Ideen zur Vereinbarkeit von Sport und Beruf.
  • Wie ausgeglichen ist das Verhältnis zwischen leistungsorientierten- und Freizeitsportlern?
  • Was ist Ihr „Schlüssel zum Erfolg“? Was zeichnet Ihre Arbeit aus, wie unterscheiden Sie sich von anderen Vereinen?
  • Gibt es Ideen und/oder Wünsche für das zukünftige Sportangebot Ihres Vereins? Wo bestehen derzeit noch Hürden?

Die Bewerbung kann mit Bildern, Übersichten, Pressetexten und sonstigen Darstellungen/Präsentationen eingereicht werden. Neben dem Blick auf die Vergangenheit und Gegenwart kann die Bewerbung gerne auch mit Planungen für Veranstaltungen, Konzepte oder Ideen für die Zukunft bestückt werden.

Kategorien
News

Neue Chefärztin für die Gynäkologie in Mechernich

Mechernich – Zum 1. April 2023 wird Dr. med. Tatjana Klug die chefärztliche Leitung der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Krankenhaus Mechernich übernehmen. Sie tritt damit die Nachfolge des langjährigen Chefarztes Prof. Dr. med. Matthias Winkler an, der sich nach 21 Jahren im Dienste des Krankenhauses in den Ruhestand verabschiedet.

Mit Unterstützung durch Prof. Matthias Winkler erfuhr die Klinik in den vergangenen Jahrzehnten eine stetige Weiterentwicklung, die heute eine moderne gynäkologische Versorgung für die Region und darüber hinaus ermöglicht und die zudem das Siegel „BABYFREUNDLICH“ trägt. Als neue Chefärztin freut sich Dr. Tatjana Klug darauf, diesen Weg fortführen und mit eigenen Impulsen zu gestalten.

„Unser Ziel ist, auch zukünftig ein hohes medizinisches Level anzubieten und mit modernsten Methoden die kompetente und ganzheitliche gynäkologische Versorgung zu sichern“, betont Dr. Klug. Der Ausbau der minimalinvasiven Techniken steht für sie langfristig ebenso im Fokus wie die Erweiterung der Versorgungskapazitäten in der stetig wachsenden Geburtshilfe. Dabei kann sie schon jetzt auf ein starkes ärztliches und pflegerisches Team bauen.

Auch die Etablierung eines hebammengeleiteten Kreißsaals ist in der langfristigen Planung. Das innovative und individuell ausgerichtete Betreuungskonzept ermöglicht Schwangeren sowohl eine natürliche Entbindung mit ausschließlicher Betreuung durch das Hebammenteam als auch ein hohes Maß an Versorgungssicherheit durch die direkte klinische Anbindung. Die Weichen für eine Realisierung stellt die Klinik mitunter durch die Kooperation mit der Uni Aachen. Als Lehrinstitut für die neue akademische Ausbildung bildet die Klinik Hebammenstudentinnen aus, die ihren praktischen Teil der Ausbildung im Krankenhaus Mechernich absolvieren möchten, und investiert somit frühzeitig in qualifizierte Fachkräfte.

Frau Dr. Tatjana Klug kann auf eine langjährige Tätigkeit für das Krankenhaus Mechernich zurückblicken. Ihre klinische Laufbahn begann die gebürtige Hellenthalerin hier 2000 mit dem Praktischen Jahr und blieb der Klinik bis zu ihrer heutigen Position der Leitenden Abteilungsärztin treu verbunden. Als Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe hat Dr. Klug sich weitreichend spezialisiert und kann u.a. Qualifikationen zur Still- und Laktationsberaterin IBCLC, in der pränatalen Sonografie (DEGUM Stufe I) sowie in der endoskopischen (MIC I) und koloskopischen (Diplom) Diagnostik und Behandlung vorweisen.

Für Geschäftsführer Martin Milde stand ihre Ernennung zur Chefärztin daher außer Frage. „Wir freuen uns sehr, dass Frau Dr. Klug als äußerst kompetente und erfahrene Fachärztin aus der Region die Leitung der Klinik übernimmt. Zudem danken wir Herrn Prof. Winkler für seinen Einsatz in den vergangenen Jahren und wünschen ihm alles Gute in seinem neuen Lebensabschnitt!“

Kategorien
Wirtschaft

Ein weiterer Global Player für Kaisersesch – IKO stellt sich vor

Kaisersesch – Zahlreiche interessierte Gäste folgten der gemeinsamen Einladung der Stadt Kaisersesch und der IKO Unternehmensgruppe. Neben dem aktuellen Planungsstand auf dem ehemaligen Werksgelände der Glunz AG in Kaisersesch wurden die Zuhörer auch über die Zukunftspläne des Familienunternehmens informiert. Das international tätige Unternehmen plant auf dem ehemaligen Werksgelände der Glunz AG in Kaisersesch den Neubau einer Produktionsstätte für PIR-Dämmplatten. Auf einer Fläche von ca. 30.000 m² entsteht das größte und modernste Dämmstoffwerk der Firma IKO in Europa. IKO ist weltweit an ca. 30 Standorten vertreten. Der neue Firmensitz in Kaisersesch wird neben Klundert (NL), Clermond Ferrand (FR) und Alconbury in England der vierte Standort in Europa sein.

Werkleiter Alexander Werner präsentierte das Projekt und stellte sich offen den kritischen Fragen der Besucher. Keine Frage blieb unbeantwortet. Mit Tine Brabants, Europachefin von IKO Insulations, Fachberater Jürgen Farsbotter vom TÜV-Nord und Architekt Edwin van der Heide standen kompetente Gesprächspartner zur Verfügung, die auch nach dem rund einstündigen Vortrag die Fragen der Zuhörer beantworteten.

Neben den Emissionswerten interessierten sich die Besucher besonders für das Verkehrsaufkommen und das zukünftige Arbeitsplatzangebot des Unternehmens. Stadtbürgermeister Gerhard Weber betonte, dass die Bedeutung des neuen Standortes für das Unternehmen und die Region als außerordentlich zu bewerten sei. Auf Interesse stieß auch die Ankündigung des Unternehmens, alle Dienstleistungen regional einzukaufen und mit heimischen Unternehmen zusammenzuarbeiten. Neue Mitarbeiter werden in den bestehenden Werken in Klundert und Alconbury ausgebildet.

Kategorien
Kunst & Kultur

Junge Tanzsportgarde des Alsdorfer KWV räumt bei Turnieren schon ganz groß ab

Alsdorf – Tolle Erfolge hat die junge Tanzsportgarde des Karnevalsausschusses Wardener Vereine (KWV) in den vergangenen Wochen einfahren können. Mit einem fünften Platz bei der Norddeutschen Meisterschaft hatten die Tänzerinnen das Ticket für die Teilnahme an der 50. Deutschen Meisterschaft in Stuttgart gelöst. Und dort sprang am Ende ein beachtlicher 11. Platz heraus. Den würdigte Bürgermeister Alfred Sonders jetzt, als er die Garde im großen Sitzungssaal des Rathauses begrüßte.

„Es ist fantastisch, was ihr nach so kurzer Zeit schon erreicht habt“, lobte Sonders den Erfolg der Garde, die erst seit 2020 zum KWV gehört. Auch Online-Tanztraining gehörte angesichts der Corona-Pandemie zu den ersten beiden Jahren. Es hat sich ausgezahlt, denn schon im Januar 2022 holten die Tänzerinnen bei einem Testturnier des Bundes Deutscher Karneval – damals noch ohne Publikum – einen zweiten Platz. 22 Tänzerinnen, vier Trainerinnen und sieben Betreuerinnen gehören aktuell zur Garde.

Und auch solo läuft es bestens: Tanzmariechen Sara Giesen konnte sich bei der Norddeutschen Meisterschaft ebenfalls die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft sichern! Sonders: „Bei solch einer Meisterschaft dabei zu sein, ist ja schon ein toller Erfolg. Und ihr habt dann noch einen draufgesetzt!“ Auch die Vereinsheimat trage sicher zur Erfolgsgeschichte bei: „Beim Karnevalsausschuss Wardener Vereine spürt man immer, mit wie viel Herzblut alle bei der Sache sind – das kann einen bei den Auftritten nur beflügeln!“ Mit einem Eintrag ins Gästebuch der Stadt Alsdorf haben die Tänzerinnen ihren Erfolg beim Besuch im Rathaus verewigt. (apa)