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Jugendfeuerwehr Plaidt übte einen ganzen Tag lang

Plaidt, 02.11.2020 – „Üben mit Verantwortung“ hieß es mal wieder einen ganzen Tag lang bei der Jugendfeuerwehr Plaidt. Da die ansonsten alljährliche 24-Stunden- Übung durch die besondere Corona-Lage nicht wie gehabt stattfinden konnte, trafen sich am Samstag die Jugendlichen und ihre Betreuer mit Masken und Abstand zueinander, um wenigstens einen ganzen Tag lang das Thema Feuerwehr intensiv zu erleben. Experimente und Löschübungen machten den Kindern und Jugendlichen trotz der Auflagen viele Spaß.

So wurde am Vormittag den angehenden Floriansjüngern durch verschiedene Experimente das Brandverhalten verschiedener Stoffe und deren Gefährlichkeit vorgeführt. Ein Fettbrand oder brennende Flüssigkeiten lassen sich nun mal nicht nach Schema F einfach mit Wasser bekämpfen und auch einfache Dinge wie Mehl können als Staubexplosion einen enormen Schaden anrichten. Anhand eines speziell präparierten Puppenhauses konnte auch das Ausbreitungsverhalten von Rauch und dessen Gefahren anschaulich dargestellt werden.

Doch trotz der interessanten Experimente war sicherlich für viele ein erster Höhepunkt des Tages das anschließende Feuerlöscher-Training. Ausnahmsweise durften die Jugendlichen mal als „Einzelkämpfer“ mit einem Wasserlöscher in der Hand ihre Löschkünste an einem echten Brand (brennender Mülleimer) unter Beweis stellen. Normalerweise arbeitet die Feuerwehr im Team.

Energie wurde beim Mittagessen durch reichlich Pizza getankt. Dies war auch notwendig, schließlich wurde nun der Einsatz geprobt.


Mit mehreren Fahrzeugen wurde ausgerückt, um einen beginnenden Böschungsbrand beim Freibad unter Kontrolle zu bringen. Hierbei konnte Theresa als eines der jüngsten Mitglieder ihre Fähigkeiten als Einsatzleiterin unter Beweis stellen, indem sie den beiden Gruppen die jeweiligen Aufgaben zuwies. Im Anschluss wurden in einer gemeinsamen Runde der Ablauf besprochen und Probleme diskutiert. Diese konnten im anschließenden Durchlauf der Übung direkt umgesetzt werden. Eine weitere Löschübung fand im Industriegebiet statt, bei der ein Gebäude unter anderem vor den Flammen mit einer Wasserwand geschützt und gekühlt werden musste, bevor man den eigentlichen Brand bekämpfen konnte.

Schließlich ging auch dieser Tag zu Ende und es stand das Reinigen der benutzten Gerätschaften auf dem Plan. Denn auch das Aufräumen gehört zum Feuerwehrdienst dazu.

Neugierig geworden? Interessierte Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren sind stets willkommen. Einfach bei einem der Übungstermine vorbeikommen. Diese sind u.a. im Internet veröffentlicht: www.feuerwehr-plaidt.de/jugendfeuerwehr. Dabei bitten an den notwendigen Mund-Nasen-Schutz denken. Zudem müssen die Kontaktdaten angegeben werden.

Ansprechpartner ist Jugendfeuerwehrwart Matthias Schneider, Tel. 02632/ 49 86 280, Mail jugendwart@jugendfeuerwehr-plaidt.de.

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13 neue Bewegungsbegleiter für „Bewegung in die Dörfer“ – Fortbildung erfolgreich absolviert

Region/Kreis MYK, 02.11.2020 – 32 Ortsgemeinden aus dem Landkreis Mayen-Koblenz beteiligen sich aktuell am Projekt „Bewegung in die Dörfer“. Ziel des Projektes ist es, ältere Menschen, die sportlich wenig affin sind, bei regelmäßigen Treffen zur Bewegung zu motivieren und gemeinschaftliche Aktionen zu organisieren. In Mülheim-Kärlich wurden nun 13 Bewegungsbegleiter aus dem Landkreis geschult, unter anderem auch Ehrenamtler aus Kruft und Brodenbach, den beiden neuesten Bewegungsdörfern.

Gemeinsam mit Teilnehmern weiterer Landkreise absolvierten die Mayen-Koblenzer die kostenlos von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung angebotene Schulung. Referentin Andrea Reitz vermittelte den insgesamt 21 Teilnehmern sowohl theoretisches als auch praktisches Wissen über körperliche Veränderungen und Bedürfnisse des Alltags im Alter. In zahlreichen praktischen Übungen erhielten die Bewegungsbegleiter vielseitige Ideen, die sie zu ihren örtlichen Bewegungsgruppen mitnehmen konnten. Im Laufe des Projektes „Bewegung in die Dörfer“ haben sich schon rund 70 Personen in Mayen-Koblenz als Bewegungsbegleiter ausbilden lassen. Weitere sind an einer künftigen Ausbildung interessiert, um auch in ihren Orten entsprechende leichte Bewegungsangebote für Senioren anzubieten und durchzuführen. „,Bewegung in die Dörfer‘ ist in Mayen-Koblenz ein riesen Erfolg.

Das haben wir vor allem den vielen ehrenamtlichen Bewegungsbegleitern zu verdanken, die es schaffen, dass sich die älteren Menschen mit Spaß bewegen“, betont Landrat Dr. Alexander Saftig. Die Angebote des Kreisprojektes sollen der Gesunderhaltung von Geist und Körper dienen, aber auch der Vereinsamung älterer Menschen vorbeugen. Die Freude an der Bewegung und der Spaß, gemeinsam mit anderen Menschen etwas zu tun, stehen bei diesem Projekt ganz klar im Vordergrund. Immer mehr Senioren lassen sich begeistern und machen mit.

Weitere Informationen zum Projekt „Bewegung in die Dörfer“ und zur Ausbildung als Bewegungsbegleiter bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Lea Bales, Telefon: 0261/108-275, E-Mail: lea.bales@kvmyk.de

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Christdemokratin Karina Wächter stärkt Blaulichtfamilie den Rücken

Wittlich, 02.11.2020 – Die CDU-Landtagsabgeordnete Karina Wächter will mehr Wertschätzung und bestmögliche Ausstattung für Feuerwehren! Die CDU-Landtagsabgeordnete Karina Wächter setzt sich für mehr Wertschätzung und eine bestmögliche Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehren ein. Dabei drängt die Christdemokratin insbesondere auf die schnellere Umsetzung der digitalen Alarmierung. „Unsere Feuerwehren leisten tagtäglich einen hervorragenden Einsatz für unsere Gesellschaft. Daher müssen sie bestmöglich ausgestattet werden“, betont Wächter.

Über die Herausforderungen und Probleme der Freiwilligen Feuerwehren hat sich die CDU-Landtagsabgeordnete mit Wehrleitern und Wehrführern ihres Landtagswahlkreises ausgetauscht. „Unsere Blaulichtfamilie hat für mich einen besonderen Stellenwert. Über das Retten, Löschen, Bergen und Schützen hinaus leisten die Feuerwehren auch einen besonderen Beitrag für das Zusammenleben in unseren Städten und Dörfern“, betont Wächter.

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Umleitungen in Kall – Neue Urftbrücke „Am Hallenbad“ fertig – Alte Urftbrücke L105 wird abgerissen – Rewe-Center ändert Zufahrt

Kall, 02.11.2020 – Voraussichtlich am Montag, 9. November, beginnt der zweite Bauabschnitt des Urftbrückenbaus im Bereich Bahnhofstraße/Hindenburgstraße/Am Hallenbad. Bis dahin sollen die Arbeiten an der neuen Urftbrücke, die Bahnhofstraße und Am Hallenbad verbindet, abgeschlossen sein. Mit Erscheinen dieses Rundblicks sollte die Asphaltschicht aufgetragen worden sein und es fehlen lediglich die Brückengeländer. „Obwohl wir mit der Gesamtmaßnahme später angefangen haben, liegen wir noch im ursprünglichen Zeitplan“, erklärt Günter Margraff vom Team Tiefbau der Gemeinde Kall.

Gemeindemitarbeiter Günter Margraff zeigt, wo auf der neuen Brücke der provisorische Fußgängerüberweg entstehen soll. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Der Beginn des zweiten Bauabschnitts führt zu einigen Änderungen für Verkehrsteilnehmer. Die „alte“ Brücke zwischen Bahnhofstraße und Hindenburgstraße wird noch in diesem Jahr abgerissen und im Anschluss durch einen Neubau an leicht veränderter Lage ersetzt. Die neue Brücke zwischen Bahnhofstraße und Am Hallenbad wird aber für den Verkehr und die Fußgänger freigegeben.

Der Verkehr im Kernort wird bis zum Abschluss der Arbeiten, also voraussichtlich bis Ende 2021, umgeleitet. Wer von Golbach aus zur Bahnhofstraße will, wird über die Straßen Am Hammerwerk und Am Hallenbad auf die neue Brücke geleitet. Die Hindenburgstraße ist hinter der Einfahrt zum Hammerwerk gesperrt.

Die Umleitung in Richtung Golbach führt über die Aachener Straße, die ab der Eisenauerstraße bis zur Einfahrt Weiherbenden zur Einbahnstraße umgewidmet wird. Verkehrsteilnehmer, die von der Straße Auf dem Büchel auf die Aachener Straße fahren, werden nach rechts in Richtung Golbach geleitet.

Wie die Gemeinde versichert, können während der Bauarbeiten alle Geschäfte im Bereich der Baustelle stets angefahren werden. So verweist das Modehaus Knie darauf, dass die Kundentiefgarage über die Straße Am Hammerwerk erreichbar ist. Das Rewe-Center entschärft die Situation am Kreisverkehr, der unmittelbar an der Baustelle liegt, dadurch, dass sie die Ein- und Ausfahrt auf die Bahnhofseite verlegt. Die Zufahrt befindet sich von der Bahnhofstraße aus zwischen dem Bahnhofvorplatz und der Tiefgarage unter dem Rewe-Parkplatz, also dort, wo das Geschäftshaus Süd geplant ist. Für Fußgänger, die von der Hindenburgstraße zum Bahnhof wollen und zurück, etwa die Schüler des Berufskollegs Eifel, wird auf der neuen Urftbrücke ein provisorischer Fußgängerüberweg geschaffen.

Ende 2021 soll voraussichtlich der dritte Bauabschnitt beginnen. Wenn alles wie geplant verläuft, wird die neue Brücke für den Verkehr freigegeben und es beginnt der halbseitige Umbau der Bahnhofstraße zwischen Brücken bis Höhe Bahnhofsvorlatz. Ab Anfang 2022 soll dann der neue, größere Kreisverkehr in drei Etappen sowie die zweite Seite der Bahnhofstraße zwischen den Brücken bis Höhe Bahnhofsvorplatz gebaut werden. Die Gesamtmaßnahme, die sich auf 5,1 Millionen Euro verläuft, soll im Sommer 2022 abgeschlossen sein.

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Förderverein der Stadtbibliothek Euskirchen mit neuem Vorstand

Euskirchen, 02.11.2020 – Der langjährige Vorstand des Vereins der Freunde und Förderer der Stadtbibliothek Euskirchen e.V. ist mit fünf Monaten Verspätung in den wohlverdienten Ruhestand „gegangen“.

Die alljährliche Mitgliederversammlung musste coronabedingt vom Frühjahr in den Herbst verschoben werden. Am 6. Oktober konnte aber endlich ein neuer Vorstand gewählt werden. Die bisherigen Vorstandsmitglieder waren zum großen Teil seit der Gründung des Vereins vor zwölf Jahren dabei und haben sich damit sehr um die Stadtbibliothek und deren Angebote für Kinder und Jugendliche verdient gemacht. Einige erklärten sich zudem bereit, dem neuen Vorstand zunächst weiter beratend zur Seite zu stehen.

Bürgermeister Dr. Friedl ließ es sich nicht nehmen, den herzlichen Dank der Kreisstadt Euskirchen an die verdienten Vorstandsmitglieder persönlich auszusprechen. Er überreichte Blumen und Buchgutscheine und hatte aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit die eine oder andere Anekdote zu erzählen. Das Team der Stadtbibliothek war erfreut, dass er in Begleitung seines designierten Nachfolgers Sacha Reichelt kam.

Der neue Vorstand des Fördervereins. Foto: Stadt Euskirchen

Zum Vorsitzenden gewählt wurde Marcel Jansen, gelernter Buchhändler und als Neu-Euskirchener bereits für die Bibliothek ehrenamtlich tätig. Neuer Schatzmeister ist Ulrich Aha, der sich bereits im Stadtsportbund und anderen Euskirchener Vereinen engagiert. Zu neuen Beisitzerinnen wurden die Lehrerin Eva Schöfer und die Logopädin Julia Holberg gewählt.

Der Förderverein unterstützt die Angebote der Stadtbibliothek für Kinder und Jugendliche bereits seit 12 Jahren großzügig und tatkräftig. Diese Arbeit kann nun fortgesetzt werden.

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Bürgerbeteiligung zum Mobilitätskonzept der Kreisstadt Euskirchen geht in nächste Runde

Euskirchen, 02.11.2020 – Euskirchen plant die Mobilität der Zukunft. Nach rund einem Jahr ist es Zeit, um Zwischenbilanz zu ziehen und die Bürgerinnen und Bürger erneut zu beteiligen. Im Mobilitätskonzept sollen Alternativen zur täglichen Nutzung des Autos entwickelt werden. Der Anteil des Fuß- und Radverkehrs soll vergrößert und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel gestärkt werden. Das Ziel: Mobilität durch weniger motorisierten Verkehr, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, die Luft weniger zu belasten, so dass sich die Lebensqualität aller Euskirchener Bürgerinnen und Bürger nachhaltig verbessert. Dies trägt auch zum Klimaschutz bei.

Damit ein passendes Mobilitätsangebot für alle erstellt werden kann, richtet sich das Konzept an Jung und Alt, an Radbegeisterte, an Autofahrerinnen und Autofahrer, an ÖPNV-Nutzer sowie an alle Menschen, die den öffentlichen Raum nutzen. Nachdem die Kreisstadt Euskirchen in der ersten Phase der Bürgerbeteiligung Wünsche und Anregungen abgefragt und ausgewertet hat, konnten hieraus zusammen mit den beauftragten Planungsbüros erste Projektvorschläge entwickelt werden. Diese werden nun öffentlich zur Diskussion, Kommentierung und Bewertung gestellt.

Als erstes werden die Projektvorschläge zum Öffentlichen Personennahverkehr und zur Vernetzung der verschiedenen Verkehrsmittel veröffentlicht. Die Beteiligung erfolgt sowohl online über die Internetseite der Kreisstadt Euskirchen als auch über Aushänge und persönliche Informationen. Die Internet-Beteiligungsplattform ist ab sofort über https://www.wegedetektiv.de/euskirchen/ oder über die Seite der Kreisstadt Euskirchen www.euskirchen.de zugänglich. Auf der städtischen Seite sind zudem weitere Informationen und Hintergründe zum Mobilitätskonzept zu finden. In der Online-Anwendung „Wegedetektiv“ können Kommentare und Bewertungen zu den Themen Öffentlicher Personennahverkehr, Verknüpfungspunkte zwischen Bus, Bahn, Auto und Fahrrad („Mobilstationen“) sowie den geplanten Carsharing-Angeboten eingetragen werden. Die Plattform ist einen Monat lang bis zum 15. November 2020 erreichbar. In einer zweiten Phase folgt danach die Beteiligungsphase zum Auto-, Rad- und Fußverkehr.

Wer sich nicht online beteiligen kann oder möchte, kann seine/ihre Hinweise, Vorschläge oder Bewertungen direkt im Foyer des SVE-Kundenzentrums am Busbahnhof und im Foyer der Stadtbibliothek im Kulturhof abgeben. Hier hängt jeweils eine große Karte mit allen Vorschlägen aus, die dann schriftlich kommentiert oder ergänzt werden können. Bei Bedarf geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisstadt Euskirchen auch persönliche Informationen und Hilfestellungen. Hierzu ist eine Voranmeldung unter der Rufnummer 02251/14-461 (Fr. Mäncher) erforderlich.

Die geplanten Stadtspaziergänge und geführten Radtouren können aufgrund der Corona-Situation derzeit leider nicht stattfinden. Sofern es der Gesundheitsschutz zulässt, sollen diese Bausteine im Laufe des Frühjahres 2021 möglichst vollständig nachgeholt werden.

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Kulturrucksack-Workshop „Move and get lucky“ erfolgreich nachgeholt

Euskirchen, 02.11.2020 – Im Rahmen des Landesprojektes „Kulturrucksack“ hat das Stadtmuseum Euskirchen in Kooperation mit dem Tanzstudio CO-LEG in den Herbstferien den Workshop „Move and get lucky“ veranstaltet. Unter dem Motto „Vergiss Corona – tanze! – Jugendliche genießen Hip Hop“ wurde der Workshop, der coronabedingt in den Osterferien nicht stattfinden konnte, nachgeholt.

Fünf Vormittage lang drehte sich im Tanzstudio CO-LEG alles um Rhythmus, Bewegung und Kondition. Und coole Hip-Hop-Moves wie step touch, body rock oder body roll. Acht Mädchen und zwei Jungen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren trainierten intensiv und fröhlich im Hip-Hop-Flow.

Workshopleiterin Margaret Macauly-Thiel, eine erfahrene Tanztrainerin aus Bonn, war begeistert „Das ist eine ganz tolle und sehr sportliche Truppe!“ Nach nur fünf Tagen hatten die Jugendlichen schon eine richtige Choreo drauf, was für ein Erfolg!

Die Jugendlichen freuten sich über eine tolle Woche mit schnellen Beats und viel Spaß, die Tanztrainerin Margaret Macauly-Thiel über ihre „tolle Truppe“ und Petra Goerge vom Stadtmuseum Euskirchen und Robert Maytas vom Tanz-Studio CO-LEG über die Freude und sportlichen Erfolge der Teilnehmerinnen.

Der Workshop wurde unter Einhaltung der derzeit geltenden Corona-Schutzbestimmungen durchgeführt. Hip-Hop-Tanzen mit Maske? Geht! Geht sogar gut!

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Familienzentrum Auf der Liester freut sich über „Zuwuchs“

Stolberg, 02.11.2020 – Das städtisch inklusive Familienzentrum Auf der Liester freut sich auf „Zuwuchs“ im Außengelände. Die Kita beteiligt sich an der Aktion 1000 Bäume. Das Projekt, das in der StädteRegion startete, regt Kinder und Erwachsene an, sich für Klimaschutz einzusetzen.

Die Aktion passt hervorragend in das Thema „Nachhaltigkeit“ und „Ressourcen schonen“, das nicht nur in der Kupferstadt, sondern auch in der Kita einen hohen Stellenwert hat. Am 14. November kann nun eine Hainbuche abgeholt und in der Folgewoche mit Kindern eingepflanzt werden.

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Kämmerer Bruno Laschet feiert 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Gemeinde Simmerath

Simmerath, 02.11.2020 – „So weit gekommen und so viel gesehen“, heißt es in einer Liedzeile eines aktuellen Songs und das trifft wohl auch auf Bruno Laschet zu. Obwohl er seine gesamte berufliche Laufbahn in Diensten der Gemeinde Simmerath war, hat er bei seinen
vielen verschiedenen Aufgaben und Tätigkeiten „so viel
gesehen“ und hätte zu Beginn seiner Ausbildung nach eigener
Aussage nicht geglaubt, dass er „so weit komme.“

Seit 2012 ist er der Kämmerer der Gemeinde Simmerath und
damit der wichtigste Mann in allen Finanzfragen. Bürgermeister
Hermanns hatte die Feier für Bruno Laschet extra ein paar Tage
nach vorne verlegt, damit er noch in seiner Dienstzeit die
Verdienste des Kämmerers würdigen konnte. „Ein Kämmerer
muss ein ganz besonderes Gen haben“, so Bürgermeister
Hermanns. Und damit sei nicht nur eine besondere Sparsamkeit
gemeint, sondern ein überaus genaues Arbeiten mit Vorausblick
sei notwendig, um die Finanzen bestmöglich zu verwalten. Diese
Eigenschaften zeichneten Bruno Laschet besonders aus, so der
scheidende Verwaltungschef.

Vor seiner Tätigkeit als Leiter der Finanzabteilung und
Kämmerer hatte Laschet, der die Prüfung für den gehobenen
nichttechnischen Verwaltungsdienst an der Fachhochschule für
öffentliche Verwaltung im Jahr 1984 abgelegt hat, bereits die
verschiedensten Bereiche in der Gemeindeverwaltung
bearbeitet, dabei unter anderem auch über 10 Jahre die
Bauabteilung geleitet.

Den Glückwünschen des Personalratsvorsitzenden André Koll
schloss sich auch der bisherige stellvertretende und künftige
hauptamtliche Bürgermeister Bernd Goffart an und drückte seine
Freude darüber aus, bald vom Wissen und der Erfahrung des
Kämmerers profitieren zu können.

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Die Sirene als Schulgong – Erstes Treffen der Kinderfeuerwehr Mechernich

Mechernich, 02.11.2020 – Sitzerhöhungen im Feuerwehrfahrzeug, eine Sirene, die wie ein Schulgong das Ende bedeutet und ganz schön viele Finns: Das erste Treffen der Kinderfeuerwehr Mechernich zeigte, dass die Arbeit mit Sechs- bis Zehnjährigen etwas Besonderes ist. Die Teilnehmerzahl von 31 Kindern aus dem gesamten Stadtgebiet zeigte aber auch, dass die Entscheidung der Stadt Mechernich und der Wehrleitung, eine Kinderfeuerwehr einzurichten, goldrichtig war, denn die Nachfrage war groß. Es ist nach Zülpich und Euskirchen die dritte Kinderfeuerwehr im Kreisgebiet.

Jeden zweiten Samstag treffen sie sich nun im Gerätehaus in Strempt. Das bietet nämlich gleich mehrere Vorteile: Direkt hinter dem Haus befindet sich ein großer Spielplatz, auf dem sich die 27 Jungs (gleich vier mit dem Vornamen Finn sind dabei) und vier Mädchen zwischendurch auch mal austoben können. Und in unmittelbarer Nähe des Gerätehauses ist eine Turnhalle, die ebenfalls mitgenutzt werden darf.

Ingo Esser, Leiter der städtischen Jugend- und nun auch der Kinderfeuerwehr, sowie sein Stellvertreter, der Lehrer Daniel Bürling, sowie Feuerwehrfrauen, Lehrerinnen und Erzieherinnen als Betreuerinnen hießen die Kinder beim ersten Treffen willkommen. „Ich hoffe, dass wir in den nächsten Wochen und Monaten ganz viel Spaß haben“, sagte Esser. Und Bürling ergänzte: „Ich glaube, wir sind eine gute Truppe.“

Zunächst einmal stellten sich die Teilnehmer vor. Esser wollte aber auch wissen, warum die Kinder mitmachen. Schnell wurde klar: Es ist zum einen ein allgemeines Interesse an der Feuerwehr vorhanden, zum anderen liegt der Grund aber auch in der Familie. Das Argument „Mein Vater ist in der Feuerwehr, das wollte ich auch mal probieren“ war deshalb öfter zu hören.

Doch zunächst einmal wurden Regeln bestimmt, die nicht nur speziell für die Feuerwehr gelten. Man hilft oder tröstet sich gegenseitig, hört den anderen immer zu, arbeitet im Team, es gibt keine Gewalt oder Beleidigungen. „Und man darf nie bei der Feuerwehr anrufen, wenn es kein Feuer gibt“, sagte ein Kind.

Im Anschluss wurden die Kinder dem Alter nach in Gruppen aufgeteilt. Denn nach der Vorstellungsrunde wurde eine Runde in einem Feuerwehrauto gedreht. Die Kinder mussten Sitzerhöhungen mitbringen, Esser und Bürling prüften sorgfältig, ob die Kinder auch richtig angeschnallt waren. Und dann ging es von Strempt bis zur Wache nach Mechernich, wo an dem Samstag der Kreis Euskirchen einen Lehrgang mit allen Feuerwehrleitungen abhielt. „Bei den Fahrzeugen handelt es sich um Ersatzfahrzeuge, sodass es bei einem realen Einsatz nicht zu Engpässen kommen kann, weil wir sie jetzt nutzen“, erklärt Ingo Esser.

Für die Kinder, die gerade nicht im Feuerwehrauto saßen, wurde eine Erkundungsrallye veranstaltet, damit sie das Gerätehaus und das Gelände drumherum kennenlernten. Das erste Treffen endete mit einem unüberhörbaren Signal. Denn immer, wenn sich die Kinderfeuerwehr in Strempt trifft, werden im Mechernicher Stadtgebiet um Punkt 12 Uhr die Sirenen getestet.