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Informationen zu St. Martinsumzügen und Gräbersegnungen in der Verbandsgemeinde Kaisersesch

Kaisersesch, 02.11.2020 – In diesem Jahr ist nichts, wie es sonst war. Das betrifft neben unseren privaten und öffentlichen Aktivitäten auch die St. Martinsumzüge. Angesichts der steigenden Infektionszahlen haben sich die Stadt Kaisersesch, die Ortsgemeinden und die Vertreter der Verbandsgemeinde Kaisersesch dazu entschlossen, auf die traditionellen St. Martinsumzüge in den Gemeinden zu verzichten. Ein Grund sind die sehr hohen Auflagen für die Durchführung eines Umzuges, aber viel wichtiger ist die Gesundheit der Bevölkerung. Jedoch muss St. Martin nicht ganz ausfallen. Einige Gemeinden haben bereits kreative Ideen entwickelt, damit der St. Martinstag doch noch zum kleinen Highlight werden kann. Einzelheiten hierzu finden Sie im Mitteilungsblatt „Region im Blick“ unter den einzelnen Ortsgemeinden.

Dabei ist eine Idee besonders schön. Es wird aufgerufen, Laternen zu basteln und am Martinstag ins Fenster zu stellen. Auch das Bistum Mainz ruft auf, vom 8. bis zum 15. November 2020 jeden Abend eine Laterne ins Fenster zu stellen, davon ein Foto zu machen und es unter dem Hashtag #stmartin2020 in den sozialen Medien zu teilen.

„Es ist sehr schade, dass wir St. Martin nicht wie gewohnt feiern können, aber die Sicherheit ist uns allen wichtiger“, so Bürgermeister Albert Jung. „Als kleines Trostpflaster werden wir in allen Kindertagesstätten und Grundschulen für die Kinder Martinsbrezel verteilen.“

Gräbersegnungen | Gräbersegnungen finden in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Hinweise dazu finden Sie ebenfalls im Mitteilungsblatt „Region im Blick“ unter der Rubrik „Kirchliche Nachrichten“ – Dekanat Cochem.

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Wachstum

GenoEifel hilft im Lockdown: Nachbarschaftshilfe in der Corona-Novemberkrise kreisweit

Kreis Euskirchen/Eifel, 02.11.2020 – Die Generationengenossenschaft GenoEifel bietet die Koordination der Nachbarschaftshilfe von ehrenamtlichen Helfereinsätzen an. Damit reagiert die Genossenschaft umgehend auf die von Bund und Ländern beschlossenen Einschränkungen im November.

Vermittelt die Genossenschaft in „normalen Zeiten“ Hilfe nur unter Mitgliedern, so bietet sich die GenoEifel nunmehr als Ehrenamtlichen-Vermittlungsagentur im gesamten Kreisgebiet an. Eine Mitgliedschaft ist in dieser Krisensituation nicht nötig. „Wir müssen jetzt zusammenstehen und anpacken“, so Projekt-Koordinatorin Corinne Rasky.

Melden können sich ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie Menschen, die pandemie-bedingt nicht mehr selbst einkaufen können. Angeboten werden in der Krise auch Botengänge und alltägliche Hilfen, die jetzt anfallen.

Tatsächlich kann die GenoEifel mit ihrer Einkaufshilfe ein großes Gebiet abdecken: Aktiv ist die Genossenschaft derzeit in den Stadt- und Gemeindegebieten Mechernich, Kall, Euskirchen, Hellenthal, Dahlem, Bad Münstereifel, Blankenheim, Nettersheim, Schleiden, Simmerath, Monschau, Roetgen und seit Kurzem auch in Zülpich und Weilerswist.

Corinne Rasky: „Wir vermitteln ab sofort nicht nur unsere Mitglieds-Helferinnen und Helfer, sondern bieten an, die vielen Nachbarschaftshelferinnen und -helfer in den Gemeinden und Städten so zu koordinieren, dass die Hilfe auch dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer können sich gerne bei uns melden. Jede Unterstützung in der Region wird jetzt gebraucht.“

Die Generationengenossenschaft Eifel vermittelt in diesem Lockdown kostenlos. Die Hilfe (Einkaufshilfe, Botengänge, Telefonate, wenn die Decke auf den Kopf zu fallen droht, etc.) erfolgt ebenfalls kostenlos. Man kann sich ganz unkompliziert unter der zentralen Rufnummer (0 24 41) 888 61 oder per E-Mail an info@genoeifel.de bei der GenoEifel melden, wenn man Hilfe braucht. Weil angesichts der aktuellen Entwicklungen mit einem höheren Bedarf gerechnet werden muss, ist die GenoEifel auf weitere freiwillige Helfer angewiesen, die zum Beispiel bereit sind, Einkäufe zu erledigen.

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Neubau Feuerwehrhaus in Baar: In zentraler Lage im Mühlenweg, Ortsteil Oberbaar, entsteht ein zeitgemäßer Neubau

Baar, 02.11.2020 – Nach langen Jahren der Suche nach einem geeigneten Grundstück für den Feuerwehrneubau fiel die Wahl letztendlich auf den geeignetsten Standort im Mühlenweg.

Bürgermeister Alfred Schomisch, Ortsbürgermeister Heribert Hänzgen und Christoph Augel, Ingenieurbüro für Bauwesen überzeugten sich gemeinsam mit der Wehrleitung vom Baufortschritt.

„Unsere Freiwilligen Feuerwehren leisten mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit einen unverzichtbaren Beitrag für den Brandschutz in der Vordereifel“, betonte Bürgermeister Alfred Schomisch. „Der Neubau versetzt die Feuerwehr Baar in die Lage, auch in Zukunft ihre Einsätze verlässlich und effizient erledigen zu können. Das neue Feuerwehrhaus ist gleichzeitig ein Zeichen unserer Wertschätzung für die hervorragende ehrenamtliche Tätigkeit.“

Bisheriger Standort bot keine Erweiterungsmöglichkeit

Das alte Feuerwehrhaus entsprach nicht mehr den heutigen technischen Anforderungen, am bisherigen Standort gab es zudem keinerlei Erweiterungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. „Aus einsatztaktischen Gründen war deshalb ein Neubau ohne Alternative“, erläuterte Wehrführer Mario Knauf.

Am neuen Feuerwehrstandort entsteht eine Fahrzeughalle mit Sozialtrakt, Platzangebote für Schulungen sowie Pflege- und Prüfung der Gerätschaften.

Ortsbürgermeister Heribert Hänzgen hob die gute Zusammenarbeit zwischen allen an der Planung und dem Bau Beteiligten sowie der Wehrleitung und der Freiwilligen Feuerwehr Baar hervor: „Gemeinsam ist es gelungen, die planerischen Herausforderungen bei der Gründung des Gebäudes auf diesem Grundstück zu meistern.“

Wenn alles planmäßig läuft, wird das Bauvorhaben im Frühjahr 2021 fertiggestellt. Die Baukosten für das Gebäude betragen 380.000 Euro. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt das Projekt mit 81.000 Euro Fördermitteln.

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Wirtschaft

Zum bevorstehenden Fest zeigt die Boutique im Möbelhaus Brucker Dekorationen und Artikel für Advent und Christtage

Kall, 02.11.2020 – Vorweihnachtliche Stimmung herrscht derzeit bereits in der Boutique „Wohnart“ im Möbelhaus Brucker in Kall. Unter dem Motto „Zuhause ist da, wo Weihnachten am schönsten ist“ steht die Wohn- und Dekorationsabteilung schon jetzt ganz im Zeichen des Festes.

Über drei Wochen hinweg haben die Mitarbeiterinnen aus der Deko-Abteilung des Möbelhauses die Abteilung in einen Weihnachtsmarkt verwandelt. „Die Ausstellung steht, wir freuen uns jetzt auf unsere Kunden“, heißt es aus dem Kaller Traditions-Möbelhaus mit Strahlkraft ins ganze Rheinland.

Wunderbare Accessoires

Auf Weihnachtsmärkte a la Drehorgelmusik und Glühweinstand im Freien werden die Menschen dieses Jahr leider verzichten müssen. Gerade in schwierigen Zeiten eines neuerlichen Corona-Lockdowns haben sie umso mehr das Bedürfnis, ihre Wohnungen zum Fest besonders gemütlich und heimelig zu gestalten.

Möbel Brucker hält weit mehr Accessoires und wunderbare Dekoartikel bereit als stimmungsvolle Lichtquellen und ein reichhaltiges Repertoire an Kerzen oder Lichterketten, die der in diesem Jahr in jeder Hinsicht dunklen Jahreszeit stimmungsvollen Glanz verleihen.

Dieses Jahr im Trend ist Weihnachtsschmuck in Schwarzweiß und Silber. Die Klassiker in Rot sind aber nach wie vor gefragt. Deko-Christbaumkugeln gibt es in unzähligen Farb-Variationen.

In diesem Jahr sind auch Weihnachts-Wichtel ein besonderes Ausstattungsmerkmal. Ein verstärktes Interesse der Kunden besteht auch an flauschigen Kunstfellen.

Plätzchen backen

Die Vorweihnachtszeit ist wie gemacht fürs Plätzchen backen, das erforderliche Equipment hat die Boutique „Wohnart“ ebenfalls im Angebot:  Backformen aus Stahlblech oder Silikon für Kuchen, Weihnachtsterne, Vanillekipferln, Kekse oder klassisches Weihnachtsgebäck.

Damit der Teig gelingt und es schön aussieht, kann man in der Boutique auch geeignete Mixer und Keksdosen erstehen. Der Weihnachtsmarkt in der Boutique „Wohnart“ ist ausgerichtet an den aktuellen Hygieneschutzrichtlinien, so dass der Kunde in einem gesicherten Umfeld seine Weihnachts-Deko einkaufen kann.

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Jugendfeuerwehr Plaidt übte einen ganzen Tag lang

Plaidt, 02.11.2020 – „Üben mit Verantwortung“ hieß es mal wieder einen ganzen Tag lang bei der Jugendfeuerwehr Plaidt. Da die ansonsten alljährliche 24-Stunden- Übung durch die besondere Corona-Lage nicht wie gehabt stattfinden konnte, trafen sich am Samstag die Jugendlichen und ihre Betreuer mit Masken und Abstand zueinander, um wenigstens einen ganzen Tag lang das Thema Feuerwehr intensiv zu erleben. Experimente und Löschübungen machten den Kindern und Jugendlichen trotz der Auflagen viele Spaß.

So wurde am Vormittag den angehenden Floriansjüngern durch verschiedene Experimente das Brandverhalten verschiedener Stoffe und deren Gefährlichkeit vorgeführt. Ein Fettbrand oder brennende Flüssigkeiten lassen sich nun mal nicht nach Schema F einfach mit Wasser bekämpfen und auch einfache Dinge wie Mehl können als Staubexplosion einen enormen Schaden anrichten. Anhand eines speziell präparierten Puppenhauses konnte auch das Ausbreitungsverhalten von Rauch und dessen Gefahren anschaulich dargestellt werden.

Doch trotz der interessanten Experimente war sicherlich für viele ein erster Höhepunkt des Tages das anschließende Feuerlöscher-Training. Ausnahmsweise durften die Jugendlichen mal als „Einzelkämpfer“ mit einem Wasserlöscher in der Hand ihre Löschkünste an einem echten Brand (brennender Mülleimer) unter Beweis stellen. Normalerweise arbeitet die Feuerwehr im Team.

Energie wurde beim Mittagessen durch reichlich Pizza getankt. Dies war auch notwendig, schließlich wurde nun der Einsatz geprobt.


Mit mehreren Fahrzeugen wurde ausgerückt, um einen beginnenden Böschungsbrand beim Freibad unter Kontrolle zu bringen. Hierbei konnte Theresa als eines der jüngsten Mitglieder ihre Fähigkeiten als Einsatzleiterin unter Beweis stellen, indem sie den beiden Gruppen die jeweiligen Aufgaben zuwies. Im Anschluss wurden in einer gemeinsamen Runde der Ablauf besprochen und Probleme diskutiert. Diese konnten im anschließenden Durchlauf der Übung direkt umgesetzt werden. Eine weitere Löschübung fand im Industriegebiet statt, bei der ein Gebäude unter anderem vor den Flammen mit einer Wasserwand geschützt und gekühlt werden musste, bevor man den eigentlichen Brand bekämpfen konnte.

Schließlich ging auch dieser Tag zu Ende und es stand das Reinigen der benutzten Gerätschaften auf dem Plan. Denn auch das Aufräumen gehört zum Feuerwehrdienst dazu.

Neugierig geworden? Interessierte Jugendliche zwischen 10 und 17 Jahren sind stets willkommen. Einfach bei einem der Übungstermine vorbeikommen. Diese sind u.a. im Internet veröffentlicht: www.feuerwehr-plaidt.de/jugendfeuerwehr. Dabei bitten an den notwendigen Mund-Nasen-Schutz denken. Zudem müssen die Kontaktdaten angegeben werden.

Ansprechpartner ist Jugendfeuerwehrwart Matthias Schneider, Tel. 02632/ 49 86 280, Mail jugendwart@jugendfeuerwehr-plaidt.de.

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13 neue Bewegungsbegleiter für „Bewegung in die Dörfer“ – Fortbildung erfolgreich absolviert

Region/Kreis MYK, 02.11.2020 – 32 Ortsgemeinden aus dem Landkreis Mayen-Koblenz beteiligen sich aktuell am Projekt „Bewegung in die Dörfer“. Ziel des Projektes ist es, ältere Menschen, die sportlich wenig affin sind, bei regelmäßigen Treffen zur Bewegung zu motivieren und gemeinschaftliche Aktionen zu organisieren. In Mülheim-Kärlich wurden nun 13 Bewegungsbegleiter aus dem Landkreis geschult, unter anderem auch Ehrenamtler aus Kruft und Brodenbach, den beiden neuesten Bewegungsdörfern.

Gemeinsam mit Teilnehmern weiterer Landkreise absolvierten die Mayen-Koblenzer die kostenlos von der Landeszentrale für Gesundheitsförderung angebotene Schulung. Referentin Andrea Reitz vermittelte den insgesamt 21 Teilnehmern sowohl theoretisches als auch praktisches Wissen über körperliche Veränderungen und Bedürfnisse des Alltags im Alter. In zahlreichen praktischen Übungen erhielten die Bewegungsbegleiter vielseitige Ideen, die sie zu ihren örtlichen Bewegungsgruppen mitnehmen konnten. Im Laufe des Projektes „Bewegung in die Dörfer“ haben sich schon rund 70 Personen in Mayen-Koblenz als Bewegungsbegleiter ausbilden lassen. Weitere sind an einer künftigen Ausbildung interessiert, um auch in ihren Orten entsprechende leichte Bewegungsangebote für Senioren anzubieten und durchzuführen. „,Bewegung in die Dörfer‘ ist in Mayen-Koblenz ein riesen Erfolg.

Das haben wir vor allem den vielen ehrenamtlichen Bewegungsbegleitern zu verdanken, die es schaffen, dass sich die älteren Menschen mit Spaß bewegen“, betont Landrat Dr. Alexander Saftig. Die Angebote des Kreisprojektes sollen der Gesunderhaltung von Geist und Körper dienen, aber auch der Vereinsamung älterer Menschen vorbeugen. Die Freude an der Bewegung und der Spaß, gemeinsam mit anderen Menschen etwas zu tun, stehen bei diesem Projekt ganz klar im Vordergrund. Immer mehr Senioren lassen sich begeistern und machen mit.

Weitere Informationen zum Projekt „Bewegung in die Dörfer“ und zur Ausbildung als Bewegungsbegleiter bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Lea Bales, Telefon: 0261/108-275, E-Mail: lea.bales@kvmyk.de

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Christdemokratin Karina Wächter stärkt Blaulichtfamilie den Rücken

Wittlich, 02.11.2020 – Die CDU-Landtagsabgeordnete Karina Wächter will mehr Wertschätzung und bestmögliche Ausstattung für Feuerwehren! Die CDU-Landtagsabgeordnete Karina Wächter setzt sich für mehr Wertschätzung und eine bestmögliche Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehren ein. Dabei drängt die Christdemokratin insbesondere auf die schnellere Umsetzung der digitalen Alarmierung. „Unsere Feuerwehren leisten tagtäglich einen hervorragenden Einsatz für unsere Gesellschaft. Daher müssen sie bestmöglich ausgestattet werden“, betont Wächter.

Über die Herausforderungen und Probleme der Freiwilligen Feuerwehren hat sich die CDU-Landtagsabgeordnete mit Wehrleitern und Wehrführern ihres Landtagswahlkreises ausgetauscht. „Unsere Blaulichtfamilie hat für mich einen besonderen Stellenwert. Über das Retten, Löschen, Bergen und Schützen hinaus leisten die Feuerwehren auch einen besonderen Beitrag für das Zusammenleben in unseren Städten und Dörfern“, betont Wächter.

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Umleitungen in Kall – Neue Urftbrücke „Am Hallenbad“ fertig – Alte Urftbrücke L105 wird abgerissen – Rewe-Center ändert Zufahrt

Kall, 02.11.2020 – Voraussichtlich am Montag, 9. November, beginnt der zweite Bauabschnitt des Urftbrückenbaus im Bereich Bahnhofstraße/Hindenburgstraße/Am Hallenbad. Bis dahin sollen die Arbeiten an der neuen Urftbrücke, die Bahnhofstraße und Am Hallenbad verbindet, abgeschlossen sein. Mit Erscheinen dieses Rundblicks sollte die Asphaltschicht aufgetragen worden sein und es fehlen lediglich die Brückengeländer. „Obwohl wir mit der Gesamtmaßnahme später angefangen haben, liegen wir noch im ursprünglichen Zeitplan“, erklärt Günter Margraff vom Team Tiefbau der Gemeinde Kall.

Gemeindemitarbeiter Günter Margraff zeigt, wo auf der neuen Brücke der provisorische Fußgängerüberweg entstehen soll. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Der Beginn des zweiten Bauabschnitts führt zu einigen Änderungen für Verkehrsteilnehmer. Die „alte“ Brücke zwischen Bahnhofstraße und Hindenburgstraße wird noch in diesem Jahr abgerissen und im Anschluss durch einen Neubau an leicht veränderter Lage ersetzt. Die neue Brücke zwischen Bahnhofstraße und Am Hallenbad wird aber für den Verkehr und die Fußgänger freigegeben.

Der Verkehr im Kernort wird bis zum Abschluss der Arbeiten, also voraussichtlich bis Ende 2021, umgeleitet. Wer von Golbach aus zur Bahnhofstraße will, wird über die Straßen Am Hammerwerk und Am Hallenbad auf die neue Brücke geleitet. Die Hindenburgstraße ist hinter der Einfahrt zum Hammerwerk gesperrt.

Die Umleitung in Richtung Golbach führt über die Aachener Straße, die ab der Eisenauerstraße bis zur Einfahrt Weiherbenden zur Einbahnstraße umgewidmet wird. Verkehrsteilnehmer, die von der Straße Auf dem Büchel auf die Aachener Straße fahren, werden nach rechts in Richtung Golbach geleitet.

Wie die Gemeinde versichert, können während der Bauarbeiten alle Geschäfte im Bereich der Baustelle stets angefahren werden. So verweist das Modehaus Knie darauf, dass die Kundentiefgarage über die Straße Am Hammerwerk erreichbar ist. Das Rewe-Center entschärft die Situation am Kreisverkehr, der unmittelbar an der Baustelle liegt, dadurch, dass sie die Ein- und Ausfahrt auf die Bahnhofseite verlegt. Die Zufahrt befindet sich von der Bahnhofstraße aus zwischen dem Bahnhofvorplatz und der Tiefgarage unter dem Rewe-Parkplatz, also dort, wo das Geschäftshaus Süd geplant ist. Für Fußgänger, die von der Hindenburgstraße zum Bahnhof wollen und zurück, etwa die Schüler des Berufskollegs Eifel, wird auf der neuen Urftbrücke ein provisorischer Fußgängerüberweg geschaffen.

Ende 2021 soll voraussichtlich der dritte Bauabschnitt beginnen. Wenn alles wie geplant verläuft, wird die neue Brücke für den Verkehr freigegeben und es beginnt der halbseitige Umbau der Bahnhofstraße zwischen Brücken bis Höhe Bahnhofsvorlatz. Ab Anfang 2022 soll dann der neue, größere Kreisverkehr in drei Etappen sowie die zweite Seite der Bahnhofstraße zwischen den Brücken bis Höhe Bahnhofsvorplatz gebaut werden. Die Gesamtmaßnahme, die sich auf 5,1 Millionen Euro verläuft, soll im Sommer 2022 abgeschlossen sein.

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Förderverein der Stadtbibliothek Euskirchen mit neuem Vorstand

Euskirchen, 02.11.2020 – Der langjährige Vorstand des Vereins der Freunde und Förderer der Stadtbibliothek Euskirchen e.V. ist mit fünf Monaten Verspätung in den wohlverdienten Ruhestand „gegangen“.

Die alljährliche Mitgliederversammlung musste coronabedingt vom Frühjahr in den Herbst verschoben werden. Am 6. Oktober konnte aber endlich ein neuer Vorstand gewählt werden. Die bisherigen Vorstandsmitglieder waren zum großen Teil seit der Gründung des Vereins vor zwölf Jahren dabei und haben sich damit sehr um die Stadtbibliothek und deren Angebote für Kinder und Jugendliche verdient gemacht. Einige erklärten sich zudem bereit, dem neuen Vorstand zunächst weiter beratend zur Seite zu stehen.

Bürgermeister Dr. Friedl ließ es sich nicht nehmen, den herzlichen Dank der Kreisstadt Euskirchen an die verdienten Vorstandsmitglieder persönlich auszusprechen. Er überreichte Blumen und Buchgutscheine und hatte aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit die eine oder andere Anekdote zu erzählen. Das Team der Stadtbibliothek war erfreut, dass er in Begleitung seines designierten Nachfolgers Sacha Reichelt kam.

Der neue Vorstand des Fördervereins. Foto: Stadt Euskirchen

Zum Vorsitzenden gewählt wurde Marcel Jansen, gelernter Buchhändler und als Neu-Euskirchener bereits für die Bibliothek ehrenamtlich tätig. Neuer Schatzmeister ist Ulrich Aha, der sich bereits im Stadtsportbund und anderen Euskirchener Vereinen engagiert. Zu neuen Beisitzerinnen wurden die Lehrerin Eva Schöfer und die Logopädin Julia Holberg gewählt.

Der Förderverein unterstützt die Angebote der Stadtbibliothek für Kinder und Jugendliche bereits seit 12 Jahren großzügig und tatkräftig. Diese Arbeit kann nun fortgesetzt werden.

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Bürgerbeteiligung zum Mobilitätskonzept der Kreisstadt Euskirchen geht in nächste Runde

Euskirchen, 02.11.2020 – Euskirchen plant die Mobilität der Zukunft. Nach rund einem Jahr ist es Zeit, um Zwischenbilanz zu ziehen und die Bürgerinnen und Bürger erneut zu beteiligen. Im Mobilitätskonzept sollen Alternativen zur täglichen Nutzung des Autos entwickelt werden. Der Anteil des Fuß- und Radverkehrs soll vergrößert und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel gestärkt werden. Das Ziel: Mobilität durch weniger motorisierten Verkehr, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, die Luft weniger zu belasten, so dass sich die Lebensqualität aller Euskirchener Bürgerinnen und Bürger nachhaltig verbessert. Dies trägt auch zum Klimaschutz bei.

Damit ein passendes Mobilitätsangebot für alle erstellt werden kann, richtet sich das Konzept an Jung und Alt, an Radbegeisterte, an Autofahrerinnen und Autofahrer, an ÖPNV-Nutzer sowie an alle Menschen, die den öffentlichen Raum nutzen. Nachdem die Kreisstadt Euskirchen in der ersten Phase der Bürgerbeteiligung Wünsche und Anregungen abgefragt und ausgewertet hat, konnten hieraus zusammen mit den beauftragten Planungsbüros erste Projektvorschläge entwickelt werden. Diese werden nun öffentlich zur Diskussion, Kommentierung und Bewertung gestellt.

Als erstes werden die Projektvorschläge zum Öffentlichen Personennahverkehr und zur Vernetzung der verschiedenen Verkehrsmittel veröffentlicht. Die Beteiligung erfolgt sowohl online über die Internetseite der Kreisstadt Euskirchen als auch über Aushänge und persönliche Informationen. Die Internet-Beteiligungsplattform ist ab sofort über https://www.wegedetektiv.de/euskirchen/ oder über die Seite der Kreisstadt Euskirchen www.euskirchen.de zugänglich. Auf der städtischen Seite sind zudem weitere Informationen und Hintergründe zum Mobilitätskonzept zu finden. In der Online-Anwendung „Wegedetektiv“ können Kommentare und Bewertungen zu den Themen Öffentlicher Personennahverkehr, Verknüpfungspunkte zwischen Bus, Bahn, Auto und Fahrrad („Mobilstationen“) sowie den geplanten Carsharing-Angeboten eingetragen werden. Die Plattform ist einen Monat lang bis zum 15. November 2020 erreichbar. In einer zweiten Phase folgt danach die Beteiligungsphase zum Auto-, Rad- und Fußverkehr.

Wer sich nicht online beteiligen kann oder möchte, kann seine/ihre Hinweise, Vorschläge oder Bewertungen direkt im Foyer des SVE-Kundenzentrums am Busbahnhof und im Foyer der Stadtbibliothek im Kulturhof abgeben. Hier hängt jeweils eine große Karte mit allen Vorschlägen aus, die dann schriftlich kommentiert oder ergänzt werden können. Bei Bedarf geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisstadt Euskirchen auch persönliche Informationen und Hilfestellungen. Hierzu ist eine Voranmeldung unter der Rufnummer 02251/14-461 (Fr. Mäncher) erforderlich.

Die geplanten Stadtspaziergänge und geführten Radtouren können aufgrund der Corona-Situation derzeit leider nicht stattfinden. Sofern es der Gesundheitsschutz zulässt, sollen diese Bausteine im Laufe des Frühjahres 2021 möglichst vollständig nachgeholt werden.