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Bürgermeister Geron ruft zur Einhaltung in Sinzig auf – Allgemeinverfügung des Landkreises Ahrweiler

Sinzig, 02.11.2020 – Auf Grund der nunmehr auch im Kreis Ahrweiler stark gestiegenen SARS-CoV 2 Infektionszahlen und einem Sieben-Tage-Inzidenz für das gesamte Kreisgebiet von mittlerweile über 70 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner (Stand 26.10.2020), hat die Kreisverwaltung Ahrweiler gemäß den Beschlüssen der regionalen Task-Force eine Allgemeinverfügung erlassen, die seit dem 26.10.2020 gültig ist und die Bestimmungen der 11. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz im Kreis Ahrweiler ergänzt.

Bürgermeister Geron appelliert an die Sinziger*innen, die definierten Maßnahmen zwingend zu beachten: „Mit Einhaltung der aktuellen Maßnahmen können wir alle einen Beitrag leisten, das Infektionsgeschehen einzudämmen und somit weitere, deutlich einschränkender Maßnahmen für Gesellschaft und Wirtschaft zu verhindern. Ich bitte Sie daher, die Maßgaben strikt zu befolgen.“

Die Stadtverwaltung Sinzig ist der Allgemeinverfügung der Kreisverwaltung umgehend nachgekommen und hat für stark frequentierte, innerörtliche Straßen und Plätze eine zeitlich begrenzte Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ausgewiesen. Hierbei handelt es sich um den Kernbereich der Innenstadt mit entsprechenden Zuwegungen (Mühlenbachstraße, Bachovenstraße, Kaiserplatz, Kirchplatz, Koblenzer Straße bis Geißenmarkt sowie Ausdorfer Straße bis zur Ecke Kaiserplatz) und den Dreifaltigkeitsweg zwischen Beethovenstraße und Jahnstraße. Ebenso gilt eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes an allen Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs im Stadtgebiet sowie auf den Wohnmobilstellplätzen im Ortsteil Bad Bodendorf.

Das Ordnungsamt der Stadt Sinzig wird in enger Abstimmung mit der Kreisverwaltung in den nächsten Tagen die Einhaltung der Vorgaben überwachen und – soweit geboten  -Aufklärungsarbeit bei der Bevölkerung sowie Gewerbetreibenden leisten.

Die derzeit gültige Allgemeinverfügung des Kreises Ahrweiler ist auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.kreis-ahrweiler.de einsehbar. Für Rückfragen steht Ihnen auch die Stadtverwaltung Sinzig, Ordnungsamt, zur Verfügung: Tel. 02642/4001-0, E-Mail: ordnungsamt@sinzig.de.

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Heimat-Jahrbuch Euskirchen 2021 druckfrisch erschienen: Letzte Präsentation durch Landrat Rosenke

Euskirchen, 02.11.2020 – Für Landrat Günter Rosenke war es einer der letzten offiziellen Termine in seiner 26-jährigen Amtszeit, als er jetzt das druckfrische Kreisjahrbuch vorstellt. „Das ist immer einer meiner Lieblingstermine gewesen – auch wenn wir dieses Jahr coronabedingt leider auf die gemeinsame Präsentation mit den Autoren verzichten müssen. Aber viel wichtiger ist, dass unsere Heimatforscher uns wieder mit vielen spannenden und interessanten Artikeln unterstützt haben“, so Rosenke. Sein Dank galt besonders Kreisarchivarin Heike Pütz, die das Jahrbuch-Projekt in diesem Jahr federführend und mit großem Engagement geleitet hat. 26 Bände umfasst die Reihe der Jahrbücher des Kreises Euskirchen, die unter Landrat Rosenke erschienen sind.  

„Corona hat uns seit dem Frühjahr fest im Griff, schlechte Nachrichten hören wir dazu tagtäglich“, so Rosenke. „In der Krise erwachsen aber auch neue Möglichkeiten und Tatkraft.“ Als Beispiele nennt der Landrat Berichte über die zusätzlichen Einsätze des DRK im Kreisgebiet (Rolf Klöcker: „Eine Truppe für alle Ausnahmefälle“) und einen Artikel über den Ausbau der Nachbarschaftshilfe der „Geno Eifel“ in Zeiten der Pandemie (Corinne Rasky: „Gemeinsam stark – auch in Corona-Zeiten“). Und Ulrich Lindner-Moog und Alex zeigten, wie man ein Schülerprojekt unter Corona-Bedingungen umsetzen kann.

Im historischen Abschnitt berichtet Heike Pütz von der Spanischen Grippe und anderen Epidemien im Kreisgebiet der letzten 100 Jahre. Vieles, was wir gerade erleben, war auch damals schon üblich: Schulschließungen bei Grippewellen sowie Ausgangsbeschränkungen bei Infektionskrankheiten. Die von den Europäern lange belächelte asiatische Sitte, bei Erkältungsinfekten eine Schutzmaske zu tragen, war letztlich eine Erfahrung im asiatischen Raum aus dem Jahr 1918.

Den Übergang vom Historischen zum diesjährigen Schwerpunktthema bildet dann der Aufsatz von Harald Bongart über das Münstereifeler Schützenwesen am Ende des Spätmittelalters. Im Kreis Euskirchen wird gut und gerne gefeiert. „Wer konnte ahnen, als die Festkultur im Kreis zum Schwerpunktthema des Jahrbuch 2021 bestimmt wurde, dass dies in ein Jahr fällt, in dem die meisten Feste entfallen“, so Rosenke. Sein Appell: „Halten wir dieses Jahr die Erinnerungen an unsere Feierlichkeiten fest und freuen wir uns schon jetzt auf bessere Zeiten und ein Wiedersehen auf den schönen Festen im Kreisgebiet.“

13 Autoren beschreiben unter dem Schwerpunktthema „Im Kreis Euskirchen weiß man F(f)este zu feiern“ einzelne Festivitäten im Kreisgebiet. Die Kirmes spielt in den drei Beiträgen von Harry Verhufen, Fritz Koenn und Hans-Helmut Wiskirchen die Hauptrolle. Hans-Gerd Dick zeigt dagegen einen Blick hinter die Losbuden und Fahrgeschäfte mit einem Bericht über die Schaustellerfamilie Schleiffer aus Zülpich. Vereinsfeste werden von Manfred Müller, Ewald Schäfer und Andreas Züll vorgestellt, während sich Angelika Schütte und Peter-Lorenz Könen den eher privaten Feierlichkeiten widmen. Hasan Hasno mit Roland Kuhlen sowie Hans-Dieter Anrtz gewähren einen Einblick in die nichtchristlichen Feste, die im Kreisgebiet gefeiert wurden und werden.

In der Rubrik „Menschen“ finden der Missionar Peter Schumacher aus Udenbreth und der langjährige Abteilungsleiter Gefahrenabwehr im Kreis Euskirchen, Udo Crespin, ihre besondere Würdigung.  Durch die Beschränkungen des ersten Lockdown im Frühjahr konnten nur wenige Menschen die Möglichkeit wahrnehmen sich im Kreishaus die Ausstellung mit Fotos von Heinz Naumann aus dem Eifeler Alltag. Für alle, die die Ausstellung verpasst haben, stellt F. A. Heinen das Leben von Heinz Naumann vor. Ergänzt wird der Bericht mit den großartigen Fotos des Fotografen. Marieluise Bungartz zeigt im Kapitel „Umwelt und Natur“ den Nutzen der Wiesen für Umwelt und Landwirtschaft. Auf die Eifelschleifen und Eifelspuren entführt dann Damian Meiswinkel in seinem Bericht über die Wandervielfalt unserer Region. Und die Bedeutung des Vertragsnaturschutzes im Kreis, seine Möglichkeiten und Vielfalt beschreibt Rita Budde anschaulich.

Landrat Rosenke: „Unser Beststeller ist wieder ein gutes Stück Heimat – randvoll mit tollen Geschichten aus dem Kreis Euskirchen!“ Sein Dank galt den Autoren, dem Redaktionsteam und dem Weiss-Verlag aus Monschau. Das 240 Seiten umfassende Buch ist ab sofort für 7.50 Euro im Buchhandel erhältlich.

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Verleihung von DFB-Ehrenamtsuhren an verdiente ehrenamtliche Mitarbeiter

Dümpelfeld/Niederlützingen, 02.11.2020 –  Am 20.10.2020 wurden vom Kreisehrenamtsbeauftragten des Fußballkreises Rhein/Ahr in Niederlützingen folgende verdiente ehrenamtliche Mitarbeiter von zwei Fußballvereinen mit der Ehrenamtsuhr ausgezeichnet:

Georg Schüller, VfL Brohl – 17 Jahre Ehrenamt

Georg Schüller sorgte dafür, dass der Fußball in Brohl wieder aufblühte und war maßgeblich daran beteiligt, das die 1. Mannschaft von D in die B-Klasse aufgestiegen ist. Als Mitglied des Gesamtvorstandes setzt er sich dort für das Wohl des Vereines und seiner vielen Mitglieder ein.

Jürgen Dargel, FC Luzencia Niederlützingen – 37 Jahre Ehrenamt

Herr Dargel hat sich stets für die Belange des FL Niederlützingen mit viel Herzblut sowie hoher Einsatzbereitschaft verdient gemacht. Dies hat er auf/am Sportplatz sowie im Vorstand in die Tat umgesetzt.

Hans-Peter Gammel, FC Luzencia Niederlützingen – 20 Jahre Ehrenamt

Herr Hans-Peter Gammel hat jahrelang als 1. Vorsitzender die Geschicke des FCL Niederlützingen gesteuert. Er hat sich stets für den Fußballsport sowie den Erhalt des Sportplatzes eingesetzt. Dies macht er aktuell noch als Platzwart.

Achim Schmitz, FC Luzencia Niederlützingen – 22 Jahre Ehrenamt

Herr Schmitz hat jahrelang im Vorstand als Schriftführer sowie nachher als Jugendleiter den Verein mitgeprägt. Auch heute schreibt er noch Berichte für die Zeitung und hilft mit wenn es nötig ist.

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Wachtberg: Kultur Veranstaltungen abgesagt

Wachtberg, 02.11.2020 (mm) – Nachdem die für den 30.10.2020 in Wachtberg vorgesehene Travestieshow mit Ham & Egg bereits abgesagt wurde, werden aufgrund der neuesten Corona-Entwicklungen auch folgende Veranstaltungen nun leider nicht mehr stattfinden:

Dienstag, 03. November 2020
Jazz im Köllenhof
/ Ließem

Samstag, 07. November 2020:
Konzert mit „Trio SpiegelBild“ / Köllenhof Ließem

Donnerstag, 12. November 2020
„hell & schnell“ – Oliver Steller spricht und singt Robert Gernhardt / Köllenhof Ließem
Karten werden erstattet!

Dienstag, 01. Dezember 2020
Jazz im Köllenhof / Ließem

Dienstag, 22. Dezember 2020
Weihnachts-Jazz-Special / Köllenhof Ließem.

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Wirtschaft

Bürgermeister Rodenkirch besichtigt MAN in Wittlich

Wittlich, 02.11.2020 – Im Rahmen einer Betriebsbesichtigung konnte sich Bürgermeister Joachim Rodenkirch vom Know-how und der Leistungsfähigkeit des MAN Modification Center in Wittlich, welches zur MAN Truck & Bus SE gehört, überzeugen.

Bürgermeister Rodenkirch wurden die komplexen Tätigkeiten, wie z.B. ein Umbau der serienmäßigen Fahrerhaustüren zu Schiebetüren oder eine umfangreiche Modifi kation zum Mannschaftskabinenfahrzeug für das THW, gezeigt und erläutert.

Das Potenzial des MAN-Betriebes und seinen Mitarbeitern wird nicht nur durch seine Produkte aufgezeigt – dieses wird auch durch die regelmäßigen Ausbildungserfolge auf Kammer- und auch
Landesebene unter Beweis gestellt. Im Vergangenen Jahr wurde auch ein Bundessieger hervorgebracht.

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Unterstützung für Corona-Ambulanz in Mayen gesucht!

Mayen, 02.11.2020 – Als eines der größten Gesundheitsunternehmen der Region und einer der zehn größten Arbeitgeber in Rheinland-Pfalz beschäftigen wir zurzeit rund 4.000 Mitarbeiter und bilden jährlich bis zu 220 junge Menschen aus. Im Rahmen der Corona-Pandemie brauchen wir Ihre Unterstützung!

Für die kommenden Monate suchen wir Sie ab sofort am Standort der Corona-Ambulanz Mayen als:

Koordinator/Praxismanager (m/w/d) und/oder

Mitarbeiter für das Testzentrum

Sie sind kommunikativ, belastbar und besitzen die Fähigkeit zum freundlichen und konstruktiven Dialog mit Ihrem Umfeld?

Sie haben eine gute Auffassungsgabe, Spaß an der Arbeit im Team und keine Scheu vor neuen Herausforderungen?

Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!

In der Koordination sind Sie u.a. erste Anlaufstelle für Patienten/Besucher der Ambulanz.

Sie überblicken und koordinieren die Ablaufprozesse und beraten Ihre Kollegen bei der Sicherstellung ihrer Tätigkeit.

Im Testzentrum selbst führen Sie die Tests durch. Eine medizinische Ausbildung hilfreich, aber keine Voraussetzung, da die Tätigkeit gut zu erlernen ist.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung unter Angabe der Referenznummer bitte an:

Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein gGmbH

DLC Personal & Soziales

Bewerbermanagement

Telefon: 0261 – 499 2002

Koblenzer Str. 115-155

56073 Koblenz

Jetzt bewerben unter bewerbung@gk.de oder über unser Bewerbungsformular unter https://www.gk.de/.

Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen sind bei grundsätzlicher Eignung willkommen.

Gerne können Sie auch in Ihrer Bewerbung darauf hinweisen.

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Wieder Einlasskontrollen am Rathaus Mechernich – Zum Schutz für Besucher und Beschäftigte

Mechernich, 02.11.2020 – Die Corona-Fallzahlen steigen aktuell stetig weiter. Bund und Länder haben zum Ausbremsen der Corona-Pandemie eine Reihe von Maßnahmen für die Städte und Gemeinden beschlossen. Ab Montag, 2. November, wird auch das Mechernicher Rathaus wieder Einlasskontrollen vornehmen.

„Das Rathaus bleibt grundsätzlich offen, jedoch empfehlen wir, dass unsere Kunden über unsere Homepage oder telefonisch vorab einen Termin vereinbaren“, so Ralf Claßen, Kämmerer und Dezernent der Stadt. Ohne Termin seien Wartezeiten unumgänglich.

In Mechernich kann man sich auf der Webseite unter www.mechernich.de die entsprechende Mailadresse und Telefonnummer des Wunschgesprächspartners raussuchen für die Terminvereinbarung. Man kann aber auch über die Zentrale anrufen (02443) 490 oder sich in allen Serviceangelegenheiten an das Bürgerbüro wenden unter Telefon (02443) 49 44 44.

Wartezeiten ohne Termin

Besucher, die keinen Termin vereinbart haben, müssen mit Wartezeiten rechnen. Außerdem wird gebeten, die Besuche im Rathaus einzeln wahrzunehmen, sofern keine weiteren Personen erforderlich sind. Wartezonen sind innerhalb des Rathauses eingerichtet. Bei größerem Andrang muss aus Corona-Schutzgründen draußen vor dem Rathaus gewartet werden.

Die derzeit gültigen Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten. Es gilt im gesamten Gebäude eine Maskenpflicht. Am Rathauseingang sowie auf allen Etagen stehen Spender mit Händedesinfektionsmittel bereit. Kontaktdaten sind beim Einlass lückenlos einzutragen zur eventuellen Nachverfolgung von möglichen Infektionsketten. Einbahn-Führungen durch die Verwaltungsflure sind ausgewiesen.

Claßen dazu: „Jeder von uns ist in dieser Krise gefragt. Wir müssen es gemeinsam schaffen, die Ausbreitung des Corona-Virus deutlich zu verlangsamen. Aufgrund steigender Fallzahlen in der Region, aber auch im Stadtgebiet wollen wir mit den nun wieder verstärkt eingeführten Maßnahmen unsere Kunden und unsere Beschäftigten schützen.“

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Martinswecken für Kaller Kinder: Verteilung im Gemeindegebiet auf Kosten der Gemeinde

Kall, 02.11.2020  – In der Gemeinde Kall sind wie berichtet alle Martinszüge, Corona-bedingt abgesagt worden. Damit Kinder dennoch Wecken erhalten, hat die Gemeinde beschlossen, dass die Grundschulen in Kall und Sistig, die Nikolausschule sowie die Kindergärten im Gemeindegebiet die Wecken eigenständig an die Kinder verteilten dürfen. Darüber hat Bürgermeister Hermann-Josef Esser die Einrichtungen entsprechend unterrichtet.

Die Kosten für die benötigten Martinswecken übernimmt die Gemeinde Kall. Einzige Bedingung: Um die heimische Wirtschaft auch zu unterstützen, sollen die Wecken bei einem gemeindeansässigen Bäcker bestellt werden. Außerdem müssen die Wecken gemäß der aktuellen Hygienevorschriften einzeln verpackt ausgehändigt werden. „Ich wünsche den Kindern trotz der momentanen Situation eine schöne Martinszeit“, so Bürgermeister Esser.

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Für den Fall der Fälle: Die Verbandsgemeinde Pellenz bringt Notfallmappe raus

Plaidt, 02.11.2020 – Wir freuen uns, unseren Bürgern die in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Pellenz aufgelegte Notfallmappe zu Verfügung zu stellen.

Da zu jeder Zeit plötzlich Notfallsituationen im Leben eintreten können, sollten die Menschen, die Hilfe leisten wollen, möglichst sofort auf wichtige Informationen über den Betroffenen zurückgreifen können. Der große Nutzen einer Notfallmappe besteht in der Übersichtlichkeit aller wichtigen Dokumente und Informationen. Hiermit verschaffen Sie sich, Ihren Angehörigen sowie behandelnden Ärzten einen schnellen und umfassenden Überblick über Ihre persönlichen Unterlagen. Neben persönlichen Daten sollten Sie auch unbedingt Kontaktpersonen angeben, die im Ernstfall benachrichtigt werden sollen.  Ganz wichtig sind auch die medizinischen Daten. Nicht zu vergessen sind natürlich auch Ihre Ärzte, vom Haus- bis zum Zahnarzt. Geben Sie auch Ihre Krankenversicherung an. Falls Sie Verfügungen wie beispielsweise eine Vorsorgevollmacht oder eine Patientenverfügung besitzen, sollten Sie dies ebenfalls kenntlich machen. Auch eine Angabe zu Ihrer finanziellen Situation ist empfehlenswert. Genauso verhält es sich mit Versicherungen.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation erhalten Sie die kostenfreien Notfallmappen nach vorheriger telefonischer Terminabsprache bei der:

Verbandsgemeinde Pellenz, Rathausstr. 2-4, 56637 Plaidt
Tel. 02632/299-0

Ortsgemeinde Kruft, Kolpingplatz 1, 56642 Kruft                                Tel. 02652/6592

Ortsgemeinde Kretz, Schulstraße 10, 56630 Kretz                                Tel. 02632/953336

Ortsgemeinde Nickenich, Kirchstraße 2, 56645 Nickenich                  Tel. 02632/98500

Ortsgemeinde Plaidt, Alter Kirchplatz 5, 56637 Plaidt                           Tel. 02632/95590

Ortsgemeinde Saffig, Ochtendunger Straße 10, 56648 Saffig Tel. 02632/957340

Mit der Vereinbarung von Terminen soll vermieden werden, dass sich Warteschlangen bilden, die ein Ansteckungsrisiko bergen. Darüber hinaus bittet die Verwaltung darum, dass sich alle Besucherinnen und Besucher beim Betreten des Rathauses die Hände desinfizieren. Ein entsprechender Spender steht im Eingangsbereich bereit. Ein Mund-Nasen-Schutz ist zu tragen.

Nutzen Sie außerdem die Möglichkeit, die Notfallmappe auf unserer Homepage www.pellenz.de oder auf der Homepage des Seniorenbeirates Pellenz unter  www.pellenz.seniorenvertretung.net  auszudrucken.

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Berührender Abschied von Bürgermeisterin Renate Offergeld in Wachtberg

Wachtberg-Berkum, 02.11.2020 (mm) – Mit Rosen begrüßten vor sechs Jahren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wachtberger Rathauses Renate Offergeld als neu gewählte Bürgermeisterin, und mit Rosen verabschiedeten diese sie auch wieder.

Von jedem/jeder Mitarbeiter/Mitarbeiterin gab’s zum Abschied eine Rose. Foto: Gemeinde Wachtberg/mm

Da Blumen in der Vase aber nicht ewig halten, gab’s zwei leuchtend gelbe Duftrosenstöcke für den Garten: „Damit Sie noch lange etwas von uns haben!“ Das Rathaus-Team ergänzte diese beiden blühenden, hoffentlich gut anwachsenden Geschenke noch um eine großformatige Wachtberg-Silhouette aus Edelstahl, auf der typische Wachtberger Sehenswürdigkeiten abgebildet sind.

Da sich Corona bedingt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht geschlossen von der Bürgermeisterin verabschieden konnten, war diese zuvor durchs Haus gegangen, hatte sich in den einzelnen Fachbereichen persönlich verabschiedet und für die gute Zusammenarbeit bei jedem/jeder bedankt… und, wie seinerzeit zu ihrem Dienstantritt, von jedem/jeder erneut eine Rose erhalten.

Davon bereits merklich gerührt erlebte Offergeld eine weitere Überraschung, als, stellvertretend für die Rathaus-Belegschaft, der Beigeordnete Swen Christian, die Kämmerin Beate Pflaumann und die drei Mitarbeiterinnen des Büros der Bürgermeisterin sie mittags – coronamäßig auf Abstand – mit einem kleinen Imbiss und u.a. den oben genannten Rosenstöcken überraschten. Den Tränen sehr nahe kam Offergeld, als sie ein weiteres Geschenk auspackte, das sich als ein fast 100 Seiten dickes Fotobuch mit Erinnerungen aus den vergangenen sechs Jahren mit ihr als Bürgermeisterin der Gemeinde Wachtberg entpuppte – neben Bildern ergänzt um persönliche Widmungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „Wie schön! Nein, ist das toll! Ach, ihr werdet mir fehlen!“

Nicht nur Offergeld war es deutlich wehmütig ums Herz, auch im Mitarbeiterstab zeigten sich traurige Gesichter. Renate Offergeld wird als eine Bürgermeisterin in Erinnerung bleiben, die mit ihrer herzlichen Art immer für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter da war. Danke dafür!