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NEU: Zentrale Notaufnahme im Krankenhaus Maria Hilf in Daun

Daun, 20.11.2020 – Das Dauner Krankenhaus investiert in die Zukunft und sorgt für eine optimale Patientenversorgung. Durch bauliche Veränderungen ist es im Krankenhaus Maria Hilf gelungen, eine zentrale Anlaufstelle für Notfall-Patienten zur Akutversorgung zu schaffen. Diese befindet sich im Erdgeschoss, im Bereich der ehemaligen chirurgischen Ambulanz.

Die ärztliche Leitung der Zentralen Notaufnahme (ZNA) hat Herr Dr. med. Alfred Kuckartz übernommen.

Die Terminvergabe für geplante Eingriffe wird, wie gewohnt, über die einzelnen Fachabteilungen und ihre Ambulanzen/Sekretariate vergeben.

Das Aufgaben- und Leistungsspektrum der ZNA besteht in der initialen Beurteilung der Erkrankungsschwere- bzw. Verletzungsschwere und Einschätzung der Vitalfunktion (Atmung, Kreislauf, Bewusstseinslage), sowie der Organisation und Einleitung der Erstmaßnahmen, der Durchführung spezifischer Diagnostik und dem Beginn der entsprechenden Therapie. Anschließend werden die Patienten einer innerklinischen Fachabteilung zugeordnet oder ambulant behandelt.

Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten in der ZNA ein interdisziplinäres (fachübergreifendes) Team aus erfahrenen Ärzten und ein qualifiziertes Pflegeteam eng zusammen. Das ermöglicht eine kompetente und zeitgemäße Versorgung der Patienten.

Notfälle müssen gemäß ihrer medizinischen Dringlichkeit behandelt werden. Die Reihenfolge der Behandlung ist daher nicht gleichgesetzt mit dem Erscheinen in der Notaufnahme. Bei jedem eintreffenden Patienten wird zunächst eine Sichtung, die sogenannte Triage, durch fachlich geschultes Personal durchgeführt. Hierbei wird eine strukturierte Ersteinschätzung der Behandlungsdringlichkeit anhand des Leitsymptoms (wie z. B. Brustschmerz, Wunden, Luftnot etc.) getroffen und einer der fünf farblich gekennzeichneten Dringlichkeitsstufen zugeordnet. Das Manchester-Triage-System (MTS) ist ein standardisiertes Verfahren zur Ersteinschätzung der Behandlungsdringlichkeit in den ersten Minuten nach Patientenaufnahme.

Im Hinblick auf die Zukunft wird angestrebt, die Räumlichkeiten der ZNA weiter zu verbessern. Es wird derzeit ein neuer Standort im Krankenhaus Daun geplant und organisiert. Hier sollen, außer der bisherigen Akut- und Notfallmedizin, auch die Versorgung von Schwerstverletzten sowie einige Überwachungsplätze etabliert werden.

Die Zentrale Notaufnahme ist rund um die Uhr unter der Telefonnummer 06592/715-2444 erreichbar.

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Mayen: Auch der Nikolauskrammarkt findet nicht statt

Mayen, 20.11.2020 – Corona macht leider auch vor der Vorweihnachtszeit nicht halt: Der Adventmarkt auf der Genovevaburg musste aufgrund der geltenden 12. Corona-Bekämpfungsverordnung bereits abgesagt werden. Nun kann auch der Nikolauskrammarkt in der Mayener Innenstadt nicht stattfinden.

Am ersten Dienstag in der Adventszeit, dieses Jahr am 1. Dezember, pilgern für gewöhnlich die Krammarktfans in die Mayener Innenstadt, deren Straßen voller Stände sind. Doch auch dieses Bummeln zwischen den Ständen – zusammen mit vielen anderen Besuchern, dicht beieinander – kann nicht mit den gelten Hygienekonzepten in Einklang gebracht werden.

„Wir bedauern, dass wir ein weiteres Highlight in unserem Marktkalender absagen müssen, aber diese Veranstaltung lässt sich nicht mit den geltenden Bestimmungen vereinen. Die Gesundheit geht vor – erst recht zur Weihnachtszeit“, so Oberbürgermeister Meid.

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Eschweiler erneut mit dem European Energy Award für energiepolitische Arbeit ausgezeichnet

Eschweiler, 20.11.2020 – Der European Energy Award (eea)  ist ein Qualitätsmanagementsystem, mit dem die energiepolitische Arbeit der Stadt gefestigt wird. Mit einer regelmäßigen Bestandsaufnahme und Kontrolle der bereits erfolgreich durchgeführten Maßnahmen (Ist-Zustand)  sowie der Entwicklung weiterer Optimierungsmaßnahmen in den Bereichen Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und nachhaltiger Mobilität unterstützt der eea die Stadt Eschweiler bei der Umsetzung ihrer Klimaziele.

Mit dem Ratsbeschluss von 2012 wurde der Grundstein für den eea gelegt: Die Teilnahme wurde 2016 durch mit der ersten Zertifizierung ausgezeichnet.

Das erneute externe Audit und die Auszeichnung mit dem European Energy Award im Rahmen der RE-Zertifizierung am 05.11.2020 belohnt die Stadt Eschweiler für die Steigerungen  rund um den Klimaschutz und die Energiearbeit.

Innerhalb der Stadtverwaltung ist ein ämterübergreifendes Team von Mitarbeiter*innen für die energiepolitische Arbeit zuständig. Mit einem „Energiepolitischen Arbeitsprogramm“ werden die Zielsetzungen zur Energieeffizienz, zum Ausbau der Erneuerbaren Energien und zur nachhaltigen Mobilität in konkrete Maßnahmen und Projekte umgesetzt.

Der eea ist ein Baustein, der Klimaschutz- und der Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Eschweiler.

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Erfahrungsberichte im Radio – Mitglieder der GenoEifel im Interview bei Radio700

Kall, 20.11.2020 – Die Generationengenossenschaft GenoEifel bringt Helfer und Hilfesuchende zusammen. Wie das funktioniert und welche Beweggründe dahinterstecken, berichten jetzt zwei Woche lang täglich jeweils zwei Mitglieder der GenoEifel in Interviews bei Radio700.

Den Auftakt machten am Montag, 16. November, die beiden Frauen Jutta Wyes und Ingrid Hensen, die über ihre erste Hilfe-Helfer-Begegnung berichteten. So bekam Jutta Wyes beim Kauf eines neuen Kleides Unterstützung von Ingrid Hensen, denn aufgrund einer Sehbehinderung fällt es ihr inzwischen schwer, Farben zu erkennen und Etiketten zu lesen.

Gegenseitige Hilfe in der Gemeinschaft

Einkaufsbegleitungen gehören genauso zum Hilfsangebot der Generationengenossenschaft wie beispielsweise kleine Hilfen im Haushalt, im Garten oder im Umgang mit Behörden, Gesellschaft leisten, Entlastung von pflegenden Angehörigen sowie Kinderbetreuung durch Babysitter oder Leih-Großeltern. Grundgedanke der Genossenschaft ist es, eine generationenübergreifende Selbsthilfe-Gemeinschaft zu bilden, in der sich die Mitglieder entsprechend ihrer Stärken und Möglichkeiten gegenseitig helfen.

Es gibt also keinen festen Aufgabenkatalog – weder für Hilfesuchende, noch für Helfer. Die Genossenschaft möchte offen bleiben für die Anfragen, mit denen die Menschen zu ihr kommen. Die GenoEifel, die inzwischen rund 500 Mitglieder zählt, fungiert in diesem Zusammenspiel als Koordinationsstelle: Helfer werden vor ihrem Einsatz überprüft (etwa durch Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses) und Hilfesuchender und Helfer werden bedarfsgerecht zusammengebracht. Dabei haben die Helfer aber immer die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wann und wem sie helfen möchten.

Vielfältige Hilfsangebote

Im Radio-Interview zeigt sich Jutta Wyes vom Konzept der Generationengenossenschaft überzeugt: Die Helfer sind im Rahmen ihres ehrenamtlichen Einsatzes über die GenoEifel unfall- und haftpflichtversichert. Außerdem erhalten sie eine Aufwandsentschädigung in Höhe von sechs Euro pro Stunde vom Hilfesuchenden oder können sich ihren Einsatz alternativ auf einem Zeitkonto der GenoEifel gutschreiben lassen und später selbst gegen Helferstunden eintauschen.

Überzeugend für Helfer und Hilfesuchende sind die vielfältigen Möglichkeiten in der Genossenschaft. Helfer können selbst festlegen, welche Hilfen sie anbieten und in welchem zeitlichen Rahmen sie sich engagieren möchten. Und auch Hilfesuchende müssen sich nicht für ein vorgefertigtes Hilfspaket entscheiden, sondern können Hilfe genau dann und für den Bereich suchen, wo ihnen der Schuh drückt.

Die Interviews mit GenoEifel-Mitgliedern geben einen aufschlussreichen Einblick in das Spektrum der GenoEifel und in die Erfahrungen, die die Beteiligten bei ihren Begegnungen gemacht haben. Die Interviews sind auf Radio700 (Frequenzen: UKW 101,2 im Eupener Land und in der Städteregion Aachen, UKW 90,1 und 101,7 in der Eifel) oder über den Livestream im Internet unter www.radio700.eu zu hören: Montag bis Freitag, 16. bis 20. November, jeweils um 12.10 Uhr sowie Montag bis Freitag, 23. bis 27. November, jeweils um 9.10 Uhr. Außerdem sind die Beiträge auf der Homepage der GenoEifel (www.genoeifel.de) in der Rubrik „Aktuelles“ abrufbar.

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Stilles Gedenken auch in Wittlich

Wittlich, 20.11.2020 – Am 9. und 10. November 1938 wurden in Deutschland Synagogen und Wohnhäuser von Juden verwüstet und zerstört, auch in Wittlich. Nach diesen Ereignissen verließen viele Juden, die noch hiergeblieben waren, die Stadt, um Zuflucht im benachbarten Ausland oder in den großen Städten zu finden.

Die, die keine Möglichkeit sahen, wegzugehen, wurden schließlich deportiert in die Ghettos und Lager im Osten. Auf Grund der Corona-Pandemie war die traditionelle Mahnwache und die anschließende Kranzniederlegung am Mahnmal an der ehemaligen Synagoge nicht möglich. Stattdessen legten Bürgermeister Joachim Rodenkirch und Marianne Bühler als Vertreterin des Arbeitskreises „Jüdische Gemeinde Wittlich“ in aller Stille einen Kranz nieder. Im Laufe des Tages zeigten viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt durch ein Licht ihre Anteil-nahme und Verbundenheit.

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Schnellstes Serienfahrzeug auf der Nordschleife: Mercedes-AMG GT Black Series holt offiziellen Rundenrekord

Nürburg, 19.11.2020 – Der Mercedes-AMG GT Black Series ist das schnellste Serienfahrzeug auf der Nordschleife des Nürburgrings. Das hat Rennfahrer Maro Engel unter Beweis gestellt und die 20,8 Kilometer der berühmten Grünen Hölle mit dem Sportwagen in lediglich 6:48.047 Minuten umrundet. Wie alle offiziellen Rundenrekorde auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt, sind auch diesmal sowohl die Zeit als auch der serienmäßige Zustand des Fahrzeugs vor Ort notariell beglaubigt worden. Die Zeitmessung ist durch unabhängige Experten erfolgt. Die Runde ist auch auf dem Youtube-Kanal des Nürburgrings zu sehen.


„Das war wirklich eine beeindruckende Fahrt“ – mit diesen Worten kommentierte Maro Engel die von ihm gefahrene Rekordrunde. Mit dem 730 PS starken Motor, der aufwendigen Aerodynamik und den Einstellmöglichkeiten des Fahrwerks erreichte er dabei Geschwindigkeiten bis deutlich über 300 km/h. Beeindruckend war die Fahrt auch unter Betrachtung der Rahmenbedingungen. Der GT3-Profi setzte die Bestzeit bei sieben Grad Celsius Außen- und zehn Grad Celsius Asphalttemperatur. Zudem waren einige Passagen der Nordschleife noch nicht hundertprozentig abgetrocknet. Dementsprechend zufrieden waren Fahrer und Hersteller über die erreichte Zeit.

„Eine starke Leistung“
Auch von Seiten des Nürburgrings gab es Glückwünsche zu dieser Leistung: „Mercedes-AMG entwickelt als langjähriger Partner seine Fahrzeuge auf der Nordschleife. Nun haben sie mit dem GT Black Series erneut unter Beweis gestellt, welche Performance sie auf den Asphalt bringen können. Eine starke Leistung“, erklärt Nürburgring Vertriebsleiter Michael Dürbaum. Das Fahrzeug wird mit seiner erreichten Zeit in der Nürburgring-Kategorie „Sportwagen“ geführt. Hierfür können Serienfahrzeuge mit ECE-Zulassung ohne Umbauten eine Zeit fahren. Generell unterteilen sich die Fahrzeugkategorien für Rekordfahrten und offizielle Rundenzeiten des Nürburgrings nach verschiedenen Segmenten des Kraftfahrt-Bundesamtes sowie eigens definierten Sonderklassen. So gibt es zum Beispiel aktuell weitere Rekordhalter in der „Kompaktklasse“ (Renault Mégane R.S. Trophy-R / Zeit: 7:45.39), der „Mittelklasse“ (Jaguar XE SV Project 8 / 7:23.164), der „Oberklasse“ (Mercedes-AMG GT 63 S 4MATIC+ / 7:27.800), bei den „SUVs, Geländewagen, Vans, Pick-Ups“ (Audi RS Q8 / 7:42.253) sowie bei „modifizierten Fahrzeugen“ (Porsche GT2 RS MR / 6:44.749) oder „Prototypen“ (Porsche 919 Hybrid Evo / 5:19.546).

Generell gilt bei den Fahrten der Grundsatz: eine Strecke, eine ganze Runde, eine Zeit – nach einheitlichen Maßstäben. Neben einer Zeitnahme mit geeichter Messtechnik werden offizielle Rekordversuche sowie Versuche zur Erzielung einer Rundenzeit immer notariell begleitet. Neben der Überwachung der Zeitnahme erfolgt auch eine Abnahme des Fahrzeugs. Die exakte Streckenlänge sowie die Punkte für die Zeitnahme sind vorgegeben: Als Start- und Ziellinie gilt die offizielle Start- und Ziellinie am Streckenabschnitt T13, es wird eine volle Nordschleifen-Runde mit fliegendem Start gefahren und gemessen (20,8 Kilometer).

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Gemeinsamer Appell anlässlich der Corona-Krise

Eifelregion/Weiler/Daun, 19.11.2020 – Mit diesem gemeinsamen Appell wenden sich die Vertreter großer gesellschaftlicher Bereiche an die Politik im Bund und in den Ländern: Für Solidarität in der Pandemie, aber auch für stärkere Partizipation der Zivilgesellschaft. Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Evangelische Kirche Deutschlands, die Deutsche Bischofskonferenz, der Koordinationsrat der Muslime und der Zentralrat der Juden, der Deutsche Kulturrat und der Deutsche Naturschutzring fordern gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund: Das Gespräch suchen, für Akzeptanz werben, Solidarität üben.

Die Eifelschau schließt sich diesem Appell der „Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt“ anlässlich der Corona-Krise an.

Die Corona-Pandemie und ihre Bewältigung sind für die Menschen in Deutschland und weltweit eine schwere Belastung. Seit dem Ausbruch der Krise haben Gesellschaft und Politik in unserem Land Vieles richtig gemacht. Die Verbreitung des Virus konnte zunächst verlangsamt werden. Eine Überlastung unseres Gesundheitssystems wurde bisher verhindert. Die wirtschaftlichen und sozialen Folgeschäden konnten bislang in Grenzen gehalten werden. Seit Oktober sind die Infektionszahlen wieder stark angestiegen. Wenn wir das aktuelle Pandemiegeschehen nicht rasch in den Griff bekommen, sind die Risiken erheblich: für die Gesundheit und das Leben vieler Menschen, ihre wirtschaftliche Existenz, aber auch für das gesellschaftliche Miteinander. Eine große Mehrheit in unserem Land trägt das entschlossene Handeln der Politik mit. Auch der Grundsatz, dass jede und jeder Einzelne Verantwortung für den anderen übernehmen muss, trifft weiterhin auf breite Zustimmung. Gleichzeitig sinkt jedoch die Akzeptanz für pauschale Antworten. Zunehmend besteht die Herausforderung darin, differenzierte Lösungen zu finden, die auch auf längere Sicht verstanden und akzeptiert werden. Dies setzt eine lebendige demokratische Auseinandersetzung und einen offenen gesellschaftlichen Diskurs voraus.

Politik und Gesellschaft sind gemeinsam gefordert, neue Räume für die Debatte, für Kritik und konstruktive Vorschläge zu eröffnen. Wir alle stehen in der Verantwortung, Menschenleben zu schützen und jenen beizustehen, die unter der Pandemie besonders leiden. Gemeinsam wird es den Menschen in unserem Land gelingen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und die Folgen der Krise mit Solidarität aufzufangen.

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Wirtschaft

Bau der „ Junior Uni“ in Daun begeistert Landratskandidatin Julia Gieseking

Daun, 19.11.2020 – „Das Projekt der LEPPER Stiftung ist ein großartiges Geschenk an uns alle. Der Lerncampus für Kinder und Jugendliche macht Mut zur Zukunft und ist ein Gewinn für alle Bürgerinnen und Bürger. Auch die geplante bauliche Umsetzung begeistert mich: inspiriert von den Dauner Maaren reihen sich fünf Baukörper mit organischen Grundflächen auf dem Gelände der ehemaligen Brotfabrik aneinander.

Der direkt an der Umgehungsstraße platzierte Turm setzt einen tollen Akzent am Stadteingang Dauns. Ich freue mich das Projekt gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen des Stadtrats begleiten zu dürfen“. Stadtratsmitglied Julia Gieseking

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Spenden der Fahrer des Einkaufsdienstes Jülich

Jülich, 19.11.2020 – Der Jülicher Bürgerbus konnte in der Zeit der Corona Pandemie im Frühjahr leider seinen gewöhnlichen Fahrdienst nicht weiter ausführen und musste diesen vorerst einstellen. Die damit verbundene freie Zeit haben sich die Fahrer des Busses trotz dessen nicht nehmen lassen und unterstützten deshalb den städtischen Einkaufsdienst. Dieser bat den Jülicher Bürgern eine Unterstützung im Alltag, der in dieser Zeit aufgrund des Virus bei vielen stark eingeschränkt war. Vor allem ältere Menschen, die als Risikopatienten gelten, sollten sich lieber schützen und die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich halten. Durch die große Unterstützung des Bürgerbusses bei den Einkäufen, konnten sich Risikopatienten ohne große Probleme ausschließlich zuhause aufhalten.

Von links nach rechts: Wolfgang Müller (ehrenamtlicher Fahrer städtischer Einkaufsdienst), Svenja Kost (Sozialarbeiterin und Kunsttherapeutin der Jugendhilfeschule), Judith Stump (Leitung der Tagesgruppen der Jugendhilfeschule), Franz Schopen (ehrenamtlicher Fahrer städtischer Einkaufsdienst). Bild: Stadt Jülich

Einige der Menschen, die den Einkaufsdienst angenommen und genutzt haben, wollten ihren Helfern ein kleines Dankeschön aussprechen und gaben deshalb gelegentlich etwas Trinkgeld. Die Fahrer des städtischen Einkaufsdienstes wollten dieses Geld aber nicht für ihre eigenen Zwecke nutzen, und entschieden deshalb das Geld an Vereine in Jülich zu spenden.

So kamen 280 € zusammen, die an Vereine gespendet werden sollten. Zwei Fahrer des Einkaufsdienstes fanden die Idee so gut, dass sie den Betrag mit Geld aus ihrer eigenen Tasche, auf 420 € aufstockten. Dadurch konnten 210 € an den Förderverein des Jülicher Brückenkopfzoos und 210 € an die Jugendhilfeschule in Jülich gespendet werden.

Die Jugendhilfeschule richtet sich an schulpflichtige Kinder, die sich dem gewöhnlichen Schulalltag entziehen und schulische Anforderungen ablehnen.  Die Arbeit der Lehrkräfte und Sozialarbeiter an der Jugendhilfeschule wird in drei Schwerpunkten aufgeteilt. Neben dem schulischen Aufgabenbereich, sowie der sozialen Gruppenarbeit, gibt es den Schwerpunkt Eltern- und Familienarbeit, bei dem die Familie des Schülers auch mit einbezogen wird. ‘‘Insbesondere im kreativen, künstlerischen und handwerklichen Gestalten bietet sie den Jugendlichen ein alternatives Lernfeld, in dem sie mehr über ihre eigenen Stärken erfahren, wieder Selbstvertrauen schöpfen und Lust am Lernen entwickeln‘‘, sagt die Leiterin der Tagesgruppen, Judith Schulte, über die Arbeit der Sozialarbeiterin Frau Kost mit den Jugendlichen. Insbesondere für die Bereitstellung eines solchen Lernfeldes sind Spenden, wie die des Einkaufsdienstes, eine große Unterstützung bei der Arbeit der Jugendhilfeschule.

Im Brückenkopf erleben Besucher eine idyllische friedliche Umgebung von Tier und Natur. Der Förderverein des Brückenkopfzoos hilft dem Zoo vor allem bei der Planung von neuen, sowie bei der Erhaltung von schon bestehenden Tiergehegen. Ebenso versuchen sie zwischen Mensch und Tier zu vermitteln, um so, vielen Tieren eine Patenschaft bieten zu können. Das größte Augenmerk des Fördervereins liegt jedoch bei den Tieren selber. Dabei geht es um die Anschaffung, die Pflege, sowie die Abgabe einiger Tiere bezüglich Auswilderungen. Der Zoo stellt durch seine Vielfalt von Tieren einen riesigen Blickfang, sowohl für kleine als auch große Besucher, dar. Vor allem wegen der teuren Kosten eines Tiergeheges, helfen die Spenden des städtischen Einkaufsdienstes dem Förderverein Zoo ausgesprochen viel, und stellen eine große Hilfe für deren Arbeit dar.

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Vereinsamung im Alter – Stadt Eschweiler bietet Unterstützung

Eschweiler, 19.11.2020 – Die dunkle Jahreszeit ist für viele Menschen keine einfache Zeit. Dazu kommen Einschränkungen und Sorgen rund um die Coronavirus-Pandemie und viele, gerade auch ältere Menschen ziehen sich noch mehr zurück. Christa Krichel ist seit vielen Jahren ehrenamtlich in einem lokalen Seniorentreff tätig und nimmt wahr, dass soziale Isolation und Einsamkeit zugenommen haben: „Eine 91-jährige Dame, die ich schon einige Jahre regelmäßig besuche, spricht mit mir oft über ihre Einsamkeit. Der größte Teil ihrer Freunde und Bekannten ist mittlerweile verstorben. Durch die Pandemie haben sich die Kontakte weiter reduziert und der Aktionsradius ist stark verkleinert.“ Doch nicht nur Alleinstehende sind von Einsamkeit betroffen. Beispielsweise auch in der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen trifft man auf Angehörige, die teils sehr unter Einsamkeit leiden. Der Partner ist zwar noch da, aber die Sorge und Pflege lässt kaum Raum für eigene Aktivitäten. Und Hilfe wird oftmals aus Pflichtgefühl gegenüber dem Partner abgelehnt.

Diese Beobachtungen werden durch wissenschaftliche Analysen und Statistiken bestätigt. Die Befragung „Wohnen und Leben im Alter“ der StädteRegion Aachen zeigt zum Beispiel, dass mehr als 10 % der Befragten über 60 Jahren angab, „niemanden zu haben“, wenn sie sich einsam fühlten. Eingeschränkter Bewegungsradius, verschlechterter Gesundheitszustand, zeitliche Einschränkungen durch Pflege oder materielle Sorgen verstärken im Alter die Wahrscheinlichkeit, an Einsamkeit zu leiden.

Die potenziellen gesundheitlichen Folgen und physischen, psychischen, sozialen, emotionalen und mentalen Auswirkungen von subjektiv wahrgenommener Einsamkeit sind vielfältig und können z. B. bestehen in einem erhöhten Risiko, an Depression oder Angstzuständen zu erkranken oder alkoholabhängig zu werden, einer reduzierten Schlafqualität, einem erhöhten Risiko einer beschleunigten kognitiven und geistigen Degenerierung und Entwicklung einer Demenz und/oder einem generell ungesunderen Lebensstil mit geringer Bewegungsintensität und schlechtem Ernährungsverhalten, woraus etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle oder Übergewicht resultieren können.
Im städteregionalen Kompetenznetzwerk „Gesundheitsförderung im Alter“ steht das Thema „Vereinsamung“ auf der Agenda. Gemeinsam mit den Kommunen soll auf Angebote – auch in Zeiten der Pandemie – aufmerksam gemacht und für das Thema sensibilisiert werden.

Ansprechpartner bei der Stadt Eschweiler sind:

Herr Peter Toporowski, Seniorenbeauftragter Stadt Eschweiler
Marienstraße 7
52249 Eschweiler
Tel.: 02403/505360
E-Mail: peter.toporowski@eschweiler.de

Herr Cem Gökce, Seniorenberatung Stadt Eschweiler
Marienstraße 7
52249 Eschweiler
Tel.: 02403/505365
E-Mail: cem.goekce@eschweiler.de

Herr Florian Karnebogen, Sozialplanung Stadt Eschweiler
Johannes-Rau-Platz 1
52249 Eschweiler
Tel.: 02403/71701
E-Mail: florian.karnebogen@eschweiler.de

Hier können Informationen zum Thema und über Angebote eingeholt werden, ein thematischer Austausch stattfinden und es wird Weitervermittlung zu Institutionen/Einrichtungen und Vereinen geleistet.