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Gesundheits-ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler: Vorbereitungen für Impfung gegen Corona

Region/Mainz, 20.11.2020 – Land Rheinland-Pfalz etabliert Koordinationsstelle Impfen und arbeitet an Terminvergabesystem. „Wir setzen große Hoffnungen auf eine wirksame Impfung gegen Corona. Noch gibt es keinen Impfstoff, der über eine Zulassung verfügt, aber wir bereiten uns vor! Wir gehen davon aus, dass der Impfstoff sehr hohe Anforderungen an Lagerung und Transport stellen wird. Daher arbeiten wir mit Hochdruck daran, neue Strukturen aufzubauen und zentrale Impfzentren vorzubereiten. Unser Ziel ist, dass die Impfungen starten können, sobald der Impfstoff verfügbar ist“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den geschäftsführenden Direktoren des Landkreistages und des Städtetages Rheinland-Pfalz.

Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium hat eine Landeskoordinationsstelle Impfen geschaffen, deren Kernaufgaben der zügige Aufbau und die belastbare Organisation der Impfzentren sind. „Die Landeskoordinationsstelle Impfen wird die schnelle Errichtung und den verlässlichen Betrieb der Impfzentren in Zusammenarbeit mit den Kommunen umsetzen“, sagte Bätzing-Lichtenthäler. „Unsere Planung sieht vor, dass in jedem Kreis und jeder kreisfreien Stadt Impfzentren entstehen können, die möglichst bereits bis Mitte Dezember startklar sein sollen. Ergänzt werden sie durch mobile Impfteams, die beispielsweise Pflegeeinrichtungen besuchen. Das Land bereitet sich gut darauf vor, einen Impfstoff nach dessen Zulassung rasch in einem ersten Schritt an die von der ständigen Impfkommission priorisierten Bevölkerungsgruppen zu verimpfen.“

Ein wichtiges Thema wird dabei auch die Terminvergabe für die Impfberechtigten sein, die über ein zentrales System und einheitliches Vorgehen im Land erfolgen soll. „Hinsichtlich der Einrichtung der Impfzentren stehen wir über die Landeskoordinationsstelle mit den Kommunen im engen Austausch. Es gilt, Räumlichkeiten zu identifizieren, aufzubauen und zu betreiben, die den vielfältigen Ansprüchen genügen, die sich beispielsweise durch die hohe Zahl der zum impfenden Personen und die Eigenschaften des Impfstoffs ergeben, die aktuell noch gar nicht alle bekannt sind“, sagte Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler.

„Vor allem die Aufklärung vor einer Impfung ist eine ärztliche Angelegenheit. Das stellt uns personell vor große Herausforderung – auch wenn die eigentliche Impfung unter Aufsicht auf medizinisches Personal delegiert werden kann“, erklärte Bätzing-Lichtenthäler. Das Land ist insoweit jedoch in guten Gesprächen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz.

Burkhard Müller, geschäftsführender Direktor des Landkreistages Rheinland-Pfalz, sagte mit Blick auf die kommenden Monate: „Dieser Winter wird sicher nicht einfach für die Menschen, aber die Aussicht auf eine wirksame Impfung ist ein Lichtstreif am Horizont. Die Kommunen stehen für den Aufbau und Betrieb der Impfzentren bereit und setzen auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Land, das den Rahmen vorgibt und Unterstützung leistet.“

„Die Organisation und Durchführung der Impfung wird eine Kraftanstrengung auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kommunen. Aber ich bin zuversichtlich, dass es uns gemeinsam mit allen Beteiligten gelingen wird, diese zu meistern“, sagte Fabian Kirsch, geschäftsführender Direktor des Städtetages Rheinland-Pfalz.

Die Kosten für die zu errichtenden Impfzentren sollen gemeinsam von den Ländern und aus Mitteln der Gesetzlichen Krankenversicherung sowie gegebenenfalls der Privaten Krankenversicherung getragen werden. Der Bund finanziert die Beschaffung des Impfstoffs, der dann gemäß dem Bevölkerungsanteil an die Länder verteilt werden soll, die wiederum Lagerung und Logistik übernehmen. Ebenfalls in der Verantwortung der Länder liegt die Beschaffung des Impfzubehörs. Die Landesregierung hat dazu unter anderem bereits frühzeitig Spritzen und Kanülen beschafft, um sicherzustellen, dass in der Anfangsphase, in der die Impfungen vor allem in Impfzentren erfolgen, ausreichend Material zur Verfügung steht, um einen Großteil der Bevölkerung impfen zu können.

„Bis zu den ersten Impfungen in Rheinland-Pfalz sind natürlich noch einige Fragen zu klären. Einer der offenen Punkte ist, dass aktuell noch kein Impfstoff zugelassen ist. Eine Auslieferung könnte nach Angaben des Bundes im ersten Quartal 2021 erfolgen. Zudem liegen die exakten Empfehlungen der Ständigen Impfkommission, welche Bevölkerungsgruppen zuerst geimpft werden sollen, noch nicht final vor. Der Bund hat dies für Ende des Jahres in Aussicht gestellt“, erläuterte Ministerin Bätzing-Lichtenthäler die aktuelle Situation. „Die Aufgabe ist also nicht nur unter logistischen Gesichtspunkten anspruchsvoll. Rheinland-Pfalz wird das Impfkonzept daher dynamisch an aktuelle Entwicklungen anpassen und weiterentwickeln. Wir sind auf einem guten Weg, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern – und so zum einen besonderes vulnerable Personen optimal zu schützen, zum anderen aber auch einen ersten Schritt hin zu einem hoffentlich absehbaren Ende der Pandemie zu gehen.“

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Wachstum

Auch Bäcker erhalten Novemberhilfen – Interessenvertretung der Innungen und Verbände erfolgreich

Region/Eifel, 20.11.2020 – „Gemeinsam können wir viel bewirken“, da sind sich die Interessenvertreter der regionalen Innungsbäcker einig. Raimund Licht, Obermeister der Bäcker-Innung Mosel-Eifel-Hunsrück-Region und Dirk Kleis, Geschäftsführer der Innung, haben sich zusammen mit dem Verband des Rheinischen Bäckerhandwerks und dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks für ihre Mitglieder beim Thema Novemberhilfen eingesetzt. Ergebnis: Bis zu 75 Prozent der gastronomischen Umsätze der Cafés werden im Rahmen der Novemberhilfen von der Bundesregierung erstattet.

Berechnungsgrundlage sind dabei die Umsätze, die im gastronomischen Bereich im November 2019 erzielt worden sind. Anders als zunächst befürchtet, ist es nicht erforderlich, dass der Betrieb im Vorjahr (weit) überwiegend Umsätze in der Vor-Ort-Gastronomie gemacht hat. Noch in der vergangenen Woche wurde berichtet, dass Bäckereien mindestens 75 % ihres Umsatzes mit der Vor-Ort-Gastronomie machen müssten, um überhaupt in den Genuss der Novemberhilfe zu kommen.

Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks, die Landesinnungsverbände und viele einzelne Bäcker haben sich daraufhin an Abgeordnete und Ministerien im Bund und auf Landesebene gewandt. Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) stellt nunmehr klar, dass Bäckerei- und Konditorei-Cafés wie Restaurants zu behandeln sind und unabhängig von dem bisherigen Gastronomieanteil unter die Novemberhilfe fallen. „Hier richten wir auch den Appell an alle Bäcker, die bisher noch nicht zu einer Innung gehören aber von diesem Erfolg der Interessenvertretung profitieren, sich ihrer lokalen Innung anzuschließen. Das ist Solidarität im Handwerk“, plädieren Obermeister und Geschäftsführer unisono.

Wie berechnet sich die Novemberhilfe?

Erstattet werden grundsätzlich 75 % des Umsatzes, der im November 2019 mit der Vor-Ort-Gastronomie gemacht wurde. Maßgeblich ist der Umsatz, der mit 19 % Mehrwertsteuer berechnet wurde. Somit ist auch die Ermittlung des Umsatzanteils relativ einfach. Die Thekenumsätze zu 7 % Mehrwertsteuer werden nicht abgezogen. Andere staatliche Leistungen, die für den Förderzeitraum November 2020 gezahlt werden (z.B. Kurzarbeitergeld), werden angerechnet.

Werden auch zurückgehende Thekenumsätze erstattet?

Mit der Novemberhilfe werden nur diejenigen Umsätze erstattet, die unmittelbar auf die Schließung der Gastronomiebereiche zurückzuführen ist. Mittelbare Umsatzrückgänge werden nur in Ausnahmefällen berücksichtigt. Daher wird ein Rückgang des Thekengeschäfts, zum Beispiel, weil bisherige Kunden im Homeoffice arbeiten und deshalb keine Bäcker-Snacks in der Mittagspause kaufen, nicht erstattet.

Wie wird die Novemberhilfe beantragt?

Anträge können ab dem 23. November über eine spezielle Internetseite des BMWi gestellt werden: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

Die Antragstellung erfolgt elektronisch über einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder steuerberatende Rechtsanwälte). Wir empfehlen allen Betrieben, die die Novemberhilfe beantragen wollen, schon jetzt ihren Berater zu beauftragen, damit sich dieser die erforderlichen Unterlagen zusammenstellen kann.

Wann wird die Novemberhilfe ausgezahlt?

Ab Ende November werden zunächst Abschlagszahlungen geleistet. Die endgültige Novemberhilfe dürfte allerdings frühesten im Dezember gezahlt werden.

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Polizei und Ordnungsämter weiterhin gemeinsam auf Corona-Streife

Bitburg, 20.11.2020 – Die anhaltende Gefährdung durch die Coronapandemie macht es erforderlich, dass die Ordnungsbehörden, wie bisher unterstützt durch die Polizei, auch an diesem Wochenende verstärkt die Einhaltung der Beschränkungen zum Schutz vor der Ausbreitung des Virus überwachen. Vordringliches Ziel der Sicherheitsbehörden ist dabei nicht die Sanktionierung von Verstößen.

„Den Einsatzkräften geht es in erster Linie darum, gemeinsam, ansprechbar und auf Augenhöhe mit der Bevölkerung die Einsicht, das Verständnis und die Solidarität im Kampf gegen die Coronagefahren zu stärken“, sagt der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Trier, Uwe Konz.

Nichtsdestotrotz werden die Beamt*innen im Bedarfsfall konsequent einschreiten, Verstöße unterbinden und dort Anzeigen fertigen, wo die Gesundheit der Bürger*innen durch das Verhalten weniger Uneinsichtiger gefährdet ist.

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Zwei Millionen weniger durch Corona – Mechernichs Kämmerer bezifferte in der Ratssitzung die Pandemie-„Kosten

Mechernich, 20.11.2020 – Corona hat nicht allein Auswirkungen auf die Gesundheit oder Lebensgewohnheiten der Menschen, sondern auch auf die Haushalte der Städte und Gemeinden – so auch in Mechernich.

Die vorläufigen geschätzten Einnahmeausfälle und Kosten bezifferte jetzt der Dezernent und Kämmerer der Stadt Ralf Claßen in der konstituierenden Ratssitzung in der Kommerner Bürgerhalle. Er rechnet aktuell für das Haushaltsjahr 2020 mit Mindererträgen und Mehraufwendungen von zwei Millionen Euro insgesamt.

Die konstituierende Ratssitzung in Mechernich fand in der Kommerner Bürgerhalle statt. Auch dort wurde der Corona-Schutzverordnung Rechnung getragen, zum Beispiel mit Spuckschutzwänden zwischen den 38 Ratsvertretern. Die seit Beginn der Pandemie aufgelaufenen Kosten für solche und viele weitere Schutzmaßnahmen bezifferte Mechernichs Kämmerer Ralf Claßen mit rund 250.000 Euro insgesamt. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

„Sie können sich vorstellen, wenn der Steuerkuchen, der zu verteilen ist, geringer wird, dann werden auch die Stücke, die die Kommunen vom Bund zugeteilt bekommen, ebenfalls geringer“, erklärte Claßen. Bei der Einkommenssteuer geht Mechernichs Kämmerer deshalb davon aus, dass rund 800.000 Euro im städtischen Haushalt fehlen werden.

250.000 Euro für Schutzmaßnahmen

Um gemäß der Corona-Schutzverordnung für die Sicherheit für Mitarbeiter und Besucher im Rathaus oder Sitzungen von Rat und Ausschüssen zu sorgen, sind in den vergangenen Monaten bereits rund 250.000 Euro verausgabt worden. Davon wurden unter anderem  Spuckschutzwände angeschafft und Desinfektionsmittel bereitgestellt.

Auch die Eifel-Therme Zikkurat sei stark von den Pandemie-Folgen betroffen – mit der ersten  Schließungsphase im Frühjahrslockdown, nun die zweite im November. „Da liegen wir bei einem um 600.000 bis zu einer Million Euro höherem Verlustausgleich als veranschlagt“, konstatierte Claßen. Die exakte Höhe könne er noch nicht angeben, weil man derzeit noch auf Erstattungen und Corona-Hilfen durch den Bund hoffe.

Auch bei der Gewerbesteuer sehe es Corona-bedingt nicht so rosig wie erwartet. War man zu Beginn des Haushaltsjahres noch von Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 9,3 Million ausgegangenen, muss man diese Erwartung deutlich reduzieren. „Zurzeit haben wir eine Reduzierung der Vorauszahlungsleistungen von rund 1,9 Millionen Euro“, so Claßen. Viele Firmen rechnen demnach in 2020 mit einem niedrigeren Gewinn und hatten daher Anträge zur Reduzierung der Vorausleistungen gestellt.

Große Nachzahlung

Erfreulicherweise könne diese Mindereinnahme aber durch eine Nachzahlung („die für Mechernicher Verhältnisse sehr groß war“) eines Unternehmens im Stadtgebiet in Höhe von rund zwei Millionen aufgefangen werden, so Claßen: „Damit sind wir also bei den Gewerbesteuern voraussichtlich noch knapp im Plus.“

Positiv stimmt den Kämmerer, dass „das Land sich aber etwas einfallen hat lassen“, denn Verluste wie die zwei Millionen Euro, die im Mechernicher Haushalt Corona-bedingt fehlen, können ausnahmsweise auf 50 Jahre abgeschrieben werden. Damit würden „nur“ 40.000 pro Jahr in der Gewinn- und Verlustrechnung zum Tragen kommen. Was der Kämmerer dann als „nicht ganz so tragisch“ für den Mechernicher Haushalt bewertet.

Trotz der angespannten Haushaltslage signalisierte Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick Unterstützung für die Vereinskartelle in der Kommerner Bürgerhalle. Wegen der Corona-Epidemie war bereits im August beschlossen worden, die Zuschüsse der Stadt für die Vereinskartelle in 2020 zu verdoppeln – damit stiegen diese von 1,60 auf 3,20 Euro pro Einwohner.

„Darüber hinaus gibt es verstärkt Anfragen von den Betreibern der Dorfgemeinschaftshäuser bzw. der Vereinsheime, inwieweit wir uns als Stadt bei der Bewältigung der laufenden Kosten einbringen können. Da keine Veranstaltungen stattfinden und keine Einnahmen akquiriert werden können, sind die Dorfgemeinschaften bzw. die Vereinskartelle kaum in der Lage die laufenden Kosten zu tragen.“, so Schick. Er versprach, die Verwaltung werde dazu einen Vorschlag erarbeiten und dem zuständigen Fachausschuss und Stadtrat vorlegen.

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Wirtschaft

evm passt Preise für Erdgas aufgrund der CO2-Abgabe an

Region/Koblenz, 20.11.2020 – Zum 1. Januar 2021 wird bundesweit ein CO2-Preis eingeführt. Dieser beträgt 25 Euro pro Tonne Kohlendioxid-Ausstoß. Die zusätzliche Abgabe führt dazu, dass die Energieversorgung Mittelrhein (evm) zum 1. Januar 2021 ihre Erdgaspreise anpassen muss: Die Arbeitspreise erhöhen sich in allen Erdgastarifen ohne Preisgarantie im Schnitt um 0,46 Cent/kWh netto (entspricht 0,55 Cent/kWh brutto). „Wir geben damit nur den CO2-Preis weiter. Mit anderen Worten: Ohne diese neue staatliche Abgabe hätten unsere Kunden auch weiterhin von einer Preisstabilität profitiert – so wie in den zurückliegenden neun Jahren“, erklärt evm-Unternehmenssprecher Christian Schröder. Wer zum Beispiel 100 Quadratmeter bewohnt und einen Jahresverbrauch von 16.000 kWh hat, zahlt dadurch rund 88 Euro pro Jahr mehr.

Hintergrund der Preisanpassung ist das Klimaschutzpaket, das der Bundestag verabschiedet hat, um die Energie- und Klimawende weiter voranzutreiben. Im Rahmen dieses Pakets wurde das Brennstoffemissionshandelsgesetz verabschiedet. Über die Einführung von Zertifikaten wird der CO2-Ausstoß von Kraft- und Brennstoffen (Erdöl, Benzin, Erdgas u.a.) mit einem Preis belegt. Dieser soll dazu beitragen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Die Bundesregierung hat erklärt, dass der CO2-Preis ein Preissignal für den Endverbraucher sein soll. Sie will erreichen, dass die Bürger mehr Energie sparen.

Effiziente Erdgas-Brennwertheizungen helfen Kosten sparen

Erdgas ist deutlich umweltfreundlicher als Erdöl und diesem beim CO2-Ausstoß deutlich überlegen. Wie Christian Schröder von der evm ausführt, lohnt sich angesichts des CO2-Preises in Blick in den heimischen Heizungskeller: „Wer beispielsweise eine Heizung betreibt, die älter als 15 Jahre ist, oder noch eine alte Ölheizung in Betrieb hat, der kann mit einer modernen Erdgas-Brennwertheizung den Kohlendioxid-Ausstoß erheblich senken und damit bares Geld sparen.“ Wer die entsprechende Investition vermeiden möchte, den unterstützt die evm mit einem attraktiven Miet-Modell: „Über unser Paket Heizung-plus-Service kann der Kunde ein Rundum-sorglos-Paket zu einem festen monatlichen Preis nutzen“, berichtet Schröder. Mit einer effizienten Brennwertheizung lässt sich schnell 30 Prozent Energie einsparen – und damit der CO2-Ausstoß reduzieren.

Von der evm gibt es außerdem gute Nachrichten für die Stromkunden: Im Gegensatz zu anderen Anbietern profitieren die evm-Kunden von stabilen Preisen im kommenden Jahr.

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REWE spendet Kindertagesstätte Mayen-Hausen Toilettenpapier

Mayen, 20.11.2020 – In den letzten Tagen erreichte die KiTa Rasselbande in Mayen-Hausen eine Sachspende vom REWE Eugen Heinrich OHG aus der Polcher Straße, Mayen. Einige Pakete Toilettenpapier wurden der Kindertagesstätte überreicht.

„Ich bin sehr dankbar, dass wir in dieser schwierigen Zeit zusammenhalten und danke der REWE Eugen Heinrich OHG für die großzügige Spende von Toilettenpapier“, so Fachbereichsleiter Oliver Tiwi.

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#schweigenbrechen – Bürgermeister Sacha Reichelt beteiligt sich an der bundesweiten Fotoaktion des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“

Euskirchen, 20.11.2020 – Der Runde Tisch gegen Häusliche Gewalt im Kreis Euskirchen, in dem die Kreisstadt Euskirchen durch die Gleichstellungsstelle vertreten ist, hat zur Teilnahme an der Aktion #schweigenbrechen aufgerufen und Bürgermeister Sacha Reichelt ist diesem Aufruf gerne gefolgt.

Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie konnte das diesjährige 15-jährige Jubiläum des Runden Tisches nicht mit einem persönlichen Austausch oder einer Fachveranstaltung gewürdigt werden. Daher wurden alle Beteiligten eingeladen, sich anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November an einer Fotoaktion des bundesweiten Hilfetelefons zu beteiligen.

„Sehr gerne hätte ich an einer Jubiläumsveranstaltung des Runden Tisches gegen Häusliche Gewalt in Euskirchen teilgenommen, um so meinen Respekt vor den Opfern häuslicher Gewalt zu zeigen“, sagt Bürgermeister Sacha Reichelt. „Aber da dies in diesem Jahr nicht möglich ist, war es für mich eine Selbstverständlichkeit, mich an der kreisweiten Fotoaktion zu beteiligen“.

Die Fotos aller Teilnehmer an der Aktion werden alle zusammen am 25. November auf den Social Media-Kanälen des Kreises und der Frauenberatungsstelle mit dem Hashtag #schweigenbrechen veröffentlicht.

Noch lieber wäre es dem Bürgermeister allerdings, wenn es gar keinen Runden Tisch gegen Häusliche Gewalt in Euskirchen geben müsste. „Aber hier sprechen die Zahlen leider eine sehr deutliche Sprache“ so Reichelt. „Wir wissen mittlerweile, dass gerade die Corona-Krise zu einem weiteren Anstieg geführt hat. Es ist eine Tatsache, dass ausgerechnet das eigene Zuhause für Frauen der gefährlichste Ort sein kann und wir wissen durch die aktuelle Dunkelfeldstudie des Landes auch, dass es eine sehr hohe Dunkelziffer gibt, da viele Opfer die Straftaten nicht anzeigen“. Umso wichtiger sei es, mit dem Runden Tisch gegen Häusliche Gewalt eine gute Infrastruktur an niedrigschwelligen und wirksamen Hilfsangeboten vorzuhalten. Den Kreis Euskirchen sehe er durch das vernetzte Arbeiten aller Akteure auf einem guten Weg.

Wer die Aktion unterstützen möchten, kann sich mit dem Aktionsschild fotografieren lassen und das Bild bei der Frauenberatungsstelle einreichen. Weitere Infos zu der Aktion sind zu finden unter www.hilfetelefon.de. Für Rückfragen steht Frau Ellen Mende von der Frauenberatungsstelle Euskirchen, Frauen helfen Frauen e.V., unter Telefon 02251 75140, zur Verfügung.

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Deutsche Venen-Liga e.V. und Das Patienten-Forum e.V. schließen Kooperationsvertrag

Bad Bertrich, 20.11.2020 – Krampfadern sind häufig – so häufig, dass Mediziner auch von einer Volkskrankheit sprechen. Seit 1988 informiert die Deutsche Venen-Liga e.V. als gemeinnütziger Verein rund um das Thema defekte Venen und klärt über mögliche Folgeerkrankungen auf. In Kooperation mit dem Verein „Das PatientenForum e.V.– Bundesverband für Patienten- und Versicherten-Interessen“, gegründet 2008, baut die Deutsche Venen-Liga ihre Aktivitäten aus. Der Grundsatz ‚Nur gemeinsam sind wir stark‘ gilt für beide Vereine – und für unsere Kooperation,“ sagt Manfred Pfeiffer, Präsident von Das Patienten-Forum e.V. „In der Vergangenheit haben wir bereits eng mit der Deutschen Venen-Liga zusammengearbeitet, mit dem Kooperationsvertrag wird dies künftig noch verstärkt.“„

Die Kooperation bildet einen wichtigen Meilenstein unserer gemeinsamen Arbeit. Sie ermöglicht es uns, künftig noch besser über die verschiedenen Venenleiden sowie über mögliche Untersuchungs- und Behandlungsmethoden zu informieren. Zudem erhalten die DVL-Mitglieder Zugang zu den umfassenden Kenntnissen von Das PatientenForum e.V. in verschiedensten Bereichen, zum Beispiel zu den Themen Patientenverfügung, Pflege im Alter und Rehasport bei beginnender bzw. bestehender peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK),“ sagt Petra Hager-Häusler, Geschäftsführerin der Deutschen Venen-Liga e.V. Krampfadern werden oft nicht ernst genommen.

Dabei sind sie keine bloßen Schönheitsmakel, sondern können zu ernsten Folgeerkrankungen wie einer schmerzhaften Venenentzündung, einer gefährlichen Thrombose oder zu kaum heilenden Wunden („offenes Bein“) führen. In der Regel lassen sich Venenerkrankungen gut behandeln. Da es aber viele verschiedene Methoden gibt, die zudem miteinander kombiniert werden können, rät die Deutsche Venen-Liga zu einer Behandlung durch Spezialisten.

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Nachwuchskünstler setzen sich kreativ mit der Umwelt-verschmutzung der Erde auseinander

Meckenheim, 20.11.2020 – Die Kinder der städtischen inklusiven Kindertageseinrichtung (Kita) Steinbüchel haben mit ihrem Kunstwerk einen Volltreffer gelandet und beim Bastelwettbewerb der Kreissparkasse (KSK) Köln den ersten Platz belegt. Ihre kreative Weltkugel-Spardose wurde neben den anderen gelungenen Arbeiten in der KSK-Filiale am Wachtbergring in Berkum ausgestellt.

„Auf die Sparschweine – fertig – los!“, anlässlich des Weltspartages waren die Meckenheimer und Wachtberger Kitas aufgerufen, sich an dem Bastelwettbewerb der Kreissparkasse zu beteiligen. Die Aufgabe bestand darin, ein Sparschwein selbst zu gestalten. Und so machten sich die Kinder der Kita Steinbüchel eifrig ans Werk. Es wurde geschnitten, geklebt und vor allem gekleistert, sodass eine Weltkugel entstand, der leider angesichts der zunehmenden Umweltverschmutzung die Luft ausgeht. Die Kinder beklebten ihre Weltkugel mit Bildern von wunderbarer, unberührter Natur, aber auch mit Bildern einer vermüllten und zerstörten Umwelt. Ein Playmobil-Müllmann, ein Junge und ein Mädchen halten ein Banner mit der Aufschrift „Die Welt hat keine Luft mehr!“ in der Hand – geschrieben von einem Vorschulkind. Diese Idee hatten die Kinder im Rahmen ihres Jahresprojektthemas „Müll und Nachhaltigkeit“, um sie nun erfolgreich umzusetzen.

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Gustav-Heinemann-Gesamtschule in Alsdorf als erste Bildungseinrichtung in Deutschland ausgezeichnet

Alsdorf, 20.11.2020 – Die Gustav-Heinemann-Gesamtschule (GHG) in Alsdorf kann sich über eine ganz besondere Auszeichnung freuen. Die Schule wurde als erste Bildungseinrichtung in Deutschland mit dem Schule:Global-Siegel ausgezeichnet. Dieses neue Siegel wird seit November 2020 an Schulen verliehen, die sich im besonderen Maße der Vielfalt und der interkulturellen Bildung verschreiben.

Bei der Gustav-Heinemann-Schule heißt das: Interkulturelle Bildung und Austausch sind fest im Schulprogramm integriert und werden aktiv durch ein Team von sieben Lehrerinnen und Lehrern gefördert. Des Weiteren unterstützt die Gesamtschule interkulturelle Bildung durch Workshops und Projekttage zum Thema Rassismus und Antisemitismus und pflegt Erasmus+ Schulpartnerschaften.

Der Schulleiter Ralf Bauckhage sagt dazu: „Wir freuen uns sehr, das Zertifikat als Bestätigung unserer langjährigen Arbeit zu erhalten! Bildungschancen und Partizipationsmöglichkeiten für Schüler*innen in internationalen Begegnungen zu eröffnen und damit Vielfalt gemeinsam zu leben (Motto der GHG) kann nun durch eine weitere Expertise von außen bereichert und unterstützt werden. Die Gustav-Heinemann-Gesamtschule steht für weltoffene Bildung!“

Schule:Global wird die Schule auf diesem Weg unterstützen. Die Gustav-Heinemann-Gesamtschule hat nicht nur das Schule:Global-Zertifikat bekommen: Der Schule wird ein Coach an die Seite gestellt, der die Schule bei der Umsetzung von weiteren interkulturellen Angeboten und Aktivitäten unterstützt. Die GHG erhält auch Zugriff auf exklusive Materialien, Arbeitsblätter, Methoden und Handreichungen, die im Unterricht verwendet werden können, um interkulturelle Bildung greifbar zu machen.

In der Gustav-Heinemann-Gesamtschule lernen Menschen mit unterschiedlicher Religion und Kultur gemeinsam. Interkulturelle Kompetenz und Diversität ist hier auch ein Mittel zur Inklusion und Integration. Die Teilnahme an einer internationalen Begegnung fördert nicht nur die Persönlichkeitsentwicklung, Selbstsicherheit, Vertrauen in eigene Fähigkeiten und soziale Kompetenz, sondern wirkt sich auch positiv auf die beruflichen Perspektiven junger Menschen aus.