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Ein Funken Hoffnung – Beeindruckende Nikolaus-Aktion der Wachtberger Landwirte

Wachtberg, 16.12.2020 – Mit Einbruch der Dunkelheit war am Sonntag, 06. Dezember 2020, der Nikolaus in Wachtberg unterwegs…und das nicht alleine. „Nikolaus“ Albert Michael Schmitz aus Wachtberg-Villip hatte zusammen mit Wachtberger Landwirten die beeindruckende Aktion „Ein Funken Hoffnung“  organisiert.

Mit circa 30 üppig weihnachtlich geschmückten und in der Dunkelheit leuchtenden  Traktoren ging es vom Einkaufszentrum zunächst zum Altenstift Limbach, um hier den Bewohnern ein bisschen „Hoffnung“ zu schenken. Mit im Gepäck hatte der Nikolaus auch Geschenke für die Seniorinnen und Senioren, die er dem Leiter des Altenstifts, Alexander Christian, und Pflegedienstleiterin Margarete Porn überreichte.

Christian: „Wir danken dem „Nikolaus“ Albert Michael Schmitz und allen Wachtberger Landwirten, die teilgenommen haben. Es bleibt nur noch Danke zu sagen. Danke für diesen tollen Einsatz in ermüdenden Zeiten, Danke für den Zuspruch, Danke für „wir sind für Euch da“, Danke für ein bisschen Normalität.
Es war ein wundervolles Erlebnis für alle Bewohner und Mitarbeiter, es war für unsere Augen und unsere Herzen ein Abend voller Lichter!“

Albert Michael Schmitz, Wachtberger Landwirt und Ratsmitglied, ist Mitinitiator dieser bundesweiten Aktion: „Wir wollen ein bisschen Licht und Hoffnung in diese düstere Zeit, in der nur wenig Besuche oder gar Weihnachtsfeiern erlaubt sind, bringen“. Schmitz ist stolz darauf, dass sich spontan so viele Kollegen seiner Idee angeschlossen und diese so fantasievoll umgesetzt haben. Herzlichen Dank auch an die Landhändler, Landmaschinenmechaniker, Handwerksfirmen und private Personen, die die Geschenke gesponsert haben. Allein die Friesland Campina Molkerei hat über 7000 Trinktütchen Kakao gestiftet.

Funken der Hoffnung: Margarete Porn (r.) und Alexander Christian (2.v.r) freuen sich mit einer Bewohnerin über die Geschenke des Nikolaus Albert Michael Schmitz (l.). Foto: Privat

Nicht nur die Augen der Senioren leuchteten, auch die großen und vor allem kleinen  „Zaungäste“, die am Straßenrand in Corona konformem Abstand dem wundervollen Spektakel folgten, waren mehr als beeindruckt und begeistert.

Nach dem Besuch im Limbachstift zog der leuchtende Traktoren-Tross weiter zu Wachtberger Kinderheimen…Augenleuchten war auch dort garantiert!

 

Alle waren sich einig: Respekt und Achtung für eine solch wundervolle uneigennützige Aktion des Wachtberger Landwirte. HERZLICHEN DANK für den „FUNKEN HOFFNUNG“.

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2080 Euro für Hilfsgruppe Eifel

Kall/Mechernich, 16.12.2020 – Maxi Brucker (14) verkaufte im Möbelhaus weihnachtliche Holz-Deko zugunsten krebskranker Kinder – Mit dem Großvater gebastelt – 1230 Euro gespendet – Weitere 850 Euro beim Backen von „Waffeln to Go“ des Brucker-Restaurants erlöst.

Corona machte auch dem geplanten Weihnachtsmarkt im Kaller Traditionsmöbelhaus Brucker einen Strich durch die Rechnung. Vorweihnachtlich ging es trotzdem zu im Möbelhaus, davon kündete schon der riesige Weihnachtsbaum im Foyer. Zeugnis für die ganz besondere Zeit vor der Geburt des Jesuskindes legte auch der 14-jährige Firmenjunior Maxi Brucker ab.

Der 14-jährige Maxi Brucker hat über Monate hinweg mit seinem Großvater weihnachtliche Holz-Deko gebastelt und zugunsten der Hilfsgruppe Eifel verkauft. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

An einem Stand im Eingangsbereich des Möbelhauses verkaufte der Filius selbstgebastelte Weihnachtsdeko zugunsten der Mechernich-Kaller Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämiekranke Kinder, unter anderem hölzerne Rentiere, Wichtel, Tannenbäume, Engel und andere Holzarbeiten.

Die Bastelarbeiten entstehen in der Werkstatt von Maxis Großvater Willi Frey in Zülpich, wo das Opa-Enkel-Gespann seit August fast jeden Nachmittag im Basteleinsatz war, um beim Weihnachtsmarkt am Möbelhaus ein großes Angebot präsentieren zu können.

Willi Greuel: „Auf Brucker ist Verlass!“

Waren im vergangenen Jahr Eichhörnchen-Häuschen der große Renner, so waren es in diesem Jahr kunstvoll gefertigte Schwibbögen, die insbesondere im Erzgebirge in der Vorweihnachtszeit oft zu finden

sind. Die Schwibbögen zeigen verschiedene zweidimensionale, mit der Laubsäge ausgeschnittene und beleuchtete Weihnachtsmotive in Bogenform. Schwibbögen und andere Motive fanden tatsächlich reißenden Absatz.

Unterstützung beim Geldeinnehmen für die Schützlinge der Hilfsgruppe Eifel bekam Maxi Brucker vom Team des Restaurants im elterlichen Möbelhaus. Chefkoch Ben Kromb sowie die Restaurant-Mitarbeiterinnen Nathalie Schmitz und Lea Schweizer servierten für den guten Zweck frische „Waffeln to Go“.

Am 14. Dezember nun übergaben Maxi Brucker und Chefkoch Ben Kromb die Erlöse ihrer Aktivitäten an den Hilfsgruppen-Vorsitzenden Willi Greuel aus Lückerath. Maxis Holzschmuck-Verkauf hatte einen Erlös von 1230 Euro ergeben, während das Waffel-Team von Ben Kromb auf einen Erlös von 850 Euro kam.

Bei der Entgegennahme der Gesamtspende von 2080 Euro lobte Willi Greuel das jahrzehntelange Engagement des Möbelhauses Brucker zugunsten der Hilfsgruppe. Greuel: „Seit unserem fast 30-jährigen Bestehen können wir uns auf die Unterstützung der Familie Brucker verlassen“.

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Landkreis Mayen-Koblenz unterstützt Projekt zur Sicherung der ärztlichen Versorgung

Mayen/Region/Kreis MYK, 16.12.2020 – Gruppenfamulatur soll Medizinstudenten für Mayen-Koblenz begeistern. Mayen-Koblenz zeichnet sich durch eine umfassende und flächendeckende medizinische Versorgung sowie durch Haus- und Fachärzte aus. Um dieses Angebot auch in Zukunft sicherzustellen, engagiert sich der Landkreis mit Nachdruck bereits heute dafür, Ärzte für die Nachbesetzung von Hausarztpraxen oder für den Einsatz in den hiesigen Krankenhäusern zu gewinnen. Ein 2020 erstmals erprobter Schritt ist die Teilnahme des Landkreises am Projekt „Gruppenfamulatur“ der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz. So haben in diesem Jahr bereits 18 Medizinstudenten einen Eindruck von der Arbeit im ländlichen Raum erhalten – und das mit Erfolg, wie uns Studenten und betreuende Ärzte im Gespräch versichern.

Die Famulanten Philip Klecker und Philipp Conzelmann (von links) zusammen mit Dr. Anja Klinghuber, Hausärztin in Bassenheim. Foto: Kreisverwaltung/Morcinek

„Es war sehr interessant und lehrreich. Und es hat riesigen Spaß gemacht, Patienten über einen längeren Zeitraum hinweg betreuen zu können“, sagt der 25-jährige Medizinstudent Philip Klecker. Gemeinsam mit seinem Kommilitonen Philipp Conzelmann (26) absolvierte er das im Studium verpflichtende Praktikum (Famulatur) in der hausärztlichen Praxis von Dr. Anja Klinghuber in Bassenheim. Beide studieren in Mainz und wollen Allgemeinmediziner werden. Für die vierwöchige Zeit der Famulatur wurde ihnen – sowie allen anderen Famulanten, die im Landkreis tätig waren – kostenlos Wohnraum durch die Städte und Verbandsgemeinden zur Verfügung gestellt. Ein Angebot, dass die Studenten nur allzu gern dankend annehmen.

Das bestätigen auch die drei Famulantinnen Sophie H., Eva C. und Johanna H., die ihr medizinisches Praktikum am St. Elisabeth Krankenhaus in Mayen abgeleistet haben. „Der kostenlose Wohnraum war ein großer Anreiz – finanziell hätten wir das allein nicht stemmen und so auch nicht hierher kommen können“, betont Johanna H. (25), die neben ihrem Studium in Mainz wie so viele Studenten jobben muss, um über die Runden zu kommen. Ein weiterer Ansporn, nach Mayen-Koblenz zu kommen, war laut Aussage der Medizinstudenten die Option, die Famulatur in der Gruppe anzutreten. „Es ist toll, dass man nicht ganz auf sich allein gestellt ist, sondern direkt Bezugspersonen hat“, sagt Johanna H., die ebenso wie ihre Mitstreiterinnen von der Famulatur selbst im St. Elisabeth Krankenhaus sehr angetan ist. „Hier ist es sehr familiär und wir sind herzlich aufgenommen worden. Man darf überall zuschauen und Fragen stellen“, berichtet die 22-jährige Eva C. „Und wir durften sogar in den PJ-Unterricht reinschnuppern“, spricht Sophie H. (23) jene Phase der Ausbildung an, die Medizinstudenten im „Praktischen Jahr“ durchlaufen.

Aber nicht nur die Gruppenfamulatur, auch Mayen-Koblenz selbst hat den auswärtigen Medizinstudenten insbesondere landschaftlich sehr gut gefallen. „Wir sind Traumpfade und Traumpfädchen gewandert und auch in Kontakt mit vielen netten Menschen gekommen – wenn man hier nur Urlaub gemacht hätte, würde man das nicht so intensiv erleben“, sagt die 25-jährige Johanna H. Und Philipp Conzelmann, der in Reutlingen (Baden-Württemberg) beheimatet ist, fügt hinzu: „So ländlich, wie immer alle sagen, ist es hier gar nicht.“

Ebenfalls vom Angebot der Gruppenfamulatur und der Arbeit als Mediziner im ländlichen Raum überzeugt ist Dr. Anja Klinghuber. Die Fachärztin für Innere Medizin hatte sich Ende 2013 dazu entschieden, die Praxis des damals verstorbenen Allgemeinmediziners Dr. Hans-Walter Schürmann in Bassenheim zu übernehmen und hat diesen Schritt seither nie bereut. „Ich weiß noch, als ich in meiner eigenen Famulatur an die Hand genommen wurde, dafür bin ich heute noch dankbar“, sagt Anja Klinghuber, die so etwas an die Ärzteschaft von morgen weitergeben kann. „Bei uns bekommen die Famulanten sowohl das landärztliche als auch die Arbeit einer modernen Praxis mit. Für uns ist es zwar zusätzlicher Zeitaufwand, doch eine gute Ausbildung ist enorm wichtig, daher würde ich jeder Zeit wieder Famulanten aufnehmen.“

Von den insgesamt 18 Famulanten im Kreis MYK wurden 10 im St. Elisabeth Krankenhaus und 2 in Hausarztpraxen in Mayen sowie 5 bei Hausärzten in der Verbandsgemeinde (VG) Weißenthurm und ein Famulant in einer Arztpraxis in der VG Maifeld mit der Versorgung von Patienten vertraut gemacht. In Kooperation mit der KV waren von Seiten des Landkreises Mayen-Koblenz auch zwei zentrale Veranstaltungen beziehungsweise Aktivitäten für die Teilnehmer der Gruppenfamulatur geplant, die angesichts der Corona-Pandemie allerdings abgesagt werden mussten.

Was ist ein Famulant?

Famulant bzw. Famulantin stammt vom lateinischen Wort famulus/famula ab und bedeutet soviel wie Gehilfe. Medizinstudenten sind verpflichtet als ebensolche Gehilfen zwischen dem ersten und zweiten Staatsexamen in der vorlesungsfreien Zeit eine insgesamt viermonatige Famulatur in Krankenhäusern und/oder Arztpraxen absolvieren. Ziel ist es, die Studierenden mit der ärztlichen Patientenversorgung vertraut zu machen und die praktische klinische Ausbildung kennenzulernen und zu vertiefen.

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Landesimpfzentrum in Grafschaft-Gelsdorf startklar – Warten auf Impfstoff im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler, 16.12.2020 – Die Zielvorgabe des Landes, am 15. Dezember mit den Impfzentren im Land an den Start zu gehen, wird im Kreis Ahrweiler voll erfüllt. Nun heißt es: „Warten auf den Impfstoff“. Ab wann und in welcher Menge ein Impfstoff in Deutschland zur Verfügung stehen wird, ist derzeit unklar. Es steht lediglich fest, dass ältere und chronisch kranke Menschen sowie bestimmte Berufsgruppen, wie beispielsweise medizinisches Personal, bei den wohnortnahen Impfungen Vorrang haben.

In einem vorbildlichen Zusammenwirken von Kreis und der Gemeinde Grafschaft wurden in den vergangenen Wochen die Räumlichkeiten in Grafschaft-Gelsdorf, die seit einigen Monaten als Corona-Ambulanz für die niedergelassene Ärzteschaft dienen, in ein Impfzentrum umgebaut. Landrat Dr. Jürgen Pföhler betont: „Die Einrichtung erfüllt alle Voraussetzungen eines Impfzentrums im Hinblick auf die vom Land genannten Kriterien. Diese reichen von der Barrierefreiheit und einer guten Erreichbarkeit über eine ausreichende Internetverbindung bis hin zur einzelnen Raumaufteilung. Sogar eine eigens eingerichtete Anbindung an den ÖPNV ermöglicht es, die Einrichtung auch ohne PKW zu erreichen. Das beim Land eingereichte Konzept zum Betrieb des Impfzentrums wurde vom Land geprüft und genehmigt. Die Kosten werden von Bund und Land getragen.“

Der Betrieb der Corona-Ambulanz wird nunmehr verlagert und auf dem Gelände in Grafschaft-Gelsdorf in eigens dafür angeschafften Containern weitergeführt. Auch das dort eingerichtete „Corona-Abstrichzentrum“ bleibt erhalten.

Dem Landkreis Ahrweiler obliegt die eigenverantwortliche Errichtung eines Impfzentrums sowie die Sicherstellung des Betriebs im Auftrag des Landes RLP. Damit der Kreis diesen Verpflichtungen nachkommen kann, wurden ein kommunaler Impfzentrumskoordinator des Kreises Ahrweiler, Fabian Schneider, sowie dessen Vertreter, Daniel Blumenberg, benannt. Die beiden Mitarbeiter des Gesundheitsamts der Kreisverwaltung Ahrweiler sind für die Organisation und Koordination des Impfzentrums verantwortlich. „Allerdings kann nicht jeder einfach vorbeikommen und sich impfen lassen“, erklären Fabian Schneider und Daniel Blumenberg. „Die Termine werden zentral auf Landesebene vergeben. Derzeit ist eine Anmeldung jedoch noch nicht möglich. Sobald dies der Fall ist, werden wir die Öffentlichkeit darüber informieren.“

Zusätzlich zur Impfung im Impfzentrum setzt das Land mobile Impfteams ein. Diese nehmen Impfungen von älteren und chronisch kranken Bewohnern in Senioren- und Pflegeeinrichtungen sowie von älteren Menschen außerhalb dieser Einrichtungen vor.

Schneider und Blumenberg koordinieren darüber hinaus – in Abstimmung mit dem Landesimpfstofflager – die Belieferung des Impfzentrums in der Grafschaft. Die Lagerung des Impfstoffs erfolgt in einem 700 Liter umfassenden Medikamentenkühlschrank bei minus 70 Grad. Ob ein Apotheker die Aufteilung des Impfstoffs vornehmen muss, wird derzeit geklärt. Neben der Impfstoffdisposition gehören unter anderem die Steuerung und der Einsatz des Personals zu ihren weiteren Aufgaben. Fabian Schneider und Daniel Blumenberg hierzu: „Bei der Organisation des täglichen Betriebs und der Dienstplangestaltung führt die Unwägbarkeit der jeweils zur Verfügung stehenden Impfstoffmenge dazu, dass wir täglich neue Überlegungen anstellen müssen, in welchem Umfang die Bürgerinnen und Bürger des Kreises geimpft werden können. Erst wenn die Priorisierung wer, wie, wann geimpft wird, feststeht, wird es hier mehr Klarheit geben.“

Fachbereichsleiterin Siglinde  Hornbach-Beckers und der Leiter des Gesundheitsamts, Dr. Stefan Voss, sind sich sicher, dass der Betrieb des Impfzentrums und die damit verbundenen Herausforderungen in den besten Händen liegen. „Wir werden auch diese Phase der Pandemie in bewährtem Miteinander bewältigen.“ In diesem Zusammenhang zeigt sich Landrat Dr. Pföhler beeindruckt vom Engagement der rund 200 Ärzte, Ärztinnen, Apotheker sowie der medizinischen Fachangestellten im Kreis, die sich in der Freiwilligendatenbank des Landes registriert und zur Durchführung der Schutzimpfung bereiterklärt haben.

Entsprechend der Vorgaben des Landes wird das Impfzentrum „rund um die Uhr“ von einer Sicherheitsfirma überwacht. Den Zuschlag auf eine zuvor erfolgte Leistungsausschreibung hat die Firma Rogard aus der Kreisstadt erhalten.

Für Achim Juchem, Bürgermeister der Gemeinde Grafschaft, und Fachbereichsleiter Friedhelm Moog von der Gemeindeverwaltung Grafschaft war es eine Selbstverständlichkeit, dem Kreis erneut bei der Pandemiebewältigung zur Seite zu stehen: „Wir werden die bewährte kommunale Zusammenarbeit gerne fortführen und freuen uns, dass die Gemeinde Grafschaft zum zentralen Ort für die Pandemiebekämpfung geworden ist. Daher haben wir gerne bei der Standortauswahl und Bereitstellung einer Liegenschaft und entsprechenden Räumlichkeiten unterstützt.“

Sichtlich zufrieden zeigt sich Landrat Dr. Pföhler: „Auch in dieser Phase der Pandemie ist der Kreis sehr gut vorbereitet. Ich freue mich, dass auch die Kreisgremien geschlossen hinter uns stehen und wir binnen kürzester Zeit die außergewöhnliche Herausforderung, ein Impfzentrum einzurichten, bewältigt haben.“

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Eifelgoldhalle in Landkern steht zum Impfen bereit

Landkern, 16.12.2020 – Seitdem Ende November die Eifelgoldhalle in Landkern als Impfzentrum für den Landkreis Cochem-Zell bestimmt wurde,  sind gerade einmal drei Wochen vergangen, in denen die leere Halle zu einem vollständig eingerichteten Impfzentrum umgebaut wurde.

„Im Landkreis Cochem-Zell sind wir ab sofort startklar. Sobald ein Impfstoff in Deutschland zugelassen und verteilt wird, können wir in Landkern mit dem Impfen beginnen“, betont Landrat Manfred Schnur.

Das Team rund um den Impfkoordinator Michael Stein hat in den letzten Wochen eine logistische Meisterleistung vollbracht. Neben einem Empfangsbereich und einem Bereich zur Aufklärung durch den Arzt wurden insgesamt zehn Impfkabinen eingerichtet, in denen der Impfstoff durch medizinisches Fachpersonal verabreicht werden kann. Zudem wurde ein Ruhebereich geschaffen, in dem die Impflinge nach der Impfung beobachtet werden. Für mögliche auftretende Komplikationen steht ein Erste Hilfe-Raum durch das DRK zur Verfügung. Zum Schluss erhalten die Geimpften beim Ausgang ihre Bescheinigung für das Impfbuch.

„Alle Helferinnen und Helfer haben in den letzten Wochen Großartiges geleistet. Ob morgens, mittags, abends oder am Wochenende – jeder hat angepackt, um unser Ziel, nämlich am 15.12.2020 startklar zu sein, zu erreichen“, so Michael Stein, Impfkoordinator und Mitarbeiter der Kreisverwaltung.

Die Bewältigung der Corona-Pandemie stellt eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar, bei der viele Bereiche gefordert sind. So betreibt die Verwaltung das Impfzentrum nicht alleine:

„Personell sind wir gut aufgestellt. Neben der Unterstützung durch die vier Verbandsgemeinden erhalten wir ebenfalls große Unterstützung durch Ärzte, Apotheker oder medizinisches sowie pharmazeutisches Fachpersonal. Doch auch im Außenbereich werden Personen für ordnende Tätigkeiten benötigt. Ob Parkplatz einweisen, Verkehr regeln oder für sonstige Fragen zur Verfügung zu stehen – jeder, der ehrenamtlich helfen möchte, kann sich gerne bei unserem Impfkoordinator melden“, erklärt der Kreischef.

Wann mit dem Impfen begonnen werden kann, ist derzeit noch unklar. Bis zu 200 Impfungen pro Tag können in Landkern bei einem Ein-Schicht-Modell durchgeführt werden. Je nach Öffnungszeiten und Schichtplänen ist die Kapazität noch ausbaufähig. Zu bedenken ist auch, dass noch genügend Impfstoff für die nach 21 Tagen notwendige zweite Impfung zur Verfügung stehen muss. Wie viele Personen zu Beginn tatsächlich geimpft werden können, hängt von der Menge des zugeteilten Impfstoffes ab.

Landrat Manfred Schnur sieht in der Impfung momentan die einzige Hoffnung und Chance, dass die geltenden Maßnahmen und Einschränkungen gelockert und nicht zuletzt ganz aufgehoben werden: „Einen weiteren Lockdown über die Feiertage wie Ostern oder Weihnachten im Jahr 2021 können wir der Gesellschaft nicht noch einmal zumuten. Ich hoffe sehr, dass wir noch in diesem Jahr mit einer Zulassung des Impfstoffes rechnen können“, erklärt Schnur.

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Landes-Impfzentrum Vulkaneifel in Hillesheim ist einsatzbereit – Für den Echtbetrieb fehlt nur noch der Impfstoff

Hillesheim, 16.12.2020 – „Das Landes Impfzentrum Vulkaneifel in Hillesheim ist einsatzbereit“ – das durfte Landrat Heinz-Peter Thiel zusammen mit dem Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Volker Schneiders, dem Leiter der Abteilung Kreisentwicklung Dieter Schmitz und dem Impfkoordinator Lucas Hürtgen heute vor Ort in der Markt und Messehalle der Stadt Hillesheim verkünden und die Abläufe in einem Pressetermin der Öffentlichkeit vorstellen.

Landkreis Vulkaneifel stellt Corona-Impfzentrum Vulkaneifel in der Markt und Messehalle der Stadt Hillesheim vor. Foto: Peter Doeppes

Vom Land wurde erwartet, dass die insgesamt 31 für Rheinland-Pfalz geplanten Impfzentren am 15. Dezember einsatzbereit sind und damit bei Vorhandensein eines Impfstoffes direkt starten können. „Wir sind froh, dass uns dieser logistische Aufwand innerhalb kürzester Zeit im Landkreis Vulkaneifel gelungen ist. Hier zeigt sich – wie bereits bei dem Aufbau der beiden Corona-Ambulanzen: Wenn es darauf ankommt, halten wir Vulkaneifler zusammen und können einiges auf die Beine stellen“, so Landrat Heinz-Peter Thiel bei der Vorstellung.

Der Organisator des Impfzentrums Dieter Schmitz (li) und der Impfkoordinator Lucas Hürtgen (mi) erklären den Ablauf im neuen Impfzentrum. Landrat Heinz-Peter Thiel (re) kann stolz auf seine Mitarbeiter sein. Die haben einen verdammt guten Job gemacht. Foto: Peter Doeppes

„Mein besonderer Dank gilt daher allen, die hier in den letzten Wochen mitgearbeitet und ihren Beitrag geleistet haben, besonders der Firma OK Messebau, Klaus Ofer, Scheid für den zuverlässigen und beherzten Aufbau, Anna-Carina und Marco Krebs von der Firma Linden-Reisen in Stadtkyll, die zusammen mit ihren Mitarbeiter*innen die administrativen und organisatorischen Aufgaben vor Ort übernehmen sowie meinen Mitarbeitern in der Kreisverwaltung“, so Heinz-Peter Thiel.

Für den Echtbetrieb fehlt derzeit noch der Impfstoff

Aktuell steht noch kein Impfstoff zur Verfügung. Es ist derzeit in Aussicht gestellt, dass über den Jahreswechsel eine Zulassung des Impfstoffes von der zuständigen Europäischen Arzneimittelbehörde EMA erfolgt und dann im Januar tatsächlich mit der Impfung begonnen werden kann. Eine zentrale Terminvergabestelle soll die Termine für die Corona-Impfung vergeben. Hierzu wird es eine beim Land Rheinland-Pfalz geschaltete Telefonnummer geben, über die die Terminvergabe erfolgen wird. Aktuell ist diese noch nicht bekannt. Sie wird veröffentlicht, sobald klar ist, wann mit den ersten Impfungen tatsächlich begonnen werden kann. Zutritt zum Impfzentrum erhält man nur über die landesweite noch bekanntzugebende Telefonnummer und eine vorherige Terminvereinbarung. Ohne Terminbestätigung und Impfberechtigung ist kein Zutritt möglich.

Die Hausarztpraxen impfen vorerst nicht. Grund hierfür ist, dass der derzeit in der Zulassung befindliche Impfstoff der Firma Biontech bei sehr tiefen Temperaturen um die -70 Grad transportiert und gelagert werden muss, was eines zusätzlichen logistischen Aufwandes bedarf.

Ablauf im Impfzentrum: In ersten Probeläufen wurde der Echtbetrieb am 15.12.2020 getestet.

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Lewentz: Bitburg erhält 735.000 Euro zur Entwicklung der Innenstadt

Bitburg/Mainz, 16.12.2020 – Die Stadt Bitburg (Eifelkreis Bitburg-Prüm) erhält in diesem Jahr aus dem Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren“ weitere 735.000 Euro Städtebaufördermittel für die laufende Entwicklung der Innenstadt. Das teilte Innenminister Roger Lewentz in Mainz mit. Land und Bund unterstützen seit 2012 die Entwicklung des Fördergebiets und haben seither 3,5 Millionen Euro bereitgestellt.

„Bitburg will die Mittel hauptsächlich für weitere Vorbereitungs- und private Modernisierungsmaßnahmen einsetzen. Außerdem plant die Stadt unter anderem, den Parkplatz am Grünen See neu zu gestalten. Diese Maßnahmen sind weitere Bausteine einer ganzheitlichen Entwicklungsstrategie, um Bitburgs Innenstadt zu stärken. Ab dem Programmjahr 2020 habe ich zudem den Fördersatz auf 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten angehoben. Das entlastet die Stadt finanziell“, so Lewentz.

Das Programm „Lebendige Zentren“ fördert die Erneuerung und Entwicklung von Innenstädten und Ortskernen, historischen Altstädten und Stadtteilzentren. Ziel ist die Stärkung der Zentren als nutzungsgemischte Orte für Wohnen, Arbeiten, Kultur und soziale Begegnung. „Die Innenstädte sind das Gesicht unserer Städte und Gemeinden, sie prägen die Identität eines Ortes und sind die Zentren unseres Miteinanders“, betonte der Minister.

Im Programmjahr 2020 sollen in der Städtebauförderung insgesamt rund 90 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln bereitgestellt werden. Im Zeitraum von 2010 bis 2019 profitierten rund 190 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften in Rheinland-Pfalz mit etwa 700 Millionen Euro von der Städtebauförderung.

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Regierungserklärung zum Shutdown – Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Wir helfen denen, die vom Shutdown besonders betroffen sind

Region/Mainz, 15.12.2020 – Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat heute in einer Regierungserklärung das Parlament informiert. Sie wendete sich dabei auch direkt an die Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer. Die Landesregierung unterstütze diejenigen, die in der schwierigen Phase des Shutdowns besonders belastet sind: Diejenigen, die Türen für Besucher und Publikum schließen müssen, genauso wie Eltern, Kinder und Jugendliche, denen Fernunterricht vieles abverlange. „Unsere Strategie hat drei Schwerpunkte.

Erstens: Wir schützen die älteren Menschen. Zweitens: Wir begleiten unsere Kinder und Jugendlichen so gut wie möglich durch die Krise. Und drittens tun wir alles, um Arbeitsplätze zu erhalten und die Zukunft unserer Wirtschaft zu sichern“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Shutdown vom 16. Dezember bis 10. Januar

Der Shutdown ab dem 16.12.2020 sei so bitter wie notwendig, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer, weil auch in Rheinland-Pfalz immer mehr Menschen an und mit COVID-19 sterben und immer mehr Menschen auch schwer an COVID-19 erkranken. „Je höher diese Zahl wird, desto kritischer gestaltet sich die Situation in den Krankenhäusern“, sagte die Ministerpräsidentin weiter. „Ab morgen werden wesentliche Bereiche des öffentlichen Lebens, des Handels und des Wirtschaftens geschlossen oder zumindest deutlich eingeschränkt.“ Das Datum 10. Januar sei nicht willkürlich gewählt, vielmehr schreibe das Infektionsschutzgesetz eine 4-wöchige Begrenzung von Maßnahmen solcher Tragweite vor. „Erst an Weihnachten sehen wir die Ansteckungen von heute. Und eine Entspannung in den Krankenhäusern ist frühestens für Mitte Januar zu erwarten. Wir alle müssen uns klarmachen: Wir kämpfen leider noch immer mitten in der zweiten Welle. Wir gehen nicht davon aus, dass sich der Alltag danach wieder schlagartig normalisiert“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Landesregierung unterstützt Testungen in Heimen

Kleine Teams sollen das Personal bei den Testungen zusätzlich unterstützen. So können auch Besucherinnen und Besucher in den Regionen mit erhöhter Inzidenz für mehr Sicherheit getestet werden. Rettungs- und Hilfsorganisationen könnten hier helfen, dazu ist die Landesregierung in Gesprächen. „Sobald der erste Impfstoff zur Verfügung steht, werden wir in Rheinland-Pfalz mit mobilen Teams in den Alten- und Pflegeheimen mit den Impfungen beginnen“, versicherte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Denn die rund 40.000 Menschen in den Alten- und Pflegeheimen in Rheinland-Pfalz seien besonders gefährdet. „Deshalb unterstützen wir die Alten- und Pflegeheime mit besonderen Maßnahmen. Rheinland-Pfalz hat umgehend die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass in den Einrichtungen die Mitarbeitenden einmal in der Woche, in Hotspots zweimal wöchentlich getestet werden müssen. Die Bewohner und Bewohnerinnen haben einmal in der Woche die Möglichkeit zum Test.“

Schulen und Kita sind offen für Eltern und Kinder, die Betreuung benötigen

„Junge Menschen und ihre Familien zu unterstützen ist für uns eine Herzensangelegenheit. Auch in dieser schwierigen Zeit lassen wir die Eltern und Kinder, die Betreuung und Unterstützung benötigen, nicht alleine. Nicht die vielen Menschen, die arbeiten und so unser Land am Laufen halten. Auch Alleinerziehende und die, die beengt wohnen, bekommen unsere Unterstützung, damit ihre Kinder auch im Shutdown gut und sicher betreut sind. Kein Kind soll Verlierer der Pandemie werden. Das heißt konkret: Gestern und heute war Zeit für Lehrer und Lehrerinnen, mit ihren Schülern zu besprechen, was sie brauchen für den Fernunterricht nach den Weihnachtsferien. Mittwoch, Donnerstag und Freitag bleiben Lehrer und Lehrerinnen in der Schule, um für die Schüler und Schülerinnen da zu sein, die nicht zu Hause bleiben können“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Zu den Kitas sagte sie weiter: „Wir müssen für die Kleinen eine gute und sichere Betreuung gewährleisten. Dass die Kitas während dieser nie dagewesenen Lage weiter offen sein können, verdanken wir ganz besonders den Fachkräften. Das hohe Engagement und die große Professionalität, mit denen sie seit Beginn der Pandemie dazu beitragen, dass unsere Kinder weiterhin frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung erfahren, ist außerordentlich. Für diese Arbeit bedanken wir uns von Herzen.“

Arbeitsplätze und Wirtschaft sichern

Der harte Shutdown führe dazu, dass einige Wirtschaftsbereiche bis ins nächste Jahr hinein erhebliche Einschränkungen ihres Geschäftsbetriebes hinnehmen müssten. Für die betroffenen Unternehmen, Soloselbständigen und selbständigen Angehörigen der Freien Berufe stelle der Bund die verbesserte Überbrückungshilfe III bereit, um Unternehmen und Beschäftigung zu sichern. Der mit den Schließungsanordnungen verbundene Wertverlust von Waren und anderen Wirtschaftsgütern im Einzelhandel und anderen Branchen soll aufgefangen werden, indem Teilabschreibungen möglich gemacht werden. „Im Übrigen bitte ich die Bürger und Bürgerinnen: Bestellen Sie bei Ihrem örtlichen Einzelhandel. Unterstützen Sie die lokalen Geschäfte in Ihrer Umgebung. Die allermeisten bieten Abhol- oder Lieferservice an,“ appellierte Ministerpräsidentin Malu Dreyer an die Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen.

Perspektive ab dem 10. Januar

Die Landeregierung berate mit den Ländern und dem Bund, wie es nach dem 10. Januar weitergehen könnte. Aber eine verlässliche Prognose, wie hoch am 10. Januar die Neuinfektionen sind, könne niemand seriös abgeben. „Das Virus ist tückisch und zwingt uns dazu, auf nahe Sicht zu fahren. Wir werden uns in Rheinland-Pfalz bestmöglich auf verschiedene Szenarien vorbereiten – in engem Austausch mit unseren Partnern und Partnerinnen. Und selbstverständlich auch mit Ihnen als Abgeordnete,“ sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Weihnachten stehe vor der Tür. Ein Fest, das nun ganz anders geplant werden müsse. Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Wir sollten uns auch in dieser schwierigen Phase der Pandemie nicht von Furcht leiten lassen, sondern von der Zuversicht. Erinnern Sie sich an das Frühjahr und was Sie alle getan haben, um gemeinsam Corona unter Kontrolle zu bringen. Machen Sie es bitte wieder genauso. Rheinland-Pfalz steht zusammen, wenn es schwierig wird. Nur gemeinsam bekommen wir Corona unter Kontrolle. Und gemeinsam werden wir auch die Härten der nächsten Wochen bewältigen. Ich danke Ihnen!“

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Vorverkauf für Klangwelle 2021 in Bad-Neuenahr heute gestartet: Tickets für 2020 sind auch für die Shows 2021 gültig

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 15.12.2020 – Neues Jahr, neue Klangwelle-Show: Heute, Dienstag, 15. Dezember, um 10 Uhr begann der Vorverkauf für die acht Klangwelle-Veranstaltungstage 2021. Wer Klangwelle-Tickets für das kommende Jahr zu Weihnachten verschenken möchte, hat also ab dem 15. Dezember die Möglichkeit, Tickets zu kaufen. Die einzigartige Show aus Wasser, Feuer, Laser, Licht und Musik wird im kommenden Jahr vom 7. bis 10. Oktober sowie 14. bis 17. Oktober Besucher im Kurpark Bad Neuenahr begeistern. Für alle, die die Show gerne bequem auf einem Sitzplatz sehen möchten, gibt es eine gute Nachricht: 2021 wird eine deutlich größere Fläche bestuhlt sein als bisher.

Die Klangwelle begeistert jährlich Besucher im Kurpark Bad Neuenahr. Foto: Copyright: © Dominik Ketz

„Nachdem wir die Klangwelle 2020 schweren Herzens aufgrund der Corona-Pandemie absagen mussten, blicken wir positiv in das neue Jahr und freuen uns darauf, unseren Gästen dann wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern zu können“, sagen Christian Senk und Jan Ritter, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH.

Mehr Sitzplätze vor dem Showbecken

Beliebt waren in den vergangenen Jahren die Sitzplätze am großen Kurpark-Springbrunnen, der ebenfalls als Becken für die Klangwelle-Show diente. Dieser wird 2021 im Rahmen der Umbaumaßnahmen im Kurpark für die Landesgartenschau 2022 verlegt, wodurch sich vor dem großen Showbecken mehr Platz für Sitzmöglichkeiten ergeben.

Angeboten werden Tickets in den drei Kategorien „Stehplätze“, „Sitzplätze am Showbecken“ und „KlangLounge Parterre“. Tickets zum Preis ab 15,20 Euro sind online erhältlich unter www.die-klangwelle.de, können telefonisch unter 0228-50 20 10 bei Bonnticket bestellt oder bei den jeweiligen Vorverkaufsstellen erworben werden. Kultur- und Gästekarten-Inhaber erhalten Sonderkonditionen. Die Sitzplätze am Showbecken sind nummeriert, aber nicht überdacht. In der KlangLounge Parterre genießen die Besucher auf der erhöhten und überdachten Terrasse einen hervorragenden Blick auf die Show. Das Obergeschoss der KlangLounge steht für Firmenveranstaltungen und Exklusiv-Events zur Verfügung. Das Eventgelände im Kurpark öffnet jeweils um 18 Uhr mit einem breiten gastronomischen Angebot und einem musikalischen Vorprogramm, bevor um 20 Uhr die Show beginnt.

 Tickets für 2020 auch 2021 gültig

2020 konnte die Klangwelle-Show aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht stattfinden. Wer sich für 2020 ein Klangwelle-Ticket gesichert hatte, kann damit nun die Klangwelle 2021 besuchen. Denn die Tickets behalten für den jeweiligen Abend am zweiten und dritten Oktober-Wochenende 2021 ihre Gültigkeit. Ein Beispiel: Mit einem Ticket, das für Samstag, 10. Oktober 2020, ausgestellt wurde, können Ticketinhaber die Show am Samstag, 9. Oktober 2021, besuchen.

Sollten Ticketinhaber an dem neuen Datum 2021 verhindert sein, kann die Eintrittskarte auf einen anderen verfügbaren Termin oder eine andere Kategorie umgebucht werden. Bei einer Umbuchung innerhalb der gebuchten Preiskategorie fallen keine zusätzlichen Kosten an. Wurde das Ticket online gebucht, kann einfach ein Umbuchungswunsch zusammen mit den eingescannten Eintrittskarten per E-Mail an order@derticketservice.de gesendet werden. Wurde die Eintrittskarte in einer der Vorverkaufsstellen erworben, können sich Ticketinhaber an die jeweilige Vorverkaufsstelle wenden. Sie müssen lediglich die Original-Eintrittskarte vorweisen und können dann entsprechend umbuchen. Die Marketing GmbH bittet darum, die Tickets möglichst bis zum 30. Juni 2021 umbuchen zu lassen.

Aufgrund der Übertragung von Tickets aus 2020 für die Veranstaltung 2021 ist es möglich, dass nicht mehr alle Kategorien an allen Veranstaltungstagen 2021 verfügbar sind.

Weitere Informationen zu Tickets unter www.die-klangwelle.de

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200 Schoko-Nikoläuse für Kindergärten

Kall, 15.12.2020 – Überraschung des Vereins zur Erhaltung der Gaststätte Gier für die drei Kindergärten im Kaller Ortskern: Die Vorstandsmitglieder Peter Berbuir und Reiner Züll überbrachten am Montagmorgen rund 200 Schokoladen-Nikoläuse an das Familienzentrum „Kindergarten Grünschnabel“, an den Kindergarten „Kallbachfrösche“ und an den integrativen Kindergarten „St. Nikolaus“.

Im integrativen Kindergarten St. Nikolas bedankt sich die Leiterin Heidi Zander für die süßen Geschenke. Ihre Schützlinge schmücken seit Jahren vor dem Weihnachtsmarkt im Saal Gier den Tannenbaum mit selbst gebasteltem Christbaumschmuck. Foto: Angelika Züll/pp/Agentur ProfiPress

Die Aktion hatte den Hintergrund, dass der alljährliche Weihnachtsmarkt im Gasthaus Gier in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte. Bei den bisherigen Märkten war stets der Nikolaus anwesend gewesen, um die Kinder mit süßen Sachen zu beschenken. Damit die Kaller Kinder dennoch nicht auf kleine Geschenke verzichten müssen, entschied sich der Verein, den Kindergartenkindern die Schoko-Nikoläuse in die Kitas hinzubringen.

Mit Abstand und Maske übergaben die Gier-Vorstandsmitglieder die Schoko-Präsente an die Kindergärtnerinnen. Foto: Angelika Züll/pp/Agentur ProfiPress

Mit Abstand und Maske übergaben die Vorstandsmitglieder die Nikoläuse an die Kita-Mitarbeiterinnen, die die süßen Gaben anschließend an die Kinder weitergaben.

Besonders im integrativen Kindergarten St. Nikolaus war man enttäuscht gewesen, dass der Weihnachtsmarkt in diesem Jahr nicht stattfinden konnte. Seit Bestehen des Gier-Weihnachtsmarktes hatten die Kinder dieser Kita stets das Schmücken des Weihnachtsbaumes im Saal Gier übernommen und dafür eigenen Schmuck hergestellt. Bei der Übergabe der Nikoläuse zeigte sich Kita-Leiterin Heidi Zander zuversichtlich, dass de Kinder den Baum im nächsten Jahr wieder schmücken können.