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Angela Merkel trägt TechniSat FFP2-Masken

Daun, 17.12.2020 – In den letzten Tagen und Wochen konnte man mehrfach unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel im Fernsehen und in der Presse mit FFP2-Masken von TechniSat sehen. Das war bei verschiedenen Auftritten in Berlin der Fall sowie bei der Verkündigung der neuen verschärften Lockdown-Maßnahmen am Sonntag, dem 13.12.2020. Auch bei einem Treffen in Brüssel trug die Kanzlerin TechniSat FFP2-Masken. Diese werden hergestellt bei der TechniSat Vogtland GmbH im sächsischen Schöneck. Das für die Produktion der Masken benötigte Meltblown-Vlies wird bei der Firma TechniForm GmbH in Nerdlen (Verbandsgemeinde Daun im Vulkaneifel-Kreis) hergestellt.

Beide Firmen gehören der LEPPER Stiftung. In Nerdlen sind seit mehreren Monaten mehrere Meltblown-Vliesanlagen in Betrieb. In Kürze werden es insgesamt sechs Maschinen sein. Bei der TechniSat Vogtland GmbH sind insgesamt sieben Maskenproduktionslinien installiert worden. Da es am Standort zumindest zeitweise schwierig ist genügend Personal für den Mehrschichtbetrieb zu finden, hat sich die TechniSat-Geschäftsleitung dazu entschlossen weitere vier Maskenfertigungslinien bei einem thüringischen Maschinenbauer zu bestellen. Diese sollen im Januar 2021 bei der TechniSat Teledigital GmbH in Staßfurt bei Magdeburg (Sachsen-Anhalt) installiert werden. Die TechniSat Teledigital GmbH in Staßfurt gehört ebenfalls zu 100 % der LEPPER Stiftung.

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„Jetz böss Du drahn!“ Hommage auf Fritz Koenn

Blankenheim/Hellenthal, 17.12.2020 – Heimatgefühl und Humor prägen die Hommage auf den Eifeler Schriftsteller Fritz Koenn, die jetzt mit Unterstützung der VR-Bank Nordeifel eG und der Gemeinde Hellenthal erschienen ist.

„Eefeler Stöckelcher – Manni Lang trifft Fritz Koenn“ ist eine kommentierte Neuauflage von Koenns Erstlingswerk von 1959 – mit 48 Gedichten, Erzählungen und Sketchen rund um seine Eifeler Heimat. Neu sind den „Stöckelcher“ vorangestellte, gutgelaunte Mini-Essays von Manfred „Manni“ Lang, der seit seiner Jugend als Rezitator von Koenns Geschichten auf der Bühne steht.

Präsentieren die Hommage auf Fritz Koenn (von links): Mark Heiter, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Nordeifel eG, Wilfried Knips, gebundener Vertreter von Hellenthals Bürgermeister Rudolf Westerburg, Autor und Mundartexperte Manni Lang, Verleger Ralf Kramp und Künstler Rolf A. Kluenter. Foto: Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress

Das Sahnehäubchen aber ist ein Film des aus Bürvenich stammenden und in Shanghai lebenden Filmemachers und Künstlers Rolf A. Kluenter, in dem die Geschichten in Bildern eingefangen werden und auch Weggefährten des Eifeldichters zu Wort kommen.

Treffsicher und liebevoll aufs Maul geschaut

„Kein Schriftsteller der Nordeifel hat seiner Heimat so treffsicher, hintersinnig und liebevoll aufs Maul geschaut und ihr sein gesamtes literarisches Schaffen gewidmet“, heißt es in der Beschreibung des KBV-Verlags, der das 144 Seiten starke Buch mit DVD herausgegeben hat.

Verleger Ralf Kramp zeigte sich auf Anhieb von den „Eefeler Stöckelcher“ fasziniert. Das neue Buch sei nun „Mundart in bekömmlicher Form“ zum Lesen. Dass die Mundart-Geschichten auch für Ohr und Auge in dem beiliegenden Film verwirklicht werden konnten, sei besonders schön.

Tatsächlich kam die Idee, dem Eifeler Autor ein filmisches Denkmal zu setzen, von Rolf A. Kluenter. Er bezeichnet den 93-Jährigen, der mit Ehefrau Maria in Königswinter lebt, als den „Mark Twain der Eifel“. Beeindruckt hatten ihn nicht nur Schlagfertigkeit und Humor des gebürtigen Hellenthalers, sondern vor allem dessen treffende Beobachtungsgabe beim Blick auf seine Heimat und deren Bewohner mit ihren Eigenarten.

Davon zeugt auch der imaginäre Briefwechsel zwischen „Ferkes Wellem“ und „Tant Dresje“, der vielbeachtet von der Leserschaft jede Woche im Lokalteil der Kölnischen Rundschau abgedruckt wurde – von 1953 bis 2020.

Weggefährten kommen zu Wort

Die „Eefeler Stöckelcher“ werden in der Neuauflage von Manni Lang kommentiert und mit kurzweiligen Anekdoten versehen. Im Film werden die Geschichten außerdem in Szene gesetzt. Manni Lang fungiert dabei als Schauspieler, Rolf A. Kluenter als Filmemacher. Vor einem Greenscreen wurden die Szenen gedreht und nachträglich mit passenden Hintergründen versehen – vom vollgestellten Speicher bis zum aufziehenden Gewitter.

Zu Wort kommen im Film auch Weggefährten von Fritz Koenn: Verleger Ralf Kramp, Hellenthals Bürgermeister Rudolf Westerburg, dessen Vertreter Wilfried Knips, die Eifel-Gäng, Eifel-Troubadour Günter Hochgürtel, Liedermacher Erich Hermes, der einige Gedichte Koenns vertont hat, und Mark Heiter, der Vorstandsvorsitzende der VR-Bank Nordeifel.

Die VR-Bank Nordeifel gehört zusammen mit der Gemeinde Hellenthal und der Presse- und Öffentlichkeitsarbeits-Agentur „ProfiPress“ zu den Sponsoren der gedruckten und gefilmten Hommage auf Fritz Koenn.

Tatsächlich hatte Fritz Koenn vor einigen Jahren im Auftrag der VR-Bank Nordeifel deren Unternehmensphilosophie ins Eifeler Platt übersetzt. Mark Heiter: „Es war uns eine Herzensangelegenheit, dieses Projekt zu unterstützen.“ Als Hausbank der Region fühle man sich schließlich mit der Eifel verwachsen.

„Maach wegger!“

 Wilfried Knips, gebundener Vertreter des Bürgermeister der Gemeinde Hellenthal und Pilger-Freund von Fritz Koenn, sieht den Eifeler Schriftsteller sogar als Kulturbotschafter. Von Anfang an habe Fritz Koenn sich dafür eingesetzt, die Mundart zu etablieren – auch in Zeiten, in denen es verpönt gewesen sei, Plattdeutsch zu sprechen. Fritz Koenn selbst äußerte sich zufrieden, aber bescheiden zu dem Gemeinschaftsprojekt: „Moet ihr su ne Bohei ömm mich maache?“

Die „Eefeler Stöckelcher“ hatte er 1959 als erste Sammlung von Geschichten und Gedichten aus der Eifel selbst drucken lassen, um das schmale Heft von Haus zu Haus zu verkaufen. In der im Film festgehaltenen Begegnung zwischen Fritz Koenn und Manni Lang – den er als seinen legitimen Nachfolger auserkoren habe – vollzieht sich schließlich eine symbolische Übergabe des Werkes mit den Worten „Jetz böss Du drahn! Maach wegger!“.

Manni Lang: „Das Buch und der Film sind ein Geschenk an die Region und gleichzeitig ein Zeichen dafür, wie sehr die Menschen dieses Landstrichs an Fritz Koenn hängen. Es war uns wichtig, dass er das zur Kenntnis nehmen kann.“

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Stadtbücherei Alsdorf schließt über Weihnachten und Silvester – Ab 5. Januar wieder geöffnet

Alsdorf, 17.12.2020 – Bald ist es schon so weit, es geht mit großen Schritten auf Weihnachten zu und die Stadtbücherei wird zwischen den Feiertagen geschlossen bleiben. Bis zum 23. Dezember das Team der Stadtbücherei aber weiter zu den gewohnten Öffnungszeiten für die Leserinnen und Leser da, so dass sich alle für die Feiertage mit genügend Medien eindecken können.

Es gibt jede Menge weihnachtliche Geschichten sowohl zum Lesen wie auch zum Hören und Anschauen und wer gerne andere Themen zur Entspannung und zum gemütlichen Zeitvertreib sucht, wird mit Sicherheit in der Alsdorfer Bücherei fündig werden.

Nach den Feiertagen ist die Stadtbücherei ab Dienstag, 5. Januar 2021, wieder geöffnet.

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Jugendbeirat Mayen gibt Kleiderpakete an der Tafel aus

Mayen, 17.12.2020 – Kürzlich verteilten Streetworkerin Sarah Sondermann, der Arbeitskreis „Jugendbeirat“ sowie die Netzwerk Flüchtlingshilfe im Raum Mayen und die Mayener Tafel Zettel bei der Mayener Tafel, sodass es Familienmitglieder möglich war ihre Kleidergröße einzutragen um dann zusammengestellte Kleiderpakete zu erhalten. Denn aufgrund der Corona-Pandemie war es in diesem Jahr nicht möglich den 6. Kleiderbasar durchzuführen.

In mehreren Wochen wurden über 100 Kleiderpakete zusammen gepackt. Im Anschluss wurden diese Kleiderpakete bei der Mayener Tafel an die Bürger verteilt.

„Unser Dank gilt der Firma Küster, die diese Aktion mit Kleider- und Sachspenden unterstützt haben und natürlich auch allen privaten Spendern“, so Sarah Sondermann für das Organisationsteam. Eine große Auswahl an Neuware und gut erhaltener Second-Hand-Kleidung stand zur Verfügung.

„Im nächsten Jahr hoffen wir den 6. Basar auf jeden Fall wieder durchführen zu können “, sind sich die Verantwortlichen einig.

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Situation in den Pflegeheimen spitzt sich zu: Fachkräfte in einem Gesundheits- oder Pflegeberuf können sich beim Freiwilligenregister NRW registrieren lassen!

StädteRegion Aachen, 17.12.2020 – Die Corona-Krise stellt unser Land und damit auch das Gesundheitswesen vor ungeahnte und große Herausforderungen. Besonders dramatisch ist die Situation derzeit in vielen Alten- und Pflegeheimen. Alleine in der StädteRegion Aachen sind derzeit sechs Einrichtungen von Ausbrüchen mit mehr als 10 Bewohnerinnen und Bewohnern betroffen. Insgesamt sind 198 Bewohnerinnen und Bewohner infiziert, 30 mehr als am Vortag. Hinzu kommen Ausfälle von derzeit 67 Mitarbeitenden, die infiziert sind, und diejenigen, die in Quarantäne sind. Schon jetzt sehen sich mindestens drei Einrichtungen in der StädteRegion kaum noch in der Lage, die Versorgungssicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner zu gewährleisten.

In diesen akuten Fällen ist es wichtig, die Versorgungsstrukturen kurzfristig personell verstärken zu können. Ein wichtiges Instrument dafür ist das neu geschaffene Freiwilligenregister des Landes Nordrhein-Westfalen. „Wir wenden uns mit unserem Hilferuf an alle Menschen mit einer relevanten Ausbildung“, so der städteregionale Gesundheitsdezernent Dr. Michael Ziemons und bittet um rasches Handeln: „Bitte tragen Sie sich in das Freiwilligenregister ein, damit wir dort helfen können, wo die Not am größten ist.“ Bei aller Sorge versichert er jedoch auch: „Wir sind in den dramatischsten Fällen bereits dabei, Lösungen zu organisieren. Niemand darf und wird in den Einrichtungen alleine gelassen werden!“

Fachkräfte aus allen Gesundheitsberufen wie z.B. Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger, Medizinische Fachangestellte, Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter, aber auch Angehörige anderer Gesundheitsfachberufe sowie Verwaltungskräfte des Gesundheitswesens, die in der Corona-Krise helfen wollen, können sich in das Freiwilligenregister des Landes Nordrhein-Westfalen eintragen (www.freiwilligenregister-nrw.de).

Mit der Eintragung in das Freiwilligenregister ist keine Verpflichtung verbunden! Es geht zunächst darum, die grundsätzliche Bereitschaft zur Mitarbeit zu signalisieren. Auf dieser Seite werden in einem ersten Schritt lediglich persönlichen Kontaktdaten sowie Informationen über Qualifikationen und Einsatzmöglichkeiten hinterlegt.

Im Bedarfsfall werden die Freiwilligen vom Krisenstab oder von einer Einrichtung konkret angesprochen, um etwaige Einsatzmöglichkeiten und spätere Aufgaben zu besprechen. Danach kann man selbst entscheiden, wo, wie und in welchem Umfang man eingesetzt werden möchte. Die Bereitschaft sowie die persönlichen Daten kann man jederzeit löschen lassen.

Arbeitgeber müssen die Menschen, die sich freiwillig zur Verfügung stellen, für die Dauer ihres Einsatzes bei vollem Lohn freistellen und erhalten den gezahlten Arbeitslohn durch das Land NRW erstattet. Auch für Selbständige gibt es Erstattungsmöglichkeiten. Den Freiwilligen darf durch ihre Freistellung kein beruflicher Nachteil entstehen.

Antworten auf die wichtigsten und häufigsten Fragen im Zusammenhang mit dem Freiwilligenregister haben wir in einer FAQ-Liste zusammengestellt, nachzulesen unter: www.staedteregion-aachen.de/corona.

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Lückerather Grundschüler packten 115 Hilfepakete für bedürftige Familien der Mechernicher „Tafel“

Mechernich/Lückerath, 17.12.2020  – Zwei Dutzend Kinder schleppten Pakete zum Lieferwagen der Mechernicher „Tafel“, der auf dem Schulhof geparkt hatte. Eine Schülerin zählte. „Kannste schon bis Hundert?“: Die Frage lag dem Reporter auf der Zunge, aber die Drittklässlerin konnte souverän sogar bis 115. Denn so groß war die Zahl der dieses Jahr gespendeten Pakete für bedürftige Mechernicher Familien. „Ein neues Rekordergebnis“, staunten Rektorin Sonja Daniels und Ganztagsschulorganisatorin Mary Böhmer wie aus einem Mund.

Auf dem Schulhof Lückerath: „Tafel“-Mitarbeiter Günther Brenig nimmt die ersten Pakete im Frachtraum des „Tafel“-Lieferwagens aus Mechernich entgegen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

„Sonst waren es immer so 70, 80 Pakete vor Weihnachten, die die Grundschule Lückerath der »Tafel« stiftete“, pflichtete Wolfgang Weilerswist bei, der Chef der Mechernicher „Tafel“ und des NRW-Dachverbandes dieser wohltätigen Hilfsorganisation: „Es scheint, dass die Menschen in diesen pandemischen Zeiten enger zusammenrücken und noch mehr aneinander und an andere denken, die sie zwar nicht kennen, aber von denen sie wissen, dass es ihnen wirtschaftlich nicht gut geht“.

Das Lückerather Päckchen-Pack-Projekt vor Weihnachten geht auf die Grundschullehrerin Adelheid Weiß-Kanonenberg und das Jahr 2008 zurück. „Von da stammt jedenfalls der älteste Elternbrief in der Sache, den wir im Computer haben“, so Schulleiterin Sonja Daniels. Auch sie und ihr Kollegium freuen sich außerordentlich über die wachsende Spendenfreudigkeit ihrer 200 Schüler und deren Familien.

Auch Awo, Kirche, Gymnasium und „Sportwelt“ packen Hilfspäckchen

„Auch die Arbeiterwohlfahrt-Kindergärten Mechernich-Nord und Alte Barbaraschule, das Gymnasium am Turmhof und die katholische Kirchengemeinde Mechernich sowie die Sportwelt Schäfer in Kommern beteiligen sich mit eigenen Päckchen-Pack-Aktionen für unsere hilfsbedürftigen Familien vor Weihnachten“.

Die Lückerather Pakete waren von den Spendern gekennzeichnet worden, je nach dem, ob der Inhalt eher für Senioren oder Familien mit Kindern geeignet ist. „Mit Hörbuch für Kinder“, stand auf einem, oder „Für Familien mit Jungs zwischen sieben und neun Jahren“ oder „Für Mädchen“.

Bis zur Zählung beim Aufladen der Pakete auf den Lieferwagen der Mechernicher „Tafel“ wussten Sonja Daniels und ihr Kollegium selbst nicht, wie viele Pakete die Kinder während der Adventszeit nach und nach auf die Bühne der kleinen Aula gestellt haben würden. Im Bühnenbild hatten die Lehrerinnen und Lehrerinnen selbst gestaltete Bilder in Schuhkartons aufgehängt, die mit 1 bis 24 nummeriert waren und von denen jeden Tag ein Deckel gelüftet wurde.

„Ein Adventskalender fürs Gemüt“ nannte Sonja Daniels diese sich als segensreich entpuppende Einrichtung. Denn mit jedem neuen Türchen, das Schulhausmeister Michael Pelster allmorgendlich aufmachte, legte er auch eine CD mit adventlicher Musik auf. „Viele Kinder blieben und bleiben erst mal ein paar Minuten vor der Bühne mit den Päckchen und mit dem Adventskalender stehen und lauschen der Musik. Die sind dann schon ganz runtergekommen und ruhig, wenn der Unterricht anfängt…“

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Formulare jetzt online ausfüllen – Mechernicher Stadtverwaltung wird digitaler

Mechernich, 17.12.2020 – Die Stadtverwaltung wird digitaler: Seit Mitte November können die ersten Formulare der Stadt Mechernich nun online, also direkt am heimischen Computer, ausgefüllt werden.

Abrufbar sind die Datenblätter auf www.mechernich.de unter dem Stichwort „Formulare“. Einmal ausgefüllt können sie dann per Mail übermittelt werden. Ausgenommen sind allerdings Dokumente, die eine beglaubigte Unterschrift benötigen.

„Das Einreichen von Anträgen und Vordrucken wird für den Bürger enorm erleichtert“, erklärt Fotini Bung, Projektleiterin der Steuerungsgruppe „Digitalisierung“ der Stadtverwaltung. Bisher musste das Dokument in pdf-Format zuerst aufwendig ausgedruckt, von Hand ausgefüllt, per Post oder Scan übermittelt oder persönlich eingereicht werden.

Angeboten wird der neue Service zum Beispiel für Bauanträge, Stundung von Steuern und Gebühren, Erfassung von Hunden, die Bestellung von Urkunden beim Standesamt oder die Vollmacht zur Abholung von Personalausweisen, aber auch für etliche weitere Behördenthemen.

Prozess der Digitalisierung

Die Online-Formulare sind ein erster wichtiger Schritt, doch weitere sollen folgen. Von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick wurde eine separate Steuerungsgruppe „Digitalisierung“ ins Leben gerufen, um innerhalb der Stadtverwaltung gezielt solche Themen voranzutreiben und umzusetzen.

Die Mitglieder treffen sich turnusmäßig alle 14 Tage. Ihr gehören neben Fotini Bung auch an: Dezernent Ralf Claßen, EDV-Fachmann Michael Käppeler, Sabine Floß aus dem Personalrat sowie Ewa Bochynek, Sachbearbeiterin für Steuerung und Organisation. Je nach Fragestellung werden zusätzlich die jeweiligen Fachbereiche hinzugezogen.

Aber auch weitere spannende Zukunftsthemen – wie zum Beispiel digitale Akten, E-Payment oder Bauportale – will der Arbeitskreis ins Blickfeld rücken. Doch müsse man bei solchen Plänen auch stets die finanziellen Spielräume und die Wirtschaftlichkeit für kleinerer Kommunen im Blick behalten, betont Bung.

Letztlich sind Bund, Länder und Kommunen gesetzlich durch das sogenannte Online-Zugangsgesetz verpflichtet, bis spätestens 2022 ihre Verwaltungsleistungen elektronisch über Portale anzubieten. Am Ende sollen dann rund 575 Dienstleistungen über die Webseiten abgerufen werden können.

„Durch Corona haben wir zwar jetzt eine ad-hoc-Situation, was vieles in der digitalen Ausrichtung beschleunigt hat, aber das Thema Digitalisierung wird uns noch lange begleiten“, sagt Fotini Bung. Man werde in dem fortschreitenden Prozess Angebote und Leistungen stetig perfektionieren und anpassen – letztlich auch an gesellschaftliche Ansprüche. Dazu gehöre auch: Kann der Service auf dem Smartphone abgerufen werden? Oder können vielleicht bald Dokumente auch sprachgesteuert ausgefüllt werden?

Bung freut sich schon: „Die Zukunft hält uns viele Türen für spannende digitale Themen offen.“

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Heizungsanlage im Theodore-Dreiser-Haus in Mayen erneuert

Mayen, 17.12.2020 – Im Zuge der Umbauarbeiten im Theodore- Dreiser-Haus wurde auch die alte Heizungsanlage modernisiert. Im Fokus stand eine möglichst klimafreundliche Heizungsanlage für das Objekt zu installieren. Aufgrund der schwierigen baulichen Bedingungen vor Ort, das Objekt steht unter Denkmalschutz, war der Ersatz der alten Heizungsanlage durch ein Brennwertgerät die einzige sinnvolle Variante.

Die Planung der neuen Heizungsanlage erfolgte dabei durch das Ingenieurbüro für Energie und Umwelt Mayen (IFH), die Ausführung durch die Firma Markus Knops aus Adenau. Das Projekt wurde verwaltungsseitig begleitet durch den Bautechniker Jürgen Pulger und den Klimaschutzmanager Helge Lippert.

Durch die sehr effiziente Brennwerttechnik erwartet Klimaschutzmanager Lippert Brennstoffeinsparungen von ca. 20% gegenüber der alten Heizungsanlage. Dies entspricht einer erwarteten CO2 Einsparung von 2000-2500Kg pro Jahr.

Die Erneuerung der Heizungsanlage ist eine von vielen geplanten Klimaschutzmaßnahmen kommunaler Gebäude, welche in den nächsten Jahren umgesetzt werden. Die Stadt Mayen möchte dadurch den CO2 Ausstoß der eigenen Liegenschaften kontinuierlich senken und Energiekosten einsparen.

Ansprechpartner:

Helge Lippert

Stadtverwaltung Mayen

Klimaschutzmanager

Rathaus Rosengasse

Zimmer 414

Tel: 02651 88-1503

Mail: Helge.Lippert@Mayen.de

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Ortsvorsteher der Gemeinde Simmerath zu Ehrenbeamten ernannt

Simmerath, 17.12.2020 – In einer kleinen Feierstunde wurden die elf Ortsvorsteher der Gemeinde Simmerath von Bürgermeister Goffart vereidigt und gleichzeitig zu Ehrenbeamten ernannt. Damit können diese nun im Auftrag des Bürgermeisters mit der Erledigung bestimmter Geschäfte der laufenden Verwaltung in ihren Ortschaften beauftragt werden.

Neben den schon bisher im Amt befindlichen Ortsvorstehern Helmut
Kaulard für Dedenborn und Hammer, Günter Scheidt für Eicherscheid, Christoph Poschen für Einruhr und Erkensruhr, Sascha Schmitz für Kesternich, Sander Lutterbach für Rurberg, Stefan Haas für Simmerath, Huppenbroich, Bickerath und Paustenbach, Ralph Löhr für Steckenborn und Gerhard Schmitz für Woffelsbach, wurden auch drei neue Ortsvorsteher gewählt. Dies sind Andreas Hermanns für Lammersdorf, Armin Voßen für Rollesbroich und Daniel Scheen für Strauch.

Allen Ortsvorstehern wünschte Bürgermeister Goffart ein gutes Gelingen für die zu erwartenden vielfältigen Aufgaben. „Ich freue mich auf unsere weitere gute Zusammenarbeit zum Wohle unserer Simmerather Bürger“, so Goffart bei der Überreichung der Urkunden.

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Langjährige Kita-Leiterin Sabine Heinen in Wachtberg-Villip verabschiedet

Wachtberg-Villip, 17.12.2020 – Ein Leben ohne Kinder? Für Sabine Heinen, langjährige Leiterin der KiTa KinderW.E.L.T. in Wachtberg-Villip, eigentlich unvorstellbar. Aber dennoch freut sie sich auf ihren Ruhestand. Aber Ruhestand und Sabine Heinen…das will nicht so recht passen, wenn man die quirlige Frau kennt, die in den letzten 20 Jahren viele kleine Wachtberginnen und Wachtberger auf einen guten Lebensweg gebracht hat, die immer wieder neue Ideen in die Tat umgesetzt und dazu auch noch in der Wachtberger Kulturszene unterwegs gewesen ist.

In ihrem Berufsleben war Sabine Heinen mit Leib und Seele Erzieherin in „ihrer“ KiTa KinderW.E.L.T., aber auch immer zur Stelle, wenn andere Kindergärten personell in Not gerieten. Sie war eine gute Vermittlerin zwischen Eltern, KinderW.E.L.T und Verwaltung. Mit ihrer ansteckend fröhlichen Art und ihrem herzlichen Lachen war und ist Sabine Heinen ein Garant für gute Laune. Die Kinder werden nicht ganz darauf verzichten müssen, wird Sabine Heinen doch als „Märchentante“ ab und zu die KiTa besuchen.

Bürgermeister Jörg Schmidt betonte bei Heinens Verabschiedung, dass man eine wertvolle Mitarbeiterin nur ungern verliere. „Aber ich gönne es Ihnen von Herzen, dass Sie Ihre Zeit nun so einteilen können, wie Sie es möchten.“ Ausdrücklich wies er augenzwinkernd Sabine Heinen darauf hin, dass es nach Corona wieder Weihnachtsfeiern und Betriebsausflüge geben werde, diese zum Pflichtprogramm gehören und die Teilnahme daran ein Muss sei: „Wir, möchten Sie nicht aus den Augen verlieren.“ (mf)