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Der Tierwelt zuliebe: Kein Gehölzschnitt von März bis September

Düren, 27.02.2021 – In der Zeit ab März beginnt bei vielen Arten die Brutzeit. Aus diesem Grund ist es ab dem 1. März bis zum 30. September verboten, Gehölze zu schneiden. Im Interesse des Natur- und Artenschutzes ist jeder dazu aufgerufen, diese Bestimmungen zu beachten.

Nach den gesetzlichen Vorgaben des § 39 Abs. 5 Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten, grundsätzlich in der Zeit vom 1. März bis 30. September eines jeden Jahres Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze abzuschneiden, auf den Stock zu setzen, zu beseitigen sowie Röhrichte zurückzuschneiden. Gleiches gilt auch für Bäume außerhalb des Waldes und gärtnerisch genutzter Flächen. Wie die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Düren mitteilt, sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des (jährlichen) Zuwachses der Pflanzen sowie zur Gesunderhaltung von Bäumen oder dringende Verkehrssicherungsmaßnahmen zulässig.

Darüber hinaus sind immer die artenschutzrechtlichen Bestimmungen des § 44 Bundesnaturschutzgesetz streng zu beachten, nach denen wildlebende Tiere der besonders geschützten Arten nicht gestört werden dürfen oder ihre Fortpflanzungs- und Ruhestätten, wie beispielsweise Nester, nicht beschädigt werden dürfen. Bäume, Hecken, Gebüsche und andere Gehölze sowie Röhrichte haben für die Vogelwelt bzw. auch das Niederwild in der jetzt beginnenden Brutzeit besondere Bedeutung. Das Verbot bezweckt, Schädigungen bei den Vögeln, beim Niederwild und zahlreichen Kleinlebewesen zu verhindern.

Zuwiderhandlungen gegen diese Verbote des Bundesnaturschutzgesetzes können als Ordnungswidrigkeit von der Unteren Naturschutzbehörde im Einzelfall mit einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Auf Flächen mit besonderen Schutzausweisungen (Naturschutzgebiete, geschützte Landschaftsbestandteile, Landschaftsschutzgebiete) ist eine Beschädigung oder Beseitigung von Gehölzen grundsätzlich ganzjährig verboten.

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Wirtschaft

TechniSat spendet allen Schulen in der Vulkaneifel eigenproduzierte FFP2-Masken

Daun, 26.02.2021 – Seit dem 22. Februar werden die Schülerinnen und Schüler der 1. bis 4. Klassen in den Grundschulen sowie die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe der Förderschulen wieder in Präsenz unterrichtet. Natürlich unter Einhaltung der Abstands- und sonstigen Hygieneregeln. Dies bedeutet, dass alle Personen auf dem Schulgelände (Lehrkräfte und weiteres schulisches Personal, Schülerinnen und Schüler, Eltern, Externe) verpflichtet sind, Masken zu tragen.

Mehr Schutz für Schüler und Beschäftigte

Damit der reibungslose und sichere Start des Präsenzunterrichts gelingt, hat die Firma TechniSat sich kurzerhand dazu entschlossen, alle Schulen im Kreis Vulkaneifel mit jeweils 1.000 FFP2-Masken aus eigener Produktion auszustatten. Am 19. Februar haben Mitarbeiter des Unternehmens alle Schulen im entsprechenden Gebiet besucht und die Spende übergeben, damit die Masken direkt vor Ort sind, wenn der Unterricht startet. Auch wenn die Öffnung erstmal nur für die Grundschulen und die Unterstufe der Förderschulen gilt, wurden bei der Spendenvergabe keine Ausnahmen gemacht.

So haben auch Realschulen und Gymnasien in der Vulkaneifel FFP2-Masken von TechniSat bekommen. Denn auch an diesen Schulen gibt es vereinzelt Präsenz – sei es zur Notbetreuung oder wenn die Schülerinnen und Schüler vor Abschlussprüfungen stehen. „Wir bekommen auch vom Land Masken zur Verfügung gestellt, aber diese reichen bei Weitem nicht aus, damit das schulische Personal regelmäßig die Maske wechseln kann. Und auch Schülern händigen wir oft Masken aus. Daher sind wir der Firma TechniSat für die schnelle und unbürokratische Hilfe dankbar“, so Dr. Torsten Krämer vom Geschwister-Scholl-Gymnasium in Daun.

Sicherer mit FFP2-Masken „Made in Germany“

Mit den jeweils 1.000 CE-zertifizierten FFP2-Masken „Made in Germany“ möchte TechniSat zum sicheren Schutz der Gesundheit von Lehrkräften, Schulpersonal und Schülern beitragen. Die TECHNIMASK FFP2 wird an zwei TechniSat Standorten in Deutschland hergestellt: im sächsischen Schöneck und in Staßfurt bei Magdeburg. Bei der Produktion der Masken „Made in Germany“ vertraut TechniSat auch beim Vlies auf die Qualität der heimischen Herstellung. Hier setzt TechniSat auf das Meltblown-Vlies von TechniForm, einem Schwesterunternehmen aus Nerdlen/Eifel.

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Tourismus

Burgkonzept vor der Umsetzung: Stolberger Burg wird zum Touristen-Magneten

Stolberg, 26.02.2021 – Die Burg Stolberg ist zweifelsohne eines der größten und bekanntesten Wahrzeichen und zudem Namensgeberin der Stadt. Im 12. Jahrhundert erbaut verfiel sie nach und nach, bis sie durch den Stolberger Metallfabrikanten Moritz Kraus 1808 erworben, restauriert und 1909 der Kupferstadt Stolberg geschenkt wurde. Seitdem baut die Stadt die Angebote in und rund um die Burg immer weiter aus. Viele Veranstaltungen wie die Kupferstädter Weihnachtstage oder das Open-Air-Kino „SCHAU!BURG“ finden dort inzwischen statt, es gibt das Torburgmuseum sowie Gastronomie. Nicht umsonst heiraten immer mehr auch auswärtige Paare in dieser schönen Kulisse.

Um die Burg für Einheimische und Touristen noch erlebbarer und attraktiver zu machen, setzt die Kupferstadt Stolberg nach dem Beschluss des Ausschusses für Schule, Kultur, Sport und Toruismus nun das groß angelegte „Burgkonzept“ um. Das Konzept richtet sich im touristischen Bereich insbesondere an Fahrrad-Touristen.

Was soll konkret passieren?

– Entwicklung einer App mit Augmented Reality-Elementen, mit der ihr während des Rundganges auf euren Handys die reale Welt mit vielen realistische historischen Bildern der Burg ergänzt bekommt. Zu sehen sein werden Einblicke in die Baugeschichte der Burg oder in die Burgstollen. Ebenfalls  begegnen werdet ihr Moritz Kraus, dem Stifter der Burg

– Eine Neukonzeption und Neugestaltung der Torburg

– Installation eines Rundganges über das Burggelände mit festen Info-Stationen sowie der Ausstattung des Geländes z.B. mit Bänken, Relax-Liegen, Spielmöglichkeiten oder einem Fahrrad-Service für Fahrrad-Touristen. Natürlich wird es auch einen Rundgang speziell für Kinder geben – Leit- und Informationssystem in der Burg sowie Entwicklung von kleineren Ausstellungseinheiten und mehrerer interaktiver Medienstationen

– Kletterangebote an den Burgfelsen

„Mit der Umsetzung des Burgkonzeptes werden wir die Attraktivität der Burg, des Torburgmuseums und der Burggastronomie erheblich steigern und die Burg als Veranstaltungsort und als Touristenmagneten nochmal deutlich attraktiver machen. Das hat sicherlich auch belebende Effekte für den Einzelhandel und die Gastronomie in der Altstadt“, ist Bürgermeister Patrick Haas überzeugt.

Das erstellte Feinkonzept wurde im Austausch u.a. mit dem Förderverein Heimat- und Handwerksmuseum in der Torburg e.V., der Burggastronomie, dem Stadtarchiv der Kupferstadt Stolberg, dem Museum Zinkhütter Hof sowie weiteren Fachleuten entwickelt. Die Arbeitsgemeinschaft der Büros Gestaltungskomitee (Ricarda Quest und Thomas Dietz) und Zeitkontext (Anke Asfur) wurde mit der Weiterentwicklung des Burgkonzepts bzw. der Erstellung des Feinkonzeptes und der Ausführungsplanung beauftragt. Die weiteren Planungen zur Erstellung des Feinkonzeptes erfolgten auf Basis der von beiden Büros erstellten Machbarkeitsstudie, die Grundlage für den Förderantrag der RWP-Mittel war.

Die Mittel zur Umsetzung des Burgkonzeptes in Höhe von knapp 900.000 Euro wurden von der Bezirksregierung Köln bewilligt. Die Eigenanteile der StädteRegion und der Kupferstadt Stolberg betragen jeweils 10 %.

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Lewentz: Landesweiter Corona-Kontrolltag am Sonntag, 28. Februar in Rheinland-Pfalz

Region/Mainz, 26.02.2021 – Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt wieder an und das Wetter lockt verstärkt zu Ausflügen, was wiederum zu größeren Ansammlungen an beliebten Ausflugsplätzen führen kann. „Der zuletzt positive Trend bei den Inzidenzwerten in Rheinland-Pfalz setzt sich augenscheinlich nicht mehr fort“, so Innenminister Lewentz. Umso mehr sei jetzt geboten, nicht nachlässig zu werden, mahnt der Innenminister.

Am zurückliegenden Wochenende waren viele Menschen im öffentlichen Raum zusammengekommen und es gab häufiger Verstöße gegen die geltenden Corona-Regeln. So stellte die Mainzer Polizei fest, dass im dichten Gedränge auf Straßen und beliebten Plätzen die Mindestabstände vielfach nicht eingehalten wurden.

„Ich verstehe, dass es die Bürgerinnen und Bürger ins Freie zieht. Das ist unter Beachtung der aktuellen Corona-Regeln auch möglich. So dürfen sich Personen aus einem Hausstand mit einer weiteren Person treffen. Im öffentlichen Raum ist zudem grundsätzlich ein Abstand zu anderen Personen von 1,50 Meter einzuhalten und es besteht ein absolutes Verbot, Alkohol zu konsumieren“, so Lewentz. Kein Verständnis hat der Minister für diejenigen, die sich trotz der schnell verbreitenden Virusmutationen beispielsweise nicht an die Maskenpflicht halten.

Daher werden Polizei und kommunaler Vollzugsdienst am Sonntag, 28. Februar, über die bereits bestehenden täglichen Einsatzmaßnahmen hinausgehend, einen gemeinsamen landesweiten „Corona-Kontrolltag“ durchführen. Mehr als 100 Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei werden zusätzlich im Einsatz sein. „Die Kontrollen umfassen die Überwachung der allgemeinen Corona-Regeln, wie zum Beispiel das Abstandsgebot sowie das Tragen von medizinischen Masken“, kündigt der Minister an. Im Fokus der Maßnahmen steht auch die öffentliche Sicherheit an stark besuchten Ausflugs- und Naherholungszielen. Die gemeinsamen Streifen und Kontrollmaßnahmen sollen gerade auch dazu dienen, dass sich alle Menschen sorglos und unbeschwert – unter Beachtung der AHA-Regeln – an der frischen Luft aufhalten können.

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Ein wahres Organisations-Talent: Stadtbibliotheks-Leiter Manfred Sawallich geht in den Ruhestand

Aachen, 26.02.2021 – Die kyrillische Schrift zu lesen, ist für ihn kein Problem – genauso wenig wie organisieren, neue Ideen entwickeln, gut mit Menschen umgehen und große Projekte umsetzen. Vielseitig begabt – das muss er als Leiter der Stadtbibliothek auch sein. Nach fast 43 Jahren geht Manfred Sawallich nun in Rente. Groß feiern können wird er seine Verabschiedung nicht – was auch für den 190. Geburtstag der Stadtbibliothek dieses Jahr gilt. „Dann lieber auf 2031 und die 200-Jahr-Feier konzentrieren, bei der ich auch gern für einen Gastbeitrag vorbeikomme“, sagt der 65-Jährige und lacht.

Mitarbeiter*innen sind das Kapital

Begonnen hat seine Karriere in der Stadtbibliothek vor 43 Jahren: Damals fing der in Bitburg in Rheinland-Pfalz geborene Sawallich nach dem Studium der Bibliothekswissenschaft an der Technischen Hochschule Köln in Aachen an. Als Bibliothekar hat er unter anderem den historischen Buchbestand im Gewölbekeller der Stadtbibliothek betreut. Wer einmal seine Führungen dort unten besucht hat, weiß, dass diese stets mit interessanten Fakten gespickt waren – denn Manfred Sawallich kennt die Geschichten hinter den Büchern.

Als er im Mai 2008 schließlich Stadtbibliotheksleiter wurde, war das ein wichtiger Meilenstein im Leben von Sawallich: „Diese Verantwortung zu übernehmen, war ein gewaltiger Schritt. Ich hatte unglaublichen Respekt vor den Aufgaben. Ich wusste, ich kann es, aber ich habe mich gefragt, ob ich meinen eigenen Ansprüchen gerecht werde.“

Und ist er seinen Ansprüchen gerecht geworden? „Das müssen andere beurteilen“, sagt Manfred Sawallich und schmunzelt. Der Leiter der Stadtbibliothek ist bescheiden, spricht nicht gern über sich selbst, sondern lieber über das Team: „Ich bin so stolz auf meine Mitarbeiter*innen, die mich auf all den Wegen begleitet haben, und ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir immer entgegengebracht wurde.“ Schließlich seien seine Mitarbeiter*innen das eigentliche Kapital in der Bibliothek, und nicht der Bestand.

Youthfactory geschaffen

Zusammen haben Manfred Sawallich und seine 61 Mitarbeiter*innen in der Vergangenheit große Projekte umgesetzt und somit den Bürger*innen der Stadt Aachen Zugang zu Wissen, Information und Bildung ermöglicht sowie Freizeitangebote geschaffen. Die Digitalisierung war ihm neben dem analogen Angebot immer enorm wichtig: Manfred Sawallich hielt sich stets auf dem Laufenden über neue Medien und war derjenige, der im Jahr 2013 die Onleihe initiiert und für das Projekt beispielsweise Bibliotheken aus Heinsberg, Simmerath und Düren gewonnen hat. Mit der Onleihe Region Aachen können interessierte Bürger*innen online eBooks ausleihen.

Was Manfred Sawallich außerdem sehr am Herzen liegt: Kinder und Jugendliche. Mit der Youthfactory hat der Leiter der Stadtbibliothek einen eigenen Raum für Jugendliche geschaffen. Im Erdgeschoss finden sich Sitzmöglichkeiten, ein Billardtisch und Videospiele – zwischendrin immer mal wieder ein Buch. Dieses Konzept scheint zu funktionieren: „Plötzlich hatten wir wieder mehr Jugendliche in der Bibliothek“, sagt Manfred Sawallich und freut sich darüber, denn das Wichtigste war ihm stets eines: die Weiterentwicklung der Bibliothek, um sie als Aufenthalt- und Lernort weiter voranzubringen.

Mehr als 900 Veranstaltungen angeboten

Dafür haben der Stadtbibliotheksleiter und seine Mitarbeiter*innen auch jedes Jahr mehr als 900 Veranstaltungen angeboten: Führungen, Leseklubs, Aktionstage, Ausstellungen, Workshops für Schüler*innen und vieles mehr. „Wir machen hier keine spektakulären Veranstaltungen, sondern wollen den Bürger*innen einfach einen Ort zur Kommunikation und zum Austausch bieten“, betont Sawallich. Das Kennzeichen seiner Bibliothek: kleinteilige und menschennahe Formate statt Leuchtturmprojekte.

Deswegen ist er auch froh, dass das Angebot weit über die Zentralbibliothek am Bushof hinaus die Menschen im gesamten Stadtgebiet erreicht: Mit den zwei Stadtteilbibliotheken in Haaren und im Depot an der Talstraße, den vier Nebenstellen in Walheim, Kornelimünster, Bildchen und Oberforstbach sowie dem Bücherbus Fabian stehen interessierten Bürger*innen insgesamt 240.000 Medien zur Ausleihe zur Verfügung.

Selbstverbuchung kommt im Herbst

Manfred Sawallichs letztes großes Projekt ist die Selbstverbuchung mit einem automatischen Rückgabesystem für die etwa 6000 Bücher, die pro Tag zurückgebracht werden, und die damit verbundene Neugestaltung des Erdgeschosses des Standortes Couvenstraße: „Das Meiste an Technik steht inzwischen schon und somit kann die Selbstverbuchung voraussichtlich im Herbst an den Start gehen“, sagt der Stadtbibliotheksleiter und freut sich darüber, dass seine Mitarbeiter*innen das von ihm initiierte Projekt zum Abschluss bringen.

Für den besonderen Tag, wenn das Selbstverbuchungssystem für die Bürger*innen freigegeben wird, kommt Manfred Sawallich sicherlich an seine alte Wirkungsstätte zurück. Aber erst einmal freut er sich darauf, in seiner Wahlheimat Lammersdorf viel Zeit mit seiner Frau, seinen drei Kindern und drei Enkelkindern zu verbringen. Dann hat er auch wieder mehr Zeit, sich auf seine Hobbys zu konzentrieren: Manfred Sawallich ist Mitglied im örtlichen Judo und Ju-Jutsu Club, im Heimatverein und in einer Theatergruppe – also ein vielseitig begabter Mensch nicht nur im Beruf.

Seinen Abschied geht der 65-Jährige genauso gelassen an, wie er es all die Jahre in seiner Funktion als Stadtbibliotheksleiter stets vorgelebt hat: „Ich habe guten Grund, mich auf die Rente zu freuen, weil ich weiß, dass ich mir überhaupt keine Gedanken machen muss. Das Haus und die Mitarbeiter*innen sind bestens aufgestellt und für die Zukunft gerüstet.“

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Wirtschaft

Moderne Technik von Westenergie senkt Kosten und schont die Umwelt in Darscheid und Hörscheid

Darscheid/Hörscheid, 26.02.2021 – Umrüstung abgeschlossen – LED-Straßenlaternen erhellen die Ortsgemeinden Darscheid und Hörscheid. Weniger Energieverbrauch, mehr Klimaschutz: Im Auftrag der Kommunen hat Westenergie die Umrüstung der Straßenlaternen in den Ortsgemeinden Darscheid und Hörscheid der Verbandsgemeinde Daun abgeschlossen. Insgesamt hat das Energieunternehmen 226 Straßenleuchten im Rahmen des Straßenbeleuchtungsvertrages „Licht & Service“ ausgetauscht und energieeffiziente LED-Leuchten eingebaut.

Ulrich Johann, Ortsbürgermeister von Darscheid und Kurt Binz, Ortsbürgermeister von Hörscheid haben  sich von der erfolgreichen Umsetzung der Modernisierung überzeugt. „Die Erneuerung der Anlagen auf energiesparende LED-Technik ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende, sowie ein garantierter Erfolgsfaktor für Energieeinsparung und Energieeffizienz“, erläutert Ulrich Johann. Kurt Binz fügt dem hinzu: „Wir freuen uns, dass wir durch die Umrüstung in unserer Ortsgemeinde zukünftig nicht nur Energie, sondern auch enorme Kosten einsparen und damit den Haushalt entlasten.“

Das Ergebnis der Modernisierung ist in jeder Hinsicht einleuchtend: Denn die LED-Lampen verbrauchen dank geringerer Leistung deutlich weniger Energie und entlasten die Umwelt jedes Jahr. So wird dank der Umrüstung in Darscheid und Hörscheid der jährliche Ausstoß von rund 26 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 vermieden. Diese Menge entspricht der Einsparung von CO2 wie bei der Verbrennung von 9.500 Litern Benzin. Westenergie zeichnete die beiden Ortsgemeinden für den Beitrag zum Klimaschutz durch die Modernisierung der Straßenlaternen mit einer Urkunde aus.

Neben dem Plus für die Umwelt rechnet sich die Sanierung für die Kommunen auch finanziell. Durch die Umrüstung der Straßenlaternen auf moderne LED-Technik reduzieren sich die Stromkosten für beide Gemeinden um ungefähr 70 Prozent. Grund genug sich von den Energiefressern von gestern zu verabschieden und auf die neue Technik zu setzen.

Im gesamten Versorgungsgebiet engagiert sich Westenergie mit den Kommunen vielerorts als Dienstleister für Betrieb und Wartung der kommunalen Straßenbeleuchtung. Dabei unterstützt Westenergie, so wie in Darscheid und Hörscheid, die Modernisierung der Anlagen auf hochmoderne LED-Technologie mit einem Zuschuss aus dem Förderprogramm „KEK – Kommunales Energie Konzept“.

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Top-Events

Digitaler Kick avanciert zum Erfolgsmodell in Meckenheim

Meckenheim, 26.02.2021 – Fußball-FIFA-Online-Turnier des städtischen Kooperationspartners RheinFlanke. Dass selbst im Corona-Lockdown der Ball rollen kann, bewies der städtische Kooperationspartner RheinFlanke mit seinem ersten standortübergreifenden Fußball-FIFA-Online-Turnier.

Insgesamt 30 Jugendliche aus Meckenheim, Bonn, Bedburg und Grevenbroich nahmen an der Premiere teil und trugen maßgeblich zum Erfolg bei. Die Organisatoren zeigten sich begeistert, schließlich war es ihnen gelungen, durch den digitalen Kick Jugendliche aus dem Umkreis Köln miteinander zu vernetzen. „Wir brauchten nicht zweimal nachfragen, ob unsere Jungs mitmachen wollen. Die waren direkt dabei, als wir ihnen von dem Turnier erzählten“, so Ibrahim Mokhtari, pädagogischer Mitarbeiter der RheinFlanke in Meckenheim. Als perfekte Vorbereitung hatte so mancher Jugendliche die Online-Fitness- und Online-FIFA Angebote der RheinFlanke genutzt.

Während sich die Teilnehmer im „Trainingslager“ befanden, galt es für die Veranstalter, innerhalb kürzester Zeit einen neuntägigen Turnierplan zu erstellen. Lediglich die Organisationsstruktur im Online-Modus erwies sich zu Beginn als Herausforderung, da es anbieterbedingt keine Turniermodi in dieser Größenordnung gibt. Die Lösung war jedoch einfacher als gedacht: Sämtliche Spiele liefen über die Kommunikation der Spieler untereinander. Auf diese Weise konnten sich die Jugendlichen der vier Standorte miteinander austauschen und mussten ihre Spieltermine selbst organisieren.

Durch Preise zusätzlich motiviert gingen die Kicker schließlich auf Torejagd. Nach Abpfiff durften sich die besten acht von ihnen über Spiel-Guthaben im Wert von 5 bis 30 Euro freuen – bereitgestellt aus den Budgets der RheinFlanke-Standorte. Entsprechend positiv fiel das Fazit aus: „Das FIFA-Turnier fand ich persönlich sehr gut, auch weil ich trotz Corona andere interessante Menschen kennengelernt habe“, bilanzierte ein Teilnehmer aus Meckenheim. Wegen der erfreulichen Rückmeldungen ist bereits ein weiteres FIFA-Online-Turnier in Planung, diesmal mit der aktuellsten Version FIFA21.

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Wirtschaft

Anzahl neuer Ausbildungs-Verhältnisse in Mayen-Koblenz ist gesunken

Region/Mayen-Koblenz, 26.02.2021 – Rückgang im Vergleich zu gesamtem IHK-Kammerbezirk nur relativ gering. Da die Bewerbungsverfahren in vielen Unternehmen erfahrungsgemäß bereits ein Jahr vor dem eigentlichen Ausbildungsstart beginnen, wurde, bevor die Pandemie begann, der Großteil der Ausbildungsverhältnisse für 2020 abgeschlossen. Diese bringt seitdem sowohl für Schüler als auch für ausbildende Betriebe neue und schwierige Herausforderungen mit sich. „Man überlege sich, wie ein solches Bewerbungsverfahren während des Lockdowns abgehalten werden muss. Gerade zu Beginn des ersten Lockdowns im März war es Betrieben oder auch Schülern sicherlich noch nicht bewusst, wie sehr sie sich auf digitale Alternativen umstellen müssen.“, sagt Rolf Löhmar, Vize-Präsident und Vorsitzender des IHK-Regionalbeirats Mayen-Koblenz.

Die Gewinnung neuer Auszubildende hat bei den IHK-Mitgliedsbetrieben in Mayen-Koblenz aus den Branchen Industrie, Handel und Dienstleistungen gegenüber dem Vorjahr abgenommen. Für das Ausbildungsjahr 2020 wurden insgesamt 635 neue Ausbildungsverhältnisse im Landkreis Mayen-Koblenz begonnen, das sind 38 weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang ist geringer als bei allen neuen Ausbildungsverträgen im gesamten IHK-Bezirk (minus 11 Prozent).

„Im Bezirk der IHK Koblenz gab es zwar aufgrund der Corona bedingten Situation insgesamt weniger Neueintragungen als im Vorjahr, aber im Landkreis Mayen-Koblenz haben sich trotzdem viele Schüler für eine duale Berufsausbildung in den IHK-Branchen entschieden“, freut sich Martin Neudecker, IHK-Regionalgeschäftsführer für Mayen-Koblenz darüber, „dass eine berufliche Ausbildung Jugendlichen weiterhin gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt bietet. Unsere Mitgliedsunternehmen werden gerade in der Zukunft gut ausgebildete Fachkräfte brauchen“, sagt Neudecker.

In den gewerblich-technischen Berufen sind zum Stichtag 31.12.2020 insgesamt 218 Auszubildende im Landkreis Mayen-Koblenz eingestellt worden – eine Senkung um 26 gegenüber dem Vorjahresszeitraum. Die meisten neuen Auszubildenden haben Metallberufe (98) oder Elektroberufe (81) gewählt. Bei den 417 abgeschlossenen kaufmännischen Verträgen (minus 12 gegenüber 2019) liegen die Berufe Verkäufer /-in (55) und Kaufmann/-frau im Einzelhandel (49) nach wie vor an der Spitze der Liste, gefolgt vom Beruf des/r Kaufmann/-frau für Büromanagement (48) und dem Beruf Industriekaufmann/-frau (46). Einen Anstieg verzeichnen die kaufmännischen IT-Berufe (von 8 auf 12 Ausbildungsverträge), der Beruf der Bankkaufmann /-frau (von 13 auf 16 AV), der Beruf der Fachkraft für Lagerlogistik (von 17 auf 19 AV) und nennenswert die Berufe im Gastgewerbe (von 35 auf 39 AV).

Für den Sommer 2021 sind natürlich noch sehr viele Ausbildungsplätze frei. „Einen Überblick finden Sie in der IHK-Lehrstellenbörse“, zeigt IHK-Regionalberaterin Kristina Kutting Perspektiven für Schülerinnen und Schüler auf. „Wir unterstützen aber auch die Eltern und Lehrer zusätzlich durch digitale, kostenlose Angebote zur Berufsorientierung und können damit die Corona-bedingt ausfallenden Präsenzangebote ersetzen.“, so Kutting. Hinweise finden sich auf unserer Homepage www.ihk-koblenz.de unter folgender Dokumenten-Nummer: 4815036 oder unter unserem Social-Media-Portal www.durchstarter.de.

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Betreuungs-Entschädigung in NRW: Digitaler Antrag kann ab sofort gestellt werden

Region/Düsseldorf, 26.02.2021 – Familienminister Stamp: Einfaches, unbürokratisches Verfahren für Eltern / Online-Formular für die „Betreuungsentschädigung NRW“ ist freigeschaltet. Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration teilt mit:

Die Corona-Pandemie stellt gerade Familien mit jüngeren Kindern vor enorme Herausforderungen. Für gesetzlich Versicherte ist daher die Zahl der Kinderkrankentage bundesgesetzlich verdoppelt worden. Sie können zudem nicht nur dann genommen werden, wenn das Kind erkrankt ist, sondern auch, wenn die Schule oder Kindertagesbetreuung pandemiebedingt geschlossen oder nur eingeschränkt geöffnet ist.

Die Landesregierung hat mit der „Betreuungsentschädigung NRW“ ein eigenes Programm aufgelegt, um auch erwerbstätige Eltern mit Wohnsitz in Nordrhein-Westfalen zu unterstützen, die ihr Kind pandemiebedingt zu Hause betreuen, jedoch kein Kinderkrankengeld nach § 45 Sozialgesetzbuch V oder vergleichbare Leistungen erhalten und die auch keinen Sonderurlaub nach beamtenrechtlichen Vorschriften nehmen können. In diese Gruppe fallen privat Versicherte (beispielsweise Selbständige und Freiberufler) ebenso wie freiwillig gesetzlich Versicherte ohne Anspruch auf Krankengeld und Landwirte ohne Anspruch auf Krankengeld. Auch gesetzlich Versicherte, deren Kinder privat versichert sind, können die Leistung erhalten.

Ab sofort besteht nun die Möglichkeit, den Antrag auf Betreuungsentschädigung online bei der Bezirksregierung zu stellen. Die Anträge können rückwirkend bis zum 5. Januar 2021 geltend gemacht werden. Familienminister Joachim Stamp: „Wir haben für die Eltern ein einfaches und unbürokratisches Antragsverfahren auf den Weg gebracht. Ich freue mich, dass das digitale Formular jetzt zur Verfügung steht.“

Auch im Rahmen des eingeschränkten Regelbetriebs können Eltern weiter auf die bundesweit für 2021 verdoppelten Kinderkrankentage zurückgreifen. Pro Elternteil gibt es nun 20, für Alleinerziehende 40 Tage im Jahr – und zwar nicht nur, wenn ein Kind krank ist, sondern auch, wenn das Kindertagesbetreuungsangebot coronabedingt im eingeschränkten Betrieb ist. Dies gilt in Nordrhein-Westfalen auch für Landesbeamte und aufgrund des Betreuungsentschädigungsprogramms des Landes auch für Selbständige und Freiberufler.

Insgesamt sind für die „Betreuungsentschädigung NRW“ neun Millionen Euro aus Mitteln des Corona-Rettungsschirms vorgesehen. Der Tagessatz orientiert sich an den Entschädigungen nach Infektionsschutzgesetz und beträgt pauschal 92 Euro.

Unter dem Link https://url.nrw/Betreuungsentschaedigung kann der Antrag ab sofort aufgerufen, ausgefüllt und elektronisch an die zuständige Bezirksregierung geschickt werden.

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Die Corona-Leugner beschallen wieder Wittlich mit verpeiltem Gedankengut

Wittlich, 26.02.2021 – Seit Monaten sind allsonntäglich einige Extremisten und Verschwörungstheoretiker in Wittlich unterwegs und Beschallen mit ihren Hassparolen die Stadt. Regelrechte Chaoten verbreiten eine, für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt, nur schwer erträgliche Propaganda.

Foto: Peter Doeppes

Die Organisatoren berufen sich dabei auf unser Grundgesetz und gerieren sich als sogenannte Freiheitskämpfer. Sie nehmen verfassungsrechtliche Garantien wahr, die sie in Wirklichkeit ablehnen. Mindestens 20 Polizistinnen und Polizisten mussten am vergangenen Sonntag wieder im Einsatz sein.

Das Ganze soll noch drei Jahre jeden Sonntag so weitergehen. Diese Chaoten nutzen die Meinungs- und Versammlungsfreiheit aus, um zu provozieren. Die Verbreitung der kruden Thesen und Ideologien dieser Extremisten, unter denen auch eine Medizinerin lauthals mitmacht, sollte man kommentarlos links liegen lassen. Warum geht die Stadt Wittlich nicht hin und verbannt diese Versammlung an einen Ort, wo sie sich bis zum Erbrechen die Lunge aus dem Hals schreien können, ohne jemand zu stören. Unter der Autobahn, rechts vom Aldi-Zentrallager wäre doch ein geeigneter Platz. Dort wären die Krawallmacher weit ab vom Geschehen mit ihren Sympathisanten.